so sehr es mich auch stört, ist es leider ein fakt, dass die derzeit schon schwächelnde wirtschaft in europa massiv darunter leiden wird, sollte man in den USA nicht zu einer einigung kommen.
merkwürdig nur, und da vermisse ich klare stellungnahmen seitens der bundesregierung oder aus brüssel, dass sich keiner unserer politiker zu wort meldet und dieses affentheater in washington klar verurteilt.
die USA nahmen und nehmen massiv einfluss auf die wirtschaftspolitik der EU, auch dank ihrer heuschrecken der rating-agenturen und das nicht hinter vorgehaltener hand, sondern offensichtlich. wo bleibt ein cameron, ein hollande oder eine merkel, die hier mal verbal auf den tisch hauen und den "gören" in washington mal klipp und klar sagt, dass es so nicht geht?
wie soll sie sich da einmischen. Das würde ihr doch innenpolitisch schaden, denn die Tea-Party ist hierzulande doch nicht gut angesehen.
Tea-Party und Merkel: keine Rücknahme von Steuersenkungen für Reiche, dafür Sozialabbau.
Steuersenkungen in Deutschland seit 1999: Spitzensteuersatz minus 10%, Spitzensteuersatz für Kapitaleinkünfte (Zinsen, Dividenden usw.) minus 28% (Quellensteuer = 25%), Erbschaftssteuern mehrmals, Vermögenssteuern = Wegfall, Steuern bei Verkauf von Firmen = Wegfall, Körperschaftssteuer: Senkung fast auf das Niveau von Irland ...
Danke, dass sie das mal auf den Punkt bringen.. Aber Tea Party ist mehr als das. Hinzu kommt ein gewisser religiöser Fanatismus und der schadet einem Land ebenso sehr wie die von ihnen genannten Punkte...
Also soll das schwache Europa mit der Faust auf den Tisch hauen und den Amerikanern klip und klar sagen wie sie gefälligst ihre Innenpolitik zu führen haben?
läuft immer nach dem gleichen Drehbuch ab. Ob bei EU-Verhandlungen oder bei neuen Tarifabschlüssen. Jedesmal wird gedroht, ein Schreckensszenario für den Fall des Scheiterns heraufbeschworen und sich gegenseitig die Schuld gegeben. In letzter Sekunde einigt man sich dann wundersamerweise doch noch und heraus kommt etwas, das mit Minimalkonsens noch sehr wohlwollen beschrieben wird.
Das ist ein unwürdiges Schauspiel und es wird auch bei der wiederholten Neuaufführung nicht besser. Eher langweilig.
"Wir verunglimpfen eine kleine Gruppe, erhöhen ihre Steuern, und lösen trotzdem nicht das Problem!"
Verunglimpfen?
Es ist doch so. Wo viel Geld ist, geht die Leistung zurück.
Das ist eine Sache des Hinschauens und der Erfahrung, wie auch von wissenschaftlichen Studien!
Wenn das Geld überhand nimmt, achtet man nur noch aufs Geld. Siehe Konzerne und AGS. Die Leistung geht zurück trotz der Macht des Konzernes. Die Aktieninhaber sind wichtiger.
So ist es also besser, für den Staat und die sogenannte Produktive Gesellschaft, wenn wir (überspitzt gesagt) ein bisschen motivieren mit Geldentzug.
Das ist übrigens, was man uns armen und mittelschichtlern auch zumutet:
WER NICHT ARBEITET DARF NICHT ESSEN.
(ich bin nicht der Ansicht, aber das System)
Es geht dem System ja um Leistung, wieso also soll die LEISTUNGSBEREITSCHAFT nicht auch da oben gefördert werden ? Und sie wird nicht gefördert , in dem man den Leuten Geld gibt, das sie ja sowieso kaum brauchen
"Also soll das schwache Europa mit der Faust auf den Tisch hauen und den Amerikanern klip und klar sagen wie sie gefälligst ihre Innenpolitik zu führen haben?"
genau das!
davon abgesehen, geht es hier nicht um rein innenpolitische themen der USA, sondern um entscheidungen, die massive auswirkungen weltweit haben werden. und genau deswegen muss auch mal offen und ehrlich angesprochen werden, dass es so nicht geht! die sog. "fiskalklippe" ist ja etwas, das nicht erst seit letzter woche abzusehen ist, sondern noch von bush jr. geplant wurde. insofern ist es ein absolutes debakel für die angeblich fortschrittlichste demokratie der welt, dass es nun so weit kommen musste.
sollte ihr beitrag darauf abzielen, mir zu sagen, dass die USA dem schwächelnden europa wirtschaftlich überlegen wären, dann sage ich ihnen, europa steht kurz vor dem abgrund, die USA sind aber schon einen schritt weiter - siehe die verschuldung!
Da müssen die Amerikaner selbst durch. Die haben einfach eine Mentalität, die weniger sozial ist als unsere, sonst wären die Republikaner weg vom Fenster oder weniger radikal. Bei uns hätte Obama ja 91% der Stimmen bekommen.
Außerdem brauchen sie ein anderes Wahlsystem, bei dem mehr als 2 Parteien eine Chance haben. Wie sagte Volker Pispers so schön:
"Wir haben der SPD viel zu verdanken: Die Grünen, die Linke und die Piraten." :-)
der sich in kurzer Zeit in Luft auflösen wird. Sollte es wirklich so kommen, dass die USA über die Fiskalklippe geht und es Steuererhöhungen für Reiche gibt - na und. Und Einsparungen in den Haushalten sind generell auch ein Thema, welches z.B. beim Verteidigungshaus und einigen Anderen durchaus wünschenwert ist. Aber ich bin mir ganz sicher, dass es eine Einigung heute am Sylvester geben wird.
An die angebliche kommende Rezession wenn sie sich nicht einigen glaube ich sowieso nicht.
Senkung der Körperschaftssteuer auf "fast" das Niveau von Irland? Da übertreiben Sie ein wenig. Die deutsche Körperschaftssteuer mit 25% ein wenig mehr als doppelt so hoch der irischen bei 12%.
"Durchsickern" (die Trickle-down Theorie) ist der Tanz der Reps. Lasst den Reichen und Unternehmen immer mehr Einkommen und Gewinne und schon sprudeln die Investitonen nur so in die Wirtschaft.
Man sieht es allerorten, wo sich die Vermögen (Krise hin und her) immer mehr nach oben verteilten und dort angehäuft ins Hebel-Kasino gingen, während unten Niedriglohn und Arbeitslosigkeit grassieren, in den USA dazu sogar millionenfacher Ausschluss aus Sozialhilfe und Krankenversorgung.
In GB warnen Bürgermeister vor sozialen Erhebungen, wenn das Nur-unten-Sparen so weiter geht. Merkel warnt so gesehen vor sich selbst in Ihrer Neujahrsansprache.
Obama will den sozialen Bogen nicht überspannen. Denn da helfen wie einst in Südafrika auch keine hohen Mauern um die Reichensiedlungen herum.
Auch ich kann nur an beide Seiten in den USA erneut appellieren: einigt euch, bevor ihr die ganze Welt fiskalisch mit in den Abgrund reißt. Denn ein Sturz der USA über die Fiskalklippe würde zu erneuten Verwerfungen an den weltweiten Finanzmärkten führen, zu einer erneuten massiven Schwächung von Europa und vom Euro und auch die europäische Wirtschaft würde darunter leiden.
Von daher nochmal an alle Beteiligten in diesen Verhandlungen: einigt euch endlich bevor es zu spät ist. Ohne Erhöhungen von Steuern für die Reichen wird es nicht gehen!! Seht dass endlich ein.
Und wie in jedem Jahr wird der Welt wieder ein grosses
Drama geboten und die Medien um den Globus nehmen
dieses Angebot gerne an, um ein paar Horrorvisionen
an die Wand zu malen.
Und wie in jedem Jahr wird man sich wieder 10 Minuten
vor dem Ablauf der Frist einigen und um den Globus wird
ein kollektives Aufatmen zu vernehmen sein.
So langsam wird die Vorstellung langweilig.
