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Frage

Wie wird der Unterschied zwischen "offener" und "verdeckter" Videoüberwachung definiert?

Oder heißt das jetzt im KLartext, ALLES wird OFFEN überwacht?

Heimliches Filmen bitte NUR durch den Staat!

Dann aber ohne jedwede Kontrolle oder Einschränkung. Das ist, was unsere Politiker wollen.

Das gleiche Schema sieht man allgemein beim Datenschutz.

Datenschutz JA, aber nur beim Arbeitgeber. Dagegen KEIN Datenschutz oder Privatsphäre, wenn es um den Staat und seine Ziele Bekämpfung der "Kinderpornographie", des "Terrorismus", oder des "Extremismus" (= übersetzt: gewünschte Bürger-Überwachung) geht.

@ kare

Sie fragen:
"Wie wird der Unterschied zwischen "offener" und "verdeckter" Videoüberwachung definiert?"

Das ist ganz einfach:
Offen heißt dass die Kameras sichtbar und jedem Mitarbeiter bekannt sind.
Und das ist gut so, denn die Probleme die es bisher gab, wie z.B. bei Lidl und Co, dass Mitarbeiter gefilmt wurden ohne es zu wissen wird es so nicht mehr geben weil es zukünftig rechteswidrig und strafbar ist. Das war es bisher nicht!

Ob ALLES jetzt OFFEN überwacht wird ist eine Frage der Notwendigkeit.
In Unternehmen mit Betriebsrat muss der zustimmen sonst gibt es diese nicht!

Das könnte auch unter "Initiative Pro Inventurdifferenz" laufen

Niemand veranlasst und BEZAHLT Videoüberwachung einfach so. Allein eine wirksame Auswertung ist sehr teuer. Wenn es der Diebstahlsabwehr dient, ist es voll gerechtfertigt. Eine Beschränkung der Auswertungskriterien hätte vollauf genügt.

Teufel und Belzebub

Klingt mir stark nach einem Gesetzentwurf, wo man den Teufel an die Wand malt ("Eine verdeckte Bespitzelung von Beschäftigten darf es in diesem Land nicht mehr geben") und gleichzeitig aber den Belzebub zum Sicherheitsbeauftragten macht ("Sie muss erforderlich sein; außerdem darf kein überwiegendes Interesse des betroffenen Mitarbeiters entgegenstehen").

Solange man die Auslegung des Gesetzes wieder den Rechtsabteilungen großer Konzerne überlässt, ist es nur eine Frage der Zeit bis zum nächsten großen Skandal.

Was sind denn das zB für "Einschränkungen", die eine GPS-Überwachung von Mitarbeitern erlauben würde?
In diesem Zusammenhang fällt mir ein, daß manche Zeitarbeitsfirmen ihren Angestellten kostenlose iPhones zur Verfügung stellen. Das ist wohl billiger als im Krankheitsfall den Privatdetektiv zu beauftragen ...

Warum nicht jede Bespitzelung explizit verbieten und ein Büro im Arbeitsministerium einrichten, das nur auf Antrag eine Einschränkung erlaubt?
Das wäre Rechtsschutz.

@ TheodorTugendreich

Sie schreiben:
"Niemand veranlasst und BEZAHLT Videoüberwachung einfach so."

Nein, einfach so sicher nicht.
Aber leider hatte es bisher eben häufig nichts mit Diebstahlschutz zu tun sondern einfach nur mit genereller Bespitzelung der Mitarbeiter, wie bei Lidl und Co. ja deutlich zu sehen war.
Und das MUSS verboten werden, deswegen ist dieses Gesetz richtig!

Die Überwachung gegen Diebstahl kann offen erfolgen, das ist dann gleichzeitig auch Prävention, denn wenn jemand weiß dass überwacht wird klaut er gar nicht erst!

Dieses Gesetz musst kommen nach den Skandalen die wir erlebt haben!

Reine Wählereinschleimerei

Bei einem bekannten Deutschen Einzalhändler hat eine Verkäuferin insgesamt 8000€ über die Pfandtaste gestohlen, so hat es funktioniert:

Wird eine Pfandflasche vom Automaten nicht erkannt, geht der Kunde damit zur Kasse.
Die Kassiererin kontrolliert ob sich das Pfandsiegel auf der Flasche befindet (könnten ja auch österreichische Flaschen sein), wenn dies vorhanden ist, gibt sie bei der Kasse die Zahl der Flaschen ein und drückt die Pfandtaste.

Das Pfand bekommt der Kunde an der Kasse direkt ausbezahlt.
Eine Kontrolle der Flaschen durch Vorgesetzten/Marktleitung findet nicht statt.

Das hat die besagte Dame ausgenutzt und insgesamt 8000€ auf diese Weise selbst eingesackt. Das sind 32.000 Flaschen !
Der Einzelhändler ließ eine Kamera aufstellen um den Schuldigen zu finden, fand sie, kündigte ihr.

Anstatt froh zu sein nicht vor Gericht geschlept zu werden hat die Frau den Arbeitgeber angezeigt und Recht bekommen.
Danke liebe Gewerkschaften.

Du bist Deutschland...

Was ist so toll daran ???

Internen Studien zu Folge (Schlecker etc.) sind die Mitarbeiter diejenigen die am meisten klauen.Wie gesagt ist das eine interne Studie gewesen.Die Unschuldsvermutung das der Kunde kein Dieb ist gilt auch nicht mehr.Es werden nicht die Kunden überwacht,sondern Die KUNDEN und die MITARBEITER.Alle sind zu kontrollieren und zu überwachen.Meine Frage an alle Forenteilnehmer:" Hat da nicht der eine oder andere nicht kriminelle Mensch auch ein Problem mit ???".Haben WIR nicht alle die Nase voll wegen dauernder heimlicher und offensichtlicher Überwachung und Kontrolle während der Staat unsere persönlichen Daten (Adresse,Alter,Geschlecht) an die Wirtschaft verhökert ?? Hier wird ein beschissenes Klima erzeugt,während Bankster ungeschoren und mit höchsten Boni die Weltwirtschaft zerstören dürfen.Der Schaden an Familien und Singlehaushalten dürfen wir dann durch erhöhte Steuern und Arbeitslosigkeit und fehlender ausreichender Rente bezahlen.Kein Wunder das die Greencard kein Erfolg ist u. war.

MEHR Überwachung dank CDU/CSU und FDP.

Aha. Heimliche Überwachung fällt jetzt weg (was vorher ja eh schon verboten war!) - und dafür sehen wir jetzt die Kameras, die uns am Arbeitsplatz überwachen? Und diese Überwachung soll auch noch gefördert werden?

Irgendwie passt die Überschrift des Artikels nicht so ganz zum Thema. Die heimliche Überwachung war schon verboten. Die Änderung, die jetzt kommt, ist, dass die Koalition mehr Überwachung von Arbeitnehmern anstrebt.

Typisch Union/FDP: Union ist für Überwachung und FDP ist nicht gerade als arbeitnehmerfreundlich verschrien. Da passt diese Schlagzeile doch 1:1 in das Profil dieser beiden Parteien!

Die CDU ist bei ca. 40%. Komisch, dass die Arbeitnehmer offenbar solche Nachrichten hier nicht verfolgen - oder wie kommen solche Umfragewerte zustande??? Ist mir unerklärlich.

Feuert den Personalchef!

Wenn Aldi-Süd es für nötig erachtet seine Mitarbeiter per Videoaufzeichnung zu überwachen und gar den Hausdetektiv auf die eigenen Angestellten anzusetzen, anstatt die Kundschaft auf mögliche Ladendiebe unter die Lupe zu nehmen,dann ist bei der Einstellung des Personals dem Personalbüro ein erheblicher Fehler unterlaufen.
Der Personaldienstleiter-Süd gehört meiner Meinung nach verstärkt beobachtet...

@TheodorTugendreich : Inventurdifferenz ?

Ladendiebstahl ist seit Jahren ein Problem, und zwar auch ein gesellschaftliches und damit ein politisches.

In vielen Politikfeldern mit ähnlichen Verwerfungen ist der übliche Vorschlag, in innovative Techniken zu investieren. So zB bei den Automobilindustrie: nicht etwa Tempolimit, höhere Besteuerung oder Wegfall des Dienstwagenprivillegs wird umgesetzt, sondern Leichtbauweise und geringerer Verbrauch werden sogar gefördert.

Warum soll aber ausgerechnet bei der Diebstahlsprävention ein so arbeitnehmerunfreundliches Gesetz der Stand der Dinge werden? Vor allem dann, wenn der Gesetzgeber ja selbst zugibt, das seit dem letzten Skandal sich kaum etwas verbessert hat.

Hier mangelt es an Verhältnismäßigkeit. Die Einschnitte sind drastisch und die Einhaltung wird nicht überwacht, die Spione sollen sich selbst beschränken, das ist lächerlich.

Glaubt man wirklich, daß Arbeitnehmer heute sich noch trauen, ihre Rechte einzuklagen, wenn man schon wegen Krankheit entlassen werden kann?

Überwachung

Bei jedem Kriminellen, Kinderschänder etc. gilt, er ist unschuldig (Unschuldsvermutung) bis man ihm die Tat nachgewiesen hat. Bei Arbeitnehmern und Arbeitslosen bzw. Erwerbslosen geht man von Vornherein davon aus, dass sie kriminell sind.

UNMÖGLICHE Berichterstattung

Das heimliche Filmen eines Arbeitnehmers ist nach dem Arbeitnehmerdatenschutz bereits illegal und ist nach dem BAG nur in extremen Ausnahmezuständen akzeptabel.

Was die Regierung hier beschliest ist eine Ausweitung der Videoüberwachung und ich lese hier tatsächlich in der Überschrift: "Koalition will heimliches Filmen am Arbeitsplatz verbieten". Ich fasse es nicht. Jemand der nur die Überschriften überfliegt wird hiermit eine Glanzleistung der Regierung verkauft.

Ich hätte es niemals für möglich gehalten, dass die Tagesschau derart Werbung für die Regierung macht und die Schandpläne lediglich als Kleingedrucktes hinten anführt.

S.M

Bezahlt man die Angestellten

Bezahlt man die Angestellten halt anstaendig, gibt ihnen genug Urlaub, zwingt ihnen keine Ueberstunden auf, ermoeglicht regulaer vernueftige Arbeitszeiten, macht Betriebsausfluege, ein freies Wochenende, Handschlag am Arbeitsplatz zur Begruessung vom Chef, ordentliches Weihnachtsgeld, Sozialleistungen... macht man den Arbeitnehmer gluecklich, dann beklaut er einen auch auch nicht. Dann kann man sich die Ueberwachung sparen. Das gleiche gilt fuer die Kunden... Dieses ganze fuer und wieder von Ueberwachung ofenbart nur eine kranke Gesellschaft, nicht aber Datenschutzprobleme.

Statt Persönlichkeitsrechte ständiger Generalverdacht?

Da staune ick aber...
War es nicht alleine schon aus den Persönlichkeitsrechten her untersagt, von anderen Menschen ungenehmigte/heimliche Film-, Foto-, Tonaufnahmen herzustellen?
Augenscheinlich gilt alleine schon meine Mitarbeit bei Firmen als gefährlicher Umstand, der meine ständige (???) und geheime Überwachung rechtfertigt?
Also, von vornherein erstmal ein grundsätzlicher Diebstahls-/Betrugs-/Vergehensverdacht gegen mich, der meine Überwachung angemessen erscheinen lässt...?
Verflucht, ich bin im falschen Zug!

Von der linken in die rechte Tasche

"Danach soll die heimliche Videoüberwachung von Arbeitnehmern ausdrücklich verboten werden, die offene Überwachung jedoch ausgeweitet."

Alles läuft auf der gleichen Frequenz: Tatsachen verdrehen, umbenennen, laufen lassen. Berühmtestes Beispiel "Lebensleistungsrente": 1. ist jede Rente eine Rente, die auf Leistung beruht und 2. sind die paar Zusatzpiepen diesen Titel nun wirklich nicht wert.

Bei offener Überwachung ist der Vorteil, dass so dumme Ideen im Vorwege ausgeschlossen werden, weil man weiß, dass man erwischt wird. Andererseits müsste man vielleicht mal definieren, wo öffentlich zuende ist wie z.B. auf der Toilette oder im Umkleideraum, denn sonst findet sich mancher womöglich auf YouTube in der Schmuddelecke wieder.

es ist doch...

seit jahrzehnten fakt,das mindestens die hälfte der diebstähle in geschäften und kaufhäusern durch das personal begangen wird...
wenn das heimliche filmen am srbeitsplatz verboten wird,dann muß auch das heimliche filmen im allgemeinen verboten werden...
ich muß also überall dort wo kameras angebracht sind immer darauf hingewiesen werden...sonst reicht die einfach erklärung ich hätte von der aufnahme nichts gewußt aus,um solche aufnahmen im bedarfsfall für illegal,also nicht gerichtsverwertbar,zu erklären...

Wer klaut.

@Das Ding:
Es ist vollkommen falsch, dass nur unglückliche Leute klauen. Auch viele, welche mit ihren Job hoch zufrieden sind nehmen den Tacker etc. mit nach Hause.
Ebenfalls klaut der Kunde oder wer auch immer nicht aus Geldnot. Solche Behauptungen hört man immer wieder, jedoch würde es nach so einer Logik gar keine Bankster, Steuerhinterzieher etc. geben.
Man eignet sich illegal etwas an, weil man es kann oder weil man denkt es stünde einem zu. Der Bettler der ein Brötchen einsteckt um nicht zu verhungern ist lediglich eine bagatellisierung und romantisierung krimineller Handlungen.
Ansonsten ist das Ausweiten einer offenen Videoüberwachung kein Problem und leider oft Notwendig. Nur verdeckte darf es nicht geben.

@jalte

Sehe ich genauso. Der Titel dieses Beitrags passt nicht zum Inhalt.

@) Bernd1

Mann schafft durch Überwachung KEIN Vertrauen!

Vertrauewn kann man nur durch persönlichen Kontakt herstellen. Deswegen halte ich diese ganze Überwachung nur für einen Unfug!

@ Dr.Kawasaki

Sie schreiben:
"Aha. Heimliche Überwachung fällt jetzt weg (was vorher ja eh schon verboten war!) - und dafür sehen wir jetzt die Kameras, die uns am Arbeitsplatz überwachen? Und diese Überwachung soll auch noch gefördert werden?"

Da sind Sie vielleicht falsch informiert?
Die verdeckte Überwachung war bisher NICHT grundsätzlich verboten!
Dass jetzt alle Mitarbeiter darüber informiert sein müssen wo mit Kameras überwacht wird ist ein großer Fortschritt!

Wenn man weiß wo Kameras überwachen kann man sich entsprechend verhalten und das ist sinnvoll.
Die Schäden die vielen Unternehmen bisher wegen Diebstahl von Waren oder Informationen entstanden sind schaden nicht nur den betroffenen Unternehmen UND ihren Mitarbeitern sondern teilweise auch unserer Volkswirtschaft!
Ein gutes und sinnvolles Gesetz!

@ kare

Sie schreiben:
"Mann schafft durch Überwachung KEIN Vertrauen!
Vertrauewn kann man nur durch persönlichen Kontakt herstellen. Deswegen halte ich diese ganze Überwachung nur für einen Unfug!"

Vertrauen war noch nie ein Schutz gegen Diebstahl!

Bei den riesigen volkswirtschaftlichen Schäden die durch Diebstahl von Waren und Informationen in den Unternehmen entsehen müssen die Unternehmen sich wehren.
Und der Staat muss daran interessiert sein dass auch durch Prävention möglichst viele Straftaten verhindert und dass Schäden minimiert werden!
Es geht hier nicht um Kindergärten sondern um Milliardenschäden unter denen Unternehmen UND unsere Volkswirtschaft leiden!

@ jalte

Sie schreiben:
"Das heimliche Filmen eines Arbeitnehmers ist nach dem Arbeitnehmerdatenschutz bereits illegal und ist nach dem BAG nur in extremen Ausnahmezuständen akzeptabel."

Dann können Sie sicher auch mitteilen nach welchen Gesetzen denn dieses Filmen bisher strafbar ist?
In Zukunft wird es strafbar sein und es gibt auch keine zugelassenen Ausnahmezustände mehr!
Ab und zu hilft es die Parteibrille abzunmehmen und die Realitätn zu werten. Dieses Gesetz ist ein großer Schritt zum Schutz der Arbeitnehmer vor heimlicher Beobachtung!
Als ehemaliges Betriebratsmitglied in einem großen Industrieunternehmen kann ich nur sagen dass wir auf ein solches Gesetz sehr lange gewaret haben! Als die IG Metall vor etwa 8 oder 9 Jahren ein solches Gesetz vom Innenminister Schily und der Justizministerin Zypries gefordert haben wurde das abgelehnt!

Ähnlich einem Papsterlass!

Arbeitgeber können dann also offen Kameras installieren. Arbeitnehmer werden das kaum tun, da sie in ihrer Situation abhängig sind und selten sinnvoll offen gegen den "Sklavenhalter" angehen können. Aber verdecktes Filmen erbrachte schon die eine oder andere Berichterstattung über schlimme Zustände. Das mögen Arbeitgeber nicht. Also wollen sie selbst offen filmen und verdecktes Filmen verbieten oder Filmen generell verbieten.
Einst erließ der Papst einen Erlass, der Pfeil und Bogen als unchristliche Waffe verbot. Zu gefährlich wurde es für die Edlen, wenn sie durch ihr Land ritten. Die Geknechteten wurden langsam zur Gefahr. Sie konnten es nicht mit dem Schwert gegen Herrn und Gefolgsmänner aufnehmen, also schossen sie aus der Ferne. Das wurde eine Weile recht gut eingedämmt. Erst als das abendländische Heer von Saladin mit millionen Pfeilen zur Strecke gebracht wurde, wurde die Beschränkung als Nachteil erkannt.
Die "modernen Pfeile der Geknechteten" sollten bleiben.

Bei uns am Arbeitsplatz sind

Bei uns am Arbeitsplatz sind Kameras installiert worden. Diese waren 2 Monate in betrieb und haben dem Betriebsklima erheblich geschadet. Nicht nur das man auf Schritt und Tritt beobachtet wurde, nein diese Kameras konnten sogar Gespräche aufzeichnen ...und über Smartphone konnte der Chef jeder Zeit auf diese Kameras zugreifen ... Ein Göttliches Gesetz für die Firmen.- und Konzerngötter.
Diese ganze Überwachungsphilosophie bzw. jeden unter Generallverdacht stellen ist meiner Meinung nach ein unding. Ob ,,Anti-Terror`` oder in den Betrieben oder oder oder ... wegen Einzellnen müssen alle leiden und das kann es nicht sein! Wie wäre es denn mal mit richtig abschreckenden Strafen für die Täter. Es soll Länder geben da wird einem für Diebstahl ein Arm abgehackt, wie da wohl die Diebstahl quoten aussehen. Oder es soll Länder geben da steht auf Mord was anderes als 10 Jahre Haft in gemütlichen 4 Wänden mit Fernsehen und Hobbyraum.Die Menschen die Unrecht üben muß es viel härter treffen,fertig

@) Bernd1

Sie behaupten: "Bei den riesigen volkswirtschaftlichen Schäden die durch Diebstahl von Waren und Informationen in den Unternehmen entsehen müssen die Unternehmen sich wehren.
Und der Staat muss daran interessiert sein dass auch durch Prävention möglichst viele Straftaten verhindert und dass Schäden minimiert werden!"

Ich setzte dem entgegen:

Das Misstrauen, dass ich durch die permanente Überwachungen geschaffen wird, ist größer als jeglicher materieller Diebstahl!

Charakter

Den wahren Charakter eines Menschen erkennt man daran, was er machen würde, wenn er sicher ist nicht erwischt zu werden.

Ich ärgere mich auch gelegentlich über Mitarbeiter und wünsche mir Mäuschen zu sein um zu sehen, was so läuft, wenn ich nicht hinschaue. Manchmal fordern sogar Mitarbeiter eine Kamera aufzustellen, weil ihnen das Verhalten eines Mitarbeiters auf den Zeiger geht oder schon wieder Sachen weg oder beschädigt sind und keiner wars.

Ich bin trotzdem dagegen Leute zu Überwachen. Die Schäden durch die psychologische Belastung stehen meiner Ansicht nach in keinem Verhältnis zum abgewendeten Schaden.
Was ich ohne weiteres mittragen könnte ist die Überwachung von Objekten und Bereichen. (Kassen, Schalter, Orte an denen Sachen wegkommen, Maschinen, die ständig beschädigt sind usw.)
Wichtig ist aber auf jeden Fall, dass diese Maßnahmen der betrieblichen Mitbestimmung unterliegen.

Wer hat da wirklich versagt?

@Danny O´Baile
ich stimmt Ihnen zu und gehe noch weiter.
Ist es die Folge des Outsourcen von Mitarbeiter, von Werkverträgen, dass man den Mitarbeitern nicht mehr vertrauen kann, dass man den Subunternehmen nicht mehr vertraut, weil sie nur noch Löhne zahlen, zu denen ehrliche Mitarbeiter nicht mehr arbeiten? Wohl bemerkt, ich will keinem Mitarbeiter etwas unterstellen! Die Personalverantwortlichen sollten sich selbst fragen, wohin ihre Personalpolitik geführt hat, dass man sie bespitzeln will. Oder ist kein Personalentscheider mehr in der Lage, ehrliche Mitarbeiter einzustellen, fehlt es ihnen mittlerweile so sehr an Menschenkenntnis? Will kein Personalentscheider mehr Entscheidungen verantworten? Letztendlich ist diese ganze Diskussion nur eines, eine Bankrotterklärung derer, die aus eigener Inkompetenz zu solchen Mitteln greifen.
Eines versteht sich von selbst, gesetzlich muss dies eindeutig verboten werden - gänzlich, nicht nur halbherzig.

Ist ein verbot wirklich sinnvoll?

Auf der einen Seite ist es nicht schön bespitzelt zu werden, auf der anderen Seite sind Videoaufzeichnungen unparteiisch und sie können nur das feststellen was wirklich getan wurde. - Ganz anders sieht es aus wenn man auf "Zeugenaussagen" angewiesen ist, die doch durch die eine oder andere interessenlage in der Regel gefärbt sind.
Wir sollten uns hier vor Augen halten das alle ehrlichen Arbeiter, für die Leute aufkommen die sich etwas zu schulden kommen lassen und nicht entdeckt werden.

Meiner Meinung nach ist eine offene oder verdeckte Videoüberwachung etwas gutes.

Sie ist deutlich besser als die Seilschafen und Klüngelrunden die es jetzt gibt.

Und ja ich ziehe einen Arbeitgeber, von dem ich weiss, dass sauber und transparent überwacht wird einem vor bei dem es keine effektiven Kontrollen gibt.

Vielleicht sollten Arbeitgeber einfach offen mit dem Thema umgehen, so dass die Angestellten sich entscheiden können ob sie unter diesen oder jenen Bedingungen Arbeiten wollen.

Das Argument des

Das Argument des wirtschaftlichen Schadens ist nach meiner Ansicht eh nur Vorgeschoben. Ansich geht es doch darum die absolute Kontrolle über den Mitarbeiter zu haben bzw. jede Kleinigkeit anprangern zu können...Warum gehst du so oft auf Toilette...Warum redest du 10 Min. mit dem Kollegen...Warum stehst du 5 Min. untätig rum ... Wo warst du in dem und dem Zeitraum....
Bei uns wirkte sich das extrem auf die Produktivität jedes Mitarbeiters aus. Man redete nicht mehr Zusammen, wie wir ein Problem lösen können...Man hat nicht mehr über seine nächsten Schritte nachgedacht. Man wurde langsamer da man keine Fehler vor der Kamera machen wollte und so weiter. Bei jedem Schritt war Angst im Spiel, was den gesammten Ablauf gelähmt hat. Auf einen längeren Zeitraum gesehen fällt der wirtschaftliche Schaden bei totaller Überwachung def. höher aus.

@Bernd1

"Es geht hier nicht um Kindergärten sondern um Milliardenschäden unter denen Unternehmen UND unsere Volkswirtschaft leiden!"

Da eine gute Preiskalkulation die Schadenssumme aus Mitarbeiter – und Ladendiebstählen schon mit eingerechnet hatte, würden durch diese Überwachung am Ende doch auch Milliarden an Mehreinnahmen zu verbuchen sein. Die werden dann sicher nach unten weitergegeben, so dass jeder ehrliche Mitarbeiter / Kunde sich also darauf freuen darf , seinen Verlust an Privatsphäre und Bewegungsfreiheit durch höhere Einkommen und geringere Preise vergolten zu bekommen. Wer sollte dagegen nörgeln wollen? - Oder sollte diese neue Regelung am Ende nur der Gewinnmaximierung dienen? Das wäre ja Klientelpolitik, undenkbar.

Koalation will heimliches filmen am Arbeitsplatz

Also,

jetzt wird d. AG-Überwachung noch weiter ausgedehtn u. auch rechtlich legalisiert .

ein skandal ohne ende , der BOSS freut sich, permanente
TOTAL-Überwachung ! Da freut sich auch Friedrich .

Und Schwund ? Schwund ist immer permanent latent .

Ach ja, übrigens , diesen Schwund zahlt nicht d. BOSS,
nein, seine Gewinne bleiben verschont ,
diesen "Schwund" zahlt d. Verbraucher ü.d.Verk.-Preise !

Denn, alles schon i.d. kalkulation drin .

Also warum d.Aufregung ü.d. "Schwund" ?

@HFW 11:54

Ich kenne diesen Fall nur aus Ihren Schilderungen, erlaube mir dennoch eine ( zugegeben rein subjektive ) Einschätzung:

Wenn die Motivation des Arbeitgebers hier die Verhinderung des Diebstahls gewesen wäre, hätte er die Überwachung bekannt geben können. Da für ihn aber offenbar die Überführung des Täters wichtiger war, hat er sich dabei illegal polizeiähnliche Rechte angemaßt. Dass nicht die gesamte Belegschaft geklagt hat, ist dabei wohl dem Abhängigkeitsverhältnis geschuldet und zeigt das Dilemma umso deutlicher.

Also, verdeckte Bespitzelungen darf es nicht mehr geben?

Mit der offenen, sieht es da ganz anders aus.

Da dürfen also offen die Arbeitsplätze und die dort Beschäftigten überwacht werden, Straßen und Plätze, Busse und Bahnen, Bahnhöfe und Flugplätze und wenn es sich alles gut weiter entwickelt wie bisher, auch das private Umfeld und die Freizeitbetätigungen

Die Scheinheiligkeit dieser schwarz-gelben Pleitetruppe ist in Wahlzeiten wirklich unübertrefflich

Das ist genau die selbe Bande, die von Video Akustischer und Internetüberwachung der deutschen Bürger, überhaupt nie genug zu kriegen scheinen

Die sich bei jedem mehr oder weniger aufgebauschten, angeblichen "Terrorangriff", vor Sorge um die "Sicherheit", sogar so weit gehen, dass sie sogar Grund,- Bürger,- und Menschenrechte aushebeln

Die Frage ist allerdings immer wessen Sicherheit sie da so besorgt. Die der Bürger keinesfalls. Eher ihrer eigenen und die ihrer Klientel in Wirtschaft und Finanzen

Sie wissen, der Krug geht so lange zu Wasser bis er bricht. Es geht nicht ewig so weiter

Jeder ehrliche Arbeitnehmer

wird keine Einwände gegen eine Videoüberwachung seines Arbeitsplatzes haben. Er wird es sogar begrüßen, weil somit Unregelmäßigkeiten an seinem Arbeitsplatz sicher und gerecht aufgeklärt werden und auch zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen an seinem Arbeitsplatzt beitragen können. Wer aber seinen Arbeitgeber hintergehen oder sogar schädigen will, der ist gegen jede Videoüberwachung.

Im Arbeitsvertrag sollte vermerkt sein, dass der Arbeitsplatz videoüberwacht ist. Wer sich damit nicht einverstanden erklärt, ist frei, sich dann einen anderen Arbeitsplatz zu suchen und den ausgeschriebenen Arbeitsplatz einm ehrlichen Mitarbeiter zu überlassen.

@Max Karma

Klar hätte die Ankündigung den Diebstahl verhindern können. Aber eben nur temporär. Weil das Gesetz ja keine dauernde Überwachung erlaubt.

Sobald die Kameras wieder weg sind, geht's ja wieder weiter wie zuvor.

Würden sie sich als Filialleiter/Vorgesetzter gut fühlen wenn sie genau wissen, ich betone: wissen, nicht glauben, das jemand aus ihrer Crew stiehlt wie ein Rabe und sie können ihn/sie nicht überführen ?

Sind sie der Typ Mensch der lieber die Symptome (Husten) einer Krankheit bekämpft als die Ursache (Viren) ?
Achtung: bildlich gesprochen !

Denn genau das würden sie hier tun, der Diebstahl wird verhindert, aber nur so lang, bis die Person wieder ein Schlupfloch gefunden hat.

In der Zwischenzeit stehen alle anderen Mitarbeiter ebenfalls unter Generalverdacht.

Ich bin der Meinung, eine kurze aber erfolgreiche verdeckte Überwachung ist sehr viel effektiver als ihr Vorschlag.

Im übrigen kennen sie den Fall sogar sehr gut aus den Medien, ich habe nur die Hintergründe genannt.

Aber Hallo !!!!!

Nun gut verstehe ich.Doch die Vorlage sieht auch vor "offene" Überwachung stark aus zu weiten.Da haben die Richter wieder viel zu tuen.Warum ????Ganz einfach,was ist ein offener Arbeitsplatz (offene Überwachung) und was sind die anderen Räumlichkeiten ???Warum diese Vorratsdatenüberwachung ohne triftigen Grund ??Warum überhaupt diese Überwachung ??? Genau !!! Weil nicht genug verdient wird.Die Ware elektronisch zu sichern ist denen zu teuer und deshalb muss die billige Variante der Dauerüberwachung herhalten.Hat den Vorteil dass man alles im Griff hat.Überwachte Menschen fühlen sich durch Überwachungskameras und Spionagesonden sicher und geborgen.Menschen lieben es überwacht zu werden.Sieht man ja an der Freizügigkeit in Facebook und Co (natürlich ein Scherz).Also Leute,für mich ist diese Regierung so was von am Ende.Die verkaufen uns den Teufel aus der Bibel als systemrelevantes,notwendiges Übel.Bundesregierung Deutschlands schämt ihr euch nicht ?? Was seid ihr nur für Menschen ???

Dauerüberwachung

Wer schreibt denn sowas? - Wer kann sich denn heute noch seinen Job aussuchen? Im Call Center Bereich ist es doch längst übliche Praxis, das der Mitarbeiter während der ganzen Arbeitszeit überwacht wird. Für jede Sekunde muß er sich rechtfertigen, jede Mausbewegung am PC wird aufgezeichnet und es gibt "Gespräche" wie man noch effizienter wird, auch wenn der Mitarbeiter nach nervlich anstrengenden Gespräch vielleicht erst einmal ein- und ausatmen möchte. Hier werden Menschen wie Roboter gehandelt, Tiere habe es besser. Menschenrechte? Für viele in diesen präkär bezahlten Job gelten diese nicht mehr. Totale Überwachung und aufzeichnung jeder Bewegung, dazu braucht man nicht immer eine Kamera.

AHA

Unsere Regierung will etwas, was sowieso nur unter strengen Auflagen und bei berechtigtem Verdacht genehmigt werden kann (und ansonsten grundsätzlich verboten ist) per eigenem Gesetz verbieten, um anschließend das Ganze in der Fläche durchzuführen.

Das nenne ich mal wirklich Rechtssicherheit schaffen. Hoffentlich merken bei der Abstimmung genug Parlamentarier, das noch nicht der 1. April ist. Auch wenn man bei unserer Regierung ansonsten an 100 Tagen im Jahr diesen Verdacht hegt.

Koalition will heimliches Filmen am Arbeitsplatz verbieten

George Orwell hat in seinem Roman 1984 geschrieben 1948
genau vor diesem Zustand gewarnt. Staat und Privatunternehmen weiten die Überwachung aus, das verletzt Rechte die in der Verfassung stehen und gegen die UN-Menschenrechscharta verbrieft sind.

Phoenix2610, die Unbestechlichen

...

Wie sieht es rein rechtlich aus? Ist diese form der bespitzelung überhaupt vor gericht verwertbar? So weit ich weis ist ein mitgeschnittenes gespräch auch nicht zulässig vor gericht, wenn der oder die sprechende(n), nicht über die abhöreinrichtung infomiert wurde(n).
Würde mich über klärung freuen...

@Max Karma

Klar hätte die Ankündigung den Diebstahl verhindern können. Aber eben nur temporär. Weil das Gesetz ja keine dauernde Überwachung erlaubt.

Sobald die Kameras wieder weg sind, geht's ja wieder weiter wie zuvor.

Würden sie sich als Filialleiter/Vorgesetzter gut fühlen wenn sie genau wissen, ich betone: wissen, nicht glauben, das jemand aus ihrer Crew stiehlt wie ein Rabe und sie können ihn/sie nicht überführen ?

Sind sie der Typ Mensch der lieber die Symptome (Husten) einer Krankheit bekämpft als die Ursache (Viren) ?
Achtung: bildlich gesprochen !

Denn genau das würden sie hier tun, der Diebstahl wird verhindert, aber nur so lang, bis die Person wieder ein Schlupfloch gefunden hat.

In der Zwischenzeit stehen alle anderen Mitarbeiter ebenfalls unter Generalverdacht.

Ich bin der Meinung, eine kurze aber erfolgreiche verdeckte Überwachung ist sehr viel effektiver als ihr Vorschlag.

Im übrigen kennen sie den Fall sogar sehr gut aus den Medien, ich habe nur die Hintergründe genannt.

Ehrliche wollen Überwachung unehrliche nicht?

Ich denke dieses Argument ist schon etwas unrealistisch und sehr populistisch. Denn eine Videoüberwachung, selbst wenn sie offen ist, vergisst, dass Menschen keine Roboter oder Maschinen sind.
Menschen machen komische Dinge und Fehler, sogar am Arbeitsplatz. (Schon mal in der Nase gebohrt am Arbeitsplatz, wenn keiner hinguckt?)

Eine totale Überwachung ist kein Garant für bessere Arbeit und weniger Fehler, sondern kann dazu beitragen sie aufzuzeigen und Fehlerquellen abzuschaffen.

Doch die Videoüberwachung als Drohung und zu anderen Zwecken zu mißbrauchen ist sehr stark gegeben.

Ich denke eine Überwachung an bestimmten Punkten ist in Ordnung (bei Geldtresoren, Kassen, Eingangstor, etc) eine ständige Überwachung mehr als nur Problematisch. Denn meine Persöhnlichkeitsrechte, werden eingeschränkt. Und das egal ob ich dem zustimme oder nicht.

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