Wahrscheinlich können die Grünen die Bundestagswahl locker abwarten.
Wenn ihre Lieblingskoalition mit der SPD nicht gelingt, weil ein paar Stimen fehlen werden, können sie ja immer noch mit der Union zusammen regieren.
Wobei die Union sicher lieber mit der SPD einen etwas weniger fundamentalen Partner aussuchen würde. Denn sie haben ja unter anderem in Hamburg und im Saarland erlebt wie kompliziert Koalitionen mit den Grünen sein können.
In jedem Fall war die Entscheidung der Basis für Göring-Eckardt und gegen Roth bzw. Künast als Spitzenkandidatin neben Trittin eine gute Entscheidung, denn sie ist sicher leichter wählbar für eine breitere Schicht als die anderen beiden Damen.
Es wird jedenfalls spannend im September!
Die Frage ist, für wen sind die Grünen berechenbar - für die sogenannte "Wirtschaft" oder für die Wähler, die den Verlautbarungen der Grünen-Partei vor der Wahl vertrauen?
Die Entwicklung dieser Partei hat gezeigt, dass sie "Gnadenlos geschmeidig" ist, wie z.B. in einem gleichnamigen Leitartikel der Frankfurter Rundschau treffend beschrieben.
Der Stuttgarter Widerstand hat die Grünen schon gewarnt. Sie sollen sich nicht einbilden, dass gewählt wurden weil sie gute Politik gemacht haben.
Sie sind nur ein Stellvertreter des Protestes gegen die alten Machthaber. Es denken schon viele, dass es ein Fehler war sie zu wählen. Mangels Alternativen blieb einen wohl nichts über.
Dass es einen Politikwechsel in Berlin gibt, mit starken Grünen und einer gleichwertigen SPD.
Steinbrück wird jedenfalls wohl kaum alleine Kanzler werden. Die Grünen wird er brauchen.
Leider hat in den letzten Jahren keine andere Partei gezeigt, das sie wirklich bereit ist Verbraucher zu schützen. Die Energiewende ist bei der CDU ein Trauerspiel und das verschleppte Vorgehen wahrscheinlich aufgrund der Hoffnung begründet nach der politischen Karriere doch noch bei RWE und Co unter zu kommen.
Die Grünen versuchen zumindest einen direkteren Weg zu gehen. Das ist zwar nicht immer optimal oder wirkt ein wenig nach Adhoc Politik - dennoch ist das allemal besser als der Stillstand in den letzten 4 Jahren.
Deutschland würde ein Wechsel gut tun, denn nochmal 4 Jahre innenpolitischer Stillstand unter Merkel bringt das Land auch nicht weiter. Im Gegenteil!
Ich möchte mir Merkel nicht in einer Krise im Land vorstellen... momentan ist alles gut, das passt ihr sicherlich auch in den Kram
... sind die Grünen und die CDU die ideale Kombination, weil sie beide die Interessen der gleichen Zielgruppe vertreten und vom ähnlichen Wählerstamm ausgehen. Da die Grünen auch recht locker mit ihren Programmpunkten umgehen können (um es einmal so zu formulieren), würde mich eine schwarz-grüne Koalition nicht wundern.
Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit.
Und was Steinbrück so irrlichtert, das passt auch gut zu Rösler.
:-)
Am 30. Dezember 2012 um 14:52 von standarddeviation
Die Menschen sollten sich mal weniger mit Personen sondern mehr mit Inhalten der Parteien beschäftigen, denn die sind es, die dann das Leben der Menschen gestalten, die Inhalte der Parteien!
Dann würden die Menschen erkennen, dass die Grünen viele zukunftsweisende Inhalte haben. Die Grünen waren schon immer die Partei, die viele Jahre vor anderen Parteien Inhalte vertrat, die heute alle im Bundestag vertretenen Parteien ebenfalls vertreten, wie etwa die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien. Die Grünen sind die weitsichtigste Partei mit den nachhaltigsten Zukunftskonzepten und dahingehend allen anderen Parteien überlegen.
Die CDU besteht ja praktisch nur noch aus der Kanzlerin. Wenn man die Menschen fragt warum sie CDU wählen, dann kommt meist "wegen der Kanzlerin". Aber wenn man sie dann fragt wofür die Kanzlerin steht, können sie das nicht beantworten. Das sollte zu denken geben...
aber wen???
cdu/csu ich niemals. fdp: aua!!!! spd: haben sich selbst disqualifiziert. bleiben nur noch die grünen, denn linke, piraten etc. kann man tatsächlich leider nicht ernst nehmen, wenn mann die streitereien auf kommunaler ebene verfolgt. deutschland wird immer mehr zur bananenrepublik. ich versuche auch nur das geringere übel zu wählen, ist schwierig.
Katrin Göring-Eckardt, Gauck, Pfarrerstochter Merkel und andere vor ihnen..
Danke an die Grünen auch diesen Blödsinn mitzumachen. in Deutschland herrscht laut grundgesetz eine trennung von Kirche und Staat - und Leute in hohe Politische Ämter zu nehmen, die diesem grundsatz nicht entpsrechen zeugt nur von missachtung eben jenes wichtigen Grundsatzes unserer Gesellschaft. Würde irgendeine Partei einen Rabbiner oder einen Imam in hohe Ämter bringen? Wohl kaum..
Trittin, den würde ich vorbehaltslos wählen, auch Kühnast, Roth und wie sie alle heissen.. aber einen Kirchendiener brauche ich keinem politischen Amt... Aber so kommt man eben "in die Mitte".. schade um die Grünen, die waren mal echt wählenswert..
Was erhoffen Sie sich von einem Politikwechsel durch Grün-"Rot"?
Als Kohl noch Kanzler war, hofften auch viele auf einen Politikwechsel - was kam war Agenda 2010, Deregulierung des Arbeitsmarktes, wachsender Niedriglohnsektor, befristete Arbeitsverträge, Leiharbeit ... und der erste Auslandseinsatz deutscher Soldaten.
Die Fäden ziehen andere als "die überbezahlten Buttler der Großindustrie", wie Dieter Hildebrandt die Poltiker der großen Parteien schon vor über 20 Jahren nannte. Heute bestimmt letzlich das Finanzkapital.
Einen Politikwechsel kann nur erzwungen werden, indem sich immer mehr Menschen zusammenschließen und sich selbst für Ihre Belange einsetzen.
Die Programmatik und die Glaubwürdigkeit sind natürlich sehr wichtig. Aber vieles von der Stärke der Grünen machen die Personen an der Spitze aus.
In jeder Hinsicht ist die Partei die Linke da im Hintertreffen.
Ich frage mich, warum hier Leute immer an die alten Sachen erinnern, welche die Grünen falsch gemacht haben, als sie einmal als Juniorpartner an der Macht waren. Sie konnten sicher auch nicht immer so frei entscheiden.
Jeder Mensch hat schon Fehler gemacht und im idealfall darüber nachgedacht und die Fehler beseitigt bzw. würde diese Fehler wohl kein zweites mal machen. Ohne Fehler zu machen, kann sich niemand weiterentwickeln, auch keine Partei. Schlimm finde ich, wenn Parteien immer wieder die gleichen Fehler machen und sie trotzdessen immer weitergewählt werden.
Wie war das noch mit dem Benzinpreis? 5 DM wären ein korrekter Preis, tönten die Grünen. Und heute, bei gerade 60% dieses Wertes stimmen sie ein in das große Geheule aller Parteien über den gestiegenen Benzinpreis.
Ich war in Gorleben beim letzten Castor. Das war schon lange kein Heimspiel mehr für die Grünen, auch wenn Frau Roth sich medienwirksam an der Spitze auf die Gleise gesetzt hat.
Nein, die Grünen haben ihre Seele verkauft, ihre Gesinnung verraten. Heute buckeln sie vor den gleichen Lobbyisten wie alle anderen.
schade eigentlich. Vor 30 Jahen waren sie eine Alternative, heute sind sie Teil des Systems
Am 30. Dezember 2012 um 15:48 von AbseitsDesMains...
Ähnlich einer Frau Merkel haben sich die Grünen von ihren Idealen getrennt und machen nun erfolgreich Marketing in Sachen eigene Wahlerfolge: Sie sind windelweichgespült, frei von Ecken und Kanten und Verneinen den Leistungsgedanken, der unsere Gesellschaft trägt.
Kurz- und mittelfristig hat man so Erfolg. Langfristig machen sich die Grünen so überflüssig. Neue Protestformationen - die Piraten werden es wohl nicht mehr werden! - stehen in den Startlöchern mit frischem Geist und viel Idealismus.
Die Piraten haben die Grünen wachgerüttelt und ihnen gezeigt, wo handlungsbedarf besteht. Alle Parteien haben die Piraten lächerlich gemacht, deren Punkte aber EILIGST in die eigenen Programme versucht einzubinden.
Ich selbst habe die Grünen lange beobachtet und sie schnell für heuchlerisch befunden. Meine Meinung, keine Partei für mich.
Die Piraten ebenso.
Der Verdienst der Piraten besteht darin, den anderen Parteien ihre Schwächen zu zeigen. Manche Parteien wie die Grünen habens genutzt, andere wie die SPD habens nur versäumt. Lediglich lokale Jusoverbände haben Piratenthemen aufgenommen.
Bei den Grünen wird es aber Realität. Nachdem die Piraten ja irgendwie wieder abgetaucht sind.
Ich wusste gar nicht, dass die Grünen nur etwa 36.000 Mitglieder haben und damit weniger als die Piraten. Der Unterschied wird sein, dass die Basis der Grünen wesentlich geschlossener ist - und Beiträge zahlt.
Auch ich habe mich geärgert das die Grünen Ihre Ideale verraten haben, vor allen bei den Kriegseinsätzen. Ein Ideal ist zwar ein heeres Ziel, aber die Realität fordert nun mal Konzessionen ab. Deshalb sehe ich viele Ihre Entscheidungen als Reifeprozess an. Aber sie haben Ihre Ziele nie aus den Augen verloren, wie die basisdemokratische Wahl der Parteispitze gezeigt hat. Und sie eiern nicht wie CDU/ SPD oder erst recht die FDP herum. Ja, auch sie sind ständig von Lobbyisten umgeben und lassen sich sicherlich vom Kommerz blenden. Aber bisher hat kein Grüner Abgeordneter wegen Steuerbetrug oder Ähnlichen Vorteilsnahmen, die in den anderen Volkparteien üblich sind, Schlagzeilen gemacht.
Angela Merkel ist jetzt gegen Atomkraft und Wehrpflicht? Von den gut 80 Millionen Einwohnern dieses Landes wissen vermutlich 79 Millionen, dass Sie damit völlig falsch liegen. Und Sie wissen es auch. Traurig, dass sie es nicht schreiben....
verrät die Interessen und lang gewachsenen Werte des eigenen Volkes so nachhaltig wie die Grünen und werden dabei noch gewählt. Das sagt viel über dieses Land und seine Menschen und seine letzten 60 Jahre aus.
die anderen Parteien kommen immer noch mit dem schwachsinnigen Wachstum. Gerade der Südwesten hat kein Wachstum mehr notwendig. Es geht um Lebensqualität, ja auf hohem Niveau, das gebe ich zu. Aber die Themen sind doch eindeutig hautsächlich ökologischer Natur. Was nützt uns unser Reichtum, wenn unsere Umwelt nicht mehr mitmacht. Ach ja, es gibt keinen Klimawandel usw.?
Zum Beispiel hoffe ich, dass die Grünen sich gegen das soganannte Fracking stark machen. Lieber fahre ich mit dem Fahrrad und nehme alles Mögliche in Kauf, als dass ich auf sauberes Trinkwasser verzichte. OK, ich weiß, das sieht noch lange nicht jeder so - aber halt hier im Südwesten, wo viele Bürger schon alles Mögliche und Notwendige schon besitzen gibt es immer mehr Leute.
Zumal mehr Zeugs, das man besitzt nur belastet. OK, ein Luxusproblem. Wers nicht glaubt kommt halt mal nach Stuttgart und schwätzt mit de Leit.
Grüße
JohnBowie
Richtig. Es gibt eigentlich zwei Sorten von Parteien: Einerseits Die Grünen, die sich wirklich Gedanken um Sinn und Nachhaltigkeit machen. Und andererseits alle anderen Parteien, incl. Linken, die ihre alten Klientelvorstellungen verfolgen und darüber hinaus nicht sonderlich aufmerksam sind.
Am 30. Dezember 2012 um 17:02 von ende dreißig schwul
bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.
Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation
meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.
Am 30. Dezember 2012 um 17:14 von mach kenso zores
Die Grünen haben den Waffenhandel oder gar Kriege nie befürwortet. Was soll sich da geändert haben? Von welchen Kriegen sprechen Sie überhaupt?
Und Hartz-IV war einfach nötig. Die Sozialsysteme kommen auf Dauer nicht ohne Reforman aus. Nur Gießkannenprinzip ist doch eher hohler Populismus.
Ich war im Herbst 2010 in Gorleben. Dort waren Berliner Grüne deutlich sicht- und hörbar, auch Roth, Trittin habe ich dort angetroffen. Ob sie bei jedem Castor-Transport dort erscheinen sollen, mögen die Leser selbst entscheiden, von anderen Parteien war jedenfalls damals nichts zu sehen.
@Harz-IV-Ossi: 36000 Grüne haben teilgenommen, geben tut es wohl um 60 000, zahlend und oft auch "nachhaltig" aktiv.
Diese Neu Schwarzen sind doch mitverantwortlich für Sozialabbau, Verschleppung der Energiewende, Kriegseinsätze und sie sind die neuen Juniorpartner der CDU, wenns wie zu hoffen mit der SPD nicht klappt.
Am 30. Dezember 2012 um 18:07 von migrations hint...
Den Artikel finde ich gut, er trifft die Grünen und die bundesdeutsche Parteienlandschaft eben. Auch mich als Frau hat das Bild mit Winfried Kretschmann und Fritz Kuhn beeindruckt, bisschen behäbig, aber sehr glaubwürdig.
Die Linken sind mir programmatisch zu wenig aussagekräftig und zu populistisch. Die Piraten haben offenbar kaum Ausdauer, sind zerstritten und verstecken sich regelrecht vor ihren Wählerinnen.
Am 30. Dezember 2012 um 18:11 von migrations hint...
Die Grünen bringe ich überhaupt nicht mit Sozialabbau zusammen. Sozialpolitik muss aber auch mehr sein, als nur Geben. Die Grünen können das vermutlich recht vernünftig einordnen.
Außerdem: Wenn jemand die Energiewende verschleppt hat, dann sicher nicht die Grünen.
Oh weh, um das Erinnerungsvermögen steht es schlecht in diesem Land. Wissen Sie tatsächlich nicht mehr, was Herrn Özdemir 2002 zum Rücktritt veranlasste? "Hunzinger-Affäre" und "Bonusmeilen-Skandal"? Ihr letzter Satz ist eine glatte Unwahrheit. Aber offenbar geht es so wie Ihnen sehr vielen Grünen-Anhängern. Eine Erinnerungs-Halbwertszeit von 2 Jahren, da bleibt nach 10 Jahren nicht mehr viel übrig. War da was?
"mit dem Rammbock"
oder Schleppnetz?
passende Bezeichnungen!
der GRÜNEN Jeden und Selbstbetrug funktioniert, wenn man denn sich des Verstärkers sicher weiß,
und immer wieder wie zum Beweis,
wird Baden Württembergs „Tsunami Glück“ aufgeführt.
Der Bevölkerungs- Zustimmung für GRÜNEN Politik?
mit sogar 1% mehr als die SPD,
mit ihren schlappen 15% Stimmenanteil
bei den Landtagswahl auf ganze 16% Stimmenanteil gekommen sind, das entspricht 1,2 Mill. Wähler
in Baden Württembergern,
wobei 500Tsd. Stimmen, direkt auf die mediale Berichterstattung rund um dieses Seebeben vor Japan und "Fukushima" zurück zu führen sind.
Das bedarf Bewunderung,
wenn die GRÜNEN, bei 12 Mill. Baden Württembergern für jeden 10ten sprechen, eine medialen Präsenz erleben, als wenn weit mehr als die Hälfte gemeint sind.
'Und Hartz-IV war einfach nötig. Die Sozialsysteme kommen auf Dauer nicht ohne Reforman aus. Nur Gießkannenprinzip ist doch eher hohler Populismus.'
Harz-IV implizit als 'Reform' eines Sozialsystems zu bezeichnen, erlauben sich in erster Linie diejenigen, die nicht von Harz-IV betroffen sind - z.B. fast aussnahmslos die bürgerliche Klientel der Grünen.
Harz-IV ist nicht das Gegenteil des Gießkannenprinzips - es handelt sich um eine widerrechtliche Legitimierung elementarer Verstöße gegen Menschen- und Grundrechte und die Betroffenen wählen folgerichtig und im eigenen Interesse besser links und keine grüne FDP.
@erstaunt: Eine Erinnerungs-Halbwertszeit von 2 Jahren, da bleibt nach 10 Jahren nicht mehr viel übrig.
Immerhin ein Zweiunddreißigstel, wenn ich mich nicht verrechnet habe. Aber was wollen Sie damit sagen?
Ja, Cem Özdemir musste wegen einer Bonusmeilen-Affaire seinen Hut nehmen. Ist das eine Todsünde? Ist man dann für ewig in die Hölle verbannt?
Die Grünen sind die einzige im Bundestag vertretene Partei, die nicht so sehr auf Personen, sondern mehr auf Inhalte setzt.
Das größte Projekt Deutschlands, die Energiewende, kann nur vernünftig gelingen wenn Grüne das Ganze managen. Und die Grünen werden dabei auch und vor allem auf soziale Gerechtigkeit achten.
So konservativ wie alle meinen sind die Grünen auch nicht.
So waren die Grünen beispielsweise mit WEITEM zeitlichen Abstand die ersten, die die gleichgeschlechtliche Ehe einführen wollten. Zwischen 2001 und 2005 ging das unter rot-grün leider nicht (obwohl die Grünen es gewollt hätten), weil erstens rot-grün im Bundesrat keine Mehrheit hatte und zweitens weil die SPD damals noch nicht soweit war dazu stehen zu können. Wenn die Grünen ohne CDU/CSU als Partner an die Macht kämen, dann würde endlich auch diese Verletzung von Grundrechten von schwulen, lesbischen und bisexuellen Menschen endgültig beseitigt, wie schon längst in einigen anderen eurpäischen Ländern.
Am 30. Dezember 2012 um 18:41 von klein blond rasiert
Im Herbst 2013 darf ich zum erstem Mal wählen und werde vermutlich die Grünen wählen, weil ich sie total cool finde. Die Piraten sprechen mich als Frau eher nicht so an.
"Ich wusste gar nicht, dass die Grünen nur etwa 36.000 Mitglieder haben und damit weniger als die Piraten."
Falsch! Die Grünen haben ca. 60.000 Mitglieder und haben jetzt die FDP überholt. Sie sind damit von der Mitgliederzahl und nach den Umfragen in der Bevölkerung ganz eindeutig die dritte Kraft in Deutschland. Ohne die Grünen ist damit eine Koalition, außer einer Großen Koalition, nicht mehr denkbar.
Stimme zu: 2012 war ein gutes Jahr für die Grünen, weil sie ihre Basis verbreitern konnten, zB Stuttgart. In der Relation Mitgliederzahl zu Erfolg sind sie sehr effizient.
Aber für mich nicht wählbar (war ganz früher anders). Themenwahl und Gebaren sind mir zu viel auf Minderheiten und reflexhafte Intoleranz gegenüber dem Mehrheitswillen ausgerichtet. Sie wollen den Willen einer Minderheit durchsetzen, die sich besser artikuliert als andere. Das sehen wir am Wunsch zum Herabsetzen von Beteiligungsquoren bei Abstimmungen. Ihre "Zukunftsthemen" sind entweder geschickt geklaut oder von anderen Parteien aufgegriffen. Also brauche ich die Grünen nicht.
Gut finde ich ihren Wandel zu Realität, zB bei Auslandseinsätzen oder der Sozialgesetzreform unter Schröder. Ein grüner BMVg - warum nicht?
Manche Kommentare sind scho schräg: Sie können Frau Merkel nicht für den Beruf ihres Vaters (Pastor) in Sippenhaft nehmen. Diese Form der Trennung von Staat und Kirche ist im GG nicht vorgesehen.
„Das programmatische Arsenal des Traditionskonservativismus hat sich erschöpft. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Konservativismus verschwunden ist, er hat sich lediglich neue Inhalte gesucht. Seinen Grundimpuls, die moralische Entrüstung, haben auch die grünen Neukonservativen beibehalten. Statt über laxe Sitten, eine verlotterte Sexualmoral und schlechte Erziehung erregt sich der neue Konservative über zu stark motorisierte Autos, Konsumgeilheit und sozialen Egoismus. Beide Konservativismen eint jedoch – und das ist der Kern jedes Konservativismus – die Idee allgemeingültiger Werte, die wiederum politische Eingriffe in die Lebensentwürfe jedes Einzelnen legitimieren. Wer dieser Moral nicht genügt, hat nicht einfach ein anderes Wertesystem. Er versündigt sich vielmehr. Die gemeinsame emotionale Basis von traditionellen und neuen Konservativen ist Angst. Genauer: die Angst vor der Unberechenbarkeit moderner Lebenswelten."
"Aber bisher hat kein Grüner Abgeordneter wegen Steuerbetrug oder Ähnlichen Vorteilsnahmen, die in den anderen Volkparteien üblich sind, Schlagzeilen gemacht."
So der user tamarixz.
Wenn solche Sätze veröffentlicht werden, darf man sich nicht wundern, wenn die Unwahrheit als solche genannt wird. Mit der Ehrlichkeit ist das so eine Sache.
Und wenn Sie Özdemir ansprechen: wer den Menschen in diesem Land mit Moral und Anstand kommt, muss sich auch an diesen Maßstäben messen lassen. Seine sozialromantischen Appelle klingen angesichts von Bonusmeilenflügen wenig überzeugend. Ich spreche ihm keine Lernfähigkeit ab, ethisches Verhalten betreffend, aber keiner soll sagen, die Grünen hätten das untadelige Verhalten gepachtet. In Stuttgart demonstrieren sie seit einem Jahr eindrucksvoll, wie man Posten und Pöstchen, -wohldotiert- an die eigene Gefolgschaft verteilt und damit die Landesverwaltung weiter aufbläht. Gespart wird dann bei den Angestellten des Landes. Sehr überzeugend, die Grünen!
die Olivgrünen haben sich schon lange von ihren wurzeln und ihren früheren Zielen verabschiedet.
Sie haben schon jetzt das Erbe der hoffentlich bald unter gehenden FDP angetreten und ihre Klientel aus der sog. Mitte der Gesellschaft übernommen.
Sie sind wie die FDP, sowohl mit der SPD als auch mit CDU/CSU kompatibel und werden trotz und unter großem verbalen Getöse, immer die Politik der gehobenen Mittelschicht und der Superreichen vertreten.
Dieser Trend hat mit Fischer, Schlauch, Baer, Metzger, Kuhn, Trittin und Roth begonnen, als sie in der Schröder-Regierung für deutsche Kriegsbeteiligung, den größten Sozialabbau und die Zerstörung des Sozialstaates sorgten.
Er wird fortgesetzt, mit Trittin, Kuhn, Roth, Özdemir, Kretschmann, Göring-Eckart und anderen.
Die Entwicklung ist kontinuierlich und ausschließlich auf den Machterwerb und die Regierungsbeteiligung gerichtet.
Einen Politikwechsel durch die Grünen braucht weder CDU noch SPD zu befürchten. Die Grünen sind angekommen.
klar waren die Grünen 2010 in Dannenberg. War ja auch nicht zu übersehen. Es mag ein subjektiver Eindruck von mir gewesen sein, über die Grünen wurde negativ gesprochen, sowohl innerhalb der Gemeinde als auch vom Podium aus.
Die Grünen haben die besten spin doctors der Republik und deswegen wird es auch ein gutes nächstes Jahr. Bis zum Herbst. Denn dann wird sich die Koalitionsfrage stellen. Soziodemografisch ist die Partei der Besserverdienenden vor allem durch abgesicherte Beamte und Mitarbeiter des öffenlichen Dienstes geprägt. Die sollen zu den Kleinbürger der CDU/CSU passen? Die Vorbehalte der SPD kommen nicht von ungefähr. Die etatistischen Sozis lassen ihre Politik von den grünen Beamten umsetzen. Wer ist da Koch und wer ist Kellner?
Und inhaltlich? Versprochen wird zur Zeit allen alles, frei nach dem Motto: Don't be evil. In der Substanz wird dann aber mit der Erfahrung des Pulloverstrickers von einem Stromnetz auf Basis lokaler, kleiner Einspeisung geträumt.
Harz-IV ist nicht das Gegenteil des Gießkannenprinzips - es handelt sich um eine widerrechtliche Legitimierung elementarer Verstöße gegen Menschen- und Grundrechte
Wie bitte? Hartz-IV ist doch kein Verstoß gegen Menschenrechte. Eher im Gegenteil.
Nein - Sie haben sich sich im Gegenteil nicht verhört. Zum Beispiel hat die Nachkommenschaft unterpriviligierter Gesellschaftsschichten auch signifikant schlechtere Zukunftsaussichten - das ist ein Faktum, keine Behauptung.
Wenn andererseits einem Menschen aufgrund seiner Genese Chancen zu seiner Entwicklung versagt bleiben, handelt es sich um eine Missachtung der Menschenrechte.
Was ich nicht verstehe, ist, warum jemand unter dem Pseudonym 'Hartz-IV-Ossi' derartige Stellungnahmen veröffentlicht.
Freie Partnerwahl für die Grünen ??
Wahrscheinlich können die Grünen die Bundestagswahl locker abwarten.
Wenn ihre Lieblingskoalition mit der SPD nicht gelingt, weil ein paar Stimen fehlen werden, können sie ja immer noch mit der Union zusammen regieren.
Wobei die Union sicher lieber mit der SPD einen etwas weniger fundamentalen Partner aussuchen würde. Denn sie haben ja unter anderem in Hamburg und im Saarland erlebt wie kompliziert Koalitionen mit den Grünen sein können.
In jedem Fall war die Entscheidung der Basis für Göring-Eckardt und gegen Roth bzw. Künast als Spitzenkandidatin neben Trittin eine gute Entscheidung, denn sie ist sicher leichter wählbar für eine breitere Schicht als die anderen beiden Damen.
Es wird jedenfalls spannend im September!
Berechenbar?
Die Frage ist, für wen sind die Grünen berechenbar - für die sogenannte "Wirtschaft" oder für die Wähler, die den Verlautbarungen der Grünen-Partei vor der Wahl vertrauen?
Die Entwicklung dieser Partei hat gezeigt, dass sie "Gnadenlos geschmeidig" ist, wie z.B. in einem gleichnamigen Leitartikel der Frankfurter Rundschau treffend beschrieben.
soll das ein witz sein?
"Die Grünen sind durch solche Kehrtwenden nicht aufgefallen."
und was ist mit dem mittragen des jugoslawienkriegs und hartz4??!?! ich würd fast sagen, die grünen haben sich gewendet wie sonst kaum einer
Die Grünen sollten ganz vorsichtig sein
Der Stuttgarter Widerstand hat die Grünen schon gewarnt. Sie sollen sich nicht einbilden, dass gewählt wurden weil sie gute Politik gemacht haben.
Sie sind nur ein Stellvertreter des Protestes gegen die alten Machthaber. Es denken schon viele, dass es ein Fehler war sie zu wählen. Mangels Alternativen blieb einen wohl nichts über.
Würde mir wünschen
Dass es einen Politikwechsel in Berlin gibt, mit starken Grünen und einer gleichwertigen SPD.
Steinbrück wird jedenfalls wohl kaum alleine Kanzler werden. Die Grünen wird er brauchen.
Leider hat in den letzten Jahren keine andere Partei gezeigt, das sie wirklich bereit ist Verbraucher zu schützen. Die Energiewende ist bei der CDU ein Trauerspiel und das verschleppte Vorgehen wahrscheinlich aufgrund der Hoffnung begründet nach der politischen Karriere doch noch bei RWE und Co unter zu kommen.
Die Grünen versuchen zumindest einen direkteren Weg zu gehen. Das ist zwar nicht immer optimal oder wirkt ein wenig nach Adhoc Politik - dennoch ist das allemal besser als der Stillstand in den letzten 4 Jahren.
Deutschland würde ein Wechsel gut tun, denn nochmal 4 Jahre innenpolitischer Stillstand unter Merkel bringt das Land auch nicht weiter. Im Gegenteil!
Ich möchte mir Merkel nicht in einer Krise im Land vorstellen... momentan ist alles gut, das passt ihr sicherlich auch in den Kram
für die Wähler...
... sind die Grünen und die CDU die ideale Kombination, weil sie beide die Interessen der gleichen Zielgruppe vertreten und vom ähnlichen Wählerstamm ausgehen. Da die Grünen auch recht locker mit ihren Programmpunkten umgehen können (um es einmal so zu formulieren), würde mich eine schwarz-grüne Koalition nicht wundern.
Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit.
Und was Steinbrück so irrlichtert, das passt auch gut zu Rösler.
:-)
Grüne Inhalte sind zukunftsweisend
Die Menschen sollten sich mal weniger mit Personen sondern mehr mit Inhalten der Parteien beschäftigen, denn die sind es, die dann das Leben der Menschen gestalten, die Inhalte der Parteien!
Dann würden die Menschen erkennen, dass die Grünen viele zukunftsweisende Inhalte haben. Die Grünen waren schon immer die Partei, die viele Jahre vor anderen Parteien Inhalte vertrat, die heute alle im Bundestag vertretenen Parteien ebenfalls vertreten, wie etwa die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien. Die Grünen sind die weitsichtigste Partei mit den nachhaltigsten Zukunftskonzepten und dahingehend allen anderen Parteien überlegen.
Die CDU besteht ja praktisch nur noch aus der Kanzlerin. Wenn man die Menschen fragt warum sie CDU wählen, dann kommt meist "wegen der Kanzlerin". Aber wenn man sie dann fragt wofür die Kanzlerin steht, können sie das nicht beantworten. Das sollte zu denken geben...
demokraten wählen
aber wen???
cdu/csu ich niemals. fdp: aua!!!! spd: haben sich selbst disqualifiziert. bleiben nur noch die grünen, denn linke, piraten etc. kann man tatsächlich leider nicht ernst nehmen, wenn mann die streitereien auf kommunaler ebene verfolgt. deutschland wird immer mehr zur bananenrepublik. ich versuche auch nur das geringere übel zu wählen, ist schwierig.
Mehr Pfaffen in die Politik!
Katrin Göring-Eckardt, Gauck, Pfarrerstochter Merkel und andere vor ihnen..
Danke an die Grünen auch diesen Blödsinn mitzumachen. in Deutschland herrscht laut grundgesetz eine trennung von Kirche und Staat - und Leute in hohe Politische Ämter zu nehmen, die diesem grundsatz nicht entpsrechen zeugt nur von missachtung eben jenes wichtigen Grundsatzes unserer Gesellschaft. Würde irgendeine Partei einen Rabbiner oder einen Imam in hohe Ämter bringen? Wohl kaum..
Trittin, den würde ich vorbehaltslos wählen, auch Kühnast, Roth und wie sie alle heissen.. aber einen Kirchendiener brauche ich keinem politischen Amt... Aber so kommt man eben "in die Mitte".. schade um die Grünen, die waren mal echt wählenswert..
@MrEnigma: Politikwechsel
Was erhoffen Sie sich von einem Politikwechsel durch Grün-"Rot"?
Als Kohl noch Kanzler war, hofften auch viele auf einen Politikwechsel - was kam war Agenda 2010, Deregulierung des Arbeitsmarktes, wachsender Niedriglohnsektor, befristete Arbeitsverträge, Leiharbeit ... und der erste Auslandseinsatz deutscher Soldaten.
Die Fäden ziehen andere als "die überbezahlten Buttler der Großindustrie", wie Dieter Hildebrandt die Poltiker der großen Parteien schon vor über 20 Jahren nannte. Heute bestimmt letzlich das Finanzkapital.
Einen Politikwechsel kann nur erzwungen werden, indem sich immer mehr Menschen zusammenschließen und sich selbst für Ihre Belange einsetzen.
Starke Grüne
Die Programmatik und die Glaubwürdigkeit sind natürlich sehr wichtig. Aber vieles von der Stärke der Grünen machen die Personen an der Spitze aus.
In jeder Hinsicht ist die Partei die Linke da im Hintertreffen.
warum immer an die alten Sachen erinnern?
Ich frage mich, warum hier Leute immer an die alten Sachen erinnern, welche die Grünen falsch gemacht haben, als sie einmal als Juniorpartner an der Macht waren. Sie konnten sicher auch nicht immer so frei entscheiden.
Jeder Mensch hat schon Fehler gemacht und im idealfall darüber nachgedacht und die Fehler beseitigt bzw. würde diese Fehler wohl kein zweites mal machen. Ohne Fehler zu machen, kann sich niemand weiterentwickeln, auch keine Partei. Schlimm finde ich, wenn Parteien immer wieder die gleichen Fehler machen und sie trotzdessen immer weitergewählt werden.
Die Grünen haben sich gewandelt
Wie war das noch mit dem Benzinpreis? 5 DM wären ein korrekter Preis, tönten die Grünen. Und heute, bei gerade 60% dieses Wertes stimmen sie ein in das große Geheule aller Parteien über den gestiegenen Benzinpreis.
Ich war in Gorleben beim letzten Castor. Das war schon lange kein Heimspiel mehr für die Grünen, auch wenn Frau Roth sich medienwirksam an der Spitze auf die Gleise gesetzt hat.
Nein, die Grünen haben ihre Seele verkauft, ihre Gesinnung verraten. Heute buckeln sie vor den gleichen Lobbyisten wie alle anderen.
schade eigentlich. Vor 30 Jahen waren sie eine Alternative, heute sind sie Teil des Systems
Der bequeme Weg: Everybodys Darling
Ähnlich einer Frau Merkel haben sich die Grünen von ihren Idealen getrennt und machen nun erfolgreich Marketing in Sachen eigene Wahlerfolge: Sie sind windelweichgespült, frei von Ecken und Kanten und Verneinen den Leistungsgedanken, der unsere Gesellschaft trägt.
Kurz- und mittelfristig hat man so Erfolg. Langfristig machen sich die Grünen so überflüssig. Neue Protestformationen - die Piraten werden es wohl nicht mehr werden! - stehen in den Startlöchern mit frischem Geist und viel Idealismus.
Dank den Piraten
Die Piraten haben die Grünen wachgerüttelt und ihnen gezeigt, wo handlungsbedarf besteht. Alle Parteien haben die Piraten lächerlich gemacht, deren Punkte aber EILIGST in die eigenen Programme versucht einzubinden.
Ich selbst habe die Grünen lange beobachtet und sie schnell für heuchlerisch befunden. Meine Meinung, keine Partei für mich.
Die Piraten ebenso.
Der Verdienst der Piraten besteht darin, den anderen Parteien ihre Schwächen zu zeigen. Manche Parteien wie die Grünen habens genutzt, andere wie die SPD habens nur versäumt. Lediglich lokale Jusoverbände haben Piratenthemen aufgenommen.
Bereit zum Entern
Bei den Grünen wird es aber Realität. Nachdem die Piraten ja irgendwie wieder abgetaucht sind.
Ich wusste gar nicht, dass die Grünen nur etwa 36.000 Mitglieder haben und damit weniger als die Piraten. Der Unterschied wird sein, dass die Basis der Grünen wesentlich geschlossener ist - und Beiträge zahlt.
@iRG3NDW3R
Die Piraten haben die Grünen wachgerüttelt und ihnen gezeigt, wo handlungsbedarf besteht.
Glaube kaum, dass das nötig war. Keine Partei ist so wach für die wirklichen Themen, wie die Grünen.
Ja, die Grünen sind gereift!
Auch ich habe mich geärgert das die Grünen Ihre Ideale verraten haben, vor allen bei den Kriegseinsätzen. Ein Ideal ist zwar ein heeres Ziel, aber die Realität fordert nun mal Konzessionen ab. Deshalb sehe ich viele Ihre Entscheidungen als Reifeprozess an. Aber sie haben Ihre Ziele nie aus den Augen verloren, wie die basisdemokratische Wahl der Parteispitze gezeigt hat. Und sie eiern nicht wie CDU/ SPD oder erst recht die FDP herum. Ja, auch sie sind ständig von Lobbyisten umgeben und lassen sich sicherlich vom Kommerz blenden. Aber bisher hat kein Grüner Abgeordneter wegen Steuerbetrug oder Ähnlichen Vorteilsnahmen, die in den anderen Volkparteien üblich sind, Schlagzeilen gemacht.
Grüne sind nie überflüssig
@AbseitsDesMainstreams:
Kurz- und mittelfristig hat man so Erfolg. Langfristig machen sich die Grünen so überflüssig.
Wohl kaum.
Neue Protestformationen - die Piraten werden es wohl nicht mehr werden! - stehen in den Startlöchern mit frischem Geist und viel Idealismus.
Achwas. Welche denn?
Angela Merkel ist jetzt gegen
Angela Merkel ist jetzt gegen Atomkraft und Wehrpflicht? Von den gut 80 Millionen Einwohnern dieses Landes wissen vermutlich 79 Millionen, dass Sie damit völlig falsch liegen. Und Sie wissen es auch. Traurig, dass sie es nicht schreiben....
Keine Partei
verrät die Interessen und lang gewachsenen Werte des eigenen Volkes so nachhaltig wie die Grünen und werden dabei noch gewählt. Das sagt viel über dieses Land und seine Menschen und seine letzten 60 Jahre aus.
30. Dezember 2012 - 15:24 — Hartz-IV-Ossi
"Neue Protestformationen - die Piraten werden es wohl nicht mehr werden! - stehen in den Startlöchern mit frischem Geist und viel Idealismus.
Achwas. Welche denn?"
-> Die Linke
Tja,
die anderen Parteien kommen immer noch mit dem schwachsinnigen Wachstum. Gerade der Südwesten hat kein Wachstum mehr notwendig. Es geht um Lebensqualität, ja auf hohem Niveau, das gebe ich zu. Aber die Themen sind doch eindeutig hautsächlich ökologischer Natur. Was nützt uns unser Reichtum, wenn unsere Umwelt nicht mehr mitmacht. Ach ja, es gibt keinen Klimawandel usw.?
Zum Beispiel hoffe ich, dass die Grünen sich gegen das soganannte Fracking stark machen. Lieber fahre ich mit dem Fahrrad und nehme alles Mögliche in Kauf, als dass ich auf sauberes Trinkwasser verzichte. OK, ich weiß, das sieht noch lange nicht jeder so - aber halt hier im Südwesten, wo viele Bürger schon alles Mögliche und Notwendige schon besitzen gibt es immer mehr Leute.
Zumal mehr Zeugs, das man besitzt nur belastet. OK, ein Luxusproblem. Wers nicht glaubt kommt halt mal nach Stuttgart und schwätzt mit de Leit.
Grüße
JohnBowie
Gehts noch?
"Neue Protestformationen - die Piraten werden es wohl nicht mehr werden! - stehen in den Startlöchern mit frischem Geist und viel Idealismus.
Achwas. Welche denn?"
@Nachtwind: -> Die Linke
Haha. Mehr muss ich wohl nicht sagen.
@JohnBowie
Richtig. Es gibt eigentlich zwei Sorten von Parteien: Einerseits Die Grünen, die sich wirklich Gedanken um Sinn und Nachhaltigkeit machen. Und andererseits alle anderen Parteien, incl. Linken, die ihre alten Klientelvorstellungen verfolgen und darüber hinaus nicht sonderlich aufmerksam sind.
@Nachtwind
Was sollte an der Partei "Die Linke" innovativ sein? Außerdem steht sie in keinen Startlöchern. Zu welchem Start denn auch?
"Die Grünen sind durch solche Kehrtwenden nicht aufgefallen."
Ein Witz,wenn man sich anguckt wofür die Grünen mal standen.
Aus Pazifismus wurde Krieg und Waffenhandel
Aus neuen Gesellschaftsformen wurde Hartz 4
Aus Umverteilung wurde,naja doch es wurde umverteilt,aber nicht von oben nach unten sondern andersrum.
Kommentare zu den Grünen
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@Aokiji18
Die Grünen haben den Waffenhandel oder gar Kriege nie befürwortet. Was soll sich da geändert haben? Von welchen Kriegen sprechen Sie überhaupt?
Und Hartz-IV war einfach nötig. Die Sozialsysteme kommen auf Dauer nicht ohne Reforman aus. Nur Gießkannenprinzip ist doch eher hohler Populismus.
@messingsound - Behauptungen vs. Tatsachen
Ich war im Herbst 2010 in Gorleben. Dort waren Berliner Grüne deutlich sicht- und hörbar, auch Roth, Trittin habe ich dort angetroffen. Ob sie bei jedem Castor-Transport dort erscheinen sollen, mögen die Leser selbst entscheiden, von anderen Parteien war jedenfalls damals nichts zu sehen.
@Harz-IV-Ossi: 36000 Grüne haben teilgenommen, geben tut es wohl um 60 000, zahlend und oft auch "nachhaltig" aktiv.
Neu Schwarze
Diese Neu Schwarzen sind doch mitverantwortlich für Sozialabbau, Verschleppung der Energiewende, Kriegseinsätze und sie sind die neuen Juniorpartner der CDU, wenns wie zu hoffen mit der SPD nicht klappt.
nachhaltige Grüne
Den Artikel finde ich gut, er trifft die Grünen und die bundesdeutsche Parteienlandschaft eben. Auch mich als Frau hat das Bild mit Winfried Kretschmann und Fritz Kuhn beeindruckt, bisschen behäbig, aber sehr glaubwürdig.
Die Linken sind mir programmatisch zu wenig aussagekräftig und zu populistisch. Die Piraten haben offenbar kaum Ausdauer, sind zerstritten und verstecken sich regelrecht vor ihren Wählerinnen.
@pecunarius
Die Grünen bringe ich überhaupt nicht mit Sozialabbau zusammen. Sozialpolitik muss aber auch mehr sein, als nur Geben. Die Grünen können das vermutlich recht vernünftig einordnen.
Außerdem: Wenn jemand die Energiewende verschleppt hat, dann sicher nicht die Grünen.
@tamarixz 15:19
Oh weh, um das Erinnerungsvermögen steht es schlecht in diesem Land. Wissen Sie tatsächlich nicht mehr, was Herrn Özdemir 2002 zum Rücktritt veranlasste? "Hunzinger-Affäre" und "Bonusmeilen-Skandal"? Ihr letzter Satz ist eine glatte Unwahrheit. Aber offenbar geht es so wie Ihnen sehr vielen Grünen-Anhängern. Eine Erinnerungs-Halbwertszeit von 2 Jahren, da bleibt nach 10 Jahren nicht mehr viel übrig. War da was?
immer wieder!
"mit dem Rammbock"
oder Schleppnetz?
passende Bezeichnungen!
der GRÜNEN Jeden und Selbstbetrug funktioniert, wenn man denn sich des Verstärkers sicher weiß,
und immer wieder wie zum Beweis,
wird Baden Württembergs „Tsunami Glück“ aufgeführt.
Der Bevölkerungs- Zustimmung für GRÜNEN Politik?
mit sogar 1% mehr als die SPD,
mit ihren schlappen 15% Stimmenanteil
bei den Landtagswahl auf ganze 16% Stimmenanteil gekommen sind, das entspricht 1,2 Mill. Wähler
in Baden Württembergern,
wobei 500Tsd. Stimmen, direkt auf die mediale Berichterstattung rund um dieses Seebeben vor Japan und "Fukushima" zurück zu führen sind.
Das bedarf Bewunderung,
wenn die GRÜNEN, bei 12 Mill. Baden Württembergern für jeden 10ten sprechen, eine medialen Präsenz erleben, als wenn weit mehr als die Hälfte gemeint sind.
Das wäre im Kolosseum nicht möglich gewesen.
@mach kenso zores
'Und Hartz-IV war einfach nötig. Die Sozialsysteme kommen auf Dauer nicht ohne Reforman aus. Nur Gießkannenprinzip ist doch eher hohler Populismus.'
Harz-IV implizit als 'Reform' eines Sozialsystems zu bezeichnen, erlauben sich in erster Linie diejenigen, die nicht von Harz-IV betroffen sind - z.B. fast aussnahmslos die bürgerliche Klientel der Grünen.
Harz-IV ist nicht das Gegenteil des Gießkannenprinzips - es handelt sich um eine widerrechtliche Legitimierung elementarer Verstöße gegen Menschen- und Grundrechte und die Betroffenen wählen folgerichtig und im eigenen Interesse besser links und keine grüne FDP.
Grüne Erinnerung
@erstaunt:
Eine Erinnerungs-Halbwertszeit von 2 Jahren, da bleibt nach 10 Jahren nicht mehr viel übrig.
Immerhin ein Zweiunddreißigstel, wenn ich mich nicht verrechnet habe. Aber was wollen Sie damit sagen?
Ja, Cem Özdemir musste wegen einer Bonusmeilen-Affaire seinen Hut nehmen. Ist das eine Todsünde? Ist man dann für ewig in die Hölle verbannt?
Die neugewonnen Konservativen
Die neugewonnen Konservativen Wähler haben aber auch einen nicht zu vergessenden Preis: eher linke und B'90-Wähler... Wäre schön, auch davon zu lesen.
Nicht Personen sondern Themen und Inhalte
Die Grünen sind die einzige im Bundestag vertretene Partei, die nicht so sehr auf Personen, sondern mehr auf Inhalte setzt.
Das größte Projekt Deutschlands, die Energiewende, kann nur vernünftig gelingen wenn Grüne das Ganze managen. Und die Grünen werden dabei auch und vor allem auf soziale Gerechtigkeit achten.
So konservativ wie alle meinen sind die Grünen auch nicht.
So waren die Grünen beispielsweise mit WEITEM zeitlichen Abstand die ersten, die die gleichgeschlechtliche Ehe einführen wollten. Zwischen 2001 und 2005 ging das unter rot-grün leider nicht (obwohl die Grünen es gewollt hätten), weil erstens rot-grün im Bundesrat keine Mehrheit hatte und zweitens weil die SPD damals noch nicht soweit war dazu stehen zu können. Wenn die Grünen ohne CDU/CSU als Partner an die Macht kämen, dann würde endlich auch diese Verletzung von Grundrechten von schwulen, lesbischen und bisexuellen Menschen endgültig beseitigt, wie schon längst in einigen anderen eurpäischen Ländern.
Das erste Mal
Im Herbst 2013 darf ich zum erstem Mal wählen und werde vermutlich die Grünen wählen, weil ich sie total cool finde. Die Piraten sprechen mich als Frau eher nicht so an.
@Hartz-IV-Ossi
"Ich wusste gar nicht, dass die Grünen nur etwa 36.000 Mitglieder haben und damit weniger als die Piraten."
Falsch! Die Grünen haben ca. 60.000 Mitglieder und haben jetzt die FDP überholt. Sie sind damit von der Mitgliederzahl und nach den Umfragen in der Bevölkerung ganz eindeutig die dritte Kraft in Deutschland. Ohne die Grünen ist damit eine Koalition, außer einer Großen Koalition, nicht mehr denkbar.
gutes Jahr - aber nicht wählbar
Stimme zu: 2012 war ein gutes Jahr für die Grünen, weil sie ihre Basis verbreitern konnten, zB Stuttgart. In der Relation Mitgliederzahl zu Erfolg sind sie sehr effizient.
Aber für mich nicht wählbar (war ganz früher anders). Themenwahl und Gebaren sind mir zu viel auf Minderheiten und reflexhafte Intoleranz gegenüber dem Mehrheitswillen ausgerichtet. Sie wollen den Willen einer Minderheit durchsetzen, die sich besser artikuliert als andere. Das sehen wir am Wunsch zum Herabsetzen von Beteiligungsquoren bei Abstimmungen. Ihre "Zukunftsthemen" sind entweder geschickt geklaut oder von anderen Parteien aufgegriffen. Also brauche ich die Grünen nicht.
Gut finde ich ihren Wandel zu Realität, zB bei Auslandseinsätzen oder der Sozialgesetzreform unter Schröder. Ein grüner BMVg - warum nicht?
Manche Kommentare sind scho schräg: Sie können Frau Merkel nicht für den Beruf ihres Vaters (Pastor) in Sippenhaft nehmen. Diese Form der Trennung von Staat und Kirche ist im GG nicht vorgesehen.
Die grünen sind die neuen Konservativen
„Das programmatische Arsenal des Traditionskonservativismus hat sich erschöpft. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Konservativismus verschwunden ist, er hat sich lediglich neue Inhalte gesucht. Seinen Grundimpuls, die moralische Entrüstung, haben auch die grünen Neukonservativen beibehalten. Statt über laxe Sitten, eine verlotterte Sexualmoral und schlechte Erziehung erregt sich der neue Konservative über zu stark motorisierte Autos, Konsumgeilheit und sozialen Egoismus. Beide Konservativismen eint jedoch – und das ist der Kern jedes Konservativismus – die Idee allgemeingültiger Werte, die wiederum politische Eingriffe in die Lebensentwürfe jedes Einzelnen legitimieren. Wer dieser Moral nicht genügt, hat nicht einfach ein anderes Wertesystem. Er versündigt sich vielmehr. Die gemeinsame emotionale Basis von traditionellen und neuen Konservativen ist Angst. Genauer: die Angst vor der Unberechenbarkeit moderner Lebenswelten."
Zu lesen in Cicero online vom 10. September 2011.
@Hartz-IV-Ossi
"Aber bisher hat kein Grüner Abgeordneter wegen Steuerbetrug oder Ähnlichen Vorteilsnahmen, die in den anderen Volkparteien üblich sind, Schlagzeilen gemacht."
So der user tamarixz.
Wenn solche Sätze veröffentlicht werden, darf man sich nicht wundern, wenn die Unwahrheit als solche genannt wird. Mit der Ehrlichkeit ist das so eine Sache.
Und wenn Sie Özdemir ansprechen: wer den Menschen in diesem Land mit Moral und Anstand kommt, muss sich auch an diesen Maßstäben messen lassen. Seine sozialromantischen Appelle klingen angesichts von Bonusmeilenflügen wenig überzeugend. Ich spreche ihm keine Lernfähigkeit ab, ethisches Verhalten betreffend, aber keiner soll sagen, die Grünen hätten das untadelige Verhalten gepachtet. In Stuttgart demonstrieren sie seit einem Jahr eindrucksvoll, wie man Posten und Pöstchen, -wohldotiert- an die eigene Gefolgschaft verteilt und damit die Landesverwaltung weiter aufbläht. Gespart wird dann bei den Angestellten des Landes. Sehr überzeugend, die Grünen!
@erstaunt
Sorry, damit kann ich nich viel anfangen, das ist mir zu viel moralischer Zeigefinger.
Die Grünen oder besser
die Olivgrünen haben sich schon lange von ihren wurzeln und ihren früheren Zielen verabschiedet.
Sie haben schon jetzt das Erbe der hoffentlich bald unter gehenden FDP angetreten und ihre Klientel aus der sog. Mitte der Gesellschaft übernommen.
Sie sind wie die FDP, sowohl mit der SPD als auch mit CDU/CSU kompatibel und werden trotz und unter großem verbalen Getöse, immer die Politik der gehobenen Mittelschicht und der Superreichen vertreten.
Dieser Trend hat mit Fischer, Schlauch, Baer, Metzger, Kuhn, Trittin und Roth begonnen, als sie in der Schröder-Regierung für deutsche Kriegsbeteiligung, den größten Sozialabbau und die Zerstörung des Sozialstaates sorgten.
Er wird fortgesetzt, mit Trittin, Kuhn, Roth, Özdemir, Kretschmann, Göring-Eckart und anderen.
Die Entwicklung ist kontinuierlich und ausschließlich auf den Machterwerb und die Regierungsbeteiligung gerichtet.
Einen Politikwechsel durch die Grünen braucht weder CDU noch SPD zu befürchten. Die Grünen sind angekommen.
30. Dezember 2012 - 16:51 — haTochen
klar waren die Grünen 2010 in Dannenberg. War ja auch nicht zu übersehen. Es mag ein subjektiver Eindruck von mir gewesen sein, über die Grünen wurde negativ gesprochen, sowohl innerhalb der Gemeinde als auch vom Podium aus.
don't be evil
Die Grünen haben die besten spin doctors der Republik und deswegen wird es auch ein gutes nächstes Jahr. Bis zum Herbst. Denn dann wird sich die Koalitionsfrage stellen. Soziodemografisch ist die Partei der Besserverdienenden vor allem durch abgesicherte Beamte und Mitarbeiter des öffenlichen Dienstes geprägt. Die sollen zu den Kleinbürger der CDU/CSU passen? Die Vorbehalte der SPD kommen nicht von ungefähr. Die etatistischen Sozis lassen ihre Politik von den grünen Beamten umsetzen. Wer ist da Koch und wer ist Kellner?
Und inhaltlich? Versprochen wird zur Zeit allen alles, frei nach dem Motto: Don't be evil. In der Substanz wird dann aber mit der Erfahrung des Pulloverstrickers von einem Stromnetz auf Basis lokaler, kleiner Einspeisung geträumt.
Eher Konservativer
Die Grünen sind auch nicht mehr dass, was sie einmal waren.
Ganz klar, sie sind diejenigen, die sich verändert haben.
@Rosa L.
Harz-IV ist nicht das Gegenteil des Gießkannenprinzips - es handelt sich um eine widerrechtliche Legitimierung elementarer Verstöße gegen Menschen- und Grundrechte
Wie bitte? Hartz-IV ist doch kein Verstoß gegen Menschenrechte. Eher im Gegenteil.
@Hartz-IV-Ossi
Nein - Sie haben sich sich im Gegenteil nicht verhört. Zum Beispiel hat die Nachkommenschaft unterpriviligierter Gesellschaftsschichten auch signifikant schlechtere Zukunftsaussichten - das ist ein Faktum, keine Behauptung.
Wenn andererseits einem Menschen aufgrund seiner Genese Chancen zu seiner Entwicklung versagt bleiben, handelt es sich um eine Missachtung der Menschenrechte.
Was ich nicht verstehe, ist, warum jemand unter dem Pseudonym 'Hartz-IV-Ossi' derartige Stellungnahmen veröffentlicht.