Wenn Al-Kaida Mali übernimmt, wäre das ein Alptraum.
Leider hat die Destabilisierung einiger Länder (unter anderem des Iraks, Liebyens und Syriens) wohl zumindest indirekt dazu beigetragen, Al-Kaida neuen Auftrieb zu geben, und dem Al-Kaida-Netzwerk junge Männer und Geld und Waffen zuzuführen.
Die (grötenteils arabischen) Al-Kaida-Kämpfer sind noch rigoroser und rücksichtsloser und fanatischer als die (größenteils paschtunischen) Taliban in Afghanistan.
Und von Mali aus könnten diese Al-Kaida-Leute die umliegenden Länder infiltrieren, und die dortigen Konflikte mit Absicht verschärfen, um selbst daraus Machtgewinne zu ziehen.
bin voll dafür, was Frankreich hier tut,
wohlwissend, dass die Waffen der Islamisten aus Libyen, also aus westlichen Lieferungen und von Katar ( Hauptfinanzier der libyschen ''rebellen'' ) stammen.
Nun wird es wichtig sein, die angrenzenden Länder einig auf frz. Seite zu ziehen und die Waffenlieferer aus Katar und vermutlich weiterer saudischer Staaten vor die Wahl zu stellen, auf welcher Seite sie stehen.
So oder so müssen alle Waffenlieferungen an islamistische Staaten, also auf der ganzen arabischen Halbinsel, welche weltweit den Islamismus schüren und Schwarzafrikaner als Kanonenfutter missbrauchen, schnellestens beendet und verboten werden.
Sonst wird man wegen deren ''Terrorhilfe'' bald in allen möglichen Staaten derartige Einsätze starten müssen.
hat frankreich die wichtigkeit von bodentruppen erkannt um ein schnelles ende der besetzung herbeizuführen. das war auch der grosse fehler der USA in all seinen kriegen "gegen den terror" , die luftwaffe zur ausschaltung von einzelkämpfern einzusetzen.
die Terroristen nehmen ja die verbleibende zivilbevölkerung quasi als geiseln. es gibt da ja noch die fremdenlegion mit guten nahkämpfern. nur durch den kampf "mann" gegen "mann" können die bewohner geschützt werden. weiter hoffe ich, dass sich die diskussion nicht wieder um den "bösen" islam dreht. es geht einzig um eine teilbesetzung eines demokratischen landes in afrika.
auch halte ich die diskussion um wirtschaftsinteressen für völlig daneben. gerne würde ich EINEN krieg genannt bekommen, der NICHT AUCH der wirtschaft diente. ich erinnere: deutschland hat einen bundespräsidenten geschasst, nachdem dieser die wahren wirtschaftsinteressen im afganistan- einsatz genannt hatte. fighting for peace is like f... for virginity......
ich weiss nicht genau was sie mit arabisch meinen-
die kämpfer jedenfalls werden ziemlich sicher aus quatar unterstützt. saudi arabien hat sogar hilfe (natürlich- als waffenimporteur europas...)im kampf gegen die terroristen angeboten.
Diesen Kommentar kann ich ohne Einschränkungen unterschreiben.
Ich erlaube mir trotzdem die Ergänzung, dass die USA, Franzosen und Engländer die Hauptverpflichtung haben, diese Gefahr zumindest wieder unter Kontrolle zu bekommen. Sie waren es, welche die Büchse der Pandore in verschiedenen Ländern geöffnet haben - hier interessiert es garnicht ob aus wirtschaftlichen oder geostrategischen oder wie so gerne von den Kriegsbefürwortern behauptet wegen dem Recht der freien Meinungsäusserung war.
Wie im allgemeinen auch, bevor man solche Dinge tut/unterstützt sollte man als Politiker sich die Folgen für das "normale" Volk überlegen und nicht nur die Interessen der im Ausland in Sicherheit sitzenden Scheindemokraten beachten.
Ich hoffe Frankreich geht schnell und effizient vor um die Gebiete dort von den Terroristen zu befreien. Ich hoffe die breuen es schon wenn sie nicht geflohen sind und sich Frankreich und deren Fremdenlegion angelegt haben. Bevor jetzt wieder einer sagt es steht doch nirgendwo dass das Fremdenlegionäre sind. Frankreich schoickt immer zuerst die Fremdenlegion in solche Krisen. Vlt. sind nicht alles Legionäre aber ich denke der Großteil wird es sein und werden.
Hier die wirtschaftliche Lage-Armut - der Bevölkerung als Ursache für den Krieg anzuführen wäre falsch, denn unter einer Herrschaft der islamistischen Fanatikern wäre die Bevülkerung noch ärmer dran. Hier versuchen
isalmistische Fanitiker den Glauben mit dem Schwert zu
verbreiten; das muß unterbunden werden und daran sollten
sich auch die normalen, modernen Islamisten beteiligen.
Zitat aus dem Bericht:
"3300 afrikanische Soldaten aus mehr als zehn Nachbarstaaten sollen Mali im Kampf gegen die Islamisten unterstützen, doch es könnte nach Ansicht von Experten noch Wochen dauern, bis sie vollständig in Mali angekommen und einsatzfähig sind.
Der französische Politikwissenschaftler Christian Bouquet sieht noch andere Probleme: "Die afrikanischen Kontingente, die mitmachen wollen, also Burkina Faso, Togo, Senegal und andere, stehen unter einem nigerianischen Generalstab. Da fragt man sich, wie das mit der Verständigung klappen soll, wie der unterschiedliche Stand der Vorbereitung auf einen Nenner gebracht werden kann, und das in so kurzer Zeit."
10 verschiedene Kontingente (also ca. 300 pro Sprachgruppe). Wie soll das funktionieren?
Und wie verhalten sich diese Kampftruppen gegenüber der Zivilbevölkerung in Mali?
Mein Vertrauen gegenüber einer gemeinsamen europäischen Aussenpolitik ist auf Null gesunken.
Warum nicht schon vorher eine Abstimmung von Frankreich?
es sei daran erinnert, dass Mali keine schützenswerte Demokratie ist. Seit ein Militärputsch die gewählte Regierung beseitigt hat, gab es verschiedene Versuche eine Übergangsregierung zu installieren. Personen eines solchen Übergangsszenarios sind aber schon mehrfach zurückgetreten oder wurden von den Militärs verhaftet. So ist zur Zeit nicht klar, wer eigentlich gegenwärtig und künftig das Sagen hat.
Da fragt man sich schon, welche "Regierung" uns hier zur Hilfe ruft. Die UNO-Resolution sieht als Bedingung für den Beistand vor, dass die "verfassungsmäßige Ordnung" wieder hergestellt, bzw. Gespräche dazu aufgenommen werden sollen. Kein Mensch kann absehen, ob das in absehbarer Zeit geschehen wird.
Fakt ist also, dass wir eine durch Militärs dominierte Regierung ohne klare Strukturen und Verantwortung gegen Rebellen unterstützen, um den Zerfall Malis in zwei Teilstaaten zu verhindern. Warum kämpfen wir für eine Militärjunta und in Kolonialzeiten willkürlich gezogene Grenzen?
Vom Macht- und Waffenverhältnis scheint die Sache in Mali unzweifelhaft zu sein: Die Welschen sind hier in allen Bereichen überlegen und können einen Großteil ihrer Macht aufbieten; sprich der überseeische Nachteil gegen Vietnam und Algerien ist entfallen, denn damals mußten die Welschen einen Großteil ihrer Macht zuhause behalten, weil der deutsche Rumpfstaat allein kaum einen russischen Angriff abgeschlagen haben würde. Doch mit der Überlegenheit allein ist es nicht getan, denn sonst wären die VSA kaum in Vietnam geschlagen worden.
Die mohammedanischen Eiferer in Mali dürften sich ihrer Schwäche bewußt sein und daher großen Schlachten ausweichen, sollten die Welschen dort mit einer bedeutenden Armee auftreten; wobei die Welschen hier ihren vietnamesischen Fehler wiederholen könnten und mit einer zu geringen Streitmacht einen zahlenmäßig überlegenen Gegner in dessen Land herausfordern; andernfalls dürfte der übliche Kleinkrieg von den Eiferern geführt und mit der Zeit gewonnen werden.
Die Fahrzeuge in dem Video sehen irgendwie nicht ganz aktuell aus. Ist nur meine subjektive Einschätzung (bin kein Militärkenner) aber mich würde es wirklich mal interessieren in wieweit die Franzosen den Terroristen überlegen sind.
Ich bin immer davon ausgegangen, die NATO sei militärisch in der vollkommenen Übermacht gegen beinahe jeden Gegner (China, Russland etc. sind natürlich Ausnahmen) oder kommt das nur durch die Schlagkraft der USA (die ja ob man das gut oder schlecht findet ausser Frage steht).
"Die Afrikaner wissen seit den Verbrechen der Kolonialzeit, was sie vom westen halten müssen."
=> die neuen Kolonialherren kommen unter islamistischer Flagge. Meinen Sie, für Afrika ist das besser?
Zumindest ging es den "alten" Kolonialisten nur um Geld.
Den neuen geht es um Geld UND Ideologie.
Sie gucken in jeden Kopf.
Wenn das falsche drin ist...
die Kommentare bislang. Ein zwei Tage einseitige News gelesen/gehört und schon ziehen alle mit dem Mundwerk freudig in den Krieg.
Ich für meinen Teil kann schlicht noch nicht sagen ob ich einverstanden bin mit dem was Frankreich hier tut, da fehlen mir einige Hintergrundinfos. Würde mich sehr wundern wenn Ich da schlechter informiert sein sollte als die werten Vorkommentatoren. Falls diese Ihr Wissen jedoch aus anderen Quellen (deutsche, britische, amerikanische Medien) ziehen, wäre ich durchaus an Quellenhinweisen interessiert...
Es kann nicht nur "hey, wir jagen die Islamisten davon" heissen, die Abhängigkeiten sind wohl wesentlich komplizierter... Nennt mir einen Krieg der jüngeren Geschichte der nicht einen nicht enden wollenden Rattenschwanz nach sich zog (auch Mali ist Teil dieses Schwanzes)...
BTW.: DIE Al Qaida gibt es so nicht, al Qaida ist im Wesentlichen eine Ideologie möglicherweise verbunden mit einem losen Netzwerk. Da gibt es keine festen Strukturen...
Ja in Mali gab es einen Militärputsch ABER dieser fand statt nachdem die jetzgen Islamisten begonnen haben den Norden zu Übernehmen und die Regierung unfähig war die nötigen Beshlüsse und Führungsstärke zu zeigen, das Militär zu verstärken oder um ausländische Hilfe zu bitten um dieses Desaster aufzuhalten. Erst dann wurde geputscht!
Schon mal jemand die Resolution 2085 gelesen?
Da ist nirgends die Rede von Frankreich oder Deutschland.
Beide Länder werden zwar nicht explizit genannt,
wohl aber "European Union and other partners"
hxxp://www.un.org/News/Press/docs/2012/sc10870.doc.htm
Wie leider öfter in der Vergangenheit bieten solche Formulierungen
(je nach Bedarf) Interpretationsspielraum.
vermisse ich bei allen Interventions-Kritikern (egal wie sachlich oder unsachlich die Kritik vorgetragen wird) einen konstruktiven Alternativvorschlag.
Wie kann es sein, dass irgendjemand in West- und Mitteleuropa es gut findet, wenn Islamisten irgendwo auf der Welt - sei es Westafrika oder Afganistan oder wo auch immer - die Macht übernehmen und ihre Vorstellungen des idealen Staates, natürlich beruhend auf Gottes Gesetzen - allen anderen überstülpen?
Wären das militante Christen, die glauben, dem Auftrag des Papstes zu folgen, wäre hier im Forum aber so Einiges los...
Hier aber geht es ja nur um weit entfernte Glaubensfanatiker, da kann man seinem unreflektierten Hass auf den sogenannten - und unspezifizierten - 'Westen', der nur immer irgendwelchen wirtschaftlichen Interessen huldigt, freien Lauf lassen.
Darüber freue ich mich, denn unter der Scharia ginge so etwas gar nicht.
Finalmente: Einen fast 60jährigen Reserve-Oberstleutnant der Artillerie braucht man in Mali wohl eher nicht, wenn doch, ginge ich gerne dahin. Deutschlands Freiheit verteidigen. Meine Freiheit verteidigen, und die meiner Frau, die kein Kopftuch tragen mag.
Es handelt sich bei den Fahrzeugen im Video vor allem um den Schützenpanzer Véhicule de l'Avant Blindé (VAB) zum Truppentransport und den Aufklärungspanzer Panhard ERC 90 (der mit Geschützrohr). Beide sind als Radpanzer deutlich besser fürr das malische Terrain geeignet aufgrund von Geschwindigkeit und Instanthaltung und außerdem schnell lufttransportfähig.
Die Fahrzeuge dürften zum 21. Marineinfanterieregiment, dem 1. Kavallerieregiment der Fremdenlegion und dem 2. Marineinfanterieregiment gehören, u.a. da diese sich schon in der benachbarten Elfenbeinküste befanden.
einiger Foristen ist Offensichtlich,in Syrien soll der Diktator das Recht haben gegen anscheinend Islamische Extremisten zu kaempfen,in Mali sollte Frankreich und einige Afrikanische Laender dies aber nicht machen,so was solls den sein Herschafften????
Wieso immer so einseitig,weils wieder mal gen Westen geht, oder!!!
Dabei sind in Mali in naher zukunft einige Afrikanische Staaten dabei,die gegen die Islamisten Kaempfen,und das ist gut so!!!!
" Ein zwei Tage einseitige News gelesen/gehört und schon ziehen alle mit dem Mundwerk freudig in den Krieg."
Es ist leider so, dass es ein solcher Konflikt nur in die Topnachrichten schafft, wenn es erst richtig brennt. Aber deswegen gleich ALLEN hier (inkl. auch den Redakteuren der Tagesschau) vorzuwerfen, man ziehe "freudig in den Krieg" halte ich für verfehlt. Wenn Sie den Medien einseitige Berichterstattung vorwerfen, wer vertritt dann bitte die andere Seite? Eine Quelle nennen sie nicht. Ein Blick zum englischsprachigen Dienst von Al-Jazeera zeigt, dass auch islamische Staaten das Vorgehen Frankreichs stützen. Ein guter Gradmesser ist auch die Richtung, in welche die Flüchtlinge ziehen. Seit Monaten (nicht erst seit Tagen!) verlassen Menschen die von den Islamisten beanspruchte Region... Aber Sie haben recht: Geben wir den selbsternannten Pazifisten noch ein paar Tage, um alles in ihre Anti-USA-Rhetorik zu verwursten um Menschen anderer Meinung als Kriegshetzer zu diffamieren.
Das Eingreifen der Welschen in Mali erinnert sehr an den Einfall der VSA in Vietnam im Jahre 1964; denn damals wie heute steht hier eine Marionettenregierung am Rande des Zusammenbruchs. Wobei freilich es nicht danach aussieht als ob die Welschen aus dem VS-Debakel in Vietnam gelernt haben und folglich werden sie auch kaum für die Einsetzung einer fähigen Regierung Sorge tragen und folglich entweder ihre Truppen dort bis zum Sankt Nimmerleinstag kämpfen lassen oder nach einigen Jahren die Flinte ins Korn werfen und ihre dortigen Marionetten ihrem Schicksal überlassen, eben ganz so wie es die VSA in Vietnam getan haben.
Ein militärischer Sieg, sprich die völlige Niederwerfung der mohammedanischen Eiferer, scheint ausgeschlossen, weil diese in die Nachbarländer ausweichen werden; und es überhaupt fraglich ist, ob die Welschen genügend Truppen zur wirksamen Besetzung Malis entsenden werden; immerhin hat das Land eine beträchtliche Fläche und die Eiferer kennen sich in der Wüste gut aus.
... wurden im letzten Jahrzehnt nicht besser. Erinnern Sie sich an die Massenvernichtungswaffen im Irak oder den Angriff auf Afghanistan wegen der Terrortrainingscamps, die es dort schon lange nicht mehr gibt. Nach dem Umsturz in Lybien befindet sich das Land im Chaos und ist praktisch Jahrzehnte zurückgebombt worden. Und warum sollen jetzt Männer, Frauen und Kinder für Frankreichs Uran den Kriegshandlungen zum Opfer fallen. Wegen der bösen Islamisten? Tut mir leid, aber ich glaube das nicht. Die Islamisten werden zur großen Gefahr für die Europäer hochstilisiert. Unter diesem Mantel kann man Gesetze (als Antiterror) erlassen und Steuergeld umzweigen. Vielleicht sollten wir aber mal nachdenken, wie viele islamistische Terroranschläge in Deutschland stattgefunden haben und dann die Kriegsunterstützung abwägen.
Und wieder ein absolut treffender Vergleich, dem Sie da liefern! Nach dem Vietnam-Debakel hatten viele - vor allem hier in den USA - darauf gehofft, dass die Politiker ihre Lehren ziehen - dann hätte all das Leid wenigstens noch irgendwo zu etwas geführt. Aber Pustekuchen.
Der klügere gibt nach - darum wird die Welt von Dummen regiert. Und die lernen nie etwas.
Leider sehe ich momentan - selbst als erklärter Pazifist - keine vernünftige Alternative zu dem, was Frankreich dort unternimmt. Ich hoffe nur, dass nicht irgendwann (wie 1975 in Saigon) ein letzter französischer Hubschrauber die Botschaft in Bamako verlässt und alle sich fragen: "Wie konnte es nur dazu kommen?"
Ihr Vergleich ist falsch. Syrien bekämpft "Rebellen" im eigenen Land. Es handelt sich also nach unserem Verständnis um das Gebiet "innere Sicherheit". Frankreich heißt dagegen immer noch nicht Mali. Also bis jetzt nicht. Bemerken Sie den Unterschied?
1. mali hat eben KEINE solche marionettenregierung wie guinea oder deutschland (wie ein vorredner behauptete).
2. daher KANN mali aus dem krieg als geostrateigisch wichtiges land im krieg gegen extremisten hervorgehen, ähnlich türkei. das wäre doch ein grosser gewinn für mali.
(dies sagten 3 ehemalige sicherheitsbeamte des malischen staates, mit denen ich heute sprach)
3. mali hat tatsächlich keine rohstoffe in dem ausmass dass es frankreich interessieren könnte. das uran lagert ja in tamaghasset......
4. die meinungen der deutschen, und das zögerliche auftreten der regierung werden hier als falsche feigheit gesehen. deutsche fahnen werden jedenfalls wieder nur im osten deutschlads bei fussball geschwenkt werden......b
...denn dort sind alle terroristen gruppiert, dort werden sie versorgt, und dorthin haben sich viele zurückgezogen. fällt diabali, ist der krieg in 4 monaten zu ende- dessen ist man sich hier sicher. darum ist der einsatz von einzelkämpfern, bodentruppen und nahkampeinheiten unabdingbar. ein krieg der drohnen, der flugzeuge und der grossen einheiten ist schon jetzt verloren. hoffen wir, dass die wirkliche drecksarbeit und die hohen verluste nicht der ecowas bleiben.....
Sie kritisieren eine Diffamierung und Diffamieren mit Bergriffen wie "Anti-USA-Rethorik" zum Schluss selbst die Gegenmeinung sogar schon vorweg. Nicht wirklich produktiv!
Das Teile der islamischen Welt Frankreichs Vorgehen positiv sieht, liegt vielleicht auch an den jeweiligen Interessen. Dazu kommt die unterschiedliche Sicht zwischen Regierungen und Bevölkerungen. So etwas soll es ja sogar bei uns geben.
Vielleicht sollten wir überlegen was den Tod von Menschen rechtfertigen soll. Das es den "sauberen Krieg" (wir einst von den USA bezüglich Irakkrieg propagiert wurde) nicht gibt, ist längst klar. Also werden Männer, Frauen und Kinder sterben. Dürfen materielle Gründe wie Frankreichs Uran-Geschäfte der Grund dafür sein oder glauben wir an die Gefährlichkeit der Islamisten für Europa? Ist die Mehrheit in Mali islamistisch oder kämpft dort eine fremde von den Menschen nicht gewollte Armee gegen die Putschisten? Wer sind die Flüchtlinge?
"Ich hoffe Frankreich geht schnell und effizient vor um die Gebiete dort von den Terroristen zu befreien."
frankreich wird schon sehr bald an seine militärischen grenzen stossen. vergleichbar in etwa mit dem kläglichen versagen der USA in vietnam. auf einem fremden terrain zu kämpfen ist schon schwer genug, gegen einen gegner, der dort zuhause ist und die vorteile zu nutzen weiss, gleich nochmal eine ecke schwieriger. und vergessen sollten sie auch nicht, dass die islamistischen rebellen bestens ausgerüstet sind.
Ist schon traurig, dass viele der Schreiber hier sofort an sich (bzw. "uns böse Europäer") denken und die Islamisten als Opfer darstellen.
OK, Malis Regierung ist quasi inexistent, aber das Volk nicht. Will man wirklich das Volk diesen Gaunern überlassen, die eine offene und trotz aller Schwierigkeiten funktionierende Gesellschaft ins tiefste Mittelalter zurückschicken wollen? Es ist schon sehr arrogant, im sicheren Deutschland zu leben kann und einen "westlichen" Lebesstil zu führen, aber für die Malier die Scharia für angemessen zu halten. Würdet Ihr gerne ausgepeitscht werden, wenn Ihr das nächste Mal eine Zigarette raucht oder das Radio andreht?
Es stimmt schon, dass die Grenzen von Mali (und eigentlich allen Ländern dort) von den Ex-Kolonialherren gezogen worden sind. Trotzdem hat sich in Mali seit der Unabhängigkeit ein Nationalbewusstsein herausgebildet, daher sind diese Grenzen heute schützenswert.
beantworte ich, so gut ich kann, ihre fragen...
a) es gibt keinen sauberen krieg
b) bisher starben männer , frauen und kinder durch die terroristen im norden malis- die flucht war nur sehr schwer möglich.
nun können AUCH wieder zivilisten sterben- und wir haben flüchtlinge- ich erinnere an burkina- welches bereits zu anbeginn der krise hundertausende flüchtlinge aufgenomen und versorgt hat-
c) die grossen uranvorkommen sind eben NICHT in mali. es gibt in tamanghasset gut erschlossene vorkommen-
lassen wir die rohstoffpeanuts doch den chinesen.....die bauen wenigstens brücken dafür...
d) JA: die terroristen SIND gefährlich....
e) die mehrheit in mali GEGEN islamistische terroristen.
f) die putschisten unter sanogo machen keine probleme und sind "weg vom fenster"
g) die flüchtlinge sind menschen aus de norden die sich in sicherheit bringen
h)die malier haben frankreich GEBETEN einzugreifen,
Ich denke zwar, dass schon im Vorfeld gut geplant wurde, aber die Geschwindigkeit und auch die Entschlossenheit zu handeln ist Frankfreich beeindruckend gelungen. Schade dass schon früher, bei anderen Krisenherden ein Land die Fäden in die Hand genommen hat, einfach losmaschiert ist und dann die Unterstützung der UN etc. bekommen hat. (Die US-Einsätze meine ich hier nicht, sondern eher die Kriesenherde, die nach unfassbarem Leid und Tod erst nach laaaaaaanger Zeit von der UN übernommen wurden). Daumen hoch für Frankreich!!!
Wie bereits im Bericht erwähnt, handelt es sich um Spezialeinheiten der französischen Armee. Ich denke sind nur leich motorisiert, also daher vermutlich nur die "Plumpen" Jeeps und Schützenpanzer.
Und um ihre Frage zu beantworten, technologisch ist die Armee Frankreichs den Terroristen weit überlegen, einen direkten Konflikt würden die Islamisten nicht lange standhalten.
Allein die tatsache, dass man Panzer und Kampfflugzeuge "besitzt" macht die französische Armee im direkten Konflikt gegenüber den Islamisten "unantastbar".
Aber die Islamisten wissen das und suchen daher den Nahkampf mit der Infanterie der Franzosen. Auch wenn diese technologisch überlegen ist, sind die Soldaten nicht "unverwundbar".
Denn:
Ein Schuss aus einem Bajonett wäre heute immernoch so tötlich wie früher. Da kann der Gegner noch so viele Sturmgewehre und Maschinenpistolen haben.
Wenn Al-Kaida Mali übernimmt wäre das ein Alptraum
Wenn Al-Kaida Mali übernimmt, wäre das ein Alptraum.
Leider hat die Destabilisierung einiger Länder (unter anderem des Iraks, Liebyens und Syriens) wohl zumindest indirekt dazu beigetragen, Al-Kaida neuen Auftrieb zu geben, und dem Al-Kaida-Netzwerk junge Männer und Geld und Waffen zuzuführen.
Die (grötenteils arabischen) Al-Kaida-Kämpfer sind noch rigoroser und rücksichtsloser und fanatischer als die (größenteils paschtunischen) Taliban in Afghanistan.
Und von Mali aus könnten diese Al-Kaida-Leute die umliegenden Länder infiltrieren, und die dortigen Konflikte mit Absicht verschärfen, um selbst daraus Machtgewinne zu ziehen.
Ich
bin voll dafür, was Frankreich hier tut,
wohlwissend, dass die Waffen der Islamisten aus Libyen, also aus westlichen Lieferungen und von Katar ( Hauptfinanzier der libyschen ''rebellen'' ) stammen.
Nun wird es wichtig sein, die angrenzenden Länder einig auf frz. Seite zu ziehen und die Waffenlieferer aus Katar und vermutlich weiterer saudischer Staaten vor die Wahl zu stellen, auf welcher Seite sie stehen.
So oder so müssen alle Waffenlieferungen an islamistische Staaten, also auf der ganzen arabischen Halbinsel, welche weltweit den Islamismus schüren und Schwarzafrikaner als Kanonenfutter missbrauchen, schnellestens beendet und verboten werden.
Sonst wird man wegen deren ''Terrorhilfe'' bald in allen möglichen Staaten derartige Einsätze starten müssen.
gottseidank
hat frankreich die wichtigkeit von bodentruppen erkannt um ein schnelles ende der besetzung herbeizuführen. das war auch der grosse fehler der USA in all seinen kriegen "gegen den terror" , die luftwaffe zur ausschaltung von einzelkämpfern einzusetzen.
die Terroristen nehmen ja die verbleibende zivilbevölkerung quasi als geiseln. es gibt da ja noch die fremdenlegion mit guten nahkämpfern. nur durch den kampf "mann" gegen "mann" können die bewohner geschützt werden. weiter hoffe ich, dass sich die diskussion nicht wieder um den "bösen" islam dreht. es geht einzig um eine teilbesetzung eines demokratischen landes in afrika.
auch halte ich die diskussion um wirtschaftsinteressen für völlig daneben. gerne würde ich EINEN krieg genannt bekommen, der NICHT AUCH der wirtschaft diente. ich erinnere: deutschland hat einen bundespräsidenten geschasst, nachdem dieser die wahren wirtschaftsinteressen im afganistan- einsatz genannt hatte. fighting for peace is like f... for virginity......
arabisch?
ich weiss nicht genau was sie mit arabisch meinen-
die kämpfer jedenfalls werden ziemlich sicher aus quatar unterstützt. saudi arabien hat sogar hilfe (natürlich- als waffenimporteur europas...)im kampf gegen die terroristen angeboten.
16. Januar 2013 - 14:50 — Rick Cha
Diesen Kommentar kann ich ohne Einschränkungen unterschreiben.
Ich erlaube mir trotzdem die Ergänzung, dass die USA, Franzosen und Engländer die Hauptverpflichtung haben, diese Gefahr zumindest wieder unter Kontrolle zu bekommen. Sie waren es, welche die Büchse der Pandore in verschiedenen Ländern geöffnet haben - hier interessiert es garnicht ob aus wirtschaftlichen oder geostrategischen oder wie so gerne von den Kriegsbefürwortern behauptet wegen dem Recht der freien Meinungsäusserung war.
Wie im allgemeinen auch, bevor man solche Dinge tut/unterstützt sollte man als Politiker sich die Folgen für das "normale" Volk überlegen und nicht nur die Interessen der im Ausland in Sicherheit sitzenden Scheindemokraten beachten.
Mann gegen Mann
Von Kämpfen "Mann gegen Mann" ist die Rede
Boah! Das ist ja wie im richtigen Krieg...
Scheint inzwischen erwähnenswert zu sein,
wenn Menschen mal ausnahmsweise nicht
mit Drohnen chirurgisch sauber weggebomt werden.
Vorwärts Frankreich
Ich hoffe Frankreich geht schnell und effizient vor um die Gebiete dort von den Terroristen zu befreien. Ich hoffe die breuen es schon wenn sie nicht geflohen sind und sich Frankreich und deren Fremdenlegion angelegt haben. Bevor jetzt wieder einer sagt es steht doch nirgendwo dass das Fremdenlegionäre sind. Frankreich schoickt immer zuerst die Fremdenlegion in solche Krisen. Vlt. sind nicht alles Legionäre aber ich denke der Großteil wird es sein und werden.
Hallo! Hier die
Hallo!
Hier die wirtschaftliche Lage-Armut - der Bevölkerung als Ursache für den Krieg anzuführen wäre falsch, denn unter einer Herrschaft der islamistischen Fanatikern wäre die Bevülkerung noch ärmer dran. Hier versuchen
isalmistische Fanitiker den Glauben mit dem Schwert zu
verbreiten; das muß unterbunden werden und daran sollten
sich auch die normalen, modernen Islamisten beteiligen.
Warum diese Eile Herr de Maizière? Was steckt dahinter?
Zitat aus dem Bericht:
"3300 afrikanische Soldaten aus mehr als zehn Nachbarstaaten sollen Mali im Kampf gegen die Islamisten unterstützen, doch es könnte nach Ansicht von Experten noch Wochen dauern, bis sie vollständig in Mali angekommen und einsatzfähig sind.
Der französische Politikwissenschaftler Christian Bouquet sieht noch andere Probleme: "Die afrikanischen Kontingente, die mitmachen wollen, also Burkina Faso, Togo, Senegal und andere, stehen unter einem nigerianischen Generalstab. Da fragt man sich, wie das mit der Verständigung klappen soll, wie der unterschiedliche Stand der Vorbereitung auf einen Nenner gebracht werden kann, und das in so kurzer Zeit."
10 verschiedene Kontingente (also ca. 300 pro Sprachgruppe). Wie soll das funktionieren?
Und wie verhalten sich diese Kampftruppen gegenüber der Zivilbevölkerung in Mali?
Mein Vertrauen gegenüber einer gemeinsamen europäischen Aussenpolitik ist auf Null gesunken.
Warum nicht schon vorher eine Abstimmung von Frankreich?
Freiheit für Afrika
Der Westen hat in Afrika nichts zu suchen!
Die Afrikaner wissen seit den Verbrechen der Kolonialzeit, was sie vom westen halten müssen.
Wer hat uns gerufen?
es sei daran erinnert, dass Mali keine schützenswerte Demokratie ist. Seit ein Militärputsch die gewählte Regierung beseitigt hat, gab es verschiedene Versuche eine Übergangsregierung zu installieren. Personen eines solchen Übergangsszenarios sind aber schon mehrfach zurückgetreten oder wurden von den Militärs verhaftet. So ist zur Zeit nicht klar, wer eigentlich gegenwärtig und künftig das Sagen hat.
Da fragt man sich schon, welche "Regierung" uns hier zur Hilfe ruft. Die UNO-Resolution sieht als Bedingung für den Beistand vor, dass die "verfassungsmäßige Ordnung" wieder hergestellt, bzw. Gespräche dazu aufgenommen werden sollen. Kein Mensch kann absehen, ob das in absehbarer Zeit geschehen wird.
