Ägyptens Präsident Mursi ist bei den ersten freien Präsidentenwahlen nur mit knapper Mehrheit gewählt worden. Jetzt bekommt das Land eine islamistisch geprägte Verfassung, der eine breite Akzeptanz fehlt. Viele Ägypter gehen weiter auf die Straße, während die Islamisten versuchen, ihre Macht zu festigen.
Umbruch in Ägypten: Starke Islamisten ..
Mehrheit gewinnt , ob islamistisch oder Kapitalismus
ist sekundär .
Ob diese Mehrheit negativ zu sehen ist , ist dabei
irrelevant !
Auch hier , in D. ,regiert, wer d. Mehrheit hat .
Das heißt aber nicht, das d. Mehrheit d. Volkes hier
zum Ausdruck kommt (weil mehr als 1/3 nicht wählen geht,
sind d. Ergebnisse "verzerrt" ),
das kommt d. islamistischen Fans in Ä. zu Gute ,
und hier dem Kapitalismus !
Insofern Ok . Das Problem ist , die Wahlbeteiligung !
Daß die Islamisten fast 2/3
Daß die Islamisten fast 2/3 der abgegebenen Stimmen bei nur gut 30% Wahlbeteiligung erhalten haben und damit das neue Parlament dominieren können, kommt den meisten Europäern schon recht bedenklich vor.
Warum aber die angeblich fast 50% - sagen wir es mal vorsichtig - "Nichtislamisten" offenbar gar nicht erst zur Wahl gegangen sind, wo sie doch den aufgeklärteren (?) Teil der ägyptischen Gesellschaft darstellen, entzieht sich jeder vernünftigen Vorstellung. Vorauseilender Suizid?
Es ist immer eine gefährliche
Es ist immer eine gefährliche Sache, wenn man eine Regierung stürzt indem man sich dabei der Unzufriedenheit des Volkes mit dieser bedient, denn wenn man sich hierbei nicht auf eine eigene bewaffnete Macht stützen kann, so wendet sich die Volkswut leicht gegen die neuen Herrscher; und dies umso mehr, wenn es diesen nicht gelingt die Ursachen des Grolls gegen die alte Regierung zu beseitigen. In Ägypten waren dies aber nicht so sehr die Willkür und Bestechlichkeit der Regierung wie die wirtschaftliche Not und daher schwebt das Dichterwort Lucans nun als Damoklesschwert über den neuen Herrschern: „Furcht kauft ab der Gewaltige, nährend träges Volk. Denn alles ja wagt ein hungriges Volk.“
Außer freilich die Glaubeneiferer errichten nun eine religiöse Schreckensherrschaft und zerstören jedwede grundsätzliche Opposition gegen sich; und anders als in Persien haben die Eiferer in Ägypten keinen Heilbringer dem sie auf Erden folgen und daher auch nicht so leicht enttäuscht werden können.
lange Rede - kurzer Sinn
Ägypten ist bereits verloren. Wenn sich der Islam durchsetzt, und das tut er, dann geht es in Richtung Mittelalter. Kein System ist resitenter gegen allgemeine Menschenrechte und Fortschritt als ein Gottesstaat.
Und mal ganz ehrlich, wer will den dort noch seinen Urlaub verbringen !?