Kommentare

Danke.

Danke.
Und frohe Weihnachten.

Das halt ich im Kopf nicht aus

Dieser Kommentar SELBST ist nicht mehr an Rückwärtsgewandtheit zu überbieten.

Mindestlöhne? Keine Steuersenkungen? Schon klar, dass auch hier wieder gefordert wird, dass die FDP zum sozialdemokratischen Einheitsbrei überläuft. Ist ja nicht so, dass sie da ohnehin schon auf dem besten Weg ist.

Die FDP verliert Wählerstimmen auf Grund eben dieser sozialliberalen Verweichlichung, die sie gegenüber einer SPD / CDU / Grünen obsolet macht. Warum sollte ein Mensch die FDP wählen. wenn er dort die selbe Grütze vorgesetzt bekommt, wie von den restlichen Etablierten?Wenn sie immer nur den Schoßhund der CDU und Lobbyisten spielt?

Aber Hauptsache, man konnte wieder auf der Gefühlsebene argumentieren. Die armen armen Menschen, die von der FDP so unmenschlich gepeinigt werden! Wer braucht schon rationale Entscheidungen? Hauptsache alle freuen sich und tanzen im Kreis...

Warum wohl gerade ein freiheitsliebender Gauck so viel Zustimmung erfährt ist Ihnen nicht ganz klar oder?

Zustimmung

Treffender hätte man es kaum formulieren können :-)
Danke!

FDP nicht alleine schuld - SPD und CDU mitschuld

Das sehe ich völlig genauso! Der FDP würde eine Auszeit von der politischen Bühne mal ganz gut tun und dass für deutlich mehr als "nur" vier Jahre! Die FDP braucht kein Mensch mehr. Die haben genug Schaden angerichtet, der repariert werden muss.

Aber die waren dass nicht alleine schuld! Auch die CDU und die SPD haben dabei in den letzten Jahren genug mitgeholfen:

* Agenda 2010 unter Ex-Bundeskanzler Schröder
* Waffenverkäufe an Israel und sonstige fragwürdige Länder
* Überwachung und Zensur des Internets und der Medien
* Staats- und Bundestrojaner
* zu viele prekäre Jobs
* geplantes "Gift-Papier" von Schäuble das an die Agenda 2010 erinnert
* Durchpeitschen des "Sicherheitspapiers" beim Fußball
* mehrfache schwere Grundgesetzverstöße im Zusammenhang mit den vorgenannten Themen

Das einzige, was die FDP hinbekommen hat, war die überfällige Abschaffung der Praxisgebühr. Aber ansonsten hat sie nicht geliefert und hat versagt! Sowas braucht niemand mehr

Philip, bleib bis zu den Wahlen

erzähl noch mehr, damit selbt der dümmste begreift was du für ein Mensch bist!!!

Da irrt der

Da irrt der Mexikaner:
Zustimmung zu Gauck machen die gleichen wie für die FastDreiProzent Partei.So 2-3 %.LOL

Westerwelles einziger Punkt war die Mitarbeit in Nahost

Aber auch unser aktueller Außenminister Westerwelle hat sich gleich zu Amtsantritt zwei dicke Fauxpas geliefert:

* seine Hetzrede gegen die Schwächsten in unserer Gesellschaft in Deutschland, die unvergessen sein wird
* diesen Rüffel gegen den einen Korrespondenten, der bei einer Pressekonferenz eine englischsprachige Antwort wünschte!

Sowas ist absolut unter der Gürtellinie. Das Einzige, wo er sich wirklich gut reingehängt hat, ist dieser Kampf um eine echte Zwei-Staaten-Lösung in Nahost. Da hat Westerwelle wirklich mitgearbeitet. Das muss man ihm doch anerkennen. Aber dass war es dann leider auch schon wieder. Mehr habe ich von ihm nicht gesehen.

Daher wünsche ich mir für die Zukunft einen Außenminister, der in Sachen zwei-Staaten-Lösung dort weitergeht, wo Westerwelle wird aufhören müssen. Denn auch an dieser Sache führt kein Weg vorbei und dass sollte ebenfalls allen klar sein.

Zustimmung

und zwar absolut. Und wenn die FDP im Herbst wirklich aus dem Bundestag fliegt, dann wird die auch kaum einer vermissen. Die machen den gleichen Mist wie Union, SPD und Grüne, packen aber noch etwas eigenen Müll obendrauf, wie das Ablehnen jedes Mindestlohns. Die FDP wird einfach nicht gebraucht in diesem Land, da spielt es übrigens auch keine Rolle ob Westerwelle, Rösler, Lindner, Brüderle oder Hanswurst die Partei anführt.

wie lange noch

müssen wir uns dieses Geschwätz anhören?
Dummheit und Zynismus pur, unsäglich, setzen 6!

Angela jag den Dr. Phillip

wohin er hingehört, in die Wüste!

FDP

Linuxpinguin - Sie sprechen mir aus der Seele.
Wie kann so einer kleinen Partei soviel Einfluss gewährt werden?
Diese Partei muss komplett verschwinden und darf nie wieder politische Macht ausüben können.
Man stelle sich nur vor, dieser unsägliche Mützenträger Niebel käme ans Ruder. Der soll in einen Schützenverein gehen und dort seine Passion ausleben. Rainer Brüderle kann ja Weinverkoster werden - davon versteht er jedenfalls etwas.

Timing ?

"Warum aber sendet der Bundeswirtschaftsminister seinen Befreiungsschlag der sozialen Kälte genau jetzt aus? Weil er null Gefühl hat für richtiges Timing, keinen Draht zu dem, was Menschen sorgt und bewegt."

Kann sein, aber dafür hat man eigentlich auch teure Berater, die einem von solch einer "Weihnachtsbotschaft" abraten.

Möglicherweise ist das unverständliche und argumentativ nebulöse Beharren auf Mindestlohn auch nur als Steilvorlage gedacht, damit genau das passiert, was sich in Niedersachsen ja abzeichnet: deren Chef geht vor der Landtagswahl auf Distanz zum unpopulären Rösler und versucht den gleichen Trick wie seinerzeit Lindner in NRW.
Und der hat mit Kritik an der Bundes-FDP auch über 5% geschafft.

Und Rösler selbst? Als Erneuerer der FDP sieht ihn wohl niemand mehr.

So könnte sein jugendlicher Altersstarrsinn bei Mindestlohn und Privatisierung sein Abschiedsgeschenk für die Partei sein - und ihm selbst noch ein paar Türen in der Privatwirtschaft öffen.

Win-win eben ...

Hilfe, Angela

Befreie uns von dem absolut kompetenzfreien Phillip!!!

Soziale Kälte

Da kann der Herr Rösler aber froh sein, dass zu dem Zeitpunkt, als er in Deutschland aufgenommen wurde, hier ein soziales und mitfühlendes Klima herrschte.
Es war ein Deutschland, dass ihm alles bot: freie Schule und freies Studium, medizinische Betreuung, Arbeitsplätze, gesicherte (berechenbare) Verhältnisse und vieles, vieles mehr.
Er sollte einmal erklären, warum er gerade das alles zerschlagen will.
Was wäre wohl aus ihm geworden, wenn damals der Staat schon so verschlankt und die so gepriesene soziale Kälte schon das Maß aller Dinge gewesen wäre.

Rösler bleibt sich treu

Mit seinem neuen Papier bleibt Rösler sich treu: Reflexartig reagiert er auf alle Fragen mit den Interessen des Kapitals. Das hat mit Kaltherzigkeit oder ähnlichem nichts zu tun: er war, ist und bleibt der willfährige Anwalt der Großindistrie und -banken. Und das macht er ungeschminkt, was ihn von anderen Politikern unterscheidet.

-

Also der FDP vorzuwerfen sie sei liberal, halt ich für etwas kopflos.

Ich bin dagegen überrascht und geradezu begeistert, dass die FDP nach Monaten und Jahren Klientelpolitik das fordert, was man eigentlich von einer liberalen Partei erwartet: nämlich Neoliberalismus.

Die Autorin hätte eher schreiben sollen: Mensch, die FDP mit liberalem Konzept, das gab es seit Jahren nicht! Haben wir vielleicht doch noch eine liberale Partei in Deutschland? Unglaublich! Wer hätte damit gerechnet.

Wenn Rösler mit seinen Ankündigungen so weit kommt wie mit seiner Gesundheitsreform, dann haben wir nicht viel zu befürchten.

Ich sag ja immer FDP-Minister gehören ins Finanzministerium und ins Justizministerium. An allen anderen Stellen übersteigt meiner Ansicht der "Kosten den Nutzen" um es mal neoklassisch auszudrücken.

@ Baloo

"Wie kann so einer kleinen Partei soviel Einfluss gewährt werden?"

Die FDP wurde von den Bürgern dieses Landes bei der Bundestagswahl 2009 mit 14,6% der Zweitstimmen gewählt - als drittstärkste Partei und weniger als 10 Prozentpunkte hinter der zweitstärksten, der SPD.

Hoppla, das ist ja erst drei Jahre her! Wie vergesslich das Volk doch ist. Aber hinterher meckern wieder alle, und keiner will schuld gewesen sein, gell?

Hilfe, Angela

Befreie uns von dem absolut kompetenzfreien Phillip!!!

Kalt, kälter, Rösler

und der Mann hat garnichts kapiert, versucht unsensibel die 10% Reichsten der Gesellschaft für die 3-Promille-Partei zu gewinnen indem er das Champagner-vernebelte (Neu)Reiche Geschwafel über "man muss etwas leisten, dann bekommt man auch etwas" blasiert heraustönt.
@ ElDuderino: Gesellschaftsspalter braucht eine freiheitsliebende Gesellschaft übrigens nicht, da haben Sie Hr Gauck wohl falsch verstanden.
Was wir brauchen sind Menschen die mit anpacken UND sozial aktiv sind. Reflektiert denken, sprechen und handeln, und zwar für die Gesellschaft (was alle sind, inkl. Hartz4er, Manager, Arbeitslose, Kassiererinnen, Sozialfälle).

RÖSLER ist nicht Lindner

Liebe FDP Macht eurern Phillip zu eurem Kapitän und euer Schiff wird garantiert untergehen! Was hat er bis jetzt für einen Unsin verzapft das geht auf keine Kuhhaut (Bürger). Kluge und Nachhaltige politik sieht anders AUS1

Wer hier wohl "rückwärtsgewandt" ist?

"Tragisch", "rückwärtsgewandt", "pure Provokation" überschreibt die Pleitezeitung Frankfurter Rundschau ihre eigene Presseschau, und dabei ist auch nur ein Blatt, die Hannoversche „Neue Presse“, die "rückwärtsgewandt" wirklich verwendet. Es passt als Kritik auch nicht besonders gut, denn Schuldenabbau ist eher zukunftsorientiert.
In wie fern Röslers Vorschlag, Staatsbeteiligungen zu verkaufen, rückwärtsgewandt sei, wird auch hier nicht recht klar. Das, was Frau Silke Engel an Inhalten nennt: "keinerlei Mindestlöhne, mehr Minijobs, die Steuern senken", das sind doch haargenau die Kennzeichen der letzten rot-grünen Regierung. Die hat uns doch die Minijobs beschert und die hat doch den Superreichen die Steuern um sagenhafte 11% gesenkt. Und Mindestlöhne hat sie in ihren sieben Jahren natürlich nicht eingeführt, denn dann hätten ja die ganzen Erpressungen, Billigjobs und Niedriglöhne anzunehmen, nicht funktioniert.
Dahin will Rösler sicher nicht zurück. Aber vielleicht Frau Engel?

Treffer mitschiffs, Frau Engel

Inhaltlich und vom Duktus her ist Ihr Kommentar unschlagbar, Frau Engel- Treffer mitschiffs, FDP mit Rösler versenkt!

Erlaube mir nur den Hinweis, dass die von Ihnen postulierte Auszeit, deutlich länger als nur eine Legislatur dauern sollte- so bis zum St. Nimmerleinstag wäre nicht schlecht...!

@ 16:24 — ElDuderino

Für einen überzeugten fdPler, mag der Kommentar eine Zumutung sein- aber bitte bemühen Sie nicht die Ration, wenn Sie von den Entscheidungen sprechen, die die Neoliberalen um Rösler für sich in Anspruch nehmen- mit Geist und Verstand hat dies nämlich nichts zu tun. Da passt dann doch besser so eine feudalistische Grundstimmung und Haltung, die Westerwelle mal in einem anderen Zusammenhang als dekadent outete....!

Röslein auf der Heiden

3. Und der wilde Knabe brach
's Röslein auf der Heiden;
Röslein wehrte sich und stach,
Half ihm doch kein Weh und Ach,
Mußt es eben leiden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

Rösler

Da fordert Herr Rösler mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt und ein einfacheres Kündigungsrecht.

Ich frage mich ob dieser Herr eigentlich weiß wovon er da spricht?
Zu Billiglöhnen arbeiten und dann noch aufstocken, Leiharbeiter die weit unter dem Lohnniveau anderer Erwerbstätiger arbeiten und schließlich noch die, die auf 400€ Basis arbeiten um über die Runden zu kommen.

Wie soll denn das noch flexibler gestaltet werden?

Es ist doch pervers, dass die Unternehmen sich durch Billiglöhne bereichern und der Staat für einen Lohnausgleich aufkommen muss. So etwas ist eine Subventionierung durch die Hintertür.

Die Industrie würde sich natürlich freuen. Die könnte dann noch mehr reguläre Arbeit ausgliedern um von Billigarbeitern erledigen zu lassen.

Als Dank rechnen sich diese Unternehmen dann bei der Steuer auch noch arm und einige schaffen ihr Vermögen mit Hilfe der Banken ins Ausland.

Verantwortung gilt in diesem Lande nur noch gegenüber dem eigenen Kapital.

P F U I !

Es bleibt zu hoffen....

dass diese Klientel - Partei die nächste Wahl nicht überlebt, denn diese FDP braucht wirklich niemand.

Andererseits halte ich aber eine liberale Partei in unserem Lande für wichtig und notwendig. Nicht diese FDP, aber eine Freie Liberale Partei, geführt von Leuten wie (das wissen wohl nur die Älteren) Theodor Heuss, Hildegard Hamm - Brücher, Burkhard Hirsch, Gerhard Baum.

Diese Alt - FDPler haben den Begriff Freiheit und Liberalität noch zum Prinzip ihres Handelns gemacht. CDU und SPD heben gemneinsam die Hand für immer neue Kampfeinsätze. Wer stimmt denn - außer der Linken - auch mal dagegen?!

Ich denke, dass unser Land eine freiheitlich - liberale Komponente dringend braucht. Sie muss aber ohne die "FDP - Altlasten" neu erstehen.

Man kann Röslers ...

... "Vorstöße" als den letzten Strohhalm bezeichnen. Will er damit die paar Stimmen hundertprozentiger Marktradikaler angeln?
Er ist angezählt und steht mit dem Rücken zur Wand.
Dafür spricht jedenfalls sein Verhalten.

Mein Eindruck ist, dass Rösler sein politisches Harakiri vor aller Öffentlichkeit aufführt, ohne es zu bemerken.

wer hat da von wem abgeschrieben?

Das mit der frischen Luft für die FDP habe ich heute morgen schon in der Zeit gelesen, unter der Überschrift "Mach mal Pause, FDP". Abgesehen von der Richtigkeit dieses Vorschlags, v.a. aufgrund der aktuellen Hauptakteure, sollte die jeweilige Quelle eigentlich mit angegeben werden.

Aufregung umsonst

Die, die sich über Herrn Rösler aufregen, wählen eh nich die FDP und die, die sie wählen, machen es mit oder ohne Rösler und seinem paper...also, was solls...

Demokratie hin oder her, aber ...

... eine Partei, die nicht einmal 5 Prozent der Bevölkerung repräsentiert, hat in der Regierung definitiv nichts zu suchen.
Und Ministerposten sollte man diesem "Mini-Verein" schon gar nicht zuschustern.
Na ja ... vielleicht das Aussenministerium, das war schon immer die Domäne der Gelben. Aber da können sie auch nicht so viel Schaden anrichten wie im Wirtschaftsministerium.

@ElDuderino-Das halte ich im Kopf nicht aus

Nun, ich auch nicht - allerdings Ihre "Argumentation". Mindestlöhne sozialdemokratisch? Seit wann das denn?

Was den Einheitsbrei betrifft, stimme ich zu, allerdings eher den neoliberalen. Der herrscht nämlich seit 25 Jahren in der Welt - und seit Schröder/Fischer auch in DEU - in den Köpfen der führenden Politiker. Was uns der Neoliberalismus gebracht hat, kann man täglich sehen, spätestens seit Agenda 2010 und der Finanz- und Wirtschaftskrise.

Die FDP hat heute nicht mehr viel mit "liberal" zu tun und ist deshalb überflüssig. Permanente Steuersenkungen demontieren den Staat - siehe USA. Der Kapitalismus an sich kann die Probleme nicht mehr lösen, egal ob in DEU oder woanders auf der Welt, erst recht nicht mit der "Religion" der Marktradikalen, dem Neoliberalismus.

Rösler zeigt offen, das ihm der gemeine Bürger egal ist, solange der mit seiner Arbeitskraft die reiche Klientel noch reicher macht. Hoffentlich bekommt die FDP bald die Quittung!

"Soziale Kälte"

Davon abgesehen, dass diese Worthülse ja beliebig ausfüllbar ist, je nachdem, was man damit gerade begründen möchte, fällt mir doch noch etwas ein, zumal der Kommentar aus Berlin-Brandenburg kommt: Es wäre doch sozial einiges "wärmer", wenn man dort nicht Milliarden für einen Flughafen verpulvern würde, der offenkundig hinten und vorne nicht funktioniert.

Nagel auf den Kopf getroffen

Auch von mir ein klarer Dank für den Kommentar.

Herr Rösler selbst scheint mir allerdings lediglich eine hohle Marionette zu sein, die das viele - na ich sag' mal - ausgesprochen selbstbewusste Gedankengut, das nicht bloß seit Rösler aus dem Sitzriesen FDP dünstet, von sich zu geben hat.

Dass man von dieser Partei behaupten kann, man wisse zumindest, woran man bei ihr ist, ist wohl kaum zweifelhaft, aber letztlich weder ein Argument, noch ein Grund sie zu wählen.

Und die sprichwörtliche "Handbreit Wasser unterm Kiel" gräbt sie sich beharrlich selber ab.

Liberal heißt ursprünglich freiheitlich..

Eine liberale Partei muß nicht notwendigerweise für Egoismus, soziale Kälte, Hartherzigkeit, und Kniefall vor der Banken-Lobby stehen muss.
Es gibt eine liberale Partei jenseits des Wachstums-Dogmas mit einem menschen-gerechten Wirtschaftprogramm.

@Onkel_Siggi

Hilfe Angela,
Befreie uns von dem absolut kompetenzfreien Phillip!!!

...und von Ihnen gleich mit, Kanzlerin.

Meiner Ansicht nach sind praktisch alle "etablierten" Parteien unwählbar, solange Inkompetenz, eigennütziges Machtstreben und neoliberales Gedankengut ihre Parteispitzen dominieren.

Larkenschaper

Genauso habe ich auch in den von Ihnen angeführten Zeiten gedacht. Aber da ist halt nichts nachgewachsen - und eine Regierung, die einen blutjungen Parteikarrieristen des kleinen Koalitionspartners zum Gesundheitsminister und dann zum Wirtschaftsminister macht, muss sehr verzweifelt sein. Aber es ist die Gesellschaft, die es ausbaden muss.

Letztlich haben die meisten Parteifunktionäre ja heute kaum ein Arbeitsleben vor und außerhalb der Parteikarriere vorzuweisen, und das macht einen unabhängigen Blick auf die Lebenssituation von anderen überhaupt nicht möglich.

@Rotkäppchen

Offensichtlich verkennen Sie die Tatsachen. Die Neoliberalen in SPD/Grüne haben die von Ihnen kritisierten Veränderungen gebracht, hat sie die große Koalition oder die derzeitige Regierung (an der bekanntlich die FDP beteiligt ist) wieder geändert? Nein.

Abbau von Staatsschulden ist richtig, aber nicht um jeden Preis. Übrigens hat bisher noch keine einzige Regierung geschafft, die Schulden NICHT zu vergrößern.
Verkauf von Staatsbeteiligungen ist Unfug, weil es nur einmalig Geld in die Kassen des Staates spült. Profitable Unternehmen lassen dauerhaft die Kasse klingeln, außerdem würde der Staat völlig seinen Einfluss aufgeben. Es gibt zahlreiche Beispiele, was der Bürger von der Privatisierung letztendlich hat.

Das Sie den schwarzen Peter SPD/Grüne zuspielen kann nicht verschleiern, das die Politik von CxU/FDP einen Dreck besser ist.

Neoliberal?

Ich bitte jeden, der meint, hier kommentieren zu müssen, sich einmal mit "Neoliberalismus" zu beschäftigen. Lest bitte wenigstens den Wikipedia-Artikel!!!

Ich finde es seltsam, die Privatisierung von Staatsbetrieben und ein Nein zu Mindestlöhnen direkt als Neoliberalismus zu bezeichnen. Ich persönlich möchte nicht, das ein Drittel der Bevölkerung vom Staat bezahlt wird, wie zB in Griechenland und dadurch das Land belasten. Ich bin auch froh, dass zB die Telekom kein Staatsbetrieb mehr ist und dass ich zu billigeren oder mehr Serviceorientierten Anbietern wechseln kann.

Wir hatten in Deutschland noch nie Mindestlöhne. Arbeitnehmer und -geber konnten sich immer, teilweise auch mit Einbeziehung von Gewerkschaften, auf Löhne einigen. Jetzt gegen Staatlich festgelegte Löhne zu sein als Neoliberal zu bezeichnen ist blödsinnig.

Wieso sind Röslers Vorschläge

Wieso sind Röslers Vorschläge rückwärdsgewannt? Wer das so sieht sollte bedenken, daß die EU gerade die Privatisierung der Trinkwasser Versorgung in Angriff nimmt. Und das ist genau die Rösler-Linie. Der
Mann ist also auf der Höhe der Zeit und alle die anders argumentieren bezeichnen ich als Traumtänzer. Oder wie sagte schon Erich Honecker: "Vorwärts immer, Rückwärts nimmer"! Ach Du fröhliche neoliberale Zukunft. Dazu braucht es aber die FDP nicht.

Leider schauen jetzt alle auf

Leider schauen jetzt alle auf den Rösler und übersehen die wahren Kälteversprüher. Das sind alle Politiker, die sich nicht bemühen, alle Bürger sozial mitzunehmen. Wir Unteren sind alles keine Taugenichtse, sondern Opfer von Globalisierungsheuschrecken, Spekulanten und unfähigen Politikern.

Kleine Lehrstunde

(Liebe) FDP:

Ich nehm schon mal Maß!

Ein nettes Plätzchen hab ich auch schon gefunden, da gabs mal einen, der wollte die Goldreserven verkaufen.

Sehn uns dann bald an der Arbeit.
MfG

@Politfresser:

"Was den Einheitsbrei betrifft, stimme ich zu, allerdings eher den neoliberalen. Der herrscht nämlich seit 25 Jahren in der Welt"

Neoliberalismus war ein Konzept der 1950er Jahre. Heute gibt es keine Gruppe von Wirtschaftswissenschaftlern mehr, die sich als neoliberal bezeichnet. Hätten wir Neoliberalismus in unserem Wirtschaftssystem, dann gäbe es kein Hartz4, gesetzliche Krankenversicherung und Rente. Wenn Sie unser System als neoliberal bezeichnen, dann wissen Sie leider überhaupt nicht, was neoliberal ist!

"Was uns der Neoliberalismus gebracht hat, kann man täglich sehen, spätestens seit Agenda 2010 und der Finanz- und Wirtschaftskrise."

Ja, die Arbeitslosenzahlen sind niedrig und wir stehen im Vergleich zu Ländern wie Griechenland, die viel Staatsbeteiligung in der Wirtschaft haben, ziemlich gut da.

Wer braucht die FDP?

Die Mehrheit bestimmt nicht! Es ist eine kleine Gruppe von Reichen und Superreichen, die noch Gewinnspannen für sich im Staat sehen und damit ihre Kassen füllen wollen. Deutschland ist ihnen dabei völlig egal, denn wie die Geschichte zeigt, kannn dieses Klienetel mit jeder Regierungsform ins Geschäft kommen. Ein Land, ein Staat so etwas ist für sie nur ein Markt, den es gewinnmaximiert auszubeuten gilt.
Der Einstieg Heute ist durch Marktradikalität und soziale Kälte als Spielregel der Globalsierungsbeschlüsse verankeret. Die Worte vom schlanken Staat sind nichts als eine irreführende Parole, die letztendlich den Staat als solches zerstören wird, ist doch die Untergrenze dieser parteilich verordneten Anorexia-Ökonomica wie bei den Mindestlöhnen offen.
Dies ist keine staatstragende Politik. Bleibt zu hoffen das der Wähler dem Spuk ein Ende bereitet und ökomisch-soziale und gesellschaftliche Vernunft wieder Einzug hält. Wer da zu spät kommt, fliegt aus den Parlamenten!

Kalt, eisig, Rösler

Ich hoffe die FDP überschreitet in keinem Bundesland mehr die 5% Hürde. Da ist es ja gut, wenn Rösler noch ein wenig bleibt.

re rotkäppchen

"Das, was Frau Silke Engel an Inhalten nennt: "keinerlei Mindestlöhne, mehr Minijobs, die Steuern senken", das sind doch haargenau die Kennzeichen der letzten rot-grünen Regierung."

Ihnen ist auch nicht entgangen, dass es seit einigen Jahren keine rot-grüne Regierung mehr gibt?

Jede neue Regierung hat qua Mehrheit die Gelegenheit, Maßnahmen der alten Regierung zu ändern oder abzuschaffen. Tut sie's nicht, macht sie sich dieselben zu eigen.

Als weiter

Und keiner hat diese Kanonen gewählt?!

Zweifelhafte Kompetenz

Bin heilfroh,daß eine Frau Engel nicht maßgeblich an der Zukunftsgestaltung Deutschlands (oder gar Europas) mitwirkt. Da erscheinen mir manche Liberale (oder auch Neo-Liberale im wirklichen Sinne des Wortes) auch aus der FDP erheblich kompetenter,wenn auch nicht unbedingt populistischer.....

Auszeit von der Regierungspolitik

Das ist nicht das Problem der FDP. Diese Partei hat sich als simpler Mehrheitsbeschaffer schlicht selbst überlebt.

ojeh

ich glaube ich geh einfach nicht mehr wählen, macht sowieso keinen Sinn mehr, wen denn? FDP, dann kann ich ja als älterer Arbeitnehmer mein eigenes Grab schaufeln. SPD--wenn ich denn als Älterer arbeitlos werde, darf ich dank denen alles verkloppen und vor lauter Dank an deren Fresspaket. genannt Hartz iv mich vom Rest der WElt verabschieden.GRÜNE..na haben die eigentlich ausser ner grünen Wiese noch ne andere Meinung als die SPD? DAs sind doch Besserverdienende mit Ökolatschen..die LINKE, muss man mal überlegen..aber ich glaube ich geh gar nciht mehr.. und gucke mir den ganzen gesellschaftlichen Zusammenbruch aus der Ferne an..

mal schauen..

Mal schauen, auf welchem Aufsichtsratsposten der gute philipp ende Januar platz nehmen wird...vielleicht erklärt ja dies dann seine schnelle Umsetzung von verkauf der staatsanteile an grossen und wichtigen Unternehmen. Ich würd ja lachen wenn die "Deutsche Bank" die den als "Ackermann 2" reinsetzt....da würd er reinpassen...dann sehen wir sein gesicht noch öfters.

Bewerbungsschreiben

Was Rösler da abgeliefert hat, war doch nicht wirklich ein ernst gemeintes Positionspapier, mit dem er die Fast-Drei-Prozent Partei über die nächste Bundestagswahl retten will. Er weiss natürlich, dass seine politische Laufbahn im Herbst 2013 endet, und bereitet sich schon mal auf seinen lukrativen Nebenjob als Polit-Rentner vor. Dafür braucht es nunmal markige Radikal-Kapitalistische Positionen, um sich für einen Job in den Vorstandsetagen der Konzerne zu empfehlen.

Soziale Kälte-------

So wird dat nix - Herr Rösler. Damit fahren Sie die F.D.P. vollends an die Wand. Lassen Sie Leute an die Spitze, die von Politik was verstehen. Mit Ihnen und vielen Anderen wird es in unserem Land immer kälter. Nach der nächsten Wahl werden wir uns noch alle wundern und uns die Augen reiben, wozu die Machtelite fähig ist.
Na dann "frohes neues Jahr"

Die 4. Gewalt im Lande

Mal von der Peinlichkeit Rösler abgesehen ist es jetzt ein journalistisches Stilmittel geworden noch mal drauf zu treten.
Erstaunliche Emsigkeit der Medien wenn es darum geht sich die schon vorhandene Volksmeinung bestätigen zu lassen. Gutenberg, Wullf, Steinbrück, Schavan usw.

Das ist nicht journalistisches, aufklärerisches Handeln sondern das nutzen vorhandener Meinungen um "Volksnah" zu gelten.

Immer vor anstehenden Terminen in Parteien und Wirtschaft erinnern sich unsere Medien daran das es erstaunliche Auswüchse an Statements in diesen Bereichen gibt - den Rest des Jahres warten sie nur darauf das eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird.

Journalismus macht mittlerweile genau das was alle anderen Gewalten in diesem Land auch tun.
Reagieren statt zu Agieren.

Rösler für Wirtschaftsnobelpreis

Schickt die Journalisten mit FDP-Rösler-Phobie für 4 Wochen in den Urlaub nach Rumänien, oder doch lieber Spanien, Griechenland ?

Hier können Röslers Kritiker, vom staatl.Bürokratismus befreite Wirtschaft, Segnungen der Kommando-Staats-wirtschaft betrachten.

Staatsbetriebe ohne harten quälenden Wettbewerb, mit lebenslanger gut dotierter Anstellung,danach gut versorgt, Traumziel einer saturierten Gesellschaft oder zumindest die Intention "gutmeinender " Mitbürger/innen, Ziel : 30 - Stundenwoche.

Wettbewerb aus China, Korea, Japan, anderer " Tigerstaaten " mit Niedriglohnsektor -Bangladesh ? - eigene dtsche.Staatsverschuldung bei 80 %, 2 Billionen€ Schuldenstand, steigend, demografischer Faktor, Vergemeinschaftung der Schulden und Haftung in Billionenhöhe,

interessiert uns nicht, wir sind solidarisch mit angeblich Benachteiligten.

Ist es möglich, daß man ohne Anstrengung, Wettbewerb, private Eigeninitiative, permanente Veränderung, den heutigen Wohlstand sichern kann ?

Es ist ein Kommentar, einer Joranlistin und somit eine

persönliche Meinung eines Einzelnen.

Man kann sich nun dem Anschließen oder nicht.

Als Mitglied und Wähler der FDP sehe ich dies naturgemäß anderst.
Gut, bin auch nicht unbedingt ein glühender Anhänger von Ph.Rößler, aber gut, er ist derzeit unser Vorsitzender.

Das schöne an der Demokratie ist, dass ein jeder wahlberechtigter seine Stimme einer Partei bzw. einer Person geben kann.
Daraus resultiert die Zusammensetzung des Parlament´s ob im Land oder Bund.

Nun zur Silke Engel.

Mit "Rückwärtsgewandt" drücken Sie Ihre Meinung zu den Vorschlägen der FDP aus.
Daraus könnte man konstatieren, dass die Allimentierung durch den Staat "vorwärtsgewandt" ist!
Tja, bzw. wieso ist dann Griechenland Pleite gegangen?

Es steht jedem Frei immer nach dem Zahler zu rufen, allerdings setzt dass voraus, dass es genug "Breitschultern" gibt, die bereit sind dies zu tun.

Als Doppelstaatler bin ich froh ggf. eine Alternative zu haben.
WW hatte Recht => "spätrömische Dekadenz"

Von sozialer Kälte kann wohl

Von sozialer Kälte kann wohl kaum die Rede sein, wenn dreistellige Milliardenbeträge an Sozialleistungen gezahlt werden.

Wir haben nicht zu wenig, sondern zu viel Sozialstaat.

In jedem 2. Beitrag werden Forderungen nach mehr Sozialleistungen erhoben. Ständig sollen die zahlen, die wirtschaftlich besser aufgestellt sind.

Aber keiner Hinterfragt, warum so viele Menschen keinen Job haben oder so wenig verdienen. Immer sind die anderen schuld, die bösen Unternehmer, die zu geringe Löhne zahlen, die bösen Kunden, die selbst entscheiden wollen, was ihnen ein Produkt wert ist und nicht einfach das teurere Produkt kaufen. Die bösen Menschen, die von ihrem Lohn gespart haben und nicht einfach doppelt Steuern bezahlen wollen.

Warum ist es eigenlich so ein Tabu, mal von den Menschen, die wenig verdienen zu verlangen, daß sie an ihrer Qualifikation arbeiten müssen. Es gibt viele Berufe mit guten Verdienstaussichten, aber die Menschen müssen mehr an ihren Voraussetzungen arbeiten.

@tobeorwhat:

"Anorexia-Ökonomica"
Ich finde es faszinierend, wie manche Leute einerseits gegen die Bösen Banken etc. sind, anderseits aber nicht wollen, dass man spart, sondern lieber weiter auf Pump konsumiert. Ist Ihnen nicht klar, dass überhöhte Staatsausgaben und damit steigende Verschuldung einerseits das Geld denen zukommen lässt, die Sie so verabscheuen und andererseits unsere Welt so instabil werden lässt?

Hohe Staatsverschuldung und trotzdem nicht sparsamer werden wollen. Das kommt mir so vor wie die NRA in den USA, die als Lösung von Schulmassakern etc. mehr Waffen fordert, anstatt die Anzahl der Waffen zu reduzieren.

Die hohe Verschuldung ist gefährlich, da bringt es wirklich nichts sich weiter zu verschulden.

Leistungsträger

Die FDP versucht sich als Partei für die Leistungsträger auszugeben.

Aber sollte diese Partei dann nicht auch Leistungsträger in ihrer Parteiführung aufweisen. Und nicht Personal, dass entweder im Wirtschaftsleben bereits gescheitert ist (Lindner ...) oder keine Chance hätte, durchschnittliche Leistungen zu erreichen (Rösler, Bahr ...)

Und warum orientiert sich ihre Politik dann an reichen Erben und kouponschnipselnde Kapitalbesitzer statt an Menschen, die mit ihrer Leistung für den Wohlstand des Landes sorgen.

Durchatmen bei der FDP ?? ...

...hilft da nicht mehr!
Mit solchen Programmen, die zwar als modern und gloabalsierungsgerecht gekennzeichnet, aber dennoch vom Geist der industruellen Revolution getragen werden, ist bei einem aufgeklärtem Volk kein Punkt zu machen.
Es bleibt diesem Klientel nur der Weg über die anderen Parteien oder künstlich herbeigeführter Wirtschaftskrisen, in denen die anderen Parteien als Schuldige hingestellt werden und um zu zeigen, wer hier die Hosen an hat.
Warten wir's ab ob beim Durchatmen die Gier oder die soziale Vernunft siegt.

re wetab

"Ich würd ja lachen wenn die "Deutsche Bank" die den als "Ackermann 2" reinsetzt...."

Die Deutsche Bank hat schon genug Probleme, die braucht keinen Rösler mehr ...

scharfe Breitseite

Rösler ist ein Kämpfer (zugegeben: mit verkappter Einstellung), dass bleibt mir als Fazit Ihres Kommentars. Sachlich gebe ich Ihnen Recht.

re b_m

"Warum ist es eigenlich so ein Tabu, mal von den Menschen, die wenig verdienen zu verlangen, daß sie an ihrer Qualifikation arbeiten müssen."

Da fragt man sich wirklich, von welchem Planeten Sie schreiben.

Büros müssen geputzt, Haare geschnitten und Brötchen verkauft werden. Das sind keine sinnlosen Tätigkeiten wie der Heizer auf der E-Lok, von denen man sich gefälligst "zu was Besserem" verabschieden sollte. Es sind nachgefragte Dienstleistungen, und wenn der Markt es nicht richten kann, dass dafür auskömmliche Löhne gezahlt werden, dann hat der Staat sich zu kümmern.

Jedem Dreijährigen könnte man das erklären, manchen Erwachsenen wohl nicht.

Dieser Dr. Rösler...

...ist substanzlos und unerfahren. Auch der Doktortitel nutzt nichts... Dass er sich denen verpflichtet fühlt, die ihn protegiert haben ist nur zu verständlich: Sein offensichtlicher Versuch sich zu Orientieren schlägt fehl. Das Dilemma ist das offensichtliche Fehlen von personellen Alternativen! (Wie übrigens bei allen Parteien) Kalt genug, um seinen Weg zu machen, aber auch abgewichst genug, um sich nicht instrumentalisieren zu lassen. Ich sehne mich nach den Wehners, Lambsdorffs, Brands oder Schmidts. Männer! Macher! Visionäre! Dem Volk verpflichtet, nicht den Lobbyisten!

@Gregorianer:

"keine Chance hätte, durchschnittliche Leistungen zu erreichen (Rösler, Bahr ...)"

Hmm, ich weiß wenig über Bahr, aber meines Wissens nach ist Rösler Herzchirurg. Ist Herzchirurgie Ihrer Meinung nach eine unterdurchschnittliche Leistung?

Es tut mir Leid das zu sagen, aber entweder wissen Sie einfach nicht, was Sie schreiben oder Sie haben ein sehr verzerrtes Weltbild.

Herr Rösler, die FDP und die Tagesschau

Gibt es auf der Welt nichts Wichtigeres als seit 4 Tagen Herrn Rösler und die FDP an vorderster Front bei der Tagesschau???

Vorbereitung

Rösler bereitet wohl seinen Posten in der Industrie vor, da er bestimmt ahnt, daß kein Platz in der Regierung für ihn mehr ist.
Er ist in seinem Denken so platt, daß, und so vermute ich, selbst die Industrie ihre Zweifel um ihn hat.
Ich glaube er wird nicht " versetzt ".

Notwendige Auszeit

Silke Engels Kommentar zur politischen Moral (wenn das nur kein Widerspruch ist...) Röslers hätte treffender gar nicht ausfallen können. Diese Partei samt ihres Vorsitzenden verdient seit langem schon eine Auszeit und es erfüllt mich mit Ärger, dass diese "Paar-Prozent Partei" mit ihrer verfehlten Sozialpolitik, um nur einen Bereich zu nennen, sogar auf Bundesebene das Geschick Deutschlands mitbestimmt. Bleibt zu hoffen, dass der Wähler dem neoliberalen Modell eine klare Absage erteilt und damit die Tür zu einem sozial warmen Klima in unserem Land öffnet. Wir brauchen in Deutschland keine Sozialpolitik a la FDP, die bei ihren Entscheidungen reichlich Geschenke für ihre Klientel verteilt, die Bedürftigen und Schwachen aber gerne übersieht oder nur mit Krümeln abspeist.

Guter Kommentar.

Da wir in der Tagesschau nur die 1:1-Wiedergabe von Röslers Marktphantasien erfahren haben, war eine kommentierende Einordnung absolut nötig!

Wenn man hier die Kommentare liest...

...fragt man sich willkürlich wer eigentlich die Kreuze auf die Stimmzettel macht.
DIE MACHEN WIR! DIE WAHLBERECHTIGTEN IN DIESEM LAND!
Und wenn eine Partei in den Bundestag gewählt wird, welche ein Parteiprogramm wie die FDP hat, darf man ruhig mal fragen, wer von den Wählern überhaupt mal ein Parteiprogramm gelesen hat. Hinterher darüber aufregen, was die Politiker da machen ist recht blauäugig.
Mit ihrer Klientel schaffen die niemals 5%.
Meiner unmaßgeblichen Meinung nach sollte man Stimmzettel nur noch an Wähler ausgeben, die nachweisen können, das sie auch die Parteiprogramme gelesen, UND verstanden haben (auch zwischen den Zeilen).Dann hätte sich das Thema FDP schon längst erledigt.

@gera83 Neoliberalismus hin oder her

Sie brauchen sich ihre Weisheiten nicht unbedingt bei Wikipedia zusammenklauben. Jeder weiss, was neoliberaler Turbokapitalismus ist. Wenn sie nicht wollen, dass ein grosser Teil der Bevölkerung vom Staat alimentiert wird, dann sollten sie einen Mindestlohn nicht nur in Betracht ziehen, sondern umgehend fordern. Die Zahl der prekär Beschäftigten liegt jetzt schon bei ca. 20%. Und nach den Ausführungen Röslers bezüglich weiterer Lockerungen beim Kündigungsrecht und Mindestlohn ist es kein weiter Weg mehr zu den von ihnen angeführten griechischen Verhältnissen. Außerdem sollten sie auch bedenken, dass sich in den letzten Jahrzehnten einiges geändert hat. In vielen Bereichen gibt es mittlerweile keine gewerkschaftlich organisierte Arbeitnehmerschaft mehr. Und gerade dort werden Löhne gezahlt, die mit dem Wort kriminell noch freundlich bezeichnet werden. Und die Regierung schaut untätig zu und treibt mit Hilfe der Jobcenter diesen, mit Verlaub gesagt Verbrechern, die Opfer in die Arme.

Was ist daran neo-liberal?

Ist man schon marktradikal oder neo-liberal wenn man fordert, dass der Staat sich aus der normalen Wirtschaft heraushalten soll? Dass er Beteiligungen besser veräußern soll, wenn an der anderen Seite ein riesiger Schuldenberg drückt? Das alleine als Beispiel zu nehmen ist etwas dürftig. Der Kommentator sollte da noch mehr Beispiele bringen, weshalb die FDP eine neo-liberale Partei ist, die Deutschland nicht benötigt.

danke!

klasse kommentar, mehr davon.

Bitte mehr Positionen wie diese...

...und die FDP ist zur nächsten BTW endlich raus und ich kenne niemanden, der sie vermissen wird.

Nett zusammen gefast ;)

Für die Superreichen und Mittelständler tut die FDP nix mehr...
Liberal? Ist die FDP auch nicht mehr...
Bürgerrechte? Naja, ein wenig schon. Leutheuser-Schnarrenberger ist die einzige Lichtgestalt in der FDP.
Aber da gehen die Piraten viel weiter und konsequenter vor...

Und die paar Superreichen die noch Vorteile von der FDP erhoffen... naja, die sind eben deutlich weniger als 5% der Wähler.

@karwandler:

"Es sind nachgefragte Dienstleistungen, und wenn der Markt es nicht richten kann, dass dafür auskömmliche Löhne gezahlt werden, dann hat der Staat sich zu kümmern."

Es sind nachgefragte Dienstleistungen. Allerdings ist die Nachfrage nach diesen Dienstleistungen extrem preisabhängig, da es keine essentiellen Dienstleistungen sind. Hohe Mindestlöhne werden auch die Preise von Friseuren stark ansteigen lassen. Das wiederum wird die Kunden dazu veranlassen seltener zum Friseur zu gehen oder sich die Haare im Bekannten- oder Familienkreis schneiden zu lassen. Das wiederum führt zu Entlassungen von Friseurinnen.

Bei mir im Büro hatten wir bis vor einem halben Jahr täglich Putzservice. Unsere Gewerkschaft hat sehr viel höhere Löhne für die Putzkräfte durchgesetzt. Jetzt kommt die Putzfrau nur noch Mittwochs und die Hälfte des Putzteams ist weg. Danke Gewerkschaft, ein paar Arbeitslose mehr.

Stimmt doch gar nicht!

Es stimmt doch gar nicht, dass die FDP eine verlorene Partei ist! Die FPD ist die Wahrheit, und die Wahrheit ist FDP!

Die FDP hat mit einer aus Steuergeldern bezahlten Kampagne bewiesen, dass jeder in Deutschland Arbeit hat, der Arbeit will. Lügner, die behaupten, mit Mindestlöhnen ließe sich die Wirtschaft in Deutschland durch Binnennachfrage ankurbeln, sind Dumme, die die Wahrheit der Götter der FDP nicht verstehen, weil sie dumm sind.

Auch wichtig: der Reseveroffizier Niebel hat 280 verdiente Parteikader auf Posten des Ministeriums gesetzt, das er führt und das er zuvor noch abschaffen wollte.

All dies bezahlt von unseren Steuergeldern. Von einer Partei, deren einziger Punkt im Parteiprogramm die Senkung von Steuern ist.

Die FDP ist eine Partei, die nicht aus Menschen besteht. Die FDP ist eiskalt und machtbesessen.

Und trotzdem werden genug Dumme die FDP wählen. Es gibt Dinge, die wird man sein Leben nicht mehr los.

@dummschnacker:

"es kein weiter Weg mehr zu den von ihnen angeführten griechischen Verhältnisse"

In Griechenland sind/waren ca. 1/3 der Arbeitnehmer beim Staat bzw. Staatsbetrieben angestellt.

Spanien hat mit die stärksten Kündigungsschutzregelungen in Europa.

Beides sind extreme Hemmnisse für diese Länder.

Ich finde es gut, dass Rösler nicht in die gleiche Richtung möchte.

@ELDudrino Entsetzt weil keine Steuersenkung?

Steuern Runter ist der FDP Dauerbrenner,Aber ist kein Allheilmittel,genau sowenig wie alles Privatisieren

Und was unser Land braucht ist mehr Soziale Gerechtigkeit,Nicht FDP Klientel Wirtschaft.

Steuernrunter z.B.nuetzen doch immer nur denen die Hohe Gehaelter und sonstig Einkommen haben.

Ist wohl eher so,dass immer mehr merken,dass ein einseitige Politik fuer die,die ohnehin schon genug haben auf dauer doch schaedlich ist.

Freiheit ist auch,wenn es durch alle sozialen Schichten gerecht zugeht,dazu gehoehrt auch ein Lohn von dem Arbeitnehmer Leben koennen,Eben nicht nur das die Gewinne der Unternehmer&Boersianer steigen..........

Danke Frau Engel

Allerdings setze ich die FDP mit der CDUCSU gleich, die sind keineswegs irgendwo besser!
Für Deutschland wäre es am Besten die treten baldmöglichst ab.

"Hosch des Rumore g'hört...

.
...uff'm Waldfriedhof en Stuagard, als sich d'r Theo jetzet romg'wält hot?" ...fragte mich heute mein Freund Karle beim Vierteleschlozen.

Gemeint war Theodor Heuß, der längst verstorbene, erste Nachkriegsvorsitzende der FDP. Und ja, auch ich meine, er wäre wohl entsetzt über die heutige FDP, die inhaltlich so gar nichts mehr mit einem menschengerechten Liberalismus in einer menschlichen Gesellschaft zu tun hat. Deren öffentliche Verteter zu Abstaubern politischer Macht verkommen sind.

Deshalb möchte ich @17:37 — gera1983 (div. Beiträge) fragen, ob Sie viell. über eine neue Mauer im Kopf nicht hinwegsehen können? Denn Ihre "neoliberalen" Ansichten haben mit wahrer Liberalität rein gar nix zu tun.

Ähnliches gilt für den User @18:34 — b_m, der m.E. viell. aus Eigennutz lediglich eine feudalistische Machtkultur propagiert, aber damit auch kein brauchbares Zukunftskonzept.

Der Kern des wahren Liberalismus besteht im menschlichen Interesse am Ausgleich zwischen Leben und leben lassen.

Danke, Frau Engel!

Herzlichen Dank auch, Frau Engel!
Genau so isses. Die staatszersetzenden Hanseln sollten mal zur Strafe das Grundgesetz auswendig lernen müssen. Augenwischerei, Spalterei - eigentlich muss die FDP verboten werden. Allerdings - der Unterhaltungswert von einigen der FDP-Parteiclowns ist nicht zu unterschätzen. Da haben wir alle noch was zu gackern, bis sie sich selbst entsorgt haben. (Das intensive Lesen des Grundgesetzes würde ich im Übrigen auch dem ein oder anderen in diesem Forum empfehlen...) In diesem Sinne: Guten Rutsch in ein FDP-freies 2013!!!

FDP Prag 1989 und Rössler 2012 Berli...

es ist schade wie ein Partei "verkommen" ist. Für Geld stand die Partei zwar schon immer, aber stets auch mit dem Anspruch das Vermögen aller zu mehren, solange dass nicht auf Kosten des Staates geht... und Heute?

@ ElDuderino ich muss Ihnen wiedersprechen, die Partei unterscheidet sich sehr klar von den Anderen! Die FDP spricht es klar aus, das Soziale Kälte als Wachstumschance für Deutschland gesehen wird. Jeder denkt nur an sich und seinen persönlichen Profit...

Aber der FDP die alleinige Schuld an der sozialen Kälte zugeben wäre zu engstirnig gedacht... Die SPD mit Hartz IV und Agenda 2010 hat einen hervoragenden Grundstock geleistet. Die CDU hat diesen Grundstock hervorragend weiter ausgebaut...

Zu nein zu Mindestlöhnen und einen verzicht auf einen Kündigungsschutz..
Es ist erwiesen, dass Personen, welche sich nicht ständig um Arbeitsplatzsorgen oder was Esse ich moirgen und wo von weit aus Produktiver sind, als Jene, welche ständig mit "wie geht es morgen weiter" zu tun haben

Ach quatsch verzweifelt und kein Timing

Das ist einfach nur der Markenkern der FDP. Wie Sie ganz richtig schreiben: fehlt nur noch das Mantra der Steuersenkungen (Mein Tipp: kommt schon noch.)

Zwischen den inhaltlichen Aussagen der FDP vor der letzten Bundestagswahl und jetzt gibt es überhaupt keinen Unterschied. Damals war das 13% wert, jetzt ist es 3 % wert.
Das verstehe, wer will, ich vermute, die Wähler, die jeweils dahinter stecken, könnten es nicht schlüssig erklären.

Damals war es 13% wert, warum soll es nicht wieder klappen? Dafür, dass es irgend etwas gibt, was deutsche Wähler nicht schlucken und belohnen würden, gibt es schließlich keinen Hinweis.

Und:
Die FDP ist in meinen Augen zwar das letzte. Wer Ortsvereine toleriert, die auch mal vorschlagen, öffentliche Haushalte gehörten ganz abgeschafft, soll sich die Straße vor seiner Tür selber instand halten und die Kinder nur zur Schule schicken, wenn er sie selber bauen kann.

Aber eines muss man ihr nun wirklich lassen:
Sie bleiben ihrem Markenkern treu.

@17:09 — Didi

Aye, volle Zustimmung. Wiewohl ich glaube, daß künftig das Wrack der alten "FDP" nie mehr geborgen wird, sondern - und da sollte man aber aufpassen - ein neuer schneller Beutekreuzer auf Kiel gelegt und ins Rennen geworfen wird. Mit den jungen und naßforschen Typen auf der Brücke, die immer noch an den Sieg des Neoliberalismus glauben ...und komischerweise immer noch einige Fähnchenschwenker mobilisieren. Na ja, das ist vielleicht wie mit dem Tabakrauchen ... einmal süchtig und für immer abhängig.

Märchen

In schönen alten Märchen laß man mitunter, daß sich der König verkleidet unter sein Volk mischte...
Wäre vielleicht eine ganz gute Idee für Rösler und Parteifreunde, um die wirkliche Stimmung im Lande warzunehmen.
Oder - um im Bild zu bleiben:
"...und wenn sie nicht abgewählt wurden, dann regierten sie fröhlich und zufrieden bis an ihr Lebensende..."

Die gelbe Gefahr...

.
...verortete man früher aus China. Ein guter Freund mit Lehramt an einer Uni meinte dieser Tage "Wir werden uns noch sehr wundern, welche Register der Wählerbeeinflussung die FDP ziehen wird, um irgendwie, aber mit allen Mitteln, über die 5%-Hürde zu jumpen. Meinen Einwand "Aber Lügen ziehen doch nicht mehr", konterte der Freund mit der Frage "Warum denn nicht, wenn die FDP-Anhänger das hören wollen?"

Und tatsächlich. Nach meiner ersten Irritation erfolgte prompt Röslers Statement für den verstärkten Verkauf von Staatsbeteiligungen (Staatseigentum) an private Investoren und ein Plädoyer für den weiteren Rückzug des Staates aus öffentlichen Aufgaben.

Da muß man sich doch wirklich fragen, ob sich die FDP in der derzeitigen Noch-Regierungsposition nur noch als williger Helfer für private Investment-Schnäppchenjäger sieht, um Tafelsilber schnell noch an Freunde zu verscherbeln, solange es noch geht.

Was ist denn das für ein Kommentar???

Kaum stellt sich wenigstens eine Partei mal hin und stellt ein durchdachtes Positionspapier zusammen, wird sie gleich als überflüssig dargestellt. Und das nicht durch die Opposition, sondern durch die Tagesschau!

Ich habe nichts gegen eine andere Meinung, aber ein derartiger Kommentar lässt mich an der parteipolitischen Neutralität der ARD doch arg zweifeln!

Haben Sie das Positionspapier eigentlich vollständig gelesen und begriffen oder sind Ihnen nur die Begriffe Mindestlohn und Minijob ins Auge gesprungen und schon kommt der volksverbreitete 'Soziale-Kälte-Reflex' ?

Kommentar ist Grundrecht

Na, Herr Kommissar? Schon mal was von Grundgesetz (Art. 5) gehört? Die ARD kennt das Grundgesetz und lässt auch Ihren Kommentar zu.

@zwicke welche

@zwicke

welche "investment-schnäppchenjäger" haben sie denn im sinn, wenn der staat aktienpakete verkauft von unternehmen, die eh schon privatisiert sind

@gera83 Was will er denn?

"In Griechenland sind/waren ca. 1/3 der Arbeitnehmer beim Staat bzw. Staatsbetrieben angestellt.
Ich finde es gut, dass Rösler nicht in die gleiche Richtung möchte."

In Deutschland werden ca. 1/3 der Arbeitnehmer, wenn Röslers Pläne in die Tat umgesetzt würden, dann vom Staat alimentiert werden, oder anders ausgedrückt, die Arbeitgeber erhalten Subventionen dafür, dass Arbeitnehmer ausgebeutet werden.

In ihrer schönen neuen Welt möchte ich eigentlich nicht leben.

Neinneinnein

Glaubt Silke Engel allen Ernstes, dass vorne ist, wo sie ist? Dann wird man ihr diesen Glauben nehmen müssen. Sie ist nicht vorwärtsgewandt und nicht nahe an den Sorgen der Bürger. Die FDP hat es zwar ggf. verdient, nicht gelobt zu werden. Aber wer nur noch wohlfeile Polemik anzubieten hat, sollte lieber das Niveau seiner eigenen journalistischen Bemühungen einer Überprüfung unterziehen.

Lieber warmherziges Versagen, wie bei Steinbrück und Gauck, die eine Pleitestadt wie Bochum ausplündern? Lieber warmherziges Versagen bei Wowereit und Platzeck (Ex-SPD-Vorsitzender) , die es leider mal gerade wieder nicht schaffen im Budget und in der Zeit einen Flughafen zu bauen? Lieber warmherziges Versagen in Sachen Nürburgring (Kurt Beck, Ex-SPD-Vorsitzender) und Elbphilharmonie? Alle Schadenstifter sollen in der Politik bleiben, wenn sie nur "warmherzig" genug sind?

Es braucht Liberale. Entweder außerhalb der FDP oder innerhalb, wenn die FDP mit dem Verrat an liberalen Idealen endlich aufhört.

Der Beste Kommentar

zur FDP seit Jahren. Danke.

Das ist schon alles recht doof ...

.
Die FDP hat sich bisher in keiner Koalition als nützlich für die Gesellschaft der BRD erwiesen.

Die CDU/CSU war in den vergangenen 3,5 Jahren auch nicht wirklich nützlich für die Menschen hier im Land.

Die SPD war das seit Willy Brandt nicht mehr.

Die Grünen schaden den Verbrauchern mit EEGs und anderem Unfug ganz konkret.

Die Linke hat akzeptable Vorstellungen von einer besseren Gesellschaft, aber keinen Partner in Aussicht, mit dem sich Teile davon umsetzen ließen.

Die Piraten sind symphatisch, haben aber längst "ausgesegelt".

Was soll ich also tun, im kommenden Septermber?

Es würde mir Spaß machen, die Muslimbrüder zu wählen, nur so aus Spaß an den verärgerten Masken, wenn die auch nur einen Turban in den Bundestag brächten :-)

Also: Herhören wer gewählt werden will.

Ich bin im Vorruhestand. Freie Medikamente, 2-Bettzimmer und Chefarztbehandlung für alle, keine Steuern auf Renten und Betriebsrenten - dafür gibt es MEINE Stimme!

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

Wer braucht dem Opportunismus nahestehende Menschen ?

Bestimmt niemand. Die FDP in einer Koalition mit einer grossen Volkspartei stellt sicherlich nicht den Volkswillen dar. Diesen Pfusch mit Koalitionen könnte man auch als Betrug am Volk empfinden - aber es geht nun leider nicht anders, um eine handlungsfähige Regierung zu bilden. Mehrheitsverhältnisse dürften gepfuschte Koalitionen gar nicht mehr zulassen. Der Volkswille wäre nach Mehrheitsverhältnissen eine große Koalition und nicht das, was Politiker sich herausnehmen, daraus zu machen. Schließlich sind sie eigentlich nur Volksvertreter. Die FDP war früher mal gerne als Zünglein an der Waage gesehen worden. Leider habe ich von der FDP seit 1982 ein anderes Bild - das hat sich bis heute nicht geändert. Deshalb kann ich Frau Merkel nicht so ganz verstehen, die in dieser Partei einen Wunschpartner ausgemacht haben will. Sie bekommt dafür leider die Quittung.

Fr. Engel

Danke!

Wie man grad in den "stillen Tagen" ein solch anachronistisches Remake des Chicago-Spirits aus der Tiefkühltruhe der Geschichte zerren kann,um ihn mit maskenhaftem Gesicht zu präsentieren... Die Wähler ,die Mehrheit, können imho nicht die Adressaten gewesen sein. Vielleicht eher diese Klientel: Wie gewisse Konzerne, die z.B. zur Zeit in Portugal das Trinkwasser aus Bürgers Hand wegkaufen und weiterhin mit großangelegter Strategie die Verstümmelung demokratischer Staaten vorantreiben,um deren Fragmente als zukünftige Beute zu besitzen.
Den Niedlichkeitsfaktor hat Hr.Rösler durch sein radikales Outing jedenfalls ein für alle Mal verloren; Harmlosigkeit & Naivität ist ihm nicht mehr zugute zu halten, zu real ist, was in Europa, was in der Welt passiert in der von Rösler gewiesenen Richtung.
Hoffen wir,dass genug Demokraten den Braten gewittert haben. Und richtig wählen gehen werden.

@Kommissar

Wenn Sie denn einer sind, haben Sie wohl weniger mit der Kälte zu tun und brauchen sich keinerlei Sorgen machen. Zumindest nicht die Sorgen, die Menschen haben, die nicht verbeamtet sind. Denken Sie aber immer daran, dass die Wirtschaft erstmal was erbringen muss, damit Sie am K..... bleiben. Also, ein bisschen mehr Feingefühl wäre besser für Sie....

Kommentartitel

"Rückwärtsgewandt und fern von den Sorgen der Bürger"

Hey, wir reden hier von Politikern, da kann man nicht erwarten das die verstehen was sie tun. Ohne die Hilfe der Lobbyisten sind diese Menschen schließlich nicht in der Lage ihr eigenes Portemonnaie selbst zu schließen.

Politiker sind sehr hilfsbedürftige Menschen, sie benötigen Zuwendung um sich in unserer heutigen Gesellschaft noch zurecht zu finden können.

Schnackschnick...

Ey, Kommissar, was heißt denn "durchdacht"? Die FDP IST definitiv überflüssig. Und nicht nur das: sie ist gefährlich. Durchdacht ist das Positionspapier nur insofern, als daß es gezielt asozial, spalterisch und zersetzerisch ist, um eine handvoll ähnlich menschlich fehlgeleitete, gierige "Elemente" dazu zu bewegen, für diesen NON-Sense (menschenverachtender anachronistischer Unfug) dringend benötigtes Stimmvieh abzugeben. Ich kann natürlich verstehen, daß jemand so dermaßen fern von allem real Existierenden, seine Pfünde versucht zu sichern - aber was für ein Bild des Jammers stellt so eine Figur denn dar? Vorbild für wen? Für jemanden der den Hals nicht voll kriegt, der an der Wirklichkeit vorbeilebt? Was? Na? Wenn hier wirklich Gürtel enger geschnallt werden müssen, dann doch wohl von allen. Oder? Ne, das ist wirklich das Hinterletzte, was die FDP darstellt. Mieser geht es nicht.

@22:26 — kai_s

Ihre Frage: "welche "investment-schnäppchenjäger" haben sie denn im sinn, wenn der staat aktienpakete verkauft von unternehmen, die eh schon privatisiert sind"

Meine Antwort: Wie wärs mit der Deutschen Bahn? Oder noch besser, mit den deutschen Autobahnen, künftig aequenziell (wo wirtschaftlich lukrativ) im Besitz von Privatunternehmen und selbstverständlich nur noch kostenpflichtig zu benutzen. Oder mit stadtnahem oder städtischem Parkraum. Oder auch kommunale Krankenhäuser... (in der Folge extrem kostenintensiv)...

Der ÖNPV ist bereits teilweise privatisiert, ohne aber insgesamt wirkliche Vorteile zu bieten.

Natürlich kann man alles mögliche in einem Gemeinwesen wirtschaftlich privatisieren - aber dann ist es eben kein "Gemeinwesen" mehr...

Soweit verstanden?

rösler

sollte ernsthaft überlegen, ob er die staatsbürgerschafft wechselt und es hier in den usa versucht.
bei seinen positionen sollte es sogar möglich sein, als GOP-Politiker einen job zu finden.

ich trauere der alten FDP nach

Was soll das?
Soziale Kälte??
Irgendjemand muss auch das Geld verdienen, das alle anderen Parteien ausgeben wollen!
Wenn Deutschlands erst pleite ist, geht die 'soziale Kälte'erst richtig los!
Und die einzige Partei, die sich noch um ökonomische belange kümmert, ist die FDP.
Bitte bei der Wahl beachten!

Kommentar zum Papier Röslers: Rückwärtsgewandt und realitätsfern

„Auszeit für die FDP
Frische Luft ist angesagt, indem die FDP einfach mal ausgesperrt wird, volle vier Jahre lang von der stickigen politischen Bühne. Dann können Rösler, Brüderle, Niebel, Lindner und wie sie alle heißen durchatmen, den Kopf frei kriegen und darüber beraten, warum es die FDP als politische Kraft künftig noch braucht. Wenn sie das wissen, basteln sie an einem Konzept und werben dafür. Wenn anschließend über das neue Profil debattiert wird, weiß jeder, dass wir eine liberale Partei vermisst haben. Wenn nicht, trauert niemand der alten FDP hinterher“

Ich kann in keinem Punkt wiedersprechen. Obwohl ich gerne mal den Stachel lüpfe.

@ein_Liberaler

In manchen Punkten stimme ich Ihnen zu, nur der Schlenker zur Elbphilharmonie war nicht nötig und sagt wenig aus, aber wie dem auch sei. In meinen Augen gibt es innerhalb der FDP ebenfalls genügend Menschen mit viel Gemüt, aber ohne richtiges Koordinatensystem.

Die FDP würde ich zur Zeit sicher nicht wählen, im nächsten Bundestag sollte sie aber dennoch vertreten sein.

@ein_liberaler

„Es braucht Liberale. Entweder außerhalb der FDP oder innerhalb, wenn die FDP mit dem Verrat an liberalen Idealen endlich aufhört.“

Was sind in Ihren Augen die liberalen Ideale?

@Zwicke

Schnäppchenjäger? An der Börse gibt es keine Schnäppchen.

Es reicht!

Ich fordere den Mindestlohn für Politiker. Die FDP sagt, Leistung muss sich lohnen, also gut, dann leistet mal was. Bis dahin müsst ihr mit dem Mindestlohn auskommen, ist ja nicht so schlimm. Eine warme Mahlzeit am Tag in der Suppenküche wird schon drin sein, und ihr habt ja Zeit in der APO.

Speiübel könnte einem werden, wenn man sich das so mit ansieht. Wo sind die Politiker mit Verstand, Klarheit, Aufrichtigkeit, Visionen geblieben? Werden wir wirklich nur noch von Lobbyisten, unfähigen Managern und realitätsfremden Ex-Anwälten und Lehrern (vulgo Politiker) bestimmt? Hilfloses Lavieren statt regieren?

Was denken sie morgens vor dem Spiegel? An den Amtseid? Schaden vom deutschen Volk abzuwenden und zum Wohle aller zu agieren? Bestimmt, was sonst? Sonst müsste man ja zugeben, statt Volksvertreter ein Volkstreter zu sein. Und überhaupt, der Neoliberalismus hat sich längst selbst zu Grabe getragen. Keynes ist schon lange tot und seine Modelle haben nie funktioniert.

@kommissar

„Haben Sie das Positionspapier eigentlich vollständig gelesen und begriffen oder sind Ihnen nur die Begriffe Mindestlohn und Minijob ins Auge gesprungen und schon kommt der volksverbreitete 'Soziale-Kälte-Reflex' ?“

Was habe Sie gegen einen gesetzlichen Mindestlohn? Als er in Großbritannien eingeführt wurde gab es auch „extreme“ Diskusionen. Wegen den „Arbeitsplätzen“. Das Ergebnis war nach 3 Monaten nach der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns war die Arbeitslosigkeit gestiegen. Allerdings nach weiteren 3 Monaten war sie unter dem Wert vor der Einführung. Einfache Erklärung es wurde der Binnenmarkt gestärkt. Der Bäcker und der der Frisör um die Ecke hat erst entlassen und „musste“ dann wieder einstellen.

@bürgerschreck

Griechenland ist mit Sicherheit nicht pleite gegangen weil es "zu sozial" war. Korruption und Filz in den besser betuchten Schichten liegt da schon näher als Ursache.
Was Griechenland schon macht: auf Teufel komm raus alles verramschen(unter Preis), nur um für den Moment den Haushalt "auszugleichen". Zudem wird alles Verkaufte später nicht mehr einen ct Einnahmen bringen.
usw.

Mit Ihrem Schlusssatz bestätigen Sie mir leider mein Bild über den Klischee-FDP-Wähler. Immer das günstigste Angebot für sich selbst suchen, egal was dieses günstigere auch für Hintergründe haben mag.
Ein Verhalten was aber über die FDP-Wählerschicht weit hinaus geht.

Jeder legt dieses doch hier oder da an den Tag. Die Jeans für 14€ aus China im Aldi, Lidl &Co. ist auch zu verlockend. Neben dem Verschiffen bleibt da nicht viel übrig für die, die daran gearbeitet haben.

Jeder legt das hier oder da an den Tag, doch hat der eine die finanzielle Freiheit sich dafür oder dagegen zu entscheiden, der andere nicht.

Darstellung: