...gab es auch schon vor dem Beginn der Temperaturaufzeichnungen im Jahr 1880. Da die ersten Aufzeichnungen in einer Kleinen Eiszeit begannen, ist es keine Überaschung, dass einige der heutigen Jahrestemperaturen darüber liegen.
Seit 15 Jahren stagnieren die globalen Temperaturen und das Met Office musste einräumen, dass mindestens bis 2017 kein weiterer Anstieg zu erwarten ist. Die "Klima-Apokalypse" findet - zum Leidwesen der Profiteure des CO2-Ablasshandels - nicht statt.
Auch wenn es immer schwerer wird, den Klimawandel wegzudiskutieren (wobei die Frage es völlig sinnfrei ist, ob der Mensch der Auslöser ist oder es ein natürlicher Zyklus ist): Die Art der Untersuchung ist mir zu primitiv. Die verwendeten statistischen Mittel sind sind in ihrer Art der Abbildung recht eindimensional und geben nicht die Komplexität des Phänomens wieder. So ist zum Beispiel ein globaler Durchschnittswert recht schwach in der Aussage. Während die Polkappen abschmelzen, dringt so kalte Luft in den Mittelmeerraum und nach Russland - wird durch solche mathematischen Methoden nicht abgebildet. Etwas mehr Liebe zur Arbeit würde ich mir daher in diesem Forschungszweig wünschen, da es ansonsten billiger Populismus bleibt.
als gebe es kein Morgen. Wir erzählen uns von unseren Australienurlauben, als sei es das Tollste dort gewesen zu sein. Gut, man kann sagen: Wenn wir die Atmosphäre schützen, die Anderen schützen sie nicht. Also was solls. Aber bitte: Dann will ich eigentlich solche Meldungen nicht mehr lesen.
Kein Wunder also auch, dass wir in Deutschland eine Regierung gewählt hat, die nach dem Vogelstraußprinzip Politik macht. Im Grunde in unserem Auftrag. Ach, was waren das noch für aufrechte Zeiten, als man sich nicht das verlogene Mäntelchen des Umweltschutzes übergezogen hat. Heute wählen Leute die Grünen, die tausende von Flugmeilen hinter sich bringen und auf beschneiten Pisten die Natur geniesen. Und das Beste: Die CDU hat auch den Umweltschutz für sich entdeckt.
Grüße
JohnBowie
P.S.: Anscheinend kann man auf Vieles nicht verzichten - nicht einmal zum Wohle unserer Kinder. Eigentlich sehr traurig.
Irgendwie muß es in historischer Zeit auch schon wesentlich wärmer gewesen sein.
Sonst hätten die ollen Wickinger nicht auf Grönland Siedeln und viele Jahre in einem Fruchtbaren Land siedeln können um dann weiter nach Amerika fahren können. Heute ist diese Gegend wegen KALT nicht besiedelbar.
Na....Merkt ihr was?
Wir Industrienationen schrauben unseren CO2-Ausstoß um 30, 50 oder 70 % runter.
Und der Lebensstandart der Mrd Inder darf sich NICHT verbessern und die Mrd Chinesen müssen leben wie vor 30 Jahren ????
Die Welt ist nun einmal schon übervölkert.
Und die meisen Drittwelt Einwohner würde gerne so leben, wie ein Deutscher H4 Empfänger, auch wenn es nicht sehr ökologisch ist.
Ich bin doch immer wieder verwundert, dass es auf solch eine Meldung viele Kommentare wie die von jens_mv gibt. Leider scheinen Stammtischparolen mehr wert zu sein, als wissenschaftlich eindeutig bestätigte Erkenntnisse. In diesem Zusammenhang bin ich traurig, dass ich mich als angehender Umweltphysiker auch in den Kampf mit den unsachlich argumentierenden Skeptikern begeben muss...
So müsste doch jedem Kind klar sein, dass es nicht gut sein kann, über Jahrmillionen entstanden Energiereserven in noch nie da gewesenen Ausmaß an die Oberfläche zu bringen, diese zu verbrennen und mit deren Gasen unsere Umwelt anzureichern?
Die oben argumentierenden Leute erinnern mich an einen Artikel aus der Zeit, der von Klimawandelskeptikern handelt und aufzeigt, wie diese organisiert sind, von wem sie finanziert werden und welche Interessen hinter Ihren Ansichten stehen:
"Die gegenwärtige CO2-Konzentration wurde in den vergangenen 650 000 Jahren (180 bis 300 ppm) und wahrscheinlich auch in den letzten 20 Mio. Jahren nicht erreicht. Die derzeitige jährliche Anstiegsrate ist die höchste der letzten 20 000 Jahre."
(Quelle am 16 Januar 2013 um 19:22 Uhr: http://www.umweltbundesamt-daten-zur-umwelt.de/umweltdaten/public/theme....)
@Jens_mv: Wenn sie mal die Statistik richtig lesen, würden Sie erkennen, dass Ihre Aussage einfach falsch ist. Seit 15 Jahren STEIGT der globale Mittelwert der Temperatur.
@nuckelavee: Haben Sie schonmal ein wissenschaftliches Paper über den Klimawandel oder Teilanalysen davon gelesen? Falls ja, haben Sie die Physik und Statistik dahinter verstanden? Falls ja, dann erklären Sie mir bitte die verwendeten statistischen Mittel und warum diese zu einfach sind. Falls nein ist Ihre Aussage abzuweisen.
"Auch wenn es immer schwerer wird, den Klimawandel wegzudiskutieren....."
Wer diskutiert denn den Klimawandel weg??????
Und was sagt dies aus?
"Danach war die weltweite Durchschnittstemperatur von 14,6 Grad Celsius, die 2012 gemessen wurde, die neunthöchste seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen im Jahr 1880"
Das es in dieser Zeit "schon" ACHT mal (8x) wärmer war.
Und bei einer Temperaturerhöhung von "gerade mal" 0,8C° in 132Jahren, haben wir ja noch 198Jahre Zeit bis wir die 2C° Grenze erreicht und die Richtigkeit der Klimagurus beurteilen könnten um sie zur Rechenschaft zu ziehen.
Nur gut, dass es hier in Deutschland mal ausgedehnte Urwälder gab, denen wir unsere Kohlevorkommen verdanken ebenso wie Eiszeiten die uns solche Naturwunder wie das Felsenmeer in Hemer bescherten.
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"Die gegenwärtige CO2-Konzentration wurde in den vergangenen 650 000 Jahren (180 bis 300 ppm) und wahrscheinlich auch in den letzten 20 Mio. Jahren nicht erreicht. Die derzeitige jährliche Anstiegsrate ist die höchste der letzten 20 000 Jahre."
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die aussage könnte man auch so interpretieren, dass die co²-konzentration in der luft absolut zweitrangig ist.
denn es war noch vor wenigen hundert jahren deutlich wärmer als heute. wenn aber heute die co²-konzentration so hoch ist wie nie, dann scheint sie nicht ins gewicht zu fallen....
Das ist jetzt ein Scherz, oder? Im Artikel steht doch, dass bis auf eines alle Rekordjahre nicht irgendwann seit 1880 waren sondern in diesem Jahrtausend. Und von so etwas wie einem nicht-linearen Anstieg hast du auch schonmal gehört? Und von Kontinentalverschiebung?
"Da die ersten Aufzeichnungen in einer Kleinen Eiszeit begannen, ist es keine Überaschung, dass einige der heutigen Jahrestemperaturen darüber liegen."
Genau daran musste ich auch grade wieder denken. Die Messung der Temperaturen beginnt in einem Zeitraum, in dem die Jahresdurchschnittstemperaturen 2 Grad unter dem, aus Baumringen GESCHÄTZTEN Jahrtausend Durchschnitt liegen.
Es wurde erst um 1950 die geschätzte Jahrtausend-Durchschnittstemperatur wieder erreicht. Die verlängerte "Kleine Eiszeit" war also eigentlich erst 1950 zu ende.
So gesehen sagen "Höchste Temperaturen seit den Aufzeichnungen" gar nichts aus.
Alles nur Statistik, 2012 war ein relativ warmes Jahr... der wärmste Winter, an den ich mich erinnern kann (Heiligabend in München: 20°C).
2012 geht aufgrund gemessener und gemittelter Werte in die TopTen der letzten 133 Jahre.
Wir befinden uns in einer Wärmeperiode innerhalb einer kleinen Eiszeit.
Der Artikel gibt eben nur Statistiken wider.
Folgenden Satz sehe ich allerdings kritisch:
"Die Ursache sieht die NASA im Treibhauseffekt, ausgelöst durch den steigenden Anteil von Kohlendioxid in der Atmosphäre."
Die NASA mag wohl den Auftrag haben, diese Ursache zu verbreiten. Dennoch mag es wohl weitere Gründe geben, welche wesentlich ursächlicher für warmes Wetter sind.
Sie haben Recht Laien die nichts von Klimagasen und deren Wirkung verstehen, könnten das mit Sicherheit fehlinterpretieren. Dennoch sei hier gesagt, dass CO2 ein Langzeitklimagas ist, dass erst nach Jahrzehnten in den richtigen Luftschichten wirksam wird.
Leider wurde aus einem mir nicht verständlichen Grund mein erster Beitrag nicht gepostet, weshalb ich an dieser Stelle nochmals auf den Artikel aus der "Zeit" zu Klimaerwärmungsskeptikern verweisen will:
Der Artikel beschreibt wie diese arbeiten, finanziert werden und welche Interessen sie verfolgen. Leider siegt wie meist das Geld, da hilft die beste wissenschaftliche Argumentation nichts, wenn Millionen von Deutschen oberflächlichen Informationen in Bildzeitung etc. Glauben schenken (wer will sich auch schon mit einem richtigen "paper" beschäftigen? und wer versteht das? Hilfe! da begnügt man sich doch lieber mit Klatsch, Tratsch & Verschwörungstheorien oder
"Nur vier Wochen nach Doha ließ sich die Wahrheit wohl nicht länger verbergen. Das britische Metoffice (1) – eines der drei Institute, die offiziell für die Bestimmung der Globaltemperatur verantwortlich sind – senkt seine Prognose für die kommenden sechs (!) Jahre kurzerhand um sage und schreibe 0,4 °C ! Das heißt auch: Die ganze schöne Erwärmung ist kaputt!"- zitat ende.....
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Sie haben Recht Laien die nichts von Klimagasen und deren Wirkung verstehen, könnten das mit Sicherheit fehlinterpretieren.
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ich weiß nicht welches physikalische studienfach sie abgeschlossen haben, aber sie werden da sicher experte sein: wie 50mio deutsche derzeit.
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Der Artikel beschreibt wie diese arbeiten, finanziert werden und welche Interessen sie verfolgen. Leider siegt wie meist das Geld, da hilft die beste wissenschaftliche Argumentation nichts
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da haben sie recht! wer etwas von wissenschaftlicher arbeitsweise und die lästige beschaffung von öffentlichen fördergeldern versteht, der wird derzeit immer möglichst etwas mit co² verminderung etc. machen. zu mindest bei mir im maschinenbau. denn klimawandel ist im moment "in".
deshalb ist man im moment auch "dafür"!
diese statistik seit 1880 sagt gar nichts! fange ich die statistik bei 2000 an, dann hat sich nichts geändert. statistik ist nicht statisch. genau wie das klima - schon immer so gewesen.
Auch die Leugner und Großverdiener am Klimawandel werden nicht überleben. Ungerecht, daß diejenigen, die seit jeher für eine bessere Welt gekämpft haben, auch mit untergehen müssen. Bekanntes Fazit: die Gier ist grenzenlos und vernichtet jegliche Vernunft und gleichzeitig unser aller Lebensgrundlage.
Es ist das Jahr 2009, die Finanzkrise hat auch die Medienunternehmen erreicht. Verlage und Fernsehsender verkleinern ihre Redaktionen, jeder dritte amerikanische Nachrichtenjournalist verliert seinen Arbeitsplatz, wer übrig bleibt, hat kaum noch Zeit, um Fakten zu prüfen. CNN löst seine gesamte Wissenschaftsredaktion auf, der Wetteransager Chad Meyers ist nun der Experte für den Klimawandel. Meyers sagt: »Es ist anmaßend, zu denken, wir Menschen könnten das Wetter so stark beeinflussen.«
Demnächst glauben wir dem Wetter-Ansager, und natürlich Frau Merkel !
Wikipedia: "Eisfreie Polkappen stellen erdgeschichtlich den Normalzustand dar und machen etwa 80 bis 90 Prozent der Erdgeschichte aus. Ein Beispiel ist das Paläogen (älteres Tertiär). Zeiten mit vereisten Polkappen, die so genannten Eiszeitalter, stellen die Ausnahme dar. Die aktuelle erdgeschichtliche Periode, das Quartär, ist ein solches Eiszeitalter."
Wir nähern uns also langsam aber sicher dem Normalzustand. Und das wird kein Klimafanatiker der Welt ändern können... aber einige wenige werden viel Geld mit dem Versuch verdienen.
und verstanden, möchte ich sagen. Klimaforschung ist ein sehr komplexes Feld. Die dahinter stehende Mathematik ist manchmal schon mehr Kunst als Wissenschaft, zumindest für den Laien. Eben weil ich das weiß und mich damit auseinandergesetzt habe, empfinde ich es als unzulässig verflachend, bei Meldungen an die breitere Öffentlichkeit immer von Durchschnittswerten zu sprechen (wobei ja nicht mal klar ist, von das im speziellen Falle heißt - muss ja nicht zwingend der Medianwert sein, was schlimm genug wäre). Auch wenn es sehr komplex ist, ein wenig seriöser sollte man bei der Publikation trotzdem vorgehen.
Vor knapp 14 Tagen machte das bürgerliche Hamburger Abendblatt halbseitig mit der Frage auf: Erderwärmung gestoppt?
Der neue Bericht des IPCC legt diese Vermutung nahe mit zwei Fakten bzw. Daten, die wohl von niemandem sonst so akribisch gemessen und gesammelt werden: CO2-Ausstoß und Temperaturentwicklung weltweit. Die für alle Treibhäusler ernüchternden Fakten: der CO2-Ausstoß ist seit 1998 rasant angestiegen (USA, China, Indien, Golfstaaten) und die Temperaturen sind seit 1998 konstant. Schlussfolgerung: Es gibt k e i n e n Zusammenhang zwischen den beiden Größen. Was ja auch die der jetzigen ähnliche mittelalterliche Erderwärmung nahelegt, die nun sicher nicht menschengemacht war.
Prof. Marotzke, einer der Autoren des IPCC-Berichts, sagt dazu u.a., alle Klimamodelle könnten eine Erderwärmung nur durch CO2 erklären, und da nun die Erwärmung ausbleibt, kommt er auf die famose Idee, die Wärme sei plötzlich in den Tiefen des Ozeans verschwunden - Messungen dafür gibt's leider nicht.
Die Fragen sind nicht solche in prähistorischen Dimensionen errechneten angeblichen klimatischen Normalzustand (den es ohnehin nicht gibt - es gibt nur Mittelwerte, etwas völlig anderes) ... sondern vielmehr, welche Auswirkungen der stattfindende Wandel auf unser Leben haben wird und speziell falls diese primär negativ sind, ob und wie menschliches Zutun den Klimawandel beschleunigt. Die erste Frage findet sich in den verschiedenen angenommenen Szenarien beantwortet. Das 'Wie' in der zweiten Frage ist ebenfalls beantwortet... und damit auch das 'ob'. Nur über den Umfang des 'ob' streiten sich die Experten. Aber auch nicht so sehr.
Was mich in letzter Zeit immer mehr auffällt, sind die wesentlich überproportionalen Kommentare von Skeptikern in Blogs zu diesen Themen (im Vergleich zu den Anteil in wiss. Journals). Nach den USA scheinen auch hier die Budgets der Lobbyisten der Energiekonzerne hochgestuft worden zu sein. Fleissig, fleissig!
"ich weiß nicht welches physikalische studienfach sie abgeschlossen haben, aber sie werden da sicher experte sein: wie 50 Mio Deutsche derzeit."
<- ich weiß nicht ob es gut wäre, wenn 50 Mio Menschen in Deutschland sich mit dem selben Thema befassen würden. Ich denke in diesem Fall wäre meine und Ihre Lebensgrundlage gefährdet. Freuen würde ich mich allerdings schon, wenn mehr Menschen meinen Berufszweig einschlagen würden. Im eigentlichen Sinne wollte ich Ihnen vorhin nur danken, denn ich übersehe manchmal Dinge, die für mich eindeutig sind, aber für andere nicht. Danke nochmals
Blöder Zeitpunkt für so eine Meldung...
wo im Moment hier alles im Schnee steckenbleibt. Aber - ja doch - ich weiss wie das gemeint ist.
"Geschichte"
...gab es auch schon vor dem Beginn der Temperaturaufzeichnungen im Jahr 1880. Da die ersten Aufzeichnungen in einer Kleinen Eiszeit begannen, ist es keine Überaschung, dass einige der heutigen Jahrestemperaturen darüber liegen.
Seit 15 Jahren stagnieren die globalen Temperaturen und das Met Office musste einräumen, dass mindestens bis 2017 kein weiterer Anstieg zu erwarten ist. Die "Klima-Apokalypse" findet - zum Leidwesen der Profiteure des CO2-Ablasshandels - nicht statt.
Eindimensional
Auch wenn es immer schwerer wird, den Klimawandel wegzudiskutieren (wobei die Frage es völlig sinnfrei ist, ob der Mensch der Auslöser ist oder es ein natürlicher Zyklus ist): Die Art der Untersuchung ist mir zu primitiv. Die verwendeten statistischen Mittel sind sind in ihrer Art der Abbildung recht eindimensional und geben nicht die Komplexität des Phänomens wieder. So ist zum Beispiel ein globaler Durchschnittswert recht schwach in der Aussage. Während die Polkappen abschmelzen, dringt so kalte Luft in den Mittelmeerraum und nach Russland - wird durch solche mathematischen Methoden nicht abgebildet. Etwas mehr Liebe zur Arbeit würde ich mir daher in diesem Forschungszweig wünschen, da es ansonsten billiger Populismus bleibt.
Wir fliegen in den Urlaub,
als gebe es kein Morgen. Wir erzählen uns von unseren Australienurlauben, als sei es das Tollste dort gewesen zu sein. Gut, man kann sagen: Wenn wir die Atmosphäre schützen, die Anderen schützen sie nicht. Also was solls. Aber bitte: Dann will ich eigentlich solche Meldungen nicht mehr lesen.
Kein Wunder also auch, dass wir in Deutschland eine Regierung gewählt hat, die nach dem Vogelstraußprinzip Politik macht. Im Grunde in unserem Auftrag. Ach, was waren das noch für aufrechte Zeiten, als man sich nicht das verlogene Mäntelchen des Umweltschutzes übergezogen hat. Heute wählen Leute die Grünen, die tausende von Flugmeilen hinter sich bringen und auf beschneiten Pisten die Natur geniesen. Und das Beste: Die CDU hat auch den Umweltschutz für sich entdeckt.
Grüße
JohnBowie
P.S.: Anscheinend kann man auf Vieles nicht verzichten - nicht einmal zum Wohle unserer Kinder. Eigentlich sehr traurig.
Irgendwie muß es in
Irgendwie muß es in historischer Zeit auch schon wesentlich wärmer gewesen sein.
Sonst hätten die ollen Wickinger nicht auf Grönland Siedeln und viele Jahre in einem Fruchtbaren Land siedeln können um dann weiter nach Amerika fahren können. Heute ist diese Gegend wegen KALT nicht besiedelbar.
Na....Merkt ihr was?
Was ist die Alternative ?
Wir Industrienationen schrauben unseren CO2-Ausstoß um 30, 50 oder 70 % runter.
Und der Lebensstandart der Mrd Inder darf sich NICHT verbessern und die Mrd Chinesen müssen leben wie vor 30 Jahren ????
Die Welt ist nun einmal schon übervölkert.
Und die meisen Drittwelt Einwohner würde gerne so leben, wie ein Deutscher H4 Empfänger, auch wenn es nicht sehr ökologisch ist.
Grüßle
Schwabenstreich
Klimawandelskeptiker
Ich bin doch immer wieder verwundert, dass es auf solch eine Meldung viele Kommentare wie die von jens_mv gibt. Leider scheinen Stammtischparolen mehr wert zu sein, als wissenschaftlich eindeutig bestätigte Erkenntnisse. In diesem Zusammenhang bin ich traurig, dass ich mich als angehender Umweltphysiker auch in den Kampf mit den unsachlich argumentierenden Skeptikern begeben muss...
So müsste doch jedem Kind klar sein, dass es nicht gut sein kann, über Jahrmillionen entstanden Energiereserven in noch nie da gewesenen Ausmaß an die Oberfläche zu bringen, diese zu verbrennen und mit deren Gasen unsere Umwelt anzureichern?
Die oben argumentierenden Leute erinnern mich an einen Artikel aus der Zeit, der von Klimawandelskeptikern handelt und aufzeigt, wie diese organisiert sind, von wem sie finanziert werden und welche Interessen hinter Ihren Ansichten stehen:
http://www.zeit.de/2012/48/Klimawandel-Marc-Morano-Lobby-Klimaskeptiker
Anhang
Vielleicht überzeugen die vom Bundesumweltministerium zur Verfügung gestellten Daten, wenn man schon der Wissenschaft keinen Glauben schenken will:
http://www.umweltbundesamt-daten-zur-umwelt.de/umweltdaten/public/theme....
Zitat dieser Seite:
"Die gegenwärtige CO2-Konzentration wurde in den vergangenen 650 000 Jahren (180 bis 300 ppm) und wahrscheinlich auch in den letzten 20 Mio. Jahren nicht erreicht. Die derzeitige jährliche Anstiegsrate ist die höchste der letzten 20 000 Jahre."
(Quelle am 16 Januar 2013 um 19:22 Uhr: http://www.umweltbundesamt-daten-zur-umwelt.de/umweltdaten/public/theme....)
@Jens_mv und @nuckelavee
@Jens_mv: Wenn sie mal die Statistik richtig lesen, würden Sie erkennen, dass Ihre Aussage einfach falsch ist. Seit 15 Jahren STEIGT der globale Mittelwert der Temperatur.
@nuckelavee: Haben Sie schonmal ein wissenschaftliches Paper über den Klimawandel oder Teilanalysen davon gelesen? Falls ja, haben Sie die Physik und Statistik dahinter verstanden? Falls ja, dann erklären Sie mir bitte die verwendeten statistischen Mittel und warum diese zu einfach sind. Falls nein ist Ihre Aussage abzuweisen.
@ nuckelavee
"Auch wenn es immer schwerer wird, den Klimawandel wegzudiskutieren....."
Wer diskutiert denn den Klimawandel weg??????
Und was sagt dies aus?
"Danach war die weltweite Durchschnittstemperatur von 14,6 Grad Celsius, die 2012 gemessen wurde, die neunthöchste seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen im Jahr 1880"
Das es in dieser Zeit "schon" ACHT mal (8x) wärmer war.
Und bei einer Temperaturerhöhung von "gerade mal" 0,8C° in 132Jahren, haben wir ja noch 198Jahre Zeit bis wir die 2C° Grenze erreicht und die Richtigkeit der Klimagurus beurteilen könnten um sie zur Rechenschaft zu ziehen.
Nur gut, dass es hier in Deutschland mal ausgedehnte Urwälder gab, denen wir unsere Kohlevorkommen verdanken ebenso wie Eiszeiten die uns solche Naturwunder wie das Felsenmeer in Hemer bescherten.
@MeritX
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"Die gegenwärtige CO2-Konzentration wurde in den vergangenen 650 000 Jahren (180 bis 300 ppm) und wahrscheinlich auch in den letzten 20 Mio. Jahren nicht erreicht. Die derzeitige jährliche Anstiegsrate ist die höchste der letzten 20 000 Jahre."
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die aussage könnte man auch so interpretieren, dass die co²-konzentration in der luft absolut zweitrangig ist.
denn es war noch vor wenigen hundert jahren deutlich wärmer als heute. wenn aber heute die co²-konzentration so hoch ist wie nie, dann scheint sie nicht ins gewicht zu fallen....
@Klabautermann 08
Das ist jetzt ein Scherz, oder? Im Artikel steht doch, dass bis auf eines alle Rekordjahre nicht irgendwann seit 1880 waren sondern in diesem Jahrtausend. Und von so etwas wie einem nicht-linearen Anstieg hast du auch schonmal gehört? Und von Kontinentalverschiebung?
@ jens_mv
"Da die ersten Aufzeichnungen in einer Kleinen Eiszeit begannen, ist es keine Überaschung, dass einige der heutigen Jahrestemperaturen darüber liegen."
Genau daran musste ich auch grade wieder denken. Die Messung der Temperaturen beginnt in einem Zeitraum, in dem die Jahresdurchschnittstemperaturen 2 Grad unter dem, aus Baumringen GESCHÄTZTEN Jahrtausend Durchschnitt liegen.
Es wurde erst um 1950 die geschätzte Jahrtausend-Durchschnittstemperatur wieder erreicht. Die verlängerte "Kleine Eiszeit" war also eigentlich erst 1950 zu ende.
So gesehen sagen "Höchste Temperaturen seit den Aufzeichnungen" gar nichts aus.
Alles nur Statistik
Alles nur Statistik, 2012 war ein relativ warmes Jahr... der wärmste Winter, an den ich mich erinnern kann (Heiligabend in München: 20°C).
2012 geht aufgrund gemessener und gemittelter Werte in die TopTen der letzten 133 Jahre.
Wir befinden uns in einer Wärmeperiode innerhalb einer kleinen Eiszeit.
Der Artikel gibt eben nur Statistiken wider.
Folgenden Satz sehe ich allerdings kritisch:
"Die Ursache sieht die NASA im Treibhauseffekt, ausgelöst durch den steigenden Anteil von Kohlendioxid in der Atmosphäre."
Die NASA mag wohl den Auftrag haben, diese Ursache zu verbreiten. Dennoch mag es wohl weitere Gründe geben, welche wesentlich ursächlicher für warmes Wetter sind.
@flodian
Sie haben Recht Laien die nichts von Klimagasen und deren Wirkung verstehen, könnten das mit Sicherheit fehlinterpretieren. Dennoch sei hier gesagt, dass CO2 ein Langzeitklimagas ist, dass erst nach Jahrzehnten in den richtigen Luftschichten wirksam wird.
Leider wurde aus einem mir nicht verständlichen Grund mein erster Beitrag nicht gepostet, weshalb ich an dieser Stelle nochmals auf den Artikel aus der "Zeit" zu Klimaerwärmungsskeptikern verweisen will:
http://www.zeit.de/2012/48/Klimawandel-Marc-Morano-Lobby-Klimaskeptiker
Der Artikel beschreibt wie diese arbeiten, finanziert werden und welche Interessen sie verfolgen. Leider siegt wie meist das Geld, da hilft die beste wissenschaftliche Argumentation nichts, wenn Millionen von Deutschen oberflächlichen Informationen in Bildzeitung etc. Glauben schenken (wer will sich auch schon mit einem richtigen "paper" beschäftigen? und wer versteht das? Hilfe! da begnügt man sich doch lieber mit Klatsch, Tratsch & Verschwörungstheorien oder
was denn nun?
"Nur vier Wochen nach Doha ließ sich die Wahrheit wohl nicht länger verbergen. Das britische Metoffice (1) – eines der drei Institute, die offiziell für die Bestimmung der Globaltemperatur verantwortlich sind – senkt seine Prognose für die kommenden sechs (!) Jahre kurzerhand um sage und schreibe 0,4 °C ! Das heißt auch: Die ganze schöne Erwärmung ist kaputt!"- zitat ende.....
@MeritX
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Sie haben Recht Laien die nichts von Klimagasen und deren Wirkung verstehen, könnten das mit Sicherheit fehlinterpretieren.
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ich weiß nicht welches physikalische studienfach sie abgeschlossen haben, aber sie werden da sicher experte sein: wie 50mio deutsche derzeit.
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Der Artikel beschreibt wie diese arbeiten, finanziert werden und welche Interessen sie verfolgen. Leider siegt wie meist das Geld, da hilft die beste wissenschaftliche Argumentation nichts
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da haben sie recht! wer etwas von wissenschaftlicher arbeitsweise und die lästige beschaffung von öffentlichen fördergeldern versteht, der wird derzeit immer möglichst etwas mit co² verminderung etc. machen. zu mindest bei mir im maschinenbau. denn klimawandel ist im moment "in".
deshalb ist man im moment auch "dafür"!
diese statistik seit 1880 sagt gar nichts! fange ich die statistik bei 2000 an, dann hat sich nichts geändert. statistik ist nicht statisch. genau wie das klima - schon immer so gewesen.
Auch die Leugner und
Auch die Leugner und Großverdiener am Klimawandel werden nicht überleben. Ungerecht, daß diejenigen, die seit jeher für eine bessere Welt gekämpft haben, auch mit untergehen müssen. Bekanntes Fazit: die Gier ist grenzenlos und vernichtet jegliche Vernunft und gleichzeitig unser aller Lebensgrundlage.
Es ist das Jahr 2009, die
Es ist das Jahr 2009, die Finanzkrise hat auch die Medienunternehmen erreicht. Verlage und Fernsehsender verkleinern ihre Redaktionen, jeder dritte amerikanische Nachrichtenjournalist verliert seinen Arbeitsplatz, wer übrig bleibt, hat kaum noch Zeit, um Fakten zu prüfen. CNN löst seine gesamte Wissenschaftsredaktion auf, der Wetteransager Chad Meyers ist nun der Experte für den Klimawandel. Meyers sagt: »Es ist anmaßend, zu denken, wir Menschen könnten das Wetter so stark beeinflussen.«
Demnächst glauben wir dem Wetter-Ansager, und natürlich Frau Merkel !
Die Behauptung, der IPCC sehe
Die Behauptung, der IPCC sehe eine Stagnation der Erdtemperatur in den vergangenen 15 Jahren, ist schlicht falsch.
Punkt.
Beruhigende Entwicklung
Wikipedia: "Eisfreie Polkappen stellen erdgeschichtlich den Normalzustand dar und machen etwa 80 bis 90 Prozent der Erdgeschichte aus. Ein Beispiel ist das Paläogen (älteres Tertiär). Zeiten mit vereisten Polkappen, die so genannten Eiszeitalter, stellen die Ausnahme dar. Die aktuelle erdgeschichtliche Periode, das Quartär, ist ein solches Eiszeitalter."
Wir nähern uns also langsam aber sicher dem Normalzustand. Und das wird kein Klimafanatiker der Welt ändern können... aber einige wenige werden viel Geld mit dem Versuch verdienen.
@DanielB: Gelesen
und verstanden, möchte ich sagen. Klimaforschung ist ein sehr komplexes Feld. Die dahinter stehende Mathematik ist manchmal schon mehr Kunst als Wissenschaft, zumindest für den Laien. Eben weil ich das weiß und mich damit auseinandergesetzt habe, empfinde ich es als unzulässig verflachend, bei Meldungen an die breitere Öffentlichkeit immer von Durchschnittswerten zu sprechen (wobei ja nicht mal klar ist, von das im speziellen Falle heißt - muss ja nicht zwingend der Medianwert sein, was schlimm genug wäre). Auch wenn es sehr komplex ist, ein wenig seriöser sollte man bei der Publikation trotzdem vorgehen.
Das kann die NASA ihrer Oma erzählen - mir nicht.
Vor knapp 14 Tagen machte das bürgerliche Hamburger Abendblatt halbseitig mit der Frage auf: Erderwärmung gestoppt?
Der neue Bericht des IPCC legt diese Vermutung nahe mit zwei Fakten bzw. Daten, die wohl von niemandem sonst so akribisch gemessen und gesammelt werden: CO2-Ausstoß und Temperaturentwicklung weltweit. Die für alle Treibhäusler ernüchternden Fakten: der CO2-Ausstoß ist seit 1998 rasant angestiegen (USA, China, Indien, Golfstaaten) und die Temperaturen sind seit 1998 konstant. Schlussfolgerung: Es gibt k e i n e n Zusammenhang zwischen den beiden Größen. Was ja auch die der jetzigen ähnliche mittelalterliche Erderwärmung nahelegt, die nun sicher nicht menschengemacht war.
Prof. Marotzke, einer der Autoren des IPCC-Berichts, sagt dazu u.a., alle Klimamodelle könnten eine Erderwärmung nur durch CO2 erklären, und da nun die Erwärmung ausbleibt, kommt er auf die famose Idee, die Wärme sei plötzlich in den Tiefen des Ozeans verschwunden - Messungen dafür gibt's leider nicht.
prähistorische Normalität?
Die Fragen sind nicht solche in prähistorischen Dimensionen errechneten angeblichen klimatischen Normalzustand (den es ohnehin nicht gibt - es gibt nur Mittelwerte, etwas völlig anderes) ... sondern vielmehr, welche Auswirkungen der stattfindende Wandel auf unser Leben haben wird und speziell falls diese primär negativ sind, ob und wie menschliches Zutun den Klimawandel beschleunigt. Die erste Frage findet sich in den verschiedenen angenommenen Szenarien beantwortet. Das 'Wie' in der zweiten Frage ist ebenfalls beantwortet... und damit auch das 'ob'. Nur über den Umfang des 'ob' streiten sich die Experten. Aber auch nicht so sehr.
Das Klima wird wärmer
Was mich in letzter Zeit immer mehr auffällt, sind die wesentlich überproportionalen Kommentare von Skeptikern in Blogs zu diesen Themen (im Vergleich zu den Anteil in wiss. Journals). Nach den USA scheinen auch hier die Budgets der Lobbyisten der Energiekonzerne hochgestuft worden zu sein. Fleissig, fleissig!
@flodian
"ich weiß nicht welches physikalische studienfach sie abgeschlossen haben, aber sie werden da sicher experte sein: wie 50 Mio Deutsche derzeit."
<- ich weiß nicht ob es gut wäre, wenn 50 Mio Menschen in Deutschland sich mit dem selben Thema befassen würden. Ich denke in diesem Fall wäre meine und Ihre Lebensgrundlage gefährdet. Freuen würde ich mich allerdings schon, wenn mehr Menschen meinen Berufszweig einschlagen würden. Im eigentlichen Sinne wollte ich Ihnen vorhin nur danken, denn ich übersehe manchmal Dinge, die für mich eindeutig sind, aber für andere nicht. Danke nochmals