Wenn die Politik den „engagierten Bürger“ fordert, dann ist sie zumeist am Ende mit ihrem Latein, das ist dann häufig die Einstimmung auf „schlechte Zeiten“...!
Je mehr und häufiger ich Gauck reden höre, desto mehr fühle ich mich im meiner Ablehnung ihm gegenüber bestätigt- zu pastoral, zu pathetisch, zu bildhaft und blumig in seinen Worten, die inhaltlich ohne große Substanz sind...!
Er redet mir schlicht zu viel schön- etwa, wenn er in den Merkel’schen Tenor verfällt, dass wir doch die Größten seien und alles bestens im Griff hätten, dass wir Meister im Meistern der Krisen seien [€-Krise schon vorbei?], ohne auf den Preis zu reflektieren, der dafür national und international gezahlt werden muss- da fallen die weiniger guten Dinge nicht so ins Gewicht-Hauptsache wir sind stolz auf uns selbst, ob in Europa, Zuhause oder am Hindukusch...!
Nein, mich überzeugen diese politischen Lobpreisungen und Fürbitten an den Bürger nicht- weder vom Bundespräsidenten noch von seiner Macherin!
Wer wollte sie nicht: mehr Solidarität, mehr Zusammenhalt und Chancengleichheit, weniger Armut insbesondere Kinderarmut und vor allem, daß jeder entsprechend seiner Leistungsfähigkeit an den Kosten dieser Gesellschaft beteiligt wird. Doch wie erreicht man dies: daß die Reichen mehr spenden oder Almosen verteilen oder durch einen entsprechenden politischen Willen der die Rahmenbedingungen setzt. Wenn man A sagt „mehr Solidarität“ ohne in keinster Weise das Wie anzusprechen bleiben nur sinnentleerte Appelle übrig Das konnten die Kirchenvertreter am HeiligAbend besser. Noch weitere schöne Weihnachten.
Der Mann ist unpolitisch, engagiert und mahnend. Väterlich repräsentativ und dabei nicht inhaltsleer.
Was wollen wir denn noch von einem Präsidenten? Sie wollen Politik? Das macht die Kanzlerin, nicht aber der Präsident. Diese fordernden Kommentare sollte Sie sich für die Kanzlerin sparen, die zusammen mit der Mehrheit der Abgeordneten Politik betreiben kann und echte Inhalte vorantreiben könnte, wenn sie denn wollte.
Der Präsident macht hier nichts als seinen Job. Und den hervorragend. Schön, daß er mein Präsident ist!
vorm Weihnachtsbaum konnten noch nie darüber hinweg täuschen, daß in der Politik zu vieles schief und am Bürger vorbei läuft.
Die gebetmühlenhafte Forderung nach mehr Engagement verschleiert, daß Vorbildverhalten vor allem vertikal funktionieren muß.
sind wir doch nur mit anderen Ländern, gegenüber den deutschen Bürgern verhält sich die Politik geradezu asozial. Da bringt wünschen aber auch nix. Total inhaltsleere Ansprache, das schlimmste Politikergewäsch seit einiger Zeit, von Gauck hätte ich wenigstens ein kleines bissl irgendwas erwartet - aber das war garnix. Da war ja selbst die Ansprache des schlechtesten Bundespräsidenten aller Zeiten letztes Jahr besser.
In den letzten Jahren hat die Umverteilung von Ressourcen in diesem Land Formen angenommen, die nicht mehr zu kompensieren sind. Eine Mittelschicht gibt es praktisch nicht mehr - nurmehr reich und arm - politisch gewollt.
Die Verantwortung dafür wird nun von höchster Stelle auf den gemeinnützig tätigen Bürger verschoben - jenes unbekannte Wesen, das nun für den profitablen Kahlschlag aufkommen und so unsere heile Welt wieder gerade rücken soll.
vernünftiges Vorbild der politischen Führung voraus.
Und was erleben wir? Lobbyismus ohne Ende zu Lasten der Gemeinschaft verbunden mit stümperhaften Entscheidungen, die Mittelschicht zusammenschlagende Ankündigungen für die Zeit nach der nächsten Wahl, politischen Machtgeschacher und das Gefühl, nicht nachvollziehbaren Entscheidungen ausgeliefert zu sein.
Vor Kohl gab es politische Personen, die die Verantwortung für die Bevölkerung ernst genommen haben. Da war Solidarität unter uns selbstverständlich.
Ich fürchte mich angesichts unserer politischen Vorbilder vor der Zukunft und empfinde die Situation als belastend und lähmend. Eine sehr schlechte Grundlage für solidarisches Handeln.
Ich finde die Forderung geht an die falsche Adresse. Sie sollte vielmehr an alle Abgeordneten und Unternehmen gehen!!
Die Solidarität mit dem Volk wurde hier schon vor langem aufgekündigt.
Der Lohn reicht nicht mehr zum Leben. Unternehmen beuten die Arbeitswilligen gnadenlos aus.
Um dann zu verkünden wir gehen ins Ausland.
Mit guter Unterstützung der Herren Volksvertreter.
Dies ist der Kernpunkt warum auch die Kluft zwischen Arm und Reich weiter auseinander triftet.
Der Normalbürger bezahlt immer drauf. Bestes jetziges Beispiel die Energiewende, hier werden alle Entlastet außer der Bürger!!
Das Volk hat Solidarität!! Es finanziert all das, was die Politik umsetzt, auch gegen dessen Wille.
Noch eins Bemerkt, wenn Frieden das Ziel ist, weshalb
ist dann die Bundeswehr überall zugegen?
"Die Soldaten Kämpfen im Nahen Osten für unsere Freiheit und die der Einwohner in den Ländern" lautet hier ja die Botschaft sinngemäß.
Das ist aber Bullshit. Der einzige Grund warum Soldaten im Nahen Osten für "Frieden" sorgen sind, wirtschaftliche Gründe. Deshalb durfte auch Köhler gehen, weil er die Wahrheit gesagt hat.
Auch wenn der Sinn der Auslandseinsätze wären, die Sicherheit zu erhöhen und gegen Terror zu kämpfen, dann wäre was hier in Afghanistan passiert extrem kontraproduktiv.
Die Soldaten der Bundeswehr kämpfen am Hindukusch für unsere Freiheit in dem sie Männer mit Kalaschnikows jagen? Wie soll das funktionieren? Im Gegenteil, die Soldaten werden von der afghanischen Bevölkerung als Besatzer gesehen, und das führt erst zum Terror.
