Das war doch mal ein fast nicht spürbar eingefärbter Bericht über die Linkspartei.
Wäre nett, wenn derartige Artikel öfter geschrieben würden.
Inhalt:
Ja.. die Linke war in einer Selbstfindungsphase - aber sie wird jetzt hoffentlich endlich wieder mit inhaltlichen und nicht personellen diskussionen verknüpft. Dann kann das Wahljahr kommen - und hoffentlich mit 10%+ als einzige verbliebene Alternative zum Lobbyistensumpf der etablierten Parteien..
gesellschaftliche Korrektiv im Bundestag, weil die anderen in Sachen Afghanistan, Rente mit 67, prekäre Beschäftigung, Patriot-Raketen an syrischer Grenze und so weiter immer wieder in einer Konsenssoße stecken."
Wie wahr! Anders hätt ich es auch nicht ausdrücken können. Ich bin von der Linken, bis auf eine kleine regionale Entscheidung, bisher nicht enttäuscht worden.
Wie lautet es so schön: "Keine Stimme ist eine Stimme für den Feind."
"Wir sind das entscheidende gesellschaftliche Korrektiv im Bundestag, weil die anderen in Sachen Afghanistan, Rente mit 67, prekäre Beschäftigung, Patriot-Raketen an syrischer Grenze und so weiter immer wieder in einer Konsenssoße stecken."
Das Problem und die damit verbundene Unwählbarkeit für viele Menschen liegt allerdings darin, dass anstatt als Korrektiv zu wirken man stattdessen versucht ein Extrem mit einem gegenteiligen Extrem (bedingungsloses Grundeinkommen, etc, pp) zu ersetzen.
Auch dies kann folglich nur gehörig in die Hose gehen.
Denn wie der Name dieser Partei schon sagt, sitzt man eben tiefer in einem Extrem der Skala als dazwischen. Auch hier geht es um Stimmenfang, Egoismus und Klientelpolitik, nur eben anders herum diesmal für die ganz schwachen auf kosten der Mittelschicht.
Das ist eben das geschichtliche Drama, dass die Wohlhabenden das gleiche Interesse haben, nämlich am Ball zu bleiben und sich zu bedienen, während die Habenichtse sich in drei Gruppen aufspalten:
a) Die Handlanger der Reichen, die auf diesem Wege ein wenig Brosamen abbekommen,
b) Diejenigen, die Zähneknrischend um der Existenz willen mitspielen und arbeiten und leben dürfen,
c) Diejenigen, die durch die soziale Roste gefallen sind.
Das schöne daran ist, das diese drei Gruppen sich gegenseitig beharken und dadurch den Wohlhabenden einen doppelten Sicherheitskordon gewährleisten. Denn a + b kommen nicht auf die Idee, dass vielleicht die Wohlhabenden zu teuer sein könnten, nein, das ist das Soziale, was ihnen das Geld wegnimmt, glauben sie.
Die Linke hat auch ihre verschiedenen Strömungen, die sich bekämpfen, sie ist als "sozialistisch" verpönt (s.o.) und dann leistet sich der Oskar noch das Ding mit der Sarah. Alles ein dreifacher Widerspruch in sich selbst. Aber die Idee ist klasse.
So wie sie hier die Linken beschreiben und das sehr zutreffend, aber so ergeht es doch auch andere Bundestagsparteien, man hat vergessen wozu man da sein sollte?
Diese politischen Parteien sollten mal Deutschland führen und was kommt dabei heraus?
Unsere deutsche Demokratie ist eben nicht das für was man sie immer herausgibt, zu viele Eigeninterssen stehen im Vordergrund, weniger die Belange der gesamten Gesellschaft und darum haben die Bürger auch immer weniger Intersse an all diesen Parteien.
>"Unsere deutsche Demokratie ist eben nicht das für was man sie immer herausgibt, zu viele Eigeninterssen stehen im Vordergrund, weniger die Belange der gesamten Gesellschaft und darum haben die Bürger auch immer weniger Intersse an all diesen Parteien."<
Ja allerdings! die Euro-Einführung bietet ein perfektes Beispiel dafür.