Fakt ist also, dass wir eine durch Militärs dominierte Regierung ohne klare Strukturen und Verantwortung gegen Rebellen unterstützen, um den Zerfall Malis in zwei Teilstaaten zu verhindern. Warum kämpfen wir für eine Militärjunta und in Kolonialzeiten willkürlich gezogene Grenzen?
Schon mal jemand die Resolution 2085 gelesen?
Da ist nirgends die Rede von Frankreich oder Deutschland.
Vom Macht- und
Vom Macht- und Waffenverhältnis scheint die Sache in Mali unzweifelhaft zu sein: Die Welschen sind hier in allen Bereichen überlegen und können einen Großteil ihrer Macht aufbieten; sprich der überseeische Nachteil gegen Vietnam und Algerien ist entfallen, denn damals mußten die Welschen einen Großteil ihrer Macht zuhause behalten, weil der deutsche Rumpfstaat allein kaum einen russischen Angriff abgeschlagen haben würde. Doch mit der Überlegenheit allein ist es nicht getan, denn sonst wären die VSA kaum in Vietnam geschlagen worden.
Die mohammedanischen Eiferer in Mali dürften sich ihrer Schwäche bewußt sein und daher großen Schlachten ausweichen, sollten die Welschen dort mit einer bedeutenden Armee auftreten; wobei die Welschen hier ihren vietnamesischen Fehler wiederholen könnten und mit einer zu geringen Streitmacht einen zahlenmäßig überlegenen Gegner in dessen Land herausfordern; andernfalls dürfte der übliche Kleinkrieg von den Eiferern geführt und mit der Zeit gewonnen werden.
Das französische Militär
Die Fahrzeuge in dem Video sehen irgendwie nicht ganz aktuell aus. Ist nur meine subjektive Einschätzung (bin kein Militärkenner) aber mich würde es wirklich mal interessieren in wieweit die Franzosen den Terroristen überlegen sind.
Ich bin immer davon ausgegangen, die NATO sei militärisch in der vollkommenen Übermacht gegen beinahe jeden Gegner (China, Russland etc. sind natürlich Ausnahmen) oder kommt das nur durch die Schlagkraft der USA (die ja ob man das gut oder schlecht findet ausser Frage steht).
re TERRORchrISTEN (soll der nick provozieren? arm...)
"Die Afrikaner wissen seit den Verbrechen der Kolonialzeit, was sie vom westen halten müssen."
=> die neuen Kolonialherren kommen unter islamistischer Flagge. Meinen Sie, für Afrika ist das besser?
Zumindest ging es den "alten" Kolonialisten nur um Geld.
Den neuen geht es um Geld UND Ideologie.
Sie gucken in jeden Kopf.
Wenn das falsche drin ist...
Wahnsinns qualifiziert
die Kommentare bislang. Ein zwei Tage einseitige News gelesen/gehört und schon ziehen alle mit dem Mundwerk freudig in den Krieg.
Ich für meinen Teil kann schlicht noch nicht sagen ob ich einverstanden bin mit dem was Frankreich hier tut, da fehlen mir einige Hintergrundinfos. Würde mich sehr wundern wenn Ich da schlechter informiert sein sollte als die werten Vorkommentatoren. Falls diese Ihr Wissen jedoch aus anderen Quellen (deutsche, britische, amerikanische Medien) ziehen, wäre ich durchaus an Quellenhinweisen interessiert...
Es kann nicht nur "hey, wir jagen die Islamisten davon" heissen, die Abhängigkeiten sind wohl wesentlich komplizierter... Nennt mir einen Krieg der jüngeren Geschichte der nicht einen nicht enden wollenden Rattenschwanz nach sich zog (auch Mali ist Teil dieses Schwanzes)...
BTW.: DIE Al Qaida gibt es so nicht, al Qaida ist im Wesentlichen eine Ideologie möglicherweise verbunden mit einem losen Netzwerk. Da gibt es keine festen Strukturen...
@TERRORchrISTEN
" Die Afrikaner wissen seit den Verbrechen der Kolonialzeit, was sie vom westen halten müssen. "
Ich nehme an, deshalb werden in Mali momentan so viele französische Fahnen verkauft.
Mal im ernst. Glauben Sie wirklich, daß es den Menschen da unten unter islamischer Unterdrückung besser gehen wird?
@Wodan
Ja in Mali gab es einen Militärputsch ABER dieser fand statt nachdem die jetzgen Islamisten begonnen haben den Norden zu Übernehmen und die Regierung unfähig war die nötigen Beshlüsse und Führungsstärke zu zeigen, das Militär zu verstärken oder um ausländische Hilfe zu bitten um dieses Desaster aufzuhalten. Erst dann wurde geputscht!
@dschungelmann - Resolution 2085
Schon mal jemand die Resolution 2085 gelesen?
Da ist nirgends die Rede von Frankreich oder Deutschland.
Beide Länder werden zwar nicht explizit genannt,
wohl aber "European Union and other partners"
hxxp://www.un.org/News/Press/docs/2012/sc10870.doc.htm
Wie leider öfter in der Vergangenheit bieten solche Formulierungen
(je nach Bedarf) Interpretationsspielraum.
Tendenziell
vermisse ich bei allen Interventions-Kritikern (egal wie sachlich oder unsachlich die Kritik vorgetragen wird) einen konstruktiven Alternativvorschlag.
Irgendwie verstehe ich das nicht
Wie kann es sein, dass irgendjemand in West- und Mitteleuropa es gut findet, wenn Islamisten irgendwo auf der Welt - sei es Westafrika oder Afganistan oder wo auch immer - die Macht übernehmen und ihre Vorstellungen des idealen Staates, natürlich beruhend auf Gottes Gesetzen - allen anderen überstülpen?
Wären das militante Christen, die glauben, dem Auftrag des Papstes zu folgen, wäre hier im Forum aber so Einiges los...
Hier aber geht es ja nur um weit entfernte Glaubensfanatiker, da kann man seinem unreflektierten Hass auf den sogenannten - und unspezifizierten - 'Westen', der nur immer irgendwelchen wirtschaftlichen Interessen huldigt, freien Lauf lassen.
Darüber freue ich mich, denn unter der Scharia ginge so etwas gar nicht.
Finalmente: Einen fast 60jährigen Reserve-Oberstleutnant der Artillerie braucht man in Mali wohl eher nicht, wenn doch, ginge ich gerne dahin. Deutschlands Freiheit verteidigen. Meine Freiheit verteidigen, und die meiner Frau, die kein Kopftuch tragen mag.
Vorgestern waren die "Rebellen" aus Diabali vertrieben
und auf der Flucht.
Heute kämpfen sie schon wieder Mann gegen Mann.
Die sind richtig unheimlich. Oder hat hier die Berichterstattung etwas nicht richtig dargestellt?
@JaKo Fahrzeuge
Es handelt sich bei den Fahrzeugen im Video vor allem um den Schützenpanzer Véhicule de l'Avant Blindé (VAB) zum Truppentransport und den Aufklärungspanzer Panhard ERC 90 (der mit Geschützrohr). Beide sind als Radpanzer deutlich besser fürr das malische Terrain geeignet aufgrund von Geschwindigkeit und Instanthaltung und außerdem schnell lufttransportfähig.
Die Fahrzeuge dürften zum 21. Marineinfanterieregiment, dem 1. Kavallerieregiment der Fremdenlegion und dem 2. Marineinfanterieregiment gehören, u.a. da diese sich schon in der benachbarten Elfenbeinküste befanden.
Zickzack-kurs
einiger Foristen ist Offensichtlich,in Syrien soll der Diktator das Recht haben gegen anscheinend Islamische Extremisten zu kaempfen,in Mali sollte Frankreich und einige Afrikanische Laender dies aber nicht machen,so was solls den sein Herschafften????
Wieso immer so einseitig,weils wieder mal gen Westen geht, oder!!!
Dabei sind in Mali in naher zukunft einige Afrikanische Staaten dabei,die gegen die Islamisten Kaempfen,und das ist gut so!!!!
@16. Januar 2013 - 17:48 — zammy
" Ein zwei Tage einseitige News gelesen/gehört und schon ziehen alle mit dem Mundwerk freudig in den Krieg."
Es ist leider so, dass es ein solcher Konflikt nur in die Topnachrichten schafft, wenn es erst richtig brennt. Aber deswegen gleich ALLEN hier (inkl. auch den Redakteuren der Tagesschau) vorzuwerfen, man ziehe "freudig in den Krieg" halte ich für verfehlt. Wenn Sie den Medien einseitige Berichterstattung vorwerfen, wer vertritt dann bitte die andere Seite? Eine Quelle nennen sie nicht. Ein Blick zum englischsprachigen Dienst von Al-Jazeera zeigt, dass auch islamische Staaten das Vorgehen Frankreichs stützen. Ein guter Gradmesser ist auch die Richtung, in welche die Flüchtlinge ziehen. Seit Monaten (nicht erst seit Tagen!) verlassen Menschen die von den Islamisten beanspruchte Region... Aber Sie haben recht: Geben wir den selbsternannten Pazifisten noch ein paar Tage, um alles in ihre Anti-USA-Rhetorik zu verwursten um Menschen anderer Meinung als Kriegshetzer zu diffamieren.
Das Eingreifen der Welschen
Das Eingreifen der Welschen in Mali erinnert sehr an den Einfall der VSA in Vietnam im Jahre 1964; denn damals wie heute steht hier eine Marionettenregierung am Rande des Zusammenbruchs. Wobei freilich es nicht danach aussieht als ob die Welschen aus dem VS-Debakel in Vietnam gelernt haben und folglich werden sie auch kaum für die Einsetzung einer fähigen Regierung Sorge tragen und folglich entweder ihre Truppen dort bis zum Sankt Nimmerleinstag kämpfen lassen oder nach einigen Jahren die Flinte ins Korn werfen und ihre dortigen Marionetten ihrem Schicksal überlassen, eben ganz so wie es die VSA in Vietnam getan haben.
Ein militärischer Sieg, sprich die völlige Niederwerfung der mohammedanischen Eiferer, scheint ausgeschlossen, weil diese in die Nachbarländer ausweichen werden; und es überhaupt fraglich ist, ob die Welschen genügend Truppen zur wirksamen Besetzung Malis entsenden werden; immerhin hat das Land eine beträchtliche Fläche und die Eiferer kennen sich in der Wüste gut aus.
Begründungen für Kriege ...
... wurden im letzten Jahrzehnt nicht besser. Erinnern Sie sich an die Massenvernichtungswaffen im Irak oder den Angriff auf Afghanistan wegen der Terrortrainingscamps, die es dort schon lange nicht mehr gibt. Nach dem Umsturz in Lybien befindet sich das Land im Chaos und ist praktisch Jahrzehnte zurückgebombt worden. Und warum sollen jetzt Männer, Frauen und Kinder für Frankreichs Uran den Kriegshandlungen zum Opfer fallen. Wegen der bösen Islamisten? Tut mir leid, aber ich glaube das nicht. Die Islamisten werden zur großen Gefahr für die Europäer hochstilisiert. Unter diesem Mantel kann man Gesetze (als Antiterror) erlassen und Steuergeld umzweigen. Vielleicht sollten wir aber mal nachdenken, wie viele islamistische Terroranschläge in Deutschland stattgefunden haben und dann die Kriegsunterstützung abwägen.
@ Walter Meingott
Und wieder ein absolut treffender Vergleich, dem Sie da liefern! Nach dem Vietnam-Debakel hatten viele - vor allem hier in den USA - darauf gehofft, dass die Politiker ihre Lehren ziehen - dann hätte all das Leid wenigstens noch irgendwo zu etwas geführt. Aber Pustekuchen.
Der klügere gibt nach - darum wird die Welt von Dummen regiert. Und die lernen nie etwas.
Leider sehe ich momentan - selbst als erklärter Pazifist - keine vernünftige Alternative zu dem, was Frankreich dort unternimmt. Ich hoffe nur, dass nicht irgendwann (wie 1975 in Saigon) ein letzter französischer Hubschrauber die Botschaft in Bamako verlässt und alle sich fragen: "Wie konnte es nur dazu kommen?"
@weltoffen
Ihr Vergleich ist falsch. Syrien bekämpft "Rebellen" im eigenen Land. Es handelt sich also nach unserem Verständnis um das Gebiet "innere Sicherheit". Frankreich heißt dagegen immer noch nicht Mali. Also bis jetzt nicht. Bemerken Sie den Unterschied?
nun zur chance malis
1. mali hat eben KEINE solche marionettenregierung wie guinea oder deutschland (wie ein vorredner behauptete).
2. daher KANN mali aus dem krieg als geostrateigisch wichtiges land im krieg gegen extremisten hervorgehen, ähnlich türkei. das wäre doch ein grosser gewinn für mali.
(dies sagten 3 ehemalige sicherheitsbeamte des malischen staates, mit denen ich heute sprach)
3. mali hat tatsächlich keine rohstoffe in dem ausmass dass es frankreich interessieren könnte. das uran lagert ja in tamaghasset......
4. die meinungen der deutschen, und das zögerliche auftreten der regierung werden hier als falsche feigheit gesehen. deutsche fahnen werden jedenfalls wieder nur im osten deutschlads bei fussball geschwenkt werden......b
diabali st das wichtigste ziel
...denn dort sind alle terroristen gruppiert, dort werden sie versorgt, und dorthin haben sich viele zurückgezogen. fällt diabali, ist der krieg in 4 monaten zu ende- dessen ist man sich hier sicher. darum ist der einsatz von einzelkämpfern, bodentruppen und nahkampeinheiten unabdingbar. ein krieg der drohnen, der flugzeuge und der grossen einheiten ist schon jetzt verloren. hoffen wir, dass die wirkliche drecksarbeit und die hohen verluste nicht der ecowas bleiben.....
@Zuschauer76
Sie kritisieren eine Diffamierung und Diffamieren mit Bergriffen wie "Anti-USA-Rethorik" zum Schluss selbst die Gegenmeinung sogar schon vorweg. Nicht wirklich produktiv!
Das Teile der islamischen Welt Frankreichs Vorgehen positiv sieht, liegt vielleicht auch an den jeweiligen Interessen. Dazu kommt die unterschiedliche Sicht zwischen Regierungen und Bevölkerungen. So etwas soll es ja sogar bei uns geben.
Vielleicht sollten wir überlegen was den Tod von Menschen rechtfertigen soll. Das es den "sauberen Krieg" (wir einst von den USA bezüglich Irakkrieg propagiert wurde) nicht gibt, ist längst klar. Also werden Männer, Frauen und Kinder sterben. Dürfen materielle Gründe wie Frankreichs Uran-Geschäfte der Grund dafür sein oder glauben wir an die Gefährlichkeit der Islamisten für Europa? Ist die Mehrheit in Mali islamistisch oder kämpft dort eine fremde von den Menschen nicht gewollte Armee gegen die Putschisten? Wer sind die Flüchtlinge?
@pepe79
"Ich hoffe Frankreich geht schnell und effizient vor um die Gebiete dort von den Terroristen zu befreien."
frankreich wird schon sehr bald an seine militärischen grenzen stossen. vergleichbar in etwa mit dem kläglichen versagen der USA in vietnam. auf einem fremden terrain zu kämpfen ist schon schwer genug, gegen einen gegner, der dort zuhause ist und die vorteile zu nutzen weiss, gleich nochmal eine ecke schwieriger. und vergessen sollten sie auch nicht, dass die islamistischen rebellen bestens ausgerüstet sind.
Ist schon traurig, dass viele
Ist schon traurig, dass viele der Schreiber hier sofort an sich (bzw. "uns böse Europäer") denken und die Islamisten als Opfer darstellen.
OK, Malis Regierung ist quasi inexistent, aber das Volk nicht. Will man wirklich das Volk diesen Gaunern überlassen, die eine offene und trotz aller Schwierigkeiten funktionierende Gesellschaft ins tiefste Mittelalter zurückschicken wollen? Es ist schon sehr arrogant, im sicheren Deutschland zu leben kann und einen "westlichen" Lebesstil zu führen, aber für die Malier die Scharia für angemessen zu halten. Würdet Ihr gerne ausgepeitscht werden, wenn Ihr das nächste Mal eine Zigarette raucht oder das Radio andreht?
Es stimmt schon, dass die Grenzen von Mali (und eigentlich allen Ländern dort) von den Ex-Kolonialherren gezogen worden sind. Trotzdem hat sich in Mali seit der Unabhängigkeit ein Nationalbewusstsein herausgebildet, daher sind diese Grenzen heute schützenswert.
@ zuschauer- GERNE
beantworte ich, so gut ich kann, ihre fragen...
a) es gibt keinen sauberen krieg
b) bisher starben männer , frauen und kinder durch die terroristen im norden malis- die flucht war nur sehr schwer möglich.
nun können AUCH wieder zivilisten sterben- und wir haben flüchtlinge- ich erinnere an burkina- welches bereits zu anbeginn der krise hundertausende flüchtlinge aufgenomen und versorgt hat-
c) die grossen uranvorkommen sind eben NICHT in mali. es gibt in tamanghasset gut erschlossene vorkommen-
lassen wir die rohstoffpeanuts doch den chinesen.....die bauen wenigstens brücken dafür...
d) JA: die terroristen SIND gefährlich....
e) die mehrheit in mali GEGEN islamistische terroristen.
f) die putschisten unter sanogo machen keine probleme und sind "weg vom fenster"
g) die flüchtlinge sind menschen aus de norden die sich in sicherheit bringen
h)die malier haben frankreich GEBETEN einzugreifen,
Frankreich TOP
Ich denke zwar, dass schon im Vorfeld gut geplant wurde, aber die Geschwindigkeit und auch die Entschlossenheit zu handeln ist Frankfreich beeindruckend gelungen. Schade dass schon früher, bei anderen Krisenherden ein Land die Fäden in die Hand genommen hat, einfach losmaschiert ist und dann die Unterstützung der UN etc. bekommen hat. (Die US-Einsätze meine ich hier nicht, sondern eher die Kriesenherde, die nach unfassbarem Leid und Tod erst nach laaaaaaanger Zeit von der UN übernommen wurden). Daumen hoch für Frankreich!!!
@JaKo
Wie bereits im Bericht erwähnt, handelt es sich um Spezialeinheiten der französischen Armee. Ich denke sind nur leich motorisiert, also daher vermutlich nur die "Plumpen" Jeeps und Schützenpanzer.
Und um ihre Frage zu beantworten, technologisch ist die Armee Frankreichs den Terroristen weit überlegen, einen direkten Konflikt würden die Islamisten nicht lange standhalten.
Allein die tatsache, dass man Panzer und Kampfflugzeuge "besitzt" macht die französische Armee im direkten Konflikt gegenüber den Islamisten "unantastbar".
Aber die Islamisten wissen das und suchen daher den Nahkampf mit der Infanterie der Franzosen. Auch wenn diese technologisch überlegen ist, sind die Soldaten nicht "unverwundbar".
Denn:
Ein Schuss aus einem Bajonett wäre heute immernoch so tötlich wie früher. Da kann der Gegner noch so viele Sturmgewehre und Maschinenpistolen haben.
@DeutschEuropäer
Ein Bajonett ist eine auf einen Gewehrlauf aufgesetzte Stichwaffe, damit schießt man nicht, sondern sticht zu.