Kommentare

Szenisch seltsam

der BP steht hinter einer Kerze, und vor einem Weihnachtsbaum der in seiner schmucklosigkeit wahrscheinlich jeden Büroflur hinter sich lässt.

Fast möchte man sagen; "Mensch vorsicht, Du brennts gleich!"

Zum Glück bewegt er sich nicht, er würde wohl kaum sehen wohin er tritt, bei dieser wiederum höchst schlichten und lichtarmen Ausleuchtung.

Dazu der unbeirrt starre Blick in die Kamera aus seltsam präsenten tiefschwarzen Augen. Da wird einem absolut mulmig.

Gut war seine Rede, so wie sie sich andeutet.

Allerdings muss ich dan an @Karwandlers Kommentar beim letzten mal denken, sinngemäß: na klasse, so ne Bundespräsidentenansprache hat mir grad noch unterm weihnachtsbaum gefehlt.
Da muss ich dann widerum auch zustimmen :-)

Das Volk ist hier der FALSCHE

Das Volk ist hier der FALSCHE ADRESSAT.

Mehr Zusammenhalt , das sollte man gerade den Politikern sagen, die sich doch jeden Tach untereinander zanken um die MACHT,

Und derweil keine Zeit noch Lust mehr haben für uns, für die Allgemeinheit! Für das, worum es geht. Für unser Wohlbefinden in dieser Gesellschaft. Zu leicht kann man dann von oben fordern, kümmert euch selbst um euer Wohl.

Was hier gefordert sein muss, ist eine grundlegende Umgestaltung der Gesellschaft in ihren Un-Werten.

UND DAS FÄNGT OBEN AN. Weil die da oben es so haben wollten.

seine ausgepressten untertanen

Sollen zu noch mehr opfern eingestimmt werden! Sowas nennt sich dann engagement! Verarmt nur schön solange unsere freunde in der eu und die oberen 1000 bei uns volle bauche haben

Rede und Taten

Also mir hat die Rede gut gefallen und auch der Hintergrund. Mir gehen die negativen Kommentare dazu so richtig auf die Nerven ganz besonders wenn sie nicht mit besseren Vorschlaegen in Verbindung stehen. Wir sind naemlich die, die Taten umsetzen sollen. Es gibt viel zu tun also nicht lamentieren sondern selbst besser machen. So jetzt werde ich schoen feiern. Ich wuensche allen ein gesundes, friedliches und lamentierloses Weihnachten.

Ihr machts uns vor, wir machen´s nach!

Ja, lieber Herr Gauck, das war nun wirklich herzallerliebt: vom Volk mehr Engagement fordern, dabei aber außer Acht lassen, dass das Volk immer vor den Poller läuft, wenn es etwas will wie z.B. Mindestlöhne, sichere Arbeitsverhältnisse, bezahlbare Mieten etc..

Aber, lieber Herr Gauck, Sie kennen bestimmt den Spruch: "Wie der Herr, so´s Gescherr!", und so könnte man doch wunderbar von den Politikern folgendes als Beispiel für´s blöde Volk erwarten:
- Erscheinen zu allen Sitzungen
- Entscheidung nach Sachlage und Volksinteresse
- Überparteiliche Initiativen
- Sparsamkeit bei der eigenen Bezahlung und Investitionen
- Wahrheit sagen statt Sprüche klopfen
- Auf die Wünsche und Sorgen der Bürger hören
- Grausame Abschiebepraktiken unterbinden etc. etc.

Das Volk macht nur das nach, was es oben sieht: große Sprüche, schlanker Fuß und soweit möglich Selbstbedienung. Zumindest bei den großen Sprüchen sind ganz besonders Sie mit vorne dran.

Mehr erwartet

Gauck hat schmerzvoll gelernt, wie wichtig "Freiheit" ist. Weihnachten 2012 hat er wohl dazu gelernt: zu einem guten Zusammenleben gehört auch "Solidarität". Das lässt hoffen, dass er Weihnachten 2013 auch noch "Gerechtigkeit" als Ziel ausmacht.

Aber Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität zu beschwören, wäre nur ein Anfang. Wichtiger wäre, zu sagen, WIE diese Werte erreicht werden können und sollen.

Und da reichen Aussagen nicht wie:
-> "Deutschland hat die Krise bisher gut gemeistert".
Nichts ist "gemeistert", dann das würde eine zielorientierte und vor allem erfolgreiche Politik für das Volk voraussetzen.

-> Wir brauchen "nicht nur tatkräftige Politiker, sondern auch engagierte Bürger."
"tatkräftige Politiker" muss man suchen wie die Stecknadel im Heuhaufen. Und wichtiger als "engagierte Bürger" wäre, dass jeder nach seinem Vermögen zum Allgemeinwohl beiträgt. Wobei "Vermögen" wörtlich zu nehmen ist.

Auch von einer kurzen "Weihnachtsansprache" hätte man mehr erwarten dürfen

Kommentarlos...

Wie bei den anderen Herrschaften der Politik nichts handfestes..ausser dem Hinweis der Bürger möge mehr tun, wohl sich selbst am Schopf aus dem Sumpf ziehen.
Es geht abwärts, die Spirale dreht sich schneller. Jetzt will auch noch der Rösler Staatsanteile schleunigst, vor der nächsten Wahl(!), verkaufen, damit der Staat überhaupt keine Möglichkeit mehr hat einzugreifen. Wartets nur ab...wenn ihr denkt schlechter kanns nimmer kommen, nach der nächsten Wahl gibt's die Wahrheiten aus Berlin, dann braucht die Merkel keine Rücksicht mehr nehmen.
Erst müssen die Südländer "Konkurrenzfähig" gespart werden...dann werdet ihr auf "Konkurrenzfähig! gemacht!

Genug vom Gauck(ler)

Wie Volker Pispers zu sagen pflegt; Viel Pathos - nichts dahinter.

Gauck fordert mehr Zivilcourage

Sicher meint er damit Jonny K. aus Berlin, der couragiert bei einer "Auseinandersetzung" dazwischen ging.

Heute ist Jonny K. nicht mehr couragiert!

Er lebt nicht mehr.

Ausgerechnet die, die höchstwahrscheinlich selbst niemals in so eine Lage kommen würden, fordern.......das kennen wir: Wasser predigen, aber selbst Champagner oder Wein saufen.

Ich glaube, wir, das Fußvolk, werden ver(gauck)elt!

Friede auf Erde

"„Friede auf Erden!“ seien die Botschaften aus der Weihnachtsgeschichte"

Typisch Pfaffe, lässt den wichtigen Halbsatz weg:
Es heißt:

Lukas 2

13Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach:

14Verherrlicht ist Gott in der Höhe /
und auf Erden ist Friede / bei den Menschen seiner Gnade.

Bei den Menschen seiner Gnade. Es gilt also nur für gläubige Christen.

Tatkräftike Politiker und engagierte Bürger...

Ich denke das es an der Zeit ist das die Politiker nicht nur noch tatkräftig in Ihre eigenen Taschen wirtschaften und das Engagement der Bürger mit den Worten "Ihr müsst den Gürtel noch enger schnallen" beantworten.

Die Rede ist fast schon ein Aufruf an die Bevölkerung mit Gewalt und Solidarität gegen die derzeitigen Politiker vorzugehen und das Engagement der Behörden nicht zu scheuen. Denn so wie es Gauck richtig sieht, die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer und hat den Anschlag fast erreicht. Was dann kommt?
Will uns dazu Gauck aufmuntern?

Rede des Bundespräsidenten eher durchwachsen

Nachdem ich hier so einige Kommentare gelesen habe, habe ich mir erst mal hier:

http://www.dw.de/weihnachtsansprache-des-bundespr%C3%A4sidenten/a-16477074

die vollständige Rede des Bundespräsidenten durchgelesen. Der erste Absatz ist ja noch ganz gut gelungen. Nur am Ende dieses ersten Absatzes über Frieden hätte ich mir gewünscht, dass er hier auch mal an die israelische Regierung zur Einstellung des Siedlungsbaus hätte dringen müssen. Das fehlt mir irgendwie.

Dem zweiten Absatz dagegen:
Deutschland hat die Krise bisher gut gemeistert. Verglichen mit anderen Europäern geht es den meisten von uns wirtschaftlich gut, ja sogar sehr gut. Zudem ist Deutschland politisch stabil. Radikale Parteien haben nicht davon profitiert, dass ein Teil der Menschen verunsichert ist.

widerspreche ich. Deutschland hat die Krise von wegen gut gemeistert. Das kann die Bundesregierung besser! Außerdem: die Krise ist noch lange nicht vorbei und von wegen es geht uns gut! Das Gegenteil stimmt!

Die Schere zwischen Arm und Reich...

... wird immer grösser. Und um von ihrem eigenen Versagen (bisher immer noch keine Steuerreform, Rentenreform, Arbeitsmarktreform, Gesundheitsreform, etc.) abzulenken, werden neue Feindbilder geschaffen: die bösen "Reichen". Das Schaffen von Ablenkungs-Feindbildern hat schon immer gut funktioniert. Es spaltet zwar die Gesellschaft, aber was soll's. Hauptsache der Machterhalt ist gesichert.

Wie wäre es z.B. mit der Festlegung von gesetzlichen Mindestlöhnen, damit Arbeit sich auch lohnt?

Die Politik kann hier viel mehr tun, als der Einzelne - nur sie tut es nicht. Seit Jahrzehnten nicht.

Kritik zum zweiten Absatz in der Rede Gaucks

Und auch diesen Teil des zweiten Absatzes:

Die Schere zwischen Arm und Reich geht auseinander, der Klimawandel erfordert ebenso neue Antworten wie eine alternde Gesellschaft. Sorge bereitet uns auch die Gewalt: in U-Bahnhöfen oder auf Straßen, wo Menschen auch deshalb angegriffen werden, weil sie schwarze Haare und eine dunkle Haut haben. Angesichts all dessen brauchen wir nicht nur tatkräftige Politiker, sondern auch engagierte Bürger.

finde ich nicht so gut gelungen. Denn die nackte Wahrheit ist: ja, die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander, aber hier hat unsere derzeitige Regierung überhaupt keine Ideen, wie man dass umkehren könnte. Hier hätte ich mir Vorschläge von Gauck erwartet, was er zusammen mit der Regierung dagegen zu tun gedenkt. Das vermisse ich.

Und auch beim Thema Klimawandel bleibt er zu unklar. Denn die Energiewende läuft viel zu langsam. Der Netzausbau hinkt interher und es gibt kein Atommüll-Endlager!!

...

der Mann macht mir Angst !
Ob das seine Absicht ist ?? ;)

@ Elvenpath - 15:44: zu deinem Kommentar

@ Elvenpath

13 Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach:

14 Verherrlicht ist Gott in der Höhe /
und auf Erden ist Friede / bei den Menschen seiner Gnade.

Bei den Menschen seiner Gnade. Es gilt also nur für gläubige Christen.

Da hast du einen Absatz in Gaucks Rede nicht richtig mitbekommen:
Dazu ein Zitat aus Absatz drei seiner Rede:

Dazu verhilft uns Weihnachten. Für Christen ist es das Versprechen Gottes, dass wir Menschen aufgehoben sind in seiner Liebe. Aber auch für Muslime, Juden, Menschen anderen Glaubens und Atheisten ist es ein Fest des Innehaltens, ein Fest der Verwandten und Wahlverwandten, ein Fest, das verbindet, wenn Menschen sich besuchen und beschenken - mit schönen Dingen, vor allem jedoch mit Zuwendung.

Daher gilt dass eben nicht nur für Christen, sondern auch für Muslime. Daher liegst du hier falsch. Vielleicht hast du dass übersehen.

Pfarrer Gauck

Herr Gauck ihre Rede bringt mich immer mehr zu der Überzeugung das sie besser auf der Kanzel in der KIrche aufgehoben sind und nicht als BP. Das ist traurig aber wahr!!!!

Darstellung: