Kommentare

Mit Auto günstiger

Ich fahre mit meinem Auto sogar als einziger Person billiger in die Nachbarstadt hin als mit der Bahn. Bahn kostet ca. 8 Euro und mein Auto ca. 5 Euro inkl. aller Kosten.

Das kann doch nicht sein!

. Fakt ist, daß die Preise an

.
Fakt ist, daß die Preise an der Strombörse durch die Einspeisung der Erneuerbaren Energien fallen. Zusätzlich sparen Großverbraucher wie die Bahn auch noch die Leitungskosten usw. Eine Preiserhöhung nun (wie geschehen) mit steigenden Energiepreisen oder gar dem EEG zu begründen ist mehr als dreist !

EEG-Umlage als Kostentreiber bei der Bahn?

Wie kann die Bahn die EEG-Umlage als Kostenfaktor für Preiserhöhungen darstellen, wenn sie (*) doch von der Zahlung der EEG-Umlage befreit ist?

(*) sie = DB AutoZug GmbH, DB Fernverkehr AG, DB Netz AG, DB Regio AG, DB Regio NRW GmbH, DB Schenker Rail Deutschland AG, DB Station & Service AG

Quelle: BAFA

Neues Preissystem 2002,ach

Neues Preissystem 2002,ach ja,da wurden die DM-Preise durchgestrichen und € dahintergeschrieben.Wenn man diese Preiserhöhung dazurechnet liegt man warscheinlich jenseits der 100 %.
Wir dürfen hier für 4 km S-Bahn umgerechnet 4,40 DM bezahlen.
Dann sollen sie selber fahren .lol.
Mofa:100 km/3,80 Sprit.Noch Fragen.Ach ja,pünktlich bin ich damit auch.Was man seit Beginn der Bauarbeiten von S 21 von S-Bahn und Bahn nicht behaupten kann.Da muss man schon froh sein wenn nicht wieder zum xten mal ein Zug im Bahnhof-Stgt.entgleist und damit alle Fahrpläne über den Haufen wirft,und dann gar keine S-Bahn kommt.
Da hilft nur ein Boykott.

was lernen wir?

die einzigen schuldigen und verantwortlichen sind wir fahrgaeste, denn wir verlangen doch tatsaechlich empoerenderweise den zuverlaessigen transport von a nach b.

ohne uns laestigen und ewig noergelnden kostgaenger koennte die bahn so wundervoll funktionieren.

es ist, wie immer, eine sehr simple kalkulation, wir normalen fahrgaeste koennen nur schwer oder gar nicht ausweichen bzw. auf schlechten oder null-service reagieren, wir koennen weder unsere steuern einbehalten, mit denen die bahn zum einen finanziert wird, so wie z.b. der berliner senat gegenueber der s-bahn, noch koennen wir wirklich effektiv den kauf eines fahrscheines verweigern, weil wir uns strafbar machen. wir koennen auch nicht hartmut mehdorn und die verantwortlichen bundespolitiker seiner amtszeit wegen ihres ruecksichtslosen boersenkurses fuer die bahn verklagen, der ursaechlich fuer die schieflage des gesamten bahnkonzerns heute verantwortlich ist.

wir koennen nur meckern und auch das sollen wir nicht duerfen.

Lohnsteigerung

Habe seit 2001 keine Lohnerhöhung bekommen, werde mal ausrechnen wieviel Euro's es ausmacht bei diesen steigerungen.
bzw haben die Bahnangestellten diese Erhöhung auch erfahren und bekommt die Bahn nicht Strompreis- ermässigung ab dem 01.01.2013.

Überschrift klingt etwas nach Verdummung

Sind die Preiserhöhungen gerechtfertigt?

Natürlich sind sie es. Nur eben nicht mittels der offiziellen Begründung, sondern mit den Inhaber-Vorgaben, die dieses Portal doch sicherlich auch zu entsprechender Zeit, wie immer, veröffentlich hat.
Die Vorgabe kommt aus dem Schäuble-Ressort und lautet: "Der Bund hat 500 Mio Euro Dividende fest in den Bundeshaushalt eingeplant. Seht zu wie ihr das zusammen bekommt!" Wobei für die diesjährige Dividende, die Fahrpreiserhöhungen vom letzten Jahr zuständig waren.

Aber wie schon beim Armutsbericht, muss fürs gemeine Volk eine griffigere Begründung offizieller Art herhalten, als die Wahrheit. Zumal wenn mal wieder wichtige Wahlkämpfe ihre Schatten spenden.

Also ... diesmal ist es also wieder der Strompreis. Aha, is klar. Das passt gut ins derzeitige Konzept. Der Strom wird immer teurer und das ist natürlich die Schuld von wem? Von der unfähigen Opposition.

Wahlkampf Helau!

Die DB sollte mal ehrlich sein...

... es sind die Stuttgart 21 mehrkosten die dem Kunden an erhöhten Fahrkarten Preisen aufs Auge gedrückt wird.

Steigende Energiekosten... ne, ist klar.

Alle Jahr wieder...

...kommt die Erhöhung und das Gejammer darüber. Und es ist nicht erkennbar, dass sich daran etwas ändern wird.

Meiner Erfahrung nach wird die Bahn hauptsächlich von zwei Gruppen genutzt: Erstens Geschäftsreisende - dieser Gruppe sind die Preiserhöhungen egal, denn auch bei hohem Bahnpreis ist ein im Zug arbeitender Angestellter für ein Unternehmen günstiger als einer im Auto, der bloß unproduktiv lenkt. Zweitens Leute, die nicht anders können. Die jammern zwar, fahren aber (gezwungenermaßen) trotzdem weiter mit.

Kurzum: Höhere Preise führen bei der Bahn nicht zu weniger Kunden und solange das so ist, wird sie auf Preiserhöhungen nicht verzichten. Hilfe von der Politik ist nicht zu erwarten, denn die Bahngewinne fließen direkt in die klamme Staatskasse. Natürlich werden es dadurch auch nicht mehr Kunden - aber auf vielen Strecken sind die Züge eh schon überfüllt.

Es ist an der Zeit, sich mit der Realität abzufinden!

Stuttgart 21 - Symbol der Mißwirtschaft der Deutsche Bahn A.G.

Die Infrastruktur der Bahn, das Schienennetz und Züge, verkommt immer mehr - und da werden abermilliarden (!) in das Grab Stuttgart 21 nachgeworfen? Das darf nicht sein! Schon jetzt sind die Zahlen bei offiziell (!) 6 Milliarden, Milliarden! Und dabei hat das Projekt nicht einmal angefangne, am Ende würde es weit über 20 Milliarden kosten. Dies muss sofort gestoppt werden! Wo bleibt Merkel?

Ich zahle auch weiterhin jedes jahr gerne mehr,

da doch die Bahn unvergleichlichen Komfort bietet. Man kommt praktisch immer da an, wo man hin will. Die Mitarbeiter sind immer nett, zuvorkommend und hilfsbereit, vorallem bei selten vorkommenden Zugausfällen oder verspätungen. Wenn so etwas passiert glaubt man, man sei der König Kunde, weil man sich kaum vor den erdrückenden Horden der Angestellten retten kann, die einem helfen wollen. Überhaupt, wenn mal ein Zug ausfällt, was zum Glück ja nur selten vorkommt, dann ist die Kulanz einfach grandios...
Liebe Bahn, sowas wollt ihr doch hören, oder? Dann strengt euch verdammtnochmal an. Dieses Jahr bin ich etwa 15x von BN nach H und zurück gefahren.Im durchschnitt hatte ich pro fahrt 30m verspätung. Einmal von SU nach F um ein Flugzeug zu bekommen.Ja...wären da nicht zwei Züge ersatzlos ausgefallen - aber immerhin habe ich, nach 3 monatigem Streit immerhin 10Eur als Gutschein erhalten, der NICHT für Spartickets gilt..
Ich wünschte die Bahn wäre KEIN Monopolist - das wäre für alle besser.

@MTC

"Wo bleibt Merkel?"
Aus der Schusslinie.. ist sie doch Beführworterin von S21 und kann mit den 500mio Dividende im nächsten Jahr rechnen. Mal abgesehen davon, dass der ofizielle Grund "Energiekosten" ihr im Wahlkampf hilfreich sein dürfte..

Wieder ein Unternehmen, von

Wieder ein Unternehmen, von dem viele abhängig sind und bei dem das Management nur daran denkt den Gewinn zu steigern. Die Wartung der Technik oder sogar deren Ausbau kommt denen gar nicht in den Sinn. Solange die Züge noch fahren können die Kunden ja auch bezahlen. Und wenn dann nicht mehr geht, wird uns schon jemand retten oder man schnappt sich seine Abfindung und geht in den Ruhestand oder den Vorstand eines anderen Unternehmens. Außer Preiserhöhungen und Personalabbau habe die doch keine Ideen oder den Mut andere Möglichkeiten zur Gewinnsteigerung zu umzusetzen.

Wenn der Strom an der Strombörse billiger ist, warum bezieht man den dann direkt von Kraftwerken. Oder sind das ihre eigenen Kraftwerke, die sie nicht schließen wollen?

das ist ja witzig,

dass sich die Gewerkschaften auch an der Preiserhöhungskritik beteiligen.

Einerseits höhere Gehälter zu fordern und durch die Streiks die Kunden zu vergraulen, und nun, wo der Arbeitgeber sich diese Gehälter wieder reinzuholen versucht, natürlich auch dagegen zu sein. So etwas nenne ich scheinheilig. Naja, Gewerkschaften eben.

Die Steigerung geht ok

@efteris:
Ich fahre mit meinem Auto sogar als einziger Person billiger in die Nachbarstadt hin als mit der Bahn. ...
Das kann doch nicht sein!

Doch, das ist in vielen Fällen so. In vielen Fällen ist es aber umgekehrt, z.B. bei mir. Wenn ich mit den ADAC-Ansätzen meinen Auto-Weg zur Arbeit kalkuliere und die Parkgebühren einrechne ist das Auto teurer (und stressiger) als die Bahn.

Die Bahn ist in den letzen 20 Jahren besser, leiser, angenehmer und sauberer geworden. Die Kostensteigerung halte ich für vernünftig. Ob nicht 2,3% statt 2,8% richtiger wären, kann ich nicht beurteilen. Beim Auto sind die Kosten definitiv um mehr als 2,8% gestiegen. Also, kein Grund sich aufzuregen.

Wiederverstaatlichung

ich bin für die Wiederverstaatlichung aller Betriebe, die für Infrastruktur zuständig sind. Nicht weil ich Kommunist bin, sondern weil Privatisierung in Deutschland nicht funktioniert. Mit Ausnahme der Telekommunikation hat es ausschliesslich zu Preissteigerungen geführt. Das mag daran liegen, dass dies tatsächlich ein innovationskräftiger Sektor ist, in dem wirkliche Konkurrenz enstanden ist.
In der Energiewende hätte die Politik und nicht ein profitgieriges Management den Daumen drauf.
Die Menschen würden es wahrscheinlich einsehen, wenn man das Autobahnnetz privatisieren würde und nach 3 Jahren nichts als Schlaglöcher hätte, weil sich die Wartung für profitgierige Konzerne nicht rentiert

Warum rechtfertigen?

Warum muss man in Deutschland immer wieder höhere Preise rechtfertigen?

Die Unternehmen sollen die Preise nehmen bei denen sie meinen sie können das Echo der Verbraucher ab.

Es ist ja mittlerweile so, dass deutsche Konsumenten stabile Preise bevorzugen. Das klingt erstmal schlau. Weniger schlau ist, dass diese Präferenz ihnen einen ganzen Batzen Geld wert ist. Unternehmen setzen dann nämlich stabile Preise fest, die weit über einem für die Händler akzeptablen/profitablen variablen Preis liegt.

EEG?

Außer der Tagesschau spricht niemand davon, dass die Bahn die Preissteigerungen mit dem EEG begründen würde - die Begründung der Bahn waren wohl die gestiegenen Energiekosten.

Das ist auch plausibel, denn die erneuerbaren Energien kosten nicht nur durch das EEG Geld, sondern auch in wachsendem Maße durch die Netzabgaben, die steigen, weil immer mehr Reservekapazitäten vorgehalten werden müssen und eine Verpflichtung der Netzbetreiber besteht, EE-Anlagen anzuschließen, egal wo sie sich befinden, ohne dass die Betreiber der Anlagen dafür zahlen müssten.

Die ineffiziente Art und Weise, wie die Förderung erneuerbarer Energien in Deutschland in den letzten 12 Jahren organisiert war, hat uns bereits über 250 Mrd. Euro gekostet und wird vermutlich noch viel teurer. Steigende Preise bei der Bahn bei ausbleibenden Lohnerhöhungen oder Arbeitsplatzabbau in energieintensiven Unternehmen sind nur ein paar Resultate davon.

So ein Schwachsinn!

Die Bahn sagt das ihre Preiserhöhung mit steigenden Energiekosten zusammenhängt. Ich möchte darauf hinweisen, dass die Bahn über ihr eigenes Stromnetz verfügt die über separate Kraftwerke teilweise versorgt werden. Wo haben wir da also eine Energiekostenerhöhung. Die Bahn möchte lediglich die Kosten für Gehälter des Personals und den damit verbundenen tariflichen Angleichungen deckeln. Seit die Bahn in den letzten 2 Jahren alleine 3x die Kosten angehoben hat habe ich die Konsequenzen daraus gezogen. Vorher hatte ich eine Bahncard, jetzt nicht mehr und fahre auch nicht mehr mit der Bahn, sondern wieder mit dem Auto. Das kostet mich genau das gleiche wie wenn ich mit der Bahn fahre und das selbst wenn ich hingehe und den Sparpreis der Bahn mit der Bahncard 25 kombiniere. Mit dem Auto bin ich zudem flexibler und kann meine Reisezeiten selber festlegen. Von der deutschen Bahn halte ich nicht mehr.

Ehrlichkeit waere besser

Die Energiekosten der Bahn zahlt doch schon laengst der private Stromverbraucher. Im Gegenteil, je mehr Energie die Bahn verbraucht desto mehr Zuschuesse bekommt sie.

inflation!

"Der Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes sei im gleichen Zeitraum nur um 16,3 Prozent gestiegen"

Die wahre Inflation sagt das aus, was der Bürger auch alltäglich spürt.
hier: http://www.wissen-abstrakt.de/geld-und-die-wahre-inflation.html

Buchhaltung nicht vorhanden?

Zitat: "Genau aufschlüsseln lässt sich der Mehraufwand laut Sprecher Jürgen Kornmann nicht"

Wie bitte? Sowas lassen die ihren Pressesprecher sagen? Es sieht so aus, als gingen die Probleme bei der Bahn noch viel weiter als gedacht. Die Buchhaltung hat offenbar frei ...

für den Fernverkehr kann ich

für den Fernverkehr kann ich nur auf 's fliegen hinweisen, richtig gebucht ist das günstiger. im Nahverkehr nehme ich private Taxis (nicht die gelben) zur hand. ab 2013 dürfen dann auch endlich Busse der Bahn Konkurrenz machen. ich fahre seit Jahren nur im Notfall mit der Bahn, wenn es nicht anders geht. ökonomisch ist dies leider die bessere Lösung!

trotz allem

Geschimpfe, unlängst war doch zu lesen, dass die Bahn einen neuen Benutzerreckord (Reisendenzahlen) erzielt hat!

Anspruch und Wirklichkeit.

Natürlich ist die Begründung der Preiserhöhung eine Farce, wie hier @11:22 — Jochen Mitleser bereits treffend analysierte (Dividendenansprüche des Eigentümers Staat). Wie insgesamt diverse Anspruchshaltungen die DB überfordern.

Bspw. ist die Bahn einer der größten Arbeitgeber und soll anständige Löhne zahlen. Gleichzeitig ist die Bahn ein bedeutender Auftraggeber für hiesige Lieferanten und Dienstleister, und soll kostengünstig einkaufen. Und nicht zuletzt ständig steigende Ansprüche der Fahrgäste an Modernität, Komfort und Zuverlässigkeit.

Da wird gegen Lohnerhöhungen für Lokführer und Zugpersonal gewettert. Oder gegen "S-21", wenn die Bahn zwecks Modernisierung auch mal große Batzen EU-Fördergelder einstreichen will. Und zum Thema Zuverlässigkeit: Wer von der Bahn Fullservice fordert, was zu "auf Kante genähten Fahrplänen" führt, provoziert bei kleinsten Störungen Verspätungen mit Dominoeffekt, wie auf deutschen Autobahnen.

M.E. sind die Ansprüche an die Bahn völlig überzogen.

Die Armen werden immer mehr isoliert!

Ja, die vielen Menschen, die staatlichen Zuschuss benötigen werden gezwungen, auf immer mehr zu verzichten. Wo soll das hinführn? Die Folgen der Eurokrise, die ständig steigenden Energiekosten werden doch in allen Preissteigerungen sichtbar und auch als Begründung genannt. Wie wird die Zukunft aussehen? Dürfen die bedürftigen Menschen nur noch arbeiten und zusätzlich um staatliche Gelder bitten und ansonsten nur zu Hause bleiben und sich so ernähren, dass sie Kraft zum 400 EUR Job haben? Die 850 EUR Rentner sollen auch wohl nur vor dem Fernseher sitzen solange noch Strom da ist? Ich sehe die Zukunft in ganz Europa sehr düster und ganz besonders auch für die Rentner, die immer länger arbeiten sollen für Geld, dass hinten und vorne nicht reicht.

Privatisierung sollte das Allheilmittel sein!

Bislang zeichnen sich kein Vorteile aus den Privatisirungen ab. Der Kunde fühlt sich dagegen permanent verschaukelt und was das Thema Sicherheit angeht oder die Verteilung bei Gehältern, da werden Nachteile und gesellschaftliche Spaltung erkennbar. Dabei ist die DB auch marktwirtschaftlich gesehen ein absoluter Fehlversuch, denn ein Monopolist (oder Fastmonopolist) verhält sich wenig wettbewerbsorientiert. Die Lüge von der Weitergabe erhöhter Strompreise bei gleichzeitigen Umlagen, die von den Kunden bereits bezahlt werden, zeigt wie geringschätzig die DB mit Kunden umgeht. Selbst beim Lügen gibt man sich keine Mühe.

Preistreiberei eines Monopolisten

Ich gehöre nicht zu denjenigen, die sich über Verspätungen bei der Bahn beschweren. Ich sitze lieber in einem Zug und kann arbeiten oder lesen, als im Stau im Auto. Aber die Preistreiberei, die sich die Bahn in den letzten Jahren erlaubt spottet jeder Beschreibung. Für mich ein Beispiel von Fehlverhalten und Gier eines Monopolisten bzw. seiner Shareholder und Vorstände. Kartellämter werden aktiv wenn zwei Marktbeherrscher Preisabsprachen machen, warum nicht wenn ein Monopolist das gleiche tut?

Warum bitte soll ich Bahn

Warum bitte soll ich Bahn fahren wenn ich mit dem Auto billiger, komfortabler und in annährend gleicher Zeit ans Ziel komme?

Vor allem die Tarif-Übersicht ist mangelhaft. Gerade ältere oder gelegendliche Fahrgäste greifen dann einfach zum teuren Einzelticket.

Das passt mal garnicht zum gerede der Politik, man müsse mehr Menschen und Güter auf die Gleisen bekommen!

@efteris

Autofahren billiger? Ja, weil die meisten Schäden die durch das Autofahren verursacht werden (u.a. Meeres und Bodenverschmutzung durch austretendes Öl, Regenwaldzerstörung für Biosprit, durch Luftverschmutzung verursachte Krankheiten, Klimawandel) nicht von den Autofahrern getragen werden. Klar, die Bahn verursacht diese Schäden auch, aber zu einem viel geringeren Teil aus der Individualverkehr.

@12:20 — Yod801

Stimme Ihnen zu bezüglich einer "Wiederverstaatlichung" der Bahn, allerdings unter modernen Gesichtspunkten. Auch heute, angeblich privatwirtschaftlich geführt, ist die DB noch zu 100% im Staatsbesitz, muß dabei allerdings möglichst hohe Gewinne = Dividenden zugunsten des Staatshaushalts erwirtschaften. Allerdings wäre mit einem modernen Management auch ein gemeinwirtschaftlich (sozial) orientierter, gleichwohl wirtschaftlich seriöser (Investitionen aus Eigenmitteln) und rein kostendeckender Betrieb möglich. Dazu nötig wäre u.a. auch eine gesellschaftliche Klarstellung, was ein Massenverkehrsmittel leisten kann, und was nicht.

Widersprechen möchte ich Ihnen beim Vergleich zum Telekommunikationsmarkt. Den darf man bitte nicht vergleichen mit den "alten Zeiten" des bloßen Telefonierens. Denn selbst das wurde nicht "billiger", sondern durch modernes Marketing für viele zur Kostenfalle. "Telekommunikation" ist ein völlig neuer Markt, der mit "telefonieren" nichts mehr zu tun hat.

@henry.berlin

wetten, dass man ihnen sofort entgegnen wird, ha, die bahn ist ja nur proforma, also organisationsrechtlich privat, aber der eigentuemer ist nach wie vor der bund, also wir alle?

und wetten, dass genau das kommen wird, dieses argument, also, wir haben der bahn ja bislang gar nicht die moeglichkeit geben koennen, wirklich wie ein privater anbieter agieren zu koennen, das muessen wir jetzt nachholen, und dann wird alles gut?

und wetten, dass auch die argumente kommen, wieviel besser die privaten konkurrenten der bahn jetzt schon sind, und dass diese argumente dazu benutzt werden, um zu beweisen, dass privat doch besser geht als staatlich?

und wetten, dass bei der debatte erneut erfolgreich in den hintergrund gedraengt wird, dass es so genannte gueter der oeffentlichen daseinsvorsorge gibt, die aus guten gruenden nur in begrenztem, manche sogar so gut wie gar nicht, aus eigener kraft kostendeckend zu betreiben sind, wie infrastruktur, gesundheit, kultur um nur mal 3 zu nennen...

Seervice problematisch

Problematischer als der Preis ist der Service, der für das gezahlte Geld geleistet wird. Ich nutze zu einem Viertel die Bahn zum Weg zur Arbeit, so auch am vergangenen Donnerstags erstmals wieder nach ca. 2 Wochen. Nachdem ich meine Tageskarte gekauft hatte und den Bahnsteig betrat musste ich feststellen, dass der Zug auf Grund von Bauarbeiten ersatzlos gestrichen wurde. Da der vorherige Zug jedoch gut 50 Minuten Verspätung hatte, kam ich letztlich jedoch nur mit knapp 30 Minuten Verspätung an. Am Nachmittag ähnliches Spiel, nur dass jetzt gar keine Züge mehr fuhren (auch das war nicht ersichtlich angekündigt), sondern ein Schienenersatzverkehr. Da ich mit diesem auf Grund der deutlich verlängerten Fahrzeit jedoch keine Chance mehr gehabt hätte, im Zielort den letzten Anschlussbus zu bekommen, musste ich eine Busfahrkarte für den Überlandbus lösen. Hinweise in Nähe der Fahrkartenautomaten: Fehlanzeige ...

Bahn vs. Flugzeug

Ich muss 2mal im Jahr von Basel nach Hamburg und zurück.
Ratet mal wie...
Zum Vergleich:
Bahn: ca. 270EUR, 9 Std.
Flug: ca. 100EUR, 1,5 Std.!
...noch Fragen? :-)

Muhaha

Die Kurse MÜSSEN steigen. Höher und immer weiter!

Die Welt könnte schön sein, ich könnte mal eben locker von Göttingen nach Kassel fahren, so als wäre es eine Straßenbahn. Stattdessen schreckt jetzt schon der Preis von über ca. 20 Euro für 45km ab. Und selbst auf dieser kurzen Strecke gab es schon zahlreiche Verspätungen und eine mehrere Stunden Zwangspause im Tunnel.

Deutsche Bahn... das sich ein privates Unternehmen überhaupt so nennen darf ist eine Frechheit. Der deutsche Stolz ist diese Firma längst nicht mehr. Aber hauptsache da haben sich einige bei der Privatisierung so richtig schön bereichert.

Wie sonst ...

... sollte S 21 finanziert werden, wenn nicht durch jährliche Fahrpreiserhöhungen?

So kann die Bahn locker schritthalten, auch wenn der bestgeplante Bahnhof aller Zeiten mal 10 Milliarden oder mehr kosten sollte.

Ich kann mich noch ziemlich

Ich kann mich noch ziemlich genau daran erinnern wie Herr Kefer von der DB in den Schlichtungsgesprächen über S21 immer wieder behauptet hat, es werde keine ungeplanten Mehrkosten geben, die den finanziellen Puffer überschreiten... da kommt der Bahn diese Preiserhöhung gerade recht... dass das nun offenbar nicht stimmt, wissen wir seit einigen Tagen.
Es sieht aus als ob die Bahn über Preispolitik ihre planerischen Mängel auffangen will. Aber wer die Bahnpolitik verfolgt, wird nicht überrascht sein.
Ich versthe auch nicht, warum soviele Menschen immer noch nicht Mitfahrgelegenheiten ANBIETEN oder NUTZEN (auch per Auto) ob nun über Mitfahrgelegenheit.de oder Nachbarschaftsauto.de ist ja egal... ich fahr oft von Oldenburg (oldbg) nach HH-rahlstedt (ca 180 km) - hin und zurück für 20 - 25 Euro ... schade nur dass nicht mehr Menschen der Bahn den Rücken kehren...und Mobilität aktiv mitgestalten...

12:20 — Yod801 "ich bin für

12:20 — Yod801

"ich bin für die Wiederverstaatlichung aller Betriebe, die für Infrastruktur zuständig sind. Nicht weil ich Kommunist bin, sondern ...."

Guten Morgen Yod801

Soso, Wiederverstaatlichung aller Betriebe..., Ja. ist denn die Bahn Privat?
"... Mit Ausnahme der Telekommunikation hat es ausschliesslich zu Preissteigerungen geführt. Das mag daran liegen, dass dies tatsächlich ein innovationskräftiger Sektor ist, in dem wirkliche Konkurrenz enstanden ist."

Daran wird es wohl liegen.

"In der Energiewende hätte die Politik und nicht ein profitgieriges Management den Daumen drauf."

Bevor sich die Politik (EEG) eingemischt hatte, hatten wir sehr viele Möglichkeiten, den billigsten Anbieter zu nehmen.

"... wenn man das Autobahnnetz privatisieren würde ... nichts als Schlaglöcher hätte, weil sich die Wartung für profitgierige Konzerne nicht rentiert."

A1 Bremen-HH = Privat. Super Zustand, erstklassige Wartung, exstrem schnell realiesiert. Und es gibt noch mehr Beispiele.

private Konkurrenz: Metronom, Erixx, ....

Verspätungen gibt es überall, die hängen ja vom Fahrplan der DB ab.

Aber das Personal ist deutlich höflicher, sogar nett.

Nachteil: Man kann, wenn man spät dran ist oder der Fahrscheinautomat/touchscreen-Feld nicht im Zug nachlösen. Die "privaten" setzen die Fahr"gäste" dann im Nahverkehr an der nächsten Haltestelle raus. Aber nicht (wie bei der DB mehrfach geschehen) jüngere Kinder.

Die Fernzüge der DB sind häufig überfüllt, man ist gezwungen eine Platzreservierung (möglichst mehrere, wenn man die genaue Fahrzeit noch nicht weiß) zu buchen, um nicht auf dem Gang/Perron zu stehen oder zu sitzen.

Beschwerdemanagement? Gibts nicht. Damit gibts dann auch keine Beschwerden.

Wirklich attraktiv ist das nicht. Paßt zur Begründung der Fahrpreiserhöhung. Man wird für blöd verkauft.

Gewinne machen!

Die Bahn will GEWINN machen. Langfristiges Ziel ist die Börse. Wen wundert es da, dass das Preis/Leistungs-Verhältnis so schlecht ist??? Unser zu viel gezahlter Fahrpreis = Gewinn der Bahn. So einfach.

Und die Bahn denkt nicht dran, daran etwas zu ändern...

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/
milliardenueberschuss-deutsche-bahn-strebt-rekordgewinn-an/7453728.html

DIE Ursache für das jetzige System mit unterirdischem Service (Pünktlichkeit, Schnelligkeit, Anbindungen) und Preisexplosion sind 10 Jahre Hartmut Mehdorn.

Das Ziel Börsengang muss endgültig begraben werden, sozusagen verboten! Nur dann gibt es überhaupt die Möglichkei einer positiven Entwicklung. Andernfalls will sich die Bahn mit jährlichen Gewinn-Rekorden für zukünftige Aktionäre von der "schönsten Seite" zeigen und wir alle zahlen diesen Schönheitswettbewerb für zukünftige Bahn-Aktionäre!

Hallo! Ich wol-als ich jedoch

Hallo!
Ich wol-als ich jedoch den Preis erfahren habe ,habe
ich lieber ins Auto gesetzt, den Fahrstress und evtl. Stau in kauf genommen . So bekommt man keine Menschen/Autos von der Strasse.
Dann die viel diskutierten maroden Gleise und Brücken - es kein Wunder -um des Profites wegen widr das Material bis zum letzten ausgereizt. Ich wohne am Bahnhof - man hat von 180 Züge pro Tag die Schlagzahl auf 260 erhöht. Die Wartezeit an der Schrankebeläuft sich oft auf 20 Minuten.
Aber ist es nicht überall so.Der Steuerzahler/Verbrauchersoll das Equipment bezahlen aber die Gewinne streichen die Konzerne ein.Nur ein paar Beispiele:
Den Bau der Stromleitungen wird auf die Steuerzahlerund
Verbraucher abgewälzt.Die Renovierungs kosten der Gleise und Brücken der Bahn= höhere Preise und Bundesbeteiligung(Steuerzahler).Bankenrettung - Steuerzahler aber die Manager kassierten dennoch satte Bonis von dem Rettungsgeld.Es ist einfach nur zum Würgen.

@Morris1977, @Klako

Die Bahn produziert ihren Strom nicht selbst, sondern schließt Verträge mit Kraftwerksbetreibern ab. Ein großer Teil des Bahnstroms kam bis 2011 aus dem Kernkraftwerk Neckarwestheim. Mit der zwangsweise verfügten Schließung des Kraftwerks fiel dieser Teil des Stroms weg und man musste sich kurzfristig aus anderen Quellen versorgen. Das führte nicht nur zu einer Preissteigerung, sondern auch dazu, dass die Bahn im Jahr 2012 ihre Züge zu über 50% mit Kohle betreibt (die allerdings zwischendurch in Strom umgewandelt wird). Will man künftig auch auf den Kohlestrom verzichten, sind weitere deutliche Preissteigerungen absehbar.
An den Investitionen wird es übrigens kaum liegen, dass die Preise steigen. Spanien und Italien investieren pro Einwohner dreimal so viel in ihre Bahn-Infrastruktur, Österreich und die Niederlande fünfmal so viel, und die Schweiz siebenmal so viel.

Wer so lustvoll (Ironie)

immer wieder mit der Bahn fährt,d.h., auf winterkalten Bahnhöfen zur zeit und unzeit stund um stund demütig und geduldig fern aller informationen und kommunikation auf den ausbleibenden zug wartet, mal mutterseelenallein,mal im erdrückenden gedränge, wer dann in überfüllten zügen kaum noch einen stehplatz ergattern geschweige denn das wc erreichen kann;wer bei der fahrroutenplanung und ticketbuchung in der servicewüste bahn keine oase findet und umwege, umsteigen sowie überteuerte tickets in kauf nimmt- ja wer dies alles so duldsam und treu übers jahr erträgt, der hat sich zur weihnachtszeit die fahrpreiserhöhung redlich und mit aller gebührenden ehre und anerkennung wirklich verdient.

Keine Gründe gegen die Energiewende

@Hermes Conrad:
... weil immer mehr Reservekapazitäten vorgehalten werden müssen und eine Verpflichtung der Netzbetreiber besteht, EE-Anlagen anzuschließen, egal wo sie sich befinden, ohne dass die Betreiber der Anlagen dafür zahlen müssten.

In der Realität ist es aber oft so, dass die Betreiber den Anschluss der Anlagen selbst übernehmen und finanzieren, weil die Netzbetreiber ihren eigenen konventionellen Strom vermarkten wollen und den Netzumbau verschleppen.
Außerdem brauch ein dezentrales Netz weniger Reservekapazitäten, als ein monopolistisches.

Preissteigerung gerechtfertigt?

Eine gute Frage, aber wohl kaum fair zu beantworten.

Auch wenn ich einigen widersprechen muss, die behaupten Service, Komfort und Zuverlässigkeit der Bahn sei in den letzten Jahren besser geworden, gebe ich lieber das Geld für Bahnreisen aus, als mit dem Auto zu fahren.

Wenn es nicht grade eine Übernachtung in einem anderen Ort im Hotel auf eigene Rechnung erfordert, stören mich nicht mal Verspätungen allzu sehr. Ob ich eine Stunde später oder früher ans Ziel komme ist in der Regel unwichtig. Hauptsache bequem und sicher. Und diese beiden Attribute kann man der Bahn immer noch zugestehen – trotz vieler als Verbesserung gepriesener Verschlechterungen.

Zur Ausgangsfrage zurück. Jedenfalls sind die Begründungen, welche die Bahn liefert nicht gerade einleuchtend. An sich könnte man von so übergut bezahlten Managern mindestens wasserdichtere Begründungen wünschen.

@Dr.Kawasaki

Der Gewinn des Unternehmens Bahn und die Zufriedenheit der Kunden sind kein Widerspruch. Im Gegenteil, die Bahn ist langfristig nur erfolgreich und rentabel, wenn ihre Kunden zu ihr halten. Das ist das Grundprinzip des Kapitalismus. Diese Art zu wirtschaften ist keineswegs die beste, aber vermutlich die am wenigsten ungerechte.

Wer fährt denn noch immer mit der Bahn???

Das Fahren mit der Bahn ist doch schon seit vielen Jahren NICHT mehr en vogue!

Fakt ist:
Die Deutsche Bahn bietet einen miserablen Service, dreckige Züge und die Preise steigen von Jahr zu Jahr.

DAS würde ich mir NIEMALS bieten lassen!

Da frage ich mich:
Wer fährt eigentlich noch immer mit der Bahn?

Ich fahre schon seit vielen Jahren nur noch mit meinem PKW und komme dadurch wesentlich schneller ans Ziel, habe keine fremden Menschen neben mir sitzen, die ich sowieso nicht kenne und die ich nicht mag, bin in meiner Abfahrt- und Ankunftszeit wesentlich flexibler und bin nicht an irgendwelche Fahrpläne gebunden, über die ich mich, wäre ich Bahnfahrer, sehr ärgern würde, weil ich dann zumeist auf meinen Zug warten müßte, da er sich sowieso wieder verspäten würde.

Ein solches Unternehmen wie die Deutsche Bahn AG verdient an mir KEINEN Cent!

Ich würde NIEMALS mit der Bahn fahren!!!!!

Privatisierung kostet halt was

Das wird nicht die letzte Preiserhoehung sein.

Sobald die Autobahnen mit Stromleitungen fuer den Gueterverkehr ausgeruestet sind, fahren dort auch Oberleitungsfernbusse.

Wer geizig und gierig ist, schafft sich am Ende selbst ab.

Auch bei der Bahn gilt: am Ende interessirt Shareholder kein Fahrplan und kein sauberer Zug und kein zufriedener Kunde, sondern nur Dividende. Und wer keinen Fuehrerschein hat, wird weiterhin auf die Bahn angewiesen sein.

Pro Bahn

@Kathgläubig:
Wer fährt denn noch immer mit der Bahn???

Ich. Unter der Woche täglich.

Das Fahren mit der Bahn ist doch schon seit vielen Jahren NICHT mehr en vogue!

Keine Ahnung, mit Mode kenne ich mich zu wenig aus. Aber unsere Verkehrs-Infrastruktur wäre ohne die Bahn nicht denkbar.

Es gibt auch noch Menschen, die auf die Bahn angewiesen sind....

... vielen Studenten wäre das Studium ohne Semesterticket nicht möglich, weil sie sich andere Verkehrsmittel geschweige denn eine Wohnung am Studienort nicht leisten können.
Und jetzt mal ehrlich: Im internationalen Vergleich können wir uns in puncto Pünktlichkeit nun wirklich nicht beklagen. Verspätungen sind ärgerlich, aber angesichts des ganzen Systems hinter dem Fahrplan manchmal nicht zu vermeiden.

@Kathgläubig

Zitat:
"Ein solches Unternehmen wie die Deutsche Bahn AG verdient an mir KEINEN Cent! Ich würde NIEMALS mit der Bahn fahren!!!!!"

Naja, dazu wird hierzulande Gott sei Dank ja auch niemand gezwungen. Mich wundert nur, dass Ihnen das eigens einen so geharnischten Kommentar wert ist.

Schlechte Nachrichten fuer Hotels und Pensionen

wenn die Rentner nicht mehr mit der Bahn kommen, bleiben sie halt zu Hause.

Hat hier schon einmal jemand

Hat hier schon einmal jemand an die Leute gedacht, die auf die Bahn angewiesen sind, weil sie z.B. keinen Führerschein haben? Und mit dem Auto ist man während der Rush hour auch nicht schneller. Wenn die Bahn mal wirklich den Service verbessern würde, würde sich auch kaum einer über die Erhöhung aufregen.

8. Dezember 2012 - 15:40 — Kathgläubig

"Die Deutsche Bahn bietet einen miserablen Service, dreckige Züge und die Preise steigen von Jahr zu Jahr."

Ihre Kommentare zu bestimmten Themen sind mir nicht unangenehm, auch stimme ich in vielen Bereichen mit ihnen überein, doch hier tun sie der Bahn etwas Unrecht.

Richtig ist, die sanitären Anlagen lassen manchmal zu wünschen übrig (ausgen. ICE), mit der Pünktlichkeit hapert es auch dann und wann, aber mit miserablen Service gehen sie m. E. etwas zu weit.

Die Bahn spart an allen Ecken und Enden was sanitäre Anlagen oder Kühlsysteme (Platz sparen) anbelangt (sie wissen, bei paarunddreißig Grad ist es für den Kunden keine Freude "Von Anfang an") aber fahren sie mal mit anderen Bahngesellschaften, da werden sie sich nach der Bahn sehnen. Ach stimmt, sie fahren ja nicht.

Na klar, man sollte sich nicht am "Elend" orientieren, aber wie es "Griz" schon erwähnte, sind Verspätungen ärgerlich, aber manchmal nicht zu vermeiden.

Trotz allem würde ich mir mehr Investitionen wünschen.

Ich würde auch gerne mit den

Ich würde auch gerne mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu meinem Ausbildungsplatz fahren, aber das wäre wesentlich teurer als mit dem Auto...solange die Öffentlichen teurer sind, werden auch weiterhin viele Menschen lieber mit ihren eigenen Autos zur Arbeit etc fahren....und solange wird es auch nichts mit "gutes für die Umwelt tun"...

hauptsache ist

S 21 wird jetzt 1,5 Milliarden Euro teurer. Die DB oder besser gesagt der Staat kassiert halt für alles immer mehr und mehr, trotz steigender Gewinne. Ich fahre auch jeden Tag mit der S- Bahn zur Arbeit und habe auch noch Glück dass ich an einem Knotenpunkt einsteigen kann, wo mehrere Züge zum selben Ziel fahren. Die Sauberkeit, die Informationspolitik ( offene Lügen über einfach defekte Züge) sind weiterhin mangelhaft. Ich zahle momentan über 70 € für einen Monat im Abo und das ist für die Leistungen zu viel.

an Zwicke und Tyron Booker

Wenn man nicht jeden Hype im Telekombereich mitmachen muss, ist Telefonieren an für sich auch ins Ausland wesentlich billiger geworden seitdem man nicht mehr die Post dafür braucht. Handys gab's damals noch nicht und Internet war etwas, was gerade erst Informatikstudenten auf Linux-Monochrombildschirmen an der Uni benutzen konnten - ist mir klar.

Wenn die Bahn auch dem Bund gehört, so wird sie nicht durch ein Ministerium gemanaged, dass keine Gewinne einfahren muss. Auch könnte man es steuerlich subventionieren wie in anderen Ländern, um Leute einen Anreiz zu schaffen weg vom Auto zu kommen.

@Kath-gläubig
Wer benutzt heute noch die Bahn? Ich. Ich wohne in der Innenstadt der zweitgrößten Stadt BaWüs, deren Strassenbahnsystem zwar etwas zuverlässiger sein könnte, aber ich kann innerhalb von 7 Fussminuten alles einkaufen, was mein Herz begehrt. Will ich innerhalb Ds reisen, so habe ich eine BC50, mit der ich billiger und schneller überall bin als mit dem Auto. Wozu also ein Auto?

Stuttgart 21

Die Preiserhöhungen haben wohl auch mit Stuttgart 21 zu tun. Jeder Fahrgast kann so seinen Beitrag dazu leisten, dass diese Projekt in den nächsten 10 Jahren auch umgesetzt wird - egal wie hoch der Aufwand dann insgesamt sein wird.

Viva Privatisierung...

Schade für uns umwelt- und zeitbewusste Bahnfahrer, dass dieser Luxus immer teurer wird. Aber irgendjemand muss ja
Gewinne und Expansionen der Bahn tragen.

Ohnehin eine blöde Idee, ein Unternehmen zu privatisieren, das kaum Konkurrenz, und hohe Einstiegshürden für eine solche hat. Also blöd für die Kunden, gut natürlich für das Unternehmen - leichter kann man gar nicht an eine Monopolstellung kommen.

Aber so funktioniert Privatisierung nicht. Die macht ein Unternehmen nur dann effizienter und kundenfreundlicher, wenn irgendjemand es dazu zwingt. Mit Konkurrenz wäre das der Kunde, ohne... nun ja.

Privat fahre ich auch immer mehr Auto, besonders wenn ich spontan und mit anderen reise. Klar würde ich diese Zeit lieber mit was Sinnvollem verbringen, statt am Steuer. Aber bei dem Stundenlohn, der mir nach Abzug aller Kosten gegenüber den Ticketpreisen übrigbleibt ...?

btw: Multiple exclamation marks are a sure sign of a diseased mind.

@14:53 — Hussät

Chapeau- dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

Das funktioniert nur deshalb, weil hier ein Monopolist „marktwirtschaftliche Kriterien“ bemüht, die überhaupt nicht vorhanden sind, weil der Eigentümer jederzeit diese Kriterien kontrolliert und überhaupt nicht auf Rendite „angewiesen“ ist...!

Ist doch keine Neuigkeit,

Ist doch keine Neuigkeit, dass wirtschaftliche Monopole die Preise erhöhen.
Meiner Meinung nach sollte hier der Staat eingreifen können, dürfen, müssen, um sowas zu verhindern. Immerhin hat er der DB ja auch das Monopolrecht gegeben.

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