Kommentare

Da ist er ja. Der zu

Da ist er ja.
Der zu erwartende Schrei nach mehr Überwachung....Und WIEDER haben die Terroristen ihr Ziel erreicht.
Nämlich das an unserer freiheit gekratzt wird.

Künast ...

... muss ich recht geben.
Sämtliche mir aus der Geschichte der Bundesrepublik bekannten Innenminister riefen stets reflexhaft nach irgendwelchen, jedenfalls "schärferen" Überwachungsinstrumenten, wenn wieder einmal ein Terrorverdächtiger eine Gefahr heraufbeschwor.
Der Bevölkerung soll so die Entschlossenheit der Politik suggeriert werden.
Erfahrungsgemäß bringt Polizeipräsenz auf öffentlichen Plätzen mehr als eine höhere Kameradichte.

Wie immer

Die Marschrichtung ist klar: Der totale Überwachungsstaat. Jedes Mittel, diesbezüglich Fortschritte zu machen, scheint recht zu sein.

Nun gab es wieder einmal angeblich einen Anschlagsversuch.

Soweit sogut.

Das Traurige daran ist, mit welch billigen Tricks man die breite Masse anscheinend in die Irre führen kann.

Dabei zeigt ein Blick auf die Todesursachen in Deutschland (http://de.wikipedia.org/wiki/Todesursache) klar, dass "Terrorismus" KEINE GEFAHR und VÖLLIG IRRELEVANT ist.

Die wahren Gefahren für Leib und Leben liegen in unserer enorm ungesunden Lebensweise.

Diese Terrorismusspielchen sind ähnlich lächerlich wie die Kommunistenjagd im Nachkriegsamerika.

Wie nicht anders zu erwarten...

...schreien die üblichen Akteure sofort wieder nach verstärkter Überwachung. Warum implantieren wir nicht jedem Bürger bei seiner Geburt einen RFID-Chip? Dann brauchen wir nur noch überall Lesestationen und schon wissen unsere Behörden, wer wann wo und wie lange war oder ist. Dazu noch unzählige Kameras, VDS, Telekommunikationsüberwachung, direkten Zugriff auf Konten, Krankenakten und sämtliche Sozialversicherungen und wir sind absolut "sicher".
Jetzt sehen doch schon 1000 Kameras zu, wenn jemand überfallen wird oder Bomben irgendwo abgestellt werden. Hat das auch nur EINEM Opfer geholfen, indem es das Verbrechen verhinderte?
Es ist so widerlich, wie jedes Verbrechen, egal ob Bombenalarm oder Amoklauf, dazu misbraucht wird, um eigene politische Ziele durchzudrücken.

Ganz ehrlich: Ich fände es

Ganz ehrlich: Ich fände es weniger schlimm auf einem öffentlichen Platz, wo mich ohnehin 100 andere Leute sehen können, gefilmt zu werden und bin auch gerne bereit auf dieses bisschen "Privatsphäre" zu verzichten, wenn damit dadurch das ein oder andere Verbrechen aufgeklärt werden kann.

Ich lebe in München und werde hier in U-Bahn Stationen, Bahnhöfen, etc. seit Jahren "überwacht". Bisher habe ich nicht den leisten Hauch eines Nachteils für mich daraus erfahren im Gegenteil, wer schon mal Nachts in einem verlassenen U-Bahnhof gewartet hat, weiß eine Kamera durchaus zu schätzen...

daher...

weht wieder der wind...ich glaube dieser regierung überhaupt nichts...
wer sagt mir denn das das nicht irgendwelche V-Leute des Verfassungsschutzes waren...
nur um die überwachung erhöhen zu wollen...
leider ist es soweit gekommen...vertrauen bekommt man eben nicht zurück...

Hätten die Kameras aufgezeichnet

säßen die Terroristen wohl schon im Gefängnis. So aber fehlen die Beweise.Der Bahn fehlt das Geld für Aufzeichnungsgeräte und der Linksdenker befürchtet auf Schritt und Tritt beobachtet zu werden.Wozu? Was soll das dem Staat nutzen. Er könnte es auch garnicht realisieren.

Wenn die Bombe wirklich explodiert wäre

Hätte das keine Kamera verhindern können.
Es braucht nicht mehr überwachung..sondern mehr Personal.

Nur weil überall Kameras hängen fühle ich mich keineswegs sicherer, wenn allerdings 10 Meter von mir Sicherheitspersonal ist schon eher.

Da sollten die Herrn Politiker mal drüber nachdenken..aber das wäre natürlich nicht gut für Deren totalitären Überwachungsstaat den sie immer wieder versuchen zu installieren.

Warum werden teure Kameras installiert...

...wenn diese gar nicht aufzeichnen? Bevor man nun wieder anfängt nach mehr Überwachung zu rufen, sollte man lieber mal die Kameras richtig integrieren, die schon installiert sind. Es kann ja wohl nicht sein, dass keine Daten aufgezeichnet wurden, nur weil sich niemand dafür zuständig gefühlt hat. Die Kameras einfach nur an die Decke hängen bringt recht wenig. Dann kann man gleich billige Attrappen verwenden.

Klar

Das BKA fordert mehr Überwachung und Aufzeichnungen, die Bahn soll zahlen. Super. Ehrlich, mehr physische Polizisten, dafür weniger Kameras wären mir lieber. Denn die Tasche wurde von Menschen gemeldet (ob die jetzt verstrickt waren oder nicht), nicht jedoch durch die Kameras.
Aber auch dass die Polizei immer nur Salafisten sagt, irritiert mich. Wurde auch schon nach rechts oder links ermittelt und es nur nicht in den Medien breitgetreten?
Irritierend und erschreckend. Die versuchte Tat wie auch die Reaktionen seitens Friedrich und BKA. Dabei hatte ich in Bn nicht damit gerechnet. wir haben hier eine starke Salafistenszene, aber legt man eine Bombe wirklich in seinem "Wohnzimmer" ab?

Überflüssige Diskussion!

"Vom Bahnsteig in Bonn existieren keine Aufzeichnungen aus der Zeit des Anschlagversuchs am vergangenen Montag. Bundespolizei und Bahn streiten darüber, wer das zu verantworten hat."
Gegen mangelnde Kommunikation hilft auch kein schärferes Gesetz.
Scheinbar hätte man überwachen dürfen und können und tat es lediglich nicht, also nachbessern und fertig!

@17. Dezember 2012 - 9:14 — Hinnack

"Wozu? Was soll das dem Staat nutzen. Er könnte es auch garnicht realisieren."

Sehen sie sich doch nur mal die VDS und das Geldwäschegesetz/Konteninformationsgesetz an!
Mit dem Wissen aus der gesamten Überwachung kann man sehr genaue Personenprofile erstellen. Und wenn es dann irgendwann mal hart auf hart kommt und z.B. die BW im Inland tätig wird, weis man so, wen man zuerst festsetzen muß. Wenn das kein Grund ist...
Natürlich gibt es aber auch noch die braven Bürger, die nichts zu verbergen haben und für die es unvorstellbar ist, daß unsere Behörden die Informationen, die sie aus den verschiedensten Quellen, die, für sich genommen, nichts miteinander zu tun haben, verknüpfen.
Diese meinen natürlich, daß jeder, der sich mehr um die Sicherheitsgefährdung sorgt, die uns von den Regierigen droht, ein kommunistischer Linksdenker ist. Oder gar ein Verschwörungstheoretiker!
"Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten..."
Ist alles nicht neu.

Bahnhofsbomen explodieren nie...

Ich finde es schon irgendwie auffällig das restlos alle "Bomben" die seit 9/11 an Bahnhöfen gefunden werden daran scheitern dass der Zünder nicht funktioniert.

Oder dass, noch bevor _irgendwas_ zum Täter bekannt ist, Verbindungen zu Al Kaida proklamiert werden.
Vor 9/11 wusst niemand was von Al Kaida. Seit den Anschlägen ist Al Kaida für jeden brennenden Mülleimer verantwortlich.

Jeder Berufsschüler ist in der Lage eine funktionierende Rohrbombe herzustellen. Jeder Abiturient der auch nur halbwegs in Chemie aufgepasst hat, ist in der Lage chemische Kampfstoffe herzustellen.

Was uns offensichtlich besser als Kameras schützt ist die miserable Ausbildung der "Terroristen" --von denen ziemlich offenkundig mindestens 80% V-Leute sind.

@Alex J

Ihr Zitat:
"Ich fände es weniger schlimm auf einem öffentlichen Platz, wo mich ohnehin 100 andere Leute sehen können, gefilmt zu werden und bin auch gerne bereit auf dieses bisschen "Privatsphäre" zu verzichten"

Sie verstehen um was es geht?!
Man kann ihren Computer so manipulieren und ihre Wohnung vewanzen, ihren Arbeitsplatz, ihr Lebensumfeld, ihre Kleidung ebenso, ohne das sie etwas merken! Das ist aber illegal!!
Macht man einiges davon legal, kann jeder Mensch seiner Rechte enfach beraubt werden, weil ihm alles untergeschoben oder nachgwiesen werden kann. Dabei ist es unereblich ob es wahr, falsch, rechtlich abgesichert ist oder nicht, sie werden absolut abhängig und unfrei gegenüber jedem Mächtigeren!

Will man absolut natürlich und frei leben, dann ist das ein Leben im Urwald. Will man absolute Sicherheit, dann kommt das dem planieren des Urwaldes und dem anschließenden Umbau in einem Park gleich.

Gegen Gefahr hilft Wissen und nicht die absolute Überwachung.

Kameras verhindern nichts

Das ist schon ein wunderlicher Reflex von Innenpolitikern, nach jedem Vorfall Maßnahmen einzufordern, die sie lange in der Schublade liegen haben, die aber nichts bringen würden. Glaubt denn jemand ernsthaft daran, dass sich ein Terrorist durch eine Kamera von einem Anschlag abhalten lassen würde? Damit vertreibt man vielleicht Kleinkriminelle, aber die zu allem entschlossene Fanatiker handeln ungeachtet eines Entdeckungsrisikos.

Den fehldenden präventiven Nutzen von Kameras hat Bonn eindrucksvoll nachgewiesen: Den Terroristen haben sie nicht beeindruckt und den Menschen vor den Monitoren ist nichts Verdächtiges aufgefallen, sonst hätten sie ja den Recorder eingeschaltet und Alarm geschlagen. Vielleicht wäre eine Aufzeichnung für die Aufklärung hilfreich gewesen, aber aufgeklärt wird immer erst im Nachhinein, wenn die Bombe explodiert ist oder wir nochmal Glück hatten.

Überwachung

Wir hatten jetzt schon mehrfach großes Glück, dass die Terroristen dankenswerter zu blöd waren, eine funktionsfähige Bombe zu bauen. Sollte das irgendwann einmal nicht mehr der Fall sein, bekommen wir eine andere Diskussion. Und auch Herr Zolitsch - was qualifiziert den eigentlich? - wird dann, spätestens dann nicht mehr derart hohle Phrasen dreschen. Es gibt andere Länder, die schon mehrfach Erfahrung mit ausgeführten Bombenanschlägen machen mussten, dort ist Videoüberwachung öffentl. Plätze selbstverständlich. Mehr sichtbares Personal? Ja sicher, aber auch wenn mehr Polizei mit MP im Anschlag patroulliert, werden selbst ernannte Liberale, die besser mal unter L im Lexikon nachschlagen würden, was den liberalen Staat eigentlich ausmacht, von Überwachungs- und Polizeistaat faseln.

na dann

Hat das theater ja sein gewünschtes ziel erreicht!

17. Dezember 2012 - 9:08 — Alex J

Ich sehe das genauso wie Sie.

Zwar stimmt es auch, wie hier schon gepostet wurde, dass Kameras die mögliche Detonation auch nicht verhindert hätten (angeblich war die Bombe auch gezündet worden.
Man hätte jedoch ein Gesicht zur Identifikation gehabt.

Was mir persönlich auf den Keks geht, sind die ganzen Verschwörungstheoretiker, die jetzt wieder ihre Köpfe heben und Staatsterrorismus vermuten, damit die Bürger noch mehr geknechtet werden und Freiheiten beschnitten können.

Auch wenn es tatsächlich ein Islamist, Nazi oder wer auch immer war, wird grundsätzlich immer ein bezahlter Staatsagent dahinter vermutet. Das finde ich wirklich krank.

Allerdings finde ich es auch mehr als peinlich Kameras zu installiern und die Bilder danch nicht auswerten zu können.

Viele Grüße

Merkwürdigkeiten

Überall Kameras aber keine Aufzeichnungen was für Merkwürdigkeiten. Wie so oft bei den letzten vereitelten "Terroranschlägen".

Ich schlage vor jeder Bürger bekommt ein RFID Chip und eine Kamera auf de Kopf. Dann sollten wir ein Bürgernetz einrichten und Protokolle über Nachbarn, Freunde und Kollegen schreiben. Und von Zeit zu Zeit wieder Paraden halten mit Friedenspanzern und so, passend zu unseren Friedensmissionen!

Angst

Ich verstehe die Angst nicht, die zu solchen Auswüchsen führt. Wir müssen hier überwachen, wir müssen da schauen, Menschen sind böse und überhaupt befinden wir uns permanent am Rande des Abgrunds. Und Politiker sind geistig schon einen Schritt weiter.
Das stimmt einfach nicht. Und wer aus Angst handelt und in Angst lebt, sollte nicht Innenminister sein.

Kamera hin oder her: wer soll das auswerten?

Es wird dauernd gespart.
Die Polizei muss Benzin sparen, kann nicht so oft Streife fahren. Oder es fehlen Fahrzeuge, um in Ländlichen Gebieten auch mal gleichzeitig in Richtung Nord und Süd zu fahren.
Polizeihunde sind zu teuer.
PCs von mutmaßlichen Pädophilen können nicht durchsucht werden (und daher ohne Durchsuchung zurückgegeben werden), weil es an Beamten mangelt.

Und jetzt wollen die überall Kameras aufstellen, die lauter hübsche Bilder für was machen?

Geldverschwendung!

und da ist es wieder

kaum passiert mal was (moment, bisher ist ja gar nichts passiert), wird sofort nach schärferer überwachung geschriehen von der CDU. Aktionismus, so nennt man das. Kameras verhindern gar nichts und helfen auch nur bedingt bei der aufklärung, beschneiden aber massiv bürgerrechte (mit den mitteln von moderner Gesichtserkennung ist das nur eine frage der zeit).

Ich schlage ganz nach willen der CDU vor dass wir ab morgen alle nackt rumlaufen mit nem schild mit unserem namen und am besten passnummer um den hals. ein unbescholtener bürger hat ja nichts zu verbergen.

Mannometer, wann hört diese Panikmache mal endlich auf

Ueberwachung und Kamera sind nicht das selbe.

Eine Kamera ist nicht zwangslaeufig immer ein alles sehendes Auge das einen staendig ueberwacht, zumindest wenn man sie richtig einsetzt:
- Keine Vernetzung.
- 3 Tagen Aufnahmeschleifen die sich automatisch ueberspielen.
- Kein Mensch oder Computer der die Bilder auswertet.
- Zugriff auf die Videos nur nach richterlicher Genehmigung.
- Regelmaessige oeffentliche Berichte, welche Aufnahmen (Zeit,Ort) nach richterlichen Beschluss ausgewertet wurden und weshalb.

Damit koennten Kammeras zu Instrumenten werden, die Verbrechen aufklaeren helfen ohne den Buerger tatsaechlich zu ueberwachen. Das wie finde ich weit bedeutender als das ob, denn Kameras sind eine Realitaet und nuetzliche Hilfsmittel, die man aber so einsetzen sollte, dass die Menschen sich trotzdem wohlfuehlen koennen.

Ich finde es sollte mehr Überwachungs Kameras geben

In Supermärkten, auf Straßen und Zuhause.

So Verhindert man, das man zu viel Isst, Trinkt und Raucht. Und das man mit dem Auto nicht so Rast.

Papa und Mama Regierung muss uns vor uns selbst Schützen.

Wir sollten unsere Lebensweise so wie in den Film: "1984" einführen, dann sind wir alle sicher vor anderen, und sicher vor uns selbst. ;)

Wie qualifiziert sich Zolitsch?

Sorry, aber warum wird hier ein katholischer Bischof zitiert? Inwiefern ist so einer in so einer Debatte relevant???

Überwachung

bringt doch nix. Was soll es nützen, wenn jetzt mehr aufgezeichnet wird? Wieder mal blinder Aktionismus, wie schon bei Atomausstieg nach der Katastrophe in Japan. Terroristen kann man auch nicht abschrecken und das nachträgliche Aufklären von Anschlägen ist hier wohl bestenfalls sekundär. Schützen tut uns Überwachen nicht, deshalb sollte man auch nicht so ohne weiteres diesen Weg einschlagen.

Wir können das Spiel ja noch weiter treiben.

Sind die Salafisten vielleicht auch nur V-Leute. Marionetten um uns zu verängstigen. Vielleicht auch die Taliban nur Fakes?Der Dschihad eine Erfindung des CIA?

