Kommentare

Da bin ich direkt froh, dass

Da bin ich direkt froh, dass ich fuer kein einziges Gramm Fleisch Abnehmer bin und somit solch Tierquaelerei nicht unterstuetze.

Käfig-Eier - wo sind die restlichen 55 Prozent?

Werden wirklich 55% weniger Käfig-Eier produziert?

Oder landen diese Eier undeklariert in Fließbandkuchen, Eiersalat, Eierlikör und Spaghetti usw. mit Ei-Anteil?

Vier Rinder?

Lächerlich - DIE hab ich schon nach noch nichtmal der Hälfte meines Lebens schon geschafft!

alles Klar

wann ist es dem LETZTEN klar,hoffentlich!
Bin Allesesser. Brauche wohl niemanden noch sagen was er zu tun hat. oder?

Vielleicht wäre es eine Lösung...

...genetisch "Fleisch ohne Tiere" zu züchten, oder als zweite Alternative, "pflanzliches Fleisch", welches wie echtes Fleisch schmeckt, zu produzieren.

Ich gebe zu, mir würde es seehhhr schwer fallen auf Fleisch zu verzichten.

Vielleicht sollten wir unsere Kinder auch von klein auf fleischlos aufwachsen lassen und somit die kommenden Generationen vor den jetzigen Problemen bewahren. Ich denke, wer fleischlos aufgewachsen ist würde sich vor Fleisch sogar ekeln.

Es gäbe schon einige Lösungen, aber das dem Verbraucher zu überlassen ist der falsche Weg, da hilft nur Gesetz und Politik.

Aufklärung für den mündigen Bürger

Ich bin dankbar, dass ich als Bürger über die Konsequenzen meines Handelns aufgeklärt werde. Und offensichtlich sind Konsumenten nicht ganz so begriffsstutzig, wie es die Konzerne gerne sehen würden.

Ein kleiner, aber greifbarer Erfolg ist die Abschaffung der Dreier-Eier, also der unökologischsten Eierproduktion überhaupt. Allerdings spricht die Auswahl in der Aldi-Fleischtheke Bände: 4 Packungen Bio-Hackfleisch irgendwo in einem 4-Meter breiten Regal voller konventioneller Fleischprodukte. An dieser Schraube können und müssen die Verbraucher noch drehen.

Lieber die Hälfte der Menge zum gleichen Preis, dafür aber mit gutem Gewissen.

Nicht mehr so weiter

Ich versuche mich ab jetzt fleischlos zu ernähren.

Nicht hier aber im "Fleischatlas"

sicherlich erwähnt ist die hohe Exportrate der deutschen Agrarindustrie. Man karrt also Riesen-Futtermengen aus der südlichen Halbkugel nach Deutschland, um sie als Fleisch dorthin zurückzuschicken, welch ein Irrsinn.
Die EU fördert die bäuerliche Tierproduktion in Afrika, aber sie fördert auch den Fleischexport dorthin mit Subventionen und macht so ihre Anstrengungen damit obsolet. "Mit dem Hintern umstoßen, was man mit den Händen aufgebaut", nennt man so etwas landläufig.
Dass man 10 kg hochwertiges Futter investieren muss, um 1 kg Rindfleisch zu erzeugen, ist ja bekannt. Aber der Hunger und die Armut in den Ländern, die das Futter erzeugen, ist groß.

Ein Blick hinter die Kulissen

Und dabei hat Deutschland ca 7-8 % Vegetarier. Für viele ist das keine Option, was auch in Ordnung ist, aber jeder könnte schon hin und wieder mal überlegen eine Fleischmalzeit auszulassen. Es lohnt sich tatsächlich hin und wieder mal bei einem Bauernhof vorbeizuschauen. Wer es sich leisten kann, könnte auch überlegen sein Fleisch dort zu kaufen wo Tierschutzstandards etwas höher gehalten werden. Darüber macht man sich am besten selbst ein Bild. Generell hat sich aufjedenfall ein bisschen etwas getan in der Agrarwirtschaft. Und das auch wenn der Agrarexperte der CDU Harry Peter Carstensen noch vor 10 Jahren immer behauptet hat für Lebensmittel die unter ökologischen und tierschutzfachlichen Gesichtspunkten produziert werden dafür aber teuer sind gibt es keine Nachfrage. Die Wirklichkeit sieht zum Glück etwas anders aus.

Na, bei diesen Zahlen...

... stellen sich mir die Haare auf 180.

Täglich Fleisch auf den Teller incl. Antibiotika Frei Haus und Darmerkrankungen garantiert, aber dann noch mit dem moralischen Zeigefinger die Schächtung bei den Juden und Muslimen anprangern.

Muslime und Juden essen deutlich weniger Fleisch, als die Mehrheitsbevölkerung hierzulande. Denn Qualität geht vor Quantität.

Da nützen nun die vehementen Bashings gegen das Schächten aufgrund vermeintlicher Tierquälerei nichts, wenn tagein tagaus Tiere für mein Wohl "krepieren" müssen.

Als würden alle Rinder und Geflügel lustig und glücklich vor sich hinleben und wir keine anderen Probleme haben als das Schächtritual der Juden und Muslime.

Nur mal so nebenbei.

Es ist traurig, dass es

Es ist traurig, dass es solche Meldungen in die Mainstream Medien nur schaffen, wenn Gefahr für den Menschen besteht wie z.B. hier durch Antibiotikaressistenzen.

Ansonsten kümmert das Leid der Tiere, welches jeden Tag massivst stattfindet, keinen Menschen!

immer rein, der Körper nimmt sich schon...

...was er will und braucht - aus der Nahrung versteht sich!
So oder so ähnlich habe ich gedacht und gegessen, bis Bekannte mir von
"Forks over Knives" / "Gabel statt Skalpell" erzählt haben und ich es mir mehr aus Neugier angeschaut habe. Und Dank meiner Interesse an der eigenen Gesundheit und wirklich interessanter Fakten und Beispielen, überdenkt man die oben genannte Leitlinie recht schnell und macht sich wieder etwas mehr Gedanken über die eigene Ernährung, u.a. zum Fleischkonsum.
SEHR zu empfehlen und hoffentlich läuft die Doku bald mal auf der ARD...
PS: Danke an alle Inder und Chinesen, die nicht soviel Fleisch wie der durchschnittliche EU-ler essen, sonst müssten wir bald Mond-Sojo oder Soja vom Mond importieren...

@Taigabaer - Gewöhnungssache

ist es sicher zu einem großen Teil, da haben sie recht. Und auch wenn ich selbst kein Fleisch esse würde ich das niemals jemandem vorschreiben wollen. Wie sie sagen mache tun sich damit einfach schwerer. Für mich ist es kein wirklich schlimmer verzicht. Man kann aber vielleicht über legen ob man einfach die Menge etwas reduziert oder eben etwas Geld investiert und keine qualgezüchteten Tiere kauft. Einfach Fleisch wachsen zu lassen wird warscheinlich nicht so gut schmecken. Was genau humane haltung ist, darüber wird natürlich auch gestritten. Es gibt leute die wenn dann Wild essen. Würde das allerdings auch nicht übers Herz bringen und es scheint nicht jedem zu schmecken.
Generell halte ich es für begrüsenswert das Thema nicht ganz aus der öffentlichen Debatte verschwindet.

Der Mensch ist "Allesfresser"!

Ich auch und dazu ist natürlich das Essen von Tieren, geschlachtet natürlich, nötig.

Es wir mich keiner, auch nicht BUND oder ähnliche Tagträumer durch noch so viele kostspielige Gutachten und Untersuchungen, deren Ergebnis schon vorher bekannt ist, davon abhalten.

Vegetarier

Ich bin ja kein militanter Fleischverachter, aber um mich herum sind eigentlich mittlerweile fast alle halbwegs gebildeten Menschen Vegetarier.

Ich verstehe z.B. nicht, warum es in einer Uni-Mensa nicht mal möglich sein soll, einen einzigen fleischfreien Tag einzuführen.

Ich esse trotzdem erstmal ein Schnitzel...

Nutztiere existieren um genutzt zu werden. Das ist ihre Daseinsberechtigung.

Das fleischfressende Menschenschaaf.

Wir fressen und vernichten ganze Herden, ganze Populationen, nur damit wir möglichst viel und rund um die Uhr Fleisch kaufen können. Im Supermarkt ist die Fleischtheke noch bis Ladenschluss überfüllt mit Bergen von Fleisch, nur damit niemand das Gefühl bekommt, nicht in einer Gesellschaft des gedankenlosen Überflusses zu leben.Und den Großteil der getöteten Tiere schmeißen wir unangerührt weg. Mit vollem Mund argumentieren wir, dass es in der menschlichen Natur läge andere Tiere zu fressen während wir genüsslich in unseren dritten, vor Fett triefenden Burger, in die Wurst oder in das Kotelett beißen. Die Qualen der Tiere und die Zerstörung unserer Welt blenden wir aus. „Bald kann man Garnichts mehr essen!“ beschweren wir uns wenn wir auf die Bedingungen, zu denen unsere Nahrung produziert wird, hingewiesen werden. Wir fressen und werden weiter fressen, bis die Weide abgegrast ist und das Menschenschaaf nichts mehr tun kann, als nach mehr zu blöken.

85 Prozent aller Deutschen essen täglich Fleisch

Das ist ja ein Hammer! Hätte ich nicht gedacht, glaube ich aber, wenn ich bei anderen in den Einkaufswagen schaue.

Viel und Hauptsache billig, und das ohne Rücksicht - warum überrschen mich diese anscheinend vorherrschenden Prioritäten nicht? Ist das etwa nur das Echo eines tiefer liegenden Problems?

Bei uns gibt es ca. 1x pro Woche Fleisch, und zwar solches, das man auch mit Genuss essen kann - vom guten Metzger, der es wiederum vom guten Bauern hat. Das ist nicht nur wesentlich besser, sondern auch noch billiger als der tägliche Konsum von Massenware.

An die Pflanzenquäler hier:

Dass es so viel edler ist Pflanzen statt Tiere zu essen wage ich zu bezweifeln:

hxxp://www.ithaka-journal.net/wie-pflanzen-kommunizieren
hxxp://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article2245622/Pflanzen-kommunizieren-ueber-Klicklaute-miteinander.html
hxxp://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/2011/12/wie-pflanzen-kommunizieren/
hxxp://german.ruvr.ru/2012/02/08/65610392.html

Es gibt viel mehr zum Thema "Pflanzen kommunizieren".

Nur weil manche Menschen so eingeschränkt in ihrem Denken sind, meinen sie, empfindungsfähiges Leben muss möglichst ihnen selbst ähnlich aussehen.

Wenn ein Außerirdischer auf der Erde landen wurde, wurden ihn Vegetarier vermutlich aufessen, weil er ganz, ganz anders aussieht, als ein flauschiges, niedliches Tierchen.

@semiplitsch und alle die ähnlich denken

Wie egoistisch und kurzsichtig kann man nur sein. Genau deshalb ist diese Welt, wie sie ist. Weil nämlich jeder nur und wirklich nur an sich selbst denkt.

Ich bin selbst kein Vegetarier, aber mit ca. 300 g/Woche Fleischkonsum kann man auch sehr gut auskommen und trotzdem am Wochenende z.B. ein gutes Steak genießen.

Eine etwas sinnvollere Einstellung als "Ich esse soviel Fleisch, wie ich will. Ist mir doch völlig egal, woher es kommt und was für Konsequenzen das hat." sollte man doch von einem denkenden Menschen erwarten dürfen. Offensichtlich nicht. Und dann noch stolz darauf sein...

Man braucht ja nicht gleich komplett auf Fleich verzichten

So gilt auch in diesem Fall, die Masse machts.

Ich versuche immer eine 50:50 Aufteilung hinzubekommen.
Also in einem Zeitraum von zwei Wochen
in der einen Woche einmal ein Gericht mit Fleich
und in der anderen Woche einmal etwas mit Fisch.

Ich betrachte Fleich und Fisch als Luxusprodukte
und dies jetzt nicht auf den Preis bezogen sondern
auf die Haeufigkeit beim Essen.

Wenn man es in Massen isst lernt man es erstens mehr
zu als etwas Besonders zu schaetzen und zweitens freut
man sich auch mehr darauf.

Ich denke wuerden mehr Leute wieder anfangen Fleich
und Fisch nicht mehr als Massenware zu betrachten
und so zu nutzen, koennte auch in Verbindung mit einem
bewusteren Einkauf viel fuer die Tiehaltung getan werden
und es braeuchten bei weitem nicht mehr so viele
Tiere nur fuer den Teller getoetet werden.

@ Faith Chan Sie haben da mal

@ Faith Chan
Sie haben da mal wieder so einen Typisch die Fakten verwirbelnden Beitrag hin gelegt mit dem Sinn gleich 2 Fliegen mit einer klappe zu schlagen...Pro Schächten (Wahrscheilich selber Religiöser Hintergrund) und dem BERECHTIGTEN Zweifel an ZU VIEL Fleischkonsum (Auch hier macht die Menge das Gift und nicht der Gegenstand der Diskussion selber)
SCHÄCHTEN ist GESETZLICH verboten...Und es kann nicht angehen das für eine Religion geltendes Allgemeinrecht außer Kraft gesetzt wird. Das gehört abgestellt.
Muslime und Juden essen vermutlich wirklich weniger Fleisch...Aber das wird eher daran liegen das die von ihnen bevorzugten Fleischsorten teurer sind.

Nicht5s desto trotz ist es teilweise Wahnsinn was in der Fleischproduktion geschieht.
Aber das ist weniger Schuld der Konsumenten sondern eher die der Hersteller weil diese nach immer mehr Profit gieren.
Also weg mit dem erhobenen Zeigefinger...DEN betrachte ich nur als Missionsgehabe vernagelter Veganer.

Notaufnahme

Geflügel esse ich gar nicht mehr, seit mich das Zeug in die Notaufnahme gebracht hat.

Lebensmittelvergiftung durch Campylobacter, einem Erregerer, mit dem nach Untersuchungen zwischen 20 und 80 Prozent des in Supermärkten erhältlichen Geflügels verseucht ist.

Den Fleischkonsum zumindest einzuschränken oder einzustellen ergibt so viel Sinn aus ethischer, gesundheitlicher, medizinischer und ökologischer Sicht. Dass heute noch flächendeckend Antibiotika in der Zucht eingesetzt werden ist ein Skandal.

betr Antibiotika-Resistenzen

"Der Fleischatlas zeigt aber auch, dass bis zu zwei Drittel der Masthähnchen in Massentierhaltungsanlagen gegenüber bestimmten Antibiotika Resistenzen ausbilden, die auch für Menschen gefährlich sein können."

Scheint immer wieder schwierig zu sein: nicht die Hähnchen oder andere Wesen incl. Menschen werden resistent gegen Antibiotika, sondern die allgegenwärtigen Bakterien, die hier wie dort oft sinnlos Antibiotika ausgesetzt werden.

Warum allerdings der Einsatz von Antibiotika zwecks Wachstumsbeschleunigung in der Tierzucht nicht grundsätzlich verboten wird, ist nur durch konsequente Lobby-Arbeit Fleischindustrie zu erklären...

@alter_merker

Was China angeht, sind Sie falsch informiert. Der Fleischkonsum in China steigt rapide und ist nicht mehr so weit entfernt von unserem Fleischkonsum - und damit meine ich nicht absolut, sondern pro Kopf.

Fleisch von Fischen wird vergessen

http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/deutsche-essen-uber-12-mill...

12 Mrd Tiere pro Jahr nur für Deutschland. Das sind dann 11000-12000 ermordete Tiere pro Einwohner!

fühlen sich angegriffen

Komisch, daß sich gleich einige Fleischesser angegriffen fühlen. Massentierhaltung zerstört nun mal den Regenwald und verschmutzt die Umwelt. 1 Milliarde Menschen hungern und 40000 Kinder sterben täglich an Hunger.

Schon Sokrates waren die Folgen einer Fleischintensiven Ernährung bewußt. Unter anderem spricht Sokrates darüber, wie ein Staat seine wirtschaftliche Grundlage gesund erhalten kann. Er betont dabei, daß dies am besten auf der Grundlage einer allgemeinen vegetarischen Ernährung möglich ist: «So werden sie ihr Leben friedlich und gesund hinbringen und aller Wahrscheinlichkeit nach wohlbetagt sterben, ihren Nachkommen ein ebensolches Leben hinterlassend.» (Politeia, II 13-14)

Pflanzen haben übrigens kein Nervensystem. Das wäre schon grausam, wenn es so wäre, denn Pflanzen können nicht fliehen und wie laut müßten Pflanzen schreien, wenn man über eine Wiese läuft.

Man kann nur an die Vernunft der Menschen appellieren, weniger oder garkein Fleisch zu essen.

Wieviel Tod steckt in tierischen Produkten?

Hier ein Artikel mit einer Tabelle die man lesen sollte

Wie viel Tod steckt in tierischen Produkten
http://vebu.de/tiere-a-ethik/tiere-und-tierhaltung/1013-wie-viel-tod-ste...
Wie viel Töten ist mit dem Konsum einer bestimmten Menge an Kalorien aus tierischen Produkten wie Rind-, Schweine- oder Hühnerfleisch sowie Milch und Eiern verbunden? Beim Berechnen der Zahlen, die hier auch in einer Tabelle dargestellt werden, hat man gründliche Arbeit geleistet.

10% dieser Tiere werden nicht (richtig) betäubt

und daher lebend zerlegt.
Vielleicht sollte jeder beim Fleischessen auch daran denken!

http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/143211/index.html
Unnötige Qualen
Sterben die Tiere ohne Betäubung, leiden sie stark
Mehr als 500.000 Schlachtschweine werden jährlich unnötigerweise gequält, schätzt Prof. Klaus Tröger vom Kulmbacher Max-Rubner-Institut.

@Nicolas Bourbaki

"Den Fleischkonsum zumindest einzuschränken oder einzustellen ergibt so viel Sinn aus ethischer, gesundheitlicher, medizinischer und ökologischer Sicht."

Ethisch?
Das erklären sie mal. Ok das Essen ist anderen Essern das Essen weg.

Ihre Erreger sind auch nichts anderes als Salmonellen, vielleicht sollten sie das Fleisch nicht im garren Zustand genießen.
Desweiteren haben sie nur eine Bakterienfamilie angegeben, welche auch ganz natürlich und ungefährlich im Menschen vorkommt.

Antibiotika in der Zucht ist normal und kein Skandal.
Wer will den sein Fleisch für 2-3 Euro das Pfund?
Wenn sie bereit sind das 3-4fache zu zahlen kann man über Antibiotika mal reden.

Der Markt muss beruhigt werden. Also bitte keine Panik schieben.

Tierschützer

Oft stecken hinter solchen Studien Tierschützer, die zwar mit der Umwelt argumentieren, aber denen es eigentlich um etwas anderes geht.

Der Bericht ist eklig.

Nicht nur Fleisch ist zu billig, das ist alles. Alles ein Problem der Wertschätzung. Der Volksmund würde sagen "was nichts kostet, ist nichts wert". Supermarkt und Co. sind der Feind bewusster Ernährung. Genauso die vielen Fertigprodukte, die eher Sondermüllverklappung als ein Lebensmittel sind. Es wird Zeit, dass die deutschen ein Gespür für Qualität beim Lebensmittel entdecken. Es ist es wert.

4 Rinder, 1000 Hühner, usw.

kann mir das mal Einer übersetzen in Mengen der jeweiligen Fleischsorten in Gramm pro Tag, die ich
angeblich so jeden Tag in mich hineinfuttere?

die genannten Werte kommen reichlich hoch vor, ich bin täglicher fleischesser, würde aber spontan sagen, dass ich pro Jahr nicht 15 Fische oder 13 Hühnchen in mich hineinstopfe!

@Shantuma

Sie scheinen die Bedeutung des Wortes "ethisch" nicht zu kennen. Oder Sie kennen diverse Fakten im Zusammenhang mit Fleischkonsum nicht. In beiden Fällen sollten Sie sich erst einmal entsprechend informieren, bevor Sie andere Kommentare in Frage stellen.

Fleischsubventionen

Wann werden endlich die Subventionen auf Fleisch beendet?

@Shantuma

Und der Unterschied zwischen gar (bzw. nach Ihnen "garr") und roh scheint Ihnen auch nicht ganz klar zu sein? ;-)

Und ist es wirklich die oberste Maxime den Markt zu befriedigen? Das halt ich doch für sehr zweifelhaft!

Vegetarische / Vegane Küche

kürzlich bin ich im Fernsehen (auf irgendeinem öffentlich-rechtlichen Digitalkanal) in eine Kochsendung gezappt. Ich fand die Sendung interessant, also habe ich weiter zugesehen.

Schnell erkannte ich, dass es sich um einen Koch handelte, der vegan lebt und auch vegan kocht. Seinen Gästen (ein Mann und eine Frau vom Sender) erklärte er genau welche veganen Produkte er verwendete und wie sie hergestellt werden. Er kochte verschieden Gerichte, die die Gäste probieren durften wie z.B. Spaghetti Carbonara.

Besonderen Wert legte er darauf seinen Gästen zu erklären, wie er es hinbekommt, dass die Gerichte genauso schmecken als wenn Fleisch, Käse oder Sahne darin wäre (z.B. Schinkenimitat).

Und das fand ich dann ziemlich pervers.

Warum legt ein Veganer so großen Wert darauf, dass etwas wie Fleisch oder Käse schmeckt, wenn er doch tierische Produkte ablehnt?

Warum steht er nicht dazu, dass seine Gerichte anders schmecken? Da die Moderatoren begeistert waren, vermute ich sogar sehr gut,.

@ Michael Dunger - Um was denn anderes?

Diese Studie wurde vom BUND unterstützt, deren Vorsitzender ein Forstwissenschaftler sowie diverse Ökologen. Ich weiß nicht was sie meinen um was es Tierschützern genau ginge, aber mir scheint das sie hier sehr pauschal urteilen. Nicht jeder Tierschützer ist vegetarier, links oder Grünenwähler (das ist es warscheinlich was sie beängstigt). Gemein ist einem Tierschützer warscheinlich das es das Leben anderer Tiere schätzt, was an sich nichts verwerfliches ist. Wie im Bericht gesagt wird dient die Studie nur dazu die Leute zum nachdenken an zu regen. Es wird werde vorgegeben zu welchen Schlüssen man kommen soll. Noch werden hier irgendwelche extreme Forderungen gestellt. Niemand wird dazu gezwungen sich einzuschränken aber man wird zumindest mal auf die Problematik hingewiesen.

Warum immer so extrem?

Warum muss eine Diskussion über Fleisch immer von reinen "Fleischfressern" und "militanten" Vegetariern/Veganer geführt werden?
Das wir zuviel Fleisch essen ist nun wirklich keine Neuigkeit mehr. Es geht nun daran das gesunde Mass (für "Allesesser") zu finden. Und was noch viel wichtiger ist: Kauft regional ein. Hört euch um, sucht den Biobauern, der gesunde, artgerecht gehaltene Tiere aufzieht. Kauft regional erzeugten Fisch und spart euch den Verzehr von Meeresfisch für den Urlaub auf (Fangt ihn dann am besten selbst). Wir haben ein gestörtes Verhältnis zu unseren Lebensmitteln. Wie kann man 1 kg Schweinekoteletts für 3.99 kaufen ohne sich darüber gedanken zu machen, wie dieser unfassbare Preis zustande kommt?

Was wir brauchen ist mehr Bezug zu unseren Lebensmitteln und dies geht nur durch Erziehung und Aufklärung...

Wie wäre es mit Stadtgärten

Vegetarier sind schnell mit der Argumentation Fleichkonsum hier = Umweltzerstörung und Hunger dort. Das ist aber keine Kausalität sondern eine Korrelation. Wer in Letzter Zeit durchs Land gefahren ist, dem ist eventuell aufgefallen, dass immer mehr Fleischmasten gebaut oder in meiner Region stillgelegte aus Ostzeiten wieder aufmachen. Das hängt mit einer Gesetzesänderung zusammen, welche Landwirtschaft, die hauptsächlich auf Futtermittelimport basiert auch Förderungsfähig durch die EU gemacht hat. Die Förderung erhielt nur der wer sein Futter zum größten Teil selbst erzeugte, das hat sich geändert. Es ist genauso ein Gesetz was den ruinösen Export von Geflügel(abfällen) und Milchpulver nach Afrika ermöglicht. Weniger als die Hälfte der Fläche in Dtl. wird landwirtschaftlich genutzt, dabei gibt es Konzepte die Nahrungsmittelproduktion wieder in die Stadt, nahe zum Verbraucher bringen könnten. Sucht mal unter dem Begriff Permakultur bzw. Kuba, dabei gingen mir jedenfalls die Augen auf.

Tada - Pflanzen essen

Soll das nun ein Argument für Masentierhaltung sein? Es geht hier auch um die Art der Tierhaltung nicht nur darum das man sie überhaupt ist. Und Pflanzenkommunikation hin oder hier, bei der Tierhaltung gibt es verbesserungs Möglichkeiten. Weiterhin sind die von ihnen angegeben Links eben alles work-in-progress und sehr spekulativ. Esoterisch will ich es nicht nennen, aber eben wirklich noch weitgehend unbekannt. Man kann nur soweit schützen wie man versteht. Pflanzen haben kein zentralnervensystem. Sie verfügen zwar über reflexe, kommunikationsmöglichkeiten, zeigen stressreatkionen usw. Aber Pflanzen wie auch Insekten werden in der Natur oft stark beschädigt, lassen "notwendigerweise" zur fortpflanzung essen usw. Das unterscheidet sie schon von höheren Vertebraten die über eine sehr ähnliche Sinneswelt inkl Schmerzempfindung und Angst zur unseren verfügen. Vielleicht reicht es erstmal zu sagen ich esse nichts was eine Amygdala hat.

Meat is Murder

"Bis auf weiters Das Messer blitzt, die Schweine schrein, man muss sie halt benutzen,
Denn jeder denkt "Wozu das Schwein, wenn wir es nicht verputzen?"
Und jeder schmunzelt, jeder nagt nach Art der Kannibalen,
Bis man dereinst "Pfui Teufel!" sagt
Zum Schinken aus Westfalen."

Wilhelm Busch

@Taigabaer: es gibt "pflanzliches Fleisch", welches dem tierischen sehr ähnlich schmeckt. Meine Frau hat mit ihrem köstlichen Seitangeschnetzelten schon so manchen überzeugten Fleischesser hinters Licht geführt, ebenso mit ihrer Variante der vegetarischen Bolognese. Alles eine Frage der Würzung und Zubereitung :-)

@tollfish: ich drücke die Daumen. Wichtig ist, für den Heißhunger eine wohltuende Auswahl an herzhaften vegetarischen Speisen und vor allem schnellen Snacks für sich herausgefunden zu haben.

@Tada: ich bin dazu übergegangen, weniger Bäume und stattdessen mehr Früchte zu essen ;-)

http://tinyurl.com/az5nzw9

Meine Güte, ständig versuchen sog. Weltverbesser

die Welt zu verbessern!

Also ich ganz persönlich respektiere
Homosexuelle
Gesellschaftsausteiger
Vegetarier
Veganer
Umweltschützer
Tierschützer
Frauenrechtler

aber genauso erbitte ich höflichst, dass auch mein gesetzlich einwandfreier Lebenstil respektiert wird.
Hierzu gehört u.a.
- Fahren mit richtigen Autos ;-)
- Fliegen wann ich will
- Strom und Heizen egal was kostet
und ins Nobel-Restaurant gehen und ein richtiges argent. Steak verspeisen.

Ich bin sehr gerne Meta-Vegetarier und werde dies auch bleiben.
Dabei interessieren mich einfach keine Klima, Tier, Welternährungsschutz Aspekte oder dergleichen.

Dabei ist es gleich ob das "tierische" aus dem Supermarkt oder aus meiner eigenen Jagt aus dem Wald, selbst frisch geschossen, kommt.

Es schmeckt einfach.

Aber wie oben geschrieben, jeder der es anderst sieht darf gerne selbst zum "Pflanzenfresser" werden ;-)

China-Study

Es mag ja wer auch immer was auch immer essen. Ich finde nur, dass der gemeine Konsument auch wissen sollten, was er für sein Geld bekommt.
Tierschutz und Umwelt hin oder her - das mag dem Einen oder Anderen eh zu weit von seiner eigenen Lebenswelt entfernt zu sein.
Aber ganz prakmatisch sollte bedacht werden, dass wir zwar "Allesfresser" sind, unser steinzeitlicher Körper aber gleichzeitig darauf ausgelegt ist, das Fleisch zu jagen (nein, in den Supermarkt jagen gilt nicht) und sich ca. 25 km am Tag zu bewegen!

Spannend dazu sind die Ergebnisse der "China Study", die ganz klar sagt, dass viele unserer Kulturkrankheiten vom Konsum tierischen Eiweisses stammen. Nur mal so am Rande ...

Vegane Kochshow wäre an der Zeit

Also ARD, tut mal was! Nach gefühlten tausend Kochshows die zeigen wie man Leichenteile zubereitet wäre es endlich mal an der Zeit die Rezepte eines veganen Kochs zu senden!!

Es denkt halt keiner darüber nach

Es denken einfach wenig Leute darüber nach was sie essen. Ging mir über Jahre so. Mittlerweile habe ich meine Ernährung zumindest auf einen geringen Fleischkonsum angepasst.

Wenn ich aber nur an die Kantine denke, in der ich Mittags esse (und nein, alternativen sind schwer zu erreichen). Es gibt halt ein vegetarisches Gericht und meist 4-6 Fleischgerichte. Wo man da leichter was findet, was einem gefällt, ist wohl klar. Ich esse mittlerweile immer das vegetarische, wenn es einigermaßen schmeckt, optimal ist das aber nicht...

Furchtbar finde ich allerdings auch Vegetarier, die sich als die übermäßigen Gutmenschen hinstellen wollen. Wenn solche Leute einen dann noch verbal angreifen, weil man Fleischersatz(!!!) isst, in diesem Beispiel ein Schnitzel aus Saitan, weil ein Vegetarier kein Ersatz braucht sondern sich nur von Paprika ernährt, dann möchte man fast aus Protest Fleisch essen.
Solche Leute, die man übermäßig häufig im Internet antrifft, haben mir den Umstieg schwer gemacht ...

Fleischkonsum ist gesunken

Übringens ist der Fleischverzehr drastisch gesunken. In den 80er-Jahren betrug er in der DDR ca. 100 kg pro Kopf und Jahr, in der BRD ca. 66 kg.

stimme einigen Usern hier zu

Esse seit kurzem auch viel weniger Fleisch... Liegt vielleicht auch daran das ich jetzt ein dreißiger geworden bin. Aber an unseren westl. Essgewohnheiten muss sich etwas ändern... Diese Dekadenz unserer Konsumgesellschaft ist beschämend!

Maßnahmen zur möglichen Fleischvermeidungspolitik

@SirArthur
@ErichErpel
und all diejenigen, die "das Problem" im Verkaufspreis sehen, sei angemerkt.

Wenn die Massentierhaltung (wie auch immer) durch "Bio" ersetzt wird, dann wird der Preis für Fleisch wieder zum Luxusgut.

Dies würde dazu führen, dass die sozial Schwächeren zwangsläufig zu Vegetarieren mutieren würden.

All diejenigen, die das Geld haben würden dann weiter Fleisch kaufen.
Ach ja, ich vergaß dies würden dann jedoch "Die Guten" mit Gutem Gewissen, auf dem Fahrrad mit Jute-Sack kaufen.

Und als Folge würden wir dann vor der anstehenden Wahl einen "Fleischzuschuss" für die sozial Betroffenen versprechen!

So schwer es auch ist bei diesem Thema, es geht nur durch Überzeugung.
Vielleicht läßt sich noch der Eine oder Andere zum Vegi überzeugen.

kultureller Fortschritt?

Ist dies kultureller Fortschritt fühlende Lebewesen als Produktionsmaschinen für Fleisch, Milch und Eier zu sehen? Eine Kultur von täglichen Tiermord an fühlenden Lebewesen? Und alles nur weils so gut schmeckt?

In welcher blutigen Kultur leben wir eigentlich?

Vegetarismus ist gut fürs Gewissen, mehr nicht...

Es wurde ja schon erwähnt das ein kg Fleisch 10 kg Getreide benötigt, was aber kaum jemand weiß, dass wir 10 kcal fossile Rohstoffe vor allem Öl benötigen um 1 kcal Nahrung(Pflanzen) zu erzeugen. Unsere Art der industrialisierten Landwirtschaft ist nicht nachhaltig, wenn Pestizide, Dünger und Landmaschinen aufhören müssten den Boden Jahr für Jahr zu traktieren, würde dort gar nix mehr wachsen, dann wären große Landstriche nix als Steppe. Wenn dieses Problem nicht gelöst wird bevor Phosphor und Öl richtig teuer werden dann beginnt auch in Europa wieder der große Hunger. Momentan zerstören wir unsere Böden und unsere Gewässer. Vielerorts gibt es schon gar keine lebendige Humusschicht mehr auf unseren Äckern, viele Gewässer haben Nitratwerte sodass ausser Algen nichts mehr gedeiht. Das ist die Eigentliche Bedrohung, da ist es auch egal ob Fisch oder Fleisch oder nur Gemüse. Dazu empfehle ich die Dokumentation "Food inc."

@tettigonia

"Soll das nun ein Argument für Masentierhaltung sein? Es geht hier auch um die Art der Tierhaltung nicht nur darum das man sie überhaupt ist." 10. Januar 2013 - 17:33 — tettigonia

Da stimme ich Ihnen völlig zu.
Aber aus anderen Kommentaren geht etwas anderes hervor...

@Shantuma - Antibiotikaeinsatz

Generell ist der sachgemässe einsatz von Antibiotika natürlich kein Skandal. Der unsachgemässe, z.B., nur als Wachstumsbeschleuniger ist es aber durchaus. Und daher ist es in teilen sogar verboten.

Es gibt im übrigen durch aus Menchen die kein Problem mit höheren Fleischpreisen, wenn dadurch das ein oder andere Problem der Massentierhaltung angegangen werden kann.

Das mit den etischen Gründen ist natürlich vielschichtig. Aber manche Menschen möchten unseren Nutztieren so wenig Schmerzen, Stress und Qualen wie möglich zufügen. Andere möchten den Markt beruhigen. Man könnte auch fragen wieso dies?

Sowohl ungewollte Antibiotika Resistenzen auf der einen Seite, als auch Tierseuchen auf der anderen, sind natürlich auch ein marktwirtschaftlicher Schaden, wenn man nur diese Sprach spricht.

Unkorrekte Berichterstattung

ist das wieder mal.
ICH habe seit über zehn Jahren keinen Flugadler mehr gegessen, nur mal so nebenbei. Mir schmecken die Hinkel einfach nicht.
Also "jeder Deutsche" ist schon mal Unsinn :)

@Bürgerschreck

Steht im Grundgesetz geschrieben, daß es ein Recht auf Fleisch gibt?

@bürgerschreck - Die Studie hat doch niemandem was vorgeschriebe

Ich respektiere ihre entscheidung völlig. Wer wäre ich ihnen da was vorzuschreiben. Aber das wird doch auch explizit im Text gesagt. Es geht nur darum das Nachdenken anzuregen. Niemand wird zu einem Schluss gezwungen. Wir respektieren uns alle gegenseitig :-). Wie sie zurecht sagen hat es immer auch etwas mit Interessen zu tun. Wobei viele Jäger die gerne in der Natur sind auch oft (wenn auch mit leicht anderer Motivation) rudimentären Umweltschutz ganz gut finden.

Ich muss aber gestehen das ich mich schon fast heufiger rechtfertigen musste das ich Vegetarier bin als es Fleischesser müssen.

Nicht jeder Tierschüzer ist gleich radikal - wir sind eigentlich ganz nett und tragen in unserer Freizeit ein paar Kröten über die Strasse.

@ enkidu —17:24 —

Genau so. Maß halten mit allem ist wichtig. Umso höher ist dann der Genuss.
Und wenn dann noch die Qualität stimmt, wird das für die meisten eine ganz
neue Erfahrung sein.

Beim Fisch würde ich nicht ganz so weit gehen. Er sollte aber noch rot in den Kiemen sein. ;-))) Das ist ein bisschen schwierig, wenn man nur Käptn´IGLO kennt.

Da liegt das Problem. Für die meisten sind unsere Lebensmittel in ihrer Urform fremd geworden.

es gibt auch Bioland und Demeter -

fleisch als Alternative.
Aber das Wort "bio" wird ja nicht in den Mund genommen, dabei ist die Vergiftung der Menschen über die konventionelle Tier-und Landwirt-schaft voll im Gange, zum Wohle von Big-Pharma.

@bill hicks

Das stimmt - ich verstehe aber ihre Argumentation nicht, dass es egal sei, ob Fleisch oder Gemüse gegessen werden. Wenn 1 Kilo Fleisch 10 Kilo Getreide benötigt ist es eben um ein vielfaches energieintensiver, egal, wieviel Energie die Pflanzenproduktion selbst benötigt.

Verhältnis der Menschen zur Landwirtschaft

Wenn man sich die Beiträge hier so durchliest bekommt man den Eindruck die Menschen in Deutschland hätten den Bezug zur Landwirtschaft und zur Produktion von Lebensmitteln komplett verloren. Es wird der Eindruck erweckt alle konventionellen Landwirte wären Tierquäler. Wann wart ihr denn das letzte mal auf einem modernen landwirtschaftlichen Betrieb? Im Fernsehen gibt es nur irgendwelche Biobetriebe zu sehen oder es werden irgendwelche Videos von Peta gezeigt, die komischerweise grundsätzlich die Krankenställe (diese müssen vorgehalten werden, um kranke und verletzte Tiere von den anderen getrennt gesunden zu lassen) filmen. Der Landwirt hat ein großes Interesse daran das es seinen Tieren gut geht, denn nur dann kann er mit ihnen Geld verdienen. Wenn Kühe Antibiotika bekommen, muss die Milch weggeschüttet werden (gibt Schnelltests für Milch, also wird das auch konsequent gemacht), wenn Hähnchen Antibiotika bekommen, gibt es weniger fürs Fleisch. Die Leistung der Tiere nimmt insgesamt ab

Verhältnis der Menschen zur Landwirtschaft (Fortsetzung)

wenn sie nicht gesund oder unzufrieden sind, die Milchleistung, Fruchbarkeit und Zunahmen sinken. Also versucht der Landwirt alles damit die Tiere sich wohlfühlen. Man muss sich nur einmal einen modernen Kuhstall anschauen und das dann mit einem 50 Jahre alten Anbindestall vergleichen. Auch die Aussage Rinder würden nur noch Kraftfutter bekommen kann nicht ganz richtig sein, das macht ihre Anatomie nicht mit und sie würden einfach sterben (ok, nicht einfach sondern qualvoll). Wenn man sich die Preise von Kraftfutter anschaut sollte jedem klar sein, das der Landwirt versucht soviel wie möglich mit Grundfutter (Silagen, Heu, Stroh) zu arbeiten, und so wenig Kraftfutter wie möglich einzusetzen. Bei den geringen Gewinnspannen in der Tierpoduktion kann man es sich nicht leisten zu viel teures Futter einzusetzen.
Aber wenn man den Berichten der öffentlich rechtlichen folgt, müssen die Landwirte anscheinend alle bescheuert sein, da sie alles tun um ihre Tiere zu quälen um weniger zu verdienen

Bewusste Ernaehrung

Die Diskussion ist auf jeden Fall wichtig.
Eine bewusste Ernaehrung, bewusster Umgang mit Lebensmitteln, Bewegung und der Gesundheit sind mit die wichtigsten Kulturgueter, die wir in unserer Gesellschaft pflegen koennen (sind ja auch eine Form von Bildung, noch so etwas Wichtiges).

Sowohl aus Lektuere und Beobachtung entsprungen glaube ich aber, dass Verschiedene Menschen unterschiedlich auf unterschiedliche Lebensmittelzusammensetzungen reagieren. Kurz gesagt: Ich glaube, dass einigen eine vegetarische oder gar vegane Ernaehrung besser bekommt als anderen, weil unsere Verdauungsaparate und Stoffwechsel verschieden gebaut sind. Das sollte in Ernaehrungsueberlegungen miteinbezogen werden.

Trotzdem kann man natuerlich darauf achten, gekauftes Fleisch immer aufzuessen und nie wegzuschmeissen, moeglichst viel von jedem Tier zu nutzen, und Haltung artgerecht zu gestalten. Dafuer zahle ich zur Zeit auch gerne den ca. doppelten Preis.

Fleischesser

Ich bin in der glücklichen Lage dass ich als "Vielfleischesser" die Möglichkeit habe, mein Fleisch zum größten Teil selber zu " produzieren". Ich halte selber Geflügel, z.B. Hähnchen, die nicht wie in der Fleischindustrie innerhalb von 6 wochen auf ihr Endmastgewicht hoch gepowert werden. Bei mir werden diese Küken ca 5 Monate alt, dürfen frei herumlaufen, haben ausreichend Platz, können scharren, sich sonnen usw. Weiterhin habe ich auf einem großen Teichgrundstück noch einige Enten und Gänse. Ein Schwein bekomme ich von einem befreundeten Bauern, der für sich und einige Freunde noch einige Schweine in "Freilandhaltung" mästet. Natürlich ist dies Fleisch teurer(z.B.Futterkosten) als die Billigware in Supermärkten, aber auch von weitaus besser Qualtität. Das ist es mir wert.
Übrigens: bis auf das Schwein werden alle Tier von mir selber geschlachtet.

Eine Tonne Fleisch......

............ in einem Leben? Ist ja widerlich, kein Wunder, daß wir immer fetter und kränker werden. Da bin ich doch froh, daß ich nicht dazugehöre!

Ignoranz der Gesellschaft...

bürgerschreck: "Ich bin sehr gerne Meta-Vegetarier und werde dies auch bleiben. Dabei interessieren mich einfach keine Klima, Tier, Welternährungsschutz Aspekte oder dergleichen."

Sollte es aber. Und jeder, der das nicht tut, ist - das formuliere ich absichtlich krass, aber es stimmt - eine Bedrohung für unsere Gesellschaft. Das ist Fakt und niemand kann das abstreiten.

@Bill Hicks - 17:56

Interessanter Punkt, den ich zugegeben nicht kannte.

Aber spricht der von Ihnen genannte Energieverbrauch in der Landwirtschaft nicht um so mehr dafür, weniger Fleisch zu konsumieren, aufgrund des Faktors 1:10 (10 kg Getreide für 1 kg Fleisch)?

Sie schreiben letztlich: Um 1 kg Fleisch zu "produzieren" wird ein über zehnfacher Energieverbrauch benötigt im Vergleich zur Produktion 1 kg pflanzlicher Erzeugnisse, und hinzu kommt zusätzlicher mit der Tierhaltung zusammenhängender Energieaufwand.

Reicht nicht

Die angegebenen Konsummengen reichen bei mir bei weitem nicht, die habe ich schon nach 30 Jahren verputzt. Ich verstehe die Kritik hier nicht, bevor ich wg. Massentierhaltung auf Fleisch verzichte, halte ich meine eigenen Rinder. Und wer körperlich schwer arbeitet kann auch nicht vom Salat leben, das wäre wohl eher was für Sesselpuper. Freie Wahl für freies Essen. Und Bio? Was ist mit den ganzen Pilzkrankheiten in Getreide? Wo bleiben die Pilze? Ist mir zu gefährlich,zu teuer und nicht transparent genug, zuviel Raum für Schmuh- den es ja schon desöfteren gab. Bekämpfung der Agrogentechnik und deren falsche Versprechungen in Europa ist viel wichtiger!

@die.Zensur.lösc

Der Mensch ist anpassungsfähig, aber ist eben auch in der Lage bewusste Entscheidungen zu treffen. Dass deine Erfahrungen eine abschreckende Wirkung auf dich hatten, kann ich mir gut vorstellen.
Leider erkennt der Mensch erst diverse Dinge, wenn sie ihm direkt vor Augen geführt werden, wie in deinem Beispiel.
Ich stelle einfach mal die These auf, dass der Massenkonsum von Apple-Prdukten und Samsung-Produkten WESENTLICH schädlicher ist, als die Massentierhaltung.
Dabei sollte man erkennen, was wichtig ist und was nicht. Gelegntlicher Fleischkonsum ist wichtig, sonstige Konsumgüter sind hingegen entbehrlich. Damit ist die Massentierhaltung notwendig. Und sie hat nur einen Zweck. Ohne Massentierhaltung geht es übrigens nicht bei 7 Milliarden Menschen. Würden wir komplett auf Fleisch verzichten, so würden wir uns zurück entwickeln.
Einziger Ausweg: Fleisch künstlich produzieren.

@10. Januar 2013 - 18:50 — hl

"............ in einem Leben? Ist ja widerlich, kein Wunder, daß wir immer fetter und kränker werden. Da bin ich doch froh, daß ich nicht dazugehöre!"

Und woher möchten Sie wissen, was das mit Fleisch zu tun hat? Schokolade und Gummibärchen machen dasselbe und da bin ich froh, dass ich nicht dazugehöre. Ich mag Fleisch sehr gern und pfeife auf die Widersacher.

@confused - Nicht alles Landwirte über einen Kamm scheren

Erstmal find ich es klasse da einer vom Fach hier schreibt. Ich hoffe und denke das es aber nicht so rüber kommt. Man muss keinen zertifizierten Biobetrieb haben um sich um die Tiere zu sorgen. Aber es gibt eben einige "Schwarze Schafe" unter den Landwirten. Einiges was passiert ist sicher auch nicht mutwillig, sondern dem Preisdruck geschuldet. Auch ist es klar das auch in Biobetrieben weiterhin kompromisse gemacht werden und nicht jeder Kuh im Himmelbett liegt. Dennoch sind viele Bioland & Co Betriebe eben sehr innovativ was ihren Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt oder Gewässerschutz angeht. Das ist auf der einen Seite messbar, spart Geld in den Klärwerken usw. Vor allem aber merken man es als Spaziergänger und das trägt wohl auch zum positiven Bild bei. Ich denke nicht das man konventionelle und ökoland Bauern gegeneinander ausspielen sollte, aber wir profitieren sicher alle ein bisschen das es einige gibt die noch ein bisschen mehr tun als notwendig.

Fleischkonsum ein großes Problem

Der übermäßige Fleischkonsum in der ersten Welt stellt ein großes Problem für den Rest der Menschheit dar. Anbauflächen die dringend in den ärmsten Regionen der Welt benötigt werden um dort für Nahrung zu sorgen werden dazu genutzt stadtdessen unser Vieh zu ernähren.

Dabei ist Fleisch essen energetisch gesehen ineffezient, da es nurnoch ca. 65% der ursprünglichen Sonnenenergie an den Endkonsumenten Mensch weitergibt. Bei Pflanzen sind es um die 90%.

Ein weiterer Punkt ist der exzessive Gebrauch von Antibiotika in der Tierzucht: Dadurch entsteht die Gefahr a) dass Menschen vom passiven Konsum des Antibiotika im Fleisch "resistens" gegen das Antibiotika wird und b) dass sich resistene Bakterien bilden, die theoretisch eine verheerende Epedemie/Pandemie auslösen könnten.

Daher ist es enorm wichtig, dass unsere Gesellschaft endlich anfängt umzudenken. Und das geschieht - wenn auch langsam. Die Zahl der Vegetarier steigt stetig.

Nachtrag kommt.

Vegetarisch - aber mit Fleisch

In der Natur sind Bär und Mensch die beiden großen Allesfresser. Meine Freunde unter den Miwok-Indianern in Nordkalifornien haben mir beigebracht, dass der Bär heilig ist, weil der Bär dem Menschen beibrachte, wie man sich richtig ernährt: Eine hauptsächlich pflanzliche Kost, die aber je nach Saison durch angemessene Mengen tierischen Eiweises ergänzt wird: Fisch, Vögel, Insekten. Auf die Insekten verzichten wir mal, aber ansonsten ernähren sich fast alle Menschen hier in Kalifornien wie Bären: Hauptsächlich durch Gemüse und Salate, aber immer auch regelmäßig mit einer kleinen (150-250g) Fleischbeilage.

Es gibt nur einen Bären, der sich rein vegetarisch ernährt: Der Panda. Der kann aber dafür auch nur ganze 7% seiner Nahrungsaufnahme in Energie umwandeln und muss den ganzen Tag über ganze Bambuswälder kleinkauen. Was für eine Verschwendung! Dem strikt vegetarischen Menschen geht es ähnlich.

Warum sich gegen die Natur auflehnen? Alles in Maßen, und allen ist geholfen.

@alp bitte nicht falsch verstehen

Es geht mir um den Fakt, dass wir mehr Enegie aufwenden müssen als die Pflanzen an Energie liefern. Mit anderen Worten wenn es kein Öl mehr geben sollte wird die Landwirtschaft in ihrer heutigen Form Zusammenbrechen, denn auch Biokraftstoffe sind keine Alternative in so einem Ausmaß. Bei der Herstellung von Ethanol aus Getreide wurde lange die meiste Energie für die Destillation benötigt, am Anfang war es so, das dieses Verfahren Netto mehr Energie gebraucht hat als es liefert und selbst heute ist es traurig was damit erreicht werden kann. Aus dieser Sicht ist es dann egal was man isst, weil ohnehin nicht genug Nahrung geerntet werden kann. Also muss man rechtzeitig auf eine Landwirtschaft umstellen in der man ohne hohen Energieaufwand dennoch genug Lebensmittel sowie Materialien und Energierohstoffe bereitstellen kann. Das heißt ohne Pestizide und chemische Dünger auskommen und auf massiven Maschineneinsatz verzichten. Doch davon sind wir Meilenweit entfernt.

@confused

Danke für Ihre Beiträge.

Ich finde die meisten beschäftigen sich generell zu wenig mit der Anatomie und dem Verhalten der Tiere (und der Menschen) und daher kommen so manche Beiträge zustande

Nachtrag

Ich würde allerdings nicht so weit gehen und sagen, dass niemand mehr fleisch essen sollte. Das wäre der völlig falsche Ansatz, zumal Fleisch in der Entwicklung des Menschen eine Zentrale Rolle spielte (ermöglichte schnelles Wachstum des Gehirns) und auch in unserer Kultur hat Fleisch besonders im Bezug auf festliche Anlässe eine große Bedeutung.

Ich bin selbst begeisterter Fleischesser, und könnte mir auch nicht vorstellen komplett auf Fleisch zu verzichten, da ich auch keine Probleme mit Übergewicht und Gesundheit habe.

Trotzdem weiß ich, dass es für mich und unsere ganze Welt besser ist, Fleisch in Maßen zu genießen. Und ich habe das Gefühl, diese Erkentniss setzt sich auch langsam aber sicher in unserer Gesellschaft durch.

Leider wird das nicht reichen. In Asien entsteht mit dem Aufstieg Chinas ein neuer gigantischer Fleischmarkt, der gesättigt werden will.

Daher ein guter Vorsatz zum neuen Jahr: Maximal 3x pro Woche Fleisch auf den Teller.

an alle Vegetarier mal ein gedankenexperiment

ich weiß da, viele meiner Bekannten es sich teilweise zum fetisch machen auf Fleisch zu verzichten, das viele dennoch mit Sojaprodukten versuchen Fleisch nachzuahmen um so Eiweiße zu konsumieren. Es wird immer gesagt ein kg Fleisch benötigt 10 kg Pflanzen Nahrung. Nun ist es so das Hühner normalerweise Würmer, Insekten und Gräsersamen essen, die ein Mensch nicht essen würde oder kann. Die so oft gescholtenen Rinder die widernatürlich Mais und Soja zu fressen bekommen, können dank ihrer vier Mägen vorallem Graß verdauen und das erstaunlich effizient. Das selbe gilt für Fische und Algen. Mit anderen Worten dank Rinder, Ziegen, Fische usw. können Lebensräume für die Nahrungsproduktion nutzbar gemacht werden die kein Mensch direkt mit Essbaren Pflanzen bebauen kann. Jeder vegi sollte noch mal in sich gehen und den Zusammenhang zwischen Soja und Brasil. Regenwald überdenken. Rinder müssen einfach wieder auf die Weide, wo nur Graß wachsen würde, das ist ökologisch sinnvoller als Sojabulette.

@NCC-1701-D - geht auch ohne

Hallo Captain Picard,
ich bezweifle das gelegentlicher Fleischkonsum ist nötig ist. Zumindest millionen von Indern kommen ihr Lebenlang ohne aus. Und ich auch. Probleme haben vorallem XX chromosomale Personen mit Eisenspeichererkrankung. Sie haben aber sicher recht das es noch andere Brennpunkte wie Applewegwerfprodukte. Wer sich darauf konzentrieren will und weiter Fleisch ist - ok. Ich will diese aber nicht gegeneinander aufwiegen. Jeder muss selbst schwerpunkte setzen und es kommt darauf an wie Anthropozentrische ihre Weltsicht ist.
Ich könnte mir aber schon vorstellen das es zumindest theoretisch möglich ist wenn im durchschnitt weniger Fleisch gegessen wird (muss nicht gleich verteilt sein) und die Weltbevölkerung im Zaumgehalten wird, wir die Probleme der Massentierhaltung lösen könnten. Zumindest kann man darauf hin arbeiten. Muss ja nicht perfekt sein. Jedes Tierchen welches nicht leidet ist für mich ein Fortschritt.

@DeutschEuropäer: Irgendwann mal ist Schluss.

"Der übermäßige Fleischkonsum in der ersten Welt stellt ein großes Problem für den Rest der Menschheit dar" 10. Januar 2013 - 19:27 — DeutschEuropäer

Ich denke, es ist der Mangel an bezahlbaren Verhütungsmittel, der die Menschen in der Dritten Welt ein Problem darstellt. Immerhin steigt die Bevölkerungszahl in der Dritten Welt trotz Kriege und Hungersnöte exponentiell.
Und ich finde, die Menschen dort wurden gerne besser den Bevölkerungswachstum kontrollieren: wir sprechen hier immerhin über bis zu 12-15 Geburten pro Frau und das ab einem Alter von 14-15 Jahren! In 60 Jahren können so 4 Generationen geboren werden, in der jedes Mädchen wieder 12-15 Kinder hat.

Selbst wenn kein Mensch mehr Fleisch konsumiert werden es irgendwann Mal zu viele Menschen sein.
Irgendwann mal ist Schluss.

@Vegetarier: Fleischlose Mensa

Bei uns an der Uni Potsdam gab es schon sehr lange immer ein 4. alternatives (vegetarisches) Essen

"Deutsches Rind knabbert am

"Deutsches Rind knabbert am Regenwald"

Das werden die E10-Gegner aber garnicht gerne hören !

@NCC-1701-D - Fleisch ist ein Luxusgut

Der Fleischkonsum wie er in Deutschland stattfindet ist nicht lebensnotwendig. Den Fleischkonsum hier ein wenig zu reduzieren würde wahrscheinlich niemandem schaden.

Der Fleischkonsum ist in erster Linie eine kulturelle Angelegenheit. In Deutschland ist das Stück Fleisch auf dem Teller häufig sehr dominant und macht als Schnitzel o.Ä. häufig ein Drittel des Tellerinhalts aus oder sogar mehr aus.
In vielen asiatischen Ländern ist das anders, dort ist Fleisch häufig nur ein kleiner Bestandteil des Gerichts.

Wie gesagt, das ist hauptsächlich kulturell bedingt - schnell ändern lässt es sich also nicht.

Der hohe Fleischkonsum ist nicht nur gesundheitlich problematisch, sondern auch wenn es um die Umwelt oder das Klima geht.
Nicht nur Autos blasen ihre klimaschädlichen Abgase in die Luft - Kühe tun das auch.

Wenn ich für mich selbst koche ist der Fleischanteil meistens sehr gering, weil ich für das gleiche Geld meistens viel mehr Gemüse etc. bekomme als Fleisch.

Fleischalternativen

Es gibt inzwischen soviele Fleischalternativen, die fast authentisch schmecken. Warum müssen eigentlich noch Tiere brutal abgeschlachtet werden? Das verstehe ich nicht. Wo bleibt das Mitgefühl? Ich könnte nie ein Tier töten. Warum sollte ich dann Fleisch essen?

Sehr geehrte NutzerInnen von

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation
meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

NCC-1701-D

"Ohne Massentierhaltung geht es übrigens nicht bei 7 Milliarden Menschen."

Das ist ein Scheinargument: die Massentierhaltung ist ein Phänomen der Industrienationen.
Für die meisten Menschen auf der Erde war und ist Fleisch eine Ausnahme-Mahlzeit oder völlig unerschwinglich.
Wir sind es gewöhnt, schnell zuzugreifen, weil alles da ist und das abgepackte Fleisch, die garnierten Fastfood-Bouletten und die Fischstäbchen, Sushis etc. das Tier nicht mehr erkennen lassen, das dafür vollautomatisiert geschlachtet wurde.

Wir, die wir uns viel leisten können, wir müssen maßhalten und nicht das Dilemma unserer Maßlosigkeit auf die Menschen in ärmeren Weltregionen, auf qualvoll dahinvegetierende Massenzucht-Tiere und auf die jetzt schon völlig überfischten Ozeane abwälzen.
Überdies kann man sich dann wieder auf "lecker Fleisch" als etwas Besonderes freuen.

@SirArthur

"Es gibt inzwischen soviele Fleischalternativen, die fast authentisch schmecken. Warum müssen eigentlich noch Tiere brutal abgeschlachtet werden? Das verstehe ich nicht. Wo bleibt das Mitgefühl? Ich könnte nie ein Tier töten. Warum sollte ich dann Fleisch essen?"

Die gibt es so eben nicht. Was ich kenne schmeckt noch nicht einmal im entferntesten danach. Und wenn dem so wäre, müsste man davon doch sicherlich schon einmal gehört haben.

So wenig nur? Ich hätte echt gedacht, es seien viel mehr Tiere.

Die Zahlen beeindrucken wohl nur diejenigen, bei denen jenseits der 10 Finger alles "viele" heißt. 4 Rinder im Leben, das ca. 80 Jahre währt. Das heißt 1 Rind in 20 Jahren. Was ist das schon? Ein paar Schmorbraten, einige Beef- und Filetsteaks, dazu noch Koch- und Suppenfleisch. Das war's. In 20 Jahren.
1097 Tiere klingt zwar im ersten Moment ganz schön viel - ist es aber nicht, den rund 85% dieser Tiere sind Hühner. Nicht mal ein Huhn im Monat, bzw. zweimal im Monat ein halbes Hähnchen. Das soll zu viel sein? Und die Weihnachtsgans wird einem auch nicht gegönnt! Alle 6 bis 7 Jahre eine Gans, aufs Jahr umgerechnet wird man davon Weihnachten nicht mal satt. Was soll dieser ganze Zauber von grünen Ökodiktatoren?
"In Deutschland kommen oft Antibiotika zum Einsatz." Auf einigen wenigen Ökohöfen werden ja keine Antibiotika eingesetzt. Dort sterben die Tiere qualvoll an diversen Krankheiten. Ein gu-tes Drittel der Tiere stirbt dort bereits vor Erreichen der Schlachtrei2fe.

@DirArthur

"Warum sollte ich dann Fleisch essen?"

Weils gut schmeckt.

@Krippenspiel

Mag sein, dass viele das tun, ich würde sagen ich esse viel Fleisch. Das hat unter anderem den Grund, weil ich Muskelaufbautraining betreibe- und weil es einfach gut schmeckt. Trotzdem gibt es Leute die wesentlich mehr konsumieren als ich. Bei mir gibt es kein Mittag ohne Fisch oder Fleisch. Also 4 x die Woche Fisch oder Meeresfrüchte und 3 x die Woche SChwein, Huhn, oder Rind. Dann versuche ich allerdings durch z.B. Eier den Proteinanteil an meiner Mahlzeit etwas zu erhöhen. Wir reden hier von ca. 600 Gramm Fisch und 600 Gramm Fleisch pro Woche. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Leute gibt, die jeden Tag ein 400 Gramm Steak zu sich nehmen. Es wird immer so getan, als wenn man morgens, mittags und abends Fleisch essen würde, das ist m.M. nach nicht korrekt. Selbst meine Großeltern, die WW2 durchlebt haben, tun das nicht.

Hint: Wenn in Westeuropa und den USA ALLE Vegetarier sind, wird nichts ändern, denn die 2te und 3te Welt werden beim Fleischkonsum folgen- und die sind mehr...

Darstellung: