Sie kommen zu Fuß, mit Fahrrad oder Bus, und die letzten Meter rutschen viele Gläubige auf Knien, um Mexikos wichtigster Heiliger zu huldigen: Die Wallfahrt zur Jungfrau von Guadalupe ist ein Großereignis - gigantischer als die Pilgerreise nach Mekka.
Ton
Der Beitrag ist wie immer interessant, aber mit der Tontechnik muss echtmal was gemacht werden. Die deutschen Übersetzungen bzw. Redebeiträge sind nur sehr schwer zu verstehen. Warum wird nicht einfach mal am Orginalsound etwas rumgedreht?
wie bei uns, alles völlig frei nach dem Motto:
DU sollst keine Götter neben mir haben!
Vamonos
Wie furchtbar und abstoßend Religion doch sein kann! Nach einer Mexico-Reise bin ich genau aus diesen Gründen aus der Kirche ausgetreten - es gab aber noch einige mehr!!!! Diese armen (im wahrsten Sinn des Wortes!) Gläubigen rutschten tatsächlich viele, viele Meter auf Knien, um ihr Silber und ihren Schmuck der "Jungfrau" zu schenken.. Wer war wohl der Nutznießer?
Habe mir den Bericht angesehen und
bin mal wieder wirklich froh Atheist zu sein.
Unsere Liebe Frau von Guadalupe
Ich freue mich über die große Verehrung, die die Menschen in Mexiko und anderen Ländern Mittelamerikas Unserer Lieben Frau in Guadalupe entgegenbringen.
Diese Menschen haben verstanden, daß der Mensch allein die zentralen Fragen seines Lebens nicht beantworten kann.
Zu den von Herrn Sonnenberg beschriebenen Laufbändern ist anzumerken, daß in großen Wallfahrtsorten stets nur ein kurzes Verweilen unmittelbar vor dem eigentlichen Gnadenbild möglich ist - daß ist in Guadalupe nicht anders als etwa in Einsiedeln oder Kevelaer. An allen diesen Orten gibt es aber sehr wohl Orte der Stille in der Nachbarschaft, an denen man verweilen und vor Gott stillwerden kann.
Als ich einer jungen Mexikanerin beim Weltjugendtag in Madrid in der überfüllten U-Bahn etwas Wasser reichte, bekam ich als Dank sofort ein kleines Bild der Maria von Guadalupe geschenkt. Es ist mir bis heute ein wertvolles Zeichen der weltweiten Gemeinschaft der römisch-katholischen Kirche.
Interessanter Beitrag, aber
Interessanter Beitrag, aber die Tonqualität ist mal wieder miserabel. Mal hallt es nervtötend und bei den "synchronen" Übersetzungen ist der orignalton zu laut und die darüber gesprochene Übersetzung zu leise.
Leider scheint das oft bei den hier online gestellten Videos der Fall zu sein. Hier besteht dringend Verbesserungsbedarf bei der Abmischung.
Bizzar! Viele Menschen
Bizzar!
Viele Menschen stecken all Ihre Energie, wenden ihre Erlösungshoffnungen, Rettungwünsche, Hilferufe, Hoffnung an diese Organisation, welche sich auf die Vergangenheit beruft, um dann weiter zu machen.
Alleine dieses Eng auf Eng, mit den den Anderen, wird ein Erlebniss sein, welches Mut macht.
Aufklärend wirkt es nicht.
Hach, ist das alles herrlich kitschig...
Da lob ich mir doch unseren Dortmunder Weihnachtsbaum
geschmückt mit Meisterschale und DFB-Pokal ;-)
Was ist an diesem Beitrag so berichtenswert ?
nach m. A. Nichts. Überall auf der Welt huldigen Gläubige ihrer Göttern, mögen es Katholen, Evangelen, Hindus oder sonst etwas sein. Wenn es ihnen denn gut tut, what shall that ? Ich habe in Indien PilgerInnen in einem Rattentempel gesehen die dem Glauben anhängen, diese Tiere seien die Reinkarnation von Künstlern. Ihre Gesichter zeigten tiefe Ergriffen- und Ernsthaftigkeit. Mir sind sie lieber als Bombenwerfer, Selbstmordattentäter und Amokläufer.
@GuH
Dieser Bericht ist insofern sendenswert, da immer noch Millionen Menschen auf der Welt der irrigen Fehlinformation anhängen, es handle sich beim Christentum um eine monotheistische Religion. Wie im Beitrag überdeutlich wird, ist dem natürlich nicht so.
Beiträge wie dieser klären Menschen auf und helfen hoffentlich, wie Macchiavelli2 es in seinem Kommentar gut darstellt, intelligente Entscheidungen zu treffen.
Vermutlich ...
würde die Heilige von Guadeloupe - wenn sie denn jetzt sprechen könnte - mitteilen, dass das, was hier abläuft nicht ihrer Botschaft entspräche. Sicherlich hätte sie etwas zu sagen, was das Weltbild der Wallfahrtsfahrer so ziemlich auf den Kopf stellen würde.
Es wäre wahrscheinlich eine ähnliche Situation, wie wenn Jesus der Nazarener sein Statement über die römisch-katholische Kirche abgeben würde.
Einen Heiligen im Außen auf ein Podest zu stellen ist eine Form der Projektion. Dabei wird der eigene göttliche Kern abgewertet. Dies erzeugt Dualität und keine göttliche Einheit. Erleuchtete Menschen haben dies niemals gelehrt.
Schade, dass immer wieder vergessen wird, auf was die "Heiligen" eigentlich hingewiesen haben, nämlich, dass die Wahrheit in jedem Selbst zu finden sei und dass sie nichts anderes lehrten, weil dies die ganze Wahrheit ist und alles andere nur Ablenkung.
Es war schon immer leichter ...
einer "Heiligkeit" im Außen zu huldigen, als die Heiligkeit im eigenen Inneren zu erschließen.
Das Huldigen im Außen wird den Menschen jedoch auf Dauer nicht zufriedenstellen - es hat leider nur eine sehr kurzfristige und oberflächliche Wirkung.
Lasst doch den Mexikanern
Lasst doch den Mexikanern ihren Glauben. Sie glauben an Gott weil er ihnen das Leben schenkt. Wenn ein Mexikaner sagt "um Gottes Willen" oder "Gott sei Dank" dann sagt er das auch Gott. Sie lieben die Jungfrau Guadalupe (man sieht sie hier in Mexiko alle 100m) und sie steht auch fuer die "Vereinigung" von indigenem Glauben und christlichen Glauben (sollte man davon bzgl. zu "Islam-Hetzen" etc. nicht eine Scheibe abschneiden?!?)
Ausserdem, warum sehen die meisten Deutschen bei Glaube nicht nur die "boese" kirchliche Institution sondern auch dass der Glaube einem Moral und einen guten Umgang mit den Mitmenschen lehrt? (s. 10 Gebote und einige Geschichte wie man sie z.B. als Kind im Religionsunterricht gehoert hat etc.)
@Tagesschauteam: Ich denke dass die meisten die sich ueber Bereichte im Lateinamerikanischen Raum interessieren der spanischen Sprache maechtig sind und wuerden deutsche Untertitel bevorzugen.