schwachsinn...es wird ab 2030 mord und totschlag in deutschland geben,weil die rentner kein geld haben werden...
es sei denn es kommt die einheitsrente von ca. 1500 euro...
Stimmt, ist wirklich kein Problem, wenn sich die Älteren später zu kommunenartigen Alters WG´s zusammenrotten und alles teilen. Weil der egoistische junge Burger dann natürlich umdenkt und die Alten generell als anpassungsfähig, tolerant und freigiebig gelten ( Achtung Ironie ).
Ich würde gerne von der Redaktion erfahren, welche Experten genau zu diesem Beirat gehören. Das sind notwendige Zusatzinformationen, um deren Empfehlungen und Einschätzungen zu interpretieren. Ist der Beirat unabhängig? Oder täuscht der Name und es sind de facto Wirtschaftsvertreter, deren Einschätzung möglicherweise nicht objektiv ist?
Altersarmut ist überhaupt kein Problem. Sehe ich jeden Tag in der Stadt, wenn ältere Damen und Herren die Mülltonnen nach Pfandflaschen durchwühlen und sehe es ausserdem höchstpersönlich an meinem jährlichen Rentenbescheid.
Schämt euch!
- Die Senioren, die ich mit klapprigen Fahrrädern auf der Suche nach Pfandflaschen oder Essbarem durch die Stadt streifen sehe, sagen etwas anderes.
- Mein Arbeitsmarkt-Experte (>30 Jahre berufliche Erfahrung) weist darauf hin, dass der Zusammenhang von Einkommen und Arbeit seit längerer Zeit am Zerbröseln ist. Einkommen durch abhängige Lohnarbeit ist ein zunehmend veraltendes Konzept des 19. und 20. Jahrhunderts.
- Die Rente wird in Währung quantifiziert, deren Kaufkraft undefiniert ist, da sie sich täglich ändert. Mit Sicherheit kann langfristig ein exponentieller Zerfall der Kaufkraft vorhergesagt werden. Somit ist der Wert jedes Rentenversprechens unklar, dabei aber sicher über die Zeit abnehmend.
- Altersvorsorge ist eine Angelegenheit von Jahrzehnten. Die Welt verändert sich dagegen rasant. Wer nun von "derzeit" spricht und sich zurücklehnen möchte, denkt offensichtlich in den falschen Dimensionen, z.B. in Legislaturperioden statt Dekaden.
Klar, wenn die eigene Brieftasche immer voll ist interessiert die Altersarmut nicht. Ganz dem Motto: Was scheren mit die Alten, Hauptsache mein Magen ist voll. Soviel zum Sozialstaat Deutschland, oder sollte man besser sagen: Asozialstaat Deutschland? Vielleicht wachen die Politiker mal in zehn oder zwanzig Jahren auf, wenn die Alten "containern" gehen müssen, um ihre Mägen voll zu bekommen. Bis dahin allerding werden die meisten verantwortlichen Politiker schon geplatzt sein, weil sie sich ungeniert und in Massen die Mägen zufüttern und voll gestopft haben.
"Altersarmut ist derzeit - von speziellen Gruppen abgesehen - kein drängendes Problem."
Stimmt...Bei diesen speziellen Gruppen handelt es sich vor allem um Rentner, Rentner die ihr Leben lang "in solchen niedrig qualifizerten Berufen" wie z.B. Physiotherapeuten, Kranken-und Altenpflger, Friseure... gearbeitet haben und in ihrem Beruf durchschnittlich verdient haben.
Allerdings stimmt es soweit, dass Altersarmut für solche "Expertengruppen" sicherlich kein Problem ist.
Der Wirtschaftsminkster braucht 39 Experten, um solche Sätze zu formulieren zu lassen. Unfassbar!
Da die Politik das mit ihrem "Eurokrampf" zu verantworten hat und nicht mit ihrer Rentenpolitik, wird das einfach unter den Tisch gekehrt.
Dabei wurde erst vor ein paar Wochen von einem anderen Gremium verkündet, daß die Kaufkraft der Rentner seit 10 Jahren (= Euro-Einführung), um 20 %(!) gesunken ist. Denn die Rentenhistorie war an eine starke DM geknüpft und selbstverständlich sicherer als nun durch die DM-Einfrierung im schwachen Euro, wo Waren für 100 DM heute 100 Euro kosten.
Der "Regierungsnahe" Wissenschaftliche Beirat stellt natürlich seiner Regierung kein Bein.
So wird der Zuhörer betrogen!
... Fenster gelehnt und behauptet die Sparvermögen der Deutschen seien sicher. Obwohl sie als Bundeskanzlerin überhaupt nicht die Befugnis hat über Geld zu reden und dieses eigentlich nur der Bundestag sagen darf. Damit das nicht noch einmal passiert zieht man dieses mal irgendwelche mit einer Glaskugel heran. Jeder weiss doch mittlerweile das die Rente der Deutschen steht und fällt mit den europäischen Staatsanleihen. Wer Bargeld hat sollte schon mal in Gold tauschen, wie es auch die Reichen derzeit tuen.
Die Krise hat gerade erst begonnen und Spanien und Italien sind dafür sehr gute Indikatoren. Reden wir lieber über essen als über Rente.
http://www.bmwi.de/DE/Ministerium/beiraete,did=9360.html
Allesamt Herschaften, für die Altersarmut in der Tat kein existentielles Problem darstellen dürfte...
Für ein paar Millionen normale Menschen hingegen ein Schlag ins Gesicht.
... für die Herren des Wirtschaftsministeriums. Die stehen ja mit ihren Diäten, bzw. Bezügen und den Geldern, die sie von den Wirtschaftsunternehmen erhalten, um die Politik zu machen, die sie machen, finanziell sicher da. Da würde ich mir auch keine Sorgen machen!
Nichts vergessen und nicht vergessen, nächstes Jahr ist Bundestagswahl!
ich weiss wirklich nicht was das sind für sogenannte "Experten". Bestimmt keine von der normale "Fussvolk"!!
Ich muss mit knapp €700 Rente in Monat auskommen. Weil ich das "gluck" habe einen niedrige Miete zu zahlen, komme ich wegen €20 zuviel Einnahme keinerlei hilfe von Staatliche Seite.
Ich war knapp 46 Jahre in Beschäftigung, Hier & in England. Ich war durch Krankheit mehr oder weniger in Rente gezwungen & ich Erlebe jetzt ein vollig Sozialen Absturz.
Ja ich möchte einer diese so genannte "Experten" sein mit deren 6 zahlige Bezuge. Die mussten erst selbst 24 Monate von Harz 4 oder mein Renten Bezuge Leben bevor sie das recht nehme uber solch ein sensitive Thema zu Beurteilen.
Ich Personlich finde es ein mega frechheit sowas zu Behaupten. Diese "Experten" muss wirklich durch Leben gehen mit "Schweisser Brille" an. Wie es so immer ist, die leute das an solche Beirate sitze, haben von real Leben absolut gar keiner Ahnung.
der Weihnachtsfeier oder nach der Weihnachtsfeier?
Ich möchte mal wissen, woher dieser Expertenrat die Information hat, dass das Problem der Niedriglöhne überwiegend nur Geringqualifizierte und Menschen mit Migrationshintergrund betrifft.
Vor der Agenda 2010 stimmt die Aussage der Expertentruppe. Aber mit der zunehmenden Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und der Zumutbarkeitsregelungen unter Hartz IV betreffen die Niedriglöhne ganze Berufsgruppen. Da finden sich nicht überwiegend Geringqualifizierte wieder. Das betrifft ganz normale Berufe wie Altenpflege, Krankenpflege, Erzieher, Einzelhandelskaufleute, große Teile des Handwerks, Steuerfachangestellte, Arzthelferinnen etc.
Im Einzelhandel kommt noch verstärkt hinzu, dass es fast keine Vollzeitstellen gibt. Aldi & Co. zahlen gut, aber das sind fast ausschließlich Teilzeitstellen.
Es ist immer wieder belustigend Statistikergebnisse im www zu lesen und noch einmal mehr wenn es darum geht den Wahlkampf einzuleiten. Liebe Frau von der Leyen, bzw. liebe Bundesregierung. Gebt den Menschen Vollzeitbeschäftigung, stärkt das Kündigungsschutzgesetz und macht was gegen die dauerhaft befristeten Arbeitsplätze. Siehe Pflege und den Rest der Wirtschaft! Sie haben in den letzten 15 Jahren stetig durch Hintertürchen den Kündigungsschutz gelockert, den Weg frei gemacht für dauerhafte Befristungen (Arbeitgeber brauchen nur als Grund der Befristung eine Krankheitsvertretung zu nennen und können dann 100 x befristen usw.). Wer Vollzeit arbeitet kann Rücklagen bilden, wer dies nicht kann kommt so gerade durch Leben. Wo soll man da für eine ordentliche Rente sorgen. Wo soll da das Geld für eine private Rentenversicherung noch herkommen,bei extrem steigenden Lebenshaltungskosten wie Energie etc. Politik= contra Volk, Politik = pro Lobbyisten und Vetternwirtschaft!
In dem Artikel geht es ganz klar hervor, das nicht die Rentenzahlung das Problem erst verursacht, sondern die Arbeitsverteilung!
Das Problem wird im Gegensatz zu unserer Regierung nämlich wirklich beim Namen genannt.
Was uns da Frau Von der Layen auftischen will, ist eine Problemverschiebung die das Problem noch verschärfen wird.
Denn bei allem Geld was heute angelegt wird, muss es morgen jemanden geben der die Gegenleistung erwirtsschaftet!
Mit anderen Worten ist die Wirtschaft stark, kann man viel verteielen´, ist sie schwach, dann eben um so weniger!
Aber harkt es heute schon an der Verteilung, dann führt das morgen zu einer schwächeren Wirtschaft und damit zu noch weniger Verteilung!
In der Verteilung ist enthalten: Bildungschancen, private und berufliche Möglichkeiten, Freiheit und Unabhängigkeit und natürlich der Konsum!
Und genau das wollten diese Berater empfehlen, dem Verteilen von unten nach oben entgegenzuwirken bzw. dieses Prinzip umzukehren!!
Da sollen wohl vor den Wahlen 2013, bei denen die FDP in die Bedeutungslosigkeit katapultiert werden dürfte, noch letzte neoliberale Weichen gestellt werden. Wie z.B. mit der "Optimierung" des Armutsberichts in Röslers FDP-Ministerium.
Da die großen Oppositionsparteien weiterhin auf Konsens machen und Merkel 25 Stunden am Tag und 8 Tage in der Woche mit Präsidieren beschäftigt ist, dürfte der Linken und (welch ungeahntes Bündnis!) vdLeyen die Aufgabe zukommen, an der Lösung des Problems "Altersarmut" zu arbeiten.
Merkel aber sollte endlich ihre Gesamtverantwortung wahrnehmen und ihre "Gurkentruppe" einnorden", statt sich von einer Splitterpartei wie mit einem Nasenring durch die Manege führen zu lassen.
Da wird das Rentenniveau immer weiter gesenkt und zur
Beruhigung der Nerven immer mal wieder ganz dicke
Krockodilstränen verspritzt. Die für sollche Shows
eingesetzten Experten können ja mal mit guten Beispiel
voran gehen und der Welt zeigen wie prima sich von
zum Beispiel 721,29€ leben läßt.
Und benennt bloß nicht mal das wirkliche Problem dem wir
all diese wunderbaren zu immer mehr Wohlstand führenden
Entwicklungen zu verdanken haben. Sein Name ist:
Globalisierter neoliberaler Kapitalismus.
Also vermutlich haben sie tatsächlich Recht, dass dieses Problem noch nicht in der Gesellschaft angekommen ist und nur kleine Teile betrifft. Wenn es anders wäre, würden diese Zyniker gar nicht an der Macht sein, sie hätten bei einer Wahl keine Chance. Oder sind die Wähler einfach nur zu doof und lassen sich jedesmal das Blaue vom Himmel versprechen und vergessen auf das Halten der Versprechen zu pochen?
Da aber nichts gegen die Gründe für diese Probleme getan wird, sondern im Gegenteil, Probleme verschärft werden (Strompreiserhöhungen, Umverteilung von Steuergeldern in das Bankensystem in Form von Rettungspaketen, Neuverschuldung), wird das Problem definitiv mehr und mehr Leute betreffen und irgendwann im Wahlverhalten widerspiegeln. Früher oder später wird der letzte Betroffene begreifen müssen, dass Lobbyistenparteien eine schlechte Wahl für das Volk sind, das scheinbar keine Lobby hat und mit hübschen Wahlplakaten alle paar Jahre zum Narren gehalten wird.
Aus der Statistik der Deutschen Rentenversicherung (2010):
Ausgaben: 251 Mrd. Euro, davon 65 Mrd. Bundeszuschuss,
Anzahl Renten: 25 Mio.
Prognose für 2030: ca. 37 Mio. Renten, weniger Beitragszahler als heute, Absenkung des Rentenniveaus.
Also entweder der Bundeszuschuss steigt um mindestens 125 Mrd. Euro, oder die Rentner im Jahr 2030 haben nur noch die Häfte der heutigen Einnahmen.
Oder die gesetzliche Rentenversicherung gibt es dann nicht mehr.
Schon heute beziehen 80% der Frauen eine gesetzliche Rente unterhalb des Sozialhilfesatzes! Bei den Männern ist es "nur" ein Drittel. Nachzulesen in: "Rentenversicherung in Zahlen", www.deutsche-rentenversicherung.de
Aber gut das wir Experten haben. Schreiben können die ja, aber wie sieht es aus mit dem Lesen und Rechnen??
So wie das Politbüro der DDR hat auch eine gewisse Kaste in der BRD jetzt wohl den Überblick über die tatsächliche Lage verloren. Wir sollten uns lieber Experten zuwenden, die folgendes noch erkennen können:
1►Ja, Bildung erhöht die Wahrscheinlichkeit auf gutes Leben. Aber zunehmend geraten auch gute Akademiker sowie geschickte Handwerker in Überschuldung und Perspektivlosigkeit. Und in Rentenlücken.
2►Ja, der Sozialismus der DDR ist nicht mal den Linken mehr ein Ziel. Aber sowohl die Akademie Solidarische Ökonomie (Initiative des Ökumenischen Netzes der Kirchen) wie auch Vertreter von auch konservativen Bürgerbewegungen, der Linkspartei und bekannte Wirtschaftsprofessoren fordern inzwischen mit nachvollziehbaren Argumenten einen dritten Weg für nachhaltige freie Marktwirtschaft.
3►Ja, wir haben eine unschöne demografische Entwicklung. Aber es ist mehr Geld da als je zuvor in Deutschland, nur gebunkert statt im Kreislauf. Entweder Sozialstaat oder Täterschutz/Bankenrettung! Fragen?
Hab grad im keller ein uraltvideo mit soilent green gefunden- da war altersarmut auch kein problem...mit gesellschaftsverträglicher lösung.
also :für alle,für die die sichere armut im alter ein problem wäre,gibt es eine lösung. der rest hat keine probleme mit der armut ,vermutlich wegen nachhaltiger persönlicher armutsverknappung.
insofern ist die altersarmut(der anderen) eben kein problem.
was mich erstaunt ist,wie höhnisch arrogant und ungeschminkt jene ,die auf dem trockenen wohnen mittlerweile über die schicksale der anderen urteilen. hierzu passt auch die "korrektur" des armutsberichts durch rösler & co. Zeitgeist? (nach goethe der ,spiegel' der herren... -> faust).
Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt! Der kommende renterslogan als remake für die zukunft.
mit einem monatlichen Mindestnettoeinkommen von € 7.500,-- sehen in der Altersarmut ein Problem.
Das könnte natürlich mehrere Gründe haben.
1.) Sie selber können gerade so mit Ihrer Rente von ca. € 5.000,- p/M über die Runden kommen.
2.) Es betrifft Sie nicht wirklich, denn Sie haben den Wert des Geldes schon lange vergessen.
3.) Sie haben genügend Geld auf der hohen Kante, von dem Sie im Alter leben können auch wenn Sie keine Rente erhalten.
4.) Sie sind mit Ihrem Arbeitseinkommen sowieso oberhalb der gesetzlichen Versicherungsgrenze, so das Sie keine Gesetzliche Rente erhalten werden.
Für die Rentner, die Ihr Leben lang in eine Kasse eingezahlt haben und jetzt mehr oder weniger Dreck fressen müssen ist das natürlich ein Schlag in die Weichteile. Aber dank dem Wahlverhalten der Rentner wird sich zum Glück nicht`s wirklich ändern.
Geht es hier um einen absoluten oder um einen relativen Vergleich? Bin ich arm, wenn ich weniger hab als der andere, oder wenn ich wenig hab?
Relativ gesehen, geht es den heutigen "Alten" gut, denn in Zukunft wird die Rente nicht sicherer.
Absolut gesehen hat die ganze Bevölkerung Einkommensschwierigkeiten, wieso soll es den Alten besser gehen als den Arbeitnehmern?
Fazit: Noch gibt es keine Probleme mit Altersarmut
in so kurzer zeit so gut recherchiert und dann auch noch genau das ergebnis das vom bundeswirtschaftsminister erhofft wurde,toll.
diesmal haben sich die experten wohl selbst ein bein gestellt.
hätten doch blos mal die ämter anrufen brauchen und die zahlen anfordern müssen,wie viele der heutigen rentner,wohngeld oder aufstockung vom sozialamt bekommen und wieviele sich einfach noch schämen oder aus unwissenheit diese leistungen noch nicht in anspruch nehmen.
einfach anstandslos wie hier wegen eines verletzten egos eines ministers die wahrheit verzerrt wird. jeder der sich im leben befindet sieht doch jeden tag etwas anderes vor seinen augen
"Denn die Rentenhistorie war an eine starke DM geknüpft und selbstverständlich sicherer als nun durch die DM-Einfrierung im schwachen Euro, wo Waren für 100 DM heute 100 Euro kosten."
Ich kann mich noch sehr gut an Zeiten erinnern, in denen die heute so gern gepriesene DM erheblich schwächelte und sogar in gewissen Abständen wackelte.
Manchmal kommt es mir so vor, als wenn meine Großmutter verklärt von den guten alten Kaiserzeiten sprach.
Auf meinen Einwand, wie arm sie waren und hart arbeiten mußten, kam stets die Antwort: Ja, aber wir waren auch zufrieden.
Aus Höflichkeit habe ich dann irgendwie nicht mehr auf ihre Verklärung nicht reagiert.
welche Wissenschaften diese arroganten Vertreter des sog. wissenschaftlichen Rates wohl studiert haben sollen?
Besonders makaber aber, zeigt sich die Feststellung, dass die gegenwärtige und vor allem die zukünftige Altersarmut, noch kein all zu drängendes Problem ist.
Da kann man dem bekannten Kabarettisten Volker Pispers nur vollsten Herzens beipflichten, wenn er sagt:
"Dieses Gesindel, saß früher auf dem Jahrmarkt, mit einer Glaskugel und hat die Zukunft verkündet"
Natürlich, für diesen Scharlatanenverein und seine Auftraggeber in der Politik, ist Altersarmut kein drängendes Problem. Die haben ja ihre Schäfchen im Trockenen.
Sich aber hin zu stellen und die Verantwortung, den von Armut Betroffenen in die Schuhe zu schieben, ist an Dreistigkeit und Zynismus kaum noch zu überbieten.
Die deutschen Regierungen machen seit Jahrzehnten eine unsoziale, ja unmenschliche Politik, gegen die Mehrheit des Volkes, zugunsten der Wirtschafts und Finanzmafia.
Die brauchen nun eine Quittung.
Murks, von einem überflüssigen Arbeitskreis voller Gutverdiener, die später keinerlei Probleme mit ihrer gutdotierten Pension haben werden. Wie alles was aus Richtung dieser "Regierung" kommt, hat auch dieses nichts mit der Realität zu tun ...
Irgendwie erinnert mich das an den Spruch: Die Renten sind sicher.
Also, zumindest die der Politiker.
Und so wird auch Altersarmut nicht unbedingt ein drängendes Problem der Herren Doktoren sein, die den Bericht verfasst haben.
Genausowenig wie die Asse ein drängendes Problem ist, wenn man in Bayern lebt.
Oder frankfurter Fluglärm, wenn man in seiner stillen Politikervilla irgendwo anders darüber zu entscheiden hat.
Alles keine dringenden Probleme. Für die Entscheider. Für die Betroffenen schon. Aber das sind ja immer Minderheiten, auf die in unserer Neo-Demokratie keine Rücksicht genommen werden muß. Wählermehrheiten sind das Maß der Dinge. Solange es der Mehrzahl der Wähler gut geht ist und sie die richtigen Kreuzchen machen ist's egal was mit dem Rest ist.
Wenn nicht gaaanz so viele Menschen betroffen sind, muss man also nichts tun, ja? Welche Probleme qualifizieren sich denn für eine Lösung? Im Prinzip betrifft das meiste nur eine Minderheit.
Wenn allerdings vier Energiekonzerne "betroffen" sind, dann setzt unsere Regierung alle Hebel in Bewegung, um den Konzernchefs aus ihrer "Misere" zu helfen. Wo war da das Expertengremium der Regierung, um festzustellen, der gesenkte Profit der Energieerzeuger wäre nicht der Rede wert?
Die Vergünstigungen für Hotelbesitzer, die unsere Regierung ganz am Anfang auf den Weg gebracht hat, kamen natürlich so 78% der Deutschen zu Gute. War eine dringende Sache damals...
Im 'christlich-liberalen Lager' scheint sich folgende Vorgehensweise durchzusetzen:
1. Klar absehbare Konsequenzen der eigenen Lobbypolitik werden so lange geleugnet, wie eben möglich.
2. Falls der Erfolg nachlässt, werden bestenfalls unzureichende Lösungsmodelle erarbeitet, die sich bereits in den eigenen Reihen problemlos torpedieren lassen.
3. Zurück zu 1.
Aus dem Fehler, die Realitiät von einzelnen, überforderterten Zauberlehrlingen dementieren zu lassen, wurde offenbar jedoch gelernt.
Ein vielköpfiger, wissenschaftlicher Beirat (weiterer Euphemismus für 'Lobbygruppe') verspricht eine weitaus höhere Akzeptanz von Unwahrheit in der Bevölkerung und ist weitaus besser dazu geeignet, den Anschein von Seriosität zu erwecken.
Ich verstehe nicht warum der Expertenrat die Verbreitung eines Problems als Argument fuer dessen Nichtigkeit heranzieht: "Es gibt immer das Dilemma, dass sich Menschen benachteiligt fühlen, die über einer Zuwendungsschwelle liegen".
Ja, einfache Zuwendungsschwellen führen zu ungewollten Anreizen und Ungerechtigkeit im Sozialsystem. Genau deshalb werden ja graduelle Zuwendungsansprüche als Alternative diskutiert.
Hallo!
bei dieser Aussage sind die sogenannten Experten (wir haben viele davon) wohl von ihren Renten/Pensionen sowie
der Politiker u.s.w ausgegangen.
Den ngroßen Lachkrampf habe ich bekommen als ich erstletzte Woche in der Tageszeitung gelesen habe das der Rentner im Durchschnitt 2000,- Euro -kein Witz zweitausend Euro Netto im Monat in zur Verfügung hat.
Es wird Zeit das diese Herren aufhören zu schweben und endlich wieder auf den Boden der Tatsachen runter kommen
Es mag stimmen, daß das Problem "Altersarmut" zur Zeit noch nicht akut ist; doch die Zeitbombe tickt, und der Knall wird kommen.
Jeder weiß, daß mittlerweile Millionen von Menschen in Deutschland hemmungslos als Praktikanten, Minijobber oder Zeitarbeiter ausgebeutet werden. Für deren Alterssicherung ist weit und breit kein Konzept in Sicht, denn wer nichts hat, kann auch nicht riestern.
Höchste Zeit, daß mehr Politiker so wie Frau von der Leyen über den Tellerrand hinausschauen.
"Altersarmut ist derzeit - von speziellen Gruppen abgesehen - kein drängendes Problem."
Auf Deutsch: Es gibt ZUR ZEIT kein Problem."
Das ist zum Teil richtig. Noch korrekter wäre "von speziellen Gruppen abgesehen" in die Analyse einzubeziehen. Denn damit gibt die Regierung zu, dass das Problem auch jetzt schon existiert, aber eben "nur" in speziellen Gruppen.
Aber wie oben bereits gesagt: Solange es nicht die Mehrheit trifft, wird weiter diese mittelstandsvernichtende Partei gewählt, also kann es noch nicht schlimm genug sein.
Wir sind mit unserer Kritik einfach zu früh, ich meine, mir selbst geht es ja auch fantastisch, ich bin einfach nur nicht egoistisch genug, wegzusehen, aber scheinbar bin ich da die Ausnahme.
Zitat:
"Sollte es in Zukunft zu einem werden, so der Beirat weiter, dann liege das in erster Linie an der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Geringqualifizierte und Menschen mit Migrationshintergrund könnten dann betroffen sein. Zudem drohe dieses Problem eher in den neuen Bundesländern".
Es trifft in erster Linie also sowieso nur entbehrliches "Menschenmaterial", das der reichen Gesellschaft nur ein Klotz am Bein ist.
Wozu braucht man schon Geringqalifizierte, wenn es schon Hoch und Höherqualifizierten schwer fällt, Fuß in dieser Gesellschaft zu fassen. Die Generation Doof u Praktikum lassen grüßen
Das mittelalterliche, primitiv Schulsystem der BRD, trägt ein Übriges dazu bei, dass es Schulabbrecher und Analphabeten in Größenordnungen gibt, die einem, angeblich so reichen Land wie der BRD, sehr schlecht zu Gesicht stehen.
Na ja und dann, wer braucht schon Ossis und Migranten? Sind doch eh nur entbehrliches Pack, das dem schönen, verlogenen Selbstbildnis der BRD, nur Schaden zufügt.
Unsere sozialen Sicherungssysteme(Renten-,Kranken-,Arbeitslosenversicherung) wurden durch vielfältige Gesetze systematisch geschwächt!
Wie kommt der Wissenschaftliche Beirat zu dieser Erkenntnis?Hält Ihre These einer fundierten Valdierung stand?
Wir sollten einmal alle Politiker per Gesetz dazu verpflichten drei Monate mit dem Hartz-IV-Satz auszukommen. Mal schauen, ob sie dann immer noch so schön manikürte Fingernägel haben oder sie schon abgekaut sind vor Hunger und Ängsten vor dem nächsten Tag. Überleben in Deutschland wird in Zukunft immer schwerer.
Begründung:
Von rot-grün initiiert und von schwarz-gelb forciert betreibt die Bundesregierung eine auf kontinuierliches Lohndumping augelegte Arbeitsmarktpoltik. Um insbesondere der in den 1980er und 1990er Jahren noch bestehenden Kritik von einem zu starren Arbeitsmarkt in Deutschland zu entgehen, wurde massiv auf Zeit- und Leiharbeit und auf das Auslagern von Dienstleistungen gesetzt. Hierdurch wurden und werden Tarifverträge umgangen und um zusätzlich Arbeitgebern die Möglichkeit zu geben, Arbeit sogar unterhalb des Existenzminimums zu bezahlen, haben wir die Hartz 4 Zusatzleistungen bekommen.
Das I-Tüpfelchen dieser Politik ist die Mindesrente, die man dann bezuschusst bekommt, wenn man mind. 45 Jahre zu diesen unmenschlichen Regeln gearbeitet hat!
Das DERZEIT noch überschaubare Problem der Alterarmut soll laut Gutachtern genau RICHTIG, nämlich durch Korrekturen am ARBEITSMARKT gelöst werden.
Die Partei der Reichen und Mächtigen? Die Partei, die sich der Wirtschaft (nicht den Arbeitnehmern) verschrieben hat?
Die Partei, den den sog. "Armutbericht" umgeschrieben hat?
Wo sind Genscher und Baum, die "Liberalen"? Hamm-Brücher ist angeekelt schon 2002 aus dieser nutzlosen Partei ausgeschieden. Haben wir wirklich noch 4% Bevölkerung, die solche Unregierenden wählen würden?
... spinnt wohl mit seine Wiederkäuen der Mär vom Niedrigqualifizierten.
Das Geringverdiener betroffen sein werden, gibt er ja zu.
ABer wenn jeder fünfte Deutsche heute schon im Niedriglohnsektor arbeitet, mit steigender tendenz, der Mittelstand schrumpft und die Hälfte der Bürger kein Vermögen hat, sollte man da nicht denken, das Altersarmut ein drängendes Problem ist?
Vermutlich soll das nur heißen: Es ist ein Problem, dass uns EGAL ist!
Ein Mann kauft drei Brote
1 Für seine Kinder
1 Für seine Eltern
1 Für sich und seine Frau
So ändert sich die Welt.... für die Kinder gibt es nur noch ein Brötchen und für die Eltern eine Scheibe Toastbrot.
Und selbst das ist ja schon fast zuviel, oder?
Geahnt habe ich es schon seit den 80gern, als ein Politiker vor laufender Kamera sagte, dass man Familien mit Kindern klarmachen muss, dass sie nicht jeden Tag Fleisch auf dem Teller haben können, um satt zu werden.
Was haben wir uns da bloß für eine Egoistenbande herangezüchtet? Wollen wir nicht einmal wieder auf die Strasse gehen und die Politiker und Banker zum Teufel jagen?
"Sich aber hin zu stellen und die Verantwortung, den von Armut Betroffenen in die Schuhe zu schieben, ist an Dreistigkeit und Zynismus kaum noch zu überbieten."
Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen?
Es wird den Betroffenen nicht die Schuld in die Schuhe geschoben. Es wird lediglich gesagt, dass Altersarmut momentan kein Flächendeckendes Problem darstellt. Das mag aus Ihrer persönlichen Perspektive, in Ihrem sozialen Umfeld, anders sein, aber Ihre Perspektive ist wenig relevant, wenn man sich das ganze Land anschaut. Außerdem vetritt der Beirat durchaus die Meinung, dass etwas getan werden muss, aber eben an der Arbeitsmarktpolitik und nicht durch ein paar Almosen, wenn die Rente dann am Ende zu gering ist.
Was meinen Sie damit? Sollen wir in Deutschland zu einem Steuerparadies für Millardäre werden, so dass alle Reichen Europas hier ihre Gelder liegen haben und Steuern bezahlen, anstatt in ihren Heimatländern?
So funktioniert das nämlich in der Schweiz. Ich denke nicht, dass das Konzept in einem großen land wie Deutschland umsetzbar ist und ich denke auch nicht, dass die Leute hier im Forum, die so laut schreien, tatsächlich wollen, dass die Steuern für Millionäre auf unter 10% gesenkt werden…
Sitzen sie auch in diesem "Experten" Gremium das meint es gibt kein Altersarmut????
Wenn ich Jahrzehnte lange reichlich Beiträge in der Renten Kasse bezahlt habe & zwar gar nicht so knapp, wenn ich fast des doppelte Lohnsteuer bezahlt habe allein, als ich Rente erhalte, denn ist meine Meinung nach was wirklich faules an diesen ganzen System.
Ich möchte sehen wie sie mit weninge als ein drittel von das was sie Verdiene (wenn sie Arbeiten!) als Rente, wie sie Überleben möchtest!
Ich musste ins Rente gehen wegen Berufs Krankheit & musste auch 15% Abzuge in kauf nehmen. HIER Schriebt einer diese leute das es garnicht gibt Ihr Meinung & des der "Experten" nach!!
Ich habe mein Leben lang Gearbeitet bis ich 60 war & es ist absolut deprimierend Ihres & manche andere Kommentare hier zu Lesen.
- Glaskugel beschlagen,
- Tarotkarten geknickt,
- vielleicht in der falschen Suppe gelesen?
Ist bei diesen Experten eventuell auch ein Herr Sarazzin dabei? Der war ja für seine unglaublichen Hochrechnungen bekannt, z.B. war es seiner Meinung nach ja gar kein Problem sich für 2 Euro am Tag ausgewogen und gesund zu ernähren.
Aber jetzt mal ohne Sarkasmus. Diese Entwicklung macht mir Angst. Unsere Bundesregierung heuert also 39 (!!) Leute an, welche dann vor die Kameras treten, sich als Experten outen und dann genau das Gegenteil von dem verkünden, was für die Hälfte der Mensch in Deutschland leider schon jetzt tagtäglich beobachtete werden kann.
Da haben die alten Leute also 40 jahre gearbeitet, damit sie dann von ein paar fett gefressenen (im Sinne von monetär ausgesorgt)"Experten" nicht nur ausgenommen, sondern auch noch ausgelacht und verhöhnt werden.
Mit diesem Bericht wollte der "Wissenschaftliche" Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium wohl einem anderen Bericht (lt. faz.net von heute: mit konträrem Ergebnis) zuvor kommen - dem Bericht der Nationalen Armutskonferenz.
Frei nach dem Motto: die erste Nachricht bleibt hängen.
Aber über den Bericht der Nationalen Armutskonferenz wird die Tagesschau sicher zu "gegebener" Zeit auch noch berichten.
Altersarmut ist ein aktuelles, seit Jahrzehnten bestehendes Problem, dass sich aufgrund des wirtschaftlichen und damit auch gesellschaftlichen Wandels noch verschärfen wird.
Ich bin mir sicher, dass dies erkannt wurde. Aber vor einem Superwahljahr will man seine Klientel weder verschrecken, noch in irgendeiner Form aufregen.
Es darf durchaus diekutiert werden, aber nicht gezweifelt.
Aber wenn jetzt nicht Wahl wäre, dann dürfte doch einmal laut darüber nachgedacht werden.
Was soll aus all denen werden, die jetzt bereits aufstocken müssen? Der Irrsinn, dass jemand Vollzeit arbeitet, aber nicht davon leben kann, und zusätzlich unterstützt werden muss, beschert einerseits der Wirtschaft billige und gehorsame Arbeitskräfte, und andererseits der Gesellschaft in einigen Jahren enorme Kosten und sozialen Unfrieden.
Es wird regiert wie im Management. Das wichtigste ist das Quartals- und Jahresergebnis. Aber regieren heißt lenken, Entwicklungen beeinflussen und nicht beschwichtigen.
Hamm-Brücher hat ihren Austritt mit der anti-israelischen bzw. Palästina-freundlichen Haltung der FDP begründet, die damals sehr stark durch Herrn Möllemann vertreten wurde.
Ich bin als grün-liberaler auch nicht sehr zufrieden mit der aktuellen Politik der FDP, trotzdem bin ich der Meinung, dass es langfristig gut für Deutschland ist, wenn sie im Bundestag bleibt. Ich bin mir sicher, dass auch dort noch einmal gute Politiker nach vorne kommen..
Warum gibt es keine Behörde, die Altersarmut verhindern hilft? Ich meine eine rechtzeitige, individuelle und persönliche Beratung bzw. Betreuung durch eine kompetente Stelle.
Wenn ein 45-Jähriger 25 Jahre lang im Niedriglohn-Sektor gearbeitet hat und absolut nichts dagegen tut, dessen katastrophales Rentenniveau ist 25 weitere Jahre später abzusehen!
Ich gehe davon aus, dass dieser 45-Jährige (und viele andere) auf dem Standpunkt steht "der Staat wird mir schon helfen..."
Um diese Passivität und für die Allgemeinheit schädliche Mentalität zu ändern, sollte es eine Art TÜV geben, die dem 45-Jährigen Wege aufzeigt und ihn notfalls zwingt, seine Altersvorsorge effektiver zu gestalten.
Ich denke - so wie Eigentum verpflichtet, verpflichtet Nicht-Eigentum auch irgendwie - zugunsten der Allgemeinheit UND zugunsten des Betroffenen.
Man wird also gezwungen, privat vorzusorgen - weil man so wenig verdient, und auch soviel Geld dafür übrig hat ! Und um das nachzuweisen, muss man es irgend einer Versicherung in den Rachen werfen, und die Rendite ist gleich null -siehe Riester. Und muß das dadurch fehlnde Geld notfalls durch teuere Kredite Ersetzen - das freut die Banken ! Teufelskreis und LOBBYarbeit vom feinsten !
Gibt es Ihrer Meinung nach keine Niedrigqualifizierten?
Also wir haben bei uns im Unternehmen ständig Ausbildungsstellen mit anschließender Übernahme offen, bei denen ein gutes Gehalt gezahlt werden würde. Viele der Bewerber schaffen es aber nicht einmal eine fehlerfreie Bewerbung abzugeben oder einfachste Rechenaufgaben zu lösen. So jemanden einzustellen, würde sich nur lohnen, wenn man ihm weniger zahlen könnte (da er extrem viel mehr Schulungen bräuchte). Wenn man ihm weniger zahlen würde, dann hätte wir die von Ihnen bestrittene Situation. Da wir aufgrund von Tarifverträgen nicht weniger zahlen können, wird diese Person dann aber nicht eingestellt und bleibt Arbeits-/Ausbildungssuchend.
Deutschland hat ein funktionierendes Sozialsystem, eigendlich sollte niemand hungern. Für die Alten wird aber zu wenig getan. Wir müssen unbedingt die Hartz-IV-Sätze anheben und die Zuschüsse für alte Menschen. Wenn nötig auch auf Pump.
Ich kann das Wort "wissenschaftlich" nicht mehr hören (obwohl ich selber einer bin, allerdings in einem Fach, wo es wohl weniger Zweifel gibt: Mathematik). Wir erinnern uns noch an die "führenden" Ökonomen, von denen an zwei nachfolgenden Tagen eine genau gegensätzliche Analyse zur Eurokrise veröffentlicht wurde.
Nun zu dieser "Studie". Die Damen und Herren sind noch nicht einmal in der Lage, elementarste Rechnungen durchzuführen. Laut Bundesregierung beträgt das Durchschnittsentgelt für 2012 Euro: 31.144. Das Standardrentenniveau rund 46%. Das sind im Monat 1193 Euro Rente. Das ist der DURCHSCHNITT. Wer da nicht von Altersarmut spricht, ist nicht bei Trost. Erbärmliche Studie!
Dass so genannte Altersarmut momentan für für die meisten Altersrentenbezieher kein Problem darstellt, ist richtig und kann mit Sachargumenten (die bei den Kommentar-Kommentatoren leider wieder einmal Mangelware sind) nicht bestritten werden. Richtig ist aber auch, dass es -statistisch allerdings relativ wenige- Menschen gibt, denen die Altersrente eben dennoch nicht reicht, weil sie zu kurze Beitragszeiten hatten. Noch drängender wird es aber für die Generation sein, die in 20, 30 Jahren Alterrenten beziehen wird. Da besteht die Gefahr der "Altersarmut" in der Tat. Und dennoch haben die Sachverständigen Recht, dass dies in erster Linie ein Problem des Arbeitsmarkts ist. Es liegt allerdings auch ein Strukturproblem vor, an das sich politisch niemand heranwagt, nämlich die Ungleichheit von Renten und Pensionen. Vielleicht sollte man einmal an diesem Stellrad anfangen, statt immer neue staatliche Sozialleistungen zu erfinden, mit denen nur am Symptom gedoktert wird.
"die drei Wege
Der Mensch hat dreierlei Wege kulg zu handeln:
Erstens durch Nachdenken-das ist der edelste;
zweitens durch Nachahmen-das ist der leichteste;
und drittens durch Erfahrung-das ist der bitterste."
Das Zitat wird Konfuzius Zugeschrieben
Phoenix2610, die Unbestechlichen
Am 18. Dezember 2012 um 13:29 von DiePositiveBratwurst
Da spricht der Beirat ein wahres Wort. Armut ist nichts, was vom Himmel fällt oder einem bösen Fluch entspringt. Armut hat Ursachen und eine der wohl meißt übersehenen oder besser gesagt totgeschwiegenen Ursachen liegt darin, daß Menschen mit niedrigem Qualifikationniveau nicht viel verdienen. Und diese Gruppe wird immer größer.
Es kann keine Lösung sein sich mit dem Bildungsdefizit abzufinden und ständig nur die Erhöhung von Trasferleistungen zu fordern. Wir haben nicht mehr 1970. Computer und Globalisierung verlangen andere Qualifikationen als sie der Industriearbeiter von darmals brauchte.
Wir brauchen ein Bildungssystem, daß allen Menschen die Möglichkeit gibt, parallel zu einem ausgeübten Beruf einen neuen anspruchsvolleren Beruf zu erlernen. Und das muß auch noch für 50jährige gelten.
Vorbei sind die Zeiten das ein Beruf ein Leben lang reicht, zumindest in vielen Bereichen. Wer mit der Zeit geht, braucht sich um Armut keine Sorgen machen, wer stehenbleibt schon.
Fragt man sich ..was heißt "drängend", im Verhältnis wozu, was ist drängender? Wer sind diese "Experten"? Wer hat sie beauftragt / bezahlt. Was qualifiziert sie, diese Aussagen zu treffen? Wer sind die "Gruppen" von denen die Rede ist ... und so weiter.... ohne diese Informationen ist der Artikel inhaltlich vollkommen wertlos und ohne echte Aussage. Was soll der geneigte Leser mit so einer schlecht recherchierten Heißluftnachricht anfangen? Schon bedenklich, was einem so als "Nachricht" untergejubelt wird.
Es gibt viele Experten und Beiräte, die Interessen vertreten und Meinungen verbreiten wollen - bei Dr. Best u. Co. abgefangen, die auch nur das singen, was deren Auftraggeber hören wollen...
Wie in der Werbung, nach dem was die versprechen, wäre die Risterrente sinnvoll, weil man dann 150 Jahre leben würde.
Glaubt ihnen kein Wort.
Die Praxis und Realität sehen anders aus. Dabei geht es nicht um Randgruppen, sondern um ganze unterbezahlte Berufsgruppen und Wirtschaftszweige.
Privat versichern kann man sich, wenn man vom Einkommen einen Überschuss erzielt, aber nicht, wenn der wenige Lohn kaum zum Leben langt. Das sind solche Expertenregeln, die in der Praxis nicht funktionieren, damit man nicht zahlen braucht. Zu solchen Milchmädchenrechnungen braucht man Experten. Bisher hat noch kein Experte nachgerechnet, wie man sich beispielsweise von einen Einkommen von 650 € privatversichern könnte. Auch gehören diese nicht zu den Geringverdienern, als das sie eigene Erfahrungen damit hätten.
"Es gibt immer das Dilemma, dass sich Menschen benachteiligt fühlen, die über einer Zuwendungsschwelle liegen." Ich stimme libbeyg zu, wenn das ein allgemeines Gesetz ist, gibt es eine einfache Lösung: keine Schwellen. Was war das genau für ein Beirat?
Altersarmut mag derzeit kein Problem sein weil heutige Rentner noch eine relativ gute Rente bekommen. Aber was ist mit den künftigen Rentnern, die die heute in Billigjobs arbeiten und das sind nicht nur Ungelernte oder Migranten. Viele Firmen nutzen den Spielraum den die Hartz IV Gesetze bieten gnadenlos aus und verabschieden sich aus ihrer sozialen Verantwortung und dem ersten Arbeitsmarkt. Auch ganz zu schweigen von dem sinkenden Rentenniveau auf 43% ab voraussichtlich 2020.
Wer verdient schon soviel, dass er/sie noch riestern kann und selbst wenn wird sich der Lebensstandart eines Rentners bei 43% plus Riesterrente halbieren. das würde bedeuten wenn heute jemand 2000,- € Netto hat, was schon ein Superverdienst ist für sehr viele, der hätte dann ca.1000,- € Rente von der dann aber auch noch Krankenkassenbeiträge eingezogen werden. Bei den Teuerungsraten hätte er dann vielleicht 300,-€ um sein Leben zu bestreiten. Da müsste man glatt noch eine Reichensteuer erheben.
Nachdem von Deutschland aus die amerikanischen Waffengesetze in den Talkshows moralisch und populistisch gewertet werden kommen dann wieder die Altersarmut zum Stressabbau auf den TV-Gabentisch.
Der Wutbürger braucht sein Beißholz.
Besetzung der RUNDE:
2 Politiker unterschiedlicher Richtung, ein scheintoter Publizist, ein "Wirtschaftsexperte" und min. ein Prominenter dessen Kompetenz schon allein dadurch gegeben ist.
Die wirklich Betroffenen kommen maximal per Einspielung zu Wort und der eine "Experte" schiebt dem anderen "Experten" die Schuld in die Schuhe. Nettes Schlusswort und der Michel konnte endlich wieder einmal das Adrenalin spüren und danach erschöpft aber entspannt dem nächsten Wecker klingeln sanft entgegen schlummern.
Zynismus - JA. Alles "Nebenkriegsschauplätze".
Solange die Menschen nicht verstehen wollen oder können das sich nur vom AUFREGEN nichts ändert solange sind auch solche Foren nur was fürs Beißholz.
@BingBo: Geahnt habe ich es schon seit den 80gern, als ein Politiker vor laufender Kamera sagte, dass man Familien mit Kindern klarmachen muss, dass sie nicht jeden Tag Fleisch auf dem Teller haben können, um satt zu werden.
Das konnten sich meine Großeltern nicht leisten und das konnten sich meine Eltern nicht leisten. Wir essen auch nicht jeden Tag Fleisch, weil es nicht gesund ist.
Seit der Einführung von Hartz4 im Jahre 2005 gibt es in Deutschland eine Unterschicht die immer größer wird! Leiharbeit, Minijobs, Dumping Löhne, EU Erweiterung haben ihren großen Senf dazugegeben! Ebenso ist klar das wer einmal aus der Mittelschicht in Hartz4 oder in die Unterschicht reinfällt dort auch für immer bleibt!Früher hatte ich den Eindruck die Mittelschicht merkt das nicht, aber so langsam merken die Menschen was Hartz4 Leiharbeit usw in Wahrheit bedeutet ( Leider zu spät) Der Unterschied zwischen einem Festangestellten der Mittelschicht und eines Hartz4 Empängers sind 12 Monate Arbeitlosengeld 1
Am 18. Dezember 2012 um 13:56 von undercoverbrother
Es ist schon komisch wer sich hier selbst zum Experten erhebt und den Wissenschaftsrat unsachliche kritisiert ohne wahrscheinlich den Bericht selbst gelesen zu haben. Diese Wissemnschaftler sind unabhängig, arbeiten an irgendwelchen universitäten und meiner meinung ist deren analyse auch recht treffend. Wir müssen den arbeitsmarkt reformieren und im gegensatz zu der geläufigen meinung das der kündigungsschutz gehärtet werden soll, sollte er eigentlich gelockert werden, denn dann werden unternehmen auch wieder mehr unbefriestete angestellten verhältnisse schaffen, wenn sie dort auch die schwarzen schafe wieder aussortieren können...schaut euch mal die kündigungsrechte im internationalen vergleich an.
des weiteren müssen steigende renten auch irgendwie finanziert werden...ich arbeite auch hart und werde das noch lange tun müssen, wenn meine beiträge erhöht werden kann ich trotzdem auf keine angemessene rente hoffen. Europa leistet 50% der weltweiten sozialleistungen bei 7% populationsa.
Wer ist der "Wissenschaftliche Beirat beim ...."? Haben diese Menschen eigentlich eine Ahnung davon, über was sie da beraten? Wohl kaum. Ich meine keine Lehrmeinung und keine geschönten und gefälschten Statistiken sondern gelebte Erfahrungen? Da redet der Blinde von der Farbe.
Zitat von BinBo: "Was haben wir uns da bloß für eine Egoistenbande herangezüchtet? Wollen wir nicht einmal wieder auf die Strasse gehen und die Politiker und Banker zum Teufel jagen?" Zitat Ende
In der Tat. Was haben wir für eine Elitebande, die nur noch die eigenen Vorteile sieht und sich erdreistet, über den Rest zu entscheiden. Ich fürchte in der Tat, dass die grosse schweigende Mehrheit in absehbarer Zeit auf die Strasse gehen wird.
Zitat schlimmesende: "Wo sind Genscher und Baum, die "Liberalen"? Hamm-Brücher ist angeekelt schon 2002 aus dieser nutzlosen Partei ausgeschieden. Haben wir wirklich noch 4% Bevölkerung, die solche Unregierenden wählen würden?" Zitat ende
Und der Spuk dauert noch fast ein Jahr!
Hurra!! Endlich mal gute Nachrichten, um die ewig nörgelnde und mies gelaunten Untertanen besser zu stimmen. Als nächste Schritte plant das Ministerium für Illusionen und verordnetes Glück, die Abschaffung des gesunden Menschenverstandes sowie die Einführung einer täglichen Lachstunde.
Es gibt auch keine Terrormieten mehr (jedenfalls auf dem Papier) und sämtliche Preissteigerungen werden zu purer Einbildung erklärt. Das Märchen von den zweihundertfünfzigtausend Obdachlosen, die Müllcontainer durchwühlen, wird mit Hilfe speziell entwickelter rosaroter Brillen (Modell: Rössler 2012) gelöst. Die Betroffenen selbst erhalten pro Tag eine Glückspille (Extacy) auf Kosten des Gesundheitsministeriums. Hartz4 wird gesenkt (da zu hoch) und zur Grundlage folgender Tarifverhandlungen gemacht.
Der königliche Expertenrat selbst wurde unbestätigten Gerüchten zufolge soeben mit einer lebenslangen Leibrente von 250.000,- bedacht.
Und an welcher jetzt genau? Das scheint mir im Artikel zu fehlen.
Das Highlight ist allerdings der Satz: "Es gibt immer das Dilemma, dass sich Menschen benachteiligt fühlen, die über einer Zuwendungsschwelle liegen."
Keine Frage. Aber braucht man dafür jetzt schon einen "Wissenschaftlichen Beirat"?
Noch nie ging es einer Generation so gut wie der, die jetzt und in den kommenden zehn bis zwanzig Jahren in Rente geht. Profiteure des deutschen Wirtschaftswunders haben die allermeisten lange in allerfesten Arbeitsverhältnissen gelebt, jahrelang beim selben Arbeitgeber, 35-Stundenwoche, 13 Monatsgehälter, bezahlte Überstunden, tarifliche Arbeitsverträge, etc.
Wenn mein Vater (61) oder mein Opa (91) erzählen, sie hätten ihr ganzes Leben lang hart & viel gearbeitet, dann muss ich lachen. Bei kürzerer & schlechterer Ausbildung haben die in sichereren Arbeitsverhältnissen mit deutlich weniger Arbeit deutlich mehr Geld verdient, Immobilien zu Spottpreisen erworben, etc.
Kein Wunder dass die Theater und Opernhäuser, die Restaurants, die Kreuzfahrtschiffe und Ressorthotels, die teuren Sport- und Luxusautos, usw. usw. alle voll sind mit Alten.
Wenn es einer Gruppe gut geht in Dt., dann den Alten!
Da lässt sich Herr Rösler von einer Lobbygruppe - hier verharmlosend wissenschaftlicher Beirat genannt - eine Studie schustern, die an Realitätsferne nicht zu überbieten ist. Natürlich ist der Zustand im Moment im Vergleich zu dem, was in 15-20 Jahren kommen wird, gerade für einen Liberalen, dem die meisten Mitbürger mit Verlaub gesagt am Ar... vorbeigehen noch kein Grund zur Besorgnis. Es kann aber auch durch ein solches, mit Sicherheit gut honoriertem Gefälligkeitsgutachten nicht darüber hinweg täuschen, dass die Realität mit diesem unter dem Deckmantel wissenschaftlicher Arbeit erstellten Machwerk nun wirklich nichts zu tun hat.
Viele beklagen sich immer über Ex-Kanzler Schröder, dass er durch seine Reformen den Heuschrecken Tür und Tor geöffnet habe. Aber Kanzlerin Merkel war es, die diesen auch noch Regierungsverantwortung gegeben hat.
Da sich heir einige auch wieder über die pivate Altersvorsorge aufregen:
Ich finde der Staat sollte auch ein Angebot einer "privaten" Altersvorsorge stellen. Das geld, das man freiwillig mehr zahlt, wird ebenso verzinst wie die staatliche Rente. Dadurch bekommt jeder die Wahlmöglichkeit es beim Staat oder privat anzulegen.
Wir sollten uns aber von dem Gedanken verabschieden, dass die staatliche (umlagenfinanzierte) Rente allein ausreicht. Insbesondere wenn man Geringverdiener ist, da hilft auch ein Mindestlohn nichts!
Wenn alle Bürger, auch Beamte ihren Beitrag leisten würden, dann könnte ich diese Aussage nachvollziehen. Dem ist aber nicht so. Die Altersgrenze erhöhen und die Rente senken. Manche werden das Rentenalter nie erreichen. Ein normaler Handwerker ist meist schon mit 58 nicht mehr voll arbeitsfähig. Alle die in Zeitarbeitsfirmen angestellt sind haben eh das Nachsehen. Wer schafft es heute denn noch 40 Jahre durch zu arbeiten. Höchstens Politiker und Manager. Diese 39 Fachleute haben keine Ahnung!!!! Riester und Rürup Maschmeierrente kommt für mich zudem nicht in Frage. Das Geld ist für die Katz und die Versicherungslobby!!!
Wenn ich mir die wahnsinnigen Abzuege an Sozialabgaben in Deutschland's Lohnabrechnungen angucke, dann muss ich lachen und weinen!
Das ganze System der Pflichtabzuege, die dann in vom Staat oder den Krankenkassen verwalteten Konten fliessen, ist das eigentliche Problem!
Wenn ich fuer meine Altersvorsorge Geld vom Einkommen abzweigen will bzw per Gesetz muss, dann soll ich auch nur Anspruch haben auf das Geld was ich selber "zur Seite gelegt" habe, plus Investment-Gewinnen bzw Verlusten.
Das Problem in Deutschland ist, dass sich der Staat viel zu sehr einmischt in allem und die Buerger so komplett entmuendigt hat! In anderen Laendern ist das zum Glueck noch nicht so. Auch die Tatsache, dass die bereits versteuerten und vom Staat bis zum "Rentenalter" einbehaltenen Zahlungen nochmals versteuert werden und dann auch noch reduziert werden wenn man im Alter noch Zusatzeinkuenfte hat ... das ist die Spitze eines verkommenen, Sozialistischen Systems, wo Leistung Einzelner sich nicht lohnt.
...sagen die sog. "Wirtschaftsexperten" nicht die Unwahrheit. Was ihre Aussagen natürlich nicht richtig macht.
In der Tat kann man argumentieren, dass Altersarmut zur Zeit (!) kein besonders großes Problem darstellt, aber das heißt im Umkehrschluss nicht, dass das Problem in der Zukunft nicht schon heute angegangen werden muss!
Was ich mich frage ist, was die Wirtschaftskommision mit "arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen" meint... wohl nicht etwa angemessene Löhne usw. was die linke(ere)n Parteien und Gewerkschaften fordern? Wäre doch etwas überraschend aus der Feder von Röslers Ministerium...
Bei etlichen Arbeitslosen hängt die Arbeitslosigkeit mit Passivität und/oder Lustlosigkeit zusammen. Das ist bekannt.
Ebenso dürfte es sich bei der Altersarmut verhalten. Ein gewisser %-Satz Altersarmer hat sein Schicksal selbst zu verantworten. Wenn sich diese Leute mehr bemühen (oder besser kontrolliert würden) fielen sie nicht dem Staat zur Last.
Das heisst, wenn ein bestimmter Teil an Arbeitslosen und (späteren) Altersarmen dem Staat weniger zur Last fiele, dann käme dies den schuldlos Arbeitslosen u. Altersarmen zugute. Hier liegt ein gewisses Potential beerdigt.
sehen das Heil (Vermeidung der Altersarmut) in der Qualifizierung der "Minderbemittelten" für den Arbeitsmarkt. Aber machen die nicht schon die Mehrheit der Arbeitslosen aus ? Da soll Herr Rösler doch mal seine sprichwörtlich guten Beziehungen zur Wirtschaft spielen lassen, damit die ihm noch vor der Wahl Nov. 2013 das Problem weitgehend löst !
Sobald in den Medien irgendwo das Wort "Experte" auftaucht, werde ich hellhörig. tageschau, bitte teilen Sie mit, wer diese "Experten" sind und was diese genau zu "Experten" auf dem Gebiet der Altersarmut qualifiziert. Was haben z. B. Juristen für eine entsprechende Qualifikation dafür??? Ich kann keine erkennen. Oder irgendwelche BWL-Schnösel? "Wissenschaftler"? Welche Wissenschaft, wie wurde "geforscht", Statistiker ohne sonstigen Job?
Solche Artikel sollte man bleiben lassen, bevor man genauer recherchiert hat....
Warum braucht es für solch eine Propaganda eigentlich 39 Wissenschaftlicher? Das hätte ich denen auch in 5 Minuten zusammenschustern können, wenn die denn partout die Realitäten ignorieren wollen, weil demnächst mal wieder Wahlkampf ist und ihnen womöglich der ein oder andre Wähler noch die Schuld geben könnte, dass es ihm nicht gut geht unter dieser Regierung. Empfehle als Alternativlektüre einfach nur mal z.B. die FR-Altenhilfe: http://www.fr-online.de/altenhilfe/fr-altenhilfe-liebe-leser-und-leserin...
>>Kommt doch der Beirat in seiner Analyse [...] zu folgendem Schluss. "Altersarmut ist derzeit - von speziellen Gruppen abgesehen - kein drängendes Problem. [...] Sollte es in Zukunft zu einem werden, so der Beirat weiter, dann liege das in erster Linie an der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.<<
--> Damit ist schon alles klar, hat sich der "Beirat" als politisches Instrument des Bundeswirtschaftsministeriums selbst decouvriert.
Kein Problem - wäre da nicht die freche Chuzpe, mit der mal wieder das Rösler-Ministerium über das Schicksal von Millionen Betroffener hinweggeht. So, als wären nicht schon heute Niedriglöhne, Aufstocker und Sozialhilfe-Rentner längst Realität. Während Unternehmensgewinne (und Steuern) kräftig sprudeln. Der Verweis auf "arbeitsmarktpolitische Instrumente" sowie auf Geringqualifizierte / Migranten / Ostdeutschland ist - angesichts arbeitsloser Akademiker - nur unverschämt... aber ganz im Sinne Merkels "marktkonformer Demokratie".
Auf der einen Seite muss die Rente reformiert werden,da ich m.E. nicht verstehe warum Beamten eine so hohe Pension bekommen und andere die 40 Jahre lang gearbeitet haben nicht mehr als 800€ bekommen.Und Selbstständige, die nicht vorgesorgt haben/haben können, durch Sozialhilfe dem Staat auf der Tasche liegen, obwohl sie nie einen Cent eingezahlt haben.Politiker die 4 Jahre in irgendeinem Parlament sitzen,bekommen eine riesige Zusatzrente zu ihrem Regulargehalt,usw.Da muss irgendwas gemacht werden.Und wie schon so oft gesagt wird,der Arbeitsmarkt muss reformiert werden und zwar die Fortsetzung bzw. die Vollendung der Agenda2010.Es ist richtig, dass Leiharbeit und Zeitarbeit, 1Eurojobs und Harz4 nicht richtig sind, aber was immer wieder verschwiegen wird, dass nach Harz4 andere Reformen hätten folgen sollen.Vor allem der Mindestlohn für Tarifgebundene UND Leiharbeiter.Aber das dt. Volk hat die SPD/Grünen abgestraft bevor die Reformen beendet waren,und Merkel hat den Triumph unverdient.
Wir alle, vor allem die jetzt noch Sorglosen, sollten uns schnellstens, solidarisch und nachhaltig um das Problem Altersamut und Zukunftsangst kümmern.
Auch damit hängt es zusammen, dass heutzutage weniger Kinder geboren werden von jungen Frauen, die in emotional guten Bezihungen leben und trotzdem kein(e) Kind(er) bekommen möchten. Das sind die jungen Leute, die es gewohnt sind und es gerne tun, sich um ihre Lebenssituation möglichst selbst zu kümmern - gute Ausbildung, anspruchsvoller Beruf. Die anderen, die das (aus wohlgemerkt gesellschaftlichen Gründen) nicht schaffen, kriegen auch keine Kinder. Zukunftsangst.
Oder sie bekommen Kinder, um sich auf diesem Weg aus der eigenen Situation zu befreien. Das Kind bringt seine eigene hoffnungsvolle Zukunft mit.
Hofft man.
Realistischer wäre es wohl zu denken, dass dem Kind Chancenlosigkeit und an seinem Lebensende Altersamut bevorsteht.
Die düsteren Aussichten sind durch Wirtschafts"wachstum" nicht aufzuhellen!
wirklich nur ein Kommentator hier, der den Artikel "richtig" gelesen hat??
An alle, die sich hier so fleissig empören: worauf basiert die Rente? Richtig, auf dem Lohnniveau. Wer bestimmt das? Die Wirtschaft. Und warum werden die Löhne immer niedriger? Ja, weil doch alle scharf auf Rendite sind. Das kommt dann nämlich irgendwann auch in Deutschland an. Heisst dann nur "Strukturreform" und ist die direkte Folge von "Geiz ist Geil". Glückwunsch - das Problem ist von uns allen hausgemacht.
Typisch Politik, da wird gern mal über Symptome und nicht über Ursachen geredet. Aber das entlässt uns nicht aus der Verantwortung. Überlegen Sie doch mal selber, wo Sie selbst einen Anfang machen können. Wirtschaft ist nichts abstraktes, Wirtschaft ist überall da, wo wir Geld ausgeben.
ich nehme an, Sie gehören auch zu den Experten....
Wie soll denn ein 45jähriger im Dumpinglohnsektor der jetzt schon nichts zu "Reißen und zu Beissen" hat in eine Altersvorsorge Geld einzahlen????
"...-Sektor gearbeitet hat und absolut nichts dagegen tut."
was ich gerade von solchen kommentaren und den verfassern denke, kann ich hier leider nicht schreiben, aber das ist wohl die absolute frechheit. es gibt einfach nicht genügend arbeitsplätze, da können sie sich als betroffener auf den kopf stellen.
für ein so eklatantes gesellschaftspolitisches versagen den letzten einzelnen verantwortlich zu machen .... wow, das ist die ekelhafteste FDP-propaganda pur.
@gera
"Gibt es Ihrer Meinung nach keine Niedrigqualifizierten?"
ach ja, und woran liegt das bitte? vielleicht an der industrie selber, die nicht ausgebildet hat und stattdessen lieber outsourcing betrieben und oder arbeitnehmer von sonstwoher rangekarrt hat?! eine ganze generation habt ihr praktisch weggeschmissen, weil die rendite nicht gestimmt hat! stehen sie jetzt gefälligst zu ihrer verantwortung, statt sich jetzt über die selbstgemachten probleme auszulassen!
Macht ja nix die Gesellschaft langsam zu zerpfluecken und dem Verfall anheim zu geben, solange man sich mit "anderen wichtigeren Problemen" ablenken kann.
Das Rentenproblem hat zudem die alleinige tendenz sich zu verschärfen, da es immer mehr rentner geben wird, eine Lösung muss jetzt her und nicht erst wenn es zu spät ist (ist es eigentlich schon).
Experten? in was? im Nachbeten von vorgefaster Meinung, nach dem Motto, was nicht sein darf nicht sein kann.
Schaut euch doch viele der heute älteren Frauen an die ehemals in der Textilindustrie gearbeitet haben und dank Globalierung ihre Arbeitsstellen verloren haben und jetzt kaum Rente bekommen.
Man sollte als Experte genauer hinschauen und sich villeicht auch mal unter das gemeine Volk mischen.
Aber Experte darf sich heute doch jeder nennen, der Titel wird umsonst vergeben.
Bestes Bsp. Pleite-experten von Banken Beraten Merkel.
Knackpunkt Versorgungsausgleich, da ich 2x verheiratet war.
Beide Frauen können erst in 17 Jahren Rente bekommen. Das ist dem Staat egal, da er den Versorgungsausgleich sofort fordert und das Geld dann zunächst 17 Jahre für sich.
Das neue Scheidungsrecht machte es sogar für mich nachträglich Möglich. Neues Sch.-Recht 1999 erst in Kraft getreten, aber ich bin das letztemal 1997 gechieden worden. da gab es dieses Gesetz noch nicht. Trotzdem gilt es Rückwirkend!
Nicht als Jammern oder Meckern verstehen, ist ja meine eigene Schuld geheiratet zu haben.
Wenn ich heute, nach 48 Jahren Arbeit - wohlbemerkt ohne Fehlzeiten - in Rente gehe ( was ich könnte- aber nicht will) bekäme ich Brutto ca. 1158,- Euro Rente für den Rest meines Lebens.
Bei einer Warm-Miete von ca. 700 Euro blieben gerade mal
ca. 458 Euro für Lebensmittel,Medikamente,Fahrkarten, Versicherungen,Urlaub usw. übrig.
Wenn man dann noch Enkel hat, dann wirds aber richtig eng!
Mir bleibt als Fazit leider zu sagen:
liebe junge Menschen - die ihr vorhabt einen Handwerksberuf zu erlernen....tut es nicht!
Denn nach 50 Jahren Arbeit bleibt Euch nicht mehr als einem, der noch nie etwas gearbeitet hat.
( Hartz4/ Einheitsrente usw.)
so nebulös, dann zeigt das, daß sie ideologisch geprägt die Tatsachen nicht sehen und erkennen wollen. Der Trend der DM war stabil wie der schweizer Franken. Der heutige Kaufkraftverlust der Rentner(und Arbeitnehmer)in der Euro-Zeit und NUR durch den Euro von 20% als Basiswert ist bewiesen. Dazu kommt noch der Inflationsausgleich auf dieser höheren Basis, sodaß wir, durch die Euro-Pleite verursacht, heute von einem Verlust von 30 - 40% ausgehen können. Erschreckend ist der dazu parallel laufende Vermögensverlust! Alles ein Armutszeugnis der erzwungenen Euro-Herrschaft über Deutschland. Warum wurden wohl in den Südländern die Renten massiv erhöht?Zum Ausgleich der von der nun EU-weiten, frohlockend absahnenden Wirtschaft hochgeputschten Europreise!
Den gläubigen Deutschen wurde aber dieser Währungsverlust stillschweigend aufgebrummt.
Weil dadurch das Euro-Gebäude zusammenbrechen würde und dieses Gespenst verjagt werden würde, gilt diese Argumentation aber als Tabu, politisch(!)gewollt!
Wer weiß denn schon, aus welchen Personen dieser Beirat zusammengestellt ist.
Das alles erinnert mich irgendwie an den Armutsbericht, der solange frisiert wurde, bis er passte.
"Traue nur den Statistiken, die du selbst gefälscht hast!"
ein - wissenschaftlicher(!) - beirat meint, altersarmut sei derzeit, abgesehen von bestimmten bevoelkerungsgruppen, kein draengendes problem.
ganz recht.
die bevoelkerungsgruppe von wisseschaftlichen beiratsangehoerigen hat sich derart von den lebensrealitaeten der mehrheitsbevoelkerung entfernt und referenziert sich wie in einem geschlossenen kreislauf gegenseitig, dass diese elite unseres volkes tatsaechlich nicht in der lage ist, zu begreifen, dass das moderne niedriglohn- und befristungsschleifensklaventum heute zwingend das altersarmutsproblem der zukunft sein wird.
das wirkungsvollste mittel gegen massenaltersarmut ist ein einheitlicher mindestlohn, aufhebung aller beitragsbemessungsgrenzen, einbeziehung ALLER einkommen in die sozialversicherungssysteme, sofortstop der asozialen alimentierung, genannt "rettung" von superreichen zockern und angemessen besteuerung absurd hoher einkommen und vermoegen.
deutschland hat auch ein gerechtigkeitsproblem bei den staatseinnahmen.
Altersarmut bekämpfen und zwar richtig. Ich schlage vor, dass die Alten jetzt alle in ein Fitnesscenter gehen, Muskelmasse aufbauen, damit sie aus dem Rolator heraus noch Pflastersteine werfen können, wenn Not am Mann ist. Und diese Not wird mit brachialer Gewalt in einigen Jahren über die deutschen Bürger hinweg fegen, während sich die feisten Bonzen vor lauter Völlegefühl den Magen halten müssen!
Am 18. Dezember 2012 um 15:21 von Leinenweber-urenkel
...horchen Sie sich um im Bekanntenkreis,wer mit ca. 60
Jahre in Rente geht,finde sich bei 700 - 800 € Rente
wieder.
Ob Rußlanddeutscher Maurer der 15€ Stundenlohn hat oder
Ex-DDR-Bürger der als Computertechniker 7,50 Stunden-
lohn bekommt.
Soll ich dann dankbar sein das meine zu erwartene Rente,
als Schwerbehinderter 780 € beträgt?
Zuletzt Stundenlohn von 9,85 € seit 1995.
Hinzuverdienen kann ich bei meinem Gesundheitsstand nicht.
Also nur Verzicht üben!
Dabei werden die Preise für alle Sachen teurer,z.B.
Toastbrot ist von 49 Cent um 12,5 % gestiegen auf
55 Cent u.s.w. einmal Einkaufen schlägt mit 30-50 €
zu Buche.
Was bedeutet "drängend" (z.B. im Vergleich zu anderen Problemen)? Was sind die "speziellen Gruppen"? Solange das nicht definiert wird, ist das Ergebnis des Gutachtens in der dargestellten Kürze wertlos, und jeder kann sich aussuchen, ob er dem Gutachten zustimmen will oder nicht.
Am interessantesten finde ich jedoch, dass sich die Ministerien von SACHVERSTÄNDIGEN beraten lassen. Das ist doch mal eine klare Aussage und bedeutet, dass so mancher Politiker ungetrübt von jeglicher Sachkenntnis sein Tagewerk vollbringt.
Wer schon öfter im Ausland war, sieht " Armut " in Deutschland mit anderen Augen.
Der Staat sollte
1.) die Ausgaben einschränken, damit er keine neuen Schulden mehr machen muss
2.) die von der arbeitenden Bevölkerung einbehaltenen
ca. 20% Rentenversicherung ( eher eine Rentensteuer ) nur zu 98% gleich wieder an die Rentner auszahlen
3.) mit den einbehaltenen 2% einen verzinsten Kapitalstock aufbauen, aus dem dann in etwa 20 Jahren grosse Teile der Renten bezahlt werden können.
4.) dann können nicht nur die Renten erhöht werden, sondern auch bei sinkender Beitragszahleranzahl der
prozentuale Rentenbeitrag(steuer) beibehalten werden und müsste nicht extrem erhöht werden ( was ohnehin kaum durchsetzbar wäre )
Ich finde es peinlich, wie die meisten sich hier bemitleiden. Ihr habt scheinbar noch nie in Armut gelebt, wenn ihr meint, dass ihr mit 600 oder sogar 1000€ pro Monat arm seid.
Ich habe von meinem 19. bis 25. Lebensjahr von 500€ gelebt und mich nicht arm gefühlt. Ich musste mich sparsam verhalten, habe mich aber trotzdem sehr gesund ernährt und bin auch fast jedes Jahr in den Urlaub gefahren. Von Armut ist das weit entfernt. Einfach auf Fertigessen, Lieferpizza, Spielekonsolen, dicken Fernseher, etc. verzichten.. Einfach mal den ganzen Konsum weglassen. Trefft euch mit Freunden, holt euch nen Bibliotheksausweis, dann könnt ihr kostenlos lesen, kocht selbst, spart Energie, raucht nicht..
Die international üblichen Definitionen zur Armutsmessungen werden in Deutschland noch nicht einmal angewandt, da es danach eine Armutsquote von 0% geben würde. Daher benutzen wir die relative Armut, d.h. das zur Verfügung stehende Einkommen verglichen mit dem Median.
Habe ich das richtig gelesen? "Der Staat sollte noch ne Altersvorsorge anbieten"? Der "Staat" ist ein Kind, das nie gelernt hat, mit Geld umzugehen. Wenn die Geld in die Finger bekommen, verprassen sie es. Jedes Kind, das mit Geld umzugehen gelernt hat, hätte das "Rentenproblem" in den Griff bekommen...
Am 18. Dezember 2012 um 15:31 von esschreit zumhimmel
Völlig richtig!! Wir brauchen das amerikanische Prinzip. Jeder für sich und wer nicht kann ab unter die Brücke. Für die Alten Pflicht Bungee Jumping einmal im Jahr ab 68.
Weil ein solches System sooooo gut ist, hatten ja auch viele in den N-Bundesländern nach der Wiedervereinigung keine Anspruch mehr auf die freiwillig eingezahlte Zusatzrente. Soweit zur sicheren Eigenvorsorge in der Bundesrepublik.
Es wäre gut diese EXPERTEN mal beim Namen zu nennen! Auch sonst ist der Inhalt des Artikels wenig gehaltvoll, genauso wie dieses"GUTACHTEN". Und für solchen Unfug werden dann wieder mal Steuergelder verpulvert!
"vielleicht an der industrie selber, die nicht ausgebildet hat und stattdessen lieber outsourcing betrieben und oder arbeitnehmer von sonstwoher rangekarrt hat?!... stehen sie jetzt gefälligst zu ihrer verantwortung..."
Haha, schön, ich arbeite seit 2 Jahren und jetzt ist es meine Verantwortung.
Wenn ich hier von Leuten rede, die nicht schreiben und rechnen können und die daher keinen Ausbildungsplatz bei uns bekommen, dann hätten sie in 10 Jahren Schule vielleicht nicht schwänzen sondern mal lernen sollen. Ich kenne einige, die trotz Leserechtschreibschwäche eine Qualifikation erreicht haben. Wenn also jmd. In der Schule nicht in der Lage ist solche Sachen zu lernen, warum soll man den als Unternehmen einstellen? Soll man ihm noch Geld dafür geben, dass er nichts lernt?
Mein Unternehmen bildet aus und bietet duale Studiengänge. Wenn viele Leute schlecht qualifiziert sind, dann sollten die sich auch mal selbst fragen, ob sie alles getan haben was möglich ist.
Es fragt sich jedoch warum es davon immer mehr gibt ... und ob der Staat einspringen muss wenn Madame denkt, sie hätte es nicht nötig die Hilfe des Kindsvaters anzunehmen.
Am 18. Dezember 2012 um 15:44 von ein frommer Atheist
>>"Altersarmut ist derzeit kein drängendes Problem"<<
Mir gehts gut - gerade deshalb setze ich mich aus Überzeugung seit Jahren in kommunalpolitischen Gremien für "mehr Sozialstaat" ein, für die Jugend, für Familien und für Senioren. Für eine menschengerechte Gesellschaft mit Chancen und Förderung für jeden, egal welcher Herkunft, und selbstverständlich mit einem menschenwürdigen Auskommen im Alter = ruhige Lebenssicherheit für Senioren.
Ein oft hartes "Geschäft" mit Anfeindungen aus "besseren Kreisen", bei denen mich sachlich gute Anwälte und privat unser "Rex" absichern.
Deshalb erlaube ich mir hier die Frage: Wie lange noch wollen sich viel zu viele Mitbürger verar... lassen von zufällig an Ministerämter gelangte Politschnösel? Die, und deren Existenz und Selbstherrlichkeit (Gutachten etc), wir auch noch üppig aus Steuermitteln bezahlen.
Wir brauchen nicht nur Neuwahlen, sondern ein Umdenken, hin zur Abschaffung des "feudalabsolutistischen (marktkonformen) Elitenstaats".
Am 18. Dezember 2012 um 15:55 von nachdenkliche P...
Soll ich dann dankbar sein das meine zu erwartene Rente, als Schwerbehinderter 780 € beträgt?
Das verlangt ja niemand. Es kommt immer drauf an, mit wem Sie sich vergleichen. Ich habe in verschiedenen Entwicklungsländern landwirtschaftliche Projekte betreut. Ich denke, dass man in Deutschland nicht allzu viel Grund hat undankbar zu sein.
...stehen nur im Duden eng beinander und auch nur wegen der Anfangsbuchstaben.
Die sogenannte "Wirtschaftswissenschaft" ist aber mehr eine Religion als eine Wissenschaft.
Es wird doktriniert.
Den Menschen wird von Systemrelevanz erzählt.
Den Menschen wird ins Gewissen geredet.
Im Mittelalter wurde den Menschen der Zehnt(e Teil des Erwirtschafteten) genommen. Heutzutage nimmt der Staat zwei Drittel.
Es gibt ähnlich dem mittelalterlichen Ablaßhandel den CO2-Kuhhandel. Nur damals konnte man selbst entscheiden, ob man sich seiner (moralischen) Schulden freikaufen wollte. Heutzutage wird schon von selbst ernannten Wissenschaftlern und Experten vorgerechnet, wer wieviel und wofür zu zahlen hat.
Ohne die alleroberste Schicht einer Million superreicher Menschen müssten alle anderen nur 4 Stunden täglich arbeiten und hätten ein sorgloses Leben. (meine Analyse der Lage)
Altersarmut ist auch nur ein Phänomen von vielen, das wie der Rat gesehen hat, derzeit kein dringendes Problem ist.
" dann hätten sie in 10 Jahren Schule vielleicht nicht schwänzen sondern mal lernen sollen "
- Bei allem Respekt, was wissen Sie schon über das Leben dieser Leute? Wen Sie einstellen ist Ihnen überlassen, aber solche Platituden sind nicht förderlich.
Ein Blick in die Quelle erleichtert häufig die Diskussion:
Der Beirat stellt wörtlich (!) fest, dass "Armut im Alter im Vergleich zur Gesamtbevölkerung gegenwärtig nicht besonders hoch ist."
(vgl. www.bmwi.de/DE/Mediathek/publikationen,did=543080.html -> pdf-Dokument Seite 2).
Das hört sich etwas anders an als: "Altersarmut ist derzeit - von speziellen Gruppen abgesehen - kein drängendes Problem."
Und sagt eigentlich nur, dass ältere Menschen im Schnitt nicht wesentlich ärmer sind als jüngere.
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Wenn Sie etwas herausbekommen wollen, dass googln Sie es doch mal. Oder gehen Sie auf die Website des zuständigen Ministeriums, anstatt der Tagesschau die Schuld an dem Fehlen einer Information zu geben. Viele hier sollten sich sowieso mal vielfältiger Informieren, um sich ein Bild von der Welt zu machen. Lesen Sie mal ne Zeitung, oder lesen Sie Artikel auf BBC oder Al Dschasira…
Das Rösler-Ministerium läßt durch seine Gutachter verkünden, dass Altersarmut kein Problem sei. Mit dieser unglaublichen Propaganda-Aktion wird nun versucht eine Tatsache umzudefinieren, die eigentlich selbst in weiten Teilen der Regierung akzeptiert wird. Es ist Tatsache, dass es bei schrumpfenden Einkommen für immer mehr Menschen (siehe Niedriglohnsektor Deutschland, Schwund der Mittelschicht usw.) kein Geld mehr zur Absicherung übrig ist. Denkt an FriseurInnen, PflegerInnen, ErzieherInnen, Reinigungskräfte, Leiharbeitskräfte aller Fachrichtungen, VerkäuferInnen usw. und lasst Euch einige Meinungen hier nochmal auf der Zunge zergehen. Selbsttest: Ist für mich "solidarische Gesellschaft" auch ein Schimpfwort neben "Gutmenschentum" und "Sozialromantik", haben es die INSM, Springer und andere PR-Lobby-Institutionen bei mir schon geschafft, meine VerBRODERung ist in vollem Gange.
den diese Herren die in diesen Beirat mit gesessen haben.Ich glaub wenn man von ihren Gehalt ausgeht,da haben sie recht.Alles andere ist Augenwischerei.
Es geht hier unter Anderem nicht um "Armut" im Sinne von
verhungern, sondern um Betrug am rechtschaffenden Bürger, der mehr als 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat. Und der im Alter - aufgrund von Krankheiten - die er sich im Laufe seines Berufslebens zugezogen hat eindeutig benachteiligt wird.
natürlich sieht der wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium (FDP)keine Anzeichen von Altersarmut. Klar: wes Brot ich ess, des Lied ich sing.
Davon ist ungefähr soviel zu halten, wie von dem Armuts- und Reichtumsbericht, der ja kräftig im Sinne der FDP zusammengestrichen wurde. Eigentlich war das ja Zensur. Steht dafür das F und P im Dateinamen?
Diese Partei und alle/s mit ihr asoziierte/n sind wirklich zu einer Klientelklitsche verkommen. Fehlen dann bloss noch Bemerkungen wie: wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen.
@ M.D.: Namen stehen in der Studie. Aber:
"15,3% der über 65-Jährigen sind armutsgefährdet, weil ihr Einkommen unter 60% des Medianeinkommens liegt. Der Anteil der Armutsgefährdeten an den über 65- Jährigen ist niedriger als in der Gesamtbevölkerung. Die durchschnittliche Armutsgefährdung lag im Jahr 2011 bei 20,0%.(...)Das Armutsproblem Deutschlands liegt derzeit eher bei den Jungen: 22,4% der 18-25jährigen sind armutsgefährdet, 37,1% der alleinerzogenen Kinder leben in armutsgefährdeten Haushalten. Noch ernster ist die Situation bei Menschen mit Migrationshintergrund.(...) Auch im internationalen Vergleich sind die Armutsgefährdungsquoten älterer Menschen in Deutschland niedrig." Fazit: Wenn ich die "übliche" Armutsgefährdung zugrunde lege, sind Rentner nicht besonders schlimm dran. Doch wie wäre es einmal, wenn wir uns generell Gedanken darüber machen würden, wie vielen Millionen Menschen es hierzulande schlecht geht. Merke: Es kommt immer darauf an, wie man relativiert!!
Bei solchen "BERATERN", muss man sich über nichts mehr wundern!
In unserem Land herrscht der TOTALE Realitätsverlust und die Zeit ist reif für einen Systemwechsel!
1989 läßt Grüßen!
Die jetzige Rentnergeneration hat damals eine Regierung gewählt, welche einen Generationsvertrag mit einer Generation vereinbart hat welche noch gar nicht existierte. Sie haben Rentenbeiträge gezahlt um diese von den damaligen Regierungen sofort wieder in die Wirtschaft investieren zu lassen. Die Folge war das damalige "Wirtschaftswunder". Kein Wunder, sondern nur doppelt ausgegebenes Geld. Purer Egoismus. Und jetzt traut ihr euch hier die jungen Leute an den Pranger zu stellen und über eure soooo niedriegen Renten zu mekern. Das ist wirklich beschämend.
? = Was wäre daran so schlimm? Schlimm wäre nur, wenn man den "freiwilligen Geldgebern" gestattet, den Staat zu übernehmen und die Steuerbürger in Geiselhaft zu nehmen.
"Großinvestoren" sind prinzipiell Glücksspieler. Mit gezinkten Karten (garantierte Staatsanleihen) gibts eine zwar nur kleine und erst spätere, aber immerhin 100%ige Gewinngarantien. Alles andere ist Zockerei, alles oder nichts. Im Verlustfall dann aber den "Joker" Systemrelevanz zu ziehen, ist Falschspielerei.
Das wurde schon immer hart bestraft. Heute versuchen solche Falschspieler die Spielregeln umzukehren. Ohne Rücksicht auf das nicht gewinnbeteiligte Betriebs- (Casino)- Personal bis hin zur Putzfrau.
Leben und leben lassen - und das möglichst gut - nur davon lebt der Kapitalismus. Denn untereinander gönnen Kapitalisten sich nicht das Schwarze unterm Fingernagel...
Also "Reset", Schuldenschnitt oder Währungsreform und dann "Votre Jeux, s'il Vous plait..."
Altersarmut ist kein drängendes Problem. Alte Menschen sind meist nicht mehr so fit, haben Probleme beim Laufen und der Wurfarm wird auch nicht mehr der eines 30 Jährigen sein. Also mit ausufernden Demonstrationen wird nicht zu rechnen sein.
die weniger als 2500 Euro brutto bekommen.
Das sind in etwa 40% der Beschäftigten, ist doch klar das es momentan kein Problem ist.
Aber in Zukunft wird es schlimmer, die Einkommensschere geht weiter auseinander, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze werden abgebaut und dafür mehr Hunger-Jobs geschaffen.
Der erste Schritte gegen Altersarmut ist ein vernünpftiger Lohn, Abschaffung der Rentenkürzung mit 67.
Wie soll ein Dachdecker, Maurer etc noch mit 67 arbeiten?
Für einen Büro-Job ist das kein Problem, aber gerade Jobs mit niedrigen Einkünften sehen dort schlecht aus.
Die geplante Zusatzrente trifft doch nur 2-5% der Betroffenen, also nur 2% der Bevölkerung und was ist mit den restlichen 38%?
Wie soll man mit einem Hunger-Lohn noch privat vorsorgen?
Und warum eigentlich?
Lebensversicherungen dienen doch dazu dass der Staat mehr Schulden machen kann bzw muss! Denn wir wollen unsere Garantieverzinsung!
"was wissen Sie schon über das Leben dieser Leute?"
Naja, ich weiß das, was sie in ihrem Lebenslauf geschrieben und in dem Bewerbungsgespräch erzählt haben.
Wenn dann jemand 10 Jahre in Deutschland die Schule besucht hat, aber nicht lesen und rechnen kann, dann ist er nunmal nicht qualifiziert an teuren und gefährlichen Maschinen zu arbeiten.
Ich habe absolutes Verständnis für Lernschwächen. Ich habe aber in meiner Schulzeit, die noch nicht lange her ist, genug Menschen erlebt, die einfach nicht lernen wollten. Ich war bis zur 5. Klasse echt nicht gut, wollte aber gerne auf's Gymnasium, damit ich einmal studieren kann und einen interessanten Job mit gutem Gehalt bekomme. Von vielen in meiner Klasse wurde ich wegen meiner Anstrengungen gemobbed und mir wurde gesagt, dass Real- und Hauptschule viel cooler ist. Manche haben später noch gemerkt, dass Bildung doch nicht so schlecht ist, andere meiner damligen Freunde haben nichts dazugelernt und sind jetzt arbeitslos.
Ich habe in den 1980er Jahren zum Spaß mal ein paar BWL und VWL-Seminare an der Uni besucht. Und war fassungslos, auf welchen Irrtümern diese "Wissenschaften" ihre unwahren Denkgebäude aufgebaut haben. Da wird vom Egoismus des Menschen als Urprinzip ausgegangen, davon, dass die Bedürfnisse des Menschen unendlich groß seien, dass unendliches Wachstum sozusagen ins Gewebe des Universums eingewoben ist - allesamt totaler Unsinn. Die Wirtschafts-"Wissenschaften" und ihre Vertreter sind zum größten Teil Grundirrtümern aufgesessen; die ganze BWL und VWL braucht mal eine Transformation, einen Paradigmenwechsel. Die haben zu einem Großteil den heillosen Zustand dieser Welt zu verantworten. Salopp bzw. satirisch könnte man sagen: Wenn es einen Teufel unter den Wissenschaftlern gibt, dann ist es in jedem Fall ein Wirtschaftswissenschaftler.
"Wenn viele Leute schlecht qualifiziert sind, dann sollten die sich auch mal selbst fragen, ob sie alles getan haben was möglich ist."
> Das ist zwar allgemeine Meinung, aber deshalb noch lange nicht richtig. Weil solche Verallgemeinerungen idividuelle Umstände / Gründe nicht berücksichtigen.
Bedenklich erscheint mir allerdings Ihre Geisteshaltung, die mich sehr daran erinnert, daß "die Partei" immer Recht hat...
Tja, wenn ich keine Kinder hätte, dann könnte es mir im Alter so richtig gut gehen. Aber so? - ich rechne mit ~250.000-300.000 €/Kind bis sie ihre (akademische) Ausbildung abgeschlossen haben werden (allein ~200€/Monat für Fahrkarten).
Die Folgekosten der Alkoholkrankheit sind enorm. Neben erheblichen Kosten im Gesundheitssystem verursacht sie auch indirekte Kosten, z. B. durch ARBEITSUNFÄHIGKEIT und FRÜHVERRENTUNG (volkswirtschaftliche Verluste), durch alkoholbedingte Verkehrsunfälle verbunden mit ARBEITS- oder BERUFSUNFÄHIGKEIT etc. etc.
Etwa 2,5 Mio. Deutsche sind Alkoholiker, die in einem Umfeld leben, das von Arbeitslosigkeit, niedrige Qualifikation und unzureichender und völlig fehlender Altersvorsorge geprägt ist. Diese Form der Altersarmut ist schon Jahrzehnte vor der Verrentung dieser Personen vorauszusehen....
Und dies sind nicht 2,5 Mio. sondern alle diejenigen, die sich im Laufe von Jahrzehnten kumulieren. Da ich nur ungern spekuliere gebe ich auch keine zahlenmässige Schätzung diesbezüglich ab. Das Problem lässt sich jedoch nicht unter den Teppich kehren....
"Liebe Redaktion,
auch ich wüßte gerne die Namen und Funktionen dieser Beiratsmitglieder.
Oder ist das ein Geheimnis?"
Das ist natürlich kein Geheimnis, die kann jeder auf der Internetseite des Ministerium nachlesen.
Warum sollte das auch ein Geheimnis sein?
Weil mal wieder nichts sein kann was nicht sein darf?
Weil zwangsläufig jede Erkenntnis die nicht mit der eigenen politisch radikalen Überzeugung zusammen passt, zwangsläufig durch Manipulation, Korruption oder Vetternwirtschaft zustande gekommen sein muss?
Und für diejenigen die zu faul sind selber nachzusehen:
Es sind alles Professoren und Professorinnen von allen deutschen Universitäten, die sich mit derartigen Themen beschäftigen.
Ich bin besorgt über die Arroganz und das Desinteresse der Politik am Wohlergehen ihres Volkes. Die Politik für die Industrie auch bedingt durch Lobbyisten als politische Berater und Gesetzestextschreiber treibt immer mehr Bürger in die Hände extremistischer Parteien.
Auch wenn ich dies nicht befürworte weil ich weiß, dass diese Parteien ganz andere Ziele haben muss sich die allgemeine politische Bühne den Vorwurf gefallen lassen, dass sie mit dem Feuer spielt und wo hin das führen kann lehrt uns unsere deutsche Geschichte.
Politiker haben nicht nur der Industrie gegenüber Verpflichtungen!
Die Experten sind genauso unabhängig, wie deutsche Politiker.
Die verdienen teilweise bis zu 25.000,- Euro in der Stunde mit ihrer Unabhängigkeit.
Sind Sie wirklich so naiv oder wollten Sie sich nur mal über Leute mit gesundem Menschenverstand, die beim Wort Experte nicht sofort auf die Knie fallen, aufregen?
Am 18. Dezember 2012 um 17:00 von Thomas L. aus M.
dass dieser Artikel nicht aktualisiert wird, obwohl der Bericht jetzt für jeden (auch die ARD) lesbar vorliegt. Nun könnte man etwas mehr sagen, z.B. dass sich die Feststellung, dass Alterarmut derzeit kein drängendes Problem sei, auf einen Vergleich zur Gesamtgesellschaft bezieht, die eigentlich Aussage also lautet: Rentner sind seltener von Armut betroffen als andere Bevölkerungsschichten. Man könnte auch erwähnen, dass Maßnahmen zur Integration von Frauen in das Berufsleben angeraten werden, ebenso wie die Verbesserung von Bildungschancen. Man könnte auch schreiben, dass die Wissenschaftler zum Mindestlohn Stellung nehmen, hier aber ausrechnen, dass er über 14 Euro liegen müsste, damit eine ausreichende Rente gewährleistet ist. Oder das eine Auseinandersetzung mit den Minijobs stattfindet. Und und und.
Aber dann würde der Artikel vielleicht seinen medialen Zweck nicht mehr erfüllen: öffentliche Empörung gegen den Wirtschaftsminister auszulösen?!
die Hans Böckler Stiftung hat zur Alterssicherung eine unabhängige Analyse bisheriger Gutachten herausgebracht, u.a. von Frau Prof. Barbara Riedmüller
www.boeckler.de/11145.htm?projekt=S-2008-90-4
ich vermute, dass der Wissenschaftliche Beirat sich den dort veröffentlichten Bericht nicht, bzw. nicht wirklich sehr genau durchgelesen hat.
Ich wünschte mir, das sich die Herren Professoren des Wissenschaftlichen Beirats sich mit der "Realität" unserer Bevölkerung auseinandersetzen, und nicht in Ihrem warm gepolsterten Elfenbeinturm des Beamtentums sitzen bleiben, sondern die "Tafeln" unseres Landes besuchen - sowie die Risiken unseres freien Arbeitsmarktes, des Lohndumpings, Minijobs, den weniger sozialversicherte Beschäftigen und der teilweise gebrochenen Erwerbsbiographien u.a. auch durch Arbeitslosigkeit kennen.
Deswegen hoffe ich auf "ehrliche" Fakten und Handlungsanweisungen für unsere gesellschaftliche Zukunft - wenigstens gibt es noch kritisch vorausschauende Institutionen!!
"Die Folgekosten der Alkoholkrankheit sind enorm. Neben erheblichen Kosten im Gesundheitssystem verursacht sie auch indirekte Kosten, z. B. durch ARBEITSUNFÄHIGKEIT und FRÜHVERRENTUNG ..."
Da haben sie völlig recht, und viele davon sind die oben schon mehrfach erwähnten Menschen, die im Müll nach Pfandflaschen suchen.
"Etwa 2,5 Mio. Deutsche sind Alkoholiker, die in einem Umfeld leben, das von Arbeitslosigkeit, niedrige Qualifikation und unzureichender und völlig fehlender Altersvorsorge geprägt ist."
Da haben sie nicht recht. 2,5 Mio haben ein Problem mit dem Alkohol. Die sind aber nicht alle abhängig und vor allem nicht alle arm, arbeitslos und ohne gesicherte Renten. Zu diesen 2,5 Mio. gehören auch die jungen Menschen die sich jedes Wochenende sinnlos betrinken, aber später ganz normal leben und arbeiten, oder diejenigen die trotz regelmäßigen Alkoholkonsums arbeitsfähig bleiben, da sie nicht permanent Volltrunken sind.
- Ostdeutscher
- aus der "Unterschicht" oder der Mittelschicht
Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) hat 2005 eine Studie vorgelegt, wohnach nahezu jedem dritten Bürger Verarmung im Alter droht!
Was hat sich das FDP-geführte Wirtschaftsministerium mal wieder für einen Bären des Tages ausgedacht, den es uns aufbinden will???
Täglich bekommen wir zu hören, wie die FDP uns ver*****. Fühlt sich die FDP durch Kritik dazu angespornt? Warum gibts plötzlich diese Welle der Dreistigkeit? Will man vor dem Untergang (der FDP, nicht der Welt) noch mal alles raushauen? Anders kann ich mir das nicht erklären!
"Das ist zwar allgemeine Meinung, aber deshalb noch lange nicht richtig."
Wenn ich von eigenen Erfahrungen berichte, dann ist das in diesen Fällen schon richtig. Es gibt natürlich auch Fälle, in denen Menschen einfach nicht mehr leisten können und daher nach dem Schulabschluss noch nicht richtig schreiben und rechnen können. Z.B. wenn sie aus Kriegsgebieten geflohen sind und in Deutschland erstmal die Sprache lernen musste, aber auch nicht von den eltern gefördert werden konnten.
Aber bei Fällen, wie in meiner Kindheit, wo die anderen Kinder mich gemobbed haben, weil ich die Hausaufgabe gemacht habe, weil ich es auf's Gymnasium schaffen wollte (und das waren viele), da muss man eben fragen: Habt ihr alles nötige getan um nicht arbeitslos oder gering bezahlt zu sein?
Ich sehe schon ein Problem der Altersarmut, vielfach haben sich Ehefrauen bei Heirat ihren Rentenanteil ausgezahlt unf haben vielleicht nachdem die Kinder groß waren noch einfache, sozialversicherungsfreie Jobs ausgeübt.
Da oft die Ehemänner älter sind, und Männer etwas früher sterben, verbleibt für eine Witwe nur die Witwenrente.
Ich halte die Aussage für sehr fragwürdig.
Ich war schon in vielen Ländern und habe in einigen davon gelebt. Aus meiner Erfahrung geht es 95% der Menschen deutlich schlechter als uns. Wenn ich mich hier in den USA mit meinem indischen Mitbewohner über Deutschland unterhalte, dann lacht er sich immer tot, wie übertrieben das Sozialsytem in Deutschland ist.
Dinge wie Sozialhilfe/Hartz4, Rente, Gesundheitsvorsorge, kostenlose Schulen,(meist) kostenlose Uni, Kindergeld, Infrastruktur, niedrige Korruption, niedrige Kriminalität, ein ziemlich gut funktionierendes Rechtssystem,DEMOKRATIE... Von diesen Dingen träumen die meisten Menschen der Erde nur. Wir haben das erreicht und darauf können wir (als Land) stolz sein. Statt dessen beklagen sich (hier im Forum) viele, als wären sie bettelarm und als wäre es uns noch nie schlechter gegangen.
Es gibt immer etwas zu verbessern, aber in unserem Land nach Revolution zu schreien ist für mich Weltfremd!
"Ich bezweifle die Objektivität und Aussagekraft dieser Bewertungsgrundlage."
Habe ich behauptet, dass das auf jeden der keinen oder nur gering bezahlten Job hat zutrifft? Nein!
Habe ich behauptet, das meinen persönlichen Erfahrungen aus der Schulzeit statistisch signifikant sind für die Gesamtbevölkerung? Nein!
Ich habe lediglich persönliche Erfahrungen beschrieben, bei denen ich eben für's Lernen und Hausaufgaben machen gemobbed wurde. Ich dachte Sie mögen eh keine Statistiken, da die alle gefälscht sind.
Ich kann nur leider nicht vorstellen, dass diese 5-10 Fälle in meiner damaligen Schulklasse (mit 30 Schülern) die einzigen Fälle in Deutschland sind. Eher unwahrscheinlich!
Stimmt. Altersarmut ist kein Problem für die Gutachter im Auftrag des Bundeswirtschaftsministers. Natürlich auch nicht für Herrn Rösler. Darum muss dieses Gutachten ja so ausfallen. Wer die Musik bezahlt bestimmt auch was gespielt wird. Deshalb taugen für die Gutachter ja weder das Modell von der Leyen, noch das der SPD. Ganz im Sinne des FDP Ministers.
Wann endlich begreift dieser Minister Rösler das er einen Eid geschworen hat? Darin heißt es unter anderem: "Schaden vom deutschen Volk abzuwenden" . Es heißt dort NICHT: Wie kann ich meiner Wahlklientel am besten dienen.
Herr Rösler, es reicht. Treten Sie zurück, damit wenden Sie Schaden von uns allen ab.
kein Problem. Erst wieder ab Oktober 2013 - nach den Wahlen. Dannn werden wir die Rechnung für Alles was momentan kein Problem ist aufgetischt bekommen - und die Probleme dazu.
Sie schreiben: >> Dinge wie Sozialhilfe/Hartz4, Rente, Gesundheitsvorsorge, kostenlose Schulen,(meist) kostenlose Uni, Kindergeld, Infrastruktur, niedrige Korruption, niedrige Kriminalität, ein ziemlich gut funktionierendes Rechtssystem,DEMOKRATIE... Von diesen Dingen träumen die meisten Menschen der Erde nur. Wir haben das erreicht und darauf können wir (als Land) stolz sein. Statt dessen beklagen sich (hier im Forum) viele, als wären sie bettelarm und als wäre es uns noch nie schlechter gegangen...Es gibt immer etwas zu verbessern, aber in unserem Land nach Revolution zu schreien ist für mich Weltfremd! <<
Grundsätztlich: Sich an schlechteren Verhältnissen zu messen, ist grundfalsch.
Ich habe großen Respekt vor meinen Landsleuten aus Ostdeutschland, die - wie ich schon viel früher - ihr Glück in der Freiheit fanden. Doch ganz wesentlich war und ist für mich - und bitte auch für Sie - der Respekt vor weniger glücklichen Mitmenschen. Auch das gehört zur westlichen Sozialisation.
was für ein...
schwachsinn...es wird ab 2030 mord und totschlag in deutschland geben,weil die rentner kein geld haben werden...
es sei denn es kommt die einheitsrente von ca. 1500 euro...
Alters WG
Stimmt, ist wirklich kein Problem, wenn sich die Älteren später zu kommunenartigen Alters WG´s zusammenrotten und alles teilen. Weil der egoistische junge Burger dann natürlich umdenkt und die Alten generell als anpassungsfähig, tolerant und freigiebig gelten ( Achtung Ironie ).
Ich würde gerne von der
Ich würde gerne von der Redaktion erfahren, welche Experten genau zu diesem Beirat gehören. Das sind notwendige Zusatzinformationen, um deren Empfehlungen und Einschätzungen zu interpretieren. Ist der Beirat unabhängig? Oder täuscht der Name und es sind de facto Wirtschaftsvertreter, deren Einschätzung möglicherweise nicht objektiv ist?
Das stimmt
Altersarmut ist überhaupt kein Problem. Sehe ich jeden Tag in der Stadt, wenn ältere Damen und Herren die Mülltonnen nach Pfandflaschen durchwühlen und sehe es ausserdem höchstpersönlich an meinem jährlichen Rentenbescheid.
Schämt euch!
Lebensplanung
also ist und bleibt "Bock auf Schule" und ein Schulabschluss das Thema um eine Perspektive entwickeln zu können
"derzeit kein drängendes Problem"
- Die Senioren, die ich mit klapprigen Fahrrädern auf der Suche nach Pfandflaschen oder Essbarem durch die Stadt streifen sehe, sagen etwas anderes.
- Mein Arbeitsmarkt-Experte (>30 Jahre berufliche Erfahrung) weist darauf hin, dass der Zusammenhang von Einkommen und Arbeit seit längerer Zeit am Zerbröseln ist. Einkommen durch abhängige Lohnarbeit ist ein zunehmend veraltendes Konzept des 19. und 20. Jahrhunderts.
- Die Rente wird in Währung quantifiziert, deren Kaufkraft undefiniert ist, da sie sich täglich ändert. Mit Sicherheit kann langfristig ein exponentieller Zerfall der Kaufkraft vorhergesagt werden. Somit ist der Wert jedes Rentenversprechens unklar, dabei aber sicher über die Zeit abnehmend.
- Altersvorsorge ist eine Angelegenheit von Jahrzehnten. Die Welt verändert sich dagegen rasant. Wer nun von "derzeit" spricht und sich zurücklehnen möchte, denkt offensichtlich in den falschen Dimensionen, z.B. in Legislaturperioden statt Dekaden.
Altersarmut gibt`s doch gar nicht
Klar, wenn die eigene Brieftasche immer voll ist interessiert die Altersarmut nicht. Ganz dem Motto: Was scheren mit die Alten, Hauptsache mein Magen ist voll. Soviel zum Sozialstaat Deutschland, oder sollte man besser sagen: Asozialstaat Deutschland? Vielleicht wachen die Politiker mal in zehn oder zwanzig Jahren auf, wenn die Alten "containern" gehen müssen, um ihre Mägen voll zu bekommen. Bis dahin allerding werden die meisten verantwortlichen Politiker schon geplatzt sein, weil sie sich ungeniert und in Massen die Mägen zufüttern und voll gestopft haben.
Stimmt...
"Altersarmut ist derzeit - von speziellen Gruppen abgesehen - kein drängendes Problem."
Stimmt...Bei diesen speziellen Gruppen handelt es sich vor allem um Rentner, Rentner die ihr Leben lang "in solchen niedrig qualifizerten Berufen" wie z.B. Physiotherapeuten, Kranken-und Altenpflger, Friseure... gearbeitet haben und in ihrem Beruf durchschnittlich verdient haben.
Allerdings stimmt es soweit, dass Altersarmut für solche "Expertengruppen" sicherlich kein Problem ist.
Der Wirtschaftsminkster braucht 39 Experten, um solche Sätze zu formulieren zu lassen. Unfassbar!
Natürlich wurde die wichtigste Sache ignoriert: Die Kaufkraft
Da die Politik das mit ihrem "Eurokrampf" zu verantworten hat und nicht mit ihrer Rentenpolitik, wird das einfach unter den Tisch gekehrt.
Dabei wurde erst vor ein paar Wochen von einem anderen Gremium verkündet, daß die Kaufkraft der Rentner seit 10 Jahren (= Euro-Einführung), um 20 %(!) gesunken ist. Denn die Rentenhistorie war an eine starke DM geknüpft und selbstverständlich sicherer als nun durch die DM-Einfrierung im schwachen Euro, wo Waren für 100 DM heute 100 Euro kosten.
Der "Regierungsnahe" Wissenschaftliche Beirat stellt natürlich seiner Regierung kein Bein.
So wird der Zuhörer betrogen!
Da hat die Merkel sich doch schon einmal weit aus dem..
... Fenster gelehnt und behauptet die Sparvermögen der Deutschen seien sicher. Obwohl sie als Bundeskanzlerin überhaupt nicht die Befugnis hat über Geld zu reden und dieses eigentlich nur der Bundestag sagen darf. Damit das nicht noch einmal passiert zieht man dieses mal irgendwelche mit einer Glaskugel heran. Jeder weiss doch mittlerweile das die Rente der Deutschen steht und fällt mit den europäischen Staatsanleihen. Wer Bargeld hat sollte schon mal in Gold tauschen, wie es auch die Reichen derzeit tuen.
Die Krise hat gerade erst begonnen und Spanien und Italien sind dafür sehr gute Indikatoren. Reden wir lieber über essen als über Rente.
@ Denkerhut
http://www.bmwi.de/DE/Ministerium/beiraete,did=9360.html
Allesamt Herschaften, für die Altersarmut in der Tat kein existentielles Problem darstellen dürfte...
Für ein paar Millionen normale Menschen hingegen ein Schlag ins Gesicht.
... ist natürlich kein Problem ...
... für die Herren des Wirtschaftsministeriums. Die stehen ja mit ihren Diäten, bzw. Bezügen und den Geldern, die sie von den Wirtschaftsunternehmen erhalten, um die Politik zu machen, die sie machen, finanziell sicher da. Da würde ich mir auch keine Sorgen machen!
Nichts vergessen und nicht vergessen, nächstes Jahr ist Bundestagswahl!
Kein Dringende Altersarmut!!
ich weiss wirklich nicht was das sind für sogenannte "Experten". Bestimmt keine von der normale "Fussvolk"!!
Ich muss mit knapp €700 Rente in Monat auskommen. Weil ich das "gluck" habe einen niedrige Miete zu zahlen, komme ich wegen €20 zuviel Einnahme keinerlei hilfe von Staatliche Seite.
Ich war knapp 46 Jahre in Beschäftigung, Hier & in England. Ich war durch Krankheit mehr oder weniger in Rente gezwungen & ich Erlebe jetzt ein vollig Sozialen Absturz.
Ja ich möchte einer diese so genannte "Experten" sein mit deren 6 zahlige Bezuge. Die mussten erst selbst 24 Monate von Harz 4 oder mein Renten Bezuge Leben bevor sie das recht nehme uber solch ein sensitive Thema zu Beurteilen.
Ich Personlich finde es ein mega frechheit sowas zu Behaupten. Diese "Experten" muss wirklich durch Leben gehen mit "Schweisser Brille" an. Wie es so immer ist, die leute das an solche Beirate sitze, haben von real Leben absolut gar keiner Ahnung.
Der sogenannte Expertenrat hat also getagt - vor
der Weihnachtsfeier oder nach der Weihnachtsfeier?
Ich möchte mal wissen, woher dieser Expertenrat die Information hat, dass das Problem der Niedriglöhne überwiegend nur Geringqualifizierte und Menschen mit Migrationshintergrund betrifft.
Vor der Agenda 2010 stimmt die Aussage der Expertentruppe. Aber mit der zunehmenden Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und der Zumutbarkeitsregelungen unter Hartz IV betreffen die Niedriglöhne ganze Berufsgruppen. Da finden sich nicht überwiegend Geringqualifizierte wieder. Das betrifft ganz normale Berufe wie Altenpflege, Krankenpflege, Erzieher, Einzelhandelskaufleute, große Teile des Handwerks, Steuerfachangestellte, Arzthelferinnen etc.
Im Einzelhandel kommt noch verstärkt hinzu, dass es fast keine Vollzeitstellen gibt. Aldi & Co. zahlen gut, aber das sind fast ausschließlich Teilzeitstellen.
Statistik
Es ist immer wieder belustigend Statistikergebnisse im www zu lesen und noch einmal mehr wenn es darum geht den Wahlkampf einzuleiten. Liebe Frau von der Leyen, bzw. liebe Bundesregierung. Gebt den Menschen Vollzeitbeschäftigung, stärkt das Kündigungsschutzgesetz und macht was gegen die dauerhaft befristeten Arbeitsplätze. Siehe Pflege und den Rest der Wirtschaft! Sie haben in den letzten 15 Jahren stetig durch Hintertürchen den Kündigungsschutz gelockert, den Weg frei gemacht für dauerhafte Befristungen (Arbeitgeber brauchen nur als Grund der Befristung eine Krankheitsvertretung zu nennen und können dann 100 x befristen usw.). Wer Vollzeit arbeitet kann Rücklagen bilden, wer dies nicht kann kommt so gerade durch Leben. Wo soll man da für eine ordentliche Rente sorgen. Wo soll da das Geld für eine private Rentenversicherung noch herkommen,bei extrem steigenden Lebenshaltungskosten wie Energie etc. Politik= contra Volk, Politik = pro Lobbyisten und Vetternwirtschaft!
Die Überschrift ist falsch gewählt!!!!!!!!
In dem Artikel geht es ganz klar hervor, das nicht die Rentenzahlung das Problem erst verursacht, sondern die Arbeitsverteilung!
Das Problem wird im Gegensatz zu unserer Regierung nämlich wirklich beim Namen genannt.
Was uns da Frau Von der Layen auftischen will, ist eine Problemverschiebung die das Problem noch verschärfen wird.
Denn bei allem Geld was heute angelegt wird, muss es morgen jemanden geben der die Gegenleistung erwirtsschaftet!
Mit anderen Worten ist die Wirtschaft stark, kann man viel verteielen´, ist sie schwach, dann eben um so weniger!
Aber harkt es heute schon an der Verteilung, dann führt das morgen zu einer schwächeren Wirtschaft und damit zu noch weniger Verteilung!
In der Verteilung ist enthalten: Bildungschancen, private und berufliche Möglichkeiten, Freiheit und Unabhängigkeit und natürlich der Konsum!
Und genau das wollten diese Berater empfehlen, dem Verteilen von unten nach oben entgegenzuwirken bzw. dieses Prinzip umzukehren!!
>>"Altersarmut ist derzeit -
>>"Altersarmut ist derzeit - von speziellen Gruppen abgesehen - kein drängendes Problem."<<
Dem stimme ich zu, wenn man die "speziellen Gruppen" als "arme Alte" definiert.
Neoliberale Weichen
Da sollen wohl vor den Wahlen 2013, bei denen die FDP in die Bedeutungslosigkeit katapultiert werden dürfte, noch letzte neoliberale Weichen gestellt werden. Wie z.B. mit der "Optimierung" des Armutsberichts in Röslers FDP-Ministerium.
Da die großen Oppositionsparteien weiterhin auf Konsens machen und Merkel 25 Stunden am Tag und 8 Tage in der Woche mit Präsidieren beschäftigt ist, dürfte der Linken und (welch ungeahntes Bündnis!) vdLeyen die Aufgabe zukommen, an der Lösung des Problems "Altersarmut" zu arbeiten.
Merkel aber sollte endlich ihre Gesamtverantwortung wahrnehmen und ihre "Gurkentruppe" einnorden", statt sich von einer Splitterpartei wie mit einem Nasenring durch die Manege führen zu lassen.
Da wird das Rentenniveau
Da wird das Rentenniveau immer weiter gesenkt und zur
Beruhigung der Nerven immer mal wieder ganz dicke
Krockodilstränen verspritzt. Die für sollche Shows
eingesetzten Experten können ja mal mit guten Beispiel
voran gehen und der Welt zeigen wie prima sich von
zum Beispiel 721,29€ leben läßt.
Und benennt bloß nicht mal das wirkliche Problem dem wir
all diese wunderbaren zu immer mehr Wohlstand führenden
Entwicklungen zu verdanken haben. Sein Name ist:
Globalisierter neoliberaler Kapitalismus.
Vermutlich haben sie Recht
Also vermutlich haben sie tatsächlich Recht, dass dieses Problem noch nicht in der Gesellschaft angekommen ist und nur kleine Teile betrifft. Wenn es anders wäre, würden diese Zyniker gar nicht an der Macht sein, sie hätten bei einer Wahl keine Chance. Oder sind die Wähler einfach nur zu doof und lassen sich jedesmal das Blaue vom Himmel versprechen und vergessen auf das Halten der Versprechen zu pochen?
Da aber nichts gegen die Gründe für diese Probleme getan wird, sondern im Gegenteil, Probleme verschärft werden (Strompreiserhöhungen, Umverteilung von Steuergeldern in das Bankensystem in Form von Rettungspaketen, Neuverschuldung), wird das Problem definitiv mehr und mehr Leute betreffen und irgendwann im Wahlverhalten widerspiegeln. Früher oder später wird der letzte Betroffene begreifen müssen, dass Lobbyistenparteien eine schlechte Wahl für das Volk sind, das scheinbar keine Lobby hat und mit hübschen Wahlplakaten alle paar Jahre zum Narren gehalten wird.
Altersarmut in Zahlen
Aus der Statistik der Deutschen Rentenversicherung (2010):
Ausgaben: 251 Mrd. Euro, davon 65 Mrd. Bundeszuschuss,
Anzahl Renten: 25 Mio.
Prognose für 2030: ca. 37 Mio. Renten, weniger Beitragszahler als heute, Absenkung des Rentenniveaus.
Also entweder der Bundeszuschuss steigt um mindestens 125 Mrd. Euro, oder die Rentner im Jahr 2030 haben nur noch die Häfte der heutigen Einnahmen.
Oder die gesetzliche Rentenversicherung gibt es dann nicht mehr.
Schon heute beziehen 80% der Frauen eine gesetzliche Rente unterhalb des Sozialhilfesatzes! Bei den Männern ist es "nur" ein Drittel. Nachzulesen in: "Rentenversicherung in Zahlen", www.deutsche-rentenversicherung.de
Aber gut das wir Experten haben. Schreiben können die ja, aber wie sieht es aus mit dem Lesen und Rechnen??
Das zeigt, was für Experten das Schiff steuern!
So wie das Politbüro der DDR hat auch eine gewisse Kaste in der BRD jetzt wohl den Überblick über die tatsächliche Lage verloren. Wir sollten uns lieber Experten zuwenden, die folgendes noch erkennen können:
1►Ja, Bildung erhöht die Wahrscheinlichkeit auf gutes Leben. Aber zunehmend geraten auch gute Akademiker sowie geschickte Handwerker in Überschuldung und Perspektivlosigkeit. Und in Rentenlücken.
2►Ja, der Sozialismus der DDR ist nicht mal den Linken mehr ein Ziel. Aber sowohl die Akademie Solidarische Ökonomie (Initiative des Ökumenischen Netzes der Kirchen) wie auch Vertreter von auch konservativen Bürgerbewegungen, der Linkspartei und bekannte Wirtschaftsprofessoren fordern inzwischen mit nachvollziehbaren Argumenten einen dritten Weg für nachhaltige freie Marktwirtschaft.
3►Ja, wir haben eine unschöne demografische Entwicklung. Aber es ist mehr Geld da als je zuvor in Deutschland, nur gebunkert statt im Kreislauf. Entweder Sozialstaat oder Täterschutz/Bankenrettung! Fragen?
Richtige Aussage - Genau lesen!
Zitat:
"Altersarmut ist derzeit - von speziellen Gruppen abgesehen - kein drängendes Problem."
Auf Deutsch: Es gibt ZUR ZEIT kein Problem.
Zitat weiter: "Sollte es in Zukunft zu einem werden, so der Beirat weiter, dann liege das in erster Linie an der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt."
Auf Deutsch: Es kann aber durchaus ein ein Problem werden, und dann wissen Sie auch schon warum.
Also gehen wir mal davon aus, daß die Experten die Jetztzeit richtig analysiert haben und sich für die Zukunft alle Optionen offen gelassen haben.
Eigentlich keinen Bericht wert.
"eher in den neuen Bundesländern"...
Das ist also gar kein Problem für Deutschland.
Man sieht, dass Sozialismus auch nachträglich nicht funktioniert.
Es kann nicht JEDER Rente haben. Das ist völlig unbezahlbar.
Kellerfund
Hab grad im keller ein uraltvideo mit soilent green gefunden- da war altersarmut auch kein problem...mit gesellschaftsverträglicher lösung.
also :für alle,für die die sichere armut im alter ein problem wäre,gibt es eine lösung. der rest hat keine probleme mit der armut ,vermutlich wegen nachhaltiger persönlicher armutsverknappung.
insofern ist die altersarmut(der anderen) eben kein problem.
was mich erstaunt ist,wie höhnisch arrogant und ungeschminkt jene ,die auf dem trockenen wohnen mittlerweile über die schicksale der anderen urteilen. hierzu passt auch die "korrektur" des armutsberichts durch rösler & co. Zeitgeist? (nach goethe der ,spiegel' der herren... -> faust).
Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt! Der kommende renterslogan als remake für die zukunft.
Keiner der Wissenschaftler,...
mit einem monatlichen Mindestnettoeinkommen von € 7.500,-- sehen in der Altersarmut ein Problem.
Das könnte natürlich mehrere Gründe haben.
1.) Sie selber können gerade so mit Ihrer Rente von ca. € 5.000,- p/M über die Runden kommen.
2.) Es betrifft Sie nicht wirklich, denn Sie haben den Wert des Geldes schon lange vergessen.
3.) Sie haben genügend Geld auf der hohen Kante, von dem Sie im Alter leben können auch wenn Sie keine Rente erhalten.
4.) Sie sind mit Ihrem Arbeitseinkommen sowieso oberhalb der gesetzlichen Versicherungsgrenze, so das Sie keine Gesetzliche Rente erhalten werden.
Für die Rentner, die Ihr Leben lang in eine Kasse eingezahlt haben und jetzt mehr oder weniger Dreck fressen müssen ist das natürlich ein Schlag in die Weichteile. Aber dank dem Wahlverhalten der Rentner wird sich zum Glück nicht`s wirklich ändern.
Was bedeutet Altersarmut?
Geht es hier um einen absoluten oder um einen relativen Vergleich? Bin ich arm, wenn ich weniger hab als der andere, oder wenn ich wenig hab?
Relativ gesehen, geht es den heutigen "Alten" gut, denn in Zukunft wird die Rente nicht sicherer.
Absolut gesehen hat die ganze Bevölkerung Einkommensschwierigkeiten, wieso soll es den Alten besser gehen als den Arbeitnehmern?
Fazit: Noch gibt es keine Probleme mit Altersarmut
"Gutachten"
in so kurzer zeit so gut recherchiert und dann auch noch genau das ergebnis das vom bundeswirtschaftsminister erhofft wurde,toll.
diesmal haben sich die experten wohl selbst ein bein gestellt.
hätten doch blos mal die ämter anrufen brauchen und die zahlen anfordern müssen,wie viele der heutigen rentner,wohngeld oder aufstockung vom sozialamt bekommen und wieviele sich einfach noch schämen oder aus unwissenheit diese leistungen noch nicht in anspruch nehmen.
einfach anstandslos wie hier wegen eines verletzten egos eines ministers die wahrheit verzerrt wird. jeder der sich im leben befindet sieht doch jeden tag etwas anderes vor seinen augen
@. natal-45
"Denn die Rentenhistorie war an eine starke DM geknüpft und selbstverständlich sicherer als nun durch die DM-Einfrierung im schwachen Euro, wo Waren für 100 DM heute 100 Euro kosten."
Ich kann mich noch sehr gut an Zeiten erinnern, in denen die heute so gern gepriesene DM erheblich schwächelte und sogar in gewissen Abständen wackelte.
Manchmal kommt es mir so vor, als wenn meine Großmutter verklärt von den guten alten Kaiserzeiten sprach.
Auf meinen Einwand, wie arm sie waren und hart arbeiten mußten, kam stets die Antwort: Ja, aber wir waren auch zufrieden.
Aus Höflichkeit habe ich dann irgendwie nicht mehr auf ihre Verklärung nicht reagiert.
Da fragt sich der Bürger doch wohl ernsthaft,
welche Wissenschaften diese arroganten Vertreter des sog. wissenschaftlichen Rates wohl studiert haben sollen?
Besonders makaber aber, zeigt sich die Feststellung, dass die gegenwärtige und vor allem die zukünftige Altersarmut, noch kein all zu drängendes Problem ist.
Da kann man dem bekannten Kabarettisten Volker Pispers nur vollsten Herzens beipflichten, wenn er sagt:
"Dieses Gesindel, saß früher auf dem Jahrmarkt, mit einer Glaskugel und hat die Zukunft verkündet"
Natürlich, für diesen Scharlatanenverein und seine Auftraggeber in der Politik, ist Altersarmut kein drängendes Problem. Die haben ja ihre Schäfchen im Trockenen.
Sich aber hin zu stellen und die Verantwortung, den von Armut Betroffenen in die Schuhe zu schieben, ist an Dreistigkeit und Zynismus kaum noch zu überbieten.
Die deutschen Regierungen machen seit Jahrzehnten eine unsoziale, ja unmenschliche Politik, gegen die Mehrheit des Volkes, zugunsten der Wirtschafts und Finanzmafia.
Die brauchen nun eine Quittung.
Der übliche
Murks, von einem überflüssigen Arbeitskreis voller Gutverdiener, die später keinerlei Probleme mit ihrer gutdotierten Pension haben werden. Wie alles was aus Richtung dieser "Regierung" kommt, hat auch dieses nichts mit der Realität zu tun ...
Die Renten sind sicher
Irgendwie erinnert mich das an den Spruch: Die Renten sind sicher.
Also, zumindest die der Politiker.
Und so wird auch Altersarmut nicht unbedingt ein drängendes Problem der Herren Doktoren sein, die den Bericht verfasst haben.
Genausowenig wie die Asse ein drängendes Problem ist, wenn man in Bayern lebt.
Oder frankfurter Fluglärm, wenn man in seiner stillen Politikervilla irgendwo anders darüber zu entscheiden hat.
Alles keine dringenden Probleme. Für die Entscheider. Für die Betroffenen schon. Aber das sind ja immer Minderheiten, auf die in unserer Neo-Demokratie keine Rücksicht genommen werden muß. Wählermehrheiten sind das Maß der Dinge. Solange es der Mehrzahl der Wähler gut geht ist und sie die richtigen Kreuzchen machen ist's egal was mit dem Rest ist.
@. K.G.
"Es kann nicht JEDER Rente haben. Das ist völlig
unbezahlbar."
Dann sehen Sie sich mal die Schweiz an.
Dort zeigt man, daß und wie es geht.
Es gibt scheinbar wichtige Minderheiten und unwichtige
Wenn nicht gaaanz so viele Menschen betroffen sind, muss man also nichts tun, ja? Welche Probleme qualifizieren sich denn für eine Lösung? Im Prinzip betrifft das meiste nur eine Minderheit.
Wenn allerdings vier Energiekonzerne "betroffen" sind, dann setzt unsere Regierung alle Hebel in Bewegung, um den Konzernchefs aus ihrer "Misere" zu helfen. Wo war da das Expertengremium der Regierung, um festzustellen, der gesenkte Profit der Energieerzeuger wäre nicht der Rede wert?
Die Vergünstigungen für Hotelbesitzer, die unsere Regierung ganz am Anfang auf den Weg gebracht hat, kamen natürlich so 78% der Deutschen zu Gute. War eine dringende Sache damals...
Trickkiste
Im 'christlich-liberalen Lager' scheint sich folgende Vorgehensweise durchzusetzen:
1. Klar absehbare Konsequenzen der eigenen Lobbypolitik werden so lange geleugnet, wie eben möglich.
2. Falls der Erfolg nachlässt, werden bestenfalls unzureichende Lösungsmodelle erarbeitet, die sich bereits in den eigenen Reihen problemlos torpedieren lassen.
3. Zurück zu 1.
Aus dem Fehler, die Realitiät von einzelnen, überforderterten Zauberlehrlingen dementieren zu lassen, wurde offenbar jedoch gelernt.
Ein vielköpfiger, wissenschaftlicher Beirat (weiterer Euphemismus für 'Lobbygruppe') verspricht eine weitaus höhere Akzeptanz von Unwahrheit in der Bevölkerung und ist weitaus besser dazu geeignet, den Anschein von Seriosität zu erwecken.
So lange der Wissenschaftliche Beirat fürstlich bezahlt wird...
... und am ende deren Rente üppig ausfällt, ist es kein Wunder das Altersarmut nicht als Problem angesehen wird.
Aber als Alter und Geldarmer Mensch ist man eh nicht "Systemrelevant" und man stirbt ja eh früh genug, warum sich darüber gedanken machen?
Kapitalismus wir Lieben dich, bitte Geisel uns, wir brauchen das!
Expertenrat Argumentation nicht nachvollziehbar
Ich verstehe nicht warum der Expertenrat die Verbreitung eines Problems als Argument fuer dessen Nichtigkeit heranzieht: "Es gibt immer das Dilemma, dass sich Menschen benachteiligt fühlen, die über einer Zuwendungsschwelle liegen".
Ja, einfache Zuwendungsschwellen führen zu ungewollten Anreizen und Ungerechtigkeit im Sozialsystem. Genau deshalb werden ja graduelle Zuwendungsansprüche als Alternative diskutiert.
Hallo! bei dieser Aussage
Hallo!
bei dieser Aussage sind die sogenannten Experten (wir haben viele davon) wohl von ihren Renten/Pensionen sowie
der Politiker u.s.w ausgegangen.
Den ngroßen Lachkrampf habe ich bekommen als ich erstletzte Woche in der Tageszeitung gelesen habe das der Rentner im Durchschnitt 2000,- Euro -kein Witz zweitausend Euro Netto im Monat in zur Verfügung hat.
Es wird Zeit das diese Herren aufhören zu schweben und endlich wieder auf den Boden der Tatsachen runter kommen
Schlechtachten
Es mag stimmen, daß das Problem "Altersarmut" zur Zeit noch nicht akut ist; doch die Zeitbombe tickt, und der Knall wird kommen.
Jeder weiß, daß mittlerweile Millionen von Menschen in Deutschland hemmungslos als Praktikanten, Minijobber oder Zeitarbeiter ausgebeutet werden. Für deren Alterssicherung ist weit und breit kein Konzept in Sicht, denn wer nichts hat, kann auch nicht riestern.
Höchste Zeit, daß mehr Politiker so wie Frau von der Leyen über den Tellerrand hinausschauen.
@Norden: Richtig lesen
"Altersarmut ist derzeit - von speziellen Gruppen abgesehen - kein drängendes Problem."
Auf Deutsch: Es gibt ZUR ZEIT kein Problem."
Das ist zum Teil richtig. Noch korrekter wäre "von speziellen Gruppen abgesehen" in die Analyse einzubeziehen. Denn damit gibt die Regierung zu, dass das Problem auch jetzt schon existiert, aber eben "nur" in speziellen Gruppen.
Aber wie oben bereits gesagt: Solange es nicht die Mehrheit trifft, wird weiter diese mittelstandsvernichtende Partei gewählt, also kann es noch nicht schlimm genug sein.
Wir sind mit unserer Kritik einfach zu früh, ich meine, mir selbst geht es ja auch fantastisch, ich bin einfach nur nicht egoistisch genug, wegzusehen, aber scheinbar bin ich da die Ausnahme.
Die Rentner sind selbst schuld am Problem Altersarmut
Zitat:
"Sollte es in Zukunft zu einem werden, so der Beirat weiter, dann liege das in erster Linie an der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Geringqualifizierte und Menschen mit Migrationshintergrund könnten dann betroffen sein. Zudem drohe dieses Problem eher in den neuen Bundesländern".
Es trifft in erster Linie also sowieso nur entbehrliches "Menschenmaterial", das der reichen Gesellschaft nur ein Klotz am Bein ist.
Wozu braucht man schon Geringqalifizierte, wenn es schon Hoch und Höherqualifizierten schwer fällt, Fuß in dieser Gesellschaft zu fassen. Die Generation Doof u Praktikum lassen grüßen
Das mittelalterliche, primitiv Schulsystem der BRD, trägt ein Übriges dazu bei, dass es Schulabbrecher und Analphabeten in Größenordnungen gibt, die einem, angeblich so reichen Land wie der BRD, sehr schlecht zu Gesicht stehen.
Na ja und dann, wer braucht schon Ossis und Migranten? Sind doch eh nur entbehrliches Pack, das dem schönen, verlogenen Selbstbildnis der BRD, nur Schaden zufügt.
Altersarmut ist laut Wissenschaftlichem Beirat kein Problem
Unsere sozialen Sicherungssysteme(Renten-,Kranken-,Arbeitslosenversicherung) wurden durch vielfältige Gesetze systematisch geschwächt!
Wie kommt der Wissenschaftliche Beirat zu dieser Erkenntnis?Hält Ihre These einer fundierten Valdierung stand?
Phoenix2610, die Unbestechlichen
Ein Versuch wäre es wert
Wir sollten einmal alle Politiker per Gesetz dazu verpflichten drei Monate mit dem Hartz-IV-Satz auszukommen. Mal schauen, ob sie dann immer noch so schön manikürte Fingernägel haben oder sie schon abgekaut sind vor Hunger und Ängsten vor dem nächsten Tag. Überleben in Deutschland wird in Zukunft immer schwerer.
Wer bezahlte das Gutachten?
Eine Musikschule in Niedersachsen:
ca.35 Angstellte. Keiner dort könnte eine 3-köpfige Familie ernähren.
nach dem motto: solange ich
nach dem motto: solange ich nicht betroffen bin, hab ich auch kein problem damit. wie bei allen anderen missständen auch.
@Herbst1952 und diverse Andere
Das Gutachten kommt genau zum richtigen Ergebnis!
Begründung:
Von rot-grün initiiert und von schwarz-gelb forciert betreibt die Bundesregierung eine auf kontinuierliches Lohndumping augelegte Arbeitsmarktpoltik. Um insbesondere der in den 1980er und 1990er Jahren noch bestehenden Kritik von einem zu starren Arbeitsmarkt in Deutschland zu entgehen, wurde massiv auf Zeit- und Leiharbeit und auf das Auslagern von Dienstleistungen gesetzt. Hierdurch wurden und werden Tarifverträge umgangen und um zusätzlich Arbeitgebern die Möglichkeit zu geben, Arbeit sogar unterhalb des Existenzminimums zu bezahlen, haben wir die Hartz 4 Zusatzleistungen bekommen.
Das I-Tüpfelchen dieser Politik ist die Mindesrente, die man dann bezuschusst bekommt, wenn man mind. 45 Jahre zu diesen unmenschlichen Regeln gearbeitet hat!
Das DERZEIT noch überschaubare Problem der Alterarmut soll laut Gutachtern genau RICHTIG, nämlich durch Korrekturen am ARBEITSMARKT gelöst werden.
Dann klappt es auch mit der Rente.
Wirtschaftsministerium - ist das nicht FDP?
Die Partei der Reichen und Mächtigen? Die Partei, die sich der Wirtschaft (nicht den Arbeitnehmern) verschrieben hat?
Die Partei, den den sog. "Armutbericht" umgeschrieben hat?
Wo sind Genscher und Baum, die "Liberalen"? Hamm-Brücher ist angeekelt schon 2002 aus dieser nutzlosen Partei ausgeschieden. Haben wir wirklich noch 4% Bevölkerung, die solche Unregierenden wählen würden?
Der Beirat ...
... spinnt wohl mit seine Wiederkäuen der Mär vom Niedrigqualifizierten.
Das Geringverdiener betroffen sein werden, gibt er ja zu.
ABer wenn jeder fünfte Deutsche heute schon im Niedriglohnsektor arbeitet, mit steigender tendenz, der Mittelstand schrumpft und die Hälfte der Bürger kein Vermögen hat, sollte man da nicht denken, das Altersarmut ein drängendes Problem ist?
Vermutlich soll das nur heißen: Es ist ein Problem, dass uns EGAL ist!
Chinesische Weisheit....
Es gibt ein chinesisches Sprchwort:
Ein Mann kauft drei Brote
1 Für seine Kinder
1 Für seine Eltern
1 Für sich und seine Frau
So ändert sich die Welt.... für die Kinder gibt es nur noch ein Brötchen und für die Eltern eine Scheibe Toastbrot.
Und selbst das ist ja schon fast zuviel, oder?
Geahnt habe ich es schon seit den 80gern, als ein Politiker vor laufender Kamera sagte, dass man Familien mit Kindern klarmachen muss, dass sie nicht jeden Tag Fleisch auf dem Teller haben können, um satt zu werden.
Was haben wir uns da bloß für eine Egoistenbande herangezüchtet? Wollen wir nicht einmal wieder auf die Strasse gehen und die Politiker und Banker zum Teufel jagen?
@Herbst:
"Sich aber hin zu stellen und die Verantwortung, den von Armut Betroffenen in die Schuhe zu schieben, ist an Dreistigkeit und Zynismus kaum noch zu überbieten."
Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen?
Es wird den Betroffenen nicht die Schuld in die Schuhe geschoben. Es wird lediglich gesagt, dass Altersarmut momentan kein Flächendeckendes Problem darstellt. Das mag aus Ihrer persönlichen Perspektive, in Ihrem sozialen Umfeld, anders sein, aber Ihre Perspektive ist wenig relevant, wenn man sich das ganze Land anschaut. Außerdem vetritt der Beirat durchaus die Meinung, dass etwas getan werden muss, aber eben an der Arbeitsmarktpolitik und nicht durch ein paar Almosen, wenn die Rente dann am Ende zu gering ist.
Wird das Bundeswirtschaftsministerium
nicht von der FDP geführt ?
Alles klar ?
@europeo
"Dann sehen Sie sich mal die Schweiz an.
Dort zeigt man, daß und wie es geht."
Was meinen Sie damit? Sollen wir in Deutschland zu einem Steuerparadies für Millardäre werden, so dass alle Reichen Europas hier ihre Gelder liegen haben und Steuern bezahlen, anstatt in ihren Heimatländern?
So funktioniert das nämlich in der Schweiz. Ich denke nicht, dass das Konzept in einem großen land wie Deutschland umsetzbar ist und ich denke auch nicht, dass die Leute hier im Forum, die so laut schreien, tatsächlich wollen, dass die Steuern für Millionäre auf unter 10% gesenkt werden…
Bitte?
Sitzen sie auch in diesem "Experten" Gremium das meint es gibt kein Altersarmut????
Wenn ich Jahrzehnte lange reichlich Beiträge in der Renten Kasse bezahlt habe & zwar gar nicht so knapp, wenn ich fast des doppelte Lohnsteuer bezahlt habe allein, als ich Rente erhalte, denn ist meine Meinung nach was wirklich faules an diesen ganzen System.
Ich möchte sehen wie sie mit weninge als ein drittel von das was sie Verdiene (wenn sie Arbeiten!) als Rente, wie sie Überleben möchtest!
Ich musste ins Rente gehen wegen Berufs Krankheit & musste auch 15% Abzuge in kauf nehmen. HIER Schriebt einer diese leute das es garnicht gibt Ihr Meinung & des der "Experten" nach!!
Ich habe mein Leben lang Gearbeitet bis ich 60 war & es ist absolut deprimierend Ihres & manche andere Kommentare hier zu Lesen.
die Experten sehen es nicht?
hmm.. das kann verschiedenen Ursachen haben:
- Glaskugel beschlagen,
- Tarotkarten geknickt,
- vielleicht in der falschen Suppe gelesen?
Ist bei diesen Experten eventuell auch ein Herr Sarazzin dabei? Der war ja für seine unglaublichen Hochrechnungen bekannt, z.B. war es seiner Meinung nach ja gar kein Problem sich für 2 Euro am Tag ausgewogen und gesund zu ernähren.
Aber jetzt mal ohne Sarkasmus. Diese Entwicklung macht mir Angst. Unsere Bundesregierung heuert also 39 (!!) Leute an, welche dann vor die Kameras treten, sich als Experten outen und dann genau das Gegenteil von dem verkünden, was für die Hälfte der Mensch in Deutschland leider schon jetzt tagtäglich beobachtete werden kann.
Da haben die alten Leute also 40 jahre gearbeitet, damit sie dann von ein paar fett gefressenen (im Sinne von monetär ausgesorgt)"Experten" nicht nur ausgenommen, sondern auch noch ausgelacht und verhöhnt werden.
Pfui schämt euch!
P.S. Wer sonst nix wird, wird halt Experte.
Timing
Mit diesem Bericht wollte der "Wissenschaftliche" Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium wohl einem anderen Bericht (lt. faz.net von heute: mit konträrem Ergebnis) zuvor kommen - dem Bericht der Nationalen Armutskonferenz.
Frei nach dem Motto: die erste Nachricht bleibt hängen.
Aber über den Bericht der Nationalen Armutskonferenz wird die Tagesschau sicher zu "gegebener" Zeit auch noch berichten.
kein drängends Problem?
Altersarmut ist ein aktuelles, seit Jahrzehnten bestehendes Problem, dass sich aufgrund des wirtschaftlichen und damit auch gesellschaftlichen Wandels noch verschärfen wird.
Ich bin mir sicher, dass dies erkannt wurde. Aber vor einem Superwahljahr will man seine Klientel weder verschrecken, noch in irgendeiner Form aufregen.
Es darf durchaus diekutiert werden, aber nicht gezweifelt.
Aber wenn jetzt nicht Wahl wäre, dann dürfte doch einmal laut darüber nachgedacht werden.
Was soll aus all denen werden, die jetzt bereits aufstocken müssen? Der Irrsinn, dass jemand Vollzeit arbeitet, aber nicht davon leben kann, und zusätzlich unterstützt werden muss, beschert einerseits der Wirtschaft billige und gehorsame Arbeitskräfte, und andererseits der Gesellschaft in einigen Jahren enorme Kosten und sozialen Unfrieden.
Es wird regiert wie im Management. Das wichtigste ist das Quartals- und Jahresergebnis. Aber regieren heißt lenken, Entwicklungen beeinflussen und nicht beschwichtigen.
@schlimmesende
Hamm-Brücher hat ihren Austritt mit der anti-israelischen bzw. Palästina-freundlichen Haltung der FDP begründet, die damals sehr stark durch Herrn Möllemann vertreten wurde.
Ich bin als grün-liberaler auch nicht sehr zufrieden mit der aktuellen Politik der FDP, trotzdem bin ich der Meinung, dass es langfristig gut für Deutschland ist, wenn sie im Bundestag bleibt. Ich bin mir sicher, dass auch dort noch einmal gute Politiker nach vorne kommen..
Eigentum verpflichtet - Nicht-Eigentum aber ebenfalls
Warum gibt es keine Behörde, die Altersarmut verhindern hilft? Ich meine eine rechtzeitige, individuelle und persönliche Beratung bzw. Betreuung durch eine kompetente Stelle.
Wenn ein 45-Jähriger 25 Jahre lang im Niedriglohn-Sektor gearbeitet hat und absolut nichts dagegen tut, dessen katastrophales Rentenniveau ist 25 weitere Jahre später abzusehen!
Ich gehe davon aus, dass dieser 45-Jährige (und viele andere) auf dem Standpunkt steht "der Staat wird mir schon helfen..."
Um diese Passivität und für die Allgemeinheit schädliche Mentalität zu ändern, sollte es eine Art TÜV geben, die dem 45-Jährigen Wege aufzeigt und ihn notfalls zwingt, seine Altersvorsorge effektiver zu gestalten.
Ich denke - so wie Eigentum verpflichtet, verpflichtet Nicht-Eigentum auch irgendwie - zugunsten der Allgemeinheit UND zugunsten des Betroffenen.
Nettes Geschenk an die Versicherungswirtschaft !
Man wird also gezwungen, privat vorzusorgen - weil man so wenig verdient, und auch soviel Geld dafür übrig hat ! Und um das nachzuweisen, muss man es irgend einer Versicherung in den Rachen werfen, und die Rendite ist gleich null -siehe Riester. Und muß das dadurch fehlnde Geld notfalls durch teuere Kredite Ersetzen - das freut die Banken ! Teufelskreis und LOBBYarbeit vom feinsten !
@JonasundderWal
"Mär vom Niedrigqualifizierten."
Gibt es Ihrer Meinung nach keine Niedrigqualifizierten?
Also wir haben bei uns im Unternehmen ständig Ausbildungsstellen mit anschließender Übernahme offen, bei denen ein gutes Gehalt gezahlt werden würde. Viele der Bewerber schaffen es aber nicht einmal eine fehlerfreie Bewerbung abzugeben oder einfachste Rechenaufgaben zu lösen. So jemanden einzustellen, würde sich nur lohnen, wenn man ihm weniger zahlen könnte (da er extrem viel mehr Schulungen bräuchte). Wenn man ihm weniger zahlen würde, dann hätte wir die von Ihnen bestrittene Situation. Da wir aufgrund von Tarifverträgen nicht weniger zahlen können, wird diese Person dann aber nicht eingestellt und bleibt Arbeits-/Ausbildungssuchend.
Mehr Sozialausgaben auf Pump
Deutschland hat ein funktionierendes Sozialsystem, eigendlich sollte niemand hungern. Für die Alten wird aber zu wenig getan. Wir müssen unbedingt die Hartz-IV-Sätze anheben und die Zuschüsse für alte Menschen. Wenn nötig auch auf Pump.
Wissenschaftlich?????
Ich kann das Wort "wissenschaftlich" nicht mehr hören (obwohl ich selber einer bin, allerdings in einem Fach, wo es wohl weniger Zweifel gibt: Mathematik). Wir erinnern uns noch an die "führenden" Ökonomen, von denen an zwei nachfolgenden Tagen eine genau gegensätzliche Analyse zur Eurokrise veröffentlicht wurde.
Nun zu dieser "Studie". Die Damen und Herren sind noch nicht einmal in der Lage, elementarste Rechnungen durchzuführen. Laut Bundesregierung beträgt das Durchschnittsentgelt für 2012 Euro: 31.144. Das Standardrentenniveau rund 46%. Das sind im Monat 1193 Euro Rente. Das ist der DURCHSCHNITT. Wer da nicht von Altersarmut spricht, ist nicht bei Trost. Erbärmliche Studie!
Die Betonung liegt auf "derzeit"
Dass so genannte Altersarmut momentan für für die meisten Altersrentenbezieher kein Problem darstellt, ist richtig und kann mit Sachargumenten (die bei den Kommentar-Kommentatoren leider wieder einmal Mangelware sind) nicht bestritten werden. Richtig ist aber auch, dass es -statistisch allerdings relativ wenige- Menschen gibt, denen die Altersrente eben dennoch nicht reicht, weil sie zu kurze Beitragszeiten hatten. Noch drängender wird es aber für die Generation sein, die in 20, 30 Jahren Alterrenten beziehen wird. Da besteht die Gefahr der "Altersarmut" in der Tat. Und dennoch haben die Sachverständigen Recht, dass dies in erster Linie ein Problem des Arbeitsmarkts ist. Es liegt allerdings auch ein Strukturproblem vor, an das sich politisch niemand heranwagt, nämlich die Ungleichheit von Renten und Pensionen. Vielleicht sollte man einmal an diesem Stellrad anfangen, statt immer neue staatliche Sozialleistungen zu erfinden, mit denen nur am Symptom gedoktert wird.
Altersarmut ist laut Wissenschaftlichem Beirat kein Problem
"die drei Wege
Der Mensch hat dreierlei Wege kulg zu handeln:
Erstens durch Nachdenken-das ist der edelste;
zweitens durch Nachahmen-das ist der leichteste;
und drittens durch Erfahrung-das ist der bitterste."
Das Zitat wird Konfuzius Zugeschrieben
Phoenix2610, die Unbestechlichen
Die spinnen...
...die Experten!
Da spricht der Beirat ein
Da spricht der Beirat ein wahres Wort. Armut ist nichts, was vom Himmel fällt oder einem bösen Fluch entspringt. Armut hat Ursachen und eine der wohl meißt übersehenen oder besser gesagt totgeschwiegenen Ursachen liegt darin, daß Menschen mit niedrigem Qualifikationniveau nicht viel verdienen. Und diese Gruppe wird immer größer.
Es kann keine Lösung sein sich mit dem Bildungsdefizit abzufinden und ständig nur die Erhöhung von Trasferleistungen zu fordern. Wir haben nicht mehr 1970. Computer und Globalisierung verlangen andere Qualifikationen als sie der Industriearbeiter von darmals brauchte.
Wir brauchen ein Bildungssystem, daß allen Menschen die Möglichkeit gibt, parallel zu einem ausgeübten Beruf einen neuen anspruchsvolleren Beruf zu erlernen. Und das muß auch noch für 50jährige gelten.
Vorbei sind die Zeiten das ein Beruf ein Leben lang reicht, zumindest in vielen Bereichen. Wer mit der Zeit geht, braucht sich um Armut keine Sorgen machen, wer stehenbleibt schon.
Noch eine chinesische
Noch eine chinesische Weisheit.
Ein Problem, dass wir jetzt nicht lösen können, oder wollen, schieben wir der nächsten Generation zu.
Übersetzung
"Altersarmut ist derzeit - von speziellen Gruppen abgesehen - kein drängendes Problem."
Ich übersetze diese Herrschaftssprache mal ins Tedesko (deutsch = Sprache des Volkes).
1. Es gibt das Problem der Altersarmut.
2. Das Problem wurde erkannt, und es lässt sich wohl auch speziellen Gruppen zuordnen.
3. Dieses Problem muss die herrschende Klasse nicht stören, da es derzeit noch ganz andere Probleme gibt.
Fragt man sich ..was heißt
Fragt man sich ..was heißt "drängend", im Verhältnis wozu, was ist drängender? Wer sind diese "Experten"? Wer hat sie beauftragt / bezahlt. Was qualifiziert sie, diese Aussagen zu treffen? Wer sind die "Gruppen" von denen die Rede ist ... und so weiter.... ohne diese Informationen ist der Artikel inhaltlich vollkommen wertlos und ohne echte Aussage. Was soll der geneigte Leser mit so einer schlecht recherchierten Heißluftnachricht anfangen? Schon bedenklich, was einem so als "Nachricht" untergejubelt wird.
dessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe
Es gibt viele Experten und Beiräte, die Interessen vertreten und Meinungen verbreiten wollen - bei Dr. Best u. Co. abgefangen, die auch nur das singen, was deren Auftraggeber hören wollen...
Wie in der Werbung, nach dem was die versprechen, wäre die Risterrente sinnvoll, weil man dann 150 Jahre leben würde.
Glaubt ihnen kein Wort.
Die Praxis und Realität sehen anders aus. Dabei geht es nicht um Randgruppen, sondern um ganze unterbezahlte Berufsgruppen und Wirtschaftszweige.
Privat versichern kann man sich, wenn man vom Einkommen einen Überschuss erzielt, aber nicht, wenn der wenige Lohn kaum zum Leben langt. Das sind solche Expertenregeln, die in der Praxis nicht funktionieren, damit man nicht zahlen braucht. Zu solchen Milchmädchenrechnungen braucht man Experten. Bisher hat noch kein Experte nachgerechnet, wie man sich beispielsweise von einen Einkommen von 650 € privatversichern könnte. Auch gehören diese nicht zu den Geringverdienern, als das sie eigene Erfahrungen damit hätten.
Es wird immer das Problem geben ...
"Es gibt immer das Dilemma, dass sich Menschen benachteiligt fühlen, die über einer Zuwendungsschwelle liegen." Ich stimme libbeyg zu, wenn das ein allgemeines Gesetz ist, gibt es eine einfache Lösung: keine Schwellen. Was war das genau für ein Beirat?
Altersarmut
Altersarmut mag derzeit kein Problem sein weil heutige Rentner noch eine relativ gute Rente bekommen. Aber was ist mit den künftigen Rentnern, die die heute in Billigjobs arbeiten und das sind nicht nur Ungelernte oder Migranten. Viele Firmen nutzen den Spielraum den die Hartz IV Gesetze bieten gnadenlos aus und verabschieden sich aus ihrer sozialen Verantwortung und dem ersten Arbeitsmarkt. Auch ganz zu schweigen von dem sinkenden Rentenniveau auf 43% ab voraussichtlich 2020.
Wer verdient schon soviel, dass er/sie noch riestern kann und selbst wenn wird sich der Lebensstandart eines Rentners bei 43% plus Riesterrente halbieren. das würde bedeuten wenn heute jemand 2000,- € Netto hat, was schon ein Superverdienst ist für sehr viele, der hätte dann ca.1000,- € Rente von der dann aber auch noch Krankenkassenbeiträge eingezogen werden. Bei den Teuerungsraten hätte er dann vielleicht 300,-€ um sein Leben zu bestreiten. Da müsste man glatt noch eine Reichensteuer erheben.
Volle Zustimmung zum Wissenschaftlichen Beirat !
Zuschussrente ist keine Lösung, arbeitsmarktpolitische Antworten müssen her.
Details erfahren wir nicht, aber sinnvollerweise kann es nur eine geben:
Ein ausreichender, gesetzlicher MINDESTLOHN, flächendeckend.
Ich hätte nicht erwartet, dass ausgerechnet der Beirat des Wirtschaftsministeriums diese Forderung erhebt.
Nun weiß ich was kommt
Nachdem von Deutschland aus die amerikanischen Waffengesetze in den Talkshows moralisch und populistisch gewertet werden kommen dann wieder die Altersarmut zum Stressabbau auf den TV-Gabentisch.
Der Wutbürger braucht sein Beißholz.
Besetzung der RUNDE:
2 Politiker unterschiedlicher Richtung, ein scheintoter Publizist, ein "Wirtschaftsexperte" und min. ein Prominenter dessen Kompetenz schon allein dadurch gegeben ist.
Die wirklich Betroffenen kommen maximal per Einspielung zu Wort und der eine "Experte" schiebt dem anderen "Experten" die Schuld in die Schuhe. Nettes Schlusswort und der Michel konnte endlich wieder einmal das Adrenalin spüren und danach erschöpft aber entspannt dem nächsten Wecker klingeln sanft entgegen schlummern.
Zynismus - JA. Alles "Nebenkriegsschauplätze".
Solange die Menschen nicht verstehen wollen oder können das sich nur vom AUFREGEN nichts ändert solange sind auch solche Foren nur was fürs Beißholz.
Fleisch?
@BingBo:
Geahnt habe ich es schon seit den 80gern, als ein Politiker vor laufender Kamera sagte, dass man Familien mit Kindern klarmachen muss, dass sie nicht jeden Tag Fleisch auf dem Teller haben können, um satt zu werden.
Das konnten sich meine Großeltern nicht leisten und das konnten sich meine Eltern nicht leisten. Wir essen auch nicht jeden Tag Fleisch, weil es nicht gesund ist.
Es gibt seit Hartz4 eine Unterschicht!
Seit der Einführung von Hartz4 im Jahre 2005 gibt es in Deutschland eine Unterschicht die immer größer wird! Leiharbeit, Minijobs, Dumping Löhne, EU Erweiterung haben ihren großen Senf dazugegeben! Ebenso ist klar das wer einmal aus der Mittelschicht in Hartz4 oder in die Unterschicht reinfällt dort auch für immer bleibt!Früher hatte ich den Eindruck die Mittelschicht merkt das nicht, aber so langsam merken die Menschen was Hartz4 Leiharbeit usw in Wahrheit bedeutet ( Leider zu spät) Der Unterschied zwischen einem Festangestellten der Mittelschicht und eines Hartz4 Empängers sind 12 Monate Arbeitlosengeld 1
sogenannte experten
Es ist schon komisch wer sich hier selbst zum Experten erhebt und den Wissenschaftsrat unsachliche kritisiert ohne wahrscheinlich den Bericht selbst gelesen zu haben. Diese Wissemnschaftler sind unabhängig, arbeiten an irgendwelchen universitäten und meiner meinung ist deren analyse auch recht treffend. Wir müssen den arbeitsmarkt reformieren und im gegensatz zu der geläufigen meinung das der kündigungsschutz gehärtet werden soll, sollte er eigentlich gelockert werden, denn dann werden unternehmen auch wieder mehr unbefriestete angestellten verhältnisse schaffen, wenn sie dort auch die schwarzen schafe wieder aussortieren können...schaut euch mal die kündigungsrechte im internationalen vergleich an.
des weiteren müssen steigende renten auch irgendwie finanziert werden...ich arbeite auch hart und werde das noch lange tun müssen, wenn meine beiträge erhöht werden kann ich trotzdem auf keine angemessene rente hoffen. Europa leistet 50% der weltweiten sozialleistungen bei 7% populationsa.
Wer arm ist . . .
stirbt eher. Insofern sind die "alten" für den
wissenschaftlichen Beirat und auch für diese
Regierung kein drängendes Problem.
Aber es wächst eine ganze Generation heran, die
das auf Umlagen basierende System auf Grund zu
geringen Einkommens nicht mehr tragen kann.
Wer ist der Wissenschaftliche Beirat
Wer ist der "Wissenschaftliche Beirat beim ...."? Haben diese Menschen eigentlich eine Ahnung davon, über was sie da beraten? Wohl kaum. Ich meine keine Lehrmeinung und keine geschönten und gefälschten Statistiken sondern gelebte Erfahrungen? Da redet der Blinde von der Farbe.
Zitat von BinBo: "Was haben wir uns da bloß für eine Egoistenbande herangezüchtet? Wollen wir nicht einmal wieder auf die Strasse gehen und die Politiker und Banker zum Teufel jagen?" Zitat Ende
In der Tat. Was haben wir für eine Elitebande, die nur noch die eigenen Vorteile sieht und sich erdreistet, über den Rest zu entscheiden. Ich fürchte in der Tat, dass die grosse schweigende Mehrheit in absehbarer Zeit auf die Strasse gehen wird.
Zitat schlimmesende: "Wo sind Genscher und Baum, die "Liberalen"? Hamm-Brücher ist angeekelt schon 2002 aus dieser nutzlosen Partei ausgeschieden. Haben wir wirklich noch 4% Bevölkerung, die solche Unregierenden wählen würden?" Zitat ende
Und der Spuk dauert noch fast ein Jahr!
EIL +++ KÖNIGIN MERKEL SCHAFFT ARMUT PER DEKRET AB +++
Hurra!! Endlich mal gute Nachrichten, um die ewig nörgelnde und mies gelaunten Untertanen besser zu stimmen. Als nächste Schritte plant das Ministerium für Illusionen und verordnetes Glück, die Abschaffung des gesunden Menschenverstandes sowie die Einführung einer täglichen Lachstunde.
Es gibt auch keine Terrormieten mehr (jedenfalls auf dem Papier) und sämtliche Preissteigerungen werden zu purer Einbildung erklärt. Das Märchen von den zweihundertfünfzigtausend Obdachlosen, die Müllcontainer durchwühlen, wird mit Hilfe speziell entwickelter rosaroter Brillen (Modell: Rössler 2012) gelöst. Die Betroffenen selbst erhalten pro Tag eine Glückspille (Extacy) auf Kosten des Gesundheitsministeriums. Hartz4 wird gesenkt (da zu hoch) und zur Grundlage folgender Tarifverhandlungen gemacht.
Der königliche Expertenrat selbst wurde unbestätigten Gerüchten zufolge soeben mit einer lebenslangen Leibrente von 250.000,- bedacht.
Ende (jegliche Ironie ist unbeabsichtigt)
@BingBo
Ja, bin dabei.
Wissenschaftlicher Beirat BMWi
Dort gibt es den Text als download
"sieht Handlungsbedarf an ganz anderer Stelle"
Und an welcher jetzt genau? Das scheint mir im Artikel zu fehlen.
Das Highlight ist allerdings der Satz: "Es gibt immer das Dilemma, dass sich Menschen benachteiligt fühlen, die über einer Zuwendungsschwelle liegen."
Keine Frage. Aber braucht man dafür jetzt schon einen "Wissenschaftlichen Beirat"?
Noch nie ging es einer
Noch nie ging es einer Generation so gut wie der, die jetzt und in den kommenden zehn bis zwanzig Jahren in Rente geht. Profiteure des deutschen Wirtschaftswunders haben die allermeisten lange in allerfesten Arbeitsverhältnissen gelebt, jahrelang beim selben Arbeitgeber, 35-Stundenwoche, 13 Monatsgehälter, bezahlte Überstunden, tarifliche Arbeitsverträge, etc.
Wenn mein Vater (61) oder mein Opa (91) erzählen, sie hätten ihr ganzes Leben lang hart & viel gearbeitet, dann muss ich lachen. Bei kürzerer & schlechterer Ausbildung haben die in sichereren Arbeitsverhältnissen mit deutlich weniger Arbeit deutlich mehr Geld verdient, Immobilien zu Spottpreisen erworben, etc.
Kein Wunder dass die Theater und Opernhäuser, die Restaurants, die Kreuzfahrtschiffe und Ressorthotels, die teuren Sport- und Luxusautos, usw. usw. alle voll sind mit Alten.
Wenn es einer Gruppe gut geht in Dt., dann den Alten!
hilfloser versuch
Nichts als ein hilfloser versuch ein unangenehmes Thema vor der Wahl von der Tagesordnung zu bekommen.
Gutachten gegen Gegengutachten
Wer dieses Leute ernst nimmt oder wählt darf auf seien Kopf schreiben 100 Prozent Mahagoni
Baumeister Rösler
Da lässt sich Herr Rösler von einer Lobbygruppe - hier verharmlosend wissenschaftlicher Beirat genannt - eine Studie schustern, die an Realitätsferne nicht zu überbieten ist. Natürlich ist der Zustand im Moment im Vergleich zu dem, was in 15-20 Jahren kommen wird, gerade für einen Liberalen, dem die meisten Mitbürger mit Verlaub gesagt am Ar... vorbeigehen noch kein Grund zur Besorgnis. Es kann aber auch durch ein solches, mit Sicherheit gut honoriertem Gefälligkeitsgutachten nicht darüber hinweg täuschen, dass die Realität mit diesem unter dem Deckmantel wissenschaftlicher Arbeit erstellten Machwerk nun wirklich nichts zu tun hat.
Viele beklagen sich immer über Ex-Kanzler Schröder, dass er durch seine Reformen den Heuschrecken Tür und Tor geöffnet habe. Aber Kanzlerin Merkel war es, die diesen auch noch Regierungsverantwortung gegeben hat.
staatlich private Vorsorge
Da sich heir einige auch wieder über die pivate Altersvorsorge aufregen:
Ich finde der Staat sollte auch ein Angebot einer "privaten" Altersvorsorge stellen. Das geld, das man freiwillig mehr zahlt, wird ebenso verzinst wie die staatliche Rente. Dadurch bekommt jeder die Wahlmöglichkeit es beim Staat oder privat anzulegen.
Wir sollten uns aber von dem Gedanken verabschieden, dass die staatliche (umlagenfinanzierte) Rente allein ausreicht. Insbesondere wenn man Geringverdiener ist, da hilft auch ein Mindestlohn nichts!
Wenn alle Bürger, auch Beamte
Wenn alle Bürger, auch Beamte ihren Beitrag leisten würden, dann könnte ich diese Aussage nachvollziehen. Dem ist aber nicht so. Die Altersgrenze erhöhen und die Rente senken. Manche werden das Rentenalter nie erreichen. Ein normaler Handwerker ist meist schon mit 58 nicht mehr voll arbeitsfähig. Alle die in Zeitarbeitsfirmen angestellt sind haben eh das Nachsehen. Wer schafft es heute denn noch 40 Jahre durch zu arbeiten. Höchstens Politiker und Manager. Diese 39 Fachleute haben keine Ahnung!!!! Riester und Rürup Maschmeierrente kommt für mich zudem nicht in Frage. Das Geld ist für die Katz und die Versicherungslobby!!!
Deutsches Rentensystem = Sparbuch fuer Alle = FALSCHES SYSTEM!
Wenn ich mir die wahnsinnigen Abzuege an Sozialabgaben in Deutschland's Lohnabrechnungen angucke, dann muss ich lachen und weinen!
Das ganze System der Pflichtabzuege, die dann in vom Staat oder den Krankenkassen verwalteten Konten fliessen, ist das eigentliche Problem!
Wenn ich fuer meine Altersvorsorge Geld vom Einkommen abzweigen will bzw per Gesetz muss, dann soll ich auch nur Anspruch haben auf das Geld was ich selber "zur Seite gelegt" habe, plus Investment-Gewinnen bzw Verlusten.
Das Problem in Deutschland ist, dass sich der Staat viel zu sehr einmischt in allem und die Buerger so komplett entmuendigt hat! In anderen Laendern ist das zum Glueck noch nicht so. Auch die Tatsache, dass die bereits versteuerten und vom Staat bis zum "Rentenalter" einbehaltenen Zahlungen nochmals versteuert werden und dann auch noch reduziert werden wenn man im Alter noch Zusatzeinkuenfte hat ... das ist die Spitze eines verkommenen, Sozialistischen Systems, wo Leistung Einzelner sich nicht lohnt.
wie so oft....
...sagen die sog. "Wirtschaftsexperten" nicht die Unwahrheit. Was ihre Aussagen natürlich nicht richtig macht.
In der Tat kann man argumentieren, dass Altersarmut zur Zeit (!) kein besonders großes Problem darstellt, aber das heißt im Umkehrschluss nicht, dass das Problem in der Zukunft nicht schon heute angegangen werden muss!
Was ich mich frage ist, was die Wirtschaftskommision mit "arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen" meint... wohl nicht etwa angemessene Löhne usw. was die linke(ere)n Parteien und Gewerkschaften fordern? Wäre doch etwas überraschend aus der Feder von Röslers Ministerium...
Arbeitslosigkeit ist kein Naturgesetz - Altersarmut auch nicht!
Bei etlichen Arbeitslosen hängt die Arbeitslosigkeit mit Passivität und/oder Lustlosigkeit zusammen. Das ist bekannt.
Ebenso dürfte es sich bei der Altersarmut verhalten. Ein gewisser %-Satz Altersarmer hat sein Schicksal selbst zu verantworten. Wenn sich diese Leute mehr bemühen (oder besser kontrolliert würden) fielen sie nicht dem Staat zur Last.
Das heisst, wenn ein bestimmter Teil an Arbeitslosen und (späteren) Altersarmen dem Staat weniger zur Last fiele, dann käme dies den schuldlos Arbeitslosen u. Altersarmen zugute. Hier liegt ein gewisses Potential beerdigt.
Die Cheftheoretiker des BMWi
sehen das Heil (Vermeidung der Altersarmut) in der Qualifizierung der "Minderbemittelten" für den Arbeitsmarkt. Aber machen die nicht schon die Mehrheit der Arbeitslosen aus ? Da soll Herr Rösler doch mal seine sprichwörtlich guten Beziehungen zur Wirtschaft spielen lassen, damit die ihm noch vor der Wahl Nov. 2013 das Problem weitgehend löst !
Experte
Sobald in den Medien irgendwo das Wort "Experte" auftaucht, werde ich hellhörig. tageschau, bitte teilen Sie mit, wer diese "Experten" sind und was diese genau zu "Experten" auf dem Gebiet der Altersarmut qualifiziert. Was haben z. B. Juristen für eine entsprechende Qualifikation dafür??? Ich kann keine erkennen. Oder irgendwelche BWL-Schnösel? "Wissenschaftler"? Welche Wissenschaft, wie wurde "geforscht", Statistiker ohne sonstigen Job?
Solche Artikel sollte man bleiben lassen, bevor man genauer recherchiert hat....
Pure Propaganda
Warum braucht es für solch eine Propaganda eigentlich 39 Wissenschaftlicher? Das hätte ich denen auch in 5 Minuten zusammenschustern können, wenn die denn partout die Realitäten ignorieren wollen, weil demnächst mal wieder Wahlkampf ist und ihnen womöglich der ein oder andre Wähler noch die Schuld geben könnte, dass es ihm nicht gut geht unter dieser Regierung. Empfehle als Alternativlektüre einfach nur mal z.B. die FR-Altenhilfe: http://www.fr-online.de/altenhilfe/fr-altenhilfe-liebe-leser-und-leserin...
Noch'n Gedicht...pardon...Gutachten.
>>Kommt doch der Beirat in seiner Analyse [...] zu folgendem Schluss. "Altersarmut ist derzeit - von speziellen Gruppen abgesehen - kein drängendes Problem. [...] Sollte es in Zukunft zu einem werden, so der Beirat weiter, dann liege das in erster Linie an der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.<<
--> Damit ist schon alles klar, hat sich der "Beirat" als politisches Instrument des Bundeswirtschaftsministeriums selbst decouvriert.
Kein Problem - wäre da nicht die freche Chuzpe, mit der mal wieder das Rösler-Ministerium über das Schicksal von Millionen Betroffener hinweggeht. So, als wären nicht schon heute Niedriglöhne, Aufstocker und Sozialhilfe-Rentner längst Realität. Während Unternehmensgewinne (und Steuern) kräftig sprudeln. Der Verweis auf "arbeitsmarktpolitische Instrumente" sowie auf Geringqualifizierte / Migranten / Ostdeutschland ist - angesichts arbeitsloser Akademiker - nur unverschämt... aber ganz im Sinne Merkels "marktkonformer Demokratie".
Wer hat das Gutachten bezahlt?
Rentenreform und Arbeitsmarktreform
Auf der einen Seite muss die Rente reformiert werden,da ich m.E. nicht verstehe warum Beamten eine so hohe Pension bekommen und andere die 40 Jahre lang gearbeitet haben nicht mehr als 800€ bekommen.Und Selbstständige, die nicht vorgesorgt haben/haben können, durch Sozialhilfe dem Staat auf der Tasche liegen, obwohl sie nie einen Cent eingezahlt haben.Politiker die 4 Jahre in irgendeinem Parlament sitzen,bekommen eine riesige Zusatzrente zu ihrem Regulargehalt,usw.Da muss irgendwas gemacht werden.Und wie schon so oft gesagt wird,der Arbeitsmarkt muss reformiert werden und zwar die Fortsetzung bzw. die Vollendung der Agenda2010.Es ist richtig, dass Leiharbeit und Zeitarbeit, 1Eurojobs und Harz4 nicht richtig sind, aber was immer wieder verschwiegen wird, dass nach Harz4 andere Reformen hätten folgen sollen.Vor allem der Mindestlohn für Tarifgebundene UND Leiharbeiter.Aber das dt. Volk hat die SPD/Grünen abgestraft bevor die Reformen beendet waren,und Merkel hat den Triumph unverdient.
Hochnäsigkeit der Sorglosen
Wir alle, vor allem die jetzt noch Sorglosen, sollten uns schnellstens, solidarisch und nachhaltig um das Problem Altersamut und Zukunftsangst kümmern.
Auch damit hängt es zusammen, dass heutzutage weniger Kinder geboren werden von jungen Frauen, die in emotional guten Bezihungen leben und trotzdem kein(e) Kind(er) bekommen möchten. Das sind die jungen Leute, die es gewohnt sind und es gerne tun, sich um ihre Lebenssituation möglichst selbst zu kümmern - gute Ausbildung, anspruchsvoller Beruf. Die anderen, die das (aus wohlgemerkt gesellschaftlichen Gründen) nicht schaffen, kriegen auch keine Kinder. Zukunftsangst.
Oder sie bekommen Kinder, um sich auf diesem Weg aus der eigenen Situation zu befreien. Das Kind bringt seine eigene hoffnungsvolle Zukunft mit.
Hofft man.
Realistischer wäre es wohl zu denken, dass dem Kind Chancenlosigkeit und an seinem Lebensende Altersamut bevorsteht.
Die düsteren Aussichten sind durch Wirtschafts"wachstum" nicht aufzuhellen!
Umdenken!
Lob an "COJO",
wirklich nur ein Kommentator hier, der den Artikel "richtig" gelesen hat??
An alle, die sich hier so fleissig empören: worauf basiert die Rente? Richtig, auf dem Lohnniveau. Wer bestimmt das? Die Wirtschaft. Und warum werden die Löhne immer niedriger? Ja, weil doch alle scharf auf Rendite sind. Das kommt dann nämlich irgendwann auch in Deutschland an. Heisst dann nur "Strukturreform" und ist die direkte Folge von "Geiz ist Geil". Glückwunsch - das Problem ist von uns allen hausgemacht.
Typisch Politik, da wird gern mal über Symptome und nicht über Ursachen geredet. Aber das entlässt uns nicht aus der Verantwortung. Überlegen Sie doch mal selber, wo Sie selbst einen Anfang machen können. Wirtschaft ist nichts abstraktes, Wirtschaft ist überall da, wo wir Geld ausgeben.
@ DerGolem
ich nehme an, Sie gehören auch zu den Experten....
Wie soll denn ein 45jähriger im Dumpinglohnsektor der jetzt schon nichts zu "Reißen und zu Beissen" hat in eine Altersvorsorge Geld einzahlen????
@dergolem: "Wenn ein 45-Jähriger 25 Jahre lang im Niedriglohn-"
"...-Sektor gearbeitet hat und absolut nichts dagegen tut."
was ich gerade von solchen kommentaren und den verfassern denke, kann ich hier leider nicht schreiben, aber das ist wohl die absolute frechheit. es gibt einfach nicht genügend arbeitsplätze, da können sie sich als betroffener auf den kopf stellen.
für ein so eklatantes gesellschaftspolitisches versagen den letzten einzelnen verantwortlich zu machen .... wow, das ist die ekelhafteste FDP-propaganda pur.
@gera
"Gibt es Ihrer Meinung nach keine Niedrigqualifizierten?"
ach ja, und woran liegt das bitte? vielleicht an der industrie selber, die nicht ausgebildet hat und stattdessen lieber outsourcing betrieben und oder arbeitnehmer von sonstwoher rangekarrt hat?! eine ganze generation habt ihr praktisch weggeschmissen, weil die rendite nicht gestimmt hat! stehen sie jetzt gefälligst zu ihrer verantwortung, statt sich jetzt über die selbstgemachten probleme auszulassen!
Ahhhja
Macht ja nix die Gesellschaft langsam zu zerpfluecken und dem Verfall anheim zu geben, solange man sich mit "anderen wichtigeren Problemen" ablenken kann.
Das Rentenproblem hat zudem die alleinige tendenz sich zu verschärfen, da es immer mehr rentner geben wird, eine Lösung muss jetzt her und nicht erst wenn es zu spät ist (ist es eigentlich schon).
offenbar wurde der
offenbar wurde der Armutsbericht schon von der FDP überarbeitet.
Experten
Experten? in was? im Nachbeten von vorgefaster Meinung, nach dem Motto, was nicht sein darf nicht sein kann.
Schaut euch doch viele der heute älteren Frauen an die ehemals in der Textilindustrie gearbeitet haben und dank Globalierung ihre Arbeitsstellen verloren haben und jetzt kaum Rente bekommen.
Man sollte als Experte genauer hinschauen und sich villeicht auch mal unter das gemeine Volk mischen.
Aber Experte darf sich heute doch jeder nennen, der Titel wird umsonst vergeben.
Bestes Bsp. Pleite-experten von Banken Beraten Merkel.
Volle Zustimmung zum Wissenschaftlichen Beirat !
.
Zuschussrente ist keine Lösung, arbeitsmarktpolitische Antworten müssen her.
Details erfahren wir nicht, aber sinnvollerweise kann es nur eine geben:
Ein ausreichender, gesetzlicher MINDESTLOHN, flächendeckend.
Ich hätte nicht erwartet, dass ausgerechnet der Beirat des Wirtschaftsministeriums diese Forderung erhebt.
Wie spezielle Gruppe?
Dann gehöre ich auch dazu.
960 Euro im Monat nach 48 Arbeitsjahren.
Knackpunkt Versorgungsausgleich, da ich 2x verheiratet war.
Beide Frauen können erst in 17 Jahren Rente bekommen. Das ist dem Staat egal, da er den Versorgungsausgleich sofort fordert und das Geld dann zunächst 17 Jahre für sich.
Das neue Scheidungsrecht machte es sogar für mich nachträglich Möglich. Neues Sch.-Recht 1999 erst in Kraft getreten, aber ich bin das letztemal 1997 gechieden worden. da gab es dieses Gesetz noch nicht. Trotzdem gilt es Rückwirkend!
Nicht als Jammern oder Meckern verstehen, ist ja meine eigene Schuld geheiratet zu haben.
Auch so geht Altersarmut ,,spezieller Gruppen,,!
Fakt ist:
Wenn ich heute, nach 48 Jahren Arbeit - wohlbemerkt ohne Fehlzeiten - in Rente gehe ( was ich könnte- aber nicht will) bekäme ich Brutto ca. 1158,- Euro Rente für den Rest meines Lebens.
Bei einer Warm-Miete von ca. 700 Euro blieben gerade mal
ca. 458 Euro für Lebensmittel,Medikamente,Fahrkarten, Versicherungen,Urlaub usw. übrig.
Wenn man dann noch Enkel hat, dann wirds aber richtig eng!
Mir bleibt als Fazit leider zu sagen:
liebe junge Menschen - die ihr vorhabt einen Handwerksberuf zu erlernen....tut es nicht!
Denn nach 50 Jahren Arbeit bleibt Euch nicht mehr als einem, der noch nie etwas gearbeitet hat.
( Hartz4/ Einheitsrente usw.)
@europeo,( Re natal-45) Wenn sie schon ihre Großmutter zitieren,
so nebulös, dann zeigt das, daß sie ideologisch geprägt die Tatsachen nicht sehen und erkennen wollen. Der Trend der DM war stabil wie der schweizer Franken. Der heutige Kaufkraftverlust der Rentner(und Arbeitnehmer)in der Euro-Zeit und NUR durch den Euro von 20% als Basiswert ist bewiesen. Dazu kommt noch der Inflationsausgleich auf dieser höheren Basis, sodaß wir, durch die Euro-Pleite verursacht, heute von einem Verlust von 30 - 40% ausgehen können. Erschreckend ist der dazu parallel laufende Vermögensverlust! Alles ein Armutszeugnis der erzwungenen Euro-Herrschaft über Deutschland. Warum wurden wohl in den Südländern die Renten massiv erhöht?Zum Ausgleich der von der nun EU-weiten, frohlockend absahnenden Wirtschaft hochgeputschten Europreise!
Den gläubigen Deutschen wurde aber dieser Währungsverlust stillschweigend aufgebrummt.
Weil dadurch das Euro-Gebäude zusammenbrechen würde und dieses Gespenst verjagt werden würde, gilt diese Argumentation aber als Tabu, politisch(!)gewollt!
Ach was!
Wer weiß denn schon, aus welchen Personen dieser Beirat zusammengestellt ist.
Das alles erinnert mich irgendwie an den Armutsbericht, der solange frisiert wurde, bis er passte.
"Traue nur den Statistiken, die du selbst gefälscht hast!"
was lernen wir?
ein - wissenschaftlicher(!) - beirat meint, altersarmut sei derzeit, abgesehen von bestimmten bevoelkerungsgruppen, kein draengendes problem.
ganz recht.
die bevoelkerungsgruppe von wisseschaftlichen beiratsangehoerigen hat sich derart von den lebensrealitaeten der mehrheitsbevoelkerung entfernt und referenziert sich wie in einem geschlossenen kreislauf gegenseitig, dass diese elite unseres volkes tatsaechlich nicht in der lage ist, zu begreifen, dass das moderne niedriglohn- und befristungsschleifensklaventum heute zwingend das altersarmutsproblem der zukunft sein wird.
das wirkungsvollste mittel gegen massenaltersarmut ist ein einheitlicher mindestlohn, aufhebung aller beitragsbemessungsgrenzen, einbeziehung ALLER einkommen in die sozialversicherungssysteme, sofortstop der asozialen alimentierung, genannt "rettung" von superreichen zockern und angemessen besteuerung absurd hoher einkommen und vermoegen.
deutschland hat auch ein gerechtigkeitsproblem bei den staatseinnahmen.
Die Frage ist, für wen und warum!
Für wen ist Altersarmut kein Problem? - Natürlich für die zunehmende Zahl von Reichen.
Und warum ist sie für die Armen kein Problem? - Na, die können doch so wie so nicht mehr richtig beißen!
SARKASMUS ENDE
beirat-experten???
kann die tagesschau-redaktion sich einmal die mühe machen, und die namen + funktionen der sogenannten "experten" veröffentlichen?
vielleicht könnten wir dann sehen, woher der wind weht?
Jetzt erst recht
Altersarmut bekämpfen und zwar richtig. Ich schlage vor, dass die Alten jetzt alle in ein Fitnesscenter gehen, Muskelmasse aufbauen, damit sie aus dem Rolator heraus noch Pflastersteine werfen können, wenn Not am Mann ist. Und diese Not wird mit brachialer Gewalt in einigen Jahren über die deutschen Bürger hinweg fegen, während sich die feisten Bonzen vor lauter Völlegefühl den Magen halten müssen!
Werde blaß und rot vor Zorn,verhöhnen kann ich mich selbst...
...horchen Sie sich um im Bekanntenkreis,wer mit ca. 60
Jahre in Rente geht,finde sich bei 700 - 800 € Rente
wieder.
Ob Rußlanddeutscher Maurer der 15€ Stundenlohn hat oder
Ex-DDR-Bürger der als Computertechniker 7,50 Stunden-
lohn bekommt.
Soll ich dann dankbar sein das meine zu erwartene Rente,
als Schwerbehinderter 780 € beträgt?
Zuletzt Stundenlohn von 9,85 € seit 1995.
Hinzuverdienen kann ich bei meinem Gesundheitsstand nicht.
Also nur Verzicht üben!
Dabei werden die Preise für alle Sachen teurer,z.B.
Toastbrot ist von 49 Cent um 12,5 % gestiegen auf
55 Cent u.s.w. einmal Einkaufen schlägt mit 30-50 €
zu Buche.
Für jeden was dabei
Was bedeutet "drängend" (z.B. im Vergleich zu anderen Problemen)? Was sind die "speziellen Gruppen"? Solange das nicht definiert wird, ist das Ergebnis des Gutachtens in der dargestellten Kürze wertlos, und jeder kann sich aussuchen, ob er dem Gutachten zustimmen will oder nicht.
Am interessantesten finde ich jedoch, dass sich die Ministerien von SACHVERSTÄNDIGEN beraten lassen. Das ist doch mal eine klare Aussage und bedeutet, dass so mancher Politiker ungetrübt von jeglicher Sachkenntnis sein Tagewerk vollbringt.
Wer schon öfter im Ausland
Wer schon öfter im Ausland war, sieht " Armut " in Deutschland mit anderen Augen.
Der Staat sollte
1.) die Ausgaben einschränken, damit er keine neuen Schulden mehr machen muss
2.) die von der arbeitenden Bevölkerung einbehaltenen
ca. 20% Rentenversicherung ( eher eine Rentensteuer ) nur zu 98% gleich wieder an die Rentner auszahlen
3.) mit den einbehaltenen 2% einen verzinsten Kapitalstock aufbauen, aus dem dann in etwa 20 Jahren grosse Teile der Renten bezahlt werden können.
4.) dann können nicht nur die Renten erhöht werden, sondern auch bei sinkender Beitragszahleranzahl der
prozentuale Rentenbeitrag(steuer) beibehalten werden und müsste nicht extrem erhöht werden ( was ohnehin kaum durchsetzbar wäre )
jedes Volk hat die Regierung die es verdient.
"Experten sehen in Altersarmut kein Problem"
Wer das behauptet lebt auf einem anderen Stern
oder ist auf beiden Augen blind und taub dazu.
Und von soetwas werden wir regiert.
Aber jedes Volk hat die Regierung die es verdient.
[Graf Joseph Marie de Maistre]
Wohlstand
Ich finde es peinlich, wie die meisten sich hier bemitleiden. Ihr habt scheinbar noch nie in Armut gelebt, wenn ihr meint, dass ihr mit 600 oder sogar 1000€ pro Monat arm seid.
Ich habe von meinem 19. bis 25. Lebensjahr von 500€ gelebt und mich nicht arm gefühlt. Ich musste mich sparsam verhalten, habe mich aber trotzdem sehr gesund ernährt und bin auch fast jedes Jahr in den Urlaub gefahren. Von Armut ist das weit entfernt. Einfach auf Fertigessen, Lieferpizza, Spielekonsolen, dicken Fernseher, etc. verzichten.. Einfach mal den ganzen Konsum weglassen. Trefft euch mit Freunden, holt euch nen Bibliotheksausweis, dann könnt ihr kostenlos lesen, kocht selbst, spart Energie, raucht nicht..
Die international üblichen Definitionen zur Armutsmessungen werden in Deutschland noch nicht einmal angewandt, da es danach eine Armutsquote von 0% geben würde. Daher benutzen wir die relative Armut, d.h. das zur Verfügung stehende Einkommen verglichen mit dem Median.
@Sephiroth: noch ne Altersvorsorge vom Staat?
Habe ich das richtig gelesen? "Der Staat sollte noch ne Altersvorsorge anbieten"? Der "Staat" ist ein Kind, das nie gelernt hat, mit Geld umzugehen. Wenn die Geld in die Finger bekommen, verprassen sie es. Jedes Kind, das mit Geld umzugehen gelernt hat, hätte das "Rentenproblem" in den Griff bekommen...
geleistet
Da haben wieder einige etwas geleistet die man wie es scheint zu nichts gebrauchen kann.
Dem kann ich nichts mehr
Dem kann ich nichts mehr hinzufügen! Absolut richtig!
@ JaNaSowas
Völlig richtig!! Wir brauchen das amerikanische Prinzip. Jeder für sich und wer nicht kann ab unter die Brücke. Für die Alten Pflicht Bungee Jumping einmal im Jahr ab 68.
Weil ein solches System sooooo gut ist, hatten ja auch viele in den N-Bundesländern nach der Wiedervereinigung keine Anspruch mehr auf die freiwillig eingezahlte Zusatzrente. Soweit zur sicheren Eigenvorsorge in der Bundesrepublik.
39 Experten!!!
Es wäre gut diese EXPERTEN mal beim Namen zu nennen! Auch sonst ist der Inhalt des Artikels wenig gehaltvoll, genauso wie dieses"GUTACHTEN". Und für solchen Unfug werden dann wieder mal Steuergelder verpulvert!
@dito:
"vielleicht an der industrie selber, die nicht ausgebildet hat und stattdessen lieber outsourcing betrieben und oder arbeitnehmer von sonstwoher rangekarrt hat?!... stehen sie jetzt gefälligst zu ihrer verantwortung..."
Haha, schön, ich arbeite seit 2 Jahren und jetzt ist es meine Verantwortung.
Wenn ich hier von Leuten rede, die nicht schreiben und rechnen können und die daher keinen Ausbildungsplatz bei uns bekommen, dann hätten sie in 10 Jahren Schule vielleicht nicht schwänzen sondern mal lernen sollen. Ich kenne einige, die trotz Leserechtschreibschwäche eine Qualifikation erreicht haben. Wenn also jmd. In der Schule nicht in der Lage ist solche Sachen zu lernen, warum soll man den als Unternehmen einstellen? Soll man ihm noch Geld dafür geben, dass er nichts lernt?
Mein Unternehmen bildet aus und bietet duale Studiengänge. Wenn viele Leute schlecht qualifiziert sind, dann sollten die sich auch mal selbst fragen, ob sie alles getan haben was möglich ist.
Alleinerziehende
klar muss denen geholfen werden.
Es fragt sich jedoch warum es davon immer mehr gibt ... und ob der Staat einspringen muss wenn Madame denkt, sie hätte es nicht nötig die Hilfe des Kindsvaters anzunehmen.
@Hartz-IV-Ossi
Mehr Sozialausgaben auf Pump
Eine Partei im Bundestag hat das ja mehr oder minder 1:1 so im Programm stehen.
Liebe Redaktion,
auch ich wüßte gerne die Namen und Funktionen dieser Beiratsmitglieder.
Oder ist das ein Geheimnis?
Danke
1789...
>>"Altersarmut ist derzeit kein drängendes Problem"<<
Mir gehts gut - gerade deshalb setze ich mich aus Überzeugung seit Jahren in kommunalpolitischen Gremien für "mehr Sozialstaat" ein, für die Jugend, für Familien und für Senioren. Für eine menschengerechte Gesellschaft mit Chancen und Förderung für jeden, egal welcher Herkunft, und selbstverständlich mit einem menschenwürdigen Auskommen im Alter = ruhige Lebenssicherheit für Senioren.
Ein oft hartes "Geschäft" mit Anfeindungen aus "besseren Kreisen", bei denen mich sachlich gute Anwälte und privat unser "Rex" absichern.
Deshalb erlaube ich mir hier die Frage: Wie lange noch wollen sich viel zu viele Mitbürger verar... lassen von zufällig an Ministerämter gelangte Politschnösel? Die, und deren Existenz und Selbstherrlichkeit (Gutachten etc), wir auch noch üppig aus Steuermitteln bezahlen.
Wir brauchen nicht nur Neuwahlen, sondern ein Umdenken, hin zur Abschaffung des "feudalabsolutistischen (marktkonformen) Elitenstaats".
@Leinenweber-urenkel
Soll ich dann dankbar sein das meine zu erwartene Rente, als Schwerbehinderter 780 € beträgt?
Das verlangt ja niemand. Es kommt immer drauf an, mit wem Sie sich vergleichen. Ich habe in verschiedenen Entwicklungsländern landwirtschaftliche Projekte betreut. Ich denke, dass man in Deutschland nicht allzu viel Grund hat undankbar zu sein.
Wirtschaft und Wissenschaft
...stehen nur im Duden eng beinander und auch nur wegen der Anfangsbuchstaben.
Die sogenannte "Wirtschaftswissenschaft" ist aber mehr eine Religion als eine Wissenschaft.
Es wird doktriniert.
Den Menschen wird von Systemrelevanz erzählt.
Den Menschen wird ins Gewissen geredet.
Im Mittelalter wurde den Menschen der Zehnt(e Teil des Erwirtschafteten) genommen. Heutzutage nimmt der Staat zwei Drittel.
Es gibt ähnlich dem mittelalterlichen Ablaßhandel den CO2-Kuhhandel. Nur damals konnte man selbst entscheiden, ob man sich seiner (moralischen) Schulden freikaufen wollte. Heutzutage wird schon von selbst ernannten Wissenschaftlern und Experten vorgerechnet, wer wieviel und wofür zu zahlen hat.
Ohne die alleroberste Schicht einer Million superreicher Menschen müssten alle anderen nur 4 Stunden täglich arbeiten und hätten ein sorgloses Leben. (meine Analyse der Lage)
Altersarmut ist auch nur ein Phänomen von vielen, das wie der Rat gesehen hat, derzeit kein dringendes Problem ist.
@ 14:43 — gera1983
" dann hätten sie in 10 Jahren Schule vielleicht nicht schwänzen sondern mal lernen sollen "
- Bei allem Respekt, was wissen Sie schon über das Leben dieser Leute? Wen Sie einstellen ist Ihnen überlassen, aber solche Platituden sind nicht förderlich.
Quelle lesen
Ein Blick in die Quelle erleichtert häufig die Diskussion:
Der Beirat stellt wörtlich (!) fest, dass "Armut im Alter im Vergleich zur Gesamtbevölkerung gegenwärtig nicht besonders hoch ist."
(vgl. www.bmwi.de/DE/Mediathek/publikationen,did=543080.html -> pdf-Dokument Seite 2).
Das hört sich etwas anders an als: "Altersarmut ist derzeit - von speziellen Gruppen abgesehen - kein drängendes Problem."
Und sagt eigentlich nur, dass ältere Menschen im Schnitt nicht wesentlich ärmer sind als jüngere.
@Michael D.
"Oder ist das ein Geheimnis?"
Diese Nachrichtenplattform bietet Artikel an. Sie ist nicht ihr persönlicher Informationenraussucher..
Wenn Sie etwas herausbekommen wollen, dass googln Sie es doch mal. Oder gehen Sie auf die Website des zuständigen Ministeriums, anstatt der Tagesschau die Schuld an dem Fehlen einer Information zu geben. Viele hier sollten sich sowieso mal vielfältiger Informieren, um sich ein Bild von der Welt zu machen. Lesen Sie mal ne Zeitung, oder lesen Sie Artikel auf BBC oder Al Dschasira…
@gera1983 Wow du kennst dich
@gera1983
Wow du kennst dich ja richtig aus.
Realität: Harte Arbeit ohne Geld für Absicherung
Das Rösler-Ministerium läßt durch seine Gutachter verkünden, dass Altersarmut kein Problem sei. Mit dieser unglaublichen Propaganda-Aktion wird nun versucht eine Tatsache umzudefinieren, die eigentlich selbst in weiten Teilen der Regierung akzeptiert wird. Es ist Tatsache, dass es bei schrumpfenden Einkommen für immer mehr Menschen (siehe Niedriglohnsektor Deutschland, Schwund der Mittelschicht usw.) kein Geld mehr zur Absicherung übrig ist. Denkt an FriseurInnen, PflegerInnen, ErzieherInnen, Reinigungskräfte, Leiharbeitskräfte aller Fachrichtungen, VerkäuferInnen usw. und lasst Euch einige Meinungen hier nochmal auf der Zunge zergehen. Selbsttest: Ist für mich "solidarische Gesellschaft" auch ein Schimpfwort neben "Gutmenschentum" und "Sozialromantik", haben es die INSM, Springer und andere PR-Lobby-Institutionen bei mir schon geschafft, meine VerBRODERung ist in vollem Gange.
Was verdienen
den diese Herren die in diesen Beirat mit gesessen haben.Ich glaub wenn man von ihren Gehalt ausgeht,da haben sie recht.Alles andere ist Augenwischerei.
@gera1983
Es geht hier unter Anderem nicht um "Armut" im Sinne von
verhungern, sondern um Betrug am rechtschaffenden Bürger, der mehr als 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat. Und der im Alter - aufgrund von Krankheiten - die er sich im Laufe seines Berufslebens zugezogen hat eindeutig benachteiligt wird.
Armut kein Thema
natürlich sieht der wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium (FDP)keine Anzeichen von Altersarmut. Klar: wes Brot ich ess, des Lied ich sing.
Davon ist ungefähr soviel zu halten, wie von dem Armuts- und Reichtumsbericht, der ja kräftig im Sinne der FDP zusammengestrichen wurde. Eigentlich war das ja Zensur. Steht dafür das F und P im Dateinamen?
Diese Partei und alle/s mit ihr asoziierte/n sind wirklich zu einer Klientelklitsche verkommen. Fehlen dann bloss noch Bemerkungen wie: wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen.
Was wird verglichen?
@ M.D.: Namen stehen in der Studie. Aber:
"15,3% der über 65-Jährigen sind armutsgefährdet, weil ihr Einkommen unter 60% des Medianeinkommens liegt. Der Anteil der Armutsgefährdeten an den über 65- Jährigen ist niedriger als in der Gesamtbevölkerung. Die durchschnittliche Armutsgefährdung lag im Jahr 2011 bei 20,0%.(...)Das Armutsproblem Deutschlands liegt derzeit eher bei den Jungen: 22,4% der 18-25jährigen sind armutsgefährdet, 37,1% der alleinerzogenen Kinder leben in armutsgefährdeten Haushalten. Noch ernster ist die Situation bei Menschen mit Migrationshintergrund.(...) Auch im internationalen Vergleich sind die Armutsgefährdungsquoten älterer Menschen in Deutschland niedrig." Fazit: Wenn ich die "übliche" Armutsgefährdung zugrunde lege, sind Rentner nicht besonders schlimm dran. Doch wie wäre es einmal, wenn wir uns generell Gedanken darüber machen würden, wie vielen Millionen Menschen es hierzulande schlecht geht. Merke: Es kommt immer darauf an, wie man relativiert!!
@frank-wob:
"Wow du kennst dich ja richtig aus."
Wenn das ein Kompliment ist, dann nehme ich das gerne an. Wenn es Sarkasmus oder Ironie ist, dann solltest du es vielleicht näher erklären.
Kartenhaus
Bei solchen "BERATERN", muss man sich über nichts mehr wundern!
In unserem Land herrscht der TOTALE Realitätsverlust und die Zeit ist reif für einen Systemwechsel!
1989 läßt Grüßen!
Generationsvertrag
Die jetzige Rentnergeneration hat damals eine Regierung gewählt, welche einen Generationsvertrag mit einer Generation vereinbart hat welche noch gar nicht existierte. Sie haben Rentenbeiträge gezahlt um diese von den damaligen Regierungen sofort wieder in die Wirtschaft investieren zu lassen. Die Folge war das damalige "Wirtschaftswunder". Kein Wunder, sondern nur doppelt ausgegebenes Geld. Purer Egoismus. Und jetzt traut ihr euch hier die jungen Leute an den Pranger zu stellen und über eure soooo niedriegen Renten zu mekern. Das ist wirklich beschämend.
14:44 — ein frommer Atheist
"Mehr Sozialausgaben auf Pump..."
? = Was wäre daran so schlimm? Schlimm wäre nur, wenn man den "freiwilligen Geldgebern" gestattet, den Staat zu übernehmen und die Steuerbürger in Geiselhaft zu nehmen.
"Großinvestoren" sind prinzipiell Glücksspieler. Mit gezinkten Karten (garantierte Staatsanleihen) gibts eine zwar nur kleine und erst spätere, aber immerhin 100%ige Gewinngarantien. Alles andere ist Zockerei, alles oder nichts. Im Verlustfall dann aber den "Joker" Systemrelevanz zu ziehen, ist Falschspielerei.
Das wurde schon immer hart bestraft. Heute versuchen solche Falschspieler die Spielregeln umzukehren. Ohne Rücksicht auf das nicht gewinnbeteiligte Betriebs- (Casino)- Personal bis hin zur Putzfrau.
Leben und leben lassen - und das möglichst gut - nur davon lebt der Kapitalismus. Denn untereinander gönnen Kapitalisten sich nicht das Schwarze unterm Fingernagel...
Also "Reset", Schuldenschnitt oder Währungsreform und dann "Votre Jeux, s'il Vous plait..."
Stimmt
Altersarmut ist kein drängendes Problem. Alte Menschen sind meist nicht mehr so fit, haben Probleme beim Laufen und der Wurfarm wird auch nicht mehr der eines 30 Jährigen sein. Also mit ausufernden Demonstrationen wird nicht zu rechnen sein.
P.S.
Habe Gutachten auf Seite des Wirtschaftsministeriums gelesen.
http://www.bmwi.de/DE/Mediathek/publikationen,did=543080.html
Heute sind alle von Altersarmut später betroffen ...
die weniger als 2500 Euro brutto bekommen.
Das sind in etwa 40% der Beschäftigten, ist doch klar das es momentan kein Problem ist.
Aber in Zukunft wird es schlimmer, die Einkommensschere geht weiter auseinander, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze werden abgebaut und dafür mehr Hunger-Jobs geschaffen.
Der erste Schritte gegen Altersarmut ist ein vernünpftiger Lohn, Abschaffung der Rentenkürzung mit 67.
Wie soll ein Dachdecker, Maurer etc noch mit 67 arbeiten?
Für einen Büro-Job ist das kein Problem, aber gerade Jobs mit niedrigen Einkünften sehen dort schlecht aus.
Die geplante Zusatzrente trifft doch nur 2-5% der Betroffenen, also nur 2% der Bevölkerung und was ist mit den restlichen 38%?
Wie soll man mit einem Hunger-Lohn noch privat vorsorgen?
Und warum eigentlich?
Lebensversicherungen dienen doch dazu dass der Staat mehr Schulden machen kann bzw muss! Denn wir wollen unsere Garantieverzinsung!
@Phonomatic :
"was wissen Sie schon über das Leben dieser Leute?"
Naja, ich weiß das, was sie in ihrem Lebenslauf geschrieben und in dem Bewerbungsgespräch erzählt haben.
Wenn dann jemand 10 Jahre in Deutschland die Schule besucht hat, aber nicht lesen und rechnen kann, dann ist er nunmal nicht qualifiziert an teuren und gefährlichen Maschinen zu arbeiten.
Ich habe absolutes Verständnis für Lernschwächen. Ich habe aber in meiner Schulzeit, die noch nicht lange her ist, genug Menschen erlebt, die einfach nicht lernen wollten. Ich war bis zur 5. Klasse echt nicht gut, wollte aber gerne auf's Gymnasium, damit ich einmal studieren kann und einen interessanten Job mit gutem Gehalt bekomme. Von vielen in meiner Klasse wurde ich wegen meiner Anstrengungen gemobbed und mir wurde gesagt, dass Real- und Hauptschule viel cooler ist. Manche haben später noch gemerkt, dass Bildung doch nicht so schlecht ist, andere meiner damligen Freunde haben nichts dazugelernt und sind jetzt arbeitslos.
Die Wirtschafts-"Wissenschaften" basierend auf unwahren Axiomen
Ich habe in den 1980er Jahren zum Spaß mal ein paar BWL und VWL-Seminare an der Uni besucht. Und war fassungslos, auf welchen Irrtümern diese "Wissenschaften" ihre unwahren Denkgebäude aufgebaut haben. Da wird vom Egoismus des Menschen als Urprinzip ausgegangen, davon, dass die Bedürfnisse des Menschen unendlich groß seien, dass unendliches Wachstum sozusagen ins Gewebe des Universums eingewoben ist - allesamt totaler Unsinn. Die Wirtschafts-"Wissenschaften" und ihre Vertreter sind zum größten Teil Grundirrtümern aufgesessen; die ganze BWL und VWL braucht mal eine Transformation, einen Paradigmenwechsel. Die haben zu einem Großteil den heillosen Zustand dieser Welt zu verantworten. Salopp bzw. satirisch könnte man sagen: Wenn es einen Teufel unter den Wissenschaftlern gibt, dann ist es in jedem Fall ein Wirtschaftswissenschaftler.
@14:43 — gera1983
"Wenn viele Leute schlecht qualifiziert sind, dann sollten die sich auch mal selbst fragen, ob sie alles getan haben was möglich ist."
> Das ist zwar allgemeine Meinung, aber deshalb noch lange nicht richtig. Weil solche Verallgemeinerungen idividuelle Umstände / Gründe nicht berücksichtigen.
Bedenklich erscheint mir allerdings Ihre Geisteshaltung, die mich sehr daran erinnert, daß "die Partei" immer Recht hat...
Altersarmut und Kinder
Tja, wenn ich keine Kinder hätte, dann könnte es mir im Alter so richtig gut gehen. Aber so? - ich rechne mit ~250.000-300.000 €/Kind bis sie ihre (akademische) Ausbildung abgeschlossen haben werden (allein ~200€/Monat für Fahrkarten).
1 Aspekt, der noch gar nicht berücksichtigt wurde - Alkoholismus
Die Folgekosten der Alkoholkrankheit sind enorm. Neben erheblichen Kosten im Gesundheitssystem verursacht sie auch indirekte Kosten, z. B. durch ARBEITSUNFÄHIGKEIT und FRÜHVERRENTUNG (volkswirtschaftliche Verluste), durch alkoholbedingte Verkehrsunfälle verbunden mit ARBEITS- oder BERUFSUNFÄHIGKEIT etc. etc.
Etwa 2,5 Mio. Deutsche sind Alkoholiker, die in einem Umfeld leben, das von Arbeitslosigkeit, niedrige Qualifikation und unzureichender und völlig fehlender Altersvorsorge geprägt ist. Diese Form der Altersarmut ist schon Jahrzehnte vor der Verrentung dieser Personen vorauszusehen....
Und dies sind nicht 2,5 Mio. sondern alle diejenigen, die sich im Laufe von Jahrzehnten kumulieren. Da ich nur ungern spekuliere gebe ich auch keine zahlenmässige Schätzung diesbezüglich ab. Das Problem lässt sich jedoch nicht unter den Teppich kehren....
Hirntodliga im Verdrängungsprozess
Mit einen vollen Magen, lässt es sich gut über Hunger reden.
Es ist alles soweit kein Problem, solagne man selbst unbetroffenen ist. Nicht wahr?
Und wenn auch nur ein einziger Deutscher zur Suppenküche muss, solange ist es ein Armutszeugnis!
Hallo,Michel D. !
Kann man nachlesen: Wissenschaftlicher Beirat BMWI, bei google.
Zu faul selber nach zu schauen.
@Michel D. und Andere.
"Liebe Redaktion,
auch ich wüßte gerne die Namen und Funktionen dieser Beiratsmitglieder.
Oder ist das ein Geheimnis?"
Das ist natürlich kein Geheimnis, die kann jeder auf der Internetseite des Ministerium nachlesen.
Warum sollte das auch ein Geheimnis sein?
Weil mal wieder nichts sein kann was nicht sein darf?
Weil zwangsläufig jede Erkenntnis die nicht mit der eigenen politisch radikalen Überzeugung zusammen passt, zwangsläufig durch Manipulation, Korruption oder Vetternwirtschaft zustande gekommen sein muss?
Und für diejenigen die zu faul sind selber nachzusehen:
Es sind alles Professoren und Professorinnen von allen deutschen Universitäten, die sich mit derartigen Themen beschäftigen.
Genaue Namen, muss man halt selber nachlesen.
Spiel mit dem Feuer
Ich bin besorgt über die Arroganz und das Desinteresse der Politik am Wohlergehen ihres Volkes. Die Politik für die Industrie auch bedingt durch Lobbyisten als politische Berater und Gesetzestextschreiber treibt immer mehr Bürger in die Hände extremistischer Parteien.
Auch wenn ich dies nicht befürworte weil ich weiß, dass diese Parteien ganz andere Ziele haben muss sich die allgemeine politische Bühne den Vorwurf gefallen lassen, dass sie mit dem Feuer spielt und wo hin das führen kann lehrt uns unsere deutsche Geschichte.
Politiker haben nicht nur der Industrie gegenüber Verpflichtungen!
@ 15:25 — gera1983
" Ich habe aber in meiner Schulzeit, die noch nicht lange her ist, genug Menschen erlebt, die einfach nicht lernen wollten. "
- Ich bezweifle die Objektivität und Aussagekraft dieser Bewertungsgrundlage.
Unabhängig
Die Experten sind genauso unabhängig, wie deutsche Politiker.
Die verdienen teilweise bis zu 25.000,- Euro in der Stunde mit ihrer Unabhängigkeit.
Sind Sie wirklich so naiv oder wollten Sie sich nur mal über Leute mit gesundem Menschenverstand, die beim Wort Experte nicht sofort auf die Knie fallen, aufregen?
Bemerkenswert
dass dieser Artikel nicht aktualisiert wird, obwohl der Bericht jetzt für jeden (auch die ARD) lesbar vorliegt. Nun könnte man etwas mehr sagen, z.B. dass sich die Feststellung, dass Alterarmut derzeit kein drängendes Problem sei, auf einen Vergleich zur Gesamtgesellschaft bezieht, die eigentlich Aussage also lautet: Rentner sind seltener von Armut betroffen als andere Bevölkerungsschichten. Man könnte auch erwähnen, dass Maßnahmen zur Integration von Frauen in das Berufsleben angeraten werden, ebenso wie die Verbesserung von Bildungschancen. Man könnte auch schreiben, dass die Wissenschaftler zum Mindestlohn Stellung nehmen, hier aber ausrechnen, dass er über 14 Euro liegen müsste, damit eine ausreichende Rente gewährleistet ist. Oder das eine Auseinandersetzung mit den Minijobs stattfindet. Und und und.
Aber dann würde der Artikel vielleicht seinen medialen Zweck nicht mehr erfüllen: öffentliche Empörung gegen den Wirtschaftsminister auszulösen?!
... es wird aber zum Problem
die Hans Böckler Stiftung hat zur Alterssicherung eine unabhängige Analyse bisheriger Gutachten herausgebracht, u.a. von Frau Prof. Barbara Riedmüller
www.boeckler.de/11145.htm?projekt=S-2008-90-4
ich vermute, dass der Wissenschaftliche Beirat sich den dort veröffentlichten Bericht nicht, bzw. nicht wirklich sehr genau durchgelesen hat.
Ich wünschte mir, das sich die Herren Professoren des Wissenschaftlichen Beirats sich mit der "Realität" unserer Bevölkerung auseinandersetzen, und nicht in Ihrem warm gepolsterten Elfenbeinturm des Beamtentums sitzen bleiben, sondern die "Tafeln" unseres Landes besuchen - sowie die Risiken unseres freien Arbeitsmarktes, des Lohndumpings, Minijobs, den weniger sozialversicherte Beschäftigen und der teilweise gebrochenen Erwerbsbiographien u.a. auch durch Arbeitslosigkeit kennen.
Deswegen hoffe ich auf "ehrliche" Fakten und Handlungsanweisungen für unsere gesellschaftliche Zukunft - wenigstens gibt es noch kritisch vorausschauende Institutionen!!
Alkoholproblem und Altersarmut
@DerGolem
"Die Folgekosten der Alkoholkrankheit sind enorm. Neben erheblichen Kosten im Gesundheitssystem verursacht sie auch indirekte Kosten, z. B. durch ARBEITSUNFÄHIGKEIT und FRÜHVERRENTUNG ..."
Da haben sie völlig recht, und viele davon sind die oben schon mehrfach erwähnten Menschen, die im Müll nach Pfandflaschen suchen.
"Etwa 2,5 Mio. Deutsche sind Alkoholiker, die in einem Umfeld leben, das von Arbeitslosigkeit, niedrige Qualifikation und unzureichender und völlig fehlender Altersvorsorge geprägt ist."
Da haben sie nicht recht. 2,5 Mio haben ein Problem mit dem Alkohol. Die sind aber nicht alle abhängig und vor allem nicht alle arm, arbeitslos und ohne gesicherte Renten. Zu diesen 2,5 Mio. gehören auch die jungen Menschen die sich jedes Wochenende sinnlos betrinken, aber später ganz normal leben und arbeiten, oder diejenigen die trotz regelmäßigen Alkoholkonsums arbeitsfähig bleiben, da sie nicht permanent Volltrunken sind.
Kein Problem, außer...außer....außer....
Ja klar. Altersarmut ist kein Problem.
Vorausgesetzt man ist kein:
- Ostdeutscher
- aus der "Unterschicht" oder der Mittelschicht
Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) hat 2005 eine Studie vorgelegt, wohnach nahezu jedem dritten Bürger Verarmung im Alter droht!
Was hat sich das FDP-geführte Wirtschaftsministerium mal wieder für einen Bären des Tages ausgedacht, den es uns aufbinden will???
Täglich bekommen wir zu hören, wie die FDP uns ver*****. Fühlt sich die FDP durch Kritik dazu angespornt? Warum gibts plötzlich diese Welle der Dreistigkeit? Will man vor dem Untergang (der FDP, nicht der Welt) noch mal alles raushauen? Anders kann ich mir das nicht erklären!
@Zwicke:
"Das ist zwar allgemeine Meinung, aber deshalb noch lange nicht richtig."
Wenn ich von eigenen Erfahrungen berichte, dann ist das in diesen Fällen schon richtig. Es gibt natürlich auch Fälle, in denen Menschen einfach nicht mehr leisten können und daher nach dem Schulabschluss noch nicht richtig schreiben und rechnen können. Z.B. wenn sie aus Kriegsgebieten geflohen sind und in Deutschland erstmal die Sprache lernen musste, aber auch nicht von den eltern gefördert werden konnten.
Aber bei Fällen, wie in meiner Kindheit, wo die anderen Kinder mich gemobbed haben, weil ich die Hausaufgabe gemacht habe, weil ich es auf's Gymnasium schaffen wollte (und das waren viele), da muss man eben fragen: Habt ihr alles nötige getan um nicht arbeitslos oder gering bezahlt zu sein?
Wie kommt man zu derartigen Schlüssen?
Ich sehe schon ein Problem der Altersarmut, vielfach haben sich Ehefrauen bei Heirat ihren Rentenanteil ausgezahlt unf haben vielleicht nachdem die Kinder groß waren noch einfache, sozialversicherungsfreie Jobs ausgeübt.
Da oft die Ehemänner älter sind, und Männer etwas früher sterben, verbleibt für eine Witwe nur die Witwenrente.
Ich halte die Aussage für sehr fragwürdig.
Ich finde Deutschland gut!
Ich war schon in vielen Ländern und habe in einigen davon gelebt. Aus meiner Erfahrung geht es 95% der Menschen deutlich schlechter als uns. Wenn ich mich hier in den USA mit meinem indischen Mitbewohner über Deutschland unterhalte, dann lacht er sich immer tot, wie übertrieben das Sozialsytem in Deutschland ist.
Dinge wie Sozialhilfe/Hartz4, Rente, Gesundheitsvorsorge, kostenlose Schulen,(meist) kostenlose Uni, Kindergeld, Infrastruktur, niedrige Korruption, niedrige Kriminalität, ein ziemlich gut funktionierendes Rechtssystem,DEMOKRATIE... Von diesen Dingen träumen die meisten Menschen der Erde nur. Wir haben das erreicht und darauf können wir (als Land) stolz sein. Statt dessen beklagen sich (hier im Forum) viele, als wären sie bettelarm und als wäre es uns noch nie schlechter gegangen.
Es gibt immer etwas zu verbessern, aber in unserem Land nach Revolution zu schreien ist für mich Weltfremd!
@Phonomatic :
"Ich bezweifle die Objektivität und Aussagekraft dieser Bewertungsgrundlage."
Habe ich behauptet, dass das auf jeden der keinen oder nur gering bezahlten Job hat zutrifft? Nein!
Habe ich behauptet, das meinen persönlichen Erfahrungen aus der Schulzeit statistisch signifikant sind für die Gesamtbevölkerung? Nein!
Ich habe lediglich persönliche Erfahrungen beschrieben, bei denen ich eben für's Lernen und Hausaufgaben machen gemobbed wurde. Ich dachte Sie mögen eh keine Statistiken, da die alle gefälscht sind.
Ich kann nur leider nicht vorstellen, dass diese 5-10 Fälle in meiner damaligen Schulklasse (mit 30 Schülern) die einzigen Fälle in Deutschland sind. Eher unwahrscheinlich!
Kein Problem ?
Stimmt. Altersarmut ist kein Problem für die Gutachter im Auftrag des Bundeswirtschaftsministers. Natürlich auch nicht für Herrn Rösler. Darum muss dieses Gutachten ja so ausfallen. Wer die Musik bezahlt bestimmt auch was gespielt wird. Deshalb taugen für die Gutachter ja weder das Modell von der Leyen, noch das der SPD. Ganz im Sinne des FDP Ministers.
Wann endlich begreift dieser Minister Rösler das er einen Eid geschworen hat? Darin heißt es unter anderem: "Schaden vom deutschen Volk abzuwenden" . Es heißt dort NICHT: Wie kann ich meiner Wahlklientel am besten dienen.
Herr Rösler, es reicht. Treten Sie zurück, damit wenden Sie Schaden von uns allen ab.
Altersarmut ist
kein Problem. Erst wieder ab Oktober 2013 - nach den Wahlen. Dannn werden wir die Rechnung für Alles was momentan kein Problem ist aufgetischt bekommen - und die Probleme dazu.
@16:12 — gera1983
Sie schreiben: >> Dinge wie Sozialhilfe/Hartz4, Rente, Gesundheitsvorsorge, kostenlose Schulen,(meist) kostenlose Uni, Kindergeld, Infrastruktur, niedrige Korruption, niedrige Kriminalität, ein ziemlich gut funktionierendes Rechtssystem,DEMOKRATIE... Von diesen Dingen träumen die meisten Menschen der Erde nur. Wir haben das erreicht und darauf können wir (als Land) stolz sein. Statt dessen beklagen sich (hier im Forum) viele, als wären sie bettelarm und als wäre es uns noch nie schlechter gegangen...Es gibt immer etwas zu verbessern, aber in unserem Land nach Revolution zu schreien ist für mich Weltfremd! <<
Grundsätztlich: Sich an schlechteren Verhältnissen zu messen, ist grundfalsch.
Ich habe großen Respekt vor meinen Landsleuten aus Ostdeutschland, die - wie ich schon viel früher - ihr Glück in der Freiheit fanden. Doch ganz wesentlich war und ist für mich - und bitte auch für Sie - der Respekt vor weniger glücklichen Mitmenschen. Auch das gehört zur westlichen Sozialisation.
@Zwicke:
"Sich an schlechteren Verhältnissen zu messen, ist grundfalsch."
Dann ist es auch begründet, wenn ein Millionär jammert, weil er nicht so viel hat wie ein Milliardär. Besser kann man es immer haben.
Danke rex3
Durch sie habe ich eine Menge Arbeit gespart.
Vielen Dank
gera1983
Immer schlechter kann man es aber auch haben.