Die Homo-Ehe nimmt niemandem nichts ab, nur gibt einer sozialen Gruppe die Moeglichkeit, sich endgueltig als gleichwertige Buerger eines Staates im privaten wie oeffentlichen Bereich zu fuehlen. Jemand 'glaubt' nicht an die Homo-Ehe? Na dann begeht sie nicht, niemand erzwaengt das. Ich wuerde nicht sagen, dass in Frankreich im Moment das Thema 'heftig' diskutiert werde, die meisten Franzosen nehmen daran nicht teil. Also eher Inszenierung einer 'stuermischen Debatte' als eine echte. Die Demonstration von heute wird von einem General der fr. Armee logistisch organisiert, der auch die Paraden des 14. Juli auf den 'Champes Elysee' veranstaltet, die Demonstranten werden gratis nach Paris gebracht, Werbung in der Presse, Brochuren, 'souvenires'. Dazu braucht viel Geld aus Rom. Der Vatikan versteht, was auf dem Spiel steht: gewinnt letzendlich die Idee der Homo-Ehe in Frankreich, gewinnt sie im ganzen Westeuropa, und in der ferneren Perspektive - in der ganzen EU. La guerre est declaree.
Wenn es die Konservativen so dermaßen stört, dass die Homosexuellen unter dem Begriff 'Ehe' gleichberechtigt behandelt werden sollen, dann sollten die staatlichen Institutionen die staatlich verbürgte Partnerschaft eben anders nennen, sie aber trotzdem endlich mit gleichen Rechten ausstatten. Dann ist die Ehe eben eine weltlich völlig unbedeutende Tradition der Religionen und der Staat endlich einen weiteren Schritt Richtung Säkularisierung gegangen.
Im Ernst: Dass die Konservativen meinen, über Adoptionsrechte streiten zu müssen, von mir aus. Wenn sie sonst keine Probleme haben. Aber warum sollte man den Homosexuellen das Recht vorenthalten, beim Erbe und bei der Steuer wie heterosexuelle Ehepartner behandelt zu werden?
Die ganze Diskussion wird doch aus reiner Tradition geführt. Echte Argumente gegen die rechtliche Gleichstellung hab ich noch keine gehört.
Die katholische Kirche hat in den letzten Monaten in den Kirchen ständig gegen gleiche Rechte für Homosexuelle gepredigt, hat homosexuelle Partnerschaften als widernatürlich gebrandmarkt, behauptet Homosexuelle hätten sich ausgesucht homosexuell zu leben, hat finanzielle Mittel in Millionenhöhe bereitgestellt um möglichst viele Katholiken aus ganz Frankreich zur zentralen Demonstration nach Paris zu bringen und jetzt kulminiert das ganze in einer großen homosexuellenfeindlichen, religiös gefärbten Demonstration gegen weltliche Zivilrechte einer Minderheit. Und der Lacher: die denken sie seien tolerant gegenüber Homosexuellen, weil die Kirche ihnen in den Predigten der vergangenen Monaten in den Kopf gesetzt hat, dass es nicht homophob sei gegen gleiche Rechte für Homosexuelle zu demonstrieren. Und die Kirche hat gepredigt man müsse die Kinder vor Homosexuellen "schützen", und damit subtil Homosexuelle als scheinbar gefährlich gebrandmarkt
Frankreich hat viele Probleme die wichtiger sind als solch ein Mist! die Sollten sich wohl eher mal um ihr Prostitutionsproblem kümmern und Bordells genehmigen, genauso mal ihr Schulsystem und die Probleme in den Vorstadtorten in den Griff bekommen bevor sie über sowas nachdenken.
Das ist nur einmal mehr der Beweis das die Französische Politik veraltet ist und nur nach Idealistischem Prinzip Funktioniert und noch nichts von einer neuer und Modernen Verwaltungspolitik, wie die Franzosen sie eher gebrauchen würden, hat! Das ist doch lächerlich!
Homosexuelle ehen mit normalen Ehen Gleichzustellen bedeutet demn Wert der Hochzeit und der Familie noch weiter von deren eigentlichen Sinne: der Reproduktion und Erziehung von Kindern in einem Ausgewogenem Umfeld zu erlauben.
Das man Homosexualität überhaupt annerkennt ist Grundsätzlich die Größte Diskrimination gegen leute die Homosexuelle Praktiken haben den man wertet sie auf ihre Sexualität als darstellend für deren persönlichkeit ab!
... scheinbar muss meine Liebe zu einem Mann etwas substanziell anderes sein, als das was sich zwischen Männer und Frauen abspielt. Schade nur, dass ich diesen Unterschied nicht sehen kann, denn dann könnte ich diese Demonstration verstehen.
ist doch schön, auch hier sind sich die religiösen Lobby Vertreter wieder einig, vielleicht bringt das ja was für die Verständigung und den Frieden zwischen den Glauben.....
wer aber den Untergang der Kultur herbei schreit, hat wohl sein Weltbild seit Jahrhunderten nicht geändert.
Den "Heteros" wird doch dadurch nichts genommen, oder fürchten sie benachteiligt auf dem Adoptionsmarkt(ein schreckliches Wort) benachteiligt zu werden.
Kaum vorstellbar!
Und das gleichgeschlechtliche Paare schlechte Eltern seien sollen, ist auch nur eine Propaganda.
sehr überzeugend: http://www.youtube.com/watch?v=FSQQK2Vuf9Q
"...er wird aber von der katholischen Kirche unterstützt. Politisch Konservative wie auch Muslime, Juden und Evangelikale schlossen sich dem Aufruf an."
für eine bestimmte Sache demonstrieren, dann sollte man doch meinen, die Welt sei mehr als in Ordnung. Gut, in diesem Fall wird gegen etwas demonstriert, aber das muss per se nichts schlechtes sein. Dass allerdings in diesem Fall gegen ein Grundrecht ALLE MENSCHEN SIND VOR DEM GESETZ GLEICH demonstriert wird, ist schon bezeichnend.
Bezüglich Adoptionen: Es nicht um Rechte von Homosexuellen. Es geht darum ob man Kindern einer Gesellschaft das Beste bieten möchte, oder nicht. Es geht um die Würde von Kindern. Ob man bereit ist danach zu streben sie in einer Lebensituation aufwachsen zu lassen in der sie Mensch sein dürfen. Dazu gehört die Konfrontation mit Verschiedengeschlechtlichkeit. Mit weiblichen und männlichen Mitmenschen. Menschen brauchen Interaktion und Kommunikation mit Menschen beider Geschlechter im Rahmen der wichtigsten Beziehungsformen. Bei Kindern ist die wichtigste Beziehung die zu den Eltern.
Die Jüngsten sollen eine einmalig liebevolle, vertrauensvolle und prägende Beziehung zu einem Mann (Vater) und einer Frau (Mutter) erleben dürfen. Sie lieben diese Beziehungsvielfalt. Sie sollen die Freiheit haben sich, nach Belieben oder Bedürfnis, an eine weibliche oder männliche primäre Bezugsperson zu wenden. Es geht also auch um Freiheit - für die Kinder.
"Ehe" aus dem Gesetz streichen, und mit "Eingetragener Partnerschaft" ersetzen.
"Ehe" dann als Markenname der Kirche eintragen.
Problem gelöst!
Die Kirche darf dann ihre Ehe abschließen die keinerlei rechtliche Bewandtnis mehr hat, und der Staat kann Religionsunabhängig Partnerschaften eintragen. Ähnliches funktionierte in der DDR recht gut. Wobei da keine homosexuellen Partnerschaften eingetragen wurden, aber das ist dann nur ein § der geändert werden muss.
Dann gebe ich Ihnen ein solches Argument: Heterosexuelle Paare können auf natürliche Weise Kinder bekommen, homosexuelle Paare nur auf künstliche Weise. Die heterosexuelle Ehe dient dem physisch-körperlichen Erhalt der Gesellschaft in einer Weise, die ein homosexuelles Zusammenleben nie verwirklichen kann. Es gibt also rein säkuläre Argumente für die Bevorzugung der heterosexuellen Ehe, ohne jedweden Tradtionsbezug, zusammenfassend: die Natur.
Gott wird vieles vergeben:
Aber vergibt er auch die Ignoranz, mit der die gleichen Bischöfe, die Jahrzehnte lang den Missbrauch ganzer Generationen von Heimkindern durch ihre Untergeben gedeckt haben und mir nun verbieten den Menschen mit Liebe zu überschütten, den Gott für mich geschaffen hat?
Ich hoffe es! Denn Jesus von Nazaret, ob Gottes Sohn oder für viele eben einfach nur ein herausragender Mensch, hat vor allem anderen Großherzigkeit in den Mittelpunkt dessen gestellt, was wir die frohe Botschaft nennen.
Homusexuelle sind genauso Menschen wie heterosexuelle und
haben auch die gleichen Rechte und sollten damit auch
Heiraten dürfen. An diesem Beispiel sieht man schon wieder
das die Kirche immer noch an Mittelalterischen Werten festhält. In meinen Augen ist jede Art der im Artikel genanten Religionen überflüssig da sie nur Kriege und Elend
über die Menschen gebracht haben und sich nur durch Kirchensteuern und ähnlichem bereichern wollten und wollen.
Und fals es einen Gott geben sollte, muss er in meinen Augen Teufel und Gott in einer Person sein.
Was haben die Gegner den eigentlich dagegen einzuwenden, wen stört es, mich jedenfalls nicht.Es kostet doch dem Steuerzahler nichts.Wenn zwei Männer oder zwei Frauen miteinander glücklich sind, gönnen wir es ihnen doch.
Schön wäre es, wenn die Lobby der Homosexuellen denMenschen, die hierüber eine andere Meinung haben, das gleiche eingesteht was sie für sich fordern: Nähmlich Respekt einer anderen Meinung.
Eine Gleichstellung mit der Ehe wird gefordert- und damit wird die eigentliche Ehe zwischem Mann und Frau in ihrer besonderen Rolle auch im Hinblick auf Kinder immer weniger geschützt und geachtet.
wenig beachtet wird ein Prozess, der derzeit in den USA läuft: Ein Mann fordert, mit 2 Frauen verheiratet sein zu dürfen- da die "traditionelle" Ehe ja nicht mehr geschützt sei und nicht mehr gültig ist durch zahlreiche Änderungen zugunsten homosexueller Partnerschaften. Daher müßte dies ja nun auch weiter auszudehnen sein, so daß die Ehe mit mehreren Frauen erlaubt sein müsse. Das Urteil ist noch offen, aber wenn die Ehe zwischen Mann undFrau als solche nicht mehr geschützt ist und "andere Formen" problemlos zugelassen werden, wo sind dann die Grenzen? Was wird dann noch "gleichgestellt" werden?
"Echte Argumente gegen die rechtliche Gleichstellung.."
Priviligierung der Ehe bei Kindesadoptionen.
Und dort wo es Unterschiede gibt ist es sinvoll zu differenzieren.
Duden: Ehe = "...Lebensgemeinschaft von Mann und Frau". Das Wort hat diesen Informationsgehalt.
Aus linguistischem Gesichtspunkt sind verschiedene Bezeichnungen sinnvoll - die Sprache soll ja ein getreues, differenziertes Bild der Realität kommunizieren. Daher Ehe und Lebenspartnerschaft. Gleichgeschlechtliche Paare nennen ihre Familien auch "Regenbogenfamilien" und differenzieren damit auch. Die Ehe hat ja die Besonderheit, dass sie Voraussetzung für eine Familie sein kann, in der Kinder die Freiheit haben, nach Belieben oder nach Bedürfnis, in vertrauter Umgebung über eine einmalig liebevolle weibliche oder männliche primäre Bezugsperson / Identifikationsfigur zu verfügen.
Die katholische Kirche ruft zum Protest gegen die schwule Ehe auf und gleichzeitig betreibt sie lüsternd pädophilen Sex in den eigenen Reihen und schützt die Täter hinter einer Mauer des Schweigens.
Komisch, das die katholische Kirche ein Problem mit der Homosexuellen Ehe und der Adoption von Kindern hat. Aber wo waren die Demonstrationen, als bekannt wurde das Priester Kinder vergewaltigen? Gesellschaftlich ist kritischer ist übrigens auch, wenn arbeitslose und Alkoholiker Kinder erziehen dürfen. Sollten wir denen dann nicht auch die Elternschaft verbieten?
Viele Kinder wären sicher zehnmal besser in einem homosexuellen Haushalt untergebracht, als anderswo! Schaut über den Tellerrand. Die beste Voraussetzung für eine gute Erziehung ist, wenn sich die Eltern lieben und diese auf das Kind übertragen können und das unabhängig vom Geschlecht.
Darum geht es auch nicht. Meiner Meinung nach ist der wichtige Unterschied der der sich aus der Kindesperspektive ergibt. Und aus der Kindesperspektive ist es nun mal ein Unterschied ob es eine Vaterbeziehung und eine Mutterbeziehung gibt. Also geht es vermutlich vielen Demostranten um die Ehe als Voraussetzung für die Familie.
"Echte Argumente gegen die rechtliche Gleichstellung hab ich noch keine gehört."
Gegen eine steuerliche Gleichstellung in Bezug auf Erleichterungen (wenn die Verpflichtungen füreinandfer ebenfalls da sind) spricht im Prinzip nichts.
Andererseits ist das ausschliesslich gleichgeschlechtliche monogame Leben nichts was man fördern sollte, was wenig mit Kirche und Tradition, sondern eher mit Biologie und Arterhaltung zu tun hat.
Das Ziel eines Staates muss es auch sein, sein "Volk" überspitzt formuliert vor "dem Aussterben" zu bewahren.
Am 13. Januar 2013 um 18:29 von Prinz von Preussen
Die Organisatoren sprechen von 500 tausend Teilnehmer, die Polizei dagegen von nur 120 tausend. Ein grosser Misserfolg, wenn man die Hoffnungen von gestern (300 tausend plus) sowie die logistischen und finanziellen Recoursen der katholischen Kirche bedacht, soviel steht schon klar. Und ein Realitaetsverlust sowieso.
Mein Respekt gilt den demonstrierenden Franzosen, dass sie ihre ehrliche und gute Meinung sagen und nicht den Homosexuellenverbänden alles nachreden. Auch bei uns gibt es laut Umfragen viele Gegner der Ehe für Homosexuelle und in 10-20 Jahren vermute ich, ändert sich der Trend eh wieder.
"Und das gleichgeschlechtliche Paare schlechte Eltern seien sollen, ist auch nur eine Propaganda."
Mag sein, aber da man das Kind nicht fragen kann wenn es sehr klein ist, sollte man "normale" Verhältnisse vorziehen solange es Bewerber gibt. Ich habe selbst einige homosexuelle Bekannte. Bei einigen habe ich keine Bedenken, aber andere sind dermassen "tuntig"- das möchte ich nicht als Verhaltensvorgabe für ein Kind haben...
Da hier scheinbar nur kopfnickend befürwortet wird, stemme ich mich einmal entschlossen dagegen. Argumente dafür gibt es viele, diese wurden auch in ähnlichen Beiträgen schon weichgekaut und häufig von Befürwortern als konservativ abgestempelt.
Dennoch: Wir sollten uns alle Fragen, in welcher Art Gesellschaft wir leben und wichtiger, in welcher Art Gesellschaft wir unsere Kinder grossziehen möchten. Diskriminierung ist natürlich zweifelsfrei unschön und sollte vermieden werden. Gleichzeitig sollten wir uns klar machen, dass wir im Namen der Gesellschaft, der Tradition, des Christentums und ja, auch im Namen des Gesetzes stets Minderheiten und Freigeister "diskriminieren". Das ist manchmal auch nötig eben um eine Gesellschaft innerhalb gewisser Rahmenbedingungen nachhaltig zu sichern.
Daher von mir ein ganz klares "Nein", schon aus Prinzip, denn es geht nicht nur um die "Homoehe", sondern insbesondere um die aufdringliche Art, mit welcher Lobbyisten dieses Thema jahrelang vorantrieben
wenn man Ihren Argumenten folgen soll, dann dürfen auch "Ehen" unter älteren, die keine Kinder mehr bekommen können oder Ehen, die keine Kinder hevorbringen nicht anerkannt werden.
"Die Kirche darf dann ihre Ehe abschließen die keinerlei rechtliche Bewandtnis mehr hat, und der Staat kann Religionsunabhängig Partnerschaften eintragen
"
Welche "rechtliche Bewandtnis" hat denn eine kirchliche Eheschliessung heute???
Mit Verlaub, das ist alles Unsinn: Die staatliche Ehe IST doch komplett religionsunabhängig. Oder haben Sie etwas davon gehört, dass nur Christen untereinander heiraten dürfen? Ob Sie es glauben oder nicht, das Standesamt nimmt jeden der die Gebühr bezahlt.
Sie schreiben: "Echte Argumente gegen die rechtliche Gleichstellung hab ich noch keine gehört."
Ich stimme Ihrer Empörung zu, wenn es etwa um steuer- oder erbrechtliche Fragen geht. Ich sehe keinen einzigen nachvollziehbaren Grund gegen eine solche Gleichstellung.
Aber beim Adoptionsrecht bin ich mir da nicht so sicher. Wie soll z.B. ein kleiner Junge, der von zwei Frauen adoptiert wurde, einer männlichen Identifikationsfigur begegnen und seine männliche Geschlechtsidentiät internalisieren? Hier wird ihm was Wichtiges genommen, das sollte nicht sein. Nur so ein Beispiel.
Ich freue mich über diese Demonstration und unterstütze sie in vollem Umfang. In unserer Verfassung, dem Grundgesetz, heißt es seit 1949 in Art. 6 Abs. 1: "Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung".
Die Ehe wird dabei deshalb besonders, d.h. auch mehr als andere Formen der Partnerschaft, geschützt, weil sie die Keimzelle für eine gesunde Familie darstellt. Nur in einer auf Lebenszeit angelegten Gemeinschaft eines Mannes und einer Frau findet ein Kind die nötige Geborgenheit, um zu einer reifen Persönlichkeit heranzuwachsen und den richtigen Umgang mit beiden Geschlechtern zu erlernen. Deshalb darf es weder in Frankreich noch in Deutschland eine Ehe oder ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Partner geben!
Bei der Demonstration in Paris wurden Transparente gezeigt, auf denen steht, daß jedes Kind ein Recht auf eine Mutter und einen Vater hat. Wie wahr!
Das wage ich zu bezweifeln. Jemand ohne biologische Nachkommen kostet den Steuerzahler zwar genau das Gleiche wie jemand mit eigenen Kindern. Ersterer gibt dafür dem Staat aber etwas sehr essentielles zurück: Nachwuchs.
Also die Verfasser der EMRK - und da waren gewiss die besten Experten für Grundrechte mit dabei - haben dafür gesorgt, dass die Ehe verfassungsrechtlich durch Art.12 EMRK eine spezielle Regelung erfahren hat und ausdrücklich der Partnerschaft von Frau und Mann vorbehalten ist. Das ist der Grund wieso aus dem übergeordneten Recht der EMRK die "Öffnung" der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare nicht zwingend abgeleitet werden kann. Mit anderen Worten nationale Gesetzgeber sind nicht gezwungen, für eine Partnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare in jeder Hinsicht gleiche Regelungen wie für eine Ehe zu treffen. Dies widerspricht weder dem Gleichheitsgrundsatz noch dem Gebot der Nicht-Diskriminierung.
Es handelt sich um zwei verschiedene Formen von Lebensgemeinschaften.
"Dann gebe ich Ihnen ein solches Argument: Heterosexuelle Paare können auf natürliche Weise Kinder bekommen, homosexuelle Paare nur auf künstliche Weise."
Heterosexuelle Paare bekommen Kinder auch auf "künstliche" Weise, durch Adoption.
Von anderen medizinischen Kunstgriffen ganz zu schweigen.
Man sieht immer wieder: Diese gewundenen Versuche, mit narürlich und unnatürlich zu argumentieren, platzen wie Seifenblasen.
Viele ereifern sich hier, um auf Christen und die kath. Kirche einzuschlagen in einer Art und Weise, die weder von Toleranz noch von Rücksicht und Respekt zeugt. Gut, daß das Christentum keine religion ist (in der Menschen versuchen, Gott nahe zu kommen), sondern eine lebendige Beziehung mit Gott (durch Jesus Christus). Geme z.B. wollte wissen, was die "im Mittelalter stehengeblieben katholiken" für Argumente hätten. Dazu: Ein Homosexueller wird von gläubigen Christen nicht verachtet oder verurteilt- sondern wie Jesus uns auffordert als Mensch angenommen. Aber: Das, was ein Homosexueller tut, wenn er Homosexualität praktiziert- dieses Handeln wird von Gott ganz klar kritisiert (genauso übrigens auch sexueller Misbrauch, Pädophilie, eheliche Untreue). Und dies sollte man auch im Rahmen der Meinungsfreiheit sagen dürfen, bei aller Achtung des betroffenen Menschen. es ist keine größere Sünde als andere, aber eben dennoch durchaus Sünde...
100%-ige Zustimmung zu Ihrem treffenden Kommentar.
Für die Kirche gelten eben besondere moralische Maßstäbe - hat sie bis jetzt gedacht.
Die Zeiten werden sich hoffentlich ändern. Ein guter Schritt in diese Zeitenwende könnte der bereits zu beobachtende Massenaustritt sein.
"Andererseits ist das ausschliesslich gleichgeschlechtliche monogame Leben nichts was man fördern sollte, was wenig mit Kirche und Tradition, sondern eher mit Biologie und Arterhaltung zu tun hat."
Erklären Sie mir, warum Gleichstellung als Förderung zu verstehen ist.
Meinen Sie, ein Hetero wechselt zur "anderen Partei", sobald er dort rechtlich genauso dasteht wie vorher?
Die kommunistische Ideologie der DDR, die dem Staat eine Allmacht über die Bewohner des Landes einräumt, das persönlichste, die Partnerschaften, regeln zu wollen, sollte auf dem Misthaufen der Geschichte bleiben.
Es ist ein gewaltiger Irrtum zu glauben, die Menschen lebten besser, wenn der Konsens über die Ehe zerstört wird. Dieser Konsens ist staats- und Staatenunabhängig. Er besteht weltweit und religionsunabhängig - es ist ein Menschenrecht - und sollte daher kein Bereich der staatlichen Reglementierung sein.
Die Säkularisierung im 18./19. Jahrhundert hatte ihre Berechtigung, weil die Religion in nichtreligiösen Bereichen zu viel Macht ansammelte. Heute besteht die Gefahr, daß eine ideologische Säkularisierung zum Säkularismus wird.
. .so nennt es sich in Deutschland.
Was ist daran verkehrt, wenn zwei (gleichgeschlechtliche) Menschen
Verantwortung für einander übernehmen wollen ?
Homo'sexuell' ?!
Über Sexualiät wird -wohlweislich- in den Gesetzen doch überhaupt nichts geschrieben!
Auch für eine (hetero) Ehe sind dort keine derartigen 'Pflichten'
beschrieben oder festgelegt.
Diese hat sich auschließlich die Amtskirche auf die Fahne geschrieben.
Und im Rahmen der Religionsfreiheit
darf das auch jeder (Muslim) für sich handhaben wie er möchte.
Eine solche Großdemo halte ich in säkularisierten Staaten für nicht gerechtfertigt.
Es geht nicht um Religion, sondern um weltliche Rechte,u.a. steuerlicher Natur.
Am 13. Januar 2013 um 18:59 von Prinz von Preussen
Die Gegner der Homo-Ehe aus der konservativen Partei UMP und der katholischen Kirche behaupten, sie seien nicht schwulenfeindlich, nur fuer die 'traditionelle-christliche Familie'. Interessanterweise haben aber gleich diesselbe brave Maenner und Frauen, die jetzt so grosse Sorgen um Verschwinden des traditionellen Bildnis der franzoesischen Grossfamilie, vor 5 Jahren einen gewissen Nicholas, der dreimal in seinem Leben geheiratet hat, seine zweite (zukuenftige) Frau Cecilie bei deren Hochzeit als Buergermeister, der sie auch vermaehlt hatte, kennen lernte und jetzt in einer Zivilehe lebt, zum Praesidenten der Republik als Haupt der 'ersten Familie des Staates' gewaehlt. Logisch logisch ...
Ist den vielen Kommentierenden hier auch bewusst dass viele Homosexuelle gegen eine solche Ehe sind?
Ich kenne 5 und diese sind strengst gegen eine solche Regelung weil sie es als herabwertend befinden. Eine Ehe ja so ist es ist nicht die Grundlage für Liebe zwischen zwei Ehepartnern, nein, sondern ein Engagement eine Familie Gemeinsam zu gründen und unter Umständen sich zu Reproduzieren.
Dass ein Solches Bild entsteht zeigt mal wieder die guten Effekte von HartzIV TV und Walt Disney.
Das ein Mann sich in einen anderen Verliebt kann ja sein, ist Normal, dasselbe für Frauen, aber deswegen Sexuelle Handlungen als Legitim zu bezeichnen ist eine andere Sache und diese liebe als "Homosexuel" zu bezeichnen ist Falsch. Denn würde es nicht um Äusserlichkeiten gehen bei dieser Liebe würden sich die Partner als verliebt und nicht als Homosexuel bezeichnen. Denn jemand der meint er könne nur gleichgeschlechtliche Personen lieben kann nicht behaupten es käme nicht auf Physiologisches an.
nach wie vor gibt es kein sachliches argument gegen die öffnung der ehe und die vollständige rechtliche gleichstellung von schwulen und lesben. würden die argumente der gegner_innen konsequent weitergedacht, müssten unfruchtbaren hetero-paaren ehe und adoption ebenfalls verboten werden. niemand will das, aus gutem grund: weil es unmenschlich wäre.
auch in deutschland wird deshalb die eheöffnung bald kommen. alle neueren entscheide des BVerfG lassen klar absehen, dass an der konsequenten umsetzung des gleichbehandlungsgrundsatzes kein weg vorbeiführen wird, will sich die bundesregierung nicht dauerhaft gegen die verfassung unseres landes stellen.
"Mit oder ohne Religion können sich gute Menschen anständig verhalten und schlechte Menschen Böses tun; doch damit gute Menschen Böses tun, dafür braucht es Religion." - Steven Weinberg, Physiker und Nobelpreisträge
"Das Ziel eines Staates muss es auch sein, sein "Volk" überspitzt formuliert vor "dem Aussterben" zu bewahren."
Haben Sie Angst davor, daß eigentlich ein viel größerer Prozentsatz der Bevölkerung homosexuell ist und es sich bloß nicht traut so zu leben, weil sie ja dann nicht die gleichen Rechte wie andere hätten? Und daß deswegen dann die Menschheit aussterben wird, weil auf einmal alle schwul werden bzw. es immer schon waren? Anders kann ich mir Ihren Verweis auf "Biologie" und "Arterhaltung" nicht erklären.
Die Homosexuellen fordern nicht Respekt für ihre Meinung. Die Homosexuellen fordern gleichbehandelt zu werden. Es geht hier also nicht um Meinung, sondern es geht hier um gleiche Rechte vor dem Gesetz. Es geht um die Einhaltung von Grundrechten und Menschenrechten. Das ist keine Meinung, sondern das ist ein Gebot in einer Demokratie, die die Menschenrechte achtet.
Wieso sollte eine Ehe zwischen einem Mann und einer Frau plötzlich weniger geschützt und geachtet sein, wenn auch Homosexuelle die Ehe eingehen können? Das ist doch völlig unlogisch. Vielmehr ist es doch so, dass es das Leben von heterosexuellen Menschen überhaupt nicht berührt, wenn gleichgeschlechtliche Paare die Ehe eingehen können.
Es geht hier nicht um die Ehe von einem Mann mit zwei Frauen, es geht hier um die Ehe zwischen zwei Menschen. Du versuchst hier nur verzweifelt die gleichgeschlechtliche Ehe mit Polygamie in Verbindung zu bringen, obwohl es da keine Verbindung gibt. Das ist ein völlig anderes Thema.
Sie schreiben: "Wie soll z.B. ein kleiner Junge, der von zwei Frauen adoptiert wurde, einer männlichen Identifikationsfigur begegnen und seine männliche Geschlechtsidentiät internalisieren?"
glauben Sie, diese kinder werden in einer von der außenwelt vollkommen isolierten blase großgezogen?
wie absurd, anzunehmen, allein die eltern und ihre jeweilige geschlechtsidentität seien prägend für die psychische entwicklung eines kindes! wenn irgendetwas für ein kind wirklich schädlich ist, dann die annahme, es müsse alle wichtigen erfahrungen ausschließlich innerhalb der bürgerlichen kleinfamilie machen.
übrigens: die einzeladoption ist auch in deutschland schwulen und lesben längst erlaubt. deren evtl. bereits real miterziehende partner_innen dürfen aber das kind nach geltendem recht nicht ko-adoptieren.
was hat es bitte mit dem kindeswohl zu tun, einem kind die rechtliche absicherung durch eine person, die bereits KONKRET eine elternrolle spielt ist, zu verwehren?
"Daher von mir ein ganz klares "Nein", schon aus Prinzip, denn es geht nicht nur um die "Homoehe", sondern insbesondere um die aufdringliche Art, mit welcher Lobbyisten dieses Thema jahrelang vorantrieben"
Hätten die von Ihnen abschätzig so genannten "Lobbyisten" das Thema nicht "aufdringlich vorangetrieben", so würden wir immer noch auf der Arbeitsstelle vor den Augen der Kollegen verhaftet, nur weil wir anders lieben als es einer wie auch immer definierten "Norm" entspricht. Und hier rede ich nur von der Bundesrepublik Deutschland. In anderen Ländern ist uns noch wesentlich schlimmeres passiert, bis die "aufdringlichen Lobbyisten" kamen. In wieder anderen Ländern werden wir bis heute hingerichtet, da brauchen wir noch mehr "aufdringliche Lobbyisten"!
Wie schön, daß Sie offensichtlich im Bewußtsein der eigenen Normalität leben. Das kann allerdings trügerisch sein, wie die Geschichte zeigt.
und auf Basis ihrer religiösen Überzeugungen wollen Sie Homosexuellen das weltliche und vom Staat gewährte Recht der Zivilehe vorenthalten?
Wie armselig mit Gott und dem Christentum seine "Meinung" zu äußern, wenn es für die Existenz von Gott keine Belege gibt.
Wofür es jedoch Belege gibt, sind die explodierenden Zahlen von schwulen und lesbischen Jugendlichen, die seitdem die Kirche sich in die Debatte um die gleichgeschlechtliche Ehe eingeschaltet hat, nun sehr viel häufiger von ihren (gläubigen) Eltern auf die Straße gesetzt werden. Das sind Fakten. Darüber habe ich vorgestern abend um 20 Uhr einen Bericht im französischen Fernsehsender TF1 gesehen, wo das nochmal bestätigt wurde.
Wenn Sie sagen, dass ein Homosexueller von gläubigen Christen nicht verachtet oder verurteilt wird, was sagen Sie dann zu den steigenden Zahlen von obdachlosen schwulen und lesbischen Jugendlichen in Frankreich in den letzten Monaten, die von ihren "christlichen" Eltern auf die Straße gesetzt werden?
Offenbar glauben diese Leute ja wirklich, dass es mehr Homosexuelle geben würde, wenn man die Homo Ehe gleichstellt - weil sie denken dass homosexuelle Paare die Homosexualität in ihre Kinder hineinerziehen und wir dann alle aussterben. Hallo - wenn es eine Erziehungsfrage wäre, dann dürften aus heterosexuellen Beziehungen nie homosexuelle Kinder hervorgehen!
Wenn homosexuelle Paare keine Kinder haben dürfen, dann müsste man den lesbischen Frauenpaaren mit Kind (bei denen sich das Adoptionsproblem ja nicht stellt) die Kinder auch wegnehmen, weil es genauso "gefährlich und abnormal" ist wenn Kinder in einer solchen Beziehung aufwachsen.
Aber ich muss auch einige schwule "Genossen" hier kritisieren, deren Lebenswandel mich immer wieder in Fassungslosigkeit versetzt, die aber letztlich das Bild von Homosexuellen in der Öffentlichkeit stark prägen. Solange ihr Euch so zügellos benehmt, muss man sich nicht wundern, wenn Homosexualität als etwas sonderbares wahrgenommen wird!
Die sexuelle Orientierung ist nichts, was man sich aussucht. Sie ist ebenso Bestandteil der Persönlichkeit, wie die Haut- oder Augenfarbe Bestandteil des Körpers ist.
Homosexualität ist auch nichts, was nur beim Menschen vorkommt. Gerade bei vielen intelligenten Tieren (Primaten, Delfine, Wölfe oder intelligente Vögel wie Papageien und Pinguinen) ist diese Orientierung ein fester Bestandteil des Artbestandes.
Zusammengefasst läßt sich sagen: Homosexuelle sind schon immer Teil der Menschheit gewesen und werden es auch immer bleiben. Sie sind eine Minderheit, die bisher immer diskriminiert wurde. Und ihre bloße Existenz (oder ihre rechtliche Gleichstellung) werden die Menschheit nicht aussterben lassen.
Bei der Homo-Ehe sollte es nur um das gehen, worum es bei der "Hetero-Ehe" auch geht: Um die unbedingte Liebe zwischen zwei Menschen und die Bereitschaft, ihr Leben in Freud und Leid miteinander auch vor dem Gesetz teilen zu dürfen. (Mit allen Pflichten aber auch allen Rechten!)
Sie schreiben: "Was fangen Sie bloß mit der Tatsache an, dass hunderttausende Kinder in Singlehaushalten aufwachsen?"
In der Tat: Kinder, die bei alleinerziehenden Elternteilen (in der Regel die Mutter) aufwachsen und weder ein "intaktes Verhältnis" zum anderen Elternteil oder alternativ einem neuen Partner der (in der Regel) alleinerziehenden Mutter genießen, die haben es tendenziell schwerer; das liegt auf der Hand.
Aber: Warum sollte man mit einem Adoptionsrecht für homosexuelle Paare dieses Problem - das Kind hat zu häufig kein liebevolles Verhältnis zu Vater und Mutter - noch zusätzlich verschärfen?
"niemandem wird etwas genommen, wenn schwule und lesben heiraten."
Doch - das Gefühl der Überlegenheit (qua: wir natürlich, die unnatürlich [auch in diesem Thread als Gegensatzpaar zu beobachten]) gegenüber den "anderen".
Es wurde (objektiv) auch keinem Weißen in Missouri was genommen, als die Schwarzen dasselbe Klo benutzen durften - aber (subjektiv) eben doch das Gefühl, über den anderen zu stehen.
"Heterosexuelle Paare bekommen Kinder auch auf "künstliche" Weise, durch Adoption."
Normalerweise bekommen heterosexuelle Paare Kinder durch Sexualverkehr. Noch immer die überwältigende Mehrheit der Kinder, auch die später adoptierten, kommen auf diese jahrmillionenalte Weise zur Welt. Da kann die Medizin nachhelfen, das ändert an der biologischen Zusammenhang zwischen Kindern und Eltern aber nichts. Homosexuelle Paare können nie eigene Kinder bekommen, da muss entweder eine Eizelle oder Samen von außerhalb der Beziehung hinzukommen, oder man adoptiert ein bereits geborenes Kind. Man kann da fröhlich herumideologisieren, an den biologischen Tatsachen und deren gesellschaflichen Konsequenzen ändert das aber nichts.
Habe gerade ein Auslandssemester in Paris absolviert und ich selbst war schon genervt von den altertümlichen Ansichten einiger meiner Kommilitonen da. "Wenn das durchkommt, dann ist 'denen' ja Tür und Tor geöffnet". Aus meiner Sicht soll jeder nach seiner Raison leben dürfen, solange er andere damit nicht einschränkt. Es ist mir schleierhaft wie feindlich viele Franzosen Homosexuellen gegenüber eingestellt sind.
Ablehnung gegenüber Homosexuellen die sich auf mehr als nur ein paar dumme Sprüche beim Trinken hinauszieht (wo man meist aus "gesellschaftlichen Zwängen" ja "gezwungen" wird miteinzustimmen) empfinde ich als abstoßend und menschenfeindlich. Und ich selbst fühle mich schon dreckig wenn ich da manchmal mitmache.
Immer öfter sage ich den Leuten ins Gesicht, dass sie ihre scheiss Ansichten besser für sich behalten anstatt Hass auf andere Gruppen zu schüren. Null Toleranz für solche Ansichten!
Viele Franzosen sollten sich was schämen. Kein Wunder dass es dort bergab geht grad.
...wenn Sie so denken, müßten Sie allen Alleinerziehenden ihre Kinder wegnehmen, weil die ja Ihrer Ansicht nach auch nur die Interaktion und Kommunikation mit einem Geschlecht bieten können.
Selbst in der Tierwelt ziehen gleichgeschlechtliche Pärchen Jungtiere groß.
Wachen Sie bitte im 3. Jahrtausend auf!
Homosexualität gibt es in der Natur und wird auch dort praktiziert!
Schlimm dieses religiöse Gedankengut, das viele Hinterwäldler immer noch verbreiten!
... und mich über die vielen konsequent ignoranten Demonstranten in Frankreich aufgeregt. Aber ein Blick in die Kommentare scheint zu bestätigen, dass es sich hierbei um ein internationales Problem handelt.
Eine Ehe ist übrigens von den Kindern völlig unabhängig, sie hier in die Diskussion einzubeziehen ist scheinheilig. Aber keine Sorge, liebe Kommentatoren, das ist ein für unsere Gesellschaft ganz normaler geistiger Prozess, da werden Sie auch noch hinkommen. Bedenken Sie doch nur, was uns inzwischen schon egal ist, was schon gleich behandelt wird. Es ist egal, ob die Ehepartner Kinder bekommen. Es ist egal, ob sie mit 18 oder mit 80 heiratet. Es ist egal, ob sie christlich, jüdisch, muslimisch, atheistisch, nationalistisch, progressiv, konservativ, kommunistisch oder kapitalistisch sind.
Und irgendwann wird es uns auch egal sein, ob nun Frau und Frau oder Mann und Mann heiraten. Und diese Erkenntnis kann keine Kirche und kein Geld der Welt aufhalten.
Weil "hunderttausende Kinder in Singlehaushalten aufwachsen?" sollte man nicht danach streben möglichst vielen Kindern eine Lebenssituation zu bieten in der sie eine liebevolle, vertrauensvolle und prägende Beziehung zu einem Vater und einer Mutter erleben dürfen und nicht danach streben ihnen die Freiheit zu bieten in vertrauter Umgebung sich an eine weibliche oder männliche primäre Bezugsperson / Identifikationsfigur zu wenden? Ist das logisch?
Ich kenne keine Alleinerziehende die nicht lieber hätte, dass ihr Kind auch in Lebensgemeinschaft mit einer väterlichen Bezugsperson leben könnte. Manchmal ist die Situation einer Alleinerzieherin der beste Kompromis, aber keine Richtschnur und nicht zu vergleichen mit dem Entschluss von vornherein einem Kind absichtlich die Mutter- oder Vaterbeziehung vorzuenthalten.
Ich bin zwar kein Anhänger der Homo-Ehe, aber ich spüre, daß hier"Anhänger aus der Provinz" nach Paris gekarrt wurden. Die Provinz ist mehrheitlich KATHOLISCH!!! und hier liegt der Hase im Pfeffer!
Ich persönliche lehne ein Gleichstellung homosexueller Partnerschaften ebenfalls ab.
Ohne Frage profitiert eine Gesellschaft von heterosexuellen Partnerschaften. Aus solchen Partnerschaften können Kinder hervorgehen, die letztendlich für den Fortbestand der Gesellschaft wichtig sind. Daher ist es logisch, solche Partnerschaften zu fördern, z.B. durch steuerliche Vorteile.
Warum homosexuelle Partnerschaften diesselben Steuervorteile - also im Prinzip staatliche Förderung - erhalten sollten, erschließt sich mir beim besten Willen nicht.
Die Diskussion hat imho auch nicht wirklich etwas mit Gleichberechtigung zu tun; der Begriff wird hier nur instrumentalisiert. Meines Erachtens haben Homosexuelle in Deutschland durchaus die gleichen Rechte wie Heterosexuelle. Wenn sich jemand für Lebensmodelle entscheidet, die steuerlich nicht gefördert werden, ist das doch seine freie Entscheidung.
Dennoch, manche Meinungen sind beleidigend und grundlegend falsch.
Gegen die rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen zu sein und sich dabei dann auch noch auf die Meinungsfreiheit zu berufen ist für mich (als Homosexuellem) so, wie es für einen Farbigen in den U.S.A. sein muß, wenn sich ein Weißer auf die Meinungsfreiheit beruft, wenn er die Rassentrennung für gut befindet.
"Dem Kind kann es wichtig sein, daß seine Eltern verheiratet sind" - solch ein Schwachsinn!!! Was stört es ein Kind, wo es aufwächst und wie - Hauptsache, es ist gesund und lebt glücklich und zufrieden. Eltern verheiratet? Fragt das Kind schon als Baby danach - oder im Kindergarten, etc????
"In der Tat: Kinder, die bei alleinerziehenden Elternteilen (in der Regel die Mutter) aufwachsen und weder ein "intaktes Verhältnis" zum anderen Elternteil oder alternativ einem neuen Partner der (in der Regel) alleinerziehenden Mutter genießen, die haben es tendenziell schwerer; das liegt auf der Hand."
In welcher Beziehung haben Sie es schwerer, und womit können Sie es belegen, außer mit Ihrem persönlichen Bauchgefühl?
Für mich spielt es keine Rolle wie jemand seine Sexualität oder andere Vorlieben auslebt.Im Falle der totalen Gleichstellung mit hetero Paaren darf man allerdings einen entscheidenden Aspekt nie außer Acht lassen und zwar den des Kinderbekommens.
Wären gleichgeschlechtliche Paare auch in der Lage miteinander Kinder zu zeugen,dann wäre das was anderes nur das sind sie ja nicht.Wo käme eine Gesellschaft hin,wenn zb. 30% in gleichgeschlechtlichen Ehen oder dergleichen leben würden? Ich meine irgendjemand muss ja Kinder auf die Welt bringen und sollte dafür auch steuerliche Anreize bekommen.Da nutzt es auch herzlich wenig wenn man adoptiert.Ganz abgesehen davon das es für eine frühkindliche Entwicklung,ganz egal was immer so erzählt wird hier,absolut wichtig ist von einem Mann und einer Frau groß gezogen zu werden.Ich kenne diesbezüglich einige konkrete Fälle aus meinem Bekanntenkreis und kann aus meiner Sicht nur raten...ja Papa und Mama sind doch besser.Ausnahmen gibts...klar.
Wie schon einige geschrieben haben ist das Ehegattensplitting keine Förderung von Kindern sondern der Ehe, da es bei jenem vollkommen egal ist ob Kinder überhaupt gewollt sind oder die Partner in der Lage sind Kinder zu bekommen. Sonst dürften nämlich unfruchtbare oder ältere Heteros auch kein Ehegattensplitting bekommen.
Und was das Kindeswohl angeht. Meint ihr wirklich den Kindern geht es im Heim besser als in einer liebevollen Homofamilie? Wisst ihr überhaupt was in so einem Heim so abgeht? Schließlich werden die Kinder ja nicht aus intakten Heterofamilien raus adoptiert... Also wer hier mit Kindeswohl argumentiert hat da wohl einiges verpasst...
"Ohne Frage profitiert eine Gesellschaft von heterosexuellen Partnerschaften. Aus solchen Partnerschaften können Kinder hervorgehen, die letztendlich für den Fortbestand der Gesellschaft wichtig sind. Daher ist es logisch, solche Partnerschaften zu fördern, z.B. durch steuerliche Vorteile.
Warum homosexuelle Partnerschaften diesselben Steuervorteile - also im Prinzip staatliche Förderung - erhalten sollten, erschließt sich mir beim besten Willen nicht."
Sie machen den logischen Fehler, heterosexuelle Paare deswegen bevorteilen zu wollen weil sie Kinder kriegen KÖNNEN. Aber: Heterosexuelle Paare können auch kinderlos bleiben. Somit ist Ihr Argument unlogisch.
"Wenn sich jemand für Lebensmodelle entscheidet, die steuerlich nicht gefördert werden, ist das doch seine freie Entscheidung."
Homosexuelle haben da keine freie Entscheidung. Sie werden diskriminiert
Bei soviel Unlogik in Ihren "Argumenten" schimmert doch nur eins durch: Ihre Homosexuellenfeindlichkeit.
im übrigen geht es beim Ehegattensplitting nicht um Förderung von Familien, sondern um einen Lastenausgleich da ein Ehepartner auch im Falle von Arbeitslosigkeit des anderen o.Ä. zahlen muss. Oder nah einer Trennung. Und damit wird der Staat entlastet.
Interessanterweise haben aber Homosexuelle in der "Lebenspartnerschaft" die gleichen Pflichten (Unterhalt bezahlen etc.), die Rechte erkennt man Ihnen aber nicht an.
"Normalerweise bekommen heterosexuelle Paare Kinder durch Sexualverkehr."
Es spricht Bände, dass Sie selbst den apodiktischen Satz "Heterosexuelle Paare können auf natürliche Weise Kinder bekommen, homosexuelle Paare nur auf künstliche Weise" gleich wieder mit "normalerweise" einschränken müssen.
@Klaus F.
"nach wie vor gibt es kein sachliches argument gegen die öffnung der ehe und die vollständige rechtliche gleichstellung.."
Die (heterosexuelle) Ehe ist bei Kindesadoptionen priviligiert, weil es sinnvoll ist, wenn Kinder die Möglichkeit haben in vertrauter Umgebung über sowohl eine weibliche wie auch über eine männliche primäre Identifikationsfigur zu verfügen.
Damit ich nicht das Selbe nocheinmal posten muss ersuche ich Sie höfflichst zwei Kommentare von mir weiter oben zu lesen: 13. Januar 2013 - 17:47 — MFiorino(Also die Verfasser der EMRK); 13. Januar 2013 - 18:05 — MFiorino (@ Silberdrache. Echte Argumente)
Sie schreiben: "wie absurd, anzunehmen, allein die eltern und ihre jeweilige geschlechtsidentität seien prägend für die psychische entwicklung eines kindes!"
Nein. Aber die Identifikationsmöglichkeiten des Kindes mit Mutter und Vater gleichermaßen tragen wesentlich für das psychische Wohl des Kindes bei! Das abzustreiten und zu bagatellisieren ist wohl eher absurd. Warum dieses Wissen ignorieren und hoffen, das sonstige soziale Umfeld wird es schon richten, nur damit homosexuelle Paare in allem gleichgestellt sind? Und wie gesagt: in sonstigen Fragen (z.B. Steuer- und Erbrecht) bin ich voll und ganz für die Gleichstellung!
