Gibt es eigentlich noch irgendetwas unwichtigeres als diese lapidare Äußerung? Ich denke nicht! Ob "Gott", wer auch immer das sein soll, ein Geschlecht hat oder nicht ist doch eine uralte Frage, die meinetwegen auch nie beantwortet werden muss. Es ist zudem absolut nichts, was direkt mit Politik zu tun hat, es war lediglich eine nebensächliche Äußerung der Familienministerin, an der man gewiss nicht ihre Arbeit beurteilen kann. Dennoch wird Frau Schröder selbstredend wieder zur Zielscheibe, da es viele Menschen gibt, die sich auf die Frau eingeschossen haben, obwohl sie äußerst engagiert ist einen mehr als passablen Job macht.
Aber Wohl dem, der nicht an Gott glaubt, der muss sich über so einen Unsinn keine Gedanken machen...
aber wieder einmal ein Beweis dafür, wie leicht es ist, Fr. Schröder intellektuell zu überfordern. Was täte die Frau eigentlich, wenn sie nicht von uns so fürstlich alimentiert würde für's Dilettieren.
Ich finde, das liebe Gott hat durchaus seinen Reiz, wenn man es in das freud'sche Modell aus Es, Ich und Über-Ich einbaut. Zumindest wüsste man endlich, warum es Katastrophen, Kriege und so eine Bundesregierung zulässt.
oh je , jetzt sind wir aber alle geschockt ... vermutlich ist nicht frau schröder intellektuell überfordert , eher die derzeitige medienlandschaft .
denn in dem kontex bezieht sich das das nicht auf das geschlecht , eher auf den umstand einer gebräuchlichen redewendung ...
heißt ja auch .... das fußball spielen ... und nur wenige würden das das auf den fußball beziehen .
So ist das eben.
Als nächstes muss es das Erde, das Sonne und das Mond usw. heißen, weil ja kein Geschlecht erkennbar ist. (Das Teller, das Nudel darauf, das Tisch darunter...)
Wer sich beim Gott nicht ganz sicher ist, der möge seine Bitten an "das Universum" richten.
Kommt die aus dem Saarland?
Da gibts doch "das Hilde".
Eigentlich die erste vernünftige Idee,will ich eigentlich nicht sagen weils eher Zufall ist,wenn wir Der und die abschaffen wäre deutsche Sprache -leichtere Sprache.
Wie sagte mal einer :Auch schlechte Publicity ist Publicity.
oder geradezu vortrefflich ist dieser Artikel/ dieser Kommentar. Denn er zeigt auf, woran es beim "das" harkt. Wir haben hier nämlich - um es mathematisch zu sagen - einen Rangabfall beim Sprechen und da gibt man grundlos einige Dimensionen auf, die man zuvor stehen kann bzw. konnte bzw. hätte können.
Vom Heiligem Geist (der Teil des dreieinen Gott ist und im Orginaltext die weibliche Seite Gottes darstellt - vgl. Rembrandt/ der Verlorene Sohn - dortige beide Hände, die auf dem zurück gekehrten, begnadigten liegen) war ihr Gedanke daher wohl kaum.
Ihnen allen eine fröhliche, gesegnete Weihnachtszeit.
Wollen wir Frau Schröder in Gnade begegnen, wenn sie sich verturnt - und es ihr in Liebe sagen.
Schalom
ob ein imaginäres Wesen, das sich vor langer Zeit irgendjemand ausgedacht hat, um Macht über andere Menschen zu bekommen, männlich, weiblich oder ein Zwitter ist.
Dass sich unsere Familienministerin mit dem lostreten einer Debatte über das Geschlecht dieser Phantasiegestallt, mal wieder in die Nesseln setzt, passt zu den anderen Aktionen, die sie schon vermasselt hat (Fauenqoute, Herdprämie).
Das für mich wirklich Erschreckende an der Meldung ist, dass sie kleine Kinder dazu bringen will, dem Irrglauben an ein übermächtiges Wesen zu folgen, statt sie im Sinne Kants zu selbstständig denkenden Menschen zu erziehen, die es nicht nötig haben auf die (nie erfolgende) Hilfe eines sadistischen Gottes zu hoffen.
"Wenn es einen Gott gibt, dann ist er ein Sadist." (Willi Heinrich, Das geduldige Fleisch)
Am 21. Dezember 2012 um 18:34 von KeinedemokratieBRD
... doch ich frage mich, ob dies nicht zu einem Parteiausschlussverfahren führt, denn noch heisst es ja Cdu und Christen wissen, das DER liebe Gott kein Frauenverächter ist, wie der Herr Jesus Christus selbst bewiesen hat.
Das Schröd sollte sich wirklich sein Gedanken machen über so will Intellekt!
Soll man jetzt "der liebe Gott" sagen, "die liebe Göttin" oder vielleicht doch "das liebe Gott", wie Ministerin Schröder vorschlägt? Das ist eine Frage, die mich als Atheisten nicht bekümmert, und die für mich auch ehrlich gesagt gar nicht so recht ins 21. Jahrhundert passt. Aber gut, es soll jeder glauben, was er will.
Vielleicht sollte man sich ein Beispiel an Betrand Russell nehmen und von der "himmlischen Teekanne" sprechen? Das könnte insofern erhellend sein, als es ja die gleichen Beweise für die Existenz Gottes gibt wie für Russells hypothetische Teekanne, die im Orbit zwischen Erde und Mars kreist - nämlich gar keine.
de.wikipedia.org/wiki/Russells_Teekanne
Und was nun die Kinder betrifft: wie wäre es denn, ihnen in einfachen, kindgerechten Worten etwas über die Evolution oder über unser Sonnensystem zu erzählen? Vielleicht haben sie davon ja langfristig mehr, als wenn sie schon im Vorschulalter mit Bibel und Koran indoktriniert werden.
Am 21. Dezember 2012 um 18:35 von Glöckner von No...
Ich habe als Kind auch an den lieben Gott geglaubt. Dass er manchmal nicht lieb ist, haben wir schon mitbekommen, denn wäre er lieb, so gäbe es keine Kriege und Anstrengungen, zu beweisen, welcher Glauben der richtige ist. Im Grunde ist es menschlich hausgemacht. Früher hätte wahrscheinlich keiner etwas um die Äusserung der jungen Ministerin gegeben - aber heute wäre es besser, wenn sie über Eisen, die heiss werden könnten, vorher ihren Berater fragt. Das gilt eigentlich für alle Politiker - weil heutzutage alles gerne mal aufgebauscht wird und aus ner Mücke ein Elefant genriert wird. In dem Wissen - besser nochmal drüber schlafen oder den Mund zügeln - zumindest öffentlich und als Amtsinhaber.
...hört sich ja total beknackt an.
"Als Frau Schröder das erste Kind religiös ganz korrekt erziehen wollte,
übte sie noch." (Ulrich Pick) Hehe *schmunzel*
dass die Nachrichten sich mit so einer dummen Äußerung überhaupt beschäftigen.Und dass die Kirche ihren Senf dazu geben muss,anstatt einfach höflich über diese Dummheit hinweg zu lächeln,war auch klar. Christlichen Analphabetismus könnte gerade die
katholische Kirche zunächst auch erstmal in den eigenen Reihen suchen.....und finden!
Da schreibt hier jemand, alle Gegenstände nur noch mit dem Artikel 'das' zu versehen, damit es dem Unisexgedanken Rechnung tragen könnte. Hmmm, keine schlechte Idee, so wie die Engländer für der, die, das nur ein 'the' haben. Es würde einiges erleichtern und selbst Menschen, die die deutsche Sprache erlernen, müssen nicht mehr unterscheiden. 'Das' ist immer richtig oder ein Kunstwort aus allen dreien der, die, das = derias. Derias war aber ein schöner Abend. Wem gehört derias Fahrrad vor derias Tür ? I -hiiiiich !!!!!
Da haben wir Polytheisten es doch viel besser....
In Unseren Pantheons gibt es genug Damen und Herren das solche lächerlichen Diskussionen gar nicht erst aufkommen können.
Was bin ich froh das ich Heide/Pagan bin.
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
Auf die Frage, wie man einem Kind erklärt, warum es zu dem lieben Gott betet, sagte sie wörtlich:
"Ganz einfach. Für eins musste man sich entscheiden. Aber der Artikel hat nichts zu bedeuten. Man könnte auch sagen: das liebe Gott."
Vielmehr sollte man den Kindern beibringen, dass sie keine Angst haben müssen vor Dingen, deren Existenz niemand nachweisen kann.
Ich hielt Frau Schröder für fortschrittlich, als sie sagte, die Homo-Ehe wäre Ausdruck eines konservativen Lebensstils und müsste von der Union unterstützt werden. Dass sie sich jetzt laut über den grammatikalischen Artikel von Gott Gedanken macht, ist unter ihrer Würde.
Wenn ich mir recht überlege, müsste Frau Schröder eigentlich noch fast alles üben und sollte schon mal mit dem Problem "Kommunikation" beginnen.
Sollte sie was auf dem Kasten haben, bringt sie es nicht oder nicht richtig "rüber".
Soweit ich gehört habe wurde die heilige Dreifaltigkeit schon so ähnlich im alten Ägypten verehrt, nur waren es Mutter-Vater-Sohn (Isis-Osiris-Horus).
Im Christentum wurde die Mutter dann durch den Heiligen Geist ersetzt und Maria durch diesen geschwängert (weil es ganz ohne echte Frau doch nicht ging).
Na ja: Marienkult und weibliche Heilige gibt es bis heute. Da kann der Gott von mir aus auch so bleiben.
Kant hat trotzdem die Existenz Gottes nicht verneint, sogar einen "Gottesbeweis" aufgestellt...
Die feministische Theologie der achtziger Jahre ging sogar noch einen Schritt weiter als Frau Schröder und statuierte die "Jesa Christa" als Sohn/Tochter Gottes
Welche dümmliche Überheblichkeit der Medienlandschaft und der Kommentatoren!
Natürlich hat Frau Ministerin Schröder in einem Aspekt recht:
Es geht um G`tt, der sich offenbarte und sich mit seinem Namen nannte, dem 4 Buchstabenwort, das so heilig ist, dass kein gläubiger Jude ihn wagt auszusprechen, und der bei uns Christen, die diese Scheu nicht haben,mit YAHWE bezeichnet wird, wie es in der hebräischen Bibel buchstabiert ist: יהוה, und der von Jesus als "Vater" bezeichnet wird und von dem wir uns kein Bild machen sollen. Und dieses "YAHWE", dieses "ICH BIN, DER ICH BIN" hat nun mal kein (sexistisches) Geschlecht.
Ich denke Frau Ministerin Schröder wollte etwas von dieser Geschichte erzählen. Und das ist auch gut so.
Es ehrt sie außerordentlich etwas von dieser modernen Theologie, die nach Auschwitz alle unsere Kirchen aufgegriffen haben und die so viel Positives zur Erneuerung des Verhältnisses von Christentum und Judentum beigetragen haben, öffentlich gesagt zu haben.
Ein spannendes Phänomen wird sowohl im Kommentar selbst als auch in der Vielzahl der Kommentierungen des Kommentars/zum Kommentar deutlich: Man wähle sich ein akzeptiertes Feindbild (Politiker gehen immer, Frau Schröder scheinbar noch viel besser), reißt einen Aspekt völlig aus dem einen und kontruiert um ihn herum einen neuen Zusammenhang, um diese Feindbild zu "bedienen" (Ursache: Katharsis, Langeweile, Populismus, Dilettantismus ...) und dem gemeinen Pöbel Futter zu geben. Und siehe da, er frisst auch noch... Herrlich einfach, erschreckend einfach...
Nein, ich meine nicht Fr. Schröder, sondern die meisten Kommentare hier.
Erst mal zurücklehnen und ruhig werden:
- Es ist ein grammatikalisches Problem der deutschen Sprache wenn wir nicht das Gott sagen. Denn angeblich
ist Gott ja geschlechtsneutral. Wenn es das Tier heißt,
dann wäre es konsequent, wenn es auch das Kuh heißt.
Die Welt würde es uns danken.
- Was immer Gott ist. Die Kirchen lehren uns doch es ist ein Geheimnis. Also, sie wissen es auch nicht. Und
warum bitte sollte es dann klar sein, dass es der Gott heißen muß?
Ein Nonsens, der ja erst die unsäglichen Diskussionen
um Gott oder Göttin verursacht hat.
Nicht die Bibel, der Koran oder sonstige heilige Bücher
sind unser Problem, sondern die Interpretationen.
Was Frau Schröder wirklich gemeint hat, kann ich dem
Bericht nicht entnehmen. Nur dass auch der Kommentator
sich an Spekulationen ergötzt. Für was ist das nützlich?
Und Meinungsfreiheit gilt auch für PolitikerInnen!
Ich finde es für die Allgemeinheit völlig unwichtig, ob die Frauenministerin für sich selbst „der“ oder „das Gott“ sagt.
Schlimm finde ich aber, dass sie so tut, als gäbe es keinen Zweifel, dass es überhaupt so etwas wie „Gott“ gibt. Rechtswidrig berücksichtigt sie nicht, dass es wissenschaftlich weder möglich ist, zu beweisen, dass es so etwas wie „Gott“ gibt, noch, dass es so etwas nicht gibt.
Der Gottesbezug in der Präambel des Grundgesetzes verstößt gegen die klaren Vorschriften der Menschenrechte und - paradoxerweise - des selben Grundgesetzes, dass keine religiöse oder nichtreligiöse Weltanschauung bevorzugt oder benachteiligt werden darf.
Denn solch ein Bezug auf einen „Gott“ bevorzugt ja eindeutig alle Gottesgläubigen und benachteiligt, diskriminiert indirekt zugleich alle Nicht-Gottesgläubigen, wie zum Beispiel Buddhisten, Agnostiker, Atheisten und die Anhänger viele anderer Weltanschauungen, welche nicht an einen Gott gl
ich frage mich manchmal, ob dieses Ministeramt inkl. Besetzung mit Ministerin Schröder in dieser Legislaturperiode nur dafür geschaffen wurde, uns gelegentlich von den düsteren Nachrichten dieser Welt abzulenken und zu unterhalten.
Komplett zahnlos und stets gut für unnütze Diskussionen, dazu noch eine Auszeit vom (wohl nicht ganz so wichtigen) Amt für den eigenen Nachwuchs - soll somit die geforderte Frauenquote in der Regierung vorgelebt werden? Na Bravo, dann freue ich mich in Zukunft auf eben solche Quoten-Stabstellen in den Führungsetagen unseres Landes!
Und dieses "YAHWE", dieses "ICH BIN, DER ICH BIN" hat nun mal kein (sexistisches) Geschlecht.
Mh, geschichtlich gesehen wurde dann dieses Geschlecht einfach abgeschafft. Denn früher hatte "YAHWE" eine Ehefrau (eine Göttin) namens Aschera (siehe hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Aschera). Dazu lief vor kurzem eine ganz interessante "Terra-X"-Folge im ZDF. Hätte man damals diese Aschera nicht abgeschafft. wäre Gott heute kein Single und man würde sich keine Gedanken um sein Geschlecht machen.
"Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
Auf die Frage, wie man einem Kind erklärt, warum es zu dem lieben Gott betet, sagte sie wörtlich:
"Ganz einfach. Für eins musste man sich entscheiden. Aber der Artikel hat nichts zu bedeuten. Man könnte auch sagen: das liebe Gott."" 21. Dezember 2012 - 17:55 — Steffen Fischer
Ich bin soweit im Vorteil, dass ich bemerkt habe, dass Frau S. die Frage nicht verstanden hat.
Ich weiß nicht, warum ein Kind zu einem Gott überhaupt beten soll.
Und das obwohl ich weiß warum ich das tue.
Ps. Mein Kind war schon über 6, als es anfing mich über den Tod auszufragen.
Und nachdem ich ihm über Religionen erzählt habe, was ich in etwa wusste entschied es, dass es wiedergeboren werden möchte.
Wenn es alt genug ist, kann es sich entscheiden. Ich weiß nicht genug, um dem Kind eine anderen Religion als meine zu erklären. Und selbst da habe ich manche Schwierigkeiten.
„Wie dem auch sei, wir sollten die überanstrengte geistig-pädagogische Turnübung der jungen Unionspolitikerin nicht zu hoch hängen. (...) Und zudem, nun ja, wird man demnächst wohl sagen: "Als Frau Schröder das erste Kind religiös ganz korrekt erziehen wollte, übte sie noch."
Zum Schluss schlägt dann doch die Satire durch, Herr Pick und das ist gut so, weil anders dieser Schröder’sche Fauxpas nicht zu ertragen wäre....!
Ich frage mich immer, wie solche „politischen Gewichte“, wie sie von Schröder exemplifiziert werden, in die Parlamente hineingewählt werden, wer diesen seine Stimme gibt, das Mandat erteilt und sie sogar in ministerielle Führungspositionen erhebt ....?!
Am 21. Dezember 2012 um 21:43 von TheodorTugendreich
... daß aufgrund von Leistung und Stärke des Mannes man ableitete Gott müsse ein Mann sein.
Und das war Recht, verdiente er doch das meiste Geld und zahlte am meisten Steuern.
Doch dann gab es Männer in selbst gestrickten Pullovern, die jammerten wie Frauen und nannten es kritische Diskussion, die weinten und nannten das sich zu seinen Gefühlen zu bekennen. Sie suchten die Nähe einer Frau, einer Frau die war wie Mutti.
Denn Mutti, nicht schön aber resolut hatte ihm als Knabe schon den Weg gewiesen.
Die Äußerung von Fr. Schröder ist mal wieder ein Musterbeispiel dafür, dass sie absolut debil rüberkommt, auch wenn sie einmal etwas vernünftiges sagt. Was leider nicht allzu oft vorkommt.
PS: Etwas männlicheres als den Gott des Altern Testaments, der Frauen für alle Zeiten in die hinteren Reihen verbannen wollte kann ich als Theologe nicht finden. Zum Glück muss ich dieses Studium nicht beruflich nutzen...
Gibts doch längst: "den"! An jeder vernünftigen Imbissbude hört man Sätze wie "Wart ihr den Schaschlik?" - "Neeein, ich bin den Schnitzel und er ist den Pommes!"
Einfach mal in die Suchmaschine des Vertrauens "Imbissdeutsch" eingeben :)
Der eigentliche Skandal ist meines Erachtens, dass eine deutsche Ministerin in ihrem Amt dazu aufruft, Kindern vorzulügen, dass es ein unsichtbares Zauberwesen gibt, dem sie gehorchen müssen.
Die Frage ist, wie man den Glauben an Gott begründen kann. Hier habe ich ein interessantes Hegel Zitat gefunden.
"Insofern die Vorstellung von einem Höheren, Höchsten, von Gott und dem Göttlichen eintritt, so ist dies selbst nur ein Postulat meiner Vernunft, ein von mir Gesetztes. Es soll zwar ein Nicht-gesetztes, die schlechthin unabhängige Macht sein. Aber in diesem Nichtgesetztsein desselben vergesse ich nicht, daß auch dies Nichtgesetztsein selbst ein Gesetztsein durch mich ist. Ob man dies nun in Form des Postulats ausspricht oder sagt: mein Gefühl von Abhängigkeit oder von Erlösungsbedürftigkeit ist das Erste, das ist dasselbe."
...Frau Schröder ist zwar total lebensfremd und sie intessiert sich für viele Dinge, die den Menschen die täglich arbeiten oder arbeitslos sind garnicht interesieren....ja, sie ist nicht die Intelligenteste....ja ,
sie hat Vorstellungen wie im Mittelalter...aber : Genau so eine Ministerin braucht Frau Merkel, um von der sozialen Marktwirtschaft die Gesellschaft wieder zum Manchester-Kapitalismus umzuformen. Wollen wir wetten, das morgen wieder beim Ersten 20.00 Uhr das Merkel-Fernsehen läuft, mit Angie als die Große Kümmerin.......? Alles nur eine Frage von geschickter Meinungsmache !
Sowas kommt dabei raus, wenn pubertierende Mädchen sich einen Starschnitt von Helmut Kohl ins Zimmer hängen.
In ihrer Bewunderung für den damaligen Abo-Kanzler hat die heranreifende Kristina zuhause bestimmt öfters Sätze wie "Der Kohl ist immer so mächtig" vom Stapel gelassen. Die verwunderten Eltern werden dabei wohl zuerst an das einschlägig bekannte Gemüse gedacht haben.
Kristina, dieser dauernden Verwechslung mit ihrem Idol überdrüssig, wird dann durch eine Umstellung der Grammatik die notwendige Unterscheidung bewirkt haben, indem nun solche Sätze lauteten:
"Ich denke Frau Ministerin Schröder wollte etwas von dieser Geschichte erzählen. Und das ist auch gut so."
Frau Schröder hätte den Kindern auch einfach die Wahrheit erzählen können:
Gott hat bei den Menschen viele verschiedene Namen und weil die Menschen sich nicht einigen könnne, welcher Name der richtige ist, bringen sie sich gegenseitig um.
Und weil es Gott völlig egal ist, dass die Menschen sich zu Millionen seinetwegen umgebracht haben und weiter umbringen werden, hat er/sie/es auch sicher nichts dagegen, dass er/sie/es "der liebe Gott" "die liebe Göttin" oder "das liebe Gott" genannt wird.
Wenn man schon nicht drum weiß was in der Welt der gebildeten Frauen ein gewissen Stolz ausmacht, so könnte man ja wenigstens auf die Idee kommen, dass man nicht die erste ist die sich mit der Frage der "sexuellen identität" Gottes auseinandersetzt.
Allerdings hat Frau Schröder die mit Verlaub, bei weitem einfältigste Antwort gefunden. Fast bin ich versucht zu behaupten, dass sie damit das exakte intellektuelle gegenpart zu einer Generation hohler Tüsschen ist, die mit sich zwar nichts anzufangen weiß, jedoch immer im zentrum des interesses stehen will.
Nun das war ehr grob gesagt, doch was bewegt jemand zu solchen capriolen? Meine Theorie ist, die feststellung dass man selbst ein relativer blasser Charckter ist. Manche müssen eben Ecken und Kanten an sich selbst erfinden. Das ist bestimmt auch kein einfaches Los.
"Gott hat bei den Menschen viele verschiedene Namen und weil die Menschen sich nicht einigen könnne, welcher Name der richtige ist, bringen sie sich gegenseitig um."
Bei den Menschen schon, aber der geoffenbarte ist nunmal 'Jahwe'.
"Und weil es Gott völlig egal ist, dass die Menschen sich zu Millionen seinetwegen umgebracht haben und weiter umbringen werden, hat er/sie/es auch sicher nichts dagegen, dass er/sie/es "der liebe Gott" "die liebe Göttin" oder "das liebe Gott" genannt wird."
Diese Aussage halte ich für äußerst polemisch. Gott ist es ganz und gar nicht egal, wenn seine Geschöpfe sich gegenseitig umbringen; im Gegenteil, er hat das Morden und Töten strikt verboten und die Feindesliebe durch seinen Sohn verkünden lassen.
Bzgl. Frau Schröder: Bisher habe ich Fr. Ministerin Schröder für die beste Familienministerin seit langem gehalten, leider hat dieses Bild nun einen heftigen Kratzer bekommen.
Götter gibt es seit einigen Jahrhunderten, weil der Mensch die Natur nicht verstand und die Gewalt eines Gewitters als göttlich ansah. Wenn wir Gott als die NATUR ansehen und nicht als magisches Wesen welches in der jüd.islam.christl. Welt die Dominanz der Männer, das Patriarchat begründen/festigen sollte, dann können wir auch wertneutral über Gott als Natur sprechen. Für einige Homo Sapiens ist die Mystik um Gott zur Existenz geworden. Man lebt von den Zeremonien um Gott weil der Mensch Angst vor dem Tode hat. Die Frage ist: Wenn der Mensch in der Lage ist fuer die meisten Menschen ein zufriedenstellendes Gesellschaftssystem und Zufriedenheit zu schaffen, dass der Mensch mit seinem Leben zufrieden ist, ob der dann noch so viel Angst vor dem Tod hat. Der Mensch lebt ja leider unter der Fremdbestimmung einer dominanten Minderheit, welches Unzufriedenheit entwickelt und nicht mehr Zufriedenheit fuer die Mehrheit. Wer nichts vom Leben hat, hat Angst vor dem Tod und braucht eine Gottheit.
"Vom Heiligem Geist (der Teil des dreieinen Gott ist und im Orginaltext die weibliche Seite Gottes darstellt - vgl. Rembrandt/ der Verlorene Sohn - dortige beide Hände, die auf dem zurück gekehrten, begnadigten liegen) war ihr Gedanke daher wohl kaum."
Nein, daher kam der Gedanke sicherlich nicht. Auch, weil es a) laut der Bibel keinen dreieinigen Gott gibt und b) der Hl. Geist auch im Originaltext nie die weibliche Seite Gottes darstellt - er wird als Teil des Geistes Gottes erwähnt, "der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht" (Joh 15,26).
Wollte das nur mal anmerken. Bin übrigens kein Zeuge Jehovas o. ä., nur um Fragen dbzgl. vorzubeugen (kommen meist sofort).
Zur Sache: Im Deutschen wird das Sächliche oft abwertend benutzt; warum Fr. Ministerin Schröder nun meint, Gott, der ja ein Individuum ist, sächlich bezeichnen zu müssen, ist mir nicht klar. Würde es ihr wohl gefallen, als "das Schröder" bezeichnet zu werden? Denke ich eher nicht.
Frau Schröder übt doch seit ihrer Amtseinführung
Ich kann mich an keinen schlechteren Ministerlehrling erinnern. Gottseidank geht das Drama im Herbst 2013 zu Ende.
Oh mein "Gott"...
Gibt es eigentlich noch irgendetwas unwichtigeres als diese lapidare Äußerung? Ich denke nicht! Ob "Gott", wer auch immer das sein soll, ein Geschlecht hat oder nicht ist doch eine uralte Frage, die meinetwegen auch nie beantwortet werden muss. Es ist zudem absolut nichts, was direkt mit Politik zu tun hat, es war lediglich eine nebensächliche Äußerung der Familienministerin, an der man gewiss nicht ihre Arbeit beurteilen kann. Dennoch wird Frau Schröder selbstredend wieder zur Zielscheibe, da es viele Menschen gibt, die sich auf die Frau eingeschossen haben, obwohl sie äußerst engagiert ist einen mehr als passablen Job macht.
Aber Wohl dem, der nicht an Gott glaubt, der muss sich über so einen Unsinn keine Gedanken machen...
Das Wichtigste ist es sicher nicht
aber wieder einmal ein Beweis dafür, wie leicht es ist, Fr. Schröder intellektuell zu überfordern. Was täte die Frau eigentlich, wenn sie nicht von uns so fürstlich alimentiert würde für's Dilettieren.
Ach Du liebes Gott, sie
Ach Du liebes Gott, sie wollte wahrscheinlich nur die Petrasilie-Ära übertreffen.
Das Gott der Triebe
Ich finde, das liebe Gott hat durchaus seinen Reiz, wenn man es in das freud'sche Modell aus Es, Ich und Über-Ich einbaut. Zumindest wüsste man endlich, warum es Katastrophen, Kriege und so eine Bundesregierung zulässt.
Huch
Ist es nicht süss, das Schröd?
oh je , jetzt sind wir aber
oh je , jetzt sind wir aber alle geschockt ... vermutlich ist nicht frau schröder intellektuell überfordert , eher die derzeitige medienlandschaft .
denn in dem kontex bezieht sich das das nicht auf das geschlecht , eher auf den umstand einer gebräuchlichen redewendung ...
heißt ja auch .... das fußball spielen ... und nur wenige würden das das auf den fußball beziehen .
Ja...
So ist das eben.
Als nächstes muss es das Erde, das Sonne und das Mond usw. heißen, weil ja kein Geschlecht erkennbar ist. (Das Teller, das Nudel darauf, das Tisch darunter...)
Wer sich beim Gott nicht ganz sicher ist, der möge seine Bitten an "das Universum" richten.
Kommt die aus dem
Kommt die aus dem Saarland?
Da gibts doch "das Hilde".
Eigentlich die erste vernünftige Idee,will ich eigentlich nicht sagen weils eher Zufall ist,wenn wir Der und die abschaffen wäre deutsche Sprache -leichtere Sprache.
Wie sagte mal einer :Auch schlechte Publicity ist Publicity.
volltreffer
oder geradezu vortrefflich ist dieser Artikel/ dieser Kommentar. Denn er zeigt auf, woran es beim "das" harkt. Wir haben hier nämlich - um es mathematisch zu sagen - einen Rangabfall beim Sprechen und da gibt man grundlos einige Dimensionen auf, die man zuvor stehen kann bzw. konnte bzw. hätte können.
Vom Heiligem Geist (der Teil des dreieinen Gott ist und im Orginaltext die weibliche Seite Gottes darstellt - vgl. Rembrandt/ der Verlorene Sohn - dortige beide Hände, die auf dem zurück gekehrten, begnadigten liegen) war ihr Gedanke daher wohl kaum.
Ihnen allen eine fröhliche, gesegnete Weihnachtszeit.
Wollen wir Frau Schröder in Gnade begegnen, wenn sie sich verturnt - und es ihr in Liebe sagen.
Schalom
Ist doch völlig egal....
ob ein imaginäres Wesen, das sich vor langer Zeit irgendjemand ausgedacht hat, um Macht über andere Menschen zu bekommen, männlich, weiblich oder ein Zwitter ist.
Dass sich unsere Familienministerin mit dem lostreten einer Debatte über das Geschlecht dieser Phantasiegestallt, mal wieder in die Nesseln setzt, passt zu den anderen Aktionen, die sie schon vermasselt hat (Fauenqoute, Herdprämie).
Das für mich wirklich Erschreckende an der Meldung ist, dass sie kleine Kinder dazu bringen will, dem Irrglauben an ein übermächtiges Wesen zu folgen, statt sie im Sinne Kants zu selbstständig denkenden Menschen zu erziehen, die es nicht nötig haben auf die (nie erfolgende) Hilfe eines sadistischen Gottes zu hoffen.
"Wenn es einen Gott gibt, dann ist er ein Sadist." (Willi Heinrich, Das geduldige Fleisch)
echt süss Futterkrabb ...
... doch ich frage mich, ob dies nicht zu einem Parteiausschlussverfahren führt, denn noch heisst es ja Cdu und Christen wissen, das DER liebe Gott kein Frauenverächter ist, wie der Herr Jesus Christus selbst bewiesen hat.
Das Schröd sollte sich wirklich sein Gedanken machen über so will Intellekt!
Vielleicht am besten: "Russells Teekanne"?
Soll man jetzt "der liebe Gott" sagen, "die liebe Göttin" oder vielleicht doch "das liebe Gott", wie Ministerin Schröder vorschlägt? Das ist eine Frage, die mich als Atheisten nicht bekümmert, und die für mich auch ehrlich gesagt gar nicht so recht ins 21. Jahrhundert passt. Aber gut, es soll jeder glauben, was er will.
Vielleicht sollte man sich ein Beispiel an Betrand Russell nehmen und von der "himmlischen Teekanne" sprechen? Das könnte insofern erhellend sein, als es ja die gleichen Beweise für die Existenz Gottes gibt wie für Russells hypothetische Teekanne, die im Orbit zwischen Erde und Mars kreist - nämlich gar keine.
de.wikipedia.org/wiki/Russells_Teekanne
Und was nun die Kinder betrifft: wie wäre es denn, ihnen in einfachen, kindgerechten Worten etwas über die Evolution oder über unser Sonnensystem zu erzählen? Vielleicht haben sie davon ja langfristig mehr, als wenn sie schon im Vorschulalter mit Bibel und Koran indoktriniert werden.
Gott - Allah - wie man möchte !
Ich habe als Kind auch an den lieben Gott geglaubt. Dass er manchmal nicht lieb ist, haben wir schon mitbekommen, denn wäre er lieb, so gäbe es keine Kriege und Anstrengungen, zu beweisen, welcher Glauben der richtige ist. Im Grunde ist es menschlich hausgemacht. Früher hätte wahrscheinlich keiner etwas um die Äusserung der jungen Ministerin gegeben - aber heute wäre es besser, wenn sie über Eisen, die heiss werden könnten, vorher ihren Berater fragt. Das gilt eigentlich für alle Politiker - weil heutzutage alles gerne mal aufgebauscht wird und aus ner Mücke ein Elefant genriert wird. In dem Wissen - besser nochmal drüber schlafen oder den Mund zügeln - zumindest öffentlich und als Amtsinhaber.
Ist diese Meldung ein
Ist diese Meldung ein Lückenfüller?
"Das Gott"...
...hört sich ja total beknackt an.
"Als Frau Schröder das erste Kind religiös ganz korrekt erziehen wollte,
übte sie noch." (Ulrich Pick) Hehe *schmunzel*
Ungalublich,
dass die Nachrichten sich mit so einer dummen Äußerung überhaupt beschäftigen.Und dass die Kirche ihren Senf dazu geben muss,anstatt einfach höflich über diese Dummheit hinweg zu lächeln,war auch klar. Christlichen Analphabetismus könnte gerade die
katholische Kirche zunächst auch erstmal in den eigenen Reihen suchen.....und finden!
Mh, eigentlich hat Frau Schröder Recht...
... wenn ich an das fliegende Spaghettimonster denke ;-)
Der, die, das - Unisex - derias
Da schreibt hier jemand, alle Gegenstände nur noch mit dem Artikel 'das' zu versehen, damit es dem Unisexgedanken Rechnung tragen könnte. Hmmm, keine schlechte Idee, so wie die Engländer für der, die, das nur ein 'the' haben. Es würde einiges erleichtern und selbst Menschen, die die deutsche Sprache erlernen, müssen nicht mehr unterscheiden. 'Das' ist immer richtig oder ein Kunstwort aus allen dreien der, die, das = derias. Derias war aber ein schöner Abend. Wem gehört derias Fahrrad vor derias Tür ? I -hiiiiich !!!!!
war DAS und ist SIE eine Meldung wert?
.
ich denke nicht.
Da haben wir Polytheisten es
Da haben wir Polytheisten es doch viel besser....
In Unseren Pantheons gibt es genug Damen und Herren das solche lächerlichen Diskussionen gar nicht erst aufkommen können.
Was bin ich froh das ich Heide/Pagan bin.
Artikel zuerst lesen!
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
Auf die Frage, wie man einem Kind erklärt, warum es zu dem lieben Gott betet, sagte sie wörtlich:
"Ganz einfach. Für eins musste man sich entscheiden. Aber der Artikel hat nichts zu bedeuten. Man könnte auch sagen: das liebe Gott."
Der, die, das Nichtexistente
Vielmehr sollte man den Kindern beibringen, dass sie keine Angst haben müssen vor Dingen, deren Existenz niemand nachweisen kann.
Ich hielt Frau Schröder für fortschrittlich, als sie sagte, die Homo-Ehe wäre Ausdruck eines konservativen Lebensstils und müsste von der Union unterstützt werden. Dass sie sich jetzt laut über den grammatikalischen Artikel von Gott Gedanken macht, ist unter ihrer Würde.
Frau Schröder bringt 'es' auf den Punkt.
'Gott' als Neutrum, so'n Ding halt, das irgendwelche Leute ersponnen haben und sich so zurecht biegen, wie's ihnen gerade passt.
Danke für ...
... den treffenden Kommentar, Herr Pick.
Wenn ich mir recht überlege, müsste Frau Schröder eigentlich noch fast alles üben und sollte schon mal mit dem Problem "Kommunikation" beginnen.
Sollte sie was auf dem Kasten haben, bringt sie es nicht oder nicht richtig "rüber".
Uralt
Soweit ich gehört habe wurde die heilige Dreifaltigkeit schon so ähnlich im alten Ägypten verehrt, nur waren es Mutter-Vater-Sohn (Isis-Osiris-Horus).
Im Christentum wurde die Mutter dann durch den Heiligen Geist ersetzt und Maria durch diesen geschwängert (weil es ganz ohne echte Frau doch nicht ging).
Na ja: Marienkult und weibliche Heilige gibt es bis heute. Da kann der Gott von mir aus auch so bleiben.
Ist ja noch harmlos
Kant hat trotzdem die Existenz Gottes nicht verneint, sogar einen "Gottesbeweis" aufgestellt...
Die feministische Theologie der achtziger Jahre ging sogar noch einen Schritt weiter als Frau Schröder und statuierte die "Jesa Christa" als Sohn/Tochter Gottes
Unkenntnis und dümmliche Überheblichkeit
Welche dümmliche Überheblichkeit der Medienlandschaft und der Kommentatoren!
Natürlich hat Frau Ministerin Schröder in einem Aspekt recht:
Es geht um G`tt, der sich offenbarte und sich mit seinem Namen nannte, dem 4 Buchstabenwort, das so heilig ist, dass kein gläubiger Jude ihn wagt auszusprechen, und der bei uns Christen, die diese Scheu nicht haben,mit YAHWE bezeichnet wird, wie es in der hebräischen Bibel buchstabiert ist: יהוה, und der von Jesus als "Vater" bezeichnet wird und von dem wir uns kein Bild machen sollen. Und dieses "YAHWE", dieses "ICH BIN, DER ICH BIN" hat nun mal kein (sexistisches) Geschlecht.
Ich denke Frau Ministerin Schröder wollte etwas von dieser Geschichte erzählen. Und das ist auch gut so.
Es ehrt sie außerordentlich etwas von dieser modernen Theologie, die nach Auschwitz alle unsere Kirchen aufgegriffen haben und die so viel Positives zur Erneuerung des Verhältnisses von Christentum und Judentum beigetragen haben, öffentlich gesagt zu haben.
Kein Gott
Relativ überflüssige Diskussion, da es weder weibliche noch männlich noch sonstige Götter gibt.
"War das die Meldung wert?"
Also Leute...
Sicher war es das!
Eins der besten Schlusslichter überhaupt!
(Dicht gefolgt vom Putzgutschein-Vorschlag)
nicht die erste
und bestimmt nicht die letzte intellektuelle Empfehlung von Frau Schröder
@Glöckner von: derias
Oder einfach kurz „d“.
„D war aber ein schöner Abend. Wem gehört d Fahrrad vor d Tür ? „
D spart Tinte und schont d Klima. ;-)
Unfassbar
Es ist wirklich kaum zu glauben, worüber sich der gläubige Teil des Volkes so wunderbar aufregen kann.
Auch lesen will gelernt sein....
Ein spannendes Phänomen wird sowohl im Kommentar selbst als auch in der Vielzahl der Kommentierungen des Kommentars/zum Kommentar deutlich: Man wähle sich ein akzeptiertes Feindbild (Politiker gehen immer, Frau Schröder scheinbar noch viel besser), reißt einen Aspekt völlig aus dem einen und kontruiert um ihn herum einen neuen Zusammenhang, um diese Feindbild zu "bedienen" (Ursache: Katharsis, Langeweile, Populismus, Dilettantismus ...) und dem gemeinen Pöbel Futter zu geben. Und siehe da, er frisst auch noch... Herrlich einfach, erschreckend einfach...
Welch seltsame Gedanken sich doch entwickeln können...
Nein, ich meine nicht Fr. Schröder, sondern die meisten Kommentare hier.
Erst mal zurücklehnen und ruhig werden:
- Es ist ein grammatikalisches Problem der deutschen Sprache wenn wir nicht das Gott sagen. Denn angeblich
ist Gott ja geschlechtsneutral. Wenn es das Tier heißt,
dann wäre es konsequent, wenn es auch das Kuh heißt.
Die Welt würde es uns danken.
- Was immer Gott ist. Die Kirchen lehren uns doch es ist ein Geheimnis. Also, sie wissen es auch nicht. Und
warum bitte sollte es dann klar sein, dass es der Gott heißen muß?
Ein Nonsens, der ja erst die unsäglichen Diskussionen
um Gott oder Göttin verursacht hat.
Nicht die Bibel, der Koran oder sonstige heilige Bücher
sind unser Problem, sondern die Interpretationen.
Was Frau Schröder wirklich gemeint hat, kann ich dem
Bericht nicht entnehmen. Nur dass auch der Kommentator
sich an Spekulationen ergötzt. Für was ist das nützlich?
Und Meinungsfreiheit gilt auch für PolitikerInnen!
Gottesbezug ist verfassungs- und menschenrechtswidrig
Ich finde es für die Allgemeinheit völlig unwichtig, ob die Frauenministerin für sich selbst „der“ oder „das Gott“ sagt.
Schlimm finde ich aber, dass sie so tut, als gäbe es keinen Zweifel, dass es überhaupt so etwas wie „Gott“ gibt. Rechtswidrig berücksichtigt sie nicht, dass es wissenschaftlich weder möglich ist, zu beweisen, dass es so etwas wie „Gott“ gibt, noch, dass es so etwas nicht gibt.
Der Gottesbezug in der Präambel des Grundgesetzes verstößt gegen die klaren Vorschriften der Menschenrechte und - paradoxerweise - des selben Grundgesetzes, dass keine religiöse oder nichtreligiöse Weltanschauung bevorzugt oder benachteiligt werden darf.
Denn solch ein Bezug auf einen „Gott“ bevorzugt ja eindeutig alle Gottesgläubigen und benachteiligt, diskriminiert indirekt zugleich alle Nicht-Gottesgläubigen, wie zum Beispiel Buddhisten, Agnostiker, Atheisten und die Anhänger viele anderer Weltanschauungen, welche nicht an einen Gott gl
Celeborn1970
Eine kluge Frau schrieb mal:"Eine Göttin für jeden Tag." Was ich halt grad so brauche.
Meinetwegen auch ein Gott. :)
...und wieder 'was zum Schmunzeln:
ich frage mich manchmal, ob dieses Ministeramt inkl. Besetzung mit Ministerin Schröder in dieser Legislaturperiode nur dafür geschaffen wurde, uns gelegentlich von den düsteren Nachrichten dieser Welt abzulenken und zu unterhalten.
Komplett zahnlos und stets gut für unnütze Diskussionen, dazu noch eine Auszeit vom (wohl nicht ganz so wichtigen) Amt für den eigenen Nachwuchs - soll somit die geforderte Frauenquote in der Regierung vorgelebt werden? Na Bravo, dann freue ich mich in Zukunft auf eben solche Quoten-Stabstellen in den Führungsetagen unseres Landes!
Hurra!
Ich werde in meiner These immer mehr bestätigt,
dass Frau Schröder nur die ausführende Kraft ist, die Befehle aus dem Hintergrund empfängt.
@alexander2
Und dieses "YAHWE", dieses "ICH BIN, DER ICH BIN" hat nun mal kein (sexistisches) Geschlecht.
Mh, geschichtlich gesehen wurde dann dieses Geschlecht einfach abgeschafft. Denn früher hatte "YAHWE" eine Ehefrau (eine Göttin) namens Aschera (siehe hxxp://de.wikipedia.org/wiki/Aschera). Dazu lief vor kurzem eine ganz interessante "Terra-X"-Folge im ZDF. Hätte man damals diese Aschera nicht abgeschafft. wäre Gott heute kein Single und man würde sich keine Gedanken um sein Geschlecht machen.
"Wer lesen kann, ist klar im
"Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
Auf die Frage, wie man einem Kind erklärt, warum es zu dem lieben Gott betet, sagte sie wörtlich:
"Ganz einfach. Für eins musste man sich entscheiden. Aber der Artikel hat nichts zu bedeuten. Man könnte auch sagen: das liebe Gott."" 21. Dezember 2012 - 17:55 — Steffen Fischer
Ich bin soweit im Vorteil, dass ich bemerkt habe, dass Frau S. die Frage nicht verstanden hat.
Ich weiß nicht, warum ein Kind zu einem Gott überhaupt beten soll.
Und das obwohl ich weiß warum ich das tue.
Ps. Mein Kind war schon über 6, als es anfing mich über den Tod auszufragen.
Und nachdem ich ihm über Religionen erzählt habe, was ich in etwa wusste entschied es, dass es wiedergeboren werden möchte.
Wenn es alt genug ist, kann es sich entscheiden. Ich weiß nicht genug, um dem Kind eine anderen Religion als meine zu erklären. Und selbst da habe ich manche Schwierigkeiten.
Schröder'scher Fauxpas
„Wie dem auch sei, wir sollten die überanstrengte geistig-pädagogische Turnübung der jungen Unionspolitikerin nicht zu hoch hängen. (...) Und zudem, nun ja, wird man demnächst wohl sagen: "Als Frau Schröder das erste Kind religiös ganz korrekt erziehen wollte, übte sie noch."
Zum Schluss schlägt dann doch die Satire durch, Herr Pick und das ist gut so, weil anders dieser Schröder’sche Fauxpas nicht zu ertragen wäre....!
Ich frage mich immer, wie solche „politischen Gewichte“, wie sie von Schröder exemplifiziert werden, in die Parlamente hineingewählt werden, wer diesen seine Stimme gibt, das Mandat erteilt und sie sogar in ministerielle Führungspositionen erhebt ....?!
Es war einmal ...
... daß aufgrund von Leistung und Stärke des Mannes man ableitete Gott müsse ein Mann sein.
Und das war Recht, verdiente er doch das meiste Geld und zahlte am meisten Steuern.
Doch dann gab es Männer in selbst gestrickten Pullovern, die jammerten wie Frauen und nannten es kritische Diskussion, die weinten und nannten das sich zu seinen Gefühlen zu bekennen. Sie suchten die Nähe einer Frau, einer Frau die war wie Mutti.
Denn Mutti, nicht schön aber resolut hatte ihm als Knabe schon den Weg gewiesen.
Seit damals war Gott kein Mann mehr.
Das Schröd
@Kutterkrabbe
Der beste Kommentar hier! Klasse!
@Celeborn
Wir haben's richtig gut ;-)
Die Äußerung von Fr. Schröder ist mal wieder ein Musterbeispiel dafür, dass sie absolut debil rüberkommt, auch wenn sie einmal etwas vernünftiges sagt. Was leider nicht allzu oft vorkommt.
PS: Etwas männlicheres als den Gott des Altern Testaments, der Frauen für alle Zeiten in die hinteren Reihen verbannen wollte kann ich als Theologe nicht finden. Zum Glück muss ich dieses Studium nicht beruflich nutzen...
@Glöckner - Unisex
Gibts doch längst: "den"! An jeder vernünftigen Imbissbude hört man Sätze wie "Wart ihr den Schaschlik?" - "Neeein, ich bin den Schnitzel und er ist den Pommes!"
Einfach mal in die Suchmaschine des Vertrauens "Imbissdeutsch" eingeben :)
Das darf nicht wahr sein!!!
Oh man, Es geht nicht schlimmer und dümmer.
Ich Glaube das fast nicht mehr.
der/die/das Skandal
Der eigentliche Skandal ist meines Erachtens, dass eine deutsche Ministerin in ihrem Amt dazu aufruft, Kindern vorzulügen, dass es ein unsichtbares Zauberwesen gibt, dem sie gehorchen müssen.
den Glauben an Gott begründen ?
Die Frage ist, wie man den Glauben an Gott begründen kann. Hier habe ich ein interessantes Hegel Zitat gefunden.
"Insofern die Vorstellung von einem Höheren, Höchsten, von Gott und dem Göttlichen eintritt, so ist dies selbst nur ein Postulat meiner Vernunft, ein von mir Gesetztes. Es soll zwar ein Nicht-gesetztes, die schlechthin unabhängige Macht sein. Aber in diesem Nichtgesetztsein desselben vergesse ich nicht, daß auch dies Nichtgesetztsein selbst ein Gesetztsein durch mich ist. Ob man dies nun in Form des Postulats ausspricht oder sagt: mein Gefühl von Abhängigkeit oder von Erlösungsbedürftigkeit ist das Erste, das ist dasselbe."
also wir sollten alle mal ganz friedlich bleiben...
...Frau Schröder ist zwar total lebensfremd und sie intessiert sich für viele Dinge, die den Menschen die täglich arbeiten oder arbeitslos sind garnicht interesieren....ja, sie ist nicht die Intelligenteste....ja ,
sie hat Vorstellungen wie im Mittelalter...aber : Genau so eine Ministerin braucht Frau Merkel, um von der sozialen Marktwirtschaft die Gesellschaft wieder zum Manchester-Kapitalismus umzuformen. Wollen wir wetten, das morgen wieder beim Ersten 20.00 Uhr das Merkel-Fernsehen läuft, mit Angie als die Große Kümmerin.......? Alles nur eine Frage von geschickter Meinungsmache !
Der Alt-Kanzler ist Schuld
Sowas kommt dabei raus, wenn pubertierende Mädchen sich einen Starschnitt von Helmut Kohl ins Zimmer hängen.
In ihrer Bewunderung für den damaligen Abo-Kanzler hat die heranreifende Kristina zuhause bestimmt öfters Sätze wie "Der Kohl ist immer so mächtig" vom Stapel gelassen. Die verwunderten Eltern werden dabei wohl zuerst an das einschlägig bekannte Gemüse gedacht haben.
Kristina, dieser dauernden Verwechslung mit ihrem Idol überdrüssig, wird dann durch eine Umstellung der Grammatik die notwendige Unterscheidung bewirkt haben, indem nun solche Sätze lauteten:
"Das Kohl ist immer so mächtig"
@18:28 — alexander2: Unkenntnis
"Ich denke Frau Ministerin Schröder wollte etwas von dieser Geschichte erzählen. Und das ist auch gut so."
Frau Schröder hätte den Kindern auch einfach die Wahrheit erzählen können:
Gott hat bei den Menschen viele verschiedene Namen und weil die Menschen sich nicht einigen könnne, welcher Name der richtige ist, bringen sie sich gegenseitig um.
Und weil es Gott völlig egal ist, dass die Menschen sich zu Millionen seinetwegen umgebracht haben und weiter umbringen werden, hat er/sie/es auch sicher nichts dagegen, dass er/sie/es "der liebe Gott" "die liebe Göttin" oder "das liebe Gott" genannt wird.
Wenn man schon nicht drum
Wenn man schon nicht drum weiß was in der Welt der gebildeten Frauen ein gewissen Stolz ausmacht, so könnte man ja wenigstens auf die Idee kommen, dass man nicht die erste ist die sich mit der Frage der "sexuellen identität" Gottes auseinandersetzt.
Allerdings hat Frau Schröder die mit Verlaub, bei weitem einfältigste Antwort gefunden. Fast bin ich versucht zu behaupten, dass sie damit das exakte intellektuelle gegenpart zu einer Generation hohler Tüsschen ist, die mit sich zwar nichts anzufangen weiß, jedoch immer im zentrum des interesses stehen will.
Nun das war ehr grob gesagt, doch was bewegt jemand zu solchen capriolen? Meine Theorie ist, die feststellung dass man selbst ein relativer blasser Charckter ist. Manche müssen eben Ecken und Kanten an sich selbst erfinden. Das ist bestimmt auch kein einfaches Los.
@er
Was hat der Weihnachtsmann den nun damit zu tun?
@ GeMe - Gott
"Gott hat bei den Menschen viele verschiedene Namen und weil die Menschen sich nicht einigen könnne, welcher Name der richtige ist, bringen sie sich gegenseitig um."
Bei den Menschen schon, aber der geoffenbarte ist nunmal 'Jahwe'.
"Und weil es Gott völlig egal ist, dass die Menschen sich zu Millionen seinetwegen umgebracht haben und weiter umbringen werden, hat er/sie/es auch sicher nichts dagegen, dass er/sie/es "der liebe Gott" "die liebe Göttin" oder "das liebe Gott" genannt wird."
Diese Aussage halte ich für äußerst polemisch. Gott ist es ganz und gar nicht egal, wenn seine Geschöpfe sich gegenseitig umbringen; im Gegenteil, er hat das Morden und Töten strikt verboten und die Feindesliebe durch seinen Sohn verkünden lassen.
Bzgl. Frau Schröder: Bisher habe ich Fr. Ministerin Schröder für die beste Familienministerin seit langem gehalten, leider hat dieses Bild nun einen heftigen Kratzer bekommen.
Wem nutzt ein Gott den keiner kennt
Götter gibt es seit einigen Jahrhunderten, weil der Mensch die Natur nicht verstand und die Gewalt eines Gewitters als göttlich ansah. Wenn wir Gott als die NATUR ansehen und nicht als magisches Wesen welches in der jüd.islam.christl. Welt die Dominanz der Männer, das Patriarchat begründen/festigen sollte, dann können wir auch wertneutral über Gott als Natur sprechen. Für einige Homo Sapiens ist die Mystik um Gott zur Existenz geworden. Man lebt von den Zeremonien um Gott weil der Mensch Angst vor dem Tode hat. Die Frage ist: Wenn der Mensch in der Lage ist fuer die meisten Menschen ein zufriedenstellendes Gesellschaftssystem und Zufriedenheit zu schaffen, dass der Mensch mit seinem Leben zufrieden ist, ob der dann noch so viel Angst vor dem Tod hat. Der Mensch lebt ja leider unter der Fremdbestimmung einer dominanten Minderheit, welches Unzufriedenheit entwickelt und nicht mehr Zufriedenheit fuer die Mehrheit. Wer nichts vom Leben hat, hat Angst vor dem Tod und braucht eine Gottheit.
@ Schnall - Heiliger Geist
"Vom Heiligem Geist (der Teil des dreieinen Gott ist und im Orginaltext die weibliche Seite Gottes darstellt - vgl. Rembrandt/ der Verlorene Sohn - dortige beide Hände, die auf dem zurück gekehrten, begnadigten liegen) war ihr Gedanke daher wohl kaum."
Nein, daher kam der Gedanke sicherlich nicht. Auch, weil es a) laut der Bibel keinen dreieinigen Gott gibt und b) der Hl. Geist auch im Originaltext nie die weibliche Seite Gottes darstellt - er wird als Teil des Geistes Gottes erwähnt, "der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht" (Joh 15,26).
Wollte das nur mal anmerken. Bin übrigens kein Zeuge Jehovas o. ä., nur um Fragen dbzgl. vorzubeugen (kommen meist sofort).
Zur Sache: Im Deutschen wird das Sächliche oft abwertend benutzt; warum Fr. Ministerin Schröder nun meint, Gott, der ja ein Individuum ist, sächlich bezeichnen zu müssen, ist mir nicht klar. Würde es ihr wohl gefallen, als "das Schröder" bezeichnet zu werden? Denke ich eher nicht.