Kommentare

es...................

es ist schlimm das in mali keine Ruhe rein kommt aber ich muss Herrn westerwelle ausnahms weise mal recht geben wir müssen da auch nicht noch hin das reicht das die Bundeswehr schon überall ist denn in Afghanistan bleiben wir auch nach 2014

Deutschland wird sich bewegen müssen angesichts Unterstützung

@ raika25,

dem stimme ich nicht zu. Denn schau: viele andere EU-Länder wie etwa Dänemark und andere haben bereits zugesagt, bei dieser Aktion mitzumachen. Das zumindest berichtet die Mainpost heute:

http://tinyurl.com/aart93r
(mainpost.de: Mehrere Nationen unterstützen Frankreich bei Mali-Einsatz)

Frankreich wird nach den Worten von Außenminister Laurent Fabius beim Kriegseinsatz in Mali von mehreren Nationen unterstützt. So habe etwa Algerien dem französischen Militär umfassende Überflugrechte eingeräumt, sagte der Außenminister im Gespräch mit französischen Medien.

Die Unterstützung sei riesig, betonte Fabius und nannte dabei Großbritannien, Dänemark, «andere europäische Länder» und die USA. Französische Soldaten kämpfen seit Freitag an der Seite malischer Truppen, um den Vormarsch islamistischer Rebellen in den Süden des westafrikanischen Landes zu stoppen.

Außerdem wird dieser Bericht auch auf n-tv.de bestätigt. Daher: Deutschland muss sich bewegen!

Keine deutsche Beteiligung an militärischen Aktionen in Mali

Die deutsche Regierung ist gut beraten, die Finger aus einer militärischen Intervention in Mali, einschl. jedweder logistischer Unterstützungsmaßnahmen heraus zu halten.

Das französische Vorpreschen ist wenig durchdacht, eine klare Line, außer militärisch draufzuhalten, ist nicht erkennbar- geschweige denn ein Plan B....!

Asymmetrischen Bedrohungen kann man nicht militärisch aus der Welt schaffen, respektive bereinigen- Afghanistan ist da ein beredtes Beispiel. Das Problem wird konterkariert, wenn man jetzt durch militärische Potenz die „Rebellen/Terroristen“ „vertreibt“, so wie es vorgesehen ist.

Statt militärisch zu intervenieren, könnte man im Vorfeld durch eine andere Politik, vor allem im Bereich der Proliferation von Waffen, dafür sorgen, dass den Terroristen die tödlichen „Werkzeuge“ genommen werden, statt diese bis an die Zähne aufzurüsten, sollten diese „ausgetrocknet“ werden, dann braucht man sich auch nicht mehr auf fragwürdige militärische Abenteuer einlassen...!

Notnagel Krieg

Krieg hat schon immer funktioniert, wenn es der heimischen Wirtschaft und Politik gerade mal etwas schlechter geht.

In Frankreich haben sie jetzt eine Art Super-Notstand-Gesetzgebung. Man könnte das mit Code-Orange gleichsetzen.

Ich habe mir das im Detail bisher noch nicht angeschaut. Da dürften für die Freunde der Demokratie aber ein paar feine Leckerlies dabei sein, was die Unversehrtheit von Person und Freiheit angeht.

Was passiert, wenn Deutschland offiziell hilft? Bekommen wir dann auch Terrordrohungen diverser Islamisten? Haben wir dann auch eine Art Notstandsgesetz, das es erlaubt, ungefragt und unter Verletzung aller demokratischen Grundrechte die letzten noch denkenden Individuen dingfest zu machen?

Wir haben das Jahr der verbrannten Dichter. Vielleicht und die Oligarchie war sich nie für Datums-Firlefanz zu schade, wird 2013 das Jahr der inhaftierten Denker in Europa.

Heil Europa

Hier der Bericht von n-tv.de über die zunehmende Unterstützung

Hier noch der Bericht von n-tv.de:

http://www.n-tv.de/politik/Minister-schliesst-Kampfeinsatz-aus-article99...

Breite Unterstützung für Kriegseinsatz

Frankreich wird nach den Worten von Außenminister Laurent Fabius von mehreren Nationen unterstützt. So habe etwa Algerien dem französischen Militär umfassende Überflugrechte eingeräumt, sagte der Außenminister. Die Unterstützung sei riesig, betonte Fabius und nannte dabei Großbritannien, Dänemark, "andere europäische Länder" und die USA.

Außerdem befasst sich heute auch der UN-Sicherheitsrat mit diesem Thema und spätestens dann muss sich Deutschland bewegen. Dieses Sitzung wurde auf Antrag Frankreichs einberufen. Die Entsendung von Ausbildern oder logistische Unterstützung reichen hier nicht mehr! Auch Deutschland muss Truppen schicken und seiner Verantwortung gerecht werden!

Und von daher sehe ich es so, dass unser Außenminister schon wieder kneift und Mali im Stich lässt!!

Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates auf Antrag Frankreichs

Hier noch der Textauszug über den Antrag Frankreichs für Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates:

UN-Sicherheitsrat berät

Auf Antrag Frankreichs befasst sich am heutigen Montag der UN-Sicherheitsrat mit dem Mali-Konflikt. Bei dem Treffen in New York solle über die Lage in dem westafrikanischen Land gesprochen werden, sagte ein Sprecher der französischen UN-Vertretung. Frankreichs Staatschef François Hollande hatte erklärt, der Vormarsch der Rebellen in den Süden sei gestoppt, der Einsatz werde aber weitergehen.

Der UN-Sonderbeauftragte für die Sahelzone, Romano Prodi, verteidigte die französische Offensive in Mali. "Frankreich hat auf Basis einer breiten Übereinstimmung eingegriffen", sagte Prodi der Zeitung "Die Welt". Die internationale Gemeinschaft befürworte den Einsatz, denn "die Angst vor dem islamischen Terrorismus wird von allen geteilt", sagte der frühere EU-Kommissar und italienische Regierungschef.

Untersützung Frankreichs

Ich sehe es ebenfalls so, dass Deutschland nicht zwangsläufig Kampftruppen nach Mali schicken sollte. Die Bundeswehr hat schon an Afghanistan schwer zu kauen, und hat chronischen Rekrutenmangel, was durch einen zusätzlichen Einsatz in Mali noch verschlimmert werden könnte. Auch hat Deutschland zu Mali keinen historischen, oder politischen Bezug.

Allerdings könnte man mit der befreundeten Nation Frankreich Solidarität zeigen, und Hilfe durch Transportmittel oder Aufklärungsdrohnen (wäre doch praktisch einmal diese im prakitschen Einsatz zu testen) anzubieten. Einfach mal als symbolischer Akt.
Oder man organisiert eine EU-Weite Untersützungstruppe, für Frankreichs kämpfende Truppen.

Ich finde das einschreiten Frankreichs in den Konflikt richtig und gerade noch rechtzeitig. Die malische Armee ist offenbar komplett demoralisiert und kampfunfähig. Ohne den Eingriff Frankreichs wäre vermutlich bald auch der Süden des Landes an die Islamisten gefallen.

Verfassung...

Wer einen Angriffskrieg (Artikel 26 Abs. 1 des Grundgesetzes), an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sein soll, vorbereitet und dadurch die Gefahr eines Krieges für die Bundesrepublik Deutschland herbeiführt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.

Deutschland zieht nun militärisch in die Türkei, und auch in arabischen Ländern sind sie stationiert. Und den Kosovo dürfen wir nicht vergessen. Jetzt kommt Mali wohl auch noch dazu.
Dazu werden von Deutschland Waffen nach Saudi-Arabien, Afrika, Griechenland, Israel, Türkei etc... geliefert.
Eine dieser Parteien nennt sich christlich, eine andere sozialdemokratisch.
Dafür bekam die EU wohl auch den Friedensnobelpreis.

Ich hoffe daß bei den Bundestagswahlen dem einen oder anderen ein paar tote Kriegsopfer durch den Kopf gehen...

Ich hätte nie gedacht, dass ich

mal einen Westerwelle für seinen Standpunkt loben würde.
Aber seine Aussage, der Konflikt kann nicht allein militärisch gelöst werden, stoßt auf meine Zustimmung.

Ich würde sogar noch weiter gehen, er kann überhaupt nicht militärisch gelöst werden.

Wenn der sogenannte SPD-"Verteidigungsexperte" von "reflexhaften Ablehnunggsreaktionene" spricht, so dokumentiert er nur, die reflexhaften Eingreifreaktionen der SPD, unter militärischem Vorzeichen.

Man sollte dabei nie vergessen, dass es die SPD und die Olivgrünen waren, die erstmals seit 1945, wieder deutsche Soldaten zum Krieg führen ins Ausland geschickt haben. Selbstverständlich mit freudiger Zustimmung von CDU/CSU und FDP.

Es gibt in der Geschichte wahrscheinlich kein Beispiel, wo das militärisches Eingreifen überlegener ausländischer Kräfte, dauerhaft Frieden geschaffen hätte.

Dieses Märchen wird uns aber, besonders in den letzten 25 Jahren immer wieder aufgetischt und es erweist sich immer wieder als falsch und verlogen.

@ Linuxpinguin

Sie denken falsch.

Was ist ihnen denn lieber, ein Frankreich, das sich wirtschaftlich auf die gleiche Stufe neben Deutschland stellt und Europa destabilisiert oder ein Frankreich, das sich seine Pfründe im Nahen und Fernen Ausland zusammen sammelt und uns Deutsche im Euroraum das Handeln überlässt?

Sie haben die Wahl!

Selbstredend wird Deutschland helfen, wenn Frankreich es fordert.
Wenn wir damit den den Status Quo aufrecht erhalten können...

Hilfe kommt immer aus Steuern. Der Status Quo allerdings ist für die Oligarchie ein gutes Geschäft.

@Didi

"Statt militärisch zu intervenieren, könnte man im Vorfeld durch eine andere Politik, vor allem im Bereich der Proliferation von Waffen, dafür sorgen, dass den Terroristen die tödlichen „Werkzeuge“"

Prinzipiell haben sie Recht. Bloß gibt es da mehrere Probleme.

1.Erstmal müssten alle Waffen-produzierenden Staaten dieser Welt mitmachen, ansonsten verfehlt das ganze sein Ziel.

2. Die Aufständigen kämpfen vermutlich nicht mit Waffen aus westlichen Waffenschmieden. Vielmehr kämpfen sie wahrscheinlich mit den weltweit verbreiteten "Klassikern" wie die AK47, RPK und RPG. Diese lassen sich relativ leicht auch in Eigenproduktion in Hinterhöfen herstellen.

3. Korruption und Schmuggel sind ein weiteres Problem. Man müsste vermutlich den gesamten nördlichen Teil Afrikas mit einem Embargo belegen, um den Schmuggel von Waffen von einem Land ins andere zu verhindern, da Grenzkontrollen in der Sahara schwierig sind. Und selbst dann könnten korrupte Offiziere afrikanischer Armeen Waffen verkaufen.

Linuxpinguin

"Auch Deutschland muss Truppen schicken und seiner Verantwortung gerecht werden!"

Welcher Verantwortung? Der gegenüber der Bevölkerung vor Ort oder der gegenüber unserer Bündnispartner? Nur weil eine int. Mehrheit mein Krieg ist das Mittel der Wahl bedeutet dass noch längst nicht das Krieg das beste Mittel ist. Beispiel gefällig? Afghanistan, Lybien...

Es gibt keine Verantwortung an Kriegen teilzunehmen, es gibt eine diese zu Verhindern!

Die Situation in Mali ist nicht zuletzt eine Entwicklung die im direkten Zusammenhang mit dem "verantwortungsvoll" generierten Machtvakuum in Nordafrika steht. Das sind zumindest zum Teil direkte Folgen des "blinden nach Lybien Rennens". Aber auf auf, noch ein paar unüberlegte Aktionen und wir überziehen den ganzen Kontinent mit unseren "Befreiungseinsätzen".

Tja,...

...irgendwer muss ja die Drecksarbeit machen. Deutschland ist es offensichtlich nicht, dafür heuchelt man hierzulande viel zu gerne Moral, Anstand, Political Correctness und gibt ne Diskussionsrunde, während Länder wie Frankreich dafür sorgen, dass wir das auch noch unbekümmert in Zukunft tun können.

Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich

hat sofort reagiert. Das schlechte Gewissen wegen des Versagens als Teuhänder schlägt noch.
Deutschland sollte erst mal abwarten, was aus seinen voraussichtlich vergeblichen Befriedungsbemühungen in Afghanistan wird. Solche Aktionen gedeihen ja (fast) nie.
England ist nicht einmal in der Lage, Nordir(r)land zu befrieden.

"gemeinsame europäische Außen- und Sicherheitspolitik" ?

"Eine solche Entscheidung könne man "schließlich nicht Malta und Luxemburg überlassen". So funktioniere die gemeinsame europäische Außen- und Sicherheitspolitik nicht."

Nun, offensichtlich funktioniert die "gemeinsame" Sicherheitspolitik so, daß einer einfach vorprescht und Fakten schafft, und anschließend wird dieser Alleingang dann mit Begriffen wie "europäische Außenpolitik" schöngeredet.
Denn nichts anderes ist in den letzten Tagen passiert.

Erst jetzt erinnert sich Westerwelle und auch de Maiziere daran nachzufragen, was denn eigentlich das Ziel der bisherigen, alleinig französischen Operation sein soll.
Eine überfällige Frage.

Koordinierte europäische Politik sieht anders aus.
Außerdem steht immer noch die Frage im Raum, was denn Hollande zu seiner 180 Grad Kehrtwende bewogen hat.

Bedenkt man die französische Obstruktionspolitik im Vorfeld, gerade was den Einsatz afrikanischer Truppen anging, könnte man denken, Hollande hat einen franz. Alleingang geradezu beabsichtigt.

Grober Klotz, grober Keil.

Eine erfolgreiche Militärmission lebt von der Überraschung und konzentriertem Waffeneinsatz.

Das Reden nichts bringt, sondern zwischenzeitlich mehr Menschenopfer fordert als sich der durchschnittliche Kuschelsofaeuropäer vorstellen kann, wird tagtäglich weltweit bewiesen und ausgeblendet. Manchmal ist es von Vorteil ein unberechenbarer Gesprächspartner zu sein - wie nun Europa durch Frankreich. Und manchmal ist es von Vorteil in Europa noch den "Good Cop" zu haben, falls man doch noch reden wöllte.

Ansonsten: Wer zündelt muss mit Feuer rechnen - ob Tuareg oder Franzose. Die Frage ist nur, wer die bessere Feuerwehr hat.

Friedensnobelpreisträger

Ich, in meiner Funktion als Friedensnobelpreisträger, greife mal ein Motto der 68er
Bewegung auf.
"Fighting for peace is like f...ing for virginity !"
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

"Kein Blut für Uran"

Ich würde es überaus begrüßen, wenn die wirtschaftlichen Zusammenhänge klar herausgestellt würden und auch die französischen Ansprüche auf nigerianische Bodenschätze berücksichtigt würden. Natürlich ist Frankreich an einer ihm wohlgesonnenen und stabilen Region gelegen.

Selbstverständlich haben auch wirtschaftliche Interessen ihren Stellenwert, gerade wenn sich eine Nation nahezu vollständig von Atomstrom abhängig macht, jedoch empfinde ich es als gefährlich und scheinheilig, wenn humanitäre Gründe vorgeschoben werden.

@Linuxpinguin: Und meine Mutter...

"Denn schau: viele andere EU-Länder wie etwa Dänemark und andere haben bereits zugesagt, bei dieser Aktion mitzumachen" 14. Januar 2013 - 11:53 — Linuxpinguin

Und meine Mutter sagte immer: "Wenn alle deine Freunde von der Brücke springen, springst du dann mit?"

Nein, danke.
Ich brauche andere Argumente, als "Die machen aber auch mit."

In Mali gibt es derzeit keine demokratisch gewählte Regierung.

Deutschland hält sich mal wieder bedeckt..

Langsam wird es doch ziemlich peinlich das Deutschland meint sich aus allem (Lybien u.a.) heraushalten zu müssen. Das dieser Konflikt nicht allein militärisch gelöst werden kann, ist klar, aber zuzusehen wie das Land von Islamisten überrollt wird und zu meinen, man kann auf eine "politische Lösung" warten ist absolut weltfremd und einer internationalen "Größe" wie Deutschland einfach unwürdig.

Großen Respekt an Frankreich, Großbritannien und alle anderen Länder die den Mut haben zu handeln und sich nicht hinter Worten und dem Scheckbuch verstecken!

Reflexhaft ablehnen

ist genau die Reaktion die Deutschland zeigen sollte, wenn es um die Beteiligung an einem Krieg geht. Dann kann ja mal drüber nachdenken, aber grundsätzlich muss die Antwort auf solche Anfragen erstmal Nein lauten. Und das gilt für alle Formen der Beteiligung, einschließlich Transport und Ausbildung.
Frankreich hat kein Recht auf Unterstützung, schließlich sind sie bereitwillig und ohne Zwang in diesen Konflikt eingestiegen. Etwas anderes wäre es natürlich, wenn ein NATO-Mitglied angegriffen worden wäre, aber so würde man damit nur eine inakzeptable und kriegstreiberische Politik unterstützen.

@Didi: Proliferation

Sie treffen den Nagel auf den Kopf.

Der seit 2001 global stattfindende "war on terror" zeigt offenbar wenig Erfolge.
Während aber bei jeden Amoklauf zu Recht erneut die Frage nach strengeren Waffenkontrollen gestellt wird, verweigert sich die Weltgemeinschaft einhellig ihrer Verantwortung wenn es um Waffenlieferungen oder Lizenzproduktion geht.

Gerade Afrika zeigt deutlich, daß die "Guten" von gestern schnell die "Bösen" von morgen sein können.
Dumm nur, daß die gelieferten Waffen auch in den Händen der "Falschen" ihren Zweck erfüllen.

Stellt sich die Frage nach der Wahrscheinlichkeit:
Glaubt man wirklich, religiösen Fanatismus militärisch besiegen zu können? Oder können wir es eher schaffen, Hunger und Armut zu bekämpfen und gleichzeitig die Verbreitung von Kleinwaffen zu kontrollieren?

Die bisherigen Erfolge sind bei allen Punkten gleich negativ.
Das ist aber vielleicht auch eine Frage des Willens, und nebenbei eine unbeantwortete Frage seriöser Außen- und Sicherheitspolitik.

Unterstützen wir jetzt einen Militärputsch?

Seit wann unterstützt die westliche Staatengemeinschaft putschende Militärs, wenn ihnen der Putsch misslingt? Alles zur Verteidigung der Demokratie?

oh man

eine nation wie deutschland hat internationale verpflichtungen.

wenn wir unseren historischen ballast etwas erleichtern wollten, wäre es vielleicht mal gut, nicht immer unserer "besonderen" verantwortung gerecht zu werden, sondern einfach nur die verantwortung zu übernehmen, die von einem modernen industriestaat erwartet wird.
einfach mal "ganz normal" sein. das fände die welt bestimmt erfrischend.

mal davon abgesehen- man darf es kaum erwähnen- dass es eine selbstverstädnlichkeit sein sollte, unseren allerengsten verbündeten militärisch zu unterstützen.

vive la france!

Intervention in Mali

Das Eingreifen Frankreischs hat sicher nichts damit zu tun hat das sie die Leute vor den Islamisten zu schützen wollen.( außerdem sind längst nicht alle Kämpfer islamitisch die Tuareg z.B kämpfen nur für einen eigenen Staat da sie momentan haufig diskrimminiert und misshandelt werden)
Sondern das es sich höchst wahrscheinlich nur wieder um Wirtschaftliche Interessen geht.
( Mali ist der 3 größte Gold Produzent Afrikas, außerdem hatt es große Uran vorkommen sowie Öl,Gas und Phosphat)
Außerdem ist es total geheuschelt einerseits z.B
Islamisten in Libyen an die Macht zu Bomben. Und Syrische
Islamistin mit Waffen zu Unterstützen wenn nicht direkt so doch über Verbündete Staaten. Weiterhin einen der totalitärsten Islamistischen Staaten wie Saudi Arabien Waffenzu zu liefern.
Außerdem ist noch zu sagen das die momentane Regierung keinerlei demokratischer Legimitation unterliegt da sie durch einen Militärputsch an die Macht kamen.

@Herbst 1952

Ich stimme Ihnen vollkommen zu!

Ich kann sowieso nicht verstehen, wie man eine Regierung, die Anfang des vergangenen Jahres durch
einen Militärputsch installiert wurde und seitdem
unter allerlei Ausreden Wahlen verhindert, dafür mit
militärischen Mitteln unterstützen will.

Aber es gibt ein altes, zugegebenermaßen ein wenig
bösartiges Sprichwort: Manche lernen es nie, und die
anderen überhaupt nicht!

@ Linuxpinguin --- KEINE deutschen Soladaten!

Sie schreiben:
"Außerdem wird dieser Bericht auch auf n-tv.de bestätigt. Daher: Deutschland muss sich bewegen!
und
Auch Deutschland muss Truppen schicken und seiner Verantwortung gerecht werden!
Und von daher sehe ich es so, dass unser Außenminister schon wieder kneift und Mali im Stich lässt!!"

Sicher hat jeder das Recht seine eigene Meinung über den Einsatz von deutschen Soldaten im Ausland zu äußern.
Allerdings hat man manchmal das Gefühl dass bestimmte Meinungen geäußert werden nur um dem ungeliebten Außenminister eins überzubraten.

Deutsche Soldaten sollten sich aus Mali raushalten.
Deutschland KANN und DARF sich nicht an allen Kriegen dieser Welt beteiligen.
Es spricht nichts gegen logistische Unterstützung wie es die Engländer machen. Wenn aber selbst England als ansonsten überlaall mitschießende Macht hier die eigenen Soldaten raushält spricht das Bände!
Es gibt noch KEINE UN-Beschlüsse über Truppeneinsatz!

Deutschland ist NICHT die Sicherheitspolizei dieser Erde!

@ zammy - 12:20: zu deiner Frage: Welche Verantwortung?

@ zammy,

Welcher Verantwortung? Der gegenüber der Bevölkerung vor Ort oder der gegenüber unserer Bündnispartner? Nur weil eine int. Mehrheit mein Krieg ist das Mittel der Wahl bedeutet dass noch längst nicht das Krieg das beste Mittel ist. Beispiel gefällig? Afghanistan, Lybien...

Hier geht es um die Verantwortung dem malischen Volk gegenüber. Die Terroristen tanzen der malischen Bevölkerung, der malischen Regierung und den Tuareg im Norden Malis auf der Nase herum! Bitte lies dazu mal den Bericht auf der heute.de-Seite zur Entstehung des Konfliktes:

http://www.heute.de/Wie-gef%C3%A4hrlich-wird-Mali-f%C3%BCr-Deutschland-2...

@ zammy - 12:20: wie ist dieser Konflikt überhaupt entstanden

@ zammy,

hier mal was zur Entstehung dieses Konfliktes:

Nach einem Militärputsch gegen die Regierung von Präsident Amadou Toumani Touré im vergangenen März rückten die mit verschiedenen Islamistengruppen verbündeten Rebellen im Norden immer weiter vor. Die Gruppe Ansar Dine, der Verbindungen zu Al-Kaida nachgesagt werden, rief im April gemeinsam mit der Tuarag-"Nationalbewegung" MNLA die unabhängige "Islamische Republik Azawad" in Nord-Mali aus. Seit der Machtübernahme der Islamisten flohen Hunderttausende aus dem Gebiet. In der Stadt Timbuktu, wo drei große Moscheen sowie 16 Friedhöfe und Mausoleen zum Weltkulturerbe gehören, ließen die Islamisten mehrere dieser historischen Heiligtümer zerstören.

Damit haben wir es - im Gegensatz zu den bisherigen Fällen - mit echten Terroristen zu tun, die denen jetzt auf der Nase herumtanzen und bestenfalls noch mit der Boko Haram in Nigeria oder mit den Taliban in Afghanistan verglichen werden können!

Schlimm diese Islamisten

[Ironie]
Naja die Islamisten werden sicher auch den Sklavenhandel mit Kindern unterdrücken, und sie in Koranschulen schicken. Wer erntet dann noch die Kakaobohnen in Elfenbeinküste?[/Ironie]

Ich muss ganz ehrlich sagen: Was soll jetzt das Ganze? Das Land hat uns nie interessiert, und was wollen die Islamisten, dass es nun anders ist? Als die Menschen sich im Kongo zu Millionen abgeschlachtet haben, war es uns egal - solange sie ihren Krieg mit Rohstoffen finanzierten (Stichwort Blutcoltan).

Ist ja schön das wieder wer wild durch die Gegend ballert (mal nicht die USA), und "Deutschland diskutiert". Tja doofes Deutschland aber auch, warum ballert es nicht mit?

Und dann wagt jemand zu fragen wo denn die politische Zukunft liegt. Wobei wir in Afghanistan und Irak beste Ergebnisse erzielt haben - alles blühende Landschaften.

Mal wieder nichts gelernt.

@ zammy - 12:20: deine Zusammenhänge stimmt nicht

Die Situation in Mali ist nicht zuletzt eine Entwicklung die im direkten Zusammenhang mit dem "verantwortungsvoll" generierten Machtvakuum in Nordafrika steht. Das sind zumindest zum Teil direkte Folgen des "blinden nach Lybien Rennens". Aber auf auf, noch ein paar unüberlegte Aktionen und wir überziehen den ganzen Kontinent mit unseren "Befreiungseinsätzen".

Nein, das stimmt nicht. Der einzige Zusammenhang damals war, dass Gaddafi diese Terroristen in Libyen auf seiner Seite rekrutiert hatte. Nun sind diese Kämpfer hochausgerüstet nach Mali zurückgekehrt und die Tuareg wollten erst mit denen gemeinsame Sache machen, haben aber deren Gefährlichkeit erst nicht gemerkt. Erst als diese Gotteskrieger aus dem Gebiet einen Gottesstaat machen wollten, sind auch die Tuareg aufgewacht und haben gemerkt, was für Terroristen dass sind. Und nun wollen auch die Tuareg diese Terroristen loswerden!!

Konflikt in Mali besteht aus drei Teilkonflikten

Wie wir sehen, handelt es sich hier um einen Konflikt, der aus drei Teilkonflikten besteht.

Der erste Teil ist ein KOnflikt innerhablt der malischen Regierung. Der derzeit amtierende Premierminister Django Sissoko hat auf den Ministerposten Leute eingesetzt, die mit diesen Terroristen gemeinsame Sache machen. Und damit arbeitet Django Sissoko gegen den Präsidenten Traoré.

DIONCOUNDA TRAORÉ: Der ehemalige Parlamentspräsident ist seit April 2012 Übergangspräsident in Mali. Nach dem Rücktritt Diarras bestimmte er DJANGO SISSOKO zum neuen Premierminister. Der besetzte mehrere Posten in seiner Regierung mit Männern, die den Putschisten nahestehen.

http://tinyurl.com/c83xjds
(mainpost.de: Wichtige Gruppen und Männer in Mali)

Dann haben wir den zweiten Teilkonflikt zwischen der malischen Bevölkerung und den Terroristen und der dritte Teilkonflikt ist der zwischen den Tuareg und den Terroristen

Hier der Auszug aus der heute.de-Seite über die Spannungen

Und hier noch der Beleg über die Spannungen zwischen diesen Terroristen und den Tuareg:

Spannungen zwischen Tuareg und Islamisten

Spannungen zwischen Tuareg und Islamisten eskalierten zu offenen Kämpfen. Bei Gefechten der Tuareg mit Kämpfern der mit Ansar Dine verbundenen "Bewegung für Einheit und Dschihad in Westafrika" (MUJAO) wurden Ende Juni in der Stadt Gao mindestens 20 Menschen getötet. Um das Chaos im Land zu stoppen, könnte eine Regionaltruppe eingreifen. Jedoch befürchten Experten eine militärische Katastrophe in dem unwegsamen Gebiet sowie eine mögliche Ausbreitung der Gewalt auf die ganze Region.

http://www.heute.de/Wie-gef%C3%A4hrlich-wird-Mali-f%C3%BCr-Deutschland-2...

Keine deutschen Soldaten nach Mali

Mit deutschen Soldaten würden wir in Mali eine Regierung unterstützen, die durch einen Militärputsch (sic!!!) an die Macht kam - keine gewählte demokratische Regierung!

Darüber hinaus fällt mir die Doppelmoral auf: in Mali heißt es, wenn man die Rebellen meint "Terroristen" - in Syrien verharmlost man die Aufstädischen mit dem Begriff "Oppositionelle". Beides sind jedoch Bevölkerungsteile, die einen Wechsel der Regierung und der Staatsform wollen.

Welche Seite ist nun gut und welche Seite ist böse? In Mali hängt das sicherlich mit den Bodenschätzen zusammen...

Habe die Ehre
Gogolo

In einem anderen Artilel

In einem anderen Artilel fragte ein Kommentator" Erleben wir einen neuen Koloniaalismus"
Die Antwort ist ganz klar JA.
Und die Kolonialen Invasionen sind Muslime.
Jeder der hier wettert von wegen was der Westen da will sollte bedenken: Die Aggressoren sind hier radikale Muslime.
Fr handelt richtig wenn es sagt "Hier ist die Rote Linie...Nicht weiter"
Deutschland sollte sich dem schnellstens anschließen.

re Linuxpinguin

Das was sie schreiben stimmt überhaubt nicht.
Erstens wenn überhaupt diese Islamisten in Libyen gekämpft haben dan gegen Gadaffi.
Heute sind doch in Libyen die ganzen Islamisten an der
Macht die dem Volk das sie von Gadaffi befreit haben nur noch mehr Elend gebracht haben.
Die Leute die auf Seiten Gadaffis gekämpft habe
waren die Tuareg. Und diese sind in keinem Fall als Islamistisch zu bezeischnen.

Aus einigen Kommentaren lese

Aus einigen Kommentaren lese ich heraus, dass Deutschland unbedingt wieder einen Platz an der Sonne braucht. Naja. Wems bekommt...

Habt ihr euch eigentlich mal gefragt, was ihr euren Kindern erzählen wollt, wenn die euch fragen, warum sich Europa schon wieder selbst zerstört hat?

Auch die Franzosen....

....werden es noch lernen - ihre "Force de Frappe" gehört in die Mottenkiste und die Arroganz imperialer Großmannssüchte ebenso - DAS sollten wir alle uns klarmachen

In Ignoranz aller Fakten...

... meinen die Deutschen pausenlos und unendlich debattieren zu müssen. Das ist so, als wenn ein Kind in den Brunnen zu fallen drohe und die Deutschen diskutieren, ob jetzt die Mutter oder der Onkel moralisch eher verantwortlich sei, dem Kind zu helfen.

Ich sage da: Egal! Einfach helfen! Denn es geht im Einsatz hauptsächlich darum, die Malinesen vor den Auswüchsen eines fundamentalistischen Gottesstaates zu bewahren. Es kann für ein Land wie Deutschland einfach nicht angehen, beiseite zu stehen, während in Nordmali wieder Frauen gesteinigt und Hände abgehackt werden, nur weil "Krieg" immer Pfui Teufel sei!

Und die ständigen Vergleiche mit Afghanistan sind bar jeglicher Substanz, denn anders alsdie Taliban in Afghanistan sind die Islamisten in Nordmali keine urstämmige ansässige Volksgruppe, sondern hauptsächlich fremdländische Söldner. Es geht ja nicht um die Tuareg, denn das mit dem eigenen Staat könnte man ja diplomatisch lösen, sondern es geht alleine um die Islamisten!

Mali

Aktuell aus Bamako: es wird viel diskutiert, aber es gibt keine Straßenkämpfe. Die Menschen wissen, dass die Aggression von den Nordbesatzern Al Quaida, MNLA,, MUJAO, Ansar Dine und anderen Banditen ausgeht.
- Bei einem Angriff, wie er am Mittwoch durch die Nordbesatzer erfolgt ist, ist es nötig, sich zu verteidigen.
- Die meisten Menschen sind froh, dass militärische Unterstützung gekommen ist. Es es sah aus, als habe Mali gerufen "unser Haus brennt" und die Nachbarn und Freunde hätten geantwortet "wir schauen mal, ob wir löschen helfen können, aber nicht vor September 2013" - so in etwa die Antwort von UNO, Afrikanischer Union und EU im Winter 2012. Es war ja wirklich utopisch zu glauben, dass die Besatzer bis dahin "warten" würden ...
- Gleichwohl ist es wichtig, weitere Verhandlungen zu versuchen und auch einen politischen Weg zu finden, dazu kann die deutsche "Besonnenheit" langfristig betragen.

Nachrichtenagentur Reuters berichtet über Gegenoffensive

Und gerade berichtet die Nachrichtenagentur Reuters über eine neue Gegenoffensive der Islamisten:

http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE90D02120130114

Bamako/Paris/Berlin (Reuters) - Nach dreitägigen französischen Luftangriffen haben die islamistischen Rebellen in Mali eine Gegenoffensive gestartet.

Die al-kaida-nahen Extremisten hätten nach schweren Kämpfen am Montag die Stadt Diabaly im Landeszentrum erobert, erklärte das französische Verteidigungsministerium. Wie Anwohner berichteten, waren die Islamisten in der Nacht heimlich in den Ort eingedrungen. Die Extremisten drohten, die Regierung in Paris in einen langwierigen Konflikt zu ziehen: "Frankreich hat das Tor zur Hölle für alle Franzosen geöffnet" Die Regierung sei in eine Falle getappt, die weit gefährlicher als der Irak, Afghanistan und Somalia sei, sagte ein Sprecher der Gruppe Mujwa dem Rundfunksender "Europe 1".

Warum Mali und nicht Syrien ?

Kann mir einer erklären, warum man jetzt in Mali einschreitet und Syrien im Bürgerkrieg verrecken läßt ?

Ich meine es ernst, ich sehe keinen Sinn darin, was hat Mali was Frankreich braucht ?

Und zweitens:
Jeder der sich aufregt das sich Deutschalnd/Herr Westerwelle nicht beteiligen will sollte bitte folgendes bedenken:

Seit Nazideutschland den WWII verloren hat, wird uns Deutschen gesagt das Waffen böse sind. In D werden die Waffengesetzte regelmäßig wider die Vernunft verschärft.

Jäger und Sportschützen (aber auch Paintball- und Softairspieler) werden je nach Hobby als Massenmörder, Geisteskranke, Kriegsfanatiker, Waffenfetischisten... beschimpft.

Natürlich will die Regierung nicht aktiv mitmachen, weil ein großer Teil der Bevölkerung sobald etwas unvorhergesej´henes passiert sofort wieder ausrastet (bombardierter Tanklaster).

In D herrscht eine Angst und ein Haß auf/vor Waffenbesitzer wie in fast keinem andern "freien" Land, wie soll man da in einen Krieg ziehen ?

@ Gogolo

Grundfalsch! In Mali geht es schon lange nicht mehr nur um den Konflikt Tuaregs sondern es geht mittlerweile um radikale Islamisten gegen GANZ Mali (gegen Tuaregs wie andere Volksgruppen gleichermaßen).

Die fundamentalen Islamisten werden selbst den wesentlich gemäßigteren Tuaregs mittlerweile zunehmend zur Plage und das lässt sich auch schon seit letztem Jahr in vielen Berichten aus den Medien entnehmen. Diese islamistischen "Gotteskrieger" sind dabei alles andere als ethnisch und geburtsstämmige Malinesen, sondern es handelt sich um Söldner aus Libyen, Somalia, Sudan und aus dem arabischen Gürtel, die dort ihre kriminelle Energien an der normalen Bevölkerung und auch zunehmend an den Tuareg auslassen.

Diesen muss Einhalt geboten werden, und zwar in der einzigen Sprache, die sie verstehen: Dem Kampf. Denn mit Diplomatie ist solchen Menschen nicht beizukommen.

Mutlosigkeit

Ich frage mich immer, was passieren muss, damit sich die internationale Gemeinschaft - und somit auch Deutschland - in "bewaffnete Konflikte", die eine Regierung nicht mehr kontrollieren kann oder womgöglich selbst verursacht hat, und unter denen tausende, vielleicht Millionen Menschen zu leiden haben, einmischt.

Handelt es sich bei den UN-Truppen (die idealerweise zum Einsatz kommen sollten) um Söldner, die mit Rohstoffen wie Öl und Gold bezahlt werden wollen? Eine Schande.

Auf diplomatischen Wege kann man bei Extremisten nichts erreichen. Auf deren Mandat für eine militärische Intervention darf man allerdings nicht hoffen.

Was Deutschland besonders gut kann ...

... ist diskutieren und debattieren, in saemtlichen Bereichen, egal was.

"Regierungssprecher Steffen Seibert ergänzte, bislang gebe es keine Hilfsanfrage an die Bundesregierung"

Ist doch bereits von der Bundesregierung verneint worden, einen Kampfeinsazt seitens D kommt nicht in Frage (oder habe ich etwas verpasst?). Wieso sollte man dann anfragen. Die anderen machen doch alles.

Zumindest logistische Taetigkeiten koennten uebernommen werden, aber halt: Das muss erst noch ausdiskutiert werden.

D mit als Vorreiter des EU-Gedanken sollte muss da flexibler werden, ganz grundsaetzlich.

Man stelle sich mal vor US

Man stelle sich mal vor US amerikanische Truppen wären in Mali ein marschiert.

Aber so, es ist ja ein sozialistische Staat der Krieg in Mali führt. das ist dann was gaaaannnnzzzz anderes.

Mali und alle wissen Bescheid

Ich kenne die Verhältnisse dort nicht und ich denke ich bin ein eigentlich ein informierter Mensch. Denken und Wissen ist aber ein großer Unterschied.

Mir fällt bei solchen Sachen immer nur eine Frage ein.

Welchem Volk hat in der Vergangenheit das Eingreifen von außen in einem regionalem Krieg/Auseinandersetzung/Bürgerkrieg die Lösung ihrer Probleme gebracht?

Nun man

einigen Kommentare recht geben,bei einigen nur den Kopf schütteln.Fakt ist das die UNO immer eine ewigkeit braucht um aus der Hüfte zukommen,das heißt:erst muß alles in Schutt und Asche liegen bevor man etwas unter nimmt.Jetzt wo endlich Frankreich eingegriffen hat geht es auch bei den Afrikanischen Länder schneller mit der Unterschützung.Ob Deutschland nun mit mischt oder nicht,das interessiert kein Mitglied von al-Qaida wenn Angriffe auf Europäische Gebiete geplant und aus geführt werden sollten.

mali

ja das ist die demokratie oder die deutschen.

immer nur erzählen auf jeden rücksicht nehmen auch bitte nicht das diskutieren vergessen. ist ja so wichtig.

die bedinderung und die lachnummer kommen dann automatisch

@ Che1

Hier redet auch keiner von den Tuareg als Islamisten, sondern mit Islamisten sind die fundamentalistischen Söldnertruppen aus afrikanischen Anrainerstaaten und dem arabischen Gürtel gemeint, die jetzt nach Libyen ein neues Betätigungsfeld gesucht und gefunden haben, und fortan in Nordmali marodierend durch die Gegend ziehen und selbst den Tuareg mittlerweile gehörig auf den Senkel gehen!

Lesen Sie denn keine Medien? Heute, Zeit, Spiegel, überall kann man nachlesen, dass es um diese fremdländischen Söldner und nicht um die Tuareg geht!

Was die Tuareg und ihren eigenen Staat angeht, ist das ein weiterer Konflikt, den man bestimmt auch am grünen Tisch beilegen kann. Aber was die fundamentalistischen Islamisten betrifft, ist eine Diskussion völlig sinnbefreit, da diese für Argumente schlicht und ergreifend nicht zugänglich sind.

@ Celeborn1970 13:26 Uhr

Zitat:

"Erleben wir einen neuen Koloniaalismus"
Die Antwort ist ganz klar JA.
Und die Kolonialen Invasionen sind Muslime".

Na, das ist ja ein Ding.

Ich wusste überhaupt nicht, dass die westlichen und nordamerikanischen Staaten zum Islam über getreten sind.

Natürlich erleben wir einen neuen Kolonialismus.
Nur ist der nicht mehr so offensichtlich, dass da Herren mit Nilpferdknuten auf arme Schwarze ein dreschen.

Heute ist der Kolonialismus, von allen Seiten, auch der islamischen, etwas subtiler und für den Laien nicht so offensichtlich.

Aber es geht wieder um Bodenschätze, Einflussgebiete und andere geopolitische Ziele. Vor allem aber geht es genau wie früher um Maximalprofite, auf kosten der ausgebeuteten Länder Afrikas und Asiens.

Kein kapitalistischer Staat hat auch nur ansatzweise, je für Menschenrechte, Frauenrechte oder die Demokratie in "Entwicklungsländern einen Finger krumm gemacht, wenn da sonst nicht zu holen war.

Es ging und geht, immer um Gewinne und Macht

Frankreichs Alleingang - KEINE deutschen Soldaten!

Frankreich hat alleine und unabgestimmt eine millitärische Offensive gestartet.
Ohne UN-Beschluss!
Selbst die USA (Unterstützung nur mit unbemannten Drohnen angeboten ) und England (nur logistische Hilfen) senden KEINE Soldaten nach Mali!
Und da meinen einige Leute dass wir Deutschen unbedingt Soldaten dorthin schicken sollen?
Ohne Absicherung durch ein UN-Mandat?

Das ist purer Allmachtsunsinn und durch NICHTS zu rechtfertigen.
Deutschland ist NICHT die Sicherheitspolizei dieser Erde!

Wer den Einsatz in Ex-Jugoslawien und Afghanistan mit Mali vergleicht vesteht vielleicht die Zusammenhänge nicht. Es ging dort um gemeinsame Einsätze auf Basis von internationalen Bündnissen (UN und NATO) und die sind für Mali nicht gegeben!

Ein bischen Krieg

Unser tolles "Friedensnobelpreisträger-Europa" präsentiert sich wieder mal als unkoordinierter Hühnerhaufen. Was sagt eigentlich unsere EU-Außenministerin Catherine Ashton dazu? (Egal!). Wir schaffen es zwar eine Euro-Gurken-Norm auf den Weg zu bringen, aber in wichtigen Fragen wie Krieg und Frieden kocht jeder sein eigenes Süppchen. Einer macht einen Alleingang und zwingt die anderen zu wahrhaft lächerlichen Argumenten wie "Bündnispartnerpflicht" (ja ja unser Bündnispartner wurde angegegriffen und braucht jetzt unsere Hilfe) und Verantwortung gegenüber der malischen Bevölkerung, der man mit medizinischer Unterstützung nachkommen will. Hey, medizinische Unterstützung braucht fast ganz Afrika!

Deutschland möchte sich nur ein bischen am Kriegseinsatz beteiligen. Wie wäre es (rein symbolisch) ein paar Patriot-Raketen in Frankreich zu stationieren?

Deutsche Soldaten haben dort nichts zu suchen

Die afrikanischen Staaten müssen endlich lernen, sich selbst zu verwalten und zu demokratischen Strukturen zu kommen. Inzwischen sind über Jahrzehnte Milliarden an Entwicklungshilfe geflossen. Nicht alles davon kann auf den Schweizer Konten der regierenden Kleptokraten gelandet sein oder für Waffenkäufe verwendet worden sein. In Afrika dürfen keine europäischen Soldaten eingesetzt werden, der Kontinent muss sich selbst helfen.

Die radikalen Islamisten sind eine Plage

Die radikalen Islamisten werden keinen Erfolg haben. Sie haben den Islam auf den Kopf gestellt.

Gott hat den Menschen Gebote gegeben, um Sicherheit, Ordnung und Frieden herzustellen. Konflikte sollen nicht mit Gewalt, sondern im Rechtsstreit ausgetragen werden.

Die Islamisten schaffen durch ihren unsinnigen Hang, überall die Sacharia mit Gewalt einführen zu wollen, genau das Gegenteil desssen, was Gott will. Sie destabilisieren ganze Regionen, schaffen Willkür und Lynchjustiz. Sie erzeugen Unfrieden, Unsicherheit und Gewalt. All das ist im Koran klar und immer wieder verurteilt.

Sie sind also gar keine Muslime, sondern vom Islam Abtrünnige, die die Religion zur willkürlichen Gewaltausübung missbrauchen. Weil sie im Unrecht sind, werden sie aber zu den Verlierern gehören.

Es stellt sich die Frage...

wie Man/Frau auf Dauer mit dem immer agressiveren Auftreten fundamentalistischer Islamisten umgehen will.

Reine Lippenbekenntnisse sind eine direkte Einladung für diese Radikalen, sich immer noch ein Stück weiter aus der Deckung zu wagen. Irgendwann auch hier, direkt vor unserer Haustür.

Das Frankreich dort interveniert hat, finde ich ein ganzes Stück humaner, als die Menschen dort einfach ihrem Schicksal zu überlassen.

Wenn die vielgepriesene deutsch-französische Freundschaft tatsächlich so dicke ist, wie immer wieder betont wird, dann sollte es für Deutschland gar keine Frage sein unseren Nachbarn, zumindest auf logistischer Ebene, zu unterstützen.

Da muss ich dir zustimmen,

Da muss ich dir zustimmen, das unser Außenminster wieder kneift.

Worum geht es dabei eigentlich?

Dass man einen finanzille unabsehbar teuren Einsatz nur aus humanitären Gründen unternimmt?

Dass ich nicht lache!

Was also gibt es in Mali zu holen, dass sich Frankreich so hervortut und Deutschland ebenso nicht ins Hintertreffen kommen will?

Mal sehen: Aha, Bodenschätze sind Gold, Phosphate, Kaolin, Salz, Kalkstein, Uran, Gips, Granit, Wasserkraftanlagen, Bauxit, Eisenerz, Mangan.

Hauptpartner für Exporte wäre vorwiegend China, kann man lesen.

So, so, man möchte die liebe Bevölkerung also nur vor den bösen Islamisten beschützen.

Mir scheint es eher, dass man sich langsam um die Mineralien rauft, die ja wohl vorwiegend an China gehen.

Könnte es sein, dass wir langsam im Jahrhundert der Wirtschaftskriege angelangt sind?

Noch verbrämt man das Ganze ja schamhaft als sog. Hilfseinsatz.

Mittlerweile muss man bei allem, was die Politik so von sich gibt, von vornherein 50 Prozent als unwahr streichen und selbst beim Rest sollte man noch äußerst kritisch sein.

Die überschrift des Artikels spricht doch Bände.

Ja so sieht sie aus, die deutsche Außenpolitik. Während andere Länder längst zur Tat schreiten, wird bei uns immer noch diskutiert und das mindestens so lange, bis der Zug endgültig abgefahren ist. Verstehen sie mich nicht falsch, ich bin definitiv gegen vorschnelle Handlungen, aber diese grenzenlose sich drumherwinden. Wenn die Regierung von Mali nach deutscher Hilfe fragen sollte in Zukunft, dann fände ich es geradezu als Pflicht diesem Gesuch nachzugehen. Warum man sich in der deutschen Politik immer deswegen gegenseitig die Köpfe einhauen muss und nicht mal in einer Notlage an einem Strang ziehen kann, verstehe ich bei Gott nicht.

Scheinheilig

Kriege, die immer auch großes Leid oder Tod für 'zig Unschuldige bedeuten, egal welcher Art und wo, sind nicht zu begründen! Scheinheilige und durchsichtige Argumente werden angeführt, um die breite Masse weiter einzulullen!
Fangt endlich an zu begreifen, dass bei kriegerischen Auseinandersetzungen, deren Ausmaße praktisch nie auszumachen sind, alle verlieren!

Wer sich sicher ist, für was da gekämpft wird,

und das auch richtig und wichtig fondet, der sollte sich unbedingt ganz persönlich selbst zum Auslandseinsatz melden! Aber niemand hat das Recht, anderen - meist ärmeren oder jüngeren Deutschen - einen Krieg in der Fremde vorzuschreiben oder aufzunötigen. Aufnötigen ist auch, hier die Löhne so weit zu senken, dass ein Job beim Militär als letzte Rettung winkt. Im Forum soll aber jeder zu seiner Meinung stehen dürfen.

Das ist so nicht

Das ist so nicht korrekt.

Frankreich wurde offiziel von Mali um Hilfe gebeten, außerdem hat der UN-Sicherheitsrat sich letzte Woche dafür entschieden Truppen nach Mali zu schicken. Für mich klingt der Einsatz daher durch die UN abgesegnet.

Alles hier nochmal nachzulesen:

http://www.tagesschau.de/ausland/mali-staatskrise102.html

bitte wie funktioniert die europäische A- u. S-Politik nicht?

die funkltioniert bestimmt, wenn die Franzosen jedes Jahr Gutdünkenseinsätze beginnen. Man weiß nie - sind das Popularitätsmaneuver oder fühlt man sich dort tatsächlich noch für die ehemaligen Kolonien zuständig?!

Ob das Eingreifen der

Ob das Eingreifen der Franzosen nun richtig, oder falsch ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Es ist jedenfalls konsequent.

Denn während die Welt noch "darüber diskutiert" schaffen "Gotteskrieger" blutige Fakten... Fakten, die ab einem bestimmten Punkt unumkehrbar sein können.

Der kurzfristige, beherzte Einsatz der französischen Luftwaffe hat hier zumindest diesen Punkt auf der Zeitachse nach hinten verschoben.

Und eines sollte man nicht vergessen. Frankreich handelt auf Grundlage einer UN Resolution, die ein "robustes" Eingreifen ausdrücklich erlaubt.

14:21 — LiNe - kann dem nur beipflichten

Wenn man sich doch in Afrika so sehr mit Hilfseinsätzen hervortun möchte - wie wäre es mit humanitären anstrengungen, mit Hilfseinsätzen gegen das Verhungern von Frauen und Kindern? Interssiert aber keine S... Und die, die hier sofort immer gleich nach "Truppen nach irgendwohin..." rufen schon drei mal nicht...
Mein Großvater pflegte zu solchen Leutchen immer zu sagen:
Ich wünsche euch mal drei Nächte Bombenkrieg, da wärt ihr alle geheilt- Seiner Meinung nach- wohl ein Erfahrungswert-waren auch damals schon die größten " Für" Kriegseinsätzeschreier die, die dann als es ernst wurde die Hosen voll hatten...
Also- humanitäre Hilfseinsätze- da waren wir ja stehen geblieben- ich glaube, die Welt braucht mehr solche Bemühungen. Kriegseinsätze mit humanitären Deckmäntelchen hatten und haben wir ja schon genug!

@ Mokdo

Ich weiß ja nicht, was sie vielleicht meinen, aber während ich gegen den US-Eimarsch in den Irak & gegen den Aliierten Angriff auf Afghanisten gewesen bin, würde ich bei Mali eine US-amerikanische Intervention sehr begrüßen, eben weil die Konfliktursachen in Irak, Afghanistan grundverschieden von Mali sind. Es geht ja dort nicht gegen die Tuareg, sondern um fundamentalistische Söldner & Legionäre, die da in Nordmali mittlerweile ihrem blutigen Gewerbe nachgehen.

Das ist völlig anders als z.B. in Afghanistan, wo man den Fehler gemacht hat, gegen eine dort ethnisch und kulturell zutiefst verwurzelte Volksgruppe in den Krieg zu ziehen. Das man so einen Kampf nicht gewinnen kann, ist logisch, denn für die Taliban geht es nicht nur um das Ausleben irgendwelcher Gewaltgelüste, sondern um die nackte Existenz, um Haus und Hof.

Die islamistischen Söldner in Mali sind mit den Taliban jedoch überhaupt nicht zu vergleichen, da sie in Mali überhaupt keine irgendwie gearteten Ansprüche haben.

...

Ich kann mich nur herrn/frau HFW anschliessen. Was auch viele kriegseinsatzt beführworter scheinbar nicht verstehen ist: die Bundeswehr ist eine verteidigungs armee. Die Bundeswehr hat nur deswegen viele fürsprecher in der Bevölkerung, und natürlich wegen der hilfe die sie bei katastrophen leistete. Deswegen waren alle bisherigen einsetzte der BW auch bewachung und aufbauen...

Und bitte keine agumente von wegen schutz der bevölkerung gegen terroristen. In Mali sollen wir die nich demokratisch gewählte Regierung gegen Al kaida nagestehende Terroristen unterstützen, in Lybien wurde das gegenteil getan und in syrien wird auch das gegenteil angestrebt...

re meisterraro

"Sie sind also gar keine Muslime, sondern vom Islam Abtrünnige, die die Religion zur willkürlichen Gewaltausübung missbrauchen."

=> aha.
Dann wäre es doch höchste Zeit, dass die "richtigen Muslime" mindestens Protest- und Aufklärungsaktionen gegen die "Abtrünnigen" organisieren.

"Weil sie im Unrecht sind, werden sie aber zu den Verlierern gehören."

=> hoffentlich. In der geschichte der Menschheit hat sich bisher fast immer der Stärkere/Brutalere durchgesetzt.

@ LiNe

Was ist ihre Alternative?

Die Islamisten gewähren lassen und uns dann bestürzt angesichts von willkürlichen Hinrichtungen, Steinigungen und Händeabhacken zeigen? Und uns fragen, ob wir das hätten verhindern können, wenn wir nicht vielleicht doch eingegriffen hätten?

Und dann weiter zuschauen, wie auch Niger in die Hände der Islamisten fällt, wie die Islamisten in Somalia dadurch wieder Aufwind bekommen? Und und und?

Und wie dann weiter? Solange warten, bis dann die Islamisten schließlich auch vor ihrer Wohnungstür klopfen? Soll man dann endlich ihrer Meinung nach aktiv werden? Und glauben Sie nicht auch, dass es dann nicht vielleicht ein wenig zu spät ist, da noch aktiv zu werden, wenn die Islamisten bereits an ihrer Haustür klopfen?

Fragen über Fragen. Den Islamisten darf kein Zentimeter breit gelassen werden, denn das verstehen die nur als Einladung, sich noch viel mehr unter den Nagel zu reißen.

Wenn in Villariba noch diskutiert wird...

Bis wir fertig diskutiert haben, sind die Franzosen wahrscheinlich schon längst fertig und wieder draussen.

Da wird diskutiert, ob man Frankreich Hilfe anbieten sollte, und wenn ja, dann welche. Und überhaupt muss ja erstmal die EU sich auf eine gemeinsame Position einigen. Was für ein Unfug!

Ich gehe davon aus, dass Frankreich weder Hilfe erwartet, noch um welche bitten wird.

re gierde zerstört

" Natürlich ist Frankreich an einer ihm wohlgesonnenen und stabilen Region gelegen."

Und wir?

Uns ist eine instabile Region egal?

@ 14:57 — RoyalTramp

"und uns dann bestürzt angesichts von willkürlichen Hinrichtungen, Steinigungen und Händeabhacken zeigen? Und uns fragen, ob wir das hätten verhindern können"

- Wir müssen uns zunächst einmal fragen ob wir das gegenüber unseren eigenen Soldaten und deren Familien rechtfertigen können.

@ Designer1402

Mit humanistischen Einsätzen können sie in Mali bei den Tuareg gewiss punkten und ich befürworte dies ausdrücklich.

Aber fundamentalistischen Islamisten, die jetzt ihr Unwesen in Nordmali treiben, können sie mit humanitären Einsätzen nicht beikommen. Sie werden ausgelacht, das Hilfspersonal entführt, enthauptet, öffentlich gedemütigt etc. pepe.

Dann füttern Sie doch bitte

Dann füttern Sie doch bitte alle extremen Islamisten die einen Gottestaat wollen mit Getreidelieferungen und bauen schöne Brunnen und am Ende werden sich alle fröhlich umarmen und die Waffen landen in der Biotonne...

Ihr Großvater in allen Ehren (nicht nur Ihrer hat den Bombenkrieg miterlebt) und ernstgemeinte Hilfseinsätze und Bildung sind präventiv bestimmt ein Schritt in die richtige Richtung um Radikalisierungen zu vermeiden. Eben aber nur präventiv.. Jetzt haben wir den Salat und um die Lage dort in Griff zu bekommen, oder wenigstens der Versuch, das zu erreichen benötigt im ersten Schritt eine militärische Lösung. Für Politik ist es dort erstmal zu spät.

Keiner will einen radikalen Gottesstaat in Mali, von wo der Wahnsinn auf alle Nachbarn überschwappt.

@ LordHelmchenIV -- ???

Sie schreiben:
"Ja so sieht sie aus, die deutsche Außenpolitik. Während andere Länder längst zur Tat schreiten, wird bei uns immer noch diskutiert und das mindestens so lange, bis der Zug endgültig abgefahren ist."

Welche "andere Länder" schreiten denn zur Tat?
Bisher ist nur Frankreich mot Soldaten aktiv in Mali.
Deutschland tut das gleiche wie z.B. England und andere:
Logistiche Unterstützung wurde längst zugesagt!

Vielleicht macht es ab zu mal Sinn bei der Beurteilung solcher Situationen die persönliche Abneigung gegen bestimmte Politiker oder Parteien in den Hintergrund zu stellen und objeltiv die Lage zu sehen.
Frankreich hat unabgestimmt Soldaten los geschsickt!
USA bietet lediglich unbewaffnete Drohnen an, KEINE Soldaten!
England und andere (inkl. Deutschöand) wollen logistisch unterstützen.
Die Ausbildung der Malischen Arme durch deutsche Experten ist schon lange vereinbart!

Was soll diese Meckerei gegen die deutsche Politik die gleich mit den meisten anderen Ländern ist??

@RoyalTramp

Meine Alternative?

Ehrlichkeit der Bevölkerung gegenüber über die Beweggründe für einen Einsatz in Mali.

Außerdem glaube ich nicht daran, dass man religiöse Fanatiker mit Waffen bekämpfen kann, hat in Afghanistan ja auch nicht funktioniert.

Gegen religiösen Fanatismus gibt es nur
wenige wirksame Waffen und die sind: Bildung, politische Stabilität, Arbeitsplätze und soziale Gerechtigkeit.

Das heißt: Ein gemäßigtes politisches System installieren, wirtschaftlichen Aufschwung fördern, statt ein Land nur auszubeuten, Schulsystem für alle einrichten und Analphabetismus bekämpfen.

Sobald ein Land aus seinen Bodenschätzen auch wirtschaftliche Stabilität und Wohlstand schaffen kann, wird für religiösen Fanatismus weniger Raum sein, als in einem ausgebeuteten, armen Land.
Wohlstand schafft neue Perspektiven für die Menschen.

@ Phonomatic

Ob wir es deren Familien gegenüber rechtfertigen können, das gilt tatsächlich zu bedenken, aber gegenüber den Berufssoldaten definitiv ja. Schließlich haben sie sich bewusst für diesen Beruf entschieden & müssen sich dann nunmal auch mit den Konsequenzen arrangieren, dass sie eventuell auch als Soldaten zum Einsatz kommen können & eben nicht als Gärtner.

Soldat sein bedeutet nicht nur, irgendwo in der freien Natur Cowboy & Indianer zu spielen, sondern es geht da um Leben & Sterben, um töten & getötet werden. Wer da Probleme hat, hat als Berufssoldat seinen Beruf verfehlt.

Übrigens wird bei der Belehrung der Berufssoldaten immer ausdrücklich exakt auf diese Möglichkeit hingewiesen. Wer spätestens bei dieser Belehrung nicht aufgestanden & gegangen ist, darf sich im Nachhinein wohl kaum beschweren, wenn es dann zum Fall der Fälle kommt.

Übrigens: Die meisten Berufssoldaten beschweren sich nicht über die Einsätze, sondern über mangelnde Akzeptanz des Berufs in der dt. Bevölkerung.

15:25 — Danovic : Ein einziges mal nur bitte ...

.
>>Jetzt haben wir den Salat und um die Lage dort in Griff zu bekommen, oder wenigstens der Versuch, das zu erreichen benötigt im ersten Schritt eine militärische Lösung.<<

Ein einziges mal nur bitte möchte ich erleben daß unsere "Kriegstreiberfraktion" erkennt daß ihre ganzen Kriegseinsätze in keinster Weise taugen Probleme zu lösen, sondern diese nur immer weiter verschlimmern !

Ein einziges mal nur bitte möchte ich lesen : Ja, der Westen hat diese Länder Sozial im Stich gelassen und sich damit begnügt deren Rohstoffe abzutransportieren.

Und nun, nachdem ganze Generationen herangewachsen sind die aufgrund mangelnder Bildung und sozialer Chancen zu einem Verdrehten Weltbild gelangten, fällt unserer "Fraktion" schon wieder nichts besseres ein, als "draufzuknüppeln".

Besonders "mag" ich es ja, wenn dann nach den ersten Bombardements argumentiert wird "jetzt ist zu spät für Diplomatie, jetzt muss man weiterbomben" ! Am Besten noch mit Unterstützung von anderen !

@Danovic: der UN-Beschluss

"Frankreich wurde offiziel von Mali um Hilfe gebeten, außerdem hat der UN-Sicherheitsrat sich letzte Woche dafür entschieden Truppen nach Mali zu schicken. Für mich klingt der Einsatz daher durch die UN abgesegnet."

Bitte lesen Sie genauer:
"Im Dezember hatte der UN-Sicherheitsrat den Einsatz einer multinationalen Eingreiftruppe unter afrikanischer Führung gegen die Rebellen gebilligt"

Wichtig hier: "unter afrikanischer Führung", "multinational"
Letzten Donnerstag wurde lediglich die Dringlichkeit dieser Entsendung nochmals festgestellt.
Frankreich hat keine UN-Legitimation

Wenn Sie gleichzeitig die vor allem französischen Vorbehalte und Anforderungen an die afrikanischen Truppen bedenken (lange Ausbildungszeiten und Ausrüstung), dann liegt der Verdacht nahe, daß Frankreich eben nicht wollte, daß die afrikanischen Nachbarn das Problem in Mali selbst lösen.

Wer militärisch aktiv wird, bestimmt die Spielregeln in Mali, und das sind jetzt (wieder) die Franzosen und nicht die Afrikaner

@ 15:37 — RoyalTramp

ja und ja :) ich glaube zu wissem dass wir uns auf unsere Truppe verlassen können.

Trotzdem ist die Politik es, die mit Geschick und Vorraussicht die Bereitschaft unserer Soldaten einzusetzen hat. Das ist vorrangig politische Verantwortung, genauso wie die Folgen eines solchen Einsatzes für die innere Sicherheit.

@15:37 — RoyalTramp - Naja

"Ob wir es deren Familien gegenüber rechtfertigen können, das gilt tatsächlich zu bedenken, aber gegenüber den Berufssoldaten definitiv ja. Schließlich haben sie sich bewusst für diesen Beruf entschieden & müssen sich dann nunmal auch mit den Konsequenzen arrangieren..."

Naja. Ganz so uneingeschränkt, wie Sie das formulieren, gilt das sicherlich nicht. Schließlich handelt es sich hier nicht um Söldner, sondern um Soldaten der Bundeswehr. Und die haben jedenfalls nicht unterschrieben, sich für x-beliebige Konflikte herzugeben.

Einsätze, die nicht unmittelbar der Verteidigung des eigenen Landes oder der NATO-Partner dienen, sind also vor unseren Soldaten immer zu rechtfertigen!

@ 16:18 — AlterSimpel

"Frankreich hat keine UN-Legitimation."

Das ist im Grunde völlig egal. Wenn der Staat Mali den Staat Frankreich darum bittet, sein Islamistenproblem innerhalb seiner Landesgrenzen militärisch zu lösen, dann reicht das.

@ Xabbu

1. Auch wenn es viele Irrungen & Wirrungen gab, kann man das Beispiel Jugoslawiens durchaus auch als positive Auswirkung milit. Eingreifens bewerten.
Aber wie ich die Deutschen kenne, hätten die in aller Seelenruhe weiterhin daneben gestanden & zugeschaut, wie Serben wehrlose Bosnier & Kosovaren niedergemacht hätten (und umgekehrt).

2. Ja, der Westen hat in Afrika kolossal versagt. Ja, er hat weite Teile Afrikas sozial in Stich gelassen & ja, er hat sich damit begnügt die Rohstoffe abzutransportieren. Und jetzt?

3. Sie können sich gerne mit den Islamisten an einen runden Tisch setzen & mit denen darüber diskutieren, dass sie doch bitte schön die Waffen niederlegen sollten & wir ihnen im Gegenzug Bildung und andere zivilisatorische Errungenschaften zugute kommen lassen werden. Aber warum habe ich das Gefühl, dass eine Person diesen Tisch vermutlich nicht ohne Gefahr um Leib & Leben verlassen würde.

4. Für Diplomatie ist es seit letzten März zu spät, lange vor der frz. Intervention.

@ Phonomatic

Die Innere Sicherheit ist schon lange passe. Es kann jeden jederzeit und überall erwischen, ob mit oder ohne zusätzlicher Überwachung. Deutschland ist bereits längst im Fadenkreuz von Islamisten wie andere Länder auch. Machen Sie sich da keine Sorge. Und ob nun deutsche Soldaten in Mali mitmischen oder nicht, wird daran nichts mehr ändern. Die Islamisten haben der gesamten freiheitlich-demokratischen Welt den Krieg erklärt, und Deutschland ist nunmal Teil dieser. Es hilft also nix, sich jetzt in ein Mauseloch zu verkriechen und darauf zu hoffen, dass der Sturm schon irgendwie vorüberzieht. Er wird es nicht.

@ cowboy8

Seit Jugoslawien weiß jeder, dass die Bundeswehr keine ausschließliche Defensivarmee mit der Funktion der Landesverteidigung mehr ist und niemals wieder sein wird können und jeden Berufssoldaten der Marschbefehl in alle Teile der Welt jederzeit ereilen kann.

Wer das nicht weiß und trotzdem Berufssoldat wird, ist naiv. Wer das weiß und trotzdem Berufssoldat wird, hat sein Einverständnis abgegeben.

Und ob jetzt naiv oder nicht: Es gibt hinreichend Belehrungen bezüglich etwaiger Auslandseinsätze...im Vorfeld (!) Wer da bei der Belehrung still bleibt, darf sich schlicht und ergreifend dann im Nachhinein nicht beschweren, wenn er/sie abkommandiert wird. Rosinenpickerei gibt es nunmal bei der BW nicht...nicht mehr!

Im Krieg sind immer ALLE die

Im Krieg sind immer ALLE die Verlierer...Richtig..
ABER...Wenn man einem Aggressor der sich in Salamitaktik ein Land nach dem anderen unterjocht wie die radikalen Muslime (und das der reguläre Islam das nicht doch toll findet wage ich zu bezweifeln)nicht entgegen tritt, dann steht er irgendwann vor der eigenen Tür. Das kann in 10, 20 50 oder hundert Jahren sein...Es werden Menschen Leiden und Sterben weil HEUTE nicht gehandelt wird...VIELE MENSCHEN.
Wenn ein Agressor angreift? Soll man dann sagen "Nimm dir das Land, denn Krieg macht alle zu Verlierern"?
Wenn man so handelt, hat man bereits vor dem Krieg verloren.
Ich zitiere mal George Washington: Freiheit will mit jeder neuen Generation aufs neue erkämpft werden"

@ 17:09 — RoyalTramp

also das eh schon längst alles zu spät ist, ist wirklich keine Basis um Entscheidungen zu treffen.

Und es stimmt auch nicht, wir sind ganz gut weggekommen. Man trifft sich sogar in Deutschland und verhandelt, seien es Taliban oder syrische Oppositionelle.

Das ist eine einmalige Situation die mit unerer einmaligen Geschichte einhergeht, es wäre dumm diese leichtfertig auf's spiel zu setzen.

Leichtfertig finde ich es, wenn unsere Soldaten für die demokratischen Freiheiten anderer Völker sterben sollen, dafür sind nämlich auch bei uns verdammt viele Menschen gestorben.

Wenn es um unsere Freiheit geht, dann ist ein eingreifen auch angebracht, aber man darf sich auch nicht übernehmen, der Einsatz in Syrien rückt immer näher!

@ DrMerkwuerdigliebe Ja...Da

@ DrMerkwuerdigliebe
Ja...Da haben sie Recht...Auch da muss massiv was passieren....
Das kommt noch, wenn der erste große Anschlag D trifft.....
Ich hab eh den Verdacht das es diesen nur deshalb noch nicht gab weil man dann Gefahr läuft die "Operationsbasis Deutschland" zu verlieren.

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