Was, wenn nicht das Massaker von Newtown sollte die Amerikaner zum Umdenken bewegen? Die Auswüchse des Waffenbesitzes müssen endlich beseitigt werden, meint Sabine Müller. Zu viele Menschen sterben Jahr für Jahr durch Schusswaffen. Sollte aber wie nach anderen Amokläufen nichts passieren, wäre das eine Katastrophe.
in der Schweiz kriegt jeder junge Mann
nach dem Wehrdienst "sein" Sturmgewehr mit nach Hause. Das ist der Miliz-Gedanke, mit dem die Schweiz recht gut gefahren ist in der Vergangenheit. Von Amokläufen dort hört man wenig bis gar nichts.
Kanada ist ähnlich bewaffnet wie die Amis - was hört man von dort? Eben!
Es gibt also andere Gründe, warum die Gehirne der Amokläufer durchdrehen. Man sollte mal in den großen Apothekenschrank gucken und genau diese Stoffe im Blut des Schützen suchen - von den ganzen Giftquellen der normalen amerikanischen Durchschnittskost mal ganz abgesehen.
"Wenn Amerika es jetzt nicht
"Wenn Amerika es jetzt nicht schafft, seine Waffengesetze sinnvoll zu verschärfen, dann wohl nie mehr."
Dieser Satz kommt mir bekannt vor, den habe ich doch schon mal gelesen... ach ja, vor einem halben Jahr beim Kinomassaker von Aurora. Und bei VTech. Und bei Columbine...
Da wird sich doch wieder nichts ändern. Die NRA und ihre Sympathisanten haben viel zu viel Einfluss und leisten gute Lobbyarbeit. Alles bleibt beim alten.
Für uns Europäer ist das vielleicht nicht nachvollziehbar, aber was ist das schon für uns in einem Land, in dem sich eine - nach europäischen bzw. deutschen Standards - gemäßigte Mitte-Rechts-Partei und eine Ultrarechte alle paar Jahre an der Regierung abwechseln?
Ich finde es auch interessant, wie so etwas anscheinend nie in europäischen Ländern mit liberalen Waffengesetzen passiert, z.B. in Finnland oder der Schweiz, wo praktisch jeder Reservist (Wehrpflicht!) eine Waffe daheim hat.
Liebe Frau Müller
Liebe Frau Müller,
bitten erklären Sie mir den Unterschied zwischen einer "semiautomatischen Waffe" und einer "einfachen Pistole".
Danke!
Hochachtungsvoll
Gerd Müller
"Niemand außer Soldaten im
"Niemand außer Soldaten im Krieg und Massenmördern braucht Magazine, die hundert und mehr Schuss abgeben können, bevor man nachladen muss."
Auch wenn es sich bei diesem Beitrag um einen Kommentar handelt, sollte man zum Ausdruck der eigenen Meinung bei den Tatsachen bleiben. Hier sollten keine überzogenen Behauptungen fallen, die am Ende gefundenes Fressen für Waffenbefürworter sind!
Es muss endlich aufhören, dass sich die Menschheit selbst zugrunde richtet. Viel wichtiger ist aber noch, dass viele erstmal ihren Kopf anstrengen, bevor sie ihren Mund aufmachen!
...durchgeknallte Typen
das Waffengesetz ist ein wichitger Teil zur Lösung, jedoch ist ein ebenso wichtiger und m.E. absolut unterschätzter Teil der Lösung, dass sich , nicht nur die Amerikaner, um ihr Kinder kümmern. Wenn 14 jährige ein solches Massaker anrichten, ist es dann nicht in erster Linie ein sozial/ethisch/moralisches Thema? Wenn sich Gangs bilden und für einen Dollar/Euro töten ist das doch ein gesellschafliches Problem und nicht ein Problem eines Waffengesetzes? Die ausschliessliche Debatte darum verfehlt das zu erreichende Ziel. Waffengesetz JA!!, aber wir müssen uns in erster Linie um die Kinder kümmern, ihnen Vorbild und Halt geben, ihnen zeigen was in einer globalisierten/elektronisierten Welt der Manipulation wichtig und lebenswert ist. Wenn ich heute in die Welt der PC Spiele schaue und sehe, dass dort in erster Linie unerträgliche Gewalt und Krieg verkauft wird, dann bin ich mir sicher, dass die Gesellschaft sich nicht um die Kids bemüht.
Das Recht auf Waffenbesitz ...
... ist in den USA zu tief verwurzelt, als dass dieses tragische Ereignis dies ändern könnte. Das jedenfalls ist die für mich - leider - wichtigste Erkenntnis aus den vorangegangenen Amokläufen.
Wer sollte bei einem radikalen Umdenken den Anfang machen?
Bis irgendeine Gesetzesänderung auf den Weg gebracht würde, wäre der Mord an diesen 26 unschuldigen Menschen leider schon wieder halb in Vergessenheit geraten.
"Sollte aber wie nach anderen
"Sollte aber wie nach anderen Amokläufen nichts passieren, wäre das eine...."
Sollte nichts passieren, kräht ehrlich gesagt kein Hahn danach. Täglich sterben hunderte Kinder im gleichen Alter an Hunger, Durst oder fehlender Versorgung. Die Mittel dies zu verhindern besitzt wir, dennoch tun wir nichts.
"Niemand außer Soldaten im Krieg und Massenmördern braucht Magazine, die hundert und mehr Schuss abgeben können, bevor man nachladen muss." Magazine geben keine Schüsse ab, zudem reicht auch ein Jagdrepetiergewehr mit externen Magazin für ein solches Szenario aus.
Das Problem sind doch nicht die Waffen, sondern die Personen welche diese führen.
Es wird sich nichts ändern..
Eigentlich ist es doch eine einfache Betrachtung. Was sind die Voraussetzungen, um jemanden umzubringen?
Erstens: Die Psyche, klar.
Das ist die Wurzel des Problems, die man anpacken muss. Nur ist das nicht gerade einfach, weil es hier eine Vielzahl von Gründen gibt und jeder Mensch anders tickt.
Zweitens: Eine Tatwaffe.
Irgendwie muss ich meine Pläne ja in die Tat umsetzen und wenn ich relativ leicht an Waffen, und am Besten natürlich an welche mit denen ich möglichst schnell viel anrichten kann, komme um so besser.
Wenn die Menschen einer Gesellschaft also nicht "weit" genug sind, dass ihre Psyche sie davon abhält ihre Waffen zu missbrauchen (ob im Großen oder kleinen Stil), dann sollte man ihnen im ersten Schritt die Waffen, zumindest die Schlimmsten, wegnehmen. Beziehungsweise zumindest die Schwelle an Waffen heranzukommen erhöhen. Auf die Psyche einzuwirken ist ein langer, schwieriger Weg den man aber natürlich auch angehen muss.
Ich glaube beides wird wohl nicht passieren.
Die Psyche
Ist schon komisch das niemand berichtet das die Amokläufer oft psychische Probleme hatten. Es ist natürlich einfacher und im sinne derer die ein Verbot der Waffen fordern das zu verschweigen. Der Mensch drückt ab, deshalb sollte ihm die Aufmerksamkeit gelten und nicht seinem Werkzeug. Wenn man das Geld für Gesundheitssysteme ausgeben würde statt für enorme Militäretats wäre man vielleicht ein stück weiter diese "Massaker" zu verhindern. Wie wäre ein Verbot von Herstellung dieser Waffen das wäre doch auch ein Ansatz.
@ osamahatnenladen
Sie sprechen nahezu exakt aus, was ich auch denke. Waffengesetze sind wichtig, und können zumindest im Ansatz evtl. die Verfügbarkeit gefährlicher Waffen einschränken. Aber wie schon einige Vorredner erwähnen, ein direkter Zusammenhang "Strengeres Waffengesetz = weniger Gewalt" ist einfach nur falsch. Wenn dieser Zusammenhang richtig wäre, warum hat dann Deutschland, mit einem der wohl strengsten Waffengesetze, schon einige Amokläufe erlebt, während das in anderen Ländern, die viel liberalere Waffengesetze haben, kaum ein Thema ist/war?
