Kommentare

Dann aber auch...

...Mindestlohn für Bundeskanzler/innen!

Placebo

Um den Mindestlohn kommt auch Schwarz-Gelb wohl auf die Dauer kaum herum, sofern der Zerfall unserer Gesellschaft vermieden werden soll.

Leider sind 8,50 € aber zu wenig, um den Menschen etwa eine private Altersvorsorge zu ermöglichen, welche nach getaner Arbeit von Schröder, Riester & Co. unbedingt erforderlich wäre.

Mit anderen Worten: von lächerlichen 8,50 € kann niemand in nennenswertem Umfang private Altersvorsorge betreiben und wird sich demzufolge und nach derzeitigem Stand im Alter auf Grundsicherungsniveau wiederfinden.

Der Vorschlag ist untauglich, weil der Betrag unrealistisch niedrig angesetzt wurde - auch wieder nur jemand, der die Kassen leert und im Anschluss Sozialpolitik nach Kassenlage betreibt.

Zutreffende Aussage zum falschen Zeitpunkt

Steinbrück hat absolut Recht was das Kanzlergehalt angeht. Schließlich führt hier eine Person ein ganzes Land mit 80 Mio Einwohnern und nicht eine "Sparkasse". Ich würde eher das Kanzlergehalt erhöhen und dafür später die unsäglichen Pensionen, für die Otto-Normalbürger wahrscheinlich 300 Jahre und mehr arbeiten müsste, kürzen!
Dass er diese Aussage zum jetzigen Zeitpunkt äußert - wo die Diskussion über seine Nebeneinkünfte noch immer nicht ganz abgeebbt ist - halte ich für sehr unüberlegt.

Der Sparkassen Direktiorenkanzler ...

- Anwerterkandidat,
bestimmt die Witschafts und Sozialpolitik.

Whow! und Gutes Neues Jahr.

Sozialdemokratie

Ok, diese beiden Punkte entsprechen voll und ganz der eigentlichen Sozialdemokratie. Worthalten ist Pflicht. Selbstverständlich funktioniert unsere Volkswirtschaft auch mit einem Mindestlohn noch, nur das Gewinnstreben von manchem Arbeitgeber wird etwas gebremst. Das ist längst überfällig.

Anscheinend besinnen sich die Sozialdemokraten nun auf die wichtigen Themen. Gut so.

Das hätte von der SPD schon

Das hätte von der SPD schon viel früher kommen müssen,
vermisse eine klare Linie seit Jahren auf die sich der Bürger verlassen kann. Noch nie war die Skepsis gegebüber der Politik in der Bevölkerung so groß wie jetzt. Viele Menschen vermissen Transparenz hinter all den Entscheidungen, wir alle kennen den Spruch "wer einmal Wort bricht, dem vertraut man nie mehr" so wie vorher) Damit meine ich nicht Steinbrück persönlich, eher allen "Volks"parteien und das die Union in einem Umfragehoch schwebt, liegt sicherlich nicht an ihrer politik ,eher an der Unfähigkeit der "Opposition" einen gemeinsamen Nenner zu finden.

Ess könnte mir egal sein, wenn es nicht auch mein Leben betreffen würde :(

Fuer sich selbst??

Waer doch was,oder?

Lebensverhälntisse verbessern

Wenn es um den Mindestlohn geht, dann muss das Ziel die Steigerung der Reallöhne sein.

Trotz wachsendem Gesamtvermögen, profitiert die Mehrheit der Bevölkerung zurzeit nicht. Sinkende Reallöhne und steigende Ungleichheit sind seit über 20 Jahren Realität. Belegt wird dies durch viele Studien und Erhebungen.

Ein Mindestlohn hilft eine untere Grenze festzulegen, allerdings muss es meines Erachtens um mehr gehen. Es darf nicht um eine Fixierung dieses Lohnniveaus gehen, sondern es muss um eine Steigerung der Reallöhne gehen.

Ich würde mir wünschen, dass für die nächsten vier Jahre eine jährliche Steigerung von 50 cent gesetzlich festgelegt wird. Ein Mindestlohn von 10 oder 10,50 Euro in 4 Jahren, wäre dann zumindest eine Perspektive um Arbeitnehmerausbeutung zu stoppen.

Es gibt noch weitere Gründe für einen flächendeckend einheitlichen Mindestlohn, wie die Förderung strukturschwacher Regionen, oder die besonders niedrigen Löhne bei Frauen.

Pro Mindestlohn!

Beste Grüße Mister Ede

Sehr schon Herr Steinbrück, aber...

...das hätte auch 1998 bis 2005 passieren können.

Auch gab es 2007 eine Abstimmung der Linken im Bundestag dazu, initiiert durch einen Aufruf von Ottmar Schreiner (SPD). Damals stimmte fast die gesamte SPD Fraktion dagegen.

Der Mindestlohn hätte längst Realität sein könne, wurde aber auch von der SPD verhindert.

Nebenbei schwingen Sie jetzt ganz andere Töne als die letzten 10 Jahre. Sie polemisieren gegen ihre eigene Politik, ohne ein Wort des Bedauerns.

Kurz: Sie haben ein Glaubwürdigkeitsproblem, Herr Steinbrück.

zu billig

So wie das momentan formuliert wird, ist der Mindestlohn Unfug - in dieser Form hat er in den Ländern, die ihn haben, dazu geführt, dass sich der Mindestlohn nicht als Minimum, sondern als Standardlohn durchgesetzt hat. Er ist zur Norm geworden.

Vielleicht wäre es besser, nicht Wahlkampfparolen herauszuposaunen, sondern die Vorschläge der Experten auch einmal ernstzunehmen.

Wieso hat denn sonst der Bundestag hier Untersuchungen und wissenschaftliche Expertisen in Auftrag gegeben?
Ach ja, der Herr Steinbrück war ja nicht anwesend, weil er ja seinen Mindestlohn aufbessern musste.

Ein Mindestlohn für den

Ein Mindestlohn für den Kanzler. Man stelle sich vor, er hält einje Rede, und keiner zahlt.

:)

Er verspricht etwas, wovon er schon jetzt weiss, dass es nicht durchsetzbar ist. Tut mir Leid... Aber Rettungsringe und doppelte Böden... Das sieht nach Zirkus aus.

Herr Gabriel ist der bessere Kanzlerkandidat

Herr Steinbrück hat meiner Meinung nach übers Ziel hinaus geschossen. Für ihn sollte hier schluss sein.
Herr Gabriel ist der bessere Kanzlerkandidat.

Lieber Herr Steinbrück.....

....bei allen Erhöhungen die ja gesetzlich bestimmt sind, wie Mieten, Renten, Vorsorge, Krankenhauszuzahlungen, Wegfall von Lohnerhöhungen, Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Sterbegeld und und und, war doch die SPD der Treiber oder irre ich mich da?

Nun ihr Sinneswandel?

Aber ist das auch der Sinneswandel der SPD? oder reden sie nur für sich alleine?

Sollten ich oder andere sie wählen, was kommt danach?

Oder ist das auch nur Geschwätz von gestern?

Schaffen sie schonmal Fakten um gerade ihnen glauben zu können.

Gas geben, nicht nur REDEN!

