Da suche ich mir gleich mal einen beliebten aus, unser Baby kommt ja bald….diese Woche oder nächste oder übernächste…und wir haben noch immer keinen Jungennamen. Wäre ja grausam, wenn wir ihn rufen und es kommen NICHT gleich drei verschiedene angerannt.
Auch unseren Mädchennamen (es wird wohl ein Mädchen) sollten wir noch einmal auf etwas Bekannteres anpassen ;-)
Nein, ganz ehrlich, ich finde es wichtig, dass ein Kind einen INDIVIDUELLEN (es gibt auch schöne zeitlose Namen, die weder altmodisch klingen noch zu modern) Namen bekommt, daher nehme ich diese Top10-Listen immer her, um die Namen von unserer Liste zu streichen. So schön Hannah auch ist - der kommt so nur noch als Zweitname in Frage.
Finde alle Mädchennamen, die auf "a" enden überhaupt nicht schön: Anna, Lea, Julia, Mira, Lara, Laura, Alea, Milena,Lena, Annalena, Mia, Pia, Hanna, Maria,
Nana, Marta, Maja, Meira, Sia, Sina, Lisa, Rena, Nora,
Lina, usw. hört sich irgendwie alles gleich an.
Da bevorzuge ich z.B. französische, skandinavische Namen.
Ich würde nicht einmal meine(n) Hu(ü)nd(in) so nennen.
Aber das dürfte angesichts der immer dümmer werdenden Bevölkerung auch keine Rolle spielen.
Ich bin ja gespannt, ab wann dann die Namensgebung mit Nummern beginnt.
Vielleicht sollte man endlich den Eltern das Recht einräumen, die Namen selbst zu vergeben, statt vor den Standesämtern Wartemärkchen mit aufgedrucktem Vornamen auszugeben. Hat campact schon eine Offensive gestartet? Die Politik sollte endlich mal was tun, damit wieder mehr Eltern bereit sind, kleine Brunhilden und Friedriche in die Welt zu setzen. *ironieundwichtigkeitsmodusoff*
...was einem der Schlagzeilenjounalismus da so vorsetzt. Ich würde gerne einmal in genauen Zahlen aufgelöst sehen, wie man darauf kommt, immer wieder zu behaupten, "Mohammed" sei inzwischen der häufigste Vorname für Kinder in Stadt/Land XY. Vor allem wüsste ich gerne, welche Namen als Formen von "Mohammed" da subsumiert werden.
Man muss ja auch bedenken, dass hierzulande "nur" 5% der Bevölkerung Muslime sind und diese nicht annähernd so kinderreich sind, wie mancher einer denken mag.
Unter den vielen Muslimen, die ich kenne, gibt es jedenfalls nur einen "Muhammad" (was jetzt natürlich nicht repräsentativ sein muss).
Ob wohl meine Vorkommentatoren alle schon Kinder (benannt) haben? (Ja,einer bekommt bald eins.) Da kann man nur Hoffen,dass alle Möchtegern-Individualisten gleichgesinnte Partner haben.Denn wenn man ganz reell vor DER Namensentscheidung steht,ist es oft schwer sich zu einigen.Das weiss ich aus - zum Glück - eigener Erfahrung.Deshalb ist es vor zweieinhalb Jahren auch "nur" ein Luis geworden. :-)
Unsere Kinder sind inzwischen alle (drei) zwischen 12 und 18 Jahre alt. Und trotzdem tauchen alle drei Namen immer noch in den hier genannten Top 10 auf. Und wir haben nicht auf irgendwelche "Best-of-Listen" geguckt bei der Namensauswahl. Ich denke, das läuft irgendwie zyklisch, hat etwas mit Zeitgeschmack zu tun. Ist auch nicht schlimm. In meiner Großvatergeneration hießen halt viele Adolf, Hermann oder Franz und in meiner Generation Martin, Andreas (5 in meiner damaligen Klasse!) oder Michael (auch noch 3).
Ich bin nur froh, dass die vielen englischen und französischen Namen offenbar auf dem Rückzug sind. Aber auch diese Namen sind letztlich nur Geschmackssache...
Mohammed ist in Deutschland relativ selten. In anderen westeuropäischen Staaten dagegen sehr häufig. In Deutschland gibt es viele Menschen mit türkischen Migrationshintergrund. In der Türkei werden traditionell sehr viele verschiedene Namen vergeben, daher ist Mohammed nicht so häufig. In anderen Ländern mit islamischer Kultur sieht das häufig anders aus und viel mehr Kinder werden Mohammed genannt. Daher ist der Name in anderen europäischen Ländern, ín denen Menschen aus größtenteils anderen Ländern als die Türkei einwanderten, deutlich häufiger.
Nicht abschrecken lassen. Nur weil es die häufigsten Namen sind, heißt es nicht das viele Kinder so heißen. Es kommt immer auf die Gesamtverteilung in Deutschland an und die ist zur Zeit sehr sehr breit. Es ist also keinesfalls so, dass 10 von 100 Kindern Ben heißen, sondern vermutlich eher 1 von 100. Beim Platz 2 sieht das dann noch viel niedriger aus.
Früher war es insbesondere bei den Jungennamen so, dass dort die Verteilung viel enger war. Somit kann es durchaus sein, dass ein Name der vor 100 Jahren Platz 20 belegt hatte, insgesamt häufiger vorkam als eine heutige Nummer eins.
Damit wären die Chancen sehr hoch, dass es nur eine Hannah pro Schulklasse gibt:)
Im Zeitalter der Abkürzungen werden auch die Namen schlanker, versteht sich. Immerhin gibt es bei dreibuchstabigen Namen bei einem 24ger Alphabet immer noch 24 hoch 3 (=13824) verschiedene Möglichkeiten, wie z.B. "Pst, komm doch mal her!" oder "Sir, die Gabel bitte!".
Bei der Durchsicht der gesamten, angeblich beliebtesten Vornamen, musste ich feststellen, dass mein Mann und ich wohl doch (obwohl gerade Mitte 30) zu altmodisch geworden sind.
Wir haben unsere Tochter Ann-Catherine genannt, also fernab von den Spitzenreitern die hier genannt worden sind. Jeder wird sicher aufschreien, das was wir einen Namen genommen haben der englischer Herkunft ist, stimmt, ich bin auch Kanadierin, mein Mann Deutscher.
Canadas TOP 10 in Sachen Namen waren folgende zum Tragen gekommen, ich nenne hier nur die ersten drei Plätze: Für Mädchen: Emma, Sophia u. Olivia – für Jungen: Liam, Ethan u. Jackson, alle Namen sagten uns nicht zu.
Ich finde auch, man sollte den Namen wählen mit dem das Kind später auch zu Recht kommt und nicht evtl. Spott ausgesetzt wird. Listen hin oder her, entscheidend ist doch wohl, der Name ist tragbar und führt nicht zu Irritationen.
Bei und war es auch schwer, gerade gegen den Trend sein, aber keine Buchstaben nehmen die hier und wo anders auf der Welt nicht existieren, bzw. mein geliebtes å, schon war Åke oder Mårten tabu! :( das würde meine Kinder zwar den Bezug etwas klauen, aber hier noch verstanden werden! Kinder können so grausam sein...
Auch wenn es alles eine Sache des eigenen Geschmacks ist, ist erkennbar das vor allem Eltern oder Alleinerziehende der sozialen Unterschicht ihren Kinder teils seltsame Übernamen von Jay-William Gandalf Merlin geben um die Einzigartigkeit und sich selber darzustellen. Die Traurigkeit ist leider das dies zumeist die neuen Kevins werden, bei denen man am Namen schon erkennen wird welche Schulbildung sie haben. Wenn die Eltern nur halbwegs soviel Energie in die Erziehung wie in die Namenssuche stecken würden dann wäre das schon ein positiver Anfang. Ein Name bedeutet im Grunde nicht viel.
Und wo ist der Name
Und wo ist der Name "Mohammed" in der Liste???
Jungennamen
Da suche ich mir gleich mal einen beliebten aus, unser Baby kommt ja bald….diese Woche oder nächste oder übernächste…und wir haben noch immer keinen Jungennamen. Wäre ja grausam, wenn wir ihn rufen und es kommen NICHT gleich drei verschiedene angerannt.
Auch unseren Mädchennamen (es wird wohl ein Mädchen) sollten wir noch einmal auf etwas Bekannteres anpassen ;-)
Nein, ganz ehrlich, ich finde es wichtig, dass ein Kind einen INDIVIDUELLEN (es gibt auch schöne zeitlose Namen, die weder altmodisch klingen noch zu modern) Namen bekommt, daher nehme ich diese Top10-Listen immer her, um die Namen von unserer Liste zu streichen. So schön Hannah auch ist - der kommt so nur noch als Zweitname in Frage.
Geschmacksache
Finde alle Mädchennamen, die auf "a" enden überhaupt nicht schön: Anna, Lea, Julia, Mira, Lara, Laura, Alea, Milena,Lena, Annalena, Mia, Pia, Hanna, Maria,
Nana, Marta, Maja, Meira, Sia, Sina, Lisa, Rena, Nora,
Lina, usw. hört sich irgendwie alles gleich an.
Da bevorzuge ich z.B. französische, skandinavische Namen.
Was für interessante Namen....
Ich würde nicht einmal meine(n) Hu(ü)nd(in) so nennen.
Aber das dürfte angesichts der immer dümmer werdenden Bevölkerung auch keine Rolle spielen.
Ich bin ja gespannt, ab wann dann die Namensgebung mit Nummern beginnt.
Namensvergabeverfahren
Vielleicht sollte man endlich den Eltern das Recht einräumen, die Namen selbst zu vergeben, statt vor den Standesämtern Wartemärkchen mit aufgedrucktem Vornamen auszugeben. Hat campact schon eine Offensive gestartet? Die Politik sollte endlich mal was tun, damit wieder mehr Eltern bereit sind, kleine Brunhilden und Friedriche in die Welt zu setzen. *ironieundwichtigkeitsmodusoff*
Multikulti ?
Ein Glück aber auch, dass die Deutschen immer noch bei einigermaßen verständlichen Vornamen bleiben, die sich der Eingeborene auch merken kann.
Ich würde nicht alles glauben...
...was einem der Schlagzeilenjounalismus da so vorsetzt. Ich würde gerne einmal in genauen Zahlen aufgelöst sehen, wie man darauf kommt, immer wieder zu behaupten, "Mohammed" sei inzwischen der häufigste Vorname für Kinder in Stadt/Land XY. Vor allem wüsste ich gerne, welche Namen als Formen von "Mohammed" da subsumiert werden.
Man muss ja auch bedenken, dass hierzulande "nur" 5% der Bevölkerung Muslime sind und diese nicht annähernd so kinderreich sind, wie mancher einer denken mag.
Unter den vielen Muslimen, die ich kenne, gibt es jedenfalls nur einen "Muhammad" (was jetzt natürlich nicht repräsentativ sein muss).
Ob wohl meine
Ob wohl meine Vorkommentatoren alle schon Kinder (benannt) haben? (Ja,einer bekommt bald eins.) Da kann man nur Hoffen,dass alle Möchtegern-Individualisten gleichgesinnte Partner haben.Denn wenn man ganz reell vor DER Namensentscheidung steht,ist es oft schwer sich zu einigen.Das weiss ich aus - zum Glück - eigener Erfahrung.Deshalb ist es vor zweieinhalb Jahren auch "nur" ein Luis geworden. :-)
war schon immer so
Unsere Kinder sind inzwischen alle (drei) zwischen 12 und 18 Jahre alt. Und trotzdem tauchen alle drei Namen immer noch in den hier genannten Top 10 auf. Und wir haben nicht auf irgendwelche "Best-of-Listen" geguckt bei der Namensauswahl. Ich denke, das läuft irgendwie zyklisch, hat etwas mit Zeitgeschmack zu tun. Ist auch nicht schlimm. In meiner Großvatergeneration hießen halt viele Adolf, Hermann oder Franz und in meiner Generation Martin, Andreas (5 in meiner damaligen Klasse!) oder Michael (auch noch 3).
Ich bin nur froh, dass die vielen englischen und französischen Namen offenbar auf dem Rückzug sind. Aber auch diese Namen sind letztlich nur Geschmackssache...
Bin ich froh...
dass meine Eltern sich für mad_man entschieden haben ;-)
Mohammed ist in Deutschland
Mohammed ist in Deutschland relativ selten. In anderen westeuropäischen Staaten dagegen sehr häufig. In Deutschland gibt es viele Menschen mit türkischen Migrationshintergrund. In der Türkei werden traditionell sehr viele verschiedene Namen vergeben, daher ist Mohammed nicht so häufig. In anderen Ländern mit islamischer Kultur sieht das häufig anders aus und viel mehr Kinder werden Mohammed genannt. Daher ist der Name in anderen europäischen Ländern, ín denen Menschen aus größtenteils anderen Ländern als die Türkei einwanderten, deutlich häufiger.
Das sind aber alles keine Deutsche Vornamen
Steffan, Kerstin, Helge, Kriss, Hans, Anna..... sind keine schöne Vornamen?
Wahrscheinlich sind Englische/Französiche Vornamen in unseren Großstädten gerade Modern.
In Großstädten tickt man eh anders.
Nicht abschrecken lassen. Nur
Nicht abschrecken lassen. Nur weil es die häufigsten Namen sind, heißt es nicht das viele Kinder so heißen. Es kommt immer auf die Gesamtverteilung in Deutschland an und die ist zur Zeit sehr sehr breit. Es ist also keinesfalls so, dass 10 von 100 Kindern Ben heißen, sondern vermutlich eher 1 von 100. Beim Platz 2 sieht das dann noch viel niedriger aus.
Früher war es insbesondere bei den Jungennamen so, dass dort die Verteilung viel enger war. Somit kann es durchaus sein, dass ein Name der vor 100 Jahren Platz 20 belegt hatte, insgesamt häufiger vorkam als eine heutige Nummer eins.
Damit wären die Chancen sehr hoch, dass es nur eine Hannah pro Schulklasse gibt:)
Immerhin: drei Buchstaben!
Im Zeitalter der Abkürzungen werden auch die Namen schlanker, versteht sich. Immerhin gibt es bei dreibuchstabigen Namen bei einem 24ger Alphabet immer noch 24 hoch 3 (=13824) verschiedene Möglichkeiten, wie z.B. "Pst, komm doch mal her!" oder "Sir, die Gabel bitte!".
Mia, Ben, ...
... sollen das "Namen" sein?
Die sehen eher nach Abkürzungen aus.
Und "Luca" klingt im Deutschen zu weiblich. Schließlich heißt in D auch kein Junge "Andrea", in Italien hingegen abertausende.
"Emma"? Die nachgenutzten Schleckerläden sind schon nach ihr benannt, also topaktueller Mädchenvorname, mein absoluter Favorit neben "Paul".
Scheinbar werden wir zu Alt für die neue Welt
Bei der Durchsicht der gesamten, angeblich beliebtesten Vornamen, musste ich feststellen, dass mein Mann und ich wohl doch (obwohl gerade Mitte 30) zu altmodisch geworden sind.
Wir haben unsere Tochter Ann-Catherine genannt, also fernab von den Spitzenreitern die hier genannt worden sind. Jeder wird sicher aufschreien, das was wir einen Namen genommen haben der englischer Herkunft ist, stimmt, ich bin auch Kanadierin, mein Mann Deutscher.
Canadas TOP 10 in Sachen Namen waren folgende zum Tragen gekommen, ich nenne hier nur die ersten drei Plätze: Für Mädchen: Emma, Sophia u. Olivia – für Jungen: Liam, Ethan u. Jackson, alle Namen sagten uns nicht zu.
Ich finde auch, man sollte den Namen wählen mit dem das Kind später auch zu Recht kommt und nicht evtl. Spott ausgesetzt wird. Listen hin oder her, entscheidend ist doch wohl, der Name ist tragbar und führt nicht zu Irritationen.
Deutsche Vornamen sind schon ausgestorben
Es werden seit ungefähr 1950-1960 keine Deutschen Vornamen mehr vergeben. Was sicherlich etwas mit dem 2. Weltkrieg zu tun hat.
Das gilt übrigens für ALLE Deutschen Namen. Deren Kurven knicken in den 50ern fast 90% ab. Alle, aber absolut alle Deutschen Vornamen.
Da gibt es Namen, die seit 1200 Jahren einen Dauerplatz in den Top 10 hatten und ab 1960 nicht mal mehr unter den Top 200.
Guckt man sich an, womit Deutsche Vornamen assoziiert werden ist es auch durchweg: Hässlich, dumm, alt, unsportlich usw.
Bei Britischen Vornamen ist es oft: Gut aussehend, intelligent, jung, sportlich
Bei und war es auch schwer,
Bei und war es auch schwer, gerade gegen den Trend sein, aber keine Buchstaben nehmen die hier und wo anders auf der Welt nicht existieren, bzw. mein geliebtes å, schon war Åke oder Mårten tabu! :( das würde meine Kinder zwar den Bezug etwas klauen, aber hier noch verstanden werden! Kinder können so grausam sein...
Erschreckend ist,
dass so viele ihre Tochter Lea - die Unerwünschte - nennen.
nur ein Name
Auch wenn es alles eine Sache des eigenen Geschmacks ist, ist erkennbar das vor allem Eltern oder Alleinerziehende der sozialen Unterschicht ihren Kinder teils seltsame Übernamen von Jay-William Gandalf Merlin geben um die Einzigartigkeit und sich selber darzustellen. Die Traurigkeit ist leider das dies zumeist die neuen Kevins werden, bei denen man am Namen schon erkennen wird welche Schulbildung sie haben. Wenn die Eltern nur halbwegs soviel Energie in die Erziehung wie in die Namenssuche stecken würden dann wäre das schon ein positiver Anfang. Ein Name bedeutet im Grunde nicht viel.