"Wenn sich jemand für Lebensmodelle entscheidet, die steuerlich nicht gefördert werden, ist das doch seine freie Entscheidung."
......................................................
Man entscheidet sich nicht homosexuell zu sein, "aus freien Stücken", sondern weil man sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlt.
Es geht den Schwulen auch nichtdarum anderen etwas wegzunehmen, sondern die gleichen Rechte wie bei heterosexuellen einzufordern.
Zusammenlebende Schwule in einer Lebenspartnerschaft werden immer noch zahllose Rechte vorenthalte, nicht nur die steuerlichen.
... ist der Wahlspruch der französischen Nation. Also sollten die sich auch daran halten.
Auch hier in der Bundesrepublik fände ich es angebracht, allen Menschen die gleichen Rechte zu gewähren. Wie schon mehrfach angeführt, mit einer kompletten Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare wird niemandem etwas weggenommen.
Es geht überhaupt nicht darum, ob ich das "gut finde", es ist eine Frage des Rechts, der Gleichheit vor dem Gesetz. Und da darf es keine Ausnahmen geben, ansonsten ist weder unsere Verfassung noch die Frankreichs das Papier wert, auf dem sie gedruckt wurde!
"Nur in einer auf Lebenszeit angelegten Gemeinschaft eines Mannes und einer Frau findet ein Kind die nötige Geborgenheit, um zu einer reifen Persönlichkeit heranzuwachsen und den richtigen Umgang mit beiden Geschlechtern zu erlernen"
Deswegen kann man auch fast täglich irgendwo lesen wie Kinder aus heterosexuellen Partnerschaften misshandelt/vernachlässigt und sogar von ihren Eltern ermordet werden. Wie man sieht ist eine heterosexuelle Elternschaft das Nonplusultra für ein sorgsames und natürliches Heranwachsen des Kindes.
Epic Fail!!!
Zu den Franzosen - als wenn se keine anderen Probleme hätten tssss.
"nicht zu vergleichen mit dem Entschluss von vornherein einem Kind absichtlich die Mutter- oder Vaterbeziehung vorzuenthalten."
Nehmen Sie doch freundlichst zur Kenntnis, dass hunderttausende Kinder in höchst unzulänglichen Mutter-Vater-Verhältnissen aufwachsen - ab und zu wird auch eines mal totgeschlagen.
Da dürften Waisen doch bessere Chancen haben, die nach strenger Adoptionsprüfung in eine funktionierende Gemeinschaft aufgenommen werden.
Diese Demonstration ist ein Zeichen dafür, dass es ziemlich gut ist, dass es in Frankreich eine Trennung von Staat und Kirche gibt.
Die Kathohlische Kirche lebt noch im Mittelalter und steht den von der Gesellschaft als Böse empfunden Fundamentalismus nichts nach.
Fundamentalismus ist auch diese Forderung und dessen weite Verbreitung ist sehr schade und gefährlich.
Wer Homoehen nicht akzeptieren will, bzw. Homosexuell orientierten Menschen die Bürger und teilweise sogar Menschenrechte absprechen will gehört für mich klar in das Spektrum bürgerlicher fundamentalistischer extremus der Mitte an und ist genauso gefährlich wie z.B. Islamistische Terroristen, bzw. noch gefährlicher, da sie eine Gesellschaftliche Akzeptanz haben.
Alle Menschen sind gleich egal welcher Sexuellen Ausrichtung und sollten deswegen auch die gleichen Rechte genießen, wer das nicht zubilligt ist ein Feind der Menschenrechte und der Demokratie.
... wie hier offenbar einige Kommentatoren, die gegen die Gleichstellung sind, glauben machen wollen.
Haben diese Kommentatoren sich mal Gedanken darüber gemacht, wie ein junger Mensch der plötzlich erkennt, dass er schwul ist an den Selbstzweifel fast zugrund geht, wie er sich über Jahre versteckt und immer wieder mit dem Gedanken spielt sich das Leben zu nehmen, weil er "anders" ist als diese tolle Gesellschaft es von ihm erwartet.
Nicht ohne Grund gibt es unter schwulen die höchste Selbstmord-Rate.
Wenn man sich dann endlich selbst aktzeptiert, muss man trotzdem ein Leben lang mit Diskriminierung leben.
.. und dann reden einigen Kommentatoren davon, man hätte es sich ja selbst ausgesucht.
Ich kann einfach nicht verstehen, wie man gegen diese Gleichstellung sein kann! Ich meine, dass Argument, dass keine Kinder, also kein Nachwuchs aus dieser Partnerschaft hervorkommen kann, ist doch völlig falsch! Dann dürften Ehepaare die aus einem biologischen Grund keine Kinder bekommen können, oder wie hier schon gesagt wurde, ältere Ehepaare auch nicht gleichgestellt sein dürfen.
Vielleicht kann es mir jemand erklären!
Wenn ich in einem Kinderheim sitzen würde, glaube ich, würde ich mich freuen, wenn mich jemand adoptieren würde. Und mehr homosexuelle Partnerschaften, welche das Recht haben, Kinder zu adoptieren, bedeuten doch im Endeffekt mehr Adoptionen, oder nicht?
"Wo käme eine Gesellschaft hin,wenn zb. 30% in gleichgeschlechtlichen Ehen oder dergleichen leben würden?"
Ja, wo käme sie dann hin? Und vor allem: Was würden Sie denn dagegen tun wollen?
"Ich meine irgendjemand muss ja Kinder auf die Welt bringen"
Und das würden die Homosexuellen tun, wenn man sie bloß nicht heiraten lässt?
"Ganz abgesehen davon das es für eine frühkindliche Entwicklung,ganz egal was immer so erzählt wird hier,absolut wichtig ist von einem Mann und einer Frau groß gezogen zu werden"
"Es geht um die Einhaltung von Grundrechten und Menschenrechten"
Durch die Differenzierung bzw unterschiedliche Regelung für unterschiedliche Formen von Partnerschaften wird die Einhaltung von Grundrechten und Menschenrechten gewährleistet.
Eine Partnerschaft von zwei Personen des selben Geschlechts ist insbesondere aus der Kindespersperktive nicht das Selbe wie eine Partnerschaft von einem Mann und einer Frau. Und eine wichtigere Persperktive als die Kindesperspektive gibt es nicht.
mehrere studien in mehreren ländern haben gezeigt, dass kinder in familien mit schwulen oder lesbischen eltern keine psychologischen defizite aufweisen. dass dies doch der fall sei, ist eine bloße behauptung Ihrerseits. also wiederum bauchgefühl statt ratio.
belegt ist hingegen, dass kinder mit nur einem einzelnen elternteil statistisch gesehen gewisse, wenn auch keine wirklich schwerwiegenden, nachteile in ihrer psychischen entwicklung haben.
trotzdem ist die adoption durch einzelpersonen - auch schwule und lesben! - erlaubt. das liegt vor allem daran, dass es hier wie in jedem anderen fall um einzelentscheidungen geht, in denen bestimmte individuelle gründe für eine solche adoption sprechen. selbst wenn es statistisch gesehen irgendwelche messbaren nachteile GÄBE - was, wie gesagt, nicht belegbar ist! -, spricht doch alles dagegen, schwule und lesbische paare GENERELL vom adoptionsrecht auszuschließen.
Sie sehen Zusammenhänge, die es gar nicht gibt. Ersetzen Sie meinetwegen "normalerweise" durch "biologischerweise", dann sehen Sie, dass ich nichts einschränke, sondern nur auf rein biologische Tatsachen aufmerksam mache: Mann+Frau = Kind (sei es nicht immer) -> (grundsätzlich) Nachwuchs für die Gesellschaft. Mann+Mann bzw. Frau+Frau = nie eigene Kinder -> Nachwuchs nur über Dritte, also faktisch ungleich Mann+Frau. Das ist also ein (biologisches) Absolutum. Aber ideologisieren Sie, wie Sie wollen. Ich schließe mir völlig "Specht" an: der Begriff "Gleichberechtigung" wird hier nur instrumentalisiert.
Mögen sich alle Kommentatoren angesprochen die in dieser üblichen besserwisserischer Art über Ereignissen meiner Heimat agressiv und unflätig herziehen. Uns geht es vorallem darum dass Kinder nicht künstlich gezeugt werden um in Homoehen, welchen hiermi Tür und Tor dafür öffnen soll, ohne dass sie je die Chance hätten es entschieden zu haben mit ob Identitätskrisen, Diskriminierungen, einsetig geprägtem Weltbild aufwachsen um egoistischen Forderungen derer leiste zu folgen die von Natur aus keine Familie gründen können. In diesem Land das ständig anderen Leuten Kinder im Namen des schändlich missachteten Kindeseswohl entzieht, entfremdet, ++ binationale Kinder und das systematisch, seit Jahrzehnten sollte man leisere Tönen unserer Lebensart betreffend anschlagen. Wir sind ein laistisches Land seit der fr. Revolution, Initiatorland der Menschenrechten, was ihr unsere deutsche Nachbaren treibt gegenüber zurückhaltend ausser siehe Kinderklau welcher international denunziert wird.
"wenn Sie so denken, müßten Sie allen Alleinerziehenden ihre Kinder wegnehmen, weil die ja Ihrer Ansicht nach auch nur die Interaktion und Kommunikation mit einem Geschlecht bieten können."
Wieso sollte man die positive Bindung zwischen den Alleinerziehenden und ihren Kindern zerstören? Das würde jedes Kind traumatisieren. Das es Alleinerziehende gibt ändert nights daran, dass es sinnvoll und verantwortungsvoll ist danach zu streben zukünftigen Kindern eine Familie mit Mutter und Vater zu bieten. Zu beschliessen mit voller Absicht von vornherein einem Kind das Recht auf eine gelebte Beziehung zu einem Vater und zu einer Mutter in vertrauter Umgebung abzusprechen hat nichts mit der Einstellung der meisten Alleinerziehenden zu ihren Kindern zu tun und ist ethisch völlig anders zu bewerten. Auch aus diesem Grund ist es logisch, dass die Ehe bei Kindesadoptionen eine Sonderstellung hat. Ausserdem haben auch Alleinerziehende elterliche Rechte die man nicht einfach übergehen könnte.
Niemand packt das Problem bei der Wurzel. Im Prinzip geht es den Homosexuellen um Gleichberechtigung. Das ist zu unterstützen.
Nur bitte, ist es nicht langsam an der Zeit, dass der Staat sich aus der Lebensgestaltung seiner Bürger verabschiedet und die Eheschließung wieder in den Bereich entlässt, aus dem er sich damals bedient hat? Wozu ist es noch gut, dass Menschen vor dem Gesetz zu Eheleuten erklärt werden? Warum schaffen wir nicht einfach die Ehe ab?
Wer sich als Ehepaar sieht, der soll sich klerikal trauen lassen. Das bieten alle Religionen an. Und ansonsten wird die Gemeinschaft behördlich eingetragen, fertig.
Es gibt nun einmal gute Gründe gegen ein Konstrukt, welches die Eheschließung, die ursprünglich vor Gott geschlossen wurde, gegen die Überzeugung der Religionen umzustellen. Und man muss als Homosexueller nicht alles nachmachen, was die Hetis vormachen. Ich frage mich sowieso, wo da der Stolz auf die Randgruppenidentität bleibt.
Ich kann mich meinem Vorredner anschließen. Ich finde die Abgrenzung zwischen homosexuellen und heterosexuellen Partnerschaften längst überholt und dass wir eigentlich so weit sein sollten, diese alten Vorurteile über Bord zu werfen. Aber leider zeigen auch viele Kommentare hier, dass es noch einiges zu tun gibt. Es gibt keine wissenschaftlich haltbaren Studien, dass homosexuelle Eltern in irgendeiner Weise schlechter oder gar schädlich für die Kinder sind. Diese Geschlechterrollendebatte sehe ich als weitgehend grundlos an. Ich kenne einige Kinder, die bei Homosexuellen groß geworden sind und jedes davon sieht es als Segen an, eben ein bisschen anders aufgewachsen zu sein. Ich hoffe, dass auch Deutschland bald nachziehen wird mit dieser großartigen Politik und dass auch Herr Hollande sich nicht von gewissen Ewiggestrigen beirren lässt!
Ich frage mich wie weit soll denn dieses Gerede von gleichen Recht für alle gehen. Glauben wir denn wirklich, daß man die menschlichen Bedürfnisse, Rechte und Pflichten zu einem Brei verschmieren kann? Wenn manche meinen, gleichgeschlechtlich zusammen leben zu können oder müssen, ist das eine Sache. Mag auch sein, daß mancher Homosexueller ein guter Vater oder Mutter sein könnte. Doch werden sie nicht daß geben können, was ein Heterosexuelles Ehepaar geben kann! Ich Wehre mich gegen "Gleiches Recht für alle"! Mehr Solidarität und ein besseres soziales Miteinander bekommen wir dadurch nicht!
"Eine Partnerschaft von zwei Personen des selben Geschlechts ist insbesondere aus der Kindespersperktive nicht das Selbe wie eine Partnerschaft von einem Mann und einer Frau. Und eine wichtigere Persperktive als die Kindesperspektive gibt es nicht."
Sind Ihnen Kinder persönlich bekannt, die mit gleichgeschlechtlichen Bezugspersonen aufwachsen? Ich glaube eher nicht, denn ansonsten würden Sie hier nicht solche Behauptungen im Brustton der Überzeugung vortragen.
Kinder denken und fühlen ganz anders, als Sie es ihnen hier unterstellen. Denen sind ganz andere Dinge wichtig, zum Beispiel Liebe und Geborgenheit. Dinge, an denen es in vielen Familien mangelt.
Richtig. Nun ist es für das 'psychische Wohl' des Kindes aber unerheblich ob die Eltern aus Mann+Mann/Frau+Frau oder Mann+Frau bestehen, da das psychische Wohl des Kindes davon abhängt ob die Eltern sich liebewohl um ihren Zögling kümmern - und da schneiden die Kinder aus homosexuellen Familien nicht schlechter ab. Wenn du bereits von Erkenntnissen und Wissen sprichst, so nehme bitte die einschlägigen Studien zu diesem Thema zur Kenntnis, u.a. etwa "Die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften", zufinden etwa auf der Internetseiten des Bundesministeriums für Justiz. Quintessenz: Kinder aus gleichgeschlechtlichen Partnerschaften geht es nicht schlechter, aber sie zeigen sich i.d.R. toleranter und weisen weniger geschlechterrollentypisches Verhalten auf. Nachteile gingen aus den mir bekannten Studien keine hervor.
Dass die Sexualität der Eltern keine Auswirkung auf die Kinder hat wurde gesagt; Sexualität ist keine Erziehungssache.
"Da dürften Waisen doch bessere Chancen haben, die nach strenger Adoptionsprüfung in eine funktionierende Gemeinschaft aufgenommen werden."
Und da es keinen Mangel (seit >20 Jahren nicht, und dass sich daran etwas ändert so gut wie auszuschliessen) an Ehepaaren gibt, die adoptieren wollen und die strenge Prüfung der Ämter bestehen - bin ich dafür, dass Kinder, die zur Adoption freistehen, immer die Möglichkeit bekommen sollten in Familien mit Vater und Mutter aufzuwachsen.
Es ist vielleicht nicht dasselbe, aber es ist wissenschaftlichen Studien nach nicht von Nachteil für Kinder bei gleichgeschlechtlichen Paaren aufzuwachsen.
Sie haben einfach keine sachlichen Argumente für die Aufrechterhaltung einer Grundrechtsverletzung und Menschenrechtsverletzung!
Und das Bundesverfassungsgericht wird das genauso sehen bzw. sieht es schon so. Lesen Sie doch mal die Urteile, bevor Sie hier einfach unbegründet behaupten, dass durch die Differenzierung zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren und verschiedengeschlechtlichen Paaren die Einhaltung von Grundrechten gewährleistet sei.
Das Bundesverfassungsgericht fordert (!) einen hinreichend gewichtigen Sachgrund für eine Differenzierung zwischen gleichgeschlechtlichen und verschiedengeschlechtlichen Paaren. Und genau diesen Sachgrund gibt es nicht. Und genau deswegen wird das Bundesverfassungsgericht noch dieses Jahr in der Differenzierung einen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz in Artikel 3 GG feststellen.
Grundsätzlich, auf Meta-Ebene, geht es meines Erachtens hierum: Es gibt eine Jahrtausende alte Institution, die herkömmliche Ehe, die jetzt grundlegend verändert werden soll. Konservative, wie ich, sind der Meinung, dass die Beweislast für solch einen gesellschaflichen Umbruch bei den Revolutionären liegt. Bisher habe ich nur ideologische Phrasen wie "Gleichberechtigung" gesehen, aber keine stichhaltigen Argumente, warum man solch einen Umbau vornehmen soll. Also: If it ain't broke, don't fix it.
"Eine Partnerschaft von zwei Personen des selben Geschlechts ist insbesondere aus der Kindespersperktive nicht das Selbe wie eine Partnerschaft von einem Mann und einer Frau."
Woher nehmen Sie denn dieses Wissen? Die wissenschaftlichen Studien die ich zu diesem Thema kenne, besagen das exakte Gegenteil.
"Und eine wichtigere Persperktive als die Kindesperspektive gibt es nicht."
Ach so? Und wenn Kinder sich gegenseitig wegen ihrer Haarfarbe necken, körperliche Gewalt als normales Mittel zur Klärung von Streitigkeiten betrachten oder den ganzen Tag nur Schokolade essen wollen, dann haben sie also auch Recht? Kinder müssen erzogen werden um erwachsen zu werden. Dasselbe gilt offenbar für viele Konservative.
Zitat User standarddeviation: »Es geht um die Einhaltung von Grundrechten und Menschenrechten«
Zitat Antwort von User MFiorino: »Durch die Differenzierung bzw unterschiedliche Regelung für unterschiedliche Formen von Partnerschaften wird die Einhaltung von Grundrechten und Menschenrechten gewährleistet.«
Eben nicht, werter User MFiorino. Entweder es gibt Gleichheit vor dem Gesetz oder eine Beschränkung von Grund- und Menschenrechten.
Und zur "Kindesperspektive": ein Kind aus dem Heim weiß nicht, welche Form der Partnerschaft die "bessere" ist, wenn es ihm nicht vorher indoktriniert wurde. Es weiß aber sicherlich auch ohne eigene Erfahrung durch sein Umfeld, dass ein Elternhaus erstrebenswerter ist als das Leben im Heim.
Und der Beweis, dass gleichgeschlechtliche Eltern die schlechteren Eltern sind und einen negativen Einfluss auf das Kindeswohl haben, konnte bisher noch nicht erbracht werden.
Ich finde Homosexuelle können ruhig heiraten mit allen Pflichten und Rechten. AAAAAAber KInder sollten nicht adoptiert werden können. Hat sich schon jemand Geanken gemacht was KInder durchmachen müssen wenn es bekannt wird wenn sie Homosexuelle "Eltern" haben? Ich habe es erlebt wie die Kinder gedemütigt und beschimpft werden. Das ist kein Kinderspiel mehr sonder harte Realität. Dafür dürfen wir nicht die Augen verschließen!!!!
Wieso sprechen sie von Kinderperspektive? Alle getauften katholischen Kinder wurden nie gefragt ob sie diese Form von Religion haben möchten. Das haben Ihre Eltern entschieden. Nun wollen sie wieder die Kinder misbrauchen, und sie als Grund für Ihre Entscheidung was Gut und was Falsch ist, stellen. Mehr Doppelmoral gibt es nicht.
Ich hab nichts gegen Homosexuelle das sie zusammen leben und Kinder adoptieren, aber eine Ehe ist ein heiliger bund vor Gott zwischen Mann und Frau, ich kenne kein Glaubesbuch wo homosexuelle ehe erlaubt ist von Gott.
Mag sein, dass es während der Steinzeit auch Homophobie gab. Dafür war sie lang genug. Ein großer Teil der Steinzeit mag aber von größerer Menschenfreundlichkeit und Toleranz geprägt gewesen sein als die sogenannte Neuzeit, die man auch nicht über einen Leisten scheren kann.
""Da dürften Waisen doch bessere Chancen haben, die nach strenger Adoptionsprüfung in eine funktionierende Gemeinschaft aufgenommen werden."
Und da es keinen Mangel (seit >20 Jahren nicht, und dass sich daran etwas ändert so gut wie auszuschliessen) an Ehepaaren gibt, die adoptieren wollen und die strenge Prüfung der Ämter bestehen - bin ich dafür, dass Kinder, die zur Adoption freistehen, immer die Möglichkeit bekommen sollten in Familien mit Vater und Mutter aufzuwachsen."
Im übrigen empfinde ich es als nicht ertragbar, dass "man ein RECHT auf Adoption eines Kindes beansprucht". Das KIND steht bei der Aktion im Mittelpunkt und darf nicht aus dem Fokus verloren gehen.
Sie sitzen hier einem Mißverständnis auf: es geht um Gesellschaftspolitik, nicht um Biologie. Vermischt man diese beiden Sachen, so nennt man das Biologismus. Biologismus ist eine Ideologie. Eine Ideologie ist ein falsches Bild der Wirklichkeit.
Viele Arten der Diskriminierung, z.B. der Rassismus, um nur mal eine zu nennen, berufen sich auf angebliche biologische Tatsachen. Auch der Sozialdarwinismus ist so eine Ideologie. Jedem Biologen sträuben sich hier die Haare.
Sie soll nicht verändert werden, die herkömmliche Ehe, sie hat sich längst verändert. Machen Sie die Augen auf, wenn Sie durch die Welt gehen, Sie werden es bemerken. Oder vielleicht auch nicht, da Sie vielleicht nur Umgang mit Gleichgesinnten pflegen. Machen eigentlich alle Menschen bis zu einem gewissen Grade. Aber es lohnt durchaus, gelegentlich über den eigenen ideologischen Tellerrand hinauszublicken.
Es geht jetzt eigentlich nur darum, die Gesetzeslage und die gesellschaftliche Realität zu harmonisieren, denn sie wird derselben nicht mehr gerecht.
"wäre es eine Anti-Kernkraft Demo gewesen, so hätten die ARD Tugend Jakobiner bestimmt geschrieben:
"Aus allen Teilen des Landes"!"
Vielleicht weil bei einer Anti-Kernkraft Demo das Übergewicht konservativer Katholiken vom Lande nicht ganz so groß wäre? Immerhin sind Kernkraftgegner auch, aber nicht nur, ein städtisches Phänomen.
Religiöse Fundamentalisten haben ihre Basis auf dem Lande. Das ist in jedem Land der Erde so. Außer in Ostfriesland.
"sondern nur auf rein biologische Tatsachen aufmerksam mache: Mann+Frau = Kind (sei es nicht immer) -> (grundsätzlich) Nachwuchs für die Gesellschaft. Mann+Mann bzw. Frau+Frau = nie eigene Kinder"
Ehe ist definiert als Lebensgemeinschaft. Die Reproduktion ist eine häufige, aber keineswegs obligatorische oder zwangsläufig vorkommende Zusatzerscheinung. Außerdem eine der Willensentscheidung der Ehepartner unterworfene Zusatzerscheinung.
Und damit haben wir uns vom "Biologischen" entscheidend abgesetzt.
... wegen des Ehegattensplittings auch nur ein Kind mehr geboren wird. Wenn wir ehrlich sind, dient das Splitting in seiner jetzigen Struktur nur den besser Verdienenden. Wenn es bei der ganzen Ehediskussion um Kinder ginge, wäre schon längst unser Steuerrecht entsprechend umgestellt worden. Wieviel Eheleute können keine Kinder bekommen und splitten dennoch... Ich wäre glücklich wenn wir das abschaffen könnten und ich dann eben ohne Splitting heiraten dürfte - dann gleichberechtigt!
"Im übrigen empfinde ich es als nicht ertragbar, dass "man ein RECHT auf Adoption eines Kindes beansprucht". Das KIND steht bei der Aktion im Mittelpunkt und darf nicht aus dem Fokus verloren gehen."
Meinen Sie denn, wenn irgendein heterosexuelles Paar vorspricht und ein Kind adoptieren möchte, daß dann gesagt wird "gut, ihr seid heterosexuell, das reicht uns, ihr kriegt das Kind"? Bei jeder Adoption wird eine Einzelfallprüfung vorgenommen. Die Frage ist ob hier Homosexualität ebenso ein Ausschlußkriterium sein sollte wie beispielsweise Drogensucht und Gewalttätigkeit. Einige hier im Forum scheinen ja zu glauben, daß das so sein und bleiben sollte.
"Es gibt eine Jahrtausende alte Institution, die herkömmliche Ehe, die jetzt grundlegend verändert werden soll."
Schon der Satz ist falsch. Verändert wird an der neuzeitlichen Zivilehe ÜBERHAUPT NICHTS. Sie wird lediglich asugeweitet auf eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft, die ohnehin bereits als gesetzliche Institution existiert.
"Konservative, wie ich, sind der Meinung, dass die Beweislast für solch einen gesellschaflichen Umbruch bei den Revolutionären liegt."
Erstens ist es gar kein Umbruch, und wegen der Beweislast rede ich Ihnen jetzt gar nicht mehr gut zu.
Wir haben ja auch noch ein Verfassungsgericht. Da werden die Konservativen, wie Sie, eben genau hinhören müssen.
Was für eine aktive pressure group doch diese Homosexuellen sind!
Die Diskussion zeigt eindeutig, daß Ehegattensplitting sofort durch Kinderfreibeträge für Steuer, Rentenversicherung und Krankenversicherung (zu 2/3 auch eine Rentenversicherung) zu ersetzen ist.
Mir ist die Studie bekannt. Qualitative Befragung von den betroffenen Kindern und ihren gleichgeschlechtlichen Eltern...was erwarten Sie da für Ergebnisse?
"Ich hab nichts gegen Homosexuelle das sie zusammen leben und Kinder adoptieren, aber eine Ehe ist ein heiliger bund vor Gott zwischen Mann und Frau, ich kenne kein Glaubesbuch wo homosexuelle ehe erlaubt ist von Gott."
Ich habe schon von Ehen gehört, die auf dem Standesamt geschlossen wurden. Da bleibt jede Religion außen vor. Aber wahrscheinlich sind das für Sie gar keine richtigen Ehen.
Es gibt natürlich auch gleichgeschlechtliche Paare, die unbedingt mit dem Segen der Kirche heiraten wollen. Da kann man dann nur sagen, selber schuld.
Aber darum geht es ja bei dieser Diskussion gar nicht.
Es ist doch völlig egal, ob eine Studie sagt, die es wahrscheinlich gar nicht gibt, weil es vorher nicht erlaubt war, dass die Erziehung von Kindern in einer Homoehe genauso funktioniert. Wichtig ist nur, dass das Waisenkind ungerecht behandelt wird, wenn es in eine Homoehe gesteckt wird. Ich möchte nicht so ein Kind sein. Besonders, wenn andere Waisenkinder mehr Glück haben und in eine normale Familie gesteckt werden.
Die Homosexuellen müssen sich damit abfinden, dass ihre gleichgeschlechtliche Partnerschaft zu keine Kinder führt! Das ist Naturgesetz! Kinder sind keine Ware, die man sich einfach so besorgt, wenn man mit ihnen Spaß haben will oder weil es einen selber Freude bringt!!!! Das ist purer Egoismus!
"in der Bundesrepublik fände ich es angebracht, allen Menschen die gleichen Rechte zu gewähren. "mit einer kompletten Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare wird niemandem etwas weggenommen."
Doch. Da die komplette Gleichstellung auch das Adoptionsrecht miteinschliessen würde - ich denke an die gemeinschaftliche Adoption von leibesfremden Kindern - müsste eine Anzahl von Kindern von vornherein, intendiert, entweder den Vater oder die Mutter gänzlich entbehren. Eine Ungleichbehandlung. Da es immer ausreichend verschiedengeschlechtliche Paare gibt die adoptieren wollen kann man erfreulicherweise dafür sorgen, dass alle zur Adoption freistehende Kindern zumindest die Chance bekommen in Lebensgemeinschaft mit einer liebevollen weiblichen und liebevollen männlichen Hauptbezugsperson bzw Identifikationsfigur aufzuwachsen.
"... fände ich es angebracht, allen Menschen die gleichen Rechte zu gewähren" - ja, vorallem den Kindern. Kinderinteressen haben grundrechtlichen Status und Vorrang.
Warum wird eigentlich immer behauptet Schwule und Lesben würden für 'gleiche Rechte' kämpfen? Die haben sie doch schon!
Jeder Mann darf eine Frau heiraten und jede Frau darf einen Mann heiraten. Ob sie homo- oder heterosexuell sind kümmert niemanden, das Recht ist da völlig einheitlich.
Was wirklich von diesen Interessensgruppen gefordert wird ist eine Umdeutung des Begriffs der Ehe, so siehts aus. Es geht nur darum diese Bedeutung aufzuweichen, warum verstehe ich nicht. Wenn Homosexualität gleichwertig ist dann muss sie sich den Heterosexuellen Bräuchen nicht anpassen sondern kann ihre eigenen Rituale und Bezeichnungen prägen.
Es ist wirklich interessant, dass das gemeine Volk immer noch der Ansicht ist, dass die Menschen, die in die Kategorie "Mann" und "Frau" gezwängt werden, diese auch vollständig erfüllen, solange sie heterosexuell sind.
Gesellschaftspolitik berührt die Biologie, wenn es um den Erhalt der Gesellschaft in rein biologischem Sinne geht, nämlich um den Nachwuchs. Die Gesellschaft hat also ein eindeutiges Interesse daran, diejenigen Beziehungen zu bevorzugen, die diesen Nachwuchs auf Dauer gewährleisten. Homosexuelle Paare können keinen eigenen Nachwuchs zeugen, heterosexuelle schon, sei es nicht in 100% der Fälle. Meine Meinung in dieser Hinsicht mit Rassismus und Sozialdarwinismus zu vergleichen empfinde ich als üble Verleumdung.
"Ich hab nichts gegen Homosexuelle das sie zusammen leben und Kinder adoptieren, aber eine Ehe ist ein heiliger bund vor Gott zwischen Mann und Frau, ich kenne kein Glaubesbuch wo homosexuelle ehe erlaubt ist von Gott."
Richtig, die religiöse/kirchliche Ehe ist ein spiritueller Bund von Mann und Frau vor einem Gott an den manche glauben.
Aber die zivile Ehe, um die es hier geht, ist eine weltliche Rechtsinstitution, die der Staat gewährt und die mit weltlichen Rechten und Pflichten versehen ist.
Es sind zwei verschiedene Dinge.
Und wenn man gleichgeschlechtlichen Paaren das Recht auf zivile Eheschließung verwehrt und dies mit religiösen Argumenten begründet, dann hat man nichts verstanden.
Es gibt kein weltlich-sachliches Argument gegen gleiche Rechte für Schwule und Lesben. Es gibt aber Homosexuellenfeindlichkeit und homosexuellenfeindliche Menschen, die mit Scheinargumenten versuchen ihre Homosexuellenfeindlichkeit auszuleben. Und das ist pervers und Menschen verachtend.
" Kinder sind keine Ware, die man sich einfach so besorgt, wenn man mit ihnen Spaß haben will oder weil es einen selber Freude bringt!!!! Das ist purer Egoismus!"
Meinen Sie jetzt die Adoption durch heterosexuelle Paare?
Es war immer schon erlaubt, als Kind bei zwei Männern oder zwei Frauen aufzuwachsen. Darum geht es hier auch gar nicht, es geht um das Adoptionsrecht, und das ist etwas anderes.
Über "Naturgesetze" habe ich weiter oben schon was gesagt. Bitter verstecken Sie ihre Ressentiments nicht hinter der Natur, die mag so was gar nicht.
"mehrere studien in mehreren ländern haben gezeigt, dass kinder in familien mit schwulen oder lesbischen eltern keine psychologischen defizite aufweisen. "
Ich glaube bei seriöser Betrachtung muss man anerkennen, dass es unter Soziologen und Psychologen bei dieser Frage zu wenig Konsens gibt. Es gibt auch zu viele qualitativ hochwertige Expertisen die dem betreffenden Typus von soziologisch-psychologischen Studien die Aussagekraft absprechen. Zuletzt hat Assoc. Prof Loren Marks, Uni Louisiana in einer gründlichen Expertise (auch auf sciencedirect.com veröffentlicht, 2012) aufgezeigt, dass alle 59 von ihm untersuchten Studien tendenziöse Argumentation oder andere schwerwiegende Mängel beinhalten. Auch die in Deutschland häufig zitierte Studie (Rupp, 2009) der Uni-Bamberg hält nicht einmal einer oberflächlichen Überprüfung Stand. Aktuell bietet die Wissenschaft zu dieser Frage keine ausreichend gesicherte Erkenntnisse.
Sie haben meinen Kommentar nicht richtig gelesen. Ich habe Ihre Meinung nicht mit Rassismus und Sozialdarwinismus verglichen, ich habe den Biologismus beschrieben, der zur Rechtfertigung von Rassismus, Sozialdarwinismus und, in Ihrem Falle, Homosexuellenfeindlichkeit benutzt wird.
Kein Kind weniger wird geboren, wenn homosexuelle Paare im Erbschafts- und Adoptionsrecht gleichgestellt werden. Deswegen zeihe ich Sie durchaus der biologistisch begründeten Homosexuellenfeindlichkeit, als Rassisten oder Sozialdarwinisten habe ich Sie nie bezeichnet.
Außerdem ist die Fortpflanzung Privatsache, da hat sich der Staat nicht einzumischen, außer die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, daß Kinder menschenwürdig aufwachsen können und es ihnen an nichts mangelt.
...sind beides grunsätzlich überholte Wege. Früher wollte man mit dem Splitting die Familie mit Kindern stärken, in denen meist die Frau zu Hause bleiben musste, wegen den Kindern. Heute greift das Splitting auch dann, wenn es keine Kinder in der Familie gibt. Richtig lohnt es sich aber erst dann, wenn einer der Ehepartner zu hause bleibt und wenig oder nichts verdient. Egal ob Kinder da sind oder nicht. Ergebnis: Weg mit dem Splitting, weil es eigentlich heute einen Ehepartner eher benachteiligt, als hilft. Genauso muss auch das Adoptionsverbot für Homosexuelle fallen. Es ist einfach durch nichts nachgewiesen, dass es Kinder bei homosexuellen Eltern schlechter haben als bei heterosexuellen Eltern! Auch das Gerede, ein Kind braucht Mann und Frau um sich orientieren zu können. Ich glaube Kinder brauchen Zuneigung und Vorbilder. Ob das Vater und Mutter oder zwei Mütter oder zwei Väter machen ist doch egal!
das bundesverfassungsgericht hat bei der entscheidung zur erbschaftssteuer bereits grundsätzliche erwägungen festgehalten. im gegensatz zu einigen kommentator_innen widerspricht das BVerfG hier eindeutig der behauptung, exklusive eheprivilegien seien allein durch POTENTIELLE kinder zu rechtfertigen:
"Die Ungleichbehandlung ist auch nicht dadurch legitimiert, dass grundsätzlich nur aus einer Ehe gemeinsame Kinder hervorgehen können [...]. In ihrer Eignung als Ausgangspunkt der Generationenfolge unterscheidet sich die Ehe zwar grundsätzlich von der Lebenspartnerschaft [...]. Dieser Gesichtspunkt kann jedoch nicht als Grundlage einer unterschiedlichen Behandlung von Ehegatten und Lebenspartnern herangezogen werden, da er in der gesetzlichen Regelung nicht hinreichend umgesetzt ist. Denn das geltende Recht macht - im Unterschied zu früheren Regelungen - die Privilegierung der Ehe bzw. die Höhe des Freibetrags für Ehegatten gerade nicht vom Vorhandensein gemeinsamer Kinder abhängig."
"Im übrigen empfinde ich es als nicht ertragbar, dass "man ein RECHT auf Adoption eines Kindes beansprucht". Das KIND steht bei der Aktion im Mittelpunkt und darf nicht aus dem Fokus verloren gehen."
Eben. Das sehe ich auch so. Und eben deswegen muss es erlaubt sein, dass auch ein homosexuelles Paar ein Kind adoptiert. Eine Überprüfung hinsichtlich des Kindeswohls findet doch sowieso statt.
Außerdem werden die Kinder auch durch dieses Recht geschützt, denn was passiert mit einem Kind, das nur eine seiner beiden nächsten Bezugspersonen auch rechtlich als Vater oder Mutter hat, wenn diese Person zu Schaden kommt oder gar stirbt? Reißt man es dann auch noch aus den Armen des verbliebenen - ja, ich sage das ganz bewußt - Elternteils?
"Es ist doch völlig egal, ob eine Studie sagt, die es wahrscheinlich gar nicht gibt, weil es vorher nicht erlaubt war, dass die Erziehung von Kindern in einer Homoehe genauso funktioniert. Wichtig ist nur, dass das Waisenkind ungerecht behandelt wird, wenn es in eine Homoehe gesteckt wird. Ich möchte nicht so ein Kind sein. Besonders, wenn andere Waisenkinder mehr Glück haben und in eine normale Familie gesteckt werden.
Die Homosexuellen müssen sich damit abfinden, dass ihre gleichgeschlechtliche Partnerschaft zu keine Kinder führt! Das ist Naturgesetz! Kinder sind keine Ware, die man sich einfach so besorgt, wenn man mit ihnen Spaß haben will oder weil es einen selber Freude bringt!!!! Das ist purer Egoismus!"
Wenn Homosexuelle Kinder adoptieren wollen, dann ist es Egoismus? Und wenn Heterosexuelle Kinder adoptieren wollen, dann ist es kein Egoismus?
Sie haben sich gerade selbst als schlicht homosexuellenfeindlich entlarvt.
"Da es immer ausreichend verschiedengeschlechtliche Paare gibt die adoptieren wollen kann man erfreulicherweise dafür sorgen, dass alle zur Adoption freistehende Kindern zumindest die Chance bekommen in Lebensgemeinschaft mit einer liebevollen weiblichen und liebevollen männlichen Hauptbezugsperson bzw Identifikationsfigur aufzuwachsen."
Sie machen damit implizit die Annahme, dass es Kindern bei einem verschiedengeschlechtlichen Paar besser ginge als bei einem gleichgeschlechtlichen Paar. Das ist jedoch wissenschaftlich erwiesen nicht der Fall. Kinder sind sowohl bei verschiedengeschlechtlichen als auch beigleichgeschlechtlichen Paaren grundsätzlich genausogut aufgehoben. Ihre Annahme ist somit falsch.
Das zeigt, dass Sie schlicht homosexuellenfeindlich sind.
"trotzdem ist die adoption durch einzelpersonen - auch schwule und lesben! - erlaubt. ........"
Grund für solche Adoptionen ist immer eine bestehende Eltern-Kind ähnliche Bindung die im Interesse des Kindes nicht aufgebrochen werden soll. Bei der Adoption von Kindern die nicht in einem solchen Verhältnis leben werden in der Praxis Ehepaare bevorzugt. Einzelpersonen, heterosexuell oder homosexuell, haben in der Praxis keine Chance ein solches Kind zu adoptieren. Die Bestimmung, dass Einzelpersonen gegebenenfalls adoptieren können existiert rein im Interesse bestimmter Kinder und bietet keinen Anhaltspunkt bzw Argumentation dafür, dass die gemeinschaftliche Adoption leibesfremder Kinder durch gleichgeschlechtliche Paare sinnvoll wäre, solange ausreichend verschiedengeschlechtliche Ehepaare zur Verfügung stehen, was immer der Fall ist.
"Warum wird eigentlich immer behauptet Schwule und Lesben würden für 'gleiche Rechte' kämpfen? Die haben sie doch schon!"
Falsch, es gibt Benachteiligungen im Steuerrecht und Adoptionsrecht.
"Jeder Mann darf eine Frau heiraten und jede Frau darf einen Mann heiraten. Ob sie homo- oder heterosexuell sind kümmert niemanden, das Recht ist da völlig einheitlich."
Das Geschlecht des Lebenspartners ist untrennbar mit der eigenen sexuellen Identität verbunden. Wenn Sie behaupten ein schwuler Mann könne doch einfach eine Frau heiraten, dann machen Sie sich lächerlich.
"Was wirklich von diesen Interessensgruppen gefordert wird ist eine Umdeutung des Begriffs der Ehe, so siehts aus."
Gefordert werden im Kern gleiche Rechte. Und wenn man gleiche Rechte hat, warum sollte man es anders nennen als Ehe, wenn doch schon die Menschen statt eingetragener Partnerschaft "Ehe" sagen? Außerdem: Seperate but equal is not equal. Das lehrt die Geschichte. Niemand möchte ständig nur hinten im Bus sitzen.
Es sind so immer die selben "Argumente". Sie oft zu wiederholen macht sie auch nicht wahr. Nehmen wir mal das Thema Kinder und welche "Hölle und Qualen" man ihnen antut leben sie mit einem homosexuellen Paar. Das sollte eine Studie in Bayern untermauern. Es kam anders. Hier der Link zur Studie des bayerischen Staatsinstituts für Familienforschung an der Universität Bamberg. http://www.aerzteblatt.de/archiv/66250
Und was ist mit den allein Erziehenden?
Und warum bekommen Ehepaare die keinerlei Kinderwunsch haben eigentlich steuerliche Vergünstigungen? Und warum haben homosexuelle Menschen in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft alle Pflichten analog zur Ehe aber nicht alle Rechte?
La guerre est declaree
Die Homo-Ehe nimmt niemandem nichts ab, nur gibt einer sozialen Gruppe die Moeglichkeit, sich endgueltig als gleichwertige Buerger eines Staates im privaten wie oeffentlichen Bereich zu fuehlen. Jemand 'glaubt' nicht an die Homo-Ehe? Na dann begeht sie nicht, niemand erzwaengt das. Ich wuerde nicht sagen, dass in Frankreich im Moment das Thema 'heftig' diskutiert werde, die meisten Franzosen nehmen daran nicht teil. Also eher Inszenierung einer 'stuermischen Debatte' als eine echte. Die Demonstration von heute wird von einem General der fr. Armee logistisch organisiert, der auch die Paraden des 14. Juli auf den 'Champes Elysee' veranstaltet, die Demonstranten werden gratis nach Paris gebracht, Werbung in der Presse, Brochuren, 'souvenires'. Dazu braucht viel Geld aus Rom. Der Vatikan versteht, was auf dem Spiel steht: gewinnt letzendlich die Idee der Homo-Ehe in Frankreich, gewinnt sie im ganzen Westeuropa, und in der ferneren Perspektive - in der ganzen EU. La guerre est declaree.
Ehe?
Wenn es die Konservativen so dermaßen stört, dass die Homosexuellen unter dem Begriff 'Ehe' gleichberechtigt behandelt werden sollen, dann sollten die staatlichen Institutionen die staatlich verbürgte Partnerschaft eben anders nennen, sie aber trotzdem endlich mit gleichen Rechten ausstatten. Dann ist die Ehe eben eine weltlich völlig unbedeutende Tradition der Religionen und der Staat endlich einen weiteren Schritt Richtung Säkularisierung gegangen.
Im Ernst: Dass die Konservativen meinen, über Adoptionsrechte streiten zu müssen, von mir aus. Wenn sie sonst keine Probleme haben. Aber warum sollte man den Homosexuellen das Recht vorenthalten, beim Erbe und bei der Steuer wie heterosexuelle Ehepartner behandelt zu werden?
Die ganze Diskussion wird doch aus reiner Tradition geführt. Echte Argumente gegen die rechtliche Gleichstellung hab ich noch keine gehört.
Protest der religiösen Rechten gegen gleiche weltliche Rechte
Die katholische Kirche hat in den letzten Monaten in den Kirchen ständig gegen gleiche Rechte für Homosexuelle gepredigt, hat homosexuelle Partnerschaften als widernatürlich gebrandmarkt, behauptet Homosexuelle hätten sich ausgesucht homosexuell zu leben, hat finanzielle Mittel in Millionenhöhe bereitgestellt um möglichst viele Katholiken aus ganz Frankreich zur zentralen Demonstration nach Paris zu bringen und jetzt kulminiert das ganze in einer großen homosexuellenfeindlichen, religiös gefärbten Demonstration gegen weltliche Zivilrechte einer Minderheit. Und der Lacher: die denken sie seien tolerant gegenüber Homosexuellen, weil die Kirche ihnen in den Predigten der vergangenen Monaten in den Kopf gesetzt hat, dass es nicht homophob sei gegen gleiche Rechte für Homosexuelle zu demonstrieren. Und die Kirche hat gepredigt man müsse die Kinder vor Homosexuellen "schützen", und damit subtil Homosexuelle als scheinbar gefährlich gebrandmarkt
Das nenne ich bösartig und menschenfeindlich.
*kopfschüttel*
ja ja die löcher in den köpfen der menschen... oder sind es mauern? oder löcher und mauern?
aber irgendwie sind wir alle homo
sapiens
Gut so weiterdemonstrieren
Frankreich hat viele Probleme die wichtiger sind als solch ein Mist! die Sollten sich wohl eher mal um ihr Prostitutionsproblem kümmern und Bordells genehmigen, genauso mal ihr Schulsystem und die Probleme in den Vorstadtorten in den Griff bekommen bevor sie über sowas nachdenken.
Das ist nur einmal mehr der Beweis das die Französische Politik veraltet ist und nur nach Idealistischem Prinzip Funktioniert und noch nichts von einer neuer und Modernen Verwaltungspolitik, wie die Franzosen sie eher gebrauchen würden, hat! Das ist doch lächerlich!
Homosexuelle ehen mit normalen Ehen Gleichzustellen bedeutet demn Wert der Hochzeit und der Familie noch weiter von deren eigentlichen Sinne: der Reproduktion und Erziehung von Kindern in einem Ausgewogenem Umfeld zu erlauben.
Das man Homosexualität überhaupt annerkennt ist Grundsätzlich die Größte Diskrimination gegen leute die Homosexuelle Praktiken haben den man wertet sie auf ihre Sexualität als darstellend für deren persönlichkeit ab!
Was soll man dazu noch sagen...
... scheinbar muss meine Liebe zu einem Mann etwas substanziell anderes sein, als das was sich zwischen Männer und Frauen abspielt. Schade nur, dass ich diesen Unterschied nicht sehen kann, denn dann könnte ich diese Demonstration verstehen.
ist doch schön, auch hier
ist doch schön, auch hier sind sich die religiösen Lobby Vertreter wieder einig, vielleicht bringt das ja was für die Verständigung und den Frieden zwischen den Glauben.....
wer aber den Untergang der Kultur herbei schreit, hat wohl sein Weltbild seit Jahrhunderten nicht geändert.
Den "Heteros" wird doch dadurch nichts genommen, oder fürchten sie benachteiligt auf dem Adoptionsmarkt(ein schreckliches Wort) benachteiligt zu werden.
Kaum vorstellbar!
Und das gleichgeschlechtliche Paare schlechte Eltern seien sollen, ist auch nur eine Propaganda.
sehr überzeugend: http://www.youtube.com/watch?v=FSQQK2Vuf9Q
aus der Provinz?
Na herzlichen Glückwunsch zur Bestätigung des Hinterweltlertums in der Provinz! Kommt doch mal im 3. Jahrtausend an!
Da wächst zusammen, was zusammen gehört!
"...er wird aber von der katholischen Kirche unterstützt. Politisch Konservative wie auch Muslime, Juden und Evangelikale schlossen sich dem Aufruf an."
Hinterwäldler aller Religionen vereinigt Euch!
Wenn Katholiken, Juden und Muslime gemeinsam
für eine bestimmte Sache demonstrieren, dann sollte man doch meinen, die Welt sei mehr als in Ordnung. Gut, in diesem Fall wird gegen etwas demonstriert, aber das muss per se nichts schlechtes sein. Dass allerdings in diesem Fall gegen ein Grundrecht ALLE MENSCHEN SIND VOR DEM GESETZ GLEICH demonstriert wird, ist schon bezeichnend.
Bezüglich Adoptionen: Es
Bezüglich Adoptionen: Es nicht um Rechte von Homosexuellen. Es geht darum ob man Kindern einer Gesellschaft das Beste bieten möchte, oder nicht. Es geht um die Würde von Kindern. Ob man bereit ist danach zu streben sie in einer Lebensituation aufwachsen zu lassen in der sie Mensch sein dürfen. Dazu gehört die Konfrontation mit Verschiedengeschlechtlichkeit. Mit weiblichen und männlichen Mitmenschen. Menschen brauchen Interaktion und Kommunikation mit Menschen beider Geschlechter im Rahmen der wichtigsten Beziehungsformen. Bei Kindern ist die wichtigste Beziehung die zu den Eltern.
Die Jüngsten sollen eine einmalig liebevolle, vertrauensvolle und prägende Beziehung zu einem Mann (Vater) und einer Frau (Mutter) erleben dürfen. Sie lieben diese Beziehungsvielfalt. Sie sollen die Freiheit haben sich, nach Belieben oder Bedürfnis, an eine weibliche oder männliche primäre Bezugsperson zu wenden. Es geht also auch um Freiheit - für die Kinder.
Katholische verbeande wieder mitdabei
glauben diese leute den wirklich an Gott?
es wird in der Bible gesagt Got hat uns geschaffen.
warum dann dieses misstrauen gegen Gottes schoepfung?
Ich bin nicht religious und zeige 10 mal mehr glaube an Gott als diese Heuchler
Unglaublich
Lasst doch jeden so leben wie er will !
Die sollten sich schämen!
Das Problem ließe sich doch einfach regeln.
"Ehe" aus dem Gesetz streichen, und mit "Eingetragener Partnerschaft" ersetzen.
"Ehe" dann als Markenname der Kirche eintragen.
Problem gelöst!
Die Kirche darf dann ihre Ehe abschließen die keinerlei rechtliche Bewandtnis mehr hat, und der Staat kann Religionsunabhängig Partnerschaften eintragen. Ähnliches funktionierte in der DDR recht gut. Wobei da keine homosexuellen Partnerschaften eingetragen wurden, aber das ist dann nur ein § der geändert werden muss.
Argument gegen Gleichstellung
Dann gebe ich Ihnen ein solches Argument: Heterosexuelle Paare können auf natürliche Weise Kinder bekommen, homosexuelle Paare nur auf künstliche Weise. Die heterosexuelle Ehe dient dem physisch-körperlichen Erhalt der Gesellschaft in einer Weise, die ein homosexuelles Zusammenleben nie verwirklichen kann. Es gibt also rein säkuläre Argumente für die Bevorzugung der heterosexuellen Ehe, ohne jedweden Tradtionsbezug, zusammenfassend: die Natur.
Eine Frage noch...
Gott wird vieles vergeben:
Aber vergibt er auch die Ignoranz, mit der die gleichen Bischöfe, die Jahrzehnte lang den Missbrauch ganzer Generationen von Heimkindern durch ihre Untergeben gedeckt haben und mir nun verbieten den Menschen mit Liebe zu überschütten, den Gott für mich geschaffen hat?
Ich hoffe es! Denn Jesus von Nazaret, ob Gottes Sohn oder für viele eben einfach nur ein herausragender Mensch, hat vor allem anderen Großherzigkeit in den Mittelpunkt dessen gestellt, was wir die frohe Botschaft nennen.
Ehe von Homosexuellen
Homusexuelle sind genauso Menschen wie heterosexuelle und
haben auch die gleichen Rechte und sollten damit auch
Heiraten dürfen. An diesem Beispiel sieht man schon wieder
das die Kirche immer noch an Mittelalterischen Werten festhält. In meinen Augen ist jede Art der im Artikel genanten Religionen überflüssig da sie nur Kriege und Elend
über die Menschen gebracht haben und sich nur durch Kirchensteuern und ähnlichem bereichern wollten und wollen.
Und fals es einen Gott geben sollte, muss er in meinen Augen Teufel und Gott in einer Person sein.
Warum dagegen?
Was haben die Gegner den eigentlich dagegen einzuwenden, wen stört es, mich jedenfalls nicht.Es kostet doch dem Steuerzahler nichts.Wenn zwei Männer oder zwei Frauen miteinander glücklich sind, gönnen wir es ihnen doch.
Respekt vor anderer Meinung
Schön wäre es, wenn die Lobby der Homosexuellen denMenschen, die hierüber eine andere Meinung haben, das gleiche eingesteht was sie für sich fordern: Nähmlich Respekt einer anderen Meinung.
Eine Gleichstellung mit der Ehe wird gefordert- und damit wird die eigentliche Ehe zwischem Mann und Frau in ihrer besonderen Rolle auch im Hinblick auf Kinder immer weniger geschützt und geachtet.
wenig beachtet wird ein Prozess, der derzeit in den USA läuft: Ein Mann fordert, mit 2 Frauen verheiratet sein zu dürfen- da die "traditionelle" Ehe ja nicht mehr geschützt sei und nicht mehr gültig ist durch zahlreiche Änderungen zugunsten homosexueller Partnerschaften. Daher müßte dies ja nun auch weiter auszudehnen sein, so daß die Ehe mit mehreren Frauen erlaubt sein müsse. Das Urteil ist noch offen, aber wenn die Ehe zwischen Mann undFrau als solche nicht mehr geschützt ist und "andere Formen" problemlos zugelassen werden, wo sind dann die Grenzen? Was wird dann noch "gleichgestellt" werden?
@ Silberdrache. Echte Argumente:
"Echte Argumente gegen die rechtliche Gleichstellung.."
Priviligierung der Ehe bei Kindesadoptionen.
Und dort wo es Unterschiede gibt ist es sinvoll zu differenzieren.
Duden: Ehe = "...Lebensgemeinschaft von Mann und Frau". Das Wort hat diesen Informationsgehalt.
Aus linguistischem Gesichtspunkt sind verschiedene Bezeichnungen sinnvoll - die Sprache soll ja ein getreues, differenziertes Bild der Realität kommunizieren. Daher Ehe und Lebenspartnerschaft. Gleichgeschlechtliche Paare nennen ihre Familien auch "Regenbogenfamilien" und differenzieren damit auch. Die Ehe hat ja die Besonderheit, dass sie Voraussetzung für eine Familie sein kann, in der Kinder die Freiheit haben, nach Belieben oder nach Bedürfnis, in vertrauter Umgebung über eine einmalig liebevolle weibliche oder männliche primäre Bezugsperson / Identifikationsfigur zu verfügen.
Welchen Nachteil hätte ich
als verheirateter, heterosexueller Mann zu erwarten, wenn mein homosexueller Arbeitskollege seinen Freund heiraten dürfte?
Wenn mir das einer der offensichtlich im Mittelalter stehengebliebenen Katholiken erklären könnte, dann wäre mir schon geholfen.
Aber es passt ins Bild!
Auf den Philippinen geht die katholische Kirche gegen Verhütungsmittel und Sexualaufklärung vor und in Frankreich gegen Homosexuelle.
Verlogene Sexual-Moral
Die katholische Kirche ruft zum Protest gegen die schwule Ehe auf und gleichzeitig betreibt sie lüsternd pädophilen Sex in den eigenen Reihen und schützt die Täter hinter einer Mauer des Schweigens.
Mehr Perversion geht nicht.
Die Provinz hat zu große Grenzen im Kopf
Komisch, das die katholische Kirche ein Problem mit der Homosexuellen Ehe und der Adoption von Kindern hat. Aber wo waren die Demonstrationen, als bekannt wurde das Priester Kinder vergewaltigen? Gesellschaftlich ist kritischer ist übrigens auch, wenn arbeitslose und Alkoholiker Kinder erziehen dürfen. Sollten wir denen dann nicht auch die Elternschaft verbieten?
Viele Kinder wären sicher zehnmal besser in einem homosexuellen Haushalt untergebracht, als anderswo! Schaut über den Tellerrand. Die beste Voraussetzung für eine gute Erziehung ist, wenn sich die Eltern lieben und diese auf das Kind übertragen können und das unabhängig vom Geschlecht.
@ simor77 13.1. 2013 - 16:18
Darum geht es auch nicht. Meiner Meinung nach ist der wichtige Unterschied der der sich aus der Kindesperspektive ergibt. Und aus der Kindesperspektive ist es nun mal ein Unterschied ob es eine Vaterbeziehung und eine Mutterbeziehung gibt. Also geht es vermutlich vielen Demostranten um die Ehe als Voraussetzung für die Familie.
@Silberdrache
"Echte Argumente gegen die rechtliche Gleichstellung hab ich noch keine gehört."
Gegen eine steuerliche Gleichstellung in Bezug auf Erleichterungen (wenn die Verpflichtungen füreinandfer ebenfalls da sind) spricht im Prinzip nichts.
Andererseits ist das ausschliesslich gleichgeschlechtliche monogame Leben nichts was man fördern sollte, was wenig mit Kirche und Tradition, sondern eher mit Biologie und Arterhaltung zu tun hat.
Das Ziel eines Staates muss es auch sein, sein "Volk" überspitzt formuliert vor "dem Aussterben" zu bewahren.
Les chateaux en Espagne
Die Organisatoren sprechen von 500 tausend Teilnehmer, die Polizei dagegen von nur 120 tausend. Ein grosser Misserfolg, wenn man die Hoffnungen von gestern (300 tausend plus) sowie die logistischen und finanziellen Recoursen der katholischen Kirche bedacht, soviel steht schon klar. Und ein Realitaetsverlust sowieso.
Mein Respekt gilt den
Mein Respekt gilt den demonstrierenden Franzosen, dass sie ihre ehrliche und gute Meinung sagen und nicht den Homosexuellenverbänden alles nachreden. Auch bei uns gibt es laut Umfragen viele Gegner der Ehe für Homosexuelle und in 10-20 Jahren vermute ich, ändert sich der Trend eh wieder.
@xam
"Und das gleichgeschlechtliche Paare schlechte Eltern seien sollen, ist auch nur eine Propaganda."
Mag sein, aber da man das Kind nicht fragen kann wenn es sehr klein ist, sollte man "normale" Verhältnisse vorziehen solange es Bewerber gibt. Ich habe selbst einige homosexuelle Bekannte. Bei einigen habe ich keine Bedenken, aber andere sind dermassen "tuntig"- das möchte ich nicht als Verhaltensvorgabe für ein Kind haben...
Da hier scheinbar nur
Da hier scheinbar nur kopfnickend befürwortet wird, stemme ich mich einmal entschlossen dagegen. Argumente dafür gibt es viele, diese wurden auch in ähnlichen Beiträgen schon weichgekaut und häufig von Befürwortern als konservativ abgestempelt.
Dennoch: Wir sollten uns alle Fragen, in welcher Art Gesellschaft wir leben und wichtiger, in welcher Art Gesellschaft wir unsere Kinder grossziehen möchten. Diskriminierung ist natürlich zweifelsfrei unschön und sollte vermieden werden. Gleichzeitig sollten wir uns klar machen, dass wir im Namen der Gesellschaft, der Tradition, des Christentums und ja, auch im Namen des Gesetzes stets Minderheiten und Freigeister "diskriminieren". Das ist manchmal auch nötig eben um eine Gesellschaft innerhalb gewisser Rahmenbedingungen nachhaltig zu sichern.
Daher von mir ein ganz klares "Nein", schon aus Prinzip, denn es geht nicht nur um die "Homoehe", sondern insbesondere um die aufdringliche Art, mit welcher Lobbyisten dieses Thema jahrelang vorantrieben
@ TTG
wenn man Ihren Argumenten folgen soll, dann dürfen auch "Ehen" unter älteren, die keine Kinder mehr bekommen können oder Ehen, die keine Kinder hevorbringen nicht anerkannt werden.
@Donidon
"Die Kirche darf dann ihre Ehe abschließen die keinerlei rechtliche Bewandtnis mehr hat, und der Staat kann Religionsunabhängig Partnerschaften eintragen
"
Welche "rechtliche Bewandtnis" hat denn eine kirchliche Eheschliessung heute???
Mit Verlaub, das ist alles Unsinn: Die staatliche Ehe IST doch komplett religionsunabhängig. Oder haben Sie etwas davon gehört, dass nur Christen untereinander heiraten dürfen? Ob Sie es glauben oder nicht, das Standesamt nimmt jeden der die Gebühr bezahlt.
@ - 15:56 — Silberdrache
Sie schreiben: "Echte Argumente gegen die rechtliche Gleichstellung hab ich noch keine gehört."
Ich stimme Ihrer Empörung zu, wenn es etwa um steuer- oder erbrechtliche Fragen geht. Ich sehe keinen einzigen nachvollziehbaren Grund gegen eine solche Gleichstellung.
Aber beim Adoptionsrecht bin ich mir da nicht so sicher. Wie soll z.B. ein kleiner Junge, der von zwei Frauen adoptiert wurde, einer männlichen Identifikationsfigur begegnen und seine männliche Geschlechtsidentiät internalisieren? Hier wird ihm was Wichtiges genommen, das sollte nicht sein. Nur so ein Beispiel.
Die Demonstranten haben völlig recht !
Ich freue mich über diese Demonstration und unterstütze sie in vollem Umfang. In unserer Verfassung, dem Grundgesetz, heißt es seit 1949 in Art. 6 Abs. 1: "Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung".
Die Ehe wird dabei deshalb besonders, d.h. auch mehr als andere Formen der Partnerschaft, geschützt, weil sie die Keimzelle für eine gesunde Familie darstellt. Nur in einer auf Lebenszeit angelegten Gemeinschaft eines Mannes und einer Frau findet ein Kind die nötige Geborgenheit, um zu einer reifen Persönlichkeit heranzuwachsen und den richtigen Umgang mit beiden Geschlechtern zu erlernen. Deshalb darf es weder in Frankreich noch in Deutschland eine Ehe oder ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Partner geben!
Bei der Demonstration in Paris wurden Transparente gezeigt, auf denen steht, daß jedes Kind ein Recht auf eine Mutter und einen Vater hat. Wie wahr!
@RainerB
"Es kostet doch dem Steuerzahler nichts."
Das wage ich zu bezweifeln. Jemand ohne biologische Nachkommen kostet den Steuerzahler zwar genau das Gleiche wie jemand mit eigenen Kindern. Ersterer gibt dafür dem Staat aber etwas sehr essentielles zurück: Nachwuchs.
inkonsequent
das Kind sollte doch im Vodergrund stehen, und dem Kind kann es wichtig sein, dass seine Eltern verheiratet sind.
re mfiorino
"Die Jüngsten sollen eine einmalig liebevolle, vertrauensvolle und prägende Beziehung zu einem Mann (Vater) und einer Frau (Mutter) erleben dürfen."
Was fangen Sie bloß mit der Tatsache an, dass hunderttausende Kinder in Singlehaushalten aufwachsen?
Werden die alle psychisch verkrüppelt?
Also die Verfasser der EMRK -
Also die Verfasser der EMRK - und da waren gewiss die besten Experten für Grundrechte mit dabei - haben dafür gesorgt, dass die Ehe verfassungsrechtlich durch Art.12 EMRK eine spezielle Regelung erfahren hat und ausdrücklich der Partnerschaft von Frau und Mann vorbehalten ist. Das ist der Grund wieso aus dem übergeordneten Recht der EMRK die "Öffnung" der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare nicht zwingend abgeleitet werden kann. Mit anderen Worten nationale Gesetzgeber sind nicht gezwungen, für eine Partnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare in jeder Hinsicht gleiche Regelungen wie für eine Ehe zu treffen. Dies widerspricht weder dem Gleichheitsgrundsatz noch dem Gebot der Nicht-Diskriminierung.
Es handelt sich um zwei verschiedene Formen von Lebensgemeinschaften.
re TTG
"Dann gebe ich Ihnen ein solches Argument: Heterosexuelle Paare können auf natürliche Weise Kinder bekommen, homosexuelle Paare nur auf künstliche Weise."
Heterosexuelle Paare bekommen Kinder auch auf "künstliche" Weise, durch Adoption.
Von anderen medizinischen Kunstgriffen ganz zu schweigen.
Man sieht immer wieder: Diese gewundenen Versuche, mit narürlich und unnatürlich zu argumentieren, platzen wie Seifenblasen.
an Antworten und Verständnis interessiert?
Viele ereifern sich hier, um auf Christen und die kath. Kirche einzuschlagen in einer Art und Weise, die weder von Toleranz noch von Rücksicht und Respekt zeugt. Gut, daß das Christentum keine religion ist (in der Menschen versuchen, Gott nahe zu kommen), sondern eine lebendige Beziehung mit Gott (durch Jesus Christus). Geme z.B. wollte wissen, was die "im Mittelalter stehengeblieben katholiken" für Argumente hätten. Dazu: Ein Homosexueller wird von gläubigen Christen nicht verachtet oder verurteilt- sondern wie Jesus uns auffordert als Mensch angenommen. Aber: Das, was ein Homosexueller tut, wenn er Homosexualität praktiziert- dieses Handeln wird von Gott ganz klar kritisiert (genauso übrigens auch sexueller Misbrauch, Pädophilie, eheliche Untreue). Und dies sollte man auch im Rahmen der Meinungsfreiheit sagen dürfen, bei aller Achtung des betroffenen Menschen. es ist keine größere Sünde als andere, aber eben dennoch durchaus Sünde...
@Bintang
100%-ige Zustimmung zu Ihrem treffenden Kommentar.
Für die Kirche gelten eben besondere moralische Maßstäbe - hat sie bis jetzt gedacht.
Die Zeiten werden sich hoffentlich ändern. Ein guter Schritt in diese Zeitenwende könnte der bereits zu beobachtende Massenaustritt sein.
re skywalker
"Andererseits ist das ausschliesslich gleichgeschlechtliche monogame Leben nichts was man fördern sollte, was wenig mit Kirche und Tradition, sondern eher mit Biologie und Arterhaltung zu tun hat."
Erklären Sie mir, warum Gleichstellung als Förderung zu verstehen ist.
Meinen Sie, ein Hetero wechselt zur "anderen Partei", sobald er dort rechtlich genauso dasteht wie vorher?
@donidon - Säkularismus
Die kommunistische Ideologie der DDR, die dem Staat eine Allmacht über die Bewohner des Landes einräumt, das persönlichste, die Partnerschaften, regeln zu wollen, sollte auf dem Misthaufen der Geschichte bleiben.
Es ist ein gewaltiger Irrtum zu glauben, die Menschen lebten besser, wenn der Konsens über die Ehe zerstört wird. Dieser Konsens ist staats- und Staatenunabhängig. Er besteht weltweit und religionsunabhängig - es ist ein Menschenrecht - und sollte daher kein Bereich der staatlichen Reglementierung sein.
Die Säkularisierung im 18./19. Jahrhundert hatte ihre Berechtigung, weil die Religion in nichtreligiösen Bereichen zu viel Macht ansammelte. Heute besteht die Gefahr, daß eine ideologische Säkularisierung zum Säkularismus wird.
eingetragene Lebenspartnerschaft ...
. .so nennt es sich in Deutschland.
Was ist daran verkehrt, wenn zwei (gleichgeschlechtliche) Menschen
Verantwortung für einander übernehmen wollen ?
Homo'sexuell' ?!
Über Sexualiät wird -wohlweislich- in den Gesetzen doch überhaupt nichts geschrieben!
Auch für eine (hetero) Ehe sind dort keine derartigen 'Pflichten'
beschrieben oder festgelegt.
Diese hat sich auschließlich die Amtskirche auf die Fahne geschrieben.
Und im Rahmen der Religionsfreiheit
darf das auch jeder (Muslim) für sich handhaben wie er möchte.
Eine solche Großdemo halte ich in säkularisierten Staaten für nicht gerechtfertigt.
Es geht nicht um Religion, sondern um weltliche Rechte,u.a. steuerlicher Natur.
Konsequenz? Fehlanzeige.
Die Gegner der Homo-Ehe aus der konservativen Partei UMP und der katholischen Kirche behaupten, sie seien nicht schwulenfeindlich, nur fuer die 'traditionelle-christliche Familie'. Interessanterweise haben aber gleich diesselbe brave Maenner und Frauen, die jetzt so grosse Sorgen um Verschwinden des traditionellen Bildnis der franzoesischen Grossfamilie, vor 5 Jahren einen gewissen Nicholas, der dreimal in seinem Leben geheiratet hat, seine zweite (zukuenftige) Frau Cecilie bei deren Hochzeit als Buergermeister, der sie auch vermaehlt hatte, kennen lernte und jetzt in einer Zivilehe lebt, zum Praesidenten der Republik als Haupt der 'ersten Familie des Staates' gewaehlt. Logisch logisch ...
viele homosexuelle gegen homo hochzeit
Ist den vielen Kommentierenden hier auch bewusst dass viele Homosexuelle gegen eine solche Ehe sind?
Ich kenne 5 und diese sind strengst gegen eine solche Regelung weil sie es als herabwertend befinden. Eine Ehe ja so ist es ist nicht die Grundlage für Liebe zwischen zwei Ehepartnern, nein, sondern ein Engagement eine Familie Gemeinsam zu gründen und unter Umständen sich zu Reproduzieren.
Dass ein Solches Bild entsteht zeigt mal wieder die guten Effekte von HartzIV TV und Walt Disney.
Das ein Mann sich in einen anderen Verliebt kann ja sein, ist Normal, dasselbe für Frauen, aber deswegen Sexuelle Handlungen als Legitim zu bezeichnen ist eine andere Sache und diese liebe als "Homosexuel" zu bezeichnen ist Falsch. Denn würde es nicht um Äusserlichkeiten gehen bei dieser Liebe würden sich die Partner als verliebt und nicht als Homosexuel bezeichnen. Denn jemand der meint er könne nur gleichgeschlechtliche Personen lieben kann nicht behaupten es käme nicht auf Physiologisches an.
niemandem wird etwas genommen, wenn schwule und lesben heiraten.
nach wie vor gibt es kein sachliches argument gegen die öffnung der ehe und die vollständige rechtliche gleichstellung von schwulen und lesben. würden die argumente der gegner_innen konsequent weitergedacht, müssten unfruchtbaren hetero-paaren ehe und adoption ebenfalls verboten werden. niemand will das, aus gutem grund: weil es unmenschlich wäre.
auch in deutschland wird deshalb die eheöffnung bald kommen. alle neueren entscheide des BVerfG lassen klar absehen, dass an der konsequenten umsetzung des gleichbehandlungsgrundsatzes kein weg vorbeiführen wird, will sich die bundesregierung nicht dauerhaft gegen die verfassung unseres landes stellen.
"Mit oder ohne Religion können sich gute Menschen anständig verhalten und schlechte Menschen Böses tun; doch damit gute Menschen Böses tun, dafür braucht es Religion." - Steven Weinberg, Physiker und Nobelpreisträge
13. Januar 2013 - 17:23 — Skywalker
"Das Ziel eines Staates muss es auch sein, sein "Volk" überspitzt formuliert vor "dem Aussterben" zu bewahren."
Haben Sie Angst davor, daß eigentlich ein viel größerer Prozentsatz der Bevölkerung homosexuell ist und es sich bloß nicht traut so zu leben, weil sie ja dann nicht die gleichen Rechte wie andere hätten? Und daß deswegen dann die Menschheit aussterben wird, weil auf einmal alle schwul werden bzw. es immer schon waren? Anders kann ich mir Ihren Verweis auf "Biologie" und "Arterhaltung" nicht erklären.
@rowik
Die Homosexuellen fordern nicht Respekt für ihre Meinung. Die Homosexuellen fordern gleichbehandelt zu werden. Es geht hier also nicht um Meinung, sondern es geht hier um gleiche Rechte vor dem Gesetz. Es geht um die Einhaltung von Grundrechten und Menschenrechten. Das ist keine Meinung, sondern das ist ein Gebot in einer Demokratie, die die Menschenrechte achtet.
Wieso sollte eine Ehe zwischen einem Mann und einer Frau plötzlich weniger geschützt und geachtet sein, wenn auch Homosexuelle die Ehe eingehen können? Das ist doch völlig unlogisch. Vielmehr ist es doch so, dass es das Leben von heterosexuellen Menschen überhaupt nicht berührt, wenn gleichgeschlechtliche Paare die Ehe eingehen können.
Es geht hier nicht um die Ehe von einem Mann mit zwei Frauen, es geht hier um die Ehe zwischen zwei Menschen. Du versuchst hier nur verzweifelt die gleichgeschlechtliche Ehe mit Polygamie in Verbindung zu bringen, obwohl es da keine Verbindung gibt. Das ist ein völlig anderes Thema.
re martinus
" Deshalb darf es weder in Frankreich noch in Deutschland eine Ehe oder ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Partner geben!"
Ob es das darf oder nicht werden auch Sie freundlicherweise den zuständigen Parlamenten und ggf. den Verfassungsgerichten überlassen.
zu witschie:
Sie schreiben: "Wie soll z.B. ein kleiner Junge, der von zwei Frauen adoptiert wurde, einer männlichen Identifikationsfigur begegnen und seine männliche Geschlechtsidentiät internalisieren?"
glauben Sie, diese kinder werden in einer von der außenwelt vollkommen isolierten blase großgezogen?
wie absurd, anzunehmen, allein die eltern und ihre jeweilige geschlechtsidentität seien prägend für die psychische entwicklung eines kindes! wenn irgendetwas für ein kind wirklich schädlich ist, dann die annahme, es müsse alle wichtigen erfahrungen ausschließlich innerhalb der bürgerlichen kleinfamilie machen.
übrigens: die einzeladoption ist auch in deutschland schwulen und lesben längst erlaubt. deren evtl. bereits real miterziehende partner_innen dürfen aber das kind nach geltendem recht nicht ko-adoptieren.
was hat es bitte mit dem kindeswohl zu tun, einem kind die rechtliche absicherung durch eine person, die bereits KONKRET eine elternrolle spielt ist, zu verwehren?
13. Januar 2013 - 17:36 — cynic
"Daher von mir ein ganz klares "Nein", schon aus Prinzip, denn es geht nicht nur um die "Homoehe", sondern insbesondere um die aufdringliche Art, mit welcher Lobbyisten dieses Thema jahrelang vorantrieben"
Hätten die von Ihnen abschätzig so genannten "Lobbyisten" das Thema nicht "aufdringlich vorangetrieben", so würden wir immer noch auf der Arbeitsstelle vor den Augen der Kollegen verhaftet, nur weil wir anders lieben als es einer wie auch immer definierten "Norm" entspricht. Und hier rede ich nur von der Bundesrepublik Deutschland. In anderen Ländern ist uns noch wesentlich schlimmeres passiert, bis die "aufdringlichen Lobbyisten" kamen. In wieder anderen Ländern werden wir bis heute hingerichtet, da brauchen wir noch mehr "aufdringliche Lobbyisten"!
Wie schön, daß Sie offensichtlich im Bewußtsein der eigenen Normalität leben. Das kann allerdings trügerisch sein, wie die Geschichte zeigt.
Möge Ihnen nie etwas schlimmes blühen!
Doppelmoral pur
und auf Basis ihrer religiösen Überzeugungen wollen Sie Homosexuellen das weltliche und vom Staat gewährte Recht der Zivilehe vorenthalten?
Wie armselig mit Gott und dem Christentum seine "Meinung" zu äußern, wenn es für die Existenz von Gott keine Belege gibt.
Wofür es jedoch Belege gibt, sind die explodierenden Zahlen von schwulen und lesbischen Jugendlichen, die seitdem die Kirche sich in die Debatte um die gleichgeschlechtliche Ehe eingeschaltet hat, nun sehr viel häufiger von ihren (gläubigen) Eltern auf die Straße gesetzt werden. Das sind Fakten. Darüber habe ich vorgestern abend um 20 Uhr einen Bericht im französischen Fernsehsender TF1 gesehen, wo das nochmal bestätigt wurde.
Wenn Sie sagen, dass ein Homosexueller von gläubigen Christen nicht verachtet oder verurteilt wird, was sagen Sie dann zu den steigenden Zahlen von obdachlosen schwulen und lesbischen Jugendlichen in Frankreich in den letzten Monaten, die von ihren "christlichen" Eltern auf die Straße gesetzt werden?
re floderlo
"Ist den vielen Kommentierenden hier auch bewusst dass viele Homosexuelle gegen eine solche Ehe sind?"
Ist Ihnen bewußt, dass es um ein RECHT, nicht um eine PFLICHT geht?
Weshalb es gänzlich irrelevant ist, ob dieser oder jener Homosexuelle gar nicht heiraten will.
Ich bin schwul und habe dieses Thema so satt
Offenbar glauben diese Leute ja wirklich, dass es mehr Homosexuelle geben würde, wenn man die Homo Ehe gleichstellt - weil sie denken dass homosexuelle Paare die Homosexualität in ihre Kinder hineinerziehen und wir dann alle aussterben. Hallo - wenn es eine Erziehungsfrage wäre, dann dürften aus heterosexuellen Beziehungen nie homosexuelle Kinder hervorgehen!
Wenn homosexuelle Paare keine Kinder haben dürfen, dann müsste man den lesbischen Frauenpaaren mit Kind (bei denen sich das Adoptionsproblem ja nicht stellt) die Kinder auch wegnehmen, weil es genauso "gefährlich und abnormal" ist wenn Kinder in einer solchen Beziehung aufwachsen.
Aber ich muss auch einige schwule "Genossen" hier kritisieren, deren Lebenswandel mich immer wieder in Fassungslosigkeit versetzt, die aber letztlich das Bild von Homosexuellen in der Öffentlichkeit stark prägen. Solange ihr Euch so zügellos benehmt, muss man sich nicht wundern, wenn Homosexualität als etwas sonderbares wahrgenommen wird!
Mal etwas Grundsätzliches...
Die sexuelle Orientierung ist nichts, was man sich aussucht. Sie ist ebenso Bestandteil der Persönlichkeit, wie die Haut- oder Augenfarbe Bestandteil des Körpers ist.
Homosexualität ist auch nichts, was nur beim Menschen vorkommt. Gerade bei vielen intelligenten Tieren (Primaten, Delfine, Wölfe oder intelligente Vögel wie Papageien und Pinguinen) ist diese Orientierung ein fester Bestandteil des Artbestandes.
Zusammengefasst läßt sich sagen: Homosexuelle sind schon immer Teil der Menschheit gewesen und werden es auch immer bleiben. Sie sind eine Minderheit, die bisher immer diskriminiert wurde. Und ihre bloße Existenz (oder ihre rechtliche Gleichstellung) werden die Menschheit nicht aussterben lassen.
Bei der Homo-Ehe sollte es nur um das gehen, worum es bei der "Hetero-Ehe" auch geht: Um die unbedingte Liebe zwischen zwei Menschen und die Bereitschaft, ihr Leben in Freud und Leid miteinander auch vor dem Gesetz teilen zu dürfen. (Mit allen Pflichten aber auch allen Rechten!)
Punkt
@ - 17:45 — karwandler
Sie schreiben: "Was fangen Sie bloß mit der Tatsache an, dass hunderttausende Kinder in Singlehaushalten aufwachsen?"
In der Tat: Kinder, die bei alleinerziehenden Elternteilen (in der Regel die Mutter) aufwachsen und weder ein "intaktes Verhältnis" zum anderen Elternteil oder alternativ einem neuen Partner der (in der Regel) alleinerziehenden Mutter genießen, die haben es tendenziell schwerer; das liegt auf der Hand.
Aber: Warum sollte man mit einem Adoptionsrecht für homosexuelle Paare dieses Problem - das Kind hat zu häufig kein liebevolles Verhältnis zu Vater und Mutter - noch zusätzlich verschärfen?
re klaus f.
"niemandem wird etwas genommen, wenn schwule und lesben heiraten."
Doch - das Gefühl der Überlegenheit (qua: wir natürlich, die unnatürlich [auch in diesem Thread als Gegensatzpaar zu beobachten]) gegenüber den "anderen".
Es wurde (objektiv) auch keinem Weißen in Missouri was genommen, als die Schwarzen dasselbe Klo benutzen durften - aber (subjektiv) eben doch das Gefühl, über den anderen zu stehen.
@karwandler
"Heterosexuelle Paare bekommen Kinder auch auf "künstliche" Weise, durch Adoption."
Normalerweise bekommen heterosexuelle Paare Kinder durch Sexualverkehr. Noch immer die überwältigende Mehrheit der Kinder, auch die später adoptierten, kommen auf diese jahrmillionenalte Weise zur Welt. Da kann die Medizin nachhelfen, das ändert an der biologischen Zusammenhang zwischen Kindern und Eltern aber nichts. Homosexuelle Paare können nie eigene Kinder bekommen, da muss entweder eine Eizelle oder Samen von außerhalb der Beziehung hinzukommen, oder man adoptiert ein bereits geborenes Kind. Man kann da fröhlich herumideologisieren, an den biologischen Tatsachen und deren gesellschaflichen Konsequenzen ändert das aber nichts.
Homoehe in Frankreich
Habe gerade ein Auslandssemester in Paris absolviert und ich selbst war schon genervt von den altertümlichen Ansichten einiger meiner Kommilitonen da. "Wenn das durchkommt, dann ist 'denen' ja Tür und Tor geöffnet". Aus meiner Sicht soll jeder nach seiner Raison leben dürfen, solange er andere damit nicht einschränkt. Es ist mir schleierhaft wie feindlich viele Franzosen Homosexuellen gegenüber eingestellt sind.
Ablehnung gegenüber Homosexuellen die sich auf mehr als nur ein paar dumme Sprüche beim Trinken hinauszieht (wo man meist aus "gesellschaftlichen Zwängen" ja "gezwungen" wird miteinzustimmen) empfinde ich als abstoßend und menschenfeindlich. Und ich selbst fühle mich schon dreckig wenn ich da manchmal mitmache.
Immer öfter sage ich den Leuten ins Gesicht, dass sie ihre scheiss Ansichten besser für sich behalten anstatt Hass auf andere Gruppen zu schüren. Null Toleranz für solche Ansichten!
Viele Franzosen sollten sich was schämen. Kein Wunder dass es dort bergab geht grad.
falsches Denken
...wenn Sie so denken, müßten Sie allen Alleinerziehenden ihre Kinder wegnehmen, weil die ja Ihrer Ansicht nach auch nur die Interaktion und Kommunikation mit einem Geschlecht bieten können.
Selbst in der Tierwelt ziehen gleichgeschlechtliche Pärchen Jungtiere groß.
Wachen Sie bitte im 3. Jahrtausend auf!
Homosexualität gibt es in der Natur und wird auch dort praktiziert!
Schlimm dieses religiöse Gedankengut, das viele Hinterwäldler immer noch verbreiten!
Habe zuerst den Artikel gelesen
... und mich über die vielen konsequent ignoranten Demonstranten in Frankreich aufgeregt. Aber ein Blick in die Kommentare scheint zu bestätigen, dass es sich hierbei um ein internationales Problem handelt.
Eine Ehe ist übrigens von den Kindern völlig unabhängig, sie hier in die Diskussion einzubeziehen ist scheinheilig. Aber keine Sorge, liebe Kommentatoren, das ist ein für unsere Gesellschaft ganz normaler geistiger Prozess, da werden Sie auch noch hinkommen. Bedenken Sie doch nur, was uns inzwischen schon egal ist, was schon gleich behandelt wird. Es ist egal, ob die Ehepartner Kinder bekommen. Es ist egal, ob sie mit 18 oder mit 80 heiratet. Es ist egal, ob sie christlich, jüdisch, muslimisch, atheistisch, nationalistisch, progressiv, konservativ, kommunistisch oder kapitalistisch sind.
Und irgendwann wird es uns auch egal sein, ob nun Frau und Frau oder Mann und Mann heiraten. Und diese Erkenntnis kann keine Kirche und kein Geld der Welt aufhalten.
@karwandler
Weil "hunderttausende Kinder in Singlehaushalten aufwachsen?" sollte man nicht danach streben möglichst vielen Kindern eine Lebenssituation zu bieten in der sie eine liebevolle, vertrauensvolle und prägende Beziehung zu einem Vater und einer Mutter erleben dürfen und nicht danach streben ihnen die Freiheit zu bieten in vertrauter Umgebung sich an eine weibliche oder männliche primäre Bezugsperson / Identifikationsfigur zu wenden? Ist das logisch?
Ich kenne keine Alleinerziehende die nicht lieber hätte, dass ihr Kind auch in Lebensgemeinschaft mit einer väterlichen Bezugsperson leben könnte. Manchmal ist die Situation einer Alleinerzieherin der beste Kompromis, aber keine Richtschnur und nicht zu vergleichen mit dem Entschluss von vornherein einem Kind absichtlich die Mutter- oder Vaterbeziehung vorzuenthalten.
Prinz von Preußen
Ich bin zwar kein Anhänger der Homo-Ehe, aber ich spüre, daß hier"Anhänger aus der Provinz" nach Paris gekarrt wurden. Die Provinz ist mehrheitlich KATHOLISCH!!! und hier liegt der Hase im Pfeffer!
Warum Gleichstellung homosexueller Partnerschaften???
Ich persönliche lehne ein Gleichstellung homosexueller Partnerschaften ebenfalls ab.
Ohne Frage profitiert eine Gesellschaft von heterosexuellen Partnerschaften. Aus solchen Partnerschaften können Kinder hervorgehen, die letztendlich für den Fortbestand der Gesellschaft wichtig sind. Daher ist es logisch, solche Partnerschaften zu fördern, z.B. durch steuerliche Vorteile.
Warum homosexuelle Partnerschaften diesselben Steuervorteile - also im Prinzip staatliche Förderung - erhalten sollten, erschließt sich mir beim besten Willen nicht.
Die Diskussion hat imho auch nicht wirklich etwas mit Gleichberechtigung zu tun; der Begriff wird hier nur instrumentalisiert. Meines Erachtens haben Homosexuelle in Deutschland durchaus die gleichen Rechte wie Heterosexuelle. Wenn sich jemand für Lebensmodelle entscheidet, die steuerlich nicht gefördert werden, ist das doch seine freie Entscheidung.
@AntiLinksforist bzgl. Meinungsfreiheit
Meinungsfreiheit ist ein sehr, sehr hohes Gut.
Und ich will es niemals in meinem Land missen.
Dennoch, manche Meinungen sind beleidigend und grundlegend falsch.
Gegen die rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen zu sein und sich dabei dann auch noch auf die Meinungsfreiheit zu berufen ist für mich (als Homosexuellem) so, wie es für einen Farbigen in den U.S.A. sein muß, wenn sich ein Weißer auf die Meinungsfreiheit beruft, wenn er die Rassentrennung für gut befindet.
Phonomatic
"Dem Kind kann es wichtig sein, daß seine Eltern verheiratet sind" - solch ein Schwachsinn!!! Was stört es ein Kind, wo es aufwächst und wie - Hauptsache, es ist gesund und lebt glücklich und zufrieden. Eltern verheiratet? Fragt das Kind schon als Baby danach - oder im Kindergarten, etc????
re witschie
"In der Tat: Kinder, die bei alleinerziehenden Elternteilen (in der Regel die Mutter) aufwachsen und weder ein "intaktes Verhältnis" zum anderen Elternteil oder alternativ einem neuen Partner der (in der Regel) alleinerziehenden Mutter genießen, die haben es tendenziell schwerer; das liegt auf der Hand."
In welcher Beziehung haben Sie es schwerer, und womit können Sie es belegen, außer mit Ihrem persönlichen Bauchgefühl?
Jeder wie er mag!
Für mich spielt es keine Rolle wie jemand seine Sexualität oder andere Vorlieben auslebt.Im Falle der totalen Gleichstellung mit hetero Paaren darf man allerdings einen entscheidenden Aspekt nie außer Acht lassen und zwar den des Kinderbekommens.
Wären gleichgeschlechtliche Paare auch in der Lage miteinander Kinder zu zeugen,dann wäre das was anderes nur das sind sie ja nicht.Wo käme eine Gesellschaft hin,wenn zb. 30% in gleichgeschlechtlichen Ehen oder dergleichen leben würden? Ich meine irgendjemand muss ja Kinder auf die Welt bringen und sollte dafür auch steuerliche Anreize bekommen.Da nutzt es auch herzlich wenig wenn man adoptiert.Ganz abgesehen davon das es für eine frühkindliche Entwicklung,ganz egal was immer so erzählt wird hier,absolut wichtig ist von einem Mann und einer Frau groß gezogen zu werden.Ich kenne diesbezüglich einige konkrete Fälle aus meinem Bekanntenkreis und kann aus meiner Sicht nur raten...ja Papa und Mama sind doch besser.Ausnahmen gibts...klar.
Kinderwohl bzw. Förderung von Kindern
Wie schon einige geschrieben haben ist das Ehegattensplitting keine Förderung von Kindern sondern der Ehe, da es bei jenem vollkommen egal ist ob Kinder überhaupt gewollt sind oder die Partner in der Lage sind Kinder zu bekommen. Sonst dürften nämlich unfruchtbare oder ältere Heteros auch kein Ehegattensplitting bekommen.
Und was das Kindeswohl angeht. Meint ihr wirklich den Kindern geht es im Heim besser als in einer liebevollen Homofamilie? Wisst ihr überhaupt was in so einem Heim so abgeht? Schließlich werden die Kinder ja nicht aus intakten Heterofamilien raus adoptiert... Also wer hier mit Kindeswohl argumentiert hat da wohl einiges verpasst...
Ehrlich, wie kommen die
Ehrlich, wie kommen die Kritiker nur immer auf die Idee, daß sich Homosexuelle für irgendetwas entscheiden würden?
Das ist nichts, wofür man sich entscheidet. Entweder man ist es, oder nicht.
Anders ist es bei hetero-Paaren, die verheiratet sind und steuerliche Vorteile genießen, sich aber bewusst gegen Kinder entschieden haben.
Das ist dann aber wieder in Ordnung, ne?
logisch unlogisch
ich zitier Sie mal
"Ohne Frage profitiert eine Gesellschaft von heterosexuellen Partnerschaften. Aus solchen Partnerschaften können Kinder hervorgehen, die letztendlich für den Fortbestand der Gesellschaft wichtig sind. Daher ist es logisch, solche Partnerschaften zu fördern, z.B. durch steuerliche Vorteile.
Warum homosexuelle Partnerschaften diesselben Steuervorteile - also im Prinzip staatliche Förderung - erhalten sollten, erschließt sich mir beim besten Willen nicht."
Sie machen den logischen Fehler, heterosexuelle Paare deswegen bevorteilen zu wollen weil sie Kinder kriegen KÖNNEN. Aber: Heterosexuelle Paare können auch kinderlos bleiben. Somit ist Ihr Argument unlogisch.
"Wenn sich jemand für Lebensmodelle entscheidet, die steuerlich nicht gefördert werden, ist das doch seine freie Entscheidung."
Homosexuelle haben da keine freie Entscheidung. Sie werden diskriminiert
Bei soviel Unlogik in Ihren "Argumenten" schimmert doch nur eins durch: Ihre Homosexuellenfeindlichkeit.
Steuerliche Förderung von Familiien -- Nachtrag
im übrigen geht es beim Ehegattensplitting nicht um Förderung von Familien, sondern um einen Lastenausgleich da ein Ehepartner auch im Falle von Arbeitslosigkeit des anderen o.Ä. zahlen muss. Oder nah einer Trennung. Und damit wird der Staat entlastet.
Interessanterweise haben aber Homosexuelle in der "Lebenspartnerschaft" die gleichen Pflichten (Unterhalt bezahlen etc.), die Rechte erkennt man Ihnen aber nicht an.
Wo soll das denn gerecht sein?
re ttg
"Normalerweise bekommen heterosexuelle Paare Kinder durch Sexualverkehr."
Es spricht Bände, dass Sie selbst den apodiktischen Satz "Heterosexuelle Paare können auf natürliche Weise Kinder bekommen, homosexuelle Paare nur auf künstliche Weise" gleich wieder mit "normalerweise" einschränken müssen.
Es gibt halt kein Absolutum ...
@Klaus F.
@Klaus F.
"nach wie vor gibt es kein sachliches argument gegen die öffnung der ehe und die vollständige rechtliche gleichstellung.."
Die (heterosexuelle) Ehe ist bei Kindesadoptionen priviligiert, weil es sinnvoll ist, wenn Kinder die Möglichkeit haben in vertrauter Umgebung über sowohl eine weibliche wie auch über eine männliche primäre Identifikationsfigur zu verfügen.
Damit ich nicht das Selbe nocheinmal posten muss ersuche ich Sie höfflichst zwei Kommentare von mir weiter oben zu lesen: 13. Januar 2013 - 17:47 — MFiorino(Also die Verfasser der EMRK); 13. Januar 2013 - 18:05 — MFiorino (@ Silberdrache. Echte Argumente)
@ - 18:14 — Klaus F.
Sie schreiben: "wie absurd, anzunehmen, allein die eltern und ihre jeweilige geschlechtsidentität seien prägend für die psychische entwicklung eines kindes!"
Nein. Aber die Identifikationsmöglichkeiten des Kindes mit Mutter und Vater gleichermaßen tragen wesentlich für das psychische Wohl des Kindes bei! Das abzustreiten und zu bagatellisieren ist wohl eher absurd. Warum dieses Wissen ignorieren und hoffen, das sonstige soziale Umfeld wird es schon richten, nur damit homosexuelle Paare in allem gleichgestellt sind? Und wie gesagt: in sonstigen Fragen (z.B. Steuer- und Erbrecht) bin ich voll und ganz für die Gleichstellung!
@ Specht
"Wenn sich jemand für Lebensmodelle entscheidet, die steuerlich nicht gefördert werden, ist das doch seine freie Entscheidung."
......................................................
Man entscheidet sich nicht homosexuell zu sein, "aus freien Stücken", sondern weil man sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlt.
Es geht den Schwulen auch nichtdarum anderen etwas wegzunehmen, sondern die gleichen Rechte wie bei heterosexuellen einzufordern.
Zusammenlebende Schwule in einer Lebenspartnerschaft werden immer noch zahllose Rechte vorenthalte, nicht nur die steuerlichen.
Liberté, égalité, fraternité ...
... ist der Wahlspruch der französischen Nation. Also sollten die sich auch daran halten.
Auch hier in der Bundesrepublik fände ich es angebracht, allen Menschen die gleichen Rechte zu gewähren. Wie schon mehrfach angeführt, mit einer kompletten Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare wird niemandem etwas weggenommen.
Es geht überhaupt nicht darum, ob ich das "gut finde", es ist eine Frage des Rechts, der Gleichheit vor dem Gesetz. Und da darf es keine Ausnahmen geben, ansonsten ist weder unsere Verfassung noch die Frankreichs das Papier wert, auf dem sie gedruckt wurde!
@Martinus
"Nur in einer auf Lebenszeit angelegten Gemeinschaft eines Mannes und einer Frau findet ein Kind die nötige Geborgenheit, um zu einer reifen Persönlichkeit heranzuwachsen und den richtigen Umgang mit beiden Geschlechtern zu erlernen"
Deswegen kann man auch fast täglich irgendwo lesen wie Kinder aus heterosexuellen Partnerschaften misshandelt/vernachlässigt und sogar von ihren Eltern ermordet werden. Wie man sieht ist eine heterosexuelle Elternschaft das Nonplusultra für ein sorgsames und natürliches Heranwachsen des Kindes.
Epic Fail!!!
Zu den Franzosen - als wenn se keine anderen Probleme hätten tssss.
re mfiorino
"nicht zu vergleichen mit dem Entschluss von vornherein einem Kind absichtlich die Mutter- oder Vaterbeziehung vorzuenthalten."
Nehmen Sie doch freundlichst zur Kenntnis, dass hunderttausende Kinder in höchst unzulänglichen Mutter-Vater-Verhältnissen aufwachsen - ab und zu wird auch eines mal totgeschlagen.
Da dürften Waisen doch bessere Chancen haben, die nach strenger Adoptionsprüfung in eine funktionierende Gemeinschaft aufgenommen werden.
Rückständig
Diese Demonstration ist ein Zeichen dafür, dass es ziemlich gut ist, dass es in Frankreich eine Trennung von Staat und Kirche gibt.
Die Kathohlische Kirche lebt noch im Mittelalter und steht den von der Gesellschaft als Böse empfunden Fundamentalismus nichts nach.
Fundamentalismus ist auch diese Forderung und dessen weite Verbreitung ist sehr schade und gefährlich.
Wer Homoehen nicht akzeptieren will, bzw. Homosexuell orientierten Menschen die Bürger und teilweise sogar Menschenrechte absprechen will gehört für mich klar in das Spektrum bürgerlicher fundamentalistischer extremus der Mitte an und ist genauso gefährlich wie z.B. Islamistische Terroristen, bzw. noch gefährlicher, da sie eine Gesellschaftliche Akzeptanz haben.
Alle Menschen sind gleich egal welcher Sexuellen Ausrichtung und sollten deswegen auch die gleichen Rechte genießen, wer das nicht zubilligt ist ein Feind der Menschenrechte und der Demokratie.
Homosexualität ist keine Modeerscheinung ...
... wie hier offenbar einige Kommentatoren, die gegen die Gleichstellung sind, glauben machen wollen.
Haben diese Kommentatoren sich mal Gedanken darüber gemacht, wie ein junger Mensch der plötzlich erkennt, dass er schwul ist an den Selbstzweifel fast zugrund geht, wie er sich über Jahre versteckt und immer wieder mit dem Gedanken spielt sich das Leben zu nehmen, weil er "anders" ist als diese tolle Gesellschaft es von ihm erwartet.
Nicht ohne Grund gibt es unter schwulen die höchste Selbstmord-Rate.
Wenn man sich dann endlich selbst aktzeptiert, muss man trotzdem ein Leben lang mit Diskriminierung leben.
.. und dann reden einigen Kommentatoren davon, man hätte es sich ja selbst ausgesucht.
Kirchenaustritt
Ich freue mich, daß ich vor 20 Jahren schon aus der Kirche ausgetreten bin und mit den Beiträgen etwas sinnvolles machen konnte.
(Damals war der Austriitt sogar noch umsonst).
Das gesparte Geld spende ich NABU und Greenpeace.
Alle Menschen sich gleich und sollten auch gleiche Rechte haben, nicht nur Pflichten.
Möge die Toleranz mit euch sein!
Mittelalter
Mittelalter
Ich verstehs nicht!
Ich kann einfach nicht verstehen, wie man gegen diese Gleichstellung sein kann! Ich meine, dass Argument, dass keine Kinder, also kein Nachwuchs aus dieser Partnerschaft hervorkommen kann, ist doch völlig falsch! Dann dürften Ehepaare die aus einem biologischen Grund keine Kinder bekommen können, oder wie hier schon gesagt wurde, ältere Ehepaare auch nicht gleichgestellt sein dürfen.
Vielleicht kann es mir jemand erklären!
Wenn ich in einem Kinderheim sitzen würde, glaube ich, würde ich mich freuen, wenn mich jemand adoptieren würde. Und mehr homosexuelle Partnerschaften, welche das Recht haben, Kinder zu adoptieren, bedeuten doch im Endeffekt mehr Adoptionen, oder nicht?
re checker777
"Wo käme eine Gesellschaft hin,wenn zb. 30% in gleichgeschlechtlichen Ehen oder dergleichen leben würden?"
Ja, wo käme sie dann hin? Und vor allem: Was würden Sie denn dagegen tun wollen?
"Ich meine irgendjemand muss ja Kinder auf die Welt bringen"
Und das würden die Homosexuellen tun, wenn man sie bloß nicht heiraten lässt?
"Ganz abgesehen davon das es für eine frühkindliche Entwicklung,ganz egal was immer so erzählt wird hier,absolut wichtig ist von einem Mann und einer Frau groß gezogen zu werden"
Urban legends ...
@standarddeviation
"Es geht um die Einhaltung von Grundrechten und Menschenrechten"
Durch die Differenzierung bzw unterschiedliche Regelung für unterschiedliche Formen von Partnerschaften wird die Einhaltung von Grundrechten und Menschenrechten gewährleistet.
Eine Partnerschaft von zwei Personen des selben Geschlechts ist insbesondere aus der Kindespersperktive nicht das Selbe wie eine Partnerschaft von einem Mann und einer Frau. Und eine wichtigere Persperktive als die Kindesperspektive gibt es nicht.
zu witschie:
mehrere studien in mehreren ländern haben gezeigt, dass kinder in familien mit schwulen oder lesbischen eltern keine psychologischen defizite aufweisen. dass dies doch der fall sei, ist eine bloße behauptung Ihrerseits. also wiederum bauchgefühl statt ratio.
belegt ist hingegen, dass kinder mit nur einem einzelnen elternteil statistisch gesehen gewisse, wenn auch keine wirklich schwerwiegenden, nachteile in ihrer psychischen entwicklung haben.
trotzdem ist die adoption durch einzelpersonen - auch schwule und lesben! - erlaubt. das liegt vor allem daran, dass es hier wie in jedem anderen fall um einzelentscheidungen geht, in denen bestimmte individuelle gründe für eine solche adoption sprechen. selbst wenn es statistisch gesehen irgendwelche messbaren nachteile GÄBE - was, wie gesagt, nicht belegbar ist! -, spricht doch alles dagegen, schwule und lesbische paare GENERELL vom adoptionsrecht auszuschließen.
@karwandler
Sie sehen Zusammenhänge, die es gar nicht gibt. Ersetzen Sie meinetwegen "normalerweise" durch "biologischerweise", dann sehen Sie, dass ich nichts einschränke, sondern nur auf rein biologische Tatsachen aufmerksam mache: Mann+Frau = Kind (sei es nicht immer) -> (grundsätzlich) Nachwuchs für die Gesellschaft. Mann+Mann bzw. Frau+Frau = nie eigene Kinder -> Nachwuchs nur über Dritte, also faktisch ungleich Mann+Frau. Das ist also ein (biologisches) Absolutum. Aber ideologisieren Sie, wie Sie wollen. Ich schließe mir völlig "Specht" an: der Begriff "Gleichberechtigung" wird hier nur instrumentalisiert.
Unsere vermeintliche Intoleranz
Mögen sich alle Kommentatoren angesprochen die in dieser üblichen besserwisserischer Art über Ereignissen meiner Heimat agressiv und unflätig herziehen. Uns geht es vorallem darum dass Kinder nicht künstlich gezeugt werden um in Homoehen, welchen hiermi Tür und Tor dafür öffnen soll, ohne dass sie je die Chance hätten es entschieden zu haben mit ob Identitätskrisen, Diskriminierungen, einsetig geprägtem Weltbild aufwachsen um egoistischen Forderungen derer leiste zu folgen die von Natur aus keine Familie gründen können. In diesem Land das ständig anderen Leuten Kinder im Namen des schändlich missachteten Kindeseswohl entzieht, entfremdet, ++ binationale Kinder und das systematisch, seit Jahrzehnten sollte man leisere Tönen unserer Lebensart betreffend anschlagen. Wir sind ein laistisches Land seit der fr. Revolution, Initiatorland der Menschenrechten, was ihr unsere deutsche Nachbaren treibt gegenüber zurückhaltend ausser siehe Kinderklau welcher international denunziert wird.
ich höre hier immer Konservative. in Frankreich trauen sich...
Meine ganz einfache Frage ist:
Wer geht denn da in Frankreich auf die Strasse?!
Ich glaube es zu wissen...Eine lustige Truppe aus
Katholiken, hardcore Christen, konservativ rechten Bürgergruppen, Moslems,Oppositionelle...
Eine recht seltsam anmutende Gruppe...Naja...in diesen Menschenmassen würde ich mich jedenfalls fürchten.
Und es liegt bestimmt nicht an den Massen! Gruselig...
@Konbrino25
"wenn Sie so denken, müßten Sie allen Alleinerziehenden ihre Kinder wegnehmen, weil die ja Ihrer Ansicht nach auch nur die Interaktion und Kommunikation mit einem Geschlecht bieten können."
Wieso sollte man die positive Bindung zwischen den Alleinerziehenden und ihren Kindern zerstören? Das würde jedes Kind traumatisieren. Das es Alleinerziehende gibt ändert nights daran, dass es sinnvoll und verantwortungsvoll ist danach zu streben zukünftigen Kindern eine Familie mit Mutter und Vater zu bieten. Zu beschliessen mit voller Absicht von vornherein einem Kind das Recht auf eine gelebte Beziehung zu einem Vater und zu einer Mutter in vertrauter Umgebung abzusprechen hat nichts mit der Einstellung der meisten Alleinerziehenden zu ihren Kindern zu tun und ist ethisch völlig anders zu bewerten. Auch aus diesem Grund ist es logisch, dass die Ehe bei Kindesadoptionen eine Sonderstellung hat. Ausserdem haben auch Alleinerziehende elterliche Rechte die man nicht einfach übergehen könnte.
Steinzeit
Steinzeit
Warum wollen Homosexuelle heiraten?
Niemand packt das Problem bei der Wurzel. Im Prinzip geht es den Homosexuellen um Gleichberechtigung. Das ist zu unterstützen.
Nur bitte, ist es nicht langsam an der Zeit, dass der Staat sich aus der Lebensgestaltung seiner Bürger verabschiedet und die Eheschließung wieder in den Bereich entlässt, aus dem er sich damals bedient hat? Wozu ist es noch gut, dass Menschen vor dem Gesetz zu Eheleuten erklärt werden? Warum schaffen wir nicht einfach die Ehe ab?
Wer sich als Ehepaar sieht, der soll sich klerikal trauen lassen. Das bieten alle Religionen an. Und ansonsten wird die Gemeinschaft behördlich eingetragen, fertig.
Es gibt nun einmal gute Gründe gegen ein Konstrukt, welches die Eheschließung, die ursprünglich vor Gott geschlossen wurde, gegen die Überzeugung der Religionen umzustellen. Und man muss als Homosexueller nicht alles nachmachen, was die Hetis vormachen. Ich frage mich sowieso, wo da der Stolz auf die Randgruppenidentität bleibt.
Ich kann mich meinem
Ich kann mich meinem Vorredner anschließen. Ich finde die Abgrenzung zwischen homosexuellen und heterosexuellen Partnerschaften längst überholt und dass wir eigentlich so weit sein sollten, diese alten Vorurteile über Bord zu werfen. Aber leider zeigen auch viele Kommentare hier, dass es noch einiges zu tun gibt. Es gibt keine wissenschaftlich haltbaren Studien, dass homosexuelle Eltern in irgendeiner Weise schlechter oder gar schädlich für die Kinder sind. Diese Geschlechterrollendebatte sehe ich als weitgehend grundlos an. Ich kenne einige Kinder, die bei Homosexuellen groß geworden sind und jedes davon sieht es als Segen an, eben ein bisschen anders aufgewachsen zu sein. Ich hoffe, dass auch Deutschland bald nachziehen wird mit dieser großartigen Politik und dass auch Herr Hollande sich nicht von gewissen Ewiggestrigen beirren lässt!
Gleiches Recht für alle?
Ich frage mich wie weit soll denn dieses Gerede von gleichen Recht für alle gehen. Glauben wir denn wirklich, daß man die menschlichen Bedürfnisse, Rechte und Pflichten zu einem Brei verschmieren kann? Wenn manche meinen, gleichgeschlechtlich zusammen leben zu können oder müssen, ist das eine Sache. Mag auch sein, daß mancher Homosexueller ein guter Vater oder Mutter sein könnte. Doch werden sie nicht daß geben können, was ein Heterosexuelles Ehepaar geben kann! Ich Wehre mich gegen "Gleiches Recht für alle"! Mehr Solidarität und ein besseres soziales Miteinander bekommen wir dadurch nicht!
Schön, dass es noch Menschen
Schön, dass es noch Menschen mit Moral und Anstand gibt.
13. Januar 2013 - 19:35 — MFiorino
"Eine Partnerschaft von zwei Personen des selben Geschlechts ist insbesondere aus der Kindespersperktive nicht das Selbe wie eine Partnerschaft von einem Mann und einer Frau. Und eine wichtigere Persperktive als die Kindesperspektive gibt es nicht."
Sind Ihnen Kinder persönlich bekannt, die mit gleichgeschlechtlichen Bezugspersonen aufwachsen? Ich glaube eher nicht, denn ansonsten würden Sie hier nicht solche Behauptungen im Brustton der Überzeugung vortragen.
Kinder denken und fühlen ganz anders, als Sie es ihnen hier unterstellen. Denen sind ganz andere Dinge wichtig, zum Beispiel Liebe und Geborgenheit. Dinge, an denen es in vielen Familien mangelt.
@ 18:29 — TTG
"an den biologischen Tatsachen und deren gesellschaflichen Konsequenzen ändert das aber nichts."
-> das ist eine Schutzbehauptung.
Denn biologische Tatsachen werden gar nicht zureichend erkannt, und die gesellschaftliche Auseinandersetzung ist schleppend.
Es wird nur eine schlechtere Halbwahrheit gegen eine bessere Halbwahrheit getauscht.
Kenntnisse zur Kenntnis nehmen heißt: Gleichberechtigung
@Witschie
Richtig. Nun ist es für das 'psychische Wohl' des Kindes aber unerheblich ob die Eltern aus Mann+Mann/Frau+Frau oder Mann+Frau bestehen, da das psychische Wohl des Kindes davon abhängt ob die Eltern sich liebewohl um ihren Zögling kümmern - und da schneiden die Kinder aus homosexuellen Familien nicht schlechter ab. Wenn du bereits von Erkenntnissen und Wissen sprichst, so nehme bitte die einschlägigen Studien zu diesem Thema zur Kenntnis, u.a. etwa "Die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften", zufinden etwa auf der Internetseiten des Bundesministeriums für Justiz. Quintessenz: Kinder aus gleichgeschlechtlichen Partnerschaften geht es nicht schlechter, aber sie zeigen sich i.d.R. toleranter und weisen weniger geschlechterrollentypisches Verhalten auf. Nachteile gingen aus den mir bekannten Studien keine hervor.
Dass die Sexualität der Eltern keine Auswirkung auf die Kinder hat wurde gesagt; Sexualität ist keine Erziehungssache.
@karwandler
"Da dürften Waisen doch bessere Chancen haben, die nach strenger Adoptionsprüfung in eine funktionierende Gemeinschaft aufgenommen werden."
Und da es keinen Mangel (seit >20 Jahren nicht, und dass sich daran etwas ändert so gut wie auszuschliessen) an Ehepaaren gibt, die adoptieren wollen und die strenge Prüfung der Ämter bestehen - bin ich dafür, dass Kinder, die zur Adoption freistehen, immer die Möglichkeit bekommen sollten in Familien mit Vater und Mutter aufzuwachsen.
@MFiorino: schonmal Bundesverfassungsgerichtsurteile gelesen?
Es ist vielleicht nicht dasselbe, aber es ist wissenschaftlichen Studien nach nicht von Nachteil für Kinder bei gleichgeschlechtlichen Paaren aufzuwachsen.
Sie haben einfach keine sachlichen Argumente für die Aufrechterhaltung einer Grundrechtsverletzung und Menschenrechtsverletzung!
Und das Bundesverfassungsgericht wird das genauso sehen bzw. sieht es schon so. Lesen Sie doch mal die Urteile, bevor Sie hier einfach unbegründet behaupten, dass durch die Differenzierung zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren und verschiedengeschlechtlichen Paaren die Einhaltung von Grundrechten gewährleistet sei.
Das Bundesverfassungsgericht fordert (!) einen hinreichend gewichtigen Sachgrund für eine Differenzierung zwischen gleichgeschlechtlichen und verschiedengeschlechtlichen Paaren. Und genau diesen Sachgrund gibt es nicht. Und genau deswegen wird das Bundesverfassungsgericht noch dieses Jahr in der Differenzierung einen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz in Artikel 3 GG feststellen.
Auf Meta-Ebene...
Grundsätzlich, auf Meta-Ebene, geht es meines Erachtens hierum: Es gibt eine Jahrtausende alte Institution, die herkömmliche Ehe, die jetzt grundlegend verändert werden soll. Konservative, wie ich, sind der Meinung, dass die Beweislast für solch einen gesellschaflichen Umbruch bei den Revolutionären liegt. Bisher habe ich nur ideologische Phrasen wie "Gleichberechtigung" gesehen, aber keine stichhaltigen Argumente, warum man solch einen Umbau vornehmen soll. Also: If it ain't broke, don't fix it.
@MFiorino
"Eine Partnerschaft von zwei Personen des selben Geschlechts ist insbesondere aus der Kindespersperktive nicht das Selbe wie eine Partnerschaft von einem Mann und einer Frau."
Woher nehmen Sie denn dieses Wissen? Die wissenschaftlichen Studien die ich zu diesem Thema kenne, besagen das exakte Gegenteil.
"Und eine wichtigere Persperktive als die Kindesperspektive gibt es nicht."
Ach so? Und wenn Kinder sich gegenseitig wegen ihrer Haarfarbe necken, körperliche Gewalt als normales Mittel zur Klärung von Streitigkeiten betrachten oder den ganzen Tag nur Schokolade essen wollen, dann haben sie also auch Recht? Kinder müssen erzogen werden um erwachsen zu werden. Dasselbe gilt offenbar für viele Konservative.
Kindesperspektive
Zitat User standarddeviation: »Es geht um die Einhaltung von Grundrechten und Menschenrechten«
Zitat Antwort von User MFiorino: »Durch die Differenzierung bzw unterschiedliche Regelung für unterschiedliche Formen von Partnerschaften wird die Einhaltung von Grundrechten und Menschenrechten gewährleistet.«
Eben nicht, werter User MFiorino. Entweder es gibt Gleichheit vor dem Gesetz oder eine Beschränkung von Grund- und Menschenrechten.
Und zur "Kindesperspektive": ein Kind aus dem Heim weiß nicht, welche Form der Partnerschaft die "bessere" ist, wenn es ihm nicht vorher indoktriniert wurde. Es weiß aber sicherlich auch ohne eigene Erfahrung durch sein Umfeld, dass ein Elternhaus erstrebenswerter ist als das Leben im Heim.
Und der Beweis, dass gleichgeschlechtliche Eltern die schlechteren Eltern sind und einen negativen Einfluss auf das Kindeswohl haben, konnte bisher noch nicht erbracht werden.
"Aus der Provinz" - ARD Propaganda
wäre es eine Anti-Kernkraft Demo gewesen, so hätten die ARD Tugend Jakobiner bestimmt geschrieben:
"Aus allen Teilen des Landes"!
Na ja wers mag
Ich finde Homosexuelle können ruhig heiraten mit allen Pflichten und Rechten. AAAAAAber KInder sollten nicht adoptiert werden können. Hat sich schon jemand Geanken gemacht was KInder durchmachen müssen wenn es bekannt wird wenn sie Homosexuelle "Eltern" haben? Ich habe es erlebt wie die Kinder gedemütigt und beschimpft werden. Das ist kein Kinderspiel mehr sonder harte Realität. Dafür dürfen wir nicht die Augen verschließen!!!!
An MFiorino, Wieso sprechen
An MFiorino,
Wieso sprechen sie von Kinderperspektive? Alle getauften katholischen Kinder wurden nie gefragt ob sie diese Form von Religion haben möchten. Das haben Ihre Eltern entschieden. Nun wollen sie wieder die Kinder misbrauchen, und sie als Grund für Ihre Entscheidung was Gut und was Falsch ist, stellen. Mehr Doppelmoral gibt es nicht.
Homo-Ehe ist Falsch!
Ich hab nichts gegen Homosexuelle das sie zusammen leben und Kinder adoptieren, aber eine Ehe ist ein heiliger bund vor Gott zwischen Mann und Frau, ich kenne kein Glaubesbuch wo homosexuelle ehe erlaubt ist von Gott.
steinzeit?
Mag sein, dass es während der Steinzeit auch Homophobie gab. Dafür war sie lang genug. Ein großer Teil der Steinzeit mag aber von größerer Menschenfreundlichkeit und Toleranz geprägt gewesen sein als die sogenannte Neuzeit, die man auch nicht über einen Leisten scheren kann.
@MFiorino - ich schließe mich Ihnen an.
""Da dürften Waisen doch bessere Chancen haben, die nach strenger Adoptionsprüfung in eine funktionierende Gemeinschaft aufgenommen werden."
Und da es keinen Mangel (seit >20 Jahren nicht, und dass sich daran etwas ändert so gut wie auszuschliessen) an Ehepaaren gibt, die adoptieren wollen und die strenge Prüfung der Ämter bestehen - bin ich dafür, dass Kinder, die zur Adoption freistehen, immer die Möglichkeit bekommen sollten in Familien mit Vater und Mutter aufzuwachsen."
Im übrigen empfinde ich es als nicht ertragbar, dass "man ein RECHT auf Adoption eines Kindes beansprucht". Das KIND steht bei der Aktion im Mittelpunkt und darf nicht aus dem Fokus verloren gehen.
13. Januar 2013 - 19:51 — TTG
Sie sitzen hier einem Mißverständnis auf: es geht um Gesellschaftspolitik, nicht um Biologie. Vermischt man diese beiden Sachen, so nennt man das Biologismus. Biologismus ist eine Ideologie. Eine Ideologie ist ein falsches Bild der Wirklichkeit.
Viele Arten der Diskriminierung, z.B. der Rassismus, um nur mal eine zu nennen, berufen sich auf angebliche biologische Tatsachen. Auch der Sozialdarwinismus ist so eine Ideologie. Jedem Biologen sträuben sich hier die Haare.
@TTG: Gleichberechtigung ist keine Ideologie, sondern Grundrecht
damit ist schon alles gesagt.
13. Januar 2013 - 20:31 — TTG
Sie soll nicht verändert werden, die herkömmliche Ehe, sie hat sich längst verändert. Machen Sie die Augen auf, wenn Sie durch die Welt gehen, Sie werden es bemerken. Oder vielleicht auch nicht, da Sie vielleicht nur Umgang mit Gleichgesinnten pflegen. Machen eigentlich alle Menschen bis zu einem gewissen Grade. Aber es lohnt durchaus, gelegentlich über den eigenen ideologischen Tellerrand hinauszublicken.
Es geht jetzt eigentlich nur darum, die Gesetzeslage und die gesellschaftliche Realität zu harmonisieren, denn sie wird derselben nicht mehr gerecht.
13. Januar 2013 - 20:43 — HartAberWahr
"wäre es eine Anti-Kernkraft Demo gewesen, so hätten die ARD Tugend Jakobiner bestimmt geschrieben:
"Aus allen Teilen des Landes"!"
Vielleicht weil bei einer Anti-Kernkraft Demo das Übergewicht konservativer Katholiken vom Lande nicht ganz so groß wäre? Immerhin sind Kernkraftgegner auch, aber nicht nur, ein städtisches Phänomen.
Religiöse Fundamentalisten haben ihre Basis auf dem Lande. Das ist in jedem Land der Erde so. Außer in Ostfriesland.
Also
so manchmal frag ich mich wenn ich so etwas lese,in welchen Jahrjundert Europa sich befindet.
re ttg
"sondern nur auf rein biologische Tatsachen aufmerksam mache: Mann+Frau = Kind (sei es nicht immer) -> (grundsätzlich) Nachwuchs für die Gesellschaft. Mann+Mann bzw. Frau+Frau = nie eigene Kinder"
Ehe ist definiert als Lebensgemeinschaft. Die Reproduktion ist eine häufige, aber keineswegs obligatorische oder zwangsläufig vorkommende Zusatzerscheinung. Außerdem eine der Willensentscheidung der Ehepartner unterworfene Zusatzerscheinung.
Und damit haben wir uns vom "Biologischen" entscheidend abgesetzt.
Als wenn...
... wegen des Ehegattensplittings auch nur ein Kind mehr geboren wird. Wenn wir ehrlich sind, dient das Splitting in seiner jetzigen Struktur nur den besser Verdienenden. Wenn es bei der ganzen Ehediskussion um Kinder ginge, wäre schon längst unser Steuerrecht entsprechend umgestellt worden. Wieviel Eheleute können keine Kinder bekommen und splitten dennoch... Ich wäre glücklich wenn wir das abschaffen könnten und ich dann eben ohne Splitting heiraten dürfte - dann gleichberechtigt!
13. Januar 2013 - 21:25 — Schnall
"Im übrigen empfinde ich es als nicht ertragbar, dass "man ein RECHT auf Adoption eines Kindes beansprucht". Das KIND steht bei der Aktion im Mittelpunkt und darf nicht aus dem Fokus verloren gehen."
Meinen Sie denn, wenn irgendein heterosexuelles Paar vorspricht und ein Kind adoptieren möchte, daß dann gesagt wird "gut, ihr seid heterosexuell, das reicht uns, ihr kriegt das Kind"? Bei jeder Adoption wird eine Einzelfallprüfung vorgenommen. Die Frage ist ob hier Homosexualität ebenso ein Ausschlußkriterium sein sollte wie beispielsweise Drogensucht und Gewalttätigkeit. Einige hier im Forum scheinen ja zu glauben, daß das so sein und bleiben sollte.
Kopfschüttel...
re ttg
"Es gibt eine Jahrtausende alte Institution, die herkömmliche Ehe, die jetzt grundlegend verändert werden soll."
Schon der Satz ist falsch. Verändert wird an der neuzeitlichen Zivilehe ÜBERHAUPT NICHTS. Sie wird lediglich asugeweitet auf eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft, die ohnehin bereits als gesetzliche Institution existiert.
"Konservative, wie ich, sind der Meinung, dass die Beweislast für solch einen gesellschaflichen Umbruch bei den Revolutionären liegt."
Erstens ist es gar kein Umbruch, und wegen der Beweislast rede ich Ihnen jetzt gar nicht mehr gut zu.
Wir haben ja auch noch ein Verfassungsgericht. Da werden die Konservativen, wie Sie, eben genau hinhören müssen.
haach ich bin so anders, haach ich will doch gleich sein!
Was für eine aktive pressure group doch diese Homosexuellen sind!
Die Diskussion zeigt eindeutig, daß Ehegattensplitting sofort durch Kinderfreibeträge für Steuer, Rentenversicherung und Krankenversicherung (zu 2/3 auch eine Rentenversicherung) zu ersetzen ist.
re ado
"ich kenne kein Glaubesbuch wo homosexuelle ehe erlaubt ist von Gott."
Große Neuigkeit extra für Sie:
Deutschland ist nicht an ein Glaubensbuch, sondern an die Verfassung gebunden.
Und an Einsichten, dass gesellschaftliche Realität nicht irgendwann als unveränderlich festgenagelt wird, sondern sich kontinuierlich entwickelt.
Es gibt ja auch kein Glaubensbuch, dass Frauen autofahren dürfen.
@ - 20:24 — Terranigma
Mir ist die Studie bekannt. Qualitative Befragung von den betroffenen Kindern und ihren gleichgeschlechtlichen Eltern...was erwarten Sie da für Ergebnisse?
13. Januar 2013 - 21:04 — A.D.O
"Ich hab nichts gegen Homosexuelle das sie zusammen leben und Kinder adoptieren, aber eine Ehe ist ein heiliger bund vor Gott zwischen Mann und Frau, ich kenne kein Glaubesbuch wo homosexuelle ehe erlaubt ist von Gott."
Ich habe schon von Ehen gehört, die auf dem Standesamt geschlossen wurden. Da bleibt jede Religion außen vor. Aber wahrscheinlich sind das für Sie gar keine richtigen Ehen.
Es gibt natürlich auch gleichgeschlechtliche Paare, die unbedingt mit dem Segen der Kirche heiraten wollen. Da kann man dann nur sagen, selber schuld.
Aber darum geht es ja bei dieser Diskussion gar nicht.
Es ist doch völlig egal, ob
Es ist doch völlig egal, ob eine Studie sagt, die es wahrscheinlich gar nicht gibt, weil es vorher nicht erlaubt war, dass die Erziehung von Kindern in einer Homoehe genauso funktioniert. Wichtig ist nur, dass das Waisenkind ungerecht behandelt wird, wenn es in eine Homoehe gesteckt wird. Ich möchte nicht so ein Kind sein. Besonders, wenn andere Waisenkinder mehr Glück haben und in eine normale Familie gesteckt werden.
Die Homosexuellen müssen sich damit abfinden, dass ihre gleichgeschlechtliche Partnerschaft zu keine Kinder führt! Das ist Naturgesetz! Kinder sind keine Ware, die man sich einfach so besorgt, wenn man mit ihnen Spaß haben will oder weil es einen selber Freude bringt!!!! Das ist purer Egoismus!
@HLamm
"in der Bundesrepublik fände ich es angebracht, allen Menschen die gleichen Rechte zu gewähren. "mit einer kompletten Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare wird niemandem etwas weggenommen."
Doch. Da die komplette Gleichstellung auch das Adoptionsrecht miteinschliessen würde - ich denke an die gemeinschaftliche Adoption von leibesfremden Kindern - müsste eine Anzahl von Kindern von vornherein, intendiert, entweder den Vater oder die Mutter gänzlich entbehren. Eine Ungleichbehandlung. Da es immer ausreichend verschiedengeschlechtliche Paare gibt die adoptieren wollen kann man erfreulicherweise dafür sorgen, dass alle zur Adoption freistehende Kindern zumindest die Chance bekommen in Lebensgemeinschaft mit einer liebevollen weiblichen und liebevollen männlichen Hauptbezugsperson bzw Identifikationsfigur aufzuwachsen.
"... fände ich es angebracht, allen Menschen die gleichen Rechte zu gewähren" - ja, vorallem den Kindern. Kinderinteressen haben grundrechtlichen Status und Vorrang.
Rechte sind schon gleich
Warum wird eigentlich immer behauptet Schwule und Lesben würden für 'gleiche Rechte' kämpfen? Die haben sie doch schon!
Jeder Mann darf eine Frau heiraten und jede Frau darf einen Mann heiraten. Ob sie homo- oder heterosexuell sind kümmert niemanden, das Recht ist da völlig einheitlich.
Was wirklich von diesen Interessensgruppen gefordert wird ist eine Umdeutung des Begriffs der Ehe, so siehts aus. Es geht nur darum diese Bedeutung aufzuweichen, warum verstehe ich nicht. Wenn Homosexualität gleichwertig ist dann muss sie sich den Heterosexuellen Bräuchen nicht anpassen sondern kann ihre eigenen Rituale und Bezeichnungen prägen.
Horizont
Es ist wirklich interessant, dass das gemeine Volk immer noch der Ansicht ist, dass die Menschen, die in die Kategorie "Mann" und "Frau" gezwängt werden, diese auch vollständig erfüllen, solange sie heterosexuell sind.
@fathaland slim
Gesellschaftspolitik berührt die Biologie, wenn es um den Erhalt der Gesellschaft in rein biologischem Sinne geht, nämlich um den Nachwuchs. Die Gesellschaft hat also ein eindeutiges Interesse daran, diejenigen Beziehungen zu bevorzugen, die diesen Nachwuchs auf Dauer gewährleisten. Homosexuelle Paare können keinen eigenen Nachwuchs zeugen, heterosexuelle schon, sei es nicht in 100% der Fälle. Meine Meinung in dieser Hinsicht mit Rassismus und Sozialdarwinismus zu vergleichen empfinde ich als üble Verleumdung.
@A.D.O.
"Ich hab nichts gegen Homosexuelle das sie zusammen leben und Kinder adoptieren, aber eine Ehe ist ein heiliger bund vor Gott zwischen Mann und Frau, ich kenne kein Glaubesbuch wo homosexuelle ehe erlaubt ist von Gott."
Richtig, die religiöse/kirchliche Ehe ist ein spiritueller Bund von Mann und Frau vor einem Gott an den manche glauben.
Aber die zivile Ehe, um die es hier geht, ist eine weltliche Rechtsinstitution, die der Staat gewährt und die mit weltlichen Rechten und Pflichten versehen ist.
Es sind zwei verschiedene Dinge.
Und wenn man gleichgeschlechtlichen Paaren das Recht auf zivile Eheschließung verwehrt und dies mit religiösen Argumenten begründet, dann hat man nichts verstanden.
Es gibt kein weltlich-sachliches Argument gegen gleiche Rechte für Schwule und Lesben. Es gibt aber Homosexuellenfeindlichkeit und homosexuellenfeindliche Menschen, die mit Scheinargumenten versuchen ihre Homosexuellenfeindlichkeit auszuleben. Und das ist pervers und Menschen verachtend.
re jans
" Kinder sind keine Ware, die man sich einfach so besorgt, wenn man mit ihnen Spaß haben will oder weil es einen selber Freude bringt!!!! Das ist purer Egoismus!"
Meinen Sie jetzt die Adoption durch heterosexuelle Paare?
Oder nicht?
Oder wie?
13. Januar 2013 - 22:12 — JanS
Es war immer schon erlaubt, als Kind bei zwei Männern oder zwei Frauen aufzuwachsen. Darum geht es hier auch gar nicht, es geht um das Adoptionsrecht, und das ist etwas anderes.
Über "Naturgesetze" habe ich weiter oben schon was gesagt. Bitter verstecken Sie ihre Ressentiments nicht hinter der Natur, die mag so was gar nicht.
re ttg
"Die Gesellschaft hat also ein eindeutiges Interesse daran, diejenigen Beziehungen zu bevorzugen, die diesen Nachwuchs auf Dauer gewährleisten."
Die Bevorzugung würde doch nur Sinn machen, wenn sie die Menschen in eine bestimmte Richtung lenkt.
Die Bevorzugung der Hetero-Ehe, die Sie gerne hätten, "bekehrt" aber keinen einzigen Homosexuellen.
Die Bevorzugung als Lenkungsinstrument funktioniert also gar nicht. Sie lügen sich selbst was in die Tasche.
@Klaus F.
"mehrere studien in mehreren ländern haben gezeigt, dass kinder in familien mit schwulen oder lesbischen eltern keine psychologischen defizite aufweisen. "
Ich glaube bei seriöser Betrachtung muss man anerkennen, dass es unter Soziologen und Psychologen bei dieser Frage zu wenig Konsens gibt. Es gibt auch zu viele qualitativ hochwertige Expertisen die dem betreffenden Typus von soziologisch-psychologischen Studien die Aussagekraft absprechen. Zuletzt hat Assoc. Prof Loren Marks, Uni Louisiana in einer gründlichen Expertise (auch auf sciencedirect.com veröffentlicht, 2012) aufgezeigt, dass alle 59 von ihm untersuchten Studien tendenziöse Argumentation oder andere schwerwiegende Mängel beinhalten. Auch die in Deutschland häufig zitierte Studie (Rupp, 2009) der Uni-Bamberg hält nicht einmal einer oberflächlichen Überprüfung Stand. Aktuell bietet die Wissenschaft zu dieser Frage keine ausreichend gesicherte Erkenntnisse.
13. Januar 2013 - 22:21 — TTG
Sie haben meinen Kommentar nicht richtig gelesen. Ich habe Ihre Meinung nicht mit Rassismus und Sozialdarwinismus verglichen, ich habe den Biologismus beschrieben, der zur Rechtfertigung von Rassismus, Sozialdarwinismus und, in Ihrem Falle, Homosexuellenfeindlichkeit benutzt wird.
Kein Kind weniger wird geboren, wenn homosexuelle Paare im Erbschafts- und Adoptionsrecht gleichgestellt werden. Deswegen zeihe ich Sie durchaus der biologistisch begründeten Homosexuellenfeindlichkeit, als Rassisten oder Sozialdarwinisten habe ich Sie nie bezeichnet.
Außerdem ist die Fortpflanzung Privatsache, da hat sich der Staat nicht einzumischen, außer die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, daß Kinder menschenwürdig aufwachsen können und es ihnen an nichts mangelt.
Adoptionsverbot und steuerliche Vorteile der Ehe...
...sind beides grunsätzlich überholte Wege. Früher wollte man mit dem Splitting die Familie mit Kindern stärken, in denen meist die Frau zu Hause bleiben musste, wegen den Kindern. Heute greift das Splitting auch dann, wenn es keine Kinder in der Familie gibt. Richtig lohnt es sich aber erst dann, wenn einer der Ehepartner zu hause bleibt und wenig oder nichts verdient. Egal ob Kinder da sind oder nicht. Ergebnis: Weg mit dem Splitting, weil es eigentlich heute einen Ehepartner eher benachteiligt, als hilft. Genauso muss auch das Adoptionsverbot für Homosexuelle fallen. Es ist einfach durch nichts nachgewiesen, dass es Kinder bei homosexuellen Eltern schlechter haben als bei heterosexuellen Eltern! Auch das Gerede, ein Kind braucht Mann und Frau um sich orientieren zu können. Ich glaube Kinder brauchen Zuneigung und Vorbilder. Ob das Vater und Mutter oder zwei Mütter oder zwei Väter machen ist doch egal!
re warmduscher
"Warum wird eigentlich immer behauptet Schwule und Lesben würden für 'gleiche Rechte' kämpfen? Die haben sie doch schon!"
Eben nicht.
Aber es ist wohl verlorene Liebesmüh, es Ihnen noch mal zu erklären ...
förderung theoretischer kinder?
das bundesverfassungsgericht hat bei der entscheidung zur erbschaftssteuer bereits grundsätzliche erwägungen festgehalten. im gegensatz zu einigen kommentator_innen widerspricht das BVerfG hier eindeutig der behauptung, exklusive eheprivilegien seien allein durch POTENTIELLE kinder zu rechtfertigen:
"Die Ungleichbehandlung ist auch nicht dadurch legitimiert, dass grundsätzlich nur aus einer Ehe gemeinsame Kinder hervorgehen können [...]. In ihrer Eignung als Ausgangspunkt der Generationenfolge unterscheidet sich die Ehe zwar grundsätzlich von der Lebenspartnerschaft [...]. Dieser Gesichtspunkt kann jedoch nicht als Grundlage einer unterschiedlichen Behandlung von Ehegatten und Lebenspartnern herangezogen werden, da er in der gesetzlichen Regelung nicht hinreichend umgesetzt ist. Denn das geltende Recht macht - im Unterschied zu früheren Regelungen - die Privilegierung der Ehe bzw. die Höhe des Freibetrags für Ehegatten gerade nicht vom Vorhandensein gemeinsamer Kinder abhängig."
@schnall
"Im übrigen empfinde ich es als nicht ertragbar, dass "man ein RECHT auf Adoption eines Kindes beansprucht". Das KIND steht bei der Aktion im Mittelpunkt und darf nicht aus dem Fokus verloren gehen."
Eben. Das sehe ich auch so. Und eben deswegen muss es erlaubt sein, dass auch ein homosexuelles Paar ein Kind adoptiert. Eine Überprüfung hinsichtlich des Kindeswohls findet doch sowieso statt.
Außerdem werden die Kinder auch durch dieses Recht geschützt, denn was passiert mit einem Kind, das nur eine seiner beiden nächsten Bezugspersonen auch rechtlich als Vater oder Mutter hat, wenn diese Person zu Schaden kommt oder gar stirbt? Reißt man es dann auch noch aus den Armen des verbliebenen - ja, ich sage das ganz bewußt - Elternteils?
@JanS: selbstenttarnter Homosexuellenfeind
"Es ist doch völlig egal, ob eine Studie sagt, die es wahrscheinlich gar nicht gibt, weil es vorher nicht erlaubt war, dass die Erziehung von Kindern in einer Homoehe genauso funktioniert. Wichtig ist nur, dass das Waisenkind ungerecht behandelt wird, wenn es in eine Homoehe gesteckt wird. Ich möchte nicht so ein Kind sein. Besonders, wenn andere Waisenkinder mehr Glück haben und in eine normale Familie gesteckt werden.
Die Homosexuellen müssen sich damit abfinden, dass ihre gleichgeschlechtliche Partnerschaft zu keine Kinder führt! Das ist Naturgesetz! Kinder sind keine Ware, die man sich einfach so besorgt, wenn man mit ihnen Spaß haben will oder weil es einen selber Freude bringt!!!! Das ist purer Egoismus!"
Wenn Homosexuelle Kinder adoptieren wollen, dann ist es Egoismus? Und wenn Heterosexuelle Kinder adoptieren wollen, dann ist es kein Egoismus?
Sie haben sich gerade selbst als schlicht homosexuellenfeindlich entlarvt.
@MFiorino: Ihre Annahme ist falsch
"Da es immer ausreichend verschiedengeschlechtliche Paare gibt die adoptieren wollen kann man erfreulicherweise dafür sorgen, dass alle zur Adoption freistehende Kindern zumindest die Chance bekommen in Lebensgemeinschaft mit einer liebevollen weiblichen und liebevollen männlichen Hauptbezugsperson bzw Identifikationsfigur aufzuwachsen."
Sie machen damit implizit die Annahme, dass es Kindern bei einem verschiedengeschlechtlichen Paar besser ginge als bei einem gleichgeschlechtlichen Paar. Das ist jedoch wissenschaftlich erwiesen nicht der Fall. Kinder sind sowohl bei verschiedengeschlechtlichen als auch beigleichgeschlechtlichen Paaren grundsätzlich genausogut aufgehoben. Ihre Annahme ist somit falsch.
Das zeigt, dass Sie schlicht homosexuellenfeindlich sind.
@Klaus F.
"trotzdem ist die adoption durch einzelpersonen - auch schwule und lesben! - erlaubt. ........"
Grund für solche Adoptionen ist immer eine bestehende Eltern-Kind ähnliche Bindung die im Interesse des Kindes nicht aufgebrochen werden soll. Bei der Adoption von Kindern die nicht in einem solchen Verhältnis leben werden in der Praxis Ehepaare bevorzugt. Einzelpersonen, heterosexuell oder homosexuell, haben in der Praxis keine Chance ein solches Kind zu adoptieren. Die Bestimmung, dass Einzelpersonen gegebenenfalls adoptieren können existiert rein im Interesse bestimmter Kinder und bietet keinen Anhaltspunkt bzw Argumentation dafür, dass die gemeinschaftliche Adoption leibesfremder Kinder durch gleichgeschlechtliche Paare sinnvoll wäre, solange ausreichend verschiedengeschlechtliche Ehepaare zur Verfügung stehen, was immer der Fall ist.
@Warmduscher: ihre Aussagen sind falsch
"Warum wird eigentlich immer behauptet Schwule und Lesben würden für 'gleiche Rechte' kämpfen? Die haben sie doch schon!"
Falsch, es gibt Benachteiligungen im Steuerrecht und Adoptionsrecht.
"Jeder Mann darf eine Frau heiraten und jede Frau darf einen Mann heiraten. Ob sie homo- oder heterosexuell sind kümmert niemanden, das Recht ist da völlig einheitlich."
Das Geschlecht des Lebenspartners ist untrennbar mit der eigenen sexuellen Identität verbunden. Wenn Sie behaupten ein schwuler Mann könne doch einfach eine Frau heiraten, dann machen Sie sich lächerlich.
"Was wirklich von diesen Interessensgruppen gefordert wird ist eine Umdeutung des Begriffs der Ehe, so siehts aus."
Gefordert werden im Kern gleiche Rechte. Und wenn man gleiche Rechte hat, warum sollte man es anders nennen als Ehe, wenn doch schon die Menschen statt eingetragener Partnerschaft "Ehe" sagen? Außerdem: Seperate but equal is not equal. Das lehrt die Geschichte. Niemand möchte ständig nur hinten im Bus sitzen.
Es sind so immer die selben
Es sind so immer die selben "Argumente". Sie oft zu wiederholen macht sie auch nicht wahr. Nehmen wir mal das Thema Kinder und welche "Hölle und Qualen" man ihnen antut leben sie mit einem homosexuellen Paar. Das sollte eine Studie in Bayern untermauern. Es kam anders. Hier der Link zur Studie des bayerischen Staatsinstituts für Familienforschung an der Universität Bamberg. http://www.aerzteblatt.de/archiv/66250
Und was ist mit den allein Erziehenden?
Und warum bekommen Ehepaare die keinerlei Kinderwunsch haben eigentlich steuerliche Vergünstigungen? Und warum haben homosexuelle Menschen in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft alle Pflichten analog zur Ehe aber nicht alle Rechte?