Wie würden wir uns fühlen, wenn die Iranische Armee unser Land "befreien" will und hier einen Gottesstaat etablieren will?
Es ist ein Frechheit, dass dieser wohlhabende Mann, mehr "Engagement" von den Bürgern fordert, vermutlich besonders im Sozialbereich, wo heute mit Hungerlöhnen bezahlt wird. Klar, sich gratis auch noch sozial engagieren, in der "Freizeit" oder wie? Soll sich die Supermarktverkäuferin nach Feierabend und der Student, der neben seinem Studium sich halb tot ackert, um die Miete/Essen/Studium zu bezahlen, der soll noch nebenbei Hausaufgabenbetreuung machen? Lieber Herr BP Gauck, bei Ihrem Monatsgehalt kann die Welt ja sehr viel Freizeitmöglichkeiten bieten. Aber Geld ist offensichtlich immer noch reichlich da. Oder wie sollte sonst eine einstündige Rede von Peer Steinbrück in der bankrotten Stadt Bochum mit 25.000 Euro entlohnt werden könnnen? Für dieses Stunden-Honorar würden andere ein ganzes Jahr lang schwerkranke Menschen betreuen. Ist das tatsächlich gerecht? Ist das normal? Finde ich nicht. Mit ihrem pastoralem Gerede lenken Sie von der tatsächlichen Realität in Deutschland ab!
Was ist denn mit des States Solidarität mit Bürgern die 30 Jahre für dieses System geschuftet haben und jetzt mit 50 -60 durch Globalisierung den Arbeitsplatz verloren haben oder Krank geworden sind.
Denen wird Harz und Faulheit vorgeworfen, ich rede hier nicht von den Ewigen nichtstuern.
Ich jedenfals habe die Schnautze voll von solchen falschen Predigern Herr Gauck.
zB der eingequetschte Adler, der aussah als ob er zwischen Tür und Angel ums überleben kämpft.
Im Zentrum der Inszenierung war die offene Tür als Symbol, die den Blick auf einen (möglicherweise perspektivisch) etwas klein geratenen Weihnachtsbaum freigibt, an dem wirklich nichts glänzt. Das ist mir doch etwas zu protestantisch-puritanisch.
Außerdem hat man so 2 angeschnittene Räume im Bild, was nicht gerade Klarheit zum Ausdruck bringt. Der Rahmen wirkt dadurch doch etwas fragmentiert.
Und dann noch die Funzel vor der Nase, wozu? Die wirkt bedrohlich, entweder für mich oder aber für den BP. Ich hoffe bei den Dreharbeiten hat niemand Feuer gefangen.
Zur inhaltlichen Kritik:
Ein guter Teil der Arbeit unseres BP erschöpft sich in diesen Reden. Gegen die arm-reich-kluft kann er nun wirklich nichts ausrichten. Daher ist es so entscheidend dass er diese zum Ausdruck bringt. Das kann Rösler nämlich nicht beeinflussen.
Doch, er kann was ausrichten. als Bundespräsident unterzeichnet er Gesetze. Es wäre ihm ein einfaches, Gesetze, die gegen den Geist seiner gerade gehaltenen Rede verstoßen, einfach nicht zu unterschreiben.
Tut er das nicht, macht er sich einfach zum schwätzerischen Grüssaugust. Tut er es, zeigt er Initiative und Solidarität mit dem Volk.
Da stelle ich mir die Frage, was macht der Präsident hier in Deutschland?
Er rechtfertigt die Politik unserer Bundeskanzlerin.
Er selber profitiert vom Steuerzahler, das heißt , das was er hier fordert, unstützt nur unsere Politik. Wenn er eine eigene Meinung hätte und sich ein bißchen um die Belange seines Volkes kümmern würde, dann wüßte er, daß mittlerweile ein Großteil der arbeitenden Bevölkerung nicht mehr mit einem Job klar kommt. Während die Reichen immer reicher werden, kann sich der "kleine" Steuerzahler kaum noch etwas leisten. Gerade jetzt zu Weihnachten sind mir viele Leute bekannt, die sich nichts zu Weihnachten schenken konnten, weil sie nichts haben, und dafür gehen sie arbeiten?!
Der Präsident wollte im Mittelpunkt stehen und muß so auch Kritik verstehen können.
Ich möchte Sie nicht angreifen, aber wie es scheint sind Sie so patriotisch, daß es Ihnen egal ist, ob es den Deutschen schlecht geht...
...und von denen gibt es jeden Tag mehr!
Ich kann es nicht mehr hören: "Der Bürger ist gefordert." Lachhaft! Was ist den vom Normalbürger noch zu holen?
Warum sagt Herr Gauck nicht: "Der Staat ist gefordert oder die Reichen sind gefordert? Hört endlich auf, die Kleinen abzuzocken.Eigentum verpflichtet." Aber davon spricht er nicht. Schade.
Es muss dringend umverteilt werden. Jeder weiß das. Wann begreift es der Bundespräsident?
Ich wünschte mir einen Bundespräsident, der erkennt, dass die neoliberale Staatsmaschinerie nur die Kleinen abzockt (siehe Energiesteuern als jüngstes Beispiel)und der von den immer reicher werdenden Kapitalisten verlangt, dass sie sich substantiell am Steuern- und Abgabenaufkommen beteiligen.
Ich erwarte von einem Bundespräsidenten, dass er die FDP und die ihr nahestehenden Abzocker (in der Wirtschaft und den Verwaltungen) in ihre Schranken verweist und Rösler ins Krankenhaus zurückschickt.
Viele Äußerungen zu unserem Bundespräsidenten empfinde ich als respektlos. Sie sind bestenfalls als Folge einer Frustration über die persönliche oder politiche Situation zu sehen.
Joachim Gauck ist für dieses Land ein würdiger Präsident und das was er zu sagen hat, ist sehr wohl bemerkenswert.
ff:In Hamburg z.B. ist die organisierte Kriminalität schon seit Jahren nicht mehr in deutscher Hand, wenn es um Menschenhandel, Prostitution, Waffenhandel, Drogen geht! Ein weiterer Punkt, der mir missfiel, ist die Tatsache von Asylmißbrauch, den er mit klaren Worten hätte ansprechen müssen! Die Balkenländer, allen voran Serbien, wollen in die EU und genießen zu einem großen Teil das Asylrecht! Das ist doch eine Farce und traurig für Menschen, die tatsächlich Schutz bei uns suchen, doch diese Menschen haben meist gar nicht die finanzielle Möglichkeit zu uns zu kommen!
Obwohl ich den G bisher sehr schätzte,muß ich anmerken, dass dies eine der schlechtesten Ansprachen war,die ich jemals hörte!60 Jahre keinen Krieg in Europa???10-Tage-Krieg in Slowenien(1991),den Kroatienkrieg(1991–1995),den Bosnienkrieg(1992–1995) und den Kosovokrieg (1999).Die Massenmörder von Serbien/Bosnien haben KZ´s gebaut,ethnische Säuberungen durchgeführt und alle anderen Kriegsparteien haben ähnliche Kriegsverbrechen begangen.Wie kann man so etwas ignorieren und die Geschichte verfälschen!Zum anderen die Erwähnung von Menschen mit dunkler Farbe und schwarzen Haaren zu erwähnen,die auf Bahnhöfen Gewalt ausgesetzt sind?Hier entsteht ein sehr subjektives Bild von Deutschland, wenn man bedenkt,dass fast jede 2.Straftat von einem ausländischen Mitbürger begangen wird und das bei einem Verhältnis 75 Mio Deutsche zu 7 Mio.ohne deutschen Pass.Rechnet man die weiteren 9 Mio.Migranten,also Menschen mit deutschem Pass und anderen Wurzeln hinzu, verbessert sich die Quote ebenfalls nicht!
Ich habe inhaltlich etwas anderes erwartet. Nach den Peinlichkeiten des Herrn Wulff dachte ich, nun kommt ein Präsident, der konkret und klar was zum Thema sagt. Was unter den Nägeln brennt, davon gibt es genug.
Und was kommt ? Eine weihnachtlich angehauchte "Predigt" mit Inhalten, die wir von der Bundesregierung mit Frau Merkel schon kennen.
Die Einforderung von Solidarität im Volke ist einfach schamlos. Gut wäre es, wenn die Politiker sich mit dem Volk solidarisieren und sich nicht nur selbst versorgen würden (z.B. 180 neue hochdotierte Stellen im Ministerium von Herr Niebel)
Solidarisch sind wir Bürger doch wohl genug, denn wir übernehmen die Schuldenpolitik der Bundesregierung. Falls diese es vergessen haben sollten, Sie geben unser Geld aus und Herr Rösler als Koalitionär verkauft das Tafelsilber durch Maximierung der Privatisierung.
Ich vermisse NEUE Impulse. Da war kein "Ruck" ? Das hat man immer schon in der einen oder anderen Form gehört.
Im Osten nichts Neues ...
Am 26. Dezember 2012 um 01:12 von ende dreißig schwul
... Wenn er eine eigene Meinung hätte und sich ein bißchen um die Belange seines Volkes kümmern würde, dann wüßte er, daß mittlerweile ein Großteil der arbeitenden Bevölkerung nicht mehr mit einem Job klar kommt.
Sie müssen akzeptieren, dass nicht jeder die Realität der bundesdeutschen Gesellschaft so sieht wie Sie. Ich bin mir z.B. sicher, dass die übergroße Mehrheit der deutschen Arbeitnehmer/innen sehr wohl klar kommt mit dem Job.
Am 26. Dezember 2012 um 01:17 von Wollen Du Nicht...
Ich musste schmunzeln bei der Ansprache zu der "wachsende Kluft zwischen Arm und Reich".Ich persönlich finde es einfach amüsant, wenn "das Volk" auf dieses Problem angesprochen wird, wo es doch die Aufgabe der Politik ist, sich um solch einen negativen Fortschritt zu kümmern.Stattdessen werden Milliarden ins Ausland gesteckt, was zwar gut für die außenpolitischen Bindungen ist, jedoch nicht wirklich dem eigenem Volk zugute kommt. Was viel schlimmer ist, ist die Tatsache, dass das Volk durch diese Entscheidungen immer mehr belastet wird, da diese Ausgaben in steuerlicher Form wieder eingeholt werden müssen.
Was mich persönlich jedoch irgendwie stört,ist die Tatsache, wie krass unterschiedlich die Gehälter zwischen den armen und reichen Menschen sich entwickelt haben. Ein TV-Moderator, wie (nur als Beispiel-ich persönlich finde ihn genial)Gottschalk verdient im Jahr 6 Millionen und Menschen, die Leben retten, wie Feuerwehrmänner, bekommen gerade mal max 60.000 jährlich. Ist das gerecht?
Man merkt leider, dass es uns fast schon zu gut geht in Deutschland, denn diejenigen, die hier am meisten an Gaucks Rede nörgeln, sind wahrscheinlich die, denen es rundum gut geht und sich sofort benachteiligt fühlen wenn der Staat ihnen nicht gleich jede Lebensschwierigkeit aus dem Weg räumt. Leute, die selber keine wirklichen Probleme haben oder sich nur auf die Probleme fixieren und nur das Schlechte in der Politik sehen.
Was mir auch schon lange auffällt ist das typisch deutsche Obrigkeitsdenken, ganz nach dem Motto "Einer da oben solls regeln" oder "der kleine Mann zählt eh nichts".
Aber wenige denken darüber nach, dass man meistens selber derjenige ist, der sich im Weg steht. Immer auf Vater Staat zu warten finde ich naiv und dumm.
Ich verstehe das ja sogar: Es ist leichter immer anderen die Schuld für alle Fehler zu geben, der Staat, die Politiker, die Kirche , der Bundespräsident...
Jedenfalls habe ich mich dazu entschieden nicht immer alles gleich schwarz zu sehen!
Gauck ist nunmehr voll auf Kurs gebracht.
Von "Freiheit" kein Wort mehr, denn die schätz nur der als höchstes Gut, der sie verloren hat.
Stattdessen die ewige Leier von den bösen Besserverdienern (wir dummen Fleißigen als sog. "Reiche" das neue Feindbild), der heilige Euro(Raum)neuerdings als Friedensursache verklärt, die armen Integrationswilligen in Verkehrung der Wirklichkeit von uns bösen Deutschen auf Bahnhöfen verprügelt, das Gespenst vom Klimawandel, die SoldatINNEN und Soldaten im kostspieligen Vasallendienst am Hindukusch etc. und daß es uns ja sooo gut geht (im Vergleich zur Sahelzone und den Ostsibirischen Einöden). Alles was an Meinungsmache aktuell ist, hat er in der Rede abgedeckt.
Ach was müssen wir doch zufrieden sein. Nicht mucken und allen Jammerern mutig entgegentreten, dann kann die Politikerkaste ihr Spiel gegen uns Bürger ungestört weitertreiben.
"Viele Äußerungen zu unserem Bundespräsidenten empfinde ich als respektlos. Sie sind bestenfalls als Folge einer Frustration über die persönliche oder politiche Situation zu sehen.
Joachim Gauck ist für dieses Land ein würdiger Präsident und das was er zu sagen hat, ist sehr wohl bemerkenswert."
Man kann zum BP durchaus geteilter Meinung sein, es gibt eben auch Menschen, welche ihn schätzen und für einen würdigen Repräsentanten halten.
Was Respekt anbelangt, das ist eindeutig: Diesen muß man sich verdienen, insbesondere als Bundespräsident!
Am 26. Dezember 2012 um 01:46 von Wollen Du Nicht...
...was ich persönlich viel schlimmer finde, sind jedoch diese schönen Gehaltserhöhungen von einigen, wenigen Prozent. Schön, dass nun einige Schichten etwas mehr Geld bekommen, was nützt ihnen jedoch das etwas mehr Geld, wenn die Preise für Nahrungsmittel/Sprit/Mieten ebenfalls stetig ansteigen? Wohin soll dieses ungleiche und fast schon ausbeuterische Verhalten noch führen? Mich persönlich wundert es nicht, wieso so viele Leute die Sozialhilfe bevorzugen. Nehmen wir mal einen Koch. Der Durchschnitt der Köche verdient gerade mal 17.000 im Jahr (Brutto versteht sich). Durch die ganzen Abzüge (Steuern, Miete, Familie) bleibt diesen Köchen fast nichts (meistens sogar garnichts) von dem hart verdientem Geld (10-12 Stunden Schichten sind normal) übrig. Und dann kommt ein Herr BP und verlangt "mehr Engagement". Mindestlohn, Unterstützungen und mehr Engagement von der politischen Seite sucht man leider vergebens! Stattdessen kommen Ansprachen mit Vorwürfen und Ablenkungen. Sowas ist traurig!
Es ist der so immer wiederkehrende typische Tenor der Mehrzahl der Kommentare: Die da oben haben ja keine Ahnung, dann sollen die mal, dann enganier Dich mal und niemand sagt wie das geht.
Was für eine armselige Haltung. Politik ist nicht dazu da, mir zu zeigen, wie Engagement geht. Das ist jedermanns ureigenst eigene Aufgabe. Nicht die ach so bequeme Konsumhaltung einnehmen, sondern SELBST tun und machen. Gottlob gibt es von derart engagierten und solidarischen Mitbürgern aus allen Schichten reichlich (obige Kommentatoren offenbar ausgeschlossen). Möge jeder derjenigen, nach deren Meinung hier alles ach so übel ist und den Bach 'runter geht, doch einmal nur einen Blick über die Grenzen wagen...Und dann vielleicht auch mal auf bundesdeutschen Realitäten, dann würde klar, dass es nicht nur immer die Kleinen sind, die "abgezockt" werden, denn die oberen 50 % der Einkommensbezieher zahlten 94,6 % und die unteren 50 % zahlten 5,4 % der Einkommensteuer. Auch eine Form von Solidarität...
Ein Präsident, der es in seiner Weihnachtsansprache(!) schafft, über seinen klerikalen Schatten zu springen.
Er spricht die immer weiter aufklaffende Schere zwischen arm und reich an und bezieht nicht nur andere Glaubensrichtungen, sondern X-sei-Dank endlich auch uns Atheisten ein.
Er unterstützt das Recht auf Asyl und erklärt explizit, dass wir in Deutschland die Zuwanderung brauchen.
Leute - in vielen Kommentaren über mir -, manchmal kann ich mich des Gedankens nicht erwehren viele von euch/Ihnen meckern um des Meckerns Willen.
Beste Wünsche - je nach Gusto zur Wintersonnenwende, zu Weihnachten oder zum Wiegenfest eines Religionsstifters, auf dessem vermuteten Geburtsjahr unsere westliche Zeitrechnung fußt ... ;-)
Ich stimme Ihnen teilweise zu, Pewter (oder doch nur Peter). Unser jetziger Bundespräsident ist eine hervorragende Wahl. Was jedoch ihre politischen Aussagen betrifft, muss ich Ihnen ein wenig widersprechen.
Ausschnitt aus Wikipedia.org:
"Unter anderem kommen dem Bundespräsidenten im Rahmen des Gesetzgebungsnotstands, bei der Wahl des Bundeskanzlers, bei der Entscheidungsgewalt über die Auflösung des Deutschen Bundestages im Falle einer vom Bundeskanzler verlorenen Vertrauensfrage, bei der Wahl einer Minderheitsregierung und aufgrund der Tatsache, dass ein Gesetz überhaupt erst durch die Unterschrift des Bundespräsidenten Rechtskraft erlangt, wichtige Kompetenzen zu."
Laut diesen Informationen hat der Bundespräsident doch einiges an Mitspracherecht in der politischen Welt.
Ein Großteil der Kommentare hier haben mich dazu veranlasst, die Rede einmal Stück für Stück anzuhören.
Inhaltslos?? Absolut nicht! Aber bevor ich nun alle Punkte noch einmal aufzähle (könnt Ihr ja selber nachhören!), möchte ich ein paar Punkte herausstellen, die ich klasse fand.
1) Wer keine Zuwendung erfährt und keine schenkt, kann nicht wachsen und nicht blühen.
2) Wir wollen ein solidarsiches Land sein! Allein das Ziel aus dem Munde des Staatsoberhauptes ist für mich schon viel wert.
3) Jungen Leuten Wege in ein gutes Leben eröffnen!
4) Alten Menschen Raum in unserer Mitte belassen.
5) Seinen Dank für engagierte Frauen und Männer.
6) Den Bezug zu Weihnachten hergestellt, ohne irgendwelchen Gruppen auf die Füße zu treten.
Aber scheinbar kann man es halt doch nicht allen Recht machen...
Engagierte Bürger.....
Wenn die Politik den „engagierten Bürger“ fordert, dann ist sie zumeist am Ende mit ihrem Latein, das ist dann häufig die Einstimmung auf „schlechte Zeiten“...!
Je mehr und häufiger ich Gauck reden höre, desto mehr fühle ich mich im meiner Ablehnung ihm gegenüber bestätigt- zu pastoral, zu pathetisch, zu bildhaft und blumig in seinen Worten, die inhaltlich ohne große Substanz sind...!
Er redet mir schlicht zu viel schön- etwa, wenn er in den Merkel’schen Tenor verfällt, dass wir doch die Größten seien und alles bestens im Griff hätten, dass wir Meister im Meistern der Krisen seien [€-Krise schon vorbei?], ohne auf den Preis zu reflektieren, der dafür national und international gezahlt werden muss- da fallen die weiniger guten Dinge nicht so ins Gewicht-Hauptsache wir sind stolz auf uns selbst, ob in Europa, Zuhause oder am Hindukusch...!
Nein, mich überzeugen diese politischen Lobpreisungen und Fürbitten an den Bürger nicht- weder vom Bundespräsidenten noch von seiner Macherin!
Dann mal los...
Dann mal los werter Gauck, dann engagier Dich mal!
Wer wollte sie nicht: mehr
Wer wollte sie nicht: mehr Solidarität, mehr Zusammenhalt und Chancengleichheit, weniger Armut insbesondere Kinderarmut und vor allem, daß jeder entsprechend seiner Leistungsfähigkeit an den Kosten dieser Gesellschaft beteiligt wird. Doch wie erreicht man dies: daß die Reichen mehr spenden oder Almosen verteilen oder durch einen entsprechenden politischen Willen der die Rahmenbedingungen setzt. Wenn man A sagt „mehr Solidarität“ ohne in keinster Weise das Wie anzusprechen bleiben nur sinnentleerte Appelle übrig Das konnten die Kirchenvertreter am HeiligAbend besser. Noch weitere schöne Weihnachten.
Politik?
Der Mann ist unpolitisch, engagiert und mahnend. Väterlich repräsentativ und dabei nicht inhaltsleer.
Was wollen wir denn noch von einem Präsidenten? Sie wollen Politik? Das macht die Kanzlerin, nicht aber der Präsident. Diese fordernden Kommentare sollte Sie sich für die Kanzlerin sparen, die zusammen mit der Mehrheit der Abgeordneten Politik betreiben kann und echte Inhalte vorantreiben könnte, wenn sie denn wollte.
Der Präsident macht hier nichts als seinen Job. Und den hervorragend. Schön, daß er mein Präsident ist!
Schöne Reden
vorm Weihnachtsbaum konnten noch nie darüber hinweg täuschen, daß in der Politik zu vieles schief und am Bürger vorbei läuft.
Die gebetmühlenhafte Forderung nach mehr Engagement verschleiert, daß Vorbildverhalten vor allem vertikal funktionieren muß.
Solidarisch
sind wir doch nur mit anderen Ländern, gegenüber den deutschen Bürgern verhält sich die Politik geradezu asozial. Da bringt wünschen aber auch nix. Total inhaltsleere Ansprache, das schlimmste Politikergewäsch seit einiger Zeit, von Gauck hätte ich wenigstens ein kleines bissl irgendwas erwartet - aber das war garnix. Da war ja selbst die Ansprache des schlechtesten Bundespräsidenten aller Zeiten letztes Jahr besser.
Zur falschen Zeit am falschen Ort
In den letzten Jahren hat die Umverteilung von Ressourcen in diesem Land Formen angenommen, die nicht mehr zu kompensieren sind. Eine Mittelschicht gibt es praktisch nicht mehr - nurmehr reich und arm - politisch gewollt.
Die Verantwortung dafür wird nun von höchster Stelle auf den gemeinnützig tätigen Bürger verschoben - jenes unbekannte Wesen, das nun für den profitablen Kahlschlag aufkommen und so unsere heile Welt wieder gerade rücken soll.
Tagesschau zu kurz
Warum muss diese Ansprache von dem Mann die 2. Hälfte der Tagesschau ausfüllen???
Ich hätte mir mehr Infos zu den Themen des Tages gewünscht, statt die Ansprache eines politisch/religiösen Predigers (Gauck) zu hören.
Solidarität setzt ein
vernünftiges Vorbild der politischen Führung voraus.
Und was erleben wir? Lobbyismus ohne Ende zu Lasten der Gemeinschaft verbunden mit stümperhaften Entscheidungen, die Mittelschicht zusammenschlagende Ankündigungen für die Zeit nach der nächsten Wahl, politischen Machtgeschacher und das Gefühl, nicht nachvollziehbaren Entscheidungen ausgeliefert zu sein.
Vor Kohl gab es politische Personen, die die Verantwortung für die Bevölkerung ernst genommen haben. Da war Solidarität unter uns selbstverständlich.
Ich fürchte mich angesichts unserer politischen Vorbilder vor der Zukunft und empfinde die Situation als belastend und lähmend. Eine sehr schlechte Grundlage für solidarisches Handeln.
Forderung an die Politiker
Ich finde die Forderung geht an die falsche Adresse. Sie sollte vielmehr an alle Abgeordneten und Unternehmen gehen!!
Die Solidarität mit dem Volk wurde hier schon vor langem aufgekündigt.
Der Lohn reicht nicht mehr zum Leben. Unternehmen beuten die Arbeitswilligen gnadenlos aus.
Um dann zu verkünden wir gehen ins Ausland.
Mit guter Unterstützung der Herren Volksvertreter.
Dies ist der Kernpunkt warum auch die Kluft zwischen Arm und Reich weiter auseinander triftet.
Der Normalbürger bezahlt immer drauf. Bestes jetziges Beispiel die Energiewende, hier werden alle Entlastet außer der Bürger!!
Das Volk hat Solidarität!! Es finanziert all das, was die Politik umsetzt, auch gegen dessen Wille.
Noch eins Bemerkt, wenn Frieden das Ziel ist, weshalb
ist dann die Bundeswehr überall zugegen?
In diesem Sinne, Frohe Weihnachten!
Afghanistan
"Die Soldaten Kämpfen im Nahen Osten für unsere Freiheit und die der Einwohner in den Ländern" lautet hier ja die Botschaft sinngemäß.
Das ist aber Bullshit. Der einzige Grund warum Soldaten im Nahen Osten für "Frieden" sorgen sind, wirtschaftliche Gründe. Deshalb durfte auch Köhler gehen, weil er die Wahrheit gesagt hat.
Auch wenn der Sinn der Auslandseinsätze wären, die Sicherheit zu erhöhen und gegen Terror zu kämpfen, dann wäre was hier in Afghanistan passiert extrem kontraproduktiv.
Die Soldaten der Bundeswehr kämpfen am Hindukusch für unsere Freiheit in dem sie Männer mit Kalaschnikows jagen? Wie soll das funktionieren? Im Gegenteil, die Soldaten werden von der afghanischen Bevölkerung als Besatzer gesehen, und das führt erst zum Terror.
Wie würden wir uns fühlen, wenn die Iranische Armee unser Land "befreien" will und hier einen Gottesstaat etablieren will?
Engagierte Bürger?
Es ist ein Frechheit, dass dieser wohlhabende Mann, mehr "Engagement" von den Bürgern fordert, vermutlich besonders im Sozialbereich, wo heute mit Hungerlöhnen bezahlt wird. Klar, sich gratis auch noch sozial engagieren, in der "Freizeit" oder wie? Soll sich die Supermarktverkäuferin nach Feierabend und der Student, der neben seinem Studium sich halb tot ackert, um die Miete/Essen/Studium zu bezahlen, der soll noch nebenbei Hausaufgabenbetreuung machen? Lieber Herr BP Gauck, bei Ihrem Monatsgehalt kann die Welt ja sehr viel Freizeitmöglichkeiten bieten. Aber Geld ist offensichtlich immer noch reichlich da. Oder wie sollte sonst eine einstündige Rede von Peer Steinbrück in der bankrotten Stadt Bochum mit 25.000 Euro entlohnt werden könnnen? Für dieses Stunden-Honorar würden andere ein ganzes Jahr lang schwerkranke Menschen betreuen. Ist das tatsächlich gerecht? Ist das normal? Finde ich nicht. Mit ihrem pastoralem Gerede lenken Sie von der tatsächlichen Realität in Deutschland ab!
Gauck znd Solidarität
Was ist denn mit des States Solidarität mit Bürgern die 30 Jahre für dieses System geschuftet haben und jetzt mit 50 -60 durch Globalisierung den Arbeitsplatz verloren haben oder Krank geworden sind.
Denen wird Harz und Faulheit vorgeworfen, ich rede hier nicht von den Ewigen nichtstuern.
Ich jedenfals habe die Schnautze voll von solchen falschen Predigern Herr Gauck.
ein kleiner Stern
Danke, Herr Gauck! Ihre Rede war ein kleiner Stern, der uns zusammengeführt hat. Ich fühle mich und unser Land durch Sie gut repräsentiert.
die Rede war gut
die Inszenierung hat mir nicht so gut gefallen.
zB der eingequetschte Adler, der aussah als ob er zwischen Tür und Angel ums überleben kämpft.
Im Zentrum der Inszenierung war die offene Tür als Symbol, die den Blick auf einen (möglicherweise perspektivisch) etwas klein geratenen Weihnachtsbaum freigibt, an dem wirklich nichts glänzt. Das ist mir doch etwas zu protestantisch-puritanisch.
Außerdem hat man so 2 angeschnittene Räume im Bild, was nicht gerade Klarheit zum Ausdruck bringt. Der Rahmen wirkt dadurch doch etwas fragmentiert.
Und dann noch die Funzel vor der Nase, wozu? Die wirkt bedrohlich, entweder für mich oder aber für den BP. Ich hoffe bei den Dreharbeiten hat niemand Feuer gefangen.
Zur inhaltlichen Kritik:
Ein guter Teil der Arbeit unseres BP erschöpft sich in diesen Reden. Gegen die arm-reich-kluft kann er nun wirklich nichts ausrichten. Daher ist es so entscheidend dass er diese zum Ausdruck bringt. Das kann Rösler nämlich nicht beeinflussen.
@phonomatic
Doch, er kann was ausrichten. als Bundespräsident unterzeichnet er Gesetze. Es wäre ihm ein einfaches, Gesetze, die gegen den Geist seiner gerade gehaltenen Rede verstoßen, einfach nicht zu unterschreiben.
Tut er das nicht, macht er sich einfach zum schwätzerischen Grüssaugust. Tut er es, zeigt er Initiative und Solidarität mit dem Volk.
????
Da stelle ich mir die Frage, was macht der Präsident hier in Deutschland?
Er rechtfertigt die Politik unserer Bundeskanzlerin.
Er selber profitiert vom Steuerzahler, das heißt , das was er hier fordert, unstützt nur unsere Politik. Wenn er eine eigene Meinung hätte und sich ein bißchen um die Belange seines Volkes kümmern würde, dann wüßte er, daß mittlerweile ein Großteil der arbeitenden Bevölkerung nicht mehr mit einem Job klar kommt. Während die Reichen immer reicher werden, kann sich der "kleine" Steuerzahler kaum noch etwas leisten. Gerade jetzt zu Weihnachten sind mir viele Leute bekannt, die sich nichts zu Weihnachten schenken konnten, weil sie nichts haben, und dafür gehen sie arbeiten?!
Der Präsident wollte im Mittelpunkt stehen und muß so auch Kritik verstehen können.
Ich möchte Sie nicht angreifen, aber wie es scheint sind Sie so patriotisch, daß es Ihnen egal ist, ob es den Deutschen schlecht geht...
...und von denen gibt es jeden Tag mehr!
Beim nicht erbenden Normalbürger ist nichts mehr zu holen
Ich kann es nicht mehr hören: "Der Bürger ist gefordert." Lachhaft! Was ist den vom Normalbürger noch zu holen?
Warum sagt Herr Gauck nicht: "Der Staat ist gefordert oder die Reichen sind gefordert? Hört endlich auf, die Kleinen abzuzocken.Eigentum verpflichtet." Aber davon spricht er nicht. Schade.
Es muss dringend umverteilt werden. Jeder weiß das. Wann begreift es der Bundespräsident?
Ich wünschte mir einen Bundespräsident, der erkennt, dass die neoliberale Staatsmaschinerie nur die Kleinen abzockt (siehe Energiesteuern als jüngstes Beispiel)und der von den immer reicher werdenden Kapitalisten verlangt, dass sie sich substantiell am Steuern- und Abgabenaufkommen beteiligen.
Ich erwarte von einem Bundespräsidenten, dass er die FDP und die ihr nahestehenden Abzocker (in der Wirtschaft und den Verwaltungen) in ihre Schranken verweist und Rösler ins Krankenhaus zurückschickt.
Bemerkenswerte Rede
Viele Äußerungen zu unserem Bundespräsidenten empfinde ich als respektlos. Sie sind bestenfalls als Folge einer Frustration über die persönliche oder politiche Situation zu sehen.
Joachim Gauck ist für dieses Land ein würdiger Präsident und das was er zu sagen hat, ist sehr wohl bemerkenswert.
Weihnachtsansprache Gauck
ff:In Hamburg z.B. ist die organisierte Kriminalität schon seit Jahren nicht mehr in deutscher Hand, wenn es um Menschenhandel, Prostitution, Waffenhandel, Drogen geht! Ein weiterer Punkt, der mir missfiel, ist die Tatsache von Asylmißbrauch, den er mit klaren Worten hätte ansprechen müssen! Die Balkenländer, allen voran Serbien, wollen in die EU und genießen zu einem großen Teil das Asylrecht! Das ist doch eine Farce und traurig für Menschen, die tatsächlich Schutz bei uns suchen, doch diese Menschen haben meist gar nicht die finanzielle Möglichkeit zu uns zu kommen!
@Phnomatic Gute Rede!!!
schliese mich Ihrem Kommentar an,die Rede war sehr gut.
Gauck
Obwohl ich den G bisher sehr schätzte,muß ich anmerken, dass dies eine der schlechtesten Ansprachen war,die ich jemals hörte!60 Jahre keinen Krieg in Europa???10-Tage-Krieg in Slowenien(1991),den Kroatienkrieg(1991–1995),den Bosnienkrieg(1992–1995) und den Kosovokrieg (1999).Die Massenmörder von Serbien/Bosnien haben KZ´s gebaut,ethnische Säuberungen durchgeführt und alle anderen Kriegsparteien haben ähnliche Kriegsverbrechen begangen.Wie kann man so etwas ignorieren und die Geschichte verfälschen!Zum anderen die Erwähnung von Menschen mit dunkler Farbe und schwarzen Haaren zu erwähnen,die auf Bahnhöfen Gewalt ausgesetzt sind?Hier entsteht ein sehr subjektives Bild von Deutschland, wenn man bedenkt,dass fast jede 2.Straftat von einem ausländischen Mitbürger begangen wird und das bei einem Verhältnis 75 Mio Deutsche zu 7 Mio.ohne deutschen Pass.Rechnet man die weiteren 9 Mio.Migranten,also Menschen mit deutschem Pass und anderen Wurzeln hinzu, verbessert sich die Quote ebenfalls nicht!
Wo bleiben die neuen Impulse ?
Ich habe inhaltlich etwas anderes erwartet. Nach den Peinlichkeiten des Herrn Wulff dachte ich, nun kommt ein Präsident, der konkret und klar was zum Thema sagt. Was unter den Nägeln brennt, davon gibt es genug.
Und was kommt ? Eine weihnachtlich angehauchte "Predigt" mit Inhalten, die wir von der Bundesregierung mit Frau Merkel schon kennen.
Die Einforderung von Solidarität im Volke ist einfach schamlos. Gut wäre es, wenn die Politiker sich mit dem Volk solidarisieren und sich nicht nur selbst versorgen würden (z.B. 180 neue hochdotierte Stellen im Ministerium von Herr Niebel)
Solidarisch sind wir Bürger doch wohl genug, denn wir übernehmen die Schuldenpolitik der Bundesregierung. Falls diese es vergessen haben sollten, Sie geben unser Geld aus und Herr Rösler als Koalitionär verkauft das Tafelsilber durch Maximierung der Privatisierung.
Ich vermisse NEUE Impulse. Da war kein "Ruck" ? Das hat man immer schon in der einen oder anderen Form gehört.
Im Osten nichts Neues ...
@confianza - klar kommen
... Wenn er eine eigene Meinung hätte und sich ein bißchen um die Belange seines Volkes kümmern würde, dann wüßte er, daß mittlerweile ein Großteil der arbeitenden Bevölkerung nicht mehr mit einem Job klar kommt.
Sie müssen akzeptieren, dass nicht jeder die Realität der bundesdeutschen Gesellschaft so sieht wie Sie. Ich bin mir z.B. sicher, dass die übergroße Mehrheit der deutschen Arbeitnehmer/innen sehr wohl klar kommt mit dem Job.
:)
Ich musste schmunzeln bei der Ansprache zu der "wachsende Kluft zwischen Arm und Reich".Ich persönlich finde es einfach amüsant, wenn "das Volk" auf dieses Problem angesprochen wird, wo es doch die Aufgabe der Politik ist, sich um solch einen negativen Fortschritt zu kümmern.Stattdessen werden Milliarden ins Ausland gesteckt, was zwar gut für die außenpolitischen Bindungen ist, jedoch nicht wirklich dem eigenem Volk zugute kommt. Was viel schlimmer ist, ist die Tatsache, dass das Volk durch diese Entscheidungen immer mehr belastet wird, da diese Ausgaben in steuerlicher Form wieder eingeholt werden müssen.
Was mich persönlich jedoch irgendwie stört,ist die Tatsache, wie krass unterschiedlich die Gehälter zwischen den armen und reichen Menschen sich entwickelt haben. Ein TV-Moderator, wie (nur als Beispiel-ich persönlich finde ihn genial)Gottschalk verdient im Jahr 6 Millionen und Menschen, die Leben retten, wie Feuerwehrmänner, bekommen gerade mal max 60.000 jährlich. Ist das gerecht?
gute Rede - zu viel Genörgel!
Man merkt leider, dass es uns fast schon zu gut geht in Deutschland, denn diejenigen, die hier am meisten an Gaucks Rede nörgeln, sind wahrscheinlich die, denen es rundum gut geht und sich sofort benachteiligt fühlen wenn der Staat ihnen nicht gleich jede Lebensschwierigkeit aus dem Weg räumt. Leute, die selber keine wirklichen Probleme haben oder sich nur auf die Probleme fixieren und nur das Schlechte in der Politik sehen.
Was mir auch schon lange auffällt ist das typisch deutsche Obrigkeitsdenken, ganz nach dem Motto "Einer da oben solls regeln" oder "der kleine Mann zählt eh nichts".
Aber wenige denken darüber nach, dass man meistens selber derjenige ist, der sich im Weg steht. Immer auf Vater Staat zu warten finde ich naiv und dumm.
Ich verstehe das ja sogar: Es ist leichter immer anderen die Schuld für alle Fehler zu geben, der Staat, die Politiker, die Kirche , der Bundespräsident...
Jedenfalls habe ich mich dazu entschieden nicht immer alles gleich schwarz zu sehen!
Gauck ist nunmehr voll auf
Gauck ist nunmehr voll auf Kurs gebracht.
Von "Freiheit" kein Wort mehr, denn die schätz nur der als höchstes Gut, der sie verloren hat.
Stattdessen die ewige Leier von den bösen Besserverdienern (wir dummen Fleißigen als sog. "Reiche" das neue Feindbild), der heilige Euro(Raum)neuerdings als Friedensursache verklärt, die armen Integrationswilligen in Verkehrung der Wirklichkeit von uns bösen Deutschen auf Bahnhöfen verprügelt, das Gespenst vom Klimawandel, die SoldatINNEN und Soldaten im kostspieligen Vasallendienst am Hindukusch etc. und daß es uns ja sooo gut geht (im Vergleich zur Sahelzone und den Ostsibirischen Einöden). Alles was an Meinungsmache aktuell ist, hat er in der Rede abgedeckt.
Ach was müssen wir doch zufrieden sein. Nicht mucken und allen Jammerern mutig entgegentreten, dann kann die Politikerkaste ihr Spiel gegen uns Bürger ungestört weitertreiben.
@Jüdin
"Viele Äußerungen zu unserem Bundespräsidenten empfinde ich als respektlos. Sie sind bestenfalls als Folge einer Frustration über die persönliche oder politiche Situation zu sehen.
Joachim Gauck ist für dieses Land ein würdiger Präsident und das was er zu sagen hat, ist sehr wohl bemerkenswert."
Man kann zum BP durchaus geteilter Meinung sein, es gibt eben auch Menschen, welche ihn schätzen und für einen würdigen Repräsentanten halten.
Was Respekt anbelangt, das ist eindeutig: Diesen muß man sich verdienen, insbesondere als Bundespräsident!
...was ich persönlich viel
...was ich persönlich viel schlimmer finde, sind jedoch diese schönen Gehaltserhöhungen von einigen, wenigen Prozent. Schön, dass nun einige Schichten etwas mehr Geld bekommen, was nützt ihnen jedoch das etwas mehr Geld, wenn die Preise für Nahrungsmittel/Sprit/Mieten ebenfalls stetig ansteigen? Wohin soll dieses ungleiche und fast schon ausbeuterische Verhalten noch führen? Mich persönlich wundert es nicht, wieso so viele Leute die Sozialhilfe bevorzugen. Nehmen wir mal einen Koch. Der Durchschnitt der Köche verdient gerade mal 17.000 im Jahr (Brutto versteht sich). Durch die ganzen Abzüge (Steuern, Miete, Familie) bleibt diesen Köchen fast nichts (meistens sogar garnichts) von dem hart verdientem Geld (10-12 Stunden Schichten sind normal) übrig. Und dann kommt ein Herr BP und verlangt "mehr Engagement". Mindestlohn, Unterstützungen und mehr Engagement von der politischen Seite sucht man leider vergebens! Stattdessen kommen Ansprachen mit Vorwürfen und Ablenkungen. Sowas ist traurig!
deutsches Genörgel
Es ist der so immer wiederkehrende typische Tenor der Mehrzahl der Kommentare: Die da oben haben ja keine Ahnung, dann sollen die mal, dann enganier Dich mal und niemand sagt wie das geht.
Was für eine armselige Haltung. Politik ist nicht dazu da, mir zu zeigen, wie Engagement geht. Das ist jedermanns ureigenst eigene Aufgabe. Nicht die ach so bequeme Konsumhaltung einnehmen, sondern SELBST tun und machen. Gottlob gibt es von derart engagierten und solidarischen Mitbürgern aus allen Schichten reichlich (obige Kommentatoren offenbar ausgeschlossen). Möge jeder derjenigen, nach deren Meinung hier alles ach so übel ist und den Bach 'runter geht, doch einmal nur einen Blick über die Grenzen wagen...Und dann vielleicht auch mal auf bundesdeutschen Realitäten, dann würde klar, dass es nicht nur immer die Kleinen sind, die "abgezockt" werden, denn die oberen 50 % der Einkommensbezieher zahlten 94,6 % und die unteren 50 % zahlten 5,4 % der Einkommensteuer. Auch eine Form von Solidarität...
Famos
Ein Präsident, der es in seiner Weihnachtsansprache(!) schafft, über seinen klerikalen Schatten zu springen.
Er spricht die immer weiter aufklaffende Schere zwischen arm und reich an und bezieht nicht nur andere Glaubensrichtungen, sondern X-sei-Dank endlich auch uns Atheisten ein.
Er unterstützt das Recht auf Asyl und erklärt explizit, dass wir in Deutschland die Zuwanderung brauchen.
Leute - in vielen Kommentaren über mir -, manchmal kann ich mich des Gedankens nicht erwehren viele von euch/Ihnen meckern um des Meckerns Willen.
Beste Wünsche - je nach Gusto zur Wintersonnenwende, zu Weihnachten oder zum Wiegenfest eines Religionsstifters, auf dessem vermuteten Geburtsjahr unsere westliche Zeitrechnung fußt ... ;-)
@ende dreißig schwul
außer den beamten kommt niemand klar...
Ich stimme Ihnen teilweise
Ich stimme Ihnen teilweise zu, Pewter (oder doch nur Peter). Unser jetziger Bundespräsident ist eine hervorragende Wahl. Was jedoch ihre politischen Aussagen betrifft, muss ich Ihnen ein wenig widersprechen.
Ausschnitt aus Wikipedia.org:
"Unter anderem kommen dem Bundespräsidenten im Rahmen des Gesetzgebungsnotstands, bei der Wahl des Bundeskanzlers, bei der Entscheidungsgewalt über die Auflösung des Deutschen Bundestages im Falle einer vom Bundeskanzler verlorenen Vertrauensfrage, bei der Wahl einer Minderheitsregierung und aufgrund der Tatsache, dass ein Gesetz überhaupt erst durch die Unterschrift des Bundespräsidenten Rechtskraft erlangt, wichtige Kompetenzen zu."
Laut diesen Informationen hat der Bundespräsident doch einiges an Mitspracherecht in der politischen Welt.
Blüh´ im Glanze
Ein Großteil der Kommentare hier haben mich dazu veranlasst, die Rede einmal Stück für Stück anzuhören.
Inhaltslos?? Absolut nicht! Aber bevor ich nun alle Punkte noch einmal aufzähle (könnt Ihr ja selber nachhören!), möchte ich ein paar Punkte herausstellen, die ich klasse fand.
1) Wer keine Zuwendung erfährt und keine schenkt, kann nicht wachsen und nicht blühen.
2) Wir wollen ein solidarsiches Land sein! Allein das Ziel aus dem Munde des Staatsoberhauptes ist für mich schon viel wert.
3) Jungen Leuten Wege in ein gutes Leben eröffnen!
4) Alten Menschen Raum in unserer Mitte belassen.
5) Seinen Dank für engagierte Frauen und Männer.
6) Den Bezug zu Weihnachten hergestellt, ohne irgendwelchen Gruppen auf die Füße zu treten.
Aber scheinbar kann man es halt doch nicht allen Recht machen...
Mein Fazit jedenfalls:
Danke Herr Bundespräsident!