Allen Kritikern des Besoldungssystem der politischen Beamten rate ich: Machen Sie sich mal damit vertraut, was in so einem Amt alles zu leisten und zu verantworten ist und fragen Sie sich selbst, ob Sie es a) überhaupt und b) besser könnten und dabei mit diesen Bezügen zufrieden werden. Und bevor mir jemand damit kommt, dass der Steuerzahler diese Bezüge löhnt, während das in der Marktwirtschaft in Spitzenämtern anders sei: Das ist Unsinn, die meisten füttern wir indirekt über den Preis oder staatliche Bevorteilung/Förderung etc. mit durch.
Das Gehalt der einer ALLGEMEINHEIT (und nicht reichen Obrigkeit) verpflichteten Politiker sollte sich am STATISTISCHEN DURSCHNITT DES EINKOMMENS DER BEVÖLKERUNG orientieren.
Alles andere in die Diskussion zu bringen ist dekadent und ein Zeichen für den Verfall der Werte da oben, bzw. ein Zeichen für die herrschende Spaltung zwischen OBEN und anderen.
Ich glaube, der will gar nicht Kanzler werden. Der rächt sich jetzt für alles, was die SPD ihm, dem Besten der Besten, auf früheren Parteitagsabstimmungen etc. angetan hat. Und in der nächsten Legislaturperiode ist er parteiloser Finanzminister bei Mutti :-) Der entwickelt sich zum zweiten Clement !
aber das geld wohl nicht.
die bevölkerung wird für dumm verkauft und darf auf immermehr verzichten oder hat nicht mal eine chance an etwas mehr zu kommen, aber die die gutes geld bekommen, bekommen noch mehr hinterher geworfen
Es macht den Eindruck, dass der letzte Angriff der Sozialdemokratie auf sich selbst nicht ohne Erfolg geblieben ist.
Die Zeit, den Schaden bis zur nächsten Bundestagswahl zu begrenzen, ist ziemlich knapp bemessen aber die Situation ist nicht völlig hoffnungslos.
Steinbrück ist ein durchaus kompetenter Wirtschaftsexperte aber als Parteiikone ebenso wie Gabriel oder Nahles völlig unverbindlich und daher untauglich.
Die völlige Unverträglichkeit mit der Linken wurde zwar von Steinbrück unlängst wieder in Stein gemeißelt und die deutsche Einheitspartei kennt ohnehin nur die Alternativlosigkeit und eine grüne FDP käme dieser nur zugute,
dem Herrn Steinbrück geht es doch nur darum: wenn er mal Frau Merkel beerbt haben sollte, kann er nicht mehr auf die vielen grosszügigen Honorare als Vortragsredner zählen. Und von was will der Mann dann schliesslich leben? Er hat ja als Kandesbunzler das Recht, ein menschenwürdiges Leben zu führen - nicht so wie die meisten anderen MitbürgerInnen
Sie besorgt sich Spitzenkandidaten, die sich mit dummen Statements selbst demontieren um so letzten Endes als Partei insgesamt zu scheitern.
Mein Wunsch für die SPD und das neue Jahr: bitte einfach mal auf den Gegner schauen und es genauso versuchen. Nix tun, alles aussitzen und Schnauze halten bis andere sich bewegen und dabei zwangsläufig irgendwann einen Fehler machen. Dann kann man abrechnen. Nicht schön aber effizient.
Das hat die Union in den letzten 3 Jahrzehnten perfektioniert und hat Erfolg
mit ihrer Minimalpolitik.
Steinbrück hat ja nicht unrecht und ein um 1000 Euro höheres Kanzlergehalt hätte, im Verhältnis gesehen, null Auswirkungen auf den Staatshaushalt. Trotzdem ist der Zeitpunkt solcher Äußerungen ausgesprochen dumm, da die Wähler Inhalte und nicht das Kanzlergehalt interessiert. Die Kanzlerin hat klug reagiert. Für sie und die Regierung ist der Vorfall ein gefundenes Fressen.
Da haben sie wieder ein Thema - alle Aufreger und Schreiber. Aber recht hat Herr Steinbrück. Doch das darf er jetzt nicht sagen, warum eigentlich nicht?
...mögen in diesem Fall durchaus berechtigt sein. Doch die oder der -eine oder andere- Spötter möge bitte gern selbst mal an "seine Sprüche" denken.
Übrigens; niemand würde Herrn Steinbrück daran hindern Sparkassendirektor zu werden. Er vergisst bei dem Vergleich allerdings, dass der Sparkassendirektor für sein Gehalt seinem Arbeitgeber entsprechende Leistungen nachzuweisen hat.
Ich weiß ja nicht, ob Sparkassenchefs gut dotierte Vorträge halten können bzw. die Zeit dazu haben.
Ich kann die Politikverdrossenheit vieler Mitbürger wieder einmal mehr verstehen.
Herrn Steinbrück sehe ich als Kanzlerkanditaten nicht mehr geeignet.
Noch nie war Wahlkampf für die Christdemokraten so einfach wie jetzt. Man muss keine Gemeinheiten ausgraben, weil sich der Gegner selbst wegkatapultiert und das beste ist: Er merkt es nicht einmal.
Neidhammel? Verantwortung? Ich lach mich schlapp! Wann hat den Bitteschön ein deutscher Bundeskanzler (ausser Helmut Schmidt) jemals die Verantwortung für seine Fehler übernommen? Wann?
Merkel wird das sicherlich nicht tun.
Der Herr Steinbrück demontiert sich selbst. Unwählbar, dieser Mensch.
Das Einzige, was man sich von der nächsten Bundestagswahl erhoffen kann, ist, dass dieser Harry Potter für Reiche und seine gelbe Klientelpartei aus dem politischen Entscheidungsprozess verschwinden. Am besten solange, bis sie sich auf die urprünglichen Ziele ihrer Partei zurückbesonnen haben.
Und die SPD darf es sich gern neben ihnen auf der Schulbank bequem machen.
Mein SPD-Parteibuch habe ich schon zu Schröders Zeiten zurückgegeben. Dies ist nicht die SPD. Dies ist ein Verein von Lautsprechern, Dummschwätzern und Unfähigen.
Keine ernsthafte Alternative zur aktuellen Regierung. Ich werde meine Stimme verweigern. Etwas anderes bleibt mir nicht übrig.
"Das Gehalt der einer ALLGEMEINHEIT (und nicht reichen Obrigkeit) verpflichteten Politiker sollte sich am STATISTISCHEN DURSCHNITT DES EINKOMMENS DER BEVÖLKERUNG orientieren."
Soso. Wer Mittelmaß bezahlt, wird Mittelmaß ernten. So einfach ist das.
Wenn wir nur mehr Geld für richtig hohe Politkergehälter ausloben, werden sich auch die Besten aus der Wirtschaft schon finden lassen. Es gibt ja auch noch einige, die jünger als z.B. Steinbrück sind und im Moment auch ein wenig Zeit mitbringen. Hochbezahlte Manager wie Middelhoff und Nonnenmacher würden gegen entsprechndes Salär sich vielleicht auch mit den Niederungen der deutschen Politik beschäftigen und uns genauso gekonnt in eine goldene Zukunft führen, wie sie das schon mit Arcandor und der HSH-Nordbank geschafft haben.
Vielleicht wird sich ja sogar irgend ein Sparkassendirektor, Formel 1 Rennfahrer, Fußballsternchen, Radiologe oder Vorstand einer gesetzlichen Krankenkasse oder gar Günther Jauch persönlich dann weichklopfen lassen, unser Land so viel besser zu regieren als wir im Moment regiert werden.
Da doch offensichtlich ist, dass dieser Mensch angetreten ist, der politischen Richtung, die er dem Anschein nach vertritt, jeden Rest an Glaubwürdigkeit zu nehmen - warum lässt man ihn dann gewähren? Wieso jagt man ihn nicht einfach davon, bevor es zu spät ist?
Was soll dass? Operative Pausenfüller bei geistiger Windstille? Wenn man mehr Geld verdienen will, gibt es zwei Wege:
1.) Man kommt von einer privaten Eliteschule/-Uni der oberesten Gesellschaftsschicht und steigt direkt ins Top-Management ein oder
2.) man geht den zweiten Weg; zunächst als Politiker mit Ministeramt, der in dieser Funktion der Wirtschaft Gutes tut, um nach Abschluss der politischen Lobby-Laufbahn, ebenfalls irgendwo in den oberen Gehaltsetagen der Wirtschaft zu landen.
Zugegeben der zweite Weg braucht etwas mehr Zeit, so dass das Lebenseinkommen etwas geringer ausfallen dürfte.
Doch wird man Politiker nur um den zweiten Weg der Karriere-Laufbahn zur Wirtschaft zu gehen oder hat man sich nicht "dem Wohle des Volkes" vereidigt verschrieben? Okay Idealismus ist "out", Money ist "in" - zumal die Staaten ohnehin nur noch als Wirtschaftsräume definiert werden.
Damit hätte Steinbrück recht: "Was ich eigentlich (als Kanzler) verdienen müsste, könnt ihr mir nicht zahlen!"
Ich wünsche der Partei im eigenen Interesse diesmal ein Wahlergebnis weit unter 15 %, dass sie sich erneuern oder schmerzlos untergehen kann.
Was Schröder 2.0 hier abliefert ist der Partei Willy Brandt´s unwürdig! Viele Menschen können nicht einmal von ihren Vollzeitstellen leben und müssen beim Staat bettlen oder zur Tafel gehen.
Was muss noch passieren, dass sich hier etwas ändert?
Kein öffentlich (rechtlicher) Angestellter oder Beamter dürfte mehr als die Kanzlerin erhalten. Den Marktwert schaffen die Damen und Herren sich gegenseitig!
Deutschland hat die Politiker, die es verdient und die Politiker verdienen ihrer Leistung entsprechend.
Wir können ja mal umgekehrt fragen. Was wäre L'Oreál bereit einer CEO Frau Merkel zu bezahlen? Heineken für Schröder? Smithfield Foods für Kohl? Reemtsma für Schmidt usw.?
Wenn wir bereit sind, mehr zu zahlen, bekommen wir auch bessere Leute. Wenn wir die Nebeneinkünfte nicht mit Korruption gleichsetzen werden wir Politiker haben, die sich an anderer Stelle bereits bewähren konnten.
Ach ja? Und die Leistung muß sich dann, ihrer "Logik" folgend, auch am Durchschnitt orientieren!
Ihr Beitrag ist, wie leider so oft, total realitätsfremd und entbehrt im Grunde einer sauber durchdachten Schlüssigkeit.
Dabei sagen sie:
"Alles andere in die Diskussion zu bringen ist dekadent und ein Zeichen für den Verfall der Werte da oben,..."
Erklären sie mir mal bitte ihre Werte?
Ich erkenne bei ihnen nur das Lob auf den Durchschnitt, wie hier mal wieder. Das kann's doch nicht gewesen sein. Denn ich möchte nicht vom Mittelmaß, das ihnen offensichtlich so sehr zusagt, vertreten werden.
Von Gandhismus ist das noch weiter entfernt. Es ist schon eher gandhesk. Eine Parodie.
Wer sich politisch engagiert, sich gar berufen fühlt, der will etwas verändern, der will Macht ausüben und Einfluss nehmen- die Vergütung dafür spielt m. E. eher eine untergeordnete Rolle, zumal dies in Demokratien, wo Mandate immer zeitlich befristet und kein Automatismus [sein sollte] sind, keine verlässliche Einnahmequelle für die Lebensplanung in toto sein kann.
Bezüglich der derzeitigen Diätensituation konzediert Herr Wiefelspütz treffend:
„Politikergehälter sicherten eine gute bürgerliche Existenz, mehr müsse nicht sein.“
Selbst die ansonsten so introvertierte Kanzlerin bedankt ich für diese frei Haus gelieferte Blamage durch Selbstmontage des politischen Gegenkandidaten mit der süffisanten Bemerkung, „ dass sie sich ausgewogen und auskömmlich alimentiert sieht.....“!
Der Steinbrück’sche Rohrkrepierer entwickelt sich immer mehr zum Desaster der sPD- auch mit entsprechende Reaktionen beim Wunschkoalitionär...!
Nehmen wir mal an, innerhalb der SPD ist die Geschichte um die Nebeneinkünfte Steinbrücks übel aufgestoßen.
Folgern wir daraus mal, daß die SPD den Kandidaten gerne austauschen würde, aber dafür braucht es natürlich noch etwas mehr öffentlicher Rechtfertigung, die man jetzt langsam zusammen hätte.
Dann könnte man aus gutem Grunde einen Herrn Steinbrück austauschen, vielleicht gegen eine Frau Kraft?
(Knackpunkt: Die Theorie geht davon aus daß Herr Steinbrück ein letzendlich gegen ihn gerichtetes Spiel zugunsten der Partei mitspielt. Für so sozial halte ich diesen Sozialdemokraten allerdings nicht.)
17.000 Euro plus einer Dienstaufwandsentschädigung von 1000,- Euro monatlich - somit kommt ein Bundeskanzler auf ein Gesamtgehalt von rund 18.000 Euro im Monat. 216.000 Euro Jahresgehalt sind also zu wenig für einen Kanzler?
Als hätte Steinbrück mit seinen Zusatzeinkommen durch die Redehonorare nicht bereits genug Porzellan zerschlagen, wird dem Bürger nun wiederum unmissverständlich und eindeutig vermittelt, dass es den Politikern in erster Linie um´s Geld geht.
Ich habe noch Gerhard Schröders Aussage in Erinnerung, als er bezüglich der Agenda 2010 in die Fernsehkamera´s kolportierte: "Wir müssen jetzt ALLE den Gürtel enger schnallen!" Wie sich später herausstellte, galt dies natürlich keineswegs für die Politikergehälter.
Nein, die regelmäßigen Diätenerhöhungen gab es auch weiterhin ohne jegliche Einschränkung.
Für Leute, wie die Opel-Belegschaft in Bochum, die Gehaltskürzungen in Kauf nahmen, um den Standort zu sichern, ist dies ein Schlag in´s Gesicht.
Danke Herr Steinbrück, jetzt weiß ich warum ich seid Harz und Agenda die SPD nicht mehr Wähle. Solange es Leute wie sie in der Partei gibt, kriegt die SPD nie wieder eine Stimme von mir. Es ist Symptomatisch für die SPD der letzten Jahre, keine erkennbare Linie und Sozial ist inzwischen ein leeres Wort in der Partei. Bei uns in der Familie war es schon Tradition SPD zu wählen. Jetzt tut das keiner mehr.
Herr Steinbrück ist nicht gezwungen als Bundeskanzler zu kanidieren. So wie er mit seinen Einkünften umgeht, würde er Deutschland einen großen Gefallen tun, wenn er sich als Sparkassendirektor bewerben würde.
Wir brauchen keine Politiker die auf Geld so achten, wie er es tut.
und damit ist doch wirklich zu verstehen das er das Gehalt zu gering findet.
Es ist zu verstehen das jemand das Gehalt des Kanzlers zu gering betrachtet wenn derjenige bereits mit einen einzigen Vortrag fast den gesamten "Monatslohn" des Kanzlers bekommt.
Der Zeitaufwand für einen Vortrag könnte, aus meiner Nichtwissenden dummen und einfältigen Sicht, deutlich unter dem Zeitaufwand liegen die ein Kanzler für seinen Job aufbringen muss.
Zitat nuckelavee: "fragen Sie sich selbst, ob Sie es a) überhaupt und b) besser könnten und dabei mit diesen Bezügen zufrieden werden.
Ich denke, jeder könnte das, jeder könnte das sogar besser machen und jeder wäre mit diesen Bezügen zufrieden.
Ja, ich weiss, für Politik sind keine Sachkenntnisse notwendig und sogar ausgesprochen unerwünscht, gesunder Menschenverstand muss draussen bleiben und das eigentliche Problem sind die verschiedensten Lobbyverbände und so, die einem da reinreden. In diesem Klüngel kennen sich Steinbrück und Merkel sicher besser aus, dabei hilft aber sicher auch nicht, wenn wir Wähler sie mit höheren Diäten bestechen; Denn unbestechlich sind sie danach noch lange nicht!
Am 30. Dezember 2012 um 21:19 von gewerkschaftler...
Es gibt oder gäbe für die SPD durchaus andere Gründe die anstehende BT-Wahl zu verlieren, als diese Debatte von Steinbrück. Wie kann ein so genannter sozialdemokratischer Kanzlerkandidat derart unüberlegt eine derartige Behauptung aufstellen, während gleichzeitit der ebenfalls schwer verständliche Dr. med. P. Rössler der Ausweitung von prekären Arbeitsverhältnissen und den Privatisierungen das Wort redet. Jetzt muss es doch jedem 2. klar sein: Die etablierten Parteien (CDU, CSU, SPD, Grünen und die FDP) schaden breiten Schichten des Volkes und sind nicht nur abgehoben sondern schlicht unwählbar, nicht satisfaktionsfähig!
Der Kanzler ist kein Beamter, der eben seinen Job zu tun und dafür bezahlt zu werden hat. Es gibt nur EINEN Kanzler - und keiner kann mir erzählen, das ein Politiker dieses Amt des Geldes wegen haben will.
Klar soll ein Kanzler nicht zum Lohn eines Verwaltungsangestellten arbeiten. Tut er aber auch nicht.
Entscheidend aber ist: bekommen wir einen besseren Kanzler, wenn wir noch eine Million drauflegen?!?
Egal wer oder was von der SPD in naher Zukunft kommt, die SPD wird nie wieder festen Boden unter den Füßen bekommen. Mit der Agenda 2010 hat die Partei sich selber abgesägt! Gruss
Was ich persönlich unagemessen finde, ist weniger das Gehalt während der aktiven Dienstzeit (das dürfte von mir auch schon etwas mehr sein) sondern die Pensionen, die sowohl beim Bundeskanzler, als auch beim Präsidenten und den Abgeordneten viel zu üppig ausgefallen sind.
Wenn das um einiges nach unten korrigiert wird, wär das im Gegenzug gerecht.
Und in der Zukunft: Diäten an die allgemeine Lohnentwicklung anpassen. Dann gibts auch keine Diskussionen mehr.
So kann man sich auch selbst demontieren. Lockerer Plausch beim Interview. So nebenbei erwähnt, und nicht daran gedacht, dass genau dieser Punkt herausgepickt wird.
Bei genauer Betrachtung gibt es Wichtigeres, aber das bleibt nicht nur in der Plitik unerwähnt.
Aber über Eines sollte man sich schon Gedanken machen:
Müssen Sparkassen-Chefs wirklich so gut entlohnt werden?
Noch peinlicher dürfte der Blick auf die Vorstände so mancher AOK werfen. Dort werden nämlich nicht selten auch sehr fürstliche Aufwandsentschädigungen gezahlt.
Anscheinend hält es ja niemand mehr für nötig mal das
Originalinterview zu lesen. Nichtmal die Journalisten,
die nur noch auf platteste Stimmungsmache aus sind.
Leser gewinnt wohl nicht mehr durch Recherche, sonst
hätte sich wohl wenigstens von den mit unseren Geldern (GEZ)
bezahlten Journalisten mal einer die Mühe gemacht die
Einkünfte der nach Steinbrück folgenden CDU/CSU/FDP
Abgeordneten aufzudecken.
FAS Zitat:
>Verdient die Kanzlerin zu wenig?
>
>Ein Bundeskanzler oder eine Bundeskanzlerin verdient in
>Deutschland zu wenig - gemessen an der Leistung, die
>sie oder er erbringen muss und im Verhältnis zu anderen
>Tätigkeiten mit weit weniger Verantwortung und viel
>größerem Gehalt.
Der Ausschnitt ist eine winzige Frage aus einem sehr langen
Text, in dem es um INHALTE geht. Aber die öffentliche
Diskussion wird ja nur noch auf aus dem Zusammenhang
gerissene Aussagen gelenkt.
Für die aktuelle sog. Re(a)gierung ist jedes Geld zuviel!
Schauen Sie sich an, wie rasch Spitzenpolitiker in ihrem Amt altern. Unsere Kanzlerin will ich mal außen vor lassen, aber lesen Sie die Memoiren eines Helmut Schmidt. Schauen Sie Obama an. Brand war schon innerhalb der ersten Amtszeit fertig. Und da denken Sie, Sie könnten das auch. Sie sind ahnungslos.
Also ich wäre durchaus dafür, Regierungsmitglieder wie auch die einfachen Bundestagsabgeordneten besser zu bezahlen. Dafür sollte ihnen jedoch jeglicher Nebenverdienst verboten werden - und zwar auch für eine gewisse Zeit über ihre Amtszeit hinaus. Vielleicht bekommen wir dann Politiker, die wirklich dem Gemeinwohl dienen statt sich am Gemeinwohl zu bedienen ...
Ich bin eigentlich eher dafür das auch Politker nur für die effektiv erbrachte Leistung bezahlt werden, wie es in der Wirtschaft schpn lange normal ist. Das sich dieser Diener des Kapitals und der Lobbyverbände nun ersthaft hinstellt und nach mehr sozialisierten Staatsgeldern für seine kümmerliche Dienstleistung schreit ist recht unglaublich. Selbst das Geld, was unsere Politiker sicher vom deutschen Volk abgreifen müssten sie sich erstmal verdienen. Marktwirtschaftlich gesehen ist doch der Posten eines Bundeskanzlers heute eh total überflüssig. Ich bin fürs wegrationalisieren. Nen lustigen Grussonkel kann man auch auf freiberuflicher Basis einstellen. Da findet sich dann bestimmt sogar jemand der englisch spricht.
Am 30. Dezember 2012 um 21:48 von Andreas Buntrock
... wie die SPD, wird mit den Konsequenzen leben müssen. Ich habe die Partei bereits Ende Oktober unter www.meta.tagesschau.de/id/66824/deutschlandtrend-steinbrueck-bringt-der-..., dringend geraten, auf einen solchen Kanzlerkandidaten zu verzichten. Leider wurde ich seinerzeit unter www.spd.de zensiert, ob es jetzt anders ist, wird sich in der bereits kritischen Diskussion seiner heuchlerischen Interview-Zumutungen zeigen.
Noch kann ein SPD-Bundesparteitag diese Fehlentscheidung korrigieren, was eher von seither gewachsener Reife der Parteibasis zeugen würde, die am 9. 12. 2012 im Namen von "Einheit und Geschlossenheit" die von den Parteibonzen gewünschte "Krönungsmnesse" lieferte. Wenn dann noch Anregungen ausserhalb der "gesetzten Hackordnungseliten" den Weg ins Bundestags-Wahlprogramm finden, wie die Verwaltungsverfahrens-und Transparenzreform (wegen nur 1000 Zeichen bitte googeln), gibt es bei der Bundestagswahl vielleicht noch Chanchen für die SPD.
Die FDP hat sich Rösler, die SPD hat sich Steinbrück für ihren Untergang engagiert. Beide sollten nach sicherer Erfüllung ihrer Aufgabe keine Anschlußverwendung mehr finden.
Der Pessimist sagt: es könnte dann gar nicht mehr schlimmer werden.
Der Optimist sagt: doch.
wieso es nach mehreren jahren weltweiter katastrophaler wirtschaftskrise mit billiardenverlusten immer noch menschen gibt, die ernsthaft der meinung sind, dass riesengehälter in der wirtschaft für kompetenz und loyalität stehen ist mir schleierhaft.
... mag das Gewissen dieser wundervollen Republik sein, aber in diesem einen und einzigen Punkt irrt er gleichwohl aufs verhängnisvollste: dass Peer Steinbrück Kanzler könne – überhaupt, und wie er selber es aufs vorbildlichste vorgemacht hat!
Die Merkel verdient viel weniger für ihre Politik als sie bekommt. Die Putzfrau oder Friseuse oder Kassiererin verdient viel mehr als sie bekommt.
Aber mal zur SPD: also auf Dauer geht das nicht so weiter wenn die tatsächlich Erfolg haben wollen bei der Bundestagswahl. Es ist für mich auch schwer nachvollziehbar wie der Steinbrück ein Fettnäpfchen nach dem Anderen mit seinem Besuch abstattet. Kalkül von der SPD und die Folge eines Kandidatenaustausches ist schwer vorstellbar, aber sag niemals nie.
Es gibt grob gesagt drei Arten von Motivation:
- Anerkennung (meist Künstler)
- Geld (meist Bänker)
- Macht (meist Politiker)
(es gibt auch mehr, aber für diese Analyse reicht es)
Einer, der in die Politik geht, weiß, dass da nicht viel Geld zu verdienen gibt.
Durch seine Äußerung hat Steinbrück folgendes über sicht ausgesagt:
1. Seine Motivation ist eher Geld und nicht Macht
2. Wenn seine Motivation Geld ist, trifft er zumindest für seine Person keine guten Entscheidungen
3. Wer nicht auf Macht aus ist, wird kein guter Bundeskanzler und sollte es gleich lassen
Für die SPD würde es besser sein, wenn Steinbrück es läßt und Steinmeier vorläßt. Gabriel hat es in Niedersachsen gezeigt, dass er keine Wahlkämpfe gewinnen kann.
Peer Steinbrück hat Recht mit seiner Feststellung; was daraus gemacht wird, ist nervtötend. Am heutigen Sonntag wird in jeden Radio-Nachrichten (jede Stunde) diese Überflüssigkeit berichtet, obwohl es Wichtigeres gäbe! - Ich habe den Eindruck, daß hier ganz massiv von BILD her Wahlkampf für die CDU und Angela Merkel gemacht wird, zumal die jetzige Bundesregierung Pluspunkte vermissen läßt. Angela Merkel (+ Fride Springer, Liz Mohn?) scheint ganz einfach Angst davor zu haben, daß ihr früherer Finanzminister Kanzler der nächsten Bundesregierung wird; er scheint zuviel zu wissen. -
Ihr Eingangskommentar war ganz sicher ironisch gemeint oder?
Sie wollen doch nicht wirklich behaupten das über 600 Politiker in unsrem Parlament a) notwendig und b) schlecht bezahlt sind.
Hat der Tag für Politiker mehr wie 24 Stunden gegenüber dem Schichtarbeiter an der Drehmaschine? Dessen Verantwortung betrifft direkt sein Produkt wenn die Achse im Auto bricht. Verantwortung zu übernehmen heißt mehr als die Patschhand zu heben weil der Fraktionszwang über das Wohl anderer, nur nicht der eigenen finanziellen Zukunft entscheidet. Das Politiker in Deutschland schlecht angesehen sind ist nur und wirklich nur ihre eigenen Schuld . Gesetze verabschieden die sie niemals gelesen haben (z.B.Meldegesetz) dazu kann ich jeden Arbeitssuchenden nehmen - der kann das wahrscheinlich besser.
Was ganz anderes sind die Menschen die Politik an der Basis versuchen und in ihren Parteien Veränderungen anstreben. Die verdienen die wirkliche moralische und finanzielle Unterstützung.
Ich bin dafür die Gehälter aller Minister und des Bundeskanzlers zu erhöhen ABER zusammen mit dem Verbot danach Posten in der freien Wirtschaft anzunehmen.
So wird der allgegenwärtigen Korruption ein Riegel vorgeschoben.
Schröder, Riester, Koch usw. usf.
