Kommentare

Methode

Es wäre interessant zu wissen, wie in der Studie Pädophilie bzw. das Ausmaß davon erhoben wurde. Und dann ist da noch die Größe der Stichprobe: Wenn nur 20 Priester befragt wurden, ist die Studie ohnehin unbrauchbar.

Ich glaube nicht, dass die Studie aussagekräftig ist. Es wäre schön, wenn an der Stelle mal kritisch nachgefragt werden würde.

Dazu sollte man folgendes wissen:

Die meisten Fälle von sexuellen Missbrauch von Kindern, werden von nicht Pädophilen begangen. Die Meisten wollen einfach nur mal ihre Macht missbrauchen.

Wie wir hier sehen kann eine Organisation wie die Kirche sich ohne Weiteres reinwaschen.

Völlig weltfremd....

„Mit einer Studie, die die Bischöfe selbst in Auftrag gegeben haben....“.

Dass nur eine Minderheit der beschuldigten Priester pädophile Neigungen habe, ist schon vom normalen Verständnis her zweifelhaft- bedenkt man die hohe Dunkelziffer und die zölibatäre Besonderheit des Berufsfeldes.

Die Empfehlung Täter weiter zu beschäftigen [ im Sinne von Gemeindearbeit mit entsprechenden Kontakten], schlägt dem Fass den Boden aus- weil selbst nach einer umfangreichen Therapie eine entsprechende Disposition [Pädophilie] nicht heilbar, bestenfalls vom Betroffenen kontrolliert(?!) werden kann.

Diese Empfehlung der Studie/Bischöfe unterstreicht die Weltfremdheit der katholischen Kirche- die Empörung der Missbrauchsopfer ist daher mehr als verständlich....!

Meiner Meinung kaum zu glauben

Meiner Meinung kaum zu glauben. Diese ganze Heimlichtuerei um Sexualität und die Vertuscherei fördern diese Strukturen doch nur.

Wer die Musik bezahlt ...

Das wird wohl das "kleinste, nicht vermeidbare Ergebnis" gewesen sein. Eine solche "Studie" erlangt nur dann eine gewisse Glaubhaftigkeit, wenn man auch bekannt gibt wie und in welchem Umfang die Ausgangsdaten erhoben wurden und wer mit der Durchführung beauftragt war.

Krass...

Also ich denke nicht, dass Priester (und Lehrer, Betreuer, Trainer etc.) pädophil werden. Sondern Pädophile werden (bevorzugt) Priester, Lehrer, Betreuer, Trainer etc.... Das ist das Problem. Und wenn hier jetzt soziale Kontrolle als Grund zum Weiterbeschäftigen genannt wird, ist das für mich absolut unverständlich. Die (besonders bei den Katholischen vorhandene) soziale Kontrolle hat sie doch auch nicht von der ersten Tat abgehalten!

So wird man Pädophile nicht abschrecken, eben in jenen Berufsgruppen tätig zu werden. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Hart (aber gerecht) vorgehen, Entlassungen und gerichtliche Verfahren und im Vorfeld die notwendige soziale Kontrolle (auf Verdachtsmomente sehr schnell reagieren, offen mit dem Thema umgehen, (Doppel-)Strukturen schaffen, die Missbrauch erschweren...). Im Grunde all das was eine gute und verantwortungsbewusste (Sport-)Vereinsarbeit bei diesem Thema auszeichnen kann. Das wäre ein Fortschritt und ein Zeichen, das Wirkung hätte.

Eritas

dem Kommentar von Eritas kann

dem Kommentar von Eritas kann ich nur zustimmen

Mir wird schlecht

1.Eine Studie die auf 78 Befragten beruht ist wenig wert, die Abweichungen bei einer so geringen Schnittmenge sind enorm.
2.Die kath. Kirche hat noch NIE von sich aus etwas für die Kontrolle oder Aufklärung von Missbrauch durch priester getan. Die Aussage das ein "sozialer Kontrollrahmen" geschaffen werden kann ist damit schlicht gelogen.
3.Der Auftraggeber zahlt, damit steht das Ergebnis fest.

Die Gesamtaussage der Studie ist klar das, was die kath. Kirche schon immer gemacht hat. Versetzen, vertuschen und das eigenen Ansehen wahren statt den Opfern zu helfen oder Verbrechen zu verhindern.
Langsam aber sicher sollte die Politik in diese Missachtung unserer Gesellscahftlichen Ordnung und Gesetzte eingreifen. Zudem muss eine Meldepflicht für Kindesmissbrauch her und eine Verlängerung der Verjährungsfrist von Missbrauch und dessen Vertuschung. Nicht aus Rache oder Abschreckungm, sondern um ein zeichen zu setzen. Wenn der erste Bischof ins Gefängnis muss wacht die Kirche vielleicht auf.

Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,
das Kommentieren von Meldungen ist derzeit leider nicht möglich. Die Kommentarfunktion wird voraussichtlich um 06:30 Uhr wieder aktiviert. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Die Redaktion

Darstellung: