Was könnte der Staat doch Geld sparen wenn man Mindestlöhne einführen würde damit kein Aufstocker-Geld mehr bezahlt werden muß!
Abziehen müßte man natürlich solche Aufstocker die gezwungen sind nur Teilzeit zu arbeiten, z.B. wg Kindern. Schade daß hierzu keine konkrete Rechnung aufgezeigt wurde.
Ich geb ja an und für sich der Linkspartei ungern Recht, aber wo sie Recht haben, kann man ihnen nicht widersprechen.
Man muss sich das mal aus der Sicht eines (fiesen) Arbeitgebers vorstellen: Ich kann meinen Leuten 1200€ zahlen im Monat, dann geht es ihnen zumindest ok und sie kommen über die Runden. Oder ich zahle ihnen 600€ und sie müssen nochmal ~400€ aufstocken. Dann kostet mich der Arbeitnehmer nur noch die Hälfte und ich kann mehr Gewinne einstreichen, die Differenz zahlt der Staat und alles was man dafür tun muss, ist über die schlechte Wirtschaft jammern.
Wer sich da dann noch wundert warum immer mehr Menschen aufstocken müssen, der schaut sehr blauäugig in die Welt.
Die Unternehmen zahlen einen Hungerlohn, der Staat zahlt die 70 Milliarden dazu und die Gewinne der Unternehmen steigen. Der Staat wird von Regierungsseite systematisch ausgeplündert indem man die Kosten der Industrie übernimmt, sei es mit den Aufstockbetraegen, mit den Kosten für Energieunternehmen die für den Leitungsausbau keine Risiken übernehmen usw.. Bisher haben viele Menschen von den bisherigen Ersparten ihres Arbeitslebens gezehrt, die Wirtschaft brummt, nur was passiert wenn dies nicht mehr vorhanden ist, wenn die immer kleiner werdende Mittelschicht in die Armutsgrenze kommt. Dann ist der Staat noch mehr dem Kapital ausgeliefert wie zur Zeit. Zur Zeit ist der Staat die Hure die sich an die Unternehmen verkauft, wenn es weitergeht bestimmt das Kapital uneingeschränkt was Sache ist - Deutschland verkommt zum Billiglohnland. Wer ist bei Mindestlöhnen motiviert gute Arbeit zu leisten - Made in Germany wird dann nicht mehr den Wert haben wie viele ausl. Investoren noch glauben.
Und zu diesen 70 Mrd. Unternehmenssubventionen kommen nochmal 40 Mrd. für sinnlose Beschäftigungsmassnahmen an sogenannte Bildungsträger um einen Teil der Arbeitslosen aus der Statistik zu kriegen. Ganz zu schweigen von den 1 Eurojobs und der neuen Bürgerarbeit.
Und es ist mehr als bescheuert, das der Betrieb teilweise mehr Geld vom Staat bekommt als derjenige der dort seine Zeit ableistet..
Solange es möglich ist Menschen zu Hungerlöhnen von teilweise unter 8 Euro zu beschäftigen wird sich daran wenig ändern. Das liegt zum einen daran dass die Wirtschaftslobby es immer wieder schafft Mindestlöhne zu verhindern mit der Begründung es könnte ja einzelne Unternehmen geben die nicht in der Lage sind dies zu zahlen - wenn jedoch ein Unternehmen dauerhaft nicht in der Lage ist anständige Löhne zu zahlen kann es eben nicht rentabel wirtschaften - würden die Umsätze nicht reichen um die Steuern zu zahlen werden diese ja auch nicht einfach gesenkt, nein, das sind Festkosten die eben entstehen - genauso muss ein Mindestlohn fester Bestandteil sein.
Und wenn es dann wirklich mal vorrübergehend die Löhne absenken muss dann sollte das von vornherein zeitlich begrenzt sein.
Da aber jeder nur mit seiner eigenen Branche anfangen will und nicht bereit ist andere vorher zu unterstützen wird von Seiten der Arbeitnehmer leider auch kein Druck aufgebaut hier etwas zu ändern.
Es ist einfach nur erbärmlich! 70 Milliarden Euros für die Hartz IV - Aufstockung. Und nicht weniges davon bekommen die Menschen, die von ihrer Hände Arbeit nicht leben können. Das bedeutet die Sozialisierung von Löhnen und Gehältern. Ich wiederhole mich: Es ist einfach nur erbärmlich!
70 Milliarden wurden aufgestockt bedeutet, dass Arbeitgeber letztendlich 70 Mrd. indirekte Subventionen bekommen haben, damit der Lohn auf einen menschenwürdiges Niveau kommt.
Unglaublich dass die Bundesregierungen bis Heute keinen menschenwürdigen Mindestlohn für alle eingeführt haben und somit das Grundgesetz zugunsten der Arbeitgeber, auf Kosten ALLER Steuerzahler mit Subventionen erfüllen müssen:
Das Hartz IV-System ist menschenunwürdig und verfassungswidrig! Mindestlöhne und ein Sanktionsmoratorium, um die Ärmsten nicht auch noch mit existentieller Armut zu drohen können nur ein Zwischenweg sein. Es muss endlich ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle her (JA, es ist finanzierbar!), damit Menschen endlich von der Knute der (Zwangs-)arbeit befreit werden, und sich eine für sie sinnvolle und erfüllende Beschäftigung/Arbeit suchen zu können. Niemandem ist geholfen, wenn sich einige sehr Arme nicht mal mehr die Miete leisten können, aber allen ist geholfen, wenn sie nicht mehr von existentieller Armut bedroht sind, auch wenn es im (Arbeits-)Leben mal schiefgeht oder nicht so gut läuft.
Man muss es uns gut gehen, dass Menschen Sozialleistungen bekönnen, obwohl sie arbeiten.
Da stimmt doch irgendwas grundsätzlich nicht.
Ich frage mich noch immer ... was ist besser: Ein Job von dem man nicht leben kann - oder gar kein Job.
Es kann ja nicht sein, das sog. Unternehmer von der Arbeit ihrer Beschäftigten profitieren und den großen Reibach machen und die Solidargemeinschaft das auch noch unterstützt.
Letztlich hat das jetztige System der Aufstockung dazu geführt, dass immer mehr Menschen von Niedriglohn und Armut bedroht sind... ein Irrweg!!
Schuld ist meiner Meinung ganz alleine der Verbraucher.
Ich führe mit meiner Frau einen Friseursalon und muß erleben, wie viele 10Euro Salons um uns herum eröffnet werden.
Der Verbraucher, der solche Salons aufsucht um Geld zu sparen, unterstützt zum einen die Geiz ist Geil Mentalität und die Schwemme von Billig-Anbietern.
Zum Anderen spart er gar nicht, sondern finanziert mit seinen Steuern das Aufstocken der Gelder von den Angestellten, die für Hungerlöhne in solchen Betrieben arbeiten.
Das Gehalt eines Friseurs ist schon die letzte Kategorie in den Gehaltslisten aller Branchen.
Denn wer macht sich denn nur einmal Gedanken darüber, wie solche Billigpreise überhaupt zustande kommen. Doch wohl keiner, oder?
Hauptsache billig, über die Folgen wird kein Gedanke verschwendet.
Aber später heult man dann der guten alten Zeit nach, als es noch den guten alten klassischen Friseur gab.
Wie gesagt: Der Konsument hat alles in der Hand!
Diese 70 Milliarden sollten von den Unternehmern bezahlt werden, die diese Menschen beschaeftigen.
Strenggenommen muessten jetzt Unternehmenssteuern bzw. Steuern auf Kapitaleinkuenfte um 70 Milliarden angehoben werden, um diese Mehrausgaben wieder abzudecken.
Und zwar solange, bis es keine Aufstocker mehr gibt.
Niedrige LÖHNE durch Hartz-IV-Leistungen aufzubessern (53 Mrd € von 2007 - 2011) - das ist die eine Seite der Medaille.
Die andere Seite ist, dass Arbeitgeber durch niedrige Löhne entsprechende GEWINNE (letztlich zu Lasten der Steuerzahler) realisieren können.
Da häufig nur über die erste Medaillenseite berichtet wird, kann bei vielen Menschen Missgunst gegen Geringverdiener provoziert werden.
Der eigentliche Skandal aber ist die zweite Medaillenseite, die im Grunde eine Umverteilung von unten nach oben bedeutet.
Insoweit ist die Forderung, Löhne, die bei Vollzeitarbeit nicht zum Leben reichen, unter Strafe zu stellen, zwar nicht "marktkonform", könnte aber ein dauerhaftes friedliches Zusammenleben - auch im Interesse der Arbeitgeber - fördern. Einige Milliardäre haben das schon begriffen, aber die Mehrheit dieser Kaste ist dafür (noch) zu abgehoben.
Auskömmliche (auch für die spätere Rente!) Mindestlöhne wären ein erster Schritt.
Bekannt ist es ja schon lange aber dazu soll mal
Frau "Alternativlos"und Herr "Wirtschaftslobby"
öffentlich Stellung beziehen. Auf die Erklärung und Rechtfertigung bin ich mal gespannt. Genau wie unsere "Experten" die in Kommissionen festgestellt haben das ein Mindestlohn nicht hilfreich ist.
Wetten - Schweigen im Walde.
Wir subventionieren die Wirtschaft mit Steuergeldern und greifen in deren Interesse staatlich in die Wirtschaft ein.
Holla die Waldfee - das kannte ich schon.
Nannte sich DDR
Voll arbeiten zu gehen und nicht das Existenzminimum erreichen zu können - das ist Deutschland für einen immer größer werden Teil des Vokes im Jahre 2012.
Soviel zu: "Die bester Regierung seit der Wende"
an alle die hier über die bösen unternehmen jammern:
die stehen unter riesigem druck! wenn mal der aktien-kurs fällt ist bei denen gleich staatskrise angesagt. auch die sind besorgt um ihre aktionäre. dieses arme wandervolk ist nämlich von den dividenden abhängig. sollen denn die großaktionäre zukünftig aufstocken oder gar arbeiten gehen???? selbst die ard erachtet die börse für überlebenswichtig: warum sollte sie sonst jeden tag vor der tagesschau durchgekaut werden? na weil der großteil der bevölkerung aktiven aktienhändler sind. nicht etwa um mit den unternehmen im gleichschritt zu heulen.
also leue, zeigt euch solidarisch und verzichtet zu gunsten der wohlhabenden. auch die wissen nicht mehr, woher sie ihren 5. porsche parken sollen.
also, gürtel enger schnallen und auf den staat hoffen.
MausW, viele Teilnehmer an 1€ Jobs verrichten notwendige, gemeinnützige Arbeit, die allen zu Gute kommt. Außerdem sind viele von denen gar nicht für den Arbeitsmarkt geeignet. Natürlich gibt es auch Missbrauch - zb Hannover, dass sich von 1€ Jobbern die Gebäude renovieren ließ, oder Caritas mit Hausmeistern, die Jobs in der Region zerstören.
Viele andere Maßnahmen sind auch durchaus fruchtbar. Die Preise pro Teilnehmer gering, die Vermittlungsquoten sehr hoch. Natürlich ist es recht sinnbefreit eine Person, die schon in zwei 'Bewerbungschreiben'-unsinnmaßnahmen war, in eine dritte davon zu stecken - aber es gibt genug sinnvolle Maßnahmen, bei denen die Leute tatsächlich motiviert und aktiviert werden, dass man da nicht alles über einen Kamm scheren darf.
Und schließlich darf man die Profi-Arbeitslosen und Verweigerer nicht vergessen, die alles wollen, außer Arbeiten.
„"Da werden Milliarden verpulvert, um Hungerlöhne aufzufüllen", sagte Linksparteichef Bernd Riexinger“.....und das in einer Größenordnung von mittlerweile 70 Milliarden €!
Das muss man sich mal vor Augen führen, wie hier indirekt Arbeitgeber durch die Gemeinschaft/Staat subventioniert werden, damit diese weiterhin ihre Lohndrückerei betreiben können.
Unter der schwarz-gelben Koalition haben die prekären Arbeitsverhältnisse noch zugenommen, damit die Unternehmen konkurrenzlos auf „Lohngeiz“ machen können- so wird auch noch die so viel geliebte und strapazierte Marktwirtschaft ad absurdum geführt!
Es ist allerhöchste Zeit, dass die Politik dieser „Subventionspraxis“ über entsprechende Mindeslöhne ein Ende bereitet- indes dies nur durch einen Politikwechsel realistisch erscheint....!
1. Wenn Unternehmer Mindestlöhne bezahlen müssen, dann erhöhen diese mehr oder weniger zwangsläufig ihre Preise für Produkte und/oder Dienstleistungen. Dies bezahlt am Ende die Allgemeinheit.
2. Oder der Unternehmer vergibt im Extremfall Aufträge in ein Billiglohn-Land und Arbeitsplätze werden auf diese Weise wegrationalisiert.
3. Wenn der Staat aufstockt, dann zahlt dies zwar auch die Allgemeinheit, aber der Fall 2 ist dadurch unwahrscheinlicher.
Was ist also besser?
Ich schlage vor, die Löhne Schritt für Schritt über einen längeren Zeitraum hinweg anzuheben. Dann wird den Unternehmern per Salamitaktik soziales Verhalten beigebracht, ohne dass sie abrupt und allgemeinschädlich reagieren.
Die Mehrwertsteuer wurde ja auch nicht von einem Tag auf den anderen auf 19% erhöht.....
Genau!
Und dann jammern genau diese Leute über den Sozialstaat, die von diesem subventioniert werden.
Und man erweckt den Anschein das die Aufstocker subventioniert werden, weil ihre Arbeitsleistung angeblich nicht mehr den normalen Ansprüchen genügt.
Aber es sind die Ansprüche solcher Leute die nicht mehr normal marktfähig sind, die unsere Gesellschaft dahin führen, wo keiner hin möchte.
Grotesk!
Vielen Dank an die Partei DIE LINKE der Bundetagsfraktion. Allein dafür solltest Ihr auf Bundesebene die Zweitstimme erhalten, denn sonst wüssten wir es bis heute nicht, trotz einer SPD (einer sozialen Partei) und den Grünen.
DIE LINKE ist eine Bundesfraktionspartei. Dort wird sie meiner Meinung nach am Wichtigsten gebraucht.
Es ist ja nicht nur so, dass die Aufstocker aus Steuermitteln subventioniert werden, anstatt einen ordentlichen Lohn zu erhalten. Sie zahlen ja wegen dieser Billiglöhne auch keine Steuern. Dem Staat entgehen daher viel mehr als die genannten 70 Mrd.
"Schuld ist meiner Meinung ganz alleine der Verbraucher"
"....Schon heute ist der Wettbewerb unter den Friseuren nicht fair. 11 Prozent der Friseurbetriebe sind nicht umsatzsteuerpflichtig, weil sie (offiziell) weniger als 17500,- Euro Jahresumsatz erzielen. Diese Betriebe haben allein durch die Einsparung der Mehrwertsteuer eine um 19% höhere Gewinnmarge, beschäftigen aber keine Arbeitnehmer und bilden auch keine Azubis aus. Von den Friseuren im Reisegewerbe, die weder Meistertitel noch Berufserfahrung für die Selbständigkeit benötigen, ganz zu schweigen. Diejenigen Unternehmer jedoch, welche ihre soziale Pflicht gegenüber unserer Gesellschaft erfüllen, die in ihren Betrieben Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen sowie Steuern und Sozialabgaben zahlen, werden von unserer Gesellschaft noch dafür bestraft....."
(aus einem Artikel Friseur-Unternehmer.de)
Und nun muss man sich die Fragen stellen, hat es mit der Agenda 2010 die notwendigen Einsparungen gegeben? Wer hier jetzt ehrlich ist wird auf einem "Nenner" kommen! Der Staat zahlt die Löhne, soweit ist es gekommen. Die Politiker sagen "Hauptsache Arbeit" der Lohn scheint nicht mehr wichtig zu sein! Solche Systeme können nicht funktionieren und man will damit nur die Arbeitslosenzahlen drücken. Also, wir haben in Deutschland ein total schiefes Bild vom Arbeitsmarkt.
Dem Tagesschau Team und allen anderen frohe Weihnachten!
Im Artikel gibts auch nur die 1/2 Wahrheit.
Und damit spreche ich nicht für die Arbeitgeber oder die Gesetzeverabschieder! Ein selbständiger ALG II Empfänger will grundsätzlich arbeiten, davon ist auszugehen, sonst würde er sich nicht die Mühe und Arbeit machen. Doch verdient er 400 EUR hinzu, werden ihm von seinen ALG-Leistungen 300 EUR für den letzten Bewilligungszeitraum vom Jobcenter rückwirkend abgezogen (Aufstocker-Regelung). Bei allen anderen ALG II Empfängern ist es genauso: Wer über eine bestimmte Einkommensgrenze (durch Arbeit, nicht durch JC-Leistungen) nicht hinaus kommt, hat so gut wie gar nichts von der Arbeit. Deswegen kann ich nur sagen: In diesem System wird sich nichts ändern, es bedarf eines neuen Systems. Macht euch einen schönen Tag, nehmt den Staat aus wo es nur geht, denn unsere nicht gewählten Obrigkeiten und Machtausübenden tun es ganz genauso. Man kann das System auch versuchen für sich selbst zu nutzen: Meldet ein Gewerbe zur Arbeitsvermittlung an ;)
Eine Frechheit sondergleichen: da wird eine Sozialschmrotzerkampagne gegen HartzIV-Empfänger (Soziale Hängematte) losgetreten, dabei wird den Unternehmen über "Berufliche Weiterbildung" und 1-Euro-Jobs (Aufstocker) das Geld Milliardenweise aus der Sozialkasse in die Taschen geschoben. Das Rumgehacke auf den sozial Schwachen statt auf denen, die sich die Taschen nicht voll genug stopfen können, nennt man "Den Sack satt dem Esel prügeln!".
daß in diesem Land jemand der eine Vollzeitbeschäftigung hat und das ganze Jahr arbeitet, von diesem Geld nicht Leben kann.
Das diese Menschen auch noch diffamiert und an den Rand der Gesellschaft gestellt werden, nachweislich Nachteile bei Bildung und Teilhabe haben und sich eine private Vorsorge gar nicht leisten können, macht die Ungerechtigkeit noch größer.
Der Gipfel ist aber die Tatsache, daß dies noch auf Kosten der Allgemeinheit geschieht. Anständige Löhne zu bezahlen obliegt dem Arbeitgeber und niemand sonst. Er ist es auch der die Gewinne einstreicht und sie mit niemanden teilen muß.
Man sollte darüber nachdenken die Millionengewinne von Daimler, Siemens, Deutsche Bank und Co dem Gemwinwohl zuzuführen und nicht den Taschen der Manager, Aktionäre und Vorständen der Briefkastenfirmen auf den Caymans.
Auch die "Mittelschicht" ist seit 2005 finanziell deutlich abgerutscht. Beim Einkaufen für den täglichen Bedarf sind andere, billigere Sachen im Einkaufswagen und sie kosten mehr. Bei Bekleidung ist es ähnlich. Fatalerweise werden zunehmend Billig-Importe gekauft. Ebenfalls billig zu haben sind Konsumprodukte der digitalen Medien. Wir lenken uns ab, suchen eine virtuelle Welt. Dort sind wir als einzelne Person isoliert, die Netzwerke oder schnellste Verbindungen gaukeln uns "soziale Bindungen" vor.
Ein wirklich zielgerichtetes gemeinschaftliches Denken und Handeln gibt es nicht mehr. Nicht in der Familie, nicht am Arbeitsplatz, nicht unter Nachbarn, schon gar nicht in den politischen Entscheidungen unserer regierenden Politiker. Gemeinschaftsbildung gibts nur noch bei stimmungsmachenden Massen-Events wie z.B. Fussballspiele, loveparade etc. Auch bei Castor-Demonstrationen trägt eine (hier verzweifelte) Stimmung das gemeinsame Handeln.
ursprünglich sollte sie Personalengpässe abfedern falls mal jemand krank ist oder es viel zu tun gibt im Betrieb. Heute ist Leiharbeit Teil des Geschäftsmodells, verdrängt Normalerwerbsverhältnisse und setzt die Konkurrenz unter Druck ebenfalls mehr Leiharbeiter einzusetzen. Dies mit freundlicher (finanzieller) Unterstützung des Staates. Mich verblüfft immer die Inbrunst mit der marktradikale FDP-Vertreter auf die Tarifautonomie pochen wenn es darum geht, dieser Entwicklung durch Mindestlöhne entgegen zu wirken. Allerdings haben sich auch die Gewerkschaften ein Armutszeugnis ausgestellt als sie der Verabschiedung des Hartz-Paketes und des Entsendegesetzes nichts entgegnet haben, betraf es doch augenscheinlich nicht ihr Klientel. Makroökonomisch haben die niedrigen Lohnstückkosten in Deutschland zudem zur Arbeitslosigkeit in den Nachbarländern beigetragen, mittelfristig wird sich dies auf Binnennachfrage und auch auf die Exporte niederschlagen. Ganz und gar schädlich diese Entwicklung.
Arbeitslosengeld ist eine Falle. Die Leute werden kontrolliert, es zerstört Eigeninitiative. Aber die Linken lieben ihren gewalttätigen Umverteilungsstaat.
"Und schließlich darf man die Profi-Arbeitslosen und Verweigerer nicht vergessen, die alles wollen, außer Arbeiten."
Die gibt es auch, aber die kann der deutsche Staat bei 70 Mrd. € Direktsubvention an die Unternehmen auch aus der Portokasse bezahlen. Die 500.000, die das sind, kosten in 7 Jahren bestimmt nicht soviel, wie es sich die Wirtschaftsunternehmen erdreistet haben, in Anspruch zu nehmen!
Die CDU liegt weiter vorn und wird auch die nächste Bundestagswahl gewinnen. Da hat sich und uns die Schröder SPD mit ihrer Agenda 2010 was Schönes eingebrockt. Das Ganze ist eine Schande!
Die Parteigenoss(inn)en werden schließlich von der Industrie bezahlt und nicht vom Staat. (Der Staat bezahlt ja nur eine mickrige Aufwandsentschädigung in Form einer Diät.) Von daher ist es nicht mehr als Recht, wenn die Politik die Industie unterstützt und den Bürger dafür bezahlen lässt.
Irgendwie mag ich das nicht, dass von Steuergeldern die Arbeitgeber subventioniert werden, die sich weigern, ihre Arbeiter angemessen zu entlohnen und das gesparte Geld lieber anderswo investieren, damit am Ende womöglich noch der Steuerzahler einspringen muss, um systemrelevante Banken zu retten und damit das gesparte und angelegte Geld ein zweites Mal zu bezahlen.
Literaturtipp: "Kaltes Land gegen die Verrohung der Bundesrepublik Für eine humane Gesellschaft"
außerdem wäre es mal angebracht wenn der Öffentlich Rechtlich Rundfunk seinem Bildungsauftrag nachkommt und einen Langzeitdokumentation (dokumentarfilme)von den Betroffen realisiert.
Gebe Ihnen hier völlig recht. Man muss hier mal eine Lanze für die Arbeitslosen brechen und sich die Frage stellen wer ist hier der Sozialschmarotzer ist, der Arbeitgeber oder doch der Arbeitslose/Arbeitnehmer! Gruss
Wenn der letzte "Arbeitnehmer" in einem prekären Beschäftigungsverhältnis angekommen ist, jeder die kleinste Sozialleistung, trotz horrender Beiträge, selbst bezahlen muß und wir alle durch die BW o.ä. im Inland in Schach gehalten werden, dann wird man endlich merken, wie "sozial" die Marktwirtschaft in einer Welt, in der ausschließlich das Geld zählt, wirklich ist.
Bis dahin also weiterhin schön CDUCSUFDPSPDGrüne wählen!
„Schuld ist meiner Meinung ganz alleine der Verbraucher.“
Mitnichten- „Schuld“ an dieser Entwicklung ist die Politik, die diese Lohndrückerei zulässt und über die Aufstockung sogar noch „honoriert“- wir sollten schon die Verantwortlichkeiten dort fest machen, wo diese hingehören!
Das der Verbraucher, i.d.R. die Mehrzahl der Bevölkerung, mittlerweile gut überlegen muss, wie viel und wofür er sein Geld ausgeben kann, ist u.a. genau dieser Entwicklung geschuldet.
Und wenn wir schon mal bei dem von Ihnen gewählten Vergleich der Friseursalons sind- bedeutet Ihr Vergleich, dass Sie ein zigfaches an Lohn gegenüber dem Billiganbieter Ihrem Personal bezahlen, weil Sie auch ein zigfach höheren Preis für die gleiche Leistung nehmen, und das von Ihrem Personal niemand aufstocken muss.....?
"Arbeitslosengeld ist eine Falle. Die Leute werden kontrolliert, es zerstört Eigeninitiative. Aber die Linken lieben ihren gewalttätigen Umverteilungsstaat."
Interessanter Beitrag zum Thema. Im Fußball sagt man zu so etwas knapp verfehlt aber das ging schon bis zur Eckfahne.
Dazu kann ich nur feststellen, dass die angestellten Friseure in der Mehrzahl ausgenutzt werden bis zum geht nicht mehr.
Schauen Sie sich doch mal an, was eine Frau beim Friseur ausgibt und was die Friseuse an Lohn bekommt..
"Schuld ist meiner Meinung ganz alleine der Verbraucher."
Sorry, aber der Verbraucher kann nur das ausgeben was er zur Verfügung hat.
Es sind Millionen die Menschen die Unter den Armutgrenzen (und leicht darüber) leben.
Keiner von denen kann sich mehr als 10€ fürs Friseursbesuch leisten.
Wer es sich leisten kann geht es mit sicherheit nicht dahin. Es gibt nämlich auch genügend Luxus-Friseursalons.
Das ist doch nur möglich, wenn z. B.: bereits 1000 oder mehr durch Arbeit verdient werden und auf 1800 oder 1900€, den Bedarf einer HIV-Familie, aufgestockt werden.
Wollte man das ändern, müßte der Mindestlohn bei monatlich 170 Arbeitsstunden 10 bis 20 € pro Stunde betragen.
Ob noch jemand für diesen Mindestlohn eingestellt wird, möchte ich mal bezweifeln.
Das Problem sind doch die hohen staatlichen Abgaben und Steuern, die sich in den letzten 40 Jahren für den Durchschnittsverdiener prozentual verdoppelt haben, um die sozialen Leistungen zu bezahlen, soweit sie nicht aus Krediten finanziert werden.
Der Durchschnittsverdiener zahlt also heute eine doppelt so hohen Prozentsatz auf sein Lohneinkommen wie vor 40 Jahren. Trotzdem müssen die Politiker ständig neue Kredite aufnehmen, weil immer neue Ausgaben, natürlich auf Kredit finanziert, geschaffen werden.
Eine Arbeitsstunde kostet im Unternehmen wegen der staatlichen Abgaben ca 50€ ohne die Lohnsteuer.
"weil sie (offiziell) weniger als 17500,- Euro Jahresumsatz erzielen. Diese Betriebe haben allein durch die Einsparung der Mehrwertsteuer eine um 19% höhere Gewinnmarge, beschäftigen aber keine Arbeitnehmer und bilden auch keine Azubis aus."
Die Betriebe die keine UST abführen müssen, dürfen auch keine Vorsteuer geltend machen. Die Gewinnspanne erhöht sich also NICHT automatisch um 19%.
Wie kommen Sie darauf dass diese Betriebe niemanden beschäftigen? Leiten Sie das alleine durch die Umsatzsteuer her?
Wie kommen Sie darauf dass diese Betriebe nur "offiziell" weniger als 17.500,00 haben? Unterstellen Sie ALLEN Kleinunternhemen pauschal Steuerhinterziehung?
1. und 2. würden genau gleich viel kosten.
Allgemein:
Arbeitslosenstatistik schön. Mehr Export weil unter tats. Preis produziert(China? Und andere EU Länder kaputt gehen lassen und dann mit dem Finger auf sie zeigen).
Arbeiter sieht seine Arbeit wertgeschätzt. Weniger Verwaltungsaufwand(da keine Aufstockung). EU-Länder exportieren mehr. Weniger Verschuldung. etc.
Mal abgesehen davon wird bei 2. real bestimmt nicht auf die Hälfte reduziert, was dann sogar noch Geld sparen würde.
....
Jeder Job, der einem Menschen im Alter nicht finanzielle Unabhängigkeit bieten kann, ist ein Raubbau an dieser Gesellschaft, und kostet im Endeffekt mehr als er einbringt.
Alte Menschen sind die am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe, sie haben Zeit und Lust Geld auszugeben. Wenn diese nicht eine konsumstarke Bevölkerungsschicht darstellen, sondern zum Empfänger von Sozialleistuntgen werden, weil es ihnen nicht vergönnt war im laufe Ihres Lebens eine finanzielle Absicherung von ihrem Lohn zu erwirtschaften. So wird sich das in massiven gesellschaftlichen Ausgaben widerspiegeln, denen jede Möglichkeit zur Amortisierung abgeht.
Niedriglöhne sind eine Bereicherung des Arbeitgebers an der Altersvorsorge des Arbeitnehmers und am Sozialsystem.
Da ist sie wieder die Schere zwischen arm und reich.
Ich selbst gehöre zu diesen Aufstockern trotz Vollzeitjob in einem großen Konzern.
Meiner Meinung nach hilft es nur, wenn das Gelddrucken endlich wieder vom Staat gemacht wird und nicht von einer Privatbank. Dann noch diese komischen Zinsen abschaffen die jeder und alle (außer den Superreichen) zahlen müssen und schon langt das Geld wieder zum LEBEN.
Der Verbraucher nur sehr eingeschränkt. Denn wenn ich zu einem teuren Friseur gehe ist damit noch lange nicht garantiert, dass der auch ordentliche Löhne bezahlt. Er kann auch einfach nur eine größere Gewinnspanne haben.
Ein gesetzlicher Mindestlohn käme Ihnen aber auch zu Gute. Wenn die Konkurrenz auskömmliche Löhne bezahlen müsste, würden sich die Preise im fairen Wettbewerb angleichen.
Das gegenwärtige System belohnt aber den, der Lohndumping betreibt und zwingt andere Unternehmen wegen des Wettbewerbsnachteils ebenfalls zur Kostenreduktion. Die Folge ist eine wuchernde Ausweitung des Niedriglohnsektors, wie wir es gegenwärtig erleben. Dies ist offensichtlich ganz im Sinne von FDP und Hr. Hundt. Die werden erst zufrieden sein, wenn die Leibeigenschaft mitsamt Frondienst wieder eingeführt wird.
Das ganze ist schäbig und würdelos und keine Anerkennung vom Arbeitgeber! Was würde ein Arbeitgeber sagen wenn der AN nur noch 50% seiner Arbeitsleistung geben würde und dem Arbeitgeber mitteilen und den Rest holen Sie sich vom Staat?
1. Also würde es sich garnichts ändern. Denn die meisten Produkte oder Dienstleistungen können sich Niedriglöhner garnicht leisten. Mit mehr Gehalt ging es denen aber viel besser als vorher. Also für den Arbeitnehmer würde es sich schon was ändern.
2. Ich bezweifle stark, dass Friseure, Hotels, Sicherheitsfirmen, Versandsfirmen, Reinigungsfirmen, Zeitarbeitsfirmen und und und im Ausland auswandern würden.
3. Also zahlt der Steuerzahler für all die Arbeit die verrichtet werden MUSS aber offensichtlich kein Wert gegeben wird und wovon die Menschen nicht leben können.
Früher waren dafür Sklaven zuständig. Heute wie es aussieht auch... Natürlich unter vergleichsweise bessere Bedingungen.
Ihre Vorschlag ist eine Zumutung!
Unternehmern die "allgemeinschädlich" agieren und keine "soziales Verhalten" kennen sollte man aus den Verkehr ziehen. Kriminelle werden auch nicht darum gebeten über ihres Verhalten nachzudenken...
Unsere Neoliberalen-Regierungtut alles für die sogenannte gobale Wettbewerbsfähigkeit v.a. der deutschen Großkonzerne:
- Verweigerung flächendeckenden Mindestlohns;
- wuchernder, unsicherer und schlechtbezahlter Leiharbeitssektor;
- brutale Ausnützung der Frauenarbeit mit dem größten Lohnabstand (-22,1%) in Westeuropa und die Bereitschaft der Regierung,
-Subventionierung von Niedriglöhnen mit Hartz-4 Leistungen (1,2 Mio. beschäftigungsbezuschusste)
Die Lohnstückkosten werden so resolut nach unten gedumpt(auf 102% zu 2000), wodurch die Europartner am Ende noch unsere Kredite für die Importe benötigen bis sie zahlungsunfähig sind. Dann zahlen wieder bei uns die mit den gedrückten Löhnen trotz höchster Produktivtät.
Inzwischen haben lt. Eurostat Niedriglöhne (< = 2/3 des Median-Bruttolohns) auch die Qualifizierten erreicht, 19,1% der mit mittlerer Bildung.
Der deutsche Alleingang der Totalverweigerung der Wohlstandsteilhabe ist ein sozialer Skandal und gegen die Euro- und EU-Partner.
Wow - und wenn dann per Schuldenschnitt, Inflation, oder sonst irgendetwas, das System: "gib mit 1000€ und sieh zu, woher du sie in 10,20,30 oder vierzig Jahren wieder zurückbekommst" nicht mehr funktioniert, dann geht der Motor eben aus.
Warum wurde wohl unter dem ehemaligen Verteidigungsminister von Guttenberg Ihrer Meinung nach die allgemeine Wehrpflicht ausgesetzt!?. Alle zwei Jahre findet in Karlsruhe eine Sicherheitskonferenz statt, die sich unter anderem auch damit beschäftigt wie wahrscheinlich soziale Unruhen in Deutschland sind.
So eine Haarschneidemaschine hat sich in nullkommanix amortisiert. Scheren und Kaemme sind auch nicht mehr so teuer.
Wenn ich in China zu meinem 3 Euro Friseur gegangen bin, tat ich es weniger wegen des Haarschnitts, sondern wegen der Kopfmassage und der Auszeit.
Friseur am Samstag oder Sonntag ist vor allem Auszeit.
Man bekommt Tee gereicht, Neuigkeiten werden ausgetauscht, die es sonst nur bei facebook gibt, im Fernseher laeuft Chinesische Oper, die Kinder spielen auf der Strasse Hopse. Und neben dem Kreischen der Oper hoert man nur das summsen der Haarschneidemaschinen und das Schnippeln der Schere.
Wenn ich dagegen in Deutschland zum Friseur komme, wird mir als erstes die Frage entgegengeschleudert: Haben Sie einen Termin?
aber,, verboten heißt ja NICHT , das es einen Generalstreik geben könnte !
Oder meinen sie,, dann würde Merkel die panzer auffahren lassen ,, selbst wenn , auch hierfür würde es sicher Mittel geben, die lahme Bundeswehr matt zu setzen !
Merke: wo ein wille, da ist auch ein weg !
anmerkung: weisheit von meiner OMA ! gott habe sie selig !
Egal ob Mindest-Tariflohn. Menschen die nur befristet oder über einen Leiharbeitsvertrag angestellt sind sollen das doppelte verdienen wie fesr Angestellte. Dadurch können Firmen ihre Leistungsspitzen abdecken und die Menschen werden nicht ausgebeutet. Das wäre eine Win/Win Lösung. Was wir jetzt haben ist Menschenverachtend.
... das die Debatte um das Hartz-IV-System umfassend geführt wird. Wer erhält in diesem System eigentlich Leistungen?
Danke an tagesschau.de für diesen (viel zu seltenen) Hinweis. In erster Linie erhalten Unternehmen Leistungen aus dem Hartz-IV-System, das diese Unternehmen subventioniert und die die erzielten Gewinne ihrem Privatvermögen gutschreiben können. Hier ist es nicht nur die Übernahme von Lohnkosten durch Steuergelder, sondern auch die Bezahlung von Unterehmensleistungen (Fort-, Weiterbildungsmaßnahmen) mit höchst zweifelhaften Charakter. Hier ist eine wahre Hartz-IV-Industrie geschaffen worden, die zu großen Teilen völlig überflüssig ist. Vollbeschäftigung und "gerechte" Entlohnung wird es kaum noch geben. Dafür haben sich die Rahmenbedingungen viel zu sehr verändert.
Es _ist_ Zeit, über Alternativen wie z.B. das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) nachzudenken.
Alles hängt mit Allem zusammen...Globalisierung eben!
Wir doktern alle nur an einzelnen Symptomen herum. Fakt ist aber: Die Menschen sind nicht gleich und durch diese Ungleichheit gibt es immer Bewegung in und zwischen den Systemen. Des Menschen Natur kommt ihm immer wieder in die Quere und das wird sich auch niemals ändern - es ändert sich nur die jeweilige Sichtweise...
Zitat
"Das geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor"
Naja..., monatlich werden die Arbeitslosenzahlen veröffentlicht - selbstverständlich auch ohne Anfrage - und immerwieder gesagt dass Deutschland so gut geht. Und was alles diese Regierung schon alles erreicht hat...
Nur die Rechnung wurde ja erst auf Anfrage veröffentlich.
Ein Problem ist auch, das die Gewerkschaften zu nahe an den Arbeitgebern stehen, außer paar Hochglanzprospekten bekommt man von denen nix. Wenn der DGB wirklich Interesse an einem Mindestlohn hätte, würde er seine Mitglieder mal um Solidarität bitten... Aber da haben die Genossen wohl Angst etwas loszutreten!
Nehmen Sie zB private Briefzustellerfirmen.
Die Angestellten sind durchweg schlecht bezahlt und können allein davon nicht leben.
Gleichzeitig gehen zumindest in meiner Stadt nahezu alle Behörden und größere Firmen dazu über, ihre Post nur durch solche Firmen zustellen zu lassen.
Die Behörden sind dazu geradezu gezwungen, weil sie bei objektiv gleicher Leistung den günstigeren Anbieter wählen müssen, auch wenn der nur 3 Cent unter den preisen der Post liegt.
Ich gebe Ihnen recht wenn es um Billig-Friseure oder ähnliche Schnäppchenangebote geht, aber den Luxus des guten Gewissens muß man sich leisten können.
Denn nur wenn es der eigene Geldbeutel auch zulässt, kann man sich einen Handwerker leisten, der seine Angestellten ordentlich bezahlt oder sich vielleicht sogar noch die Mühe macht, anständig auszubilden.
Schlechte Bezahlung ist der Anfang eines Teufelskreises, dem Verbraucher gehen zunehmend die Optionen aus.
Filmtipp: Auf dem Deutsch-Französischen Kulturkanal Arte wurde am 2.10.2012 eine zweitelige Wirtchaftsdokumentation mit dem Titel "Der große Reibach Teil1 und dem Teil2 Der Tanz der Geier" gezeigt.
In diesem Dokumentarfilm wird unter anderem ausführlich über die menschenverachtende Politik gegenüber der Bevölkerung berichtet.
Ihr lieben Volksvertreter,
diese Milliarden sind versteckte Subventionen an die Industrie. Ihr seit aber vom Volk gewählt, um das Volk zu vertreten, das bedeutet, auch das Volksvermögen im Sinne des Volkes zu verwalten. Ihr spielt ein sehr fahrlässiges Spiel, unsere Demokratie ist in Gefahr.
Vielleicht kennst du den Begriff "Ausbeutung" NICHT ?
Was i.d. Agenda-2010 verankert ist,, ist pure Ausbeutung
d.d.Unternehmer , v.d. Dt. Staat legitimiert !
An sich müßte d. Ausbeutung v.d. EU-GH !
Es verletzt nicht nur d. Menschenwürde , nein verletzt
auch d. Existenzberechtigung u. viele ä.Themen .
Wie es besser geht , zeigen uns d. restl. EU m. ihren
Mindestlöhnen vor.
Ihre Herabwürdigende Art bezgl. ...." wollen nicht arbeiten... usw. , hier handelt es sich nur um eine
kleine Minderheit von O,2,3 % ! Schwund hast Du
immer, das ist eine reine Marginale !
Die Menschen in diesen Land wissen nicht viel über diese Apokalypse in Deutschland. Mit Hilfe der Verschleierungsstatistiken wird die Realität den Bürgern vorenthalten.
Das heißt also mit anderen Worten, die Firmen haben
70 Milliarden an Lohnkosten eingespart, die aus Steuergeldern vom Staat zugeschustert werden mussten. Da muss man sich doch als Normalbürger fragen, wer die 40 % der Bürger sind, die eine solche Politik von CDU noch unterstützen. Es ist doch ganz klar, dass Mindestlöhne eingeführt werden müssen, damit ein Vollbeschäftigter von seinem eigenen Einkommen leben bzw. eine Familie ernähren kann. Warum genießt Frau Merkel mit ihrer unternehmerfreundlichen Politik immer noch so hohes Ansehen bei den Bürgern? Diese unternehmerfreundliche Politik zeigt sich auch wieder bei der Subventionierung EEG-Umlage für viele Betriebe.
"Wow - und wenn dann per Schuldenschnitt, Inflation, oder sonst irgendetwas, das System: "gib mit 1000€ und sieh zu, woher du sie in 10,20,30 oder vierzig Jahren wieder zurückbekommst" nicht mehr funktioniert, dann geht der Motor eben aus."
- Die Gefahr dass "der Motor ausgeht" kommt ehr von einer Schicht teurer Rentner, die nicht mal mehr den Eigenanteil Ihrer Behandlungen tragen können.
Diese werden aus dem Sozialsystem heraus finanziert werden müssen, weshalb ich ihre Argumentation vom "Schuldenschnitt, Inflation, oder sonst irgendetwas" eigentlich nur meine Aussage bestätigen sehe.
Vom privaten Reichtum der Alten geht bestimmt kein Wirtschaftssystem zugrunde, an ihrer Armut womöglich schon.
Da ist jeder Cent gut abgelegt... doch was passiert später... das garantierte Grundeinkommen? Was können wir nur machen das unser System nicht soviele Verlierer produziert.. ich habe keine Antwort
Was nur so wenig Aufstocker? Ich denke bei uns im Land der blühenden Landschaften fließt laut Politik die Milch von den Bergen, die fetten Gänse flattern uns in die immer hungrigen Münder? Habe mich gerade gekniffen und gemerkt, dass ich mich geirrt habe. Ich verwechselte die Bürgen mit den Bonzen und den nimmersatten Politikern, die sich nicht nur überall ihre Pfünde sichern, sondern auch noch auf unsere Kosten elitär leben. Naja, Wahljahr ist 2013 und wir haben die Wahl zwischen Pest und Cholera! Mal schauen, wann unsere Politiker über ihre nächste, längst überfällige Diätenerhöhung nachdenken. Obwohl ich meine, bei ihren Staturen sollten sie besser mal über eine andere Diät nachdenken - im Sinne von Umweltschutz und Vermeidung von Methangasen, die sie ständig ausstoßen!
Wie einst die Grünen brauch Deutschland heute die Linken, und wenn auch nur als Regularium.
Jahrelange Rechtsgerichtete Politik nimmt in Salamitaktik
den Ottonormalverbraucher die Luft zum atmen...
Griechenland und Afganistan sind den Deutschen Volksparteien wichtiger als das Wohlergehen der immer weiter verarmenden deutschen Bevölkerung.
Der Mindestlohn muß her und die unsozialen sogenannten 400Eurojobs müssen weg!!!
Viel erwarte ich nicht von den Linken, aber , sieht man mal von der Einführung des Dosenpfands ab, haben die Grünen auch nicht viel bewirkt.Aber sie haben ein Umdenken erreicht.
Deshalb gehen meine nächsten Stimmen auch als SPD Urgestein an die Linken....
Die politiker machen uns mit ihrer Klientel politik immer ärmer.
Unterstützt endlich mal die im Lande die es am nötigsten brauchen.
Reguliert endlich die Märkte.
Stärkt den binnen Markt indem ihr den Mindestlohn für alle einführt.
Legt Banken, Versicherungen, Pharma unternehmen, Energie unternehmen, die Bahn, Börse an die Kette.
Die sollen im Wohle des Volkes arbeiten und nicht um sich die eigenen Taschen immer voller zu machen?!
Was ist aus der Idee Wohlstand für alle geworden???
einerseits haben Sie sicher recht, ab einer bestimmten Hierarchieebene sehen Sie nur noch Nadelstreifen, egal ob Arbeitnehmer- oder Arbeitgebervertreter. Die Spitzenvertreter der AN-Verbände haben sich in den so genannten Sozialpakten einlullen lassen, jetzt erst merken Sie langsam, dass Ihnen die organisationale Basis wegbricht. Das ist aber auch der Grund warum die Gewerkschaften für Mindestlöhne sind, und zwar branchenbezogene wie auch gesetzliche Mindestgrenzen. Über Tariflöhne erreichen Sie nämlich nur noch einen Bruchteil der Arbeitnehmer, so sieht es in der Dienstleistungsbranche bspw. düster aus. 400-Euro-, Teilzeit- und Leiharbeiter lassen sich schlecht organisieren. Ich würde mir wünschen, dass die Gewerkschaften wieder mehr Konflikt wagen und sich nicht ausschließlich den vermeintlichen ökonomischen Sachzwängen beugen. Das würde auch ihr Ansehen in der Bevölkerung wieder steigen lassen. So lange Sie als Genossen der Bosse gelten, so lange droht ihnen die Marginalisierung.
1. Also würde es sich garnichts ändern. Denn die meisten Produkte oder Dienstleistungen können sich Niedriglöhner garnicht leisten.
>> Ich meinte (logischerweise) die Allgemeinheit und nicht nur diejenigen Verbraucher, welche als Niedriglöhner bei dem betreffenden Hersteller oder Dienstleister arbeiten...
2. Ich bezweifle stark, dass Friseure, Hotels, Sicherheitsfirmen, Versandsfirmen, Reinigungsfirmen, Zeitarbeitsfirmen und und und im Ausland auswandern würden.
>> Das habe ich auch nicht gesagt. Im Gegenteil. Mein Vorschlag für schrittweise einzuführende Mindestlöhne würde diese Branchen einbeziehen.
Ihre Vorschlag ist eine Zumutung! Unternehmen die "allgemeinschädlich" agieren und keine "soziales Verhalten" kennen sollte man aus den Verkehr ziehen. Kriminelle werden nicht darum gebeten über ihr Verhalten nachzudenken
>> Unternehmen, die Niedriglöhne zahlen mögen moralisch im Abseits stehen. Sie sind aber nicht kriminell. Sie aus dem Verkehr zu ziehen wäre gesetzwidrig.
Welchen Anreiz gibt es, für höhere Löhne zu kämpfen, wenn der Staat niedrige Löhne aufstockt oder die Löhne gesetzlich festschreibt?
Problem: Mitarbeiter vertrauen den etablierten Gewerkschaften nicht mehr, da diese selbst durch Vetternwirtschaft und Klientelpolitik in Verruf geraten sind.
Daher bleibt nur ein nachhaltig erfolgreicher Weg für betroffene: Gründet neue Gewerkschaften, vereinigt euch und kämpft gemeinsam für angemessene Löhne! Nur Ihr könnt es. Der Staat kann es nicht.
Da werden Unternehmen künstlich am Markt gehalten, obwohl diese nicht mal einen Mindestlohn zahlen könnten. Gleichzeitig verdrängen diese Untenehmen ja jedes venünftige Unternehmen mit ihren Billiglöhnen vom Markt. Der Mindestlohn muss schnellstens her und zwar am Besten zusammen mit der Bürgerversicherung. Dann sinken sogar noch die Lohnnebenkosten vieler kleiner Firmen etwas. Irgendwann haben wir dann mal wieder eine gesunde menschliche Unternehmerschaft, die nicht zu forderst auf Ausbeutung setzt und soziales Gewissen zeigt.
Das Thema der Auftockerkosten wurde schon seit Jahren still gehalten, ich vermute auch ganz bewußt. Danke an die Linke!
Es gab doch auch in der ARD schon Dokus in der z.B. ein großes Billig-Textilunternehmen ganz bewußt im Vorstellunggespräch von einem neuen Bewerber "gefordert" hat bei der Arge aufstocken zu gehen, als Vorraussetzung das man die Stelle überhaupt bekommen kann. Das ganze hat also schon System!
Wer noch mehr nach denkt und sich mal Wahrheiten bewußt macht, wird feststellen, dass wir immer weniger Arbeit durch HighTech, also Maschinen, Roboter usw. verloren haben. Das wiederrum führt zu mehr Arbeitslosen, nun schon Jahrzehnte und die AL-Statistik wurde schön gebogen.
Hier müsste man sich entscheiden, will man ALLE Bürger mit in eine gute Zukunft nehmen oder machen wir weiter wie bisher, was leider bisher die Realität geblieben ist. Sollte man sich doch für ALLE entscheiden, muss man gerechtere Systeme für den Menschen finden, dem Schwund an Arbeit Rechnung trägt.
Weil sich hier die Ambivalenz im neoliberalen Entertainment entpuppt:
Vehement gegen Mindestlöhne sein, im Gegenzug aber die hohen Sozialausgaben kritisieren.
Altersarmut in Abrede stellen und wenn sie dann um sich greift den Hinweis geben: "Da hätten sie private Vorsorge treffen müssen".
@>Schattenkanzler (13:36): Die Hartz IV Gesetze sind gegen den Willen der Gewerkschaften eingeführt worden und hatten in der Folge zum Bruch zwischen ihnen und der SPD geführt. Die Forderung nach Mindestlöhnen ist aus der vorhersehbaren Entwicklung dieser Politik als eine Gegenmaßnahme entstanden.
Anstatt hier den Fehler bei den Gewerkschaften zu suchen, wie wäre es mal, bei der kommenden Bundestagswahl die Kreuzchen auf dem Stimmzettel nicht immer dort wie üblich zu machen?
Am 22. Dezember 2012 um 16:08 von Queermarkenfeuer
Wir Steuerzahler finanzieren fragwürdige Geschäftsmodelle und subentionieren "Unternehmer" die letztlich uns alle Abzocken.
Jobwunder? Eher Abzocke auf Kosten der Allgemeinheit. Und nocheinmal: die wenigsten Jobs sind in Gefahr, wenn man vernüftige Löhne zahlen würde! Echte Jobs schon gleich garnicht.
Die "Allgemeinheit" hat in den letzten 7 Jahre ca. 70 Milliarden Euro dafür bezahlt. Da würde es sich nichts ändern wenn man anstatt Subventionen höhere Preise bezahlt.
"Mein Vorschlag für schrittweise einzuführende Mindestlöhne würde diese Branchen einbeziehen."
Bei Reinigung und Zeitarbeit gibt es bereits Mindestlöhne. Und wir sehen wohin solche "Mindestlöhne" hinführen.
" Unternehmen, die Niedriglöhne zahlen mögen moralisch im Abseits stehen. Sie sind aber nicht kriminell. Sie aus dem Verkehr zu ziehen wäre gesetzwidrig."
Ohne Gesetzt kein Verstoß! Daher ist es hier der Gesetzgeber gefragt.
Früher waren z.B. Diskriminierung oder gar Sklaverei auch nicht gesetzwidrig.
Am 22. Dezember 2012 um 16:23 von Kderrienenvernunft
Kapitalismus der Kommunismus.
Ein Unternehmer produziert, verkauft sein Produkt und den Lohn bezahlt der Staat, also alle.
Da nun der Staat den Lohn bezahlt hätte er auch ein Recht zu bestimmen Was produziert wird und zu welchem Preis verkauft wird, sonst stellt er seine Lohnzahlungen ein. Also muss ein Jahresplan erstellt werden.
Kommt mir sehr bekannt vor.
Sie wollen doch nicht wirklich sagen, dass das auf Alle Empfänger zutrifft? Schwarze Schafe wird es immer geben, sei´s ein Politiker der schwarz Schmiergelder bekommt oder ein Harzt IV Empfänger der nebenbei irgendwas macht. Aber 99,9% halten sich an die Gesetze.
...warum in Deutschland die Geburtenrate sinkt...
1. Wird jede 2. Ehe geschieden!
2.. Man von Teilzeitarbeit (alleinerziehend) und Mindestlohn (zu lange draußen) nicht leben kann!
3. Die Rente somit mal nicht reicht!
4. Als Frau eh schon mal weniger verdient als der Mann!
5. Nicht aufstockt, da es einem den Stolz kostet und eigentlich das Geld reichen würde, wenn man (Frau) den gleichen Stundenlohn für gleiche Arbeit bekommen würde!
6. Es keine bezahlbaren Wohnungen gibt! (Sowie Kitas)
7. Man seinen Kindern nichts bieten kann! Und somit das Ziel nicht erreicht wird, ein stabiles und sorgenfreies Umfeld zu schaffen!
Also, wenn man als Frau ein bisschen verstand im Kopf hat, lässt man es mit dem Kinderkriegen! Ich hoffe darauf, dass man für seine Arbeit fair bezahlt wird und davon als Mutter jetzt und in der Rente leben kann! Ohne auf Steuergelder angewiesen zu sein und somit selbstbewusst sagen kann, ich habe Kinder, bin alleine und dass ist auch gut so!
Es gibt mehrere HartzIV Empfänger die mehr "verdienen" als ich. Diese sind im Internet beschäftigt mit spielen.
Manche "verdienen" dort (selbstverständlich schwarz) mehrere tausend Euro pro Monat. Also steuer- und sozialversicherungsfrei und beantragen auch noch Wohngeld. Z.B auch die HartzIV Mädels die in den verschiedene Sauna-Clubs arbeiten und dort pro Abend bis zu tausend Euro steuerfrei "verdienen".
Unser "System" lässt dies (leider) zu.
Die Regierung tut hiergegen gar nichts, soweit mir bekannt.
Insgesamt ist die Kontrolle sehr mangelhaft und wir, die legal arbeiten, müssen dies bezahlen.
Für mich gilt immer noch: für nichts gibt es nichts, ausser Du kannst nichts dafür wegen Krankheit oder Unfall.
Ich habe immer legal gearbeitet weil ich auch arbeiten WOLLTE. Jetzt bin ich (leider) pensioniert, möchte aber immer noch arbeiten, wird aber nirgendwo mehr arbeit bekommen weil ich "zu Alt" bin.
1) Weder Friseursalons noch Gartenbaubetriebe gehören zu den millionengewinnmachenden Unternehmen in De - die meisten Inhaber solcher Betriebe haben am Ende des Monats netto kaum mehr als ihre Angestellten.
2) Die gesamte Dienstleistungsbranche - und dort sind die meisten "Aufstocker" beschäftigt - hat nur marginale Gewinnmargen - natürlich kann man dort gesetzliche Mindestlöhne jenseits der 15 Euro / h einführen - mit der Konsequenz, dass diese Unternehmen reihum Pleite gehen, weil kein Verbraucher die Dienstleistung bezahlen will / kann. Beispiel Gastronomie - wenn die Pizza plötzlich statt 15 Euro 30 Euro kostet, dann geht man halt 2 mal weniger zum Lieblingsitaliener an der Ecke - und nach einem Jahr ist er samt Personal vom Markt verschwunden. Und alle Angestellten inklusive Pizzeriabetreiber sind dann zu 100% Empfänger von Leistungen aus der Sozialkasse!
Zitat: "Löhne, die bei Vollzeitarbeit nicht zum Leben reichten, müssten unter Strafe gestellt werden."
Ob ein Lohn zum Leben reicht, hängt davon ab, was man tut. Anstatt so einen Quatsch wie Mindestlöhne einzuführen, wäre es erst mal wichtig, daß die Arbeitslosigkeit gegen Null geht.
Menschen die eine ordentliche Ausbildung haben, werden wohl mit ihrem Gehalt auskommen. Warum werden von den Linken nicht auch mal Anforderungen an die Menschen gestellt, die transferleistungen haben wollen. Mindestlohn ist nämlich nichts anderes ein eine Wettbewerbsverzerrung/Transferleistung.
Eine Bildungspflicht wäre sinnvoller. Niedriglöhne werden doch wohl nur in Bereichen gezahlt, für die man so gut wie keine Ausbildung braucht. Wenn der Wettbewerb dann so groß wird. Wenn die Löhne dann sinken liegt das nich an Ausbeutung oder Ungerechtigkeit, sondern daran, daß die Menschen sich Beruflich bewegen müssen, raus aus der einfachen Arbeit.
...dass der "Verbraucher" vielleicht eben jener ist, der aufstocken muss, um einigermaßen über die Runden zu kommen?
Sie verwechseln Ursache und Wirkung. Es waren nicht die "Verbraucher", die Lohndumping, die Hartz-Gesetzgebung und die Verwässerung der Rechte der Arbeitnehmer über Jahrzehnte forciert haben, sondern große Unternehmen, Interessenverbände und Lobbyisten.
"Geiz ist geil" fing erst an, nachdem die Lohnsubventionen in Kraft getreten sind. Erst dann haben sich die oh so risikofreudigen "Leistungsträger" unserer Gesellschaft getraut, einen Preiskampf um den letzten Cent loszutreten.
Wen Sie jetzt in Rente sind, haben Sie die Verwerfungen auf dem sogenannten Arbeitsmarkt in den letzten zehn Jahren wahrscheinlich nicht am eigenen Leib gespürt.
Meine Altersgenossen (40+) sind davon bereits stark getroffen.
Frauen verdienen sowieso schon 16% weniger.
Betroffen heißt für mich - immer schlechtere Aussichten auf eine Vollzeitstelle, immer weniger Verdienst, immer weniger berufliche Perspektive.
Ihre Generation kannte dagegen lange ein "immer mehr".
Der dritte Job meiner Frau ist im öffentlichen Dienst (leider nur 6 St. in der Woche), aber da gibt es sogar heute noch ein 13. Monatsgehalt.
In ihrem ersten und zweiten Job hingegen gab es seit mittlerweile 9 Jahren nicht mal 1% Lohnsteigerung.
So sieht die Realität aus.
Und bevor Sie von Niedrigqualifikation sprechen - meine Frau hat ein EInser-Diplom mit Auszeichnung und arbeitet in ihrem Beruf an einer deutschen Universität.
Leider werden in D. zuviele Vorurteile gepflegt von Leuten, die es besser wissen sollten.
Jetzt wissen wenigstens die meisten warum es unserer Wirtschaft so gut geht, und wir den ganzen Rest in Europa mit unseren Titelverteidigungen der Exportweltmeisterschaft auffressen.
... denn man sieht ja, zu welchen Verwerfungen im In- und Ausland die Lohndumpingpolitik geführt hat.
Wir sind umgeben von Ländern, die jetzt ebenfalls Sozialleistungen, öffentliche Infrastruktur und Investitionen abbauen sollen.
Unsere Bundesregierung fordert dies sogar vehement.
Konsequent zuende gedacht, wird Europa von Billiglöhnern wie in China bevölkert sein sowie mit einem Heer von Armen.
Demgegenüber steht dann eine Handvoll Superreicher.
Die Vermögensverteilung, die Einkommensverteilung sowie die Einkommensentwicklung belegen dies auch ausnahmslos.
Auch gut ausgebildete Fachkräfte werden davon betroffen sein.
Denn nur das noch bestehende Arbeitsrecht und die Tarifbindungen begründen die gute Bezahlung, und verhindern, dass Fachkräfte in die Armut abdriften, wenn sie mal krank werden oder ihre QUalifikation nicht mehr gefragt ist.
Wenn eine Fachkraft ihren Job verliert, ist der Weg in die Armut schon jetzt kurz!
Bitte erst überlegen und dann einen Text sinnvoll darlegen , denn es gibt genug sehr gute Qialifizierte unter den Arbeitslosen bzw. denen die Aufstocken müssen , da durch Arbeitslosigkeit vielen bei der zweiten Ablehnung einer neuen Arbeit , mit Kürzungen gedroht wird , also arbeiten dann viele für Hungerlohn .
Er sollte sich auch mal in den neien Bundesländern umschauen , wo in der Regel im Handwerk nie mehr als 11,80 € gezahlt werden , und das aber eben nur , wer bereit ist auch an Sonnabenden zu arbeiten .
Klar gibt es auch viele die nichts gelernt hatten , bzw. nicht den Beruf den sie wollten ,erlernt haben .Wer bitte schön , wenn es nicht anders geht macht dann eben auch solche Arbeiten , wo man angeblich nichts lernen muss , bestimmt nicht die die nich richtig arbeiten wollen , unter den Aufstockern zählen aber auch viele Einzelunternehmen , die der Staat ja so hervorragend fördert , die aber nicht wissen wie eine Firma geleitet wird .
Das stimmt so nicht, da Lohnerhöhungen ja auch zu einer Erhöhung der Nachfrage führen.
Die Vorstellung, durch Lohnzurückhaltung gegenüber des Produktivitätszuwachses könne man Arbeitsplätze schaffen, ist der große Irrtum.
Man könnte hier einwenden, man hätte dadurch in den letzten 15 Jahren tatsächlich Arbeitsplätze geschaffen.
Jedoch wurden diese nur über den Export geschaffen.
Anhand der Eurokrise kann man sehen, dass solch ein Wirtschaftsmodell nicht zukunftsfähig sein kann und immer auf Kosten anderer Länder geht.
Wenn es Mindestlöhne gäbe, dann hätten wir diesen Subventionsskandal nicht. Aufstocken ist die einzige Wettbewerbsverzerrung, die ich in diesem Zusammenhang erkennen kann.
Ausbildung ist natürlich wichtig, aber nicht jede Arbeit setzt eine akademische Laufbahn voraus.
Soll Handwerk, Straßenreinigung, Kellnern, etc. in Zukunft an Universitäten studiert werden müssen?
Wenn man einer Vollzeitbeschäftigung nachgeht, die sowohl notwendig als auch anspruchsvoll ist, egal ob körperlich oder geistig, dann sollte diese auch anständig bezahlt werden, und zwar so, dass man davon leben und möglichst auch eine Familie ernähren kann, so wie es z.g.T. vor etwa 20 Jahren noch der Normalfall war.
Und es ist mitnichten ein Problem der Bildung, dass dies heutzutage in vielen Berufszweigen nicht mehr möglich ist.
Ein gesetzlicher Mindestlohn ist absolut notwendig.
In vielen Beiträgen geht es um die Frage wer an der Misere Schuld ist.
Die liegt aber auf beiden Seiten.
Auf der Seite der Politiker, da diese sich nicht mit Nachdruck für einen Mindestlohn einsetzen, mittlerweile haben die Grünen auch mitregiert und man konnte sehen was aus vielen ihrer Forderungen geworden ist die sie dann nichtmal ansatzweise umgesetzt haben.
Der Verbraucher trägt natürlich auch Schuld. Zum einen weil er immer wieder dieselben Parteien wählt die hier nicht aktiv werden.
Zum anderen weil es schon einen gewissen Egoismus gibt, keiner setzt sich für Mindestlöhne eines anderen ein, bei Streiks wird oft wenig Verständnis gezeigt. Und viele Billigflüge müssen auch nicht unbedingt sein. Wir können schon geballten Volkswillen zeigen wenn wir wollen, und schon ist die CDU plötzlich gegen Atomstrom, was eigentlich undenkbar war, aber wenn etwas völlig gegen den Volkswillen ist kann man es auch ändern.
Indem man zB seine Stimme davon abhängig macht.
Nicht vergessen: die 70 Milliarden sind versteckte Wirtschaftssubventionen, denn sie erlauben den Firmen, Löhne zu bezahlen, die unter dem Existenzminimum liegen.
welche großen Unternehmen hier Lohndumping betreiben. Ich habe Einblick in solche Firmen und entdecke Lohndumping mehr bei kleineren und mittelständischen Unternehmen, was die Sache allerdings nicht besser macht. Die wirkliche Ursache ist die Globalisierung und der damit verbundene Wettbewerb, der einen Druck auf die Kostenseite ausübt. Nicht zu vergessen der Gott des Stakeholder Value, der die Weltwirtschaft huldigt. Dadurch werden Entwicklungsländer ausgenutzt und ebenfalls die Hiesigen Arbeitnehmer. Da wir Bürger auch ständig mehr vom Kuchen abhaben wollen, denn Geiz ist geil und Ellbogen sind in, wirken wir selbst daran mit.
welche großen Unternehmen hier Lohndumping betreiben. Ich habe Einblick in solche Firmen und entdecke Lohndumping mehr bei kleineren und mittelständischen Unternehmen, was die Sache allerdings nicht besser macht. Die wirkliche Ursache ist die Globalisierung und der damit verbundene Wettbewerb, der einen Druck auf die Kostenseite ausübt. Nicht zu vergessen der Gott des Stakeholder Value, der die Weltwirtschaft huldigt. Dadurch werden Entwicklungsländer ausgenutzt und ebenfalls die Hiesigen Arbeitnehmer. Da wir Bürger auch ständig mehr vom Kuchen abhaben wollen, denn Geiz ist geil und Ellbogen sind in, wirken wir selbst daran mit.
" Menschen die eine ordentliche Ausbildung haben, werden wohl mit ihrem Gehalt auskommen. "
- Qualifikation unterliegt ebenso Angebot und Nachfrage, nur weil hohe Qulifikation viel kostet, ist sie nicht automatischer gefragt, siehe Dr. phil. oder Architekt, um mal das gängiste zu nennen.
Ein flexibler Arbeitsmarkt ist für hochqualifizierte unabdingbar, diese müssen in der Lage sein bei Nachfrageflaute in anderen Berufen zu jobben, ohne dass das der Eintritt in eine fortwährende Armut ist.
Wir haben massiv hochgebildetes Personal in unpassenden Jobs, teils sogar im Niedriglohnsektor. Unsere Hausfrauen und Mütter haben sehr oft (die besseren) Universitätsabschlüsse.
wenn Sie eine Entlohnung von Qualifizierten im Blick haben, bei der ein etwaiger Mindestlohn zu einer Relativierung des Einkommensvorteils gegenüber weniger Qualifizierten führt, so verstehe ich ihren Einwand. Ich persönlich halte das für weit hergeholt.
Mindestlöhne und Flächentarife haben aber einen Problem. Damit die Löhne steigen können, müßten auch die Preise steigen. Das hat aber zur Folge, daß bei 0,5% Zinsen auf dem Sparbuch und einer deutlich höheren Inflation die Menschen enteignet werden, die gespart haben. Auf der anderen Seite gewinnen die Menschen, die z.B. Immobilien auf Pump gekauft haben.
Und wenn einfache Arbeiten besser bezahlt werden, was werden denn dann wohl die Ärzte machen? Streiken, denn sie wollen ihren Vorsprung nicht aufgeben.
Wo soll das ganze also hinführen. Die einzig fairen Löhne sind die, die sich aufgrund von Angebot und Nachfrage ergeben. Gäbe es z.B. mehr Ärzte und weniger Lagerarbeiter, würden die Lagerarbeiter mehr verdienen und das Gesundheitswesen würde billiger. Das wäre Inflationsneutral. Die Menschen müssen nicht zwingend eine akademische Ausbildung machen, aber sie müssen sich von den einfachen Berufen wegorientieren und den Wettbewerb in andere Bereiche der Wirtschaft verschieben.
Irgendwie ist es doch immer der gleiche Kreislauf, den niemand durchbrechen will oder kann. Wir wollen zum Beispiel bei Internet-Versendern möglichst billig einkaufen und erwarten dafür auch noch einen personalintensiven Service, etwa für 24-Stunden-Lieferungen. Auf der anderen Seite sind wir entsetzt, dass die Mitarbeiter so schlecht bezahlt werden.
Das Absurde ist, dass wir über die ergänzenden Leistungen indirekt doch wieder bezahlen.
Tolle neue Ordnung das mit den Menschen als Ware und so habe ich nun verstanden aber warum haben wir nun auch noch Respekt zu haben vor den Menschen die diese Entwicklung mit Bravour vorantreiben?
Es wird Zeit das der Kapitalismus dem dieses Schema laut seinen Verfechtern innewohnt reformiert wird und jedem Menschen die gleiche Achtung entgegenbringt. Denn nur weil 5% gewissenloser mit ihren Möglichkeiten agieren sollten wir nicht alle so handeln und denken. Wir dürfen diesen keine Möglichkeiten bieten alles zu ihrem Eigennutz zu kanalisieren und uns gegeneinander auszuspielen. Nur wenn alle begreifen das Geld nicht alles ist und die Menschen mehr sind als Arbeitnehmer dann wird alles gut. Wir müssen endlich die wählen die Reformen ermöglichen und so die Möglichkeit schaffen Neues zu beginnen. Es kann schon sein das nicht alles klappt ist aber besser als offenen Auges ins Messer zu rennen.
"Das Absurde ist, dass wir über die ergänzenden Leistungen indirekt doch wieder bezahlen.
Eine einfache Lösung gibt es dafür wohl nicht."
Die einfache, richtige und soziale Lösung ist, daß der Arbeitgeber einen gerechten und der Leistung angemessenen Lohn auszahlt, einschließlich der zugehörigen Sozialleistungen. Das schmälert seinen Gewinn. Na und ?
Gewinn soll er - auch nach den Gesetzen des Marktes - dadurch erzielen, daß er die Leistungsfähigkeit seiner Mitarbeiter gewinnbringend einsetzt. Gewinne durch Abschöpfung sozialer Leistungen zu erwirtschaften (was man gewöhnlich den "Drückebergern" zuschreibt), ist asozial und im Prinzip kennzeichnend für einen unfähigen Unternehmer!
Daß ihm die Klientelpolitik der rosa-grünen Schröderregierung gerade das im Extrem ermöglicht hat, ist kennzeichnend für die unternehmerischen "Qualitäten" des Genossen der Bosse.
Sind die Löhne niedrig, sind die Preise niedrig.
Sind die Löhne hoch, sind die Preise hoch.
Für unsere Arbeit bekommen wird in beiden Fällen die gleiche Menge an Produkten für die gleiche Menge Arbeit, nur die Zahlen sind anders.
Die Lebensqualität hängt nicht von der absoluten Höhe der Löhne ab, sondern davon, wieviel wir in relation zu anderen Mitmenschen haben. Somit ist der Mindestlohn völlig fehl am Platz.
Grundsätzlich bin ich ja bereit Menschen in Not zu helfen, aber was mir gegen die Strich geht ist, daß Menschen beleidigt sind, wenn sie für 6Euro/Std arbeiten sollen (ca 1050 Euro/Monat), der Steuerzahler aber Arbeitslosen für nichtstun HarzIV Sätze zahlen sollen.
Also besser Aufstocken als Mindestlöhne und noch mehr Arbeitslose, die Geld für Nichtstun bekommen bei gleichzeitig steigenden Preisen.
Sicherlich gibt es, meist kleine, Unternehmen, welche sich keine Durchschnittslöhne leisten können, weil sonst ihre Existenz gefährdet ist. Es gibt aber auch genügend erfolgreiche Betriebe, welche mit ihren Megagewinnen lieber ihre gierigen Manager und Aktionäre bedienen, anstatt die Arbeitnehmer anständig zu bezahlen. Die Politik subventioniert diese Missstände auch noch. Das völlig entartete Börsentreiben ist doch das Problem, deshalb muss die Politik dem ein Ende setzen, sonst kommt es über kurz oder lang zu sozialen Unruhen.
"Mindestlohn ist nämlich nichts anderes ein eine Wettbewerbsverzerrung/Transferleistung."
Und die Aufstockung durch Hartz4 ist das nicht???
"Niedriglöhne werden doch wohl nur in Bereichen gezahlt, für die man so gut wie keine Ausbildung braucht."
Das ist nicht wahr. In der Uni usw. bekommt man häufig auch nur einen schlecht bezahlten Job. Bei der Qualifikation sind das ebenfalls Niedriglöhne. Und selbst mit Top-Ausbildung hat man immer noch keinen Arbeitsplatz sicher. Dann muss man ebenfalls Niedriglöhne in Kauf nehmen.
'Jetzt würde ich gerne wissen
welche großen Unternehmen hier Lohndumping betreiben'
Bei vielen grossen Unternehmen ist es mittlerweile gängig sogar eine eigene Zeitarbeitsfirma zu haben eben damit man den eigenen Angestellten keine Haustarife mehr zahlen muss.
Ein Beispiel wäre die Telekom, die nicht nur ihre eigene Zeitarbeitsfirma hat sondern auch ziemlich viel outsourcst, oft an Unternehmen die dann wirklich Hungerlöhne zahlen. Hier sind die Probleme aber hausgemacht, die Organisation des Unternehmens ist eine einzige Katastrophe, Abteilungen werden permanent von einem Standort zum nächsten geschoben, was auch mit ein Grund ist wieso der Service so schlecht ist.
Und wenn die Lufthansa mit ihrer Billigairline startet werden sie dazu sicherlich auch auf eigenes Zeitarbeitspersonal zurückgreifen. Nicht wenn es schlecht läuft, es wird schon von vorherein so kalkuliert.
Die Millionen für die Manager sind ja auch drin, hier wird nie gespart. Egal wie schlecht das Management ist.
Es gibt wenige die gar nicht arbeiten wollen und auch wenige Ausbeuterunternehmer.
Das Leute nicht von Ihrem Lohn leben koennen geht nicht. Ebenso geht aber nicht, dass hysterische Linke alle Unternehmer als Ausbeuter bezeichnen. Als Unternehmer haben Sie genauso wie als Privatmensch eine Menge Steuer zu bezahlen, dann die Angestellten, Rechnungen usw. die Bank geht einem auf den Keks.
Mein "Gehalt" liegt momentan bei 1800 monatlich ohne Leute mit Minijobs und 1 Eurojobs zu bezahlen.
Im Binnenmarkt waere ein Mindestlohn ja auch kein Problem, da es jeder zahlen muss. Wir sind kein Exportunternehmen.
Das Problem sind die Geizhaelse, die schwaebische Hausfrau. Geld ist wie Blut, wenn es nicht fliesst geht die Wirtschaft kaputt. Wer OHNE NOT spart ist der Egoist an dem die Weltwirtschaft leidet.
Der Sparer ohne not ist das wirkliche Uebel. Er zwingt das System in die Abwaertsspirale. Das geht ne Weile gut, solange man noch Rationalisieren und effektiver machen kann.
Sicher ist Qualifikation keine Jobgarantie, aber sie verbessert die Situation doch ungemein.
"Und die Aufstockung durch Hartz4 ist das nicht???"
Nehmen wird an, es gäbe die Auftockung nicht? Was wäre warscheinlicher?
Steigende Löhne oder mehr Arbeitslose, die dann komplett Solzialleistungen beziehen würden?
Im übrigen: Ist das gesamte Sozialsystem nicht eine einzige Subvention? Gäbe es keine Sozialhilfe, müßten die Menschen arbeiten gehen, egal wie wenig sie dafür bekämen. Dann könnte niemand sagen, "Ne, für so wenig Geld geh ich nicht arbeiten".
Es gibt keine gerechten Löhne. Oder wäre es gerecht, wenn zwei Menschen das gleiche Verdienen würden, obwohl sie völlig unterschiedliche Leistung erbringen? Wohl kaum.
Wer mehr verdienen will muß sich stärker am Kunden orientieren, denn der bestimmt, was ihm eine Leistung/Produkt Wert ist. Nur wer keine Konkurrenz hat, kann den Spieß umdrehen.
- Natürlich werden höhere Arbeitskosten auf die Produkte umgelegt, die dann teurer werden.
- Natürlich wird der Rationalisierungdruck bei gestiegenen Arbeitskosten noch höher.
- Es wird dann noch weniger eingestellt/mehr entlassen.
- Schaut mal nach Spanien z.B., die haben den Mindestlohn. Jugendarbeitslosigkeit 50 %. Wollt ihr das?
- Ehrlich gesagt ist mir lieber wenn die Leute arbeiten als wenn sie ganz zu Hause bleiben.
- Insgesamt bin ich der Meinung, der Staat sollte sich etwas mehr zurückziehen. Wir sind doch langsam dabei, den Kommunismus wieder einzuführen: Alles wird erstmal eingesammelt und umverteilt. Mein Eindruck ist, dass sich da einige Wenige die Taschen vollmachen und der Rest immer mehr zu demotivitierten Melkkühen degradiert wird. Der Brotkorb könnte ruhig etwas höher hängen. Nicht den Leuten alles wegnehmen, dann wird auch investiert.
Und der wird immer höher. Herr Kohl hat es gewußt und die Mehrheit wollte Herrn Lafontain im Rausch nicht zuhören. Die Rechnung wird so ausgehen, teilen,teilen und nochmals teilen. Bis alle in Europa auf dem selben Level sind. Oder wie habt ihr euch einen sozialen Frieden innerhalb einer Gemeinschaft vorgestellt? Der selbe Standard innerhalb der EU ist das Ziel. Wie haben mehr, also müssen wir mehr abgeben.
"Der Sparer ohne not ist das wirkliche Uebel. Er zwingt das System in die Abwaertsspirale. Das geht ne Weile gut, solange man noch Rationalisieren und effektiver machen kann."
Ich glaube, da liegt ein Denkfehler vor. Nähmen wir mal an, es dürfte nicht gespart werden. Wie wollen sie dann Häuser, Wohnungen oder Autos bezahlen?
Wenn niemand spart, dann gibt's auch niemandem, von dem man einen Kredit bekommen kann. Wo soll also das Geld für das Haus/Auto herkommen. Ein Monatslohn allein wird wohl nicht reichen?
Bei großen Anschaffungen muß immer einer in Vorleistung treten. Und wer spart macht nichts anderes, als in Vorleistung zu treten.
Die 737Euro sind pro Haushalt! Haushalte mit Kindern kommen insgesamt auf einen Bedarfsanspruch, der oft unter den real gezahlten Löhnen liegt, speziell bei einem Verdiener. Letztlich kommen die ganzen Verwerfungen nur durch Umverteilung zustande. Es gibt einen Arbeitsmarkt. Nachfrage für best. Qualifikatio hoch = hoher Preis. Nachfrage niedrig = niedriger Preis. Die ganze Fummelei führt ja dazu, dass man anderen etwas wegnimmt und eigentlich einen falschen Anreiz (Bestrafung dessen der die richtige Qualifikation hat und Belohnung der geringer Qualifizierten durchführt). Vielleicht (?) sozial (langfristig auch das nicht!), auf jeden Fall aber kontraproduktiv.
Infolge der großen Umverteilung von unten nach oben besitzt ein kleiner Prozentteil riesige Geldmassen, welche dem normalen Wirtschaftskreislauf fehlen. Hier liegt das Problem und nicht bei der schwäbischen Hausfrau.
-Backgroundscan-
Sie irren. Auch wenn Deutschland an andere Länder Geld abgeben muss, profitieren dort nicht die Bürger sondern nur die Bankster, Spekulanten und Superreiche. Wenn das so weitergeht werden in jedem Euroland die Bürger verarmen, Deutschland kommt auch noch dran.
hat zu diesem Lohnniveau geführt. Ob man es wahrhaben will oder nicht.
Andererseits bin ich aber gezwungen mit einem niedrigem Lohn gezwungen möglichst billig einzukaufen.
Und noch eines kommt hinzu.
Durch die geringen Löhne -weniger Steuereinnahmen- geht auch das Gemeinwesen kaputt.
Wer wirklich etwas gegen Armut tun will, der muß den Menschen helfen am Wettbewerb teilzunehmen.
Dazu gehört aber auch die Einsicht, daß Arbeit nicht gleich Arbeit ist. Gerade wer wenig verdient sollte bestrebt sein den Beruf zu wechseln und nicht nur den Arbeitgeber.
Es gibt viele Unternehmen, die selbst ohne Tarifvertrag und ohne Betriebsrat freiwillig ordentliche Löhne zahlen. Ja tatsächlich, die gibt's. Allerdings gibt's das dann doch nicht zum Nulltarif, denn von den Mitarbeitern wird auch einiges Erwartet. In der Regel eigenständiges und eigenverantwortliches Arbeiten. Und natürlich sind es Branchen, die keine Probleme haben, ihre Produkte zu verkaufen.
Somit dürfte die Hauptursache für Armut also nicht im Kapitalismus zu suchen sein, sondern vielmehr in der fehlenden bzw. viel zu langsammen Anpassung an Veränderungen in der Wirtschaftswelt.
Sie schreiben: "Unternehmen, die Niedriglöhne zahlen mögen moralisch im Abseits stehen. Sie sind aber nicht kriminell. Sie aus dem Verkehr zu ziehen wäre gesetzwidrig."
1. Viele Unternehmen, die Niedriglöhne zahlen, stehen moralisch im Abseits. Und zwar insbesondere deshalb. weil sie die "Verabredung" beim Wiederaufbau Deutschlands nach dem Kriege vergessen haben: Wohlstand für ALLE.
2. Viele Unternehmen, die Niedriglöhne zahlen, sind zwar nicht kriminell. Sie sind es aber nur deshalb nicht, weil die Merkel-Regierung kein Gesetz zu Stande bringt (oder bringen will?), das unmoralische Niedriglöhne ausschließt. Sie 2013 durch Abwahl aus dem Verkehr zu ziehen, wäre daher ein Gesetz der Vernunft.
Es gibt keine Geiz ist Geil Mentalität. Es liegt in der Natur des Menschen, daß er möglichst viel Gegenwert für seine eigene Arbeit haben möchte.
"Andererseits bin ich aber gezwungen mit einem niedrigem Lohn gezwungen möglichst billig einzukaufen."
Wenn jemand, der mehr verdient als sie für die gleiche Ware mehr bezahlen soll, welchen Sinn soll es dann noch machen Produktiver zu sein? Man engagiert sich ja gerade darum im Beruf, weil man besser darstehen möchte als andere. Im übrigen, was nützt ihnen ein höherer Lohn, wenn alles dadurch teuer wird?
Wohlstand für ALLE.
Von nichts kommt nicht. Zuerst müßte man darüber nachdenken, was Wohlstand überhaupt bedeutet. Dann wie man ihn erreichen kann. Auf jeden Fall kann niemand erwarten, daß andere für ihren Wohlstand arbeiten. Das muß schon jeder selber tun.
Zitat, was nutzt ihnen ein höherer Lohn, wenn alles dadurch teuerer wird?
Frage, was nutzt ihnen ein geringer Lohn, wenn sie davon nicht mehr leben können?
Glauben sie wirklich, dass es nur die Löhne sind, die alles verteuern.
Oder kann es auch sein, dass einige wenige immer mehr wollen und dadurch die Löhne senken?
Den Politikern sei dank.
Unternehmen werfen dem Staat Arbeitnehmer mit Hungerlöhnen vor die Füße zur staatlichen Subventionierung, nicht etwa, weil es dem Unternehmen schlecht geht, sondern weil die Produktivitätssteigerung allein in die Renditen der Aktionäre oder der Gesellschafter wandern soll. Früher wurden Arbeitnehmer an den Gewinnen angemessen beteiligt.
Kurzarbeitergeld: der Staat übernimmt Lohnkosten, wenn Rezession herrscht. Gewinne werden in guten Zeiten kapitalisiert. Wie wäre es mit einer zeitlich begrenzten steuerlichen Beteiligung aller Unternehmen an der Refinanzierung des Kurzarbeitergeldes in Boomzeiten, um die Kasse wieder aufzufüllen?
Wohngeld: der Staat ermöglicht überteuerte Mieten, das Geld wandert schnurstracks in die Taschen der Immobilienbesitzer.
Sozialleistungen sind nicht nur zum Nutzen der Antragssteller, sondern oft zum Nutzen der wirtschaftlich Gutgestellten. Daher ist eine Steuererhöhung für Gutverdiener, mit der diese Wohltaten finanziert werden, eine Selbstverständlichkeit
Beiträge.
Als Unternehmer sind mir MiLö egal, weil in meinem Betrieb KEINER weniger als ca. 2300,-€/mon verdient.
Persönlich bin ich der Auffassung ein MiLo bringt der Gesamtgesellschaft nichts.
Begründung:
Die hohe Aufstockerquote liegt m.E. hauptsächlich an der familiären Zusammensätzung der Betroffenen.
So gibt es auch bei mir 4 Aufstocker, weil alle 4 Familien mind. 4 Kinder haben und Alleinverdiener sind.
Müsste ich nun, wie hier gefordert, so viel Zahlen, dass diese 4 Fam. von Ihrer Hände Arbeit leben könnte, hätte dies die Entlassung derselbigen zur Folge.
==> Die fam. Bed.Gem.schaft sind der Hauptgrund für Aufstocken.
Der MiLo führt dazu, dass für dessen Höhe z.B.: 10€/h auch nur noch Menschen eingestellt werden die dementsprechend die Arbeitsleistung erbringen.
Da ich keine Dumpinglöhne zahle, stelle ich aber auch KEINEN ohne Schul/Ausbild.Abschl. ein. Auch schlechte Deutsch- und mathematische Kenntnisse bekommen keine Stelle. (niemals)
Diese bekommen NOCH Niedriglohnjobs.
sollte bestrebt sein den Beruf zu wechseln und nicht nur den Arbeitgeber."
Das ist eine gute Idee, dann erklären Sie uns doch jetzt auch noch wie das funktionieren soll.
Wenn eine Friseurin in Mecklenburg-Vorpommern nur 3,50 €/Std verdient, dann soll sie ihrer Meinung nach in einen Bürojob wechseln, in dem sie vielleicht 12 Euro/Std verdient.
1. Problem: Es gibt diese Jobs nicht.
2. Problem: Sie hat keine Ausbildung für den Bürojob.
3. Problem: Jemand anders, der dann als Friseur arbeitet, bekommt nur 3,50 €/Std.
"Somit dürfte die Hauptursache für Armut also nicht im Kapitalismus zu suchen sein, sondern vielmehr in der fehlenden bzw. viel zu langsammen Anpassung an Veränderungen in der Wirtschaftswelt."
Selbstverständlich liegt das Problem im Kapitalismus, wo sonst? Wir brauchen wieder eine soziale Marktwirtschaft so wie sie mal gedacht war.
Das erste, was dazu führt, ist ein gesetzlicher Mindestlohn von min. 7,50 €/Std. Damit hat man 910 € netto - etwas mehr als Hartz IV.
"Menschen die eine ordentliche Ausbildung haben, werden wohl mit ihrem Gehalt auskommen."
Wie wäre es, wenn alle Menschen die weniger als 7,50€/Std verdienen (entspricht etwa ALGII) mal für 2 Wochen streiken?
Dann werden auch Leute wie Sie, die 6€/Std schon für großzügig halten mal sehen, ob sie ohne diese, ihrer Meinung nach nicht ordentlich ausgebildeten, Menschen auskommen.
Auf die eine oder andere dann entfallende Warenlieferung wird eine Firma noch verzichten können, aber spätestens wenn man die Toilette in der Firma vor lauter Dreck nicht mehr benutzen kann, wird es für die meisten "ordentlich Ausgebildeten" doch recht ungemütlich.
Mindestlöhne!
Was könnte der Staat doch Geld sparen wenn man Mindestlöhne einführen würde damit kein Aufstocker-Geld mehr bezahlt werden muß!
Abziehen müßte man natürlich solche Aufstocker die gezwungen sind nur Teilzeit zu arbeiten, z.B. wg Kindern. Schade daß hierzu keine konkrete Rechnung aufgezeigt wurde.
Wo sie Recht haben...
Ich geb ja an und für sich der Linkspartei ungern Recht, aber wo sie Recht haben, kann man ihnen nicht widersprechen.
Man muss sich das mal aus der Sicht eines (fiesen) Arbeitgebers vorstellen: Ich kann meinen Leuten 1200€ zahlen im Monat, dann geht es ihnen zumindest ok und sie kommen über die Runden. Oder ich zahle ihnen 600€ und sie müssen nochmal ~400€ aufstocken. Dann kostet mich der Arbeitnehmer nur noch die Hälfte und ich kann mehr Gewinne einstreichen, die Differenz zahlt der Staat und alles was man dafür tun muss, ist über die schlechte Wirtschaft jammern.
Wer sich da dann noch wundert warum immer mehr Menschen aufstocken müssen, der schaut sehr blauäugig in die Welt.
70 Milliarden Zuschuss für Unternehmen
Die Unternehmen zahlen einen Hungerlohn, der Staat zahlt die 70 Milliarden dazu und die Gewinne der Unternehmen steigen. Der Staat wird von Regierungsseite systematisch ausgeplündert indem man die Kosten der Industrie übernimmt, sei es mit den Aufstockbetraegen, mit den Kosten für Energieunternehmen die für den Leitungsausbau keine Risiken übernehmen usw.. Bisher haben viele Menschen von den bisherigen Ersparten ihres Arbeitslebens gezehrt, die Wirtschaft brummt, nur was passiert wenn dies nicht mehr vorhanden ist, wenn die immer kleiner werdende Mittelschicht in die Armutsgrenze kommt. Dann ist der Staat noch mehr dem Kapital ausgeliefert wie zur Zeit. Zur Zeit ist der Staat die Hure die sich an die Unternehmen verkauft, wenn es weitergeht bestimmt das Kapital uneingeschränkt was Sache ist - Deutschland verkommt zum Billiglohnland. Wer ist bei Mindestlöhnen motiviert gute Arbeit zu leisten - Made in Germany wird dann nicht mehr den Wert haben wie viele ausl. Investoren noch glauben.
Und zu diesen 70 Mrd.
Und zu diesen 70 Mrd. Unternehmenssubventionen kommen nochmal 40 Mrd. für sinnlose Beschäftigungsmassnahmen an sogenannte Bildungsträger um einen Teil der Arbeitslosen aus der Statistik zu kriegen. Ganz zu schweigen von den 1 Eurojobs und der neuen Bürgerarbeit.
Und es ist mehr als bescheuert, das der Betrieb teilweise mehr Geld vom Staat bekommt als derjenige der dort seine Zeit ableistet..
Wenig Hoffnung
Solange es möglich ist Menschen zu Hungerlöhnen von teilweise unter 8 Euro zu beschäftigen wird sich daran wenig ändern. Das liegt zum einen daran dass die Wirtschaftslobby es immer wieder schafft Mindestlöhne zu verhindern mit der Begründung es könnte ja einzelne Unternehmen geben die nicht in der Lage sind dies zu zahlen - wenn jedoch ein Unternehmen dauerhaft nicht in der Lage ist anständige Löhne zu zahlen kann es eben nicht rentabel wirtschaften - würden die Umsätze nicht reichen um die Steuern zu zahlen werden diese ja auch nicht einfach gesenkt, nein, das sind Festkosten die eben entstehen - genauso muss ein Mindestlohn fester Bestandteil sein.
Und wenn es dann wirklich mal vorrübergehend die Löhne absenken muss dann sollte das von vornherein zeitlich begrenzt sein.
Da aber jeder nur mit seiner eigenen Branche anfangen will und nicht bereit ist andere vorher zu unterstützen wird von Seiten der Arbeitnehmer leider auch kein Druck aufgebaut hier etwas zu ändern.
Subventionierte Hungerlöhne
Toll: Vater Staat unterstützt mit unseren Steuern und neuen Schulden Hungerlöhne und die Ausbeutung eines immer größer werdenden Bevölkerungsanteils.
Da braucht man nicht lange zu überlegen, um dahinter zu kommen, welche Interessen da vertreten werden und welche nicht.
Es ist einfach nur erbärmlich!
Es ist einfach nur erbärmlich! 70 Milliarden Euros für die Hartz IV - Aufstockung. Und nicht weniges davon bekommen die Menschen, die von ihrer Hände Arbeit nicht leben können. Das bedeutet die Sozialisierung von Löhnen und Gehältern. Ich wiederhole mich: Es ist einfach nur erbärmlich!
Na toll
Lohnkosten sozialisieren.
Gewinne privatisieren.
Deutschland du Schlaraffenland.
...zumindest für Unternehmer.
Und die Schere spreizt bis sie bricht.
Daran sollte eigentlich niemand Interesse haben.
Geben ist seliger denn nehmen!
Frohes Fest.
das...
und nur das ist deutschland....
das volk sollte sich holen was des volkes ist...hier heiligt der zweck nun wirklich alle mittel...
Versteckte Subvension..
70 Milliarden wurden aufgestockt bedeutet, dass Arbeitgeber letztendlich 70 Mrd. indirekte Subventionen bekommen haben, damit der Lohn auf einen menschenwürdiges Niveau kommt.
Unglaublich dass die Bundesregierungen bis Heute keinen menschenwürdigen Mindestlohn für alle eingeführt haben und somit das Grundgesetz zugunsten der Arbeitgeber, auf Kosten ALLER Steuerzahler mit Subventionen erfüllen müssen:
>>> Die Menschenwürde ist unantastbar <<<
Grüße
Marcus
Mindestlöhne reichen nicht
Das Hartz IV-System ist menschenunwürdig und verfassungswidrig! Mindestlöhne und ein Sanktionsmoratorium, um die Ärmsten nicht auch noch mit existentieller Armut zu drohen können nur ein Zwischenweg sein. Es muss endlich ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle her (JA, es ist finanzierbar!), damit Menschen endlich von der Knute der (Zwangs-)arbeit befreit werden, und sich eine für sie sinnvolle und erfüllende Beschäftigung/Arbeit suchen zu können. Niemandem ist geholfen, wenn sich einige sehr Arme nicht mal mehr die Miete leisten können, aber allen ist geholfen, wenn sie nicht mehr von existentieller Armut bedroht sind, auch wenn es im (Arbeits-)Leben mal schiefgeht oder nicht so gut läuft.
Deutschland gehts gut
Man muss es uns gut gehen, dass Menschen Sozialleistungen bekönnen, obwohl sie arbeiten.
Da stimmt doch irgendwas grundsätzlich nicht.
Ich frage mich noch immer ... was ist besser: Ein Job von dem man nicht leben kann - oder gar kein Job.
Es kann ja nicht sein, das sog. Unternehmer von der Arbeit ihrer Beschäftigten profitieren und den großen Reibach machen und die Solidargemeinschaft das auch noch unterstützt.
Letztlich hat das jetztige System der Aufstockung dazu geführt, dass immer mehr Menschen von Niedriglohn und Armut bedroht sind... ein Irrweg!!
Wer ist schuld?
Schuld ist meiner Meinung ganz alleine der Verbraucher.
Ich führe mit meiner Frau einen Friseursalon und muß erleben, wie viele 10Euro Salons um uns herum eröffnet werden.
Der Verbraucher, der solche Salons aufsucht um Geld zu sparen, unterstützt zum einen die Geiz ist Geil Mentalität und die Schwemme von Billig-Anbietern.
Zum Anderen spart er gar nicht, sondern finanziert mit seinen Steuern das Aufstocken der Gelder von den Angestellten, die für Hungerlöhne in solchen Betrieben arbeiten.
Das Gehalt eines Friseurs ist schon die letzte Kategorie in den Gehaltslisten aller Branchen.
Denn wer macht sich denn nur einmal Gedanken darüber, wie solche Billigpreise überhaupt zustande kommen. Doch wohl keiner, oder?
Hauptsache billig, über die Folgen wird kein Gedanke verschwendet.
Aber später heult man dann der guten alten Zeit nach, als es noch den guten alten klassischen Friseur gab.
Wie gesagt: Der Konsument hat alles in der Hand!
Das ist das Geld an dem sich Unternehmer bereichern
Diese 70 Milliarden sollten von den Unternehmern bezahlt werden, die diese Menschen beschaeftigen.
Strenggenommen muessten jetzt Unternehmenssteuern bzw. Steuern auf Kapitaleinkuenfte um 70 Milliarden angehoben werden, um diese Mehrausgaben wieder abzudecken.
Und zwar solange, bis es keine Aufstocker mehr gibt.
Zwei Seiten einer Medaille
Niedrige LÖHNE durch Hartz-IV-Leistungen aufzubessern (53 Mrd € von 2007 - 2011) - das ist die eine Seite der Medaille.
Die andere Seite ist, dass Arbeitgeber durch niedrige Löhne entsprechende GEWINNE (letztlich zu Lasten der Steuerzahler) realisieren können.
Da häufig nur über die erste Medaillenseite berichtet wird, kann bei vielen Menschen Missgunst gegen Geringverdiener provoziert werden.
Der eigentliche Skandal aber ist die zweite Medaillenseite, die im Grunde eine Umverteilung von unten nach oben bedeutet.
Insoweit ist die Forderung, Löhne, die bei Vollzeitarbeit nicht zum Leben reichen, unter Strafe zu stellen, zwar nicht "marktkonform", könnte aber ein dauerhaftes friedliches Zusammenleben - auch im Interesse der Arbeitgeber - fördern. Einige Milliardäre haben das schon begriffen, aber die Mehrheit dieser Kaste ist dafür (noch) zu abgehoben.
Auskömmliche (auch für die spätere Rente!) Mindestlöhne wären ein erster Schritt.
Damit es allen Deutschen gut geht ...
Perversion an Subventionierung
Bekannt ist es ja schon lange aber dazu soll mal
Frau "Alternativlos"und Herr "Wirtschaftslobby"
öffentlich Stellung beziehen. Auf die Erklärung und Rechtfertigung bin ich mal gespannt. Genau wie unsere "Experten" die in Kommissionen festgestellt haben das ein Mindestlohn nicht hilfreich ist.
Wetten - Schweigen im Walde.
Wir subventionieren die Wirtschaft mit Steuergeldern und greifen in deren Interesse staatlich in die Wirtschaft ein.
Holla die Waldfee - das kannte ich schon.
Nannte sich DDR
Voll arbeiten zu gehen und nicht das Existenzminimum erreichen zu können - das ist Deutschland für einen immer größer werden Teil des Vokes im Jahre 2012.
Soviel zu: "Die bester Regierung seit der Wende"
an alle jammerer (vorsicht: sarkasmus)
an alle die hier über die bösen unternehmen jammern:
die stehen unter riesigem druck! wenn mal der aktien-kurs fällt ist bei denen gleich staatskrise angesagt. auch die sind besorgt um ihre aktionäre. dieses arme wandervolk ist nämlich von den dividenden abhängig. sollen denn die großaktionäre zukünftig aufstocken oder gar arbeiten gehen???? selbst die ard erachtet die börse für überlebenswichtig: warum sollte sie sonst jeden tag vor der tagesschau durchgekaut werden? na weil der großteil der bevölkerung aktiven aktienhändler sind. nicht etwa um mit den unternehmen im gleichschritt zu heulen.
also leue, zeigt euch solidarisch und verzichtet zu gunsten der wohlhabenden. auch die wissen nicht mehr, woher sie ihren 5. porsche parken sollen.
also, gürtel enger schnallen und auf den staat hoffen.
MausW, viele Teilnehmer an 1€
MausW, viele Teilnehmer an 1€ Jobs verrichten notwendige, gemeinnützige Arbeit, die allen zu Gute kommt. Außerdem sind viele von denen gar nicht für den Arbeitsmarkt geeignet. Natürlich gibt es auch Missbrauch - zb Hannover, dass sich von 1€ Jobbern die Gebäude renovieren ließ, oder Caritas mit Hausmeistern, die Jobs in der Region zerstören.
Viele andere Maßnahmen sind auch durchaus fruchtbar. Die Preise pro Teilnehmer gering, die Vermittlungsquoten sehr hoch. Natürlich ist es recht sinnbefreit eine Person, die schon in zwei 'Bewerbungschreiben'-unsinnmaßnahmen war, in eine dritte davon zu stecken - aber es gibt genug sinnvolle Maßnahmen, bei denen die Leute tatsächlich motiviert und aktiviert werden, dass man da nicht alles über einen Kamm scheren darf.
Und schließlich darf man die Profi-Arbeitslosen und Verweigerer nicht vergessen, die alles wollen, außer Arbeiten.
Staatlich subventionierte Lohndrückerei
„"Da werden Milliarden verpulvert, um Hungerlöhne aufzufüllen", sagte Linksparteichef Bernd Riexinger“.....und das in einer Größenordnung von mittlerweile 70 Milliarden €!
Das muss man sich mal vor Augen führen, wie hier indirekt Arbeitgeber durch die Gemeinschaft/Staat subventioniert werden, damit diese weiterhin ihre Lohndrückerei betreiben können.
Unter der schwarz-gelben Koalition haben die prekären Arbeitsverhältnisse noch zugenommen, damit die Unternehmen konkurrenzlos auf „Lohngeiz“ machen können- so wird auch noch die so viel geliebte und strapazierte Marktwirtschaft ad absurdum geführt!
Es ist allerhöchste Zeit, dass die Politik dieser „Subventionspraxis“ über entsprechende Mindeslöhne ein Ende bereitet- indes dies nur durch einen Politikwechsel realistisch erscheint....!
Was ist besser?
1. Wenn Unternehmer Mindestlöhne bezahlen müssen, dann erhöhen diese mehr oder weniger zwangsläufig ihre Preise für Produkte und/oder Dienstleistungen. Dies bezahlt am Ende die Allgemeinheit.
2. Oder der Unternehmer vergibt im Extremfall Aufträge in ein Billiglohn-Land und Arbeitsplätze werden auf diese Weise wegrationalisiert.
3. Wenn der Staat aufstockt, dann zahlt dies zwar auch die Allgemeinheit, aber der Fall 2 ist dadurch unwahrscheinlicher.
Was ist also besser?
Ich schlage vor, die Löhne Schritt für Schritt über einen längeren Zeitraum hinweg anzuheben. Dann wird den Unternehmern per Salamitaktik soziales Verhalten beigebracht, ohne dass sie abrupt und allgemeinschädlich reagieren.
Die Mehrwertsteuer wurde ja auch nicht von einem Tag auf den anderen auf 19% erhöht.....
@Doktor_Fettleb
Genau!
Und dann jammern genau diese Leute über den Sozialstaat, die von diesem subventioniert werden.
Und man erweckt den Anschein das die Aufstocker subventioniert werden, weil ihre Arbeitsleistung angeblich nicht mehr den normalen Ansprüchen genügt.
Aber es sind die Ansprüche solcher Leute die nicht mehr normal marktfähig sind, die unsere Gesellschaft dahin führen, wo keiner hin möchte.
Grotesk!
DANKE an die Fraktion der Linkspartei DIE LINKE
Vielen Dank an die Partei DIE LINKE der Bundetagsfraktion. Allein dafür solltest Ihr auf Bundesebene die Zweitstimme erhalten, denn sonst wüssten wir es bis heute nicht, trotz einer SPD (einer sozialen Partei) und den Grünen.
DIE LINKE ist eine Bundesfraktionspartei. Dort wird sie meiner Meinung nach am Wichtigsten gebraucht.
Aufstocker
Es ist ja nicht nur so, dass die Aufstocker aus Steuermitteln subventioniert werden, anstatt einen ordentlichen Lohn zu erhalten. Sie zahlen ja wegen dieser Billiglöhne auch keine Steuern. Dem Staat entgehen daher viel mehr als die genannten 70 Mrd.
@Hercul
"Schuld ist meiner Meinung ganz alleine der Verbraucher"
"....Schon heute ist der Wettbewerb unter den Friseuren nicht fair. 11 Prozent der Friseurbetriebe sind nicht umsatzsteuerpflichtig, weil sie (offiziell) weniger als 17500,- Euro Jahresumsatz erzielen. Diese Betriebe haben allein durch die Einsparung der Mehrwertsteuer eine um 19% höhere Gewinnmarge, beschäftigen aber keine Arbeitnehmer und bilden auch keine Azubis aus. Von den Friseuren im Reisegewerbe, die weder Meistertitel noch Berufserfahrung für die Selbständigkeit benötigen, ganz zu schweigen. Diejenigen Unternehmer jedoch, welche ihre soziale Pflicht gegenüber unserer Gesellschaft erfüllen, die in ihren Betrieben Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen sowie Steuern und Sozialabgaben zahlen, werden von unserer Gesellschaft noch dafür bestraft....."
(aus einem Artikel Friseur-Unternehmer.de)
DIE VERBRAUCHER?
Es wird Zeit
dass wir in Deutschland den Generalstreik bekommen!
Aber der wird wohlweislich verboten bleiben um die Reichen zu schützen..
In Deutschland ist leider sowohl das C für Christlich als auch das S für Sozial verloren gegangen..
Leider ist das bis zu den Wahlen alles wieder vergessen und die Gurkentruppe wird wieder gewählt.
Bekloppter Staat...
...und er merkt es selbst noch nicht einmal.
Das muss man sich mal reinziehen: 70 Mrd. € in nur 7 Jahren! Hat es jemals ein größeres Subventionsprogramm für Wirtschaftsunternehmen gegeben?
Und nun muss...
Und nun muss man sich die Fragen stellen, hat es mit der Agenda 2010 die notwendigen Einsparungen gegeben? Wer hier jetzt ehrlich ist wird auf einem "Nenner" kommen! Der Staat zahlt die Löhne, soweit ist es gekommen. Die Politiker sagen "Hauptsache Arbeit" der Lohn scheint nicht mehr wichtig zu sein! Solche Systeme können nicht funktionieren und man will damit nur die Arbeitslosenzahlen drücken. Also, wir haben in Deutschland ein total schiefes Bild vom Arbeitsmarkt.
Dem Tagesschau Team und allen anderen frohe Weihnachten!
Gruss
Nur die Halbe Wahrheit
Im Artikel gibts auch nur die 1/2 Wahrheit.
Und damit spreche ich nicht für die Arbeitgeber oder die Gesetzeverabschieder! Ein selbständiger ALG II Empfänger will grundsätzlich arbeiten, davon ist auszugehen, sonst würde er sich nicht die Mühe und Arbeit machen. Doch verdient er 400 EUR hinzu, werden ihm von seinen ALG-Leistungen 300 EUR für den letzten Bewilligungszeitraum vom Jobcenter rückwirkend abgezogen (Aufstocker-Regelung). Bei allen anderen ALG II Empfängern ist es genauso: Wer über eine bestimmte Einkommensgrenze (durch Arbeit, nicht durch JC-Leistungen) nicht hinaus kommt, hat so gut wie gar nichts von der Arbeit. Deswegen kann ich nur sagen: In diesem System wird sich nichts ändern, es bedarf eines neuen Systems. Macht euch einen schönen Tag, nehmt den Staat aus wo es nur geht, denn unsere nicht gewählten Obrigkeiten und Machtausübenden tun es ganz genauso. Man kann das System auch versuchen für sich selbst zu nutzen: Meldet ein Gewerbe zur Arbeitsvermittlung an ;)
Der Griff in die Sozialkasse
Eine Frechheit sondergleichen: da wird eine Sozialschmrotzerkampagne gegen HartzIV-Empfänger (Soziale Hängematte) losgetreten, dabei wird den Unternehmen über "Berufliche Weiterbildung" und 1-Euro-Jobs (Aufstocker) das Geld Milliardenweise aus der Sozialkasse in die Taschen geschoben. Das Rumgehacke auf den sozial Schwachen statt auf denen, die sich die Taschen nicht voll genug stopfen können, nennt man "Den Sack satt dem Esel prügeln!".
Es ist eine Schande..
daß in diesem Land jemand der eine Vollzeitbeschäftigung hat und das ganze Jahr arbeitet, von diesem Geld nicht Leben kann.
Das diese Menschen auch noch diffamiert und an den Rand der Gesellschaft gestellt werden, nachweislich Nachteile bei Bildung und Teilhabe haben und sich eine private Vorsorge gar nicht leisten können, macht die Ungerechtigkeit noch größer.
Der Gipfel ist aber die Tatsache, daß dies noch auf Kosten der Allgemeinheit geschieht. Anständige Löhne zu bezahlen obliegt dem Arbeitgeber und niemand sonst. Er ist es auch der die Gewinne einstreicht und sie mit niemanden teilen muß.
Man sollte darüber nachdenken die Millionengewinne von Daimler, Siemens, Deutsche Bank und Co dem Gemwinwohl zuzuführen und nicht den Taschen der Manager, Aktionäre und Vorständen der Briefkastenfirmen auf den Caymans.
Schöne Weihnachten!
Hermy-MA und MausW : ZUSTIMMUNG!
Auch die "Mittelschicht" ist seit 2005 finanziell deutlich abgerutscht. Beim Einkaufen für den täglichen Bedarf sind andere, billigere Sachen im Einkaufswagen und sie kosten mehr. Bei Bekleidung ist es ähnlich. Fatalerweise werden zunehmend Billig-Importe gekauft. Ebenfalls billig zu haben sind Konsumprodukte der digitalen Medien. Wir lenken uns ab, suchen eine virtuelle Welt. Dort sind wir als einzelne Person isoliert, die Netzwerke oder schnellste Verbindungen gaukeln uns "soziale Bindungen" vor.
Ein wirklich zielgerichtetes gemeinschaftliches Denken und Handeln gibt es nicht mehr. Nicht in der Familie, nicht am Arbeitsplatz, nicht unter Nachbarn, schon gar nicht in den politischen Entscheidungen unserer regierenden Politiker. Gemeinschaftsbildung gibts nur noch bei stimmungsmachenden Massen-Events wie z.B. Fussballspiele, loveparade etc. Auch bei Castor-Demonstrationen trägt eine (hier verzweifelte) Stimmung das gemeinsame Handeln.
Diese Stimmungen müssten sich mehr politisieren!
Leiharbeit
ursprünglich sollte sie Personalengpässe abfedern falls mal jemand krank ist oder es viel zu tun gibt im Betrieb. Heute ist Leiharbeit Teil des Geschäftsmodells, verdrängt Normalerwerbsverhältnisse und setzt die Konkurrenz unter Druck ebenfalls mehr Leiharbeiter einzusetzen. Dies mit freundlicher (finanzieller) Unterstützung des Staates. Mich verblüfft immer die Inbrunst mit der marktradikale FDP-Vertreter auf die Tarifautonomie pochen wenn es darum geht, dieser Entwicklung durch Mindestlöhne entgegen zu wirken. Allerdings haben sich auch die Gewerkschaften ein Armutszeugnis ausgestellt als sie der Verabschiedung des Hartz-Paketes und des Entsendegesetzes nichts entgegnet haben, betraf es doch augenscheinlich nicht ihr Klientel. Makroökonomisch haben die niedrigen Lohnstückkosten in Deutschland zudem zur Arbeitslosigkeit in den Nachbarländern beigetragen, mittelfristig wird sich dies auf Binnennachfrage und auch auf die Exporte niederschlagen. Ganz und gar schädlich diese Entwicklung.
Wer subventioniert...
Wer etwas subventioniert bekommt mehr davon.
Arbeitslosengeld ist eine Falle. Die Leute werden kontrolliert, es zerstört Eigeninitiative. Aber die Linken lieben ihren gewalttätigen Umverteilungsstaat.
@energyman
Wieviele Menschen sind Ihrer Ansicht nach gern Arbeitslos oder Hartz IV Empfänger?? Die Promillezahl würde ich gern wissen?
Ich finde diese Aüsserung einfach unglaublich!
H2SO4
@ Energyman
"Und schließlich darf man die Profi-Arbeitslosen und Verweigerer nicht vergessen, die alles wollen, außer Arbeiten."
Die gibt es auch, aber die kann der deutsche Staat bei 70 Mrd. € Direktsubvention an die Unternehmen auch aus der Portokasse bezahlen. Die 500.000, die das sind, kosten in 7 Jahren bestimmt nicht soviel, wie es sich die Wirtschaftsunternehmen erdreistet haben, in Anspruch zu nehmen!
Ist alles egal.
Die CDU liegt weiter vorn und wird auch die nächste Bundestagswahl gewinnen. Da hat sich und uns die Schröder SPD mit ihrer Agenda 2010 was Schönes eingebrockt. Das Ganze ist eine Schande!
Richtig so !!!
Die Parteigenoss(inn)en werden schließlich von der Industrie bezahlt und nicht vom Staat. (Der Staat bezahlt ja nur eine mickrige Aufwandsentschädigung in Form einer Diät.) Von daher ist es nicht mehr als Recht, wenn die Politik die Industie unterstützt und den Bürger dafür bezahlen lässt.
Umverteilung
Irgendwie mag ich das nicht, dass von Steuergeldern die Arbeitgeber subventioniert werden, die sich weigern, ihre Arbeiter angemessen zu entlohnen und das gesparte Geld lieber anderswo investieren, damit am Ende womöglich noch der Steuerzahler einspringen muss, um systemrelevante Banken zu retten und damit das gesparte und angelegte Geld ein zweites Mal zu bezahlen.
Hartz-IV-Gesetze: Mehr als 70 Milliarden Euro für Aufstocker
Literaturtipp: "Kaltes Land gegen die Verrohung der Bundesrepublik Für eine humane Gesellschaft"
außerdem wäre es mal angebracht wenn der Öffentlich Rechtlich Rundfunk seinem Bildungsauftrag nachkommt und einen Langzeitdokumentation (dokumentarfilme)von den Betroffen realisiert.
Phoenix2610, die Unbestechlichen
@deHahn
Gebe Ihnen hier völlig recht. Man muss hier mal eine Lanze für die Arbeitslosen brechen und sich die Frage stellen wer ist hier der Sozialschmarotzer ist, der Arbeitgeber oder doch der Arbeitslose/Arbeitnehmer! Gruss
Naja, nicht ganz. Auch die
Naja, nicht ganz. Auch die Friseure im Reisegewerbe brauchen den Meistertitel.
Umsatzsteuerbefreit?
Auch nicht, leider ;)
Weiter so!
Wenn der letzte "Arbeitnehmer" in einem prekären Beschäftigungsverhältnis angekommen ist, jeder die kleinste Sozialleistung, trotz horrender Beiträge, selbst bezahlen muß und wir alle durch die BW o.ä. im Inland in Schach gehalten werden, dann wird man endlich merken, wie "sozial" die Marktwirtschaft in einer Welt, in der ausschließlich das Geld zählt, wirklich ist.
Bis dahin also weiterhin schön CDUCSUFDPSPDGrüne wählen!
@11:33 — Hercul
„Schuld ist meiner Meinung ganz alleine der Verbraucher.“
Mitnichten- „Schuld“ an dieser Entwicklung ist die Politik, die diese Lohndrückerei zulässt und über die Aufstockung sogar noch „honoriert“- wir sollten schon die Verantwortlichkeiten dort fest machen, wo diese hingehören!
Das der Verbraucher, i.d.R. die Mehrzahl der Bevölkerung, mittlerweile gut überlegen muss, wie viel und wofür er sein Geld ausgeben kann, ist u.a. genau dieser Entwicklung geschuldet.
Und wenn wir schon mal bei dem von Ihnen gewählten Vergleich der Friseursalons sind- bedeutet Ihr Vergleich, dass Sie ein zigfaches an Lohn gegenüber dem Billiganbieter Ihrem Personal bezahlen, weil Sie auch ein zigfach höheren Preis für die gleiche Leistung nehmen, und das von Ihrem Personal niemand aufstocken muss.....?
@PEGI_18
"Arbeitslosengeld ist eine Falle. Die Leute werden kontrolliert, es zerstört Eigeninitiative. Aber die Linken lieben ihren gewalttätigen Umverteilungsstaat."
Interessanter Beitrag zum Thema. Im Fußball sagt man zu so etwas knapp verfehlt aber das ging schon bis zur Eckfahne.
Diese Jobs sind keine 'Lösung
die Arbeitgeber, die zu diesen Gehältern einstellen, bereichern sich an der Altersvorsorge ihrer Arbeitnehmer.
@ustdigital
Dazu kann ich nur feststellen, dass die angestellten Friseure in der Mehrzahl ausgenutzt werden bis zum geht nicht mehr.
Schauen Sie sich doch mal an, was eine Frau beim Friseur ausgibt und was die Friseuse an Lohn bekommt..
@Hercul
"Schuld ist meiner Meinung ganz alleine der Verbraucher."
Sorry, aber der Verbraucher kann nur das ausgeben was er zur Verfügung hat.
Es sind Millionen die Menschen die Unter den Armutgrenzen (und leicht darüber) leben.
Keiner von denen kann sich mehr als 10€ fürs Friseursbesuch leisten.
Wer es sich leisten kann geht es mit sicherheit nicht dahin. Es gibt nämlich auch genügend Luxus-Friseursalons.
Wie kommt es, daß im Schnitt 737€ jeden Monat gezahlt werden
Das ist doch nur möglich, wenn z. B.: bereits 1000 oder mehr durch Arbeit verdient werden und auf 1800 oder 1900€, den Bedarf einer HIV-Familie, aufgestockt werden.
Wollte man das ändern, müßte der Mindestlohn bei monatlich 170 Arbeitsstunden 10 bis 20 € pro Stunde betragen.
Ob noch jemand für diesen Mindestlohn eingestellt wird, möchte ich mal bezweifeln.
Das Problem sind doch die hohen staatlichen Abgaben und Steuern, die sich in den letzten 40 Jahren für den Durchschnittsverdiener prozentual verdoppelt haben, um die sozialen Leistungen zu bezahlen, soweit sie nicht aus Krediten finanziert werden.
Der Durchschnittsverdiener zahlt also heute eine doppelt so hohen Prozentsatz auf sein Lohneinkommen wie vor 40 Jahren. Trotzdem müssen die Politiker ständig neue Kredite aufnehmen, weil immer neue Ausgaben, natürlich auf Kredit finanziert, geschaffen werden.
Eine Arbeitsstunde kostet im Unternehmen wegen der staatlichen Abgaben ca 50€ ohne die Lohnsteuer.
@ustdigital
"weil sie (offiziell) weniger als 17500,- Euro Jahresumsatz erzielen. Diese Betriebe haben allein durch die Einsparung der Mehrwertsteuer eine um 19% höhere Gewinnmarge, beschäftigen aber keine Arbeitnehmer und bilden auch keine Azubis aus."
Die Betriebe die keine UST abführen müssen, dürfen auch keine Vorsteuer geltend machen. Die Gewinnspanne erhöht sich also NICHT automatisch um 19%.
Wie kommen Sie darauf dass diese Betriebe niemanden beschäftigen? Leiten Sie das alleine durch die Umsatzsteuer her?
Wie kommen Sie darauf dass diese Betriebe nur "offiziell" weniger als 17.500,00 haben? Unterstellen Sie ALLEN Kleinunternhemen pauschal Steuerhinterziehung?
erstaunt
Da hat Herr Andor mal etwas gesagt. Der Vorschlag zu Mindestlöhnen kommt damit tatsächlich aus der EU.
Gut schauen wir uns das mal aus Steuerzahlersicht an.
1. und 2. würden genau gleich viel kosten.
Allgemein:
Mal abgesehen davon wird bei 2. real bestimmt nicht auf die Hälfte reduziert, was dann sogar noch Geld sparen würde.
....
Kaufkraft der Alten wird der Motor unserer Konsumgesellschaft
Jeder Job, der einem Menschen im Alter nicht finanzielle Unabhängigkeit bieten kann, ist ein Raubbau an dieser Gesellschaft, und kostet im Endeffekt mehr als er einbringt.
Alte Menschen sind die am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe, sie haben Zeit und Lust Geld auszugeben. Wenn diese nicht eine konsumstarke Bevölkerungsschicht darstellen, sondern zum Empfänger von Sozialleistuntgen werden, weil es ihnen nicht vergönnt war im laufe Ihres Lebens eine finanzielle Absicherung von ihrem Lohn zu erwirtschaften. So wird sich das in massiven gesellschaftlichen Ausgaben widerspiegeln, denen jede Möglichkeit zur Amortisierung abgeht.
Niedriglöhne sind eine Bereicherung des Arbeitgebers an der Altersvorsorge des Arbeitnehmers und am Sozialsystem.
Da ist sie wieder die Schere
Da ist sie wieder die Schere zwischen arm und reich.
Ich selbst gehöre zu diesen Aufstockern trotz Vollzeitjob in einem großen Konzern.
Meiner Meinung nach hilft es nur, wenn das Gelddrucken endlich wieder vom Staat gemacht wird und nicht von einer Privatbank. Dann noch diese komischen Zinsen abschaffen die jeder und alle (außer den Superreichen) zahlen müssen und schon langt das Geld wieder zum LEBEN.
Ausbeutung
Steuer-Einnahmen steigen und Privatinsolvenzen nehmen zu.
Das war im Sommer d. Jahres.
Nun sieht man, wie Unternehmen wirtschaften, Gewinne und Steuern generiert werden: durch Ausnutzung der Arbeitnehmer.
Weil der Saat mit diesem Einkommens-Modell immer noch besser fährt, wird es keine Änderung geben.
@hercul Wer ist schuld?
Der Verbraucher nur sehr eingeschränkt. Denn wenn ich zu einem teuren Friseur gehe ist damit noch lange nicht garantiert, dass der auch ordentliche Löhne bezahlt. Er kann auch einfach nur eine größere Gewinnspanne haben.
Ein gesetzlicher Mindestlohn käme Ihnen aber auch zu Gute. Wenn die Konkurrenz auskömmliche Löhne bezahlen müsste, würden sich die Preise im fairen Wettbewerb angleichen.
Das gegenwärtige System belohnt aber den, der Lohndumping betreibt und zwingt andere Unternehmen wegen des Wettbewerbsnachteils ebenfalls zur Kostenreduktion. Die Folge ist eine wuchernde Ausweitung des Niedriglohnsektors, wie wir es gegenwärtig erleben. Dies ist offensichtlich ganz im Sinne von FDP und Hr. Hundt. Die werden erst zufrieden sein, wenn die Leibeigenschaft mitsamt Frondienst wieder eingeführt wird.
Das ist schäbig und würdelos
Das ganze ist schäbig und würdelos und keine Anerkennung vom Arbeitgeber! Was würde ein Arbeitgeber sagen wenn der AN nur noch 50% seiner Arbeitsleistung geben würde und dem Arbeitgeber mitteilen und den Rest holen Sie sich vom Staat?
Gruss
@DerGolem
1. Also würde es sich garnichts ändern. Denn die meisten Produkte oder Dienstleistungen können sich Niedriglöhner garnicht leisten. Mit mehr Gehalt ging es denen aber viel besser als vorher. Also für den Arbeitnehmer würde es sich schon was ändern.
2. Ich bezweifle stark, dass Friseure, Hotels, Sicherheitsfirmen, Versandsfirmen, Reinigungsfirmen, Zeitarbeitsfirmen und und und im Ausland auswandern würden.
3. Also zahlt der Steuerzahler für all die Arbeit die verrichtet werden MUSS aber offensichtlich kein Wert gegeben wird und wovon die Menschen nicht leben können.
Früher waren dafür Sklaven zuständig. Heute wie es aussieht auch... Natürlich unter vergleichsweise bessere Bedingungen.
Ihre Vorschlag ist eine Zumutung!
Unternehmern die "allgemeinschädlich" agieren und keine "soziales Verhalten" kennen sollte man aus den Verkehr ziehen. Kriminelle werden auch nicht darum gebeten über ihres Verhalten nachzudenken...
Skandalöse Politik ; soziale MW war einmal
Unsere Neoliberalen-Regierungtut alles für die sogenannte gobale Wettbewerbsfähigkeit v.a. der deutschen Großkonzerne:
- Verweigerung flächendeckenden Mindestlohns;
- wuchernder, unsicherer und schlechtbezahlter Leiharbeitssektor;
- brutale Ausnützung der Frauenarbeit mit dem größten Lohnabstand (-22,1%) in Westeuropa und die Bereitschaft der Regierung,
-Subventionierung von Niedriglöhnen mit Hartz-4 Leistungen (1,2 Mio. beschäftigungsbezuschusste)
Die Lohnstückkosten werden so resolut nach unten gedumpt(auf 102% zu 2000), wodurch die Europartner am Ende noch unsere Kredite für die Importe benötigen bis sie zahlungsunfähig sind. Dann zahlen wieder bei uns die mit den gedrückten Löhnen trotz höchster Produktivtät.
Inzwischen haben lt. Eurostat Niedriglöhne (< = 2/3 des Median-Bruttolohns) auch die Qualifizierten erreicht, 19,1% der mit mittlerer Bildung.
Der deutsche Alleingang der Totalverweigerung der Wohlstandsteilhabe ist ein sozialer Skandal und gegen die Euro- und EU-Partner.
@Phonomatic - Motor unserer Konsumgesellschaft
Wow - und wenn dann per Schuldenschnitt, Inflation, oder sonst irgendetwas, das System: "gib mit 1000€ und sieh zu, woher du sie in 10,20,30 oder vierzig Jahren wieder zurückbekommst" nicht mehr funktioniert, dann geht der Motor eben aus.
Irgendwie bekomme ich ein ganz komisches Gefühl.
Hartz-IV-Gesetze: Mehr als 70 Milliarden Euro für Aufstocker
Warum wurde wohl unter dem ehemaligen Verteidigungsminister von Guttenberg Ihrer Meinung nach die allgemeine Wehrpflicht ausgesetzt!?. Alle zwei Jahre findet in Karlsruhe eine Sicherheitskonferenz statt, die sich unter anderem auch damit beschäftigt wie wahrscheinlich soziale Unruhen in Deutschland sind.
Phoenix2610, die Unbestechlichen
@Hercul: Haben Sie einen Termin?
So eine Haarschneidemaschine hat sich in nullkommanix amortisiert. Scheren und Kaemme sind auch nicht mehr so teuer.
Wenn ich in China zu meinem 3 Euro Friseur gegangen bin, tat ich es weniger wegen des Haarschnitts, sondern wegen der Kopfmassage und der Auszeit.
Friseur am Samstag oder Sonntag ist vor allem Auszeit.
Man bekommt Tee gereicht, Neuigkeiten werden ausgetauscht, die es sonst nur bei facebook gibt, im Fernseher laeuft Chinesische Oper, die Kinder spielen auf der Strasse Hopse. Und neben dem Kreischen der Oper hoert man nur das summsen der Haarschneidemaschinen und das Schnippeln der Schere.
Wenn ich dagegen in Deutschland zum Friseur komme, wird mir als erstes die Frage entgegengeschleudert: Haben Sie einen Termin?
Hab ich nicht, also geh ich wieder.
Hartz-4-Gesetze: Mehr als 70 mrd euro ..
@-goldschmiedel :
...Generalsstreik......... ,
Das kann ich voll unterschreiben ,
aber,, verboten heißt ja NICHT , das es einen Generalstreik geben könnte !
Oder meinen sie,, dann würde Merkel die panzer auffahren lassen ,, selbst wenn , auch hierfür würde es sicher Mittel geben, die lahme Bundeswehr matt zu setzen !
Merke: wo ein wille, da ist auch ein weg !
anmerkung: weisheit von meiner OMA ! gott habe sie selig !
Egal ob Mindest-Tariflohn.
Egal ob Mindest-Tariflohn. Menschen die nur befristet oder über einen Leiharbeitsvertrag angestellt sind sollen das doppelte verdienen wie fesr Angestellte. Dadurch können Firmen ihre Leistungsspitzen abdecken und die Menschen werden nicht ausgebeutet. Das wäre eine Win/Win Lösung. Was wir jetzt haben ist Menschenverachtend.
Es wird Zeit ...
... das die Debatte um das Hartz-IV-System umfassend geführt wird. Wer erhält in diesem System eigentlich Leistungen?
Danke an tagesschau.de für diesen (viel zu seltenen) Hinweis. In erster Linie erhalten Unternehmen Leistungen aus dem Hartz-IV-System, das diese Unternehmen subventioniert und die die erzielten Gewinne ihrem Privatvermögen gutschreiben können. Hier ist es nicht nur die Übernahme von Lohnkosten durch Steuergelder, sondern auch die Bezahlung von Unterehmensleistungen (Fort-, Weiterbildungsmaßnahmen) mit höchst zweifelhaften Charakter. Hier ist eine wahre Hartz-IV-Industrie geschaffen worden, die zu großen Teilen völlig überflüssig ist. Vollbeschäftigung und "gerechte" Entlohnung wird es kaum noch geben. Dafür haben sich die Rahmenbedingungen viel zu sehr verändert.
Es _ist_ Zeit, über Alternativen wie z.B. das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) nachzudenken.
Alles hängt mit Allem
Alles hängt mit Allem zusammen...Globalisierung eben!
Wir doktern alle nur an einzelnen Symptomen herum. Fakt ist aber: Die Menschen sind nicht gleich und durch diese Ungleichheit gibt es immer Bewegung in und zwischen den Systemen. Des Menschen Natur kommt ihm immer wieder in die Quere und das wird sich auch niemals ändern - es ändert sich nur die jeweilige Sichtweise...
Zitat "Das geht aus einer
Zitat
"Das geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor"
Naja..., monatlich werden die Arbeitslosenzahlen veröffentlicht - selbstverständlich auch ohne Anfrage - und immerwieder gesagt dass Deutschland so gut geht. Und was alles diese Regierung schon alles erreicht hat...
Nur die Rechnung wurde ja erst auf Anfrage veröffentlich.
Gewerkschaften...
Ein Problem ist auch, das die Gewerkschaften zu nahe an den Arbeitgebern stehen, außer paar Hochglanzprospekten bekommt man von denen nix. Wenn der DGB wirklich Interesse an einem Mindestlohn hätte, würde er seine Mitglieder mal um Solidarität bitten... Aber da haben die Genossen wohl Angst etwas loszutreten!
@Hercul: Sie überschätzen die Macht des Verbrauchers
... und unterschätzen die Macht des "Systems".
Nehmen Sie zB private Briefzustellerfirmen.
Die Angestellten sind durchweg schlecht bezahlt und können allein davon nicht leben.
Gleichzeitig gehen zumindest in meiner Stadt nahezu alle Behörden und größere Firmen dazu über, ihre Post nur durch solche Firmen zustellen zu lassen.
Die Behörden sind dazu geradezu gezwungen, weil sie bei objektiv gleicher Leistung den günstigeren Anbieter wählen müssen, auch wenn der nur 3 Cent unter den preisen der Post liegt.
Ich gebe Ihnen recht wenn es um Billig-Friseure oder ähnliche Schnäppchenangebote geht, aber den Luxus des guten Gewissens muß man sich leisten können.
Denn nur wenn es der eigene Geldbeutel auch zulässt, kann man sich einen Handwerker leisten, der seine Angestellten ordentlich bezahlt oder sich vielleicht sogar noch die Mühe macht, anständig auszubilden.
Schlechte Bezahlung ist der Anfang eines Teufelskreises, dem Verbraucher gehen zunehmend die Optionen aus.
Hartz-IV-Gesetze: Mehr als 70 Milliarden Euro für Aufstocker
Filmtipp: Auf dem Deutsch-Französischen Kulturkanal Arte wurde am 2.10.2012 eine zweitelige Wirtchaftsdokumentation mit dem Titel "Der große Reibach Teil1 und dem Teil2 Der Tanz der Geier" gezeigt.
In diesem Dokumentarfilm wird unter anderem ausführlich über die menschenverachtende Politik gegenüber der Bevölkerung berichtet.
Phoenix2610, die Unbestechlichen
Aufstocker
Ihr lieben Volksvertreter,
diese Milliarden sind versteckte Subventionen an die Industrie. Ihr seit aber vom Volk gewählt, um das Volk zu vertreten, das bedeutet, auch das Volksvermögen im Sinne des Volkes zu verwalten. Ihr spielt ein sehr fahrlässiges Spiel, unsere Demokratie ist in Gefahr.
Hartz-4-Gesetze: Maehr als 70 MRD Euro..
@-energyman :
Dein Kommentar hat mir fast d.Schuhe ausgezogen .
Vielleicht kennst du den Begriff "Ausbeutung" NICHT ?
Was i.d. Agenda-2010 verankert ist,, ist pure Ausbeutung
d.d.Unternehmer , v.d. Dt. Staat legitimiert !
An sich müßte d. Ausbeutung v.d. EU-GH !
Es verletzt nicht nur d. Menschenwürde , nein verletzt
auch d. Existenzberechtigung u. viele ä.Themen .
Wie es besser geht , zeigen uns d. restl. EU m. ihren
Mindestlöhnen vor.
Ihre Herabwürdigende Art bezgl. ...." wollen nicht arbeiten... usw. , hier handelt es sich nur um eine
kleine Minderheit von O,2,3 % ! Schwund hast Du
immer, das ist eine reine Marginale !
Also , bitte etwas sachlicher argumentieren .
Nur Fakten zählen !
Polemik hilft uns nicht weiter !
Allgemein bekannt
Dennoch unbedingt Aufklärungsarbeit ist wichtig!
Die Menschen in diesen Land wissen nicht viel über diese Apokalypse in Deutschland. Mit Hilfe der Verschleierungsstatistiken wird die Realität den Bürgern vorenthalten.
Daher: Lob an die Tagesschau.
Mehr als 70 Milliarden Euro für Aufstocker
Das heißt also mit anderen Worten, die Firmen haben
70 Milliarden an Lohnkosten eingespart, die aus Steuergeldern vom Staat zugeschustert werden mussten. Da muss man sich doch als Normalbürger fragen, wer die 40 % der Bürger sind, die eine solche Politik von CDU noch unterstützen. Es ist doch ganz klar, dass Mindestlöhne eingeführt werden müssen, damit ein Vollbeschäftigter von seinem eigenen Einkommen leben bzw. eine Familie ernähren kann. Warum genießt Frau Merkel mit ihrer unternehmerfreundlichen Politik immer noch so hohes Ansehen bei den Bürgern? Diese unternehmerfreundliche Politik zeigt sich auch wieder bei der Subventionierung EEG-Umlage für viele Betriebe.
seltsam
der Erhalt dieses systems kostet 70 Mrd.
Laut paritätischem Verband gestern könnte man aber schon für 10-20 Mrd. ein System ohne schwerste Armut einzelner Betroffener haben.
Das wär ja auch schonmal was, da ist vom Lebensabend noch kein wort gefallen ...
@ 13:14 — perchta
"Wow - und wenn dann per Schuldenschnitt, Inflation, oder sonst irgendetwas, das System: "gib mit 1000€ und sieh zu, woher du sie in 10,20,30 oder vierzig Jahren wieder zurückbekommst" nicht mehr funktioniert, dann geht der Motor eben aus."
- Die Gefahr dass "der Motor ausgeht" kommt ehr von einer Schicht teurer Rentner, die nicht mal mehr den Eigenanteil Ihrer Behandlungen tragen können.
Diese werden aus dem Sozialsystem heraus finanziert werden müssen, weshalb ich ihre Argumentation vom "Schuldenschnitt, Inflation, oder sonst irgendetwas" eigentlich nur meine Aussage bestätigen sehe.
Vom privaten Reichtum der Alten geht bestimmt kein Wirtschaftssystem zugrunde, an ihrer Armut womöglich schon.
Da ist jeder Cent gut
Da ist jeder Cent gut abgelegt... doch was passiert später... das garantierte Grundeinkommen? Was können wir nur machen das unser System nicht soviele Verlierer produziert.. ich habe keine Antwort
Uns geht`s gut...
Was nur so wenig Aufstocker? Ich denke bei uns im Land der blühenden Landschaften fließt laut Politik die Milch von den Bergen, die fetten Gänse flattern uns in die immer hungrigen Münder? Habe mich gerade gekniffen und gemerkt, dass ich mich geirrt habe. Ich verwechselte die Bürgen mit den Bonzen und den nimmersatten Politikern, die sich nicht nur überall ihre Pfünde sichern, sondern auch noch auf unsere Kosten elitär leben. Naja, Wahljahr ist 2013 und wir haben die Wahl zwischen Pest und Cholera! Mal schauen, wann unsere Politiker über ihre nächste, längst überfällige Diätenerhöhung nachdenken. Obwohl ich meine, bei ihren Staturen sollten sie besser mal über eine andere Diät nachdenken - im Sinne von Umweltschutz und Vermeidung von Methangasen, die sie ständig ausstoßen!
@Eddie71
Den Artikel Auszug habe ich von der Internetseite
Firseure-Unternehmer.de Bitte erst richtig lesen bevor das Adrenalin steigt.
Wir brauchen wieder mehr linke Politik
Wie einst die Grünen brauch Deutschland heute die Linken, und wenn auch nur als Regularium.
Jahrelange Rechtsgerichtete Politik nimmt in Salamitaktik
den Ottonormalverbraucher die Luft zum atmen...
Griechenland und Afganistan sind den Deutschen Volksparteien wichtiger als das Wohlergehen der immer weiter verarmenden deutschen Bevölkerung.
Der Mindestlohn muß her und die unsozialen sogenannten 400Eurojobs müssen weg!!!
Viel erwarte ich nicht von den Linken, aber , sieht man mal von der Einführung des Dosenpfands ab, haben die Grünen auch nicht viel bewirkt.Aber sie haben ein Umdenken erreicht.
Deshalb gehen meine nächsten Stimmen auch als SPD Urgestein an die Linken....
Denn eigendlich war ich schon immer Oskar Fan!!
egal was wir wählen...
Die politiker machen uns mit ihrer Klientel politik immer ärmer.
Unterstützt endlich mal die im Lande die es am nötigsten brauchen.
Reguliert endlich die Märkte.
Stärkt den binnen Markt indem ihr den Mindestlohn für alle einführt.
Legt Banken, Versicherungen, Pharma unternehmen, Energie unternehmen, die Bahn, Börse an die Kette.
Die sollen im Wohle des Volkes arbeiten und nicht um sich die eigenen Taschen immer voller zu machen?!
Was ist aus der Idee Wohlstand für alle geworden???
@schattenkanzler
einerseits haben Sie sicher recht, ab einer bestimmten Hierarchieebene sehen Sie nur noch Nadelstreifen, egal ob Arbeitnehmer- oder Arbeitgebervertreter. Die Spitzenvertreter der AN-Verbände haben sich in den so genannten Sozialpakten einlullen lassen, jetzt erst merken Sie langsam, dass Ihnen die organisationale Basis wegbricht. Das ist aber auch der Grund warum die Gewerkschaften für Mindestlöhne sind, und zwar branchenbezogene wie auch gesetzliche Mindestgrenzen. Über Tariflöhne erreichen Sie nämlich nur noch einen Bruchteil der Arbeitnehmer, so sieht es in der Dienstleistungsbranche bspw. düster aus. 400-Euro-, Teilzeit- und Leiharbeiter lassen sich schlecht organisieren. Ich würde mir wünschen, dass die Gewerkschaften wieder mehr Konflikt wagen und sich nicht ausschließlich den vermeintlichen ökonomischen Sachzwängen beugen. Das würde auch ihr Ansehen in der Bevölkerung wieder steigen lassen. So lange Sie als Genossen der Bosse gelten, so lange droht ihnen die Marginalisierung.
@ sonderbar - Sie haben da einiges falsch verstanden
1. Also würde es sich garnichts ändern. Denn die meisten Produkte oder Dienstleistungen können sich Niedriglöhner garnicht leisten.
>> Ich meinte (logischerweise) die Allgemeinheit und nicht nur diejenigen Verbraucher, welche als Niedriglöhner bei dem betreffenden Hersteller oder Dienstleister arbeiten...
2. Ich bezweifle stark, dass Friseure, Hotels, Sicherheitsfirmen, Versandsfirmen, Reinigungsfirmen, Zeitarbeitsfirmen und und und im Ausland auswandern würden.
>> Das habe ich auch nicht gesagt. Im Gegenteil. Mein Vorschlag für schrittweise einzuführende Mindestlöhne würde diese Branchen einbeziehen.
Ihre Vorschlag ist eine Zumutung! Unternehmen die "allgemeinschädlich" agieren und keine "soziales Verhalten" kennen sollte man aus den Verkehr ziehen. Kriminelle werden nicht darum gebeten über ihr Verhalten nachzudenken
>> Unternehmen, die Niedriglöhne zahlen mögen moralisch im Abseits stehen. Sie sind aber nicht kriminell. Sie aus dem Verkehr zu ziehen wäre gesetzwidrig.
der genau falsche Weg
Welchen Anreiz gibt es, für höhere Löhne zu kämpfen, wenn der Staat niedrige Löhne aufstockt oder die Löhne gesetzlich festschreibt?
Problem: Mitarbeiter vertrauen den etablierten Gewerkschaften nicht mehr, da diese selbst durch Vetternwirtschaft und Klientelpolitik in Verruf geraten sind.
Daher bleibt nur ein nachhaltig erfolgreicher Weg für betroffene: Gründet neue Gewerkschaften, vereinigt euch und kämpft gemeinsam für angemessene Löhne! Nur Ihr könnt es. Der Staat kann es nicht.
Da werden Unternehmen
Da werden Unternehmen künstlich am Markt gehalten, obwohl diese nicht mal einen Mindestlohn zahlen könnten. Gleichzeitig verdrängen diese Untenehmen ja jedes venünftige Unternehmen mit ihren Billiglöhnen vom Markt. Der Mindestlohn muss schnellstens her und zwar am Besten zusammen mit der Bürgerversicherung. Dann sinken sogar noch die Lohnnebenkosten vieler kleiner Firmen etwas. Irgendwann haben wir dann mal wieder eine gesunde menschliche Unternehmerschaft, die nicht zu forderst auf Ausbeutung setzt und soziales Gewissen zeigt.
Wundert es uns wirklich?
Das Thema der Auftockerkosten wurde schon seit Jahren still gehalten, ich vermute auch ganz bewußt. Danke an die Linke!
Es gab doch auch in der ARD schon Dokus in der z.B. ein großes Billig-Textilunternehmen ganz bewußt im Vorstellunggespräch von einem neuen Bewerber "gefordert" hat bei der Arge aufstocken zu gehen, als Vorraussetzung das man die Stelle überhaupt bekommen kann. Das ganze hat also schon System!
Wer noch mehr nach denkt und sich mal Wahrheiten bewußt macht, wird feststellen, dass wir immer weniger Arbeit durch HighTech, also Maschinen, Roboter usw. verloren haben. Das wiederrum führt zu mehr Arbeitslosen, nun schon Jahrzehnte und die AL-Statistik wurde schön gebogen.
Hier müsste man sich entscheiden, will man ALLE Bürger mit in eine gute Zukunft nehmen oder machen wir weiter wie bisher, was leider bisher die Realität geblieben ist. Sollte man sich doch für ALLE entscheiden, muss man gerechtere Systeme für den Menschen finden, dem Schwund an Arbeit Rechnung trägt.
Dazu schweigt der Neoliberalismus
Weil sich hier die Ambivalenz im neoliberalen Entertainment entpuppt:
Vehement gegen Mindestlöhne sein, im Gegenzug aber die hohen Sozialausgaben kritisieren.
Altersarmut in Abrede stellen und wenn sie dann um sich greift den Hinweis geben: "Da hätten sie private Vorsorge treffen müssen".
@>Schattenkanzler (13:36): Die Hartz IV Gesetze sind gegen den Willen der Gewerkschaften eingeführt worden und hatten in der Folge zum Bruch zwischen ihnen und der SPD geführt. Die Forderung nach Mindestlöhnen ist aus der vorhersehbaren Entwicklung dieser Politik als eine Gegenmaßnahme entstanden.
Anstatt hier den Fehler bei den Gewerkschaften zu suchen, wie wäre es mal, bei der kommenden Bundestagswahl die Kreuzchen auf dem Stimmzettel nicht immer dort wie üblich zu machen?
Die Mähr vom "Jobwunder"
Letztlich zeigt es sich überdeutlich:
Wir Steuerzahler finanzieren fragwürdige Geschäftsmodelle und subentionieren "Unternehmer" die letztlich uns alle Abzocken.
Jobwunder? Eher Abzocke auf Kosten der Allgemeinheit. Und nocheinmal: die wenigsten Jobs sind in Gefahr, wenn man vernüftige Löhne zahlen würde! Echte Jobs schon gleich garnicht.
@DerGolem
"Ich meinte (logischerweise) die Allgemeinheit"
Die "Allgemeinheit" hat in den letzten 7 Jahre ca. 70 Milliarden Euro dafür bezahlt. Da würde es sich nichts ändern wenn man anstatt Subventionen höhere Preise bezahlt.
"Mein Vorschlag für schrittweise einzuführende Mindestlöhne würde diese Branchen einbeziehen."
Bei Reinigung und Zeitarbeit gibt es bereits Mindestlöhne. Und wir sehen wohin solche "Mindestlöhne" hinführen.
" Unternehmen, die Niedriglöhne zahlen mögen moralisch im Abseits stehen. Sie sind aber nicht kriminell. Sie aus dem Verkehr zu ziehen wäre gesetzwidrig."
Ohne Gesetzt kein Verstoß! Daher ist es hier der Gesetzgeber gefragt.
Früher waren z.B. Diskriminierung oder gar Sklaverei auch nicht gesetzwidrig.
Wenn das so weiter geht wird aus
Kapitalismus der Kommunismus.
Ein Unternehmer produziert, verkauft sein Produkt und den Lohn bezahlt der Staat, also alle.
Da nun der Staat den Lohn bezahlt hätte er auch ein Recht zu bestimmen Was produziert wird und zu welchem Preis verkauft wird, sonst stellt er seine Lohnzahlungen ein. Also muss ein Jahresplan erstellt werden.
Kommt mir sehr bekannt vor.
@unbekannt4U
Sie wollen doch nicht wirklich sagen, dass das auf Alle Empfänger zutrifft? Schwarze Schafe wird es immer geben, sei´s ein Politiker der schwarz Schmiergelder bekommt oder ein Harzt IV Empfänger der nebenbei irgendwas macht. Aber 99,9% halten sich an die Gesetze.
Da fragen sie sich...
...warum in Deutschland die Geburtenrate sinkt...
1. Wird jede 2. Ehe geschieden!
2.. Man von Teilzeitarbeit (alleinerziehend) und Mindestlohn (zu lange draußen) nicht leben kann!
3. Die Rente somit mal nicht reicht!
4. Als Frau eh schon mal weniger verdient als der Mann!
5. Nicht aufstockt, da es einem den Stolz kostet und eigentlich das Geld reichen würde, wenn man (Frau) den gleichen Stundenlohn für gleiche Arbeit bekommen würde!
6. Es keine bezahlbaren Wohnungen gibt! (Sowie Kitas)
7. Man seinen Kindern nichts bieten kann! Und somit das Ziel nicht erreicht wird, ein stabiles und sorgenfreies Umfeld zu schaffen!
Also, wenn man als Frau ein bisschen verstand im Kopf hat, lässt man es mit dem Kinderkriegen! Ich hoffe darauf, dass man für seine Arbeit fair bezahlt wird und davon als Mutter jetzt und in der Rente leben kann! Ohne auf Steuergelder angewiesen zu sein und somit selbstbewusst sagen kann, ich habe Kinder, bin alleine und dass ist auch gut so!
Zuverdienst bei HarzIV
Es gibt mehrere HartzIV Empfänger die mehr "verdienen" als ich. Diese sind im Internet beschäftigt mit spielen.
Manche "verdienen" dort (selbstverständlich schwarz) mehrere tausend Euro pro Monat. Also steuer- und sozialversicherungsfrei und beantragen auch noch Wohngeld. Z.B auch die HartzIV Mädels die in den verschiedene Sauna-Clubs arbeiten und dort pro Abend bis zu tausend Euro steuerfrei "verdienen".
Unser "System" lässt dies (leider) zu.
Die Regierung tut hiergegen gar nichts, soweit mir bekannt.
Insgesamt ist die Kontrolle sehr mangelhaft und wir, die legal arbeiten, müssen dies bezahlen.
Für mich gilt immer noch: für nichts gibt es nichts, ausser Du kannst nichts dafür wegen Krankheit oder Unfall.
Ich habe immer legal gearbeitet weil ich auch arbeiten WOLLTE. Jetzt bin ich (leider) pensioniert, möchte aber immer noch arbeiten, wird aber nirgendwo mehr arbeit bekommen weil ich "zu Alt" bin.
Zuverdienst bei HarzIV
Bester "Draine": 99,9%? Sie sind ein Optimist.
erstaunlich
wie wenig reflektiert hier kommentiert wird ...
1) Weder Friseursalons noch Gartenbaubetriebe gehören zu den millionengewinnmachenden Unternehmen in De - die meisten Inhaber solcher Betriebe haben am Ende des Monats netto kaum mehr als ihre Angestellten.
2) Die gesamte Dienstleistungsbranche - und dort sind die meisten "Aufstocker" beschäftigt - hat nur marginale Gewinnmargen - natürlich kann man dort gesetzliche Mindestlöhne jenseits der 15 Euro / h einführen - mit der Konsequenz, dass diese Unternehmen reihum Pleite gehen, weil kein Verbraucher die Dienstleistung bezahlen will / kann. Beispiel Gastronomie - wenn die Pizza plötzlich statt 15 Euro 30 Euro kostet, dann geht man halt 2 mal weniger zum Lieblingsitaliener an der Ecke - und nach einem Jahr ist er samt Personal vom Markt verschwunden. Und alle Angestellten inklusive Pizzeriabetreiber sind dann zu 100% Empfänger von Leistungen aus der Sozialkasse!
Na super, bald wird bestraft wer Qualifiziert ist
Zitat: "Löhne, die bei Vollzeitarbeit nicht zum Leben reichten, müssten unter Strafe gestellt werden."
Ob ein Lohn zum Leben reicht, hängt davon ab, was man tut. Anstatt so einen Quatsch wie Mindestlöhne einzuführen, wäre es erst mal wichtig, daß die Arbeitslosigkeit gegen Null geht.
Menschen die eine ordentliche Ausbildung haben, werden wohl mit ihrem Gehalt auskommen. Warum werden von den Linken nicht auch mal Anforderungen an die Menschen gestellt, die transferleistungen haben wollen. Mindestlohn ist nämlich nichts anderes ein eine Wettbewerbsverzerrung/Transferleistung.
Eine Bildungspflicht wäre sinnvoller. Niedriglöhne werden doch wohl nur in Bereichen gezahlt, für die man so gut wie keine Ausbildung braucht. Wenn der Wettbewerb dann so groß wird. Wenn die Löhne dann sinken liegt das nich an Ausbeutung oder Ungerechtigkeit, sondern daran, daß die Menschen sich Beruflich bewegen müssen, raus aus der einfachen Arbeit.
@Hercul: Schon mal darüber nachgedacht,...
...dass der "Verbraucher" vielleicht eben jener ist, der aufstocken muss, um einigermaßen über die Runden zu kommen?
Sie verwechseln Ursache und Wirkung. Es waren nicht die "Verbraucher", die Lohndumping, die Hartz-Gesetzgebung und die Verwässerung der Rechte der Arbeitnehmer über Jahrzehnte forciert haben, sondern große Unternehmen, Interessenverbände und Lobbyisten.
"Geiz ist geil" fing erst an, nachdem die Lohnsubventionen in Kraft getreten sind. Erst dann haben sich die oh so risikofreudigen "Leistungsträger" unserer Gesellschaft getraut, einen Preiskampf um den letzten Cent loszutreten.
@unbekannt4u
Wen Sie jetzt in Rente sind, haben Sie die Verwerfungen auf dem sogenannten Arbeitsmarkt in den letzten zehn Jahren wahrscheinlich nicht am eigenen Leib gespürt.
Meine Altersgenossen (40+) sind davon bereits stark getroffen.
Frauen verdienen sowieso schon 16% weniger.
Betroffen heißt für mich - immer schlechtere Aussichten auf eine Vollzeitstelle, immer weniger Verdienst, immer weniger berufliche Perspektive.
Ihre Generation kannte dagegen lange ein "immer mehr".
Der dritte Job meiner Frau ist im öffentlichen Dienst (leider nur 6 St. in der Woche), aber da gibt es sogar heute noch ein 13. Monatsgehalt.
In ihrem ersten und zweiten Job hingegen gab es seit mittlerweile 9 Jahren nicht mal 1% Lohnsteigerung.
So sieht die Realität aus.
Und bevor Sie von Niedrigqualifikation sprechen - meine Frau hat ein EInser-Diplom mit Auszeichnung und arbeitet in ihrem Beruf an einer deutschen Universität.
Leider werden in D. zuviele Vorurteile gepflegt von Leuten, die es besser wissen sollten.
Kapitalismus auf Staatskosten
Das nenn ich mal ein Wirtschaftsförderprogramm!!!
Jetzt wissen wenigstens die meisten warum es unserer Wirtschaft so gut geht, und wir den ganzen Rest in Europa mit unseren Titelverteidigungen der Exportweltmeisterschaft auffressen.
DU BIST DEUTSCHLAND!
Gar kein Job ...
... denn man sieht ja, zu welchen Verwerfungen im In- und Ausland die Lohndumpingpolitik geführt hat.
Wir sind umgeben von Ländern, die jetzt ebenfalls Sozialleistungen, öffentliche Infrastruktur und Investitionen abbauen sollen.
Unsere Bundesregierung fordert dies sogar vehement.
Konsequent zuende gedacht, wird Europa von Billiglöhnern wie in China bevölkert sein sowie mit einem Heer von Armen.
Demgegenüber steht dann eine Handvoll Superreicher.
Die Vermögensverteilung, die Einkommensverteilung sowie die Einkommensentwicklung belegen dies auch ausnahmslos.
Auch gut ausgebildete Fachkräfte werden davon betroffen sein.
Denn nur das noch bestehende Arbeitsrecht und die Tarifbindungen begründen die gute Bezahlung, und verhindern, dass Fachkräfte in die Armut abdriften, wenn sie mal krank werden oder ihre QUalifikation nicht mehr gefragt ist.
Wenn eine Fachkraft ihren Job verliert, ist der Weg in die Armut schon jetzt kurz!
Ganz einfach !
Mindestlöhne müssen her !
Fertig !
Welche Qualifizierung
Bitte erst überlegen und dann einen Text sinnvoll darlegen , denn es gibt genug sehr gute Qialifizierte unter den Arbeitslosen bzw. denen die Aufstocken müssen , da durch Arbeitslosigkeit vielen bei der zweiten Ablehnung einer neuen Arbeit , mit Kürzungen gedroht wird , also arbeiten dann viele für Hungerlohn .
Er sollte sich auch mal in den neien Bundesländern umschauen , wo in der Regel im Handwerk nie mehr als 11,80 € gezahlt werden , und das aber eben nur , wer bereit ist auch an Sonnabenden zu arbeiten .
Klar gibt es auch viele die nichts gelernt hatten , bzw. nicht den Beruf den sie wollten ,erlernt haben .Wer bitte schön , wenn es nicht anders geht macht dann eben auch solche Arbeiten , wo man angeblich nichts lernen muss , bestimmt nicht die die nich richtig arbeiten wollen , unter den Aufstockern zählen aber auch viele Einzelunternehmen , die der Staat ja so hervorragend fördert , die aber nicht wissen wie eine Firma geleitet wird .
Billiglöhne subventionieren.
Das zeigt doch wieder ganz deutlich, dass mit dieser Hartz4-Regelung Billiglöhne gefördert werden!
Diese Regelung schafft Armut bei den Arbeitern und belohnt die Arbeitgeber, die diese Hungerlöhne zahlen!
Völlig richtige Anfrage der Linken.
@ de_imausland
Das stimmt so nicht, da Lohnerhöhungen ja auch zu einer Erhöhung der Nachfrage führen.
Die Vorstellung, durch Lohnzurückhaltung gegenüber des Produktivitätszuwachses könne man Arbeitsplätze schaffen, ist der große Irrtum.
Man könnte hier einwenden, man hätte dadurch in den letzten 15 Jahren tatsächlich Arbeitsplätze geschaffen.
Jedoch wurden diese nur über den Export geschaffen.
Anhand der Eurokrise kann man sehen, dass solch ein Wirtschaftsmodell nicht zukunftsfähig sein kann und immer auf Kosten anderer Länder geht.
@ b_m
Wenn es Mindestlöhne gäbe, dann hätten wir diesen Subventionsskandal nicht. Aufstocken ist die einzige Wettbewerbsverzerrung, die ich in diesem Zusammenhang erkennen kann.
Ausbildung ist natürlich wichtig, aber nicht jede Arbeit setzt eine akademische Laufbahn voraus.
Soll Handwerk, Straßenreinigung, Kellnern, etc. in Zukunft an Universitäten studiert werden müssen?
Wenn man einer Vollzeitbeschäftigung nachgeht, die sowohl notwendig als auch anspruchsvoll ist, egal ob körperlich oder geistig, dann sollte diese auch anständig bezahlt werden, und zwar so, dass man davon leben und möglichst auch eine Familie ernähren kann, so wie es z.g.T. vor etwa 20 Jahren noch der Normalfall war.
Und es ist mitnichten ein Problem der Bildung, dass dies heutzutage in vielen Berufszweigen nicht mehr möglich ist.
Ein gesetzlicher Mindestlohn ist absolut notwendig.
Wer trägt die Schuld - Politik oder Verbraucher ?
In vielen Beiträgen geht es um die Frage wer an der Misere Schuld ist.
Die liegt aber auf beiden Seiten.
Auf der Seite der Politiker, da diese sich nicht mit Nachdruck für einen Mindestlohn einsetzen, mittlerweile haben die Grünen auch mitregiert und man konnte sehen was aus vielen ihrer Forderungen geworden ist die sie dann nichtmal ansatzweise umgesetzt haben.
Der Verbraucher trägt natürlich auch Schuld. Zum einen weil er immer wieder dieselben Parteien wählt die hier nicht aktiv werden.
Zum anderen weil es schon einen gewissen Egoismus gibt, keiner setzt sich für Mindestlöhne eines anderen ein, bei Streiks wird oft wenig Verständnis gezeigt. Und viele Billigflüge müssen auch nicht unbedingt sein. Wir können schon geballten Volkswillen zeigen wenn wir wollen, und schon ist die CDU plötzlich gegen Atomstrom, was eigentlich undenkbar war, aber wenn etwas völlig gegen den Volkswillen ist kann man es auch ändern.
Indem man zB seine Stimme davon abhängig macht.
70 Milliarden Wirtschaftssubventionen....
Nicht vergessen: die 70 Milliarden sind versteckte Wirtschaftssubventionen, denn sie erlauben den Firmen, Löhne zu bezahlen, die unter dem Existenzminimum liegen.
Schöne neue Welt...
ag.
Jetzt bin ich ja mal gespannt
welche großen Unternehmen hier Lohndumping betreiben. Ich habe Einblick in solche Firmen und entdecke Lohndumping mehr bei kleineren und mittelständischen Unternehmen, was die Sache allerdings nicht besser macht. Die wirkliche Ursache ist die Globalisierung und der damit verbundene Wettbewerb, der einen Druck auf die Kostenseite ausübt. Nicht zu vergessen der Gott des Stakeholder Value, der die Weltwirtschaft huldigt. Dadurch werden Entwicklungsländer ausgenutzt und ebenfalls die Hiesigen Arbeitnehmer. Da wir Bürger auch ständig mehr vom Kuchen abhaben wollen, denn Geiz ist geil und Ellbogen sind in, wirken wir selbst daran mit.
Jetzt würde ich gerne wissen
welche großen Unternehmen hier Lohndumping betreiben. Ich habe Einblick in solche Firmen und entdecke Lohndumping mehr bei kleineren und mittelständischen Unternehmen, was die Sache allerdings nicht besser macht. Die wirkliche Ursache ist die Globalisierung und der damit verbundene Wettbewerb, der einen Druck auf die Kostenseite ausübt. Nicht zu vergessen der Gott des Stakeholder Value, der die Weltwirtschaft huldigt. Dadurch werden Entwicklungsländer ausgenutzt und ebenfalls die Hiesigen Arbeitnehmer. Da wir Bürger auch ständig mehr vom Kuchen abhaben wollen, denn Geiz ist geil und Ellbogen sind in, wirken wir selbst daran mit.
" Menschen die eine
" Menschen die eine ordentliche Ausbildung haben, werden wohl mit ihrem Gehalt auskommen. "
- Qualifikation unterliegt ebenso Angebot und Nachfrage, nur weil hohe Qulifikation viel kostet, ist sie nicht automatischer gefragt, siehe Dr. phil. oder Architekt, um mal das gängiste zu nennen.
Ein flexibler Arbeitsmarkt ist für hochqualifizierte unabdingbar, diese müssen in der Lage sein bei Nachfrageflaute in anderen Berufen zu jobben, ohne dass das der Eintritt in eine fortwährende Armut ist.
Wir haben massiv hochgebildetes Personal in unpassenden Jobs, teils sogar im Niedriglohnsektor. Unsere Hausfrauen und Mütter haben sehr oft (die besseren) Universitätsabschlüsse.
Bildung ist doch kein arbeitsmarkt-voodoo-zauber!
@ 15:42 — b_m
wenn Sie eine Entlohnung von Qualifizierten im Blick haben, bei der ein etwaiger Mindestlohn zu einer Relativierung des Einkommensvorteils gegenüber weniger Qualifizierten führt, so verstehe ich ihren Einwand. Ich persönlich halte das für weit hergeholt.
70 Milliarden Euro die unsere Unternehmer gespart haben
Der Plan ging auf, die Unternehmer lassen die Champagne Korken Fliegen.
Herzlichen Glückwunsch an die Unternehmer, die Regierung und wir die Arbeitnehmer sind die Dummen.
@22. Dezember 2012 - 16:05 — Hackworth
Mindestlöhne und Flächentarife haben aber einen Problem. Damit die Löhne steigen können, müßten auch die Preise steigen. Das hat aber zur Folge, daß bei 0,5% Zinsen auf dem Sparbuch und einer deutlich höheren Inflation die Menschen enteignet werden, die gespart haben. Auf der anderen Seite gewinnen die Menschen, die z.B. Immobilien auf Pump gekauft haben.
Und wenn einfache Arbeiten besser bezahlt werden, was werden denn dann wohl die Ärzte machen? Streiken, denn sie wollen ihren Vorsprung nicht aufgeben.
Wo soll das ganze also hinführen. Die einzig fairen Löhne sind die, die sich aufgrund von Angebot und Nachfrage ergeben. Gäbe es z.B. mehr Ärzte und weniger Lagerarbeiter, würden die Lagerarbeiter mehr verdienen und das Gesundheitswesen würde billiger. Das wäre Inflationsneutral. Die Menschen müssen nicht zwingend eine akademische Ausbildung machen, aber sie müssen sich von den einfachen Berufen wegorientieren und den Wettbewerb in andere Bereiche der Wirtschaft verschieben.
Kreislauf
Irgendwie ist es doch immer der gleiche Kreislauf, den niemand durchbrechen will oder kann. Wir wollen zum Beispiel bei Internet-Versendern möglichst billig einkaufen und erwarten dafür auch noch einen personalintensiven Service, etwa für 24-Stunden-Lieferungen. Auf der anderen Seite sind wir entsetzt, dass die Mitarbeiter so schlecht bezahlt werden.
Das Absurde ist, dass wir über die ergänzenden Leistungen indirekt doch wieder bezahlen.
Eine einfache Lösung gibt es dafür wohl nicht.
Zwangssubvention durch die Vollbeschäftigungsphantasie
Tolle neue Ordnung das mit den Menschen als Ware und so habe ich nun verstanden aber warum haben wir nun auch noch Respekt zu haben vor den Menschen die diese Entwicklung mit Bravour vorantreiben?
Es wird Zeit das der Kapitalismus dem dieses Schema laut seinen Verfechtern innewohnt reformiert wird und jedem Menschen die gleiche Achtung entgegenbringt. Denn nur weil 5% gewissenloser mit ihren Möglichkeiten agieren sollten wir nicht alle so handeln und denken. Wir dürfen diesen keine Möglichkeiten bieten alles zu ihrem Eigennutz zu kanalisieren und uns gegeneinander auszuspielen. Nur wenn alle begreifen das Geld nicht alles ist und die Menschen mehr sind als Arbeitnehmer dann wird alles gut. Wir müssen endlich die wählen die Reformen ermöglichen und so die Möglichkeit schaffen Neues zu beginnen. Es kann schon sein das nicht alles klappt ist aber besser als offenen Auges ins Messer zu rennen.
Das ist falsch ...
.
@ClausH
"Das Absurde ist, dass wir über die ergänzenden Leistungen indirekt doch wieder bezahlen.
Eine einfache Lösung gibt es dafür wohl nicht."
Die einfache, richtige und soziale Lösung ist, daß der Arbeitgeber einen gerechten und der Leistung angemessenen Lohn auszahlt, einschließlich der zugehörigen Sozialleistungen. Das schmälert seinen Gewinn. Na und ?
Gewinn soll er - auch nach den Gesetzen des Marktes - dadurch erzielen, daß er die Leistungsfähigkeit seiner Mitarbeiter gewinnbringend einsetzt. Gewinne durch Abschöpfung sozialer Leistungen zu erwirtschaften (was man gewöhnlich den "Drückebergern" zuschreibt), ist asozial und im Prinzip kennzeichnend für einen unfähigen Unternehmer!
Daß ihm die Klientelpolitik der rosa-grünen Schröderregierung gerade das im Extrem ermöglicht hat, ist kennzeichnend für die unternehmerischen "Qualitäten" des Genossen der Bosse.
Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz
@22. Dezember 2012 - 16:42 — ClausH
Volle zustimming von meiner Seite.
Aber was soll denn nun den Unterschied ausmachen.
Sind die Löhne niedrig, sind die Preise niedrig.
Sind die Löhne hoch, sind die Preise hoch.
Für unsere Arbeit bekommen wird in beiden Fällen die gleiche Menge an Produkten für die gleiche Menge Arbeit, nur die Zahlen sind anders.
Die Lebensqualität hängt nicht von der absoluten Höhe der Löhne ab, sondern davon, wieviel wir in relation zu anderen Mitmenschen haben. Somit ist der Mindestlohn völlig fehl am Platz.
Grundsätzlich bin ich ja bereit Menschen in Not zu helfen, aber was mir gegen die Strich geht ist, daß Menschen beleidigt sind, wenn sie für 6Euro/Std arbeiten sollen (ca 1050 Euro/Monat), der Steuerzahler aber Arbeitslosen für nichtstun HarzIV Sätze zahlen sollen.
Also besser Aufstocken als Mindestlöhne und noch mehr Arbeitslose, die Geld für Nichtstun bekommen bei gleichzeitig steigenden Preisen.
Bitte unterscheiden.
Sicherlich gibt es, meist kleine, Unternehmen, welche sich keine Durchschnittslöhne leisten können, weil sonst ihre Existenz gefährdet ist. Es gibt aber auch genügend erfolgreiche Betriebe, welche mit ihren Megagewinnen lieber ihre gierigen Manager und Aktionäre bedienen, anstatt die Arbeitnehmer anständig zu bezahlen. Die Politik subventioniert diese Missstände auch noch. Das völlig entartete Börsentreiben ist doch das Problem, deshalb muss die Politik dem ein Ende setzen, sonst kommt es über kurz oder lang zu sozialen Unruhen.
@b_m
"Mindestlohn ist nämlich nichts anderes ein eine Wettbewerbsverzerrung/Transferleistung."
Und die Aufstockung durch Hartz4 ist das nicht???
"Niedriglöhne werden doch wohl nur in Bereichen gezahlt, für die man so gut wie keine Ausbildung braucht."
Das ist nicht wahr. In der Uni usw. bekommt man häufig auch nur einen schlecht bezahlten Job. Bei der Qualifikation sind das ebenfalls Niedriglöhne. Und selbst mit Top-Ausbildung hat man immer noch keinen Arbeitsplatz sicher. Dann muss man ebenfalls Niedriglöhne in Kauf nehmen.
@ms1963 - Lohndumping in Unternehmen
'Jetzt würde ich gerne wissen
welche großen Unternehmen hier Lohndumping betreiben'
Bei vielen grossen Unternehmen ist es mittlerweile gängig sogar eine eigene Zeitarbeitsfirma zu haben eben damit man den eigenen Angestellten keine Haustarife mehr zahlen muss.
Ein Beispiel wäre die Telekom, die nicht nur ihre eigene Zeitarbeitsfirma hat sondern auch ziemlich viel outsourcst, oft an Unternehmen die dann wirklich Hungerlöhne zahlen. Hier sind die Probleme aber hausgemacht, die Organisation des Unternehmens ist eine einzige Katastrophe, Abteilungen werden permanent von einem Standort zum nächsten geschoben, was auch mit ein Grund ist wieso der Service so schlecht ist.
Und wenn die Lufthansa mit ihrer Billigairline startet werden sie dazu sicherlich auch auf eigenes Zeitarbeitspersonal zurückgreifen. Nicht wenn es schlecht läuft, es wird schon von vorherein so kalkuliert.
Die Millionen für die Manager sind ja auch drin, hier wird nie gespart. Egal wie schlecht das Management ist.
Weniger Hysterie
Es gibt wenige die gar nicht arbeiten wollen und auch wenige Ausbeuterunternehmer.
Das Leute nicht von Ihrem Lohn leben koennen geht nicht. Ebenso geht aber nicht, dass hysterische Linke alle Unternehmer als Ausbeuter bezeichnen. Als Unternehmer haben Sie genauso wie als Privatmensch eine Menge Steuer zu bezahlen, dann die Angestellten, Rechnungen usw. die Bank geht einem auf den Keks.
Mein "Gehalt" liegt momentan bei 1800 monatlich ohne Leute mit Minijobs und 1 Eurojobs zu bezahlen.
Im Binnenmarkt waere ein Mindestlohn ja auch kein Problem, da es jeder zahlen muss. Wir sind kein Exportunternehmen.
Das Problem sind die Geizhaelse, die schwaebische Hausfrau. Geld ist wie Blut, wenn es nicht fliesst geht die Wirtschaft kaputt. Wer OHNE NOT spart ist der Egoist an dem die Weltwirtschaft leidet.
Der Sparer ohne not ist das wirkliche Uebel. Er zwingt das System in die Abwaertsspirale. Das geht ne Weile gut, solange man noch Rationalisieren und effektiver machen kann.
@22. Dezember 2012 - 17:08 — Dr.Kawasaki
Sicher ist Qualifikation keine Jobgarantie, aber sie verbessert die Situation doch ungemein.
"Und die Aufstockung durch Hartz4 ist das nicht???"
Nehmen wird an, es gäbe die Auftockung nicht? Was wäre warscheinlicher?
Steigende Löhne oder mehr Arbeitslose, die dann komplett Solzialleistungen beziehen würden?
Im übrigen: Ist das gesamte Sozialsystem nicht eine einzige Subvention? Gäbe es keine Sozialhilfe, müßten die Menschen arbeiten gehen, egal wie wenig sie dafür bekämen. Dann könnte niemand sagen, "Ne, für so wenig Geld geh ich nicht arbeiten".
Es gibt keine gerechten Löhne. Oder wäre es gerecht, wenn zwei Menschen das gleiche Verdienen würden, obwohl sie völlig unterschiedliche Leistung erbringen? Wohl kaum.
Wer mehr verdienen will muß sich stärker am Kunden orientieren, denn der bestimmt, was ihm eine Leistung/Produkt Wert ist. Nur wer keine Konkurrenz hat, kann den Spieß umdrehen.
Weshalb Mindestlohn totaler Quatsch ist
- Natürlich werden höhere Arbeitskosten auf die Produkte umgelegt, die dann teurer werden.
- Natürlich wird der Rationalisierungdruck bei gestiegenen Arbeitskosten noch höher.
- Es wird dann noch weniger eingestellt/mehr entlassen.
- Schaut mal nach Spanien z.B., die haben den Mindestlohn. Jugendarbeitslosigkeit 50 %. Wollt ihr das?
- Ehrlich gesagt ist mir lieber wenn die Leute arbeiten als wenn sie ganz zu Hause bleiben.
- Insgesamt bin ich der Meinung, der Staat sollte sich etwas mehr zurückziehen. Wir sind doch langsam dabei, den Kommunismus wieder einzuführen: Alles wird erstmal eingesammelt und umverteilt. Mein Eindruck ist, dass sich da einige Wenige die Taschen vollmachen und der Rest immer mehr zu demotivitierten Melkkühen degradiert wird. Der Brotkorb könnte ruhig etwas höher hängen. Nicht den Leuten alles wegnehmen, dann wird auch investiert.
Der Fall der Mauer hat ihren Preis
Und der wird immer höher. Herr Kohl hat es gewußt und die Mehrheit wollte Herrn Lafontain im Rausch nicht zuhören. Die Rechnung wird so ausgehen, teilen,teilen und nochmals teilen. Bis alle in Europa auf dem selben Level sind. Oder wie habt ihr euch einen sozialen Frieden innerhalb einer Gemeinschaft vorgestellt? Der selbe Standard innerhalb der EU ist das Ziel. Wie haben mehr, also müssen wir mehr abgeben.
@22. Dezember 2012 - 17:23 — DerDoktor
"Der Sparer ohne not ist das wirkliche Uebel. Er zwingt das System in die Abwaertsspirale. Das geht ne Weile gut, solange man noch Rationalisieren und effektiver machen kann."
Ich glaube, da liegt ein Denkfehler vor. Nähmen wir mal an, es dürfte nicht gespart werden. Wie wollen sie dann Häuser, Wohnungen oder Autos bezahlen?
Wenn niemand spart, dann gibt's auch niemandem, von dem man einen Kredit bekommen kann. Wo soll also das Geld für das Haus/Auto herkommen. Ein Monatslohn allein wird wohl nicht reichen?
Bei großen Anschaffungen muß immer einer in Vorleistung treten. Und wer spart macht nichts anderes, als in Vorleistung zu treten.
Lohn-Klippe
Mit Blick auf die möglichen Schlüsse:
Mindestlohn ist ökonomisch gefährlich, aber so wie es aussieht dauerhaft nur durch eine bessere Bezahlung der Arbeitnehmer zu vermeiden.
Das kann man in Anlehnung an Amerika vllt als "Lohn-Klippe" bezeichnen.
Die 737Euro sind pro
Die 737Euro sind pro Haushalt! Haushalte mit Kindern kommen insgesamt auf einen Bedarfsanspruch, der oft unter den real gezahlten Löhnen liegt, speziell bei einem Verdiener. Letztlich kommen die ganzen Verwerfungen nur durch Umverteilung zustande. Es gibt einen Arbeitsmarkt. Nachfrage für best. Qualifikatio hoch = hoher Preis. Nachfrage niedrig = niedriger Preis. Die ganze Fummelei führt ja dazu, dass man anderen etwas wegnimmt und eigentlich einen falschen Anreiz (Bestrafung dessen der die richtige Qualifikation hat und Belohnung der geringer Qualifizierten durchführt). Vielleicht (?) sozial (langfristig auch das nicht!), auf jeden Fall aber kontraproduktiv.
-Der Doktor-
Infolge der großen Umverteilung von unten nach oben besitzt ein kleiner Prozentteil riesige Geldmassen, welche dem normalen Wirtschaftskreislauf fehlen. Hier liegt das Problem und nicht bei der schwäbischen Hausfrau.
-Backgroundscan-
Sie irren. Auch wenn Deutschland an andere Länder Geld abgeben muss, profitieren dort nicht die Bürger sondern nur die Bankster, Spekulanten und Superreiche. Wenn das so weitergeht werden in jedem Euroland die Bürger verarmen, Deutschland kommt auch noch dran.
Auch die GEIZ ist GEIL -Gesellschaft
hat zu diesem Lohnniveau geführt. Ob man es wahrhaben will oder nicht.
Andererseits bin ich aber gezwungen mit einem niedrigem Lohn gezwungen möglichst billig einzukaufen.
Und noch eines kommt hinzu.
Durch die geringen Löhne -weniger Steuereinnahmen- geht auch das Gemeinwesen kaputt.
Wer wirklich etwas gegen
Wer wirklich etwas gegen Armut tun will, der muß den Menschen helfen am Wettbewerb teilzunehmen.
Dazu gehört aber auch die Einsicht, daß Arbeit nicht gleich Arbeit ist. Gerade wer wenig verdient sollte bestrebt sein den Beruf zu wechseln und nicht nur den Arbeitgeber.
Es gibt viele Unternehmen, die selbst ohne Tarifvertrag und ohne Betriebsrat freiwillig ordentliche Löhne zahlen. Ja tatsächlich, die gibt's. Allerdings gibt's das dann doch nicht zum Nulltarif, denn von den Mitarbeitern wird auch einiges Erwartet. In der Regel eigenständiges und eigenverantwortliches Arbeiten. Und natürlich sind es Branchen, die keine Probleme haben, ihre Produkte zu verkaufen.
Somit dürfte die Hauptursache für Armut also nicht im Kapitalismus zu suchen sein, sondern vielmehr in der fehlenden bzw. viel zu langsammen Anpassung an Veränderungen in der Wirtschaftswelt.
@DerGolem - 22. Dezember 2012 - 14:33
Sie schreiben: "Unternehmen, die Niedriglöhne zahlen mögen moralisch im Abseits stehen. Sie sind aber nicht kriminell. Sie aus dem Verkehr zu ziehen wäre gesetzwidrig."
1. Viele Unternehmen, die Niedriglöhne zahlen, stehen moralisch im Abseits. Und zwar insbesondere deshalb. weil sie die "Verabredung" beim Wiederaufbau Deutschlands nach dem Kriege vergessen haben: Wohlstand für ALLE.
2. Viele Unternehmen, die Niedriglöhne zahlen, sind zwar nicht kriminell. Sie sind es aber nur deshalb nicht, weil die Merkel-Regierung kein Gesetz zu Stande bringt (oder bringen will?), das unmoralische Niedriglöhne ausschließt. Sie 2013 durch Abwahl aus dem Verkehr zu ziehen, wäre daher ein Gesetz der Vernunft.
@22. Dezember 2012 - 17:58 — cyclist
Es gibt keine Geiz ist Geil Mentalität. Es liegt in der Natur des Menschen, daß er möglichst viel Gegenwert für seine eigene Arbeit haben möchte.
"Andererseits bin ich aber gezwungen mit einem niedrigem Lohn gezwungen möglichst billig einzukaufen."
Wenn jemand, der mehr verdient als sie für die gleiche Ware mehr bezahlen soll, welchen Sinn soll es dann noch machen Produktiver zu sein? Man engagiert sich ja gerade darum im Beruf, weil man besser darstehen möchte als andere. Im übrigen, was nützt ihnen ein höherer Lohn, wenn alles dadurch teuer wird?
@22. Dezember 2012 - 18:05 — odoaker
Wohlstand für ALLE.
Von nichts kommt nicht. Zuerst müßte man darüber nachdenken, was Wohlstand überhaupt bedeutet. Dann wie man ihn erreichen kann. Auf jeden Fall kann niemand erwarten, daß andere für ihren Wohlstand arbeiten. Das muß schon jeder selber tun.
b_m
Zitat, was nutzt ihnen ein höherer Lohn, wenn alles dadurch teuerer wird?
Frage, was nutzt ihnen ein geringer Lohn, wenn sie davon nicht mehr leben können?
Glauben sie wirklich, dass es nur die Löhne sind, die alles verteuern.
Oder kann es auch sein, dass einige wenige immer mehr wollen und dadurch die Löhne senken?
Den Politikern sei dank.
Backgroundscan
So ist es.
Gut erkannt.
Sozialleistungen als staatliche Subventionen für Kapitaleigner
Unternehmen werfen dem Staat Arbeitnehmer mit Hungerlöhnen vor die Füße zur staatlichen Subventionierung, nicht etwa, weil es dem Unternehmen schlecht geht, sondern weil die Produktivitätssteigerung allein in die Renditen der Aktionäre oder der Gesellschafter wandern soll. Früher wurden Arbeitnehmer an den Gewinnen angemessen beteiligt.
Kurzarbeitergeld: der Staat übernimmt Lohnkosten, wenn Rezession herrscht. Gewinne werden in guten Zeiten kapitalisiert. Wie wäre es mit einer zeitlich begrenzten steuerlichen Beteiligung aller Unternehmen an der Refinanzierung des Kurzarbeitergeldes in Boomzeiten, um die Kasse wieder aufzufüllen?
Wohngeld: der Staat ermöglicht überteuerte Mieten, das Geld wandert schnurstracks in die Taschen der Immobilienbesitzer.
Sozialleistungen sind nicht nur zum Nutzen der Antragssteller, sondern oft zum Nutzen der wirtschaftlich Gutgestellten. Daher ist eine Steuererhöhung für Gutverdiener, mit der diese Wohltaten finanziert werden, eine Selbstverständlichkeit
Mein Beitrag nach dem Durchlesen der vielen teils verbitterten
Beiträge.
Als Unternehmer sind mir MiLö egal, weil in meinem Betrieb KEINER weniger als ca. 2300,-€/mon verdient.
Persönlich bin ich der Auffassung ein MiLo bringt der Gesamtgesellschaft nichts.
Begründung:
Die hohe Aufstockerquote liegt m.E. hauptsächlich an der familiären Zusammensätzung der Betroffenen.
So gibt es auch bei mir 4 Aufstocker, weil alle 4 Familien mind. 4 Kinder haben und Alleinverdiener sind.
Müsste ich nun, wie hier gefordert, so viel Zahlen, dass diese 4 Fam. von Ihrer Hände Arbeit leben könnte, hätte dies die Entlassung derselbigen zur Folge.
==> Die fam. Bed.Gem.schaft sind der Hauptgrund für Aufstocken.
Der MiLo führt dazu, dass für dessen Höhe z.B.: 10€/h auch nur noch Menschen eingestellt werden die dementsprechend die Arbeitsleistung erbringen.
Da ich keine Dumpinglöhne zahle, stelle ich aber auch KEINEN ohne Schul/Ausbild.Abschl. ein. Auch schlechte Deutsch- und mathematische Kenntnisse bekommen keine Stelle. (niemals)
Diese bekommen NOCH Niedriglohnjobs.
@18:03 — b_m : "Gerade wer wenig verdient
sollte bestrebt sein den Beruf zu wechseln und nicht nur den Arbeitgeber."
Das ist eine gute Idee, dann erklären Sie uns doch jetzt auch noch wie das funktionieren soll.
Wenn eine Friseurin in Mecklenburg-Vorpommern nur 3,50 €/Std verdient, dann soll sie ihrer Meinung nach in einen Bürojob wechseln, in dem sie vielleicht 12 Euro/Std verdient.
1. Problem: Es gibt diese Jobs nicht.
2. Problem: Sie hat keine Ausbildung für den Bürojob.
3. Problem: Jemand anders, der dann als Friseur arbeitet, bekommt nur 3,50 €/Std.
"Somit dürfte die Hauptursache für Armut also nicht im Kapitalismus zu suchen sein, sondern vielmehr in der fehlenden bzw. viel zu langsammen Anpassung an Veränderungen in der Wirtschaftswelt."
Selbstverständlich liegt das Problem im Kapitalismus, wo sonst? Wir brauchen wieder eine soziale Marktwirtschaft so wie sie mal gedacht war.
Das erste, was dazu führt, ist ein gesetzlicher Mindestlohn von min. 7,50 €/Std. Damit hat man 910 € netto - etwas mehr als Hartz IV.
@15:42 — b_m: ordentliche Ausbildung
"Menschen die eine ordentliche Ausbildung haben, werden wohl mit ihrem Gehalt auskommen."
Wie wäre es, wenn alle Menschen die weniger als 7,50€/Std verdienen (entspricht etwa ALGII) mal für 2 Wochen streiken?
Dann werden auch Leute wie Sie, die 6€/Std schon für großzügig halten mal sehen, ob sie ohne diese, ihrer Meinung nach nicht ordentlich ausgebildeten, Menschen auskommen.
Auf die eine oder andere dann entfallende Warenlieferung wird eine Firma noch verzichten können, aber spätestens wenn man die Toilette in der Firma vor lauter Dreck nicht mehr benutzen kann, wird es für die meisten "ordentlich Ausgebildeten" doch recht ungemütlich.