Die Opferzahl ist schockierend! Ich bin für Waffenbesitz auch in Privathänden, Kurz-, wie Langwaffe, ob zum Sport, Jagd, als Sammlerobjekt oder wie in der USA zur Verteidigung! In Deutschland braucht man dies nur in ganz wenigen Fällen, dafür gibt es den Waffenschein, die anderen müssen sich mit der WBK begnügen. Aus Erfahrung des deutschen Systems herraus bin ich für Regulierung, Kontrolle und strenge Vorschriften! Möge Obama Glück haben mit seiner Strategie, zu wünschen wäre es denen die nicht mehr sinnlos getötet würden.
Der weitverbreitete Besitz von halbautomatischen Sturmgewehren ist schlimm genug. Der Besitz und das Schiessen von Vollautomaten wie auf dem Bild ist streng reguliert und ueberhaupt nicht Teil der jetzigen Debatte. Es soll wohl bloss dramatisch aussehen.
bei ihrer unglaublich hohen Anzahl von Toten durch Schußwaffen, sollte sich jede noch so kleine Veränderung sttistisch zumindest tendenziell niederschlagen.
Die Waffenlobby wäre nicht so einflußreich, wenn nicht ein großer Teil der Bevölkerung hinter ihr stünde. Aber leider ist die Realität eine andere und so glaube ich, daß sich auch dieses Mal wieder nichts grundlegend verändern wird. Schade.
jemand der sich vorgenommen hat einen massenmord zu begehen wird das mit oder ohne "sturmgewehr" tun.
1995 hat Timothy McVeigh mit einer selbstgebauten bombe 168 menschen getötet.
Jemand der solch eine schreckliche tat plant wird immer einen weg finden, schade das die politiker niemals die ursache der probleme bekämpfen und immer nur verbote aussprechen die niemanden schützen.
im Grunde das selbe was Clinton schon mal versucht hat und vom Supreme Court wieder direkt aufgehoben wurde.
Die USA sind waren schon längst zusammengewachsen aber seid den 70 ziger Jahren läuft es wie wieder auf Nord gegen Südstaaten hinaus. Das ironische ist nur das zur Zeiten der Gründung beide Seiten die NRA für schwachsinnig hielten.
... und dann doch für Waffen sein. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Ich hoffe darauf, dass Obama Erfolg mit seiner Sache hat. Er braucht nicht wiedergewählt werden. Er kann jetzt ohne Furcht versuchen Dinge zu bewegen. Bleibe am Ball Obama!
...hoffentlich kommt dann auch bald der nächste: Entwaffnung (demilitarisierung?) der Bevölkerung...
Aber da muss erstmal Europa Vorbild spielen - hier wird ja leider auch immer wieder Schindluder mit legalen Waffen betrieben. Waffen haben eben nichts in den Händen von Zivilisten zu suchen.
ich weiss nicht wie sie auf die idee kommen, in usa muesse man sich verteidigen. ich lebe schon einige jahre hier und habe mich noch nie verteidigen muessen.
ganz so gewaltsam wie oft dargestellt, auch von der NRA um "ihre argumente" besser zu verteidigen, ist usa nicht.
Die tendenziöse Berichterstattung hinsichtlich des US-Waffenrechts ist eine mittelschwere Katastrophe - gerade bei einem öffentlich-rechtliche Sender.
"Obama stellt Maßnahmenpaket gegen Waffen-GEWALT vor", allein die Überschrift hat schon einen eindeutigen ideologischen Subtext.
Eine wirklich anspruchsvolle inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema findet hier einfach nicht statt
Fakt ist:
- Die meisten Amerikaner (auch Demokraten) sind gegen strengeres Waffenrecht
- Das Recht auf Waffenbesitz ist Teil der amerikanischen Verfassung
- Wenngleich die Zahl der Gewaltverbrechen MIT Waffen mit deren Regulierung sinkt, so hat dies statistisch keine Auswirkung auf die GESAMTZAHL an Gewaltverbrechen. Die Annahme ist also grober Unfug (siehe Gewaltverbrechen per Capita UK vs. US)
- Kriminelle wird das Recht nicht interessieren, die gesetzestreuen Bürger werden entwaffnet.
- Amerikanische Gebiete mit starken Regulierungen sind die unsicheren (siehe Chicago, Detroit, NY, ...)
Der Besitz von Waffen in den USA steht eben NICHT zur Diskussion. Die Tatsache, dass die NRA und andere Waffenfanatiker das behaupten., macht Fortschritte ja so schwierig. Es geht um vernünftige Einschränkungen in Bezug auf Waffen, die für den Privatbesitz ungeeignet sind. Das unterstützt auch die Mehrheit der Amerikaner, auch Waffenbesitzer wie ich.
Theoretische Debatten über verbieten, einsammeln, entwaffnen usw. mögen hier im Forum Spass machen, aber haben mit der Realität nichts zu tun, und das ist auch gut so. Staatsmonopolistische "Lösungen" deutscher Art wird es in den USA nie geben.
"... politiker niemals die ursache der probleme bekämpfen und immer nur verbote aussprechen die niemanden schützen."
Waffen sind eine Ursache, man kauft sie, um zu schießen. Vor allem junge Männer werden verführt, zu denken, dass Waffen "geil" sind und dabei helfen, sich "stark" zu fühlen.
Dass straffällig gewordene Menschen besser überprüft werden, ist eine Selbstverständlichkeit, sonst macht sich der Staat mitschuldig, wenn Kriminelle Waffen einfach legal kaufen können. Sturmgewehre etc. haben in privaten Haushalten nichts zu suchen, dafür können sie zuviel Unheil anrichten. Auch die Unart, auf dem Schießplatz mit Dauerfeuer rumzuballern, um seine Aggressionen loszuwerden, zeugen vor allem in Anwesenheit junger Menschen von einer falschen Einstellung zu Waffen. Daher ist auch der Verkauf von Munition einzuschränken.
Dass die sozialen Ursachen von Gewalt zu bekämfen sind, ist richtig. Strenge Waffengesetze stehen nicht im Gegensatz dazu, sondern sind Teil einer Gesamtstrategie.
Meines Wissens gründet das Recht eines jeden auf Waffenbesitz darauf, die Verfassung der USA auch mit Waffen zu verteidigen. Das war in den Gründerjahren der USA, als eine freie republikanische Verfassung eine weltgeschichtlich neue Erungenschaft war, deren Existenz beileibe keine Selbstverständlichkeit gewesen ist, auch gut nachvollziehbar.
Der Verfassungszusatz hatte damit nicht Selbstjustiz oder Bekämfung von Kriminalität im Auge, das war auch damals Aufgabe der Strafverfolgungsbehörden.
Dass dies bereits im Wilden Westen falsch ausgelegt wurde und wildentschlossene Bürger die Waffen selbst in die Hand nahmen, um eine überbordende Kriminalität selbst zu bekämpfen,löste auch damals kein Problem, sondern führte eher zu anarchischen Gewaltausbrüchen.
Das Recht zur Gegenwehr bei einem Staatsstreich ist auch künftig wichtig, rechtfertigt aber nicht mehr die Knarre im Schrank, da die Staatsmacht heute mit Panzern käme und nicht mit Vorderladern.
Das Warum spielt in dieser Instanz erst einmal eine untergeordnete Rolle, da Obama die Verfassung nicht ändern will. Er will ein Gesetz erlassen, dass eindeutig gegen ein Amendment verstößt. Man könnte meinen, er hat zu viel Machiavelli gelesen...
Der Grund ist in der amerikanischen Geschichte zu sehen, die aus staatlicher Sicht mit der Unabhängigkeitsbewegung begann (der damalige Krieg wurde weitestgehend mit bewaffneten Bürgern in einem Guerillakrieg gewonnen (Minutemen)). Der persönliche Waffenbesitz ist deshalb tief im amerikanischen Selbstverständnis verankert.
Warum sollte es in der Verfassung stehen? Weil es (quod erat demonstrandum) immer wieder Bewegungen gibt (populistisch, aktionistisch motiviert), die dieses Recht beschneiden wollen. Ein Verfassungszusatz schützt vor solch blindem Aktionismus und das ist gut so.
Dass die Deutschen sich gerne Diktaten unterwerfen, anstatt ihre Freiheit zu maximieren, ist allerdings nicht neu.
Die Opferzahl ist
Die Opferzahl ist schockierend! Ich bin für Waffenbesitz auch in Privathänden, Kurz-, wie Langwaffe, ob zum Sport, Jagd, als Sammlerobjekt oder wie in der USA zur Verteidigung! In Deutschland braucht man dies nur in ganz wenigen Fällen, dafür gibt es den Waffenschein, die anderen müssen sich mit der WBK begnügen. Aus Erfahrung des deutschen Systems herraus bin ich für Regulierung, Kontrolle und strenge Vorschriften! Möge Obama Glück haben mit seiner Strategie, zu wünschen wäre es denen die nicht mehr sinnlos getötet würden.
Unpassendes Begleitfoto
Der weitverbreitete Besitz von halbautomatischen Sturmgewehren ist schlimm genug. Der Besitz und das Schiessen von Vollautomaten wie auf dem Bild ist streng reguliert und ueberhaupt nicht Teil der jetzigen Debatte. Es soll wohl bloss dramatisch aussehen.
Man kann es den Amerikanern nur wünschen
bei ihrer unglaublich hohen Anzahl von Toten durch Schußwaffen, sollte sich jede noch so kleine Veränderung sttistisch zumindest tendenziell niederschlagen.
Es wird wieder nicht klappen
Die Waffenlobby wäre nicht so einflußreich, wenn nicht ein großer Teil der Bevölkerung hinter ihr stünde. Aber leider ist die Realität eine andere und so glaube ich, daß sich auch dieses Mal wieder nichts grundlegend verändern wird. Schade.
Herr Obama ist mir nun nicht
Herr Obama ist mir nun nicht mehr so sympathisch, wie er es früher war.
als ob das was ändert
jemand der sich vorgenommen hat einen massenmord zu begehen wird das mit oder ohne "sturmgewehr" tun.
1995 hat Timothy McVeigh mit einer selbstgebauten bombe 168 menschen getötet.
Jemand der solch eine schreckliche tat plant wird immer einen weg finden, schade das die politiker niemals die ursache der probleme bekämpfen und immer nur verbote aussprechen die niemanden schützen.
Ist doch
im Grunde das selbe was Clinton schon mal versucht hat und vom Supreme Court wieder direkt aufgehoben wurde.
Die USA sind waren schon längst zusammengewachsen aber seid den 70 ziger Jahren läuft es wie wieder auf Nord gegen Südstaaten hinaus. Das ironische ist nur das zur Zeiten der Gründung beide Seiten die NRA für schwachsinnig hielten.
Wie kann man schockiert sein vor der Opferzahl...
... und dann doch für Waffen sein. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Ich hoffe darauf, dass Obama Erfolg mit seiner Sache hat. Er braucht nicht wiedergewählt werden. Er kann jetzt ohne Furcht versuchen Dinge zu bewegen. Bleibe am Ball Obama!
Guter erster Schritt...
...hoffentlich kommt dann auch bald der nächste: Entwaffnung (demilitarisierung?) der Bevölkerung...
Aber da muss erstmal Europa Vorbild spielen - hier wird ja leider auch immer wieder Schindluder mit legalen Waffen betrieben. Waffen haben eben nichts in den Händen von Zivilisten zu suchen.
@ horisontområde
ich weiss nicht wie sie auf die idee kommen, in usa muesse man sich verteidigen. ich lebe schon einige jahre hier und habe mich noch nie verteidigen muessen.
ganz so gewaltsam wie oft dargestellt, auch von der NRA um "ihre argumente" besser zu verteidigen, ist usa nicht.
Tendenziöse Berichterstattung
Die tendenziöse Berichterstattung hinsichtlich des US-Waffenrechts ist eine mittelschwere Katastrophe - gerade bei einem öffentlich-rechtliche Sender.
"Obama stellt Maßnahmenpaket gegen Waffen-GEWALT vor", allein die Überschrift hat schon einen eindeutigen ideologischen Subtext.
Eine wirklich anspruchsvolle inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema findet hier einfach nicht statt
Fakt ist:
- Die meisten Amerikaner (auch Demokraten) sind gegen strengeres Waffenrecht
- Das Recht auf Waffenbesitz ist Teil der amerikanischen Verfassung
- Wenngleich die Zahl der Gewaltverbrechen MIT Waffen mit deren Regulierung sinkt, so hat dies statistisch keine Auswirkung auf die GESAMTZAHL an Gewaltverbrechen. Die Annahme ist also grober Unfug (siehe Gewaltverbrechen per Capita UK vs. US)
- Kriminelle wird das Recht nicht interessieren, die gesetzestreuen Bürger werden entwaffnet.
- Amerikanische Gebiete mit starken Regulierungen sind die unsicheren (siehe Chicago, Detroit, NY, ...)
Vielleicht unkorrekt..
..dennoch geht es generell um den Besitz von Waffen der zur Diskussion steht, von daher ist es eigentlich egal.
@16. Januar 2013 - 23:02 — SirKelo112
"Herr Obama ist mir nun nicht mehr so sympathisch, wie er es früher war"
und warum bitte?
@ ElDuderino
Auch Sie können es sich nicht verkneifen, zu bemerken, dass das Recht auf Waffenbesitz in der Verfassung verankert ist.
Und jetzt BITTE .... nennen Sie mir nur EINEN vernünftigen Grund für diese Verankerung ! Nur EINEN !
Und kommen Sie mir bloss nicht mit "Gefahr für die Demokratie abwenden"
@obi89
Der Besitz von Waffen in den USA steht eben NICHT zur Diskussion. Die Tatsache, dass die NRA und andere Waffenfanatiker das behaupten., macht Fortschritte ja so schwierig. Es geht um vernünftige Einschränkungen in Bezug auf Waffen, die für den Privatbesitz ungeeignet sind. Das unterstützt auch die Mehrheit der Amerikaner, auch Waffenbesitzer wie ich.
Theoretische Debatten über verbieten, einsammeln, entwaffnen usw. mögen hier im Forum Spass machen, aber haben mit der Realität nichts zu tun, und das ist auch gut so. Staatsmonopolistische "Lösungen" deutscher Art wird es in den USA nie geben.
bolt . Strenge waffengesetze müssen Teil der Strategie sein
"... politiker niemals die ursache der probleme bekämpfen und immer nur verbote aussprechen die niemanden schützen."
Waffen sind eine Ursache, man kauft sie, um zu schießen. Vor allem junge Männer werden verführt, zu denken, dass Waffen "geil" sind und dabei helfen, sich "stark" zu fühlen.
Dass straffällig gewordene Menschen besser überprüft werden, ist eine Selbstverständlichkeit, sonst macht sich der Staat mitschuldig, wenn Kriminelle Waffen einfach legal kaufen können. Sturmgewehre etc. haben in privaten Haushalten nichts zu suchen, dafür können sie zuviel Unheil anrichten. Auch die Unart, auf dem Schießplatz mit Dauerfeuer rumzuballern, um seine Aggressionen loszuwerden, zeugen vor allem in Anwesenheit junger Menschen von einer falschen Einstellung zu Waffen. Daher ist auch der Verkauf von Munition einzuschränken.
Dass die sozialen Ursachen von Gewalt zu bekämfen sind, ist richtig. Strenge Waffengesetze stehen nicht im Gegensatz dazu, sondern sind Teil einer Gesamtstrategie.
ElDuderino
" Das Recht auf Waffenbesitz..."
Meines Wissens gründet das Recht eines jeden auf Waffenbesitz darauf, die Verfassung der USA auch mit Waffen zu verteidigen. Das war in den Gründerjahren der USA, als eine freie republikanische Verfassung eine weltgeschichtlich neue Erungenschaft war, deren Existenz beileibe keine Selbstverständlichkeit gewesen ist, auch gut nachvollziehbar.
Der Verfassungszusatz hatte damit nicht Selbstjustiz oder Bekämfung von Kriminalität im Auge, das war auch damals Aufgabe der Strafverfolgungsbehörden.
Dass dies bereits im Wilden Westen falsch ausgelegt wurde und wildentschlossene Bürger die Waffen selbst in die Hand nahmen, um eine überbordende Kriminalität selbst zu bekämpfen,löste auch damals kein Problem, sondern führte eher zu anarchischen Gewaltausbrüchen.
Das Recht zur Gegenwehr bei einem Staatsstreich ist auch künftig wichtig, rechtfertigt aber nicht mehr die Knarre im Schrank, da die Staatsmacht heute mit Panzern käme und nicht mit Vorderladern.
@Cebulon
Das Warum spielt in dieser Instanz erst einmal eine untergeordnete Rolle, da Obama die Verfassung nicht ändern will. Er will ein Gesetz erlassen, dass eindeutig gegen ein Amendment verstößt. Man könnte meinen, er hat zu viel Machiavelli gelesen...
Der Grund ist in der amerikanischen Geschichte zu sehen, die aus staatlicher Sicht mit der Unabhängigkeitsbewegung begann (der damalige Krieg wurde weitestgehend mit bewaffneten Bürgern in einem Guerillakrieg gewonnen (Minutemen)). Der persönliche Waffenbesitz ist deshalb tief im amerikanischen Selbstverständnis verankert.
Warum sollte es in der Verfassung stehen? Weil es (quod erat demonstrandum) immer wieder Bewegungen gibt (populistisch, aktionistisch motiviert), die dieses Recht beschneiden wollen. Ein Verfassungszusatz schützt vor solch blindem Aktionismus und das ist gut so.
Dass die Deutschen sich gerne Diktaten unterwerfen, anstatt ihre Freiheit zu maximieren, ist allerdings nicht neu.