Was mir neben dem Ruf nach noch strengerer Regulierung des Waffenbesitzes fehlt, ist die Diskussion über das WARUM! Warum wird ein Mensch zum Waffen-Narren? Welche sozialen, zwischenmenschlichen, gesellschaftlichen Fehlentwicklungen führen dazu, dass Menschen zur Waffe greifen? Welche Wertvorstellungen werden hier vermittelt, oder eben nicht vermittelt?
Bowling for Columbine
Ich habe selbst 1 Jahr in den Staaten verbracht und dort besitzt jeder Waffen. Eine Freundin besaß 3 Gewehre und 2 Pistolen, die andere 5 Gewehre und 4 Pistolen. Dazu hatten beide mehrere tausend Schuss Munition. Beides Familien mit zwei Erwachsenen und einem Kind.
Selbst wenn man in den USA das Waffenrecht verschärft, was soll mit all den Waffen geschehen? Zurückgeben wird die niemand mehr. Und zwingen kann man die Leute nicht, denn es gibt nicht einmal ein nationales Waffenregister.
Wie immer, so wird auch dieses Mal aber die Waffenlobby schärfere Gesetze verhindern. Und die sollte man nicht unterschätzen. In den Staaten ist es nicht so wie hier, wo man höchstens in einer Großstadt einen Waffenladen hat. Dort ist in jedem Kuhkaff ein Händler. Dazu überall regelmäßig Waffenbörsen und Messen wie die Shoot Show. Das ist ein großer Wirtschaftfaktor mit viel Einfluss auf die Politik.
Totaler Quatsch
Da unterhalten sich Europäer darüber, ob das Waffenrecht in den USA verschärft werden muss.
Das doch lächerlich.
Haben wir selbst nicht Probleme genug.
Wie anmaßend muss man sein, um einer Gesellschaft vorschreiben zu wollen, was für diese gut oder schlecht ist.
Die USA ist ein demokratischer Staat, wenn sich die Bevölkerung gegen ein strengeres Waffenrecht entscheidet und wenn die Menschen sich gegenseitig umbringen, dann ist das ebend so.
Da kann man in Deutschland noch 1000 Kommentare schreiben.
Die ganze Diskussion mit Psychologen etc. im TV ist derart lächerlich, dass man sich nur noch wundern kann.
Im Prinzip wäre das so, als wenn in den USA darüber lamentiert werden würde, dass ein Tempolimit auf Deutschen Autobahnen doch viel besser und sicherer wäre.
Unnütze Zeitverschwendung!
Im Gegenteil. Jeder
Im Gegenteil. Jeder Amerikaner muss gesetzlich verpflichtet werden, jedes Familienmitglied aufzurüsten. Der Spruch: "Messer, Gabel, Schere, Licht - ist für kleine Kinder nicht" gehört zensiert. Wer sich weigert, sich zu bewaffnen, sollte verhaftet werden und in einem der vielen privaten Gefängnisse dazu gezwungen werden Waffen herzustellen.
Lasst die Amerikaner machen was sie wollen
Hallo Zusammen,
was kümmert uns die Art wie die Amerikaner Waffen sehen. Sie haben aufgrund der ganz anderen Geschichte in der Mehrheit scheinbar eine andere Einstellung zu Waffen und deren Zweck.
Was zerreissen wir uns hier die Mäuler darüber. Ändern können wir nichts daran und wir haben genug eigene Dinge, die wir angehen müssen.
Auch zu ähnlichen Themen, wie z.B. das zunehmende Ausmass von Gewalt und Aggressivität unter Jugendlichen (also die Stärke der Gewalt) und das Auseinanderfallen unserer Gesellschaft in Arm und Reich und der Bedarf an MEHR Demokratie in D.
Guter Kommentar mit falschem Ende ...
... denn eine Veränderung kann immer stattfinden und sie muss bei jedem einzelnen Menschen beginnen.
Das Recht der Selbstverteidigung kann niemand verstehen, der nicht in den USA gelebt hat, vor allen Dingen auf dem Lande und in nicht in der Grossstadt.
Ebenso ist klar, dass eine Verschärfung der Waffengesetze nötig ist, denn ein solches Gewehr wie es die Mutter des Jungen im Hause hatte, hätte sie niemals legal kaufen dürfen.
DENNOCH sie tat es und kaufte eine solche Waffe - WARUM?
Daß eigentliche Problem sind
Daß eigentliche Problem sind Du und Ich, die wir Kinder nicht integrieren, denen wir nicht zuhören, ganz speziell wenn sie ruhig sind, und schüchtern.
Wir lieben doch eher die lauten und aufgeweckten, die uns mit Trommel und Tröte nerven, und wachen erst dann mal kurz auf, wenn die ruhigen auf die PAUKE hauen.
@osamahatnenladen
Ja es ist ein gesellschaftliches Problem und ja, ein geaendertes Waffengesetz ist ein Schritt in die richtige Richtung aber bitte kommen Sie mir nicht mit dem abgedroschenen Argument der "Killerspiele".
Bitte missverstehen Sie mich nicht falsch, ich gebe Ihnen vollkommen Recht was die meisten Ihrer Punkte angeht, aber es immer auf ein Schema F zu reduzieren halte ich fuer falsch.
Zu meiner Zeit hat man Cowboy und Indianer gespielt oder hat sich Winnetou angeschaut. Deswegen sind wir aber nicht mit echten Waffen aufeinander losgegangen, nicht mal als wir beim Bund dann scharfe Waffen in der Hand hatten.
Laut zweifelhaften Analysen spielten 98% der Amoklaeufer "Killerspiele". Ja und? 100% von ihnen atmeten Luft, tranken Wasser oder Cola und trotzdem unternimmt man nichts da dagegen.
Wichtig ist nicht was Kinder am PC spielen, wichtig ist dass ihnen klar ist, das es eine Realitaet gibt, in der es andere Regeln gibt in der man nicht vom letzten Speicherpunkt neustarten kann.
MfG
@Baer 65
"Warum wird ein Mensch zum Waffen-Narren?"
Was hat denn das bitte mit dem Problem zu tun? Es gibt viele "Waffen-Narren", wie viele von diesen laufen Ammok?
Ja, auch ich besitze Waffen und benutze diese. Ja, für mich sind Waffen "attraktiv". Macht mich das zu einem potentiellen Ammokläufer? Es kommt doch auf die Sozialisierung des Schützen und den Umgang mit den Waffen an.
Vereinsamte Soziopathen, Kriminelle usw. sollten keine Waffen besitzen, aber dafür hilft halt eine Besitz-/Führungserlaubnis ("Führerschein" inklusive Prüfung) und ärztliche/psychische Untersuchungen.
Unterschied
Also der unterschied zwischen einem Sturmgewer und einer einfachen Pistole ist die Schussfolgen eine .357 Magnum hat "nur" sechs schuss befor man nachlagen muss und selbst mit einem "Schnellader" geht das nachladen doppelt bis dreimal so lange wie bei einem M- 16 wie es anscheinend der täter benutzt haben soll (laut den bildern die ich gesehn habe) und ein M- 16 hat eine kadenz von 750- 900 schuss pro minute. Und leider musste ich wieder hier die PC spiele hetze lesen. Hauptschuld an diesen tragödien ist das soziale umfeld was sowol wir als auch die USA haben. Ich empfene in dem zusamenhang wirklich "Bowling for Columbine" in dem das system zur sprache kommt
Nur ein Wunsch!
Ich würde mir wünschen, daß dieses Problem endlich mal richtig an der Wurzel angepackt wird. Die Waffen sind nur ein Werkzeug, und wie einige deutsche Amokläufe zeigen (wie der Messerstecher in Berlin vor einigen Jahren oder die Schülerin, die Molotowcocktails mit in der Schule hatte)kann auch ohne Schußwaffen genug Leid angerichtet werden.
Die eigentliche Ursache ist doch viel eher in unserer Gesellschaft und an unseren Schulen zu suchen. Wenn jemand permanent Unterricht schwänzt und Mitschüler bedroht, kümmert sich irgendein Sozialprojekt um ihn. Wenn jemand still und von seinen Mitschülern gemieden wird, interessiert das niemanden.
