Kommentare

Weiterdenken

Realistisch ist das schon. In einer Gesellschaft, in der jeder ein Maschinengewehr hat, jeden Tag Menschen erschossen werden, kann man das so sehen.
Wir in Deutschland wollen das nicht, und es gibt bereits Amerikaner, die deswegen ausgewandert sind.
Jede Gesellschaft legt fest, wie sie leben will. Man kann nur hoffen, dass in den USA jetzt eine wirkliche Diskussion folgt.
Deustchland zeigt, das es anders geht.

Krank

Genau das war die passende Antwort der Waffelobby, rechtzeitig zum Christfest.

Gewalt durch Waffen verhindern wir mit - genau - noch mehr Waffen.

So einen Schwachsinn gab es / gibt es ja noch mit den Atombomben, gell? Wahren Frieden haben wir, wenn alle Atombomben haben.

Eine solche Logik ist absolut krank.

Warum?

Das mit den Waffen und dem Geschäft damit ist eine Sache. Eine andere Sache ist die Frage danach, wie es dazu kommt, dass Menschen derartig 'durchdrehen', wie sie jeder Kontrolle entgleiten können. Mich würde wirklich interessieren, welches die Gründe dafür sind.

Demokratie heißt eben- Mehrheit entscheidet

Und wenn die Mehrheit der Bürgers trotz allem zu dem freien Waffenhandel steht, auch trotz dieses Massakers, dann kann man im Rahmen einer Demokratie auch nichts dagegen machen. Uns mag es hier befremdlich vorkommen, weil wir seit Generationen Waffen im Leben nur bei der Polizei und im Fernsehen sehen- in den USA wachsen die Menschen nun mal anders auf. Dafür werden dort mehrfache Kindesvergewaltiger nicht wegen guten Verhaltens oder gnädiger EU-Verordnungen vorzeitig freigelassen.

Also gebe ich der NRA teilweise recht- Es sind Menschen die Menschen umbringen. Ob mit einem Maschinengewehr oder mit einem Küchenmesser- dem Opfer wird dadurch nicht anders.

Falsch zitiert

Es geht nicht um mehr Waffen. Es geht um eine Abschreckung von potentiellen Amokläufern durch Personen mit Waffen. Hier werden Sachverhalte verdreht.

Bei uns gibt es einen Bruchteil der Waffen in der Bevölkerung. Die Waffengesetze sind um vielfaches strenger als in USA und trotzdem gab es das Winnendendrama.

Wer hat ......

über den USA den Virus verteilt, der diesen Wahrsinn bei einigen Leuten auslöst? Die US-Waffenlobby ist nicht paranoid sondern sind vollständig irre. Sie gehören sicher weggesperrt, damit sie nicht weiteren Schaden anrichten können.

Eigentlich vollkommen indiskutabler Irrsinn

Ich kann mir das schon lebhaft vorstellen, so ein Amokläufer stürmt eine Schule, und wird dann noch in eine schießerei mit verschiedenem schweren Kaliber und Handgranaten verwickelt.

Welche Sicherheitstips würden Sie den Kindern für dieses Kriegsgebiet geben?

Is ja auch egal, ich sag nur:
- collateral damage
- friendly fire
dürfen wohl kaum Aspekte des Bildungssystems werden!

Interessante Logik

Die Logik der NRA ist recht amüsant.
Der Vorschlag ist: Die Krankheit durch eine weitere Dosis von Keimen zu kurieren.

Das wahrlich wundersame wird allerdings noch folgen. Denn es wird - höchstwahrscheinlich - keine Verschärfung des Waffenrechts geben, dazu hat die NRA zu viel Macht.

Der Schluss, den man daraus ziehen kann ist schlichtweg verrückt:
Eine Gesellschaft, die 4.3 Mio Leute (direkt) repräsentiert diktiert die Gesetze für 800 Mio Menschen. Wer nicht Fähig ist die Mathe zu verstehen: es sind 0.5 % der US Bürger die in der NRA sind.

Nun mögen mehr Leute Waffen besitzen als in der NRA eingeschrieben sind, aber ich wage zu bezweifeln, dass die Menge in einer normalen Demokratie solches Vorgehen zulassen würde - so viel zur Demokratie USA.

Ich hätte da einen

Ich hätte da einen Vorschlag:
Da es die Waffen der NRA sind die für die Massaker verantwortlich sind und die NRA deswegen nun für bewaffnetes Personal an den Schulen plädiert soll die NRA doch das Personal auch bezahlen.
Mal sehen ob sich der Inhalt der Vorschläge dann nicht ändert.

mitmach

Eine Frage der Zeit

Angenommen, der Vorschlag der NRA wird umgesetzt: Wann wird der erste Schulbewacher durchdrehen und um sich schiessen? Weil er beruflich und/oder privat ein Versager ist, der es den anderen mal richtig zeigen will, was für ein ganzer Kerl er ist? Wann wird der erste Schüler oder Lehrer vom NRA-Wachmann erschossen, weil er zu verdächtig geguckt oder einen unpassenden Witz gemacht hat? Wann wird der erste völlig unschuldige Passant erschossen, weil sich der Bewacher schlicht geirrt hat oder einfach einen schlechten Tag hatte?

Wie verhindert man das á la NRA? Indem man jedem Schulbewacher einen schwer bewaffneten Bewacherbewacher zur Seite - oder strategisch besser in den Rücken - stellt, der jenen beim ersten Anzeichen des Durchdrehens erschiessen kann. Und wenn der Bewacherbewacher durchdreht?

So also sieht der "bedeutende Beitrag der NRA" aus, der vor ein paar Tagen kurz nach dem Massaker in der Schule von Newtown vollmundig angekündigt wurde.

@Phonomatic leider eben kein Unsinn

Das Gleichgewicht des Schreckens ist leider allein von der Logik her das einzig Stabile was den Frieden aufrecht erhalten kann. Zumindest soweit es die Menschen bewerkstelligen können.
Ich kann mich noch auf eine Basisdoktrin aus meiner Lernzeit erinnern - "den unbegrenzten menschlichen Bedürfnissen stehen begrenzte Ressourcen gegenüber".

Ich nenne Ihnen ein Beispiel: bei uns in der Nachbarschaft gibt es eine Grundschule- keine Zäune, keine Sicherheitstüren, keine Wachleute- typische Grundschule in Deutschland.
Jetzt stellen Sie sich vor da würde ein Irrer mit etwas völlig legalem, wie einer Axt oder einer Kettensäge (alles frei im Baumarkt verkäuflich) reinmarschieren? Ich will mir das Bild gar nicht vorstellen. Welche Lösung? Verkauf von Äxten und Kettensägen verbieten? Wie Sie sehen, greift eine solche Logik leider nicht.

Neben der Paranoia: keine Sicherheit

Abgesehen von der Paranoia, die bei dem NRA-Vorschlag durchscheint, kann man auch durch Wachleute intelligente Amokläufer nicht abhalten. So hatte der Amokläufer von Erfurt die Waffen ganz einfach in seiner Sporttasche und baute sie in der Herrentoilette zusammen. Das Gewehr setzte er falsch zusammen, so dass er letztlich "nur" mit einer Pistole seine Opfer ermordete.

In einem weitläufigen Schulzentrum unserer Tage mit mehreren Eingängen hat man so gut wie keine Chance alles zu bewachen. Da in Amerika viele Schüler mit dem Schulbus kommen findet sich hier die nächste schwache Stelle.

Signalisiert wird Schülern etwas ganz anderes: der Umgang mir Schusswaffen ist eine alltägliche Gefahr, jeder kann zu jeder Zeit überall erschossen werden.

Von weltweit 900 Millionen Kleinfeuerwaffen besitzen US-Amerikaner 300 Millionen. Für jeden Erwachsenen gibt es eine Waffe. In westlichen Demokratien belegen sie mit riesigem Abstand Platz 1 bei Schusswaffenmorden. Mir würde das zu denken geben.

Helft doch mal den Amis mit

Helft doch mal den Amis mit Ideen.
"schärfere Waffengesetze" ist nur eine leere (Patronen?)Hülse. Von den geschätzten 190 Mio. Waffen müssen mind 189 Mio. vernichtet werden, bevor es zu einer sichtbaren Verringerung der Schiessereien kommt.
Hat da jemand einen Einfall ohne auf Verrostung in hundert Jahren zu hoffen?
Freiwillige Abgabe? - Bringt 100 - 1000 Stück pro Aktion. Ein Witz.
Finalen Rettungsschuss, bei jeder bewaffnet angetroffenen Person? - Kann man drüber diskutieren...

@zockerr: "trotzdem gab es das Winnendendrama"

In der Tat gab es das Massaker von Winnenden. Aber es wurden auch - vielleicht nicht immer weitreichende - Konsequenzen gezogen, um solche Situationen zu verhindern. Verschärfte Regeln bei Aufbewahrung von Waffen und Munition, mitunter auch unangemeldete Kontrollen und Konsequenzen bei Verstößen.

Bei konsequent angewandten heutigen Regeln wären Winnenden und Erfurt in der Form, wie es passiert ist, nicht mehr möglich.

Ganz verhindern kann man aber Amokläufe sicher nie, aber man kann etwas dafür tun, dass es weniger werden: die Aufrüstung der Schule gehört mit Sicherheit nicht dazu.

Man kann den Weg von Großbritannien gehen oder weiter in die falsche Richtung der USA mit einer fast 100mal höheren Schusswaffenmordrate!

Hmm, es wird hier von

Hmm, es wird hier von "Schnellfeuer-" und "Maschinengewehren" geschrieben. Ist so nicht ganz korrekt, gemeint sind normale halbautomatische Gewehre wie man sie auch in Deutschland legal kaufen kann, ob in Militäroktik oder mit Holz und Schnitzereien ist unerheblich.
Letztlich haben wir in Deutschland mit unserem ach so strengen Waffengesetz diverse Amokläufe nicht verhindern können. Einen besseren Beweis, dass Waffenrechtsverschärfungen sinnlos sind gibt es nicht - Hier geht es wohl eher darum die Entwaffnung des Volkes voranzutreiben.
In Israel ist bewaffnete Security an jeder Schule normal, da gab es in den 70er mit der PLO ein paar Schoolshootings...Von der Seite ist der NRA Vorschlag gut.
Hier was passiert wenn es keine Schusswaffen gibt:
29.4.2010 - Mann sticht 28 Kinder in Kindergarten nieder http://www.welt.de/vermischtes/article7389723/Mann-sticht-28-Kinder-in-K...

Interessant ist diese

Interessant ist diese Karte:
http://www.guardian.co.uk/news/datablog/interactive/2012/jul/22/gun-owne...
Sie zeigt die Waffendichte, je dunkler die Farbe desto mehr Waffen gibt es da in privater Hand.
Vergleicht man dann diese Karte dazu:
http://www.reisewarnungen.org/Deutschland.html

Nahezu alle Staaten mit hoher Waffendichte sind in grüner Farbe und fast alle Staaten mit niedriger Waffendichte Gelb oder Rot!

Begriffsbestimmungen

cmd216 hat Recht! Die Begriffe hier werden aus Unwissenheit fälschlich benutzt. Die Menschen sehen ein Bild einer Waffe und glauben, es handele sich um eine vollautomatische Waffe. Dabei ist es nur eine halbautomatische gewesen. "Schnellfeuergewehr" ist schon mindestens grenzwertig, "Maschinengewehr" vollkommen falsch. Waffentechnisch kann ich oft nur den Kopf schütteln.

eines wird übersehen

nicht die NRA ist die eigentlich schuldige, es ist der uralte Passus in der Verfassung, die den Waffenhandel/Waffenbesitz in diesem Ausmass zulässt!

Verfassung ändern, NRA hätte ausgedient!

Bedauern aber kein Mitleid..

...so sieht es in mir aus, nach solchen Kommentaren fehlt mir simpel das Mitgefühl und Mitleid für solche Tragödien - diese sogenannte Demokratie soll und muss von diesen imperialistischen Gedankengut wegkommen und alles ich rede von allem umwälzen - dies geht erfahrungsgemäß nur nach einem sehr großen leid (2.WW war der Grund in Europa). Die USA sind für mich auf einem Level mit Ländern wie Somalia etc. nur viel gefährlicher da sie die Macht und das Geld hat um Weltpolizei mäßig Amok zu laufen - das Grunddenken muss sich ändern.

Paranoide Version der USA

Paranoid ist treffend gesagt!
Leider trifft das auf rund die Hälfte der US-Bürger zu.

Traurig, aber es ist leder Fakt.
Wer einmal "drüben" war, findet die Wildwest-Manieren an jeder Ecke.

Demokratie

Einer meiner Vorredner hat es deutlich gesagt: die Mehrheit legt den Weg fest. Und solange die Mehrheit (halbautomatische) Waffen will, kriegen sie sie auch und muessen dann mit den Konsequenzen (hin und wieder ein kleiner schnuckeliger Amoklauf) leben. Wem nicht geholfen werden will, dem kann man ganz einfach auch nicht helfen. Die Gesellschaft in den USA ist nun mal so gepolt.

Uebrigens, @Aquinox: in den USA leben derzeit ein wenig ueber 300 Mio. Menschen. Das heisst, das die perverse NRA schon ca. 1,5 Prozent direkt vertritt, nicht gerechnet die Sympatisanten, eine nicht zu unterschaetzende Anzahl an Einwohnern.

re cmd

"Nahezu alle Staaten mit hoher Waffendichte sind in grüner Farbe und fast alle Staaten mit niedriger Waffendichte Gelb oder Rot!"

Anscheinend ist für die Waffenlobby kein Argument zu schwachsinnig!

Die Reisewarnung für Somalia hat natürlich damit zu tun, dass da zu wenig Waffen in Privathand sind, mit denen deutsche Reisende beschützt werden könnten.

Ihr lieben Amis, gebt doch

jedem 6Jährigen zur Einschulung eine Kanone in die Schultüte und führt den Schießuntericht als Hauptfach ein. Da bekommt jeder Amokläfer das Bibbern wenn er eine Schule betritt und die Waffenlobby ist zufrieden.

@ mitmach

nein, da das meiste individium in der NRA wohl eher in allgemein kosnservenvativen kreisen zu finden ist, würde, wenn es dazu denn käme, mit sicherheit nicht die reichen bezahlen.

Die USA...

haben demnächst ganz andere Sorgen wenn sie sich mit ihrer
"Fiskalklippe" nicht einig werden.
Könnte sein, das dann auch kein Geld mehr übrig ist um die Schulen zu sichern.
Dafür gibt es dann "Bürgerwehren" und es könnte kritisch werden, in der nähe einer Schule zur Geldbörse zu greifen.

@ cmd216

hier ist von Schnellfeuer- und Sturmgewehren die Rede. Darunter fallen zB Uzis und AK47 sowie M16 und G3,
Mir ist NICHT bekannt, dass diese Waffen LEGAL in Deutschland von Privatpersonen zu kaufen sind, da sie unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallen.

Gesellschaftliche Zäsur dringend erforderlich

„Mehr Waffen - der Vorschlag der US-Waffenlobby zum Schutz vor Amokläufen hat Empörung hervorgerufen. Der Bürgermeister von New York sprach von einer "paranoiden" Vision Amerikas. Auch die Kommentare in der US-Presse waren eindeutig.“ "Unverantwortlich", "krank", "durchgeknallt"

In modernen, demokratischen Gesellschaften liegt das Machtmonopol beim Staat- wer sich auf über 200 Jahre alte „Verfassungszusätze“ beruft, um den persönlichen Schusswaffenbesitz- und Gebrauch rechtfertigen zu können, und darüber hinaus dies als ein Merkmal von „Freiheit“ postuliert, ist in seiner Entwicklung schlicht stehen geblieben...!

Die amerikanische Gesellschaft muss eine Zäsur schaffen und sich deutlich und nachhaltig „entwaffnen“ und darüber hinaus ein rigideres und distanziertes Verhältnis zu Schusswaffen entwickeln, wenn sie nicht eines Tages, folgt man der NRA, in einem großen „Showdown“ enden will...!

@cmd216

auch dieser vergleich hinkt. es sind doch auf der seite des auswärtigen amt, doch meist staaten aufgeführt die schon lange im verruf stehen.
also ich würde auch ohne den ratschluss des AA, nicht dahin in urlaub reisen.

@22. Dezember 2012 - 21:05 — CaesarAvgvstvs

Ein Massaker mit einem Küchenmesser zu verüben ist ungleich viel schwerer und damit unwahrscheinlicher als mit dezidierten Schnelltötungs-Instrumenten.

Wer, glauben Sie, fällt den noch auf dieses unerträglich abgedroschene Scheinargument herein?

Amoklauf mit Dolch

@cmd216

Bei dem von Ihnen angegebenen Amoklauf mit Messer starben 4 von 28 Opfern, in Newtown 26 von 26. Soviel zur Vergleichbarkeit Messer-Schusswaffe.

Bei ihrer Karte stehen die USA im Waffenbesitz auf 1, der Jemen auf 2 - dort gibt es mehr als nur ne Reisewarnung. Wenn Sie einen sinnvollen Vergleich machen wollen, dann zwischen Ländern mit ähnlichen Voraussetzungen, also z.B. USA, Kanada, Europa - Vergleiche z.B. mit dem Kongo sind aus wissenschaftlicher Sicht unseriös.

Zum NRA-Vorschlag: Dann gibt es eben immer 1 Opfer mehr, nämlich den Wachmann, der vom Amokläufer zuallererst erschossen wird, hinterrücks oder aus der Distanz, verlängert lediglich die Dauer zwischen dem 1. (Wachmann) und dem 2. Opfer. Bei allen Amokläufen kamen irgendwann Polizei etc., die sind immer bewaffnet, hat aber auch noch keinen Amokläufer abgehalten, denn mit dem eigenen Tod kalkulieren die doch sowieso, oder etwa nicht?

Verrechnet

@Aquinox
In den USA wohnen nicht 800 Mio. Menschen, sondern ca. 315 Mio. Sind dann also ca. 1,27%.
@cmd216
Der erste Link ist nicht vollständig.
Aber auch, wenn ich die erste Karte nicht kenne, finde ich es befremdlich, von dieser Rückschlüsse auf die 2. Karte zu ziehen.
Grundlage der 2. Karte sind Reisewarnungen westlicher Außenministerien. Bei diesen spielen mehr Aspekte eine Rolle als nur der Bewaffnungsstatus der Bevölkerung.
Desweiteren ist gar nicht ersichtlich, nach welchem geheimen Schlüssel diese Warnungen gewichtet werden.
So soll Weißrussland ein Stück weit sicherer als Deutschland sein. Ernsthaft? Wahrscheinlich wird man dort nicht so schnell von Amokläufern erschossen, okay, aber sonst...?
Und vor Reisen nach Japan wird gewarnt? Ja nee, is' klar.

@cmd216

Im Unterschied zum Amoklauf in den USA leben die Personen der Messerattacke in China aber noch!
Außerdem frage ich mich wer besser aufzuhalten ist:Jemand mit einem Messer in der Hand oder jemand mit z.b einem Sturmgewehr.
Auch wüsste ich nicht,woher ich Waffen für einen Amoklauf bekommen sollte.Es sei denn,Aldi oder Lidl hätten jetzt, wie zum Beispiel der WalMart in den USA,eine Waffenabteilung.

Zum Thema Reisewarnungen des Außenministerium:Wenn ich sehe,das Mexico die Sicherheitsstufe ''Orange''hat,Japan aber ''Rot''frage ich mich nach welchen Kriterien man im Laden von Westerwelle urteilt!Ich habe beide Länder schon bereist.Was glauben sie,wo ich mich sicherer gefühlt habe?

@22. Dezember 2012 - 21:10 — zockerrr

Elementare Statistik, Oberstufe:

Mit einem Einzelereignis lässt sich keine Wahrscheinlichkeit widerlegen.

Winnenden ist kein Gegenbeweis dafür, dass die laxeren Waffengesetze in den USA zu mehr Morden führen. Hier geht es aber um mögliche Maßnahmen, die Amokläufe unwahrscheinlicher machen sollen - nicht: unmöglich.

@cmd 216 Der Vergleich mit Israel ist Blödsinn,

da könnten sie auch Äpfel mit Birnen vergleichen, denn In Israel gibt es eine sehr realle Bedrohung durch Extremisten der Hamas usw. nicht so in den USA. Wenn sie schon über Waffen schreiben solten sie sich auch schlau machen darüber, richtig ist Halbautomatikwaffen kann man auch bei uns legal erwerben, falsch ist man kann nicht waffen mit einer "Dauerfeuerfunktion" erwerben, denn diese fallen unter das Kriegswaffenkontrollgesetz. Desweiteren sind Magazine mit 30 oder mehr Patronen verboten. Achso bevor ich es vergesse Halbautomatik bedeutet es muss nicht per hand nachgeladen und die leere Hülse ausgewurfen werden. Eine Waffe wie sie der Amok Schütze benutzt hat gehört nicht in die Hände von privatpersonen sonder nur in die Hand der Polizei und des Militärs dafür sind erfunden wurden und dort richten sie auch genug Schaden an. Maschienengewehre sind reine Militärwaffen und kein Freizeitvergnügen, wer braucht eine Waffen die bis zu 1000 Schuss pro min abfeuert ?

Belustigend

Exakt dies sind vereinzelte Kommentare - ob nun Küchenmesser oder Messerstecher im Kindergarten. Ja, man kann sogar seine Hände benutzen, um jemanden umzubringen. Kettensägen... zuviel Kino geschaut oder Warhammer 40.000-Spieler der naiveren Natur.^^

Nur... da hilft ein Wachmann mit Schlagstock und Pfefferspray (ja, auch gegen den Kettensägenmann). Schußwaffen und in diesem Fall auch Kriegswaffen sind eine gänzlich andere Stufe bezüglich der Letalität.

Wenn jemand einen anderen totschlagen oder -treten will, kann man ihn je nach Situation eher gut aufhalten. Hat er ein Messer, ist es schwieriger. Mit einer Pistole fast unmöglich. Mit einem Sturmgewehr...

Sicherlich bedient die Hand das Schwert, aber man muß der Hand eben nicht alles geben, um ihr noch größeren Schaden zu ermöglichen.

@cmd216

Gib mir/uns mal bitte eine Quelle, aus der hervorgeht, daß man in Deutschland ganz legal eine halbautomatische Waffe wie z.B. das G3 kaufen kann. Und dann vor allem so einfach wie in den USA.
Und natürlich würde allein der Verbot dieser Waffen in den USA nicht für mehr Sicherheit sorgen. Da muß man der NRA sogar in Teilen recht geben, daß bewaffnetes Sicherheitspersonal an Schulen notwendig sein könnte - eben weil nach einem Verbot immer noch viel zu viele Waffen im Umlauf wären. In den Malls, Krankenhäusern etc. haben sie dieses Personal ja bereits.
Aber ob das für mehr Sicherheit sorgen wird?
Amokläufer handeln nicht rational, andernfalls würden sie nicht Amok laufen. Ihnen geht es vielmehr darum, den größtmöglichen Schaden anzurichten - und das schafft man am besten an Schulen. Dann wird die Wache halt als erstes erschossen - und danach geht's weiter.
Mal abgesehen davon, daß ein weitläufiges Schulgelände nur schwer zu sichern ist.

Der Iniative der NRA hat auch was Gutes

Die Reaktion der NRA war so dumm, dass sie sich dabei ungewollt selber ins Bein geschossen hat.
Wer vom den eigenen Medien als "Gun Nut" tituliert wird hat keine lange Zukunft mehr.

La Pierre wird sicher bald seinen Rücktritt bekanntgeben. Ob freiwillig oder unter Zwang wird nie herauskommen, die NRA will ihr Gesicht wahren oder was davon übrig ist.
Dann wird sie hoffentlich pragmatisch an einer Reform des Waffenrechts mitarbeiten.

@cmd216
Israel hat starke Sicherheitskräfte, weil sie permanent von Aussen bedroht sind. Die Ursache steht hier nicht zur Diskussion.
In den USA geht die geht die Gefahr von kranken Menschen im Innern aus, die ohne lasche Waffengesetze nie zu dieser Bedrohung in der Lage wären.

Nette Idee von „mitmachen“:

Lasst doch die NRA für die Kosten der „Aufrüstung“ an Schulen aufkommen.
Ist aber leider keine Lösung. Das zahlen die doch aus der Protokasse.

Für mich besteht keinen Zweifel:
Es gibt einen nachweisbaren Zusammenhang zwischen dem leichten Erwerb von Schusswaffen und den Mordraten. Ein Zahlenvergleich zwischen Europa und den USA zeigt das deutlich. Aber nicht nur in den USA, in Zentralamerika, das gleiche Bild.
Hier, in El Salvador kann ich mir locker eine Knarre kaufen.
El Salvador: 8 Mill Einwohner – ca. 4.000 Morde;
Deutschland: 80.000 – ca. 200 Morde, jährlich.

Vor vielen Jahren war ich selber mal in einer so verzweifelten Situation, dass ich am liebsten die Person, die mich in diese Lage gebracht hatte – Verlust von fast 100.000 Euro – am liebsten über den Haufen geschossen hätte. Dafür wäre ich sogar anschließend „gerne“ für mehrere Jahre hinter Gitter gewandert.
Gut, dass ich damals keine Knarre hatte.

Grüße aus El Salvador

Ausmaß von Amokläufen einschränken

@cmd216: Der Fall aus dem Kindergarten in China ist ein gutes schlechtes Beispiel. In dem von Ihnen empfohlenen Artikel heißt es:

"Dann stach er mit einem 20 Zentimeter langen Dolch auf 28 zumeist vierjährige Kinder ein. Mindestens vier sollen ums Leben gekommen sein."

Allein schon das ist ein (trauriger) Vorteil: 4 Tote statt 28 - wären sie erschossen worden, wären alle tot. Das hat man in Newtown gesehen.

Deshalb muss man die Diskussion zweigeteilt führen: Wie kann man die Ursachen von Amokläufen beheben und wie kann man die Folgen von Amokläufen mindern? Solange man die Ursachen nicht behoben hat (was gesellschaftlich sehr komplex ist), muss man sich auch gegen Folgen engagieren. Und da kann man mit einem Messer einfach weniger Menschen töten als mit einer Schusswaffe.

Das ist eine sehr nüchterne, aber zwingende Logik.

Waffengesetze und Sicherheit

In Deutschland gibt es 7,5 Mio legale Schußwaffen und
geschätzte 20-40 Mio illegale Schußwaffen.
97% aller Straftaten mit Schußwaffen werden in Deutschland mit illegalen Schußwaffen begangen.
Bei 0,2% aller Straftaten in Deutschland werden Schusswaffen eingesetzt. Also werden nur 0,006% aller
Straftaten mit legalen Schußwaffen begangen.

Ein Gewinn an Sicherheit durch ein generelles Waffenverbot in Deutschland ist lächerlich.
In den USA wird es ähnlich sein.

BKA-Bundeslagebild-Waffenkriminalität-2010

http://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/8/8a/BundeslagebildWaffen2010.pdf

"Die Waffengesetze sind um

"Die Waffengesetze sind um vielfaches strenger als in USA und trotzdem gab es das Winnendendrama."

Genau dieses Argument, immer wieder bei allen Möglichkeiten verwendet, zeigt, wie irre es ist.
Immer wird es alles überall geben. Die Frage ist, wie oft es wo vorkommt und ob man wenigstens zu verhindern versucht, daß solche Verbrechen möglich sind.
Wie oft geschehen Morde (nicht nur Amokläufe) in Europa, mit wie vielen Opfern, und wie viele geschehen in den USA? Meinetwegen pro 100.000 Einwohnern?

@Hansi2012

"Paranoid ist treffend gesagt!
Leider trifft das auf rund die Hälfte der US-Bürger zu."

"Traurig, aber es ist leder Fakt.
Wer einmal "drüben" war, findet die Wildwest-Manieren an jeder Ecke."

Sorry Sie kennen die USA nicht wenn Sie solche Äusserungen tätigen.

Das ist billige Polemik von Ihnen!

@22:10 — cmd216: Mehr Waffen = mehr Tote

"Letztlich haben wir in Deutschland mit unserem ach so strengen Waffengesetz diverse Amokläufe nicht verhindern können."

Das stimmt, weil z.B. der Vater des Attentäters von Winnenden seine Waffe nicht vorschriftsmäßig im Safe, sondern sie lieber frei zugänglich inklusive Munition im Schlafzimmerschrank lagerte. Dafür hat er eine Klage wegen fahrlässiger Tötung am Hals.

Bewaffnete Wachen an Schulen bringen gar nichts. Wäre ich Attentäter, würde ich die Wachen auf große Entfernung mit einem Jagd- oder Sturmgewehr erschießen und dann in Ruhe in die Schule gehen.

"Hier was passiert wenn es keine Schusswaffen gibt:
29.4.2010 - Mann sticht 28 Kinder in Kindergarten nieder"

SUPER BEISPIEL! Was denken Sie wieviele Kinder der getötet hätte, wenn er wie der Attentäter von Newtown bewaffnet gewesen wäre?
50 oder 100 oder noch mehr?

Teufelskreis

Wenn wir hier in Deutschland eine solche Gesellschaft wie die USA hätten, mit all den Spannungen und der Kriminalität, welch sich daraus ergibt, dann würden sich die Normalbürger auch mit Sturmgewehren versorgen. Aber vielleicht erleben wir das ja noch, die Gesellschaft hier in Deutschland spaltet sich ja auch immer stärker.
Wenn sich erst einmal eine solche überbewaffnete Gesellschaft gebildet hat, beginnt ein Teufelskreis. Keiner will seine Waffen ablegen, man bewaffnet sich eher noch stärker, um sich vor den Waffen anderer zu schützen. Und obwohl es sehr einfach gedacht ist, kann man es nichtmal ganz von der Hand weisen: Bei einem Waffenverbot würden erst einmal die ehrlichen, gesetzestreuen Bürger ihre Waffen abgeben, während Kriminelle und Bandenmitglieder ihre Waffen behalten würden.

Im Westen nichts neues

Zur kapitalistischen Verwertungslogik gehört nun einmal Wachstum. Und wer seinen Profit mit Waffenproduktion oder -handel innerhalb der Zivilgesellschaft erwirtschaftet, muss die Militarisierung aller gesellschaftlichen Bereiche vorantreiben.
Ich verstehe die Aufregung nicht wirklich:
Wer ja sagt zum Kapitalismus muss auch ja sagen, wenns blutet.

Sicherheit.

Jedem Bürger seinen Panzer, jedem Bürger seinen Bunker.

Und weil Weihnachten ist, gibt es noch ne Pershing obendrauf.

Frieden schaffen mit ganz viel Waffen.

Warum ist mir bei all der Logik nur so übel.

Gruß, zopf.

Kann eine Bevoelkerungsmehrheit das Waffengesetz verschaerfen?

Kuerzlich erhielt ich die Email eines Kommunalpolitikers in der Stadt New York, der mich bat, ihn bei der naechsten Kommunalwahl zu unterstuetzen. Er lud mich zu einer Versammlung ein. Teilnehmen konnte, wer entweder 150 Dollar als Patron, 100 Doller als Supporter oder 50 Dollar als Friend bezahlte. Mit dem eingenommenen Geld muss jeder Kandidat die Wahlkandidatur finanzieren. Natuerlich laeuft es aehnlich bei den Wahlen fuer Sitze im Bundesstaatparlament und im nationalen Kongress, usw. Die Waffenlobby hat also sehr viele Moeglichkeiten, Einfluss zu nehmen. Ich nehme an, dass hauptsaechlich Kandidaten der republikanischen Partei Geld von der Waffenlobby erhalten. Aber wer will das so genau wissen? Diese Lobby hat also, wenn sie viel Geld in Kandidaten investiert, viel Einfluss. Deswegen sprechen Parteipolitiker der kleineren Parteien der USA von einem Wahlsystem, das Korruption foerdert. Das Wahlsystem fuehrte bislang, wie man sieht, zu sehr gefaehrlichem Waffenbesitz. Wie aendern?

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation
meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Freiheit ist in USA wichtiger als in Europa.

Der erzreaktionäre Multimilliardär Michael Bloomberg, der New Yorker Bürgermeister, mausert sich ja langsam zum Hero der Tagesschau. Was bietet er eigentlich zum Schutz der New Yorker Schulkinder an?
Die National Rifle Association zählt sicher nicht zu meinen politischen Freunden, aber was sie da als Lösung für die nächste Zeit anbietet, klingt doch pragmatisch und umsetzbar. In allen anderen Bereichen des Staates - Armee, Polizei, Sicherheitskräfte aller Art - wird doch auch auf Schusswaffen vertraut. in den USA genauso wie in Europa,
Im Grundsatz empfinde ich das uneingeschränkte Recht, Waffen zu tragen, als urdemokratisch und einen starken Beweis von Vertrauen und Respekt des Staates gegenüber den Bürgern. Was Freiheitsrechte angeht, kann Europa in vielen Bereichen (Meinungs- und Pressefreiheit) von den USA lernen, wenn auch in vielen anderen Bereichen (Überwachung, Datenschutz) inzwischen leider das Gegenteil der Fall ist.

Und wieder sind es

Und wieder sind es "Killerspiele" vor denen man sich in acht nehmen muss. Ich kanns nicht mehr hören

Unterschieliche Kulturen und Ansichten

treffen hier auf einander.. Für uns Deutsche ist es unvorstellbar das jeder Hans und Franz ne Waffe trägt... für viele Amerikaner ist es ein Nogo, das eine nackte Brustwarze über den öffentlichen Bildschirm flimmert, auch wenn ein Stück Stoff diese noch leicht verhüllt.
Aber auch ich stehe auf dem Standpunkt dass eine Waffe in den Händen eines GUTmenschen keine Lösung ist, wenn man bedenkt das in US-Schulen nur Personen hineinkommen, die dort bekannt sind. Insofern kann und wird ein Amokläufer vorher auskuntschaft wie sind die Anderen bewaffnet und was ist stärker als deren Bewaffnung.. Das sollte man auch mal bedenken... Und die Amokläufe in Deutschland passieren meist, weil die ELTERN ihre Knarren nicht richtig Wegschließen... MEIN SOHN macht so etwas nicht....!

Aus meiner Sicht bedarf es Aufklärung und eine Einschränlung des Waffenkaufs.

Kommentar zu "Freiheit ist in USA wichtiger als in Europa"

"baron" schrieb:
"Die National Rifle Association zählt sicher nicht zu meinen politischen Freunden, aber was sie da als Lösung für die nächste Zeit anbietet, klingt doch pragmatisch und umsetzbar. In allen anderen Bereichen des Staates - Armee, Polizei, Sicherheitskräfte aller Art - wird doch auch auf Schusswaffen vertraut."
Was soll daran pragmatisch sein? Die Polizei ist in den USA sehr schnell mit dem Waffeneinsatz. Voellig Unschuldige, die verdaechtigt werden, sind oft genug Opfer und muessen auf einen Verdacht hin sterben, wenn dem Polizisten die Phantasie durchgeht. Ich kann nur davon abraten, auch noch Lehrer in eine solche absurde Rolle zu draengen, bewaffnet in Schulen zu operieren. Es gibt nur den Weg, den Zugang zu Waffen grundlegend zu erschweren. Die USA-Buerger muessen mit einer Verfassung leben, die zur Gruendungszeit des Landes bei ganz anderen Verhaeltnissen geschrieben wurde, als sie heute sind. Ein guter Teil dieser Verfassung gehoert in die Muelltonne.

Regestriert

Bedauern aber kein Mitleid..
22. Dezember 2012 - 22:38 — Regestriert

dieser Beitrag ist die einzig richtige Schlussfolgerung
der Situation im AMI Land.
Die US Regierung machts ihren Buerger doch vor WAFFEN, WAFFEN = MACHT

@ Karl-Ludwig Diehl - Wen die NRA unterstützt ist bekannt

". Ich nehme an, dass hauptsaechlich Kandidaten der republikanischen Partei Geld von der Waffenlobby erhalten. Aber wer will das so genau wissen? "

Da nehmen Sie in der Tat richtig an. Das ist aber kein schmutziges kleines Geheimnis, nein, die NRA vergibt sogar Noten an die Politiker, nach denen dann die Spendengelder verteilt werden - mit Angabe der Höhe

http://xxx.nytimes.com/interactive/2012/12/19/us/politics/nra.html

Ein Politiker der das Volk wirklich vertritt wird erst garnicht gewählt weil er das Geld für den Wahlkampf nicht aufbringen kann. Also sind alle Politiker die zur Wahl stehen Vertreter irgendeiner Lobby - nur dass die Menschen die sich gegen Waffen in privater Hand aussprechen keine haben, es ist ja damit nix zu verdienen.

Sind Schusswaffen gut? Ein ganz einfacher statistischer Test:

Ich wünsche mir (falls es das nicht schon gibt) eine Statistik, die aufschlüsselt, wie viele Schusswaffen es pro Person in verschiedenen Ländern des ähnlichen Industrialisiserungs- und Entwicklungsgrades gibt und dann als Vergleich eine Statistik, die aufschlüsselt, wie viele Menschen dort pro Jahr durch diese Schusswaffen sterben.

Dann ließe es sich ganz einfach nachweisen, ob Schusswaffen eher heilsbringend oder eher todbringend für eine Bevölkerung sind.

Ich vermute, dass - bezogen auf eine einheitliche Personenzahl - in den USA erheblich MEHR Menschen durch Schusswaffen sterben, als in den ähnlich industrialisierten Ländern Europas, die eine geringere Schusswaffenverteilung in der Bevölkerung haben.

Das wäre ein guter statistischer Nachweis dafür, dass Schusswaffen grundsätzlich nicht in die Hände von Bürgern gehören.

Unabhängig davon bin ich seit Jahren für ein Verbot von brutalen Tötungs-Software-Spielen. Diese Spiele senken die Hemmschwelle von Gewalttätern zum Morden.

@baron - Das Recht des Stärkeren

"Im Grundsatz empfinde ich das uneingeschränkte Recht Waffen zu tragen als urdemokratisch und einen starken Beweis von Vertrauen und Respekt des Staates"

Was hat das Tragen von Waffen denn mit Demokratie zu tun ? Es demonstriert genau das Gegenteil, das Recht des Stärkeren, ein Einziger kann vielen seinen Willen aufzwingen. Schon in der Steinzeit war der mit der grössten Keule der Stärkste.

Ein Vertrauensbeweis ist es auch nicht,eher ein Beweis das der Bürger kein Vertrauen in den Staat hat, und wie weit das Vertrauen der Staates geht - man vertraut den Menschen Waffen an hält es aber für richtig sie auf Schritt und Tritt zu überwachen ? Freiheit ist ja so wichtig - allerdings immer nur wenn sie gerade im den Kram passt und/oder Geld einbringt.

Was die Pressefreiheit angeht - andersrum wird ein Schuh draus. Auf der 'Reporter ohne Grenzen' Rangliste rangiert Deutschland was Pressefreiheit angeht auf Platz 16, die USA auf Platz 47, noch hinter Südafrika. Nicht gerade ein gutes Vorbil

recht so

im falle von amokläufen an schulen liegt der "erste angriff" beim schul- und sicherheitspersonal.
die us-waffenlobby hat somit recht! denn wie sonst kann man einen durchgeknallten amokläufer aufhalten? durch stundenlanges gelaber von polizei-psychologen? das mag für bestimmte gefahrensituationen zutreffen, aber ein amokläufer hört und empfindet nichts mehr. nein, denn bis die polizei überhaupt vor ort ist, hat die katastrophe bereits statt gefunden.
auch bei uns gehört das waffenrecht liberalisiert, bei dem was uns vmtl. noch bevorsteht.

zopf: "Warum ist mir bei all der Logik nur so übel."
weil sie mit ziemlicher sicherheit noch nie unmittelbar durch gewalttätige art und weise um ihr leben gebangt haben
seien sie froh.

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