Wenn man erst das Ehrenamt von der Altersgrenze befreit hat, kann man sicherlich anschließend sich darüber unterhalten das Rentenalter auch gleich ab zu schaffen.
In Rente dürfen dann nur noch die DAMEN und HERREN Politiker sowie Staatsbedienstete.
Wer dann zu alt für die Arbeit ist, der muss sich halt vorher genügend Geld (voll versteuert) auf die Hohe Kante legen, damit er dann von seiner Bank als Treuhänder seine Rente erhält.
Es macht schon seinen Sinn, wenn man ein Höchstalter für gewisse Aufgaben festlegt.
für eine aktive Beteiligung älterer Leute am Gesellschaftsleben. Dazu gehört das Arbeiten in kleine Teilzeitjobs, denn dafür kann sich ein Jüngerer kein Lebensunterhalt kaufen, oder die ehrenamtliche Arbeit, denn dafür gibt es viel zu wenig Interesse bei Werktätigen.
Das die Linkspartei falsch liegt ist klar. Es geht hier nicht um zu niedrige Löhne, sondern um das unzurechte Ausgrenzen bestimmter Altersgruppen. Die zu niedrige Löhne gibt es, aber die müssen woanders angeprangert und geändert werden.
Ehrenamtliches Engagement macht mir (49 Jahre alt) Spaß und ich möchte, trotz beruflicher Beanspruchung nicht darauf verzichten.
Bei etlichen Ehrenämtern sind insbesondere die älteren "Semester" unverzichtbar, da sie zeitlich ungebundener sind, als Berufstätige. Bei den Gremien, in denen Ehrenamtliche tätig sind, kommt es auf eine "gesunde" Mischung zwischen den Generationen an. Bei einigen Ehrenämtern halte ich Altersgrenzen jedoch für gegeben, manches Mal erlebt man leider auch ein gewisses "Kleben" an den Sesseln oder auch Starrsinn gegenüber Veränderungen.
Bei jedem Ehrenamt und jedem Ehrenamtlichen müsste der Fall individuell betrachtet werden.
Warum hat man eine starres Rentenalter von 65 (bzw. 67 Jahren festgelegt, egal wie lange der Beschäfigte gearbeitet hat?
Weil man davon ausgeht, dass Menschen ab 65 bzw. 67 Jahren nicht mehr offen genug sind für Neues, nicht mehr die Bereitschaft zur ständigen Anpassung und Änderung haben, und weil Menschen ab diesem Alter nicht mehr gut genug lernen können um mit Neuerungen zurecht zu kommen.
All das gilt auch für Ehrenämter, die wir nicht von starrsinnigen älteren Herren ausführen lassen wollen.
So gibt es also sehr gute Gründe für Altergrenzen, auch wenn sich die eine oder andere ältere Herr aus seiner eigenen Empfindung heraus noch fit hält.
Ich fühle mich nach eigenem Empfinden auch nach 6 Flaschen Bier noch fahrtüchtig.
Aber die Vernunft sagt mir, dass mein Urteil getrübt ist.
Vertrauen wir doch besser der Vernunft.
Als Beobachter vieler Prozesse muss ich sagen, dass für mich die Schöffen in 90% sowieso nur Alibifunktion haben: *sehr* häufig war zu beobachten, dass einer oder mehrere schliefen, fast immer, dass sie nicht mitbekamen, worum es überhaupt ging, und fast nie, dass sie selbst eine Frage stellten.
Der Vorsitzende bestimmt den Prozess, auch inhaltlich und im Urteil.
Die Rolle der Schöffen bei uns ist anders als in amerikanischen Fällen eine nur geringe Korrektur für die Berufsrichter.
Aber es gibt viele andere Bereiche, wo die Altersgrenzen echter Unsinn sind. So ist das Beispiel denkbar schlecht gewählt.
Ich finde das Thema falsch angegangen. Hier eine schwarz-weiße Ja-Nein-Entscheidung zu fordern ist definitiv quatsch... Grautöne gehören dazu.
Wenn es um Selbstregulationen von Vereinen geht - die können die Vereine doch wohl selbst abschaffen, wenn sie es denn wollen.
Bei Schöffen ist das möglicherweise diskussionswürdig. Aber umgekehrt repräsentieren die Schöffen für mich die realen Wertmaßstäbe einer Gesellschaft, und damit meine ich die der Erwerbstätigen. Das ist auch diskussionswürdig, aber hier die Werte der Alten zementieren zu wollen, halte ich für falsch.
Beim Aufstocken der Rente bin ich übrigens völlig gegen eine Lockerung der Regeln. Das nimmt einerseits den Druck aus dem Kessel, dass es politisch garantierte Mindestrenten geben muss (und schiebt den schwarzen Peter den Rentnern selbst zu), und andererseits nimmt es jüngeren die Arbeitsplätze weg.
Ich hoffe diese Diskussion öffnet nicht Tür und Tor für Mißbrauch und weiteren Arbeitszwang für Ältere!!
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Die Redaktion
Zuerst das Ehrenamt und dann......
Wenn man erst das Ehrenamt von der Altersgrenze befreit hat, kann man sicherlich anschließend sich darüber unterhalten das Rentenalter auch gleich ab zu schaffen.
In Rente dürfen dann nur noch die DAMEN und HERREN Politiker sowie Staatsbedienstete.
Wer dann zu alt für die Arbeit ist, der muss sich halt vorher genügend Geld (voll versteuert) auf die Hohe Kante legen, damit er dann von seiner Bank als Treuhänder seine Rente erhält.
Es macht schon seinen Sinn, wenn man ein Höchstalter für gewisse Aufgaben festlegt.
Altersgrenzen abschaffen ist gut
für eine aktive Beteiligung älterer Leute am Gesellschaftsleben. Dazu gehört das Arbeiten in kleine Teilzeitjobs, denn dafür kann sich ein Jüngerer kein Lebensunterhalt kaufen, oder die ehrenamtliche Arbeit, denn dafür gibt es viel zu wenig Interesse bei Werktätigen.
Das die Linkspartei falsch liegt ist klar. Es geht hier nicht um zu niedrige Löhne, sondern um das unzurechte Ausgrenzen bestimmter Altersgruppen. Die zu niedrige Löhne gibt es, aber die müssen woanders angeprangert und geändert werden.
Es hat zwei Seiten!
Ehrenamtliches Engagement macht mir (49 Jahre alt) Spaß und ich möchte, trotz beruflicher Beanspruchung nicht darauf verzichten.
Bei etlichen Ehrenämtern sind insbesondere die älteren "Semester" unverzichtbar, da sie zeitlich ungebundener sind, als Berufstätige. Bei den Gremien, in denen Ehrenamtliche tätig sind, kommt es auf eine "gesunde" Mischung zwischen den Generationen an. Bei einigen Ehrenämtern halte ich Altersgrenzen jedoch für gegeben, manches Mal erlebt man leider auch ein gewisses "Kleben" an den Sesseln oder auch Starrsinn gegenüber Veränderungen.
Bei jedem Ehrenamt und jedem Ehrenamtlichen müsste der Fall individuell betrachtet werden.
re visitor
"Es macht schon seinen Sinn, wenn man ein Höchstalter für gewisse Aufgaben festlegt."
Es wäre nett, wenn Sie uns diesen Sinn ein wenig erläutern könnten.
Aus Ihrem vom Thema sowieso wegstrebenden Kommentar geht das nicht hervor.
Rentenalter sofort abschaffen!
Warum hat man eine starres Rentenalter von 65 (bzw. 67 Jahren festgelegt, egal wie lange der Beschäfigte gearbeitet hat?
Weil man davon ausgeht, dass Menschen ab 65 bzw. 67 Jahren nicht mehr offen genug sind für Neues, nicht mehr die Bereitschaft zur ständigen Anpassung und Änderung haben, und weil Menschen ab diesem Alter nicht mehr gut genug lernen können um mit Neuerungen zurecht zu kommen.
All das gilt auch für Ehrenämter, die wir nicht von starrsinnigen älteren Herren ausführen lassen wollen.
So gibt es also sehr gute Gründe für Altergrenzen, auch wenn sich die eine oder andere ältere Herr aus seiner eigenen Empfindung heraus noch fit hält.
Ich fühle mich nach eigenem Empfinden auch nach 6 Flaschen Bier noch fahrtüchtig.
Aber die Vernunft sagt mir, dass mein Urteil getrübt ist.
Vertrauen wir doch besser der Vernunft.
an die befürworter der
an die befürworter der altersgrenze wann müssen die stones aufhören sind ja auch schon alle um die 70.
Schöffen sind wirklich das falsche Beispiel
Als Beobachter vieler Prozesse muss ich sagen, dass für mich die Schöffen in 90% sowieso nur Alibifunktion haben: *sehr* häufig war zu beobachten, dass einer oder mehrere schliefen, fast immer, dass sie nicht mitbekamen, worum es überhaupt ging, und fast nie, dass sie selbst eine Frage stellten.
Der Vorsitzende bestimmt den Prozess, auch inhaltlich und im Urteil.
Die Rolle der Schöffen bei uns ist anders als in amerikanischen Fällen eine nur geringe Korrektur für die Berufsrichter.
Aber es gibt viele andere Bereiche, wo die Altersgrenzen echter Unsinn sind. So ist das Beispiel denkbar schlecht gewählt.
Zu flach...
Ich finde das Thema falsch angegangen. Hier eine schwarz-weiße Ja-Nein-Entscheidung zu fordern ist definitiv quatsch... Grautöne gehören dazu.
Wenn es um Selbstregulationen von Vereinen geht - die können die Vereine doch wohl selbst abschaffen, wenn sie es denn wollen.
Bei Schöffen ist das möglicherweise diskussionswürdig. Aber umgekehrt repräsentieren die Schöffen für mich die realen Wertmaßstäbe einer Gesellschaft, und damit meine ich die der Erwerbstätigen. Das ist auch diskussionswürdig, aber hier die Werte der Alten zementieren zu wollen, halte ich für falsch.
Beim Aufstocken der Rente bin ich übrigens völlig gegen eine Lockerung der Regeln. Das nimmt einerseits den Druck aus dem Kessel, dass es politisch garantierte Mindestrenten geben muss (und schiebt den schwarzen Peter den Rentnern selbst zu), und andererseits nimmt es jüngeren die Arbeitsplätze weg.
Ich hoffe diese Diskussion öffnet nicht Tür und Tor für Mißbrauch und weiteren Arbeitszwang für Ältere!!
Eritas
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Sehr geehrte User,
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