Jeder kleine Finanzbeamte darf nach Kündigung keinen Job bei einer Firma anfangen deren Steuersachen er bearbeitet hat aber die "Grossen" dürfen sich ungeniert die Taschen füllen?
Damals wurden auch Röttgens Wortfetzen "bedauerlicherweise entscheiden die Wähler" groß an die Glocke gehangen und aus dem Kontext gerissen. Heute hat es Steinbrück erwischt. Insgesamt ist die Presse also als neutral-kritisch anzusehen.
Natürlich gibt es Blickwinkel aus denen heraus ist die Arbeit eines Bundeskanzlers wichtiger, meinetwegen auch wertvoller als die eines Maurers, Busfahrers oder Lehrers. Aber es gibt auch gerechtfertigte Blickwinkel aus denen dies nicht der Fall ist. Die Frage ist doch nur: Wessen Blickwinkel fühlt sich der künftige Bundeskanzler verpflichtet? um das Allgemeinwohl zu fördern.
Man glaubt es kaum! Nachdem der Problem-Peer endlich mit seinen Nebeneinkünften aus der Presse ist, gibt er hier wieder eine Steilvorlage, ihm "Champagner-Sozialistentum" vorzuwerfen. Dass das Kanzler(innen)gehalt sicher im Vergleich zu Einsatz und Position lächerlich niedrig ist, ist unzweifelhaft. Das auf der anderen Seite auch nahezu alle Kosten eines Normal-Haushaltes nicht anfallen und die Pension sehr ordentlich ist, aber ebenso. Insgesamt ist also die Vergütung des Jobs sicher das kleinste Problem, in zu bekommen ist die wirkliche Aufgabe! Und mit solchen Statements rückt dies (leider!!) in weite Ferne.
Glückwunsch Fru Merkel, wer solche (politischen) Gegner hat, braucht sich selbst nicht zu mühen!
beschaeftigen Sie sich erstmal mit den aufgaben und arbeiten der politiker, dann geben Sie einen Kommentar ab
unabhaengig davon:
peer steinbrueck hofft wohl, dass er noch vor der wahl abgeloest wird, sonst sind solche aussagen nicht verstaendlich. anscheinend wurde er von steinmeiers und gabriels absagen ueberrascht, und musste den (Rot)Schwarzen Pe(t)er nehmen.
Wer denkt die Schlauen sind jene, die dort arbeiten wo sie am meisten Kohle bekommen - also in der "freien Wirtschaft" - setzt Intelligenz mit Egoismus gleich.
Es gibt aber auch so etwas wie eine soziale Intelligenz die Verantwortung für die Gemeinschaft voraussetzt.
Wenn schon eine(r) regieren soll, dann jemand der dieses Attribut ins Amt mitbringt. Ein solcher Mensch wäre auch mit der Hälfte von dem zufrieden was die Regierungschefin momentan bekommt.
Mein Vorschlag:
Kürzen wir die Bezüge und machen wir so das Amt unattraktiver für Abzocker. Denn davon waren seit den 1980ern genug am Ruder.
das ist doch bloedsinn, bei finanzbeamten ist der wirkungskreis eingeschraenkt, bei politikern auf bundesebene koennen Sie da kaum eine grenze ziehen, aber ein betaetigungsverbot fuer einen gewissen zeitraum wenn sie minister waren in dem bereich waeren sicher sinnvoll.
ansonsten:
politiker die fachknowhow haben sollten auch in ihren faechern eingesetzt werden, wenn sie danach arbeitslos sind, ist es doch klar, dass sie in ihren alten berufen oder innerhalb irhes kompetenzbereichs taetig werden.
aber fuer fachminister sollte ein wettbewerbsverbot fuer 2 oder 5 jahre stehen.
das die wahl schon gelaufen ist. steinbrück demontiert sich selber und auch mit hilfe der medien,die ja sonst bei einigen politikern schweigsam werden,bei unpassenden aeusserungen.
schon seit einiger zeit kann man erkennen,dass das wahlergebnis bereits feststeht.
Eines ist klar und darüber sollte es meiner Ansicht nach gar keine Debatte geben:
Es sollte unser aller Bestreben sein, dass das eigene Land von den Besten der Besten regiert und gesteuert wird. Investoren sind weltweit dazu bereit dem Denker und Lenker eines erfolgreichen Unternehmens obszöne Gehälter zu zahlen um eben zukünftig weiteren Erfolg zu gewährleisten.
So und nicht anders sollte es sich auch mit Spitzenpolitikern verhalten, allerdings natürlich nicht mit dem gesamten in dieser Größe unnützen Kabinett.
Wenn wir allerdings nur diejenigen mit Berufung und ansonsten nur zweite oder dritte Geigen bekommen, da jeder gesund denkende Kandidat lieber in die Privatwirtschaft geht, dürfen wir uns nicht wundern. Eben so wenig über kontroverse Nebenbezüge und eigene Interessen.
Ob andere f. d. Gesellschaft wichtige Berufsstände im Verh. weniger bekommen sollte man gesondert diskutieren. Denn: Die Missstände in einem Zweig sollten kein Anlass dazu sein Fehler auf weitere anzuwenden.
Am 30. Dezember 2012 um 23:51 von TheodorTugendreich
Bislang ist der Bundestag durchsetzt von Leuten aus staatlichen oder in staatlicher Voll oder Teilträgerschaft stehenden Organisationen.
Für den genannten Personenkreis ist der Gang in die Politik attraktiv, da sich damit, neben Ruhm und Ehre, auch eine finanzielle Besserstellung, nicht zuletzt durch Erwerb neuer Anwartschaften, ergibt.
Erschlösse sich die Bundesrepublik neue Mandatsträgerkreise durch bessere Bezahlung, hätte es so Mancher der bisherigen Protagonisten schwer seine Position zu halten. Allein schon aus mathematischen Gründen.
Steinbrücks Nebelkerze hat offenbar gezündet: alles echauffiert sich über die relativ unwichtige Höhe des Kanzler-Einkommens und kaum jemanden kümmert noch Steinbrücks bestens bezahlter "Neben"-Job als Redner bei Banken, Versicherungen und Anwaltskanzleien (!) - den er nach eigenen Angaben wohl locker "neben" seiner eigentlichen und gut bezahlten "Haupt"-Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter ausüben konnte.
Und vor allem sind auch die fast zwei Millionen Euro Beratungshonorar, die eine Anwaltskanzlei (!), die lt. Presseberichten auch für Banken (!) arbeitete, zur Ausarbeitung eines Gesetzes zur Bankenrettung (!) aus Steinbrücks früheren Ministerium erhalten hat, schon fast wieder vergessen.
Und die angeblich "linke" Nahles nimmt Steinbrück auch noch in Schutz. Und die Rest-Troika der SPD schweigt - auch dazu.
Gibt es eigentlich noch "Jusos" in der SPD?
Oder sonstige kritische Arbeitsgemeinschaften und Gewerkschaftler?
Wer Kanzler werden will, muss aber doch ein Mindestmaß an Intelligenz, oder auch nur Kalkül, nachweisen. Diese Diskussion ist aber ebenso dumm wie nicht zielführend und somit zu 100% kontraproduktiv.
Da bin ich ganz anderer Meinung. Das kann man so nicht einfach auf Egoismus beschränken. Jeder einzelne Mensch versucht fuer sich und die eigene Familie einen bestmoeglichen Lebensstandard zu gewährleisten. Daran ist auch ueberhaupt nichts falsch.
Fragen Sie sich einmal, an welchen Ecken und Enden Sie sich der gesellschaftlichen Situation wohl bewusst, dennoch sparen oder versuchen das bestmoeglichste Geschäft auszuhandeln. Und erzaehlen Sie mir nicht, dass Sie nicht sofort den Arbeitgeber wechseln, wenn man Ihnen das dreifache oder mehr bietet. ;-)
Ideale sind hier fehl am Platz. Wir sitzen im Haifischbecken und nur der Erfolg zaehlt. Wenn Sie glauben, dass sozialistische Ideale die Loesung aller Probleme sind, schauen Sie einmal ins Nachbarland Frankreich.
Was wir brauchen ist kein Gutmensch, der das Land nach bestem Wissen und Gewissen leitet, sondern einen knallharten, mit allen Wassern gewaschenen Experten, welcher allerdings auch loyal ist und hier endet es mit dem Geld.
Beschäftigen sie sich bitte mit den Folgen dieser Aufgaben und Arbeit bevor Sie bestreiten was ich tgl. erlebe.
Deutschland geht es sicher nicht schlecht aber das ist in erster Linie verdienst der Menschen die mit ihrer tgl. Arbeit, teilweise Lohnverzicht und im guten Glauben an die Politik dazu beigetragen haben.
Sie haben Politikern geglaubt ihr Geld in private Vorsorge zu stecken und stellen jetzt fest das es in vielen Fällen ein Fehler war.
Sie bekommen von Politikern "geschönte" Statistiken vorgesetzt oder sollen dafür zahlen das die Wirtschaft sich Löhne von der Allgemeinheit subventionieren lässt.
Der Souverän soll zahlen für vergessene Stromleitungen,
energielastige Unternehmen, verplante Großprojekte wie Bahnhöfe und Flugplätze, für Bankenrettungen die auch durch Politiker auf Landesebene verzockt wurden usw. usw.
Das ein Land nur sehr Komplex zu regieren ist bestreitet doch keiner. Fachkräfte nicht Handheber.
Zwei Dinge würde ich gern mal feststellen...
1.Ein Politiker ist ein Mensch der in der Wirtschaft keinen Erfolg hätte, es sei den als Politiker. Er wäre sonst ja nicht in die Politik gegangen. Deshalb ist auch ein so hohes Gehalt wie derzeit durchaus gerecht und mehr als ausreichend, immerhin sind nur wenige Politiker bis zur Rente in diesen gut bezahlten Jobs. Die Masse muss nach 4 oder 8 Jahren wieder normal werden.
2.Die SPD möchte regieren, Herr Steinbrück nicht. Der plant seinen Absprung in die Rente.
Merkel kommentiert die Vorlage Steinbrücks und erhält Sympathiepunkte. Als Gegenzug dafür hat die SPD Pluspunkte gegenüber dem Grünen Fressfeind.
Wen interessiert da das Fettnäpfchen? Die SPD war sowieso so gut wie tot. Gegen die geballte Macht der Kampagnen und PR ist kein Kraut gewachsen. Jeder noch so kleine Schritt in eine alternative Politik wird mit Argusaugen beobachtet. Und ein Abweichen mit Schimpf und Schande überschüttet. Entweder man wird gefressen oder gestreichelt. Steinbrück wird lieber als Finanzminister gestreichelt.
Es ist für mich die einzige Erklärung für das Verhalten Steinbrücks,
Jetzt geht mir ein Licht auf. Peer will dass das, was die Agenda 2010 begonnen hat, endlich beendet wird. Der finale soziale Kahlschlag, die Ausbeutung der Arbeitenden und Leistenden Mittelschicht von oben und unten! Dazu hat er als Wunderwaffe schwarz/grün gewählt, eine Kombination aus Rechtsanwälten und Lehrern, sattes Bürgertum fern tasächlich nachprüfbarer Eigenleistung.
Nur so lässt sich erklären, dass er systematisch rot unwählbar macht. soviel Fleiß bei der Selbstzerfleischung gibt es aktuell nur bei den Gelben.....
Doch das ist alles angekommen, der ganze Text und es ist so rübergekommen wie es gemeint ist.
Was glaubt dieser Mensch eigentlich.
Hat der Busfahrer der jeden Tag Kinder auf überfüllten Straßen fahren muss, die Krankenschwester auf die es Ankommt wenn es auf Leben und Tod geht, dem Polizisten der seinen Kopf gegen Schwerverbrecher hinhalten muss, der Volzugsbeamte der die Geselschaft schützt in dem er Kriminelle hinter Schloss und Riegel halten muss usw.
Haben diese Menschen alle keine Verantwortung?? Und verdienen nicht einmal ein Bruchteil dieses Menschen (dessen Namen ich nicht mehr Aussprechen will), die machen ihren Job nur sie Herr SPD Kandidat ihnen trau ich das um Gottes willen nicht zu.
Es ist ein irrglaube wenn wir den. Politikern mehr bezahlen dass die bessere Arbeit leisten!
Man sollte denen es verbieten andere Jobs nebenbei zu machen. Dafür bezahlen wir sie dass sie fürs Volk da sind undicht für neu reiche zahren die Einfluss gewinnen und das Volk mit lohn Dumping und Spaltung.
Schaut auf die unternehmen die machen Milliarden Gewinne. Den Arbeitern geht's aber trotzdem immer schlechter. Um die steuern wird sich auch noch gedrückt.
"'Jeder kleine Finanzbeamte darf nach Kündigung keinen Job bei einer Firma anfangen deren Steuersachen er bearbeitet hat'
Wo steht das?"
Im Arbeitsrecht (Paragraph müsste ich raussuchen) ist festgelegt, dass es Sperrfristen gibt wenn der neue Job mit der Tätigkeit im alten Job verbunden ist.
Typisches Beispiel:
Der Ingenieur oder Forscher in der Entwicklungsabteilung eines Betriebs B1 für Produkt P wechselt zur Konkurrenz in die Entwicklungsabteilung für das gleiche Produkt, also beispielsweise von Apples Iphone-Entwicklung zu Samsungs Galaxy-Entwicklungsteam.
30. Dezember 2012 - 22:31 — kai_s
"aber fuer fachminister sollte ein wettbewerbsverbot fuer 2 oder 5 jahre stehen."
Es gibt Branchen, in denen sind 2 bis 5 Jahre Berufsabstinenz (naja eher 5, 2 ist noch zu ertragen) das berufliche Todesurteil, beispielsweise für Chemiker oder Informatiker. In der Zeit kann, vor allem in innovativen Unternehmen, sich extrem viel verändert haben. Trotzdem wäre eine gewisse Sperre sicher nicht verkehrt, nur leider praktisch schwierig. Was ist, wenn der Politiker dann langzeitarbeitslos wird?
Zyniker sind mir eher suspekt. Und die Unterstellung, ich würde selbst meine Karriere nach dem Gehalt richten finde ich ziemlich dreist. Kennten wir uns wäre ich bei Ihnen wohl eher in der Schublade "Gutmensch".
Einige von uns sind tatsächlich "knallharte mit allen Wassern gewaschenen Experten". Die gibt es nämlich auch mit sozialem Gewissen.
Wer glauben Sie arbeitet für nichtstaatliche, vielleicht gar kirchliche Organisationen, für Umweltschutz, Solidarität und Menschenrechte? Es gibt jede Menge wichtige Jobs wo Menschen mehr Verantwortung für andere für weniger Gage übernehmen, als das in der freien Wirtschaft passiert. Und das sind Leute, die sich ganz bewusst dafür entschieden haben eine Arbeit zu tun die sie mit ihren ethischen Grundsätzen vereinbaren können.
Es läuft bei uns Menschen eben nicht immer wie da draußen in der Prärie, gerade weil wir die Möglichkeit haben, Enscheidungen nach unserem Gewissen zu treffen und nicht aufgrund eines Egoismus der sich als Instinkt ausgibt.
Mein erster Eindruck war,
das Herr Steinbrück, das Gehalt der Kanzlerin nicht anspricht, sonder sein Gehalt was er mal beziehen möchte "wenn er denn mal Kanzler wird "
Ich denke, die Kanzlerin verdient nicht zu wenig im Vergleich mit Besitzern (oder besser: Besetzern)anderer, weniger verantwortungsvoller Posten. Vielmehr verdienen nicht wenige Herrschaften bei relativ geringer Verantwortung zu viel Geld. Gewöhnlich fangen sie damit nicht mal was Vernünftiges an und spielen damit herum. Herr Steinbrück blickt, was die Verdienstskala betrifft, immer nur in eine Richtung, von sich aus nach oben. So reicht es ihm nicht, dass er für Tätigkeiten, die er als Politiker ausführt (als Politiker soll er ja reden, argumentierte er selbst),bereits bezahlt wird, er will dafür auch noch seinen 'Marktwert' realisiert sehen. Das ist unverantwortlich. Er sollte sich erstmal wieder einfachen Dingen zuwenden, z.B. seine logischen Fähigkeiten weiterentwickeln. Über Intelligenzfragen wie z.B.: 'Welcher Name in dieser Reihe passt nicht zu den anderen: Luxemburg, Liechtenstein, Schweiz, Österreich, Ouagadougou?'.
Der Ausschnitt ist eine winzige Frage aus einem sehr langen
Text, in dem es um INHALTE geht. Aber die öffentliche
Diskussion wird ja nur noch auf aus dem Zusammenhang
gerissene Aussagen gelenkt.
Das ändert nichts daran, dass ein(e) Kanzler/Kanzlerin in diesem Land weitaus mehr verdient, als beispielsweise ein Chefarzt oder Chirurg, die eine wesentlich höhere und unmittelbare Verantwortung für das Leben und die Gesundheit von Menschen tragen.
Ein Oberarzt oder Chefarzt verdient ca. 4000,- - 5000,- Euro monatlich.
Als Freiberufler können Summen von über 10.000 - 12.000 Euro erzielt werden
(im Gegensatz zum Kanzler oder Minister OHNE bezahlten Urlaub).
Und wie extrem hoch die Arbeitszeit und Belastung dieser Berufsgruppe ist,
dürfte ja gemeinhin bekannt sein.
Hier wird geschrieben, daß so ziemlich jeder Fabrikarbeiter am Band einen oberverantwortungsvollen Job hat, deshalb darf sinngemäß auch ein Kanzler nicht deutlich mehr als ersterer verdienen.
Es wird den Politikern vorgeworfen, daß sie nicht 24/7 für die Politik arbeiten. Macht der Fließbandarbeiter das? Nein, viele lassen den "Hammer fallen" wenn die Schicht um ist.
Jetzt frage ich mich welche hohe Verantwortung der Direktor von Bank , Krankenkasse, großen Unternehmen (Siemens, Telekom, ...) usw. trägt, daß er soviel mehr bekommt, üblicherweise sind da übrigens auch Pensionen dabei. Arbeiten diese Personen 24/7? Machen sie alles ohne Fehler und ohne Eigennutz?
Zudem frage ich mich welche große Verantwortung denn unsere "Fußballstars" oder Autorennfahrer oder oder oder tragen? Die arbeiten bestimmt auch nicht 24/7 oder?
Ich will Herrn Steinbrück nicht i.Schutz nehmen (wähle auch nicht "rot") und bin auch kein Politiker, aber die Werte in diesem Land sind schon "etwas" verschoben..
Der gute Herr Steinbrück schein ein wenig zu vergessen, dass zig Sparkassendirektoren in Deutschland gibt und das es nur einen Platz mit dem Titel Bundeskanzler gibt.
Aus meiner Sicht gehört auf den Platz des Bundeskanzlers ein engagierten Bürger, der die Lasten des Amtes auch ein wenig aus LEIDENschaft am Dienst an der Allgemeinheit ansieht.. und das Entgelt, sowie die gut Altersentsorgung als Aufwandsentschädigung zu sehen ist!
Wir haben sehr viele engagierten Mitbürger, welche sich als Freiwillige für die Allgemeinheit einsetzen. Zig Menschen bei der freiwilligen Feuerwehr und anderen sozialen Organisation, welche auch für teils übermenschliche Leistungen nur einen geringe finanzielle Anerkennung erhalten..was würde passieren wenn diese Menschen mehr verlangen...?
Herr Steinbrück... keiner zwingt Sie den Posten des Bundeskanzlers anzustreben... Sie haben dem Volk bewiesen, dass Sie sehr gut auch ohne dieses Amts für sich sorgen können...
"Millionen von Menschen können von einen Vollzeitjob nicht mal leben und hier beschwert sich der Kanzlerkandidat über das Kanzlergehalt.
Einfach beschämend!"
Wann endlich begreift ihr Leute endlich, dass es nicht danach geht, ob jemand von Arbeit leben kann oder nicht! Es geht nach Angebot und Nachfrage und nach mittel- bis normal qualifizierter Arbeit besteht momentan eine geringere Nachfrage als Angebot da ist. Das kann man nicht wegdiskutieren, weils einem nicht passt.
Und Kanzler, Bundesminister, Abteilungsleiter im BM sind eben keine 08/15-Jobs, die jeder machen kann, der Willens ist, Klientelpolitik zu betreiben. Aber Vorurteile und Gemeinplätze sind ja so bequem.
Schade, lieber Peer Steinbrück,
dass Dir Geld, also der schnöde Mammon wichtiger
zu sein scheint als Menschlichkeit
und Gerechtigkeit. Dich zwingt keiner zur Kandidatur,
du kannst gerne in die Wirtschaft wechseln,
aber die mögen auch nicht solche selbstverliebten Quertreiber.
Wahlkampf gewonnen - und dabei bleibt es auch. Er kann`s eben nicht, und das obwohl in Deutschland Männer mit großer Klappe einen Vorteil haben - allerdings kommt es natürlich darauf an, was aus dier großen Klappe quillt ...
Die SPD muss einem nicht leid tun, sie haben ihr Elend (schon seit Schröder) selbst gewählt - bzw. diesmal haben sie dem Entschluss eines "Dreiergespanns" zugestimmt. SPD ... immer noch unwählbar ...
werden noch bis besoldungsstufe a7-8 (mittlerer dienst) nach dem dienstalter befördert.
darüber hinaus ist qualifikation gefragt. anders ausgedrückt: leistungsorientiert. obwohl dbzgl. die uhren in berlin und bonn anders zu ticken scheinen.
wenn ich auch mit p. steinbrück in vielem übereinstimme, so sollte er sich das ein mal vor augen halten.
wenn er eine höhere bezahlung für bundeskanzler fordert, dann muss diese leistungsbezogen sein.
aktuelles beispiel: merkel. das herumreisen von einem eu-, g8- oder g20-gipfel zum anderen (auf kosten des steuerzahlers und ohne vorzeigbare ergebnisse) oder das aussitzen koalitionsinterner querelen zeugt nicht von einer führungskraft, die aufgrund besonderer leistung noch höher entlohnt werden sollte.
im gegenteil!
außerdem is merkel ja mit ihrem einkommen zufrieden, wie sie selber sagt.
das wäre ich an ihrer stelle auch gewesen. ;-)
versuchen, einigermaßen objektiv die berichterstattung a l l e r medien zu verfolgen. man wird bemerken, dass die aggressionen gegen steinbrück um so mehr zunehmen, je näher die bt-wahl rückt. wie man sieht, mit wachsendem erfolg.
warum? vmtl., weil st. ein mann ist, der auch den medien "übers maul" fährt, wenn er es für angebracht hält. weil denen die weichgespülten pressesprecher der regierung und der ministerien lieber sind.
haben einige die hosen voll? anders ist das steinbrück-bashing der letzten wochen nicht erklärbar.
ich frage mich, wieso st. nebenverdienste in den letzten jahren niemanden interessiert hat. weil er vielleicht jetzt als k-kandidat manchen zu gefährlich wird?
und warum traut sich niemand an die kanzlerin? ich bin übezeugt, dass sie neben schlechter politik auch andere leichen im keller hat. man könnte sagen, es spricht für sie, wenn noch nichts gefunden wurde. für mich das suspekt und die medien erst recht.
es gab/gibt keinen politiker mit einer weißen weste!
Na da höre ich die Neidhammel schon wieder brüllen
Allen Kritikern des Besoldungssystem der politischen Beamten rate ich: Machen Sie sich mal damit vertraut, was in so einem Amt alles zu leisten und zu verantworten ist und fragen Sie sich selbst, ob Sie es a) überhaupt und b) besser könnten und dabei mit diesen Bezügen zufrieden werden. Und bevor mir jemand damit kommt, dass der Steuerzahler diese Bezüge löhnt, während das in der Marktwirtschaft in Spitzenämtern anders sei: Das ist Unsinn, die meisten füttern wir indirekt über den Preis oder staatliche Bevorteilung/Förderung etc. mit durch.
Das Gehalt der einer
Das Gehalt der einer ALLGEMEINHEIT (und nicht reichen Obrigkeit) verpflichteten Politiker sollte sich am STATISTISCHEN DURSCHNITT DES EINKOMMENS DER BEVÖLKERUNG orientieren.
Alles andere in die Diskussion zu bringen ist dekadent und ein Zeichen für den Verfall der Werte da oben, bzw. ein Zeichen für die herrschende Spaltung zwischen OBEN und anderen.
Es sind ja die da oben, die spalten.
Steinbrück
Ich glaube, der will gar nicht Kanzler werden. Der rächt sich jetzt für alles, was die SPD ihm, dem Besten der Besten, auf früheren Parteitagsabstimmungen etc. angetan hat. Und in der nächsten Legislaturperiode ist er parteiloser Finanzminister bei Mutti :-) Der entwickelt sich zum zweiten Clement !
politik ist schmutzig, aber
aber das geld wohl nicht.
die bevölkerung wird für dumm verkauft und darf auf immermehr verzichten oder hat nicht mal eine chance an etwas mehr zu kommen, aber die die gutes geld bekommen, bekommen noch mehr hinterher geworfen
grün-gelb angelaufen
Es macht den Eindruck, dass der letzte Angriff der Sozialdemokratie auf sich selbst nicht ohne Erfolg geblieben ist.
Die Zeit, den Schaden bis zur nächsten Bundestagswahl zu begrenzen, ist ziemlich knapp bemessen aber die Situation ist nicht völlig hoffnungslos.
Steinbrück ist ein durchaus kompetenter Wirtschaftsexperte aber als Parteiikone ebenso wie Gabriel oder Nahles völlig unverbindlich und daher untauglich.
Die völlige Unverträglichkeit mit der Linken wurde zwar von Steinbrück unlängst wieder in Stein gemeißelt und die deutsche Einheitspartei kennt ohnehin nur die Alternativlosigkeit und eine grüne FDP käme dieser nur zugute,
Eigennutz beabsichtigt
dem Herrn Steinbrück geht es doch nur darum: wenn er mal Frau Merkel beerbt haben sollte, kann er nicht mehr auf die vielen grosszügigen Honorare als Vortragsredner zählen. Und von was will der Mann dann schliesslich leben? Er hat ja als Kandesbunzler das Recht, ein menschenwürdiges Leben zu führen - nicht so wie die meisten anderen MitbürgerInnen
Immer wieder das selbe mit der SPD
Sie besorgt sich Spitzenkandidaten, die sich mit dummen Statements selbst demontieren um so letzten Endes als Partei insgesamt zu scheitern.
Mein Wunsch für die SPD und das neue Jahr: bitte einfach mal auf den Gegner schauen und es genauso versuchen. Nix tun, alles aussitzen und Schnauze halten bis andere sich bewegen und dabei zwangsläufig irgendwann einen Fehler machen. Dann kann man abrechnen. Nicht schön aber effizient.
Das hat die Union in den letzten 3 Jahrzehnten perfektioniert und hat Erfolg
mit ihrer Minimalpolitik.
100 Punkte für die Kanzlerin
Steinbrück hat ja nicht unrecht und ein um 1000 Euro höheres Kanzlergehalt hätte, im Verhältnis gesehen, null Auswirkungen auf den Staatshaushalt. Trotzdem ist der Zeitpunkt solcher Äußerungen ausgesprochen dumm, da die Wähler Inhalte und nicht das Kanzlergehalt interessiert. Die Kanzlerin hat klug reagiert. Für sie und die Regierung ist der Vorfall ein gefundenes Fressen.
Kanzlergehalt
Da haben sie wieder ein Thema - alle Aufreger und Schreiber. Aber recht hat Herr Steinbrück. Doch das darf er jetzt nicht sagen, warum eigentlich nicht?
steinbrück verhält sich eben wie
ein steinbrück im porzellanladen. lehrstellen und mittelstandsanreize (zur existenzgründung)=fehlanzeige
Ärger und Spott..
...mögen in diesem Fall durchaus berechtigt sein. Doch die oder der -eine oder andere- Spötter möge bitte gern selbst mal an "seine Sprüche" denken.
Übrigens; niemand würde Herrn Steinbrück daran hindern Sparkassendirektor zu werden. Er vergisst bei dem Vergleich allerdings, dass der Sparkassendirektor für sein Gehalt seinem Arbeitgeber entsprechende Leistungen nachzuweisen hat.
Ich weiß ja nicht, ob Sparkassenchefs gut dotierte Vorträge halten können bzw. die Zeit dazu haben.
Ich kann die Politikverdrossenheit vieler Mitbürger wieder einmal mehr verstehen.
Herrn Steinbrück sehe ich als Kanzlerkanditaten nicht mehr geeignet.
Noch nie war Wahlkampf so einfach
Noch nie war Wahlkampf für die Christdemokraten so einfach wie jetzt. Man muss keine Gemeinheiten ausgraben, weil sich der Gegner selbst wegkatapultiert und das beste ist: Er merkt es nicht einmal.
@nuckelavee
Neidhammel? Verantwortung? Ich lach mich schlapp! Wann hat den Bitteschön ein deutscher Bundeskanzler (ausser Helmut Schmidt) jemals die Verantwortung für seine Fehler übernommen? Wann?
Merkel wird das sicherlich nicht tun.
Der Herr Steinbrück demontiert sich selbst. Unwählbar, dieser Mensch.
Das Einzige, was man sich von der nächsten Bundestagswahl erhoffen kann, ist, dass dieser Harry Potter für Reiche und seine gelbe Klientelpartei aus dem politischen Entscheidungsprozess verschwinden. Am besten solange, bis sie sich auf die urprünglichen Ziele ihrer Partei zurückbesonnen haben.
Und die SPD darf es sich gern neben ihnen auf der Schulbank bequem machen.
Mein SPD-Parteibuch habe ich schon zu Schröders Zeiten zurückgegeben. Dies ist nicht die SPD. Dies ist ein Verein von Lautsprechern, Dummschwätzern und Unfähigen.
Keine ernsthafte Alternative zur aktuellen Regierung. Ich werde meine Stimme verweigern. Etwas anderes bleibt mir nicht übrig.
Schlimm!
"Das Gehalt der einer
"Das Gehalt der einer ALLGEMEINHEIT (und nicht reichen Obrigkeit) verpflichteten Politiker sollte sich am STATISTISCHEN DURSCHNITT DES EINKOMMENS DER BEVÖLKERUNG orientieren."
Soso. Wer Mittelmaß bezahlt, wird Mittelmaß ernten. So einfach ist das.
Bessere Bezahlung - bessere Politik: eine Fata morgana
Wenn wir nur mehr Geld für richtig hohe Politkergehälter ausloben, werden sich auch die Besten aus der Wirtschaft schon finden lassen. Es gibt ja auch noch einige, die jünger als z.B. Steinbrück sind und im Moment auch ein wenig Zeit mitbringen. Hochbezahlte Manager wie Middelhoff und Nonnenmacher würden gegen entsprechndes Salär sich vielleicht auch mit den Niederungen der deutschen Politik beschäftigen und uns genauso gekonnt in eine goldene Zukunft führen, wie sie das schon mit Arcandor und der HSH-Nordbank geschafft haben.
Vielleicht wird sich ja sogar irgend ein Sparkassendirektor, Formel 1 Rennfahrer, Fußballsternchen, Radiologe oder Vorstand einer gesetzlichen Krankenkasse oder gar Günther Jauch persönlich dann weichklopfen lassen, unser Land so viel besser zu regieren als wir im Moment regiert werden.
Ich hab's...
Steinbrück ist in Wirklichkeit ein Maulwurf des gegnerischen Lagers.
Er sabotiert die Wahl und wird dafür vom Schatzmeister der CDU fürstlich entlohnt.
Ich hab's satt.
Liebe SPD schickt ihn zurück auf Vortragsreise, mit dem wird das nix, da bleibt ihr an Muttis Rockzipfel hängen.
Gruß, zopf.
fünf vor zwölf
Da doch offensichtlich ist, dass dieser Mensch angetreten ist, der politischen Richtung, die er dem Anschein nach vertritt, jeden Rest an Glaubwürdigkeit zu nehmen - warum lässt man ihn dann gewähren? Wieso jagt man ihn nicht einfach davon, bevor es zu spät ist?
Den Hals nicht voll...
Was soll dass? Operative Pausenfüller bei geistiger Windstille? Wenn man mehr Geld verdienen will, gibt es zwei Wege:
1.) Man kommt von einer privaten Eliteschule/-Uni der oberesten Gesellschaftsschicht und steigt direkt ins Top-Management ein oder
2.) man geht den zweiten Weg; zunächst als Politiker mit Ministeramt, der in dieser Funktion der Wirtschaft Gutes tut, um nach Abschluss der politischen Lobby-Laufbahn, ebenfalls irgendwo in den oberen Gehaltsetagen der Wirtschaft zu landen.
Zugegeben der zweite Weg braucht etwas mehr Zeit, so dass das Lebenseinkommen etwas geringer ausfallen dürfte.
Doch wird man Politiker nur um den zweiten Weg der Karriere-Laufbahn zur Wirtschaft zu gehen oder hat man sich nicht "dem Wohle des Volkes" vereidigt verschrieben? Okay Idealismus ist "out", Money ist "in" - zumal die Staaten ohnehin nur noch als Wirtschaftsräume definiert werden.
Damit hätte Steinbrück recht: "Was ich eigentlich (als Kanzler) verdienen müsste, könnt ihr mir nicht zahlen!"
Die SPD hat den Kanzlerkandidaten den sie verdient.
Ich wünsche der Partei im eigenen Interesse diesmal ein Wahlergebnis weit unter 15 %, dass sie sich erneuern oder schmerzlos untergehen kann.
Was Schröder 2.0 hier abliefert ist der Partei Willy Brandt´s unwürdig! Viele Menschen können nicht einmal von ihren Vollzeitstellen leben und müssen beim Staat bettlen oder zur Tafel gehen.
Was muss noch passieren, dass sich hier etwas ändert?
Kein öffentlich (rechtlicher) Angestellter oder Beamter dürfte mehr als die Kanzlerin erhalten. Den Marktwert schaffen die Damen und Herren sich gegenseitig!
Es reicht!
was wir verdienen
Deutschland hat die Politiker, die es verdient und die Politiker verdienen ihrer Leistung entsprechend.
Wir können ja mal umgekehrt fragen. Was wäre L'Oreál bereit einer CEO Frau Merkel zu bezahlen? Heineken für Schröder? Smithfield Foods für Kohl? Reemtsma für Schmidt usw.?
Wenn wir bereit sind, mehr zu zahlen, bekommen wir auch bessere Leute. Wenn wir die Nebeneinkünfte nicht mit Korruption gleichsetzen werden wir Politiker haben, die sich an anderer Stelle bereits bewähren konnten.
@ 19:20 — Gandhismus
Ach ja? Und die Leistung muß sich dann, ihrer "Logik" folgend, auch am Durchschnitt orientieren!
Ihr Beitrag ist, wie leider so oft, total realitätsfremd und entbehrt im Grunde einer sauber durchdachten Schlüssigkeit.
Dabei sagen sie:
"Alles andere in die Diskussion zu bringen ist dekadent und ein Zeichen für den Verfall der Werte da oben,..."
Erklären sie mir mal bitte ihre Werte?
Ich erkenne bei ihnen nur das Lob auf den Durchschnitt, wie hier mal wieder. Das kann's doch nicht gewesen sein. Denn ich möchte nicht vom Mittelmaß, das ihnen offensichtlich so sehr zusagt, vertreten werden.
Von Gandhismus ist das noch weiter entfernt. Es ist schon eher gandhesk. Eine Parodie.
H.
Ein klassischer Rohrkrepierer mit blamablen Folgen....
Wer sich politisch engagiert, sich gar berufen fühlt, der will etwas verändern, der will Macht ausüben und Einfluss nehmen- die Vergütung dafür spielt m. E. eher eine untergeordnete Rolle, zumal dies in Demokratien, wo Mandate immer zeitlich befristet und kein Automatismus [sein sollte] sind, keine verlässliche Einnahmequelle für die Lebensplanung in toto sein kann.
Bezüglich der derzeitigen Diätensituation konzediert Herr Wiefelspütz treffend:
„Politikergehälter sicherten eine gute bürgerliche Existenz, mehr müsse nicht sein.“
Selbst die ansonsten so introvertierte Kanzlerin bedankt ich für diese frei Haus gelieferte Blamage durch Selbstmontage des politischen Gegenkandidaten mit der süffisanten Bemerkung, „ dass sie sich ausgewogen und auskömmlich alimentiert sieht.....“!
Der Steinbrück’sche Rohrkrepierer entwickelt sich immer mehr zum Desaster der sPD- auch mit entsprechende Reaktionen beim Wunschkoalitionär...!
Ist das Kalkül?
Nehmen wir mal an, innerhalb der SPD ist die Geschichte um die Nebeneinkünfte Steinbrücks übel aufgestoßen.
Folgern wir daraus mal, daß die SPD den Kandidaten gerne austauschen würde, aber dafür braucht es natürlich noch etwas mehr öffentlicher Rechtfertigung, die man jetzt langsam zusammen hätte.
Dann könnte man aus gutem Grunde einen Herrn Steinbrück austauschen, vielleicht gegen eine Frau Kraft?
(Knackpunkt: Die Theorie geht davon aus daß Herr Steinbrück ein letzendlich gegen ihn gerichtetes Spiel zugunsten der Partei mitspielt. Für so sozial halte ich diesen Sozialdemokraten allerdings nicht.)
Eine ausgemachte Frechheit
17.000 Euro plus einer Dienstaufwandsentschädigung von 1000,- Euro monatlich - somit kommt ein Bundeskanzler auf ein Gesamtgehalt von rund 18.000 Euro im Monat. 216.000 Euro Jahresgehalt sind also zu wenig für einen Kanzler?
Als hätte Steinbrück mit seinen Zusatzeinkommen durch die Redehonorare nicht bereits genug Porzellan zerschlagen, wird dem Bürger nun wiederum unmissverständlich und eindeutig vermittelt, dass es den Politikern in erster Linie um´s Geld geht.
Ich habe noch Gerhard Schröders Aussage in Erinnerung, als er bezüglich der Agenda 2010 in die Fernsehkamera´s kolportierte: "Wir müssen jetzt ALLE den Gürtel enger schnallen!" Wie sich später herausstellte, galt dies natürlich keineswegs für die Politikergehälter.
Nein, die regelmäßigen Diätenerhöhungen gab es auch weiterhin ohne jegliche Einschränkung.
Für Leute, wie die Opel-Belegschaft in Bochum, die Gehaltskürzungen in Kauf nahmen, um den Standort zu sichern, ist dies ein Schlag in´s Gesicht.
Danke Herr Steinbrück, jetzt
Danke Herr Steinbrück, jetzt weiß ich warum ich seid Harz und Agenda die SPD nicht mehr Wähle. Solange es Leute wie sie in der Partei gibt, kriegt die SPD nie wieder eine Stimme von mir. Es ist Symptomatisch für die SPD der letzten Jahre, keine erkennbare Linie und Sozial ist inzwischen ein leeres Wort in der Partei. Bei uns in der Familie war es schon Tradition SPD zu wählen. Jetzt tut das keiner mehr.
steinbrück
Herr Steinbrück ist nicht gezwungen als Bundeskanzler zu kanidieren. So wie er mit seinen Einkünften umgeht, würde er Deutschland einen großen Gefallen tun, wenn er sich als Sparkassendirektor bewerben würde.
Wir brauchen keine Politiker die auf Geld so achten, wie er es tut.
ist doch klar, das Gehalt ist zu niedrig...
immerhin will er ja Kanzler werden.
und damit ist doch wirklich zu verstehen das er das Gehalt zu gering findet.
Es ist zu verstehen das jemand das Gehalt des Kanzlers zu gering betrachtet wenn derjenige bereits mit einen einzigen Vortrag fast den gesamten "Monatslohn" des Kanzlers bekommt.
Der Zeitaufwand für einen Vortrag könnte, aus meiner Nichtwissenden dummen und einfältigen Sicht, deutlich unter dem Zeitaufwand liegen die ein Kanzler für seinen Job aufbringen muss.
@nuckelavee
Zitat nuckelavee: "fragen Sie sich selbst, ob Sie es a) überhaupt und b) besser könnten und dabei mit diesen Bezügen zufrieden werden.
Ich denke, jeder könnte das, jeder könnte das sogar besser machen und jeder wäre mit diesen Bezügen zufrieden.
Ja, ich weiss, für Politik sind keine Sachkenntnisse notwendig und sogar ausgesprochen unerwünscht, gesunder Menschenverstand muss draussen bleiben und das eigentliche Problem sind die verschiedensten Lobbyverbände und so, die einem da reinreden. In diesem Klüngel kennen sich Steinbrück und Merkel sicher besser aus, dabei hilft aber sicher auch nicht, wenn wir Wähler sie mit höheren Diäten bestechen; Denn unbestechlich sind sie danach noch lange nicht!
Abgehoben
Es gibt oder gäbe für die SPD durchaus andere Gründe die anstehende BT-Wahl zu verlieren, als diese Debatte von Steinbrück. Wie kann ein so genannter sozialdemokratischer Kanzlerkandidat derart unüberlegt eine derartige Behauptung aufstellen, während gleichzeitit der ebenfalls schwer verständliche Dr. med. P. Rössler der Ausweitung von prekären Arbeitsverhältnissen und den Privatisierungen das Wort redet. Jetzt muss es doch jedem 2. klar sein: Die etablierten Parteien (CDU, CSU, SPD, Grünen und die FDP) schaden breiten Schichten des Volkes und sind nicht nur abgehoben sondern schlicht unwählbar, nicht satisfaktionsfähig!
Mehr Geld macht keinen besseren Kanzler
Der Kanzler ist kein Beamter, der eben seinen Job zu tun und dafür bezahlt zu werden hat. Es gibt nur EINEN Kanzler - und keiner kann mir erzählen, das ein Politiker dieses Amt des Geldes wegen haben will.
Klar soll ein Kanzler nicht zum Lohn eines Verwaltungsangestellten arbeiten. Tut er aber auch nicht.
Entscheidend aber ist: bekommen wir einen besseren Kanzler, wenn wir noch eine Million drauflegen?!?
Egal wer oder was von der SPD in naher Zukunft kommt...
Egal wer oder was von der SPD in naher Zukunft kommt, die SPD wird nie wieder festen Boden unter den Füßen bekommen. Mit der Agenda 2010 hat die Partei sich selber abgesägt! Gruss
@ Nutzer 19:57 : Juchu, das machen wir
Zitat: "Wer Mittelmaß bezahlt, wird Mittelmaß ernten. So einfach ist das."
Juchu, das machen wir.
Da bekommen wir ja auf einen Schlag 10 mal bessere Politiker als jetzt.
Gruß, zopf.
Was ich persönlich
Was ich persönlich unagemessen finde, ist weniger das Gehalt während der aktiven Dienstzeit (das dürfte von mir auch schon etwas mehr sein) sondern die Pensionen, die sowohl beim Bundeskanzler, als auch beim Präsidenten und den Abgeordneten viel zu üppig ausgefallen sind.
Wenn das um einiges nach unten korrigiert wird, wär das im Gegenzug gerecht.
Und in der Zukunft: Diäten an die allgemeine Lohnentwicklung anpassen. Dann gibts auch keine Diskussionen mehr.
Kluge Köpfe
verdingen sich da wohl eher in der freien Wirtschaft. Seien wir zufrieden mit dem was übrigbleibt ;-)
Interview
So kann man sich auch selbst demontieren. Lockerer Plausch beim Interview. So nebenbei erwähnt, und nicht daran gedacht, dass genau dieser Punkt herausgepickt wird.
Bei genauer Betrachtung gibt es Wichtigeres, aber das bleibt nicht nur in der Plitik unerwähnt.
Aber über Eines sollte man sich schon Gedanken machen:
Müssen Sparkassen-Chefs wirklich so gut entlohnt werden?
Noch peinlicher dürfte der Blick auf die Vorstände so mancher AOK werfen. Dort werden nämlich nicht selten auch sehr fürstliche Aufwandsentschädigungen gezahlt.
@ quiqueg
an seiner Stelle würde ich den Job nicht machen, die freie Wirtschaft bietet ihm da mehr
Rufmord
Anscheinend hält es ja niemand mehr für nötig mal das
Originalinterview zu lesen. Nichtmal die Journalisten,
die nur noch auf platteste Stimmungsmache aus sind.
Leser gewinnt wohl nicht mehr durch Recherche, sonst
hätte sich wohl wenigstens von den mit unseren Geldern (GEZ)
bezahlten Journalisten mal einer die Mühe gemacht die
Einkünfte der nach Steinbrück folgenden CDU/CSU/FDP
Abgeordneten aufzudecken.
FAS Zitat:
>Verdient die Kanzlerin zu wenig?
>
>Ein Bundeskanzler oder eine Bundeskanzlerin verdient in
>Deutschland zu wenig - gemessen an der Leistung, die
>sie oder er erbringen muss und im Verhältnis zu anderen
>Tätigkeiten mit weit weniger Verantwortung und viel
>größerem Gehalt.
Der Ausschnitt ist eine winzige Frage aus einem sehr langen
Text, in dem es um INHALTE geht. Aber die öffentliche
Diskussion wird ja nur noch auf aus dem Zusammenhang
gerissene Aussagen gelenkt.
Für die aktuelle sog. Re(a)gierung ist jedes Geld zuviel!
@ hawk
Schauen Sie sich an, wie rasch Spitzenpolitiker in ihrem Amt altern. Unsere Kanzlerin will ich mal außen vor lassen, aber lesen Sie die Memoiren eines Helmut Schmidt. Schauen Sie Obama an. Brand war schon innerhalb der ersten Amtszeit fertig. Und da denken Sie, Sie könnten das auch. Sie sind ahnungslos.
@ Kommentare zu mir Wie
@ Kommentare zu mir
Wie bitte?
Sehe ich das richtig, dass Sie alle (?) annehmen, die Politiker leisten bereits etwas, was der Allgemeinheit zugute käme?
WO ist denn die Leistung?
Sie verwechseln GELD mit Leistung.
Das ist sowieso ein GRUNDPROBLEM unserer sogenannten Wertegesellschaft.
Es ist erfahrungsgemäße Tatsache, und es gab Studien, wo viel Geld ist, wird die Leistung paradoxerweise geringer!
Ich finde, eine Schelte gegen das absurd hohe Gehalt ist berechtigt.
Durchschnittseinkommen, um eine BEZIEHUNG (!) zur Allgemeinheit herzustellen
Geht es der Allg. gut, geht es den Polis gut. Ist doch logisch,.
Mehr Gehalt für Politiker, dafür Nebenverdienstverbot
Also ich wäre durchaus dafür, Regierungsmitglieder wie auch die einfachen Bundestagsabgeordneten besser zu bezahlen. Dafür sollte ihnen jedoch jeglicher Nebenverdienst verboten werden - und zwar auch für eine gewisse Zeit über ihre Amtszeit hinaus. Vielleicht bekommen wir dann Politiker, die wirklich dem Gemeinwohl dienen statt sich am Gemeinwohl zu bedienen ...
Ich bin eigentlich eher dafür
Ich bin eigentlich eher dafür das auch Politker nur für die effektiv erbrachte Leistung bezahlt werden, wie es in der Wirtschaft schpn lange normal ist. Das sich dieser Diener des Kapitals und der Lobbyverbände nun ersthaft hinstellt und nach mehr sozialisierten Staatsgeldern für seine kümmerliche Dienstleistung schreit ist recht unglaublich. Selbst das Geld, was unsere Politiker sicher vom deutschen Volk abgreifen müssten sie sich erstmal verdienen. Marktwirtschaftlich gesehen ist doch der Posten eines Bundeskanzlers heute eh total überflüssig. Ich bin fürs wegrationalisieren. Nen lustigen Grussonkel kann man auch auf freiberuflicher Basis einstellen. Da findet sich dann bestimmt sogar jemand der englisch spricht.
Wer vernünftige Ratschläge ignoriert, ...
... wie die SPD, wird mit den Konsequenzen leben müssen. Ich habe die Partei bereits Ende Oktober unter www.meta.tagesschau.de/id/66824/deutschlandtrend-steinbrueck-bringt-der-..., dringend geraten, auf einen solchen Kanzlerkandidaten zu verzichten. Leider wurde ich seinerzeit unter www.spd.de zensiert, ob es jetzt anders ist, wird sich in der bereits kritischen Diskussion seiner heuchlerischen Interview-Zumutungen zeigen.
Noch kann ein SPD-Bundesparteitag diese Fehlentscheidung korrigieren, was eher von seither gewachsener Reife der Parteibasis zeugen würde, die am 9. 12. 2012 im Namen von "Einheit und Geschlossenheit" die von den Parteibonzen gewünschte "Krönungsmnesse" lieferte. Wenn dann noch Anregungen ausserhalb der "gesetzten Hackordnungseliten" den Weg ins Bundestags-Wahlprogramm finden, wie die Verwaltungsverfahrens-und Transparenzreform (wegen nur 1000 Zeichen bitte googeln), gibt es bei der Bundestagswahl vielleicht noch Chanchen für die SPD.
Demontage
Hier demontiert sich gerade ein Kanzlerkanditat selber und die SPD hat keinen anderen.
Steinbrück und Rösler sind Untergangsprofis
Die FDP hat sich Rösler, die SPD hat sich Steinbrück für ihren Untergang engagiert. Beide sollten nach sicherer Erfüllung ihrer Aufgabe keine Anschlußverwendung mehr finden.
Der Pessimist sagt: es könnte dann gar nicht mehr schlimmer werden.
Der Optimist sagt: doch.
@Der.Schorsch: Genau so ist es
wieso es nach mehreren jahren weltweiter katastrophaler wirtschaftskrise mit billiardenverlusten immer noch menschen gibt, die ernsthaft der meinung sind, dass riesengehälter in der wirtschaft für kompetenz und loyalität stehen ist mir schleierhaft.
Bundeskanzler a. D. Dr. h. c. mult. Helmut Schmidt ...
... mag das Gewissen dieser wundervollen Republik sein, aber in diesem einen und einzigen Punkt irrt er gleichwohl aufs verhängnisvollste: dass Peer Steinbrück Kanzler könne – überhaupt, und wie er selber es aufs vorbildlichste vorgemacht hat!
Es geht Genossen Steinbrück ums Geld ...
na -
wenns ums Geld geht - Sparkasse!
Also jetzt muss man mal unterscheiden
Die Merkel verdient viel weniger für ihre Politik als sie bekommt. Die Putzfrau oder Friseuse oder Kassiererin verdient viel mehr als sie bekommt.
Aber mal zur SPD: also auf Dauer geht das nicht so weiter wenn die tatsächlich Erfolg haben wollen bei der Bundestagswahl. Es ist für mich auch schwer nachvollziehbar wie der Steinbrück ein Fettnäpfchen nach dem Anderen mit seinem Besuch abstattet. Kalkül von der SPD und die Folge eines Kandidatenaustausches ist schwer vorstellbar, aber sag niemals nie.
Guten Rutsch!
@mankind "...jetzt weiß ich
@mankind
"...jetzt weiß ich warum ich seid Harz und Agenda die SPD nicht mehr Wähle."
Und SIe wählen dafür Schwarz/Gelb, weil sie Harz4 und Agenda abgeschafft haben? Zeit genug dafür war doch.
Immer dieses blabla Harz4...
Wenn andere Parteien das so übel finden, hätten sie das längst ändern können!
Politik macht man der Macht wegen, nicht des Gehalts
Es gibt grob gesagt drei Arten von Motivation:
- Anerkennung (meist Künstler)
- Geld (meist Bänker)
- Macht (meist Politiker)
(es gibt auch mehr, aber für diese Analyse reicht es)
Einer, der in die Politik geht, weiß, dass da nicht viel Geld zu verdienen gibt.
Durch seine Äußerung hat Steinbrück folgendes über sicht ausgesagt:
1. Seine Motivation ist eher Geld und nicht Macht
2. Wenn seine Motivation Geld ist, trifft er zumindest für seine Person keine guten Entscheidungen
3. Wer nicht auf Macht aus ist, wird kein guter Bundeskanzler und sollte es gleich lassen
Für die SPD würde es besser sein, wenn Steinbrück es läßt und Steinmeier vorläßt. Gabriel hat es in Niedersachsen gezeigt, dass er keine Wahlkämpfe gewinnen kann.
PS: Evtl. will er wirklich SPD schädigen ;-).
...
Man kann auch jemand böswillig konstant falsch verstehen WOLLEN!
MfG
Peer Steinbrück hat Recht mit
Peer Steinbrück hat Recht mit seiner Feststellung; was daraus gemacht wird, ist nervtötend. Am heutigen Sonntag wird in jeden Radio-Nachrichten (jede Stunde) diese Überflüssigkeit berichtet, obwohl es Wichtigeres gäbe! - Ich habe den Eindruck, daß hier ganz massiv von BILD her Wahlkampf für die CDU und Angela Merkel gemacht wird, zumal die jetzige Bundesregierung Pluspunkte vermissen läßt. Angela Merkel (+ Fride Springer, Liz Mohn?) scheint ganz einfach Angst davor zu haben, daß ihr früherer Finanzminister Kanzler der nächsten Bundesregierung wird; er scheint zuviel zu wissen. -
Geld oder Liebe?
wenn ein besseres Gehalt Garantie für eine bessere Leistung ist - warum nicht?
Ich fürchte jedoch, dass die Mittelmäßigkeit unserer Politiker sich nicht mit einem höheren Gehalt verbessern läßt.
Nachdem den Deutschen jedoch der Patriotismus genommen wurde gibt es andererseits außer dem Geld aber kaum Anreize für eine Politikerkarriere.
Vielleicht sollte man Herrn Steinbrück das geplante Kanzlerdasein etwas erleichtern und den Sparkassenchefs die Gehälter einfach kürzen.
@nuckelavee
Ihr Eingangskommentar war ganz sicher ironisch gemeint oder?
Sie wollen doch nicht wirklich behaupten das über 600 Politiker in unsrem Parlament a) notwendig und b) schlecht bezahlt sind.
Hat der Tag für Politiker mehr wie 24 Stunden gegenüber dem Schichtarbeiter an der Drehmaschine? Dessen Verantwortung betrifft direkt sein Produkt wenn die Achse im Auto bricht. Verantwortung zu übernehmen heißt mehr als die Patschhand zu heben weil der Fraktionszwang über das Wohl anderer, nur nicht der eigenen finanziellen Zukunft entscheidet. Das Politiker in Deutschland schlecht angesehen sind ist nur und wirklich nur ihre eigenen Schuld . Gesetze verabschieden die sie niemals gelesen haben (z.B.Meldegesetz) dazu kann ich jeden Arbeitssuchenden nehmen - der kann das wahrscheinlich besser.
Was ganz anderes sind die Menschen die Politik an der Basis versuchen und in ihren Parteien Veränderungen anstreben. Die verdienen die wirkliche moralische und finanzielle Unterstützung.
Ich bin dafür
Ich bin dafür die Gehälter aller Minister und des Bundeskanzlers zu erhöhen ABER zusammen mit dem Verbot danach Posten in der freien Wirtschaft anzunehmen.
So wird der allgegenwärtigen Korruption ein Riegel vorgeschoben.
Schröder, Riester, Koch usw. usf.
Jeder kleine Finanzbeamte darf nach Kündigung keinen Job bei einer Firma anfangen deren Steuersachen er bearbeitet hat aber die "Grossen" dürfen sich ungeniert die Taschen füllen?
Typisch Steinbrück, nicht typisch für DIE SPD
Die SPD braucht keine Opposition. Sie hat ja Steinbrück.
@Jakob-Anton
Damals wurden auch Röttgens Wortfetzen "bedauerlicherweise entscheiden die Wähler" groß an die Glocke gehangen und aus dem Kontext gerissen. Heute hat es Steinbrück erwischt. Insgesamt ist die Presse also als neutral-kritisch anzusehen.
Einen solchen Bundeskanzler will ich nicht!
Natürlich gibt es Blickwinkel aus denen heraus ist die Arbeit eines Bundeskanzlers wichtiger, meinetwegen auch wertvoller als die eines Maurers, Busfahrers oder Lehrers. Aber es gibt auch gerechtfertigte Blickwinkel aus denen dies nicht der Fall ist. Die Frage ist doch nur: Wessen Blickwinkel fühlt sich der künftige Bundeskanzler verpflichtet? um das Allgemeinwohl zu fördern.
Ist der wirklich so doof...?
Man glaubt es kaum! Nachdem der Problem-Peer endlich mit seinen Nebeneinkünften aus der Presse ist, gibt er hier wieder eine Steilvorlage, ihm "Champagner-Sozialistentum" vorzuwerfen. Dass das Kanzler(innen)gehalt sicher im Vergleich zu Einsatz und Position lächerlich niedrig ist, ist unzweifelhaft. Das auf der anderen Seite auch nahezu alle Kosten eines Normal-Haushaltes nicht anfallen und die Pension sehr ordentlich ist, aber ebenso. Insgesamt ist also die Vergütung des Jobs sicher das kleinste Problem, in zu bekommen ist die wirkliche Aufgabe! Und mit solchen Statements rückt dies (leider!!) in weite Ferne.
Glückwunsch Fru Merkel, wer solche (politischen) Gegner hat, braucht sich selbst nicht zu mühen!
ustdigital beschaeftigen Sie
ustdigital
beschaeftigen Sie sich erstmal mit den aufgaben und arbeiten der politiker, dann geben Sie einen Kommentar ab
unabhaengig davon:
peer steinbrueck hofft wohl, dass er noch vor der wahl abgeloest wird, sonst sind solche aussagen nicht verstaendlich. anscheinend wurde er von steinmeiers und gabriels absagen ueberrascht, und musste den (Rot)Schwarzen Pe(t)er nehmen.
Lasst uns die Bezüge kürzen
Wer denkt die Schlauen sind jene, die dort arbeiten wo sie am meisten Kohle bekommen - also in der "freien Wirtschaft" - setzt Intelligenz mit Egoismus gleich.
Es gibt aber auch so etwas wie eine soziale Intelligenz die Verantwortung für die Gemeinschaft voraussetzt.
Wenn schon eine(r) regieren soll, dann jemand der dieses Attribut ins Amt mitbringt. Ein solcher Mensch wäre auch mit der Hälfte von dem zufrieden was die Regierungschefin momentan bekommt.
Mein Vorschlag:
Kürzen wir die Bezüge und machen wir so das Amt unattraktiver für Abzocker. Denn davon waren seit den 1980ern genug am Ruder.
@ichmeinjanur das ist doch
@ichmeinjanur
das ist doch bloedsinn, bei finanzbeamten ist der wirkungskreis eingeschraenkt, bei politikern auf bundesebene koennen Sie da kaum eine grenze ziehen, aber ein betaetigungsverbot fuer einen gewissen zeitraum wenn sie minister waren in dem bereich waeren sicher sinnvoll.
ansonsten:
politiker die fachknowhow haben sollten auch in ihren faechern eingesetzt werden, wenn sie danach arbeitslos sind, ist es doch klar, dass sie in ihren alten berufen oder innerhalb irhes kompetenzbereichs taetig werden.
aber fuer fachminister sollte ein wettbewerbsverbot fuer 2 oder 5 jahre stehen.
Was hat Steinbrück vor?
Wenn Herrn Steinbrück das Kanzlergehalt zu niedrig ist, warum kandidiert er für das Amt? Um die Diäten zu erhöhen, wahrscheinlich ...
vollkommen ersichtlich
das die wahl schon gelaufen ist. steinbrück demontiert sich selber und auch mit hilfe der medien,die ja sonst bei einigen politikern schweigsam werden,bei unpassenden aeusserungen.
schon seit einiger zeit kann man erkennen,dass das wahlergebnis bereits feststeht.
Vergleiche bringen zwar
Vergleiche bringen zwar Klarheit jedoch stört es all die die nicht betroffen sind. Frau Merkel macht eine richtig gute Arbeit mit hohem Zeitaufwand.
warum sagt der so was?
Frag mich, warum er so was sagt? Ist er die 5. Kolonne?
Eines ist klar und darüber
Eines ist klar und darüber sollte es meiner Ansicht nach gar keine Debatte geben:
Es sollte unser aller Bestreben sein, dass das eigene Land von den Besten der Besten regiert und gesteuert wird. Investoren sind weltweit dazu bereit dem Denker und Lenker eines erfolgreichen Unternehmens obszöne Gehälter zu zahlen um eben zukünftig weiteren Erfolg zu gewährleisten.
So und nicht anders sollte es sich auch mit Spitzenpolitikern verhalten, allerdings natürlich nicht mit dem gesamten in dieser Größe unnützen Kabinett.
Wenn wir allerdings nur diejenigen mit Berufung und ansonsten nur zweite oder dritte Geigen bekommen, da jeder gesund denkende Kandidat lieber in die Privatwirtschaft geht, dürfen wir uns nicht wundern. Eben so wenig über kontroverse Nebenbezüge und eigene Interessen.
Ob andere f. d. Gesellschaft wichtige Berufsstände im Verh. weniger bekommen sollte man gesondert diskutieren. Denn: Die Missstände in einem Zweig sollten kein Anlass dazu sein Fehler auf weitere anzuwenden.
Peer Steinbrück erfährt Kritik aus der Politik
Bislang ist der Bundestag durchsetzt von Leuten aus staatlichen oder in staatlicher Voll oder Teilträgerschaft stehenden Organisationen.
Für den genannten Personenkreis ist der Gang in die Politik attraktiv, da sich damit, neben Ruhm und Ehre, auch eine finanzielle Besserstellung, nicht zuletzt durch Erwerb neuer Anwartschaften, ergibt.
Erschlösse sich die Bundesrepublik neue Mandatsträgerkreise durch bessere Bezahlung, hätte es so Mancher der bisherigen Protagonisten schwer seine Position zu halten. Allein schon aus mathematischen Gründen.
Karriere ist immer relativ.
Nebelkerze
Steinbrücks Nebelkerze hat offenbar gezündet: alles echauffiert sich über die relativ unwichtige Höhe des Kanzler-Einkommens und kaum jemanden kümmert noch Steinbrücks bestens bezahlter "Neben"-Job als Redner bei Banken, Versicherungen und Anwaltskanzleien (!) - den er nach eigenen Angaben wohl locker "neben" seiner eigentlichen und gut bezahlten "Haupt"-Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter ausüben konnte.
Und vor allem sind auch die fast zwei Millionen Euro Beratungshonorar, die eine Anwaltskanzlei (!), die lt. Presseberichten auch für Banken (!) arbeitete, zur Ausarbeitung eines Gesetzes zur Bankenrettung (!) aus Steinbrücks früheren Ministerium erhalten hat, schon fast wieder vergessen.
Und die angeblich "linke" Nahles nimmt Steinbrück auch noch in Schutz. Und die Rest-Troika der SPD schweigt - auch dazu.
Gibt es eigentlich noch "Jusos" in der SPD?
Oder sonstige kritische Arbeitsgemeinschaften und Gewerkschaftler?
Oder nur noch Karrieristen?
Er ist doch kein Amatuer, oder doch?
Wer Kanzler werden will, muss aber doch ein Mindestmaß an Intelligenz, oder auch nur Kalkül, nachweisen. Diese Diskussion ist aber ebenso dumm wie nicht zielführend und somit zu 100% kontraproduktiv.
@mokky
Da bin ich ganz anderer Meinung. Das kann man so nicht einfach auf Egoismus beschränken. Jeder einzelne Mensch versucht fuer sich und die eigene Familie einen bestmoeglichen Lebensstandard zu gewährleisten. Daran ist auch ueberhaupt nichts falsch.
Fragen Sie sich einmal, an welchen Ecken und Enden Sie sich der gesellschaftlichen Situation wohl bewusst, dennoch sparen oder versuchen das bestmoeglichste Geschäft auszuhandeln. Und erzaehlen Sie mir nicht, dass Sie nicht sofort den Arbeitgeber wechseln, wenn man Ihnen das dreifache oder mehr bietet. ;-)
Ideale sind hier fehl am Platz. Wir sitzen im Haifischbecken und nur der Erfolg zaehlt. Wenn Sie glauben, dass sozialistische Ideale die Loesung aller Probleme sind, schauen Sie einmal ins Nachbarland Frankreich.
Was wir brauchen ist kein Gutmensch, der das Land nach bestem Wissen und Gewissen leitet, sondern einen knallharten, mit allen Wassern gewaschenen Experten, welcher allerdings auch loyal ist und hier endet es mit dem Geld.
@ kai_s
Beschäftigen sie sich bitte mit den Folgen dieser Aufgaben und Arbeit bevor Sie bestreiten was ich tgl. erlebe.
Deutschland geht es sicher nicht schlecht aber das ist in erster Linie verdienst der Menschen die mit ihrer tgl. Arbeit, teilweise Lohnverzicht und im guten Glauben an die Politik dazu beigetragen haben.
Sie haben Politikern geglaubt ihr Geld in private Vorsorge zu stecken und stellen jetzt fest das es in vielen Fällen ein Fehler war.
Sie bekommen von Politikern "geschönte" Statistiken vorgesetzt oder sollen dafür zahlen das die Wirtschaft sich Löhne von der Allgemeinheit subventionieren lässt.
Der Souverän soll zahlen für vergessene Stromleitungen,
energielastige Unternehmen, verplante Großprojekte wie Bahnhöfe und Flugplätze, für Bankenrettungen die auch durch Politiker auf Landesebene verzockt wurden usw. usw.
Das ein Land nur sehr Komplex zu regieren ist bestreitet doch keiner. Fachkräfte nicht Handheber.
re ichmeinjanur
"Jeder kleine Finanzbeamte darf nach Kündigung keinen Job bei einer Firma anfangen deren Steuersachen er bearbeitet hat"
Wo steht das?
Politiker
Zwei Dinge würde ich gern mal feststellen...
1.Ein Politiker ist ein Mensch der in der Wirtschaft keinen Erfolg hätte, es sei den als Politiker. Er wäre sonst ja nicht in die Politik gegangen. Deshalb ist auch ein so hohes Gehalt wie derzeit durchaus gerecht und mehr als ausreichend, immerhin sind nur wenige Politiker bis zur Rente in diesen gut bezahlten Jobs. Die Masse muss nach 4 oder 8 Jahren wieder normal werden.
2.Die SPD möchte regieren, Herr Steinbrück nicht. Der plant seinen Absprung in die Rente.
Guten Tag, wir wollen doch
Guten Tag,
wir wollen doch mal die Kirche im Dorf lassen, Peer Steinbrück spricht nur aus was viele denken.
Das Kanzlergehahlt ist für diese Tätigkeit leider nicht angemessen. Traurig und Lächerlich zugleich.
Unter anderem ist das Abgeordnetengehalt viel zu hoch,
und es solten Nebentätigkeiten verboten werden.
So würde auch dem Lobbyismus eine Tür verschlossen.
Meine gewählten Volksvertreter haben noch nie in meinem Sinne meine Anliegen vertreten.
Mit freudlichen Grüssen
Abgekartetes Spiel wäre einzige Erklärung
Merkel kommentiert die Vorlage Steinbrücks und erhält Sympathiepunkte. Als Gegenzug dafür hat die SPD Pluspunkte gegenüber dem Grünen Fressfeind.
Wen interessiert da das Fettnäpfchen? Die SPD war sowieso so gut wie tot. Gegen die geballte Macht der Kampagnen und PR ist kein Kraut gewachsen. Jeder noch so kleine Schritt in eine alternative Politik wird mit Argusaugen beobachtet. Und ein Abweichen mit Schimpf und Schande überschüttet. Entweder man wird gefressen oder gestreichelt. Steinbrück wird lieber als Finanzminister gestreichelt.
Es ist für mich die einzige Erklärung für das Verhalten Steinbrücks,
Ich hab's
Jetzt geht mir ein Licht auf. Peer will dass das, was die Agenda 2010 begonnen hat, endlich beendet wird. Der finale soziale Kahlschlag, die Ausbeutung der Arbeitenden und Leistenden Mittelschicht von oben und unten! Dazu hat er als Wunderwaffe schwarz/grün gewählt, eine Kombination aus Rechtsanwälten und Lehrern, sattes Bürgertum fern tasächlich nachprüfbarer Eigenleistung.
Nur so lässt sich erklären, dass er systematisch rot unwählbar macht. soviel Fleiß bei der Selbstzerfleischung gibt es aktuell nur bei den Gelben.....
@Nutzer
Das Dumme ist ja, dass wir KEIN Mittelmaß bezahlen, aber unteres Mittelmaß bekommen. *g*
@sumega
Doch das ist alles angekommen, der ganze Text und es ist so rübergekommen wie es gemeint ist.
Was glaubt dieser Mensch eigentlich.
Hat der Busfahrer der jeden Tag Kinder auf überfüllten Straßen fahren muss, die Krankenschwester auf die es Ankommt wenn es auf Leben und Tod geht, dem Polizisten der seinen Kopf gegen Schwerverbrecher hinhalten muss, der Volzugsbeamte der die Geselschaft schützt in dem er Kriminelle hinter Schloss und Riegel halten muss usw.
Haben diese Menschen alle keine Verantwortung?? Und verdienen nicht einmal ein Bruchteil dieses Menschen (dessen Namen ich nicht mehr Aussprechen will), die machen ihren Job nur sie Herr SPD Kandidat ihnen trau ich das um Gottes willen nicht zu.
mehr Lohn für Politik steigert nicht die Qualität...
Es ist ein irrglaube wenn wir den. Politikern mehr bezahlen dass die bessere Arbeit leisten!
Man sollte denen es verbieten andere Jobs nebenbei zu machen. Dafür bezahlen wir sie dass sie fürs Volk da sind undicht für neu reiche zahren die Einfluss gewinnen und das Volk mit lohn Dumping und Spaltung.
Schaut auf die unternehmen die machen Milliarden Gewinne. Den Arbeitern geht's aber trotzdem immer schlechter. Um die steuern wird sich auch noch gedrückt.
30. Dezember 2012 - 23:01 —
30. Dezember 2012 - 23:01 — karwandler
"'Jeder kleine Finanzbeamte darf nach Kündigung keinen Job bei einer Firma anfangen deren Steuersachen er bearbeitet hat'
Wo steht das?"
Im Arbeitsrecht (Paragraph müsste ich raussuchen) ist festgelegt, dass es Sperrfristen gibt wenn der neue Job mit der Tätigkeit im alten Job verbunden ist.
Typisches Beispiel:
Der Ingenieur oder Forscher in der Entwicklungsabteilung eines Betriebs B1 für Produkt P wechselt zur Konkurrenz in die Entwicklungsabteilung für das gleiche Produkt, also beispielsweise von Apples Iphone-Entwicklung zu Samsungs Galaxy-Entwicklungsteam.
30. Dezember 2012 - 22:31 —
30. Dezember 2012 - 22:31 — kai_s
"aber fuer fachminister sollte ein wettbewerbsverbot fuer 2 oder 5 jahre stehen."
Es gibt Branchen, in denen sind 2 bis 5 Jahre Berufsabstinenz (naja eher 5, 2 ist noch zu ertragen) das berufliche Todesurteil, beispielsweise für Chemiker oder Informatiker. In der Zeit kann, vor allem in innovativen Unternehmen, sich extrem viel verändert haben. Trotzdem wäre eine gewisse Sperre sicher nicht verkehrt, nur leider praktisch schwierig. Was ist, wenn der Politiker dann langzeitarbeitslos wird?
@ cynic: Nomen est omen
Zyniker sind mir eher suspekt. Und die Unterstellung, ich würde selbst meine Karriere nach dem Gehalt richten finde ich ziemlich dreist. Kennten wir uns wäre ich bei Ihnen wohl eher in der Schublade "Gutmensch".
Einige von uns sind tatsächlich "knallharte mit allen Wassern gewaschenen Experten". Die gibt es nämlich auch mit sozialem Gewissen.
Wer glauben Sie arbeitet für nichtstaatliche, vielleicht gar kirchliche Organisationen, für Umweltschutz, Solidarität und Menschenrechte? Es gibt jede Menge wichtige Jobs wo Menschen mehr Verantwortung für andere für weniger Gage übernehmen, als das in der freien Wirtschaft passiert. Und das sind Leute, die sich ganz bewusst dafür entschieden haben eine Arbeit zu tun die sie mit ihren ethischen Grundsätzen vereinbaren können.
Es läuft bei uns Menschen eben nicht immer wie da draußen in der Prärie, gerade weil wir die Möglichkeit haben, Enscheidungen nach unserem Gewissen zu treffen und nicht aufgrund eines Egoismus der sich als Instinkt ausgibt.
Millionen von Menschen können
Millionen von Menschen können von einen Vollzeitjob nicht mal leben und hier beschwert sich der Kanzlerkandidat über das Kanzlergehalt.
Einfach beschämend!
Und noch was...
Italien hat doch die Europaweit bestbezahlten Politiker. Naja... mehr braucht man da ja nicht sagen.
Mein erster Eindruck war...
Mein erster Eindruck war,
das Herr Steinbrück, das Gehalt der Kanzlerin nicht anspricht, sonder sein Gehalt was er mal beziehen möchte "wenn er denn mal Kanzler wird "
Auf Bitten der Mäßigungsinstanz neu formuliert
Ich denke, die Kanzlerin verdient nicht zu wenig im Vergleich mit Besitzern (oder besser: Besetzern)anderer, weniger verantwortungsvoller Posten. Vielmehr verdienen nicht wenige Herrschaften bei relativ geringer Verantwortung zu viel Geld. Gewöhnlich fangen sie damit nicht mal was Vernünftiges an und spielen damit herum. Herr Steinbrück blickt, was die Verdienstskala betrifft, immer nur in eine Richtung, von sich aus nach oben. So reicht es ihm nicht, dass er für Tätigkeiten, die er als Politiker ausführt (als Politiker soll er ja reden, argumentierte er selbst),bereits bezahlt wird, er will dafür auch noch seinen 'Marktwert' realisiert sehen. Das ist unverantwortlich. Er sollte sich erstmal wieder einfachen Dingen zuwenden, z.B. seine logischen Fähigkeiten weiterentwickeln. Über Intelligenzfragen wie z.B.: 'Welcher Name in dieser Reihe passt nicht zu den anderen: Luxemburg, Liechtenstein, Schweiz, Österreich, Ouagadougou?'.
@sumega
Der Ausschnitt ist eine winzige Frage aus einem sehr langen
Text, in dem es um INHALTE geht. Aber die öffentliche
Diskussion wird ja nur noch auf aus dem Zusammenhang
gerissene Aussagen gelenkt.
Das ändert nichts daran, dass ein(e) Kanzler/Kanzlerin in diesem Land weitaus mehr verdient, als beispielsweise ein Chefarzt oder Chirurg, die eine wesentlich höhere und unmittelbare Verantwortung für das Leben und die Gesundheit von Menschen tragen.
Ein Oberarzt oder Chefarzt verdient ca. 4000,- - 5000,- Euro monatlich.
Als Freiberufler können Summen von über 10.000 - 12.000 Euro erzielt werden
(im Gegensatz zum Kanzler oder Minister OHNE bezahlten Urlaub).
Und wie extrem hoch die Arbeitszeit und Belastung dieser Berufsgruppe ist,
dürfte ja gemeinhin bekannt sein.
Und die anderen?
Hier wird geschrieben, daß so ziemlich jeder Fabrikarbeiter am Band einen oberverantwortungsvollen Job hat, deshalb darf sinngemäß auch ein Kanzler nicht deutlich mehr als ersterer verdienen.
Es wird den Politikern vorgeworfen, daß sie nicht 24/7 für die Politik arbeiten. Macht der Fließbandarbeiter das? Nein, viele lassen den "Hammer fallen" wenn die Schicht um ist.
Jetzt frage ich mich welche hohe Verantwortung der Direktor von Bank , Krankenkasse, großen Unternehmen (Siemens, Telekom, ...) usw. trägt, daß er soviel mehr bekommt, üblicherweise sind da übrigens auch Pensionen dabei. Arbeiten diese Personen 24/7? Machen sie alles ohne Fehler und ohne Eigennutz?
Zudem frage ich mich welche große Verantwortung denn unsere "Fußballstars" oder Autorennfahrer oder oder oder tragen? Die arbeiten bestimmt auch nicht 24/7 oder?
Ich will Herrn Steinbrück nicht i.Schutz nehmen (wähle auch nicht "rot") und bin auch kein Politiker, aber die Werte in diesem Land sind schon "etwas" verschoben..
Bundeskanzler gegen Sparkassendirektor
Der gute Herr Steinbrück schein ein wenig zu vergessen, dass zig Sparkassendirektoren in Deutschland gibt und das es nur einen Platz mit dem Titel Bundeskanzler gibt.
Aus meiner Sicht gehört auf den Platz des Bundeskanzlers ein engagierten Bürger, der die Lasten des Amtes auch ein wenig aus LEIDENschaft am Dienst an der Allgemeinheit ansieht.. und das Entgelt, sowie die gut Altersentsorgung als Aufwandsentschädigung zu sehen ist!
Wir haben sehr viele engagierten Mitbürger, welche sich als Freiwillige für die Allgemeinheit einsetzen. Zig Menschen bei der freiwilligen Feuerwehr und anderen sozialen Organisation, welche auch für teils übermenschliche Leistungen nur einen geringe finanzielle Anerkennung erhalten..was würde passieren wenn diese Menschen mehr verlangen...?
Herr Steinbrück... keiner zwingt Sie den Posten des Bundeskanzlers anzustreben... Sie haben dem Volk bewiesen, dass Sie sehr gut auch ohne dieses Amts für sich sorgen können...
@ 31. Dezember 2012 - 0:16 — sonderbar
"Millionen von Menschen können von einen Vollzeitjob nicht mal leben und hier beschwert sich der Kanzlerkandidat über das Kanzlergehalt.
Einfach beschämend!"
Wann endlich begreift ihr Leute endlich, dass es nicht danach geht, ob jemand von Arbeit leben kann oder nicht! Es geht nach Angebot und Nachfrage und nach mittel- bis normal qualifizierter Arbeit besteht momentan eine geringere Nachfrage als Angebot da ist. Das kann man nicht wegdiskutieren, weils einem nicht passt.
Und Kanzler, Bundesminister, Abteilungsleiter im BM sind eben keine 08/15-Jobs, die jeder machen kann, der Willens ist, Klientelpolitik zu betreiben. Aber Vorurteile und Gemeinplätze sind ja so bequem.
Schade, lieber Peer
Schade, lieber Peer Steinbrück,
dass Dir Geld, also der schnöde Mammon wichtiger
zu sein scheint als Menschlichkeit
und Gerechtigkeit. Dich zwingt keiner zur Kandidatur,
du kannst gerne in die Wirtschaft wechseln,
aber die mögen auch nicht solche selbstverliebten Quertreiber.
Er hat noch nie einen
Wahlkampf gewonnen - und dabei bleibt es auch. Er kann`s eben nicht, und das obwohl in Deutschland Männer mit großer Klappe einen Vorteil haben - allerdings kommt es natürlich darauf an, was aus dier großen Klappe quillt ...
Die SPD muss einem nicht leid tun, sie haben ihr Elend (schon seit Schröder) selbst gewählt - bzw. diesmal haben sie dem Entschluss eines "Dreiergespanns" zugestimmt. SPD ... immer noch unwählbar ...
bundesbeamte
werden noch bis besoldungsstufe a7-8 (mittlerer dienst) nach dem dienstalter befördert.
darüber hinaus ist qualifikation gefragt. anders ausgedrückt: leistungsorientiert. obwohl dbzgl. die uhren in berlin und bonn anders zu ticken scheinen.
wenn ich auch mit p. steinbrück in vielem übereinstimme, so sollte er sich das ein mal vor augen halten.
wenn er eine höhere bezahlung für bundeskanzler fordert, dann muss diese leistungsbezogen sein.
aktuelles beispiel: merkel. das herumreisen von einem eu-, g8- oder g20-gipfel zum anderen (auf kosten des steuerzahlers und ohne vorzeigbare ergebnisse) oder das aussitzen koalitionsinterner querelen zeugt nicht von einer führungskraft, die aufgrund besonderer leistung noch höher entlohnt werden sollte.
im gegenteil!
außerdem is merkel ja mit ihrem einkommen zufrieden, wie sie selber sagt.
das wäre ich an ihrer stelle auch gewesen. ;-)
man sollte
versuchen, einigermaßen objektiv die berichterstattung a l l e r medien zu verfolgen. man wird bemerken, dass die aggressionen gegen steinbrück um so mehr zunehmen, je näher die bt-wahl rückt. wie man sieht, mit wachsendem erfolg.
warum? vmtl., weil st. ein mann ist, der auch den medien "übers maul" fährt, wenn er es für angebracht hält. weil denen die weichgespülten pressesprecher der regierung und der ministerien lieber sind.
haben einige die hosen voll? anders ist das steinbrück-bashing der letzten wochen nicht erklärbar.
ich frage mich, wieso st. nebenverdienste in den letzten jahren niemanden interessiert hat. weil er vielleicht jetzt als k-kandidat manchen zu gefährlich wird?
und warum traut sich niemand an die kanzlerin? ich bin übezeugt, dass sie neben schlechter politik auch andere leichen im keller hat. man könnte sagen, es spricht für sie, wenn noch nichts gefunden wurde. für mich das suspekt und die medien erst recht.
es gab/gibt keinen politiker mit einer weißen weste!