Immerhin...

ein Schritt in die richtige Richtung. Klar sind 8,50 nicht genug, aber besser wie gar nix.
Gleich noch die Mindestrente einführen. Dann könnte man die SPD langsam wieder SOZIAL nennen.

Die CDU und FDP scheuen diese Themen ja wie der Teufel das Weihwasser! Daher könnte Herr Steinbrück damit wirklich punkten! Hoffen wir das Beste!

Su-Peer, endlich!! sozial ist geil

Jetzt kommt's. Endlich!! -- hatte schon lang drauf gewartet. Die Geld-Geile wird sozialisiert. Jetzt werden die allertollsten und allergeilsten Wahlversprechen rausgehauen, bis dass die Schwarte kracht -- super!! -- je mehr Fettnäpfchen umso mehr wird versprochen -- nur, wer's glaubt, soll ihn wählen, selig werden und dann für immer schweigen.

Lieber Peer !! Ich möchte Bankdirektor machen!! Ich kann das wohl, iss nich schwer -- gibt's das in deinem Wahlprogramm??

Wer A sagt muss auch B sagen

"Nahezu jeder Sparkassendirektor in Nordrhein-Westfalen verdient mehr als die Kanzlerin."

Klare Sache: Wenn man von, ab Einkommen von Sparkassendirektoren der Regionalebene aufwärts, die Steuern erhöht, bleibt mehr für den Kanzler/ in.

Damit hab ich kein Problem. Aber wehe du greifst mir in die Tasche, du Lumb!

Die, die es wirklich nötig haben, z.B. Familien in der Grauzone zwischen Armut und Mittelstand, warten auf einen SPD-Kandidaten, für den es sich lohnt am letzten freien Sonntag sein Gesäß zur Wahlurne zu quälen. Hier steckt längst vergessenes Wählerpotential für die SPD.
Klare Linie Fehlanzeige! /oder vielleicht doch nicht?

Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich überhaupt wählen soll.

Immer die Relationen beachten

Natürlich kann man einen Mindestlohn einführen, von mir aus 15 Euro. Aber Jeder muss sich auch darüber im Klaren sein, dass dann automatisch die Lebenshaltungskosten steigen werden. Da reichen dann die 2,x % Inflation bei Weitem nicht aus. Dann kostet der Liter Milch halt 1,50 Euro, das Brötchen 1,20 Euro, die Müllabfuhr wird 50 % teurer, das Friseur kostet schnell mal das Doppelte.

Und wenn dann im osteuropäischen Ausland günstiger produziert werden kann, sind auch ganz schnell noch ein paar Zehntausend Arbeitsplätze verschwunden.

Wir haben in Deutschland ganz andere Probleme:
Zu hohe Staatskosten, zu wenig Arbeit (oder zu viele "Zugreiste", die die Preise drücken ?) und zu anspruchsvolle Transferempfänger.
Und die Sozialdemokraten sind weder willens noch in der Lage diese Probleme zu beheben. Und von den Grünen oder gar den Linken kann ich in diesem Zusammenhang noch weniger erwarten ...

Die Worte höre ich gern, allein der Glaube fehlt

Herr Steinbrück verspricht einen Mindestlohn. Den hätten er und die SPD bereits vor Jahren haben können. Sie hatten ein rot-rot-grüne Mehrheit um dies durchzusetzen. Sie wollten aber nicht eine sozialere Politik sondern die Macht zusammen mit der CDU in einer großen Koalition. Nun frage ich und wahrscheinlich Millionen andere sich, wie glaubwürdig diese SPD ist.

Eben diese SPD, die für Hartz IV, Rente mit 67, reale Rentenkürzungen (für alle die zwangsweise in Rente müssen da sie keinen Job mehr finden), prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Leiharbeit, die Deregulierung der Finanzmärkte oder Absenkung des Spitzensteuersatzes verantwortlich ist.

Herr Steinbrück hat leider mit seiner Partei ein Glaubwürdigkeitsproblem. Viele Wähler, die eigentlich die SPD vom Programm her wählen würden, glauben nicht daran dass sie ihre Ankündigungen umsetzen würden. Und dieses Problem bekommen sie mit Peer Steinbrück nicht gelöst.

bekanntes Spiel,vom Wähler durchschaut?

Die SPD ist für Mindestlohn seit sie mit der CDU auf Bundesebene koaliert hat und genau weiß,mit denen gehts nicht.

Mit der Agenda 2010 hätte man...

Mit der Agenda 2010 hätte man den Mindestlohn einführen können aber das wollte man wohl nicht!

P.S. Der Mindestlohn schützt nicht vor Altersarmut

Gruss

Ach, noch was Herr Steinbrück.....

.....da ist ja selbst Frau Merkel besser. Immerhin hat sie ganze 5 Euro, nach langer Beratung, den Ärmsten zugestanden!

Mindestlohn - welch eine gnädige Gabe ...

Die Mit-Verantwortlichen (ehemalige Finanzminister)
für die desaströse finanzielle Lage haben jetzt auch noch den Schneid Almosen zu verteilen. Und der schlafende deutsche Michel glaubt auch noch, für diese "großzügigen" Gaben dankbar sein zu müssen.
Aufwachen!
Bedingungsloses Grundeinkommen wäre in Hinblick auf die Schäden, die auf politischer Ebene fabriziert wurden, mehr als angemessen. Früher oder später kommt auch die totale Schuldentilgung gegenüber den Forderungen der Bankeneindustrie - und auch die völlige Tilgung der Schulden der dritten Welt. Es ist nur eine Frage der Zeit. Oder glaubt tatsächlich noch jemand, dass die Bevölkerung der BRD jemals in der Lage sein wird 2 Billionen Staatschulden zu tilgen und die Zinsen dafür zu bezahlen. Die Bürger zahlen für Schulden, welche die politische Klasse ihnen aufgebürdet hat.
Sollen doch die die Schulden zahlen, die dafür verantwortlich sind: Die politische Klasse samt ihrer Lobbyisten aus der Bankindustrie, Pharmaindustrie usw.

Wahlversprechen

Mit Wahlversprechen ist das so eine Sache. Leider werden dem Bürger/Wähler immer wieder Versprechen gemacht, die dann anschließend nicht eingehalten werden.
Bleibt zu hoffen, dass diese Wahlversprechen im Falle einer SPD geführten Regierung eingehalten werden weil andernfalls sich die SPD wieder mal den Ast absägt auf dem sie sitzt.
Was die Höhe des Mindestlohnes angeht, bin ich auch der Meinung, dass er zu niedrig angesetzt ist. Um eine relevante Altersvorsorge treffen zu können reicht der Lohn bei den heutigen Mieten und Nebenkosten nicht aus.
Ich hoffe, dass sich diese Erkenntnis auch noch durchsetzt. Zumindest ist es ein Schritt in die richtige Richtung im Vergleich zur jetzigen Regierung und ihrem strikten Nein zum Mindestlohn.

Mindestlohn gerne - aber..!

.. keinen Soli mehr!

@Rosa L. - Mehr ist (leider) genauso unrealistisch

"Leider sind 8,50 € aber zu wenig, um den Menschen etwa eine private Altersvorsorge zu ermöglichen, welche nach getaner Arbeit von Schröder, Riester & Co. unbedingt erforderlich wäre.[...]Der Vorschlag ist untauglich, weil der Betrag unrealistisch niedrig angesetzt wurde"

Keine Frage, natürlich kann niemand von €8,50 leben, dieser ist für die meisten Branchen auch lächerlich. Allerdings sieht es im Moment so aus dass zum Teil Löhne von €6,50 gezahlt werden, und natürlich soll dann auch hiervon alles bestritten werden. Die Arbeitsämter sind solchen Firmen sogar noch behilflich, lehnt jemand einen 6-Euro-Job ab kann er vom Arbeitsamt dafür auch noch sanktioniert werden. Zumindest hier würde, wenn Stundenlöhne unter €8,50 sittenwidrig wäre, dem einen Riegel vorgeschoben werden.

Die Arbeitnehmerverbände sind so gierig dass sie solche Löhne für gerechtfertigt halten, schon bei €8,50 ist das Jammern gross, da ist ein höherer Abschluss leider genauso unrealistisch wie davon zu leben.

Diverses

übrigens macht es absolut keinen Spaß, Steinbrück zu diskreditieren, weil er zur Zeit eine SPD in den Wahlkampf führt, die sich ihrer Führung selbst wohl kaum noch erfreut. Das ist schade, weil Sozialdemokratie grundsätzlich eine gute Idee ist, sofern es sich nicht wieder um Etikettenschwindel handelt.

Steinbrück diskreditiert sich leider fortwährend selbst. Andererseits sind die Aussichten auf rot-grün zur Zeit äußerst dürftig und angesichts der Homogenität bezüglich der Standpunkte von CDU und SPD und dem hochwahrscheinlichen Ausscheiden der FDP als Blockierer des menschenwürdigen Arbeitslohns (Stoßgebet zum Himmel) steht vermutlich die nächste unsägliche Neuauflage einer großen Koalition bevor. Falls es die FDP mit CDU-Zweitstimmen doch noch schafft, hätte man sich gründlich verrechnet.

Die SPD sollte Frau Kraft noch mal fragen (schätzungsweise bis zu 5% mehr) und zur Not Gabriel bemühen - und vor allem die Linke nicht weiter exkommunizieren. - sonst wird das nichts....

Passt doch

Ich halte 8,50€ für unsere sogenannten Volksvertreter für durchaus angemessen.
An die Adresse der SPD und Neu Schwarzen: Die Agenda 2010 bleibt Euer Werk und unvergessen.
Die taugen ja nicht mal als Opposition, wie die letzten Jahre eindrucksvoll bewiesen haben.

Gerne kann man das

Gerne kann man das Kanzlergehalt erhöhen, und von mir aus auch die Diäten der Abgeordneten, wenn sich die Politiker allein dem Volk verpflichten und Nebeneinkünfte nur bis zu einem bestimmten, möglichst niedrigen Betrag möglich sind.

Dass dann auch mal einer von denen ein Buch schreiben kann, oder so. Aber das dann doch auch besser hinterher, oder?

Die Mehrheit der Wähler hat die Nase voll

von der Klientelpolitik und den lobbygesteuerten Politikern der "Volksparteien" sowie den Appendix FDP, der im Kielwasser der Schwarzen auf Zweitstimmenjagd geht.

Nur leider ist Herr Steinbrück und die Kampa der SPD nicht in der Lage, das durchaus vorhandene Potential für eine Mehrheit links der Mitte zu reaktivieren.

Die Wähler wenden sich angewiedert von der gesamten Politk ab da sie keine richtigen Alternativen bei den o.g. Volksparteien mehr sehen.

Sie suchen Politiker mit Charisma und einer eigenen Meinung, sie suchen eine sozial gerechte Politik die auch die Ärmeren mitnimmt, sie möchten wieder für alle Gesellschaftsschichten gleiche Chancen beim Aufstieg. Und was finden sie? Einen gutbezahlten Vortragsreisenden dessen Interesse das Gehalt des Kanzlers im Vergleich zum Sparkassendirektor ist anstatt das verhältnis zwischen Arbeiter/Angestellten und Vorstandsvorsitzenden bei VW oder der Deutschen Bank. Hier fehlt ein Visionär, der in der Lage ist das Volk zu erreichen.

Na ja...

war nicht gut was er gesagt hat. Aber besser Steinbrück, als eine Kanzkerin , die Mitt Romney lieber hat als Obama und die US-Republikaner unterstützt .

Na endlich mal was inhaltliches! Darum nicht SPD!

Beim Mindestlohn wäre ich ja fast schon geneigt zu sagen: Dann führen wir ihn doch mal ein und schauen, was passiert. Vielleicht sind die sogenannten Aufstocker ja keine Beschäftigten, die mit Sozialhilfe ihr Gehalt aufstocken, sondern Sozialhilfeempfänger mit Zuverdienst. Mal schauen, wie viele dann Sozialhilfeempfänger ohne Zuverdienst werden (Die Differenz gleichen dann die Sozialkassen aus, wir müssen nur mal die Beiträge anheben.) Die Friseusen mit konstantem Niedriglohn werden dann zu Selbständigen mit unregelmäßigen Einkommen auf gleicher Höhe, wie vorher, die sich mit anderen einen Salon teilen. Usw.
Die Preise werden also nicht steigen, nur die Sozialabgaben, und die Ärmsten werden halt ärmer, sehr sozial!

Unter der OECD Niedriglohngrenze

...liegen die von der SPD vorgeschlagenen 8,50€ die Stunde. Das kann ja wohl nicht sein.

10€ sind das Mindeste, damit man von 40 Stunden Arbeit die Woche auch leben kann; von ArbeitnehmerInnen in Teilzeit etc. ganz zu schweigen.

SPD und das Wörtchen "Sozial" ?

Für mich ist diese SPD seit der unseeglichen Agenda 2010 und dem damit einhergegangenen sozialen Abbau in diesem Lande einfach nicht mehr wählbar.
Falls sich diese Partei mal wieder ihrem eigentlichen Gründungsgedanken widmen würde,könnte ich umdenken aber leider sehe ich da kein Licht am Ende des Tunnels.

Hamster Peer

Gut das die SPD ihren Kandidaten so früh gekürt haben.

Peer will die Banken regulieren. Hat aber bereits selbige ordentlich abkassiert!

Nun fordert er den Mindestlohn und die Nation stöhnt, für Kanzler oder was?

Hamster Peer kann die Backen einfach nicht voll genug bekommen und ist deshalb für uns Bürger nicht glaubwürdig. Wenn die SPD noch eine Chance für die Bundestagswahl wahren will muss sie die Kraft aufbringen sich vom Hamster Peer zu trennen, möglichst schnell!!!

Klar Rosa L.

Schuld sind immer die Anderen.
Die SPD bockiert die CDU und die FDP die Grünen und so weiter und so fort.

Da sind fünf Parteien am Werk CSU, CDU, SPD, FDP und die GRÜNEN.

Komischerweise sind sie sich dann aber alle einig.

Genau diesen sollte ,,dieses Handwerk,, endlich aus der Hand genommen werden.

Wer noch Worten vor den Wahlen glaubt...?

Kenne ich schon!

Schall und Rauch.

8,50€

liegen im vernünftigen Bereich. Wer 10€ oder mehr fordert (wie die Linkspartei) hat einfach keine Ahnung. Von 8,50 kann man vernünftig leben, wenn man Vollzeit arbeitet. Allerdings ist zu befürchten, das ein Mindestlohn auch in dieser Höhe einiges an Arbeitsplätzen vernichten wird.

Ist aber ne müßige Diskussion, die Chancen auf Steinbrück als Kanzler sind minimal, große Koalition unter Merkel ist weitaus wahrscheinlicher. Und dann bezweifle ich, dass so schnell überhaupt ein Mindestlohn kommt.

@kilroyjd

> Aber Jeder muss sich auch darüber im Klaren sein, dass dann automatisch die Lebenshaltungskosten steigen werden.

Nicht unbedingt; das ist immer auch eine Frage in wessen Tasche die Gewinne wandern. Sie glauben doch hoffentlich nicht wirklich, dass irgendwo Geld liegen gelassen nur weil sich die Arbeitnehmer zurückhalten? Nicht umsonst ist die Familie Albrecht die Reichste im ganzen Land während Mitarbeiter in Aldi-Filialen nicht so großartig verdienen.

Und: Für Inflation sorgen ganz andere Faktoren, insbesondere auch die brutal gestiegenen Energiekosten wo Arbeitskosten nachweislich keinen großen Anteil haben. Und solange die asozialen Gewerkschaften für regelmäßige über-inflationäre Gehaltsausgleiche sorgen während der größere Teil der Arbeitnehmerschaft mit dem Ofenrohr ins Gebirge schaut kann ein Mindestlohn auch keinen großen "Schaden" mehr anrichten.

@kilroyjd

"Dann kostet der Liter Milch halt 1,50 Euro, das Brötchen 1,20 Euro, die Müllabfuhr wird 50 % teurer, das Friseur kostet schnell mal das Doppelte."

Einzig den Friseur kauf ich Ihnen vielleicht ab, aber der Rest ???
Die Angestellten bei Müllentsorgungsfirmen gehören heutzutage schon beinahe zur "Mittelschicht" - da besteht also kein Grund zur Sorge. Jedenfalls bei den Firmen die kommunale Entsorgung im Plan haben (z.B. BSR).
Milchbauern haben auch mehr als den sog. Mindestlohn (auch dank Subventionen etc.) - die lamentieren mehr aus Gewohnheit.

Dem Steinbrücke seine ...

Schnodderschnauze finde ich einfach nur genial. Bedauerlich, dass die Einen ihn missverstehen wollen, und die Anderen ihn nicht verstehen (können). Für mich ist er einer der wenigen genialen und ehrlichen Politiker, die es fast gar nicht mehr gibt. Allerdings fürchte ich, dass man ihn über seine Schnodderschnauze stürzen lässt. Auch wenn es mir fehlen wird, wünsche ich ihm mehr Diplomatie und Umsicht im Umgang mit den Medien.

die taktik kennen wir schon: niedrig-ansetzten-und-fallen-lassen

klar jetzt mindestlohn 8,50 und dann 20 Jahre nicht anheben. Mit der absehbaren Euroinflation da teurer Umstrukturierungen in einigen Ländern [...] kriegt man dafür dann grad mal noch einen Kaffee ohne Sahne.

Alles nur Geschwätze, Wahlkampflügen

Können wir uns noch erinnern, hoffentlich!

Merkel vor der Wahl: Keine Mehrwertsteuererhöhung.
Merkel nach der Wahl: 3% waren es dann von 16 auf 19%

Schäuble vor der Wahl: Es gibt keinen Sparpaket.
(Aber Schäuble arbeitet daran.)

Schäuble nach der Wahl: Verminderter Mehrwertsteuersatz für Nahrungsmittel: 7,5%. wir auf 19% raufgesetzt. So steht es in seinen Vorschlag!
Siehe:
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/sparpaket-schaeuble-will...

8,50 € reichen nicht?

Von 8,50 € (etwa 1.500 € pro Monat) kann man nicht leben? Ein Sozialhilfeempfänger hat so umgerechnet zirka 5 € die Stunde. Diese Sozialhilfe müsste ja dann konsequenterweise auf 1.500 € inkl. Miete angehoben werden, denn momentan verhungern die Sozialhilfeempfänger ja massenhaft und leben auf der Straße. Bei 10 € die Stunde wären wir bei 1.800 € im Monat. Dann kann ich mir Preissteigerungen lebhaft vorstellen, bzw. ein massenhaftes Abwandern von Arbeitsplätzen, natürlich nicht sofort, sondern schleichend, dafür aber dauerhaft. Man glaubt gar nicht, was alles vom Ausland alles machbar ist: Kundenhotline, Buchhaltung, Lagerhaltung, Transporte, komplette Eisenbahn- und Busgesellschaften kann man betreiben, natürlich nur grenznah, nur dass grenznah dann eine völlig neue Dimension bekommt.

wenn Steinbrück es ernst

wenn Steinbrück es ernst meint und er wirklich für soziale Probleme arrangieren möchte, dann sollte er endlich einen ordentlichen Wahlkampf führen, denn diese Nation hätte eine Mindestlohn wirklich nötig!

Dark Chaos

Für wen sollen denn 8,50 Euro o.k. sein?

Für die Krankenschwester, Altenpflegerin, Schlosser, Friseurin, Polizisten oder für sie selber?

Welchen Beruf üben sie denn aus?

Und wissen sie, die Zeit wird immer teurer!

@DarkChaos - Pauschalisierung

Von 8,50 € kann man in Ballungszentren ebenso 'vernünftig' leben wie von Grundsicherung - wer mehr verdient, sieht das vielleicht entspannter.

@Dark Chaos

"8,50€
5. Januar 2013 - 22:48 — Dark Chaos

liegen im vernünftigen Bereich. Wer 10€ oder mehr fordert (wie die Linkspartei) hat einfach keine Ahnung. Von 8,50 kann man vernünftig leben, wenn man Vollzeit arbeitet. "

Das sind 1400 Euro Brutto! Kommen ca 1050 Netto bei raus. Davon kann man vernünftig leben??

sparsame Grüße
Amigo

@Dark Chaos

Das glauben sie doch selbst nicht.

Und wenn die Arbeitsplätze wegfallen die unter diesen 8,50 bezahlt werden... GUT SO. Denn diese Arbeitsplätze werden von allen dann mitfinanziert weil der jenige zum leben noch Aufstockung braucht.

Hier mal ein Zitat von Wikipedia zum Thema Mindestlohn:
Die 2010 veröffentlichte Untersuchung „Minimum Wage Effects Across State Borders“ des Arbeitsmarkt-Forschungszentrums an der University of California in Berkeley kam zum Ergebnis, dass höhere Mindestlöhne in den USA in den vergangenen 16 Jahren keine Jobs vernichtet hätten.

Ach ja...

...ja nee, schon klar...
Ich glaube das Konzept nur denen, die es ursprünglich gefordert haben und am längsten im Parteiprogramm haben - der Linken.

>>Von 8,50 kann man

>>Von 8,50 kann man vernünftig leben, wenn man Vollzeit arbeitet<<

Wenn das tatsächlich stimmt - wieso werden nicht Manager und Banker Gehälter etc. auf 8,50 begrenzt? Das würde sehr viel sparen ;-)

Der Mindestlohn in Frankreich

Der Mindestlohn in Frankreich beträgt 9,40..in Deutschland halte ich also nichts unter 12 Euro für angemessen

@Wolfes74

Ich stimme Ihrer Einschätzung zu. Es wird sich nur einzelnen Branchen und Regionen auf den Preis niederschlagen. Firsörpreise in Ostdeutschland oder die Kosten im Pflegebereich, da hier ebenfalls die Lohnkosten einen großen Anteil haben, werden wahrscheinlich steigen.

Daher ist meine Ansicht zu den Mindestlöhnen, dass gleichzeitig die Lohnnebenkosten gesenkt werden müssen. Etwa 35% der Kosten die ein Arbeitgeber hat (Brutto-Gehalt + Sozialabgaben des AG) etstehen durch die Arbeitnehmer und Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung. Man könnte genauso formulieren, 35% dessen was ein Arbeitnehmer erwirtschaftet. Hauptproblem dabei, dass dieser Beitrag nicht progressiv ansteigt sondern auch schon bei niedrigen und mitlleren Einkommen in voller Höhe anfällt.

Dark Chaos -keine Ahnung. Von 8,50 kann man vernünftig leben?

8,50 Euro Mindestlohn!

Arm mit Arbeit, Arm mit Rente = Ein ganzes Leben, immer arm!

Wenn man in die Ostländer schaut und die anstehenden Landverkäufe durch den Staat dort verfolgt,kann einem flau werden,wie Land für Papier die Seiten wechselt.

Volkes Gut wird für Papier privatisiert und später fließt dass Papier, durch geringe Steuerbelastung für zu hohe Gewinne, wieder an die Privaties zurück.

Aufgrund der Parteien,die seit Jahren das Sagen haben, wird diese Methode bis zum Erbrechen forciert.

Die deutsche Bahn wird auch bald,aus dem Staatsbesitz,mit Hilfe dieser Parteien privatisiert.

Aber den Mindestlohn,den diese für Hartz4 verantwortlichen Parteien und ihre Funktionäre in den Gewerkschaften,mit ca. 8,50 Euro anpeilen, sollen Armut beseitigen?

Wer ist so naiv und verzichtet ohne Berücksichtigung der Partei die Linke als Alternative, auf den Versuch für ein eventuell besseres Leben,mit Hilfe dieser Partei.

Das kann ja nur der deutsche Michel, mit seiner Schlafmütze sein.

Ob Steinbrück noch vor der Wahl in die FDP eintritt? Wie Clement

Als die SPD letztes Mal dran war, hat sie alles andere als einen Mindestlohn eingeführt. Sieben Jahre hatten sie Zeit. Genau das Gegenteil geschah. Gemäß dem Plan Agenda 2010 wurden Millionen Arbeitnehmer in Niedriglohnjobs geradezu geprügelt. Wer nicht spurte, dem wurde das damals gerade neu erfundene Hartz4 gekürzt/gestrichen. Leute mussten Zimmer in ihren Wohnungen zumauern, weil ihnen so viele Quadratmeter jetzt nicht mehr zustanden, und in der BILD hetzte Superminister Clement (SPD) fast täglich gegen "Hartz4-Betrüger".
Mit einem einheitlichen flächendeckenden Mindestlohn hätte diese brachiale Einführung eines Niedriglohnsektors in Deutschland doch gar nicht funktioniert!
Und ausgerechnet Honorarkönig Steinbrück, der jeden Tag aufs Neue die Agenda 2010 feiert, ausgerechnet er will jetzt diesen flächendeckenden Mindestlohn einführen? Wer's glaubt, wird selig.
In der Tagesschau heute sprach er ja auch - wie die FDP - von einer "Lohnuntergrenze".

Das Trinkgeld

Jedem Politiker ist klar was hier geschieht, Lobbyvertreter verdienen Geld um die Politik, Ärzte usw. zu korrumpieren. Weltfirmen die dazugehören sollten geächtet werden, wenn man bedenkt was für ein menschlicher Schaden hier entsteht, könnte man kotzen.

Den korrupten Menschen sollte klar gemacht werden, von der Staatsanwaltschaft, dass so etwas nicht geht.

Politiker haben dem Volk zu dienen und nicht irgendwelcher Lobby. Ärzte haben den kranken zu helfen und nicht der Farmaindusrtie zu verhelfen Arzneien bestimmter Firmen zu verkaufen.

Meiner Meinung nach ist das ganze gehobene System korrupt, nur dem kleinen wird das Trinkgeld; unter Androhung von Arbeitsplatzverlust verboten.

(3) „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“

Wieso ist das so?

Wenn ihr mich zum KÖNIG von Deutschland macht...

... dann Verspreche ich Euch (dank Euer Steuergelder), Rente mit 50, 30 Stunden Woche, 3 Monate Urlaub, und natürlich 50 Euro die Stunde für alle.

Na, ist das nichts?

Zeit für Mindestlohn

Was spricht denn gegen Mindestlohn? Wieviel Menschen werden denn bei uns regelrecht ausgebeutet?! Minijobber mit 5.-€/h finden wir gerecht? Alle Statistiken zeigen, dass der Weg nicht der richtige ist und unsere Nachbarn zeigen, dass auch mit Mindestlohn die Volkswirtschaften funktionieren, wenn denn die Regeln stimmig sind.
Vielleicht sollten die Politiker verpflichtet werden, im Rahmen ihrer verantwortlichen Tätigkeit jeweils 1 Woche/Jahr eine Arbeit des Otto-Normalverbrauchers zu übernehmen um nicht die Bodenhaftung zu verlieren und den harten Alltag kennen zu lernen. Meine Empfehlung: Einsatz im Einzelhandel,egal ob Bäckerei,Metzgerei oder Aldi, Lidl,Netto,usw.um z.B.zu der jeweils Entlohnung Regale einräumen. Die verdienten Beträge könnten Sie ja dann einem guten Zweck spenden,am besten für die Tafeln an Minderbemittelte.

@Gutaufer

Mit Frau Merkel liegen sie leider falsch, es wurden 2 % MwSt-angekündigt. Die gute Tante SPD hat im Wahlkampf dagegengehalten und dann 19 % in der großen Koalition mitverantwortet..

Schäuble mag das mit der Mehrwertsteuer vielleicht vorschlagen, aber ich glaube noch nicht daran. Denn dann müssten alle Sozialsätze hochgerechnet werden, die Wähler würden die CDU auf allen kommenden Wahlen abstrafen usw. Allerdings auch hier ein Fehler: Wir haben 7 % MwSt auf Lebensmittel, nicht 7,5%.

Allerdings in einem Punkt gebe ich Ihnen vollkommen Recht: ALles nur Wahlkampfgetöse, dass nach der Wahl niemanden mehr kümmert !!!

Leider gewinne ich mehr und

Leider gewinne ich mehr und mehr den Eindruck, daß sich die SPD mit allen erdenklichen Mitteln gegen eine Regierungsübernahme sträubt.
Schon die Kür dieses Unsymphaten Steinbrück und seine ständigen destruktösen Aussagen werden die SPD bis zur Bundestagswahl soweit nach unten ziehen, daß selbst die Grünen diese Verluste nicht mehr auffangen können.
Und warum das Ganze?
Nach der Wahl wird es ganz massive Steuererhöhungen und Zusatzgebühren für alle geben.
Da lässt man doch gerne der CDU den Vortritt....

Geschickter Schachzug

Das ist natürlich ein geschickter Schachzug von Steinbrück. Jetzt gräbt er den Linken vollends das Wasser ab. Die müssen froh sein, in Hannover noch die 3% halten zu können.

Schonmal was von Inflation gehört, Herr Steinbrück?

Sie wollen den Mindestlohn einführen, aber gleichzeitig die Gehälter von hohen Positionen erhöhen, wie das Bundeskanzlergehalt? Ist Ihnen klar, dass wenn alle mehr Geld bekommen, aber alle noch genauso viel arbeiten wie gestern, dass niemand an den anderen was zu verschenken hat? Dass sich der eine oder andere damit schützt, indem er einfach seine Preise erhöht bevor sein Laden ausgeschlachtet wird? Weil er nicht mehr soviel zurückbekommt, weils woanders bereits teurer geworden ist?

Sowas nennt man Inflation, Herr Steinbrück. Ein Mindestlohn kann nur darüber definiert werden, was jemand gegenüber jemand anderen verdienen muss. Nicht die aktuellen Marktbeschaffungsbeträge wie etwa bei den Lebensmitteln.

Eine Inflation bezwingt vor allem Bürger mit zusätzlicher Privatrente und Sie zerstören damit die Rentenpolitik des aktuellen Arbeitsministeriums. Desweiteren nehmen Sie Existenzgründern noch mehr Perspektive.

Ihr wirtschaftliches Konzept ist damit deformierend und dilletantisch.

nicht zu vergessen

es ist ein Wahlversprechen.
Also ist es eigentlich kein Versprechen sondern sowas wie ein "Vielleicht-mal schaun".
Aber immerhin sagt er noch was er machen will.
Es soll ja eine Bundesregierung geben bei der lieber nichts versprochen und alles ausgesessen wird, munkelt man.
Oder es gibt etwas nur über "ihre Leiche".
Demzufolge muss diejenige die das gesagt hat zumindest schon ziemlich scheintot sein.
Wir dürfen also Wählen ob wir von einem Zombie regiert werden oder von jemanden der etwas vielleicht macht was wir toll fänden. Der sich aber ebenso als (nicht ganz so getarnter) Wolf im Schafspelz entpuppen könnte.
Wir haben aber auch noch die Wahl eine von den Parteien zu wählen, die ganz neue Ansätze haben und damit dieses etwas eingefahrene verknotete System aufzulösen.
Wir haben die Wahl zwischen Angst und dem Wagen von etwas Neuem.

22:09 — newsreader- man könnte die SPD wieder wählen?

Solange die von der SPD,in Führungsposten sitzenden Bosse der Gewerkschaften, weiter an diesen unseeligen prozentualen Lohnforderungen festhalten,zum Vorteil der hohen Gehälter ihrer Mitglieder,ohne einen Mindestbetrag für Geringverdiener einzufordern,wird mit diesem Mindestlohn,die Einkommensschere immer weiter öffnen.

Unwählbar,diese bisher verantwortlichen Parteien von Rot/Grün,bis hin zu Schwarz/Gelb.

Diese Parteien sind sich einig,wenn es um ihre Diäten und um Kanzler und Bundespräsidentengehälter und Altersversorgung,für sich geht.

Sie sind sich einig,für geringe Mindest-Lohnerhöhungen bei den Ärmsten und sind sich einig, von lächerlichen Erhöhungen bei Hartz4 und dann das erst,als vom Verfassungsgericht abgewatscht.

Wenn man sieht,wie die Gewinne immer mehr anwachsen und wie gefeilscht wird um jeden Euro bei den Ärmsten, Peer,nein danke!

Wer im Vorhinein schon,eine Zusammenarbeit mit der Partei DIE LINKE ausschließt,der ist auch unglaubwürdig bei sozialer Geechtigkeit!

Er handelt

Richtig. Es muss einen Gesetzlichen Mindestlohn geben.
Es wird immer wieder gesagt die Gewerkschaften sollen das selber regeln.
Das haben sie nie geschafft, also muss jetzt der Staat eintreten.
Ein Mindestlohn muss her. Sie alle hatten Zeit. Also inwiefern ist ein Mindestlohn innerhalb einer Branche richtig, innerhalb aller Arbeiter aber falsch. In West richtig aber in Ost falsch. ??

äh, was denn jetzt?

wieso vergleicht dieser herr den einmaligen und geschichtsträchtigen job des kanzlerns bzw der kanzlerin mit einem ordinären manager?

genau.

so wie ein gewisser herr s., der auch mal kanzler war, geht es diesem herrn s. nur um die beziehungen zur wirtschaft. und ums geld.

also ich weiss, wenn ich garantiert NICHT wählen werde.

Passend oder unpassend

Das irre ist ja, dass genau dieses Programm von der Person her eher zu Angela Merkel passen würde. Diese würde sich jedoch niemals so positionieren. Das heißt, dass man sich jetzt, wenn man einen klaren (linken) Gegenkurs zu Merkels Politik wollen würde, eigentlich nur noch eines fragen muss: Wird ausgerechnet der maßlose Herr Steinbrück ein solches Programm verwirklichen wollen? Oder wird er vielmehr ganz anderen Interessen, bevorzugt seinen eigenen, folgen. Selbiges gilt übrigens auch für die Grünen. Die sind heute die Partei der durchschnittlich reichsten Wähler Deutschlands; es macht für diese Leute nun wirklich keinen Sinn, eine umfangreiche Sozialpolitik durchzuführen. Und beide haben mit Harz4 schon einmal bewiesen, dass man ihnen eigentlich nicht trauen kann, und da waren alle 3 jetzigen rot-grünen Spitzenkandidaten maßgeblich mit dran beteiligt.

Schulhofschacherei

Wenn Du mein Freund wirst, kriegst Du was von meinem Taschengeld ab...

Wie peinlich!

Und das alles nach dem tollen Song mit den Strophen:
1)Ich will keine Holzklasse fahren.
2)Wein für 5 Euro würd ich nicht anrühren.
3)Meine Gehaltsvorstellung für die Stelle,um die ich mich bewerbe,liegt deutlich über den Bezügen meiner Vorgänger.

mit dem originellen Refrain:
Ich habe keine erotische Beziehung zum Geld
(warum erinnert mich das an Clinton..?)

und jetzt- in der Zugabe- :ich schenk euch auchn Euro und mein Pausenbrot..

wasn Downgrade

Ein Mindestlohn von 60.000 EUR, nehm ich an.

Das entspricht vier Vorträgen. Soviel muss schon sein, sonst lohnt sich das ja gar nicht.

Statt SPD kann man übrigens auch die Linke wählen: die will auch den Mindestlohn. Allerdings in einem etwas anderen Kontext, und schon etwas länger.

Mindestlohn ist der falsche Weg

Wenn die Löhne steigen, steigen auch die Preise. Die Inflation zerstört jetzt schon die Altersvorsorge. Darüber hinaus wird einfache Arbeit damit in Deutschland zu teuer und anstatt das die Arbeitslosigkeit endlich mal gegen Null geht, wird die Arbeitslosikeit warscheinlich wieder steigen.

Außerdem muß man doch auch mal ehrlich sein. Faire Preise gibt's nur da, wo auch Wettbewerb herrscht. Hohe Sozialleistungen zerstören den eigenen Antrieb der Menschen, sich reinzuhängen, um ihre Probleme durch eigenen Leistung zu lösen. Warum sollen Menschen noch eine anspruchsvolle Ausbildung machen, wenn jemand der in den Tag hineinarbeitet bald genausoviel verdient.

Anspruch auf Wohlstand darf nicht dadurch entstehen, nur weil jemand eine Familie hat. Vielmehr sollte es so sein, daß wer eine Familie hat bereit ist, für sie zu sorgen. Einkaufwagen schieben und Familie ernähren passt da eben nicht zusammen.

Eine Bildungspflicht für Niedrigqualifizierte wäre die gerechtere Lösung.

8, 50

Brutto???!!
Vernünftig?
Wo?
Bei Mutti?

@23:21 — Amigo71: Vernünftig leben

Hey bei 1050 Euro Netto bleiben nach Abzug von Miete, Nebenkosten, Versicherungen und ggf. Fahrtkosten zum Arbeitsplatz bestimmt 100 Euro pro Woche für Essen, Trinken und Freizeit.

Da kann man dann mal richtig die Sau rauslassen, wenn nicht gerade ein Haushaltsgerät kaputt geht oder ein paar Schuhe gekauft werden muss.

Die Suche nach dem nächsten Urlaubsziel oder die günstigste KFZ-Versischerung kann man sich sparen, denn ein Auto und eine Urlaubsreise bleiben bei 1050 Euro im Monat wohl eher ein Traum.

Sollte mal ein Euro übrig bleiben, sollte der gespart werden. Es könnte ja sein, dass man mal eine Brille oder Zahnersatz braucht. Meine letzte Arbeitsplatzbrille (einfache Ausführung) hat 250 Euro gekostet, eine weitere zum Autofahren fast 500.

Mindestlohn? Warum nicht. Aber differenziert!

Was nützt ein Mindestlohn, ob 8,00 oder 8,50, wenn damit alle Regionen über einen Kamm geschert werden?
Was in Rostock ausreicht, ist in München viel zu wenig. Was soll das also? Es ist, wie leider so oft, reiner Populismus.
Warum gibt es keine Sittenwidrigkeitsgrenze beim Lohn? Z.B. 50% des ortsüblichen Durchschnitts, herunter gebrochen auf die Stunde.

Mindestlohn?Hatte dieLinke eingebracht von SPDCDU abgelehnt..

In der Zeit der großen Koalition wurden von den sPD lern eine Liste mit Unterschriften für einen Mindestlohn unterschrieben - die Linke hat genau so einen Gesetzentwurf eingebracht - und wurde dann abgelehnt nur ein Beispiel - sPD Münte " es ist unfair die sPD an ihren Wahlversprechen zu messen !!!" Das zur Glaubwürdigkeit dieser sPD.. Den größten Sozialabbau in der Geschichte der BRD war Rot -Grün verantwortlich!1.35

Besser einen Mindestlohn als keinen Mindestlohn

Ich verstehe nicht, warum permanent auf Herrn S. eingedroschen wird. Dass er einen Mindestlohn einführen möchte, kann ich nur begrüssen. Auch wenn 8,50 € nicht sonderlich viel sind: es handelt sich um mehr, als ein nicht unerheblicher Teil in Deutschland aktuell verdient. Über die Parteien, die einen Mindestlohn gänzlich ablehnen, wird kaum gesprochen.

Desweiteren empfinde ich es als geradezu absurd den Mindestlohn in Zusammenhang mit dem Kanzlergehalt zu stellen, wie hier einige Male geschehen.

Genauso ist es für mich absurd, dass Herrn S. unterstellt wird, er wolle völlig eigennützig dafür sorgen, dass das Kanzlergehalt erhöht wird, damit er davon profitiert, wenn er Kanzler wird. Würde es ihm ums Geld gehen, würde er kaum Kanzler werden wollen. Da gab es für ihn schon lukrativere Verdienstmöglichkeiten.

Ob ich ihn wählen werde, weiß ich noch nicht. Vielleicht, wenn er sich auch an die Ursachen der niedrigen Löhne ranwagen würde, wie z.B. die Bedingungen in der Zeitarbeit.

Vielleicht tun´s ja ein paar Zahlen?

50% der Deutschen zahlen keine Einkommenssteuer! Warum?

100% aller Deutschen (über 18 Jahre) haben aber das Wahlrecht! ... und entscheiden somit auch über die Verwendung des Geldes, zu dem sie nichts beitragen! Ist das gerecht?

Ein Hartz IVler bekommt (inkl. Miete, Nebenkosten etc.) ca. 750,00 EUR pro Monat vom Staat ohne Gegenleistung. Kann er dafür nicht mithelfen, die verdreckten Städte zu reinigen?

In den anderen Ländern mit Mindestlohn klappt es ja auch? Wo bitte? In allen Ländern mit Mindestlohn ist die Jugendarbeitslosigkeit besonders hoch!

Wieso bekommt eine Familie, die ihr Kind in die Kita schickt, dafür pro Monat ca. 800,00 vom Staat? Eine selbst erziehende Familie soll aber nur 150,00 bekommen! Und dagegen wird Sturm gelaufen! Wieso? Ist das gerecht?

@ Gattopardo

interessanter Ansatz.
Das würde schon rein durch Logik die Arm-Reich-Schere nah beieinander halten und trotzdem noch Unterschiede zulassen.
Ob die üblichen Verdächtigen/Parteien das in ein Gesetz gegossen bekommen oder schlichtweg wollen ist noch eine ganz andere Frage.

Arm ist relativ

Natürlich wird man mit Mindestlohn nicht im Luxus leben, aber dafür ist er ja auch nicht da. Da muss man das Anspruchsdenken einfach ein wenig zurückfahren. Es wird immer ärmere und reichere Leute geben, genauso Leute, die tatsächlich mehr verdienen (also nicht bloß bezahlt bekommen, sondern auch zu Recht) als andere. Es gibt in Deutschland eine Menge Leute, die mit viel weniger Geld auskommen müssen und die schaffen es auch. Wie können dann Tausendpaarhundert zu wenig sein? Klar, Arbeit sollte sich lohnen, aber das tut es ja dann auch. Ein höherer Mindestlohn führt zu mehr, nicht weniger Armut, da schlicht und einfach die Arbeitslosigkeit steigen wird. Dann gehts vielleicht der Hälfte des heutigen Niedriglohnsektors deutlich besser und dafür muss der Rest vom Staat über Wasser gehalten werden, was langfristig wieder allen schadet.

@ Dark Chaos

Klar "reichen" 8,50€ die Stunde bei Vollzeit (163 Std/Monat) gerade zum überleben. Aber wenn ich Vollzeit arbeiten gehe, dann möchte ich von meinem Gehalt auch ein bisschen mehr wie nur Essen. Ich möchte LEBEN...also auch mal ins Kino,in die Bar oder in den Urlaub fliegen. Das ist mit knapp 1400 € Brutto leider nicht drin. Wenn ich wirklich nur Essen möchte und sonst keine Wünsche habe...naja ,Essen kann ich auch wenn ich ALG 2 bekomme.Das ist sicher nicht die Einstellung die ich habe...aber warum geht jemand nicht arbeiten und erhält genau das gleiche wie jemand der 8 Stunden knüppelt...das kanns nicht sein.Dabei ist wie gesagt nicht der Sozialsatz das Problem sondern der Lohn...wie sagte Westerwelle(FDP) ....Arbeit muss sich lohnen...aber das tut sie leider nicht mehr...es sei denn man ist Banker,Lobbyist oder Politiker!

Erst einmal kommt Merkel-Steuer 2.0

denn bei der üblichen Wundertüten-Politik der SPD wird sicher noch mehr Geld verbraten und benötigt als bei der jetzigen Regierung. Ziel ist hier evtl. sogar Frankreich mit einer Staatsquote von derzeit ca. 58% , noch höher als die von Griechenland (!).
Also Steuern wieder rauf, wie damals schon in der großen Koalition. Da hatte Steinbrück im Wahlkampf auch erst laut gegen eine geplante Erhöhung der MwSt gewettert, um anschließend aber noch mehr als es die CDU verlangt hatte hinlangte...
Die MwSt zu erhöhen ist auch am einfachsten, es trifft alle und man spart eine Menge Diskussionen. Am Besten irgendein Großereignis abwarten, Fußball WM oder eben Weihnachten. Eigentlich aber ganz egal, der tumbe deutsche Michel verpennt es eh.

Wenn er Kanzler wird kann er gut versprechen- er wirds nur nicht

So ein Versprechen kann er ruhigen Gewissens machen - er wirds ja nicht..das ist mal sicher. Also eine völlig blödsinnige Aussage..2.13

@Gattopardo "Jugendarbeitslosigkeit mit Mindestlohn hoch"

Die Jugendlichen sitzen keineswegs daheim rum. Sie arbeiten schwarz. Der Mindestlohn führt zu Rechtsbruch im großen Stil.
Es ist doch heute schon so, daß auch in normalen Arbeitsverhältnissen "Überstunden" nicht abgegolten werden.

Im Übrigen bin ich froh, daß mit Beginn der Arbeitswoche die Freizeitdiskutanten wieder ihrer wahren Berufung folgen können.

@Gattopardo

Wenn ich mich nicht irre, dann gibt es bereits die Definition für sittenwidrige Löhne - aber wo kein Kläger, da kein Richter.

Bei einem Mindestlohn von 8,50€ in Deutschland werden erstmal im Osten einige Friseure krachen gehen. Bleibt allerdings die Frage: Ist das schlimm?

Wer durch mangelnde Ausbildung etc. gar nicht dazu in der Lage ist durch seine Arbeitskraft 8,50€ in der Stunde zu erwirtschaften wird in der Zukunft keine Arbeit mehr finden - zumindest nicht auf dem ersten Arbeitsmarkt.

Das Resultat wird wohl wie folgt aussehen:
- Bei einigen wird der Lohn steigen
- Einige werden ihren Job verlieren (v.A. geringqualifizierte)
- Bei einigen wird der Lohn evtl. aber auch sinken, da sich einige Arbeitgeber nach unten orientieren könnten - so war es meines Wissens nach in Portugal (und ähnlich war es auch mit den 400€-Jobs)

Zerstören wir Jobs!

Yeaaay,

Staatliche Schulabschlüsse, staatliches Ausbildungssystem und jetzt Mindestlohn. Diese Dinge zerstören die untersten Stufen der ökonomischen Leiter.

Jobs werden verschwinden, die sich dann nicht mehr lohnen sie zu vergeben.

Ja, aber erst,

nachdem alle Ministerien nach Berlin umgezogen sind und das Kanzlergehalt (wusste gar nicht, dass der Kanzler "Gehalt" bekommt, dachte immer, der macht "Diät") deutlich erzhöht wurde. Denn merke: Leistung muss sich wieder lohnen!

sehr gut

so wird das was mit der SPD !!!

Ich bin persönlich der

Ich bin persönlich der Ansicht und dies mag nun einige Diskussionsteilnehmer, die meine Beiträge schon ein wenig kennen überraschen, dass wir einen Mindestlohn brauchen. In vielen EU Ländern gibt es diesen bereits und es ist richtig, dass es dort keinen Weltuntergang gab. Im Gegenteil, ich denke die Situation kann nur besser werden.

Denn eines ist klar, Geschäftsmodelle, die nicht funktionieren wenn angemessene und faire Löhne gezahlt werden sollten, sind es nicht wert aufrechterhalten und subventioniert zu werden. Arbeitslosenzahl hin oder her, es gibt eine Linie, die nicht überschritten werden darf und dort muss man ganz klar sagen, dass es Arbeit gibt, die es einfach nicht wert ist erhalten zu werden.

Gleichzeitig wird der Mindestlohn sicherlich nicht als Ganzes in den Taschen landen, denn es wird sich auf die Preise auswirken. Auch das ist klar, allerdings nicht kritisch.

Das krampfhafte aufrechterhalten der Konkurrenzfähigkeit zu Billiglohnländern ist tödlich und muss aufhören

8€ brutto

bekam ich schon. Mit Zulagen kam ich gerade so auf 1000€ netto. Abzuziehen waren dann noch ca. 300€ für den Kraftstoff. Mein Sachbearbeiter erklärte mir, unter 1000€ netto stünde mir ALG II zu. Selbst Leihfirmen werben ja damit. 7€ brutto. Den Rest gibt´s vom Staat. Ich erhalte nun 10€. Arbeite für eine andere Firma. Die Firma, die 8€ zahlte, die hat mittlerweile auf 9€ erhöht. Weil eben die Menschen sich dann auch Jobs suchen die mehr einbringen. Und, wer nun mit dem Argument der unqualifizierten Arbeit auftrumpfen möchte. Ich habe bisher nur als Leiharbeiter bei Weltmarktführern gearbeitet. Ja, auch als ich 8€ brutto erhielt. Dadurch, das die Kollegen in dem einen Betrieb statt der 8€ brutto nun 9€ brutto erhalten, wurden weder Arbeitsplätze abgebaut noch die Preise für die Produkte erhöht. Der Betrieb an den ich ausgeliehen wurde, hatte das beste Jahr seiner Betriebsgeschichte im Jahr 2012.

Jobs zerstört

Und, was das Thema betrifft, es würden Jobs zerstört. Dem ist nicht so. Die Arbeit muß ja dennoch erledigt werden. Ohne die Tätigkeit der Kollegen, die mit mir für 8€ die Produkte des erwähnten Weltmarktführers bewegt haben, säßen ca. alleine in Deutschland mehr als 1 Mio. Menschen erwerbslos "auf der Straße". Der Job muß gemacht werden. Zum gerne genutzten Argument der gering qualifizierten Mitarbeiter sei noch erwähnt, das der überwiegende Anteil der Kollegen in den Betrieben über eine gute Ausbildung verfügte. Ich habe mit Meistern gearbeitet. Mein Zeitarbeitgeber zahlt diesen natürlich auch etwas mehr, aber dennoch natürlich nicht den eigentlich branchenüblichen Tariflohn. In meinem ursprünglichen Bereich erhalte ich leider kaum noch eine Anstellung. 800 000 Vollzeitjobs wurden hier durch 400€-Jobber vernichtet.

in einem zeitungsinterview

sagte steinbrück einmal, wenn der staat bei behörden den rotstift ansetze, würde die reaktion stets lauten, "aber nicht bei uns". aber man darf ja solchen bediensteten den sozialismus nicht kaputt machen.

Darstellung: