Car-Sharing ist die logische der zurzeit stattfindenden Urbanisierung und Landflucht. In größeren Städten wird Platz immer teurer und ein erheblicher Anteil an öffentlicher Fläche wird sinnlos verschwendet, weil sie mit Autos vollgestellt ist, die niemand benutzt. Hier ist Car-Sharing die Lösung und ich denke, dass in einigen Jahren in der Stadt mehr Mietautos stehen als eigene. Der Effekt wird sich verselbständigen, denn je mehr Menschen Car Sharing nutzen, desto besser ist die Verfügbarkeit.
Ja, immer mehr junge Menschen kaufen kein Auto sondern mieten es, wenn es mal nicht zu vermeiden ist. Das bedeutet aber auch, dass die Fahrpraxis zu wünschen lässt. Soll Car Sharing ein Erfolgsmodell werden, brauchen wir also einfach zu beherrschende Fahrzeuge und wenn möglich automatisch geregelten Verkehr. Vielleicht schafft es ja die neue Generation, dem" Fahrspaß" abzuschwören und Pedale und Lenkrad ins Technikmuseum zu verbannen. Wer braucht dann noch 400 PS und ein beheiztes Lenkrad, um sein Ziel zu erreichen.
klingt für einige gut, die Ökofreaks bekommen ob solcher Meldung wohl feuchte Augen...
diesem Freudentaumel kann ich mich nicht anschliessen...ich bin ein Kind der "Autogeneration", ich schätze es, ein eigenes Auto zu besitzen das ich mit niemandem teilen muss, dass für mich verfügbar ist, wenn ich es benutzen will oder muss.
Wer Individualverkehr ablehnt, soll mit dem Fahrrad zum Bahnhof fahren und dort auf Bus oder Bahn umsteigen...Carsharing aus Öko-Überzeugung klingt für mich in etwa wie "wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht Nass"....Auto?..nein, geht gar nicht...aber gegen ein bisschen Auto hat der liebe Gott nichts einzuwenden...sorry dass ich lächle?
Viele Leute, vorallem ältere Leute, benötigen ein Auto nur noch zum Einkaufen oder am Wochenende. Für diese Fälle wäre es schon vorteilhaft, wenn man sich im Wohngebiet oder im Einkaufszentrum preisgünstig und unkompliziert ein Auto leihen kann. Viele Kosten, die mit einem eigenen Auto anfallen, wie Stellplatz, Versicherungen, Reparaturen, Service usw. entfallen. Voraussetzubg muss aber sein, dass man das Auto wieder in der Nähe der Wohnung abgeben kann. Allerdings ist fraglich, dass die Automobilindustrie mit Carsharing mehr Autos absetzen wird.
Keine Panik liebe Autoindustrie,die nächste Abwrackprämie kommt ja sicher bald.
Oder ähnliches wie rotgelbgrüner Punkt,oder Autos dürfen nicht älter als 10 Jahre sein oder sie überweisen euch die nötigen Kreuzer gleich.Hatten wir doch schon mal,Notopfer,Notgroschen ... .
Oder ihr baut nen Chip ein ,der den Motor automatisch 3 Monate nach Garantieablauf selbst zerstört.lol
Ach,das habt ihr ja schon hinter euch.
Absolut richtig!
Nachdem jahrelang die Gehälter zumindest real gesunken sind kommt nun der Bumerang langsam zurück:
Die Leute haben oft nicht mehr genug Geld für ein eigenes Auto.
Und so dreht sich die Spirale langsam nach unten.
Das einzige was sich noch verkauft sind wohl Luxuskarossen für die oberen 10tsd...
Am 04. Dezember 2012 um 21:28 von AbseitsDesMains...
Das gute ist doch, dass wir frei entscheiden können. Wer möchte, soll Carsharing machen. Prima so, auch für mich!
Ich persönlich bevorzuge mein eigenes Auto, wo alles an seinem Platze ist (Gummibärchen, Traubenzucker und Pfefferminz), mit dem ich pfleglich umgehe (Stichwort Reifen und Bordsteinkanten) und ich möchte mein Auto genau so wenig teilen, wie mein Bett, mein Klo oder gar meine Ehefrau.
Gut auch, dass diese Diskussion bislang weitgehend ideologiefrei geführt wird! Leben und leben lassen eben!
Das Management hat erkannt, dass Carsharing auf dem Vormarsch ist:
Herzlichen Glückwunsch !
Die Frage ist doch ob ein einfacher Automobilmanager ein solches Projekt überhaupt verstehen kann.
Bisher kopiert das Management doch eher einfache Ideen.
Shell zum Beispiel nimmt das Fensterputzen an der Ampel auf, und fordert für den Tankrüssel reinhalten 1€.
Was ist denn, wenn man fix mal einkaufen fährt und beim Zurückkommen bemerkt, dass ein anderer Carsharer sich das Auto unter den Nagel gerissen hat? Ich hab da wirklich keine Erfahrungen, wie läuft das? "Mietet" man das Auto für eine feste Zeit? Ist es einge gewisse Zeit nur einem selbst zugänglich? In Großstädten wo es viele nutzen (denke ma nur dort gibts sowas) laufen bestimmt ein paar "Bedürftige" dem Auto übern Weg wenn man grad nicht da ist.
Oder gibts da zentrale Annahme Stationen wo nur da die Übergabe erfolgen kann? ^^
Am 04. Dezember 2012 um 22:39 von TheodorTugendreich
es gibt natürlich verschiedene Systeme. Besonders flexibel ist aktuell wohl gerade Car2Go von Mercedes mit der Smart Flotte.
DIe Fahrzeug findet und reserviert man am besten per Smartphone. Zahlt dann pro KM einen gewissen betrag und wenn man nicht fährt eine "parkgebühr" die deutlich niedriger ist. Dafür schnappt einem keiner den Wagen auf dem Supermarktparkplatz weg.
Die Rückgabe erfolgt mehr oder weniger flexibel im gesammten Stadtgebiet da der nächste den standort aller Fahrzeuge ja wieder per Smartphone herausfinden kann.
In Stuttgart besteht die Flotte aus Elektro Smart,die sollten natürlich an einer Ladestation abgegeben werden.
Nachteil von Car2Go es gibt nur Smarts.
Ich persönlich liebe Auto´s und mein eigenes Fahrzeug,für wenigfahrer in Ballsungszentren ist das aber wirklich die Zukunft,es ist umweltfreundlicher aber vor allem deutlich kostengünstiger.
Die Modelle der Autoteiler sind durchaus beachtenswert.
Warum müssen denn noch Fahrzeuge gebaut werden, wenn der Markt gesättigt ist und die Zielgruppe längst auf andere Statussymbole umschwenkt? Opel hat mit Fahrrädern und Nähmaschinen angefangen, der Daimler hat den Reitwagen erfunden (Motorrad heißt das Ding heute) und von BMW gab es sogar Roller. OK, es muss ja nicht so was futuristisches wie ein BMW C1 sein. Aber die Möglichkeiten, einen Industriezweig zu modernisieren sollten in einem Land der 1. Welt doch gegeben sein. Bei einem durchschnittlichen Besetzungsgrad von 1,2 Personen je Fahrzeug liesse sich doch wohl was machen, oder? Vielleicht sogar mehr als die "Billigmarken" der Hersteller. Damit man für ein Ding, mit dem man bequem im Stau stehen kann, weniger als ein volles Brutto-Jahresgehalt hinblättern muss. Es weinen immer die Kinder, die keine Idee haben, wie sie den Stuhl vor den Schrank bekommen, um ans Bonbonglas zu langen...
Leutz, wo bleiben eure guten Ideen?
Sehr geehrte User,
aufgrund fehlender personeller Ressourcen kann meta.tagesschau.de heute Nacht nicht moderiert werden. Aus diesem Grund wird solange die Kommentarfunktion für alle Meldungen abgestellt. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Die Redaktion
die Zukunft
Car-Sharing ist die logische der zurzeit stattfindenden Urbanisierung und Landflucht. In größeren Städten wird Platz immer teurer und ein erheblicher Anteil an öffentlicher Fläche wird sinnlos verschwendet, weil sie mit Autos vollgestellt ist, die niemand benutzt. Hier ist Car-Sharing die Lösung und ich denke, dass in einigen Jahren in der Stadt mehr Mietautos stehen als eigene. Der Effekt wird sich verselbständigen, denn je mehr Menschen Car Sharing nutzen, desto besser ist die Verfügbarkeit.
Das Auto sollte neu erfunden werden
Ja, immer mehr junge Menschen kaufen kein Auto sondern mieten es, wenn es mal nicht zu vermeiden ist. Das bedeutet aber auch, dass die Fahrpraxis zu wünschen lässt. Soll Car Sharing ein Erfolgsmodell werden, brauchen wir also einfach zu beherrschende Fahrzeuge und wenn möglich automatisch geregelten Verkehr. Vielleicht schafft es ja die neue Generation, dem" Fahrspaß" abzuschwören und Pedale und Lenkrad ins Technikmuseum zu verbannen. Wer braucht dann noch 400 PS und ein beheiztes Lenkrad, um sein Ziel zu erreichen.
naja, Carsharing...
klingt für einige gut, die Ökofreaks bekommen ob solcher Meldung wohl feuchte Augen...
diesem Freudentaumel kann ich mich nicht anschliessen...ich bin ein Kind der "Autogeneration", ich schätze es, ein eigenes Auto zu besitzen das ich mit niemandem teilen muss, dass für mich verfügbar ist, wenn ich es benutzen will oder muss.
Wer Individualverkehr ablehnt, soll mit dem Fahrrad zum Bahnhof fahren und dort auf Bus oder Bahn umsteigen...Carsharing aus Öko-Überzeugung klingt für mich in etwa wie "wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht Nass"....Auto?..nein, geht gar nicht...aber gegen ein bisschen Auto hat der liebe Gott nichts einzuwenden...sorry dass ich lächle?
Carsharing ein neues Geschäftsfeld?
Viele Leute, vorallem ältere Leute, benötigen ein Auto nur noch zum Einkaufen oder am Wochenende. Für diese Fälle wäre es schon vorteilhaft, wenn man sich im Wohngebiet oder im Einkaufszentrum preisgünstig und unkompliziert ein Auto leihen kann. Viele Kosten, die mit einem eigenen Auto anfallen, wie Stellplatz, Versicherungen, Reparaturen, Service usw. entfallen. Voraussetzubg muss aber sein, dass man das Auto wieder in der Nähe der Wohnung abgeben kann. Allerdings ist fraglich, dass die Automobilindustrie mit Carsharing mehr Autos absetzen wird.
Keine Panik liebe
Keine Panik liebe Autoindustrie,die nächste Abwrackprämie kommt ja sicher bald.
Oder ähnliches wie rotgelbgrüner Punkt,oder Autos dürfen nicht älter als 10 Jahre sein oder sie überweisen euch die nötigen Kreuzer gleich.Hatten wir doch schon mal,Notopfer,Notgroschen ... .
Oder ihr baut nen Chip ein ,der den Motor automatisch 3 Monate nach Garantieablauf selbst zerstört.lol
Ach,das habt ihr ja schon hinter euch.
Carsharing?
Mehr Autos kann man nur verkaufen, wenn man auch wieder gerechte Löhne/Renten zahlt.
Erst dann wird sich der Bürger auch wieder ein Auto leisten können.
---
Absolut richtig!
Nachdem jahrelang die Gehälter zumindest real gesunken sind kommt nun der Bumerang langsam zurück:
Die Leute haben oft nicht mehr genug Geld für ein eigenes Auto.
Und so dreht sich die Spirale langsam nach unten.
Das einzige was sich noch verkauft sind wohl Luxuskarossen für die oberen 10tsd...
Schöne Wahlfreiheit
Das gute ist doch, dass wir frei entscheiden können. Wer möchte, soll Carsharing machen. Prima so, auch für mich!
Ich persönlich bevorzuge mein eigenes Auto, wo alles an seinem Platze ist (Gummibärchen, Traubenzucker und Pfefferminz), mit dem ich pfleglich umgehe (Stichwort Reifen und Bordsteinkanten) und ich möchte mein Auto genau so wenig teilen, wie mein Bett, mein Klo oder gar meine Ehefrau.
Gut auch, dass diese Diskussion bislang weitgehend ideologiefrei geführt wird! Leben und leben lassen eben!
Management
Das Management hat erkannt, dass Carsharing auf dem Vormarsch ist:
Herzlichen Glückwunsch !
Die Frage ist doch ob ein einfacher Automobilmanager ein solches Projekt überhaupt verstehen kann.
Bisher kopiert das Management doch eher einfache Ideen.
Shell zum Beispiel nimmt das Fensterputzen an der Ampel auf, und fordert für den Tankrüssel reinhalten 1€.
Schönes Beispiel aber auch alltagstauglich?
Was ist denn, wenn man fix mal einkaufen fährt und beim Zurückkommen bemerkt, dass ein anderer Carsharer sich das Auto unter den Nagel gerissen hat? Ich hab da wirklich keine Erfahrungen, wie läuft das? "Mietet" man das Auto für eine feste Zeit? Ist es einge gewisse Zeit nur einem selbst zugänglich? In Großstädten wo es viele nutzen (denke ma nur dort gibts sowas) laufen bestimmt ein paar "Bedürftige" dem Auto übern Weg wenn man grad nicht da ist.
Oder gibts da zentrale Annahme Stationen wo nur da die Übergabe erfolgen kann? ^^
@Michel D. "gerechte Löhne"
baust du Teile die ein Chinese genauso schnell und gut baut, bekommst du einen Chinesenlohn. Ganz gleich ob du mehr oder weniger gelernt hat.
Der Weltmarkt verändert die Verhältnisse. Das wußte schon Kanzler Bismarck.
Wer von gerechten Löhnen spricht und ordentlichem Leben, dem empfehle ich einen Besuch in unseren östlichen Partnerländern.
kein Ärger mehr mit teuren reperaturen von gebrauchtschleudern?
das sind wohl erlösende nachrichten ...
@ hubie
es gibt natürlich verschiedene Systeme. Besonders flexibel ist aktuell wohl gerade Car2Go von Mercedes mit der Smart Flotte.
DIe Fahrzeug findet und reserviert man am besten per Smartphone. Zahlt dann pro KM einen gewissen betrag und wenn man nicht fährt eine "parkgebühr" die deutlich niedriger ist. Dafür schnappt einem keiner den Wagen auf dem Supermarktparkplatz weg.
Die Rückgabe erfolgt mehr oder weniger flexibel im gesammten Stadtgebiet da der nächste den standort aller Fahrzeuge ja wieder per Smartphone herausfinden kann.
In Stuttgart besteht die Flotte aus Elektro Smart,die sollten natürlich an einer Ladestation abgegeben werden.
Nachteil von Car2Go es gibt nur Smarts.
Ich persönlich liebe Auto´s und mein eigenes Fahrzeug,für wenigfahrer in Ballsungszentren ist das aber wirklich die Zukunft,es ist umweltfreundlicher aber vor allem deutlich kostengünstiger.
Gruß Tobias
Die Modelle der Autoteiler
Die Modelle der Autoteiler sind durchaus beachtenswert.
Warum müssen denn noch Fahrzeuge gebaut werden, wenn der Markt gesättigt ist und die Zielgruppe längst auf andere Statussymbole umschwenkt? Opel hat mit Fahrrädern und Nähmaschinen angefangen, der Daimler hat den Reitwagen erfunden (Motorrad heißt das Ding heute) und von BMW gab es sogar Roller. OK, es muss ja nicht so was futuristisches wie ein BMW C1 sein. Aber die Möglichkeiten, einen Industriezweig zu modernisieren sollten in einem Land der 1. Welt doch gegeben sein. Bei einem durchschnittlichen Besetzungsgrad von 1,2 Personen je Fahrzeug liesse sich doch wohl was machen, oder? Vielleicht sogar mehr als die "Billigmarken" der Hersteller. Damit man für ein Ding, mit dem man bequem im Stau stehen kann, weniger als ein volles Brutto-Jahresgehalt hinblättern muss. Es weinen immer die Kinder, die keine Idee haben, wie sie den Stuhl vor den Schrank bekommen, um ans Bonbonglas zu langen...
Leutz, wo bleiben eure guten Ideen?
Schließung der Kommentarfunktion
Sehr geehrte User,
aufgrund fehlender personeller Ressourcen kann meta.tagesschau.de heute Nacht nicht moderiert werden. Aus diesem Grund wird solange die Kommentarfunktion für alle Meldungen abgestellt. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Die Redaktion