Ich glaube nicht, dass der Tourismus wegen dem Schiff leidet, sondern eher wegen der Bergungsaktion. Denn dadurch ist es eben nicht besonders ruhig.
Hätten sie das schiff dort gelassen, halbwegs abgesichert, dass es nicht wegrutscht, dann hätte Giglio jahrzehntelang eine super Touristenattraktion und zwar nicht nur für Tagestouristen, sondern auch für Strandurlauber. Ein Badespaß mit einem gekenterten Schiff im Hintergrund ist doch weltweit einmalig (jedenfalls in den Touristengebieten).
Und für die Moralprediger und Ökos wär es ein super Symbol für die Auswirkungen der Menschen auf die Umwelt.
Es stellt sich die Frage, ob eine Bergung in Teilen - also das weitgehende Verschrotten des Wracks vor Ort - nicht sinnvoller gewesen wäre. Ähnliches hat man bereits 2004 beim im Ärmelkanal gesunkenen Autofrachter "Tricolor" erfolgreich durchgeführt.
Da das Wrack der "Tricolor" ein gefährliches Schifffahrtshindernis darstellen, wurde das Wrack vor Ort zersägt und die Teile anschließend verschrottet.
hat vor Jahren gezeigt, wie man ein havariertes Schiff retten kann: Ping-Pong-Bälle in den Rumpf pumpen und schon richtet sich das Wrack auf und säuft nicht ab. Mit der heutigen Technik eine Kleinigkeit: Styroporschnitzel, die fast nichts kosten, in den Rumpf gepumpt und die „Costa Concordia“ in einen Abwrackhafen geschleppt. Doch daran hätten ja zu wenige Unternehmer, Experten und Spezialisten verdient. – Wir haben unseren "Hauptstadtflughafen“ und Italien seine „Costa Concordia“.
....."Hätten sie das schiff dort gelassen, halbwegs abgesichert, dass es nicht wegrutscht, dann hätte Giglio jahrzehntelang eine super Touristenattraktion und zwar nicht nur für Tagestouristen, sondern auch für Strandurlauber...."
das sind seltsam makabere ansichten und sicherlich nicht im interesse dieser inselbewohner.
das schiff gehoert da schnellstens entfernt und die angelegenheit vergessen.
zu bedauern sind nur die angehoerigen die nie mehr ihren den verlust ihrer liebsten vergessen werden.
Wenn man keinen Urlaub am Strand machen kann, weil man weiß, dass dort Menschen gestorben sind, dann kann man nie mehr am Strand Urlaub machen, denn an jedem größeren Badestrand ist irgend wann schon mal jemand ertrunken.
Das Wrack muss so schnell wie möglich aus dem Wasser gezogen und entsorgt werden, schlimm genug, was in einem Jahr da alles ausgetreten sein mag. Unfallautos lässt man ja auch nicht auf der Straße oder am Waldrand stehen, oder?
"Und für das Ökosystem vor der Insel wäre es eine Katastrophe.
Auch die Badetouristen wären über all die Schadstoffe im Wasser, die sich im Laufe der Zeit aus dem Wrack lösen vermutlich nicht so super erfreut."
Unfug, Öl und Diesel wurden doch schon abgepumpt. Die paar Tropfen, die noch drin sind und der Rest der "Schadstoffe" machen da nix mehr aus. Wäre schließlich nicht das erste Schiffswrack, was man der Natur überlassen hätte. In Hawai haben sie sogar ein Denkmal drüber gebaut ;-)
die Seefahrtgeschichte ist
die Seefahrtgeschichte
ist ein grosses Meer von Träumen
dahin sind sie.
Dahingerafft,
von merkwürdiger und beargwöhnter
Besatzung und Führung.
Die ihr Schiff und alles andere im Stich lassen,
(erinnert irgendwie an Politik, nach uns die Anderen die aufräumen)
webcam
Es gibt eine Webcam mit der man die täglichen Arbeiten am Wrack live verfolgen kann: einfach mal nach "giglionews webcam" suchen.
Unwirtliches Klima
Wieso ist ds Klima in Giglio im Winter unwirtlich? Ich wäre jetzt gerne in Giglio. Waren Sie schon mal im Winter in Hamburg? Also.
Ich glaube nicht, dass der
Ich glaube nicht, dass der Tourismus wegen dem Schiff leidet, sondern eher wegen der Bergungsaktion. Denn dadurch ist es eben nicht besonders ruhig.
Hätten sie das schiff dort gelassen, halbwegs abgesichert, dass es nicht wegrutscht, dann hätte Giglio jahrzehntelang eine super Touristenattraktion und zwar nicht nur für Tagestouristen, sondern auch für Strandurlauber. Ein Badespaß mit einem gekenterten Schiff im Hintergrund ist doch weltweit einmalig (jedenfalls in den Touristengebieten).
Und für die Moralprediger und Ökos wär es ein super Symbol für die Auswirkungen der Menschen auf die Umwelt.
@ Feidl
Zitat: "Und für die Moralprediger und Ökos wär es ein super Symbol für die Auswirkungen der Menschen auf die Umwelt."
Und für das Ökosystem vor der Insel wäre es eine Katastrophe.
Auch die Badetouristen wären über all die Schadstoffe im Wasser, die sich im Laufe der Zeit aus dem Wrack lösen vermutlich nicht so super erfreut.
Gruß, zopf.
@Feidl: Also ich find den Pott gruselig,
und wissend, dass da vermutlich noch zwei Tote drinliegen kann ich da keinen gemütlichen Urlaub in Sichtweite verbringen.
Und als Mahnmal mag es taugen, aber vor allem als ein Mahnmal der Eitelkeit. Und das wollen vielleicht viele auch nicht sehen.
Seltsam
Es stellt sich die Frage, ob eine Bergung in Teilen - also das weitgehende Verschrotten des Wracks vor Ort - nicht sinnvoller gewesen wäre. Ähnliches hat man bereits 2004 beim im Ärmelkanal gesunkenen Autofrachter "Tricolor" erfolgreich durchgeführt.
Da das Wrack der "Tricolor" ein gefährliches Schifffahrtshindernis darstellen, wurde das Wrack vor Ort zersägt und die Teile anschließend verschrottet.
Schon Micky Maus
hat vor Jahren gezeigt, wie man ein havariertes Schiff retten kann: Ping-Pong-Bälle in den Rumpf pumpen und schon richtet sich das Wrack auf und säuft nicht ab. Mit der heutigen Technik eine Kleinigkeit: Styroporschnitzel, die fast nichts kosten, in den Rumpf gepumpt und die „Costa Concordia“ in einen Abwrackhafen geschleppt. Doch daran hätten ja zu wenige Unternehmer, Experten und Spezialisten verdient. – Wir haben unseren "Hauptstadtflughafen“ und Italien seine „Costa Concordia“.
@ Feidl
....."Hätten sie das schiff dort gelassen, halbwegs abgesichert, dass es nicht wegrutscht, dann hätte Giglio jahrzehntelang eine super Touristenattraktion und zwar nicht nur für Tagestouristen, sondern auch für Strandurlauber...."
das sind seltsam makabere ansichten und sicherlich nicht im interesse dieser inselbewohner.
das schiff gehoert da schnellstens entfernt und die angelegenheit vergessen.
zu bedauern sind nur die angehoerigen die nie mehr ihren den verlust ihrer liebsten vergessen werden.
..
Wenn man keinen Urlaub am Strand machen kann, weil man weiß, dass dort Menschen gestorben sind, dann kann man nie mehr am Strand Urlaub machen, denn an jedem größeren Badestrand ist irgend wann schon mal jemand ertrunken.
Raus damit
Das Wrack muss so schnell wie möglich aus dem Wasser gezogen und entsorgt werden, schlimm genug, was in einem Jahr da alles ausgetreten sein mag. Unfallautos lässt man ja auch nicht auf der Straße oder am Waldrand stehen, oder?
@zopf
"Und für das Ökosystem vor der Insel wäre es eine Katastrophe.
Auch die Badetouristen wären über all die Schadstoffe im Wasser, die sich im Laufe der Zeit aus dem Wrack lösen vermutlich nicht so super erfreut."
Unfug, Öl und Diesel wurden doch schon abgepumpt. Die paar Tropfen, die noch drin sind und der Rest der "Schadstoffe" machen da nix mehr aus. Wäre schließlich nicht das erste Schiffswrack, was man der Natur überlassen hätte. In Hawai haben sie sogar ein Denkmal drüber gebaut ;-)
Edit
"In Hawai haben sie sogar ein Denkmal drüber gebaut ;-)"
Sorry, ich meine natürlich Mahnmal.