Da weist Friedrichs seine Agenten an mal wieder eine Bombenattrappe aufzustellen, weil er mit der Montage der Überwachungskameras nicht recht vorankommt.
Was für eine gequirrlte ....

wer den Ankauf

von CDs zur Ahndung von Steuerbetrug rechtfertigt, kann doch kaum gegen Videoüberwachung zur Aufklärung von Gewaltverbrechen sein...oder doch?

Wenn die Sozialdemokraten

Wenn die Sozialdemokraten nicht nur aus taktischen Gründen gegen Video-Überwachung sind, dann frage ich mich, warum sie nicht die Kameras an ihrer Parteizentrale ausschalten.

17. Dezember 2012 - 9:39 — Glasbürger

Ja, sollen Sie doch Profile von Geldwäschern erstellen können.Auf die Konten gucken und Telefone abhören.
Mir tut das nichts.Die ermitteln doch überhaupt nur bei Verdachtsmomenten und richterlichem Beschluß für weiterreichende Abhörmaßnamen.

@Mantasto

Interessant wäre noch die gedankliche Verknüpfung Ihrer etwas steilen These.

Gruß, Klako

@17. Dezember 2012 - 11:37 — Hinnack

Früher glaubten die Menschen, die Erde sei eine Scheibe und stünde im Zentrum des Universums. Heute glauben sie, daß die "Volksvertreter" und Regierung ihre Interessen vertreten, nur ihr Wohl im Sinn haben und alles, was sie tun, zu ihrem Besten sei.
Manches ändert sich wohl nie.

17. Dezember 2012 - 11:50 — Glasbürger

Wir wissen schon lange, daß die Erde rund ist und die Politik das Gemeinwohl eher als Nebensache betrachtet.
Tut sie aber wirklich etwas dafür, indem die Aufklärung von Straftaten durch Videoaufnahmen erheblich erleichert werden soll. Na dann sind aber alle wat am schimpfen.

@ Klako

ganz einfach, Straftaten müssen aufgeklärt werden, der Zweck heiligt die Mittel....verstanden?

Typisch CDU

Blinder Aktionismus, nachdem wieder was vorgefallen ist.

"Der versuchte Bombenanschlag im Bonner Hauptbahnhof hat einen neuen Streit über Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen ausgelöst."

Genau, noch mehr Kameras installieren, die dann nicht funktionieren. Das ist ja total sinnfrei. Da hat der Herr Innenminister aber einen Bock geschossen..

Anstatt die schon bestehenden Anlagen überhaupt erstmal zu Betreiben gleich neue installieren wollen..Ein SBahn-Todschläger wurde übrigens nicht gefasst, weil auch die Kameras ausgeschaltet waren..ja bin i depperd??

@17. Dezember 2012 - 12:22 — Hinnack

Was die Politik tut, ist, salopp gesagt, einen Krebspatienten mit Hustensaft zu therapieren. Das funktioniert einfach nicht.
Selbst das BKA gab nach einer eigenen Studie zu, daß z.B. die VDS für das erklärte Ziel der Verbrechensbekämpfung und Prävention sinnlos sei, da sämtliche Erfolge hierbei auf solider Polizeiarbeit, statt Totalüberwachung fußen. Wenn das also schon die Experten und auch noch viele andere merken und der Politik klar machen, welchen Grund kann es dann für jene geben, an ihren Vorhaben festzuhalten, wenn nicht ganz einen ganz anderen, den sie uns beharrlich verschweigt? Darauf folgt zwangsläufig die Frage, wem die gewollten Maßnahmen denn nutzen, wenn nicht uns?
Und letztlich natürlich, was man mit den Regelungen denn alles legalisieren könnte, wenn man denn so erpicht darauf ist, sie trotz erwiesener Sinnlosigkeit durchzudrücken.

Immer dieselben Forderungen

Ja liebe Leser, eigentlich sind bei solchen Vorfällen immer dieselben Forderungen zu hören.

Die eine Seite fordert stärkere Überwachung, die andere Seite stellt eine " Überwachungsstaat fest.

Was nun, was wollen wir eigentlich?

Einerseits, ganz ehrlich stört es mich nicht sonderlich, sollte ich von einer Kamera mehr erfasst werden, warum auch? Ich habe nichts zu verbergen, also was soll ich gegen eine Kamera haben?

Was bleibt ist das eigentlich unengenehme Gefühl, der Überwachung.Glücklicherweise habe ich keine Zeit mir darüber weitergehende Gedanken zu machen, da ich aus Termingründwen eigentlich immer in Eile bin.

Andererseits verstehe ich gewisse Kommentare hier nicht so ganz. Die Bombendrohung war doch recht real und auch gefährlich. Prinzipiell haben wir es doch dem Unvermögen des Bauers zu verdanken, dass nichts weiter geschehen ist.

Eine Kamera würde den Täter erfassen und somit den Behörden die Ermittlung erleichtern.

Warum soll ich das nicht wollen?

Euer H.v.B.

Wem nützen diese Überwachungsmassnahmen?

Ich kann Ihnen nur zustimmen Glasbürger. Diese ständigen Rufe nach mehr Überwachung, zeigt doch Prägung dieser Regierung. Politisch sind wir doch fast in der DDR, solch eine Politik meint natürlich das Volk müsste mehr überwacht werden, auch wenn die Begründungen, wie in diesem Fall, haarsträubend sind. Big Brothers im wahren Leben. Wir sollten uns inzwischen echte Sorgen um den Zustand unserer Demokratie machen!

Das macht Sinn...

... weil die schon vorhandenen Überwachungskameras nicht abgeschreckt haben, weitet man die Videoüberwachung einfach aus, damit dann noch mehr Überwachungskameras nicht abschrecken können...

@Heinrich von Braun

"Eine Kamera würde den Täter erfassen und somit den Behörden die Ermittlung erleichtern.
Warum soll ich das nicht wollen?"

Weil es darum geht, Tendenzen frühzeitig zu unterbinden. Jegliche Form der Überwachung verbessert die Aufklärung, aber die Frage ist, ob es angemessen ist, den Bürger an jeglichen Ort, an dem er sich aufhält zu kontrollieren.
Ich für meinen Teil möchte auch im öffentlichen Raum noch so etwas wie Privatsphäre haben. Verdächtig ist am Ende ja nicht nur das Abstellen, sondern alles, was irgendwie aus der Reihe fällt. Und ich möchte mich nicht für ein rechtmäßiges Verhalten verantworten müssen, nur weil irgendwelche Spießer meinen, dass es inadäquat ist.

Der Punkt ist einfach folgender: Das Leben an sich ist riskant, man wird daran irgendwann sterben. Man kann nun alles mit Gesetzen und Kontrolle sicherer gestalten, aber wollen wir das wirklich?

Wollen wir, dass am Ende die Terroristen genau das erreichen, weshalb sie überhaupt agieren: Uns die Freiheit zu nehmen?

London

ist was Videoüberwachung angeht eine der am höchsten aufgerüsteten Städte Weltweit.

Konnte die überwachung die Anschläge auf die U-Bahn verhindern?
Nein!

Hat die Überwachung Verbrechen eingedämt?
Nein im Gegenteil! Durch den Abzug von PErsonal der Polizei zur Auswertung sank die Präsenz vor Ort und die Kriminalitätsrate stieg an.

Wenn die Kriminalwissenschafften eins herausgefunden haben, dann dass der typische Täter entweder emotional handelt und sich desshalb von der Überwachung und einer eventuellen späteren Bestrafung nicht beeindrucken lässt oder sich für so Schlau hält, dass er die Überwachung aussetzt und so später nicht erwischt wird.

Zudem fehlt es den Sicherheitsbehörden schlicht an Personal um die Videos auszuwertden. In der UK geht man jetzt ja sogar hin und bittet Zivile freiwillige Helfer das Material zu sichten.

Das ein Sicherheitsbedürfnis besteht bezweifelt niemand!

Es gibt öffentliche Plätze , wie die von Ihnen benannten, wo eine gewisse Sicherheit durch Kamaras vielleicht sinnvoll ist. Aber das darf nicht zu einer Totalüberwachung des öffentlichen Raumes werden. Und mal ehrlich, gibt ein Polizeibeamter oder Sicherheitsdienst vor Ort nicht mehr Sicherheit? Zumal immer mehr Menschen Handys mit Kamera besitzen.

War zu erwarten

Es ist immer dasselbe, kaum passiert etwas finden sich auch wieder ein paar konservative Politiker die den Vorfall in ihrem Interesse nutzen wollen. Dabei ist überhaupt nichts passiert was den Einsatz von mehr Kameras rechtfertigen würden - die Bombe war nichtmal zündfähig und ist ohnehin aufmerksamen Beobachtern aufgefallen. Mit anderen Worten, obwohl sich hier gezeigt hat dass der Anschlag auch ohne Kameras verhindert werden können wollen einige nun wirklich glaubhaft machen dieser Vorfall würde eine weitgehende Beobachtung rechtfertigen.

Das Ziel eines Attentats ist es in der Regel Angst zu schüren und das Vertrauen in den Schutz den uns dieser Staat bietet zu untergraben. Hier waren sie zwar nicht erfolgreich, aber dafür nehmen nun Politiker den Part des Hysterieschürens. Genau das was die Attentäter im Sinn hatten, und dank einiger unserer Politiker brauchen sie dazu nichtmal eine funktionierende Bombe.

Mag durchaus sein, dass

Mag durchaus sein, dass Kleinkriminelle von Überwachungskameras abgeschreckt werden. Aber zu einem Bombenattentat entscheidet man sich nicht mal schnell und zieht es dann spontan durch. So etwas ist geplant. Und da schrecken doch ein paar mehr Überwachungskameras niemanden ab. Das kann unmöglich in Echtzeit ausgewertet werden - weder von Mensch noch von Maschine - das ist der springende Punkt. Also Käppi aufn Kopf, falscher Bart und Sonnenbrille, oder was weiß ich, und dahin ist die Abschreckung. Und Selbstmordattentätern sind Überwachungskameras sowieso egal.

Ich will nicht sagen, dass Überwachungskameras generell sinnlos sind. Aber geplante Terroranschläge werden sie wohl kaum verhindern. Und auch Sicherheitskräfte können nicht alles sehen.

Der einzige wirklich effektive Ansatzpunkt gegen Terror ist Gerechtigkeit. Und die ist in dieser Welt leider nicht in Sicht.

Kameras oder Polizei

Da in allen Bundesländern seit Jahren gerne und möglichst viel Personal bei Polizei/Justiz abgebaut wird um Kosten zu sparen, wurde uns das Modell der Videoüberwachung untergejubelt um Sicherheit vorzugauckeln.
Da Kameras ohne Aufzeichnungsfunktion sicher viel billiger sind, schafft man dann halt diese an.

Leider wird vergessen, dass Kameras weder abschrecken, noch eine Straftat verhindern.

Allerdings, steigt die Aufklärungsrate, sollte der Eine oder Andere Täter zufällig durch eine Kamera mit Aufzeichnung, z.B. vom Kiosk unmaskiert gefilmt werden.

Abschreckung und Verhindern von Straftaten gibt es nur durch mehr Präsenz von Ordnungskräften.

Zustimmung @claireanlage und zu den Kameras

Claireanlage kann ich hier uneingeschränkt zustimmen, sobald irgendwo eine Bombe hochgeht (oder eben auch nicht) kommt reflexartig ein Aufschrei aus der Union, dass soetwas mit mehr Kameras ja nicht mehr passieren würde.

Stimmt, daher ist die Kriminalität in Großbritannien ja quasi ausgelöscht...
Ach nein, ich vergaß - trotz Videoüberwachung gibt es Kriminalität - und es gab auch Anschläge.

Zur Aufklärung sind solche Kameras durchaus eine sinnvolle Sache, sie schrecken jedoch nicht ab. Das Ziel die Bombe zum Detonieren zu bringen können sie ja nicht verhindern - sie können höchstens am Ende einen Hinweis darauf geben, wer es war. Bei Selbstmordattentätern wäre das z.B. wenig hilfreich, da es sie ohnehin nicht mehr interessieren würde.

Wenn ich meiner Bankberaterin

Wenn ich meiner Bankberaterin erzählen würde, dass Videoüberwachung nichts bringt, die Freiheit der Bürger einschränkt und daher nichts in einer Bankfiliale zu suchen habe, dann würde sie mir einen Vogel zeigen.

Ueberwachungskameras in der Oeffentlichkeit sind wohl

hilfreich bei der Aufklaerung von Verbrechen aber sie machen niemanden sicherer oder hat es schon mal einen Fall gegeben wo eine Kamera ein Verbrechen verhindert hat? Kaum.Kameras im oeffentlichen Raum koennen nicht den Polizisten ersetzen zu mal zu oft diese Kameras garnicht observiert werden,nicht funktionieren oder gar kaputt sind.Um eine bessere Ueberwachung der Strassen und Plaetze zu bekommen muss mehr in die Technik investiert werden und wir hier in Bonn, gibt es da auch bei der deutschen Bahn viele Probleme.
Gerade in Sache oeffentliche Verkehrsmittel ist einiges nicht im Reinen und da muss fuer mehr Sicherheit gesorgt und nicht nur durch Kameras aufgeruestet werden.

Wer kontrolliert die Kontrolleure?

Reflexe beweist nach diesem Beinaheattentat nicht nur die CDU. Natürlich gibt es nach diesem Vorfall wieder den inzwischen standarisierten "mehr Überwachung" Aufschrei.

Und natürlich kommt sofort die Mahnung, mehr hilft nicht immer mehr und Totalüberwachung ist kein demokratischer Standart, gefolgt von Vorwürfe, man sei Verschwörungstheoretiker.

Selbst wenn die bestehenden Kameras zur Aufklärung hätten beitragen können (was ja offensichtlich nicht der Fall ist), würden noch mehr Kameras auch automatisch die "Sicherheit" oder ein entsprechendes Gefühl erhöhen? Das Bsp. London scheint das Gegenteil nahezulegen.

Aber selbst wenn diese Technik effizient wäre, wer kontrolliert denn, dass meine verfassungsmäßigen Rechte gerantiert bleiben?

Bei den NSU Morden gab es ja schliesslich auch genug Aktien (die dann entweder gleich geschreddert oder als geheim deklariert wurden).

Das Problem ist nicht die Aufzeichnung, sondern dass ich im Anschluss nie erfahren werde, wo meine Daten abenden

Wer's glaubt wird Friedrich.

Friedrich hatte dem "Spiegel" gesagt, man brauche eine effiziente Videobeobachtung und Videoaufzeichnung auf öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen. Mit einer besseren Technik ließen sich "Gewalttäter abschrecken und geplante Anschläge aufklären".

Ich war schon immer der Meinung das Herr Friedrich nicht viel konkretes zu sagen hat, aber wenn er sagt, dass man mittels besserer "Kameratechnik" geplante Anschläge verhindern könnte, so halte ich das für eine ziemlich durchsichtige Propaganda. Jeder mit ein wenig gesundem Menschenverstand weiss, das Kameras und Aufzeichnungen nicht dazu taugen die Anschläge zu verhindern.

Verhindern tun Kameras rein gar nichts...

Verhindern tun Kameras rein gar nichts... Die CDU verschweigt das sehr gerne.

Wen V.B. aus Hessen sich hinstellt und eine sachliche Diskussion fordert, nur um im selben Satz noch unsachlich zu werden, dann spricht das Bände.

Denn wenn es "Tote und Verletzte" gegeben hätte, dann hätten die Kameras und eine Aufzeichnung diese Opfer nicht verhindern können.

.

Hinzu kommt, dass all das was Herr Bouffier fordert, bereits seid Jahren Gesetzesform vorliegt. Man muss es nur anwenden. Man muss auch das Personal dazu haben.

Auch hier schweigt die CDU gerne und versucht diesen fehlgeschlagenen Anschlag auf perfide Weise für ihre Anti-Grundrechte-Agenda anzuwenden.

Unpassender Vergleich

"Wenn ich meiner Bankberaterin erzählen würde, dass Videoüberwachung nichts bringt, die Freiheit der Bürger einschränkt und daher nichts in einer Bankfiliale zu suchen habe, dann würde sie mir einen Vogel zeigen"

Es geht in diesem Artikel nicht um die Überwachung von Banken, sondern von Bahnhöfen, Strassen und öffentlichen Plätzen. Und nicht weil Videoüberwachung per se nichts bringt sondern weil sie nicht vor Anschlägen oder terroristischen Angriffen schützt.

Hier geht es auch um Verhältnismässigkeit - sicherlich könnte man wenn man wollte jeder auf Schritt und Tritt überwachen wie es etwa eine US-Serie der Fall ist in der wirklich jede Bewegung und Handlung eines jeden überwacht wird und nachvollzogen werden kann. Aber natürlich will keiner einen solchen Überwachungsstaat in dem jeder schuldig ist von dem nicht das Gegenteil bewiesen ist leben, das wäre vielleicht sicher aber bestimmt nicht mehr lebenswert.

Lust auf....

Kontrollstaat ohne Freiheit? Lust auf totale Kontrolle? Wollen wir das? Dann ist die Demokratie gescheitert....

Darstellung: