Die Piraten waren für viele Wähler Protest und Hoffnung zugleich. Aufgrund der teils katastrophalen Fernsehauftritte und der zahllosen patei-internen Streitigkeiten hatte man jedoch sehr schnell den Eindruck, dass dieser "Haufen" einfach noch nicht reif ist, Verantwortung zu übernehmen.
Die Piraten habebn leider das groüe Problem, dass eine Partei irgendwann auch mal echte politische Inhalte präsentieren muss wenn sie gewählt werden will.
Und genau das haben diese Piraten in den zurück liegenden 2 Jahren nicht geschafft!
Der Begriff "Transparenz" alleine genügt eben nicht wenn man nicht zu den wichtigen Themen der Politik wie Soziales, Wirtschaft, Finanzen, Arbeitsmarkt usw.. echte Aussagen erarbeitet und präsentiert.
Und das schaffen sie einfach nicht!
Schade, denn der Anfang war ja ganz verheißungsvoll aber das alleine reicht nicht!
Am 31. Dezember 2012 um 16:48 von AbseitsDesMains...
Den Zauber einer unkonventionellen, pragmatischen und unschuldigen Partei haben die Piraten ganz schnell abgelegt. Statt für Meinungsfreiheit einzutreten sind die Piraten inzwischen für die "Schere im Kopf" zumindest, wenn es gegen Rechts oder den gesunden Menschenverstand geht.
Ideologische Linksparteien haben wir bereits genug, sofern wir neben der Linken auch die SPD und die Grünen dazu zählen. Und genau von dort beziehen die Piraten auch im Augenblick ihre 3-4 % in den Umfragen.
Für die politikverdrossenen Bürger sind sie nicht mehr interessant. Hier stehen glaubwürdigere politische Alternativen in den Startlöchern, etwa die Freien Wähler, die Familienpartei oder auch rechte Formationen wie PRO, NPD oder die Freiheit.
macht geilt und Geld, ohne Konzept den hauts wieder runter.
Geschieht denen recht!
Wir brauchen wieder Parteien die Reformen für das Arbeiter Volk machen dass es uns mal besser geht und nicht nur die Millionäre immer mehr bekommen...
Die Piraten konnten in Deutschland nur einen Erfolg feiern weil die gesellschaftlichen Verhältnisse es ihnen gestatteten, denn unsere etablierten Parteien haben sich schon seit langer Zeit als nur noch staatstragende Parteien erwiesen, sie sind nicht mehr mit den Wählern verbunden.
Aber die Piraten machten kaum eine Bewegung nach vorne, sie glaubten immer weiter von der schlechten Stimmung profitieren zu können, ohne selbst aktiv zu werden und so mussten sie auch wieder untergehen.
Neue Parteien ohne ein festes Konzept können nur einen kurzzeitigen Funken abgeben, der allerdingst auch wieder sehr schnell verlöscht, wer mehr will, der muss zu allerst auch an sich selbst arbeiten.
welcher der Kommentare hier der unqualifizierteste ist. Die Behauptung mangelnder Inhalte kann nur von jemandem kommen, der sich die zahlreichen Inhalte der Piraten das letzte mal vor 2 Jahren zur Hand genommen hat.
Die SPD als "ideologische Linkspartei" zu deklarieren ist auch einige Lichtjahre an der Realität vorbei geschrammt (Und überhaupt... wie passt "Rechts" und gesunder "Menschenverstand" in eine Reihe?).
Und ansonsten wissen wir ja auch alle, dass jede andere Partei (allen voran die etablierten) innerlich immer einig und stets einer Meinung sind. (Gab es da nicht mal diesen dicken Typen, der meinte, dass aus These und Gegenthese die fruchtvollsten Lösungen entstehen? Garantiert auch Alkoholiker... oder wars Dialektiker?)
Nein nein... dann schliesse ich mich lieber den Korruptionsvorwürfen an... das beruhgt wenigstens auf Naturgesetzen
Sie sind in den Bundestag eingezogen und haben Ihre Taschen voll Geld gemacht und jetzt sind Sie damit fertig.
Mehr hatten Sie doch auch gar nie vor. Oder irre ich mich da ein wenig.
Es gab und gibt kein Parteikonzept.
Schade drum, denn ich wäre gerne zu den Piraten gegangen. Aber nur zahlendes Wahlvieh wollte ich nicht sein.
Ich habe schon lange aufgehört etwas darauf zu geben, was ein Politiker sagt. Alles, was zählt, ist, was passiert! Die Piraten hatten bisher noch keine Chance, was zu bewegen, ganz einfach, weil sie noch nicht an der Regierung beteiligt waren!
Die Blockparteien (CDU, SPD, Grüne, FDP) hingegen haben doch mehr als genug bewiesen, dass sie diesem Land vorsätzlich schaden. Und zwar durch Taten, und das seit Jahrzehnten!
Die Kluft zwischen Arm und Reich ist größer denn, je. Demorkatie ist abgeschafft. Der Sozialstaat existiert nichtmal mehr auf dem Papier. Statt dessen Lohndumping, Mini-Jobs, Aufstocker, fehlende Perspektive. Transfer des Restkapitals von der Unter- und Mittelschicht (Arbeiter) zur Oberschicht (Empfänger von leistungslosem Einkommen) ist das alleinige Ziel der Blockparteien.
Mir ist inzwischen jede neue Partei Recht. Und ich fordere auch kein Parteiprogramm, was sowieso niemand liest, sondern eine Chance für Newcommer, weil es nicht schlimmer werden kann
Die Piraten hatten einen enormen Erfolg, weil ein Grossteil der deutschen Bevölkerung der bestehenden politischen Landschaft überdrüssig ist - mich eingeschlossen. Da war es überhaupt nicht wichtig, ob die Piraten Führungsverantwortung übernehmen können oder brauchbare Konzepte anbieten. Sie waren der Hoffnungsschimmer am Horizont, an denen sich viele Bürger klammerten.
Ohne Fachkenntnisse, realisierbare Konzepte und ansprechendes Führungspersonal stirbt die Hoffnung dann leider (oder Gott sei Dank) sehr schnell...
Einst für mich Hoffnungsträger, sehe ich heute in der Piratenpartei einen verwirrten Haufen! Faulpelze die sich hinter PC und Laptop verstecken in der Hoffnung, dass die wirkliche Arbeit ein anderer macht ….. dafür darf es dennoch Kohle geben!
Die Menschen brauchen Parteien die zuhören, sich Problemen widmen und endlich mal wieder ehrlich agieren.
Also dazu sage ich mal: man sollte die Piratenpartei nicht vorschnell abschreiben. Es kann auch sein, dass sie wie ein Phönix aus der Asche steigen werden und zu einem neuen Höhenflug ansetzen könnten.
Schaut euch mal auf deren Seiten die Programme an und lest deren Newsletter. Die sind allemale interessant.
Von daher an alle Kritiker: ihr verschätzt euch bei den Piraten!
"Hier stehen glaubwürdigere politische Alternativen in den Startlöchern, etwa die Freien Wähler, die Familienpartei oder auch rechte Formationen wie PRO, NPD oder die Freiheit."
PRO, NPD oder Die Freiheit sind also glaubwürdig?
Schlechter Versuch, subversive Werbung für diese Rechtsradikalen zu machen.
obwohl ich kein Piratenwähler bin wundert mich doch ein bisschen die Berichterstattung.
3-4% hat auch eine Partei die momentan in Regierungsverantwortung liegt, namentlich die FDP.
Bei sonstigen Berichterstattungen hört man allenthalben
die Piraten hätten keine Antworten.
Das mag wohl stimmen, aber sind wir doch mal ehrlich:
Die etablierten Parteien haben doch auch keine.
Am 31. Dezember 2012 um 18:08 von AbseitsDesMains...
"PRO, NPD oder Die Freiheit sind also glaubwürdig?"
So ziemlich jeder, der nicht mit dem Strom schwimmt, nimmt in dem heutigen System mittlere bis kräftige persönliche Nachteile in Kauf. Davor habe ich Respekt, das erkenne ich an, das halte ich für glaubwürdig!
Die Piraten haben sich weitgehend stromlinienförmig dem linksliberalen, hedonistisch-kapitalistischen Zeitgeist angeschlossen. Man will eben an die Futtertröge ...
Von daher sind andere (Klein-)Parteien - nehmen Sie von mir aus auch gerne die Linke - deutlich authentischer und somit glaubwürdiger.
Die Piraten "Faulpelze, die sich hinter ihren Rechner verstecken" zu nennen, trifft es nun wirklich nicht.
Alle Parteiarbeit wird ehrenamtlich neben dem eigentlichen Job gemacht. Woher kommen die Konzepte für den Wahlkampf beispielsweise derzeit in Niedersachsen? Eigenarbeit. Wie kommen die Plakate an die Laternen? Eigenarbeit.
Sie machen vielerorts Infostände auch außerhalb der Wahlkämpfe, organisieren Demos, nehmen an Demos teil, veranstalten Infoabende und so weiter...
...und wie sie das Internet zur Kommunikation nutzen, ist effektiv: Sitzungen im offenen Audiochat abzuhalten oder gemeinsam im Netz an Dokumenten zu arbeiten, ist in Flächenländern sehr sinnvoll - es spart Zeit sowie Kosten, schont die Umwelt und sorgt dafür, dass sich fast alle Aktiven untereinander kennen.
Irgendwie seltsam, dass viele Leute einerseits genug von Profi-Politikern mit Fokus auf ihre Außenwirkung haben, die Piraten-Amateure aber doch mit eben dieser Schablone messen.
Sie schreiben:
"welcher der Kommentare hier der unqualifizierteste ist. Die Behauptung mangelnder Inhalte kann nur von jemandem kommen, der sich die zahlreichen Inhalte der Piraten das letzte mal vor 2 Jahren zur Hand genommen hat."
Wer sich mit dem Ablauf der letzten Parteiversammlung vor ein paar Wochen befasst hat musste leider feststellen dass es immer noch sehr wenig brauchbare Inhalte gibt. So viel hat sich in den letzten 2 Jahren wohl nicht verändert.
Eine Partei die sich auch nach 2 Jahren immer noch mehr mit den internen Abläufen als mit politischen Inhalten auseinandersetzt ist es nicht wert gewählt zu werden.
werde sie "trotzdem" sowohl bei der Landtagswahl als auch bei der Bundestagswahl wählen.
NICHT wählen gehen ist völlig falsch !
CDU, SPD, FDP, Grüne => im Grunde alles das Gleiche
Linke => Zwar nahe an Willy Brandts Idealen aber ( im Moment noch ? ) nicht wählbar.
Also AUS PROTEST wählen, und zwar eine Partei, die wenigstens noch soetwas wie eine Chance zu haben scheint ( größer als z.B. die Nichtraucherpartei ).
Die "Parteiprogramme" der "etablierten" Parteien sind das Papier nicht Wert, auf dem sie geschrieben stehen.
Wollen wir wetten, nach CDU/SDP im Jahre 2014 Mehrwertsteuer auf 20 oder 21 % ?
Sie shreiben:
"Die "Parteiprogramme" der "etablierten" Parteien sind das Papier nicht Wert, auf dem sie geschrieben stehen.
Wollen wir wetten, nach CDU/SDP im Jahre 2014 Mehrwertsteuer auf 20 oder 21 % ?"
Wer etwas genauer hinschaut der könnte erkennen dass z.B. die letzte Mehrwertsteuererhöhung aus dem Jahr 2006 VOR der Bundestagswahl 2005 von der CDU/CSU deutlich angekündigt wurde. Auch sonst sind die Inhalte dort überwiegend immer umgesetzt worden.
Bei der SPD ist das anders, da hat ja auch Müntefering 2006 sebst gesagt dass Wahlversprechen nicht eingehalten werden müssen. Aber das ist eben die SPD von der wir das auch schon häufiger erlebt habe.
Z.B. Schröder im Wahlkampf 2002: "Wir werden die Arbeitslosen halbieren"!.
Sie wurden dann von 2002 bis 2005 fast verdoppelt!
Aber die Piraten wählen weil sie nichts sinnvolles ankündigen oder versprechen? Was soll das bringen? Ich möchte wissen was eine Partei tatsächlich umsetzen will bevor ich sie wähle.
Sie schreiben:
"Sie sind in den Bundestag eingezogen und haben Ihre Taschen voll Geld gemacht und jetzt sind Sie damit fertig."
Seit wann sind die Piraten denn im Bundestag?
Bisher gab es nur Landtagswahlen bei denen sie angetreten sind. Bis zur Bundetagswahl im Herbst müsste sich sehr viel tun wenn die Piraten wirklich in den Bundestag rein wollen!
Also wer hier wirklich die rechten stark reden will, kann ich nur warnen!! Lasst bitte die Finger von diesen Rechtsradikalen Typen oder wollt ihr einen neuen Faschismus in Deutschland?? An diejenigen auch meine Frage: habt ihr aus dem Zweiten Weltkrieg und aus der Zeit des Nationalsozialismus nichts gelernt??
OK, ich sage ja auch, dass die derzeit amtierenden Parteien nicht wählbar sind. Aber außer den Piraten gibt es auch noch die Grünen, die Freien Wähler und die ÖDP. Das sind wenigstens vernünftige Leute.
Aber nochmal: lasst die Finger von diesen rechten Typen!! Rechts darf in Deutschland nie mehr eine Chance haben!! Nie wieder Faschismus in Deutschland!! Nieder mit Rechts!! NPD und DVU verbieten ist das beste!! Weg mit diesem Müll.
"Eine Partei die sich auch nach 2 Jahren immer noch mehr mit den internen Abläufen als mit politischen Inhalten auseinandersetzt ist es nicht wert gewählt zu werden."
Das zeigt nur, dass Sie die Piraten nicht verstehen.
Die werden sich auch in 2-3 Jahren noch mit internen Abläufen beschäftigen. Denn es geht eben darum, die Politik Deutschlands hin zu einer Basisdemokratie zu verändern und politische Parlamente und Parteien ein Stück weit zu entmachten.
Lesen Sie mal >> Die Piratenpartei - Beginn einer politischen Ära <<.
Danach kann man jedenfalls nicht mehr sagen, die Piraten hätten keine Inhalte oder erst recht kein Konzept? Was können die Piraten dafür, wenn ein großer Teil der Gesellschaft ignorant ist und an alten Strukturen festhalten will?
... dass man nur wieder enttäuscht wird, wenn man zu hoffen beginnt. Dann lieber deprimiert niemanden wählen und irgendwas behaupten von Strohfeuer, dass wieder zu Ende ist und dass es wieder mal nichts gebracht hat, was ändern zu wollen usw. usf.
Optimistisch zu sein, scheint in Deutschland out zu sein. Darum wurde auch "Angst" als eines von sehr wenigen Worten ins Englische übersetzt.
Wer nach Berlin schaut und sich die Debatten auf Youtube ansieht, bekommt sehr leicht mit, was die Piraten wirklich ausmacht und warum sie meiner Meinung nach absolut wählbar geblieben sind.
Jetzt betätigt sich tagesschau.de auch noch als Wahlkampfhelfer für die ganz große Koalition aus CDU/CSU/FDP/SPD und Grüne. Die beiden anderen relevanten Parteien ein bischen niederschreiben. Dazu passt dann auch hervorragend, das die mittlerweile schon als Splitterpartei agierende FDP gerade von ARD und ZDF durch überproportional hohe Beteiligungen an Polit- und anderen Talkshows in unerträglicher Weise hochgejazzt wird. Liebe Leute bei den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Das ist nicht eure Aufgabe.
aber ehrlich gesagt: welche Partei sollte man sonst wählen?
Alle anderen, inkl. der Linken sind staatstragend und akzeptieren die Vormachtstellung der Banken.
Wer nicht weiß, daß in der heutigen politischen Welt mit reiner Ideologie keine Blumentöpfe mehr zu gewinnen sind, hat in der realen Politik auch nichts verloren.
Realpolitik ist kein Kindersandkasten, wo heutige Förmchengebilde morgen einfach umgeworfen und neu geformt werden. Insofern behalten alle jene Recht, die den deutschen "Piraten" die skandinavische Krankheit prophezeihten. Nämlich den kläglichen Niedergang mangels politischer Substanz. Und Recht behielten damit eben auch die - schon vorab - gelassen reagierenden politischen Konservativen, die das alles so kommen sahen.
Ein Trauerspiel. Auch ich sehe am Horizont keinerlei blühende Blumentöpfe für Piraten. Obwohl ich das als Antrieb für die modernste politische Erneuerung in unserer Gesellschaft für durchaus wünschenswert hielte - wie seinerzeit mal die Grünen. Und dazu eine sehr starke LINKE mit der Möglichkeit zur politischen Gestaltung - das wäre "Deutschland modern"! Warum ist das kein Thema für Mainstream-Medien?
Tut mir leid aber wenn ich mir das Wahlprogramm der Piraten anschaue ist das umfangreicher und detailierter als das der SPD und CDU zusammen. Also da von mangelden Inhalten zu sprechen ist schon etwas merkwürdig. Inhalte sind da, werden nur konsequent Ignoriert.
Klar fehlt noch was, aber da sag ich mal: die Grünen haben auch anders angefangen als sie heute sind. Naja mal sehen was daraus wird.
Wer sich mal selbst ein Bild machen will:
tinyurl.com/7hlwqn6
Das Hauptproblem der Piraten ist eigentlich mehr das man bei Ihnen alles mitkriegt. Und da unsere Presse Negativschlagzeilen über Parteien sehr mag wird das auch sofort kommuniziert.
Bei den anderen etablierten Parteien schlägt es sich merkwürdigerweise nie so deutlich in so kurzer Zeit nieder, wenn den Wählern etwas nicht gefällt.
Da kann Merkel machen, was sie will - die verbessert angesichts ihrer desaströsen Politik sogar noch ihre Umfragewerte.
Die markantesten Punkte:
eine Katastrophen-Koalition mit der FDP,
das fatale Tanklasterbombardement in Afghanistan,
die verheerende Guttenberg Affäre,
die fatale Wendehals-Energiewende aufgrund Fukushima, (inkl. anschliessender Kostenabwälzung auf die Verbraucher - trotz vorheriger Zusicherung, dies nicht zu tun.)
die Affäre Wulff mit anschliessendem epochalem Rücktritt,
nicht zuletzt die NSU Affäre inkl. systematischer Aktenvernichtung durch die Behörden.
Verglichen damit machen sich die Fehler der Piraten geradezu lächerlich aus, aber sie fallen dennoch in kürzester Zeit in Ungnade und verlieren sage und schreibe ganze 11 Prozent.
Da ist doch etwas faul.
"Ein Trauerspiel. Auch ich sehe am Horizont keinerlei blühende Blumentöpfe für Piraten."
@Zwicke: Ich sehe am Horizont der Volksparteien jede Menge welke Blumentöpfe. Die Mitglieder von CDU und SPD sind im Durchschnitt 60 Jahre alt, d.h. auf jede Person mit 40 Jahren kommt 1 Person, die 80 ist.
Es ist so gewiss, wie die Titanic sinkt, dass die großen Parteien in 4-5 Jahren keine 200.000 Mitglieder mehr haben werden.
Die Piraten hingegen haben von allen Parteien den größten Jugendzuspruch. Das zählt. Alles andere regelt die Zeit. Der Anteil der Mitglieder unter 30 Jahren liegt bei CDU und SPD jeweils bei unter 10%. Bei den Piraten bei 30%.
Wenn die Piraten diesmal noch nicht in den Bundestag einziehen sollten, dann eben 4 Jahre später. Aber die Parteistrukturen, die heute aufgebaut werden, die gibt es und die verschwinden auch nicht von heute auf morgen.
Die Hochfinanz will als Ergebnis der nächsten Bundestagswahl aus verschiedenerlei Gründen Rot-Grün.
Aufgrund der Koalitionsmathematik dürfen die Piraten nicht rein, sonst käme Schwarz-Rot.
Deshalb wurde in den letzten Monaten ein kontinuierliches Sperrfeuer aus den qualitätsfreien Medien auf die Piraten gefeuert.
Anlässe haben Sie selbst genug geliefert (gabs da zu diesem Zweck geenterte, bezahlte und umgedrehte U-Boote?).
Die alten Hauptanliegen - Freiheit des Internet bewahren etc. - find ich lobenswert, wenn die Piraten nicht auch noch die linkssozialistische Soße drüber gegossen hätten.
Schade, aber der Zeitgeist steht links, da hat man sich extrem angepasst.
"Die Kraft dazu soll nicht unwesentlich aus den Ländern kommen, da wo die Partei bereits erfolgreich war: in Nordrhein-Westfalen, Berlin, Schleswig-Holstein und dem Saarland."
Das genau ist das Problem. Die Menschen sehen doch in besagten Landtagen wie nutzlos die "Piraten" wirklich sind. Es gibt nunmal schon eine Linkspartei, die "Piraten" setzen exakt überhauptkeine Akzente in den Landtagen. Ganz im Gegenteil, sie fallen vermehrt sehr negativ auf. Auch Träumer kommen mal in der Realität an und Politik ist halt nicht "cool" und erst recht nicht so banal wie man offensichtlich dachte. Wer so schnell aufsteigt, der versinkt nunmal auch genauso schnell in der Versenkung. Ganz besonders dann, wenn ein derart utopisches Wünsch-Dir-Was-Wahlprogramm hat und man zudem soviele schwache Opportunisten (u.a. Frau Schramm) und Leistungsverweigerer (u.a. Herr Ponader) in den eigenen Reihen hat.
waren lange Zeit deutlich über 50%. Warum hat das die Troika und Steinbrück nicht erwähnt? Aber man will eben nur mit Grün. Und hofft, dass dann der Mesias kommt.
Es ist wie bei die Siedler von Cathan. Wenn du nicht die Ressourcen mit dem Gegner tauschst, verlierst du. Vor allem bei zu vielen Mitspielern auf dem Brett.
Die vierte Macht im Staate, die Medien, wollen schon dafür sorgen das die Piraten schlecht aussehen, da deren zum Teil ganz neuen Denkansätzen, etlichen Etablierten überhaupt nicht gefallen. Tatsächliche Liberalität ist ja nichts Schlechtes, wenn alle was davon haben, nicht wie bei den gelben Lobbyknallchargen. Ich sehe die Sache recht gelassen, und hoffe das die Piraten sich nicht von den Medien treiben lassen. Denn das wird seit geraumer Zeit versucht. Neue Denkansätze zu entwickeln dauert nun mal seine Zeit. Und Totgesagte leben bekanntlich länger. Zumal diese Liberalen keine schwere Nazivergangenheit, keine Steuerbetrüger in führenden Positionen etc. belasten.
Am 31. Dezember 2012 um 21:02 von dagesschaugucker
.
sind mir die Piraten 1000 mal lieber als die FDP
Man gebe der Partei doch mehr Zeit. Jedes Chaos enthält eine Ordnung.
Was spricht dagegen diese jungen Menschen im Bundestag zu haben?
Natürlich gibt es einige Phantasten unter ihnen. Es gibt auch sehr
gute Ansätze. Vielleicht sollte sich der eine oder andere wirklich
einmal auf der Piratenseite umsehen.
Die Grünen wurden am Anfang auch als Körnerfresser und Spinner
dargestellt.
Vom ersten Tag an habe ich sie gewählt. Doch vertreten sie schon
lange nicht mehr meine Anliegen, so dass ich sie als kleineres Übel
gewählt habe.
Ich finde es gut, dass es die Piratenpartei gibt, greifen sie doch
auch Themen auf vor denen die "alten" Parteien zurückschrecken. Es
wird einfach Zeit den verstaubten Bundestag aufzumischen. Die
Korruption und Vetternwirtschaft gesetzlich eindämmen, den Lobbyismus
verbieten, sind auch Ziele der Piratenpartei.
Die Piraten habe ich stets als freaky kennengelernt.
Ein Sammelsurium von Chaoten, Zu_Hause-vor-dem-Computer-Abhängern und bunten Labertaschen, die sich zeitgeistgerecht erst einmal irgendwo links eingestuft haben.
Aber bitteschön: Noch mehr linke Mitläufer braucht die Welt und Deutschland schonmal gar nicht.
Die sog. Piraten sind medial gepuscht worden um die ganzen Frustis einzufangen,zu kanalisieren und deren Protestpotential politisch zu neutralisieren.
Ich finde es immer wieder amüsant, dass viele den Piraten vorwerfen, sie würden kein Programm haben, aber dann doch wieder eine der etablierten Parteien - allen voran die FDP - wählen.
Hat sich irgendeiner Mal darüber Gedanken gemacht, dass die Parteiprogramme der Etablierten sich immer ähnlicher werden? Und vor allem: inhaltsloser?
Ich mache mein Kreuz schon lange nicht mehr bei SPDCDUFDPGRÜNELINKE.
dies war mal der (völlig illusionäre) Lieblingssatz in "grünen Kreisen".
Welche Regierung in der BRD hat als erstes die Bundeswehr in einen völkerrechtswidrigen Krieg geführt, ein Land angegriffen und bombardiert ("aus humanitären Gründen) ?
Richtig, Rot-Grün.
Genauso illusionär ist es zu phantastisieren, die Piraten könnten (abgesehen von nutzlosen Symbolhandlungen) den Bundestag aufmischen und irgendetwas am Lobbyismus und der versteckten Korruption ändern.
Welches Land hat noch kein richtiges Anti-Korruptionsgesetzt verabschiedet und wird es auch nie: Richtig, die BRD.
Die Piraten haben im Schachspiel der Hochfinanz keine Rolle, außer als Bauernopfer.
In den kommenden Jahren "müssen" die Zügel zur Einschränkung der Bürgerfreiheiten angezogen werden.
Rot-Grün nach den Plänen kommen, als willigere naivere Vollstrecker von dem was kommen soll.
Darum war Trittin auch beim letzten Bilderberger (inzwischen schon im Fernsehen thematisiert) Treffen persönlich eingeladen.
Die Piraten hätten nie Erfolg gehabt, wenn sie sich nicht so genannt hätten.
Was können die dafür, wenn 60-70-Jährige nichts mit Filesharing & Co. anfangen können?
Das ist nicht die Wählerklientel, die die Piraten hauptsächlich fokussieren.
Es geht um die Jugendbelange. Und die können den Parteinamen gut einordnen. Was PdV bedeutet, dass weiß doch heute keiner und die Partei kennt auch keiner.
Sie schreiben:
"Tut mir leid aber wenn ich mir das Wahlprogramm der Piraten anschaue ist das umfangreicher und detailierter als das der SPD und CDU zusammen. Also da von mangelden Inhalten zu sprechen ist schon etwas merkwürdig. Inhalte sind da, werden nur konsequent Ignoriert."
Vielleicht liegt das auch nur daran dass Sie noch kein richtiges Wahlprogramm einer Partei gelesen haben?
Ich habe mir die Seiten angeschaut mit Ihrem Link.
DAS ist kein Wahlprogramm sondern eine Auflistung von Dingen die man gerne möchte. Aber ich lese nirgends Aussagen dazu WIE man das dann auch realisieren möchte.
Ob Energiepolitik oder andere Themen:
Immer nur Behauptungen wie es sein soll und was man erreichen will. In anderen Wahlprogrammen steht WAS man tun will um solche Ziele zu erreichen. Das fehlt leider bei den Piraten. Insofern ist das ganze lediglich eine nette Wunschliste aber kein Programm!
Eine Wunschliste wählen bei der jede Information dazu fehlt WIE man diese Ziele real erreichen will?
Unreif
Die Piraten waren für viele Wähler Protest und Hoffnung zugleich. Aufgrund der teils katastrophalen Fernsehauftritte und der zahllosen patei-internen Streitigkeiten hatte man jedoch sehr schnell den Eindruck, dass dieser "Haufen" einfach noch nicht reif ist, Verantwortung zu übernehmen.
Kurzes Strohfeuer geht zu Ende
Die Piraten habebn leider das groüe Problem, dass eine Partei irgendwann auch mal echte politische Inhalte präsentieren muss wenn sie gewählt werden will.
Und genau das haben diese Piraten in den zurück liegenden 2 Jahren nicht geschafft!
Der Begriff "Transparenz" alleine genügt eben nicht wenn man nicht zu den wichtigen Themen der Politik wie Soziales, Wirtschaft, Finanzen, Arbeitsmarkt usw.. echte Aussagen erarbeitet und präsentiert.
Und das schaffen sie einfach nicht!
Schade, denn der Anfang war ja ganz verheißungsvoll aber das alleine reicht nicht!
Nur 'ne weitere linke Partei ...
Den Zauber einer unkonventionellen, pragmatischen und unschuldigen Partei haben die Piraten ganz schnell abgelegt. Statt für Meinungsfreiheit einzutreten sind die Piraten inzwischen für die "Schere im Kopf" zumindest, wenn es gegen Rechts oder den gesunden Menschenverstand geht.
Ideologische Linksparteien haben wir bereits genug, sofern wir neben der Linken auch die SPD und die Grünen dazu zählen. Und genau von dort beziehen die Piraten auch im Augenblick ihre 3-4 % in den Umfragen.
Für die politikverdrossenen Bürger sind sie nicht mehr interessant. Hier stehen glaubwürdigere politische Alternativen in den Startlöchern, etwa die Freien Wähler, die Familienpartei oder auch rechte Formationen wie PRO, NPD oder die Freiheit.
wer nur nach...
macht geilt und Geld, ohne Konzept den hauts wieder runter.
Geschieht denen recht!
Wir brauchen wieder Parteien die Reformen für das Arbeiter Volk machen dass es uns mal besser geht und nicht nur die Millionäre immer mehr bekommen...
Erfolg/Misserfolg
Die Piraten konnten in Deutschland nur einen Erfolg feiern weil die gesellschaftlichen Verhältnisse es ihnen gestatteten, denn unsere etablierten Parteien haben sich schon seit langer Zeit als nur noch staatstragende Parteien erwiesen, sie sind nicht mehr mit den Wählern verbunden.
Aber die Piraten machten kaum eine Bewegung nach vorne, sie glaubten immer weiter von der schlechten Stimmung profitieren zu können, ohne selbst aktiv zu werden und so mussten sie auch wieder untergehen.
Neue Parteien ohne ein festes Konzept können nur einen kurzzeitigen Funken abgeben, der allerdingst auch wieder sehr schnell verlöscht, wer mehr will, der muss zu allerst auch an sich selbst arbeiten.
Nicht sicher...
welcher der Kommentare hier der unqualifizierteste ist. Die Behauptung mangelnder Inhalte kann nur von jemandem kommen, der sich die zahlreichen Inhalte der Piraten das letzte mal vor 2 Jahren zur Hand genommen hat.
Die SPD als "ideologische Linkspartei" zu deklarieren ist auch einige Lichtjahre an der Realität vorbei geschrammt (Und überhaupt... wie passt "Rechts" und gesunder "Menschenverstand" in eine Reihe?).
Und ansonsten wissen wir ja auch alle, dass jede andere Partei (allen voran die etablierten) innerlich immer einig und stets einer Meinung sind. (Gab es da nicht mal diesen dicken Typen, der meinte, dass aus These und Gegenthese die fruchtvollsten Lösungen entstehen? Garantiert auch Alkoholiker... oder wars Dialektiker?)
Nein nein... dann schliesse ich mich lieber den Korruptionsvorwürfen an... das beruhgt wenigstens auf Naturgesetzen
Was die Piraten versprochen haben, das haben sie gehalten :)
Sie sind in den Bundestag eingezogen und haben Ihre Taschen voll Geld gemacht und jetzt sind Sie damit fertig.
Mehr hatten Sie doch auch gar nie vor. Oder irre ich mich da ein wenig.
Es gab und gibt kein Parteikonzept.
Schade drum, denn ich wäre gerne zu den Piraten gegangen. Aber nur zahlendes Wahlvieh wollte ich nicht sein.
Inhalte sind unwichtig
Ich habe schon lange aufgehört etwas darauf zu geben, was ein Politiker sagt. Alles, was zählt, ist, was passiert! Die Piraten hatten bisher noch keine Chance, was zu bewegen, ganz einfach, weil sie noch nicht an der Regierung beteiligt waren!
Die Blockparteien (CDU, SPD, Grüne, FDP) hingegen haben doch mehr als genug bewiesen, dass sie diesem Land vorsätzlich schaden. Und zwar durch Taten, und das seit Jahrzehnten!
Die Kluft zwischen Arm und Reich ist größer denn, je. Demorkatie ist abgeschafft. Der Sozialstaat existiert nichtmal mehr auf dem Papier. Statt dessen Lohndumping, Mini-Jobs, Aufstocker, fehlende Perspektive. Transfer des Restkapitals von der Unter- und Mittelschicht (Arbeiter) zur Oberschicht (Empfänger von leistungslosem Einkommen) ist das alleinige Ziel der Blockparteien.
Mir ist inzwischen jede neue Partei Recht. Und ich fordere auch kein Parteiprogramm, was sowieso niemand liest, sondern eine Chance für Newcommer, weil es nicht schlimmer werden kann
Ohne Konzepte und Inhalte geht es halt doch nicht!
Die Piraten hatten einen enormen Erfolg, weil ein Grossteil der deutschen Bevölkerung der bestehenden politischen Landschaft überdrüssig ist - mich eingeschlossen. Da war es überhaupt nicht wichtig, ob die Piraten Führungsverantwortung übernehmen können oder brauchbare Konzepte anbieten. Sie waren der Hoffnungsschimmer am Horizont, an denen sich viele Bürger klammerten.
Ohne Fachkenntnisse, realisierbare Konzepte und ansprechendes Führungspersonal stirbt die Hoffnung dann leider (oder Gott sei Dank) sehr schnell...
Den Piraten wäre zu raten, ...
... noch ein paar Jährchen in der außerparlamentarischen Opposition zu reifen. Mit dem aktuellen Personal gewinnen die keinen Blumentopf mehr.
Verwirrter Haufen
Einst für mich Hoffnungsträger, sehe ich heute in der Piratenpartei einen verwirrten Haufen! Faulpelze die sich hinter PC und Laptop verstecken in der Hoffnung, dass die wirkliche Arbeit ein anderer macht ….. dafür darf es dennoch Kohle geben!
Die Menschen brauchen Parteien die zuhören, sich Problemen widmen und endlich mal wieder ehrlich agieren.
Also weiter suchen!
Piratenpartei könnte zum Phönix werden
Also dazu sage ich mal: man sollte die Piratenpartei nicht vorschnell abschreiben. Es kann auch sein, dass sie wie ein Phönix aus der Asche steigen werden und zu einem neuen Höhenflug ansetzen könnten.
Schaut euch mal auf deren Seiten die Programme an und lest deren Newsletter. Die sind allemale interessant.
Von daher an alle Kritiker: ihr verschätzt euch bei den Piraten!
Ach ja?
"Hier stehen glaubwürdigere politische Alternativen in den Startlöchern, etwa die Freien Wähler, die Familienpartei oder auch rechte Formationen wie PRO, NPD oder die Freiheit."
PRO, NPD oder Die Freiheit sind also glaubwürdig?
Schlechter Versuch, subversive Werbung für diese Rechtsradikalen zu machen.
So,
obwohl ich kein Piratenwähler bin wundert mich doch ein bisschen die Berichterstattung.
3-4% hat auch eine Partei die momentan in Regierungsverantwortung liegt, namentlich die FDP.
Bei sonstigen Berichterstattungen hört man allenthalben
die Piraten hätten keine Antworten.
Das mag wohl stimmen, aber sind wir doch mal ehrlich:
Die etablierten Parteien haben doch auch keine.
@giftblandare
"PRO, NPD oder Die Freiheit sind also glaubwürdig?"
So ziemlich jeder, der nicht mit dem Strom schwimmt, nimmt in dem heutigen System mittlere bis kräftige persönliche Nachteile in Kauf. Davor habe ich Respekt, das erkenne ich an, das halte ich für glaubwürdig!
Die Piraten haben sich weitgehend stromlinienförmig dem linksliberalen, hedonistisch-kapitalistischen Zeitgeist angeschlossen. Man will eben an die Futtertröge ...
Von daher sind andere (Klein-)Parteien - nehmen Sie von mir aus auch gerne die Linke - deutlich authentischer und somit glaubwürdiger.
Denke selbst, informiere Dich...
Die Piraten "Faulpelze, die sich hinter ihren Rechner verstecken" zu nennen, trifft es nun wirklich nicht.
Alle Parteiarbeit wird ehrenamtlich neben dem eigentlichen Job gemacht. Woher kommen die Konzepte für den Wahlkampf beispielsweise derzeit in Niedersachsen? Eigenarbeit. Wie kommen die Plakate an die Laternen? Eigenarbeit.
Sie machen vielerorts Infostände auch außerhalb der Wahlkämpfe, organisieren Demos, nehmen an Demos teil, veranstalten Infoabende und so weiter...
...und wie sie das Internet zur Kommunikation nutzen, ist effektiv: Sitzungen im offenen Audiochat abzuhalten oder gemeinsam im Netz an Dokumenten zu arbeiten, ist in Flächenländern sehr sinnvoll - es spart Zeit sowie Kosten, schont die Umwelt und sorgt dafür, dass sich fast alle Aktiven untereinander kennen.
Irgendwie seltsam, dass viele Leute einerseits genug von Profi-Politikern mit Fokus auf ihre Außenwirkung haben, die Piraten-Amateure aber doch mit eben dieser Schablone messen.
@ Psy
Sie schreiben:
"welcher der Kommentare hier der unqualifizierteste ist. Die Behauptung mangelnder Inhalte kann nur von jemandem kommen, der sich die zahlreichen Inhalte der Piraten das letzte mal vor 2 Jahren zur Hand genommen hat."
Wer sich mit dem Ablauf der letzten Parteiversammlung vor ein paar Wochen befasst hat musste leider feststellen dass es immer noch sehr wenig brauchbare Inhalte gibt. So viel hat sich in den letzten 2 Jahren wohl nicht verändert.
Eine Partei die sich auch nach 2 Jahren immer noch mehr mit den internen Abläufen als mit politischen Inhalten auseinandersetzt ist es nicht wert gewählt zu werden.
Und ich...
werde sie "trotzdem" sowohl bei der Landtagswahl als auch bei der Bundestagswahl wählen.
NICHT wählen gehen ist völlig falsch !
CDU, SPD, FDP, Grüne => im Grunde alles das Gleiche
Linke => Zwar nahe an Willy Brandts Idealen aber ( im Moment noch ? ) nicht wählbar.
Also AUS PROTEST wählen, und zwar eine Partei, die wenigstens noch soetwas wie eine Chance zu haben scheint ( größer als z.B. die Nichtraucherpartei ).
Die "Parteiprogramme" der "etablierten" Parteien sind das Papier nicht Wert, auf dem sie geschrieben stehen.
Wollen wir wetten, nach CDU/SDP im Jahre 2014 Mehrwertsteuer auf 20 oder 21 % ?
@ Gerd Hansen
Sie shreiben:
"Die "Parteiprogramme" der "etablierten" Parteien sind das Papier nicht Wert, auf dem sie geschrieben stehen.
Wollen wir wetten, nach CDU/SDP im Jahre 2014 Mehrwertsteuer auf 20 oder 21 % ?"
Wer etwas genauer hinschaut der könnte erkennen dass z.B. die letzte Mehrwertsteuererhöhung aus dem Jahr 2006 VOR der Bundestagswahl 2005 von der CDU/CSU deutlich angekündigt wurde. Auch sonst sind die Inhalte dort überwiegend immer umgesetzt worden.
Bei der SPD ist das anders, da hat ja auch Müntefering 2006 sebst gesagt dass Wahlversprechen nicht eingehalten werden müssen. Aber das ist eben die SPD von der wir das auch schon häufiger erlebt habe.
Z.B. Schröder im Wahlkampf 2002: "Wir werden die Arbeitslosen halbieren"!.
Sie wurden dann von 2002 bis 2005 fast verdoppelt!
Aber die Piraten wählen weil sie nichts sinnvolles ankündigen oder versprechen? Was soll das bringen? Ich möchte wissen was eine Partei tatsächlich umsetzen will bevor ich sie wähle.
@ Visitor²
Sie schreiben:
"Sie sind in den Bundestag eingezogen und haben Ihre Taschen voll Geld gemacht und jetzt sind Sie damit fertig."
Seit wann sind die Piraten denn im Bundestag?
Bisher gab es nur Landtagswahlen bei denen sie angetreten sind. Bis zur Bundetagswahl im Herbst müsste sich sehr viel tun wenn die Piraten wirklich in den Bundestag rein wollen!
Nie wieder Rechtsradikalismus und Faschismus in Deutschland!!
Also wer hier wirklich die rechten stark reden will, kann ich nur warnen!! Lasst bitte die Finger von diesen Rechtsradikalen Typen oder wollt ihr einen neuen Faschismus in Deutschland?? An diejenigen auch meine Frage: habt ihr aus dem Zweiten Weltkrieg und aus der Zeit des Nationalsozialismus nichts gelernt??
OK, ich sage ja auch, dass die derzeit amtierenden Parteien nicht wählbar sind. Aber außer den Piraten gibt es auch noch die Grünen, die Freien Wähler und die ÖDP. Das sind wenigstens vernünftige Leute.
Aber nochmal: lasst die Finger von diesen rechten Typen!! Rechts darf in Deutschland nie mehr eine Chance haben!! Nie wieder Faschismus in Deutschland!! Nieder mit Rechts!! NPD und DVU verbieten ist das beste!! Weg mit diesem Müll.
@Bernd1
"Eine Partei die sich auch nach 2 Jahren immer noch mehr mit den internen Abläufen als mit politischen Inhalten auseinandersetzt ist es nicht wert gewählt zu werden."
Das zeigt nur, dass Sie die Piraten nicht verstehen.
Die werden sich auch in 2-3 Jahren noch mit internen Abläufen beschäftigen. Denn es geht eben darum, die Politik Deutschlands hin zu einer Basisdemokratie zu verändern und politische Parlamente und Parteien ein Stück weit zu entmachten.
Lesen Sie mal >> Die Piratenpartei - Beginn einer politischen Ära <<.
Danach kann man jedenfalls nicht mehr sagen, die Piraten hätten keine Inhalte oder erst recht kein Konzept? Was können die Piraten dafür, wenn ein großer Teil der Gesellschaft ignorant ist und an alten Strukturen festhalten will?
Eine gute Partei, aber Wähler haben Angst,...
... dass man nur wieder enttäuscht wird, wenn man zu hoffen beginnt. Dann lieber deprimiert niemanden wählen und irgendwas behaupten von Strohfeuer, dass wieder zu Ende ist und dass es wieder mal nichts gebracht hat, was ändern zu wollen usw. usf.
Optimistisch zu sein, scheint in Deutschland out zu sein. Darum wurde auch "Angst" als eines von sehr wenigen Worten ins Englische übersetzt.
Wer nach Berlin schaut und sich die Debatten auf Youtube ansieht, bekommt sehr leicht mit, was die Piraten wirklich ausmacht und warum sie meiner Meinung nach absolut wählbar geblieben sind.
Durchsichtiges Mannöver
Jetzt betätigt sich tagesschau.de auch noch als Wahlkampfhelfer für die ganz große Koalition aus CDU/CSU/FDP/SPD und Grüne. Die beiden anderen relevanten Parteien ein bischen niederschreiben. Dazu passt dann auch hervorragend, das die mittlerweile schon als Splitterpartei agierende FDP gerade von ARD und ZDF durch überproportional hohe Beteiligungen an Polit- und anderen Talkshows in unerträglicher Weise hochgejazzt wird. Liebe Leute bei den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Das ist nicht eure Aufgabe.
Selbstverständlich sind die Piraten nicht perfekt
aber ehrlich gesagt: welche Partei sollte man sonst wählen?
Alle anderen, inkl. der Linken sind staatstragend und akzeptieren die Vormachtstellung der Banken.
Die NPD ist sicher keine Alternative
Keine ideologischen Blumentöpfe.
Wer nicht weiß, daß in der heutigen politischen Welt mit reiner Ideologie keine Blumentöpfe mehr zu gewinnen sind, hat in der realen Politik auch nichts verloren.
Realpolitik ist kein Kindersandkasten, wo heutige Förmchengebilde morgen einfach umgeworfen und neu geformt werden. Insofern behalten alle jene Recht, die den deutschen "Piraten" die skandinavische Krankheit prophezeihten. Nämlich den kläglichen Niedergang mangels politischer Substanz. Und Recht behielten damit eben auch die - schon vorab - gelassen reagierenden politischen Konservativen, die das alles so kommen sahen.
Ein Trauerspiel. Auch ich sehe am Horizont keinerlei blühende Blumentöpfe für Piraten. Obwohl ich das als Antrieb für die modernste politische Erneuerung in unserer Gesellschaft für durchaus wünschenswert hielte - wie seinerzeit mal die Grünen. Und dazu eine sehr starke LINKE mit der Möglichkeit zur politischen Gestaltung - das wäre "Deutschland modern"! Warum ist das kein Thema für Mainstream-Medien?
Die Piraten sind nicht im
Die Piraten sind nicht im Bundestag. Von daher macht ihr Beitrag keinen Sinn.
@bernd1
Tut mir leid aber wenn ich mir das Wahlprogramm der Piraten anschaue ist das umfangreicher und detailierter als das der SPD und CDU zusammen. Also da von mangelden Inhalten zu sprechen ist schon etwas merkwürdig. Inhalte sind da, werden nur konsequent Ignoriert.
Klar fehlt noch was, aber da sag ich mal: die Grünen haben auch anders angefangen als sie heute sind. Naja mal sehen was daraus wird.
Wer sich mal selbst ein Bild machen will:
tinyurl.com/7hlwqn6
Das Hauptproblem der Piraten ist eigentlich mehr das man bei Ihnen alles mitkriegt. Und da unsere Presse Negativschlagzeilen über Parteien sehr mag wird das auch sofort kommuniziert.
Komisch
Bei den anderen etablierten Parteien schlägt es sich merkwürdigerweise nie so deutlich in so kurzer Zeit nieder, wenn den Wählern etwas nicht gefällt.
Da kann Merkel machen, was sie will - die verbessert angesichts ihrer desaströsen Politik sogar noch ihre Umfragewerte.
Die markantesten Punkte:
eine Katastrophen-Koalition mit der FDP,
das fatale Tanklasterbombardement in Afghanistan,
die verheerende Guttenberg Affäre,
die fatale Wendehals-Energiewende aufgrund Fukushima, (inkl. anschliessender Kostenabwälzung auf die Verbraucher - trotz vorheriger Zusicherung, dies nicht zu tun.)
die Affäre Wulff mit anschliessendem epochalem Rücktritt,
nicht zuletzt die NSU Affäre inkl. systematischer Aktenvernichtung durch die Behörden.
Verglichen damit machen sich die Fehler der Piraten geradezu lächerlich aus, aber sie fallen dennoch in kürzester Zeit in Ungnade und verlieren sage und schreibe ganze 11 Prozent.
Da ist doch etwas faul.
Die Piraten sind nicht die Welken
"Ein Trauerspiel. Auch ich sehe am Horizont keinerlei blühende Blumentöpfe für Piraten."
@Zwicke: Ich sehe am Horizont der Volksparteien jede Menge welke Blumentöpfe. Die Mitglieder von CDU und SPD sind im Durchschnitt 60 Jahre alt, d.h. auf jede Person mit 40 Jahren kommt 1 Person, die 80 ist.
Es ist so gewiss, wie die Titanic sinkt, dass die großen Parteien in 4-5 Jahren keine 200.000 Mitglieder mehr haben werden.
Die Piraten hingegen haben von allen Parteien den größten Jugendzuspruch. Das zählt. Alles andere regelt die Zeit. Der Anteil der Mitglieder unter 30 Jahren liegt bei CDU und SPD jeweils bei unter 10%. Bei den Piraten bei 30%.
Wenn die Piraten diesmal noch nicht in den Bundestag einziehen sollten, dann eben 4 Jahre später. Aber die Parteistrukturen, die heute aufgebaut werden, die gibt es und die verschwinden auch nicht von heute auf morgen.
Wie soll die nächste Wahl ausfallen ?
Die Hochfinanz will als Ergebnis der nächsten Bundestagswahl aus verschiedenerlei Gründen Rot-Grün.
Aufgrund der Koalitionsmathematik dürfen die Piraten nicht rein, sonst käme Schwarz-Rot.
Deshalb wurde in den letzten Monaten ein kontinuierliches Sperrfeuer aus den qualitätsfreien Medien auf die Piraten gefeuert.
Anlässe haben Sie selbst genug geliefert (gabs da zu diesem Zweck geenterte, bezahlte und umgedrehte U-Boote?).
Die alten Hauptanliegen - Freiheit des Internet bewahren etc. - find ich lobenswert, wenn die Piraten nicht auch noch die linkssozialistische Soße drüber gegossen hätten.
Schade, aber der Zeitgeist steht links, da hat man sich extrem angepasst.
Vorhersehbar
"Die Kraft dazu soll nicht unwesentlich aus den Ländern kommen, da wo die Partei bereits erfolgreich war: in Nordrhein-Westfalen, Berlin, Schleswig-Holstein und dem Saarland."
Das genau ist das Problem. Die Menschen sehen doch in besagten Landtagen wie nutzlos die "Piraten" wirklich sind. Es gibt nunmal schon eine Linkspartei, die "Piraten" setzen exakt überhauptkeine Akzente in den Landtagen. Ganz im Gegenteil, sie fallen vermehrt sehr negativ auf. Auch Träumer kommen mal in der Realität an und Politik ist halt nicht "cool" und erst recht nicht so banal wie man offensichtlich dachte. Wer so schnell aufsteigt, der versinkt nunmal auch genauso schnell in der Versenkung. Ganz besonders dann, wenn ein derart utopisches Wünsch-Dir-Was-Wahlprogramm hat und man zudem soviele schwache Opportunisten (u.a. Frau Schramm) und Leistungsverweigerer (u.a. Herr Ponader) in den eigenen Reihen hat.
SPD + Grüne + Piraten ...
waren lange Zeit deutlich über 50%. Warum hat das die Troika und Steinbrück nicht erwähnt? Aber man will eben nur mit Grün. Und hofft, dass dann der Mesias kommt.
Es ist wie bei die Siedler von Cathan. Wenn du nicht die Ressourcen mit dem Gegner tauschst, verlierst du. Vor allem bei zu vielen Mitspielern auf dem Brett.
Natürlich ist da was Faul!
Die vierte Macht im Staate, die Medien, wollen schon dafür sorgen das die Piraten schlecht aussehen, da deren zum Teil ganz neuen Denkansätzen, etlichen Etablierten überhaupt nicht gefallen. Tatsächliche Liberalität ist ja nichts Schlechtes, wenn alle was davon haben, nicht wie bei den gelben Lobbyknallchargen. Ich sehe die Sache recht gelassen, und hoffe das die Piraten sich nicht von den Medien treiben lassen. Denn das wird seit geraumer Zeit versucht. Neue Denkansätze zu entwickeln dauert nun mal seine Zeit. Und Totgesagte leben bekanntlich länger. Zumal diese Liberalen keine schwere Nazivergangenheit, keine Steuerbetrüger in führenden Positionen etc. belasten.
Meine Meinung
Ich finde, der Name passt einfach nicht ganz.
"Piraten-Partei" - war ja anfangs noch toll und
hat Erwartungen erzeugt.
Aber Dauerhaft unter so einem Namen
als Partei ernstgenommen werden...? ich weiß nicht...
die Menschen bekommen doch latent einen Eindruck von Betrug, Raub, und andere Schiffe Entern...
Die Piraten sollten sich einen weniger "Widerstand"-erzeugenden Parteinamen aussuchen, um eine Chance auf Erfolg zu bekommen
Als Zünglein an der Waage ...
.
sind mir die Piraten 1000 mal lieber als die FDP
Man gebe der Partei doch mehr Zeit. Jedes Chaos enthält eine Ordnung.
Was spricht dagegen diese jungen Menschen im Bundestag zu haben?
Natürlich gibt es einige Phantasten unter ihnen. Es gibt auch sehr
gute Ansätze. Vielleicht sollte sich der eine oder andere wirklich
einmal auf der Piratenseite umsehen.
Die Grünen wurden am Anfang auch als Körnerfresser und Spinner
dargestellt.
Vom ersten Tag an habe ich sie gewählt. Doch vertreten sie schon
lange nicht mehr meine Anliegen, so dass ich sie als kleineres Übel
gewählt habe.
Ich finde es gut, dass es die Piratenpartei gibt, greifen sie doch
auch Themen auf vor denen die "alten" Parteien zurückschrecken. Es
wird einfach Zeit den verstaubten Bundestag aufzumischen. Die
Korruption und Vetternwirtschaft gesetzlich eindämmen, den Lobbyismus
verbieten, sind auch Ziele der Piratenpartei.
Von mir bekommt die Partei eine Chance.
von braven Piraten und linken Frustis
Die Piraten habe ich stets als freaky kennengelernt.
Ein Sammelsurium von Chaoten, Zu_Hause-vor-dem-Computer-Abhängern und bunten Labertaschen, die sich zeitgeistgerecht erst einmal irgendwo links eingestuft haben.
Aber bitteschön: Noch mehr linke Mitläufer braucht die Welt und Deutschland schonmal gar nicht.
Die sog. Piraten sind medial gepuscht worden um die ganzen Frustis einzufangen,zu kanalisieren und deren Protestpotential politisch zu neutralisieren.
Ich finde es immer wieder
Ich finde es immer wieder amüsant, dass viele den Piraten vorwerfen, sie würden kein Programm haben, aber dann doch wieder eine der etablierten Parteien - allen voran die FDP - wählen.
Hat sich irgendeiner Mal darüber Gedanken gemacht, dass die Parteiprogramme der Etablierten sich immer ähnlicher werden? Und vor allem: inhaltsloser?
Ich mache mein Kreuz schon lange nicht mehr bei SPDCDUFDPGRÜNELINKE.
"Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.."
dies war mal der (völlig illusionäre) Lieblingssatz in "grünen Kreisen".
Welche Regierung in der BRD hat als erstes die Bundeswehr in einen völkerrechtswidrigen Krieg geführt, ein Land angegriffen und bombardiert ("aus humanitären Gründen) ?
Richtig, Rot-Grün.
Genauso illusionär ist es zu phantastisieren, die Piraten könnten (abgesehen von nutzlosen Symbolhandlungen) den Bundestag aufmischen und irgendetwas am Lobbyismus und der versteckten Korruption ändern.
Welches Land hat noch kein richtiges Anti-Korruptionsgesetzt verabschiedet und wird es auch nie: Richtig, die BRD.
Die Piraten haben im Schachspiel der Hochfinanz keine Rolle, außer als Bauernopfer.
In den kommenden Jahren "müssen" die Zügel zur Einschränkung der Bürgerfreiheiten angezogen werden.
Rot-Grün nach den Plänen kommen, als willigere naivere Vollstrecker von dem was kommen soll.
Darum war Trittin auch beim letzten Bilderberger (inzwischen schon im Fernsehen thematisiert) Treffen persönlich eingeladen.
Unsinn
Die Piraten hätten nie Erfolg gehabt, wenn sie sich nicht so genannt hätten.
Was können die dafür, wenn 60-70-Jährige nichts mit Filesharing & Co. anfangen können?
Das ist nicht die Wählerklientel, die die Piraten hauptsächlich fokussieren.
Es geht um die Jugendbelange. Und die können den Parteinamen gut einordnen. Was PdV bedeutet, dass weiß doch heute keiner und die Partei kennt auch keiner.
@ montgomery
Sie schreiben:
"Tut mir leid aber wenn ich mir das Wahlprogramm der Piraten anschaue ist das umfangreicher und detailierter als das der SPD und CDU zusammen. Also da von mangelden Inhalten zu sprechen ist schon etwas merkwürdig. Inhalte sind da, werden nur konsequent Ignoriert."
Vielleicht liegt das auch nur daran dass Sie noch kein richtiges Wahlprogramm einer Partei gelesen haben?
Ich habe mir die Seiten angeschaut mit Ihrem Link.
DAS ist kein Wahlprogramm sondern eine Auflistung von Dingen die man gerne möchte. Aber ich lese nirgends Aussagen dazu WIE man das dann auch realisieren möchte.
Ob Energiepolitik oder andere Themen:
Immer nur Behauptungen wie es sein soll und was man erreichen will. In anderen Wahlprogrammen steht WAS man tun will um solche Ziele zu erreichen. Das fehlt leider bei den Piraten. Insofern ist das ganze lediglich eine nette Wunschliste aber kein Programm!
Eine Wunschliste wählen bei der jede Information dazu fehlt WIE man diese Ziele real erreichen will?