Kommentare

Kinderkrankeiten

Das Produkt ist also eine Banane: Wird gruen geliefert, reift beim Kunden.

Auf Betatesten als Passagier hab ich aber keine Lust.

Naja von wegen Dreamliner.....

angesichts der ganzen Pannen wäre Screamliner treffender!

Da zeigt es sich wieder, der

Da zeigt es sich wieder, der Airbus ist besser, so wie Europäische Autos besser sind als Amischlitten.

@imalipusram

Sie werden feststellen, dass dies bei fast jedem technischen Produkt, welches etwas komplizierter aufgebaut ist, vorkommt. Man kann nicht alle Eventualitäten mit einer kleinen Anzahl von Mustersystemen abdecken. Viele Probleme tauchen erst nach Beginn der Serienfertigung auf, wenn viele Systeme länger laufen. Es ist auch nicht zwangsläufig jedes Produkt der Serie betroffen.

Daher kaufe ich mir auch keine Produkte, die grad erst auf den Markt gekommen sind. Es gibt genügend Technikbegeisterte, die den "Betatest beim Kunden" für mich übernehmen. ;-)

Im Falle der B787 bedeutet das für mich: fliege mit einer Airline, bei der du ausschließen kannst, dass auf deiner Strecke dieser Flugzeugtyp eingesetzt wird. Auch hier gibt es genügend Aviation Fans, die den Betatest durchführen.

Alb - Dreamliner

@ birdycatdog hat sicher Recht. Ein neues Produkt darf Kinderkrankheiten haben.
Bei Boeings 787 vermute ich aber andere Gründe. Die Flieger wurden unter größtem Zeitdruck gebaut, weil man die Auslieferung mehrfach verschieben musste und Kunden schon Konventionalstrafen addiert haben.

Ich denke ganz einfach, dass der Zeitdruck zu Pfusch geführt hat. Hauptsache, der Flieger ist aus der Halle, denn Treibstofflecks sind keine Kinderkrankheiten.

Gelernt hat man aber offensichtlich nichts, wenn man jetzt den Ausstoß an Fliegern sogar verdoppeln will. Vermutlich, um zu verhindern, dass Kunden abspringen, wie es Qatar schon angedeutet hat.

Zu schnelle Evolution

Eines der grundlegenden Fehler von Airbus als auch Boing bei der Entwicklung von A380 und B787 ist, dass man bislang aus guten Gründen vermieden hat, ein Flugzeug komplett neu vom Reißbrett aus zu entwerfen. Bislang fanden solche Entwicklungen evolutionär statt: Rumpf verändern, Technik belassen, lernen. Technik verändern, Rumpf belassen, lernen. Auf diese Weise konnte man lange die Probleme mit den neuen Generationen in den Griff bekommen.

Jetzt kommen die neuen Generationen, und aufgrund von Konkurrenzdruck wagt man, alles komplett neu zu machen: Neue Materialien, neuer Rumpf, neue Technik - ohne dass man schon über genügend Erfahrungen mit die neuen Komponenten verfügt. Und, wie so üblich, funktioniert natürlich nicht alles reibungslos.

Bleibt zu hoffen, dass es nicht irgendwann für einige Paxe tötlich endet. Bislang kam man ja noch immer mit einem blauen Auge davon.

@berglöwe

In die Falle gelaufen...
Glauben Sie wirklich Airbus hätte alle Probleme mit dm A380 publiziert?
Fragen Sie mal die Piloten, der éffentlichkeit wird so manches verschwiegen.
So wird indirekte Werbung und Abwertung andere Produkte getrieben.

Bei solch hoch komplexen Systemen wie Grossraumjets gibt es auch Kinderkrankheiten.
Einen A380 werde ich nie besteigen!

Vieleicht hätte man sich einfach mal mehr Zeit beim Bau und dem

... Test lassen sollen, und nicht Verprechen das man das Produkt schon Gestern Fix und Fertig perfekt abliefern kann.

Aber ist man ehrlich, dann kommt die Konkurrenz und Verspricht es noch schneller Fertig zu Bauen.

Die Schattenseite des Kapitalismus.

Höher, schneller, weiter... AUA!

Die Japaner kaufen nur Boing

Deshalb tut es ihnen mal ganz gut, wenn sie damit Probleme bekommen. Eine Produktstreuung ist immer sinnvoll. Sinnvoller jedenfalls, als bedingungsloses Vasallentum.

@beutelteufel

"Fragen Sie mal die Piloten"? Na das ist ja eine klasse Argumentation!
Davon abgesehen: es wäre heutzutage wirklich schwierig, etwas zu verschweigen. Allein weil alles Wichtige meldepflichtig ist und außerdem bei knapp 530 Passagieren an Bord auch jede noch so unwichtige "Neuigkeit" über ein Flugzeug wie den A380 publik wird. Also lassen Sie sich von einem Airbus-Piloten sagen: das ist Unfug.

@DeHahn: Warum sollten japanische Airlines Flugzeuge kaufen, die nicht zu ihnen passen? Airbus oder ein anderer Hersteller bietet leider zu Zeit kein Produkt an, was mit B777 oder B787 auch nur ansatzweise konkurrieren könnte. Davon abgesehen: bei Kurz- und Mittelstrecken vertrauen JAL und ANA auch auf Flugzeuge von Airbus, Embraer, Canadair (...).
(Die Präferenz für die 787 ließe sich außerdem damit erklären, dass ein Großteil der Teile für dieses Flugzeug in Japan gefertigt werden.)

Na sowas ...

Schlaue Rechenkünstler, die, wie es ja meistens der Fall ist, keinerlei Ahnung von der Sache an sich haben müssen (oder dürfen?), haben bei Boing vor ein paar Jahren dafür gesorgt, dass alle alten und erfahrenen Flugzeugbauer "entsorgt" wurden und fast nur noch junge Leute dort arbeiten, die weniger kosten.

Das Ergebnis ist verblüffend ... Kinderkrankheiten, na sowas.

Sekt!

Na, da wird man sich bei EADS (Airbus) aber freuen.
Da knallen heute bestimmt die Sektkorken ;-)

Tod durch Kinderkrankheiten

Hört sich krass an und kann von Boing doch wohl nicht ernst gemeint sein. Sofort ruterstufen den Verein. Ach ja, ist ja gar kein Land und zudem noch in den USA ansässig. Da kann denen ja nichts passieren. Freut mich allerdings für EADS.

Ball flach halten

Alle, die hier auf Boing eindreschen und Airbus loben haben offensichtlich ein schlechtes Gedächtnis oder eine selektive Wahrnehmung ;-)

Die Einführung der A380 lief ja wirklich auch holprig. Es gab Verzögerungen,Schadenersatzklagen und nach Einführung auch eine "Pannenserie" z.B. Triebwerke bei Qantas.

Kann man alles noch googeln und das mit dem hier schon vermuteten "verschweigen von Pannen" hat auch bei Airbus nicht vollständig funktioniert.

@Klippsi

Soweit ich weiß, stellt Airbus keine Triebwerke her. Wenn schon, dann sollte die Kritik in Richtung Rolls Royce gehen.
Dieser zugegeben katastrophale Ausfall eines der RR-Trent Triebwerke (die in einer Variante auch in der 787 verbaut sind) war der einzige Fall, wo aus technischem Grund beim A380 eine Luftnotlage erklärt werden musste. Auch musste noch kein A380 evakuiert werden, und es gab auch noch kein offenes Feuer an Bord eines A380.

Allerdings haben ALLE Flugzeugtypen bei ihrer Einführung gewisse Probleme gehabt. So z.B. auch die jetzt extrem erfolgreiche B777 (die dann wohl auch von den "alten erfahrenen Flugzeugbauern" gebaut wurde. Da lief es Anfangs auch sehr holprig und Boeing hatte die Kiste bald im Griff.
Die 787 ist ein großer Schritt für Boeing, und zwar einer in die richtige Richtung was Fertigungsstandards etc. angeht. Ich bin mir sehr sicher, dass Boeing die Probleme in den Griff bekommt und die 787 ein großer Erfolg wird.

So ist das halt bei den Billigfliegern

Immer solche Skandale bei den Billigfliegern. Da sollte man wirklich ein paar Euro drauflegen und mit einer Airline fliegen die sich nicht kaputt spart.
Es wird halt an der Sicherheit gespart bei den Billig Fluglinien.

Wer billig bilig bilig will und das sofort , der bekommt was er

verdient !
Wenn in allen bereichen der Herstellung/ der Fabrikation (auch bei Airbus) gespart wird und
immer mehr der Verwaltungskopf zwecks Controlling auf gebaut wird,
dann arbeiten immer weniger qualifizierte Kräfte in der Produktion und immer mehr vom Wasserkopf ist unprodutiv ...
Das ist in vielen anderen bereichen ebenfalls der Fall

z.B. Lebensmittel, Agra-, Elektronikindustrie, etc ...

es wird immer mehr outgesourct in irgend welche Billiglohnländer oder an Zulieferfirmen und ihre Mitarbeiter die unter Lohndumping leiden müssen ...

siehe Foxconn als Apple Zulieferer etc.

Wenn wir alles immer billiger haben wollen leidet häufig/immer die Qualität ...
und die Arbeitsplätze wandern auch ab, so das dann wieder Rezession einsetz, dann wegen Mangel, gewaltsame auseinandersetzungen, dabei Zerstörung ..., dann wieder Aufbaubedarf, dann Aufbau, dann wieder Beschäftigungszuwachs, dann Wohlstand, dann wieder ... , usw, ...
und so läuft immer wieder

der " Wertschöpfungskreislauf ...

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