Anbei daher noch ein paar Links zum Nachhoeren,
sollte man am Feiertag ein paar nachdenkliche
Minuten suchen:
Es geht um mehr als nur um Gier - Die sozialen Ursachen der Finanzkrise
http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/
nid=660374/did=6247694/12y812k/index.html
Geld und Moral - Über ein neues globales Ethos für die Finanzmärkte
http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/
nid=660374/did=5621202/1du1c1n/index.html
Mit Volldampf in die Krise - Die EU und der Schuldenberg
http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/
nid=660374/did=8496894/hyctte/index.html
Ich hoffe, daß Obama unbd seine politischen Freunde sich durchsetzen und dem Druck der US-Republikaner standhalten. Nötigenfalls inklusive eines Überschreitens der "Fiskalklippe". Daraus könnte Obamas größte politische Leistung entstehen.
Indem die USA endlich ihr Demokratiedefizit des Schwarzweiß-Denkens und der gesellschaftlichen Polarisierung zwischen Demokraten und Republikanern in Frage stellen und überdenken müssen. Zwar hat das koalitionslose Regierungssystem der USA Stärken, aber auch gravierende Schwächen, wie sich gerade heute in innen- und außenpolitischen Belangen zeigt. Die Gründerzeiten der "Gangs of Newengland" und der späteren "Go-West-Mentalität" sind vorbei.
Erst wenn die USA ihre Innenpolitik heute allgemeingültigen humanistischen Standards anpassen, können sie -(?)- auch wieder glaubwürdig weltweite moralische Führerschaft akklamieren.
Eine Chance für Obama könnte sein, daß die oberste Finanzelite der USA alles andere als dumm ist und die neuen Chancen sieht...
was ich vermisse
so sehr es mich auch stört, ist es leider ein fakt, dass die derzeit schon schwächelnde wirtschaft in europa massiv darunter leiden wird, sollte man in den USA nicht zu einer einigung kommen.
merkwürdig nur, und da vermisse ich klare stellungnahmen seitens der bundesregierung oder aus brüssel, dass sich keiner unserer politiker zu wort meldet und dieses affentheater in washington klar verurteilt.
die USA nahmen und nehmen massiv einfluss auf die wirtschaftspolitik der EU, auch dank ihrer heuschrecken der rating-agenturen und das nicht hinter vorgehaltener hand, sondern offensichtlich. wo bleibt ein cameron, ein hollande oder eine merkel, die hier mal verbal auf den tisch hauen und den "gören" in washington mal klipp und klar sagt, dass es so nicht geht?
Fiskalklippe
Was gibt's da eigentlich neues zu? Bin nicht mehr auf dem aktuellen Stand.
Komm mir vor wie bei einem Newsticker ...
Frau Merkel betreibt Tea-Party-Politik,
wie soll sie sich da einmischen. Das würde ihr doch innenpolitisch schaden, denn die Tea-Party ist hierzulande doch nicht gut angesehen.
Tea-Party und Merkel: keine Rücknahme von Steuersenkungen für Reiche, dafür Sozialabbau.
Steuersenkungen in Deutschland seit 1999: Spitzensteuersatz minus 10%, Spitzensteuersatz für Kapitaleinkünfte (Zinsen, Dividenden usw.) minus 28% (Quellensteuer = 25%), Erbschaftssteuern mehrmals, Vermögenssteuern = Wegfall, Steuern bei Verkauf von Firmen = Wegfall, Körperschaftssteuer: Senkung fast auf das Niveau von Irland ...
@whisky
Danke, dass sie das mal auf den Punkt bringen.. Aber Tea Party ist mehr als das. Hinzu kommt ein gewisser religiöser Fanatismus und der schadet einem Land ebenso sehr wie die von ihnen genannten Punkte...
@8:38 — suomalainen
Also soll das schwache Europa mit der Faust auf den Tisch hauen und den Amerikanern klip und klar sagen wie sie gefälligst ihre Innenpolitik zu führen haben?
Das ganze Prozedere
läuft immer nach dem gleichen Drehbuch ab. Ob bei EU-Verhandlungen oder bei neuen Tarifabschlüssen. Jedesmal wird gedroht, ein Schreckensszenario für den Fall des Scheiterns heraufbeschworen und sich gegenseitig die Schuld gegeben. In letzter Sekunde einigt man sich dann wundersamerweise doch noch und heraus kommt etwas, das mit Minimalkonsens noch sehr wohlwollen beschrieben wird.
Das ist ein unwürdiges Schauspiel und es wird auch bei der wiederholten Neuaufführung nicht besser. Eher langweilig.
LEISTUNGSGESELLSCHAFT
Diese Argumentation
"Wir verunglimpfen eine kleine Gruppe, erhöhen ihre Steuern, und lösen trotzdem nicht das Problem!"
Verunglimpfen?
Es ist doch so. Wo viel Geld ist, geht die Leistung zurück.
Das ist eine Sache des Hinschauens und der Erfahrung, wie auch von wissenschaftlichen Studien!
Wenn das Geld überhand nimmt, achtet man nur noch aufs Geld. Siehe Konzerne und AGS. Die Leistung geht zurück trotz der Macht des Konzernes. Die Aktieninhaber sind wichtiger.
So ist es also besser, für den Staat und die sogenannte Produktive Gesellschaft, wenn wir (überspitzt gesagt) ein bisschen motivieren mit Geldentzug.
Das ist übrigens, was man uns armen und mittelschichtlern auch zumutet:
WER NICHT ARBEITET DARF NICHT ESSEN.
(ich bin nicht der Ansicht, aber das System)
Es geht dem System ja um Leistung, wieso also soll die LEISTUNGSBEREITSCHAFT nicht auch da oben gefördert werden ? Und sie wird nicht gefördert , in dem man den Leuten Geld gibt, das sie ja sowieso kaum brauchen
Es wird wohl auf Steuererhöhungen hinauslaufen
und somit den letzten Rest der amerikanischen Mittelschicht zerschiessen.
Gute Nacht, Amerika!
@Liberti
"Also soll das schwache Europa mit der Faust auf den Tisch hauen und den Amerikanern klip und klar sagen wie sie gefälligst ihre Innenpolitik zu führen haben?"
genau das!
davon abgesehen, geht es hier nicht um rein innenpolitische themen der USA, sondern um entscheidungen, die massive auswirkungen weltweit haben werden. und genau deswegen muss auch mal offen und ehrlich angesprochen werden, dass es so nicht geht! die sog. "fiskalklippe" ist ja etwas, das nicht erst seit letzter woche abzusehen ist, sondern noch von bush jr. geplant wurde. insofern ist es ein absolutes debakel für die angeblich fortschrittlichste demokratie der welt, dass es nun so weit kommen musste.
sollte ihr beitrag darauf abzielen, mir zu sagen, dass die USA dem schwächelnden europa wirtschaftlich überlegen wären, dann sage ich ihnen, europa steht kurz vor dem abgrund, die USA sind aber schon einen schritt weiter - siehe die verschuldung!
Da müssen die Amerikaner
Da müssen die Amerikaner selbst durch. Die haben einfach eine Mentalität, die weniger sozial ist als unsere, sonst wären die Republikaner weg vom Fenster oder weniger radikal. Bei uns hätte Obama ja 91% der Stimmen bekommen.
Außerdem brauchen sie ein anderes Wahlsystem, bei dem mehr als 2 Parteien eine Chance haben. Wie sagte Volker Pispers so schön:
"Wir haben der SPD viel zu verdanken: Die Grünen, die Linke und die Piraten." :-)
Da wird ein Popans in den USA aufgebaut...
der sich in kurzer Zeit in Luft auflösen wird. Sollte es wirklich so kommen, dass die USA über die Fiskalklippe geht und es Steuererhöhungen für Reiche gibt - na und. Und Einsparungen in den Haushalten sind generell auch ein Thema, welches z.B. beim Verteidigungshaus und einigen Anderen durchaus wünschenwert ist. Aber ich bin mir ganz sicher, dass es eine Einigung heute am Sylvester geben wird.
An die angebliche kommende Rezession wenn sie sich nicht einigen glaube ich sowieso nicht.
Mit dem passenden ...
... Tanzpartner auf die Fiskalklippe zuschweben - das wär´s doch.
Wieso machen die Amis um alles so ein Gedöns?
Weil die Medien auf so was scharf sind. In den USA dürften seit Tagen schon die Liveticker heißlaufen.
@whisky
Senkung der Körperschaftssteuer auf "fast" das Niveau von Irland? Da übertreiben Sie ein wenig. Die deutsche Körperschaftssteuer mit 25% ein wenig mehr als doppelt so hoch der irischen bei 12%.
Die Armutserzeuger hassen ihre Geschöpfe für deren Armut
"Durchsickern" (die Trickle-down Theorie) ist der Tanz der Reps. Lasst den Reichen und Unternehmen immer mehr Einkommen und Gewinne und schon sprudeln die Investitonen nur so in die Wirtschaft.
Man sieht es allerorten, wo sich die Vermögen (Krise hin und her) immer mehr nach oben verteilten und dort angehäuft ins Hebel-Kasino gingen, während unten Niedriglohn und Arbeitslosigkeit grassieren, in den USA dazu sogar millionenfacher Ausschluss aus Sozialhilfe und Krankenversorgung.
In GB warnen Bürgermeister vor sozialen Erhebungen, wenn das Nur-unten-Sparen so weiter geht. Merkel warnt so gesehen vor sich selbst in Ihrer Neujahrsansprache.
Obama will den sozialen Bogen nicht überspannen. Denn da helfen wie einst in Südafrika auch keine hohen Mauern um die Reichensiedlungen herum.
Wenigstens das scheint durchgesickert.
An alle Beteiligten in diesem Streit: einigt euch endlich!
Auch ich kann nur an beide Seiten in den USA erneut appellieren: einigt euch, bevor ihr die ganze Welt fiskalisch mit in den Abgrund reißt. Denn ein Sturz der USA über die Fiskalklippe würde zu erneuten Verwerfungen an den weltweiten Finanzmärkten führen, zu einer erneuten massiven Schwächung von Europa und vom Euro und auch die europäische Wirtschaft würde darunter leiden.
Von daher nochmal an alle Beteiligten in diesen Verhandlungen: einigt euch endlich bevor es zu spät ist. Ohne Erhöhungen von Steuern für die Reichen wird es nicht gehen!! Seht dass endlich ein.
The same procedure as every year
Und wie in jedem Jahr wird der Welt wieder ein grosses
Drama geboten und die Medien um den Globus nehmen
dieses Angebot gerne an, um ein paar Horrorvisionen
an die Wand zu malen.
Und wie in jedem Jahr wird man sich wieder 10 Minuten
vor dem Ablauf der Frist einigen und um den Globus wird
ein kollektives Aufatmen zu vernehmen sein.
So langsam wird die Vorstellung langweilig.
Anbei daher noch ein paar Links zum Nachhoeren,
sollte man am Feiertag ein paar nachdenkliche
Minuten suchen:
Es geht um mehr als nur um Gier - Die sozialen Ursachen der Finanzkrise
http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/
nid=660374/did=6247694/12y812k/index.html
Geld und Moral - Über ein neues globales Ethos für die Finanzmärkte
http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/
nid=660374/did=5621202/1du1c1n/index.html
Mit Volldampf in die Krise - Die EU und der Schuldenberg
http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/
nid=660374/did=8496894/hyctte/index.html
Welche Zeit gilt den dabei?
Die Ortszeit der Ost- oder die der Westküste? (dazwischen liegen vier Stunden)
Historische Chance für die USA.
Ich hoffe, daß Obama unbd seine politischen Freunde sich durchsetzen und dem Druck der US-Republikaner standhalten. Nötigenfalls inklusive eines Überschreitens der "Fiskalklippe". Daraus könnte Obamas größte politische Leistung entstehen.
Indem die USA endlich ihr Demokratiedefizit des Schwarzweiß-Denkens und der gesellschaftlichen Polarisierung zwischen Demokraten und Republikanern in Frage stellen und überdenken müssen. Zwar hat das koalitionslose Regierungssystem der USA Stärken, aber auch gravierende Schwächen, wie sich gerade heute in innen- und außenpolitischen Belangen zeigt. Die Gründerzeiten der "Gangs of Newengland" und der späteren "Go-West-Mentalität" sind vorbei.
Erst wenn die USA ihre Innenpolitik heute allgemeingültigen humanistischen Standards anpassen, können sie -(?)- auch wieder glaubwürdig weltweite moralische Führerschaft akklamieren.
Eine Chance für Obama könnte sein, daß die oberste Finanzelite der USA alles andere als dumm ist und die neuen Chancen sieht...