Kommentare

Wer es bisher nicht geglaubt hat

dass der Militäreinsatz Frankreichs in Mali nötig ist, sollte jetzt seine Auffassung überdenken. Wenn die Kriegsfolgen schon in Algerien zu spüren sind ist für die islamischen Milizen der Weg ans Mittelmeer nicht mehr weit. Und daran grenzt nun mal Europa. Daher ist auch deutsches Engagement zur Unterstützung Frankreichs gefragt und erforderlich.

Gestern "vorhergesagt"...

Gestern habe ich geschrieben:
Wenn die Islamisten aus Mali (nur) vertrieben werden, sind sie danach woanders (z.B. in den Nachbarländern) und können da ihr Unwesen treiben. Durch Vertreibung wird das Problem nur verlagert aber nicht gelöst. Ich befürchte, dass die umliegenden Staaten in Mitleidenschaft gezogen werden.
Hätte nicht gedacht, dass sich meine Befürchtung so schnell bewahrheiten wird.

Algerien . Islamisten verschleppen mehrere A.

Das spiel beginnt von vorne,

alles wie gehabt ....

die Underdogs schlagen jetzt zurück .....

Es wird auf jeden Fall in naher Zukunft spannend .

Wer weiß, was mit "mali" jetzt angezettelt wurde ?

In d. nächsten Tagen kommt als erstes eine weitere Ver-
schärfung d. absoluten menschenrechte a.d. Office von
Friedrich .
Davon ist mit sicherheit auszugehen , sie werden sicher-
lich schon über d. neuesten Pläne brüten ..

Gott mit uns ,bewahre uns die Menschenrechte .

Franzosen RAUS aus Afrikia!

Franzosen RAUS aus Afrikia!

Na hoffentlich werden uns

Na hoffentlich werden uns jetzt ein paar Kommentatoren, diese Personen dürften allen bekannt sein, aus den USA/Kanada erklären wie nötig es ist den Kontinent Afrika zu bombardieren äh zu befrieden.

Ich verfolge mit großer Sorge das Geschehen auf der Welt und weiß nicht was wir unseren Kindern hinterlassen :-(

Genau!

Genau!

Jetzt ist es endlich an der Zeit, vor den Islamisten einzuknicken und den einzig wahren Glauben anzunhmen!

Frankreich raus aus Mali!
Willkommen Scharia auch endlich bei uns in Kleinhintertalholzheim!

Ich freue mich schon auf die erste Steinigung! (/Ironie aus)

Geiselzahl deutlich gestiegen

Mittlerweile gibt die Gruppe vor, 41 Geiseln zu haben, darunter 7 Amerikaner.

Was hat man denn erwartet?

Das sich die 'Seperatisten', mir gefaellt das Wort, nun in der Wueste sammeln und sich ergeben?? Ich denke das ist erst der Anfang. Interessant wird es wenn die diversen afrikanischen Truppen da noch rumkurven, die sich oft gegenseitig noch feind sind. Das koennte sich noch als sehr gefaehrlich rausstellen.

Was habt Ihr denn erwartet?

Dass sich die Tuareg (das ist ein Nomadenstamm, der fälschlicherweise zu Terroristen hochstilisiert wird) durch die französischen Bomber nicht einfach abschlachten lassen?

Im Kongo und Ruanda (Tutsie / Hutu) hat es schon viele Tote gegeben. Kein europäisches Land ist auch nur entfernt auf die Idee gekommen, einzugreifen.

In Simbabwe treibt Mugabe sein Unwesen. Auch hier Verelendung, viele Tote und auch hier schaut Europa zur Seite.

Ich bin überzeugt, dass die Tuareg "vor der Haustür Europas" mit Al Kaida nicht mehr zu tun haben, wie meine Oma. Aber einen Grund für einen solchen Militäreinsatz muss man ja finden, wenn man an die Bodenschätze will.

Tuareg......

sind gefuerchtete, erfahrene Wuestenkrieger. Ohne Lufteinsaetze in der libyschen Groessenordnung und viele Bodentruppen ist da nix zu gewinnen, was ich eh bezweifle. Aber wer weis, vielleicht klemmts ja grad wieder im internationalen Waffenhandel, dann ist ALLES moeglich.

Dumme Aktion

was hoffen die denn damit zu erreichen, die haben ihre eigene Position erheblich geschwächt. Die kennen die Briten wohl nicht ^^

Es ist was anderes, ob man ein Unternehmen erpresst, oder eine Nation!

verständliche Dankbarkeit in Mail

NICHT zu handeln hätte weitere Unterdrückung der Menschen, vor allem der Frauen und Kinder bedeutet. Jeder noch so pazifistisch eingestellte mensch sollte auch erkennen, daß es oft viel grausamer und menschenverachtender ist, bei Terror und Unrecht einfach nur zuzusehen anstatt zu handeln. Hätten im 2. weltkrieg die Alierten nicht eingegriffen- Deuschland hätte noch viel schrecklicher unter der damaligen Diktatur leiden müssen, es wären noch weit mehr Menschen gestorben. Hätten die Aliierten früher eingegriffen, hätte es gar nicht erst zu 6 Millionen Toten und den schrecklichen Greultaten an der jüdsichen Bevölkerung kommen müssen. Man kann verstehen, daß die Menschen in Mali nun ebenfalls dankbar sind, daß dem Terror, der Willkür und der Gewalt einzlner ein Ende gesetzt wird...

@Hans Klein

"Ich verfolge mit großer Sorge das Geschehen auf der Welt und weiß nicht was wir unseren Kindern hinterlassen."

Wenn Sie lieber zuschauen wollen, was die Islamisten mit der übrigen Welt anrichten, dann bitte; aber so werden Sie mit Sicherheit Ihren Kindern überhaupt nichts hinterlassen können.

und wieder

leiden irgendwo Menschen aufgrund religiös motivierter Verbrechen. Traurig, dass die Perspektivlosigkeit die Menschen in die Extreme treibt. Ich wünschte diese Fundamentalisten könnten irgendwo auf der Welt ihren Gottesstaat errichten. Jeder dem das gefällt kann dann ja gerne dorthin ziehen. Nur den Rest der Welt sollten sie dann bitte in Ruhe lassen!

Hier mehr Informationen zu dem Vorfall auf dem Gasfeld

Also ich habe mich jetzt mal näher über diesen Fall informiert. Dieses Gasfeld, dass derzeit unter der Kontrolle der Islamisten ist, gehört der norwegischen Firma Statoil. Über die Geiseln gibt es aktuell folgende Informationen:

Unter den Geiseln sind möglicherweise bis zu 13 Mitarbeiter des norwegischen Statoil-Konzerns, nach Medienberichten aber auch Briten, Japaner, ein Ire und ein Franzose.

Dann gibt es auch erste Informationen, wer hinter diesem Anschlag steckt. Es geht um die Al-Quaida im islamischem Mahgreb. Das zumindest berichtet n24.de:

Eine Einheit der Al-Kaida im islamischen Maghreb (AQMI) habe sich für den Angriff verantwortlich erklärt, meldete die mauretanische Nachrichtenagentur ANI. Die AQMI ist eine von drei Gruppen, gegen die Frankreich im benachbarten Mali kämpft.

Die Spuren der Kämpfer führen zum Terrornetzwerk Al-Kaida und nach Mali.

Link: http://www.n24.de/news/newsitem_8523422.html

Vorfall wird vom Außenministerium in GB bestätigt

Auch das britische Außenministerium hat den Fall bestätigt:

Das britische Außenministerium bestätigte einen "fortdauernden terroristischen Vorfall" in der Anlage nahe der Stadt In Amenas. Auch britische Bürger seien betroffen. Der Ölkonzern BP teilte mit, dass das Feld am Mittwoch um 06.00 MEZ von einer Gruppe Bewaffneter angegriffen und besetzt wurde. Der Kontakt dorthin sei extrem schwierig.

Dann gibt es auch Informationen dazu, wo genau dieses Gasfeld ist:

In Amenas befinde sich ein Flüssiggasfeld, das von der staatlichen algerischen Gesellschaft Sonatrach, BP und der norwegischen Statoil gemeinsam betrieben werde. Es liege 60 Kilometer westlich der libyschen Grenze.

Dass bedeutet: nun sind auch GB, Norwegen und Irland betroffen. Dass bedeutet: auch Deutschland muss sich nun überlegen, ob es nicht höchste Zeit ist, in Mali einzugreifen und die Geiseln da rauszuholen!

Schlecht informiert

Eigentlich war ja zu erwarten, dass die selbsternannten Gotteskrieger sich "weiche Ziele" suchen, ist ja auch einfacher und läßt sich propagandistisch besser vermarkten.
Wer sagt eigentlich den Islamisten ( wieso eigentlich Islamisten - Selbstverliebte Schmalspur-Glaubensausleger wäre passender), dass der Vorrat an himmlichen Jungfrauen erschöpft ist.
Und wer Schlechtes tut, kommt auch im Islam nicht in den Himmel.
Was die afrikanischen Truppen angeht, heisst es erstmal abwarten, Vorurteile sind da fehl am Platz.

Jetzt richtig durchgreifen!

Jetzt nur nicht einknicken, im Gegenteil, wir man sieht, hat man es hier mit Terroristen und Extremisten zu tuen, und die gilt es kurzum auszuschalten!!!
Mit solchen Subjekten sollte man nicht verhandeln, macht man es ein mal muss man es immer wieder. Man kann nur hoffen, dass eine Spezialeinheit die Geiseln befreien kann, und danach sollte man mit aller Härte gegen die Anführer und Mitläufer vorgehen - es zeigt, es war richtig, dass Frankreich gegen diese Brut eingegriffen hat und die legitime Regierung Malis unterstützt! Es wäre schön, wenn sich viele Länder beteiligen würden diese Subjekte
zu bekämpfen, vielleicht auch Russland und China.

Tuareg

Laut französischen Medien, haben sich die Tuareg bereit erklärt, an der Seite französischer Soldaten gegen die Islamisten, wie man sagt, zu kämpfen.

Tuareg als Gegner sind also obsolet.

Lybien lässt grüssen...

Viele dieser Tuareg waren mit den Streitkräften Gaddafis verbündet...Immer wieder wurde an dieser Stelle gegen den Einsatz der Nato in Lybien gewettert, jetzt sieht man das er berechtigt war.Ich möchte nicht unter der Herrschaft der Scharia leben und finde das diese archaische Gesetzgebung nichts mehr in unserer Zeit zu suchen hat...

@Larkenschaper

"Ich bin überzeugt, dass die Tuareg "vor der Haustür Europas" mit Al Kaida nicht mehr zu tun haben, wie meine Oma. Aber einen Grund für einen solchen Militäreinsatz muss man ja finden, wenn man an die Bodenschätze will."

Das sind nicht die Tuareg, zumindest nicht mehr. Sie wurden schon längst von den westafrikanischen Islamisten verjagt, nachdem beide gemeinsam den Norden Malis vor etlichen Monaten erobert haben.

@Larkenschaper

"Ich bin überzeugt, dass die Tuareg "vor der Haustür Europas" mit Al Kaida nicht mehr zu tun haben, wie meine Oma. Aber einen Grund für einen solchen Militäreinsatz muss man ja finden, wenn man an die Bodenschätze will"

ok, dann erklären sie ihrer Oma mal, was denn die Tuareg mit ihren Aktivitäten beabsichtigen....Bodenschätze braucht ein bodenständiges Naturvolk nicht....

@ dschungelmnn

Soweit zum Thema Information.
Die gefürchteten Tuareg haben mit der Hilfe von ausländischen Islamisten und ehemaligen Gaddafi-Helfern die Armee aus dem Norden verdrängt.
Danach wurden die Tuareg von den "Helfern" an die Wand gedrängt, haben nichts mehr zu melden, im eigenen Stammesgebiet. Haben wohl auf die falschen Helfer gesetzt, es mittlerweile auch selbst so ausgesagt.

Die Tuareg leiden selber unter den Al-Quaida-Kämpfern

Die einheimischen Tuareg leiden selber unter den internationalen Al-Quaida-Kämpfern.
Die internationalen Al-Quaida-Kämpfer haben sich in die Stammesgebiete der Tuareg eingeschlichen, mit der Behauptung, sie wollten angeblich den Tuareg helfen.
Als die internationalen Al-Quaida-Kämpfer dann aber erst mal da waren, begannen die Al-Kaida-Leute, die Tuareg zu entrechten und zu bevormunden.
Die Tuaregs wünschen sich bloß Autonomie für ihre traditionellen Stammesgebiete.
Die Al-Quaida-Kämpfer dagegen wollen überall den Islamismus einführen, und überall die Macht.
Man sollte also nicht alle in einen Topf werfen.

Al Watan

Laut Al Watan, dem algerischen Nachrichtenportal, sind es 41 Geiseln, die festgehalten werden.

tinyurl.com/agyzmoo

@Hans Klein 17:51, Vulgärpazifistischer Habitus

"Na hoffentlich werden uns jetzt ein paar Kommentatoren, diese Personen dürften allen bekannt sein, aus den USA/Kanada erklären wie nötig es ist den Kontinent Afrika zu bombardieren äh zu befrieden.

Ich verfolge mit großer Sorge das Geschehen auf der Welt und weiß nicht was wir unseren Kindern hinterlassen :-("

Leider erklären uns umgekehrt viel zu viele Vulgärpazifisten, durchaus mit überraschend unpazifistisch-aggressiver Häme im Tonfall ("zu bombardieren äh zu befrieden" - jaha, Sprache sagt manchmal doch sehr viel über den Autor...), wie böse doch militärisches Êingreifen sei, ohne auch nur ein Wort über die realen Greueltaten der Islamisten zu verlieren (deshalb VULGÄR-Pazifismus!).
Bezüglich Letzterem hat man nicht unbedingt das Gefühl, dass Ihnen DER Aspekt von Welthinterlassenschaft Sorge bereitet.
Oder doch? Falls doch, was ist Ihre Lösung, hier und jetzt?

1000 Jahre zurück!

Wir sind wieder im Vor-Mittelalter, nur jetzt geht es in die andere Richtung. Die Kreuzritter sind damals ins Heilige Land gezogen, „nur des Glaubens wegen“. Auf der Heimreise brachten sie Gold, Seide, Juwelen und Gewürze mit, auch schon mal eine „Gespielin“, wie bekannte Gemälde bezeugen. Ach ja, Sklaven nicht zu vergessen.

Die Islaemisten haben aus der Vergangenheit gelernt und erinnern sich nun: Also auf ins Land der ehemaligen Besetzer! Dort gibt es Öl, viel Öl, für das auf dem Weltmarkt sehr viel Geld geboten wird. Moderne Waffen, die wir für unseren heutigen „Heiligen Krieg“ benötigen, bekommen wir ja von dort, wohin wir möchten, zu den Christen, zu den Demokraten.

Wie das wohl ausgeht? Glaube kann bekanntlich Berge versetzen.

@ MilosFormanJack...

100-prozentige Zustimmung zu Ihren Ausführungen!

mein mitleid...

hält sich in grenzen,,,wer für solche firmen arbeitet und dadurch z.B. umweltverbrechen begeht ist mit schuldig...
und wenn es eine reaktion auf frankreichs angriff in mali ist...dann ist ja wohl die französische regierung verantwortlich...denn eine reaktion mußte ja kommen...

Es geht um Einfluss in dieser rohstoffreichen Region..

und nicht um Menschen..Erdöl, Uran,etc. um Bodenschätze in der Sahelzone zu fördern .. Strategische Ziele daran habhaft zu werden, viele Länder haben daran interresse..!Glaubt jemand diese sogenannten Islamisten würden ohne Gegenwehr das akzeptieren.. 21.08

Werden wir nun endlich wach?

Vielleicht werden unsere Politiker nun endlich wach und begreifen, dass islamisstische radikale Gruppen, und seien sie noch so zersplittert, keine lokalen und isoliert zu betrachtenden Erscheinungen sind.

Sie sind eine internationale Bedrohung für praktisch jedes Land (ausser vielleicht Iran) und jedes Unternehmen, und müssen so bekämpft werden.

d.h. Finnanzkanäle trockenlegen, Waffenhandel trocken legen, Rauschgifthandel trocken legen, etc.

Das geht nicht mit ein paar hundert Soldaten, sondern nur mit massiver Gegenwehr in allen Bereichen, nach dem Grundsatz "Wer einen Terroristen unterstützt - gleich wie - ist selbst Terrorist und wird als solcher behandelt, weltweit."

(was u.U. halt bedeutet, dass auch gegen "befreundeten" Ländern totale Finanztranskationssperren eingerichtet werden, wenn diese z.B. ihre den Terroriten helfenden Banken nicht daran hindern, weiterhin Blinde Kuh zu spielen, oder auch Staaten eben massiv zu sanktionieren, bei Drittländer-Umwegs-Waffenlierungen.

Einstmals hatte der

Einstmals hatte der algerische Potentat ja vor den Vereinten Nationen gefeixt, daß in Kürze der Süden den Norden mittels seines Geburtenreichtums übermeistern werde und mag auch diese Gefahr zumindest in Europa noch lange nicht gebannt sein, so scheint nun das Bevölkerungswachstum dem Süden selbst verderblich zu werden, da es dem Süden an Ackerland, Wasser und Arbeit für seine wachsenden Völkerschaften mangelt, so versinken die dortigen Staaten nun in Chaos, Gewalt, Anarchie und Bürgerkrieg und nicht zuletzt erhalten die religiösen Eiferer immer mehr Zulauf; Algerien konnte sich deren Wahlerfolge schon in den 90er Jahren nur mittels Staatsreich und Bürgerkrieg erwehren und vermochte es seitdem nicht den Übelständen beispielsweise durch eine Einkindpolitik, nach chinesischem Vorbild, abzuhelfen. Daher wird es über kurz oder lang zu neuen Kämpfen kommen, zumal die Regierung den Eiferern als profan verhaßt ist und diese zukünftig auf Waffen und Freiwillige aus dem Ausland hoffen können.

was braucht der westen

feindbilder wie den iran oder nordkorea? frankreich zeigt gerade, wie man sich sein eigenes grab, und für den rest gleich mit, schaufelt (überspitzt gesagt). so viele soldaten hat frankreich gar nicht, als das sie ganz nordafrika befrieden können. ergo werden auch bald die nächsten mit ins boot springen (müssen).

danke herr hollande! ich dachte ja eigentlich, er hätte was aus den fehlern von sarkozy gelernt, der ihm mit seinem eigenmächtigen eingreifen in libyen erst die jetzige suppe eingebrockt hat!

re odindonar

"wer für solche firmen arbeitet und dadurch z.B. umweltverbrechen begeht ist mit schuldig"

Aber Sie sind ganz sicher, dass Sie von 'solchen Firmen' weder Benzin noch Heizöl beziehen und fühlen sich dadurch in keinster Weise tangiert ...

Ich sehe eigentlich keine

Ich sehe eigentlich keine Gefahr, dass das ein zweites Afghanistan werden könnte. In Mali gibt es eine anerkannte und mehr oder weniger beliebte Regierung, was in Afghanistan definitiv nicht der Fall war. Insofern sehe ich auch große Erfolgschancen für einen Militär-Einsatz, einfach weil die Gefahr, dass nach dem Einsatz wieder alles im Chaos versinkt in Mali weitaus geringer ist. Von Deutschland würde ich mir etwas mehr logistische Unterstützung wünschen als zwei Transalls. Militärisch sollten wir aber nur bei einer klaren Bitte aktiv werden. Es ist immer noch ein Krieg und mit Krieg sollte man äußerst vorsichtig sein.

Selbstgefälligkeit

@Hans Klein: Wollen Sie ihren Kindern eine Welt hinterlassen, in der dekadente Europäer zusehen, wie Terrormilizen militärisch schwache afrikanische Länder überfallen und daraus auch noch eine moralische Wohltat machen? Die Regierung Malis hatte die militärische Hilfe ja auch angefordert. Irgendwie glaube ich auch, dass wir hier nicht diskutieren würden, wenn die Konstellation nicht so wäre, dass die "christlichen" Franzosen (eigentlich sind ja 80% der dortigen Bevölkerung Atheisten) gegen islamistische Milizen kämpfen...

oh jeh die internationale Bedrohung..

siehe Bonner Anschlag eine Bombenattrappe - so Leuts wird Politik gemacht. Wenn ihr die Hälfte glaubt ist es die Hälfte zuviel..21.50

Wie wärs mit Überblick?

Seit den rücksichtslosen Anschlägen auf Touristen in Tunesien und Ägypten musste auch der Weltöffentlichkeit die expansive Militanz des Islamismus klar sein. Leider öffentlich kaum beachtet wurde ein Erstarken des Islamismus in vielen anderen afrikanischen Staaten, deren oft korrupte Regierungen ein gefundenes Fressen waren und sind für ebenso korrupte Extremisten unter dem Deckmantel des Islam. Verkürzt gesagt wird hier die Doktrien deutlich, den Islam mit allen Mitteln weltweit auszubreiten. In Europa durch konsequente Nutzung gesetzlicher Schwächen und Möglichkeiten, anderswo, zB in Afrika, nötigenfalls mit Terror und Bürgerkriegen.

Die dümmliche Blauäugigkeit des Westens wird wieder mal deutlich jetzt in Algerien, wo wirksame Absicherung fehlte.

Aber: Wollen wir künftig mit islamistischen Herrschern in Afrika "zusammenarbeiten" und riskieren, deren "Weltsicht" zu unterstützen? Bis hin zu demnächst einer "Euroislamischpseudodemokratischen Partei in Deutschland oder in Europa?

@ karwandler

immer die selben querschläger,,,,
nein...ich habe nicht mal nen führerschein und meine heizung kommt über fernwärme...
sie können den leuten nicht pauschal beikommen...
es gibt nun mal menschen die sind nicht so *kranknormal* wie sie ...

@Zwicke

Überblick? Blauäugigkeit des Westens?
Wenn ich richtig gelesen habe, ist es eine Betriebsstätte von BP. Richtig, deren Vorstand kommt bei jedem Cent der in Sicherheitsvorkehrungen investiert werden müsste eine dicke Träne aus jedem Auge...

re odindonar

"ich habe nicht mal nen führerschein und meine heizung kommt über fernwärme"

Hab ich mir sowieso schon gedacht ... Sie haben auch keine Plastikschüsseln im Haus und sonst nichts, was mit Erdöl zu tun haben könnte.

Eine erdölbefreite Existenz, gewissermaßen.

@odinor 21:00 Verantwortung

"und wenn es eine reaktion auf frankreichs angriff in mali ist...dann ist ja wohl die französische regierung verantwortlich...denn eine reaktion mußte ja kommen"

Bei Ihrer Logik ist eine Frau, die einen kurzen Rock trägt auch schuldig wenn sie vergewaltigt wird!

Ein hinterhältiger Angriff von Verbrechern auf Zivilisten in einem Nachbarland von Mali bleibt ein Verbrechen, unabhängig was Frankreich oder sonst ein Staat in Mali tut! Und zur Erinnerung in den vereinten Nationen und wahrscheinlich bei über 70% der zivilisierten Bevölkerung auf Erden findet Frankreich's Vorgehen in Mali grosse Zustimmung.

Interessante Politik

Die deutsche Politik ist interessant: in Afghanistan werden unsere Jungs zum Schutze der Drogenbarone, eingesetzt, in Mali, wo Völkermord droht, schicken wir zwei Schrottflugzeuge. - Merke: Deutschland folgt den USA überall hin, ansonsten zieht es den Schwanz ein.

21:34 — suomalainen

= Sie schreiben: "frankreich zeigt gerade, wie man sich sein eigenes grab, und für den rest gleich mit, schaufelt"

> Meiner Meinung nach das Statement eines PC-Potatoe-Wargamblers. Wer - wie ich - die deutsch-französische Brigade kennt und mithin um die Kampfkraft der französischen Streitkräfte weiß, zu deren Special-Forces immer noch die hocheffizenten Einheiten der Fremdenlegion gehören, sieht die Gräber eher auf der anderen Seite.

= Sie schreiben: "danke herr hollande! ich dachte ja eigentlich, er hätte was aus den fehlern von sarkozy gelernt, der ihm mit seinem eigenmächtigen eingreifen in libyen erst die jetzige suppe eingebrockt hat!"

> Welche Suppe? Oder welches Menü hätten Sie bekömmlicher gefunden ohne das beherzte Eingreifen Frankreichs? Vielleicht einen starken islamistischen Brückenkopf nach Italien mit noch mehr Menschen- und Drogenhandel?

Nein, werte/r @suomalainen, so einfach wie Sie denken sind die Dinge nun mal nicht.

expansive Militanz- waren nicht die Christen auch so unterwegs

waren nicht die Christen im Mittelalter expansiv unterwegs, wieviel Indianer haben sie massakriert bei der Christianisierung, Hexenverbrennungen,Inquisition.
Heute werden Menschen in USA umgebracht von extremen "Christen" In Irland Kath. gegen evangelische Christen.. Besser ? Religiöser Extremismus ist das Übel..22.50

@ Mantasto

"ok, dann erklären sie ihrer Oma mal, was denn die Tuareg mit ihren Aktivitäten beabsichtigen....Bodenschätze braucht ein bodenständiges Naturvolk nicht...."

Die Franzosen hingegen brauchen bestimmte Bodenschätze dringend - ist das die Erklärung für deren Aktivitäten?!?

@ odindonar

Ach so, kein Führerschein? Na, dann benutzen Sie wahrscheinlich, wenn überhaupt, nur ölfreie Elektrobusse, Ihre Fernwärme kommt aus einem Kraftwerk, und der Strom, mit der Sie Ihren doch fraglos vorhandenen, natürlich ölstromlos hergestellten Computer betreiben, wird hoffentlich aus der Steckdose versorgt - hoffentlich ist es ethisch sauberer Atomstrom und nicht etwa Strom von mit "bösem" BP-Öl betriebenen Kraftwerken.

Mann, Mann, Mann...

@ tagtest

"Leider erklären uns umgekehrt viel zu viele Vulgärpazifisten, durchaus mit überraschend unpazifistisch-aggressiver Häme im Tonfall ("zu bombardieren äh zu befrieden" - jaha, Sprache sagt manchmal doch sehr viel über den Autor...), wie böse doch militärisches Êingreifen sei, ohne auch nur ein Wort über die realen Greueltaten der Islamisten zu verlieren (deshalb VULGÄR-Pazifismus!)."

Wer viele Ihrer Beiträge gelesen hat und eigentlich schätzt, wertet das als "Ausreißer".

Die Fraktion "Wir haben verstanden" geißelt die von ihr sogenannten "Vulgärpazifisten". Das ist amüsant.

@21:15 — Dreifels

Sie schreiben: Vielleicht werden unsere Politiker nun endlich wach und begreifen, dass islamistische radikale Gruppen, und seien sie noch so zersplittert, keine lokalen und isoliert zu betrachtenden Erscheinungen sind."

> Volle Zustimmung!

Genau das sollten nicht nur "wir im Westen", sondern alle freiheitsliebenden Völker endlich begreifen. Wohlstand für alle - vom Kleinverdiener bis hin zum Großverdiener - wächst nur in freiheitlich (demokratisch) organisierten Gesellschaften. Ein (immer noch) vorzeigbares Modell sind Länder in Westeuropa.

Krasse Gegenbeispiele sind die Erdölländer am arabischen Golf, wo, gemäß der politischen Doktrien, die "Untertanen" zwar billiges Benzin tanken und die Männer gewisse Freiheiten haben, ansonsten aber die allgemeinen Menschenrechte nicht gelten.

Diese Art von Geisteshaltung wird von Islamisten nun zunehmend weltweit verbreitet.

Es geht nicht um soziale Ideen fürs normale Volk - es geht um die Expansion islamfeudalistischer Strukturen.

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