Mein spontaner Eindruck der Linkspartei ist, dass sie einfach aufgesogen wurden,
von den sehr merkwürdigen bereits herrschenden polütischen Verhältnissen.
Es geht hauptsächlich noch darum, beim Volk anzukommen.
Billige Verkäufer. Aber das System will es so. Alle, die in das System der Polütük gehen, bedürfen etwas ÜBERMENSCHLICHES, um den Druck der gegenwärtigen Strukturen zu überwinden und
Authentizität und
Ehrlichkeit
einzuführen noch vor irgendeiner Bürgernähe.
Ich weiche auf die andere Strassenseite wenn Polütüker aller Art im Wahlkampf mir zu nahe kommen.
Um das Partei-Programm gehts nicht.
Um die Art der Partei auch nicht. Ich weiss nicht worum es geht. Vermutlich um Existenzen. Jeder braucht schlieslich einen Job, auch die Polütüker.
die ignoranz der leitmedien bzw deren ungleichbehandlung der linken im verhältnis zu der behandlung anderer parteien bleibt jedoch das hauptproblem der partei. die ewige weiterführung der sockenkampagne verhindert eine auseinandersetzung mit den inhalten, die oft das alleinstellungsmerkmal alternativposition tragen, ob man nun zustimmt oder nicht. Mit der kritik an der umverteilung von unten nach oben, hat sie zumindest recht behalten. Die lösungsvorschläge mögen als unrealistisch interpretiert werden, sie sind jedoch nicht unrealistischer zur wiederherstellung des sozialen friedens als die widersprüchlichen und populistischen vorschläge der anderen parteien, im vergleich sollten sie auch gemessen werden.
Danke liebe Tagesschau
Das war doch mal ein fast nicht spürbar eingefärbter Bericht über die Linkspartei.
Wäre nett, wenn derartige Artikel öfter geschrieben würden.
Inhalt:
Ja.. die Linke war in einer Selbstfindungsphase - aber sie wird jetzt hoffentlich endlich wieder mit inhaltlichen und nicht personellen diskussionen verknüpft. Dann kann das Wahljahr kommen - und hoffentlich mit 10%+ als einzige verbliebene Alternative zum Lobbyistensumpf der etablierten Parteien..
"Wir sind das entscheidende
gesellschaftliche Korrektiv im Bundestag, weil die anderen in Sachen Afghanistan, Rente mit 67, prekäre Beschäftigung, Patriot-Raketen an syrischer Grenze und so weiter immer wieder in einer Konsenssoße stecken."
Wie wahr! Anders hätt ich es auch nicht ausdrücken können. Ich bin von der Linken, bis auf eine kleine regionale Entscheidung, bisher nicht enttäuscht worden.
Wie lautet es so schön: "Keine Stimme ist eine Stimme für den Feind."
@Taigabaer
31. Dezember 2012 - 2:35 — Taigabaer
"Wir sind das entscheidende gesellschaftliche Korrektiv im Bundestag, weil die anderen in Sachen Afghanistan, Rente mit 67, prekäre Beschäftigung, Patriot-Raketen an syrischer Grenze und so weiter immer wieder in einer Konsenssoße stecken."
Das Problem und die damit verbundene Unwählbarkeit für viele Menschen liegt allerdings darin, dass anstatt als Korrektiv zu wirken man stattdessen versucht ein Extrem mit einem gegenteiligen Extrem (bedingungsloses Grundeinkommen, etc, pp) zu ersetzen.
Auch dies kann folglich nur gehörig in die Hose gehen.
Denn wie der Name dieser Partei schon sagt, sitzt man eben tiefer in einem Extrem der Skala als dazwischen. Auch hier geht es um Stimmenfang, Egoismus und Klientelpolitik, nur eben anders herum diesmal für die ganz schwachen auf kosten der Mittelschicht.
Wer nix hat, ist immer zerstritten!
Das ist eben das geschichtliche Drama, dass die Wohlhabenden das gleiche Interesse haben, nämlich am Ball zu bleiben und sich zu bedienen, während die Habenichtse sich in drei Gruppen aufspalten:
a) Die Handlanger der Reichen, die auf diesem Wege ein wenig Brosamen abbekommen,
b) Diejenigen, die Zähneknrischend um der Existenz willen mitspielen und arbeiten und leben dürfen,
c) Diejenigen, die durch die soziale Roste gefallen sind.
Das schöne daran ist, das diese drei Gruppen sich gegenseitig beharken und dadurch den Wohlhabenden einen doppelten Sicherheitskordon gewährleisten. Denn a + b kommen nicht auf die Idee, dass vielleicht die Wohlhabenden zu teuer sein könnten, nein, das ist das Soziale, was ihnen das Geld wegnimmt, glauben sie.
Die Linke hat auch ihre verschiedenen Strömungen, die sich bekämpfen, sie ist als "sozialistisch" verpönt (s.o.) und dann leistet sich der Oskar noch das Ding mit der Sarah. Alles ein dreifacher Widerspruch in sich selbst. Aber die Idee ist klasse.
Linke
So wie sie hier die Linken beschreiben und das sehr zutreffend, aber so ergeht es doch auch andere Bundestagsparteien, man hat vergessen wozu man da sein sollte?
Diese politischen Parteien sollten mal Deutschland führen und was kommt dabei heraus?
Unsere deutsche Demokratie ist eben nicht das für was man sie immer herausgibt, zu viele Eigeninterssen stehen im Vordergrund, weniger die Belange der gesamten Gesellschaft und darum haben die Bürger auch immer weniger Intersse an all diesen Parteien.
@8:51 — Zuschauer51
>"Unsere deutsche Demokratie ist eben nicht das für was man sie immer herausgibt, zu viele Eigeninterssen stehen im Vordergrund, weniger die Belange der gesamten Gesellschaft und darum haben die Bürger auch immer weniger Intersse an all diesen Parteien."<
Ja allerdings! die Euro-Einführung bietet ein perfektes Beispiel dafür.
Mein spontaner Eindruck der
Mein spontaner Eindruck der Linkspartei ist, dass sie einfach aufgesogen wurden,
von den sehr merkwürdigen bereits herrschenden polütischen Verhältnissen.
Es geht hauptsächlich noch darum, beim Volk anzukommen.
Billige Verkäufer. Aber das System will es so. Alle, die in das System der Polütük gehen, bedürfen etwas ÜBERMENSCHLICHES, um den Druck der gegenwärtigen Strukturen zu überwinden und
Authentizität und
Ehrlichkeit
einzuführen noch vor irgendeiner Bürgernähe.
Ich weiche auf die andere Strassenseite wenn Polütüker aller Art im Wahlkampf mir zu nahe kommen.
Um das Partei-Programm gehts nicht.
Um die Art der Partei auch nicht. Ich weiss nicht worum es geht. Vermutlich um Existenzen. Jeder braucht schlieslich einen Job, auch die Polütüker.
Politik? Nur noch Kasperletheater.
Wenn man die "Reden
von Steinbrück " tiefergehend bzw. zwischen den Zeilen" liest, läuft alles auf eine "große Koalition hinaus".
Wetten dass ?
die ignoranz der leitmedien
die ignoranz der leitmedien bzw deren ungleichbehandlung der linken im verhältnis zu der behandlung anderer parteien bleibt jedoch das hauptproblem der partei. die ewige weiterführung der sockenkampagne verhindert eine auseinandersetzung mit den inhalten, die oft das alleinstellungsmerkmal alternativposition tragen, ob man nun zustimmt oder nicht. Mit der kritik an der umverteilung von unten nach oben, hat sie zumindest recht behalten. Die lösungsvorschläge mögen als unrealistisch interpretiert werden, sie sind jedoch nicht unrealistischer zur wiederherstellung des sozialen friedens als die widersprüchlichen und populistischen vorschläge der anderen parteien, im vergleich sollten sie auch gemessen werden.