Kommentare

nordirland....

gehört zu irland..das sagt doch schon der name...besatzung ist nie gut...

Es wird langsam Zeit, dass

Es wird langsam Zeit, dass die Engländer die widerrechtliche Besetzung Nordirlands aufgeben und die Wiedervereinigung mit Irland zu lassen. England fordert gern von anderen, ignoriert aber die eigenen Forderungen für sich selbst. Bei einem Rückzug aus Nordirland würde England sogar sparen, da die Besatzung Unmengen an Ressourcen verschlingt.

Religionskrieg

Das ist nicht nur ein nordirisch-britischer Konflikt, sondern eine Art von Religionskrieg, der an Länge den 30jährigen Krieg in den Schatten stellt.

es lebe die "Vereinigten

es lebe die "Vereinigten Staaten von Europa" !!

Komisch,das da

Komisch,das da "Christen"aufeinander losgehen ,steht hier mit keinem Satz.Das ist es nämlich ,nichts anderes als ein Religionskrieg unter ach so zivilisierten "Mein Gott ist besser als deiner"-Idioten.

Anachronistischer Irrwitz

Willkommen in der Europäischen Union - wir haben einen gemeinsamen Wirtschaftsraum, können visafrei und vielfach auch ohne Grenzkontrolle reisen, versuchen uns mit immerhin 17 Staaten mehr oder weniger erfolgreich mit einer gemeinsamen Währung, aber neigen dennoch zu immer stärkeren nationalistischen Bewegungen. Tschechen und Slowaken haben sich getrennt, Basken und Katalanen streben dies an usw., bald steht die Frage im Raum, ob die Bayern auch bald die Unabhängigkeit von Deutschland anstreben. Vor diesem Hintergrund ist der Konflikt ebenso überholt wie albern.

Andererseits darf man die Geschichte nicht übersehen, wobei die Frage erlaubt sein muss, warum es nicht gelingt, diese zu überwinden. Zwischen Deutschland und Frankreich streitet man nicht mehr über das Saarland und Elsaß-Lothringen, obwohl beide Seiten da historische Ansprüche anmelden könnten. Vielleicht sollte man es auch in (Nord)Irland mit einem friedlichen Miteinander versuchen ...

Karl490

"Es wird langsam Zeit, dass die Engländer die widerrechtliche Besetzung Nordirlands..."

Nordirland ist von GB genausowenig besetzt, wie Bayern von Deutschland besetzt ist. 1973 gab es bereits ein Referendum, indem sich die Nordiren für den Verbleib im UK entschieden. Des weiteren hat Großbrittanien eingewilligt, eine Vereinigung von Irland und Nordirland zuzulassen, sofern sich die Mehrheit der Nordiren dafür ausspricht.

Ersteinmal informieren, bevor man losschreibt.

@odindonar
"nordirland gehört zu irland..das sagt doch schon der name..."

Die Demokratische Volksrepublik Nordkorea ist eine Demokratie...sagt doch schon der Name...

"Das ist nicht nur ein

"Das ist nicht nur ein nordirisch-britischer Konflikt, sondern eine Art von Religionskrieg, der an Länge den 30jährigen Krieg in den Schatten stellt."

Sie glauben doch nicht wirklich, dass es hier um die Religion geht?

Armes Irland

Ein gespaltenes Land in unseren wunderschönen Europa, dass uns immer wieder sagt welche Speisen gut für uns sind und welche Glühlampen brennen dürfen und vielleicht bald welche Reifen wir fahren dürfen.
Wann geht man endlich dieses Problem an, dass an Brisanz und Wichtigkeit an Nummer Eins in Europa stehem sollte.
Terrorismus entsteht da wo Unzufriedenheit und Unmut herrscht. Und den Leuten ist es egal welche Birne Sie in die Fassung schrauben.

Friedensnobelpreis?

Ich frage mich ernsthaft warum wurde dieser Preis an die Europäische Union vergeben wurde.

@aljoscha

Erlauben sie mir, aus Wikipedia zu zitieren:
"Der Nordirlandkonflikt (englisch The Troubles, irisch Na Trioblóidí) beherrschte die nordirische Politik der Jahre 1969 bis 1998. Es handelt sich bei dem Konflikt um einen Identitäts- und Machtkampf zwischen den zwei Bevölkerungsgruppen in der nach der Unabhängigkeit der Republik Irland (als Irischer Freistaat) 1920/22 britisch gebliebenen Provinz Nordirland, also den englisch- und schottischstämmigen, unionistischen Protestanten und den überwiegend irisch-nationalistischen[1] Katholiken."

Quelle: Wikipedia-Nordirlandkonflikt

Es geht hier tatsächlich um zwei Volksgruppen mit einem gesellschaftlich-kulturell sehr unterschiedlichen Hintergrund. Leider scheint es bis heute nicht gelungen zu sein, diese unterschiedlichen Kulturen unter einen Hut zu bringen. Über lange Jahre hinweg haben britische Truppen versucht, diese zwei Volksgruppen auseinanderzuhalten.

@tattom: "Christen, die auseinander losgehen"

"Komisch,das da "Christen"aufeinander losgehen ,steht hier mit keinem Satz."

Mit Recht nicht, denn es geht eben nicht primär um Religion, sondern um Nationalität: Pro-Briten sind nunmal mehrheitlich anglikanisch, Pro-Iren mehrheitlich katholisch, und schon heisst es "Katholiken und Protestanten schlagen sich die Köpfe ein".

@DeutschEuropäer

es geht um den namen des landes nicht um die staatsform...
natürlich ist nordkorea ..korea...und nicht japan oder china...

@h.g.: Britische Truppen

"Über lange Jahre hinweg haben britische Truppen versucht, diese zwei Volksgruppen auseinanderzuhalten"

... und manchmal haben sie auch geziehlt (auch Unbeteiligte) getötet, um den Konflikt anzuheizen.

Siehe: Paul Bruce, "The Nemesis File"

@MyNung

Ich danke Ihnen für diesen Kommentar.
Leider sind die meißten Leute immer noch der Meinung es würde sich um einen "Religionskrieg" handeln.
Es erscheint plausibel jedoch sind die eigentlichen Gründe andere.

Wenn hier jemand mit dem Argument kommt, dass sich eine Mehrheit für den Verbleib im UK ausgesprochen hat ist das ja schön und gut, ändert aber nichts daran, dass Nordirland ursprünglich widerrechtlich von den Briten besiedelt oder "besetzt" wurde.
Zudem bedeutet das noch lange nicht, dass mit der Referendum-Entscheidung nun alles in Ordnung sei.
Mich würde interessieren wie Sie sich in einem Land fühlen, dass ihre Heimat ist, Sie aber aufgrund ihrer kulturellen Zugehörigkeit (irisch) diskriminiert (schlechte Arbeitsstellen, minderwertige Wohnungen etc.).
Vielleicht sollten SIE sich mal informieren und auch ein paar mehr als 40 Jahre in der Geschichte zurück gehen (12-17 Jh.)! Und wenn wir in der jungen Vergangenheit bleiben: schonmal von Internment-Politik oder ähnlichem gehört?

Das bröckelnde Reich

GB hat schon die Kolonien verloren. Jetzt sind die "heimischen Kolonien" dran.
Wenn sich Schottland und vll. auch bald Nordirland abspalten, dann gibts nur noch Britannien oder England anstatt von Großbritannien.

Karl490

Guter Kommentar - sehe Unterdrückung beenden. Es reicht schon, daß "die Krone" überall auf der Welt ihre Machtfühler ausgestreckt(Commonwealth!)hält, auch die Falklandinsel und Gibraltar sollten aus diesem Joch freikommen. Wenn man in der Geschichte blättert, tauchen nur ERoberungskriege, Unterdrückung, Schlachten usw.auf.Ebenso wie das englische Königshaus seinen jetzigen Status mit genau diesen Merkmalen errungen hat:Mord, Intrigen -KERKERHAFT: ES LASSEN CROMWELL,MARIA STUART, HEINRICHT VIII,UND VIELE VIELE MEHR GRÜßEN.Das ist England, dieses hochwohlgeborene Königshaus, das schon wieder auf einen weiteren Thronanwärter hoffen darf.
VIVE la REPUBLIQUE!!!!!

Eindruck aus Belfast

Als eine in Belfast-lebende Deutsche habe ich das Gefuehl, dass sich beide Communities hier vor allem auf Identitaetssuche befinden, bzw sich von der jeweiligen anderen Gruppierung in der Ausuebung ihrer Kultur eingeschraenkt bzw bedroht fuehlen und zu Provokations-Gebaerden greifen. Der britisch-zugewandte Teil der Bevoelkerung sieht eine - zum grossen Teil imaginierte - englische Praegung des Landes schwinden und versucht durch zur-Schau-gestellten Nationalismus einen Raum fuer sich zu beanspruchen. Dabei sind sie weder englisch noch irisch und suchen meiner Erfahrung nach beinahe verzweifelt nach einem Zugehoerigkeitsgefuehl. Natuerlich geht es nicht wirklich um Religion, es ist aber tatsaechlich immer noch Realitaet, dass sich die Bevoelkerungsgruppen stark ueber ihre konfessionelle Zugehoerigkeit identifizieren und abgrenzen, und sich mitunter selber als Catholics und Protestants bezeichnen um politische Neigungen auszudruecken.

nu reichts aber...

Hallo,

welcher europäischer Staat war den friedlich in seiner Geschichte? Mit Lob bekleckert hat sich kein Volk!

Wie haben sich denn die Deutschen als Kolonialherren aufgeführt?
Oder wie sind sie mit Minderheiten umgegangen? Immer vorbildlich?

Die Briten haben überwiegend friedlich ihre Kolonien in die Freiheit entlassen... denken wir an die Kriege, die in Indochina oder in Afrika andere Kolonialmächte geführt haben.

In Irland sind es letztlich Rückzugsgefechte einer früheren "Oberklasse", auch das geht vorbei.

war nie ein Religionskrieg!

das wurde den Menschen von den Medien immer nur vorgegaukelt. Es war immer nur vordergründig ein Religionkrieg. Erinnern wir uns doch: Nachdem England die Iren von ihrem Grund-Besitz vertrieb, führte es ein Wahlrecht ein, das das Wahlrecht an Grundbesitz verknüpfte. Da aber die neuen Gutherren Protestanten waren, machte man daraus einen Religionkrieg. Eigentlich haben aber die Engländer über Jahrhunderte die Iren unterdrückt.

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