Kommentare

Wie immer

wird man sich der Illusion hingeben, Armut mit dem Umverteilen von Geld bekämpfen zu können. Es ist eine der ältesten und fatalsten Illusionen, die es überhaupt gibt.
Man kann Armut nicht mit Geld bekämpfen, sondern nur mit Geist. Das Schöne bei Geist ist, dass man ihn eigentlich beliebig teilen kann, das Dumme dabei ist, dass es (im Gegensatz zu Geld) sehr mühselig ist, diesen auch entgegen zu nehmen.

Es ist pervers, Milliarden

Es ist pervers, Milliarden nach Griechenland zu überweisen, wo klar ist, dass wir keinen Cent wieder sehen werden und in Deutschland gibt es ARMUT. Klar, "Armut" ist immer RELATIV. Aber ich denke wir haben hier in Deutschland genug "Baustellen", wo wir entsprechendes Geld für benötigen. Leider lässt sich momentan keiner der klassischen Parteien wählen, weil alle dem Griechenlandwahn verfallen sind. Also: Was TUN??

gesamte Politriege

Es würde unserer gesamten Polit-Riege gut anstehen, anstelle von geschönten Halleluija - Gesängen, sich in
"allen Armenhäusern" Deutschlands mit offenen Augen anzusehen, wie die Wirklichkeit aussieht.

Der Euro brachte uns großen Wohlstand

Ich denke, der Euro hat gerade uns großen Wohlstand beschert? Man hört doch immer aus Berlin, dass der Euro uns wirtschaftliche Stärke und Wohlstand brachte. Trotzdem haben 80% der Bevölkerung heute 5% weniger zur Verfügung als zuletzt in DM-Zeiten. Der Mittelstand wurde kleiner und droht am Rand in den Niedriglohnsektor abzurutschen. Das Geld und die Politik müssen, anstatt etwas gegen die Armut zu tun, allerdings alle Ressourcen und Anstrengungen für die Rettung des Euros nutzen.

Wir haben Armut

Endlich mal ein Verband der erkannt hat was in Deutschland wirklich los ist. Das Gute ist, dass das nun auch mal öffentlich geschrieben wird.

Aber keine Sorge für die Lobbyisten, auf diesem Ohr ist die Politik taub.

Diese Woche kam eine Meldung, dass im Saarland 29000 Kinder in Familien leben deren Einkommen unter der Armutsgrenze liegt :(

PASST doch!

guter Artikel

Genau über sowas muss berichtet werden!

Armut

Die Armut ist doch gewollt, nach 44 Jahren Schwestarbeit, mit mehreren Facharbeiter Briefen, bin ich jetzt arm und krank. Mein ganzes Leben lang habe ich nur bezahlt, nie auch nur einen Pfennig betrogen, war bzw. bin ich zu blöd? Wehe wenn diese Werte in unsrem Land ganz verloren gehen.

Was tun?

Ich finde es als völlig unangemessen, zuerst wieder auf die Politikerkaste zu zeigen. Jeder von uns hat die Möglichkeit, gerade für arme Mitbürger zu spenden oder eine Patenschaft zu übernehmen. Es gibt da zum Beispiel eine entsprechende Aktion des Münchner Merkurs und ich bin mir sicher, dass überall in Deutschland ähnliche Projekte existieren. Natürlich ist auch die Poliik gefragt, aber jeder sollte für sich selbst überlegen, ob er mit seinem eigenen Vermögen auch die unterstützen könnte, denen es an vielem fehlt. Sich hinter der Poliik zu verstecken, hilft keinem der Betroffenen. Ich würde es mal wie JFK formulieren: Frag nicht, was Dein Land für Dich tun kann, sondern was Du für Dein Land tun kannst!

Armut in Rekordnivaue

Aha, bleibt die Frage: Was ist "Armut" in einem reichen Land?

Und natürlich hat der Lobbyverband der paritätischen Vereinigung keine Rezepte als das Geld von anderen umzuverteilen. Seltsam nur, dass wir derzeit die höchsten Steuereinahmen in der Geschichte haben und es anscheinend immer noch nicht reicht.

Von daher halte ich das ganze für viel heiße Luft und vorbereitung auf den Wahlkampf.

Wer bezahlt eigentlich diesen HAuptgeschäftsführer und was verdient der so. Macht der das Ehrenamtlich oder spendet er seine Bezüge?

Aufhören still zu sein

Wir haben jetzt schon eine erschreckende Armut, die von der Regierung über Statisten weg manipuliert wird, wir haben zudem in Zukunft eine extreme Altersarmut, weil wir alle keine Rentenansprüche mehr erwirtschaften können bei den Minimalstlöhnen in unserem deutschen, reichen Land. Was bleibt da noch an Lösung? Sollen wir alle aus Hunger wegsterben, nur damit die Probleme für die Regierung dann geschönt sind? Vielleicht sollten wir endlich mal aufwachen und uns wehren. Ich fordere eine Abwrackprämie für unfähige, blinde Politiker. Und den Reichstag, der dann leer steht, könnte als größte Suppenküche der BRD in die Schlagzeilen kommen und hätte endlich eine sinnvolle Nutzung erfahren!

unfassbar aber traurigerweise wahr

Wir sind ein Land, was alle Möglichkeiten hat, ein sozial gerechtes System zu erschaffen. Trotzdem sind die von uns gewählten Politiker nicht ansatzweise in der Lage die Kluft zwischen arm & reich zu verkleinern. Im Gegenteil,
sie wird immer größer aber es werden zick Milliarden in Länder
gepumpt, bei denen jetzt schon abzusehen ist, das wir den Großteil
verlieren. Wir stecken Abermillionen in Kriege anderer Länder,
die uns nichts angehen. Warum ist kein Geld da um das ersichtliche
Ost-Westgefälle im Lohnniveau nicht nur auf dem Papier sondern
auch in der Praxis (mit Kontrollen & Strafen) zu bekämpfen?
Warum müssen wir Billiglohnarbeiter importieren, um am Ende
mehr Arbeitslose zu haben? Warum glaubt keiner mehr an unsere
Politiker? Weil nur noch Phrasen und leere Versprechungen
von denen kommen. Deutschland ist eines der wenigen Länder, das
das Potential hat alles sozial gerecht zu verteilen aber wirft diese
Chance in den Dreck.

warum immer wie griechenland???

warum fällt bei so einem thema immer wieder das wort griechenland???

was hat armut hier mit den hilfen für griechenland zu tun???

ein ansatz armut zu bekämpfen wäre zum beispiel eine satte vermögenssteuer und möglichst ein hohe erbschaftssteuer. geld kondensiert immer da, wo geld ist. also muss man es auch da holen!!!

die einfachste regel, nur leider nicht beachtet.

Zyniker in der Politik abwaehlen - Gewollte Armut

Wenn Roessler davon spricht, dass die Schlecker Frauen jetzt halt einer "Anschlussvewendung" zugefuehrt werden muessen, ist das nicht nur extrem zynisch, sondern offenbart auch menschenverachtende Geisteshaltung der Politiker: Sachen, aber niemals Menschen, lassen sich "vewenden"!

Ich schliesse mich de EInschaetzung der Wohlfahrtsverbaende an, wonach "Wer hierzulande einmal in Not geraten ist, schlechte Karten hat, seiner Lage zu entrinnen" (http://www.jungewelt.de/2012/12-19/053.php).

Diese Entwicklung vom Sozial- zum Almosenstaat ist politisch gewollt und seit 1989, dem Wegfall der Systemkonkurenz, Programm bei den Parteien des neoliberalen Kartells.

Und die Armut wird nicht weniger...

wahrscheinlich auf dauer nicht. Sicherlich auch unabhängig von der Regierung, egal ob CDU, SPD oder Die LINKE den Bundeskanzler (m/w) stellt.
Die "Deutschen" sind immer noch fleißig, gut ausgebildet und kreativ, aber das sehen die anderen Länder doch auch. Daher bilden sie ihre eigenen Leute gut aus, China hat wahrscheinlich mehr Ingenieure pro Jahr von der Hochschule als Deutschland Hochschulabsolventen. Während einige von der 35 h Woche träumen, arbeitet man in anderen Ländern 70h / Woche. Natürlich ist letzeres keinem zu wünschen, aber wir können nicht erwarten dauerhaft mit weniger Einsatz mehr Wohlstand zu produzieren.
Unser Haushalt ist groß´genug, erst mal sollten dort alle Posten auf den Prüfstand. Wenn man zusätzlich dann noch Steuererhöhungen braucht, dann her damit. Jeder sollte erst mal bei sich anfangen, ist man selber bereit den Gürtel enger zu schnallen?

Schade, dass morgen die Welt

Schade, dass morgen die Welt nicht untergeht.
Verdient hätten wir es. Es sind zu viele Menschen auf diesem Planeten.
Wenn man schon sieht, dass das Miteinander nicht funktioniert und nur von einigen wenigen praktiziert wird...
Es ist eine reine Geld- und Geiz-Gesellschaft, die diesen Planeten zum größten Teil bevölkert.

Was für ein verbaler Brandstifter!

Ich kann nicht glauben was ich da lese: Das Geld liegt „bei Privathaushalten auf dem Konto“. Ja richtig, warum enteignen wir die Bevölkerung nicht? Für diesen Unsinn sollte man ihn teeren, federn und aus der Stadt jagen!

Wenn der Mann von Armut spricht, so handelt es sich um relative Armut. Die hängt aber rein von der Definition ab. So könnte man die Hanseboot in Hamburg heranziehen und prüfen, wie viel Yachten mit einem Kaufpreis größer 10 Mio. EUR verkauft werden. Bei einem starken Rückgang der Verkaufszahlen würde der Messedirektor dann von einem dramatischen Anstieg der Armut sprechen.

Wirklich arm ist jemand, der sich das Existenzminimum nicht leisten kann und das liegt lt. Weltbank bei weniger als 1,25 Purchasing-Power-Parity-US-Dollar pro Tag. Ich bezweifle, dass in Deutschland eine einzige Person darunter fällt!

Über Missstände kann man sprechen. Wenn jemand aber auf einer solch unverschämten Weise in ein Thema einsteigt, disqualifiziert er sich selbst als Gesprächspartner.

aber, aber

Wird den Kindern in der Schule nicht schon eingetrichtert das ökonomisch schwache Menschen wertlose und faule Schmarotzer sind, während Wohlhabende ausnahmslos und grundsätzlich unglaublich hart für ihren Reichtum gearbeitet haben.
Außerdem führen umverteilungs Gedanken doch ausnahmslos zum Kommunismus der, wie wir alle wissen, stets mit Diktatur Mauerschützen, Gulags, Enteignung, Ungerechtigkeit, Überwachungsstaat und Mangelwirtschaft einhergeht.
Diesen schwachsinn muss die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung ja auch glauben, damit sie die schleichend zunehmende Selbstausbeutung auf dem Arbeitsmarkt als gottgegeben akzeptiert. Nach oben buckeln und nach unten treten ist halt der bequemste Weg das eigene Selbstwertgefühl aufzubessern. Und an den Stammtischen noch schön mit den üblichen Kampfbegriffen "Sozialromantiker", "Gutmensch", "Sozialmscharotzer", etc. um sich schmeissen und der Feierabend ist gerettet.

Geben ist seliger als Nehmen

Zitat:"Diese Maßnahmen würden "erst mal" zwischen zehn und 20 Milliarden Euro kosten, sagte Schneider. Das sei zwar viel Geld, aber "wir haben das Geld", betonte Schneider. In Deutschland lägen "4,8 Billionen Euro bei den Privathaushalten auf den Konten. Wir sind das fünftreichste Land der Welt. Wenn wir es nicht schaffen, wer dann?"

Das trifft genau den Kern. Man MUSS jamdenen was wegnehmen, wenn man anders verteilen will. Leider ist die ignorante Gier so groß, das dies dies umso weniger eingesehen wird, desto größter der Abstand zur Armut wird.

Reiche und damit Mächtige wollen lieber hinter hohen Mauern in Unfreiheit leben, als zu teilen.
Fragt sich dann nur wer ärmer dran ist!

Naja, die kirchlichen Gebote waren auch nur immer dazu da, das man diese anderen vorliest.

40 Jahre gearbeitet und dann reicht die Rente nicht...

Ich kann das scheinheillige geheule einiger Politiker aber auch vieler Mitbürger nicht mehr hören, geschweigen den lesen. Immer der Blick rüber in die USA als großes Vorbild.. und wie sieht es dort aus.. kleine sehr reiche Oberschicht.. eine nicht mehr vorhandene Mittelschicht und ein Heer von Arbietskräften die 16 Stunden am Tag arbeitet und das bis zum Lebensende.. und nur damit die Familie überlebt....
Und das seit Jahrzehnten schon.. und keiner wollte es sehen.. und nun?
Vermögenbesteuern, sorry dass geht nicht, da wird Doppeltbesteuert.. aber jede Einkunftsart für sich besteuern ohne Verrechnungsmöglichkeiten, dass hätte was.. keine Vermögenszuwäsche mehr auf Staatskosten...
Splittingtabelle nur für Paar die Kinder haben/hatten und endlich aufhören mit Dumpinglöhnen gegen Osteuropa und südostasien mitzubieten..Made in Germany hat seinen Preis, wird aber auch gekauft..
Und die Gehlatsausgaben im Jahr auf die Belegschaft angemessen verteilen und nicht 90% für 10 MA 10%f.90MA

Es wird sich nichts ändern...

...denn diese Armut ist wirtschaftlich gewollt.
Die "HartzIV"-Gesetzgebung, Rentenniveaustagnation, steigende Preise im Energiesektor nur für Privatkunden,
Bankenrettung durch Steuergelder, Lohnverzicht u.s.w. dienen seit der Schröder-Regierung dazu die deutsche Wirtschaft global wettbewerbsfähig zu halten.
"Made in Germany" bedeutet eben gute Qualität zu erschwinglichem Preis.
Der Arbeitnehmer in Deutschland steht dabei ganz unten in der "Nahrungskette".

Seit 20 Jahren geht es bergab

Stueck fuer Stueck wird seit ueber 20 Jahren unser Sozialstaat demontiert. Bald ist nichts mehr davon uebrig und schon sinniert Angela Merkel ueber das Ende des Wohlfahrtsstaates!

Die Jungen wissen nicht, was ihr Eltern einmal hatten- was ihnen genommen wurde! Und sie waehlen brav diejenigen, die dafuer verantwortlich sind!

Die neoliberale Politik der letzten 20-30 Jahre hat ihren Ausgangspunkt in der Chikagoer Schule von Milton Friedman in den USA. Naomi Klein(naomiklein.org), eine anerkannte kanadische Journalistin, beschreibt in ihrem Buch "Die Schockstrategie" sehr präzise und gut recherchiert die Zusammenhänge zwischen dem sozialen Kahlschlag, dem Abbau von Grundrechten, den Folterregimen dieser Welt und dem Liberalismus.

Ich kann dieses Buch nur allen empfehlen, die verstehen wollen, warum und wie alle Bundesregierungen der letzten Jahrzehnte unsere Republik zurück ins 19. Jahrhundert führen wollten bzw. wollen. Danach weiß man, wen man nicht mehr wählen sollte.

@ms1963 Was tun

"Ich finde es als völlig unangemessen, zuerst wieder auf die Politikerkaste zu zeigen."

Ich finde es völlig unangemessen, das ein Vollzeitarbeitender auf die Almosen seiner wohlhabenden Mitmenschen angewiesen sein soll, weil die Politik nicht in der Lage ist den Arbeitsmarkt in einer sozialverträglichen Weise zu regeln.
Die Wirtschaftsliberale Gehirnwäsche scheint in ihrem Kommentar schon Früchte zu tragen.

Die Schere öffnet sich weiter

Ich meine die Schere zwischen Meldung und Informationsgehalt. Meinungen sind keine Nachrichten. Jeder Interessenvertreter oder Politiker macht in der Öffentlichkeit nur Werbung für die eigene Sache. Interviews haben daher, wenn überhaupt, nur minimalen Faktengehalt. Werden Interviews wiedergegeben, vermisse ich im Text die kritische Hinterfragung, den „Faktencheck“. Diese „andere Seite der Medaille“ liest man aber meist erst hier in den Kommentaren von politisch Andersdenkenden.

Im übrigen: Hört die Dauerpräsenz dieses Themas in den Hauptnachrichten nach Weihnachten wieder auf oder geht das jetzt so bis zur Bundestagswahl (und wenn ja, warum eigentlich)?

Kommentatoren

Ich muss bemerken, daß hier in D. sich jeder sich selbst der Nächste ist. Angefangen bei den Privatvermögen, wo unter keinen Umständen etwas abgegeben wird(Besteuerung), wie bei den Großkonzernen welche vom Staat subventioniert werden. Soziale Marktwirtschaft ist in den letzten 20 Jahren unter die Räder der Politik(Lobbyismus)gekommen und findet nicht statt. Der Kampf um den Arbeitsplatz, den eigenen Errungenschaften und Vermögen findet unbarmherziger statt als je zuvor. Die Verschärfung der Lage auf dem Arbeitsmarkt(Billiglohn)trägt zu dieser Situation bei. Jeder kann in solch eine Lage (Armut, Arbeitslosigkeit)geraten. Darum solltre sich jeder fragen, was habe ich getan oder nicht getan. Wen habe ich gewählt?
Wen werde ich wählen, um diese Mißstände abzuschaffen.

@flodian

Das Thema hat sehr wohl was mit Griechenland zu tun, oder vielmehr mit anderen Ländern wie Myanmar, Romänien, etc.
Die Menschen wollen den "Armen" hier helfen und vergessen dabei, dass es anderen Menschen wirklich schlecht geht. Ein "Deutscher" ist nicht besser oder schlechter als jemand aus einem anderen Land.
Ich bin durchaus dafür lokal zu helfen, und erst mal in seiner näheren Umgebung die Armut zu bekämpfen. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass es selbst einem H4 Empfänger in D finanziell gut geht. Was ihm fehlt ist entgegengebrachte Wertschätzung. Diese Menschen MÜSSEN in (vielen) Jobcentern und anderen Ämtern deutlich! besser behandelt werden.

@ms1963 - die Ursachen bekämpfen, nicht die Folgen

"Ich finde es als völlig unangemessen, zuerst wieder auf die Politikerkaste zu zeigen. Jeder von uns hat die Möglichkeit, gerade für arme Mitbürger zu spenden"

Das sollte überhaupt nicht nötig sein, diese Spenden gibt es bereits und nennen sich Steuern. Damit soll sichergestellt werden dass die die es sich leisten können den finanziell Schwachen unter die Arme greifen.

Es funktioniert nur nicht. Die Menschen wollen ja nicht dass ihr Land etwas für sie 'tut' im Sinne von Sozialleistungen, im Gegenteil, sie wollen dass die Politik die Gesetze so gestaltet dass das o.g. genannte Prinzip mit den 'Armen' und 'Reichen' funktioniert und sie keine Leistungen brauchen. Stattdessen werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer.
Was wir für unser Land tun können ? Durch unsere 'Wählermacht' dafür sorgen dass die Regierung sich in diese Richtung bewegt. Keine Partei verabscheidet ein Gesetz dass garantiert dass sie nicht wiedergewählt wird, da müssen wir einfach nachtragender sein

Re- Melissa1000

- "menschenverachtende Geisteshaltung der Politiker" -
Weiß unsere,Politikerkaste aller Coleur eigentlich, die Bedeutung des oben genannter Satzes ?? Garantiert nicht.
Warum traut sich kein Moderator, bei "Spendengalas" genau
dieses Thema an die Adresse der anwesenden Politiker/in
anzusprechen, anstatt sich mit großzügigen Schecks kameragerecht "freizukaufen. Zeigt diesen Herrschaften
auf Großleinwand den Zustand in den Armutsvierteln, unter
den Brücken, in kalten 1 Zimmerbehausungen, belegt mit 5
Personen und mehr. Der Arme spendet aus innerer Überzeugung, der REICHE ?!- es gehört sich halt so.
Frohe Weihnacht ÜBERALL

@Serpens

Unglaublich ihr Kommentar....

Ich schlage vor, wir lassen das mit dem Teeren und Federn von Dr. Schneider doch besser sein und lassen sie stattdessen ein paar wenige Wochen hier in Deutschland von den 1,25$ pro Tag leben bis sie verhungert sind.

Dieser Regierung mangelt es an Verantwortung!

Ich denke es wäre angebracht vorher zu reagieren bevor sich die Altersarmut in unserem Land manifestiert.
Was wir brauchen ist ein " europäischer Frühling"

Tolles Interview

Endlich mal jemand der Klartext redet!!

Lieber Herr Schneider, die

Lieber Herr Schneider, die 4,8 Billionen EUR liegen auf den Konten einer kleinen Anzahl von Personen. Diese Spareinlagen wachsen und gedeihen, weil auf der anderen Seite viele Leute arm und immer ärmer werden, durch Dumping-Löhne, Abbau von Sozialleistungen, Steuererleichterungen für die ganz oben usw. Es gibt seit Jahren eine Umverteilung von unten nach oben. Und da diese wenigen Reichen die Politik bestimmen und fast alle Parteien fest im Griff haben, geht dies immer so weiter. Eine Umkehr wird es nicht geben, zumindest nicht durch Lamentieren.

Es ist ja nicht nur die finanzielle Mittellosigkeit ..

.. die für sich schon schlimm genug ist.
Es ist auch die zunehmende Verrohung der Gesellschaft, die mir mittlerweile noch größere Sorgen bereitet.

Warum kennen die Menschen immer weniger Rücksichtnahme?
Warum fühlen sich die Mitmenschen immer aggressiver an?
Warum wirken die Gesichter auf der Straße leer?
Warum liegt auf den Straßen immer mehr Dreck?
Warum nehmen Gewalttaten zu?
Warum nehmen sich immer mehr Menschen das Leben?

Weil sie verzweifelt sind?
Weil es sie anwidert in solch einer verlogenen, dummen und kaltherzigen Welt leben zu müssen?

Wenn wir kein Umdenken bei den oftmals verlogenen, Selbstdarstellern von Politikern herbeiführen, dann ...

Gute Nacht

Beispiel Frankreich

Frankreich ist da auf dem richtigen Weg.

Arm ist immer relativ.
Die Reichen werden aus Frankreich vertrieben. Damit sinkt das Durchschnittseinkommen und die Schere zwischen unten und oben wird geschlossen.
Wenn die 1% reichsten das Land (im übrigen MIT den 30% Steuern die sie zahlen) verlassen haben, kann Hollande verkünden, dass unter seiner Regierung die Unterschiede deutlich kleiner geworden sind.

Ich bin sicher, Peer Steinbrück hat seine Aufgabe erkannt.

Paritätischer Gesamtverband fordert Sofortprogramm gegen Armut

Es wurden im Bereich Arbeitsmarktpolitik Strukturen auf Gesetzesebene zementiert die Zeitarbeit, Umwandlung von sozialversicherungspflichtrigen Arbeitsverhältnisse in 400,- Euro Arbeitsverhältnisse ermöglicht haben. Diese Maßnahmen führen zwangsläufig zu niedrigen Einzahlungen in das System und somit zu geringeren Ansprüchen.
Gleichzeitig wurden Rentenversicherung (riestern) und gesetzlichen Krankenversicherung zum Wohle der Versicherungsgesellschaften (man nennt sowas eine Win-Lose Situation) umgewandelt. Daran wird sich erst etwas ändern, wenn die Betroffenen sich damit auseinandersetzen und auf demokratischen Wege politischen Druck auf die Parteien ausüben!!!

Phoenix2610, die Unbestechlichen

PS.: Mein Dank gillt dem politischen Kabarett, die sich mit den Mißständen in unser Gesellschaft intelligent beschäftigen!!!

Falscher Ansatz

Die Hartz IV Sätze zu erhöhen ist definitiv der falsche Weg. Ziel der Politik muss sein Arbeit attraktiv zu machen. Es muss ein spürbarer Unterschied zwischen Arbeit und Hartz IV liegen. Die Arbeitenden mit höhren Steuern zu bestrafen ist komplett kontraproduktiv.

Hartz IV Sätze deutlich kürzen, aber dafür einen Deutschlandweiten flächendeckenden Mindestlohn von 8€ einführen.

Nur so wird Armut bekämpft.

Nur besser verteilen

Es wird oft gesagt dass es den Armen in Deutschland ja noch relativ gut geht im Vergleich zu anderen. Die leben aber nicht im selben Sozialsystem, und genau das ist dewr Punkt - wir haben von allem reichlich, wir könnten durchaus einiges spenden, nur ist es einfach sehr schlecht verteilt.
Dadurch dass es Menschen in Deutschland gibt die immer mehr Reichtum anhäufen fehlt dieser Geld dann natürlich an anderer Stelle. Aber da brauchen wir mit dieser Bundesregierung wenig Hoffnung auf Besserung zu haben, noch nicht einmal der Armutsbericht wurde ungeschönt veröffentlicht. Für diese Regierung ist Armut kein Thema, die Chancen dass sie etwas bekämpfen an dass die nicht glauben stehen eher schlecht.

Und wenn dann die Ressourcen besser verteilt sind sind immer noch welche über die wir dann anderen geben können.

Ich komme mir vor wie ein

Ich komme mir vor wie ein Schwerverbrecher. Mit Extremforderungen sorgen die Gewerkschaften dafür, daß Ersparnisse kaputt gemacht werden. Da spart man jahrzehnte lang von seinem Durchschnittseinkommen und dann? Wofür arbeitet man eigentlich noch, wenn man ständig die Rechnungen für die anderen bezahlen soll?

Nicht die zu geringen Sozialleistungen sind Schuld an Armut, sondern die Tatsache, daß man die Menschen zu wenig fordert. Ja richtig, es wird zu wenig gefordert. Es gibt Menschen, die sehr gut von ihrem Einkommen leben können und damit meine ich nicht die Reichen, sondern ganz einfache Arbeitnehmer.

Wer mehr verdienen will, muß sich beruflich verändern. Aber anstatt sich für ein Mathematik- oder Fremdsprachstudium zu interessieren, bewirbt man sich lieber im Mediamarkt.

Warum sagt nicht auch mal jemand, daß die "Armen" für ihre Situation mitverantwortlich sind?

Was tun die "Armen", um sich beruflich zu Verbessern. Man kann nicht immer nur von anderen haben wollen.

Wer immer noch glaubt in

Wer immer noch glaubt in Deutschland gäbe es eine Demokratie, der kann sich beim Wahlkreuz-machen auch gleich die Augen verbinden.

Zitat: "Keine Partei verabscheidet ein Gesetz dass garantiert dass sie nicht wiedergewählt wird, da müssen wir einfach nachtragender sein."

Es müsste heissen:
Keine Partei verabschiedet ein Gesetz, dass sich gegen eine der grossen Lobbys richtet.

Egal in welchem Sektor. Die Wirtschaft hat hier die Macht und ist in vielen Fällen Entscheidungsgrund für oder gegen ein Gesetz.
Denn ich glaube nicht, dass es sich z.B. Piraten und Grüne auf Dauer erlauben könnten so zu entscheiden wie sie und deren Wähler es gerne hätten.

Es wird erst wieder eine Revolution/ein Bürgerkrieg stattfinden müssen, ehe sich wieder grundlegend etwas ändert.
Aber warten wir ab...

@Serpens

zynischer geht es nicht mehr oder? Da fehlen einem wirklich die Worte.

Lobbyarbeit / Lösungen

Es wurde schon von jemandem geschrieben: der Paritätische Wohlfahrtsverband ist auch nur ein Lobbyverein. Demnach sollte man das, was der "Lobbyist für Arme" sagt, genauso bewerten wie wenn der Bankenlobbyist oder der Energielobbyist etwas von sich gibt: kritisch hinterfragen hilft!

Interessant finde ich ja, dass wir bei der Entwicklungshilfe immer wieder hören, dass Geld nicht hilft, sondern nur Hilfe zur Selbsthilfe zum Ergebnis führt. "Gebt den Leute keine Kartoffeln, sondern zeigt ihnen, wie man sie anpflanzt."

Wieso wird nicht anerkannt, dass das bei Hartz4-Empfängern (insofern sie sich verallgemeinern lassen) nicht genauso ist? Im Video sieht man eine alleinerziehende Mutter zweier Kinder, die keinen Berufsabschluss hat. Ob das "typisch" ist, mag ich nicht zu beurteilen. Aber der Frau hilft kein Geld auf Dauer: sie braucht eine Ausbildung, Kinderbetreuung und einen Arbeitsplatz. Der Hartz4-Satz ist nicht als Anerkennung der Lebensleistung gedacht, sondern als Überbrückung!

@sephiroth

>> aber wir können nicht erwarten dauerhaft mit weniger Einsatz mehr Wohlstand zu produzieren<<
Müssen wir aber. Was sehr oft nicht beachtet wird, ist dass wegen steigender Effizienz und übersättigter Märkte einfach nicht mehr genug Arbeit für alle da ist. Wir müssen entweder Arbeitsvorgänge entschleunigen oder Wege finden, um alle durchzufüttern - ohne die durchgefütterten als Schmarotzer anzusehen.

China und Ingenieursabsolventen: haben sie auch schon darüber nachgedacht, wie viele von dieser Unzahl keine Arbeit findet? Es ist schon schon Klasse, einen Abschluss in der Tasche zu haben und dann am Fließband neben einem Wanderarbeiter zu stehen, weil einem die
Beziehungen fehlten. China hat einen gewaltigen Wachstum, aber eben auch nicht für
Alle.

hat frau merkel nicht erst

hat frau merkel nicht erst gesagt den deutschen geht es so gut wie nie.....................komisch

Man kann es drehen, wie man will...

Diese ehemalige soziale Maktwirtschaft ist abgeschafft!

Die gesamten für Hartz4 verantwortlichen Parteien, von CDU/FDP bis SPD/Grüne, schaffen mit Hilfe der Lohnpolitik (prozentuale Lohnerhöhungen) der Gewerkschaften, in Stein gemeißelte, dauerhafte Armut, für ein Drittel des Volkes in Deutschland.

Sie alle, spalten die Gesellschaft!

Ich hoffe nur, dass diese 33 Prozent endlich mal bei den Wahlen ihren Hintern hochkriegen.

Die Alternative steht, mit der Partei die Linke!

Sparen müssen die Armen!

Die Reichen haben ja schon viel gespart!
(Olaf Schubert)

Man muss halt auch das positive sehen. Jeder fünfte gilt als arm und vom allgemeinen gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen. Wenn dieser arme Teil der Gesellschaft auf einem Fleck wohnt (wie hier in Duisburg-Marxloh und Umgebung) fühlen sie sich auch nicht mehr so ausgeschlossen.

Spaß mal beiseite:
Beide Parteien, die die Wahl unter sich entscheiden, befeuern diese Entwicklung und heißen sie gut.
Wir können also sicher sein, dass sich die nächsten Jahre nichts daran ändert. Die "Unterschicht", die hier wohnt, gibt leider zum größten Teil schon lange nichts mehr auf Politik und wählt nicht. Die, denen es (noch) gut geht, sehen keine Notwendigkeit, die Volksverräter der etablierten Parteien abzustrafen.

Genau. Arbet muss sich wieder

Genau.
Arbet muss sich wieder lohnen.
Man arbeitet ja nicht nur um zu leben.
Momentan kann man von vielen Arbeiten nicht mal überleben.
Es ist ein Unding, dass man mehrere Jobs ausüben muss um im Monat über die Runden zu kommen!
Je mehr Qualifikationen man hat, um so schwerer wird es einen Job zu finden. Von einem Nebenjob ganz zu schweigen.
Man ist zu überqualifiziert.
Diese Menschen kann man ja nicht rumschubsen, weil sie gebildeter sind und auch mitdenken.
Aber das ist in vielen Bereichen nicht gewünscht.
Aber Hauptsache in Deutschland fehlen qualifizierte Arbeitskräfte.
Wäre ich jünger und nicht gebunden, hätte ich Deutschland bestimmt schon verlassen.

