Kommentare

Euro schafft Arbeitsplätze

Ich höre noch die Versprechungen aus der Politik bei der Einführung des Euros. Die gemeinsame Währung werde neue Arbeitsplätze schaffen und es werde Wohlstand für alle geben. Naja ganz so ist es ja dann doch nicht gekommen. Oder vielleicht doch? Vielleicht hätten wir ohne den Euro noch sehr viel mehr Arbeitslose? Ich weiß es nicht.

Katastrophal

Eine gefährliche Entwicklung, die man entgegensteuern muß. Gewerkschaften und Unternehmen müssen nun an den Tisch und über zukünftige Löhne sprechen. Auch die Länder sind verantwortlich um Aktionspläne zu entwerfen, die dem Problem gerecht werden. Die Schweiz aber auch alle anderen europäischen Länder sind aufgefordert Kapitalströme aus den betroffenen Ländern sofort einzufrieren und den zuständen Behörden zu melden. Es kann nicht angehen, dass sich eine kleine Minderheit derartig bereichert auf Kosten aller. Für die Jugend ist dies ein katastrophales Vorbild und führt direkt in eine politische Form, wie wir Sie in Deutschland der vergangenen Jahre hatten.
Wenn Preise ins Bodenlose steigen. Löhne nichts wert sind, das Kapital inflationiert und Arbeit nicht mehr da ist, so führt dies zu Instabilität. Schuld daran sind die Politiker, die sich verstecken. allen voran unsere Kanzlerin, die sich Untätigkeit wälzt.

unglaublich

wenn man noch bedenkt, das jedes Euroland ähnlich seine Statiken "beschönigt" und verdreht, wie Deutschland. Die exakte Arbeitslosenzahl liegt also unbestritten bedeutend höher. Da bin ich gespannt, wie sich das weiter entwickelt.

In praktisch allen Ländern in denen es sehr schwer ist Mitarbeiter zu entlassen gibt es extrem viele befristete Arbeitsverhältnisse, zum Beispiel in Spanien und Italien, wo das Problem schon viele Jahre vor der Krise bestand. Vor allem ist aber in all diesen Ländern die Jugendarbeitslosigkeit extrem groß. Diese Probleme sind vor allem neben Italien, Spanien und Griechenland auch in Frankreich zu beobachten.

In Spanien kommt es regelmäßig vor, dass Unternehmen Insolvenz anmelden müssen weil sie keine Leute entlassen können oder weil sie so hohe Abfindungen zahlen müssen dass sie sofort insolvent sind.
Die Regierung hat deshalb die Abfindungen auf ein Jahresgehalt gesetzlich begrenzt, was sicher noch lange nicht als flexibler Arbeitsmarkt zu bezeichnen ist.

In Italien stellen kleine Unternehmen keine weiteren Mitarbeiter aufgrund des Kündigungsschutzes ein.

Für genau solche Probleme sind ausschließlich die Gewerkschaften verantwortlich.

So etwas muss zwangsläufig in einer Krise enden

Spannend ...

denn was in Deutschland selbst zu einem immer größeren Problem wird, interessiert in Europa niemanden: Die unterschiedliche Verteilung des Reichtums.

Klar - wir Deutschen können uns freuen... die Beschäftigenquote ist stabil.

Gleichzeitig muss auch klar sein, dass die Aufträge, die nun zusätzliche reinkommen auch aufgrund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten im Süden erfolgen.

Wenn also ein spanisches Unternehmen insolvent geht, dann bekommt den Auftrag halt ein Deutsches... der Kunde ist verloren.

Klar - in Deutschland freut man sich. In Spanien gehen wieder Arbeitsplätze verloren.

Langfrstig wird das einer Exportnation wie Deutschland das Genick brechen. Denn gerade wir brauchen die Käufer im Ausland!

Pulverfass

Da können wir uns in unserem schönen Deutschland noch so sehr an unseren Exportrekorden und niedrigen Arbeitslosenzahlen ergötzen. Unser kurzzeitiges Kriesen Nutznießen wird uns nichts nützen wenn um uns das Chaos ausbricht und Ü50% Jugendarbeitslosigkeit ohne Perspektive ist der beste Weg ins Chaos. Wir haben uns mit einer lost generation in den Südländern das Potential für die Revolte auf der Straße geschaffen und die Lunte brennt.
Die Frage ist nur noch ob das europäische und globale Schuldenkonstruckt von der Straße aus niedergerissen wird oder ob es vorher von allein in sich zusammenstürzt.

8. Januar 2013 - 13:01 — Darth Defi

Ich weiß nicht, auf welche Meldung Sie sich beziehen, aber aus der hier zu kommentierenden Meldung geht hervor, daß Eurostat die deutsche Arbeitslosigkeit mit 5,4% angibt. Die offizielle Arbeitslosenquote der Bundesregierung beträgt 6,8%.

Arbeitslosigkeit in der EU

Innerhalb eines Währungs- und Wirtschaftsraums wird sich die Arbeitslosigkeit auf lange Frist wieder angleichen. Wir haben hier einige Probleme, dass es nationale Unterschiede bei Politik und Sprache gibt. Aber aus der Wiedervereinigung konnten wir lernen, dass insbesondere die jungen Leute einfach dorthin wandern, wo die Arbeit ist und dort weniger willige Arbeitskräfte verdrängen und das Lohnniveau senken.

Das wird langfristig auch in Europa passieren. Statistisch sieht man jetzt schon, dass die Zuwanderungen der Südländer in Deutschland zugenommen haben.

Daher müsste entweder eine Lösung für den gesamten europäischen Raum geschaffen werden, oder es muss stückweise wieder zurück gerudert werden, was den Euro und die EU angeht.

Langfristig kommen wir nicht umhin, ein wirtschaftliches Handeln zu implementieren, das bedürfnisorientiert ist und den Ressourcenverbrauch nachhaltiger implementiert.

Das kommt sowieso, es wird nur schmerzhafter, wenn wir zu spät damit anfangen.

@Darth Defi

"wenn man noch bedenkt, das jedes Euroland ähnlich seine Statiken "beschönigt" und verdreht, wie Deutschland. Die exakte Arbeitslosenzahl liegt also unbestritten bedeutend höher. Da bin ich gespannt, wie sich das weiter entwickelt."

Äääääh....wie kommen Sie bitte darauf ? Wohl nicht aus diesem Artikel, oder ?

Die Definition der Arbeitslosigkeit ist eigentich in D noch recht streng (z.B. werden Personen mit Tätigkeiten unterhalb von 15h pro Woche als arbeitslos gezählt, wenn Sie weiterhin eine andere Stelle suchen). Eine perfekte Definition gibt es nicht.

Deswegen liegen die deutschen Arbeitslosenquoten bei international angewandten Kennzahlen (OECD, EU, ILO) auch immer unterhalb (!) der eigenen deutschen Quoten der Arbeitsagentur.

@Darth Defi

Mit welchen konkreten Informationen meinen Sie zu wissen,daß die eine Statistik beschönigt und verdreht und die andere exakt und unbestritten ist ??
Oder paßt das einfach nur besser in Ihr Weltbild ?

In Deutschland ist die Arbeitslosigkeit auch hoch!

In Deutschland ist die Arbeitslosigkeit auch hoch! Nur wird bei uns die Statistik von den Politikern und vom Arbeitsamt geschönt, sei es Leiharbeit, 1 €uro Jobs, Minijobs, über 58 Jährige Arbeitlose aus der Statistik raus usw! Sollte Opel in Bochm zb wirklich dicht machen werden diese Menschen nach 12 Monaten Arbeitlosengeld 1 in der Statistik nicht mehr auftauchen, weil sie keinen Anspruch auf Hartz4 haben wegen Ihrerer Ersparnisse! Erst müssen sie Lebensversicheungen, Bausparverträge Sparbücher verbrauchen um dann Hartz4 zu bekommen! Es ist ohne Worte!!

@molodjez

"Vielleicht hätten wir ohne den Euro noch sehr viel mehr Arbeitslose? Ich weiß es nicht."

Nein. Ohne den Euro hätten Finanzinvestoren nicht gewagt, Länder wie Italien und Spanien mit Hochzinsen derart unter Druck zu setzen (und ihnen vorher kein leichtes Geld gewährt). Es hätte die "Sparmaßnahmen" ind dieser Form nicht gegeben. Selbst in Griechenland wären die Schulden weniger stark angestiegen, da die Drachme inflationiert wäre und man die rezessionsfördernden Maßnahmen so nicht gemacht hätte. Mangels Wert der Drachme im Ausland wäre auch weniger Kapital ins Ausland geflohen. Ganz bestimmt wären die Ungleichgewichte in der EU geringer, die in einigen Südländern jetzt zu wirklich unhaltbaren Zuständen geführt haben. Die reale Arbeitslosigkeit ist tatsächlich noch höher.

Im übrigen haben die Notmaßnahmen alles nur schlimmer gemacht. Wenn man die Schuldenentwicklung der betroffenen Länder sieht, seit sie "saniert" werden, kann man sich nur die Augen reiben.

EU-Politik

Wenn EU-Politik wirklich erfolgreich wäre, dürfte die Arbeitslosenzahl in den 17 Euro-Ländern nicht um mehr als zwei Millionen innerhalb eines Jahres steigen und es dürften nicht 18,82 Mio Menschen ohne Job sein.

Die deutschen Unternehmer haben zwar bisher profitiert, aber zu einem großen Teil auf Kosten der deutschen Arbeitnehmer (Reallohnverlust über Jahre, wachsender prekärere Arbeitsmarkt) und der anderen EU-Staaten.

Bei der Abhängigkeit Deutschlands von Exporten in EU-Länder (2010: 60,3 % -> /wiki/Deutschland#Liste_der_L.C3.A4nder) ist abzusehen, dass die erfolglose EU-Politik auch Deutschland einholt. Selbst der BA-Chef musste angesichts der im Dezember auf 2,84 Mio (88.000 mehr als im November) gewachsenen Arbeitslosigkeit zugeben, dass erste Spuren sichtbar sind. (-> tagesschau.de/wirtschaft/arbeitslosenzahlen248.html)

Somit dürften deutsche Arbeitnehmer doppelt für angeblich erfolgreichste Politik zahlen: erst durch Lohn"verzicht" und dann durch höhere Arbeitslosigkeit.

Arbeitslosigkeit in der eurozone steigt auft

@-Darth Defi :

Ich stehe voll zu Ihren Äußerungen , Ihre Kritiker haben sich nicht sachkundig gemacht u. verweisen immer wieder
a.d. geschönten AL-Statistiken des Kasperleteather in Berlin.
Nein , die arbeitnehmerfreundldichen Institute legen ganz
andere, beschämendere, Zahlen vor , es ist davon auszugehen,
das d. AL-Quote bei 14-16 % liegt .
Sie müssen natürlich alle Minijobber, die gerne 8 Std.
malochen würden , als arbeitslos dazurechnen, Praktikanten,
und, und, und,
sehr wahrscheinlich ist d. Zahl noch höher .

Mit anderen worten, die Arbeitslosigkeit war noch nie so
hoch , wie JETZT !
Das ist ein Armutszeugnis f.d. Regierung in Berlin ,

aber es soll ja immer noch genug Merkel-Fans geben ?

visionen, visionen, visionen.......................

wichtig ist doch eine vision zu haben, eine vorstellung davon wo es hin gehen soll. was sind die ziele und wie koennen wir die erreichen?

natuerlich kann auch jedes land seine eigene suppe kochen aber ist dass das ziel von europa? sicher nicht.

also gilt es ziele aufzubauen und festzulegen. ziele fuer die staatshaushalte (schon geschehen aber nicht eingehalten), fuer die menschen, fuer die soziale struktur und fuer die wirtschaftliche struktur.

ja aber bitte nicht an der landesgrenze endend, sondern international im zusammenspiel der staaten. dafuer muss man globaler denken und sich nicht kleinstaatlich verlaufen.

19% arbeitslose ist nicht wenig aber solange nur auf 'gesunde banken' geschaut wird anstatt auf 'gesunde voelker' kann das nichts geben.

es fehlt der codex complex, ein uebergeordnetes europaeisches ziel mit dem sich jeder buerger identifizieren kann und fuer das er selbstaendig wuerde und seine firma mitsamt mitarbeitern gruenden wuerde um ein beispiel zu nennen.

Definition von Arbeitslsosigkeit laut EU

Warum die wahre Lage schlimmer ist/die Statistik geschönt:

Eurostat verwendet die ILO-definition von Arbeitslsoigkeit. Danach sind Sie nicht arbeitslos, wenn Sie auch nur eine Stunde die Woche für Geld arbeiten, egal, ob sie von dem Geld leben können oder nicht.
Zweitens werden meist nur die gemeldeten Arbeitslosen gezählt. Leute, die kein Anrecht auf Arbeitslosengeld haben, wie in Portugal die vielen kleinen Selbstständigen, sind nicht in der Statistik, auch wenn sie Arbeit suchen, weil ihr Lädchen sie in der Krise nicht mehr ernähen kann.

Arbeitslosigkeit in Deutschland

Ich sehe hier einige Leute, welche die gemessene Arbeitslosigkeit in Deutschland verteidigen oder kritisieren.

Dazu möchte ich nur mal den logischen Menschenverstand bemühen: Wird bei uns jeder gezählt der arbeitslos ist? Oder wird bei uns jeder gezählt, der Arbeitslosengeld bekommt?

In beiden Fällen ist die Antwort: Nein!

Wir nehmen viele Leute raus, wenn sie umgeschult werden, wenn sie ein bestimmtes Alter erreichen, für 1 Euro Zwangsarbeit leisten oder wenn sie krank sind.

Nehmen wir bei der arbeitenden Bevölkerung die Kranken raus oder begrenzen wir da das Alter oder zählen sie nicht, wenn sie an der Abendschule oder Fernuniversität etwas lernen?

Würden wir alle Arbeitslosen zählen, wäre die Arbeitslosenquote fast doppelt so hoch.

Ob andere Länder ihre Statistiken noch schlimmer verzerren, ist da kein Maßstab.

Unser Export hing noch nie ernsthaft von Südeuropa ab

@MrEnigma

"denn was in Deutschland selbst zu einem immer größeren Problem wird, interessiert in Europa niemanden: Die unterschiedliche Verteilung des Reichtums"

Warum wird das zu einem Problem? Vor allem wenn es niemanden in Europa interessiert?

"Gleichzeitig muss auch klar sein, dass die Aufträge, die nun zusätzliche reinkommen auch aufgrund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten im Süden erfolgen"

Mir ist das nicht klar. Unsere Exporte hatten noch nie sehr viel mit Südeuropa zu tun.

"Wenn also ein spanisches Unternehmen insolvent geht, dann bekommt den Auftrag halt ein Deutsches... der Kunde ist verloren"

Erstens kann man Kunden auch wieder gewinnen, in dem man interessante Angebote macht. Zweitens wäre es vernünftig nicht erst so viel Unternehmen in die Insolvenz zu treiben.

"Langfrstig wird das einer Exportnation wie Deutschland das Genick brechen. Denn gerade wir brauchen die Käufer im Ausland"

Die 120 Mio. in Südeuropa?
Oder die 1 Mill in Amerika?
Oder die 4 Mill in Asien?

Mal schauen ...

wie die Erklärung aussieht um beim Sparen auch noch Arbeitsplätze zuschaffen.

Bisher hatten wir nur, noch mehr Schulden und genauso viele Arbeitsplätze, oder weniger Sozialleistungen und gleichbleibende Arbeitslosigkeit.

Wie wäre es wenn wir alle Beamte durch 2, oder 3 Ein-Euro-Halbtags-Kräfte ersetzen?
Die ehemaligen Beamten werden dann in eine Leiharbeitsfirma verfrachtet, die darf ruhig dem Staat gehören, dann kann er vom gezahlten Gehalt, auch noch etwas zurück führen.

Man wäre das toll, mit Ein-Euro-Lehrern in den Schulen ... Bildung brauch doch eh keiner, sieht man doch an der Politik.

Aber in Deutschland lohnt das kaum, wir haben in Europa fast die niedrigste Beamtenzahl pro 1000 Einwohner, naja aber Deutschland muss nicht sparen, denn wir zeigen den anderen EU-Ländern wie man es richtig macht.

Korruption, Staatsschulden und Arbeitslosigkeit, vor allem Jugendarbeitslosigkeit.

Aus der Korruptionsrangliste von Transparency International:

Dänemark, Finnland, Schweden, Schweiz, Norwegen, Niederlande, Luxemburg liegen noch vor Deutschland, welches sich auf Platz 13 befindet.

Zufälligerweise alles Länder die keine Finanz-, keine Wirtschaft-, keine Jugendarbeitslosigkeits- und keine Schuldenkrise haben.

Frankreich liegt 9 Plätze hinter Deutschland.

Spanien auf Platz 30 zusammen mit Botswana.

Portugal auf Platz 33 zusammen mit Bhutan.

Italien auf Platz 72 zusammen mit Bosnien Herzegowina und hinter etlichen Afrikanischen und Mittelamerikanischen Staaten.

Griechenland auf Platz 94 zusammen mit Benin, Kolumbien, Dschibuti, Indien, Moldawien, Mongolei, weit abgeschlagen von allen modernen, rechtsstaatlichen, demokratischen Ländern der Welt und meilenweit hinter allen Ländern der EU.

Aber vermutlich sind dafür auch die Banken, Kapitalisten und Ratingagenturen verantwortlich.

8. Januar 2013 - 14:48 — Trecker

Man sollte dann erst mal definieren, was "Arbeitslosigkeit" überhaupt ist. Im allgemeinen wird das anhand der leistungsberechtigten Arbeitssuchenden berechnet, und da ist natürlich der Manipulation Tür und Tor geöffnet. Schauen Sie sich die USA mit ihrer traditionell traumhaft niedrigen Abeitslosenquote an. Die würde anders aussehen, wenn sie nach deutschem Recht berechnet würde.

Viel aussagekräftiger ist die Beschäftigtenquote, denn sie bildet die Realität ab. Die Arbeitslosenquote spiegelt die gesetzliche Lage.

Bei aller Diskussion ob die Zahlen geschönt sind oder nicht,

sollten wir so langsam begreifen, dass die hohen Arbeitslosenzahlen gerade in Südeuropa sozialer Sprengstoff sind. Wir alle sitzen ohne es zu merken auf einem Pulverfass. Am Ende wird Europa nicht an dem Euro zerbrechen sondern an der Höhe der Arbeitslosenzahlen.

ich wundere mich ohnehin, dass die Jugend in den Südeuropäischen Ländern noch so verhältnismässig ruhig ist.

Lage in der Eurozone dramatisch schlechter als außerhalb

Dieser Aspekt, den der EU-Kommissar betont, fehlt im Tagesschau-Bericht.
Auch die Divergenz zwischen Nord und Süd ist außerhalb der Eurozone geringer. Einen Graph dazu gibt es bei der Süddeutschen.
Das spricht weder für eine segensreiche Wirkung des Euro noch für eine solche der bisherigen Maßnahmen, welche die Arbeitnehmer überproportional treffen und deren Kaufkraft senken, während die Reichen der Krisenländer ungeschoren bleiben, ihr Schärflein in deutschen Immobilien anlegen und uns die Preise erhöhen.

@Übermorgen: Visionen

Vergessen Sies. Bei uns wird "auf Sicht gefahren" anstatt endlich mal große Haufen zu scheißen.
Die Gelegenheit für eine "Sternstunde der Menschheit" nach Stefan Zweig wäre da. In einer Situation in der die Welt lange Zeit vor Grichenland zittert, wohlgemerkt GRICHENLAND, kann man sich als Deutscher Politiker auch nicht mehr hinter der Globalität der Probleme wegducken. Nie hatte ein einzelnes Land mehr Macht im Weltsystem als heute. Wir alle sind Systemrelevant. Man könnte das Zepter in die Hand nehmen und die Welt vor Tatsachen stellen. Man könnte...

Deutschland hat mind. 6 Mio. Arbeitslose

die sauber in ALG I und ALG II getrennt wurden.

So dürfte die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone weitaus höher liegen.

In der SZ las ich heute, dass DIW Zimmermann mehr Zuwanderung fordert....

Das sind Fachleute mit Fachverstand!

(Mach das Fach zu)

Mehr muss ich nicht sagen.

Exportierte Arbeitslosigkeit wird zurückkehren

Da lese ich im Kommentar eines Lesers, dass unser Export noch nie ernsthaft von Südeuropa abgehangen habe. Das Gegenteil ist der Fall:

Die Hauptexporte Deutschlands gehen an andere europäische Länder. Um mal nur ein Beispiel herauszugreifen, ist Griechenland einer der Hauptimporteure deutscher Waffen weltweit! Die Budnesregierung hat geholfen Waffenexporte einzufädeln und die entsprechenden Lobbyisten gar in Regierungsfliegern mitgehommen. Jetzt ist Griechenland pleite und es fragt sich, welche Mitschuld die doch im Waffenexport erfolgreichste Bundesregierung aller Zeiten daran hat.

Die Gewinne aus den Exporten sind privat und die Schulden Griechenlands ud anderer Länder in Bedrängnis werden in Europa zu Lasten der Steuerzahler sozialisiert. Die Gelder fehlen doch anschließend für die brachliegende deutsche Binnenkonjunktur, für die Sanierung öffentlicher Gebäude wie Schulen oder Straßen, ...

Die exportierte Arbeitslosigkeit wird bei dem Konzept zu uns zurückkehren.

-tanaka-

Ich bin ganz Ihrer Meinung.
Die Politik muss dafür sorgen, dass große Unternehmensgewinne auch allen Beschäftigten zugute kommen und nicht nur Managern und Aktionären. Solange wenige über riesige Geldmassen verfügen und damit nur spekulieren, entstehen keine Arbeitsplätze.
-rex3-
Sie haben Recht, was die Korruption anbelangt. Diese ist ein sehr großes Problem, weil alle Hilfsgelder in dunkle Kanäle versickern. Deshalb muss sie weltweit mit aller Macht bekämpft werden.

8. Januar 2013 - 14:59 — rex3

Norden gut, Süden böse. Und Griechenland am allerbösesten. Da kann man's natürlich drauf zurückführen. Klasse Analyse, nur leider etwas eindimensional. Kommt aber bei der etwas schlichteren Fraktion gut an. Man fühlt sich dann so herrlich überlegen, als Deutscher. Aber noch besser, man wäre Norweger. oder Luxemburger.

Daß die von Ihnen erwähnten Länder krisenfrei sind ist eine starke Behauptung. Bei Norwegen als Ölland und Luxemburg als alteingeführtem Finanzplatz (korruptionsarm???) hat diese sogar durchaus Berechtigung, aber wir werden sehen, was die Zukunft bringt.

@Trecker

"Aber aus der Wiedervereinigung konnten wir lernen, dass insbesondere die jungen Leute einfach dorthin wandern, wo die Arbeit ist und dort weniger willige Arbeitskräfte verdrängen..."

Bis dahin habe ich Ihnen noch zugestimmt. Über das Resultat von sinkenden Löhnen möchte ich nicht diskutieren. Was mich eher verblüfft, ist Ihre Reaktion: warum wollen Sie die EU bzw. die Migration innerhalb der EU stoppen? Wie Sie richtig sagen, haben wir in der BRD die (meiner Meinung nach gute) Erfahrung gemacht, dass Menschen sich bewegen und nicht starr auf ihr Ende warten. Wieso sollen das Menschen aus EU-Ländern nicht auch dürfen?

Bürger (WIR) sind selber Schuld

wir wählen doch genau die Leute und Partein die das vorantreiben, wär von Umverteilung spricht kommt in die DDR Ecke und Thema beendet.

Welch ein populistischer Blödsinn !!

Die soziale Spaltung haben wir hier in Deutschland und zwar wegen der EU. Es passt nur den "Schnorrermanagern" wie Draghi und Barroso nicht, dass der Norden zur Gratisfinanzierung des Südens nicht mehr weiter ausbluten will. Da greift man dann zu solch populistischen Mitteln aus der Steinzeit. Schön, dass es so weit gekommen ist. Dann besteht ja noch Hoffnung, das sparsame und verantwortungsvolle Länder rechtzeitig die Notbremse ziehen oder am besten ganz aus dem stümperhaft geführten EU-Saftladen austreten.

Gemeinschaftswährung Euro

Der Euro konnte nicht funktionieren, der Euro funktioniert nicht und der Euro wird niemals funktionieren. Untschiedlich wettbewerbsfähige Volkswirtschaften in einem Euro-Korsett - das KANN nicht funktionieren.

Für die Süd-Länder ist der Währungs-Mix namens Euro zu hart und für uns ist er angenehm weich. Entsprechend unsere Exporte. Wo im Süden jedoch mangels Wettbewerbsfähigkeit seit Euroeinführung Step by Step ebgewertet werden müsste, was eine Stärkung der Nord-Währungen zur Folge gehabt hätte, bleibt nur die Senkung der Löhne etc. Ein kranker Irrweg!

Es ist ignorant bis verachtenswert, wenn deutsche Politiker die Rekordexporte aus der BRD feiern, derweil der Süden verelendet!

Zitat "In Griechenland haben

Zitat "In Griechenland haben Familien laut Sozialbericht gegenüber 2009 fast ein Fünftel weniger Geld (17 Prozent), in Spanien acht und auf Zypern sieben Prozent weniger. In den Nordländern, in Deutschland, Frankreich und Polen haben die Menschen dagegen trotz Krise mehr in der Tasche."

Warum wird immer das Jahr 2009 herangezogen. Es wäre viel interessanter, wie sich die Löhne im Bezug auf das Jahr 2001 verändert hat. Bei all diesen Berichterstattungen wird ständig verschwiegen. Im Handelsblatt stand, daß in Griechenland die Löhne von 2000-2008 um 40% gestiegen sind.

Wie objektiv sind nun solche Zahlen, und was will man damit bewirken? Mit Sachlichkeit hat das wenig zu tun. Und Fortschritte sieht man in Griechenland auch keine.

œ 16:08 — Gemi

"Deutscher Fleiß und Ordnung sind wohl doch nicht ganz an den Haaren herbeigezogen..."

"Deutscher Fleiß und Ordnung" ... führt zu Rekord-Geburtenrückgängen, Mobbing, psychischen Erkrankungen, unverhältnismäßig hohen Krebs- und Infarktbetroffenen. Meinen Sie allen Ernstes, dass "wir" der ganzen Welt ein Beispiel sein sollten?

Sie sollten lernen spanischen und griechischen Fleiß Derjenigen schätzen zu lernen, die heute ihren Job verlieren, da die, zugegeben nicht wettbewerbsfähigen Volkswirtschaften im Süden den Bach runter gehen. Es ist wirklich haarsträubend, wie arrogant sich einige meiner Landsmänner aufführen.

Was ist neu am "reichen Norden" und "armen Süden" ?

Ich kann mich nicht errinnern, das Griechenland, Spanien, Portugal, Süditalien in den letzten 100 Jahren jemals nur annähernd die Wirtschaftskraft des Nordens hatten. Die EU sollte langsam einsehen, dass die Versuche durch billiges Geld die Wirtschaft dieser Länder zu entwickeln nur zum Gegenteil geführt hat - Verschuldung + noch schlechtere Wettbewerbsfähigkeit durch zu hohe Löhne. Urlaub in diesen Ländern lohnt preislich nicht mehr. Auch die Löhne im Norden müssen am Weltmarkt erarbeitet werden und was hat der Süden dort zu bieten ? Die Eurokraten und Ihre Rezepte erinnern zusehends an Planwirtschaft und die ging ja nun schon mal gewaltig ins Abseits.

zu verantworten hoffentlich

zu verantworten

hoffentlich stehen die politiker am tag x
zu ihren taten
aber ich vermute das es dann keiner gewesen
sein will
ich hoffe das wir friedlich bleiben

@fathaland slim

"Norden gut, Süden böse."

Mit gut oder böse hat das nichts zu tun, sondern mit der Frage wie man mit Geld, mit dem Staat und der eigenen Gemeinschaft umgeht. Ob einem die Zukunft egal ist oder nicht spielt da auch noch eine Rolle.

"Kommt aber bei der etwas schlichteren Fraktion gut an."

Und manche sind so schlicht in ihrer politischen Überzeugung, dass sie auch noch die eindeutigsten Zusammenhänge nicht sehen können oder wollen.

"Daß die von Ihnen erwähnten Länder krisenfrei sind ist eine starke Behauptung."

Dann nennen sie mir doch mal eines der 7 genannten Länder, welches auch nur eine einzige Krise in einem auch nur halb so großen Umfang hat wie die Südeuropäer.
Keines von denen hat zum Beispiel Wiederholt gegen die Mastrichtkriterien verstoßen und jetzt ein Schuldenproblem.

"Bei Norwegen als Ölland und Luxemburg als alteingeführtem Finanzplatz..."

Und bei den anderen fünf? Haben die ein ernsthaftes Problem? Wenigstens eines auch nur annähernd wie Südeuropa?

Das Werk der €kraten

Oh, was schwafelten Barroso&Co bei der Unterzeichnung des "Lissabon Vertrages"? (statt einer offiziellen €kratischen Verfassung, die die Menschen nicht wollten)

€kratistan werde eines der "führenden Kraftzentren der Erde" werden.

Nun stehen sie vor den Scherben ihrer Politik. Wirtschaftlich unterschiedliche Staaten in eine Währung zu zwängen MUSS im Desaster enden.
Es fehlte nie an realistischen Stimmen!

Statt sich den Irrsinn einzugestehen, und umzukehren, trottet eine völlig verselbstständigte Funktionärs- und Politkaste, ohne Zeichen von Einsicht weiter auf dem Irrweg.

Es gibt nur 2 Alternativen:
1) €kratistan endet im Sozialismus a la Ostblock
2) Der € fliegt endlich auseinander, und wir besinnen uns dass Vielfalt und Freiheit die bessere Alternative zu Gleichmacherei, Umverteilung und zentralistischer Bevormundung sind.

Den Großteil der Hoffnungslosigkeit/des Unglücks in S-Europa haben die €kraten zu verantworten.
Sie werden diese Verantwortung wie üblich leugnen.

endlich mal ne meldung die

endlich mal ne meldung
die bestaetigt,dass auch
nicht €laender betroffen
sind.also auch in der
Rezession stecken.Damit
mal der Irrglauben der Leute
offenbar wird,dass eine eigene
nationale Waehrung nicht
das Allerheilmittel ist.
Um dies zu untermauern
sagt dieser Artikel naemlich
auch,dass die niedrigste
Arbeitslosenstatistik in
Luxembourg,Oesterreich und
Deutschland ist. Alles €Laender
Hier werden einige wohl wiedersprechen,
aber die Statistik gibt darueber
Auskunft dass es National
waehrungen an sich auch nicht
loesen koennen.

maschmi78: Migration und Mobilität

"Migration stoppen? Wieso sollen das Menschen aus EU-Ländern nicht auch dürfen?"

Ich habe niemanden hier gefunden, der Migration stoppen wollte oder EU-Bürgern verbietet, den Arbeitsplatz zu wechseln. Auch ich habe so etwas nirgends behauptet. Im Gegenteil, ich wiederhole es gerne noch einmal:

Wenn wir nicht zurück zu nationalen Wirtschaftsräumen wollen, müssen wir gemeinschaftliche Lösungen finden, gemeinschaftliche Politik, gemeinschaftlich ein besseres Banken- und Geldsystem einrichten, gemeinsame Lohn- und Steuerpolitik und eine gemeinsame Verteidigung aufbauen. Die NATO bräuchten wir nur noch am Rande.

Wenn wir das nicht tun, werden Leute wandern, einige Regionen werden sehr konzentriert und geballt, teure Mieten, verstopfte Straßen, andere werden menschenarm, könnten in Naturschutzgebiete transformiert werden.
Ist es das, was Sie wollen?

@ 16:40 — larusso

Der Türkei gehts mit ihrer schwachen Lira hervorragend. Sie profitiert von der Exportschwäche jener Süd-EU-Konkurrenten, die aufgrund der, in Relation zur Volkswirtschaft, zu harten Euro-Währung weniger in EU-Nachbarländer exportieren. Ihr Beitrag ist optisch gefällig, inhaltlich leider schwach.

Zur Verdeutlichung: würde morgen die DM wieder eingeführt, würde sie drastisch aufwerten und wir würden zum Teil auf unseren, für den Export bestimmten, Gütern sitzen bleiben. Es gibt wohl niemanden der dies bestreiten möchte. Was schließen Sie daraus? Der Euro ist als Mix-Währung schlichtweg zu hart für die Süd-Volkswirtschaften. Verstehen Sie das?

- b_m und jupiter8 haben Recht...

Viele Jahre waren es die deutschen Arbeitnehmer, die Einbußen bei ihren Reallöhnen verkraften mussten während gerade in den südl. Euro-Ländern volkswirtschaftlich nicht vertretbare Lohnzuwächse gewährt wurden. Folge: Unsere Wirtschaft wurde wieder wettbewerbsfähig während im Süden Europas genau das Gegenteil eintrat. Nur keiner wollte es sehen, zu schön war doch die auf Schulden aufgebaute Scheinwelt des grenzenlosen Geldausgebens.
Jetzt, nachdem deutsche Arbeitnehmer auch endlich mal wieder etwas größere Lohnzuschlage bekamen wird dies mit der negativen Entwicklung im Süden verglichen.
Warum vergleicht man nur die letzten 3 Jahre und nicht die letzten 10. Da sähe das Bild mit Sicherheit um einiges anders aus!
Aber dann könnte man ja nicht mehr so unverhohlen damit liebäugeln, dass wir demnächst auch noch die Schulden anderer Ländern mit übernehmen sollen. Wie bequem es sich die Nehmerländer dann i.d.R. machen, sehen wir ja bei unserem Länderfinanzausgleich. Berlin lässt grüßen!

Laszlo Andor aus Ungarn und der Mindestlohn

Dramatische Jugendarbeitslosigkeit in Spanien, Portugal, Griechenland, aber auch u.a. in Ungarn.

Ohne prosperierende Wirtschaft, ohne d u a l e s Ausbildungssystem wird sich kurzfristig leider gar nichts ändern.

Auch nicht mit Activismus teurer Schein-beschäftigungsverhältnisse - von Deutschland alimentiert - ohne Aussicht auf Übernahme in nicht existierende Unternehmen.

EU - Kommissar Laszlo Andor aus Ungarn hat im FAZ Interview Deutschlands Mindestlohn mit 8,50 € als " zu gering " benannt, und Deutschland " .. trage eine Mitschuld an Eurokrise, weil zu viel exportiert wird .. "

Soweit ein kompetenter EU-Kommissar, in Ungarn beträgt gleichwohl Mindestlohn STd./ 1,65 € , Monatslohn um die 264,00 €, Arbeitsbedingungen unwürdig, Mehrfach-beschäftigungen,Korruption etc., auch ARD berichtete.

Kann Mindestlohn katastrophale Jugendarbeitslosigkeit lösen,oder müssen Strukturen verbessert werden, wer soll / wird die noch teureren Produkte aus Spanien kaufen ?

8. Januar 2013 - 16:33 — rex3

Natürlich hat keins der genannten Länder Probleme wie Südeuropa. Nicht einmal Südeuropa hat Probleme wie Südeuropa, die Krise hat hier von Land zu Land sehr unterschiedliche Ursachen. Sie bieten eine alles überwölbende gemeinsame Ursache an, Zitat:

". Ob einem die Zukunft egal ist oder nicht spielt da auch noch eine Rolle."

Dann ist ja alles klar. Denen ist die Zukunft egal, deswegen machen die so was. Nun gut.

Ob die von Ihnen erwähnten Länder kein Schuldenproblem haben werden, wird sich zeigen. Ich wäre mir da nicht so sicher. Ich glaube einfach nicht, daß sich irgendein Land dauerhaft aus der weltumspannenden Wirtschafts- und Finanzkrise ausklinken kann. Es gibt natürlich Ökonomen, die nationalstaatlichen Lösungen für internationale Probleme anbieten, seriös finde ich das nicht.

Man sollte nicht aus den Augen verlieren, daß die Schulden der einen mit dem Vermögen der anderen korrespondieren. Schuldenabbau baut Vermögen ab bzw. verlagert es anderswo hin, samt Schulden.

8. Januar 2013 - 16:33 — rex3

Noch ein Nachtrag: wenn mir bei Problemen, an denen Sich namhafte Fachleute die Zähne ausbeißen, "eindeutige Zusammenhänge" angeboten werden, werde ich ganz, ganz mißtrauisch.

@larusso: Nationale Währungen die Lösung?

Sie sprechen da einen interessanten Punkt an: Nationale Währungen wären nicht die Lösung für die europäische Union. Das stimmt im Grunde, wenn man den europäischen Markt als Ganzes sieht, denn durch die Währungen wird der Kuchen nicht größer.

Aber nationale Währungen können gut für die jeweilige einzelne Nation sein, so egoistisch das klingt, so ökonomisch ist es auch. Wenn Griechenland eine eigene Währung hätte, könnte es mehr vom Kuchen abhaben, mehr produzieren und mehr exportieren. Dafür würden andere Ländern natürlich verlieren. Für die ganze EU ist das im Mittel gleich, es sei denn die nationale Währung hilft, neue Märkte außerhalb der EU zu finden ohne einen anderen EU-Konkurrenten dabei zu verdrängen. Hier müsste man im Detail nachschauen.

Alles kein Problem . . .

die Eurokraten in Brüssel arbeiten doch schon ewig unter Hochdruck an einer Angleichung der Lebensverhältnisse innerhalb der EU. Dabei nimmt man natürlich stets das KGV. Die Frage ist, ob es am Ende alle schätzen, einen einheitlichen Standard wie in Rumänien zu haben. ;-))

8. Januar 2013 - 16:07 — gierde zerstört

Sie argumentieren mir entschieden zu nationalstaatlich. Deutschland hat auch wirtschaftlich sehr unterschiedliche Regionen. Es funktioniert hier nur durch die verschiedensten Transfersysteme, wovon der Länderfinanzausgleich eines ist. Anders geht es gesamteuropäisch auch nicht, und da sollte die Politik den Menschen endlich mal reinen Wein einschenken. Das tut sie meiner Ansicht nach deswegen nicht, weil sie Angst hat, im Angesicht der Krise Nationalismus zu befördern. Das Gespenst von Weimar. Sie sollte stattdessen wichtige Interessengruppen entmachten, aber damit hapert es, weil dieselben zu mächtig sind.

@rex3

Nach dem Korruptionsindex ist es richtig, dass Schweden und Dänemark vordere Plätze einnehmen. Allerdings hat Schweden eine Jugendarbeitslosigkeit von mehr als 20% derzeit, so viel zum Thema keine Probleme.
Der Index ist bspw. für Tschechien nut mittelprächtig bis schlecht, jdeoch hat Tschechien eine niedrigere Arbeitslosenquote als Dänemakr, Schweden oder Finnland.
Natürlich stimmt ihre These tendentiell, aber mal darf nicht alles über einen Kamm scheren. Immerhin lag Georgien im guten Mittelfeld des Index, und wahrscheinlich gibt es wenige, die dieses Land als weniger korrupt wie Italien oder Polen angesehen haben, und würden eine EU-Mitgliedschaft genau deswegen ablehnen, ohne es zu prüfen.

Es war Wahnsinn zu glauben

Es war Wahnsinn zu glauben man könne so unterschiedlichen Staaten wie Frankreich, Deutschland, Spanien, Griechenland oder Italien eine gemeinsame Währung verordnen! In anderen Ländern haben der Geltwert und die Inflationsangst kaum eine Bedeutung wie Italien und Spanien zeigen, während man in Deutschland niemals eine inflationäre Spielgeldwährung als Ersatz für die geliebte Mark geduldet haben würde; nun zeigen sich die Folgen: Die Regierungen der südeuropäischen Länder haben weiter gewirtschaftet wie bisher und die mitteleuropäischen Länder zahlen nun die Zeche; und so wird diese ein rasches Ende finden, denn auf Dauer wird der deutsche Michel diesen Unfug nicht zu bezahlen gewillt sein und unartig an der Wahlurne werden; jedoch wird der politische Gewinn den wirtschaftlichen Schaden bei weitem überwiegen: Denn mit dem Euro wird auch der despotisch-bürokratische Moloch zu Brüssel ein schnelles Ende finden; die Währungsgemeinschaft war nämlich ein Grundstein zu dessen Aufrichtung.

Die Spaltung existiert bereits....

Das Ergebnis kann nicht überraschen, weil hier völlig unterschiedliche Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme in ein Korsett gezwungen werden, die so miteinander eben nicht harmonieren können- das Ungleichgewicht ist systemimmanent und führt unweigerlich zu den Verwerfungen, die im Bericht hervorgehoben werden.

Hinzu kommt dann noch der Tribut, der in Rahmen der von Merkel so rigoros eingeforderten marktkonformen Demokratie für die Märkte geleistet werden muss, was gerade die angeschlagenen „Südstaaten" vollends in Schieflage gebracht hat. In Folge dieser Politik findet eine Erosion der Sozialsysteme statt, was nun wiederum beklagt wird....!

Auch dieser Zustand exemplifiziert den Grundfehler der gemeinsamen Währung, denn diese ist immer ein Abbild der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leistungsfähigkeit, die eben nicht gleich gemacht, vor allem nicht durch Transferleistungen kompensiert werden kann!

bald

Flutet der esm die eu mit deutschem steuergeld! Alternativlos! Dann sind die südländer ihre probleme entgültig los!

8. Januar 2013 - 17:32 — Sternenkind

Genau davor hat die Politik meiner Ansicht nach Angst: daß sie Haltungen wie die Ihre noch befeuern würde, wenn sie den Leuten reinen Wein einschenkt.

Dabei ist es eher umgekehrt: durch die ständigen Halbwahrheiten kriegen die Leute viel eher das Gefühl, daß eine Verschwörung im Gange ist, die darauf hinausläuft, daß es ihnen ans Geld gehen soll. Denn das ist die größte Sorge der Menschen, weil man ohne Geld ja arm dran ist. Deswegen will man es behalten.

Wenn man den Leuten vernünftig erklärt, daß eine Währungs- ohne eine Wirtschaftsunion, und das schließt Transferelemente ein, nicht funktionieren kann, und das zum Vorteile aller ist, dann wird diesen Verschwörungstheorien der Boden entzogen.

@ trecker und @ gierde zerstört

Sie haben recht!
Holla... nicht wahr?
Mir ging es nur darum einigen klarzumachen, dass auf Grund der bisherigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verflechtungen, die Rückkehr zu Nationalwährungen nicht das Allerheilmittel á la Werner Sinn sind.
@ Gierde Zerstört: Der Türkei geht es relativ gut weil sie mit einer recht günstigen währung gut exportieren kann.Während der Krise gab es glaub ich 2009 während Abwrackprämie eine Aussage am Rande des BdI Versammlung, dass für das Exportgewerbe in Deutschland (chemie, stahl, auto, etc) ein schwächelnder Euro gut wäre, wenn nicht Deu´tschland so hoch verschuldet wäre.
@ Trecker: ich muss mich ihnen anschliessen. Das Problem ist so komplex, dass man es nicht in vollem Umfang hier in einem Forum diskutieren kann.
Nocheinmal: ich wollte nur mal ein BSP(die Statiskik um die es im Artikel geht) dafür nutzen um zu zeigen, dass die einfachen populistischen Lösungswege von Herrn Sinn eben nicht automatisch zum Erfolg führen.
Danke für die Kritik.

EU und der Euro sind gescheitert!

Wer jetzt IMMER noch nicht erkennt, dass der Euro und die EU gescheitert sind, dem ist nicht mehr zu helfen. Da helfen auch keine beschönigenden Worte unserer Kanzlerin usw. Es MUSS etwas geschehen. Aber das geht NUR, wenn wir uns alle zusammen tun. Aber das deutsche Volk ist ja sehr leidensfähig. Daher wird es wohl zu keinem öffentlichen Protest kommen. Ich wünschte mir manchmal, dass wir etwas (Protest-)Engagement von den Griechen hätten...

8. Januar 2013 - 17:59 — Commentator

Sie können mal davon ausgehen, daß das deutsche Volk, sollte es ihm auch nur ansatzweise so ergehen wie dem Griechischen, lange nicht so duldsam wäre.

Der Leidensdruck der Deutschen ist momentan, verglichen mit den anderen Europäern, sehr gering.

Schöne Grüße von einem, dem (nach Ihrer Definition) nicht zu helfen ist.

"Festung Europa!"?

Jahrelang wurde vor (Wirtschafts)Flüchtlingswellen aus den Tiefen Afrikas gewarnt.

Im unmittelbaren Gefolge der Unfähigkeit der europäischen Finanz- und Bankenpolitik und -politiker entsteht im Galopp stattdessen ein Potential an Wirtschaftsgefälle inmitten der EU, die keine Schengen-Ausgrenzen, keine Freizügigkeitsbeschränkungen in den Griff bekommen könnten:

Südeuropa könnte Ausgangspunkt einer zunächst vielleicht sogar noch gewollten (aus Arbeitsgebersicht), später vielleicht zu großen Problemen führenden Wanderungsbewegung von Arbeitskräften werden.

Globalisierungsziel das Schaffen einer Arbeitskraftreserve in der Art chinesischer (Armuts)Wanderarbeitermassen?

Die Bundestagswahlen 2013 könnten von Themen beherrscht werden, deren Eindringlichkeit vielleicht lange nicht mehr für möglich gehalten worden sind.

@fathaland slim

Ja die euromantik und der gedanke eine eudssr mit hunderttausenden von beamten - wird es schon richten - sind ja was wunderbares! Leider hat ein vielvölkerstaat in der geschichte nie funktioniert!

Ich kenne keinen Menschen der je den Euro wollte

Sehr richtig Commentator. Das größte Defzit der BRD besteht darin, daß sie keine echte Demokratie ist und keine Volksentscheide auf nationaler Ebene kennt. Dieser Umstand wird von unserer Politik dazu mißbraucht, seit Jahren eine Politik gegen das eigene Volk zu betreiben, das man mit Recht als Landesverrat bezeichnen kann.

@Commentator - europäische Schwäche

EU und der Euro sind gescheitert!

Wenn das Europäer schon selbst sagen, dann möchte ich als zurückhaltender Gast natürlich auch nicht widersprechen.

Die Europäer haben eine ganz eigene Art, ihre eigenen Fortschritte in Hinsicht auf eine Einigung klein zu reden. Dabei sind sich Deutsche, Holländer, Franzosen, Spanien, Griechen, ... in meinen Augen sehr ähnlich. Aber was solls. Die Schwäche Europs wird die Stärke des Orients sein.

@larusso: Populismus von Herrn Sinn

Sie haben absolut Recht, aber trotzdem höre ich sehr gerne die Ausführungen von Herrn Sinn, die so viel Stoff und Statistik zum Nachdenken anbieten. Man muss ja nicht mit jeder seiner Schlussfolgerung einverstanden sein und kann trotzdem Nutzen aus seiner Arbeit ziehen und diese schätzen.

Ich bin froh, dass wir auch solche Wissenschaftler haben, die mutig an die Öffentlichkeit treten, sonst würde es noch schnarchnasiger in Deutschland zugehen.

Das ist alles absehbar

Die Kreditvergabe an den privaten nicht finanziellen Sektor geht ausserhalb Deutschlans kontinuierlich zurück. Damit wird die Krise in den südliche Ländern Europas verstärkt, da die Geldmenge reduziert wird und damit der Wirtschaft die Tauschmittel entzogen werden. Und auch in Deutschland steigt nur die Kreditvergabe im Wohnungsbausektor - Betongold. Zusätzlich wirkt die Austeritätspolitik der Troika, denn bei eine durchschnittlichen Staatsquote von 50% braucht man sich nicht wundern, wenn Senkungen der Staatsausgaben grosse negative volkswirtschaftliche Effekte haben. Deutschland wird es auch bald erreichen, egal wie sich die derzeitige Politikdarsteller die Situation schön reden.

@mephistopheles43

Die Bundestagswahlen 2013 könnten von Themen beherrscht werden, deren Eindringlichkeit vielleicht lange nicht mehr für möglich gehalten worden sind.

Nein danke. Deutschland braucht keinen Ruck nach rechts und keine Verlagerung Richtung Populismus.

@fathaland slim

"Natürlich hat keins der genannten Länder Probleme wie Südeuropa. Nicht einmal Südeuropa hat Probleme wie Südeuropa, die Krise hat hier von Land zu Land sehr unterschiedliche Ursachen...
Ob die von Ihnen erwähnten Länder kein Schuldenproblem haben werden, wird sich zeigen. Ich wäre mir da nicht so sicher. Ich glaube einfach nicht..."

Mit Glauben hat das nichts zu tun.

Hier die durchschnittliche jährliche Neuverschuldung der oben genannten Länder über die Jahre 2000-2011 gemittelt in %BIP:

Norwegen hat in diesen Jahren nie neue Schulden gemacht, sondern immer Plus erwirtschaftet.

Finnland +2,7%
Luxemburg +1,6%
Dänemark +1,5%
Schweden + 1,1%

Wo soll da ein Schuldenproblem her kommen ohne Neuverschuldung?

Niederlande -1,6% durchschnittliche Neuverschuldung.
Österreich -2,0%
Deutschland -2,3%

Italien -3,3%
Frankreich -3,7%
Portugal -4,8%

Griechenland -7,4% und als einziges Land in keinem einzigen Jahr die 3%-Grenze eingehalten.

Spanien dank Immobilienblase bis 2007 nur -2,5%

Frage

Ist dies einfach nur ein schlecht recherchierter Bericht oder wie doof muss man sein, um Sozialkommissar in der europäischen Kommission zu werden?

Spanien, Griechenland, Portugal, Frankreich, Irland haben gesetzliche Mindestlöhne schon vor lange Zeit eingeführt. De, alle Skandinavier verzichten bis jetzt auf gesetzlich geregelte Mindestlöhne. Wer führt die Arbeitslosenstatisken an: Spanien, Griechenland, Portugal etc.
Welche Länder haben die niedrigsten Arbeitslosenzahlen: Dänemark, Norwegen, Schweden, De.

Mindestlöhne dürften eher ein Problem als die Lösung sein - vor allem dann, wenn sie nicht zur wirtschaftlichen Leistung einer Volkswirtschaft passen.

Solange der deutsche Wirtschaftsmichel

an jedem noch so kleinen Vorteil festhält, werden Griechenland & Co. nicht wieder auf die Beine kommen, mit oder ohne Euro. Aber dass diese Politik und das daraus resultierende Ungleichgewicht langfristig nichts bringen, werden wir hier in Deutschland auch bald einsehen (müssen).

Ach ja, irgendwie erinnert mich dieser Artikel an Prof. Flassbeck :-X

Viele haben recht

Es gibt keine allgemeine Problemlösung in der EU. Schauen wir in die Wirtschaftsgeschichte. Die Südländer hatten schon immer Probleme, der wirtschaftlichen Entwicklung der Nordländer zu folgen. Früher konnten sie diese Verwerfungen bequem mit einer Abwertung ihrer Währungen lösen. Dieses "Rückschlagventil" ist nun seit der EURO-Einführung verstopft. Also lag das Interesse daran, sich billiges Geld in EURO zu leihen. Die Zentralbanken weltweit haben dieses Spiel des "süßen Giftes" mitgespielt. Die Schulden konnte oder wollte man nicht abbauen, da man sie z. T. allein schon zur Aufrechterhaltung der Sozialsysteme aufnehmen musste.
Aber wir Nordländer tragen Mitschuld. Der Erklär-Bär würde sagen: Wir haben unsere Waren an die Südländer verkauft, da wir selbst nichts kaufen wollten und haben lieber gespart und unsere Banken haben für uns das gesparte Geld dann in den Südländern angelegt, weil die Sparer etwas höhere Zinsen wollten und jetzt gibt es ein Problem...

@Salafist: Stärke des Orients

"Die Schwäche Europas wird die Stärke des Orients sein."

Egal, wie das gemeint war, damit könnten Sie Recht behalten. Andererseits würde ich mir da nicht zu große Hoffnungen machen. Der Orient wird Stück für Stück vom westlichen Kapital unterwandert. Der IWF mit seinen sogenannten Notkrediten ist da schnell zur Stelle. Die Außenpolitik der USA/NATO, Geheimdienste wie der CIA und natürlich der Kampf um Ressourcen und Stabilität des Dollar unter dem Deckmantel der Demokratie tun da ihr Übriges.

Verstehen Sie mich nicht falsch, ich wünsche dem Orient das Beste und bin kein Freund solch aggressiver geopolitischer neokolonialer Politik. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass Politik nicht nur durch die Stärke von Währungsräumen gestaltet wird.

Warum nur euro-skeptisch?

Kann es sein, dass in diesem Forum mittlerweile alle Kommentare sehr stark euro-pessimistisch geworden sind? Es kommt irgendwie gar keine kontroverse Diskussion mehr zustande. Alle schreiben mehr oder weniger das gleiche und niemand widerspricht.

@fathaland slim

"Man sollte nicht aus den Augen verlieren, daß die Schulden der einen mit dem Vermögen der anderen korrespondieren. Schuldenabbau baut Vermögen ab bzw. verlagert es anderswo hin, samt Schulden."

Diese Theorie ist und bleibt Nonsens!
Auch wenn sie immer wieder neu verbreitet wird, sie ist und bleibt einfach Unsinn.

Wenn jemand Vermögen in Form einer Immobilie, eines Grundstückes, eines Goldbarrens, eines Autos, einer Insel, einer Schubkarre einer Maschine, 1 mio. Tonnen Erdöl oder sonst wie hat, muss niemand anderes dafür Schulden haben.

Man kann sehr wohl Schulden reduzieren ohne dass dadurch alle Vermögenden arm werden.

Ansonsten könnte das Vermögen ja auch nicht zunehmen, egal wie viel die Menschheit an neuem Vermögen erwirtschaftet, da es immer durch Schulden ausgeglichen wäre. Alles wäre praktisch im Durchschnitt bei null und das ist einfach Blödsinn, da das Vermögen sich nicht nur aus bunt bedrucktem Papier oder Zahlen im Computer zusammen setzt.

@Trecker

Egal, wie das gemeint war, damit könnten Sie Recht behalten. Andererseits würde ich mir da nicht zu große Hoffnungen machen. Der Orient wird Stück für Stück vom westlichen Kapital unterwandert.

Also vom Euro schon mal nicht. Denn der wird ja bald zerbrechen, wenn man dem Forum Glauben schenkt.

Also im Ernst, wenn Europa seine geeinte Währung durch den Kamin jagt, dann ist Europa definitiv aus der ersten Liga draußen. Dann kann jedes Land noch einzeln seinen Kleinkram verwalten. Aber die Musik spielt dann in anderen Regionen der Welt. Zum Beispiel im Orient.

@treffer versenkt

Es kommt irgendwie gar keine kontroverse Diskussion mehr zustande. Alle schreiben mehr oder weniger das gleiche und niemand widerspricht.

Stimmt eigentlich. Gärtner würden das Monokultur nennen. Jeder mosert nur noch so vor sich hin gegen den Euro. Schade.

treffer versenkt: Dollar, Euro und 1. Liga

Ich habe vom westlichen Kapital gesprochen, das nach wie vor auf Dollar basiert. Auch der Euro wurde einfach auf Basis des Dollars geschaffen. Und dieser Dollar ist noch immer die Weltwährung, gezwungenermaßen, weil Öl damit fakturiert werden soll/muss und weil es die Währungsreserve vieler Länder ist. Der Riese schwankt langsam und könnte fallen, wenn der Orient wirklich geschlossen aus dem Dollar aussteigt. Aber ob das passiert, wage ich noch zu bezweifeln, zu groß ist die Angst vor der militärischen Macht der USA.

@treffer versenkt

Meine Theorie wäre ja, dass die Euro-Untergangs-Träume Unsinn sind -- und nachdem eine Weile versucht wurde, das auch klar zu machen, allerdings kein Fortschritt ersichtlich wurde, haben die rationalen Benutzer ganz einfach die Lust verloren -- aber pssst, nicht weitersagen.

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