Wenn wir unseren Kindern beibringen niemanden auszugrenzen, sich auch an die Seite der Schwächeren und Stilleren zu stellen und die Außenseiter wieder mehr integriert werden, dann wären wir um einiges weiter.
Das gilt übrigens auch für Lehrer, welche einige Schüler lieber abhaken, als sich mit ihnen zu beschäftigen.
The right to bear arms. Wo
The right to bear arms. Wo ist das Problem? Die meisten Menschen haben 2 davon. Sollte reichen.
Ich schließe mich MrEnigma
Ich schließe mich MrEnigma an.
Es ist Sache der Amerikaner zu entscheiden, in welchem Land und mit welchen Gesetzen sie leben wollen.
Eine Änderung des Waffengesetzes würde erstmal rel. wenig bringen.
Es sind so unglaublich viele unregistrierte Waffen in Privatbesitz, dass selbst wenn nach einem Verbot ein Großteil dieser Waffen abgegeben würde immer noch viel zu viele im Umlauf wären.
Und da die meisten Amerikaner die Waffen besitzen dies aus Überzeugung tun muss man nicht davon ausgehen, dass viele ihre Waffen freiwillig abgeben würden.
Außerdem: Ein halbwegs vernünftiges Sozialsystem wie hier in D. würde vermutlich um den Faktor 10.000 mehr Verbrechen verhindern.
Aber was geht uns das an?
Finnland
Nur weil es hier immer wieder heißt, Länder mit liberaleren Waffengesetzen in Europa wären weniger von Amokläufen betroffen als Dt. Zur Schweiz weiß ich es nicht, aber Finnland hatte bereits Amokläufe. Als Konsequenz wurden dort Amokläufer, deren Gewohnheiten, Umfeld und Geschichte analysiert. Sehr lesenswerte Studien sind bei rausgekommen. Auch gut für alle, die die warum-Frage ernsthaft stellen. Und ein gutes Argument, warum die Killerspiele wahrscheinlich nicht die Auslöser oder Trigger sind.
@Fewur
Eine Kadenz von 900 Schuss ist eher eine theoretische Betrachtung, bei der Tatwaffe wird es sich wahrscheinlich nicht um einen Vollautomaten gehandelt haben. Erstens braucht man für Vollautomaten in den USA eine spezielle Lizens zweitens kosten die Dinger zig tausende von Dollar.
Eine halbautomatische Pistole in 9mm ist für solche Untaten völlig "ausreichend". Da braucht niemand ein "Sturmgewehr", ich sehe da keinen praktischen Unterschied.
Die Waffe tötet nicht allein...
... der der die Waffe in der Hand hält tötet.
Hätten die Eltern die Waffe in ein Tresor, mit Elektronischen Zahlenschloß, die Munition getrennt in eine Metallkasette, dann wären jetzt viele Menschen am Leben geblieben.
Man kann nicht etwas Verbieten was sich etabliert hat, man sollte den Waffenbesitzer seiner Verantwortung in die Pflicht nehmen.
Ein zentralregister der Waffenbesitzer, und Stichpunktartige Kontrollen einmal im Jahr von der Polizei, zufällig in Haushalte mit Waffenbesitz könnten abschrecken.
Hohe Geldstrafen wenn die Waffe irgendwo Arglos herumliegt.
Einfach mal kreativ Denken.
Immer diese voreingenommenen Meldungen
Immer wieder wenn eine solche Tragödie passiert, scheint die Mehrheit der Europäer zu meinen sie hätten Ahnung von den USA. Waffengesetze abzuschaffen ist nicht nur schwierig in den USA sondern wiederspricht dem absoluten Grundsatz, nach dem sich im Prinzip alles in den USA richtet: Freiheit.
Aus dem selben Grund ist es für deutsche nur schwer nachzuvollziehen wieso die USA ein aus der Sicht der meisten Deutschen schlechtes Gesundheitssystem haben. Im Gegensatz zu Deutschland ziehen es die USA in der Regel vor den Menschen noch Verantwortung zuzumuten und den Einfluss des Staates minimal zu halten. Das gilt ebenso für das Waffengesetz.
Desweiteren ist es nicht gerade fundiert zu behaupten schärfere Gesetze sind die Lösung. Gerade bei Taten wie dieser in Connecticut, hätten diese überhaupt nichts geändert.
Ich würde mir wünschen, dass mehr Leute einmal das Land besuchen bevor sie voreingenommene Schlüsse ziehen. Das scheint mir bei den meisten Deutschen der Fall zu sein.
Wie nötig Katastrophen sind...
Wie nötig das offenbar mal war, das in den USA mal wieder ein Unglück passiert es, damit einige “Journalisten“ ihren Amerika- Hass öffentlich ausleben können.
Es war ja auch eine schwere Zeit. Fast sah es ja auch so aus als würden die Amerikaner endlich umdenken und sich so verhalten wie wir hochkultivierten und zivilisierten Deutschen. Schließlich hat die Bevölkerung ja auch Obama gewählt und sich nicht von Rassismus und hinterwäldler- Gedanken verleiten lassen.
Und dann auf einmal zeigen die Amis wieder ihr wahres Gesicht. - schießwütige,fette, SUV fahrende Barbaren.
Die können ja gar nicht anders als sich gegenseitig zu erschießen. Da fehlt offenbar die Erziehung von mündigen Bürgern, die alles hinnehmen, was der Staat mit ihnen macht.
Aber anstatt sich so auf Vorurteile zu berufen und Klischees auszuleben, sollte man eher Fragen was einen Menschen dazu bringt Ammok zu laufen,
Anstatt aus Hilflosigkeit Sanktionen gegen die eigene Bevölkerung zu fordern und durchzuführen.
Freiheit? Erzähl den
Freiheit? Erzähl den getöteten Kindern was von der Freiheit zu leben.
Ach ja?
Es kann nichts Schlimmeres geben. Stimmt schon. Hier bei uns zumindest könnte man das vielleicht so sagen.
Fragt aber mal die Familien in den von Amerikanern zerbombten Städten. Wie viele Menschen DA wohl ihre Kinder verloren haben?
Der Westen heuchelt auf dem Rücken einer Tragödie. Es ist widerlich.
Oje
Entschuldigung Frau Müller, aber Ihr Kommentar liest sich in etwa so, als ob ein afghanischer Bauer, der nur seinen Eselskarren kennt, über Autofahren in Deutschland referiert.
"Niemand (...) braucht Magazine, die hundert und mehr Schuss abgeben können, bevor man nachladen muss."
Doch, Frau Müller, Schauspieler brauchen die. Nur Hollywood-Schauspieler dürfen Waffen haben, die so viel Schuss am Stück abgeben. Ein freiverkäufliches Sturmgewehr muss üblicherweise nach maximal 30 Schuss nachgeladen werden.
"Wer meint, all das gehöre zum Recht auf Waffenbesitz dazu, der hat ein völlig falsches Verständnis davon, was die vielgerühmte amerikanische Freiheit bedeutet."
Natürlich kann ein Europäer viel besser beurteilen, was sich die Amerikaner unter Freiheit vorzustellen haben. Vielleicht sollte das Goethe-Institut Kurse anbieten.
Ein Verbot bringt da auch nichts
Ich kann den Kommentar aus der Betroffenheit heraus verstehen, aber zielführend ist er nicht.
Diverse Begleitumstände haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass der Täter sich zu dieser Tat entschlossen hat. Das soll keine Rechtfertigung sein, aber niemand wacht morgens auf und sagt sich: Hey, ich bringe heute zwei Dutzend Menschen um. Diese werden - wie immer - vollkommen ausgeblendet. Nur die letztliche Durchführung der Tat wird anschließend betrachtet.
Stehen mir für die Ermordung von Menschen keine Schusswaffen zur Verfügung, ließe sich der Plan auch mit alternativen Mitteln umsetzen. Ein Verbot von Waffen würde daher höchst wahrscheinlich das Problem nur verlagern. Dieses Problem ist auch nicht unser Problem, sondern ein Problem der amerikanischen Gesellschaft. Da am Waffengeschäft viele Arbeitsplätze hängen, wird es ein, zwei Alibiänderungen geben und sonst bleibt alles beim alten.
Verbote sind aber bequem und bedürfen keiner genaueren Analyse, nur helfen sie meist nichts.
@HowardStern
Ich habe eine Zeit lang in den USA gelebt und an sich war das eine sehr positive Erfahrung, die ich jedem empfehlen kann. Allerdings:
Die von ihnen erwähnte Freiheit wird aber in den USA sehr widersprüchlich gelebt. In kaum einem anderen hochentwickelten Land sitzen wohl so viele Bürger im Knast und nirgendwo anders sind die Strafen für Falschparken und zu schnell fahren so hoch. Ich hatte eher den Eindruck, dass die Freiheit so ein Allerweltsargument ist, das heruntergebetet wird, sobald man irgendwelche Missstände wirklich anpacken müsste, aber keine Lust hat.
Die Freiheit und das Recht sich bis auf die Zähne zu bewaffnen stellt eine Gefahr für die Freiheit anderer unbewaffneter Bürger dar. Wo ist da die Abwägung der Prioritäten? Die Lobby argumentiert stattdessen mit "Jeder muss sich halt bewaffnen.". Dann drängelt sich einer im Supermarkt an der Kasse vor und es gibt Tote... muss der Staat da nicht eher meine Freiheit schützen, indem er Waffenbesitz reguliert?
Amerika
Mit einem Küchenmesser wäre er wohl nicht ganz so weit gekommen....mit den entsprechenden Gesetzen hätte seine Mutter vielleicht weniger Waffen zu Hause gehabt...oder eventuell gar keine?
Die, die Schießen als Sport sehen und betreiben, sollen das doch auch tun können...in den Clubs wo die Waffen zu verbleibe haben.
Das dass mit der Eigenverantwortung in den USA nicht wirklich klappt, ist offensichtlich...sie scheinen mit diesem Mass an Freiheit nicht klarzukommen.....
Wenn Freiheit heißt, dass man es einfach hinzunehmen hat, dass solche Dinge passieren, dann wäre es vielleicht besser, wenn wir komplett zum Faustrecht übergehen würden!
Auf solche Aktionen haben Reaktionen zu folgen, die solche Risiken verringern!
Ja, hier in der Schweiz sind ebenfalls viele Waffen im Umlauf durch das Milizsystem und solche Vorfälle sind gemessen an der Zahl der Waffen, sehr selten.
Warum? Weil hier jeder Wehrpflichtige zumindest einmal wenigstens von einem Gremium beurteilt wird. Weil eine Ausbildung an der Waffe erfolgt, bei der die oberste Maxime die Sicherheit ist! Weil man die Waffe klar als Kriegsgerät bezeichnet. Weil klar ist, dass man Waffen unter Verschluss zu halten hat und die Munition dazu getrennt aufbewahrt.
Aber auch, weil hier für Sicherheit gesorgt ist, weil der Staat, und das sind wir alle hier in der CH, die nötigen Gesetze erlassen hat und diese auch durchzusetzen vermag.
Selbstbestimmung? Habe ich voll und ganz! Frei? Bin ich vollkommen!
Das ist in Deutschland nicht anders!
@howard Stern
Sie machen es sich ziemlich einfach. Voreingenomme Rückschlüsse kann ich hier nicht erkennen, aber natürlich einen deutlichen Mentalitätsunterschied.
Aber mal einen Vergleich. Wenn Sie ein Auto bewegen wollen, brauchen Sie einen Führerschein. Denn Sie müssen nachweisen, dass sie mit dieser Maschine umgehen können, ohne sich und andere zu gefährden. Soweit ich weiss, sind auch Autos in den USA einem Besitzer zugeordnet bzw. registriert.Die USA und D sind gleichermassen Autoverrückte. Ein Auto ist die Freiheit, jederzeit bequem irgendwohin zu kommen, Statussymbol etc. DIe Regelungen sind zwar da, aber wir empfinden dies nicht als Einschnitt in unsere Freiheit.
Ich verstehe persönlich nicht, wieso eine Waffe als gefährliches Gerät (weil zum töten konzipiert) weniger reglemtiert ist als ein Auto (zur Fortbewegung entworfen).
Und noch einen Nachsatz: Die meisten Deustchen sind nicht USA feindlich eingestellt. Wenn man mit dem A-Team etc. aufwächst nimmt man dich so einiges mit ;-)
US-Waffenrecht
Wie ich diese Cowboys kenne wird ein neues Waffenrecht kreiert und zwar dergestalt dass alle Schüler und Lehrer beim Schulbesuch zum tragen einer Schusswaffe verpflichtet werden um sich so verteidigen zu können.
Hoch lebe die vermeintliche Freiheit dieses bornirten Volkes.
Egal
Es kann uns doch egal sein, was die Amerikaner machen. Alles hat Vor- und Nachteile. Das ist hoffentlich allen oder zumindest vielen Amerikanern bekannt. Ich verwende gerne den Vergleich mit einem erbauten Haus direkt an einem Golfplatz und einem Eigentümer, der sich immer auf Neue wundert, wenn eine Scheibe zu Bruch geht. Die nächste Scheibe kommt bestimmt!
Es wird nichts passieren!
Bevor dort freiwillig auf Waffen verzichtet wird gibt man den Grundschülern eine Waffe zum Schutz mit.
Wären schärfere Waffengesetze ein Wahlkampfthema von Obama gewesen wäre er jetzt nicht mehr Präsident
Da können wir hier noch so oft über dieses Thema diskutieren, ändern wird das in den USA nichts.
Nach diversen Amokläufen konnte man Befragungen eins entnehmen: Jetzt erst recht her mit den Waffen um sich gegen Bewaffnete zu schützen
30.000 Tote sind nicht 30.000 Ermordete
Von den 30.000 starben (immerhin) 50% durch Selbsttötung (Quelle BZ von heute).
Das heisst, die Statistik gibt ein ziemlich falsches Bild über das Gewaltpotential in den USA ab. Und bei den verbliebenen 50% entfallen auf Getötete durch Polizeieinsatz, Unfälle v.a. im militär.Bereich und (echte) Notwehr ein weiterer (mir unbekannter) Prozentsatz.
Das heisst, 30.000 Tote sind keine ausschliesslichen Opfer von Überfällen, Vergewaltigungen, Lustmorden oder sonstigen aggressiven Ballereien. Man muss da differenzieren. Und auch 30 Tsd. ins Verhältnis zu 300 Mio. US-Amerikaner setzen. Dann sieht die Sachlage ein klein wenig entspannter aus.
...alleine mir fehlt der Glaube.
Vieleicht passiert etwas, vieleicht ändert sich etwas. Politik ist in der Regel immer in kleinen Schritten. Die wahre Macht geht von den Konzernen aus (Pessimistische Sichtweise) beziehungsweise deren Anleger (die noch nebulöser sind) oder anderen Lobyisten.
Wird sich was ändern?
Kann sich ein Obama gegen die Blockadehaltung der Republikaner durchsetzen? Ich hoffe es - aber ich erwarte es nicht.
Amokläufer in den USA und die fatalen Folgen
Unserer Jugend fehlt dafür die Anleitung, Recht von Unrecht zu unterscheiden. Wenn wir über Jugendkriminalität zu sprechen beginnen, sollte wir diesen ganzen Komplex eigentlich umbenennen und die Verantwortung wieder denjenigen übertragen, denen sie gebührt. Wir haben es heute in den USA und Europa eher mit einer Elternkriminalität zu tun. Die Eltern entziehen sich den Pflichten und Verantwortlichkeiten, die ihnen eigentlich obliegen. So viele Bücher man lesen mag, dass den Betreffenden das Gefühl einer moralischen Verantwortlichkeit fehlt. Dieser Mangel wiederum ist darauf zurückzuführen, dass manche Menschen keine Schuldgefühle kennen. Solche Menschen entwickeln dann keinen eigenen Charakter, denn ihr Gewissen ist abgestumpft und führt sie nicht auf den richtigen Weg. Wenn aber die Eltern einen fehlerhaften, unmoralischen und amoralischen Charakter haben, können auch ihre Kinder keine gute Charaktereigensch entwickeln.
Überheblichkeit vieler HIER
Verbietet alle Buttermesser! Das sind Waffen!
Ist es der Mensch der tötet oder die Waffe (welcher Art auch immer)?
Leiden hier "die" Medien und manche Poster eigentlich unter kompletter Überheblichkeit? Als ob wir wüssten, wie es richtig wäre. Sind wir denn wieder die ausschlaggebende Kultur? Komplett unempatisch? Die Besserwisser, die anderen in IHRE Waffengesetze reinredet?
Was hat uns unser Waffengesetz gebracht? Man blicke auf Winnenden, Erfurt, etc.
Die gesellschaftlichen Hintergründe gilt es zu betrachten und zu diskutieren! Die Diskussion (über Waffen) ist viel zu undifferenziert und lenkt vom eigentlichen Problem UNSERER Gesellschaft nur ab. Bei UNS HIER haben Amokläufe stattgefunden. Traurig, dass über die fremde Waffendikussion unseren sozialen Problemen ausgewichen wird.
Frau Müller...bitte einmal nachsitzen
Oh Mann Frau Müller,
Sie beschweren sich über die verbohrte Waffenlobby, die alles Einseitig darstelle, nun Sie tun genau das gleiche. Mag ja sein, dass sie auf Grund der Missetaten einzelner es für richtig heißen, die Freiheit aller zu beschränken, doch damit haben Sie die amerikanische Freiheit nicht verstanden. Massenbestrafung ist in USA nicht erwünscht. Und was haben Sie eigentlich gegen Sturmgewehre. Ich erinnere mich an kein Attentat, dass mit Sturmgewehren ausgeführt wurde. Die automatischen Waffen von Littleton waren sowieso illegal im Besitz der Attentäter. Der Mann der jetzt Newton angerichtet hat, hat eine Waffenlizenz für eine Handfeuerwaffe aus New Jersey. NJ hat eines der härtesten Gesetze, um an Waffen zu kommen. Also bitte, in Europa mag man ja vielleicht schleichende Diktaturen, die die Freiheit des Individuums mit Füßen treten, wir Amerikaner nicht. Ich lade Sie gerne nach Amerika ein, und zeige Ihnen wie Freiheit geht!
Obama ist doch kein Basta-Kanzler
Er denkt wahrscheinlich nicht anders als Sie.
Die amerikanischen Bürger sind es, gegen die der Präsident machtlos ist.
Ich fürchte von denen haben schon zu viele vorher entschieden, dass die vielen toten Kinder nichts an deren Haltung zur Waffengesetzgebung ändern werden.
Korrektur
Ok, muss mich selber korrigieren. Diesmal haben wir wohl ein Sturmgewehr Attentat. Dennoch Freiheit ist Freiheit. Das Wohl des Einzelnen, erreicht durch die Freiheit, ist wichtiger als das potenzielle Wohl der Masse!
@ Neugieriger __ 9:17 __ 'Attraktivität' ?
Nein, ich besitze keine Waffen und benutze auch keine.
Und die 'Attraktivität' von Waffen kann ich -für mich persönlich-
keinesfalls nachvollziehen.
m.E. braucht es auch keine 'traditionellen' Schützenvereine.
Generell ist 'schießen' für mich kein Sport, obwohl es dort zumindest und glücklicherweise keine lebenden Ziele gibt,sofern man vom Jagd'sport' absieht.
Waffen sollten nur diejenigen besitzen und benutzen dürfen,
die das beruflich unbedingt müssen.
Selbstverständlich werden nicht alle Waffenbesitzer zu Amokläufern.
Aber die relativ leichte Verfügbarkeit kann zu solchen 'Spontanhandlungen' beitragen.
Wie schon in einem andren Beitrag beschrieben, geht natürlich das Schlagwort 'Killerspiele' vollkommen am Thema vorbei.
@9:56 — Alchemy
„... der der die Waffe in der Hand hält tötet.(...) Einfach mal kreativ Denken.“
Ihr Eingangszitat ist das der US-Waffenlobby, die sich damit schlicht aus der Verantwortung ziehen will.
In der Tat sind es Menschen, die Waffen benutzen und damit Tod und Leid verbreiten- diesbezüglich verfügen Schusswaffen über ein Alleinstellungsmerkmal- ein Amoklauf mit bspw. einem Messer würde niemals so viele Opfer nach sich ziehen!
Verbiete ich die Schusswaffen für jedermann, reduziere ich die potentiellen Tötungs-und Mordwerkzeuge- wer töten und dazu eine Schusswaffe benutzen will, wird sich diese wohl besorgen können, aber deswegen müssen die Mordwerkzeuge nicht auf den Präsentierteller angeboten werden. Schon der illegale Erwerb wäre mit Risiken behaftet..!
Auch in einer modernen demokratischen Gesellschaft liegt das Machtmonopol beim Staat- wer sich auf über 200 Jahre alte „Verfassungszusätze“ beruft, ist in seiner Entwicklung stehen geblieben..-hier sollte kreatives Denken anfangen!
@Akmon
Schweiz -> "Von Amokläufen dort hört man wenig bis gar nichts."
Ich denke das lässt sich leicht durch die Größe der Schweiz erklären. In den USA gab es in den letzten 10 Jahren 5 Schul- oder Uni-Massaker. Die Schweiz hat weniger als 1/40 der Einwohner der USA. D.h. falls es prozentual gleich viele gestörte Personen in der Schweiz gibt, dann müsste es dort im Verhältnis 0,125 Schulmassaker gegeben haben. Dazu kommt aber auch noch, das Menschen mit Gewaltphantasien vergangene Massaker oft als Vorbild nehmen. Das kann so eine Entwicklung also auch verschärfen.
In Kanada sind die Waffengesetze übrigens schärfer als in den USA. Automatische Waffen dürfen zB. nicht mehr als 5 Schuss abschießen können um erlaubt zu sein.
Gewalt kommt woher?
Bei Amokläufen fallen mir spontan als erstes doch immer wieder übelste Computerspiele oder Filme ein, mit USK 18 wohlgemerkt, die bei mir allein beim Betrachten der Cover schon Ekel hervorrufen und ich mich frage, wer muss, kann und will so einen Schrott eigentlich konsumieren? Und ist es da nicht nur eileuchtend, dass Gewalt verherrlichende Medien die Gehirne von - vielleicht eh schon Angeschlagenenen - dermaßen abstumpfen, dass Gesehenes oder Gespieltes am PC in der Wirklichkeit Einzug hält!!! Hier mal Gesetze auch verschärfen - komisch, dass Kumpels meines zwölfjährigen Sohnes schon GTA spielen!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Fragt uns einer?
Wenn wir jetzt noch dafür sorgen, dass deutsche Staatsangehörige in den USA Wahlrecht bekommen, dann hat diese Diskussion einen Sinn.
Wir haben unsere eigenen Amokläufe mit dem strengsten Waffengesetz ausserhalb von Diktaturen.
Vielleicht sollten wir uns mehr mit unseren Kindern beschäftigen, damit wir merken, wenn sie aus dem Ruder laufen wollen.
Weniger Karriere, Facebook, Twitter, Google ....
weniger "Selbst"verwirklichung.
Wer ist mächtig genug?
Waffenherstellern und -händlern nützen Amokläufe: Wer sich vor dem Amok mit Waffen schützen will, wird zu deren Kunden. Soweit das amerikanische, das marktwirtschaftliche System.
Wer kann in Amerika genügend öffentlichen Druck aufbauen, hätte von sich aus genügend Durchsetzungskraft um sich in Medien Gehör zu verschaffen? Vielleicht irgendwelche weibliche Personen aus Kreisen Superreicher, Ultrakonservativer, hoffentlich nicht erst dann, wenn diese einen Grund in ihrem (weiteren?) Umfeld zum Aufbau einer solche Pressure Group gefunden hätte?
Zu sagen, "das darf nicht sein!" ist schön. Wer tatsächlich etwas ändern will, muss die amerikanische Gesellschaft und deren inneres Funktionieren genauestens kennen.
Ohne sehr mächtige Verbündete aus dem Kreis der Republikaner braucht man gar nicht erst zu versuchen, dem marktwirtschaftlich Druck durch vernünftige Gesetze brechen zu wollen.
@HowardStern
"Gerade bei Taten wie dieser in Connecticut, hätten diese überhaupt nichts geändert."
Wieso nicht?
Eine Pflicht, die Waffe in einem Waffenschrank mit Zahlenschloss zu haben, hätte dem Sohn den Zugang zu den Waffen seiner Mutter verwehrt.
'Jetzt muss etwas passieren'
Mit der Forderung, dass jetzt etwas in den USA passieren müsse, lehnt sich eine deutsche Kommentatorin dann doch ein wenig weit aus dem Fenster. Aus unserer europäischen Sicht ist das amerikanische Waffenrecht unverständlich, aber letztendlich ist das ein Aspekt amerikanischer Innenpolitik, und da haben wir dann doch wenig Recht uns einzumischen.
Ich schreibe den Franzosen ja auch nicht vor, die Tricolore abzuschaffen oder versuche den Spaniern ihre Siesta zu nehmen.
Wenn Frau Müller hier nun sachlich argumentiert und glaubt, dass diese sachlichen Argumente auf fruchtbaren Boden fallen, dann hat sie Amerika nicht verstanden. Daher würde ich den Kommentar schon als naiv bewerten.
Über das Internet habe ich in den letzten Jahren diese Frage vielfach mit amerikanischen Bürgern diskutiert und möchte daher behaupten, dass das Waffenrecht in den USA ein heiliger Gral ist, der tief in der amerikanischen Kultur verwurzelt ist, nur vergleichbar mit unserer (sprichwörtlichen) Kirche im Dorf.
Hier in der Gegend gab es
Hier in der Gegend gab es einmal einen Fahrradweg, der getrennt aber relativ schmal innerhalb eines kurzen und schlecht beleuchteten Straßentunnels führte. Nach einem kleinen Bagatellunfall wurde aus Reihen der Bürger der Ruf nach Verbesserung der Beleuchtung und Einrichtung von Sicherheitsmaßnahmen laut und verhallte nicht. Die Folge war das Aufstellen einens Schildes "Durchfahrt für Fahrräder verboten". Mit dem Ergebnis, dass der überwältigende Teil der "Nutzer" den Weg nun "illegal" nutzten, um nicht 4 km Umweg in Kauf zu nehmen.
Warum fällt mir gerade dies zum Thema dieses Threads ein...?
@HowardStern
Also das mit der Bervormundung habe ich bei meinen USA-Besuchen völlig anders wahrgenommen. Ich kam mir da fast wieder wie ein Vorschulkind vor, durch die allgegenwärtige Präsenz von Hinweis-, Gebots- und Verbotsschildern. Teilweise hatte das wirklich schon groteske Züge und ging in Richtung 'Bitte bohren Sie nicht mit dem Finger in der Nase - Sie könnten sich dabei verletzen.'
Als mündiger Bürger, der es gewohnt ist mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung zu handeln, kam ich mir dort schon ziemlich reglementiert vor. Jedenfalls drängte sich mir der Eindruck auf, als würden sie ihren Bürgern überhaupt kein eigenständiges Denken zutrauen.
@MatthiasS:
"Verbietet alle Buttermesser!"
Buttermesser: Ziel: Butter auf's Brot schmieren.
Auto: Ziel: Sicherer Transport
Semi-automatische Pistole: Ziel: Menschen töten.
Buttermesser und Autos haben nützliche Zwecke. Eine Schusswaffe dagegen wird von einem normalen Bürger normalerweise nicht gebraucht. Klar, man kann auch mit einem Jagdmesser verletzen und töten. Das haben wir letzte Woche gerade in China gesehen. 22 Schüler wurden verletzt. Aber das zeigt auch wieder, dass ein Messer nicht so effizient für ein Massaker ist, wie eine Schusswaffe. Vor einem Messer können viele Menschen weglaufen. Patronen sind da meist schneller...
Dieser Kommentar ist doch an
Dieser Kommentar ist doch an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Offensichtlich nicht die geringste Ahnung vom Thema Waffen, und diese Tragödie wird (wie üblich) genutzt um von "den bösen Waffen" zu schwadronieren ohne auch nur den Versuch zu machen darüber nachzudenken was den Täter zu seinem Morden bewegt hat.
Auch ich bin, gerade was die Eignungsüberpfüfung angeht, eher ein Unterstützer des deutschen Waffenrechts. Aber wie schon erwähnt sind verfügbare Waffen eindeutig (und nachweisbar!) nicht "verantwortlich" für Amokläufe und Morde.
Der Punkt ist doch, dass das einzige Argument "hätte Täter X keine Waffen gehabt wäre nichts passiert" genauso richtig bzw falsch ist wie "wäre Opfer Y bewaffnet gewesen hätte es Täter X vorher unschädlich machen können".
PS
Und übrigens: auch in Deutschland hätte man die selben Waffen (Glock Pistolen und SIG 556 Selbsladebüchsen) als Sportschütze oder Jäger legal erwerben können. Aber wer so eine Büchse als "Stumgewehr" mit "hunderten Schuß" im Magazin beschreibt weiß das sicher auch nicht.
@mau71:
"komisch, dass Kumpels meines zwölfjährigen Sohnes schon GTA spielen"
Ich bin auch der Meinung, dass solche Spiele und Filme eine Abstumpfende Wirkung auf Kinder haben können. Aber das wäre wohl Aufgabe der Eltern darauf zu achten, dass sie diese nicht konsumieren.
Ich finde diese Diskussion aber immer komisch. Nach dem letzten Massaker in Deutschland wurde auch wieder diskutiert, ob Paintball verboten werden soll... Da werden Menschen bei einem Schulmassaker mit echten Waffen ermordet und anstatt diese zu verbieten, weil sie tötlich sind, redet man lieber darüber, ob man Spielzeugwaffen, die nicht tötlich sind, verbieten sollte. Irrsinn!
Meiner Meinung sollten Jagdwaffen (mit Schein und sicherer Aufbewahrung) erlaubt sein und die jeweils benötigten Waffen für Polizei und Armee. Andere Waffen, die zum Spass oder Sport benutzt werden, aber weiterhin ein gutes Mordinstrument darstellen sind unnötig!
Es ist die Gesellschaft selbst...
....die solche Tragödien verursacht. Das Waffenrecht erleichtert dies nur.
Der Kern ist eine verfehlte Ethik und Morallehre in den USA.
Alleine wenn man sich die Hollywood-Produktionen anschaut, 90% handeln von Gewalt, Krieg, Terror und Gruselgeschichten. In keinem anderen Land wird das so breit und permanent zelebriert.
Brutalste Szenen in den Filmen - immer werden noch Steigerungen gesucht - seit Jahrzehnten wirken sie auf die Zuschauer ein. Der Griff zur Waffe, der Schritt zum morden wird selbstverständlich. Begründet auf der Historie, dass jeder US-Bürger das Recht zur Selbstverteidigung hat.
Dass die Zeiten des wilden Westens lange vorbei sind und Pferde und Viehdiebe erschossen werden auch.
Mit ein weiterer Grund warum die USA zu einer immer mehr degenerierenden Gesellschaft gehört, ein Zusammenbruch von namhaften Autoren nahegelegt wird.
Die USA ist einmalig in der Häufigkeit der Kriegsführungen, und das Teilnehmen daran wird in den Medien/Filmen noch glorifiziert.
@12:36 — Didi
"Verbiete ich die Schusswaffen für jedermann, reduziere ich die potentiellen Tötungs-und Mordwerkzeuge- "
Wenn wir Autos verbieten, die schneller als 100 km/h fahren können, werden wir noch viel mehr Leben retten. Warum nehmen wir jedes Jahr so viele Verkehrstote in Kauf? Sind da keine Kinder unter den Toten? Welchen vernünftigen Grund gibt es denn, dass eine Privatperson schneller als 100 km/h fahren muss? Zwingend nötig ist das nicht. Warum darf man dann trotzdem solche Autos besitzen, obwohl es erwiesenermaßen Menschenleben kostet?
@MMAman
Ist das Ironie?
Individuelle Freiheit auf Kosten des Wohls/Lebens anderer?
Arroganter und menschenverachtender geht es wohl kaum.
Also, wenn es keine Ironie ist, haben Sie mit Ihrem Kommentar jedem verantwortungsbewussten Amerikaner einen Bärendienst erwiesen, denn Sie bestätigen damit exakt das Klischeebild des selbstsüchtigen und selbstgerechten Amerikaners, das hier existiert.
@cowboy8
"Wenn wir Autos verbieten, die schneller als 100 km/h fahren können, werden wir noch viel mehr Leben retten. Warum nehmen wir jedes Jahr so viele Verkehrstote in Kauf? "
Eine Gegenfrage beantwortet es, welchen Sinn haben Automobile und welchen haben Waffen?
Deshalb sind diese Vergleiche eher Ablenkung, als begründete Analogie...
Übrigens, auch wenn es mit dieser Tat wenig zu tun hat, es gibt Magazine für Sturmgewehre mit mehr als hundert Schuss.
Warum läßt man die Amerikaner nicht selbst entscheiden,
ob Ihnen die Waffenfreiheit wichtiger ist, als das Leben von Schulkindern? Hier wird oft gesagt, Waffen gehörten nun mal zum amerikanischen Selbstverständnis. Aber auch das Selbstverständnis kann hinterfragt werden oder sich fortentwickeln. Aus der Geschichte kann man lernen.
Warum also nicht eine Volksbefragung zum Privatbesitz an Waffen? Sollte sich das Volk für Waffen entscheiden, dann kann man sich auch die öffentlichen Trauerrituale nach Amokläufen schenken. Verrückte gibt es immer und mit Kolateralschäden muss man leben.
Es wird nicht möglich sein..
... die vielen - um die 220 Millionen( !!) - privaten Schusswaffen zu eliminieren. Selbst ein Waffenverbot würde da nichts ausrichten. Ein zwei Generationen müssten vergehen bis die vorhanden Schusswaffen verrostet oder sonst wie unbrauchbar geworden wären.
Man muss an den Menschen arbeiten, an einer neuen friedlicheren Philosophie
@13:22 — cowboy8
„Wenn wir Autos verbieten, die schneller als 100 km/h fahren können, werden wir noch viel mehr Leben retten......“
Sie ziehen einen untauglichen Vergleich zwischen den „Verkehrsopfern“ und den „Opfern durch Schusswaffen“.
Es dürfte nachvollziehbar sein, dass die Verkehrsopfer regelmäßig nicht gewollt aus einer Vorsatztat resultieren, sondern das Ergebnis von u.a. Unachtsamkeit und Selbstüberschätzung sind, dem ein sozialtypisches Verhalten [Verkehrsteilnahme] zugrunde liegt. Am Rande sei erwähnt, dass sich die meisten tödlichen Unfälle unterhalb von 100 km/h stattfinden.....!
Während eine Verkehrsinfrastruktur einschl. des Straßenverkehrs für eine moderne Gesellschaft eine „conditio sine qua non“ sein dürfte, wollen sie dies doch nicht ernsthaft für den privaten Besitz und Gebrauch von Schusswaffen behaupten......?!
Wie eingangs bemerkt: Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich....!
@Akmon
Der allgemeine Waffenbesitz in der Schweiz führt allerdings zu einer pro Kopf gerechnet deutlich höheren Gewalt mit Schusswaffeneinsatz (hier zählen auch Bedrohungen mit einer Waffe dazu).
Zudem hat die Schweiz eine der höchsten Selbstmordraten. Da mag zum Teil auch an der Gesetzgebung im Bereich Sterbehilfe liegen. Aber wenn man sich die Statistik genau anschaut findet sich hier auch ein überdurchschnittlicher Anteil an Gesunden Menschen, die sich völlig ohne Sterbehilfe eben mit einer ihrer Armeewaffen umgebracht haben.
Wenn das Mittel jedem frei zur Verfügung steht wird es häufiger genutzt.
Das Argument, wenn solche Leute keine legale Waffe hätten würden sie sich halt eine illegale besorgen ist schwachfug. Die meisten würden schon beim Versuch sich eine illegale Waffe zu besorgen scheitern oder erwischt werden. Und das gilt insbesondere für viele Amokläufer die meist garnicht in der lage wären mit den entsprechenden Kreisen soziale Kontakte zu knüpfen.
Wenn ich Präsident der Vereinigten Staaten wäre .....
Wenn ich Präsident der Vereinigten Staaten wäre....
Ich bin aber nur ein einfacher Mann. Als solcher frage ich mich, wie es möglich ist, dass unsere menschliche Gesellschaft, unabhängig von Nationalitäten, manchmal Monster gebärt und gross zieht. Denen das Leben und die Gesundheit anderer nichts wert ist. Denen es egal ist, wenn andere bis an ihr Lebensende traumatisiert sind. Denen nicht einmal
ihr eigenes Leben etwas wert ist. Für die es aber wichtig zu sein scheint, einmal in ihrem traurigen Leben ganz groß rauszukommen, auf den Titelseiten der Zeitungen zu stehen, auch wenn andere dafür mit ihrem Leid teuer bezahlen müssen. Ich frage mich, warum diese Monster das tun, was sie tun, und was ich tun könnte, um es zu verhindern. Wenn ich ihnen die Schusswaffen wegnehmen würde, würden sie Messer nehmen. Nehme ich ihnen die Messer weg, nehmen sie Sprengstoff. Nehme ich ihnen den Sprengstoff, fahren sie mit ihrem Auto in eine Menschenmenge. Verbrecher stoppt man nicht durch Gesetze.
@Jadawin1974
Dass ich empfinde, dass die meisten Deutschen feindlich eingestellt sind liegt vielleicht daran, dass ich Student bin und auf dem Campus doch ein etwas anderer Wind weht was das angeht.
Aber um zurück zur Sache zu kommen: Ich bin was das Thema Waffen angeht nicht so extrem eingestellt wie das in meinem Kommentar wohl herüberkam. Aber die Argumentation ist wiefolgt, und der stimme ich zu großem Teil zu:
Das Recht sich selbst zu verteidigen ist ein Grundsatz. Das Recht sich mit einem Auto fortbewegen zu können gibt es in dieser Form nicht. Die Amerikaner sehen es als Privileg Auto fahren zu dürfen. Zudem sind die Straßen meines Wissens Angelegenheit der einzelnen Staaten. Insofern ist es auch akzeptabel Regeln zu haben, weil ja die Straße des Staates verwendet wird. Dies gilt für Waffen nicht und ist deshalb nicht ganz gleichzusetzen. Ob dies rational ist sei dahingestellt, aber es ist Konsequent darin, dass privates und staatliches getrennt bleibt.
13:39 — Smokings
"Eine Gegenfrage beantwortet es, welchen Sinn haben Automobile und welchen haben Waffen?"
Dann beantworten Sie doch mal. Welchen Sinn haben denn Autos in privater Hand, die schneller als 100 km/h fahren können?
Amerikaner denken über Waffen exakt so, wie wir über schnelle Autos und sie denken über Washington exakt so, wie wir über Brüssel.
Dass Freiheit mit dem Recht auf Waffenbesitz gleich kommt, hat im Grunde den gleichen Kern wie "freie Fahrt für freie Bürger".
Da wir in Deutschland keinen Bezug zu Waffen haben, brauchen wir eine passende Analogie, um verstehen zu können. Es sei denn, wir begnügen uns damit, es sowieso besser zu wissen.
@EinPragmatiker
Ich sehe das nicht ganz so. Der Vergleich Auto und Waffen hinkt in der Hinsicht, dass es die Privatangelegenheit der Bürger ist sich zu verteidigen. Straßen sind aber eine öffentliche Angelegenheit.
Ein anderer Punkt ist folgender: Sie sind ja in ihrer Freiheit geschützt. Das Gesetz verbietet es doch sie in ihrer Freiheit zu berauben. Ein schärferes Waffengesetz wäre ja nur eine Erweiterung der schon geltenden Regeln, die ohnehin schon gebrochen werden.
Eine Korrelation zwischen lockeren Waffengesetzen und einer niedrigeren Mordrate mit Schusswaffenbeteiligung gibt es meines Wissens nicht.
Ausserdem, und das ist nicht nur an Sie, sondern auch an die meisten Nachrichtenmeldungen gerichtet, könnte man beim Lesen solcher Berichte meinen, dass jeder Fußgänger mit einer Waffe herumläuft und Touristen todesängste durchstehen müssten. Ich habe auch einige Zeit im waffenlockeren Pennsylvania gewohnt und habe nicht eine einzige Schusswaffe auf der Straße, ausgenommen bei Polizisten gesehen.
@gera1983
Hätte es das? Meiner Meinung nach ist es keine unberechtigte Annahme zu behaupten, dass der Täter selbst bei einem geschlossenen Waffenschrank an Waffen gekommen wäre.
Wenn jemand derartiges Tut und eine solche Entschlossenheit zeigt wäre ein geschlossener Waffenschrank wohl nicht ausreichend gewesen. Auch in Deutschland passieren Morde durch Schusswaffen. Ich denke, dass wenn jemand wirklich an Waffen kommen will, das in jedem Land möglich ist. Gesetz hin oder her. Drogen sind ja auch illegal und trotzdem kommen die Menschen daran.
So einfach das auch klingen mag, aber wenn Sie Waffen verbieten, haben nur diejenige Waffen, die entschlossen genug sind welche zu wollen.
@13:54 — Didi
"Es dürfte nachvollziehbar sein, dass die Verkehrsopfer regelmäßig nicht gewollt aus einer Vorsatztat resultieren, sondern das Ergebnis von u.a. Unachtsamkeit und Selbstüberschätzung sind, ..."
Wenn jemand, der selbst kein Sturmgewehr haben darf, dies seiner Mutter klaut (weil sie es hat rumliegen lassen) und damit amok läuft, dann ist das auch eine Folge von Unachtsamkeit.
"Am Rande sei erwähnt, dass sich die meisten tödlichen Unfälle unterhalb von 100 km/h stattfinden.....!"
...genau wie in den USA wesentlich mehr Menschen durch Pistolen getötet werden als durch Sturmgewehre. Dennoch ist es gerade der Besitz von Sturmgewehren, der am meisten angeprangert wird.
"Während eine Verkehrsinfrastruktur einschl. des Straßenverkehrs für eine moderne Gesellschaft eine „conditio sine qua non“ sein dürfte, ..."
Für Geschwindigkeiten jenseits der 120-130 km/h trifft dies sicher nicht zu. Ansonsten wären wir die einzige moderne Gesellschaft in Europa.
Könnten die eigene Kinder sein
Also ich bin für schärfere Waffengesetze, weil die können Menschenleben retten. Diesem Amokläufer wäre das mit einer anderen Waffe oder nur einem Messer usw. eventuell garnicht so möglich gewesen.
Jeder der hier gegen diese schärferen Gesetze argumentiert, sollte bedenken, wie sie/er sich fühlen würde, wenn die eigenen Kinder so niedergemetzelt würden.
Klar gibt es dort Millionen Waffen in privater Hand, aber irgendwann muß mal ein Anfang gemacht werden, auch wenn ein Erfolg Jahre dauern könnte.
Also ich hätte ehrlich gesagt Angst dort meine Kinder in die Schule zu schicken, weil dort soviele Verrückte herumlaufen die diese Möglichkeiten haben.
Ok, Verrückte gibt es in jedem Land, aber der entscheidende Unterschied ist, besitzen sie eine halbautomatische Waffe oder nicht.
Bedenkt, jeder kann das Pech haben, Opfer solcher Gewalttäter zu werden. Man muß es ihnen sehr viel schwerer machen oder es zumindest versuchen, nichts ändern verbessert die Situation nicht.
@nulldreissig
Mit den vielen Schildern haben sie wohl recht. Das hat allerdings rechtliche Gründe. Auch in unseren Mikrowellenanleitungen steht, was da nicht alles reingehört.
Desweiteren ist das Aufstellen eines Schildes wohl nicht mit einem derartigen Einschnitt in die Privatsphäre der Bürger gleichzusetzen.
@13:46 — habu
"Hier wird oft gesagt, Waffen gehörten nun mal zum amerikanischen Selbstverständnis. (...) Warum also nicht eine Volksbefragung zum Privatbesitz an Waffen?"
Sie können davon ausgehen, dass fast jeder wahlberechtigte Amerikaner eine oder mehrere Waffen zu Hause hat. Damit bei so einem Referendum was sinnvolles rauskommt, müsste der Mehrheit der Amerikaner für ein Gesetz stimmen, das ihnen die Waffen verbietet, die sie selbst zu Hause haben. Sie verstehen?
@cowboy8
"Dann beantworten Sie doch mal. Welchen Sinn haben denn Autos in privater Hand, die schneller als 100 km/h fahren können?"
Ganz einfach, sie dienen nicht dazu zu töten, sondern zu transportieren, Schusswaffen dienen nur dem Töten und sonst haben sie keinen weiteren Zweck. Es bleibt unvergleichbar...
...eine Diskussion ob man schneller als X fahren können sollte ist hier nicht angebracht.
Vergleichbar wäre es nur dann, wenn Autos nur zu dem Zweck gebaut würden Menschen zu töten und das werden sie wohl kaum bejahen.
Und zum Thema direkt, es ist Sache der Amerikaner und nicht die unsere. Amokläufe lassen sich weder mit mehr, noch mit weniger Waffen verhindern, höchstens ein utopisches komplettes Waffenverbot würde helfen, aber dies wird nicht durchsetzbar sein, nicht in Europa und auch nicht in den USA.
Das sie Geräte, dessen Zweck einzig das Töten ist, mit Geräten zur Fortbewegung vergleichen ist und bleibt einfach unhaltbar.
Zu wenig Vertrauen da
Ich denke das Problem in Amerika ist auch, daß sie ihren Mitmenschen nicht vertrauen. Jeder hat eine Waffe, weil der Nachbar auch eine hat und weil er ja einen abknallen könnte und man sich wehren können muß.
Allerdings wenn ich Keine habe braucht der Nachbar auch keine, irgendjemand muß da den Anfang machen, das muß in die Köpfe rein, sonst wird das nichts.
Miteinander friedlich leben hängt mit Vertrauen zu seinen Mitmenschen zusammen. Der Schutz sollte der Polizei überlassen werden und damit scheinen die Amis ja auch ein Problem zu haben, sonst hätte sie weniger Waffen.
In einer Gesellschaft in der jeder eine Waffe hat besteht immer die Gefahr, daß Einzelne sie auch benutzen, weil das ist ja auch der Sinn einer Waffe,
dafür wurde sie hergestellt.
Viele Amis scheinen allem und jedem zu misstrauen, deshalb brauchen sie ihre Waffen, sie geben ihnen ein Gefühl von Sicherheit, das ist falsch gedacht.
@Smokings
"Ganz einfach, sie dienen nicht dazu zu töten, sondern zu transportieren, Schusswaffen dienen nur dem Töten und sonst haben sie keinen weiteren Zweck. Es bleibt unvergleichbar..."
Komisch, ich habe schon oft geschossen, getötet wurde da keiner. Wenn sie nur dem Töten dienen, was habe ich da falsch gemacht? Unsachgemäßer Gebrauch?
@HowardStern:
Ich denke schon, dass ein Panzerschrank ein gewissen Hinderniss sein kann, um an den Inhalt ranzukommen.
Zu Ihrer anderen Aussage:"Eine Korrelation zwischen lockeren Waffengesetzen und einer niedrigeren Mordrate mit Schusswaffenbeteiligung gibt es meines Wissens nicht. "
In den USA werden pro 100.000 Einwohner pro Jahr 2.9 durch Schusswaffen ermordet. In Deutschland sind es 1.1.(Quelle Wikipedia)
Die Kulturen, das Wirtschaftssystem, der Wohlstand etc. ist in beiden Ländern ähnlich. Daher gehe ich mal guten Gewissens davon aus, dass es doch an der Mehrzahl der frei erhältlichen Waffen liegt.
Morde mit Schusswaffen sind übrigens ca. 12.000 pro Jahr in den USA. Aber die sind ja nicht alles. Genauso schlimm ist es, wie viele Kinder aus Versehen durch Schusswaffen sterben.