Wieso zynisch? Weil man mit

Wieso zynisch?
Weil man mit dem Finger auf die Wahrheit zeigt und nicht die Augen zumacht?

unverschämt

Die Hartz-IV Regelsätze erhöhen zu wollen finde ich unverschämt.
Kein Mensch in Deutschland muss hungern, ob er dafür arbeitet oder nicht! In anderen Ländern gibt es überhaupt keine Sozialhilfe.
Es ist viel wichtiger, Geld in die Bildung und Ausbildung zu investieren. Momentan ist nicht das Problem, dass wir zu wenig Arbeitsplätze haben, sondern, dass wir zu wenig qualifizierte Arbeiter haben. Menschen ohne Qualifizierung rutschen ab und müssen Sozialhilfe beziehen, obwohl sie gesund und arbeitstauglich sind.
Es ist auch eine Frechheit vom großen Privatvermögen Deutschlands zu sprechen. Viele Leute haben völlig überzogene Vorstellungen, welche Einnahmen eine Reichensteuer wirklich bringen würde. Denn es gibt nicht viele Reiche.
Ich gebe zu, dass Mindestlohne helfen können. Menschen die arbeiten müssen gut verdienen. Aber wir müssen aufpassen, dass wir auch wettbewerbsfähig bleiben. Ansonsten steigt die Armut.

"Schön" gedacht. So

"Schön" gedacht. So "geistreich". Davon kann man leider nicht abbeissen. Es füllt keine Mägen.
Immerhin hat das Umverteilen für die Reichen ja etwas gebracht. Es war bestimmt nur geistige Anstregung dahinter. Natürlich keine Umverteilung. Ist ja Illusion.
Also liebe Arme nimmt den geistigen Reichtum an, dann werdet ihr auch eure Armut überwinden.
Wie zynisch geht es noch???

Die Politik wird stark von

Die Politik wird stark von Lobbyisten mitbestimmt. Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung will das aber, sonst würden nicht mehr als 70% CDU, SPD und FDP wählen oder mehr als 43% CDU und FDP.

Alle Daumen hoch! Genau so

Alle Daumen hoch!
Genau so ist es und sollte es sein.

Auf dem Teppich bleiben..

Ich bin Student und lebe mit weitaus weniger Geld als Menschen mit Hartz4. Ich gehe auch nicht zur Tafel und hole mir kostenlos Essen und Kleidung ab. Der Staat zahlt weder meine Miete noch meine Stromrechnung und trotzdem kann ich mit dem Geld gut leben. Das macht für mich die Debatte über die Höhe der Hartz4 Sätze unglaubwürdig. Hartz4 ist als Grundsicherung gedacht und wenn man das Geld nicht zum Fenster rauswirft ist es deutlich mehr als das. Falls Sie das nicht glauben, reden Sie eventuell mit dem Studenten ihres Vertrauens oder denken über Ihre Ausgaben nach. Ich denke Hartz4ler sollten auch mit weniger Geld zu recht kommen, das könnte die Attraktivität der Arbeit wieder erhöhen.

@b_m

Vielen Dank für Ihre sehr hilfreichen Tipps!
Ich fürchte nur, dass ich sie mal mit einer Realität belästigen muss: Ich habe Abitur, eine Ausbildung, beherrsche mehrere Fremdsprachen, bin "aussergewöhnlich geh-schwerbehindert" und kann meine Bewerbungen nicht mehr zählen. Wahrscheinlich sollte ich wohl zum Fußballprofi umschulen, was garantiert mehr Erfolg verspricht, als eine kaufmännische Ausbildung, da ich nunmal nicht irgendwo herumklettern kann.
Nochmal vielen Dank für Ihre hilfreichen Tipps! *Ironie wahrscheinlich*

unverschämt

Herr Dr. Schneider ist ein reiner Lobbyvertreter. Ich finde es dreist, wie er sich - einfach so - am Geld anderer Leute bedienen will. Machen wir uns nichts vor, vom zusätzlichen Geld wird max. 50% bei den Armen ankommen. die WAZ hat in den letzten Wochen die Chef-Gehälter der Essener städtischen Firmen veröffentlicht. Es gibt mehrere GmbH's für soziale Zwecke, die meisten mit 2 Geschäftsführern, und jeder bekommt 100-200 T€, für einen risikoarmen Job. So wird es in allen deutschen Städten sein.
Und sollte es zu Steuererhöhungen kommen, wird es nicht die Super-Reichen sondern, wie immer, den Mittelstand treffen. Da liegt die Abgabenquote schon jetzt weit über 50%.
Eine andere Sache ist der Mindestlohn: Jeder soll von seiner Arbeit leben können, ohne aufstocken zu müssen.

Immer noch

Armut....
immernoch sind Fussballstadien voll.
Die Formel 1 feiert neue Rekorde.....
Konzertekarten für 100 Euro...werden bezahlt.
Und die Autos sind ich den letzten jahren auch nicht geschrumpft.
Was ich sagen will, fangen wir bei den sachen an zu sparen, die niemand schmerzen. und trotzdem ein Zeichen setzen können.
Vor dem Strassenkampf......Und der kommt.
Schützenvereine erleben verstärkt Zulauf. warum wohl....

mehr Armut - ja das ist die Wahrheit

wer frühs mal die Mülltonnen im Blick hat, dem fällt das auch auf! Sowas gabs vor 10 Jahren noch nicht.

Ideen sammeln und neue Partei gründen!

Liebe Leute,

sammelt doch mal eure Ideen und gründet eine neue Partei. Die soll die Wirtschaft aufrecht erhalten, ökologisch sein und sozial gerecht.

Maßnahmen:
Spitzensteuersatz wird deutlich erhöht.
Die kalte Progression wird abgeschafft, bzw. in die höheren Einkommen (ab 5000€ brutto) verschoben.
Mindestlohn für Alle von 10€/Std. brutto.
Ausbilder/Übungsleiter-Pauschale wird auf 4000€ erhöht, somit könnte man sich auch mit solchen Tätigkeiten einen Dazuverdienst erwirtschaften, was zugleich das Ehrenamt in Vereinen stärkt (bspw. Trainer und Schiedsrichter). Diese Verdienste werden nicht auf Hartz IV angerechnet.
Steuerfreies Einkommen für Geringverdiener 500€.
Hartz IV-Satz wird auf die Hälfte des Mindestlohn begrenzt, um Anreize zu schaffen.
Die Grundrente steigt mit den Jahren der Erwerbstätigkeit: 20 Jahre 750€ netto, 30Jahre 1250€ netto, 40Jahre mindestens 1500€ netto. Für jedes weitere Jahr gibt es 50€ mehr monatlich.

Das wären doch mal vernünftige Weihnachtsgeschenke, oder?

@Serpens: klasse Politikberatung

„Wirklich arm ist jemand, der sich das Existenzminimum nicht leisten kann und das liegt lt. Weltbank bei weniger als 1,25 Purchasing-Power-Parity-US-Dollar pro Tag. Ich bezweifle, dass in Deutschland eine einzige Person darunter fällt!“

Sie sollten sich in Berlin als Politikberater(in) bewerben. Das ist überhaupt die Lösung aller Probleme: Wir erklären alle Deutschen zu vergleichsweise reichen Menschen, nur dass einige, macht ja nichts, ein bisschen mehr vergleichsweise reich sind als viele andere.

Ich sag’s ja immer: Man kann alles zum Guten relativieren. Ich glaube Ihnen persönlich im Übrigen nicht, dass Sie bei Ihrem Ansatz „über Missstände sprechen“ wollen oder eine Vorstellung davon haben, wie es ist, wenn Eltern die Klassenfahrt ihrer Kinder oder das Mensaessen nicht bezahlen und ihnen kein kleines Weihnachtsgeschenk machen können, alte Leute kein Geld für Schuhe haben (siehe laufende Spendenaktionen verschiedener Zeitungen), usw. usf.

@b_m

Ihre Haltung und Ihr Kommentar spiegelt die Wirklichkeit in unserem System dar - leider.
Ich kann nur nicht glauben, daß Sie das wirklich ernst meinen was Sie da schreiben. Nicht Jeder ist in der Lage (geistig, wie materiell) Professor etc. zu werden. Nach Ihrer Anschauung sind Menschen mit geringeren Intelligenzquotienten als 110 selbst an Ihrer Lage schuld.
Da hat bei Ihnen die Meinungsmache voll zugeschlagen.

Träumer

Erschreckend eine solche Stellungnahme.
Unter diesen Umständen zu erwarten, dass der Nachbar helfend eingreift, dass er spendet, ist wohl absurd.
Natürlich sollte er das, sofern er kann.
Aber damit ist doch nicht die ungute Situation aus der Welt geschafft, die zu einem immer größeren Auseinanderklaffen der Schere führt. Die Regeln dazu hat die Politik geschaffen, die bei entsprechender Lobbyarbeit sogar Kleingruppen mit den dümmsten Argumenten die MWST erlässt. Wie hat sich doch die FDP aus dem Fenster gelehnt, um unsinnige Steuergeschenke an die Hoteliers zu vergeben. Wo ist die Lobby in Deutschland, die für den Abbau des Ungleichgewichts sorgt. Sollte Sie da sein fehlt aber immer noch ein entscheidendes Kriterium. Nämlich verantwortungsvolle Politiker, die bereit sind zuzuhören.
Erst bei der nächsten Diskussion wegen Diätenerhöhungen sind sie dann wieder present und mit gespitzen Ohren wieder hellwach. JFK hier zu zitieren sehe ich als kränkend für diesen an.

10:36 — kare - Endlich mal jemand der Klartext redet!!

Das macht er schon seit Jahren!

Allein, die Lösung für seine richtigen Feststellungen, scheint er bei den verantwortlichen Parteien zu suchen!

Wenn man sich einige Talkshows oder Vorträge unter Beteiligung der Partei die Linke in Erinnerung ruft, erkennt man, dass er nur dort offene Türen einrennen muss.

Ein klares Bekenntnis zur Lösung der Probleme, unter Beteiligung auch gerade dieser Partei, aus seinem Munde, finde ich aber nicht in meiner Erinnerung.

So denke ich, ein weiteres gutes Interwiew im dunklen Wald der Emotionen, aber keine wirklichen Lösungen, im Interese von immer mehr Abgehängten!

Lobby???

Wieder so eine fatale (Leistungs-)Illusion mit der Bildungswaffe eine systemische Fehlleitung zu sanieren. Das was als Überbrückung galt, ist leider zur Regel geworden. Aber daran sollen ja die Hartz4ler selber schuld sein. Lebensleistung ist ein perfider Begriff, der Menschen mit Maschinen gleichsetzt. Wer keine Leistung erbringt, ist nichts mehr wert in dieser Rechnung, oder? Und hat wohl auch kein Anrecht auf eine Lobby. Und einen Wohlfahrtsverband mit Energieriesen etc. zu vergleichen ist wohl mehr als zynisch.

Nicht ein einziger Grund für die Misere !

Wenn man sich hier so einige Kommentare anschaut, hat man das Gefühl es gibt einen einzelnen Grund für die Misere. Der Euro oder die Politiker oder HarzIV oder die Armen selbst (die zu faul sind sich fortzubilden).
In Wahrheit ist doch das ganze System faul.Seit langen gilt nicht mehr, wer mehr arbeitet kriegt mehr. Ein vernunftiger Mindestlohn für eine 40std-Woche sollte das mindeste sein, was man in sichin Deutschland leisten sollte.Das was ich nicht verstehe ist,dass man immer noch Millionen-Boni an Firmenchefs gibt (VW 2010 17Mio).Der Mann arbeitet viel (sicher 50-60std die Woche), aber das rechtfertigt nicht 17Mio. Euros + sonstige Zuwendungen und einem immensen Monatsgehalt.
Frankreich hat schon mal nen guten Ansatz gemacht. Das Gehalt der Chef-Etage darf das 200-fache des niedrigsten Geahlt nicht übersteigen.
Und für all diejenigen die behaupten,die Armen bilden sich nicht ausreichend fort,die mögen doch mal eine Studie über die Ausbildungschancen anschauen.

Ich habe eine kleine Firma

Ich habe eine kleine Firma und wollte gestern jemanden kurzzeitig einstellen, um mich selbst zu entlasten. Wisst ihr, was ich mir anhören mußte ? "ich habe ja dann nur 100 € mehr, als wenn ich nichts arbeiten würde". Arbeit im Geringverdienersektor lohnt sich nicht, man kassiert lieber Hartz 4 und bleibt schön zu Hause im Warmen. Dieses Problem habe ich dieses Jahr schon mehrmals gehabt, und die Konsequenz ist, ich arbeite nicht mehr mit Hartz-4-Beziehern. Armut ? Mein Eindruck ist, bei uns hat jeder genug zu essen und warme Kleidung, wenn er will. Man kann kostenlos zum Arzt gehen, und wenn man sich sein Hartz 4 einteilt und nebenher noch einen kleinen Job hat, kommt man recht gut zurecht.

@ Alle Armutsleugner

Haben sie noch nie die Rentner gesehen, die, wie auf dem Bild sehr schön dargestellt, auf Bahnhöfen, Haltestellen etc. von Abfallkorb zu Abfallkorn ziehen, um ihre Rente per Flaschenpfand aufzubessern?
Das, was sie von sich geben ist Zynismus pur. Aber sie nutzen vermutlich auch keine öffentlichen Nahverkehrsmittel.

für sein Land tun

Politik sollte diesen Systemfehler korrigieren. Davon profitieren derzeit andere, die wenig daran ändern wollen. Und was soll bitte der Betroffenen, der in diesem Armutszirkel gefangen ist, denn für sein Land tun? Die Vermögenden sind per Grundgesetz dazu eigentlich ja verpflichtet...dieser Teil Art. 14 (2) wird gerne übersehen.
Im Wortlaut: Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll ZUGLEICH dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

Wir haben in Deutschland

Wir haben in Deutschland keine qualifizierte Arbeiter weil sie nicht entsprechend entlohnt werden.
Gute Leute sehen über den Tellerrand hinaus und gehen ins Ausland. Nicht nur Akademiker auch der kleine gemeine gelernte Facharbeiter.

Das Geld im Land halten!

Milliarden fließen ins Ausland, und damit meine ich nicht die Griechenland-Hilfe. Die Deutschen reisen sehr gerne zum Skifahren nach Österreich, Italien oder in die Schweiz. Ebenso geht es in den Sommerurlaub nach Spanien, Italien usw. .

Wenn wir es einmal schaffen würden, einen Großteil des verdienten Geldes von den Sparbüchern zu räumen und auch hier im Lande auszugeben, würde das Arbeitsplätze und Steuern bringen.

Das soll keine Verurteilung sein, ich bin auch ein Griechenland-Urlauber und spare fürs Alter, nur ein Denkanstoß ...

@20. Dezember 2012 - 10:14 — Kenner

>> "Ich finde es völlig unangemessen, das ein Vollzeitarbeitender auf die Almosen seiner wohlhabenden Mitmenschen angewiesen sein soll,..."

Das Problem ist und bleibt, daß Arbeit keinen Eigenwert hat. Arbeit und Produkte erhalten ihren Wert über die Nachfrage, und Menschen, die mehr Geld verdienen als andere, werden deswegen nicht mehr Grundnahrungsmittel oder sonstige einfache Leistungen konsumieren. Wohl aber Urlaubsreisen ins Ausland, Technikspielzeuge aus China oder eben schicke Kleidung aus Tailand. In welchem dieser Bereiche arbeiten die Armen?

Wer beruflich flexibel ist, kommt mit der Situation gut zurecht. Und mit Flexibilität meine ich nicht, daß man unter Preis Überstunden abliefert, sondern das man viele unterschiedliche "anspruchsvolle" Tätigkeiten ausüben kann. Womit wir wieder beim Thema Bildung sind.

Sozialleistungen sind Hilfe in der Not und keine Dauereinrichtung. Die Menschen werden sich bewegen müssen, den Job für die Ewigkeit gibt's nicht mehr.

@. ms1963

Das fehlt noch - dann zieht sich die Politiker Bande noch mehr aus der Verantwortung.
Schon heute verweisen sie gern auf die Suppenküchen mit dem Argument, daß in Deutschland niemand zu hungern braucht.
Der Hinweis auf den Millionär Kennedy und den USA ist hier keineswegs angebracht; denn im Gegensatz zu Deutschland haben die USA in ihrer Verfassung keine Sozialstaatsgarantie verankert.

Deutschland Ende 2012 (Zeit gewaltiger Exportüberschüsse)

Gewaltige Exportüberschüsse bringen viel reichtum nach Deutschland. Aber so erlebe ich die Realität:
Fast bei jeder S-Bahn-Fahrt betteln Leute in der Bahn oder am Bahnhof. Oft sind es mehrere Leute. Der Trend ist zunehmend. Am Endbahnhof kommt oft der gleiche Herr und schaut, ob jemand leere Flaschen liegen gelassen hat. Oft sieht man auch Leute in Müllkasten und Tonnen nach Flaschen suchen. Früher waren es seltener Deutsche. Heute machen sie die Überzahl aus. Ein junger Mann aus dem Bekanntenkreis ist "freiwillig" nach Afghanistan gegangen - wegen Geld (moderne Söldner "verteidigen" Deutschlands Freiheit am Hindukush).

@Residue

"Ich gebe zu, dass Mindestlohne helfen können."

Wenn Sie etwas zugeben, dann haben Sie vorher etwas verschwiegen !

Grundsätzlich haben Sie ja nicht Unrecht, es ändert aber alles nichts an der Tatsache, dass diese Gesellschaft sich irgendwann gegenseitig die Köpfe einschlägt und auch deswegen brauchen wir mehr soziale Wärme !

Es kann nun mal nicht jeder Mensch stark sein und sein Leben selbst in die Hand nehmen. Nächstenliebe ist kein altes jüdisches Volksmärchen, sondern eine tief im Herzen verankerte Grundsätzlichkeit !

11:16 — Residue - unverschämt ,Denn es gibt nicht viele Reiche

Hiermit haben Sie Recht!

Aber wieviel materiellen Reichtum, haben diese wenigen Reichen eigentlich?

Von "Serpens" würde ich gerne

Von "Serpens" würde ich gerne mal wissen, ob er seine Mieteinnahmen auch der 1,25 Purchasing-Power-Parity anpasst. Oder wer soll seine Mieteinnahmen dann finanzieren? Gleiches Recht für Alle!

Das Problem liegt meiner Meinung nach darin, dass ein besitzender Mensch sich das Leben ohne Besitz einfach nicht vorstellen kann. Er muss annehmen, dass dies selbst verschuldet ist, denn ihm geht es ja nicht so.

Mal vereinfacht dargestellt:
Als Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut wurde, gab es unzählige Arme und nur wenige Reiche. Jeder konnte sich vorstellen, was es heißt wenn das Wenige zum Leben nicht reicht. Deshalb wurde unsere Politik so gestaltet und war auch erfolgreich.

Inzwischen sind 2 Generationen vergangen. Man kann es nicht mehr nachvollziehen, was Armut ist. Daran krankt die Gesellschaft.

Und wer die USA zum Vorbild nehmen will, mit den Slums und der Ausgrenzung der Massen, der soll bitte auch die Gewalt und Brutalität akzeptieren,

Mein Deutschland wäre das nicht.

"Gut gebrüllt Löwe!"

Da erkenne ich einen gut gekleideten (und sicher auch gut besoldeten) Hauptgeschäftsführer eines Verbandes, in dem über 10.000!!! Vereine, Organisationen und Verbände eingegliedert sind.
Und dieser hat nichts besseres von sich zu geben, als eine zwangsweise "Reichenabgabe".

Übersieht er dabei, dass gerade die Sozialverbände, zu denen ja neben seinem Verband auch die großen Kirchen gehören, der größte Arbeitgeber in Deutschland ist?
Und dass z.B. die Mitarbeiter in deren Heimen und Pflegeeinrichtungen oftmals im Niedriglohnsektor arbeiten und damit per se auch in den Armutsbereich fallen?

Ein jeder kehre erst einmal vor seiner Haustür, ehe er sich über den Dreck der Nachbarn aufregt.

Alternativen, um Armut zu stoppen?

Es wurden schon genug Argumente erwähnt, warum die relative Armut eine reelle Armut in Deutschland ist. Doch denken wir über Alternativen nach:

Mindestlohn: vielleicht eine Übergangslösung, dafür müßten strenge Regelungen her. Es gibt 7,50 Euro im Osten mindestens tariflich, was man aber durch Werksverträge für knapp 6,50 Euro die Stunde "clever" umgeht. Solche Unternehmen gehören hart bestraft. Allerdings: was ist ein angemessener Mindestlohn zum Leben? 8 Euro? Reicht nie und nimmer. Unter 10 Euro brauchen wir diese Diskussion gar nicht führen. Doch wer zahlt das?

Hartz IV Regelsätze erhöhen: Tropfen auf dem heißen Stein, denn auf mehr als 5 Euro mehr pro Monat konnte sich keine Regierung bisher einigen.

BGE: das von den Piraten propagierte bedingungslose Grundeinkommen erscheint mir momentan als einizige (Übergangs-)Lösung. Dafür Hartz IV komplett weg und so finanzieren, dabei Wohngeld etc. erhalten lassen. Sonst würde man auch mit BGE baden gehen. Ist es nicht irgendwie traurig?

Wahlkampf?

Da setzt sich mal jemand für die ärmeren ein, sofort heisst es zugleich "heisse Luft" und "was verdient der denn".
Diese Armut muss wohl vom Botschafter ausgehen. Oder gar von Wohlfahrtsverbänden. Die dürfen natürlich nicht Armut definieren. Könnten ja was damit verdienen.
Wie bitte? Es ist doch egal wer das im TV sagt, die Fakten sind doch da.
HALLO, es geht nur mit Umverteilung. Nicht mit Leistung. DAS steht sogar im Grundgesetz.
In einer materiell orientierten Gesellschaft geht es wohl nicht anders, bisher hat die Umverteilung für wenige Profiteure ja sehr gut funkioniert... und sie ist leider noch voll in Gange!

re Kenner Etwas deplatziert

Nur dass Ihre Annahme, ich wäre Opfer einer wirtschaftsliberalen Gehirnwäsche, zum einen unrichtig und zum anderen deplatziert ist. Natürlich muss die Politik handeln, sonst wird sich die Armutsrate schnell steigern. Aber das heißt nicht, dass wir Normalbürger uns verstecken können. Es steht uns frei, selbst politisch aktiv zu werden, oder zumindest passiv als Wähler entsprechend zu agieren. Und solange das nicht geschieht, können wir zumindest, sofern finanziell in der Lage, arme Mitmenschen unterstützen. Keiner kann sich rausreden.

Vielen Dank für das ehrliche Bild

ebendiese Szene sehe ich in Berlin JEDEN Tag.

es ist ein skandal!

anstatt 42 milliarden an griechische banken zu verschenken hätten wir besser jedem der 2,6 millionen arbeitslosen einmalig 16000 euro auszahlen sollen.
das wäre auch gut für die binnenkonjunktur.

armutsbericht ?

was soll ich da vom armutsbericht der experten vom wirtschaftsministerium halten?
aber es wird ja gegengesteuert seit jahrzehnten, die soziale marktwirtschaft reguliert den markt, jahrzehnte schon mit subventionen,und die unternehmen haben sich daran gewöhnt,da kann man nichts mehr kürzen,deutschland ist schon lange nicht mehr führend in der welt,hier wird nur noch gemauschelt,das wirtschaftliche system ist tot ohne subventionen! und keiner macht etwas dagegen,sei es aus laienhaftigkeit oder aus lobbyismus.
subventionieren und übernahme der kosten und dann umlegen auf die bürger, sei es mit ökosteuer eeg-umlage usw.ist die realität,der mittelstand verschwindet.
für was brauchen wir hartz IV?, der staat soll den menschen arbeit geben die gut bezahlt wird,es gibt genug kaputte strassen,industrieruinen,kaputte wälder usw.dann haben die hartz IV empfänger auch wieder ein gutes gefühl, wenn sie was zurückgeben an die gesellschaft, es sind doch die wenigsten, die wirklich nichts tun wollen

@kasererp - das alte Märchen

"Hartz IV Sätze zu erhöhen ist definitiv der falsche Weg. Ziel der Politik muss sein Arbeit attraktiv zu machen."

Um Arbei attraktiv zu machen muss erstmal welche da sein. (Nicht nur) wer über 50 ist und arbeitslos wird hat schon ohnehin einen schweren Kamof vor sich, die Arbeitgeber wollen junge und gesunde Menschen, am Besten ohne Familie die ernährt werden muss, und das für einen geringen Lohn und für begrenzte Zeit. Alles das was ein Familienvater in dem Alter eben nicht mehr kann.

Da brauchen sie nicht auch noch das wenige Geld, was er dann bekommt kürzen wollen, die Leute sind schon so gestraft genug.

Richtig ist, dass ALG II und andere Sozialleistungen steigen sollten, ebenso wie die niederen Einkommen, diese aber im höheren Masse. Wer meint ALG II sei zuviel und müsse gekürzt werden hat schlicht und ergreifend keine Ahnung.

@a1xon

"Ich denke Hartz4ler sollten auch mit weniger Geld zu recht kommen, das könnte die Attraktivität der Arbeit wieder erhöhen."

Und ich finde, Sie sollten den Menschen Ihre Würde lassen, diese ist nämlich per Gesetz geschützt ! Es handelt sich hier um bedauerliche Arbeitslose ALG II Empfänger und nicht um irgendwelche 'piep' oder 'piep' !

@patriot_01

Ihr Zynismus ist unangebracht!
Wer reich ist, ist auch reich an Möglichkeiten. Bei Armen ist das andersrum.

Nach Ihrer Denkweise, die ja noch vor kurzen Mainstream war, müsste sich dann die Lebensqualtiät für alle verbessern, in dem man mehr Möglichkeiten für Reiche schafft!

Dafür gibt es dann aber nur eine Aussage, das ist Umverteilung von unten nach oben!

Wenn Sie sich in der Geschichte etwas umsehen, geht eine gesellschaftliche Ordnung nicht an der Armut kaptutt, sondern an der Arroganz des Reichtums.
Denn das Blickfeld eines dauerhaftes Erfolgreichen verengt sich immer mehr!

Mahlzeit, dann bei den Brocken die nicht mehr geshluckt werden können!

Deutschland geht es gut...

Zumindest einen wenigen gehts immer besser.

Auch dafür steht diese Regierung.

Langfristig wird das soziale Stabilität in diesem Land zerstören.

Wenn die Reichen nicht bereit sind etwas mehr anzugeben, dann wird ihnen am Ende eben alles weggenommen von Menschen, die nichts mehr zu verlieren haben.

So einfach ist das!

Eine Mehrheit toleriert die soziale Ungleichheit nicht - die Partei, die das als erstes annimmt wird die nächsten Jahre regieren. So einfach ist das!

Mit der CDU und FDP wird das nicht gelingen - beide Parteien stehen für andere Werte.

Durch ARBEIT und LEISTUNG wird in diesem Land nur eine Minderheit wohlhabend. Das ist anders ist - ist ein Mythos.

Auch das ist die Wahrheit.

Die jenigen, die immer reicher werden, definieren sich selbt als Leistungselite. Was deren "Leistung" aber gesellschaftlich tatsächlich bedeutet entspricht eben oft nicht dieser definition.

Wenn jmd. etwas tut, um selbst noch mehr Geld zu haben, hat das nun nichts mit "Leistungselite" zu tun.

Armut in den Köpfen

Die Entwicklungen am Arbeitsmarkt (in Europa) deuten an, dass unser System versagt und die Globalisierung nicht in erster Linie den Bürgern nutzt. Effizienz, Wettbewerbsfähigkeit, Lohn-Stück-Kosten ... gern gewählte, und leider immer noch positiv belegte Begriffe, wenn es tatsächlich um ein Problem unserer Zeit geht. Menschen werden entlassen, Löhne gesenkt, "einfache" Arbeit ist in für unsere Wirtschaft scheinbar zu teuer.

Es herrscht Krieg. Kostenfaktor Mensch. Wenn ich als Mitstreiter die Effizienz in meinem Unternehmen erhöhe, kostet das bei der Konkurrenz de Fakto Arbeitsplätze. Die Konsequenz des Wettbewerbs ist also unterm Strich nicht sozial. Wenn Maschinen in der BRD zu Top-Qualität und Traum-Lohn-Stückkosten beitragen, können sich zb. die Griechen noch so sehr bemühen, sie werden niemals wettbewerbsfähig. Der Vorsprung ist zu groß.

Ich bedauere die Armut in den Köpfen. Eltern, die ihre Kinder bei Facebook mobben lassen, Unternehmen wie KIK, die skrupellos Menschen ausbeuten

Unsere Politiker und Das Volk wissen doch bescheid!

Tatsache ist doch, dass unsere Politiker wissen, dass die Arbeitlosenstatistiken nicht der Wahrheit entsprechen, jeder Politiker weiß, das Hartz4 Leiharbeit schlecht sind und armut beigetragen habe, aber die Regierungen egal welche, halten an diesem Programm fest den die Firmen Banken usw sind für Politiker wichtig nicht das Fußvolk!
Eigentlich verstehe ich diese Disskussionen hier überhaupt nicht!Und am Ende ändert sich sowieso nichts!

Armut ist in Deutschland politisch gewollt!

Armut ist der Preis neoliberaler Globalisierung; PWS hat recht

Der PWV war der erste, der die Machenschaften der U. Schmidt bei der Erstellung des ersten H4-Regelsatzes auf Basis des EVS 1998 aufdeckte und wie er diskussionslos im Parlament nur im Bundesrat nachts vona allen Parteien durchgewunken wurde, als kleiner Unterpunkt der Tagesordnung, und den Staz als viel zu gering bezeichnete.

(Die Berliner PDS glänzte bei diesem größten Umsturz der deutschen Sozialgeschichte durch Abwesenheit und überließ es damit Regierungspartner Wowereit (sPD) dafür zu stimmen statt selbst Haltung zu beziehen.)

Damit machte der PWS den Weg frei für die -zig Tausende erfolgreiche Sozialklagen. Ihn hier in Beiträgen als Regierungslobby im Wahlkampf zu verunglimpfen, ist trollig.

Auch der Vergleich mit Entwicklungsländern (1,75$/Tag) ist für Deutschland angesichts seines BIP, Produktivität, Ersparnissen und Reichtums völlig abwegig.

Massenarmutarmut ist der Preis der neoliberal präferierten globalen Wettbewerbsfähigkeit, den unsere Regierung einfordert.

Falscher Adressat

.
"Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert ein milliardenschweres Sofortprogramm gegen Armut in Deutschland."

Wer soll ihm das erfüllen. Wenn man in BRD sozial und christlich wählt, wird Neokapitalismus pur ausgeliefert.

Links wählen gilt als "sittenwidrig".

Da wird die Armut bleiben, bis es zu Krawallen auf der Straße kommt.

Ich gehe jetzt in den baumarkt und besorge mir zwei oder drei Hackenstiele ...

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

Auch die Wohlfahrtsverbände wollen Armut.

Die freien Wohlfahrtsverbände und die Kirchen verdienen Millionen an der Armut.
Und sind die Forderungen auch nicht eigentlich, die Armut abzuschaffen, sondern mehr Geld in die Verwaltung von Armut zu stecken.

Sonst würden sich diese Verbände und Kirchen für politische Parteien engagieren, die sich die Abschaffung der Armut auf Fahnen geschrieben hätten.

Stellen sie sich vor, die Kirchen würden die Armen am Wahltag zum Wahllokal chauffieren und diesen ganz offen empfehlen die Linke zu wählen!

Das bräuchten die nicht mal real tun, sondern nur den etablierten Parteien androhen. Und schon würde die Politik routieren!

Aber solange die Armen nicht wählen gehen, werden sie auch ignoriert.

Für Die, die es immer noch nicht kapiert haben....

...von wegen auf die Strasse gehen!
Seitens der Gewerkschaften sind politische Streiks (zB. Genaralstreiks )in Deutschland verboten.
Bei der Gründung der Bundesrepublik hat man die Gewerkschaften damals schon " an die Kandare " genommen.
Aber niemand Anders als Die könnten sonst einen Streik der " Unterdrückten und Armen " organisieren?

20. Dezember 2012 - 11:22 — a1xon

Der BaföG-Satz liegt bei 373,- Euro, Hartz IV bei 374,-Euro.
Wenn Sie weniger Geld bekommen, müssen die Eltern für Sie aufkommen. Wahrscheinlich tun die das eh schon mit dem nett gefüllten Kühlschrank.

Ach ja - Geschenke über 50 Euro zählen bei HartzIV als Geschenk - einfach nochmal drüber nachdenken, wenn demnächst Weihnachten ist.

@b_m

Schon mal darüber nachgedacht, dass es ohne Armut keinen Reichtum gäbe? Nein? Schade, denn genau so funktioniert unser Schweinesystem leider. Es muss zwingend arme Menschen geben, damit es Reiche geben kann.

Sozialabgaben-Wahn ---> Das eigentliche Problem!

Das eigentliche Problem in Deutschland faengt genau da an, wo es viele kurzsichtige Politiker und deren Fans genau anders sehen: Die Sozialabgaben in Deutschland sind der absolute Wahnsinn - macht oft 2/3 aller Abgaben aus, d.h. selbst von einem 400 Euro Minijob muss ein Arbeitgeber noch 30% obendrauf an Rentenversicherung und Krankenkasse abfuehren. Sogar bei einem moderaten Lohn in Deutschland gehen 50% Abzuege (Steuer und Sozialabgaben) weg ... Dazu kommen ja NOCHMALS die Abgaben der Arbeitgeber! DAS ist fuer mich das eigentliche Problem in Deutschland! Warum? Weil ein solches Sozialabgaben-Niveau untragbar ist! Kaum einer in Deutschland kann sparen und sich selbst um seine Altersvorsorge kuemmern, weil ihm dazu die finanzielle Basis entzogen wird ... da werden lieber Millionen von Menschen weiter 'unterstuetzt'. Wenn die Sozialbeitraege u. Steuern nur 25% aber nicht 50% ausmachen wuerden, dann wuerde es gar nicht dieses Heer an Sozialempfaengern geben! Arbeit wuerde sich lohnen!

20. Dezember 2012 - 11:23 — lesevater

Geld anderer Leute???

Ich darf darauf hinweisen, daß wir geraden Hunderte Milliarden Steuerugelder in die Bankenrettung gestopft haben (30x mehr als Griechenland!).
Wessen Geld haben wir denn da gerettet? Daß der armen Leute? Des Mittelstandes?

Nein, es waren die Reichen, denen der Ar... gerettet wurde! Es ist der "Mittelstand" der in den letzten 10-Jahren Lohn- und Rentenkürzung hinnehmen mußte! Daher ist weder eine Vermögens- noch eine bessere Einkommenssteuer Diebstahl, sondern das Zurückfordern von Geld, was sich beim Mittelstand geborgt wurde.

@IM ErIch

Das Problem mit dem Parteien gründen ist doch, dass dann die ganzen Nörgler und Meckerer tatsächlich was tun müssten... das wäre aber zu viel verlangt.

traurig aber wahr......aber

traurig aber wahr......aber die Armut kann man hinter viel Status,Autos auf Raten und Klamotten verstecken....

wo leben sie? kommen sie

wo leben sie?

kommen sie bitte nach berlin. ich kann mich nicht beklagen, doch ich laufe mit offenen augen durch diese stadt.

es tut mir im herzen weh, wenn ich alte menschen sehe, die pfandflaschen aus mülleimern fischen. es tut mir im herzen weh, wenn ich eine alleinerziehende mutter sehe, die an der kasse steht und die letzten cents aus der tasche rauskramt um 3 artikel kaufen zu können.
es tut mir im herzen weh mit anzusehen, wie eine ganze gesellschaft die augen davor schließt, doch am meisten tut es mir weh, dass menschen wie sie, einfach die augen davor schließen und die weltbank zitieren.

man sollte...

brachliegendes kapital,wie die spareinlagen hoch besteuern,,,geld gehört in umlauf gebracht...dafür ist es vorgesehen...
wer sich daran nicht hält soll auch hohe steuern zahlen...
außerdem sollten die armen mal aufstehen und sich wehren...zu verlieren haben sie ja nichts mehr...aber mit RTL,alkohol und mcdonalds ist es eben schwer sich zu überwinden...

Da friert eher die Hölle zu als das....

" Er forderte, einen Mindestlohn einzuführen und die Hartz-IV-Regelsätze zu erhöhen. Auch eine Reform des Wohngeldgesetzes sei nötig."

...diese vorderrungen von unseren "Volksverräterischen" Politiker erfüllt wird.

Oder um es deutlich zu schreiben:

"Wes Brot ich ess, des Lied ich sing"

Und das ist beileibe nicht unser (Steuergeld"Brot").

Als ex-Student zu Studenten

Lieber A1xon.

Dann haben Sie bitte eine Frau & ein Kind & dann reden wir nochmal darüber, dass man mit weniger als HartzIV locker über die Runden käme.

Sie verkennen leider völlig, dass HartzIV-Empfänger überwiegend keine Singlehaushalte sind, wie Sie selbst sehr wahrscheinlich einer sind, weswegen man auch für HartzIV-Empfänger den Begriff "Bedarfsgemeinschaft" geprägt hat.

Zudem vergessen Sie bitte nicht, dass sie als Student viele Ermäßigungen bekommen, um mitunter am kulturellen & sonstigem Leben teilnehmen zu können. Museen, Theater etc. bieten Studentenrabatte & von dem kostenlosen Semesterticket ganz zu schweigen, d.h. Sie sind mobil, was ein entscheidender Faktor ist, um z.B. zu jobben.

Das sind Dinge, die HartzIV-Bezieher nicht haben, wodurch ihnen mitunter eine Teilnahme am öffentlichen Leben nahezu unmöglich ist.

Ich weiß jetzt leider nicht, was Sie studieren, aber Empirie gehört mit Abstand bestimmt nicht zu Ihrer fachlichen Kompetenz. Da haben Sie noch Nachholbedarf

Weihnachtsbotschaft.

Gerade noch rechtzeitig vor den besinnlichen Feiertagen verkündet ein weißer Ritter die frohe Botschaft an die Armen im Lande "Verzweifelt nicht, ich bin an eurer Seite und weiß, wie es besser gehen könnte...sollte...wenn man wollte..."

Dennoch blieb ein Murren im Volk und einige fragten "Warum sollen wir dem Anführer der Sozialverbände und seinen Freunden aus den Gewerkschaften vertrauen, wenn doch deren gemeinnützige Firmen auch nur Armutsarbeitsplätze mit Hungerlöhnen anbieten, genau wie die gierigen Kapitalisten? Nein..." wurden immer mehr Stimmen laut, "wir wollen uns nicht länger wie Esel die Möhre vor die Nase halten lassen, um weiter im Kreis zu trotten und bei erlaubten Wahlen beliebig austauschbare Profiteure zu "wählen". Und immer lauter wurden die Rufe nach wirklichen Veränderungen, wie sie nur "Montagsdemonstrationen" und Revolutionen ermöglichen...

Da beeilte sich der weiße Ritter in die Sicherheit seiner wohlbestallten Burg zurückzukehren.

Es den Wohlhabenden wegnehmen bringt nichts!

In Deutschland gibt es Menschen, die schon in der 3 oder 4 Generation Sozialhilfeempfänger, bzw. Hartz IV Empfänger sind. Deren Kinder gefragt, was sie einmal werden möchten: Hartz IV Empfänger! Scheint also nicht so schlimm zu sein.
Ich bin Unternehmer, trotz 16 Stunden Tag und dem Risiko, mein gesamtes Vermögen zu verlieren, laut dieser Definition auch arm.
Meinem Nachbarn, 3 Kinder, 120 qm Wohnung bezahlt, Hartz IV Empfänger, empfängt deutlich mehr als ich!
Ihm habe ich unlängst eine Arbeit angeboten. Er war begeistert - ich von seiner Arbeit weniger. Ich habe ihn aber trotzdem für den nächsten Tag wieder bestellt. Wer nicht kam und sich auch nicht entschuldigte war er (fünf Tage später schickte er seine Frau vorbei).

Hartz IV Sätze zu erhöhen empfinde ich wie einen Faustschlag ins Gesicht!

Geld von Arm nach Reich umzuverteilen funktioniert nicht!

Es den Wohlhabenden wegnehmen, unter Wenigerhabenden verteilen, bringt am Ende nur, dass am Ende überhaupt niemand mehr etwas hat.

Symptombehandlung

Was passiert, wenn man einen sich drehenden Kreisel schubst? Er schert kurz aus und kehrt dann wieder in seine Ausgangslage zurück.

Dieses Verhalten ist ein gutes Sinnbild für das, was mathematisch gesehen mit der Änderung der Entwicklung der Vermögensverteilung bei einer einmaligen Enteignungs- und Umverteilungsaktion geschieht. Wirkung über die Zeit: 0

Statt also mit viel Aufwand kurzfristige, sich selbst korrigierende Störungen an der Änderung (also dem Gradienten) der Entwicklung der Vermögensverteilung zu verursachen (z.B. durch "Umfairteilen"), täte ein Blick auf die Entwicklung der Vermögensverteilung selbst Not, wenn nachhaltige Ergebnisse erzielt werden sollen.

Der Kreisel fällt um, sobald er sich nicht mehr dreht. Unser Finanzsystem dagegen gleicht in dieser Denkweise einem sich beschleunigend drehenden Kreisel.

Das Hauptproblem liegt im Konzept des verzinsten Schuldgeldes. Wer das begreift, weiß, was von "Sofortprogramm gegen Armut" &Co zu halten ist.

@ Bommelchen

Das nennt sich nicht Zynismus, sondern Auslandserfahrung. Sie sollten das für sich selbst in Erwägung ziehen. Es würd Ihren Blick, was Armut ist, etwas zurechtrücken!

@ kaiserp

Alternativ könnten die Arbeitgeber auch menschenwürdige Löhne und Bezüge bezahlen. Was halten Sie davon?

Das Problem ist nämlich nicht, dass die HartzIV-Sätze unangemessen hoch wären, sondern dass sich das Gros der Arbeitgeber in Deutschland aus ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gestohlen hat und die Löhne gedrückt worden sind, um die Umsätze zu steigern.

Mein Dank gilt dahingehend übrigens den ganzen BWLern. Das habt ihr toll hinbekommen!

Nur so gewinnt man Wahlen !

Wenn das Volk nicht mehr mit dem Fahrzeug in der Freizeit fahren kann, wenn es statt dessen nur noch vor dem Fernseher sitzt (wenn es nicht arbeitet), dann man das Volk mit kleinsten Lügen (Ähm Sorry Wahlversprechen) auf bessere Zeiten auf seine Seite ziehen. Denn wenn nur noch die Politiker mobil sind, kann man diese nicht an den Wahlversprechen in den einzelnen Wahlbezirken beurteilen.
Nur ein Armes Volk, das nicht nachdenkt sondern nur noch von Arbeit zur Arbeit rennt lässt sich leicht kontrollieren und regieren.
Bei den Wahlen geht es auch schon lange nicht mehr um den Inhalt, sondern von welcher Partei wir vorgeführt und ausgeblutut werden. Das ist die DEMOKRATIE der Politiker. Sich selber immer noch besser bereichern und das Volk ausbluten lassen.
Den Unternehmer freut es, kann er sich doch die Arbeiter aussuchen und wenn diese dann verbraucht sind sehr schnell austauschen.

Lieber Herr Schneider die Billionen liegen nicht auf der Strasse

Sie gehören jemanden. Und sie gehören mitnichten nur Millionär ..., sondern Sie gehören vielleicht Menschen, die sich über Jahrzehnte hinweg selber dieses Geld erspart haben, um für sich durch Ihre eigene lebenslange Sparsamkeit eine Rückstellung für das eigene Alter anzusparen. Verteilen Sie die 4.9 Bio. nur der Einfachheit halber auf 49 Mrd. Menschen bleiben gerade mal 100.000 Euro / Person. Sehen Sie das für eine Zeit von 20 Jahren als "Zusatzrente " an, dann sind Sie gerade mal bei 5000 €uro zusätzlich. Wo bleiben die Billionen auf der Strasse, die sich im übrigen auch unser Staat durch Weginflationierung holen will.
Ihre Enteignungsphilosophien werden hoffentlich nur zu einer weiteren Abwanderung von Leistungsträgern führen. Und wer soll dann bezahlen ???

Die Vorschläge des Herrn Schneider

...führen zu einem stark sozialistischem System und somit unweigerlich zum wirtschaftlichen Ruin Deutschlands. Wenn uns die Geschichte eines gelehrt hat dann, dass Sozialismus IMMER gescheitert ist und trotz gelegentlicher Neuauflage immer scheitern wird (aktuelles Beispiel: Frankreich)

@ Serpens

Zitat: "Wirklich arm ist jemand, der sich das Existenzminimum nicht leisten kann und das liegt lt. Weltbank bei weniger als 1,25 Purchasing-Power-Parity-US-Dollar pro Tag. Ich bezweifle, dass in Deutschland eine einzige Person darunter fällt!"

Gratulation, dann empfehle ich Ihnen einmal ein Exempel an sich selbst zustatuieren und mit der Kaufkraft von US-$ 1,25 in Deutschland am Tag über die Runden zu kommen. Damit kann man es vielleicht in Uganda oder in Sierra-Leone schaffen, aber nicht in Deutschland!

Das beginnt schon bei der Miete. In wirklich armen Ländern leben viele Menschen in wild gebauten Wellblechhütten ohne jegliche Infrastruktur und hygienische Standards. Das ist alleine schon gesetzlich in Deutschland verboten. Man muss in Deutschland also ein mietbezogenes Dach über den Kopf haben, denn sonst kommt die Polizei vorbei und schon hat sich das mit der Kaufkraft von US-$ 1,25 erledigt.

Man fragt sich echt, in welcher Realität eigentlich einige Foristen hier leben!

Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen wäre ....

nicht nur die Armutbekämpfung erfolreich beendet. Aber dazu besitzen die derzeitigen "Volksparteien" weder den Mut noch haben sie die Kompetenz. Ausserdem könnte man dann in der Presse die verschiedenen Bevölkerungsschichten nicht mehr gegenseitig aufhetzen um von wichtigeren Dingen abzulenken. Aber wir sollten jeder auch vor unserer eigenen Tür kehren. Wieviel echte Solidarität gibt es denn noch in der Bevölkerung! Auch im Kleinen sind die meisten Bürger damit beschäftigt die eigenen Pfründe zu schützen.

Die Armut ist eine Folge...

...der Umverteilung im Geldsystem. Der permanente Transfer von Fleißig nach Reich ist in unserem System eingebaut. Leider ist das volle Verständnis dieser Problemstellung nur bei einem sehr geringen Teil der Bevölkerung vorhanden und so abstrakt, dass es kaum jemand versteht. Mabrit Illner hat nach einer 75minütigen Sendung gefragt, um wieviel das Vermögen der Reichen in dieser Zeit gewachsen ist. Es waren mehr als 30000000 Euro (30 Mio). Das zins- und schuldgeldbasierte Mindestreservensystem hat diese Verteilungsrichtung eingebaut. Das System ist auf Wachstum ausgerichtet. Gerät dieser an seine natürliche Grenze, dann beginnen die Verteilungskämpfe, die wir jetzt beobachten. Wir brauchen eine Postwachstumsökonomie mit einem entsprechenden Geld- und Bodenrecht. Ansonsten gibt es Krieg im Inneren oder nach außen. Henry Ford hat folgenden Satz geprägt: "Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh."

@kasererp

Jobs mit korrekter Bezahlung sind derart attraktiv, dass kein Mensch sie attraktiver machen muss. Der Arbeitgeber hat die Qual der Wahl und die Arbeitnehmer sind unter Druck, weil der Nächste schon auf den Job wartet. Darum auch die schlechten Löhne. Die vorhandene Arbeit auf mehr Menschen verteilen kann nur die Devise sein - z.B. durch Verringerung der Wochenarbeitszeit.

@ Chris 189

Dann frage ich Sie hier ganz direkt: Warum bezahlen Sie nur € 1100 als Gehalt, wenn dann nach allen Abzügen nur noch € 835 übrig bleiben? Warum bezahlen Sie nicht 1500, damit am Ende zumindest etwas mehr als € 1000 auf dem Konto des Arbeitnehmers landet?

Sie werden jetzt natürlich sagen "kleines Unternehmen" "kaum Kapitalstock" "Preisdruck" "Konkurrenz" usw. & schon merken Sie, was eigentlich das wirklich dahinter steckende Problem ist: Es ist der Markt, der Sie dazu zwingt, so niedrige Gehälter zu bezahlen, weil Sie sonst weg vom Fenster sind, nicht wahr? & wer ist der Markt? Das sind die Renditezocker, aber auch die Schnäppchenjäger im Konsumrausch. Was sagt uns das? Das sagt uns, dass der Markt und damit die Wirtschaft nicht mehr ihrer ursprünglichen Funktion nachkommt:

Der Markt zwingt Sie dazu, nahezu sittenwidrig niedrige Gehälter zu bezahlen, und die Konsumenten dazu, nur Billigprodukte zu kaufen, weil das Gehalt nicht reicht.

Das nennt man dann "pervertiertes System".

@annuitcoeptis

Sie bekommen von mir einen Handkuss, als Frau :-)
Und ein Bierchen, als Mann.
Ja, und ich verbeuge mich vor Ihnen.

den Hintern hochkriegen und wählen gehen !

Wie es schon in einem Leserbrief anklang, es gibt eine Alternative.. Denn genau das was Ulrich Schneider fordert, fordert auch die Linke! Nur man sollte auch mal der Linken zuhören.Leider wird die Linke von den Medien meist bewußt negiert.Eben - wegen der Alternative.Da müßten Die Reichen ja einige Milliönchen locker machen..

10:26 — claireannelage

" Keine Partei verabscheidet ein Gesetz dass garantiert dass sie nicht wiedergewählt wird, da müssen wir einfach nachtragender sein."

--> Auf die These kann man sich seit der Schröder-Ära wohl auch nicht mehr verlassen, und auch bei Schwarz/Gelb bin ich sehr skeptisch.

Müntefering sagte zwar mal drastisch "Opposition ist Scheiße...", aber auch dabei behalten und erhalten hunderte Oppositionsabgeordnete weiterhin auskömmliche Diäten und andere Vergünstigungen. Und Spitzenpolitiker landen weich in der freien Wirtschaft oder als Vortragsreisende. Geriet die SPD durch die Hartz-Gesetze in die Opposition, noch abgefedert durch das Intermezzo einer großen Koalition, sind es heute die Energiewende, die Sozialpolitik, bedrohlich steigende Kosten und unverkennbare Verarmung, die zu Machtverlust für Union und insbs. FDP führen können. Doch auch für deren Abgeordnete und Spitzenpolitiker gilt = siehe oben.

Re: Was tun?

Nein- das ist in meinen Augen keineswegs unangemessen.

Und das sage ich, obwohl der geäußerte Gedanke auf den ersten Blick logisch zu sein scheint.

ABER: Gerade die Politik (und mit ihr die Politiker) haben die Bedingungen geschaffen, die dazu führen, daß vorhandene Vermögen in unvorstellbarem Tempo wachsen konnten- und wuchsen. Der Nichterhebung der Vermögensteuer folgten Senkung der Körperschaftsteuer, Senkung des Hächstsatzes in der Einkommensteuer, Einführung der Quellensteuer in der bisherigen Form, die eine deutliche Verminderung in der Besteuerung höherer Kapitalerträge darstellt, um nur ein paar "Kleinigkeiten" zu nennen.

Die erwähnten sozialen Projekte sind lobenswert- aber sie sind angesichts der zunehmenden Verarmung weiter Schichten der Bevölkerung nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ..... Und sie beheben nicht die Ursachen der Armut (stetig sinkende Erwerbseinkommen bei massiv steigenden Lebenshaltungskosten):

Daher: Politiker- nun macht mal hinne!

@IM ErIch : Neue Partei gibt es schon!

Wozu was Neues, wenn es die Partei schon gibt.

Machen Sie sich die Muehe, und werfen ein Blick in das neue Programm von "Die Linke". (die-linke.de)

Da steht es genau so drin, wie Sie es vorgeschlagen haben.

Und das Allerbeste:
Die Politiker dieser Partei halten sogar, was sie versprechen, anstatt sich hinter "Alternativlosem" zu verstecken. Denn die Linke bekommt als einzige Partei keine Grossspenden!

@CB

Die Märkte sind weder ge- noch übersättigt. Das zeigen einerseits die Absatzzahlen (z.b. der Automobilindustrie selbst in Europa) andererseits die Lebenssituation der Menschen in Entwicklungsländern. Dort ist der Markt weit weg davon gesättigt zu sein.

Mein Punkt zielte aber nicht auf den allgemeinen sondern auf den relaiven Wohlstand. Wenn mein nachbar mehr arbeitet als ich, kann ihc nciht erwarten dauerhaft mit weniger Arbeit mehr Wohlstand zu erwirtschaften. Diese Haltung haben jedoch viele in D wenn man es mit anderen Ländern vergleicht. Natürlich braucht k(aum)einer in D länger arbeiten als 30h/ Woche. Ebenso braucht man keinen Fernseher, Urlaub, etc.

Anspruchsdenken und Wirklichkeit sind in D zum Teil weit auseinander. Wenn ich ein Auto genauso gut zusammenschraube wie ein Chinese, dann verdiene ich auch nur den gleichen Lohn pro Auto.

@gvs

Sie beschreiben doch wunderbar, wie die Lage mancher ALG2-Empfänger aussieht. Nur, Sie ziehen meiner Meinung nach die falschen Schlüsse. Es ist längst bekannt, dass ALG2 dauerhaft seelische Spuren hinterläßt. Ebenso sinkt oft die Leistungsfähigkeit. Die entwürdigende Situation wird durch entwürdigende Leistungshöhe unterstrichen.
ALG2-Empfänger sollten wieder mehr am Leben teilhaben können, eingebunden werden und nur ordentlich bezahlte Jobs geben auch Anreize. Der Verknappung der Jobs sollte man mit einem zweiten staatlichen Arbeitsmarkt auf die Sprünge helfen, die Wochenarbeitszeit kürzen und Unternehmen damit zwingen einzustellen.
Geschäftsmodelle, welche nur mit Dumpinglöhnen bezahlen können gehören abgestraft. Sie sollten den Platz für andere Firmen frei machen.

Armut Definition

Für mich ist Armut wenn man sich kein Essen leisten kann, wenn man Hungert das ist Armut und nicht die Sorgen wie ich das Geld für ein Iphone zusammen bekomme, mir das Kino nicht leisten kann und sonstige Luxusgüter nicht leisten kann. Deutschland hat zuletzt richtige Armut erfahren während und kurz nach dem 2.WK. In Deutschland ist man ja sozial abgesichert, falls jemand keine Arbeitsstelle hat oder nicht arbeiten kann. In viel ärmeren Ländern würden sich die Menschen freuen wenn sie durch Arbeit, den Lebensstandard eines Harz4 Beziehers erreichen würden.

@ M H

Danke für Ihren Karrierevorschlag. Vielleicht bin ich das schon, bei den Linken. Nur wollen die nie auf meinen Rat hören.

Sie sagen es, man kann alles relativieren. Man muss nur die Vergleichsgruppe so wählen, dass es zur eigenen Argumentation passt. Zu welchen lächerlichen Ergebnissen das führen kann, haben Sie selbst erkannt.

Nur ein globaler Blick verdient bei diesem Thema die Bezeichnung „gerecht“.

Wovon ich eine Vorstellung habe oder nicht, werden Sie wohl nie erfahren. Auch weiß ich nicht, mit wie vielen Menschen Sie gesprochen haben, die in Deutschland als arm gelten oder Armen aus einem Entwicklungsland.

Teeren, federn und rausjagen

Wer spricht hier von Enteignung?
(100 Mrd. waren schnell für eine BadBank da, für acht Million Menschen sind 20 Mrd. nicht möglich?!)

Man darf nur von diesen Missständen sprechen, lösen sollte man sie wohl nicht. Armut ist relativ, aber Hinweise auf Missstände sind NICHT unverschämt.
Vor allem nicht in dieser Art und Weise wie im Artikel vorgetragen, weil sie einen relativen Bezug zur Realität haben!

Jedoch den Weltbank-Dollar als Grundlage für Armut heranzuziehen...naja...niemand kann davon hier leben.

Aber Sie untermauern ihre Forderung zur Teerung noch mit einer Hausboot-Logik. So als Gegenpool zu 1,25 Powerblabla-Sachverstandsbezeugungs-Dollar-Grenze.
Wenn also hier keiner darunter fällt, gibt es per se - für Sie - keine Armut im Lande.
Nicht etwas unverschämt?
Und ihre Logik und Argumente haben keinen Bezug zu rechtlichen und wirtschaflichen Rahmenbedingungen hier im Lande.
Somit auch disqualifiziert!
Also müsste man nun Sie teeren, federn und aus der Stadt jagen...LOGISCH!

@Serpens 10:05 Apropos Brandstifter

Wenn man auf jemanden mit dem Finger zeigt, zeigen noch mehr auf einen selbst. Ihre Vergleiche hinken nicht nur, sondern sind auch als hochgradig zynisch zu sehen. Ähnlich selbstgerecht wie sie sind nur noch Politiker, denen jedes Maß an Anstand fehlt.

@RoyalTramp

Wenn ich ein Dach über dem Kopf habe, genug zu Essen und Sachen zum Anziehen, dann bin ich nicht arm. Meine Kinder sind dann vllt arm und da muss man sicher etwas gegen tun, aber ich selber nicht.
Ich empfehle auch mehr auf die Absolute Armut zu schauen und weniger auf die Relative. Das Beispiel oben mit Hollande zeigt es doch, wenn die Reichen weg sind, dann gibt es weniger arme. Besser geht es dadurch keinem außer den Neidern.

Eigentlich

müßten sich alle, aber auch wirklich -ALLE Politiker-
egal welcher Coleur, in Grund und Boden schämen, nicht nur vor der eigenen Familie, sondern der ganzen Nation,
wenn sie sich kamerafreundlich in Position stellen, händeschüttelnd, grinsend und verlogen, selbst an Weihnachten,die selbst verordnete politische Unwahrheit" sagen. -- Die Welt wird Morgen noch nicht untergehen, aber eine Generation entstehen, die der 68'er in keiner Weise nachsteht. Die Angst unserer Politiker ist nicht mehr zu übersehen.

@ Elefant

Sie wissen aber schon, dass 90% von den 4,9 Bio. nur 10% der Bevölkerung gehören?

Ich glaube nicht, dass Herr Schneider an das Geld von Oma Lotte oder Onkel Fritz ran will, sondern an das Geld von Baron von und zu Schönhausen und Dr. Dr. Dr. v. Wehrheim, OHNE dass die dann aber gleich verhungern müssen.

Zumal: Es geht wohl vor allem um eine Wiedereinführung der "Reichensteuer", wie es sie nunmal bis zu den 90er in Deutschland IMMER gab. Und da hat sich auch niemand beschwert oder musste plötzlich seinen privaten bankrott erklären, obwohl es diese Reichensteuer gab...sogar unter Godfather of Conservatives Dr. Helmut Kohl gab es diese Abgabe und keiner hat geschrieen. Was wäre also an einer Wiedereinführung so verdammt schlimm?

Stimmt nicht!

Unterschiede vergrössern nur die Kluft zwischen Arm und Reich. Damit ist nicht mal den Reichen gedient. Der Gesellschaft überhabupt nicht. Arbeit wird damit auch nicht attraktiver. (Bitte mal einige Studien dazu lesen.)

So wird Armut NICHT bekämpft.
Ihr Ansatz ist DEFINITIV falsch.
Es ist nur eine Meinung! Gott-sei-Dank.

Richtig

Genau!

Re: Und die Armut wird nicht weniger...

Richtig. Sie nimmt rasant zu.

Nach den "erfolgreichen" Hartz-Refomen darf nahezu jeder, der in seiner "Erwerbsbiographie" Phasen von Arbeitslosigkeit u.ä. vorzuweisen hat (was nahezu jeder, der nicht unmittelbar nach Schule und Ausbildung verbeamtet auf Lebenszeit wird, sein dürfte) damit rechnen, zusammen mit der angestrebten und weitestgehend bereits abgenickten Senkung des Renteniveaus auf 43 % (ich las auch schon über Gedankenspiele, bis auf 41 % zu gehen) eine Rente zu bekommen, die nur mit der Aufstockung im Rahmen der Grundsicherung dann in etwa die Höhe der Hartz IV- Bezüge erreicht. Nicht umsonst gingen in der letzten Zeit Zahlen wie 850 €, die man nach "fleißiger, langjähriger" Zusatzvorsorge erwarten darf, durch die Presse.

Die Realität: Einmal arm (geworden)- immer arm geblieben .....

Hauptsache, die Renditen für Kapitalanleger und Investoren stimmen und systemrelevante Unternehmen (Banken) werden vom Staat von allen Risiken freigestellt ....

Wir leben in einer Konzernokratie ...

... und demnach ist es nur folgerichtig, dass die sogenannten "Volksvertreter" keine Politik für's Volk machen, sondern für die Konzerne von denen sie bezahlt werden.

Das heißt, dass ein Heer von Armen natürlich gewollt ist. Auch der Arbeitsmarkt ist ein Markt und von Angebot und Nachfrage bestimmt, je mehr williges Menschenmaterial es gibt, desto eher können die Konzerne die Arbeitsbedingungen bestimmen. Niemand auf Arbeitgeberseite will Mindestlohn, Mitbestimmung oder Arbeitnehmerrechte, wie sie in den vergangenen Jahrzehnten erkämpft wurden. Am Besten lassen wir nur noch 400,- Euro-Kräfte bzw. Leiharbeiter arbeiten, das ist flexibler und vor allem gewinn-maximierender. Als Exportweltmeister ist die Binnennachfrage eh zweitrangig und wer nicht mehr produktiv ist, wird ausgesondert.

Aber für unsere Marionetten-Politiker gibt es ja kein Armutsproblem, warum nur??!

@ kaiserp 10:59 Intelligenz ist ein Geschenk Gottes

" Hartz IV Sätze zu erhöhen ist definitiv der falsche Weg. Ziel der Politik muss sein Arbeit attraktiv zu machen. Es muss ein spürbarer Unterschied zwischen Arbeit und Hartz IV liegen. Die Arbeitenden mit höhren Steuern zu bestrafen ist komplett kontraproduktiv.
Hartz IV Sätze deutlich kürzen, aber dafür einen Deutschlandweiten flächendeckenden Mindestlohn von 8€ einführen."

Haben sie diesen Unfug im Parteiprogramm der FDP abgeschrieben oder haben sie sich das selber ausgedacht. Arbeit ohne gerechte Entlohnung attraktiv zu machen ist nur dadurch möglich, dass man das Volk verar..t. Und genau diesen Zustand haben wir seit 2009. Nicht die Arbeitenden sollen mehr Steuern zahlen, sondern das "arbeitende" Kapital, das steuerlich viel besser gestellt ist als der arbeitende Mensch.

Hartz IV Sätze kürzen ist nicht möglich, da dieser Satz laut Bundesverfassungsgericht das Existenzminimum bedeutet. Aber auch hier versucht die Regierung durch Rechentricks, dies zu unterlaufen.

Und die Armut wird nicht weniger...

und noch besser:

Nicht umsonst gingen in der letzten Zeit Zahlen wie 850 €, die man nach "fleißiger, langjähriger" Zusatzvorsorge erwarten darf, durch die Presse.

Und für die, die es bisher noch nicht bemerkt haben sollten:
Das ist ein Betrag, mit dem man niemanden verschrecken wollte, sondern der als Belohnung in Aussicht gestellt wurde!

Das kann ja wohl nur heißen, daß ein großer Teil der Bevölkerung deutlich niedrigere Leistungen zu erwarten hat. Und zwar vermutlich alle, die nicht bereit oder in der Lage sind, einen Teil des eh unterhalb von Hartz IV liegenden Lohnes in einem befristeten (oder jederzeit kündbaren) und prekären Arbeitsverhältnis für eine Versicherung auszugeben, deren Leistung am Ende auf den Aufstockungsanspruch angerechnet wird.

Armut

Armut und Reichtum hängen zusammen zumindest wenn wir es von der Geldseite betrachten. Da Geld begrenzt ist und unser Geldsystem eigentlich ein Schuldensystem ist es garnicht möglich alle gleichzeitig"Reich" werden. Solange wir als Gesellschaft in diesem System bewegen bedeudet die Steigerung des Reichtums auf der anderen Seite eine Zuhname der Armut. Die Lösung kann also nicht auf der Ebene des Problems gefunden werden. Es braucht dafür ein anderes Denken. Die Gesellschaft müßte sich neu Ausrichten und andere Werte wollen als alles am Geld aufzuhängen.

@ chris 189

Ich danke Ihnen für Ihren Beitrag. Er ist ein anschauliches Beispiel dafür, dass die Motivation für die Armutsdebatte nicht aus einer Notlage der Betroffenen kommt. Auch scheint der Wunsch ein selbstbestimmtes Leben zu führen keine Rolle zu spielen.

Leider geht es nur um Anspruchsdenken verbunden mit dem Minimalprinzip. Die eigenen Ansprüche sollen mit einem möglichst minimalem Maß an eigenem Einsatz erfüllt werden.

So arm waren die Deutschen noch nie!

Ja genau!
Versuchen Sie das mal Menschen in anderen Ländern zu erklären. Der hier herrschende Armutsbegriff ist einfach nur noch lächerlich. Erzeugt von Leuten die lieber Sozialismus als Marktwirtschaft, lieber Verteilung (am besten Umverteilung) statt Wettbewerb wollen. 4 Billionen auf privaten Konten. Das kann ja wohl nicht sein, da muss man sich doch bedienen dürfen. Ich glaubs nich! Mit so einem Schwachsinn muss man sich ernsthaft auseinander setzen.
Mit einem Einkommen an der tausend Euro Grenze kann ich locker leben(natürlich nicht in Blankenese oder in Schwabing). Und wenn ich mehr haben möchte, dann muss ich etwas anderes anbieten können als einfache Hilfs- oder Anlernarbeiten. Dann muss man sich weiterbilden und etwas gefragteres anbieten.
Für die Schwachen in unserer Gesellschaft ist ausreichend gesorgt. Wenn man selber nichts hat, dann zahlen erst die Verwandten, dann der Staat. Es gibt Wohnraum, Essen, Kranken- u. Pflegeversicherung. Ach, da fehlt ja noch der 55" TV.

@ Serpens

"Nur ein globaler Blick verdient bei diesem Thema die Bezeichnung „gerecht“."

Nur dumm, dass ich nicht in Kinshasa lebe, sondern in Süddeutschland, daher kann man sich den "globalen" Blick getrost sparen.

Wer in Deutschland aufgrund der finanziellen Situation nicht in der Lage ist, am öffentlichen Leben Teilhabe haben zu können, ist de facto als "arm" zu bezeichnen.
Es ist mir hierbei natürlich auch völlig klar, dass man mit 300 Euro in Birma super über die Runden kommen kann, aber in Deutschland ist das eben völlig ausgeschlossen. Ihr "globale" Sichtweise ist daher ein fadenscheiniges Argument.

Aber vielleicht wollen sie jetzt allen "nur gefühlten Armen" empfehlen, doch bitteschön ins noch ärmere Ausland zu gehen, wenn sie sich denn in D schlecht gestellt fühlen? Damit hätten dann die "Reichen" in D endlich ihre Ruhe und könnten einfach nur unter sich bleiben, nicht wahr? Muss dann das Paradies auf Erden sein...

Richtig-Sofortprogramm

Komisch. Für eine systemrelevente Bank gab es auf die Schnelle mal über 100 Mrd. Für über acht(8) Millionen Menschen darf es nicht ein Teil (20 Mrd.) davon sein.

Man darf wohl auch nicht von Substanzbesteuerung reden. (Obwohl in Deutschland weltweit am niedrigsten! Komisch?) Dann wäre das Programm wohl sofort umsetzbar.

Teilen fällt so schwer. Steht da nicht im Grundgesetz so etwas wie Art. 14 (2) "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."?
Dient es der Allgemeinheit, wenn fast jedes 4. Kind in prekären Zuständen lebt?
Wem dient es, dass es keinen Mindestlohn gibt?
Wem dienen 8 Millionen Hartz4-Betroffene?
Und würden Multi-Millionäre oder Milliardäre schlechter oder gar prekär leben, wenn sie einen Bruchteil teilen oder abgeben würden?

Komisch, dass man immer so viele Fragen hat, statt Antworten. Aber vielleicht sind die Fragen ja die Antworten...

@zefix und @dummschnacker

@zefix

68ziger Generation ..
Ja, ich denke in sehr vielen Menschen keimt Hoffnungslosigkeit und somit ist die Wut und der Hass auch nicht weit. Irgendwann könnte der eine oder andere, oder auch Fraktionen, den Rasen betreten.

Allerdings waren die Zeiten andere, damals war das Volk noch gebildet und politisch interessiert.

@dummschnacker

Immer wieder toll, wie mir hier nicht gerade sehr wenige User immer wieder aus der Seele sprechen. Ich hätte Ihren letzten Beitrag nicht besser verfassen können.

DGB

Nu mal raus aus der Deckung und Leute solidarisieren, von paar 1.Mai Reden und viel Geschwafel kommt eben nix. Es gibt so viele Menschen die das politische System in D ankotzt und die Gewerkschaften sind noch nicht mal in der Lage dieses Potential zu nutzen im Mindestlohn durch zu setzten....

@ Sephiroth

Wenn sie von jeglicher gesellschaftlicher Teilhabe abgeschnitten sind, dann sind sie arm! Wenn Sie dazu auch noch kein Dach über den Kopf haben, nicht genug zu essen und zum Anziehen habe, dann sind sie bitterarm!

Ich bin bei Ihnen, wenn Sie jetzt vielen vorwerfen, ihr erhöhtes Armutsrisiko selbst verschuldet zu haben, aber das trifft eben nur auf einen kleinen Personenkreis zu. Der überwiegenden Mehrheit, die einem erhöhtem Armutsrisiko ausgesetzt sind, ist keine Schuld daran zu geben. Zum Beispiel der Mehrheit der Menschen im zahllosen Heer der Zeitarbeiter (und nein, für Studenten ist Zeitarbeit schon eine gute Sache, aber was ist mit dem Familienvater mit 2 Kindern?). Die haben teilweise ihre Jobs verloren, nicht weil sie keine Lust hatten, richtig zu arbeiten, sondern weil sie als Kostenfaktoren von ihren ehemaligen Arbeitgebern schlicht wegrationalisiert worden sind.

Am Wegesrand

war früher, als die Armut so etwas wie einen romantischen touch hatte. Heute stolpert man darüber, oder man wird umgeschubst/getreten. Nicht ich, aber jeder kann es jeden Tag sehen und lesen, und tausende haben es erlebt.
In Zeile 1 Ihrer Aufzählung, die vollkommen richtig ist und logisch, steht der Bildungsmangel.
Wir leisten uns 18 Regierungen in Deutschland mit ganzen Heerscharen gutversorgter Reicher (Reichtum beginnt steuerlich bei 53000 €), die sich am Wertschaffungsprozess nicht beteiligen sondern ihn eher behindern. Aber an der "Volksbildung" wird gespart. Sie ist der Steinbruch der Finanzreserven.
Hundertausende dieser Bildungsleichen am Wegesrand sind unwiderruflich irreparabel. Sie stehen dem "Wirtschaftsprozess" nicht mehr zur Verfügung.

@Sephiroth

"Anspruchsdenken und Wirklichkeit sind in D zum Teil weit auseinander. Wenn ich ein Auto genauso gut zusammenschraube wie ein Chinese, dann verdiene ich auch nur den gleichen Lohn pro Auto."

Der Chinesische Fabrikarbeiter bekommt umgerechnet 110 Euro lohn!!

Wo in Deutschland kann man von 110 Euro Leben?

Wenn man selbst noch nie Armut erlebt hat sollte man sich davor hüten anderen was vorzurechnen.

Wir alle hier Leben nur gut weil es in dritte welt ländern soviel ausbeutung gibt.

Das Märchen von den fliehenden Reichen

Wieso werden hier von ich hoffe mal "normalen" Mitbürgern immer wieder die Totschlagargumente der Eliten in die Diskussion gebracht. Ist es denn wirklich so schlimm, dass die in Deutschland niedrigsten Steuersätze für Superreiche als Beitrag zum Gemeinwohl als heilige Kuh gelten müssen? Wie weit sollen denn diese Steuern noch gesenkt werden, damit der Staat nicht mehr um Steuereinnahmen betrogen wird? Selbst bei nur einem Prozent Einkommenssteuer würden viele dieser Asozialen noch nach Schlupflöchern suchen.
Warum machen wir es nicht wie die USA. Die Steuerpflicht ist dort nicht an den Aufenthaltsort, sondern an de Staatsangehörigkeit gebunden. Dann wären auch Fälle wie z.B. Michael Schuhmacher, der in Deutschland mit Fanartikeln Millionen eingenommen hat, seine Einnahmen aber in der Schweiz relativ günstig versteuert. Wie gesagt, nur ein Beispiel von vielen.

Armut ist relativ.

Stimmt. Denn Armut ist nur zu definieren in Relation zum eigenen realen Lebensumfeld. Deshalb sind hier einige Beiträge von Usern, die Verhältnisse in Deutschland mit denen in der Dritten Welt vergleichen, absoluter Unsinn. Will man nicht am Intellekt dieser User zweifeln, bleibt nur die Vermutung bewusster Provokation.

Die Lebensverhältnisse im teuren Deutschland verschlechtern sich drastisch. Immer weniger Normalbürger haben die Möglichkeiten der Teilhabe am erwirtschafteten, sog. Volksvermögen. Da geht es nicht um Urlaub, Kino oder Elektronik, sondern um reale Vermögensverluste und Existenzbedrohung durch Niedriglöhne, Arbeitslosigkeit und Hartz-4. Und es geht auch um zigtausende Haushalte in D, denen der Strom abgestellt wurde. Das ist real und ein Beweis für absolute Armut - auch Armut im Geiste der "Macher". Und "relativ" nah dran an Verhältnissen wie in der Dritten Welt...

Bundeshaushalt

Wenn man die Kosten (Zinsen) für die Bundesschuld rausrechnet, dann gibt der Bund mehr als die Hälfte der frei zur Verfügung sehenden Mittel für "Arbeit und Soziales" aus. D.h. mehr als die Hälfte wird für den Personenkreis ausgegeben, die sich an der Erwirtschaftung nicht beteiligt.

Angesichts dieser Tatsache auch noch von einer fehlenden Demokratie zu faseln, wie dieser user hier...

"Wer immer noch glaubt in Deutschland gäbe es eine Demokratie, der kann sich beim Wahlkreuz-machen auch gleich die Augen verbinden."

... macht sich schlicht lächerlich. Hätten wir wirklich Volksabstimmungen über den Bundeshaushalt, dann könnte sich die Empfängerseite der Gesellschaft warm anziehen.

Modernes Ständesystem

Wir leben immer noch in einem Klassensystem.

Die Oberklasse Besitzen alles und Zahlt nichts.
Die Mittelklasse Zahlt alles.
Und die Armen sind nur dazu da die Mittelklasse zu erschrecken und so zu neuen Höchstleistungen zu ermutigen.

@Serpens

Ich begreife ja, dass Sie die Leute, die ich als arm definiere, für wohl situiert halten können, wenn Sie ein Entwicklungsland heranziehen. Ja, hier sterben in der Regel keine Kinder an Hunger, usw.
Nur: Was bedeutet das aus Ihrer Sicht für die Politik hierzulande? Diese Antwort bleiben Sie m.E. schuldig. Sie müssen schon verstehen, dass Hinweise auf die unbestreitbar schlimmen Zustände überall in der Welt nicht unbedingt helfen, um in Deutschland Politik zu gestalten. Soll hier alles bleiben, wie es ist, weil es auch den „als Arm Geltenden“ besser als vielen Menschen in Afrika geht? Ich meine: nein.

@Zwicke - da is ja dann auch noch die 5%- Hürde...

"Müntefering sagte zwar mal drastisch "Opposition ist Scheiße...", aber auch dabei behalten und erhalten hunderte Oppositionsabgeordnete weiterhin auskömmliche Diäten und andere Vergünstigungen."

Im Prinzip haben die dort allesamt nichts verloren. Alle Parteien die bisher an der Regierung waren haben an dieser sich immer weiter öffnende Schere nichts ändern können. Dafür gehörten sie eigentlich alle abgestraft. Wie die FDP die sich hoffentlich nicht mehr lang an diesen Vergünstigungen erfreuen kann.

Aber so richtig konsequent sind wir doch nie, egal wieviel Mist die Regierung macht, so richtig abgestraft wird sie eigentlich nie. Im Vergleich dazu können wir aber richtig hartnäckig sein wenn es darum geht ob einer eine Arbeit gefälscht hat (obwohl das für den Job unerheblich ist)- da lassen wir nicht locker bis derjeniege zurückgetreten ist. Wieso können wir so einen Druck nicht auch bei wirklich wichtigen Themen ausüben ?

"Verteilen Sie die 4.9 Bio.

"Verteilen Sie die 4.9 Bio. nur der Einfachheit halber auf 49 Mrd. Menschen bleiben gerade mal 100.000 Euro / Person."

Schlagen Sie bitte nochmal unter "Weltbevölkerung" nach. Machen es sich manche vielleicht stets zu einfach?

"... wenn man Hungert das ist Armut und nicht die Sorgen wie ich das Geld für ein Iphone zusammen bekomme, mir das Kino nicht leisten kann..."

Komisch, ich bin nicht arm, gehe nur zwei mal im Jahr ins Kino und habe auch kein iPhone, weil es mein Budget sehr weit übersteigt. Ich kenne aber Menschen, denen es richtig schlecht geht. Ich denke nicht, dass die sich über iPhones Gedanken machen.

"Es ist der Markt, der Sie dazu zwingt, so niedrige Gehälter zu bezahlen, weil Sie sonst weg vom Fenster sind, nicht wahr?"

Interessant! Und wie wahr. Manche Firmen dürfte es vielleicht gar nicht mehr geben, vielleicht haben wir auch viel zu viele Angestellte im Banken- und Versicherungssektor, wer weiß...

20. Dezember 2012 - 15:08 — kurzschluss

Super Kommentar.

Die Definition der Armut ist

Die Definition der Armut ist schon abenteuerlich. Was mich aber noch viel mehr schockt, sind die immer gleichen Rezepte zur Bekämpfung dieser "Armut". Die Erhöhung des Spitzensteuersatzes ohne die gleichzeitige deutliche Anhebung der Einkommengrenzen (vgl. z.B. Absichtserklärungen v.
Peer Steinbrück) träfe nicht die Superreichen, sondern würde wieder einmal jene bestrafen, die das Schlagwort von der Wissensgellschaft ernst genommen haben und nach einer langen Ausbildung von ihrem dann hoffentlich überdurchnittlichen Einkommen neben der Bestreitung des laufenden Lebensunterhalts und der Begleichung von Schulden aus der Ausbildungszeit noch innerhalb eines verkürzten Berufslebens eine Alterversorgung aufbauen müssen. Die Eigenvorsorge könnte dann noch zusätzlich durch eine Erhöhung der Abgeltunsteuer und Einführung einer Vermögensteuer erschwert

@kurzschluss

Können Sie mir Ihren Beitrag noch einmal erklären?
"Wir alle hier Leben nur gut weil es in dritte welt ländern soviel ausbeutung gibt."
Mit dem Satz stimmen Sie mir doch zu, dass wir aufhören sollten die anderen auszubeuten. Es geht prinzipiell erst mal nicht darum mit welchem Geld man leben kann und mit welchem nicht, wenn man Leistung bewertet. Deutschland hat einen Standortvorteil, daher sind hier zurecht Löhne höher für die selbe Leistung. Finden Sie es denn gerechtfertigt das man für gleiche Arbeit 10 mal so viel bekommt? Wir können auch gern von den Absoluten Beträgen weg und zur Kaufkraft übergehen. Warum verdient ein deutscher Arbeitnehmer für ein zusammengeschraubtes Auto mehr Kaufkraft als ein CHinese? Sind wir denn bessere Menschen?

PS man muss nciht arm sien, um Armut zu kennen.

@13:30 — RoyalTramp und andere

"Dann frage ich Sie hier ganz direkt: Warum bezahlen Sie nur € 1100 als Gehalt, wenn dann nach allen Abzügen nur noch € 835 übrig bleiben? Warum bezahlen Sie nicht 1500, damit am Ende zumindest etwas mehr als € 1000 auf dem Konto des Arbeitnehmers landet?"

Entschuldigung, wenn ich antworte, aber hier chris 189 zu unterstellen, er würde seine Angestellten schlecht bezahlen, ohne zu wissen, was die überhaupt dafür tun müssen, ist schon ein wenig lächerlich.

Kern des Kommentars war die Beschreibung der Einstellung zur Arbeit: "ich habe ja dann nur 100 € mehr..."

Sprich, das effektive MEHR wird als Gesamtlohn für die Arbeit betrachtet, weil die H4-Bezüge ja sowieso kommen. Es gibt nun mal Berufe, deren erzielbares Einkommen sich nahe am Existenzminimum bewegt, weil die Anforderungen so gering sind. Für diese Leute lohnt sich Arbeit rein finanziell nicht. Das wird mit einem bedingungslosen Grundeinkommen nicht besser.

Arbeit muss sich wieder lohnen, Bildung aber auch!

@13:43 — Melissa1000

"Die Politiker dieser Partei [Die Linke] halten sogar, was sie versprechen, ..."

Das können Sie gar nicht wissen, weil die Linke noch nie in der Position war, Versprechen auch halten zu müssen.

offensichtliche Armut

Ich kann nur jeden bitten sich zu überlegen ob er seine Argumente so auch der alten Frau auf dem Bild an den Kopf werfen würde.

Angesichts dieser offensichtlichen(!) Armut, kann ich mich nur schwer für Relativierungen begeistern.

Früher war man stolz, dass es sowas hier nicht gibt. Was ist bloß aus dem Stolz des Bürgertums geworden? Nur noch eitle Etikette?

"Nur: Was bedeutet das aus

"Nur: Was bedeutet das aus Ihrer Sicht für die Politik hierzulande? Diese Antwort bleiben Sie m.E. schuldig. Sie müssen schon verstehen, dass Hinweise auf die unbestreitbar schlimmen Zustände überall in der Welt nicht unbedingt helfen, um in Deutschland Politik zu gestalten. Soll hier alles bleiben, wie es ist, weil es auch den „als Arm Geltenden“ besser als vielen Menschen in Afrika geht? Ich meine: nein."

Ich antworte, wenn jemand behauptet "euch geht es doch noch gut", immer, unser Ziel sollte nicht sein, dass es uns irgendwann mal so schlecht geht, wie den anderen, sondern den anderen so gut wie uns.

@cowboy8

Das kann ich nicht bestätigen. Wenn Sie die Menschen unfrei machen, ihnen die Produktionsmittel durch ein mittelalterliches Geld- und Bodensystem rauben, müssen sie natürlich umverteilen, sonst gibt es dauernd Aufstände. Das Schlüsselwort heißt sozialer Frieden. Übrigens wird jeden Tag permanent umverteilt und zwar von fleißig nach reich. Insofern sind die Bundesausgaben eine Rückumverteilung.

Sofortprogramm gegen Armut in Deutschland

Das geht aber nur dann, wenn man denen die arbeiten und voll sozialabgabenpflichtig sind noch mehr abnimmt, obwohl der Bogen längst weit überspannt ist.

Ich habe nichts dagegen, weil das dann vielleicht endlich ausreicht, damit ich mich erhebe, um dieser Vorhölle der staatlichen Leistungsverachtung und Gleichmacherei zu entkommen, so lange ich mir im Leben noch etwas aufbauen kann. In Deutschland staatlich ausplünderungsbedingt nahezu ausgeschlossen, trotz Studiums.

Steigen die ohnhin schon zu hohen Sozialleistungen (vor allem für die Familien) noch weiter an, wird das die fähige und vermittelbare Jugend aus dem Land treiben und viele direkt von der Schule in H4. Wozu arbeiten? Für'n Fuffi mehr? Quatsch! Deutschland ist dann in 10-20 Jahren da, wo heute Griechenland & Zypern sind. Geistig bauen wir ja schon in erschütternder Weise ab, siehe "Wetten dass" und Tom Hanks Katzenmützenszene.

Dann geht es den Armen wirklich dreckig und die werden mit Tränen im Auge an heute denken.

In letzter Zeit mehren sich

In letzter Zeit mehren sich die Klagen über die steigenden Mieten, doch wie beim Anstieg der Lebensmittelpreise, schreibt man auch diese Erscheinung nicht dem Spielgeld Euro zu, obwohl dieses vielfach dazu beiträgt: Bedingt durch die Angst vor einer plötzlichen Geldentwertung und durch die schleichende Geldentwertung, mittels niedriger Sparzinsen und dem Aufkauf von Staatsanleihen durch die Notenbanken, wendet man sich immer mehr dem Grundbesitz zu und kauft hierbei natürlich bevorzugt Wohnungen und Häuser in den Städten, in der Hoffnung auf üppige Mieteinnahmen als Zinsersatz. Hinzu kommt hier das zinslose Verleihen von Geld an die Banken durch die Notenbanken, was es diesen erlaubt hierbei kräftig mit zu spekulieren und durch die, jüngst von den Parteiengecken eingeführte, Staatshaftung für Bankenverluste können sie dies auch gefahrlos tun; und auch die Ausländer sollen neuerdings ihr Schwarzgeld derart in Deutschland verwenden, ganz besonders aus dem europäischen Süden.

@ cowboy8 15:05 Zahlen sollten stimmen

"Wenn man die Kosten (Zinsen) für die Bundesschuld rausrechnet, dann gibt der Bund mehr als die Hälfte der frei zur Verfügung sehenden Mittel für "Arbeit und Soziales" aus. D.h. mehr als die Hälfte wird für den Personenkreis ausgegeben, die sich an der Erwirtschaftung nicht beteiligt."

1. Schuldentilgung ist kein Bestandteil des Etats für Arbeit und Soziales.

2. Einen Großteil machen die Zuschüsse zu den Renten aus. Dieses Geld wurde vorher den Rentenkassen entzogen.

3. Auch Kindergeld fällt unter diese Ausgaben.

Ich gebe ihnen Recht, dass bei Volksabstimmungen über Sozialleistungen katastrophale Ergebnisse herauskommen würden. Und da wären wir beim Thema Neiddebatte. Nur dass sich der Neid, wie gerne behauptet wird nicht gegen die Eliten, sondern die Ärmsten richtet. Das hat auch was mit BILDung zu tun.

@ 15:39 — cowboy8

" Es gibt nun mal Berufe, deren erzielbares Einkommen sich nahe am Existenzminimum bewegt, weil die Anforderungen so gering sind. "

- Das wollen Sie doch nicht rechtfertigen? Das ist alles andere als OK!

@cowbov8 Versprechen

Na die sogenannten Volksparteien halten überhaupt keine Versprechen! Nur mit allen Mitteln an der Macht bleiben, damit das Klientel weiter bedient werden kann. Schaut doch mal was Politiker nach ihrer aktiver Politiker"karriere" so machen und woher sie "ihr" Einkommen beziehen.

@ Cowboy8

Ich habe das Beispiel genannt, weil immer ins Feld geführt worden ist, dass die HartzIV-Sätze zu hoch seien & die Motivation zu arbeiten rauben würden. Dem ist nicht unbedingt so, denn das viele Arbeiten nicht "attraktiv" sind, ist mit der minimalen Bezahlung zu begründen. Wird ein vernünftiger Lohn bezahlt, wird eine Arbeit automatisch attraktiv, selbst Gullis reinigen.

Anderes Beispiel: Früher konnte ein ausgelernter Buchhändler mit seiner Arbeit eine ganze Familie ernähren, denn von den 2700 DM blieben netto 1800 DM und damit konnte man ne Menge machen, wie z.B. einmal im Jahr in den Urlaub fahren und mehr. Heute kann sich ein Buchhändler bei gleicher Tätigkeit in der Regel eine Familie schlicht nicht mehr leisten. Die 1600 Euro, von denen Netto an die 1000 Euro bleiben reichen gerade Mal für Miete, Versicherungen und vielleicht ein Auto, um zur Arbeit zu kommen.

Frage: Was läuft heute falsch, was früher richtig lief? Bzw. was ist im Laufe der Zeit falsch gelaufen?

Generelle Mindestlöhne müßten bezahlt werden..

Mindestens 10 Euro die unterste Grenze - so gäbe es nach unten keine Konkurenz..Nur auch die sPD hat in der großen Koalition gegen einen von der Linkspartei eingebrachten Gesetzentwurf für einen generellen gesetzlichen Mindestlohn gestimmt.Heute sind sie angeblich dafür..

@ 15:52 — Flow-Texer

"Das kann ich nicht bestätigen."

Was "das"?

Sofortprogramm gegen Armut

Leider wird die Europäische Zentralbank mit der ungezügelten Ausweitung der Geldmenge zukünftig noch stärker zur Verarmung der Bevölkerung beitragen.
Pausenlos versucht zwar unsere Regierung, die Inflationsrate auf ein "beruhigendes" Niveau von 2 Prozent runterzureden, in Wirklichkeit aber liegt die Inflationsrate höher, und sie wird weiter steigen.
Was nützen da jährliche Erhöhungen unzureichender Sozialhilfesätze, Renten und Löhne von vielleicht 1 Prozent, wenn gleichzeitig die notwendigen Ausgaben zum Leben jährlich (!) um 3 - 5 Prozent steigen ?
Jeder, der heute mit seinem Geld bis zum Monatsende gerade so hinkommt, kann sich ausrechnen,wie lange seine Ersparnisse zukünftig da noch ausreichen werden, um einigermaßen über die Runden zu kommen.
Der Paritätische Gesamtverband sollte deshalb besser fordern, untere Lohngruppen, kleine Renten und die Sozialhilfe gemäß der jährlichen Inflationsrate anzupassen. Dann kämen unsere Politiker in schwerste Erklärungsnöte!

Frau von der Leyhen warnt.......

diese Frau hat auch schon den tatsaechlichen Blick....,die Realitaet verloren,wie alle die oben sich vom Volke bedienen....

Ich schaeme mich fuer so eine Politik !!!!!!!!!!!!!!!!!

Muessen alte Menschen betteln,Muell nach verwertbaren durchsuchen....???? Nur weil es bei uns Menschen gibt,die festlegen was einem alten Menschen zusteht ??
Ihr lieben Politiker wisst das nicht ??? ...,dann kommt runter vom Planeten Reichtum....

Haben diese Damen und Herren Politiker vergessen,das vor Ihnen diese Generation den Staat wachsen lassen hat mit ihrer Arbeitskraft,ihren Steuern ....???

Frau von der Leyen,meine Weihnachtsbotschaft an Sie...... ich habe kein Verstaendnis fuer
Ihre Befugnis so ein Amt auszuueben.... Hoffentlich sind Sie nach der naechsten Wahl nicht mehr da....

Treffend analysiert und schlussgefolgert

> "Armut trotz Arbeit, das ist etwas, was Deutschland durchzieht und unsere Gesellschaft derzeit wirklich umkrempelt." Dies hänge einerseits mit der wirtschaftlichen und der arbeitsmarktpolitischen Entwicklung zusammen. "Aber zu einem Gutteil ist dieses Problem natürlich auch politisch hausgemacht." Schneider verwies unter anderem auf die Hartz-IV-Gesetzgebung und auf Kürzungen im Sozialbereich.<

Da braucht man nicht mehr ergänzen, dass hat Herr Schneider in toto auf den Punkt gebracht- sowohl Ursache als auch Wirkung sind treffend beschrieben und die Lösungsvorschläge zeigen ebenfalls in die richtige Richtung!

Bleibt zu hoffen, dass sich außer der LINKEN noch andere politische Kräfte besinnen, um dieser schändliche Entwicklung Einhalt zu gebieten- indes, wenn ich an v. d. Leyens Äußerung [ Armut ist in einem reichen Land wie Deutschland relativ] denke, mir erhebliche Zweifel kommen, da der politische Anstand noch nicht einmal „relativ“ ist...!

@ Cowboy8 Nachtrag

Zumal: Was hat sich denn an den Anforderungen an den Buchhändler in meinem Beispiel geändert? Der macht eigentlich nichts anderes als früher auch. Gut...die EDV hat auch im Geschäft Einzug gehalten und er hat deswegen auch einige Fortbildungslehrgänge hinter sich, um sie auch bedienen zu können. Trotzdem verdient er heute nur etwas mehr als das Existenzminimum, während er früher noch nicht einmal wusste, was "Existenzminimum" überhaupt ist.

Noch einmal die Frage: Was ist falsch gelaufen? Warum verdient heute ein Buchhändler so verdammt wenig gemessen an der Kaufkraft seines Geldes im Vergleich zur Situation vor 20 Jahren, wo er mit noch weniger Geld viel besser Leben konnte und, wie gesagt, auch eine Familie davon ernähren konnte, was er heute nicht mehr schafft.

@16:01 — dummschnacker

"Schuldentilgung ist kein Bestandteil des Etats für Arbeit und Soziales."

Nicht Tilgung, sondern Zinsen. Ich schrieb, mehr als die Hälfte des "der frei zur Verfügung sehenden Mittel". Rechnet man die Zinslast raus, verbleiben 86,9% des Haushalts zur freien Verfügung. Von den verbleibenden 86,9% gibt der Bund 47,6% für "Arbeit und Soziales".

Ich muss mich also korrigieren, es ist nicht mehr als die Hälfte, sondern knapp weniger.

Sie haben schon Recht, dass ich die Sachlage etwas einseitig zusammengefasst habe (Kindergeld kommt auch der arbeitenden Bevölkerung zu Gute), dennoch kann wohl kaum davon sprechen, dass der Bund zu wenig für Sozialleistungen ausgibt.

Unsere Politik hat mehr Geld uebrig fuer Krisengebiete ....

als fuer die Alten unter uns.....fuer die Abschaffung genereller Armut.

Arbeitslosigkeit und Armut...das sind Ergebnisse einer schlechten Politik auf allen Ebenen....

@16:08 — Phonomatic

cowboy8:
" Es gibt nun mal Berufe, deren erzielbares Einkommen sich nahe am Existenzminimum bewegt, weil die Anforderungen so gering sind. "

Phonomatic:
"Das wollen Sie doch nicht rechtfertigen? Das ist alles andere als OK!"

Im Grunde schon. Wenn jemand überhaupt keine Qualifikationen hat, dann kann er eigentlich schon froh sein, dass es in Deutschland überhaupt noch Jobs gibt, für die man keine Qualifikation braucht. Für diese 0-Q-Jobs gibt's eben entsprechend wenig Geld.

Man kann natürlich die Ansicht vertreten, dass jeder Mensch, da er gleich viel wert ist, auch gleich hoch bezahlt werden sollte, egal was er arbeitet, das sehe ich aber nicht so.

Meiner Ansicht nach müssen auch die Relationen passen. Bildung muss sich auch lohnen, nicht nur Arbeit.

@ 16:56 — cowboy8

ich gebe ihnen soweit Recht dass es keine Frage der eh schon hohen Ausgaben für Soziales ist. Es ist eine Frage der politischen Gestaltung! Dafür bedarf es Mut und Willen, Regeln zu setzen.

@16:21 — RoyalTramp: Kleiner Denkanstoß

"Was läuft heute falsch, was früher richtig lief?"

Ich zitiere mich mal selbst:

Das Gefühl, sich immer weniger leisten zu können, liegt m.E. nicht daran, dass die Reallöhne nicht mit der Inflation mithalten. Es ist vielmehr so, dass die Reallöhne nicht mit dem gestiegenen Angebot an Waren und Dienstleistungen, für die man sein Geld ausgeben "muss", mithalten KÖNNEN.

Während z.B. ein Handy Anfang der 90er ein Luxusartikel war, so wird heute der Besitz eines Handys fast schon als Menschenrecht betrachtet. Die Extrakosten für Telefonate, SMS, jetzt auch noch Internet sind fester Bestandteil des Monatsbudgets und gehen natürlich von dem Geld ab, das man zur freien Verfügung hat (bzw. zu haben glaubt).

Früher wurde ein neuer Fernseher gekauft, wenn der alte kaputt war (und nicht repariert werden konnte!!). Heute gibt's einen neuen, weil der alte zu dick ist.

Die Fülle der Angebote wächst immer mehr und immer schneller an, dass wir glauben, uns nichts mehr leisten zu könnnen.

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