Kommentare

Geringe Nachfrage...

Würde mich nicht wundern, wenn die Leute die Kirche als mitverantwortlich sehen für Mißbrauchsfälle.

Als Betroffener gerade bei einer Stelle anzurufen, die als mitverantwortlich gesehen wird würde mich ebenfalls abschrecken.

Netter Versuch, liebe Kirche...

Wer ruft denn schon an einer Hotline an....

die von denen errichtet wurde, die den Mißbrauch nicht aktiv bekämpften oder vielleicht sogar duldeten und vertuschten.

Jeder Anrufer kann sich ausmalen, dass bei dieser Hotline eher im Vordergrund steht die Opfer davon abzuhalten in die Öffentlichkeit zu gehen als intensiv die Dinge aufzuarbeiten.

Die katholische Kirche ist nunmal nicht gerade dafür bekannt, dass sie offensiv mit den Verfehlungen ihres irdischen Personals umgeht.

Was sollte diese unsinnige

Was sollte diese unsinnige Netzseite auch bedeuten? Wenn ein Kind missbraucht wurde, gehe ich zur Polizei und nicht an die Vorgesetzten des Täters damit er nach alter Kirchentradition "versetzt" wird!

So so

Jetzt wird die Hotline abgeschaltet. Anscheinend sieht die Katholische KJirche ihre Schuld als beglichen. Ich dachte mir schon das diese Aktion nicht von dauer ist. Selbst wenn nur ein Fall im Monat auftaucht ist diese Hotline richtig, wobei, wenn das ein Katholischer Geistlicher war der den Übergriff vollzogen hat. Da währe ich auch nicht erpicht darauf genau diesen Verein zu kontaktieren. Bei der Vergangenheit des unter dem Teppich kehrens und des decken der Schuldigen. Da kann man mit Hilfe nicht rechnen.

Im Bericht: Die Bundesregierung will Geld bereitstellen

In katholischen Einrichtungen kam es zu sexuellem Mißbrauch. Die katholische Kirche erhebt Kirchensteuern. Warum sollte der Staat für Entschädigungsleistungen zuständig sein, wo die Solvenz der Kirche ausser Frage steht?

fehlte das vertrauen?

es ist für mich wahrscheinlich, dass der institution in der es zahlreiche opfer des missbrauchs gab keine beratung zugetraut wurde. schade, dass die kirche nicht versucht hat, offen mit den fällen umzugehn und schritte gegangen ist, vertauen neu aufzubauen. ist dies eine hotline die gut besetzt ist und damit hilfe anbieten kann, oder wird beschwichtigt, abgelenkt, alles auf das jüngste gericht verschoben? ohne wissen ob sie hilfreich war hinterlässt mich das abschalten weder traurig noch erfreut.

Falsche Nummer

...die wahre Hotline für Missbrauchsfälle in der Katholischen Kirche ist 110.

Die Katholische Kirche hat nicht die hoheitliche Aufgabe Straftatbeständen in der Kirche nachzugehen.

Das wäre so, als ob wir uns an eine Mafia-Hotline wenden sollten, wenn von uns Schutzgeld erpresst wird.

Norden

Netter Versuch

die Öffentlichkeit glauben zu lassen man tut was, und gleichzeitig ein neues Instrument der Vertuschung zu schaffen.

Ich muss mich Vorkommentatoren anschliesen. Die richtige Nummer ist die 110.

Na das ist aber ein Zufall...

Na das erstaunt mich jetzt aber, dass Menschen, die durch Angestellte der Kirche missbraucht worden sind, dann nicht bei der Kirche anrufen um sich da Rat zu holen! Vollkommen unverständlich!!

Die Missbrauchshotline ist die 110.

Bravo

Alle bisherigen Kommentatoren sind sich in einem Punkt einig: Diese Hotline ist so überflüssig wie ein Kropf.

@dummschwätzer hat geschrieben: "dass bei dieser Hotline eher im Vordergrund steht die Opfer davon abzuhalten in die Öffentlichkeit zu gehen als intensiv die Dinge aufzuarbeiten."

Ein Dummschwätzer ist der nicht, denn besser kann man es nicht ausdrücken. Die vertuschen weiter wie bisher und diese Hotline war ein Mittel, die Opfer mit frommer Salbaderei von der irdischen Justiz abzuhalten: "Sie werden in der Hölle schmoren!"

Nein, spätere Hölle muss nicht sein, aber Knast schon heute wäre gut.

Vielleicht

sollte die katholische Kirche, das Geld, daß sie bisher in diese Hotline gesteckt hat, einer unabhängigen Initiative zu stiften und die Täter konsequent zu verfolgen und der Justiz zuzuführen.

Diese Hotline war verlogener Quatsch.

Gruß, zopf.

allen bisherigen kommentaren...

ist auch gemein, dass sie die gesamte angelegenheit auf der basis ihrer ablehnung der kirche beleuchten. sie schrecken dabei vor haeme nicht zurueck, und ich finde, das nuetzt den opfern, ob sie diese institution nun angenommen haben oder nicht, auch nicht besonders.

aus der reaktion spricht im grunde nur die enttaeuschung darueber, dass der eindruck eines reihenweisen und fast bandenmaessigen missbrauchs durch die katholische kirche, wie sie uns von den medien innerhalb der letzten jahre glauben gemacht worden ist, nicht zutrifft.

mit anderen worten: missbrauch hat es gegeben, auch oder gar besonders unter geistlichen, aber nicht in dem ausmass, dass man dafuer eine oeffentliche beratungsstelle haette einrichten muessen.

das haette man frueher und leichter einsehen koennen.

Friedrich Spee

"...eines reihenweisen und fast bandenmäßigen Mißbrauchs durch die k.K. , wie sie uns von den Medien innerhalb der letzten Jahre glauben gemacht worden ist, nicht zutrifft". Sie urteilen in Ihrem KOmmentar aus dem GEFÜHL heraus. Das sollte man nicht, denn Sie liegen mit dieser Aussage gleich zweimal falsch:
1. Häme ist die kritische Haltung der Kommentatoren
überhaupt nicht, eher die Erfahrung und das Wissen,
was diese Institution, die sich "Kirche" nennt, im
Lauf der Geschichte alles angerichtet hat. (Man lese
Deschner: Kriminalgeschichte des Christentums)
2. die Medien wollten Ihrer Meinung nach glauben machen,
daß es reihenweise Mißbrauch gab. Stimmt das etwa
nicht? Hielten Sie die Augen geschlossen, als eine
Hiobsbotscahft nach der anderen durch die Presse
ging? Was ist bloß aus diesen armen Opfern geworden,
daß Sie das so bagatellisieren müssen?

Pure Realsatire

mehr kann man dazu kaum sagen.
Die Täter offerieren eine Beratungshotline und wundern sich darüber, dass die kaum frequentiert wird...

Warum dort anrufen ?

Als Grundvoraussetzung für eine Therapie ist das Ende des Missbrauches und die Lösung vom Täter. Die Kirche als Institution hat nicht direkt missbraucht, wird aber durch die "Würdenträger" direkt vertreten und hat nicht geholfen, als sie hätte helfen können- im Gegenteil. Eine Vertrauensbasis -welche thrapeutisch auch unverzichtbar ist- kann somit gar nicht hergestellt werden, ohne in der Opferrolle stecken zu bleiben. Ich kann mir schwer vorstellen, das ein Opfer in der Lage ist zwischen Kirche als (unterstützende) Institution und "Würdenträger" als Täter zu trennen. Vielleicht ist das im Kopf möglich. Aber der Bauch spielt da nicht mit. Klare Grenzen existieren ja gerade durch den Missbrauch nicht mehr. Wer Glück hat, schafft es gegen Ende einer Therapie sich für oder gegen die Kirche zu entscheiden. Es wäre dann eine selbständige und bewusste Entscheidung. Aber nicht am Anfang...

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