doch legal aber unsere Bäume, wie Buche, werden da als Rohstoff begehrt importiert, die bekommen wir hinterher als Made in China Spielzeug, Möbel,usw.
Wer kontrolliert das wirklich?
Das allwöchentliche China-Bashing, gähn...
Was die Chinesen tun ist doch klug und legitim. Sie kaufen legal Holz ein. Wenn die Regierungen der Zulieferer-Länder ihren Laden nicht im Griff haben, ist das nicht der Chinesen Schuld.
Wir Deutschen haben einen riesigen Komplex: Wir wollen wieder Weltmeister werden. Seit wir im Fußball und bei den Exporten nur noch Vizemeister werden, wollen wir wenigstens im Empören Weltmeister sein und das gelingt uns jedes Jahr wieder.
Die Presse ist dabei ein Spiegel der Gesellschaft. Dabei ist die Logik vor allem dann hanebüchen, wenn deutsche Firmen Schuld sein sollen an Arbeitsbedingungen in Bangladesh. Als ginge es der Bevölkerung besser ohne die Milliarden-Aufträge aus dem Westen. Kein Wunder, dass wir Deutschen Nieten sind in Mathe, bei solchen logischen Schlüssen.
Aber hey, immerhin sind wir allen anderen moralisch überlegen. Ist doch auch was.
"Wir bauen unsere Atomkraftwerke ab, aber beziehen aus den Neuen Atomkraftwerken unserer Nachbarn günstigen Strom (Polen,Tschechei und Frankreich)"
In Polen gibt's keine Artomkraftwerke, Frankreich braucht im Winter Strom aus Deutschland, und das Märchen von "günstig" können Sie niemand mehr verkaufen.
...China wird luftdicht überdacht, so dass es egal ist was mit dem Rest passiert.
Und wenn China von der gesellschaftlichen Entwicklung 50 Jahre hinterher ist (Umweltschutz?) und Bestechung normal ist, dann müssen wir dies natürlich tolerieren!
Tolerant und verständnissvoll bis zum letzten Atemzug.
Es sollte einfach akzeptiert werden, dass die Kriege mit Waffen in der Zwischenzeit durch die Kriege mit Geld (Kaufen von Land und Rohstoffen) übertroffen werden.
Von den Auswirkungen sind diese aber nicht weniger gefährlich. Und "Angreifer Nr. 1" ist China.
Daher: wo bleibt der Protest?
Rosenholz wächst von Natur aus nur in Brasilien, es kann also nicht aus o.g. Ländern kommen. Insofern ist der Artikel nicht klar, auch wenn natürlich klar ist, daß hier illegal Holz eingeführt wird.
Die Frage ist auch : Wer außer China macht das noch ?
2006 war Deutschland noch auf Rang 3 der illegalen Importeure (Quelle: WWF), erst 2010 hat das EG-Parlament gegen eine Einfuhr gestimmt, die erst seit diesem Jahr gilt.
Jetzt einen auf Moralapostel zu machen ist schwer glaubwürdig, zumindest den Chinesen gegenüber.
@Joggi67: Sehen Sie sich die Vergangenheit an! Europa hat die moralische Berechtigung des Protest schon lange verspielt.
Wer die Umwelt ruiniert, sich dabei bereichert und dann den Finger hebt, dass andere nicht dasselbe tun und daher gefälligst arm bleiben und die Umwelt in Ruhe lassen sollen, der wird zu Recht nicht ernst genommen.
Zu hoffen ist, dass China selbst erkennt, dass der angerichtete Schaden zu groß wird. Europa hat höchstens die moralische Berechtigung China nett zu bitten.
...und völlig unverständlich diese Empörung.
Wird uns China nicht täglich als das Wirtschaftswunderland angepriesen, als das Weltvorbild wie man wirtschaftlich effektiv handelt. Niedrige Löhne, null Sozialleistung, null Umweltschutz, Raubbau an Mensch und Natur - kurzum die chinesische Wirtschaft ist von allem entlastet, was sie beim Gewinnemachen stört. Viele Geschäftleute im Westen schauen neidisch nach China und verfluchen die soziale Entwicklung die der Westen in den letzen 70 Jahre durchlaufen hat - hindert sie doch nur daran die nächste private Milliarde in der Schweiz zu bunkern.
Also lieber Westen nunmal Konsequenz zeigen: Weg mit allen Beschränkungen, die die Wirtschaftsbosse und Manger am großen Reibach hindern.
Und Blick auf den Holzbericht: Wofür brauchen wir Wälder? Sauerstoff läßt sich auch industriell herstellen und dann kann man damit das große Geschäft machen-tja und wer's nicht bezahlen kann, den bestraft halt das Leben! Das ist konsequentes Wirtschaften!
Lassen Sie doch bitte den Schwabenstreich in Ruhe. Das ist eine legitime Bauchgefühl-Meinung. Die letzten Argumente für Atomkraftwerke dürfen nicht auf ihre Belastbarkeit geprüft werden! Das hat dem Herrn Mappus auch überhaupt nicht gepasst! Dieses blöde Fukushima!
Grüße
JohnBowie
Die Herkunftsländer wie Vietnam oder Laos haben Gesetze erlassen, die die Ausfuhr bestimmter Tropenhölzer verbietet. Das liegt in deren jeweiligen Gesetzgebungshoheit.
Diese Gesetze sind auch für Importeure aus anderen Ländern ersichtlich. Wenn dann riesige Mengen Tropenholz dennoch aus diesen Ländern rauskommen, sind daran mindestens zwei Täter dabei, ein Exporteur aus dem betroffenen Land, der sich über das Ausfuhrverbot hinwegsetzt und ein Importeur, der wissentlich das Holz dennoch importiert, wissend, dass dies illegal ist. Der Bericht verweist nun darauf, dass Letzterer vermehrt chinesische Staatskonzerne sind.
"Sehen Sie sich die Vergangenheit an! Europa hat die moralische Berechtigung des Protest schon lange verspielt."
Nach meinem Empfinden ist es ein Unterschied, ob:
- man Filtertechnik nicht einsetzt weil es sie noch nicht gibt oder weil man sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen will
- man nichts gegen den Klimawandel macht, weil man ihn noch nicht erkannt hat oder weil man sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen will
Immerhin hat der Westen (und Deutschland nicht zuletzt) in den letzten Jahrzehnten große Anstrengungen unternommen, die Zustände zu verbessern:
Es wurde geforscht, entwickelt, optimiert und gesetzlich vorgeschrieben - Partikelfilter, Abwasserentsorgung, Sondermüllverordnungen, Katalysatortechnik, Wasserlacke, Photovoltaik, Solarkollektoren, Wärmepumpen, Autogas, weniger ozonschädliche Kühlmittel, resourcenschondne Produktionstechniken, Windkraft u.s.w.
Heute gibt es das alles, heute kann man es nutzen. Das ist der Unterschied zu früher.
Ich habe chinesische Arbeitskollegen. Von denen habe ich von Zuständen gehört, die man sich hier und heute gar nicht mehr vorstellen kann, z.B. dass in vielen chinesischen Städten die Leute deshalb bleicher sind als auf dem Land, weil derart dichte Smog-Schichten auf den Städten liegen, dass selbst an sonnigen Sommertagen kaum UV-Strahlung den Boden erreicht. Er hat selbst mehrere Jahre in einem solchen Umfeld gelebt, hat sich, wenn er die Familie besucht hat immer nen Sonnenbrand eingefangen, weil er die Sonne nicht mehr gewohnt war.
Ich wollte so nen Dreck nicht einatmen.
Solche Zustände könnte es hier nur geben, wenn man die Meinungsfreiheit abschafft, straffe Zensur einführt und die Medien gleich schaltet.
Ob dieses Handeln wirklich im Sinne der Chinesen ist weiß ich nicht.
Momentan herrscht in China nur das Kapital. Ich glaube, dass außer den wenigen Reichen, die das Geld abschöpfen, die ganze Welt (Chinesen wie Nicht-Chinesen) durch diese Politik geschädigt werden.
Wir Menschen steuern schnurstracks auf die Welt zu, die unsere Erde im Film Avatar (James Cameron 2009) darstellt. Eine vom Kapitalismus und grenzenlose Gier völlig ausgebeutete und zugrunde gerichtete Welt, in der kaum noch Pflanzen gedeihen und die Luft nicht mehr atembar ist. Und keiner hält den Zug auf...keiner..!
das sehe ich anders. Die Menschheit hat sich weiterentwickelt. Früher gab es Weltkriege.
Darf deshalb China auch weltweit Krieg führen?
Wenn eine Nation sich vom Wohlstand her verbessert ist das zunächstmal positiv, aber bitte auf Basis der heutigen Möglichkeiten.
Da muss gerade Europa mit seiner Vergangenheit Druck ausüben.
So geht das nicht. Es ist die Verpflichtung jeden Erdenbürgers hier aktiv zu werden. Auch das ist Globalisierung :-)
Weltweiter Holzeinschlag als Raubbau ist für alle Menschen ein Problem, egal in welchem Land.
Wie beim Fischfang, bei der Klimaerwärmung...
Nur gemeinsam können wir was ändern, in Wirklichkeit gibt es gar kein Inland und Ausland mehr.
Dieser Planet wird für soviele Menschen zu klein.
Immer gegen die Chinesen statt sich ein Beispiel an diesem fixen Volk zu nehmen. Während wir noch schnacken und unser Flughafen noch mal 250 Mio teurer wird, reissen die den ersten schon wieder ab um einen größeren zu bauen. Wir müssen es so machen wie die Chinesen. Schneller werden bei Bauprojekten. Viel schneller.
Schon komisch: Wenn USA-Unternehmen in Brasilien den Regenwald roden, nennt man das Ausbeutung und Klimakiller. Wenn die Chinesen in Afrika oder Südostasien das gleiche tun, sind sie ein "Fixes Volk" an dem man sich ein Beispiel nehmen soll.
Vor hundert Jahren hat die Welt sich ein Beispiel am zügellosen kapitalistischen Wachstum Amerikas genommen. Wohin das geführt hat, sehen wir heute.
Und jetzt, wo das alte Vorbild nicht mehr funktioniert, sollen wir uns ein neues suchen, das seinen "Fortschritt" auf die gleiche menschen- und naturverachtende Weise schafft?
