Es dürfen sich diejenigen bestätigt fühlen, die von Anfang an der Meinung waren, dass die katholische Kirche an einer echten, umfassenden Aufklärung in Wirklichkeit nicht interessiert ist. Nachdem die Missbrauchsfälle vorher jahrzehntelang vertuscht und totgeschwiegen wurden, überrascht das auch nicht wirklich. Damals wurden Geistliche, die Kinder missbraucht hatten, weder angezeigt noch kirchenintern bestraft, sondern lediglich versetzt. Und auch heute scheint es den Kirchenobersten nur darum zu gehen, dass möglichst wenig herauskommt.
Wenn ich nicht schon vor vielen Jahren aus der katholischen Kirche ausgetreten wäre (heute bin ich ein glücklicher Atheist), würde ich es spätestens jetzt tun.
Ob sich die Kirche damit einen Gefallen tut, jetzt die Veröffentlichung verhindern zu wollen? Möglicherweise werden wir keine Akteneinsicht erhalten, aber gerade durch solches Verhalten fängt jeder an, sich sein Teil zu denken.
Es war doch klar, das die katholischen Kirche kein echtes Interesse daran hat, ihre eigenen Sünden aufzuklären.
Die können ja beichten, 3 Vaterunser beten....dann ist ihnen vergeben.
Die vom Mißbrauch betroffenen leiden ihr Leben lang.
Meinem Freund, der als kleiner Bub Meßdiener war, wurde von einem Pator auch "an die Wäsche gegangen"
Ich kann jedem gläubigen Katholik nur empfehlen, schnellstens aus dieser Organisation auszutreten.
Pfeiffer zu beauftragen war aber auch keine intellektuelle Glanzleistung.
Dass der Mann gern medienwirksame Skandale bastelt, sollte sich inzwischen rumgesprochen haben. Hätte ich denen vorher sagen können, dass der Mann für eine saubere und konstruktive Aufarbeitung so eines Themas besonders ungeeignet ist.
Soweit ich weiß, arbeitet das Kriminologische Institut Niedersachsen schon seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten mit den Ermittlungsbehörden zusammen und fertigt Untersuchungen an. Warum man hier kein Vertrauen zu hat, kann ja wohl hauptsächlich einen Grund haben: Man hat Angst, dass wirklich - wie wohl vor einiger Zeit in München passiert - mehr ans Tageslicht kommt als bis jetzt schon bekannt war.
Schade, ich fand den Ansatz gut, die Sache mal neutral von aussen aufzuarbeiten. Aber das die Kirche das nicht wirklich will, hat sie nun wieder mal gezeigt.
Es ist ein - erneutes - Armutszeugnis für diese Institution, die die Unschuldsvermutung für sich in Anspruch nehmen möchte, aber am Ende doch mehr und mehr dem Generalverdacht anheim fällt, dass solches "Fehlverhalten" dort gebilligt und vielleicht sogar gedeckt wird.
Die westliche Welt steckt in einem Dilemma. Die Identität Europas und der westlichen Hemisphäre begründen sich auf das Christentum. Diese Glaubens- und Lebensgrundsätze sind das Fundament der Gesellschaft, und genau dieses wackelt. Gerade die katholische Kirche hat den Anschluss an aktuelle Fragen des Zeitgeschehens verschlafen und wird ihrer Verantwortung nicht mehr gerecht. Mit den vielen Skandalen, gerade im Bereich Schwarzgeld und sexuellem Mißbrauch kehrt sich ihre Daseinsberechtigung ins Negative, da sie noch nicht mal durch Nichtstun glänzt, nein sie schadet inzwischen sogar der Menschheit.
Ich habe meine Kinder erst gar nicht taufen lassen, zum Schutz. Das ist das Ergebnis. Schade eigentlich.
in seiner schönsten Ausprägung.
Wann bekommen wir in Deutschland endlich echten Laizismus wie in Frankreich mindstens ? Dann können diese Herren,, es sind ja nur Herren, sich auch nicht mehr so mopsen und lernen, wie es ist, wenn man sein Geld selbst erdienen muss. Derart undemokratische Positionen könnten sie dann aus reinem Selbsterhaltungstrieb nicht mehr vertreten. Sie müssten ihren kritischen Gläubigen nämlich beweisen, dass sie das Geld wert sind, das diese ihnen geben.
gilt auch im Bereich der sexuellen Gewalt. Ich glaube nicht, dass dies nur die katholische Kirche betrifft, sondern die Gefahr besteht in allen Jugendorganisationen, in denen Männer "Berührungspunkte" mit Kindern haben.
Man hoert immer viel von Studentenverbindungen und ihren geheimen Ritualen, gestrigen Vorstellungen und Traditionen und ihrer chauvinistischen Art. Seilschaften alter Herren die den jungen Mitgliedern Positionen auf hoher Ebene verschaffen koennen werden, sind auch ein rotes Tuch fuer all jene, die sich zum Ziel gesetzt haben, aktiv gegen Studentenverbindungen zu arbeiten.
Stellen wir die Katholische Kirche doch einmal in den Vergleich. Keine Frauen, durch richtige Beziehung der richtige Posten und alt hergebrachte Traditionen und Auffassungen die in kein modernes Weltbild mehr passen. Der sexuelle Missbrauch von Kindern setzt dem ganzen noch die Krone auf. Keine andere Massenorganisation der Welt hat mehr gemordet, geraubt, gestohlen oder gebranntschatzt. Wenn Gott einen Vertreter auf Erden benannt haette, dann mit Sicherheit nicht den Papst und sein Gefolge. Die Katholische Kirche sollte sich endlich zu ihrer Fehlbarkeit bekennen und ihren Saftladen endlich ausmisten.
Wenn man bedenkt, dass die Kirche Geistliche, die in Missbrauchsfälle verwickelt waren, nur versetzt und nie wirklich entfernt oder für ihre Taten belangt hat, wundert es mich nicht, dass jetzt keine Aufklärung möglich ist.
Kindesmissbrauch ist aber eine Straftat laut unserem Gesetzbuch. Die Staatsanwaltschaft hätte man bei jedem einzelnen Fall sofort einschalten müssen und wenn man jetzt bei der Aufklärung Probleme macht, ist das doch strafbar. Beziehungsweise für jeden normalen Bürger wäre es strafbar Kindesmissbrauch zu verschleiern und die Täter zu schützen, aber die Kirche darf das wohl, weil... ja, warum eigentlich?
"Trennung von Kirche und Staat" wohl missverstanden?
Wenn man ließt, daß die Vatikanbank wegen Geldwäsche vom elektronischen Zahlungsverkehr ausgenommen wird.
Dann werden unabhängige Untersuchungen zum sexuellen Missbrauch von Mitglieder dieser Organisation an Kindern, von allerhöchster Stelle verhindert.
Dazu verhindern sie die Einrichtung von Gewerkschaften in ihren Firmen.
Für mich sollten sich Katholiken fragen, ob sie nicht eher Mitglied in einer Gemeinschaft des organisierten Verbrechens sind.
Und der Staat sollte endlich anfangen, die öffentliche Förderung dieser Gemeinschaft einzustellen.
Dann können sie auch nicht mehr so tun, als ob sie so wohltätig wären, obwohl katholische Krankenhäuser oft zu 100% von Staat finanziert sind.
@laskaris Ich habe meinen Kirchenaustritt nun auch ganz einfach und für 10 € Unkostenbeitrag beim Standesamt vollzogen. Neben diesem Skandal, ist ebenso die verbrecherische Vorgehensweise der Vatikanischen Bank eines der Austrittsgründe. Die Kirche ist nicht Gott und vertritt ihn auch nicht exklusiv! Wann geht das endlich in die Köpfe der Menschen.
Bei dieser Kungelei, Vertuschung, Verzögerung, Verweigerung etc. seitens dieser "Kirche" kann einem nur noch schlecht werden. Siehe auch "Prozess" IM VATIKAN gegen den Ex-Kammerdiener Paolo Gabriele - noch dazu ein Prozess in den eigenen vier Wänden! Unglaublich! Und so etwas nennt sich "Kirche" - heute Abend läuft noch einmal auf 3Sat "Der Fall Borgia" - auch so einer - mit Sünden beladen. Pfeiffer möge gegenüber diesen HARTGESOTTENEN bloß hart bleiben - auch um der Opfer willen.
...zu blockieren das Vertrauen in die Kirche wiederherstellen kann? Nachdem die Vertuschung und das Abschmettern von Untersuchungen schon seit Jahren moniert wird? Das ist nicht nur abstoßend, sondern auch einfach dumm von Seiten der Bischöfe.
Einfach aus dieser "Kirche" massenhaft austreten und immer die Begründung unchristilch angeben. Das wirkt, denn wenn es an das Geld geht wird die Kirche hellhörig.
Der Vatikan im Verdacht der Geldwäsche. Die ganzen schreckliche Mißbrauchsfälle und der Gesetzgeber streicht die Verjährung dafür nicht. Was sind das für Menschen? Christen sind das jedenfalls keine.
sollte die Begründung der Kirche mit dem Tenor :
"wie der unbedingte Wille zur Aufklärung im Sinne der Opfer von Missbrauch mit der notwendigen Sorgfaltsverpflichtung sowie Fürsorgepflicht gegenüber kirchlichen Mitarbeitern zu vereinbaren ist"
tatsächlich den Tatsachen entsprechen, so ist dies ein so unverschämter Akt gegenüber den Opfern, dass man das Verhältnis Staat / Kirche grundsätzlich überdenken und neuordnen müsste. Eine Institution, die sich schützend vor den Tätern stellt und die Opfer im Regen stehen lässt hat in unserem Staat keine Daseinsberechtigung.
PS: Das hat mit Glauben nichts zu tun sondern trifft die Institution Kirche als Organisation.
Sie schreiben: "Die Identität Europas und der westlichen Hemisphäre begründen sich auf das Christentum. Diese Glaubens- und Lebensgrundsätze sind das Fundament der Gesellschaft, und genau dieses wackelt."
grundlage unserer werte ist weniger das christentum als vielmehr die aufklärung. zentrale ideen wie meinungsfreiheit, demokratie, gleichheit, pluralismus usw. konnten nur GEGEN den erbitterten widerstand der kirchen durchgesetzt werden. wenn diese fundamente heute ins wanken geraten, dann wohl eher, weil religiöser fundamentalismus derzeit wieder zunimmt und unsere werte bedroht.
Wie überraschend, wer etwas über den Tellerrand schaut bemerkt schnell das vor allem die Kath. Kirche scheinheilig ist und sich überhaupt nicht verändert hat.
Einfach mal in Nachbarländer schauen zB Polen, dort werden immer noch Missbrauchsfälle aktiv verschleiert und die betroffenen sogar verhöhnt.
Aber aktuell drängen in Deutschland Kirchlichen Institutionen immer mehr in Soziale Einrichtungen vor, Altenpflege, Krankenhäuser, oder Kitas!
Dazu gab es erst vor kurzem einen Bericht in denn öffentlich Rechtlichen
"Gott hat hohe Nebenkosten - Doku über die Besonderheiten kirchlicher Arbeitgeber"
"Die Identität Europas und der westlichen Hemisphäre begründen sich auf das Christentum. Diese Glaubens- und Lebensgrundsätze sind das Fundament der Gesellschaft, und genau dieses wackelt."
Das sehe ich anders. Erstens sind die Glaubens- und Lebensgrundsätze nicht exklusiv im Christentum, sondern in allen Religionen verankert. Grundsätzlich wollen alle Menschen dasselbe. Zweitens glaube ich nicht, dass eben dieses Fundament wackelt. Der kritische Umgang mit der Kirche zeigt doch, dass viele dieses Fundament brauchen und empört darüber sind, dass sie es offenbar von der Kirche einfordern müssen.
Der Ausstieg aus dem Forschungsprojekt ist traurig, dumm und kontraproduktiv (wie die katastrophale Wirkung in der Öffentlichkeit zeigt). Ganz unabhängig vom konkreten Anlass wird mal wieder deutlich, dass ein tiefer Graben durch die Reihen der kirchlichen Entscheidungsträger (Bischöfe) geht und eine rückwärtsgewandte Gruppe in den auf Konsens gepolten Gremien (DBK / VDD) ihre eigene Blockadehaltung gegen den konfliktscheuen Rest durchdrücken kann.
Wenn Kindesmissbrauch nicht verjähren würde, hätten Staatsanwälte und Ermittler ganz andere Möglichkeiten gegen die Vertuschungen, Lügen und das Verschweigen katholischer Kindesschänder vorzugehen. Die Amtskirche verhöhnt die Opfer und schützt die Täter.
Dass die Kirche jetzt eine unabhängige, wissenschaftliche Aufklärung der Missbrauchsfälle verhindert, zeigt dass sie einiges zu verbergen hat. Dass Eltern ihre wehrlosen Kinder heute noch immer in die Obhut dieser christlichen Geheimsekte RKK geben vermag ich nicht zu verstehen.
Der Gottesglaube schützt die Kinder nicht vor perversen, sexuell gestörten Geistlichen die sich im Schutz der Kirche an wehrlosen, Kindern vergehen. Und der Staat – bezahlt unabhängig von der Kirchensteuer die Gehälter unzähliger Bischöfe zusätzlich. Eine halbe Milliarde bekommt die Kirche vom Staat zusätzlich in den Rachen geschmissen, um die Gehälter der Bischöfe, Weihbischöfe und anderer Kirchenleute zu bezahlen. Das finde ich Skandalös!
Liebe Katholiken, da bleibt wohl nur noch der Austritt aus dieser Gemeinschaft. Dann bleiben die selbstherrlichen Kardinäle und Bischöfe eben unter sich. Ohne eure Kirchensteuer können sie auf Dauer nicht existieren. Schade nur, dass damit auch die Ortspfarrer und katholischen Organisationen, die zum größten Teil hervorragende soziale Arbeit leisten, unter die Räder kommen. Aber für gute Leute findet sich immer eine neue Betätigung und der Bedarf an guten Leuten im sozialen Bereich ist groß genug. Und dann gibt es ja noch eine Kirche in Deutschland, deren Vertreter bei selbst verschuldeten Fehlern erhobenen Hauptes zurück treten. Der Glauben an Gott und Jesus Christus lässt sich aber auch ohne Mitgliedschaft in einer Kirche leben, besonders im Alltag.
Kaum glätten sich die Wogen etwas, ist der Wille zur Aufklärung wieder zum Geschwätz alter Männer geworden. Die Kirche kann alles gebrauchen, nur das Hinterfragen dieses Haufens sollte nicht zu akribisch erfolgen, denn dann machen die Herren dicht.
ist ein altes, riesiges, weltweit arbeitendes Konstrukt.
Und wie in jedem so großem Konstrukt gibt es Abteilungen in denen gut und hervorragend und in anderen wiederum schlecht und kriminell gehandelt wird.
Das geht beim Kirchen-Zehnt los, gipfelt in Hexenverfolgung und Kreuzzügen und endet mit den aktuellen Skandalen sicherlich nicht.
Deshalb ist es aus meiner Sicht nicht sinnvoll gleich das Christentum in Frage zu stellen, weil nun gerade offenbar mehrere Priester sich an kleinen Jungs vergangen haben. Das ist abscheulich, den Opfern muss in aller erdenklicher Form geholfen werden. DAS ist wichtig!
Dem Konstrukt "Kirche" den Rücken zuzukehren, man kann ja dennoch am Glauben festhalten, liegt allerding sehr sehr nahe...
Ich persönlich glaube an keine höhere Macht, aber "Glauben" heist ja auch "Nicht-Genau-Wissen"...
Aber, Ich meine genau zu wissen, dass sich in dem Konstrukt Kirche zu viel Macht aufkonzentriert. Und wo viel Macht ist, wird sie mißbraucht, in jeder Hinsicht.
So würde ich meine jetzige Position beschreiben. Aber auch, dass es mehr Information bedarf, um diese Nachricht zu beurteilen.
Natürlich kann es sein, dass die Kirche die Aufklärung behindern möchte.
Es kann aber auch sein, dass z.B. Persönlichkeitsrechte Unschuldiger bei einer öffentlichen Darlegung der Fälle betroffen sind und deshalb das Institut zurückgepfiffen wurde. Es könnte auch sein, dass das Institut öberhöhte und unberechtigte Forderungen z.B. monetärer Natur an die Kirche gestelt hat.
Darum, bitte erst mehr Informationen und keine Vorab-Verurteilungen einer der Parteien!
Im Übrigen glaube ich nicht, dass die gesamte Christenheit in ihren Grundfesten erschüttert ist. Missbräuche sind keine auf die christ. Kirche begrenzte Verbrechen. Jeder Missbrauch ist scharf zu bestrafen und zu verhindern! Und daher sollte man sich strikt hüten, rechtsfreie "selbstverwaltete" Räume entstehen zu lassen!
.. zusammenarbeiten. Denn die Untersuchungen und die Methoden von Prof. Pfeiffer sind sehr sachlich und berücksichtigen selten die Interessen sondern hauptsächlich die Fakten.
Natürlich ist es für die kath. Kirche eine extreme Situation mit einem Studienleiter arbeiten zu müssen, der ihnen nicht mit dem von ihnen geforderten Vorgehen entgegenkommt.
Was das über die Führung in der Deutschen kath. Kirche sagt ist ihnen nicht so wichtig, wie eine positive Darstellung der Aufklärung.
Ich denke über einen Wert einer Untersuchung mit einem wohlgesinnten Studienleitern vs einem an fakten interressierten kann man nur eine Meinung haben.
Chance verpasst! Und leider wieder ein Rückschlag für die Opfer und ihre Familien!
Diesen Vorwurf wird sich die katholische Kirche in Deutschland jetzt leider gefallen lassen müssen. Schade, die ganze Arbeit der vielen guten Menschen in dieser Kirche wird damit diskreditiert.
Ich weiß gar nicht, was er will. KFN-Direktor Pfeiffer hat doch noch Glück. Die katholische Kirche könnte ihn auch vor die Inquisition gezerrt haben. Und in Freising hätte sich sicher auch ein schöner Platz für einen Scheiterhaufen gefunden. Der Staat hätte ihm auch nicht geholfen. Der lässt sich auch seit Jahrhunderten von der Kirche auf der Nase herumtanzen und bezahlt sie noch fürstlich dafür. Ganz ernsthaft muss Pfeiffer aufpassen, dass er nicht zu viel Kritik an den Würdenträgern übt. Schließlich will CSU-Chef Seehofer den Blasphemie-Paragrafen so weit verschärfen, dass schon das Lästern über Kirchen-Obere darunter fällt.
Das ist doch ganz einfache Vereitlung von Ergebnisorientierter Aufarbeitung. Alle denen solch ein Verhalten mißfällt sollten umgehend aus der Kirche austreten. Der Glaube als solcher läßt sich auch ohne Kirche ausüben.
Ich für meinen Teil habe gute und schlechte Kirchenmitarbeiter kennengelernt die aber allesamt nicht aus der katholischen Konfession stammen. Das Gesamtbild hat mich aber eher dain bestärkt der Kirche nicht zu glauben...
lebte ich im Martinstift, einem Schülerwohnheim der Evangelischen Kirche. Der Heimleiter, ein promovierter Gymnasiallehrer, war ein hervorragender Pädagoge. Leider missbrauchte er die jüngeren Heimbewohner. Er wurde in flagranti überrascht und sofort verhaftet. Nach kurzem Prozess erhielt er eine langjährige Zuchthausstrafe. Die gab es damals noch und ebenfalls Richter, die das Recht vertraten. Warum mein Hinweis: Auch in der Evangelischen Kirche gibt es Missbrauch von Abhängigen.
Tja in der Politik würde man von Zensur, Behinderung von Ermittlungen und Unterdrückung sprechen - kurz als Demokratiefeindlich einstufen.
"Zum Glück" hat man als Religion immer noch diverse Privilegien.
Wie oben angesprochen: Studentenverbindungen werden oft in die rechte Ecke gerückt, dabei sind die meisten von ihnen Basisdemokratisch und aufgeschlossener als die meisten Parteien...
Zur Aussage die westliche Welt beruht auf dem Christentum - historisch mag das richtig sein, aber heute ist es für die Identität Europas nicht mehr zwingend notwendig.
Immer mehr Menschen kommen ganz ohne Religion aus und dieser Trend wird sich wahrscheinlich fortsetzen. Ich sehe das positiv.
Zuletzt frage ich mich noch, ob es im Interesse einer Aufgeklärten Gesellschaft ist Religion in der Schule zu unterrichten und ob es noch zeitgemäß ist, dass religiös motivierte Parteien Macht ausüben.
Der Verfassungsschutz sollte sich dies mal zu Gemüte führen.
Eigentlich war dieses Projekt von vorne herein zum Scheitern verurteilt.
Eine Lizenz,die irgendwelchen Fachleuten blanko den Zugang zu kirchlichen Personalakten öffnet, stiftet letztlich mehr Unruhe als sie Transparenz schafft. Einmal von der Tatsache ausgehend, daß es völlige Neutralität nicht gibt,bestehen nur 2 Möglichkeiten: Entweder sind die Ermittler eher kirchenfreundlich. Dann wird ihnen von den Medien Voreingenommenheit und Vertuschung vorgeworfen. Oder aber die Ermittler betrachten das Projekt als eine(kirchenfeindliche) Möglichkeit nun mal ordentlich im "klerikalen Morast" herumzustochern. Dann müssen die Verantwortlichen in den Bistümern zum Schutz der Persönlichkeitsrechte der Geistlichen (und diese stehen auch ihnen zu) irgendwo eine Grenzlinie ziehen.Die mediale Reaktion ist dieselbe - wir erleben es jetzt.
Andere,der kath. Kirche in dieser Hinsicht vergleichbare Institutionen(evang.Kirche/ Sportverbände)haben diese Selbstentblätterung nie auch nur in Erwägung gezogen.
Ob die Zusammenarbeit r.k. Kirche und Hr. Pfeiffer nun
sinnvoll und der Sache dienlich war oder hätte sein können, kann ich nicht beurteilen.
M. E. ist es aber auch Fakt, dass hier die r.k. Kirche
etwas zu Unrecht am Pranger steht. Schließlich hat nicht
die Kirche den Mißbrauch betrieben, sondern einzelne
ihrer angestellten Personen. Nicht Institution, sondern
Mensch ist zunächst ÜbeltäterIn.
Zudem betrifft die Problematik schlicht alle Kirchen bzw
Religionsgemeinschaften in gewissem Umfang.
Wenn rel. Institution sich nun schützend vor/hinter sein
Personal stellt, so ist das in Wirtschaft und Politik
doch kein bißchen anders.
An der grundsätzlichen Schändlichkeit der Taten ändert
das nichts. Aber auch hier müssten doch die betroffenen
Personen zu ihren Taten stehen und zwar frei von den
Interessenslagen ihrer Institution, denen sie dienen.
Hinweis: Lesen sie Bibel oder Koran doch mal ohne rel.
Brille. Sie werden zu anderen Erkenntissen kommen, als
Kirchen lehren. Überraschung?
Herr Pfeiffer die objektive, uneingeschränkte Wahrheit sagt? Ist es nicht so, dass Herr Pfeiffer unter Umständen nur das sagt, was ihm genehm ist und das Unangenehme verschweigt?
In schwierigen Situationen sollte doch immer noch der Grundsatz gelten, dass auch die andere Seite zu hören ist, denn sonst erleben wir wiederum nur eine Teilwahrheit.
Und wieder verhöhnen die alten frommen Männer die Opfer, entweder durch die Zahlung von läppischem Schweigegeld, oder durch Vertuschung und Geheimhaltung der wahren Täter. Und der Staat, der lässt sich das bieten, und macht den Geldeintreiber für die Kirche. Nicht nur die Kirchensteuer wird vom Staat eingetrieben, sondern wir Steuerzahler bezahlen zusätzlich auch die Gehälter genau dieser Herren, die jetzt versuchen durch Zensur, Aktenvernichtung und Vertragsbruch eine wissenschaftliche und neutrale Aufklärung der unzähligen Kindesmissbrauchsfälle in der RKK zu verhindern. Die Kirche redet von zerstörtem Vertrauen und verweigert ihre Zusammenarbeit. Die vielen Opfer perverser und pädophiler Geistlicher, deren Leben teilweise zerstört wurde müssen erneut erleben, wie sie von der Kirche gedemütigt werden, während die Täter den Schutz der Kirche genießen. Es sollte nur eine Antwort geben: Sämtliche finanzielle kirchliche Privilegien streichen und die Säkularisierung durchsetzen!
"Die Identität Europas und der westlichen Hemisphäre begründen [sic] sich auf das Christentum. Diese Glaubens- und Lebensgrundsätze sind das Fundament der Gesellschaft, und genau dieses wackelt."
Das wirkliche Fundament unserer heutigen Gesellschaft sind die Werte der Aufklärung: Menschenrechte, individuelle Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Toleranz, Religionsfreiheit, und die Wertschätzung der Vernunft. Diese Werte finden sich kaum im christlichen Europa des Mittelalters und noch weniger in der Bibel. Sie haben ihre Grundlagen vielmehr bei den alten Griechen und Römern.
Ich bin absolut ihrer Meinung, aber solange wie die Kirche noch Macht in unserem Staat besitzt (Siehe Präsident, Vorsitzende der Grünen...), solange wird keine Trennung zwischen Kirche und Staat möglich werden.
...und im folgenden auch keine Aufklärnug von Straftaten, die durch die Kirche bislang vertuscht wurden.
Pfeiffer zu beauftragen war aber auch keine intellektuelle Glanzleistung.
Dass der Mann gern medienwirksame Skandale bastelt, sollte sich inzwischen rumgesprochen haben. Hätte ich denen vorher sagen können, dass der Mann für eine saubere und konstruktive Aufarbeitung so eines Themas besonders ungeeignet ist."
Ach ja? Woher wissen Sie das? Ist das Ihre Meinung oder haben Sie persönliche Erfahrungen mit Herrn Pfeiffer sammeln können?
Wäre die Kirche an einer Aufklärung wirklich interessiert dann würde sie jetzt nicht so einen Aufstand machen.
So aber entsteht der fade Geschmack nach Vertuschung und mit Verlaub: Darin ist die Kirche ja sehr gut!
sondern jene, die ihr Unwesen unter dem Deckmantel der Kirche treiben!
Leider hat es aber die katholische Kirche versäumt, gründlich und sauber aufzuräumen. Sie tat sich keinen Gefallen, Mißbrauchsvorwürfe unter den Teppich zu kehren, die Täter zu schützen und die Opfer zu beschwichtigen oder gar einzuschüchtern.
Das muss man ihr vorwerfen. Wäre man mit diesen Taten fehlgeleiteter Sexualität offen umgegangen, hätte die Dinge beim Namen genannt und die Täter schon beim geringsten Vorkommnis gnadenlos dem Gesetz überantwortet, dann wäre der Vertrauensverlust nicht so
riesengroß geworden.
Die Kirche sollte wohl auch insgesamt ihre Standpunkte zu Sexualität und der Rolle der Geschlechter grundlegend überprüfen. Hier hängt man leider noch immer im Mittelalter fest. Diese unsägliche Starrheit im Denken und das Festhalten am Überkommenen schadet ihr mehr als den Kirchenoberen bewußt ist.
"...gilt auch im Bereich der sexuellen Gewalt. Ich glaube nicht, dass dies nur die katholische Kirche betrifft, sondern die Gefahr besteht in allen Jugendorganisationen, in denen Männer "Berührungspunkte" mit Kindern haben."
Schon ein sexistisch angehauchter Kommentar, den ich so nicht nachvollziehen kann. Als ob nur Männer Gewalt gegen Kinder ausüben würden, schrecklich einseitig und unsachlich...
...zum Thema, die katholische Kirche stellt sich erneut schützend vor Straftäter, passt es auch nicht, es ist eine pauschale Verurteilung aller Männer.
denn Gott sieht bekanntlich alles, so werden die sich denken!
War zur Dreikönigsmesse mit Kardinal Meissner im Kölner Dom und war ein wenig erschrocken über die markige Verbindung von Jesu Leid (Geburt zwischen Ochse und Weisen, Kreuzigung zwischen zwei Verbrechern) als Einladung zum Glauben an den katholischen Gott.
Dagegen erlebte ich einen Franziskaner-Pater, der einen gelebten und an der Alltagserfahrung der Menschen orientierten, anziehenden Glauben zeigte.
So lange die katholische Kirche diese enorme Kluft zwischen ihrer Oberkaste und dem normalen Menschen nicht abbaut, befindet sich der normale Mensch, der ja nicht Jesus ist, zwischen Ochse und "Weisen", und das packen die meisten nicht, schon gar nicht in der Frage von Kindesmissbrauch.
...weht da vom konservativen Flügel der katholischen Kirche herüber; offenbar hält man sich an ein Motto, das auch in Polit-Schulungen der alten SED eine Grundlage bildete: Bei jeder aufgedeckten Wahrheit sollte auch gefragt werden: Wem nützt sie?!
Hier besteht doch eindeutig der Verdacht auf das Vertuschen schwerer Straftaten!
Das habe ich mich schon 2010 gefragt, gibt es da wirklich keine Ermittlungen oder ist die Kirche vor solchen geschützt?(...letzteres kann ich mir nicht vorstellen)
Dann kann es ja munter weiter gehen mit Kindesmißbrauch und Vergewaltigung...
Einladender kann man seinen Leuten kaum gegenüber treten...
Ein wenig versetzen - hin zu Frischfleisch, vertuschen, verdrehen und verleugnen.
Und relevante Akten vernichten.
Ernsthafte Aufklärung versprechen und diese dann blockieren...
Dieser Sauhaufen gehört verboten!
Warum regen wir uns eigentlich über die kath. Kirche auf? Zumal nur hier in D.? Schauen wir uns um in der Welt. Von einem christlich geprägten Miteinander kann doch nicht einmal bei uns in D. ernsthaft die Rede sein.
Lug und Betrug, Verschleierung und Vertuschung von Verbrechen sind an der Tagesordnung. Und da soll ausgerechnet die kath. Kirche die Ausnahme sein? Ausgerechnet die Institution die über Jahrhunderte die Menschheit mit Angst und Schrecken regierte? Die Institution, die Menschen auf dem Scheiterhaufen verbrannte? Diese Institution soll anders sein, als die Gesellschaft(en) deren Bestandteil sie ist? Das ist die eine Seite.
Die andere Seite ist die Gleichbehandlung innerhalb unseres Staatswesens. Es kann und darf nicht sein, dass kirchliche Institutionen als Staat im Staate fungieren und diesen an der Nase durch die Manage führen. Und genau dies tut die kath. Kirche.
Unser GG, entstanden in einem überwiegend kath. Umfeld gibt ihr dazu leider die Grundlage.
Bevor der Stab über jemandem gebrochen wird, sollte bekannt gemacht werden, welche detaillierten Gründe zu dem derzeitigen Stop geführt haben. Dann muss mit der Ursachenforschung weiter gemacht werden.
@Viviala Revolution
Christentum lässt sich keinesfalls mit den Ereignissen der Missbrauchsskandale gleichsetzen oder gar erklären.
@Mandred Korte
Eine Werterelativierung durch den Laizismus ist eher kontraproduktiv.
@Klaus F.
Meinungsfreiheit, Demokratie, Gleichheit (besonders) sind Kernthemen der christlichen Botschaft und durch die geforderte Entscheidung des Einzelnen begründet. Sie sind durch die Nächstenliebe (Respekt, Achtung) vor 2000 Jahren begründet worden. Die Aufklärung förderte den individuellen freien Willen einer Entscheidung, welchem Lebensstil man folgt.
@Aziraphale
Die og. Grundsätze, die sich auf Nächstenliebe, Vergebung, Neues Leben aufbauen, sind exklusiv christlich.
Kath. Kirche folgt nicht konsequent den christlichen Grundlagen: Zwangs-Zölibat, Marienverehrung.
Kirche und Wahrheit......Kirche und Schuld....das geht halt einfach nicht zusammen.
Es war doch abzusehen, das die Kirche entweder eine Studie nach ihren Vorstellungen oder eben dann doch garkeine Studie will. Alles andere würde mit der uralten Tradition und dem Gedankengut der Institiution Kirche auch garnicht vereinbar sein.
Die katholische Kirche lässt einen an der Existenz eines gerechten Gottes zweifeln.
Ausgerechnet die die uns predigen wie wir unser Leben führen sollen sind die allerschlimmsten schwarzen Schafe. Die, die sich als Diener Gottes bezeichnen führen ein Leben dass nach der Lehre der katholischen Kirsche an einem Ort endet, den die Christen als 'Hölle' bezeichnen, was eigentlich nur den Schluss zulässt dass sie nicht wirklich daran glauben, denn dass der Missbrauch von Kindern und dessen Verschleierung eine Sünde ist daran dürfte wohl kaum ein Zweifel bestehen.
Pfeiffer zu beauftragen war aber auch keine intellektuelle Glanzleistung. Dass der Mann gern medienwirksame Skandale bastelt, sollte sich inzwischen rumgesprochen haben.
Nein keineswegs. Herr Pfeiffer hat einen seiösen und integeren Ruf. Nur wenn Sie es durch Beispiele belegen können, sollten Sie den Versuch untenehmen, daran zu kratzen.
Süddeutscher Raum sperrt sich. Gab es evtl. geographische Schwerpunkte der Missbrauchsfälle? Dann gab es in den betroffenen Gebieten offensichtlich ein anderes, begünstigendes System als im Norden?
Wie hieß es zur Papstkrönung nochmal: Wir sind Süddeutschland? Ist es möglicherweise nachvollziehbar, wenn auch nicht entschuldbar, dass die Kirche die Ergebnisse nicht detailliert veröffentlicht haben will?
Aber die sollen sich mal nicht für schlauer halten als der Pfeiffer. Allein mit der kleinen Informtion dieses Artikels gibt es wieder genug Mutmassungen, die die Kirche in Bedrängnis bringen könnte.
Wann spricht die Kirche endlich mal ein lautes "Mea magna culpa" aus?
„Wenn die Menschen nur an ihre eigenen Interessen denken, wird unsere Welt zugrunde gehen“, sagte der Papst vor Zehntausenden Menschen auf dem Petersplatz in Rom.
wen meinte er nur damit? Die Kirche ist da eher das Beispiel das er rügt
„Es müsse darüber diskutiert werden, "wie der unbedingte Wille zur Aufklärung im Sinne der Opfer von Missbrauch mit der notwendigen Sorgfaltsverpflichtung sowie Fürsorgepflicht gegenüber kirchlichen Mitarbeitern [mutmaßliche Täter] zu vereinbaren ist".
Das ist schon mehr als dekuvrierend und grenzwertig, was der Sprecher des Erzbischoftums München und Freising hier zum Besten gibt! Da werden sich die Opfer zu Recht verhöhnt vorkommen, wenn hier seitens der katholischen Kirche, die wissenschaftliche Aufarbeitung so hintertrieben wird.
Es ist schlicht ein bigottes Lippenbekenntnis der katholischen Kirche gewesen, der an einer objektiven und vor allem öffentlichen Aufklärung der Missbrauchsfälle nicht gelegen ist.
Eine weitere Aktion der katholischen Kirche, die deutlich macht, wie abgehoben und weltfremd diese im 21. Jahrhundert immer noch agiert, abseits der Gesellschaft weiterhin das Selbstbild und Credo völlig konterkariert....!
Warum hat die Katholische Kirche vor die Öffentlichkeit im Dunkeln zu lassen? sind die unterdrückten Informationen von solcher Brisanz, das die Staatsanwaltschaft nach StPO §160 tätig werden muss?
Scheint es nun nicht an der Zeit zu sein das sich die Generalanwaltschaft die Kirche zur brust nimmt statt dem Täter die aufklärung zu überlassen?. Es müsste doch langsam klar sein das in diesem Verein eine Strukturelle vertuschung und damit wohl auch weit mehr Fälle von Missbrauch statt finden. Somit müsste es doch genug verdachts Momente geben um eine eingehende Prüfung dieser Vorgänge durchzuführen!
Ich bin der Auffassung das sich jede religiöse Vereinigung sich den Gesetzen des rechtsstaates unter zu ordnen hat. Dieser Vorgang sollte so medienwirksam wie möglich Aufgeklärt werden um genug Druck auf die Kirche auf zu bauen damit sich die inneren Vertuschungsstruckturen aufbrechen lassen. Wobei ich sehr pessimistisch bin das bei einem Verein der wirklich nur durch den Schein existiert eine solche Aufarbeitung möglich ist.
Wir sollten den nächsten Schritt der secularisierung gehen.
Hier muss die Staatanwaltschaft eingeschaltet werden und nichts anderes. Bei jedem Missbrauch muss die Staatsanwaltschaft tätig werden ,warum nicht bei der Kirche. Hat die Kirche die Lizenz zum Missbrauch? Das was hier passiert stellt unser Rechtssystem vollkommen in Frage und als absurdum. Willkommen im Mittelalter!!!
Nach allen Kommentaren hier, vermisse ich leider einen ganz wichtigen Aspekt in der Diskussion.
Von wem reden wir denn bitte, wenn wir immer über "DIE katholische Kirche" reden?
In den meisten Gemeinden leisten die dort tätigen Amtsträger und Ehrenamtlichen einen wichtigen sozialen Beitrag. Ihr Engagement für die Mitmenschen geht an vielen Stellen weit über das des "Durchschnittsdeutschen" hinaus. Und wenn man sich in der Gesellschaft einmal die ehrenamtlichen Helfer ansieht, so ist ein Großteil von ihnen konfessionell gebunden.
Und nun wird eine ganze, im Kern gemeinnützige Organisation, mit der Bezeichnung "die Kirche" durch das kriminelle Verhalten einiger "Würdenträger" unter Generalverdacht gestellt.
Das hat "DIE Kirche" aus meiner Sicht nicht verdient, denn "DIE Kirche" sind DIE Christen, die in ihr aktiv sind und NICHT ihre "Würdenträger".
immer noch die selbe Masche.... :-D Glaubt den wirklich jemand daran das man Verbrechen beseitigen kann ??? Mit Studien oder ohne Studien??? Leider werde ich dieses Traumdenken niemals erleben. :-D
Am 09. Januar 2013 um 14:22 von MilosFormanJack...
Der Kriminologe Professor Pfeiffer ist nicht gerade dafür bekannt, konservativ zu sein.
Er vertritt häufig Ansichten, welche eher als "fortschrittlich" bezeichnet werden, und oft in ähnlicher Weise von den Grünen oder vom linken Flügel der SPD vertreten werden.
Daß es mit diesem Mann eher schwierig würde, hätte die Kirche wohl voraussehen können, wenn Sie sich über diesen Mann vorher gründlich informiert hätte.
Nun stellt sich die Frage, ob die Kirche sich vor seiner Auswahl gut informiert über ihn hat, und ihn dann mit viel Mut trotzdem ausgewählt hat, oder ob die Kirche schlecht organisiert und schlecht informiert war.
Da die Kirche normalerweise gut informiert ist, vermute ich mal, die Kirche war hier wahrscheinlich wohl eher mutig bis übermutig.
Die Deutsche Bank oder die Bundeswehr wären in einem vergleichbaren Fall wahrscheinlich vorsichtiger gewesen.
...diese Straftaten dürfen nicht vertuscht werden, denn die Opfer vergessen sie auch nicht! Hier wurden leben zerstört...
Mein Kirchenaustritt kostete 30€ und ich fühle mich gut! Glaube geht auch ohne Kirche!
"Hätte ich denen vorher sagen können, dass der Mann für eine saubere und konstruktive Aufarbeitung so eines Themas besonders ungeeignet ist."
Nun, das ist eine sehr subjektive Darstellung. Betrachtet man die Sache Objektiv, also nur die Fakten, so muss davon ausgegangen werden, dass die Kirche in keiner Weise daran interessiert war, die Vorfälle aufzuklären. Grund für mein Urteil ist hierbei der Änderungswunsch des Vertrages, der der Kirche die Absolute Entscheidungsfreiheit über die Veröffentlichung gegeben hätte.
Somit hat der Skandal, anders als Sie es darstellen wollen, erst einmal mit der Person Pfeiffer nichts zu tun.
Die Kath. Kirche folgt nicht konsequent den christlichen Grundlagen: Zwangs-Zölibat und Marienverehrung haben mit der Bibel und christlichen Grundlagen nichts zu tun.
Die Botschaft von Jesus Christus der Vergebung Gottes und Neuanfang oder Martin Luthers "Der Glaube allein" werden meiner Meinung nach dadurch verwässert und fördern Irrwege.
Aus der Abkehr von der Botschaft der geschenkten und unverdienten Liebe kann nichts Gutes erwachsen.
Eine Trennung zwischen den christlichen Werten, die unvereinbar mit den Missbrauchsskandalen sind, muss in dieser Diskussion gezogen werden.
Da zeigt sich wieder, dass die kat. Kirche immer noch im Mittelalter lebt. Das Zölibat ist ja nun wirklich vollkommen überflüssig und vor allen Dingen gegen die Natur.
Als wenn ein verheirateter Priester kein guter Hirte sein kann. Aber so lockt das Amt noch Pädophile an und die Kirche schaut nur zu und schön den Deckel drauf damit ja nichts raus kommt.
Die Kirche muss sich nicht wundern wenn immer mehr aus ihr austreten. So wird sie kein Vertrauen zurück gewinnen.
Ich will nicht alle Priester, Bischhöfe etc. über einen Kamm scheren aber die Herren die es betrifft haben das mit dem Spruch aus der Bibel: "Lasset die Kinder zu mir kommen" irgendwie falsch verstanden.
Solche Leute gehören vor Gericht ohne wenn und aber.
