Kommentare

Rentenkonzept der SPD ist Makulatur !

"Die SPD hat ein Rentenkonzept" sagt Steinbrück.
Das Problem ist nur dass das Rentenkonzept der SPD eine reine Wählertäuschung ist. Wenn die SPD sagt man wolle das weitere Absinken des Rentenniveaus unter 50% des Einkommens stoppen "ohne die Rentenformel zu ändern" dann ist das Betrug an den Neurentnern der nächsten Jahre. Denn die bestehende Rentenformel sorgt automatisch dafür dass die Neurenten jedes Jar weiter absinken auf das von rot/grün geplante Niveau von 43%.
Wer also diese Rentenformel aus der rot/grünen Rentenreform nicht ändert der kann das weitere Absinken der Neurenten in den kommenden Jahren NICHT verhindern!
Und wer Steinbrück kennt der weiß auch dass er das gar nicht will.
Der steht zu den Rentenkürzungen der Schröder-Regierung!

Wenn es um soziale Gerechtigkeit geht sollte...

Wenn es um soziale Gerechtigkeit geht, sollte sich die SPD die Agenda 2010 genauer ansehen!

Gruss

Lasst ihn in Ruhe

Es ist nicht ohne Heuchelei, sich zu wundern, daß der Minister der großen Koalition, der sich mit Merkel so gut verstand, kein sozialer Politiker ist. Lasst ihn doch in Ruhe. Auch ohne Helmut Schmidts Idee, Steinbrück zum Kanzler auszurufen, ("er kann es"), hätte die SPD die Wahl 2013 verloren. Eine Partei, die auch CDU heißen könnte, die aus einer Katastrophenwahl 2009 nichts gelernt hat und alles gleich ließ, hätte wohl ohne Steinmeier oder Steinbrück mehr Stimmen gewonnen, aber nie Merkel abgelöst.

Man muß den Mann nicht quälen. Warum melden Sie nicht mehr über Inhalte. Europapolitik? Keine Unterschiede von grün bis FDP, alle 4 einig. Hartz4? Alle 4 einig. Kriege? Trittin überholt Westerwelle neuerdings rechts. Die Themen sind wichtig.
Steinbrück muß nicht mal traurig sein. Nur nicht marktradikale Politiker wären eine Alternative zu Merkel. Und die gibt es bei grün, FDP, SPD nicht. Lasst Steinbrück in Ruhe, es ist vorbei mit der SPD für 2013.

Schon witzig

Erst wird Steinbrück zum besten unter den potentiellen SPD-Kandidaten hochgejubelt, nach Abnicken dann werden seine (sicherlich prinzipiell schon bekannten) "Neben"tätigkeiten hochgespült und seine Imkompatibilität zur SPD wiedergekäut, dann wird erscheint er wegen der schlechten Umfragewerte schon lange vor der Wahl als hoffnungsloser Fall dargestellt. Wie sieht wohl der nächste Spannungsbogen in dieser Geschichte aus?

Tja,

gebe es die SPD nicht, hätten wir in Stuttgart schon länger einen grünen Bürgermeister und sehr wahrscheinlich auch kein S21. Die sind halt ganz große Klasse beim selbst demontieren und häufig sehr ungeschickt im Verfolgen politischer Ziele. Steinbrück hatte ja eigentlich recht mit seiner Aussage zum Kanzlergehalt. Die Leute wollens trotzdem nicht hören. Einfach mal vom politischen Gegner lernen: Die kassieren in der Summe mit haufenweise Nebenjobs und keinen kümmerts (Man könnte es auch Lobbyarbeit nennen). Es gibt da einen schlauen Spruch: Mit den Dummen treibt man die Welt um.

Grüße
JohnBowie

Steinbrück beim DGB: Spießrutenlauf in eigener Sache?

Wers glaubt?

Die Ansichten Steinbrücks und von Herrn Sommer, sind doch nahezu identisch.

Ein Schaukampf zur Massenverdummung mehr!

Entlarvend ist für mich, dass von Sommer die Partei die Linke, garnicht für Gespräche, berücksichtigt wurde.

Die Partei der kleinen Leute, der armen Rentnerinnen und Rentner, soll vorgeführt werden.

Wer sitzt eigentlich in den Führungspositionen des DGB!

Wahlhilfe, statt Spießrutenlauf!

DEN Fehler wiederholt der DGB nicht

.
Zu Schröders SPD hat der DGB aus alter Verbundenheit und im Irrglauben an an den sozialen Willen Schröders und seiner Adlaten noch Vertrauen gefaßt - und viel Prügel bezogen von den Delegierten der Einzelgewerkschaften, denen später die Mitglieder ebenso massenweise weggelaufen sind wie der SPD.

Steinbrück muß den Gewerkschaften BEWEISEN daß er sozial will, noch bevor er eine Chance bekommt zu zeigen, daß er doch nur Schröders Adlat ist und bleibt und nur asozial kann. Vorschußlorbeeren gibt es keine mehr, auch kein vorgschossenes Vertrauen.

Steinbück wird NICHT Kanzler. Dafür sorgen am Wahltag die (auch) von ihm Geprellten. Und nicht wenige davon sind immer noch Mitglieder in Gewerkschaften.

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

Mag sein, dass ...

... Steinbrück die derzeitige SPD repräsentiert als das, was sie ist: eine ratlose Partei, zwischen allen Stühlen sitzend.
Im Jubiläumsjahr sollte daher die SPD sich wieder einmal auf ihren Namen und die damit verbundenen Erwartungen an eine linke Partei erinnern, anstatt immer wieder irgendwelche parteischädigenden Kandidaten-Statements verteidigen zu müssen.

Ob Güllners oder Schönenborns Umfragewerte nun stimmen oder nicht, der Abstand zur Merkel-CDU ist jedenfalls viel zu groß, gemessen an den "Leistungen" von Schwarz-Gelb.
Da Steinbrück eine der Ursachen für das Umfragetief ist, sollte er die Konsequenzen ziehen. Statt weitere mühsam sozialdemokratisch eingefärbte Reden zu schwingen, sollte er in Rente gehen, möglichst heute noch.

Es glaubt doch niemand, dass

Es glaubt doch niemand, dass Steinbrück sich 6-7 Monate im Zaun hält - und dann ?
Dann hat Deutschland vielleicht einen egozentrischen und ständig polternden Bundeskanzler, der allen Ländern, deren Politik ihm nicht passt androht, die Deutsche Kavalerie auf den Hals zu schicken.
Damit kann er in NRW punkten, aber nicht als Vertreter des Deutschen Volkes im Ausland. Die wirtschaftliche und finanzielle Lage der Bevölkerung ist schon schwierig genug, da bedarf es keines Bundeskanzlers, der nur auf seinen eigenen persönlichen Vorteil bedacht ist - armes Deutschland - wir marschieren wieder in Richtung Kaiserzeit.

Rentenkonzept der SPD

Das Rentenkonzept von Steinbrück sollte so aussehen:
Zurücknahme der Rentenreformen, die die SPD veranlasst hat. Das ist nämlich der wahre Grund für die zunehmende Verarmung der Gesellschaft. Das weiß Steinbrück, er sagt jedoch was anderes. Für mich ist er schlicht jemand, der nicht die Wahrheit sagt. Soll er doch verschwinden.

Mecker, motz, wir wollen doch nicht immer ....

... Politiker haben, die nur leere Worthuelsen produzieren. Wir wollen Politiker, die Klartext reden und bei denen man weiss ... ach halt. Das ist ja einer der es tut. Hm. Hm. Ich habs.

Mecker, motz, der sagt ja unangenehme Sachen. :) Mal ehrlich. Wenn man sich anschaut, was ihm vorgeworfen wird. 1) die Redehonorare. Nicht etwa, dass er redet, auch nicht, dass er Honorare dafuer kriegt, sondern, dass die so hoch sind. Und er steht dazu. Oeh, geht nich, so viel, nicht transparent genug wird gemeckert. Von Union und FDP. Und dann: wie jetzt, transparenz per Gesetz. Hm, och nee, so war das nich gemeint. Is klar. Fuer mich ist klar, welche Seite sich da fragwuerdig verhaelt.

Und dann der schlanke Satz, im Vergleich zu anderen Aemtern im Oeffentlichen Dienst (Sparkassendirektoren gehoeren dazu, man glaubt es kaum, aber man mag auch auf Dirigenten / Intendanten ... schauen) verdienen Kanzler zu wenig. Stimmts denn? JA! Wahrheit sagen wird abgestraft. Schlau.

Wenn

die SPD überhaupt noch eine Chance bei der Bundestagswahl haben möchte, sollten sie sich umgehend von Steinbrück als Kandidat veraschieden. Anderenfalls wird es für die Partei ein Fiasko.

23 % - das ist zu viel

23% scheint meiner Meinung nach immer noch zu viel.
Die SPD ist neben der FDP derzeit nicht wählbar. Dabei hätten beide wichtige Positionen zu vertreten und damit eine wichtige Rollte zu spielen!
Bleiben wohl nur die CDU, die Grünen (und vielleicht sogar besser die ÖDP).

"Schwarz-Gelb" tut nichts.

Lieber Herr Steinbrück, das ist die einzige Stärke des Gegners.
Nix tun, heisst auch nix falsch machen.
Oder aber, etwas einfacher und für sie persönlich:
"reden ist Silber, schweigen ist Gold".

Wenn ein Peer Steinbrück als Aufsichtsratsmitglied seine

Hilfe bei der Beschaffung billigen Stromes für das von ihm "kontrollierte" Unternehmen anbietet und für das Jahresgehalt eines einfachen Arbeites mal jede woche einen "Vortrag" hält, gibt das doch manchem Genosen und sogar einem "Parteisoldaten" einen Grund zum Nachdenken.

Da sollte er sich nicht wundern, wenn man das nicht gut findet. Das ist schlicht "Korruption" und kein Vortragshonorar.

Das Traurige daran ist, dass...

ein Kanzlerkandidat, der klare Ansagen macht, an Stimmen verliert, aber eine Kanzlerkandidatin, die keine klaren Ansagen macht und einfach abwartet, an Stimmen gewinnt. Da frage ich mich, was in den Köpfen der Wähler schief läuft.

Tja, wer keine klaren Ansagen macht, der schürt halt die Hoffnung, dass er eventuell dem eigenen Meinungsbild entsprechen könnte. Zumindest wenn es sich um die CDU handelt. Bei der Piratenpartei hingegen beschwert man sich darüber, nicht genug klare Ansagen zu haben, weil das Wahlprogramm nicht umfangreich genug ist. Der Wähler will also klare Ansagen, nur um dann dagegen zu sein... man man man.

Wie auch immer, egal wer gewählt wird, die Regierung kann nur so gut sein, wie das Volk. Ghandi sagte "Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen willst." Es kann noch so viele neue Parteien wie Freie Wähler, Piraten oder Partei der Vernunft geben, wirklich ändern wird sich erst etwas, wenn die Bevölkerung das auch möchte.

Solange diese SPD...

Solange diese SPD die Partei von Gas-Gerd ist, kann man auch gleich die CDU wählen und braucht nicht den Umweg über die SPD.
Wer hat uns verraten ...

"... noch sechs, sieben Monate ..."

Die Aussage "Vor uns liegen noch sechs, sieben Monate, in denen Politik und Wahlkampf gemacht wird und in denen Meinung gebildet wird." besagt so einiges.
Ob nun vom DGB-Chef oder aus dem Munde eines Politikers: dieser Satz ist Leitmotiv.
Und er bedeutet, daß man uns tagein-tagaus belügen wird. Jeder trickst mal hier und mal da, um unsere Gunst zu gewinnen. Oder vielmehr die Gunst derer, von denen man annimmt, daß sie eine Mehrheit bilden können.
Immer wieder das gleiche. Nie kommt mal jemand daher und sagt, was wirklich getan werden muß, damit es uns ALLEN gut geht. Das WOLLEN "die" auch nicht. Wir sollen nur unsere Stimmen abgeben. Dann geht das gleiche Korruptionsspiel weiter.
Steinbrück, Sie haben EINE Chance, meine Stimme zu bekommen. Bewirken Sie, daß wir einen Stimmzettel bekommen, auf dem neben den angetretenen Parteien auch die Möglichkeit "Nichts von alledem" wählbar ist.
So können wir dann sehen, wie sich Wahlbeteiligung und Stimmenverteilung ändern. Das ist dann Demokratie.

Midlife-Crisis?

Hab ich gegrübelt, was mit dem Steinbrück los ist, bis ich drauf kam, dass der vielleicht gerade seine Midlife-Crisis hat und deshalb überall ein wenig daneben geigt. Ob das bis zur Wahl weg geht? Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Nichts von alledem

Stimmt, ich habe eben gelogen.
Wenn Herr Steinbrück uns zu einem Wahlzettel mit der Ankreuzmöglichkeit "Nichts von alledem" verhilft, würde ich ihn auch nicht wählen.
Dann wäre ja klar, wo mein Kreuz hinkommt.
Das weiß er (und alle anderen zuständigen Personen auch) ganz genau. Deswegen werden wir niemals einen solchen Stimmzettel bekommen.

Wir haben nur diese Möglichkeiten:
- Protest und die krasseste Partei wählen
- Protest und garnicht wählen
- Mit hängenden Schultern das hoffentlich kleinere Übel wählen
- Weiter glauben, daß die Lieblingspartei schon alles richtig macht

Doch im Grunde wissen wir doch alle, daß wir mit dem bestehenden Wahlsystem keine Chance haben, etwas zu verändern.
Ich will keine Wahlplakate mehr sehen.

ein Geschenk für frau Merkel!

Als was anderes kann man diesen Kanzlerkandidaten nicht beschreiben.
Man könnte fast glauben, die SPD will unbedingt das die CDU an der Macht bleibt. Anders kann ich mir die Aufstellung Steinbrücks nicht erklären.
Wobei der Unterschied zwischen den beiden Parteien ja eh nur noch Makulatur ist. Also eigendlich ist es eh egal wer die Wahl gewinnt. Einer der beiden Industrielobbyparteien wird´s auf jeden Fall. Und fürs Volk wird eh nichts getan! Also die wahl zwischen Pest und Kolera.

mfg

Steinbrück ist ein Mann klarer Worte.......

....er sagt was er denkt. Vielleicht sollte er einfach mal anders denken.

Warum?

Herr Steinbrück steht für einen klaren Kurs mit klarer Sprache. Eine andere Chance gibt es gegen Frau Merkel nicht, ihre Fehler sind Legion, aber niemand nennt sie. Alleine 2 Bundespräsidenten, die ihren Büttel hingeschmissen haben, hat sie ausgesucht. Die Erfolge/Entschjeidungen dieser legislaturperiode standen nicht im wahlprogramm der Union, weder Kernenergieausstieg noch Ende der Wehrpflicht; schon vergessen.
Die gute Konjunktur in 2012 ist auf Schröders Reformen zurückzuführen, nicht auf ihre Bierdeckelsteuererklärung.

Wahlausgang

Es kann durchaus so kommen, daß Steinbrück trotz geringen Zuspruchs mit Hilfe der Grünen Kanzler wird. Die SPD darf es nur nicht so weit verbocken, daß sie weniger Stimmen als die Grünen einfängt.
Das Paradoxe wäre dann, daß Steinbrück eigentlich kaum einer will, er es aber trotzdem wird.

Und falls es zu Rot/Grün reicht, letztere aber stärker sind, ist dann Trittin dran? Au weia!

Herb.

Die Letzten werden die Ersten sein!

Ich glaube, dass sich das Blatt der öffentlichen Meinung und auch die Umfragewerte bis zur Wahl in nahezu das Gegenteil der aktuellen Situation wandeln werden.
Noch über ein halbes Jahr lang relativ grundlos auf dem SPD-Spitzenkandidaten herumzuhacken und parallel dazu die Kanzlerin relativ grundlos zu feiern, ist für die Massenmedien meiner Meinung nach zu unspektakulär, das lässt sich über so einen langen Zeitraum ohne echte Grundlage nicht aufrechterhalten. Eine durchs Dorf getriebene Sau muss alsbald durch eine neue ersetzt werden.

Außerdem lieben wir solche Geschichten, in denen verloren geglaubte Menschen medienkompatibel das Blatt wenden und doch noch zu Gewinnern werden.

Und viele Wähler, wie man auch an zahlreichen nur mäßig reflektierenden Kommentaren der letzten Wochen zum Thema Steinbrück ablesen kann, beschäftigen sich ja nicht wirklich mit der jeweiligen Politik der genannten Personen, sondern lassen sich wie die Schafe vom Medienmainstream mitreißen.

Steinbrück

Na ja. solleer doch dafür stehen: für Gedgier ohnegleichen - ich wähle ihn niemals! (Hatte es aber mal vor)

Will der überhaupt Kanzler werden?

Zum einen Jemand der eine Meinung hat und diese auch äußert, macht sich angreifbar. Jemand wie Merkel ist Aalglatt, Teflonkanzlerin halt. Zu Merkel kann man ein Gefühl entwickeln aber keine Meinung weil Sie kein Profil hat.

Dennoch:
- Er schließt die Linke aus
- Er schließt SPD unter Merkel aus
- Die FDP(wenn sie denn noch eine Rolle Spielt) lehnt
SPD ab
- Die Grünen sind sich für nichts zu Schade
- Die CDU wird bei Mehrheit die Kanzlerin stellen
wollen
- Die CDU lehnt die Grünen ab

Wenn es so bleibt gibt es nur Schwarz-Rot ohne Steinbrück, eine Schwarz-(gelbe) Minderheitsregierung, oder Rot-Rot-Grün ohne Steinbrück und Lafontaine. Es gibt also real keine Machtoptionen für Steinbrück oder die Mehrheit links von der CDU, die seit Jahren nicht repräsentiert wird, weil sich die Hitzköpfe nicht am Programm abarbeiten sondern lieber aneinander.

Die Frage bleibt will Steinbrück wirklich Kanzler werden?

@ Mein Über-Ich — 18:14

Die SPD und Steinbrück sind inkompatibel? Dem ist nicht so - genau das ist ja gerade das Problem.

So wird es nie was mit der SPD

Solange sie sich nicht endlich von der asozialen Politik Schröders lossagen und weiterhin ins gleiche Horn wie die CDU blasen, wird die SPD weiterhin ihre Klientel verlieren.

Warum sollte der "kleine Mann" und auch der sog. Mittelstand die SPD wählen? An allen sozialen Schweinereien in diesem Land war die SPD beteiligt. Seit Schröder ging es dem Mittelstand und den Ärmeren in diesem Staat von Jahr zu Jahr schlechter. Und Steinbrück, Steinmeier und Konsorten stehen weiterhin zur Armut verursachenden Politik von Agenda und Rentenreform.

Wenn man den Wahlaussagen glauben will, hätte die SPD die meisten Gemeinsamkeiten mit den Linken. Gleichzeitig lehnen sie eine Koalition rigoros ab. Es könnte ja sein, dass sie in einer solchen Koalition ihre Wahlversprechen wahrmachen müssten. In einer großen Koalition können sie sich dagegen wir damit rausreden, dass man Kompromisse eingehen müsse.
Pfui, schämt euch - Willi Brandt würde sich im Grab rumdrehen wenn er diese SPD sehen würde.

Solange sich die SPD nicht

Solange sich die SPD nicht von Grund auf erneuert und sich zu Recht wieder "sozialdemokratisch" nennen kann, solange ist die SPD für mich nicht mehr wählbar - also die nächsten etwa 76 Jahre nicht.
Sie wird es nämlich nicht schaffen, selbstverliebte Popanze keine Chance auf Leitungsfunktion zu geben.

@ Bill Hicks - 21:15 -

"Will der überhaupt Kanzler werden?"

Falsche Fragestellung; "will den überhaupt
einer zum Kanzler haben", oder auch "kann der
so Kanzler sein", wäre richtiger.

Schröder mag man seine Art, die damals nicht
falsch war, abgekauft haben. Diesem Mann traue
ich alles und nichts zugleich zu.

Auf jeden Fall ist er unberechenbar für jeden.

Ach so, eine Umfrage von RTL.

Ach so, eine Umfrage von RTL. Die sind ja aufgrund ihrer Zugehörigkeit zum Bertelsmann-Imperium besonders neutral.

@Nachtweih

Mit ihrem letzten Absatz mögen sie recht haben, das macht den Herren Steinbrück in meinen Augen dennoch nicht besser.

Er verfolgt eine Politik die sich kaum von der CDU unterscheidet.
Er trägt die Beschlüsse der Regierung mit in dem er mit "Ja" stimmt, gerade bei solchen Themen wie ESM, Afghanistan usw.
Der Mann hat ein politisches Profil, aber er vertritt es nicht es nicht.
Er vertritt öffentlich die Politik die man gerne von der SPD hören würde, umsetzen davon wird er allerdings nichts.
Mit wem denn? Den Grünen? Mit der CDU unter Merkel?

Natürlich kann man ihm seine Vortragsreisen, oder das Kanzlergehalt vorwerfen ... aber eigentlich belügt und betrügt er die Leute schon vorher mit seinen leeren Wahlversprechen.
Der Mann ist nicht tragbar und keine Alternative zur momentan Regierung.
Ob Pest, oder Cholera ... warum nicht beides also große Koalition.
Merkel als Steuerfrau ohne Plan und Steinbrück als Wirtschaftsminister mit guten Beziehungen zur Wirtschaft.

Mücke zum Elefanten gemacht

Als zwischen den Jahren das Positionspapier der FDP mit so tollen Forderungen rauskam, mehr Minijobs und Lockerung des Kündigungsschutzes, gab's ein paar Tage Empörung, danach hat man es vergessen. Über die vergleichsweise harmlose Äußerung zum Kanzlergehalt von Steinbrück geifern die Medien jetzt schon über zwei Wochen. Nachher gibt's das Thema Steinbrück sogar bei Anne Will! Meine Güte, haben wir keine anderen Sorgen?

Toll finde ich auch immer die Aussage: Das Interview war dumm oder kam zu einem ungünstigen Zeitpunkt, bzw. "hat der keine Berater?" Will man denn wirklich Politiker, die nur über ihre Berater kommunizieren und ihre Aussagen danach ausrichten, ob sie gerade "passend" sind? Ist es nicht genau dieser Opportunismus, den man Merkel häufig vorwirft?

Ich bin auch nicht gerade ein Steinbrückfan, aber diese Hysterie ist durch nichts zu rechtfertigen.

@ericherpel

Mir kam diese Frage in den Sinn, da ich sehe wie dieser Mann sich erst Professionell in den Vordergrund seiner Partei spielt und dann der Konkurrenz einen Elfmeter nach dem anderen serviert. Im Sport würde man sagen wer so einen Mitspieler hat braucht keinen Gegner. Man könnte meinen er spielt für Merkel, ob man ihn wählen will steht auf einem ganz anderen Blatt Papier.

Doch mal als Gedankenspiel: Ein Kandidat der SPD der sich offen zu den Fehlern der agenda2010 bekannt hätte und offen ein linkes Bündnis angestrebt hätte, würde wohl eher Chancen auf einen Politikwechsel und ein Ende der Ära Merkel befördern als es Steinbrücks Wahl nun kann.

Ich bin überzeugt, dass viele Menschen in diesem Land ein "weiter so" in der Finanzmarktregulierung, Energie- und Wohnungspolitik und in der Bevorzugung von Vermögenden durch die Steuerpolitik nicht mehr sehen wollen, doch Steinbrück untergräbt mit seiner Kandidatur und seinen Koalitionsaussagen derartige Bestrebungen. Er verhindert Alternativen.

Es fällt auf, daß...

diese Nachrichtensendung negative Schlagzeilen über alle Parteien bringt, nur nicht über die CDU/CSU.

Seltsam.

Nach ...

... der Niedersachsen-Wahl am Sonntag wird die SPD einen neuen Kanzlerkandidaten haben. Das wird eine böse Klatsche geben. Peer Steinbrück ist der beste Wahlhelfer für die CDU.

Das deutsche Wahlverhalten

Nüchtern betrachtet ist es in der Bundesrepublik so, dass kaum nach Parteiprogrammen oder den berühmten "Inhalten" gewählt wird.

Der größte Teil der Wahlberechtigten - wenn sie dann auch wählen gehen - reagieren bei der Stimmabgabe nach Gefühl oder einer aktuellen Stimmungslage. Und da sieht es momentan wohl so aus, dass die Wählerinnen und Wähler lieber von Frau Merkel als von Herrn Steinbrück hinter die Fichte geführt werden wollen.

Zwischenbilanz.

Hätte eigentlich eine Anfangsbilanz zum Wahljahr sein sollen, wegen etlicher Frühstarts der politische Rundläufer, die nicht mehr zu stoppen sind, bleibt nur die Sicht auf den momentanen Zwischenstand. Während sich DIE LINKE dösbaddelich von der SPD die Wurst vom Brot nehmen lässt (Bankenrettung, Arbeitsmarktpolitik etc), die GRÜNEN ihr Hauptthema Atomausstieg verloren haben und nun die exorbitanten Kostensteigerungen der Energiewnde für Endverbraucher mit vertreten müssen, kann sich die Union als "Macher in der Not" darstellen. Und wo Not ist, sind auch Schmerzen, hauptsächlich für Normalbürger. Denn für wen denn sonst schaffen sich Politiker wie Steinbrück ab, 24 Stunden rund um die Uhr. Doch nicht für irgendwelche Lobbyisten, oder??

Also: Peer rennt zwar trotz geforderter Beinfreiheit noch sehr gebremst mit Klötzen am Bein, aber auch Angela ist durch zu enge Jackets auch in der Atmung behindert, und die Dunkelroten brauchen dringend die zweite Luft.

Die SPD will ja gar nicht

die Wahlen gewinnen!
Der deutsche Michel an sich ist ja vergeßlich,
aber mit dem engen Korsett das Schröder, Steinmeier, Müntefering, Steinbrück und co geschnürt haben, kann er nicht vergessen, denn es schmerzt.
Das beginnt mit H4, Aufstockern, sinkenden Reallöhnen und endet bei den Renten und der Altersarmut.
Also Themen die wohl fast jeden betreffen.
Es ist ganz einfach ein Glaubwürdigkeitsproblem, denn ich kaufe den Erfindern von H4 nicht ab das sie jetzt "sozial" können !!
Da ich die Strategen bei der SPD nicht für dumm halte,
nehme ich eifach an, das sie nicht wollen.
Vielleicht darf der eine oder andere dann gut bezahlte Vorträge über Oppositionsarbeit halten, wenn es nicht mit dem Ministergehalt klappt.
Es lebe die deutsche Demokratie !
Wer als Wähler was verändern will, sollte dann doch besser die Linke wählen, denn die sind von den Lobbyisten noch nicht vereinnahmt.

Der Wähler erwartet

einen Kanzlerkandiaten oder eine -in, die ein Gelübde nach Art eines Franziskanermönchs abgelegt hat. Und ist auch dann erst wirklich zufrieden, wenn jemand auf dem Zahnfleisch läuft und wohlmöglich per Herzinfarkt abtritt. Ich denke, dass fast 100% der Polit-Meckerer selbst nicht willens wären, sich dermaßen den A... aufzureißen, wie es viele Politiker tun, sich Anfeindungen, wobei es sich oft nur um Medientheater handelt, anzutun. Es gibt in der Politik -egal welche Partei- einen große Anzahl von Personen, die einen gehörige Portion Idealismus aufbieten. Mehr als die meisten zu geben bereit sind. Das Mosern ist in diesem Land zum Nationalsport geworden. Frage an all die Meckerer: Warum werden sie nicht Politiker? Es müsste nach Ihrer Theorie doch ein Traumjob sein. Ist aber nicht! Und unterschwellig wissen Sie es auch!

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