100 Jahre Zeit gehabt und immer noch nichts dazugelernt!
Kann sich noch jemand daran erinnern: Vor etwa zwei Wochen gab es hier eine Diskussion über Chinas Ambitionen in Afrika. Damals schrieben doch tatsächliche zahlreiche Kommentatoren, dass China im Gegensatz zu den früheren Kolonialmächten in Afrika als Freund und Heilsbringer auftritt. Mit menschenfreundlichen Entwicklungen und umweltschonenen Maßnahmen. Ich dachte damals, ich bin im falschen Film, habe mir aber die Diskussion verkniffen, weil es mir zu mühsam war, "Beweise" zusammenzutragen.
Hier habt Ihr den Beweis. Chinas Methoden sind genauso kolonial wie die aller anderen Reiche mit Weltmachtambitionen, die das früher schon mal versucht hatten.
Meine Firma stellt Prothesen (Arme, Beine, etc.) her. In China gibt es jedes Jahr hundertausende neue Amputierte und viele davon verloren ihre Hände o.ä. durch offen liegende Elektrokabel und solche Späße.
Es wird zwar schnell viel gebaut, aber die Qualität und Sicherheit leidet darunter. In Deutschland lässt sich zwar vieles verbessern, aber solche Zustände wie in China will ich nicht haben. Zumal man an diesem Artikel sieht, wozu der hohe Rohstoffbedarf führen kann.
Das ist kein NEudeutsch "Bashing" sondern berechtigte Kritik am Nichthandeln oder falschen Handeln des chinesischen Regims. In Teilen Afrikas heißt die Masche Infrastruktur gegen Rohstoffe (unterhalb des Weltmarktpreises), in umstrittenen Gebieten ist die Strategie Druck und Drohkolisse aufbauen (Südchinesisches Meer), im Thema Nahost hält man sich eher raus aber blockiert trotzdem Resolutionen gegen Syrien und trotz der Anstrengungen beim Thema Schutz von geistigen Eigentum und Marken landen Weltweit Tonnen an nachgemachten Produkten m.i.Ch. von gelenkter Wirtschaftsspionage bei deutschen KMUs ist hier noch nichtmal die Rede.
Freiheit heißt Missstände ansprechen und Schuldige klar benennen.
China fällt immer wieder Negativ auf die letzte Zeit, wenn es so weiter geht wird China für uns eine Gefahr, ob im Thema KLIMA- Militär -Arbeitsplatz oder wie bei diesem Beispiel lassen sie sie die Urwälder abholzen wovon unser Klima abhängig ist.
Natürlich investieren Deutsche unternehmen auch noch Milliarden in so ein Land was, ein 2. Griechenland lässt wohl grüßen, wo Deutsche Banken/Unternehmen Milliarden verloren haben/werden.
Die EU/UNO/USA müssen handeln in Form von Sanktionen in allen bereichen unser Planet ist nicht Chinas Fabrik sondern Lebensraum für Milliarden anderer Menschen und kommender neuer Generationen.
Wie kann es sein, daß China unter Holzhunger leidet, wenn ich erst kützlich in einem nicht billigen Chinaladen in der BRD eine Dose mit völlig "verholzten" Bambusschnitzeln kaufen konnte. Demnach müssen Chinesen doch genügend eigenes Holz zur Verfügung haben?! Sollen es doch selber nutzen, statt es in Dosen ins Ausland zu verkaufen.
Nein, es ist eben nicht klug und legitim, es ist scheinheilig, perfide und egoistisch.
Perfide vor allem weil diese Bäume im Inland offenbar unter strengem Schutz stehen, man aber keinerlei Skrupel hat, diesen Artenschutz in anderen Ländern illegal zu unterlaufen, oder zumindest billigend in Kauf zu nehmen, daß dies die heimischen Lieferanten tun. Die Verantwortung auf die Geberländer abzuwälzen ist billig, denn indem man dieses Holz abnimmt, schafft man überhaupt erst einen Markt dafür und trägt damit Mitverantwortung, vor allem, wenn man dabei die begünstigende Situation im Herkunftsland (Armut, schwache Regierung, hohe Korruption) ausnutzt.
Ach ja, China ist übrigens auch Hauptabnehmer von illegalem Elfenbein.
Mit China kann man nur deutsch und möglichst im Klartext reden. Ungefähr so: Ihr haltet euch an internationale Spielregeln, zB. keine übermäßigen Rohstoffausbeutungen wo auch immer, oder wir entziehen euch unsere Technologiekooperation. Mal sehen, wie lange China dann noch China-Daimler/Porsche/BMW/VW bauen kann, bis die dortigen Eliten ultimativ die Originalqualität fordern, deren Produktion und Export inzwischen aber in D wieder für Vollbeschäftigung in dem Segment sorgt. Übertragbar auf diverse Konsumgüter.
Bei gleichzeitigem EU-Einfuhr-u.Handelsverbot für giftbelastete China-Produkte (und anderen Ländern) oder aus menschenunwürdiger Produktion. Gewiß ein Schub für neue Arbeitsplätze in der deutschen Textilindustrie. Die Billigketten sollen sterben oder sich umstellen. Beides hätte nur Vorteile. Und Elektronikprodukte? Können wir gewiß auch selbst herstellen, auch billig und ohne Schiffstransport.
Kurzum - es geht, wenn man will - und Klartext redet.
Womit soll man denn China noch drohen? Ein kritischer Ton und schon wird uns (Europa & Amerika) der Geldhahn zugedroht. China ist unser Gläubiger. Welche Forderungen kann wohl ein Schuldner an seinen Gläubiger stellen? Eben, KEINE!
Und Technologiekooperation beenden? Da lachend die drüber. Deutsche Telekommunikationskonzerne lassen ihre Netze von ZTE und Huawei betreiben. Eben, die Firmen gegen die in den USA wg. Spionageverdacht ermittelt wird. Wir liefern China alle geheimen Informationen frei Haus. Die brauchen nicht mal spionieren. Sämtliche IT-Geräte werden in China hergestellt. Wer kann schon garantieren daß kein Zugriff aus der "Heimat" erfolgt oder Daten dahin gesandt werden?
Wer was gegen die chinesische Ausbeutung des Restes der Welt unternehmen will muß einfach nur die chinesischen Produkte boykottieren. Dann bricht der chinesische Kaufkrauftüberschuß zusammen
"Mit China kann man nur deutsch und möglichst im Klartext reden"....internationale Spielregeln!...aus welchem Jahrhundert der neuen Zeitrechnung stammen sie???
die Menschen haben sich die Globalisierung gewünscht und gutgeredet, jetzt muss man damit leben, die Sprache in der geschachert wird spielt keine Rolle....
Für meinen Geschmack nutzen Sie das „wir“ zu häufig. Durch Einbeziehung aller Nichtbeteiligten wird aus Ihren Auslassungen noch keine Wahrheit. Soll wohl die Beleidigungen verschleiern, sei’s drum..
Zum Thema: im Artikel wird ausgeführt, dass China selbst diese Holzarten für schützenswert hält, in anderen Länden aber gegen die eigenen ethischen Ansprüche, also mit Doppelmoral agiert. Die Miseren anderer Staaten / Menschen zu seinen Gunsten auszunutzen, ist auch Ursache für die von Ihnen erwähnten Arbeitsbedingungen in Bangladesch. Niedrige Produktionskosten schaffen hohe Gewinne, wo bleiben diese Gewinne? Fragen Sie die Angehörigen der 100 Brandopfer aus der letzten Woche, ob es Ihnen ohne diese „Milliardenaufträge“ besser gehen würde.
Zitat:
„Aber hey, immerhin sind wir allen anderen moralisch überlegen. Ist doch auch was.“
Ich kann Sie da beruhigen, solange Wirtschaftskolonialismus bei uns Fürsprecher hat, wird dieses Behauptung nicht Realität.
Sie haben vollkommen Recht, ich schließe mich ihrer Meinung an.
Allerdings sind die Chinesen nicht die eine Gefahr für unsere Zukunft darstellen.
Es muss ein globales Umdenken her, weg von "immer mehr immer billiger" zu "nachhaltig und menschenwürdig". Allerdings ist das zweite gegenüber dem ersten "schwächer" kurzfristig gesehen. Und eben diese stärkere Wirtschaftskraft wird dafür sorgen, dass "immer mehr immer billger" immer gewinnt, solange, bis der letze Vorposten dieser Doktrin untergegangen ist.
Ich behaupte mal der schlimmste "deutsche Dreck" ist immernoch besser als der Durchschnittsdreck in China.
Ich denke, ich weiß wovon ich rede, den ich wohne in der Stadt mit der weltgrößten Chemiefabrik. Sicherlich gibt es hier auch Smog, doch die Luft selbst ist soweit ich das beurteilen kann, weitestgehend in Ordnung. Ich leide auch fast nie an Beschwerden oder Krankheiten (außer ab und zu ein Schnupfen).
Sicherlich gibt es auch hier noch potential zur Verbesserung, doch ich denke wir haben dringlichere Probleme.
Chinas Smog hingegen kann man mittlerweile aus dem Weltallt sehen. Ich war ziemlich erstaunt/schockiert, in welchem Ausmaß sich mittlerweile in China der Smog ausbreitet.
Ich habe irgendwie das Gefühl, dass sich Chinas "Kommunisten" durch ihre Politik sehr bald selbst erledigen.
Deutschland exportiert Buche nach China
doch legal aber unsere Bäume, wie Buche, werden da als Rohstoff begehrt importiert, die bekommen wir hinterher als Made in China Spielzeug, Möbel,usw.
Wer kontrolliert das wirklich?
Empörungsweltmeister
Das allwöchentliche China-Bashing, gähn...
Was die Chinesen tun ist doch klug und legitim. Sie kaufen legal Holz ein. Wenn die Regierungen der Zulieferer-Länder ihren Laden nicht im Griff haben, ist das nicht der Chinesen Schuld.
Wir Deutschen haben einen riesigen Komplex: Wir wollen wieder Weltmeister werden. Seit wir im Fußball und bei den Exporten nur noch Vizemeister werden, wollen wir wenigstens im Empören Weltmeister sein und das gelingt uns jedes Jahr wieder.
Die Presse ist dabei ein Spiegel der Gesellschaft. Dabei ist die Logik vor allem dann hanebüchen, wenn deutsche Firmen Schuld sein sollen an Arbeitsbedingungen in Bangladesh. Als ginge es der Bevölkerung besser ohne die Milliarden-Aufträge aus dem Westen. Kein Wunder, dass wir Deutschen Nieten sind in Mathe, bei solchen logischen Schlüssen.
Aber hey, immerhin sind wir allen anderen moralisch überlegen. Ist doch auch was.
El Guano: Bestechung ist "klug und legitim"??
Was für 'ne herzerfrischende Ansicht! Chapeau!
Wieso illegal ?
Was bei uns verboten ist, ist doch nicht in China verboten.
Diese Doppelmoral:
Die Chinesen schonen ihre eigenen Wälder und importieren illegales (wer definiert dies als illegal?) Holz.
Wir bauen unsere Atomkraftwerke ab, aber beziehen aus den Neuen Atomkraftwerken unserer Nachbarn günstigen Strom (Polen,Tschechei und Frankreich)
Wo liegt da der Unterschied ?
Grüßle
Schwabenstreich
re schwabenstreich
"Wir bauen unsere Atomkraftwerke ab, aber beziehen aus den Neuen Atomkraftwerken unserer Nachbarn günstigen Strom (Polen,Tschechei und Frankreich)"
In Polen gibt's keine Artomkraftwerke, Frankreich braucht im Winter Strom aus Deutschland, und das Märchen von "günstig" können Sie niemand mehr verkaufen.
Wirtschaftskriege
...China wird luftdicht überdacht, so dass es egal ist was mit dem Rest passiert.
Und wenn China von der gesellschaftlichen Entwicklung 50 Jahre hinterher ist (Umweltschutz?) und Bestechung normal ist, dann müssen wir dies natürlich tolerieren!
Tolerant und verständnissvoll bis zum letzten Atemzug.
Es sollte einfach akzeptiert werden, dass die Kriege mit Waffen in der Zwischenzeit durch die Kriege mit Geld (Kaufen von Land und Rohstoffen) übertroffen werden.
Von den Auswirkungen sind diese aber nicht weniger gefährlich. Und "Angreifer Nr. 1" ist China.
Daher: wo bleibt der Protest?
Es ist letztlich egal. Erst
Es ist letztlich egal. Erst wenn die Menschen ums überlebenden kämpfen müssen und zwar alle, wird sich was andern.
Rosenholz und wer noch
Rosenholz wächst von Natur aus nur in Brasilien, es kann also nicht aus o.g. Ländern kommen. Insofern ist der Artikel nicht klar, auch wenn natürlich klar ist, daß hier illegal Holz eingeführt wird.
Die Frage ist auch : Wer außer China macht das noch ?
2006 war Deutschland noch auf Rang 3 der illegalen Importeure (Quelle: WWF), erst 2010 hat das EG-Parlament gegen eine Einfuhr gestimmt, die erst seit diesem Jahr gilt.
Jetzt einen auf Moralapostel zu machen ist schwer glaubwürdig, zumindest den Chinesen gegenüber.
China betreibt illegalen Holzhandel in großem.
@-Joggi67:
Falsch ,
denn ,
"Angreifer Nr. 1" ist nicht China sondern d.USA !
Bitte besser recherchieren .
@Schwabenstreich
"Wir bauen unsere Atomkraftwerke ab, aber beziehen aus den Neuen Atomkraftwerken unserer Nachbarn günstigen Strom"
Deutschland hat dieses Jahr, also NACH der Energiewende mehr Strom exportiert als je zuvor, und nicht andersherum.
Your argument is invalid.
@Joggi67: Sehen Sie sich die
@Joggi67: Sehen Sie sich die Vergangenheit an! Europa hat die moralische Berechtigung des Protest schon lange verspielt.
Wer die Umwelt ruiniert, sich dabei bereichert und dann den Finger hebt, dass andere nicht dasselbe tun und daher gefälligst arm bleiben und die Umwelt in Ruhe lassen sollen, der wird zu Recht nicht ernst genommen.
Zu hoffen ist, dass China selbst erkennt, dass der angerichtete Schaden zu groß wird. Europa hat höchstens die moralische Berechtigung China nett zu bitten.
@ Schwabenstreich
Polen hat ein AKW im Betrieb? Wo?
Wenn man in Polen nach Atomkraft fragt hört man von fast allen "nur nicht".
Nicht nachvollziehbar...
...und völlig unverständlich diese Empörung.
Wird uns China nicht täglich als das Wirtschaftswunderland angepriesen, als das Weltvorbild wie man wirtschaftlich effektiv handelt. Niedrige Löhne, null Sozialleistung, null Umweltschutz, Raubbau an Mensch und Natur - kurzum die chinesische Wirtschaft ist von allem entlastet, was sie beim Gewinnemachen stört. Viele Geschäftleute im Westen schauen neidisch nach China und verfluchen die soziale Entwicklung die der Westen in den letzen 70 Jahre durchlaufen hat - hindert sie doch nur daran die nächste private Milliarde in der Schweiz zu bunkern.
Also lieber Westen nunmal Konsequenz zeigen: Weg mit allen Beschränkungen, die die Wirtschaftsbosse und Manger am großen Reibach hindern.
Und Blick auf den Holzbericht: Wofür brauchen wir Wälder? Sauerstoff läßt sich auch industriell herstellen und dann kann man damit das große Geschäft machen-tja und wer's nicht bezahlen kann, den bestraft halt das Leben! Das ist konsequentes Wirtschaften!
@User, die Schwabenstreich kritisieren.
Lassen Sie doch bitte den Schwabenstreich in Ruhe. Das ist eine legitime Bauchgefühl-Meinung. Die letzten Argumente für Atomkraftwerke dürfen nicht auf ihre Belastbarkeit geprüft werden! Das hat dem Herrn Mappus auch überhaupt nicht gepasst! Dieses blöde Fukushima!
Grüße
JohnBowie
@Schwabenstreich
Die Herkunftsländer wie Vietnam oder Laos haben Gesetze erlassen, die die Ausfuhr bestimmter Tropenhölzer verbietet. Das liegt in deren jeweiligen Gesetzgebungshoheit.
Diese Gesetze sind auch für Importeure aus anderen Ländern ersichtlich. Wenn dann riesige Mengen Tropenholz dennoch aus diesen Ländern rauskommen, sind daran mindestens zwei Täter dabei, ein Exporteur aus dem betroffenen Land, der sich über das Ausfuhrverbot hinwegsetzt und ein Importeur, der wissentlich das Holz dennoch importiert, wissend, dass dies illegal ist. Der Bericht verweist nun darauf, dass Letzterer vermehrt chinesische Staatskonzerne sind.
@ gibgasachi
"Sehen Sie sich die Vergangenheit an! Europa hat die moralische Berechtigung des Protest schon lange verspielt."
Nach meinem Empfinden ist es ein Unterschied, ob:
- man Filtertechnik nicht einsetzt weil es sie noch nicht gibt oder weil man sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen will
- man nichts gegen den Klimawandel macht, weil man ihn noch nicht erkannt hat oder weil man sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen will
Immerhin hat der Westen (und Deutschland nicht zuletzt) in den letzten Jahrzehnten große Anstrengungen unternommen, die Zustände zu verbessern:
Es wurde geforscht, entwickelt, optimiert und gesetzlich vorgeschrieben - Partikelfilter, Abwasserentsorgung, Sondermüllverordnungen, Katalysatortechnik, Wasserlacke, Photovoltaik, Solarkollektoren, Wärmepumpen, Autogas, weniger ozonschädliche Kühlmittel, resourcenschondne Produktionstechniken, Windkraft u.s.w.
Heute gibt es das alles, heute kann man es nutzen. Das ist der Unterschied zu früher.
re schwabenstreich
"Die Chinesen schonen ihre eigenen Wälder und importieren illegales (wer definiert dies als illegal?) Holz."
Die Herkuntsländer des Holzes definieren das als illegal. Steht so im Artikel, den sollte man eigentlich gelesen haben.
Die Chinesen agieren folglich als Hehler. Und begehen per Bestechung weitere Straftaten.
@ gibgasachi
Ich habe chinesische Arbeitskollegen. Von denen habe ich von Zuständen gehört, die man sich hier und heute gar nicht mehr vorstellen kann, z.B. dass in vielen chinesischen Städten die Leute deshalb bleicher sind als auf dem Land, weil derart dichte Smog-Schichten auf den Städten liegen, dass selbst an sonnigen Sommertagen kaum UV-Strahlung den Boden erreicht. Er hat selbst mehrere Jahre in einem solchen Umfeld gelebt, hat sich, wenn er die Familie besucht hat immer nen Sonnenbrand eingefangen, weil er die Sonne nicht mehr gewohnt war.
Ich wollte so nen Dreck nicht einatmen.
Solche Zustände könnte es hier nur geben, wenn man die Meinungsfreiheit abschafft, straffe Zensur einführt und die Medien gleich schaltet.
Ob dieses Handeln wirklich im Sinne der Chinesen ist weiß ich nicht.
Momentan herrscht in China nur das Kapital. Ich glaube, dass außer den wenigen Reichen, die das Geld abschöpfen, die ganze Welt (Chinesen wie Nicht-Chinesen) durch diese Politik geschädigt werden.
Wir Menschen steuern
Wir Menschen steuern schnurstracks auf die Welt zu, die unsere Erde im Film Avatar (James Cameron 2009) darstellt. Eine vom Kapitalismus und grenzenlose Gier völlig ausgebeutete und zugrunde gerichtete Welt, in der kaum noch Pflanzen gedeihen und die Luft nicht mehr atembar ist. Und keiner hält den Zug auf...keiner..!
@gibasachi das sehe ich
@gibasachi
das sehe ich anders. Die Menschheit hat sich weiterentwickelt. Früher gab es Weltkriege.
Darf deshalb China auch weltweit Krieg führen?
Wenn eine Nation sich vom Wohlstand her verbessert ist das zunächstmal positiv, aber bitte auf Basis der heutigen Möglichkeiten.
Da muss gerade Europa mit seiner Vergangenheit Druck ausüben.
So geht das nicht. Es ist die Verpflichtung jeden Erdenbürgers hier aktiv zu werden. Auch das ist Globalisierung :-)
One world, one future
Weltweiter Holzeinschlag als Raubbau ist für alle Menschen ein Problem, egal in welchem Land.
Wie beim Fischfang, bei der Klimaerwärmung...
Nur gemeinsam können wir was ändern, in Wirklichkeit gibt es gar kein Inland und Ausland mehr.
Dieser Planet wird für soviele Menschen zu klein.
China-Bashing
Immer gegen die Chinesen statt sich ein Beispiel an diesem fixen Volk zu nehmen. Während wir noch schnacken und unser Flughafen noch mal 250 Mio teurer wird, reissen die den ersten schon wieder ab um einen größeren zu bauen. Wir müssen es so machen wie die Chinesen. Schneller werden bei Bauprojekten. Viel schneller.
@Tralafit
Stimmt schon was Sie das sagen,aber nicht nur schneller werden,auch um einiges mehr arbeiten,weil das machen die Chinesen auch.!!
@ Tralafit
Schon komisch: Wenn USA-Unternehmen in Brasilien den Regenwald roden, nennt man das Ausbeutung und Klimakiller. Wenn die Chinesen in Afrika oder Südostasien das gleiche tun, sind sie ein "Fixes Volk" an dem man sich ein Beispiel nehmen soll.
Vor hundert Jahren hat die Welt sich ein Beispiel am zügellosen kapitalistischen Wachstum Amerikas genommen. Wohin das geführt hat, sehen wir heute.
Und jetzt, wo das alte Vorbild nicht mehr funktioniert, sollen wir uns ein neues suchen, das seinen "Fortschritt" auf die gleiche menschen- und naturverachtende Weise schafft?
100 Jahre Zeit gehabt und immer noch nichts dazugelernt!
Erinnert sich noch jemand?
Kann sich noch jemand daran erinnern: Vor etwa zwei Wochen gab es hier eine Diskussion über Chinas Ambitionen in Afrika. Damals schrieben doch tatsächliche zahlreiche Kommentatoren, dass China im Gegensatz zu den früheren Kolonialmächten in Afrika als Freund und Heilsbringer auftritt. Mit menschenfreundlichen Entwicklungen und umweltschonenen Maßnahmen. Ich dachte damals, ich bin im falschen Film, habe mir aber die Diskussion verkniffen, weil es mir zu mühsam war, "Beweise" zusammenzutragen.
Hier habt Ihr den Beweis. Chinas Methoden sind genauso kolonial wie die aller anderen Reiche mit Weltmachtambitionen, die das früher schon mal versucht hatten.
@Tralafit:
Meine Firma stellt Prothesen (Arme, Beine, etc.) her. In China gibt es jedes Jahr hundertausende neue Amputierte und viele davon verloren ihre Hände o.ä. durch offen liegende Elektrokabel und solche Späße.
Es wird zwar schnell viel gebaut, aber die Qualität und Sicherheit leidet darunter. In Deutschland lässt sich zwar vieles verbessern, aber solche Zustände wie in China will ich nicht haben. Zumal man an diesem Artikel sieht, wozu der hohe Rohstoffbedarf führen kann.
@Tralafit
Das ist kein NEudeutsch "Bashing" sondern berechtigte Kritik am Nichthandeln oder falschen Handeln des chinesischen Regims. In Teilen Afrikas heißt die Masche Infrastruktur gegen Rohstoffe (unterhalb des Weltmarktpreises), in umstrittenen Gebieten ist die Strategie Druck und Drohkolisse aufbauen (Südchinesisches Meer), im Thema Nahost hält man sich eher raus aber blockiert trotzdem Resolutionen gegen Syrien und trotz der Anstrengungen beim Thema Schutz von geistigen Eigentum und Marken landen Weltweit Tonnen an nachgemachten Produkten m.i.Ch. von gelenkter Wirtschaftsspionage bei deutschen KMUs ist hier noch nichtmal die Rede.
Freiheit heißt Missstände ansprechen und Schuldige klar benennen.
Immer wieder China
China fällt immer wieder Negativ auf die letzte Zeit, wenn es so weiter geht wird China für uns eine Gefahr, ob im Thema KLIMA- Militär -Arbeitsplatz oder wie bei diesem Beispiel lassen sie sie die Urwälder abholzen wovon unser Klima abhängig ist.
Natürlich investieren Deutsche unternehmen auch noch Milliarden in so ein Land was, ein 2. Griechenland lässt wohl grüßen, wo Deutsche Banken/Unternehmen Milliarden verloren haben/werden.
Die EU/UNO/USA müssen handeln in Form von Sanktionen in allen bereichen unser Planet ist nicht Chinas Fabrik sondern Lebensraum für Milliarden anderer Menschen und kommender neuer Generationen.
Verwunderung...
Wie kann es sein, daß China unter Holzhunger leidet, wenn ich erst kützlich in einem nicht billigen Chinaladen in der BRD eine Dose mit völlig "verholzten" Bambusschnitzeln kaufen konnte. Demnach müssen Chinesen doch genügend eigenes Holz zur Verfügung haben?! Sollen es doch selber nutzen, statt es in Dosen ins Ausland zu verkaufen.
Klug und legitim???
@El Guapo:
Nein, es ist eben nicht klug und legitim, es ist scheinheilig, perfide und egoistisch.
Perfide vor allem weil diese Bäume im Inland offenbar unter strengem Schutz stehen, man aber keinerlei Skrupel hat, diesen Artenschutz in anderen Ländern illegal zu unterlaufen, oder zumindest billigend in Kauf zu nehmen, daß dies die heimischen Lieferanten tun. Die Verantwortung auf die Geberländer abzuwälzen ist billig, denn indem man dieses Holz abnimmt, schafft man überhaupt erst einen Markt dafür und trägt damit Mitverantwortung, vor allem, wenn man dabei die begünstigende Situation im Herkunftsland (Armut, schwache Regierung, hohe Korruption) ausnutzt.
Ach ja, China ist übrigens auch Hauptabnehmer von illegalem Elfenbein.
Aber hallo!!!
Wer kauft denn solche chinesische Produkte?
@Zwicke:
Vielleicht liegt das daran, dass Bambus etwas anderes ist als Rosenholz..
In dem Bericht wurde auch nichts darüber gesagt, dass es in China nicht genug Bambus gibt.
Sprachregelungen...
Mit China kann man nur deutsch und möglichst im Klartext reden. Ungefähr so: Ihr haltet euch an internationale Spielregeln, zB. keine übermäßigen Rohstoffausbeutungen wo auch immer, oder wir entziehen euch unsere Technologiekooperation. Mal sehen, wie lange China dann noch China-Daimler/Porsche/BMW/VW bauen kann, bis die dortigen Eliten ultimativ die Originalqualität fordern, deren Produktion und Export inzwischen aber in D wieder für Vollbeschäftigung in dem Segment sorgt. Übertragbar auf diverse Konsumgüter.
Bei gleichzeitigem EU-Einfuhr-u.Handelsverbot für giftbelastete China-Produkte (und anderen Ländern) oder aus menschenunwürdiger Produktion. Gewiß ein Schub für neue Arbeitsplätze in der deutschen Textilindustrie. Die Billigketten sollen sterben oder sich umstellen. Beides hätte nur Vorteile. Und Elektronikprodukte? Können wir gewiß auch selbst herstellen, auch billig und ohne Schiffstransport.
Kurzum - es geht, wenn man will - und Klartext redet.
@Zwicke - zu spät, China hat uns schon alle gekauft
Womit soll man denn China noch drohen? Ein kritischer Ton und schon wird uns (Europa & Amerika) der Geldhahn zugedroht. China ist unser Gläubiger. Welche Forderungen kann wohl ein Schuldner an seinen Gläubiger stellen? Eben, KEINE!
Und Technologiekooperation beenden? Da lachend die drüber. Deutsche Telekommunikationskonzerne lassen ihre Netze von ZTE und Huawei betreiben. Eben, die Firmen gegen die in den USA wg. Spionageverdacht ermittelt wird. Wir liefern China alle geheimen Informationen frei Haus. Die brauchen nicht mal spionieren. Sämtliche IT-Geräte werden in China hergestellt. Wer kann schon garantieren daß kein Zugriff aus der "Heimat" erfolgt oder Daten dahin gesandt werden?
Wer was gegen die chinesische Ausbeutung des Restes der Welt unternehmen will muß einfach nur die chinesischen Produkte boykottieren. Dann bricht der chinesische Kaufkrauftüberschuß zusammen
@ Zwicke
"Mit China kann man nur deutsch und möglichst im Klartext reden"....internationale Spielregeln!...aus welchem Jahrhundert der neuen Zeitrechnung stammen sie???
die Menschen haben sich die Globalisierung gewünscht und gutgeredet, jetzt muss man damit leben, die Sprache in der geschachert wird spielt keine Rolle....
@El Guapo 16:26
Für meinen Geschmack nutzen Sie das „wir“ zu häufig. Durch Einbeziehung aller Nichtbeteiligten wird aus Ihren Auslassungen noch keine Wahrheit. Soll wohl die Beleidigungen verschleiern, sei’s drum..
Zum Thema: im Artikel wird ausgeführt, dass China selbst diese Holzarten für schützenswert hält, in anderen Länden aber gegen die eigenen ethischen Ansprüche, also mit Doppelmoral agiert. Die Miseren anderer Staaten / Menschen zu seinen Gunsten auszunutzen, ist auch Ursache für die von Ihnen erwähnten Arbeitsbedingungen in Bangladesch. Niedrige Produktionskosten schaffen hohe Gewinne, wo bleiben diese Gewinne? Fragen Sie die Angehörigen der 100 Brandopfer aus der letzten Woche, ob es Ihnen ohne diese „Milliardenaufträge“ besser gehen würde.
Zitat:
„Aber hey, immerhin sind wir allen anderen moralisch überlegen. Ist doch auch was.“
Ich kann Sie da beruhigen, solange Wirtschaftskolonialismus bei uns Fürsprecher hat, wird dieses Behauptung nicht Realität.
@David1974
Sie haben vollkommen Recht, ich schließe mich ihrer Meinung an.
Allerdings sind die Chinesen nicht die eine Gefahr für unsere Zukunft darstellen.
Es muss ein globales Umdenken her, weg von "immer mehr immer billiger" zu "nachhaltig und menschenwürdig". Allerdings ist das zweite gegenüber dem ersten "schwächer" kurzfristig gesehen. Und eben diese stärkere Wirtschaftskraft wird dafür sorgen, dass "immer mehr immer billger" immer gewinnt, solange, bis der letze Vorposten dieser Doktrin untergegangen ist.
@gray
Ich behaupte mal der schlimmste "deutsche Dreck" ist immernoch besser als der Durchschnittsdreck in China.
Ich denke, ich weiß wovon ich rede, den ich wohne in der Stadt mit der weltgrößten Chemiefabrik. Sicherlich gibt es hier auch Smog, doch die Luft selbst ist soweit ich das beurteilen kann, weitestgehend in Ordnung. Ich leide auch fast nie an Beschwerden oder Krankheiten (außer ab und zu ein Schnupfen).
Sicherlich gibt es auch hier noch potential zur Verbesserung, doch ich denke wir haben dringlichere Probleme.
Chinas Smog hingegen kann man mittlerweile aus dem Weltallt sehen. Ich war ziemlich erstaunt/schockiert, in welchem Ausmaß sich mittlerweile in China der Smog ausbreitet.
Ich habe irgendwie das Gefühl, dass sich Chinas "Kommunisten" durch ihre Politik sehr bald selbst erledigen.