Einige meiner Mitkommentatoren haben die katholische Kirche bereits mit kriminellen Vereinigungen oder gar dem organisierten Verbrechen verglichen und diese Institution schafft es anscheinend auch immer wieder, sich selbst weiter und weiter in diese Ecke zu rücken.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es, wenn denn die Kirche wie jedes andere Unternehmen oder jeder andere Verein behandelt würde, schon längst eine durch die Staatsanwaltschaft veranlasste Razzia zur umfangreichen Sicherung von Beweismaterial gegeben hätte. Aber irgendwie traut sich das keiner?
Ich halte es für einen Fehler Wissenschaftler in konservativ, ... einzuordnen. Mit Politikern oder Interessenvertretern dürfen Sie das ja gerne tun.
Das Problem besteht hier darin, dass Herr Pfeiffer darauf besteht, dass wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht werden, wenn sie wissenschaftlichen Kriterien genügen, und nicht erst dann, wenn es der kirchlichen Öffentlichkeitsarbeit passt.
...
Die Bezahlung der katholischen Bischöfe in Bayern erfolgt nicht aus Kirchensteuermitteln, sondern durch das Bundesland. Grundlage dieser Zahlungen sind Verträge aus dem 19. Jahrhundert, als im Zuge der Säkularisierung Kirchengüter enteignet wurden. Nach Artikel 10 § 1a des Konkordats aus dem Jahre 1924 sollen diese Zahlungen ersetzt werden:
„Der Staat wird die erzbischöflichen und bischöflichen Stühle […] mit einer Dotation in Gütern und ständigen Fonds ausstatten, deren jährliche Reineinkünfte sich bemessen auf der Grundlage jener, die im erwähnten Konkordate festgesetzt sind, wobei dem Geldwerte vom Jahre 1817 Rechnung zu tragen ist.“
Mithin zahlt der bayerische Staat weiterhin die Reineinkünfte unmittelbar an die Bistümer. Die Zahlungen sind Teil der sog. Staatsleistungen an die Religionsgemeinschaften.
"Hätte ich denen vorher sagen können, dass der Mann für eine saubere und konstruktive Aufarbeitung so eines Themas besonders ungeeignet ist."
> Starke Behauptung, Herrn Pfeiffer die Fähigkeit zur "sauberen" Aufarbeitung abzusprechen. Und was meinen Sie mit "konstruktive Aufarbeitung...", doch hoffentlich keine Mauscheleien?
Können Sie für Ihre Behauptung Beispiele nennen?
Ich meine: Christian Pfeiffer besitzt als Kriminologe einen tadellosen Ruf. Wenn die ihm übertragenen Aufgaben oft medienwirksam sind, ist das kein Makel und spricht eher für Pfeiffers Qualitäten als unbestechlicher Kriminologe.
Wer auch immer dort für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich ist,hat bestimmt keinen einfachen Posten.
Wie soll denn eine Religionsgemeinschaft, die sich selbst eine moralische Autorität zuschreibt und die vom Staat immer noch mit Geldern gefördert wird, glaubhaft sein wenn sie das Ergebniss einer aufgedeckten Vertuschungsaktion vertuschen will?
Und wo bleibt Kath. gläubig? Normalerweise hat der Nutzer zu allem eine Meinung aber zu dieser und der Meldung gestern Abend kam nichts, gibt es da vielleicht selbst für die verblendetesten schon nichts mehr schönzureden?
"In den meisten Gemeinden leisten die dort tätigen Amtsträger und Ehrenamtlichen einen wichtigen sozialen Beitrag."
Ihnen ist vielleicht entgangen das ca. 98% der "sozialen Beiträge" wie sie es nennen,NICHT von der Kirche bezahlt werden,die schmückt sich nur mit fremden Federn wie z.B. mit der Arbeit der "Ehrenamtlichen" - bezahlt wird das alles vom ganz normalen Steuerzahler,LEIDER !
Warum es immer noch so viele gibt die diese Institution unterstützen ist mir unverständlich,aber jeder soll glauben was er will wenn es um Fiktion geht,nix anders ist nun mal Religion.
Aber wenn es um Fakten wie tausendfachem Kindesmissbrauch,Steuerhinterziehung und Geldwäsche geht,da sollten die Augen ganz weit offen sein und jeder "Christ" sollte in sein Gewissen schauen ob er solch einen gewissenlosen Verein wie die kath. Kirche weiterhin unterstützen kann.Ich könnte das nicht,ich würde mich in Grund und Boden schämen, bin aber Gottseidank von dem Übel "Kirche" befreit.Glaube hat nix mit Kirche zu tun
Liebe Kommentatoren,
es freut mich ja, dass ihr so zahlreich auf meinen Kommentar eingegangen seid, wir sind prinzipiell auch einer Meinung. Wie schon M.Weller es zuvor erwähnt hat, ist die Kirche als Organisation nicht gleichzusetzen mit dem Christentum als Religion oder des Glaubens. Ich wollte hier nur auf unsere europäischen Wurzeln und unsere Identität verweisen, die durch die letzten 2000 Jahre natürlich weiterentwickelt wurde in Form von Befreiung, Luther usw. Da es noch keine Weltreligion gibt, da sich die Mentalitäten und Wurzeln der Menschheit, sowie deren Ziele noch zu sehr voneinander unterscheiden, müssen wir die nächsten Jahrhunderte wohl noch mit diesen unterschiedl. Religionen leben. Und genau diese unsere Ziele sind auch unsere Identität, die uns auszeichnet.
Übrigens, aus Nonnenklostern sind bisher noch keine Mißbrauchsfälle nach außen gedrungen, oder ?
"Nicht die Kirche ist schlecht...sondern jene, die ihr Unwesen unter dem Deckmantel der Kirche treiben!"
> Könnte man von der Mafia oder vom Kommunismus auch sagen. Überall dort, wo durch eine Ideologie oder eine Organisation angeblich die Situation der Armen verbessert werden soll... aber nur wenige reich und mächtig werden.
Meine Meinung: Nicht der Glaube an Götter oder sonstwas ist schlecht - nur die staatlich subventionierte Amtskirche und jene, die unter deren Deckmantel ihr Unwesen treiben.
Ich war überrascht, daß die katholische Kirche diesen Sachverständigen ausgewählt hat, denn auch ich bin sehr skeptisch, was Herrn Professor Pfeiffer betrifft. Ich sag nur Kindergartentöpfchentraining, da lag er sowas von daneben - außer man postuliert, daß er es besser weiß als "gelernte DDR-Bürger".
Ich kann nicht ganz verstehen, wie man hier diese Mißbrauchsfälle überhaupt unter dem Gesichtspunkt der wissenschaftlichen Veröffentlichung analysieren kann, zumal wenn es ähnlich spekulativ wird, wie den ehem. DDR-bürgern zugemutet.
Ich habe schon damals nicht wirklich geglaubt, dass die ka. K. wirklich an einer echten Aufklärung interessiert wäre. Diese Vermutung ist für mich nun also bestätigt.
Was da passiert, würde jedes Unternehmen ruinieren, weil die Menschen dessen Produkte nicht mehr kaufen würden. Aber diese "staatliche Kirche" darf weiterexistieren und unser aller Steuergeld für ihre "Schäfchen" und sich selbst verpulvern. Armes Deutschland!
Daß die vom Kriminologen Pfeiffer bezeichneten "Widerstände" von Diözesen in Bayern ausgingen, ist angesichts der politischen Agenda im Wahljahr gewiß kein Zufall.
Über die im Artikel genannten Äußerungen von Kirchenvertretern braucht man kein Wort mehr zu verlieren. Die sind einfach nur unverschämt.
Es sind schwere Verbrechen aufzuklären und zu ahnden. Da darf es in unserem Rechtsstaat keine Sonderrechte für einen "Staat im Staate" geben.
Wann ist in Deutschland endlich mal Schluß mit "beamteten" Bischöfen, die zwar aus allgemeinen Steuermitteln (nicht Kirchensteuern) fürstlich alimentiert werden, sich aber dennoch wie großherrschaftliche Fürstbischöfe mit eigener Gerichtsbarkeit gerieren?
Wann machen Staatsanwaltschaften bundesweit Razzien und beschlagnahmen nötige Kirchenakten noch vor deren Vernichtung? Wenn dazu Gesetze zu ändern sind, nötigenfalls auch das Grundgesetz, na dann los, aber fix. Es geht um Straftaten und um Kinderschutz! Bankenrettung geht doch auch über Nacht.
Wenn "die Kirche" davon spricht Verantwortung für Ihre Mitarbeiter zu haben, so ist es nur sehr schwer nicht zu glauben das hier die Täter und die Leute die sie decken geschützt werden sollen...
Eingentlich sollten sich Verfassungsschutz, Generalbundesanwalt, sowie die Minister des Inneren und der Justiz mit der katholichen Kirche beschäftigen.
Ein Motoradklub wird schon für weniger und unbewiesene Vorwürfe vom Innenministerium verboten.
"Die Bezahlungen der "kath." Bischöfe in Bayern erfolgt nicht aus Kirchensteuermittel, sondern durch das Bundesland". Und" Die Zahlungen sind Teil der sog. Staatsleistungen an die Religionsgemeinschaften". Also erstens glaube ich,daß mit den"Religionsgemeinschaften" nur die "kath. Kirche" gemeint sein kann, aber es steht im Text eindeutig ein PLURAL!!! Ich bezweifle, daß andere "Religionsgemeinschaften" etwas erhalten. Zweitens sollte dem "Geldwerte vom Jahre 1817" sofort eine Streichung passieren!!! Wir leben 2013 und nicht 1817. Jagt diese Schmarotzer endlich von ihren Sesseln!
Wer will die massenhaften Verbrechen der "Kirche", insbesondere der katholischen Kirche, bestreiten?! Seit dem 5./6.Jahrhundert Kungelei mit den Mächtigen (Korruption), Erschleichung irdisch wervoller Schenkungen für angebliches Seelenheil im Jenseits (Betrug), Aufruf zu Kreuzzügen (Kriegsverbrechen), Inquisition und Hexenverbrennung (Lynchjustiz), zwangsweise "Christianisierung" in Amerika, Afrika und Südostasien (Menschenrechtsmißachtung und Völkermord), Kanonensegnungen (Kriegsverherrlichung) ... usw. Bis heute zu den Tricksereien um die oft längst bewiesenen Mißbrauchsvorwürfe (Strafvereitelung).
Warum lassen sich Bürger immer wieder von Dichtung statt Wahrheit blenden? Wozu aus Kirchensteuern finanzierte "Kirchengemeinden"? Soziale Aufgaben (in [Kirchen?]-Gemeinden) können auch örtliche Vereine leisten ohne konfessionelles Brimborium.
Deshalb: Die "beamteten" Bischöfe gehören weg, die nicht aus Kirchensteuern, sondern aus allg. Ländersteuern fürstlich alimentiert werden...
Kirche an Aufklärung nicht interessiert
Es dürfen sich diejenigen bestätigt fühlen, die von Anfang an der Meinung waren, dass die katholische Kirche an einer echten, umfassenden Aufklärung in Wirklichkeit nicht interessiert ist. Nachdem die Missbrauchsfälle vorher jahrzehntelang vertuscht und totgeschwiegen wurden, überrascht das auch nicht wirklich. Damals wurden Geistliche, die Kinder missbraucht hatten, weder angezeigt noch kirchenintern bestraft, sondern lediglich versetzt. Und auch heute scheint es den Kirchenobersten nur darum zu gehen, dass möglichst wenig herauskommt.
Wenn ich nicht schon vor vielen Jahren aus der katholischen Kirche ausgetreten wäre (heute bin ich ein glücklicher Atheist), würde ich es spätestens jetzt tun.
Die Kirche stellt den Kompass für die Untersuchungen selbst
Ja, sehr gut. Wenn es Wiederstand gibt, dann weis man doch sofort, bei welchen Diözesen man ganz im besonderen nachboren muss.
Streisand-Effekt
Ob sich die Kirche damit einen Gefallen tut, jetzt die Veröffentlichung verhindern zu wollen? Möglicherweise werden wir keine Akteneinsicht erhalten, aber gerade durch solches Verhalten fängt jeder an, sich sein Teil zu denken.
Katholische Kirche
Es war doch klar, das die katholischen Kirche kein echtes Interesse daran hat, ihre eigenen Sünden aufzuklären.
Die können ja beichten, 3 Vaterunser beten....dann ist ihnen vergeben.
Die vom Mißbrauch betroffenen leiden ihr Leben lang.
Meinem Freund, der als kleiner Bub Meßdiener war, wurde von einem Pator auch "an die Wäsche gegangen"
Ich kann jedem gläubigen Katholik nur empfehlen, schnellstens aus dieser Organisation auszutreten.
Selten dämlich
Pfeiffer zu beauftragen war aber auch keine intellektuelle Glanzleistung.
Dass der Mann gern medienwirksame Skandale bastelt, sollte sich inzwischen rumgesprochen haben. Hätte ich denen vorher sagen können, dass der Mann für eine saubere und konstruktive Aufarbeitung so eines Themas besonders ungeeignet ist.
Vertrauen in das Institut verloren? Eher das in Kirche!
Soweit ich weiß, arbeitet das Kriminologische Institut Niedersachsen schon seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten mit den Ermittlungsbehörden zusammen und fertigt Untersuchungen an. Warum man hier kein Vertrauen zu hat, kann ja wohl hauptsächlich einen Grund haben: Man hat Angst, dass wirklich - wie wohl vor einiger Zeit in München passiert - mehr ans Tageslicht kommt als bis jetzt schon bekannt war.
Schade, ich fand den Ansatz gut, die Sache mal neutral von aussen aufzuarbeiten. Aber das die Kirche das nicht wirklich will, hat sie nun wieder mal gezeigt.
Es ist ein - erneutes - Armutszeugnis für diese Institution, die die Unschuldsvermutung für sich in Anspruch nehmen möchte, aber am Ende doch mehr und mehr dem Generalverdacht anheim fällt, dass solches "Fehlverhalten" dort gebilligt und vielleicht sogar gedeckt wird.
Jetzt bin ich aber
Jetzt bin ich aber überrascht, ob dieser Meldung.
"...weil sie eine Beschädigung der Kirche fürchteten."
Nachdenken hätte vielleicht geholfen.
Missbrauchsfälle zu vertuschen trägt nicht unbedingt zum Gegenteil bei.
Dilemma
Die westliche Welt steckt in einem Dilemma. Die Identität Europas und der westlichen Hemisphäre begründen sich auf das Christentum. Diese Glaubens- und Lebensgrundsätze sind das Fundament der Gesellschaft, und genau dieses wackelt. Gerade die katholische Kirche hat den Anschluss an aktuelle Fragen des Zeitgeschehens verschlafen und wird ihrer Verantwortung nicht mehr gerecht. Mit den vielen Skandalen, gerade im Bereich Schwarzgeld und sexuellem Mißbrauch kehrt sich ihre Daseinsberechtigung ins Negative, da sie noch nicht mal durch Nichtstun glänzt, nein sie schadet inzwischen sogar der Menschheit.
Ich habe meine Kinder erst gar nicht taufen lassen, zum Schutz. Das ist das Ergebnis. Schade eigentlich.
Das ist Katholizismus
in seiner schönsten Ausprägung.
Wann bekommen wir in Deutschland endlich echten Laizismus wie in Frankreich mindstens ? Dann können diese Herren,, es sind ja nur Herren, sich auch nicht mehr so mopsen und lernen, wie es ist, wenn man sein Geld selbst erdienen muss. Derart undemokratische Positionen könnten sie dann aus reinem Selbsterhaltungstrieb nicht mehr vertreten. Sie müssten ihren kritischen Gläubigen nämlich beweisen, dass sie das Geld wert sind, das diese ihnen geben.
Ökumene
gilt auch im Bereich der sexuellen Gewalt. Ich glaube nicht, dass dies nur die katholische Kirche betrifft, sondern die Gefahr besteht in allen Jugendorganisationen, in denen Männer "Berührungspunkte" mit Kindern haben.
Kirche...............die viel gefaehrlichere Verbindung
Man hoert immer viel von Studentenverbindungen und ihren geheimen Ritualen, gestrigen Vorstellungen und Traditionen und ihrer chauvinistischen Art. Seilschaften alter Herren die den jungen Mitgliedern Positionen auf hoher Ebene verschaffen koennen werden, sind auch ein rotes Tuch fuer all jene, die sich zum Ziel gesetzt haben, aktiv gegen Studentenverbindungen zu arbeiten.
Stellen wir die Katholische Kirche doch einmal in den Vergleich. Keine Frauen, durch richtige Beziehung der richtige Posten und alt hergebrachte Traditionen und Auffassungen die in kein modernes Weltbild mehr passen. Der sexuelle Missbrauch von Kindern setzt dem ganzen noch die Krone auf. Keine andere Massenorganisation der Welt hat mehr gemordet, geraubt, gestohlen oder gebranntschatzt. Wenn Gott einen Vertreter auf Erden benannt haette, dann mit Sicherheit nicht den Papst und sein Gefolge. Die Katholische Kirche sollte sich endlich zu ihrer Fehlbarkeit bekennen und ihren Saftladen endlich ausmisten.
Kirche ist wohl von weltlichen Gesetzen frei
Wenn man bedenkt, dass die Kirche Geistliche, die in Missbrauchsfälle verwickelt waren, nur versetzt und nie wirklich entfernt oder für ihre Taten belangt hat, wundert es mich nicht, dass jetzt keine Aufklärung möglich ist.
Kindesmissbrauch ist aber eine Straftat laut unserem Gesetzbuch. Die Staatsanwaltschaft hätte man bei jedem einzelnen Fall sofort einschalten müssen und wenn man jetzt bei der Aufklärung Probleme macht, ist das doch strafbar. Beziehungsweise für jeden normalen Bürger wäre es strafbar Kindesmissbrauch zu verschleiern und die Täter zu schützen, aber die Kirche darf das wohl, weil... ja, warum eigentlich?
"Trennung von Kirche und Staat" wohl missverstanden?
Ist das noch eine Kirche?
Wenn man ließt, daß die Vatikanbank wegen Geldwäsche vom elektronischen Zahlungsverkehr ausgenommen wird.
Dann werden unabhängige Untersuchungen zum sexuellen Missbrauch von Mitglieder dieser Organisation an Kindern, von allerhöchster Stelle verhindert.
Dazu verhindern sie die Einrichtung von Gewerkschaften in ihren Firmen.
Für mich sollten sich Katholiken fragen, ob sie nicht eher Mitglied in einer Gemeinschaft des organisierten Verbrechens sind.
Und der Staat sollte endlich anfangen, die öffentliche Förderung dieser Gemeinschaft einzustellen.
Dann können sie auch nicht mehr so tun, als ob sie so wohltätig wären, obwohl katholische Krankenhäuser oft zu 100% von Staat finanziert sind.
@laskaris Ich habe meinen
@laskaris Ich habe meinen Kirchenaustritt nun auch ganz einfach und für 10 € Unkostenbeitrag beim Standesamt vollzogen. Neben diesem Skandal, ist ebenso die verbrecherische Vorgehensweise der Vatikanischen Bank eines der Austrittsgründe. Die Kirche ist nicht Gott und vertritt ihn auch nicht exklusiv! Wann geht das endlich in die Köpfe der Menschen.
Kath. Kirche
Bei dieser Kungelei, Vertuschung, Verzögerung, Verweigerung etc. seitens dieser "Kirche" kann einem nur noch schlecht werden. Siehe auch "Prozess" IM VATIKAN gegen den Ex-Kammerdiener Paolo Gabriele - noch dazu ein Prozess in den eigenen vier Wänden! Unglaublich! Und so etwas nennt sich "Kirche" - heute Abend läuft noch einmal auf 3Sat "Der Fall Borgia" - auch so einer - mit Sünden beladen. Pfeiffer möge gegenüber diesen HARTGESOTTENEN bloß hart bleiben - auch um der Opfer willen.
Ahja, weil...
...zu blockieren das Vertrauen in die Kirche wiederherstellen kann? Nachdem die Vertuschung und das Abschmettern von Untersuchungen schon seit Jahren moniert wird? Das ist nicht nur abstoßend, sondern auch einfach dumm von Seiten der Bischöfe.
Hat jemand auch nur im
Hat jemand auch nur im Geringsten dran geglaubt das die kath. Kirche "ehrlich" mit ihren Problemen umgehen würde?
Moral, Ehrlichkeit und Anstand haben die noch nie besessen, das einzig wichtige für die ist Macht und Geld.
Ich habe nur noch Verachtung für diese Institution samt seiner Individuen übrig.
Die müssen endlich ein ganz normaler Verein werden das man diese Typen endlich vor Gericht stellen und wegsperren kann.
Austritt
Einfach aus dieser "Kirche" massenhaft austreten und immer die Begründung unchristilch angeben. Das wirkt, denn wenn es an das Geld geht wird die Kirche hellhörig.
Der Vatikan im Verdacht der Geldwäsche. Die ganzen schreckliche Mißbrauchsfälle und der Gesetzgeber streicht die Verjährung dafür nicht. Was sind das für Menschen? Christen sind das jedenfalls keine.
Kirche im rechtsfreien Raum ?
sollte die Begründung der Kirche mit dem Tenor :
"wie der unbedingte Wille zur Aufklärung im Sinne der Opfer von Missbrauch mit der notwendigen Sorgfaltsverpflichtung sowie Fürsorgepflicht gegenüber kirchlichen Mitarbeitern zu vereinbaren ist"
tatsächlich den Tatsachen entsprechen, so ist dies ein so unverschämter Akt gegenüber den Opfern, dass man das Verhältnis Staat / Kirche grundsätzlich überdenken und neuordnen müsste. Eine Institution, die sich schützend vor den Tätern stellt und die Opfer im Regen stehen lässt hat in unserem Staat keine Daseinsberechtigung.
PS: Das hat mit Glauben nichts zu tun sondern trifft die Institution Kirche als Organisation.
zu Vivala Revolution:
Sie schreiben: "Die Identität Europas und der westlichen Hemisphäre begründen sich auf das Christentum. Diese Glaubens- und Lebensgrundsätze sind das Fundament der Gesellschaft, und genau dieses wackelt."
grundlage unserer werte ist weniger das christentum als vielmehr die aufklärung. zentrale ideen wie meinungsfreiheit, demokratie, gleichheit, pluralismus usw. konnten nur GEGEN den erbitterten widerstand der kirchen durchgesetzt werden. wenn diese fundamente heute ins wanken geraten, dann wohl eher, weil religiöser fundamentalismus derzeit wieder zunimmt und unsere werte bedroht.
Wie überraschend, wer etwas
Wie überraschend, wer etwas über den Tellerrand schaut bemerkt schnell das vor allem die Kath. Kirche scheinheilig ist und sich überhaupt nicht verändert hat.
Einfach mal in Nachbarländer schauen zB Polen, dort werden immer noch Missbrauchsfälle aktiv verschleiert und die betroffenen sogar verhöhnt.
Aber aktuell drängen in Deutschland Kirchlichen Institutionen immer mehr in Soziale Einrichtungen vor, Altenpflege, Krankenhäuser, oder Kitas!
Dazu gab es erst vor kurzem einen Bericht in denn öffentlich Rechtlichen
"Gott hat hohe Nebenkosten - Doku über die Besonderheiten kirchlicher Arbeitgeber"
Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in der Kirche gescheitert
Ich habe nichts anderes erwartet........hoffentlich folgen jetzt weitere Kirchenaustritte!!!!!
Austritt
Wer jetzt noch in der katholischen Kirche verbleibt hat es nicht anders verdient.
@9. Januar 2013 - 10:24 — Vivala Revolution
"Die Identität Europas und der westlichen Hemisphäre begründen sich auf das Christentum. Diese Glaubens- und Lebensgrundsätze sind das Fundament der Gesellschaft, und genau dieses wackelt."
Das sehe ich anders. Erstens sind die Glaubens- und Lebensgrundsätze nicht exklusiv im Christentum, sondern in allen Religionen verankert. Grundsätzlich wollen alle Menschen dasselbe. Zweitens glaube ich nicht, dass eben dieses Fundament wackelt. Der kritische Umgang mit der Kirche zeigt doch, dass viele dieses Fundament brauchen und empört darüber sind, dass sie es offenbar von der Kirche einfordern müssen.
Traurig
Der Ausstieg aus dem Forschungsprojekt ist traurig, dumm und kontraproduktiv (wie die katastrophale Wirkung in der Öffentlichkeit zeigt). Ganz unabhängig vom konkreten Anlass wird mal wieder deutlich, dass ein tiefer Graben durch die Reihen der kirchlichen Entscheidungsträger (Bischöfe) geht und eine rückwärtsgewandte Gruppe in den auf Konsens gepolten Gremien (DBK / VDD) ihre eigene Blockadehaltung gegen den konfliktscheuen Rest durchdrücken kann.
wenn es nicht die Kirchen wären
würden diese Organisationen wegen organisierter Kriminalität verboten
Der Staat und die Kirchen sollten endlich getrennt werden - keine Kirchensteuer - keine Vermerke mehr in den Melderegistern
Die katholische Kirche zeigt ihr wahres Gesicht!
Wenn Kindesmissbrauch nicht verjähren würde, hätten Staatsanwälte und Ermittler ganz andere Möglichkeiten gegen die Vertuschungen, Lügen und das Verschweigen katholischer Kindesschänder vorzugehen. Die Amtskirche verhöhnt die Opfer und schützt die Täter.
Dass die Kirche jetzt eine unabhängige, wissenschaftliche Aufklärung der Missbrauchsfälle verhindert, zeigt dass sie einiges zu verbergen hat. Dass Eltern ihre wehrlosen Kinder heute noch immer in die Obhut dieser christlichen Geheimsekte RKK geben vermag ich nicht zu verstehen.
Der Gottesglaube schützt die Kinder nicht vor perversen, sexuell gestörten Geistlichen die sich im Schutz der Kirche an wehrlosen, Kindern vergehen. Und der Staat – bezahlt unabhängig von der Kirchensteuer die Gehälter unzähliger Bischöfe zusätzlich. Eine halbe Milliarde bekommt die Kirche vom Staat zusätzlich in den Rachen geschmissen, um die Gehälter der Bischöfe, Weihbischöfe und anderer Kirchenleute zu bezahlen. Das finde ich Skandalös!
Aufforderung zum Kirchenaustritt
Liebe Katholiken, da bleibt wohl nur noch der Austritt aus dieser Gemeinschaft. Dann bleiben die selbstherrlichen Kardinäle und Bischöfe eben unter sich. Ohne eure Kirchensteuer können sie auf Dauer nicht existieren. Schade nur, dass damit auch die Ortspfarrer und katholischen Organisationen, die zum größten Teil hervorragende soziale Arbeit leisten, unter die Räder kommen. Aber für gute Leute findet sich immer eine neue Betätigung und der Bedarf an guten Leuten im sozialen Bereich ist groß genug. Und dann gibt es ja noch eine Kirche in Deutschland, deren Vertreter bei selbst verschuldeten Fehlern erhobenen Hauptes zurück treten. Der Glauben an Gott und Jesus Christus lässt sich aber auch ohne Mitgliedschaft in einer Kirche leben, besonders im Alltag.
Wer hat denn ernsthaft was anderes erwartet?
Kaum glätten sich die Wogen etwas, ist der Wille zur Aufklärung wieder zum Geschwätz alter Männer geworden. Die Kirche kann alles gebrauchen, nur das Hinterfragen dieses Haufens sollte nicht zu akribisch erfolgen, denn dann machen die Herren dicht.
Die katholische Kirche ....
ist ein altes, riesiges, weltweit arbeitendes Konstrukt.
Und wie in jedem so großem Konstrukt gibt es Abteilungen in denen gut und hervorragend und in anderen wiederum schlecht und kriminell gehandelt wird.
Das geht beim Kirchen-Zehnt los, gipfelt in Hexenverfolgung und Kreuzzügen und endet mit den aktuellen Skandalen sicherlich nicht.
Deshalb ist es aus meiner Sicht nicht sinnvoll gleich das Christentum in Frage zu stellen, weil nun gerade offenbar mehrere Priester sich an kleinen Jungs vergangen haben. Das ist abscheulich, den Opfern muss in aller erdenklicher Form geholfen werden. DAS ist wichtig!
Dem Konstrukt "Kirche" den Rücken zuzukehren, man kann ja dennoch am Glauben festhalten, liegt allerding sehr sehr nahe...
Ich persönlich glaube an keine höhere Macht, aber "Glauben" heist ja auch "Nicht-Genau-Wissen"...
Aber, Ich meine genau zu wissen, dass sich in dem Konstrukt Kirche zu viel Macht aufkonzentriert. Und wo viel Macht ist, wird sie mißbraucht, in jeder Hinsicht.
Zwiegespalten
So würde ich meine jetzige Position beschreiben. Aber auch, dass es mehr Information bedarf, um diese Nachricht zu beurteilen.
Natürlich kann es sein, dass die Kirche die Aufklärung behindern möchte.
Es kann aber auch sein, dass z.B. Persönlichkeitsrechte Unschuldiger bei einer öffentlichen Darlegung der Fälle betroffen sind und deshalb das Institut zurückgepfiffen wurde. Es könnte auch sein, dass das Institut öberhöhte und unberechtigte Forderungen z.B. monetärer Natur an die Kirche gestelt hat.
Darum, bitte erst mehr Informationen und keine Vorab-Verurteilungen einer der Parteien!
Im Übrigen glaube ich nicht, dass die gesamte Christenheit in ihren Grundfesten erschüttert ist. Missbräuche sind keine auf die christ. Kirche begrenzte Verbrechen. Jeder Missbrauch ist scharf zu bestrafen und zu verhindern! Und daher sollte man sich strikt hüten, rechtsfreie "selbstverwaltete" Räume entstehen zu lassen!
Erst mal will die kath. Kirche nicht mit Herrn Pfeiffer..
.. zusammenarbeiten. Denn die Untersuchungen und die Methoden von Prof. Pfeiffer sind sehr sachlich und berücksichtigen selten die Interessen sondern hauptsächlich die Fakten.
Natürlich ist es für die kath. Kirche eine extreme Situation mit einem Studienleiter arbeiten zu müssen, der ihnen nicht mit dem von ihnen geforderten Vorgehen entgegenkommt.
Was das über die Führung in der Deutschen kath. Kirche sagt ist ihnen nicht so wichtig, wie eine positive Darstellung der Aufklärung.
Ich denke über einen Wert einer Untersuchung mit einem wohlgesinnten Studienleitern vs einem an fakten interressierten kann man nur eine Meinung haben.
Chance verpasst! Und leider wieder ein Rückschlag für die Opfer und ihre Familien!
Kath. Kirche = Pederastenschutzvereinigung
Diesen Vorwurf wird sich die katholische Kirche in Deutschland jetzt leider gefallen lassen müssen. Schade, die ganze Arbeit der vielen guten Menschen in dieser Kirche wird damit diskreditiert.
Pfeiffer, setzen se sech!
Ich weiß gar nicht, was er will. KFN-Direktor Pfeiffer hat doch noch Glück. Die katholische Kirche könnte ihn auch vor die Inquisition gezerrt haben. Und in Freising hätte sich sicher auch ein schöner Platz für einen Scheiterhaufen gefunden. Der Staat hätte ihm auch nicht geholfen. Der lässt sich auch seit Jahrhunderten von der Kirche auf der Nase herumtanzen und bezahlt sie noch fürstlich dafür. Ganz ernsthaft muss Pfeiffer aufpassen, dass er nicht zu viel Kritik an den Würdenträgern übt. Schließlich will CSU-Chef Seehofer den Blasphemie-Paragrafen so weit verschärfen, dass schon das Lästern über Kirchen-Obere darunter fällt.
Das Verhalten der Kirche hat keinen religiösen Hintergrund
Das ist doch ganz einfache Vereitlung von Ergebnisorientierter Aufarbeitung. Alle denen solch ein Verhalten mißfällt sollten umgehend aus der Kirche austreten. Der Glaube als solcher läßt sich auch ohne Kirche ausüben.
Ich für meinen Teil habe gute und schlechte Kirchenmitarbeiter kennengelernt die aber allesamt nicht aus der katholischen Konfession stammen. Das Gesamtbild hat mich aber eher dain bestärkt der Kirche nicht zu glauben...
Als Primaner
lebte ich im Martinstift, einem Schülerwohnheim der Evangelischen Kirche. Der Heimleiter, ein promovierter Gymnasiallehrer, war ein hervorragender Pädagoge. Leider missbrauchte er die jüngeren Heimbewohner. Er wurde in flagranti überrascht und sofort verhaftet. Nach kurzem Prozess erhielt er eine langjährige Zuchthausstrafe. Die gab es damals noch und ebenfalls Richter, die das Recht vertraten. Warum mein Hinweis: Auch in der Evangelischen Kirche gibt es Missbrauch von Abhängigen.
Religion oder Regime
Tja in der Politik würde man von Zensur, Behinderung von Ermittlungen und Unterdrückung sprechen - kurz als Demokratiefeindlich einstufen.
"Zum Glück" hat man als Religion immer noch diverse Privilegien.
Wie oben angesprochen: Studentenverbindungen werden oft in die rechte Ecke gerückt, dabei sind die meisten von ihnen Basisdemokratisch und aufgeschlossener als die meisten Parteien...
Zur Aussage die westliche Welt beruht auf dem Christentum - historisch mag das richtig sein, aber heute ist es für die Identität Europas nicht mehr zwingend notwendig.
Immer mehr Menschen kommen ganz ohne Religion aus und dieser Trend wird sich wahrscheinlich fortsetzen. Ich sehe das positiv.
Zuletzt frage ich mich noch, ob es im Interesse einer Aufgeklärten Gesellschaft ist Religion in der Schule zu unterrichten und ob es noch zeitgemäß ist, dass religiös motivierte Parteien Macht ausüben.
Der Verfassungsschutz sollte sich dies mal zu Gemüte führen.
soso.@Sezchuan Bei den
soso.@Sezchuan
Bei den Protestanten gabs keinen Missbrauch?Dann frag mal in GB.
Zum Glück gibts auch noch die Alternative selbst zu denken und sich nicht von irgendwelchen Götzen blenden zu lassen.Egal wie sie heissen.
Von Anfang an ein Rohrkrepierer
Eigentlich war dieses Projekt von vorne herein zum Scheitern verurteilt.
Eine Lizenz,die irgendwelchen Fachleuten blanko den Zugang zu kirchlichen Personalakten öffnet, stiftet letztlich mehr Unruhe als sie Transparenz schafft. Einmal von der Tatsache ausgehend, daß es völlige Neutralität nicht gibt,bestehen nur 2 Möglichkeiten: Entweder sind die Ermittler eher kirchenfreundlich. Dann wird ihnen von den Medien Voreingenommenheit und Vertuschung vorgeworfen. Oder aber die Ermittler betrachten das Projekt als eine(kirchenfeindliche) Möglichkeit nun mal ordentlich im "klerikalen Morast" herumzustochern. Dann müssen die Verantwortlichen in den Bistümern zum Schutz der Persönlichkeitsrechte der Geistlichen (und diese stehen auch ihnen zu) irgendwo eine Grenzlinie ziehen.Die mediale Reaktion ist dieselbe - wir erleben es jetzt.
Andere,der kath. Kirche in dieser Hinsicht vergleichbare Institutionen(evang.Kirche/ Sportverbände)haben diese Selbstentblätterung nie auch nur in Erwägung gezogen.
Endlich handeln ! Der Staat ist gefordert.
Man sollte sofort handeln, bevor die letzten Unterlagen vernichtet sind und die Zeugen tot.
Alle verdächtigen Stellen müssen gründlich durchsucht werden. Razzia nennt man das, glaub' ich.
Jezt kann der Staat mal wieder zeigen, wer wirklich geschützt wird - die Straftäter oder die Opfer.
Allerdings befürchte ich, die Antwort schon zu kennen.
Unser Gott ist schon o.k.
nur sein Bodenpersonal ist grottenschlecht. Folglich: Glauben ohne Kirche.
Und nun ... ?
Ob die Zusammenarbeit r.k. Kirche und Hr. Pfeiffer nun
sinnvoll und der Sache dienlich war oder hätte sein können, kann ich nicht beurteilen.
M. E. ist es aber auch Fakt, dass hier die r.k. Kirche
etwas zu Unrecht am Pranger steht. Schließlich hat nicht
die Kirche den Mißbrauch betrieben, sondern einzelne
ihrer angestellten Personen. Nicht Institution, sondern
Mensch ist zunächst ÜbeltäterIn.
Zudem betrifft die Problematik schlicht alle Kirchen bzw
Religionsgemeinschaften in gewissem Umfang.
Wenn rel. Institution sich nun schützend vor/hinter sein
Personal stellt, so ist das in Wirtschaft und Politik
doch kein bißchen anders.
An der grundsätzlichen Schändlichkeit der Taten ändert
das nichts. Aber auch hier müssten doch die betroffenen
Personen zu ihren Taten stehen und zwar frei von den
Interessenslagen ihrer Institution, denen sie dienen.
Hinweis: Lesen sie Bibel oder Koran doch mal ohne rel.
Brille. Sie werden zu anderen Erkenntissen kommen, als
Kirchen lehren. Überraschung?
Kann ich eigentlich gewiß sein, dass
Herr Pfeiffer die objektive, uneingeschränkte Wahrheit sagt? Ist es nicht so, dass Herr Pfeiffer unter Umständen nur das sagt, was ihm genehm ist und das Unangenehme verschweigt?
In schwierigen Situationen sollte doch immer noch der Grundsatz gelten, dass auch die andere Seite zu hören ist, denn sonst erleben wir wiederum nur eine Teilwahrheit.
Katholische Kirche demütigt die Opfer erneut!
Und wieder verhöhnen die alten frommen Männer die Opfer, entweder durch die Zahlung von läppischem Schweigegeld, oder durch Vertuschung und Geheimhaltung der wahren Täter. Und der Staat, der lässt sich das bieten, und macht den Geldeintreiber für die Kirche. Nicht nur die Kirchensteuer wird vom Staat eingetrieben, sondern wir Steuerzahler bezahlen zusätzlich auch die Gehälter genau dieser Herren, die jetzt versuchen durch Zensur, Aktenvernichtung und Vertragsbruch eine wissenschaftliche und neutrale Aufklärung der unzähligen Kindesmissbrauchsfälle in der RKK zu verhindern. Die Kirche redet von zerstörtem Vertrauen und verweigert ihre Zusammenarbeit. Die vielen Opfer perverser und pädophiler Geistlicher, deren Leben teilweise zerstört wurde müssen erneut erleben, wie sie von der Kirche gedemütigt werden, während die Täter den Schutz der Kirche genießen. Es sollte nur eine Antwort geben: Sämtliche finanzielle kirchliche Privilegien streichen und die Säkularisierung durchsetzen!
@ Vivala Revolution
"Die Identität Europas und der westlichen Hemisphäre begründen [sic] sich auf das Christentum. Diese Glaubens- und Lebensgrundsätze sind das Fundament der Gesellschaft, und genau dieses wackelt."
Das wirkliche Fundament unserer heutigen Gesellschaft sind die Werte der Aufklärung: Menschenrechte, individuelle Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Toleranz, Religionsfreiheit, und die Wertschätzung der Vernunft. Diese Werte finden sich kaum im christlichen Europa des Mittelalters und noch weniger in der Bibel. Sie haben ihre Grundlagen vielmehr bei den alten Griechen und Römern.
9. Januar 2013 - 11:09 — Demontjoie
Ich bin absolut ihrer Meinung, aber solange wie die Kirche noch Macht in unserem Staat besitzt (Siehe Präsident, Vorsitzende der Grünen...), solange wird keine Trennung zwischen Kirche und Staat möglich werden.
...und im folgenden auch keine Aufklärnug von Straftaten, die durch die Kirche bislang vertuscht wurden.
wiederlich...
und unendlich traurig. Gott sei Dank bin ich schon lange kein Kirchenmitglied mehr!
@Varana
" 9. Januar 2013 - 10:16 — Varana
Pfeiffer zu beauftragen war aber auch keine intellektuelle Glanzleistung.
Dass der Mann gern medienwirksame Skandale bastelt, sollte sich inzwischen rumgesprochen haben. Hätte ich denen vorher sagen können, dass der Mann für eine saubere und konstruktive Aufarbeitung so eines Themas besonders ungeeignet ist."
Ach ja? Woher wissen Sie das? Ist das Ihre Meinung oder haben Sie persönliche Erfahrungen mit Herrn Pfeiffer sammeln können?
Wäre die Kirche an einer Aufklärung wirklich interessiert dann würde sie jetzt nicht so einen Aufstand machen.
So aber entsteht der fade Geschmack nach Vertuschung und mit Verlaub: Darin ist die Kirche ja sehr gut!
Nicht die Kirche ist schlecht,
sondern jene, die ihr Unwesen unter dem Deckmantel der Kirche treiben!
Leider hat es aber die katholische Kirche versäumt, gründlich und sauber aufzuräumen. Sie tat sich keinen Gefallen, Mißbrauchsvorwürfe unter den Teppich zu kehren, die Täter zu schützen und die Opfer zu beschwichtigen oder gar einzuschüchtern.
Das muss man ihr vorwerfen. Wäre man mit diesen Taten fehlgeleiteter Sexualität offen umgegangen, hätte die Dinge beim Namen genannt und die Täter schon beim geringsten Vorkommnis gnadenlos dem Gesetz überantwortet, dann wäre der Vertrauensverlust nicht so
riesengroß geworden.
Die Kirche sollte wohl auch insgesamt ihre Standpunkte zu Sexualität und der Rolle der Geschlechter grundlegend überprüfen. Hier hängt man leider noch immer im Mittelalter fest. Diese unsägliche Starrheit im Denken und das Festhalten am Überkommenen schadet ihr mehr als den Kirchenoberen bewußt ist.
"schein-heilig"
Das Gebahren der katholischen Kirche kann man nur noch als "schein-heilig" abtun.
Das einzige Mittel das noch hilft ist AUSTRETEN aus dieser "verlogenen" Kirche
@Vivala Revolution
"...gilt auch im Bereich der sexuellen Gewalt. Ich glaube nicht, dass dies nur die katholische Kirche betrifft, sondern die Gefahr besteht in allen Jugendorganisationen, in denen Männer "Berührungspunkte" mit Kindern haben."
Schon ein sexistisch angehauchter Kommentar, den ich so nicht nachvollziehen kann. Als ob nur Männer Gewalt gegen Kinder ausüben würden, schrecklich einseitig und unsachlich...
...zum Thema, die katholische Kirche stellt sich erneut schützend vor Straftäter, passt es auch nicht, es ist eine pauschale Verurteilung aller Männer.
Untersuchung nicht nötig,
denn Gott sieht bekanntlich alles, so werden die sich denken!
War zur Dreikönigsmesse mit Kardinal Meissner im Kölner Dom und war ein wenig erschrocken über die markige Verbindung von Jesu Leid (Geburt zwischen Ochse und Weisen, Kreuzigung zwischen zwei Verbrechern) als Einladung zum Glauben an den katholischen Gott.
Dagegen erlebte ich einen Franziskaner-Pater, der einen gelebten und an der Alltagserfahrung der Menschen orientierten, anziehenden Glauben zeigte.
So lange die katholische Kirche diese enorme Kluft zwischen ihrer Oberkaste und dem normalen Menschen nicht abbaut, befindet sich der normale Mensch, der ja nicht Jesus ist, zwischen Ochse und "Weisen", und das packen die meisten nicht, schon gar nicht in der Frage von Kindesmissbrauch.
Ein Hauch Totalitarimus...
...weht da vom konservativen Flügel der katholischen Kirche herüber; offenbar hält man sich an ein Motto, das auch in Polit-Schulungen der alten SED eine Grundlage bildete: Bei jeder aufgedeckten Wahrheit sollte auch gefragt werden: Wem nützt sie?!
Wo bleibt unser Rechtsstaat?
Wieso greifen die Staatsanwaltschaften nicht ein?
Hier besteht doch eindeutig der Verdacht auf das Vertuschen schwerer Straftaten!
Das habe ich mich schon 2010 gefragt, gibt es da wirklich keine Ermittlungen oder ist die Kirche vor solchen geschützt?(...letzteres kann ich mir nicht vorstellen)
nun...
Dann kann es ja munter weiter gehen mit Kindesmißbrauch und Vergewaltigung...
Einladender kann man seinen Leuten kaum gegenüber treten...
Ein wenig versetzen - hin zu Frischfleisch, vertuschen, verdrehen und verleugnen.
Und relevante Akten vernichten.
Ernsthafte Aufklärung versprechen und diese dann blockieren...
Dieser Sauhaufen gehört verboten!
Auch die kath. Kirche ist nur ein Spiegelbild der Gesellschaft
Warum regen wir uns eigentlich über die kath. Kirche auf? Zumal nur hier in D.? Schauen wir uns um in der Welt. Von einem christlich geprägten Miteinander kann doch nicht einmal bei uns in D. ernsthaft die Rede sein.
Lug und Betrug, Verschleierung und Vertuschung von Verbrechen sind an der Tagesordnung. Und da soll ausgerechnet die kath. Kirche die Ausnahme sein? Ausgerechnet die Institution die über Jahrhunderte die Menschheit mit Angst und Schrecken regierte? Die Institution, die Menschen auf dem Scheiterhaufen verbrannte? Diese Institution soll anders sein, als die Gesellschaft(en) deren Bestandteil sie ist? Das ist die eine Seite.
Die andere Seite ist die Gleichbehandlung innerhalb unseres Staatswesens. Es kann und darf nicht sein, dass kirchliche Institutionen als Staat im Staate fungieren und diesen an der Nase durch die Manage führen. Und genau dies tut die kath. Kirche.
Unser GG, entstanden in einem überwiegend kath. Umfeld gibt ihr dazu leider die Grundlage.
Detaillierte Gründe kommunizieren
Bevor der Stab über jemandem gebrochen wird, sollte bekannt gemacht werden, welche detaillierten Gründe zu dem derzeitigen Stop geführt haben. Dann muss mit der Ursachenforschung weiter gemacht werden.
@Viviala Revolution
Christentum lässt sich keinesfalls mit den Ereignissen der Missbrauchsskandale gleichsetzen oder gar erklären.
@Mandred Korte
Eine Werterelativierung durch den Laizismus ist eher kontraproduktiv.
@Klaus F.
Meinungsfreiheit, Demokratie, Gleichheit (besonders) sind Kernthemen der christlichen Botschaft und durch die geforderte Entscheidung des Einzelnen begründet. Sie sind durch die Nächstenliebe (Respekt, Achtung) vor 2000 Jahren begründet worden. Die Aufklärung förderte den individuellen freien Willen einer Entscheidung, welchem Lebensstil man folgt.
@Aziraphale
Die og. Grundsätze, die sich auf Nächstenliebe, Vergebung, Neues Leben aufbauen, sind exklusiv christlich.
Kath. Kirche folgt nicht konsequent den christlichen Grundlagen: Zwangs-Zölibat, Marienverehrung.
Kirche und Transparenz.....
Kirche und Wahrheit......Kirche und Schuld....das geht halt einfach nicht zusammen.
Es war doch abzusehen, das die Kirche entweder eine Studie nach ihren Vorstellungen oder eben dann doch garkeine Studie will. Alles andere würde mit der uralten Tradition und dem Gedankengut der Institiution Kirche auch garnicht vereinbar sein.
Diener Gottes ?
Die katholische Kirche lässt einen an der Existenz eines gerechten Gottes zweifeln.
Ausgerechnet die die uns predigen wie wir unser Leben führen sollen sind die allerschlimmsten schwarzen Schafe. Die, die sich als Diener Gottes bezeichnen führen ein Leben dass nach der Lehre der katholischen Kirsche an einem Ort endet, den die Christen als 'Hölle' bezeichnen, was eigentlich nur den Schluss zulässt dass sie nicht wirklich daran glauben, denn dass der Missbrauch von Kindern und dessen Verschleierung eine Sünde ist daran dürfte wohl kaum ein Zweifel bestehen.
@Laskaris ...und Geld machen
@Laskaris
...und Geld machen hast vergessen! Vor allem diese Attitüde ist in der europäischen Gemeinschaft heimisch geworden!
@Varana
Pfeiffer zu beauftragen war aber auch keine intellektuelle Glanzleistung. Dass der Mann gern medienwirksame Skandale bastelt, sollte sich inzwischen rumgesprochen haben.
Nein keineswegs. Herr Pfeiffer hat einen seiösen und integeren Ruf. Nur wenn Sie es durch Beispiele belegen können, sollten Sie den Versuch untenehmen, daran zu kratzen.
Getroffene Hunde?
Süddeutscher Raum sperrt sich. Gab es evtl. geographische Schwerpunkte der Missbrauchsfälle? Dann gab es in den betroffenen Gebieten offensichtlich ein anderes, begünstigendes System als im Norden?
Wie hieß es zur Papstkrönung nochmal: Wir sind Süddeutschland? Ist es möglicherweise nachvollziehbar, wenn auch nicht entschuldbar, dass die Kirche die Ergebnisse nicht detailliert veröffentlicht haben will?
Aber die sollen sich mal nicht für schlauer halten als der Pfeiffer. Allein mit der kleinen Informtion dieses Artikels gibt es wieder genug Mutmassungen, die die Kirche in Bedrängnis bringen könnte.
Wann spricht die Kirche endlich mal ein lautes "Mea magna culpa" aus?
„Wenn die Menschen nur an ihre eigenen Interessen denken,
„Wenn die Menschen nur an ihre eigenen Interessen denken, wird unsere Welt zugrunde gehen“, sagte der Papst vor Zehntausenden Menschen auf dem Petersplatz in Rom.
wen meinte er nur damit? Die Kirche ist da eher das Beispiel das er rügt
Bigott
„Es müsse darüber diskutiert werden, "wie der unbedingte Wille zur Aufklärung im Sinne der Opfer von Missbrauch mit der notwendigen Sorgfaltsverpflichtung sowie Fürsorgepflicht gegenüber kirchlichen Mitarbeitern [mutmaßliche Täter] zu vereinbaren ist".
Das ist schon mehr als dekuvrierend und grenzwertig, was der Sprecher des Erzbischoftums München und Freising hier zum Besten gibt! Da werden sich die Opfer zu Recht verhöhnt vorkommen, wenn hier seitens der katholischen Kirche, die wissenschaftliche Aufarbeitung so hintertrieben wird.
Es ist schlicht ein bigottes Lippenbekenntnis der katholischen Kirche gewesen, der an einer objektiven und vor allem öffentlichen Aufklärung der Missbrauchsfälle nicht gelegen ist.
Eine weitere Aktion der katholischen Kirche, die deutlich macht, wie abgehoben und weltfremd diese im 21. Jahrhundert immer noch agiert, abseits der Gesellschaft weiterhin das Selbstbild und Credo völlig konterkariert....!
Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in der Kirche gescheitert
Warum hat die Katholische Kirche vor die Öffentlichkeit im Dunkeln zu lassen? sind die unterdrückten Informationen von solcher Brisanz, das die Staatsanwaltschaft nach StPO §160 tätig werden muss?
Phoenix2006, die Unbestechlichen
Der Rechtsstaat!
Scheint es nun nicht an der Zeit zu sein das sich die Generalanwaltschaft die Kirche zur brust nimmt statt dem Täter die aufklärung zu überlassen?. Es müsste doch langsam klar sein das in diesem Verein eine Strukturelle vertuschung und damit wohl auch weit mehr Fälle von Missbrauch statt finden. Somit müsste es doch genug verdachts Momente geben um eine eingehende Prüfung dieser Vorgänge durchzuführen!
Ich bin der Auffassung das sich jede religiöse Vereinigung sich den Gesetzen des rechtsstaates unter zu ordnen hat. Dieser Vorgang sollte so medienwirksam wie möglich Aufgeklärt werden um genug Druck auf die Kirche auf zu bauen damit sich die inneren Vertuschungsstruckturen aufbrechen lassen. Wobei ich sehr pessimistisch bin das bei einem Verein der wirklich nur durch den Schein existiert eine solche Aufarbeitung möglich ist.
Wir sollten den nächsten Schritt der secularisierung gehen.
Hier gibt es nur eine Möglichkeit!!!
Hier muss die Staatanwaltschaft eingeschaltet werden und nichts anderes. Bei jedem Missbrauch muss die Staatsanwaltschaft tätig werden ,warum nicht bei der Kirche. Hat die Kirche die Lizenz zum Missbrauch? Das was hier passiert stellt unser Rechtssystem vollkommen in Frage und als absurdum. Willkommen im Mittelalter!!!
Wer oder was ist DIE Kirche?
Nach allen Kommentaren hier, vermisse ich leider einen ganz wichtigen Aspekt in der Diskussion.
Von wem reden wir denn bitte, wenn wir immer über "DIE katholische Kirche" reden?
In den meisten Gemeinden leisten die dort tätigen Amtsträger und Ehrenamtlichen einen wichtigen sozialen Beitrag. Ihr Engagement für die Mitmenschen geht an vielen Stellen weit über das des "Durchschnittsdeutschen" hinaus. Und wenn man sich in der Gesellschaft einmal die ehrenamtlichen Helfer ansieht, so ist ein Großteil von ihnen konfessionell gebunden.
Und nun wird eine ganze, im Kern gemeinnützige Organisation, mit der Bezeichnung "die Kirche" durch das kriminelle Verhalten einiger "Würdenträger" unter Generalverdacht gestellt.
Das hat "DIE Kirche" aus meiner Sicht nicht verdient, denn "DIE Kirche" sind DIE Christen, die in ihr aktiv sind und NICHT ihre "Würdenträger".
:-D neue Jahreszahlen
immer noch die selbe Masche.... :-D Glaubt den wirklich jemand daran das man Verbrechen beseitigen kann ??? Mit Studien oder ohne Studien??? Leider werde ich dieses Traumdenken niemals erleben. :-D
Der Kriminologe Professor Pfeiffer ...
Der Kriminologe Professor Pfeiffer ist nicht gerade dafür bekannt, konservativ zu sein.
Er vertritt häufig Ansichten, welche eher als "fortschrittlich" bezeichnet werden, und oft in ähnlicher Weise von den Grünen oder vom linken Flügel der SPD vertreten werden.
Daß es mit diesem Mann eher schwierig würde, hätte die Kirche wohl voraussehen können, wenn Sie sich über diesen Mann vorher gründlich informiert hätte.
Nun stellt sich die Frage, ob die Kirche sich vor seiner Auswahl gut informiert über ihn hat, und ihn dann mit viel Mut trotzdem ausgewählt hat, oder ob die Kirche schlecht organisiert und schlecht informiert war.
Da die Kirche normalerweise gut informiert ist, vermute ich mal, die Kirche war hier wahrscheinlich wohl eher mutig bis übermutig.
Die Deutsche Bank oder die Bundeswehr wären in einem vergleichbaren Fall wahrscheinlich vorsichtiger gewesen.
...ohne Worte...
...diese Straftaten dürfen nicht vertuscht werden, denn die Opfer vergessen sie auch nicht! Hier wurden leben zerstört...
Mein Kirchenaustritt kostete 30€ und ich fühle mich gut! Glaube geht auch ohne Kirche!
@Varana
"Hätte ich denen vorher sagen können, dass der Mann für eine saubere und konstruktive Aufarbeitung so eines Themas besonders ungeeignet ist."
Nun, das ist eine sehr subjektive Darstellung. Betrachtet man die Sache Objektiv, also nur die Fakten, so muss davon ausgegangen werden, dass die Kirche in keiner Weise daran interessiert war, die Vorfälle aufzuklären. Grund für mein Urteil ist hierbei der Änderungswunsch des Vertrages, der der Kirche die Absolute Entscheidungsfreiheit über die Veröffentlichung gegeben hätte.
Somit hat der Skandal, anders als Sie es darstellen wollen, erst einmal mit der Person Pfeiffer nichts zu tun.
Rückkehr der Kath.Kirche zu den Wurzeln der christlichen Wurzeln
Die Kath. Kirche folgt nicht konsequent den christlichen Grundlagen: Zwangs-Zölibat und Marienverehrung haben mit der Bibel und christlichen Grundlagen nichts zu tun.
Die Botschaft von Jesus Christus der Vergebung Gottes und Neuanfang oder Martin Luthers "Der Glaube allein" werden meiner Meinung nach dadurch verwässert und fördern Irrwege.
Aus der Abkehr von der Botschaft der geschenkten und unverdienten Liebe kann nichts Gutes erwachsen.
Eine Trennung zwischen den christlichen Werten, die unvereinbar mit den Missbrauchsskandalen sind, muss in dieser Diskussion gezogen werden.
Kann es vielleicht sein, dass
Kann es vielleicht sein, dass es gerade jetzt aktuell immer noch Fälle des Missbrauchs gibt... die aktuell begangen werden?
Warum tut die Staatsanwaltschaft nichts? Warum ermitteln die Behörden nicht?
Sexueller Missbrauch ist doch eine Straftat.
Katholische Kirche
Da zeigt sich wieder, dass die kat. Kirche immer noch im Mittelalter lebt. Das Zölibat ist ja nun wirklich vollkommen überflüssig und vor allen Dingen gegen die Natur.
Als wenn ein verheirateter Priester kein guter Hirte sein kann. Aber so lockt das Amt noch Pädophile an und die Kirche schaut nur zu und schön den Deckel drauf damit ja nichts raus kommt.
Die Kirche muss sich nicht wundern wenn immer mehr aus ihr austreten. So wird sie kein Vertrauen zurück gewinnen.
Ich will nicht alle Priester, Bischhöfe etc. über einen Kamm scheren aber die Herren die es betrifft haben das mit dem Spruch aus der Bibel: "Lasset die Kinder zu mir kommen" irgendwie falsch verstanden.
Solche Leute gehören vor Gericht ohne wenn und aber.
Vorgehensweise
Einige meiner Mitkommentatoren haben die katholische Kirche bereits mit kriminellen Vereinigungen oder gar dem organisierten Verbrechen verglichen und diese Institution schafft es anscheinend auch immer wieder, sich selbst weiter und weiter in diese Ecke zu rücken.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es, wenn denn die Kirche wie jedes andere Unternehmen oder jeder andere Verein behandelt würde, schon längst eine durch die Staatsanwaltschaft veranlasste Razzia zur umfangreichen Sicherung von Beweismaterial gegeben hätte. Aber irgendwie traut sich das keiner?
@MilosFormanJackNicholsonOneFlewOverTheCuckoosNest
Ich halte es für einen Fehler Wissenschaftler in konservativ, ... einzuordnen. Mit Politikern oder Interessenvertretern dürfen Sie das ja gerne tun.
Das Problem besteht hier darin, dass Herr Pfeiffer darauf besteht, dass wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht werden, wenn sie wissenschaftlichen Kriterien genügen, und nicht erst dann, wenn es der kirchlichen Öffentlichkeitsarbeit passt.
ich weiss nicht ob sie es schon wussten - aber
...
Die Bezahlung der katholischen Bischöfe in Bayern erfolgt nicht aus Kirchensteuermitteln, sondern durch das Bundesland. Grundlage dieser Zahlungen sind Verträge aus dem 19. Jahrhundert, als im Zuge der Säkularisierung Kirchengüter enteignet wurden. Nach Artikel 10 § 1a des Konkordats aus dem Jahre 1924 sollen diese Zahlungen ersetzt werden:
„Der Staat wird die erzbischöflichen und bischöflichen Stühle […] mit einer Dotation in Gütern und ständigen Fonds ausstatten, deren jährliche Reineinkünfte sich bemessen auf der Grundlage jener, die im erwähnten Konkordate festgesetzt sind, wobei dem Geldwerte vom Jahre 1817 Rechnung zu tragen ist.“
Mithin zahlt der bayerische Staat weiterhin die Reineinkünfte unmittelbar an die Bistümer. Die Zahlungen sind Teil der sog. Staatsleistungen an die Religionsgemeinschaften.
Quelle: Wikipedia
@10:16 — Varana
"Hätte ich denen vorher sagen können, dass der Mann für eine saubere und konstruktive Aufarbeitung so eines Themas besonders ungeeignet ist."
> Starke Behauptung, Herrn Pfeiffer die Fähigkeit zur "sauberen" Aufarbeitung abzusprechen. Und was meinen Sie mit "konstruktive Aufarbeitung...", doch hoffentlich keine Mauscheleien?
Können Sie für Ihre Behauptung Beispiele nennen?
Ich meine: Christian Pfeiffer besitzt als Kriminologe einen tadellosen Ruf. Wenn die ihm übertragenen Aufgaben oft medienwirksam sind, ist das kein Makel und spricht eher für Pfeiffers Qualitäten als unbestechlicher Kriminologe.
Mehr als nur Fragwürdig
Wer auch immer dort für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich ist,hat bestimmt keinen einfachen Posten.
Wie soll denn eine Religionsgemeinschaft, die sich selbst eine moralische Autorität zuschreibt und die vom Staat immer noch mit Geldern gefördert wird, glaubhaft sein wenn sie das Ergebniss einer aufgedeckten Vertuschungsaktion vertuschen will?
Und wo bleibt Kath. gläubig? Normalerweise hat der Nutzer zu allem eine Meinung aber zu dieser und der Meldung gestern Abend kam nichts, gibt es da vielleicht selbst für die verblendetesten schon nichts mehr schönzureden?
@13:11 — m.wellner
"In den meisten Gemeinden leisten die dort tätigen Amtsträger und Ehrenamtlichen einen wichtigen sozialen Beitrag."
Ihnen ist vielleicht entgangen das ca. 98% der "sozialen Beiträge" wie sie es nennen,NICHT von der Kirche bezahlt werden,die schmückt sich nur mit fremden Federn wie z.B. mit der Arbeit der "Ehrenamtlichen" - bezahlt wird das alles vom ganz normalen Steuerzahler,LEIDER !
Warum es immer noch so viele gibt die diese Institution unterstützen ist mir unverständlich,aber jeder soll glauben was er will wenn es um Fiktion geht,nix anders ist nun mal Religion.
Aber wenn es um Fakten wie tausendfachem Kindesmissbrauch,Steuerhinterziehung und Geldwäsche geht,da sollten die Augen ganz weit offen sein und jeder "Christ" sollte in sein Gewissen schauen ob er solch einen gewissenlosen Verein wie die kath. Kirche weiterhin unterstützen kann.Ich könnte das nicht,ich würde mich in Grund und Boden schämen, bin aber Gottseidank von dem Übel "Kirche" befreit.Glaube hat nix mit Kirche zu tun
Vivla Revolution...jajaja, Ihr habt alle recht, aber....
Liebe Kommentatoren,
es freut mich ja, dass ihr so zahlreich auf meinen Kommentar eingegangen seid, wir sind prinzipiell auch einer Meinung. Wie schon M.Weller es zuvor erwähnt hat, ist die Kirche als Organisation nicht gleichzusetzen mit dem Christentum als Religion oder des Glaubens. Ich wollte hier nur auf unsere europäischen Wurzeln und unsere Identität verweisen, die durch die letzten 2000 Jahre natürlich weiterentwickelt wurde in Form von Befreiung, Luther usw. Da es noch keine Weltreligion gibt, da sich die Mentalitäten und Wurzeln der Menschheit, sowie deren Ziele noch zu sehr voneinander unterscheiden, müssen wir die nächsten Jahrhunderte wohl noch mit diesen unterschiedl. Religionen leben. Und genau diese unsere Ziele sind auch unsere Identität, die uns auszeichnet.
Übrigens, aus Nonnenklostern sind bisher noch keine Mißbrauchsfälle nach außen gedrungen, oder ?
@ 11:57 — LiNe
"Nicht die Kirche ist schlecht...sondern jene, die ihr Unwesen unter dem Deckmantel der Kirche treiben!"
> Könnte man von der Mafia oder vom Kommunismus auch sagen. Überall dort, wo durch eine Ideologie oder eine Organisation angeblich die Situation der Armen verbessert werden soll... aber nur wenige reich und mächtig werden.
Meine Meinung: Nicht der Glaube an Götter oder sonstwas ist schlecht - nur die staatlich subventionierte Amtskirche und jene, die unter deren Deckmantel ihr Unwesen treiben.
Ich war überrascht, daß die
Ich war überrascht, daß die katholische Kirche diesen Sachverständigen ausgewählt hat, denn auch ich bin sehr skeptisch, was Herrn Professor Pfeiffer betrifft. Ich sag nur Kindergartentöpfchentraining, da lag er sowas von daneben - außer man postuliert, daß er es besser weiß als "gelernte DDR-Bürger".
Ich kann nicht ganz verstehen, wie man hier diese Mißbrauchsfälle überhaupt unter dem Gesichtspunkt der wissenschaftlichen Veröffentlichung analysieren kann, zumal wenn es ähnlich spekulativ wird, wie den ehem. DDR-bürgern zugemutet.
bestätigt
Ich habe schon damals nicht wirklich geglaubt, dass die ka. K. wirklich an einer echten Aufklärung interessiert wäre. Diese Vermutung ist für mich nun also bestätigt.
Was da passiert, würde jedes Unternehmen ruinieren, weil die Menschen dessen Produkte nicht mehr kaufen würden. Aber diese "staatliche Kirche" darf weiterexistieren und unser aller Steuergeld für ihre "Schäfchen" und sich selbst verpulvern. Armes Deutschland!
Staat im Staate?
Daß die vom Kriminologen Pfeiffer bezeichneten "Widerstände" von Diözesen in Bayern ausgingen, ist angesichts der politischen Agenda im Wahljahr gewiß kein Zufall.
Über die im Artikel genannten Äußerungen von Kirchenvertretern braucht man kein Wort mehr zu verlieren. Die sind einfach nur unverschämt.
Es sind schwere Verbrechen aufzuklären und zu ahnden. Da darf es in unserem Rechtsstaat keine Sonderrechte für einen "Staat im Staate" geben.
Wann ist in Deutschland endlich mal Schluß mit "beamteten" Bischöfen, die zwar aus allgemeinen Steuermitteln (nicht Kirchensteuern) fürstlich alimentiert werden, sich aber dennoch wie großherrschaftliche Fürstbischöfe mit eigener Gerichtsbarkeit gerieren?
Wann machen Staatsanwaltschaften bundesweit Razzien und beschlagnahmen nötige Kirchenakten noch vor deren Vernichtung? Wenn dazu Gesetze zu ändern sind, nötigenfalls auch das Grundgesetz, na dann los, aber fix. Es geht um Straftaten und um Kinderschutz! Bankenrettung geht doch auch über Nacht.
Die Täter in Schutz nehmen?
Wenn "die Kirche" davon spricht Verantwortung für Ihre Mitarbeiter zu haben, so ist es nur sehr schwer nicht zu glauben das hier die Täter und die Leute die sie decken geschützt werden sollen...
Eingentlich sollten sich
Eingentlich sollten sich Verfassungsschutz, Generalbundesanwalt, sowie die Minister des Inneren und der Justiz mit der katholichen Kirche beschäftigen.
Ein Motoradklub wird schon für weniger und unbewiesene Vorwürfe vom Innenministerium verboten.
KATHOLISCH
Mittlerweile schäme ich mich Katholisch zu sein.
Wirklich.
wolfgang wilde,
Petersberg/Pfalz
bonzo_pellegrini
"Die Bezahlungen der "kath." Bischöfe in Bayern erfolgt nicht aus Kirchensteuermittel, sondern durch das Bundesland". Und" Die Zahlungen sind Teil der sog. Staatsleistungen an die Religionsgemeinschaften". Also erstens glaube ich,daß mit den"Religionsgemeinschaften" nur die "kath. Kirche" gemeint sein kann, aber es steht im Text eindeutig ein PLURAL!!! Ich bezweifle, daß andere "Religionsgemeinschaften" etwas erhalten. Zweitens sollte dem "Geldwerte vom Jahre 1817" sofort eine Streichung passieren!!! Wir leben 2013 und nicht 1817. Jagt diese Schmarotzer endlich von ihren Sesseln!
Dichtung statt Wahrheit?
Wer will die massenhaften Verbrechen der "Kirche", insbesondere der katholischen Kirche, bestreiten?! Seit dem 5./6.Jahrhundert Kungelei mit den Mächtigen (Korruption), Erschleichung irdisch wervoller Schenkungen für angebliches Seelenheil im Jenseits (Betrug), Aufruf zu Kreuzzügen (Kriegsverbrechen), Inquisition und Hexenverbrennung (Lynchjustiz), zwangsweise "Christianisierung" in Amerika, Afrika und Südostasien (Menschenrechtsmißachtung und Völkermord), Kanonensegnungen (Kriegsverherrlichung) ... usw. Bis heute zu den Tricksereien um die oft längst bewiesenen Mißbrauchsvorwürfe (Strafvereitelung).
Warum lassen sich Bürger immer wieder von Dichtung statt Wahrheit blenden? Wozu aus Kirchensteuern finanzierte "Kirchengemeinden"? Soziale Aufgaben (in [Kirchen?]-Gemeinden) können auch örtliche Vereine leisten ohne konfessionelles Brimborium.
Deshalb: Die "beamteten" Bischöfe gehören weg, die nicht aus Kirchensteuern, sondern aus allg. Ländersteuern fürstlich alimentiert werden...