Es gibt viele Aspekte zu diesem Thema, doch nicht alle sind mir bewusst.
Es stellt sich die Frage, ob wie bei der Hemdprämie die Unvernunft siegt, oder ob man das Problem umfassend betrachtet und beurteilt. Wenn ich sehe wer gerade an der Macht ist, hab ich kein gutes Gefühl.
Dieses Gesetz ist ein Aberwitz und nix anderes wie Lobbypolitik. Wer davon spricht, dass News Aggregatoren keine Leistung erbringen um Inhalte anzuzeigen sollte sich mal gedanken um seine IT Kentnisse machen.
Google Search bringt nahc der Ansicht auch keine eigene Leistung.
Sehr schön, dass die Jungen Parteiorganisationen im Gegensatz zu ihren älteren Pendants in der Lage sind gemeinsam Probleme anzupacken.
Es geht meiner Meinung nach den Verlagen keineswegs darum sich vor Piraterie (oder wie auch immer man es nennen will) zu schützen. Vielmehr ist die Idee hinter dem Leistungsschutzrecht, dass man zusätzlich zu den eigenen Einnahmen einen Teil der Werbeeinnahmen des Suchmaschinenanbieters mit abgräbt. Dies geschieht natürlich ohne das eine zusätzliche Leistung erbracht wird. Problematisch ist nur, dass sich die Verlage auf diese Weise den Ast absägen, auf dem sie sitzen denn die Reaktion sind auf den Link reduzierte und damit uninteressante Suchmaschineneinträge.
Am 29. November 2012 um 14:27 von Thomas L. aus M.
ist viel geschimpft worden, aber die Heuchelei der Verlage ist genauso aberwitzig. Sie verhindern die Zugriffe der "bösen" Suchmaschinen bewusst nicht, wollen aber Geld haben. Angeblich, weil man es mit ihren Produkten verdient. Stimmt aber gar nicht, wie Untersuchungen belegen - es handelt sich vielmehr um den dreisten Versuch der Verlage, sich an einem Kuchen zu beteiligen, zu dem sie nichts beigetragen haben. Ein Zwangssubventionierung für in Schieflage geratene Zeitungen durch erfolgreiche Internet-Konzerne eben.
Der Gesetzgeber sollte folgende Regel einführen: Wer nicht sperrt, bekommt Geld nur, wenn er einen Vertrag geschlossen hat. Die Notwendigkeit eines Vertragsschlusses für eine Bezahlung ist nämlich der Regelfall nach deutschen Zivilrecht und davor beschützen müssen wir nur den, der sich nicht durch Sperrung selbst schützen kann!
Internet hat dazu geführt, das man heute keinen Bertelsmann mehr haben muss, um was nachzuschlagen, keine Zeitung, um auf dem Laufenden zu sein, etc.
Doch all diese Informationen wurden von Menschen zusammengetragen. Die haben dafür Zeit aufgewendet, waren unterwegs und haben sich dann noch einen Kopf gemacht, was sie nun schreiben sollen.
Das kostet leider nun eimal Geld.
Ich verstehen das Verlangen der Verlage. Eine Information kostet. Sonst hätten wir ja Google-Reporter in den Krisengebieten ...
Doch das Verhalten der Verlage ist nicht unschuldig: die Informationen nicht von Anfang an kostenpflichtig zu gestalten ist wohl der erste Fehler. Schade, dass uns Internet dahin gebracht hat.
Ohne ginge es heute auch nicht mehr.
Zu diesem Leistungsschutz-Recht muss ich sagen: dass ganze ist nichts weiter als reiner Protektionismus. Außerdem gibt es weltweit Millionen von anderen Suchmaschinen neben Google. Und wenn die Herren Verleger gegen Google kämpfen wollten, dann müssten die auch gegen die gesamten anderen Suchmaschinen kämpfen. Und dass wäre ein Kampf auf verlorenem Posten gegen Windmühlen. Ich kann hier gerne mal eine Liste von alternativen Suchmaschinen reinstellen:
http://growyn.com/
http://duckduckgo.com
https://ixquick.com/
http://privatelee.com/
http://tinyurl.com/8mn7jpt
(Yahoo-Search)
Von daher: die Verleger wollen sich doch hier nur selbst schützen vor ihrem eigenen Untergang. Das zeigt auch dieser versuchte Kampf gegen die Tagesschau-App. Das alles ist so hirnverbrannt...*kopfschüttel*
Dann berührt dieses Leistungsschutz-Recht aber nicht nur die Verlage, sondern auch das Filesharing. Und hier kann man unsere Regierung gleich auf zwei Wegen austricksen:VPN und Tribler nutzen und gut is.
Es gibt so viele wichtige, relevante Themen, die schlichtweg ignoriert werden. Sobald aber eine große Lobby anfängt rumzuheulen, ist ein Großteil der Politik da und spielt sich als Retter in der Not auf.
Das Internet ist ja ohnehin Teufelszeug, legen wir ihm also am besten eine Kette nach der Anderen an, nur um eine Interessensgruppe glücklich zu machen. (Allerdings würde sie nur so lange glücklich bleiben, bis sie die Folgen der eigenen Gier spüren)
Das die Verlage hier "nichts beitragen würden" ist allerdings auch nicht korrekt. Sie liefern die Inhalte - ohne diese könnte google in dem Bereich einpacken.
Google bündelt allerdings alles und macht Dinge überschaubarer - google ordnet das Chaos. Man gewinnt also immens an Komfort.
Ohne einen kurzen Textausschnitt wäre die Funktion googles recht sinnlos, da man den Text nicht sofort bewerten und einordnen könnte
Eigentlich ist es eine Symbiose, die Verlage stellen google jedoch als Schmarotzer dar
...aber die Heuchelei der Verlage ist genauso aberwitzig. Sie verhindern die Zugriffe der "bösen" Suchmaschinen bewusst nicht, wollen aber Geld haben.
Genau so ist es, und eine Sperrung wäre technisch gesehen mit einer zweizeiligen Textdatei erledigt, also ca 1 Minute Arbeit.
Hoffentlich schneiden sich die großen Parteien von dem Zusammenhalt ihrer Jugendorganisationen in diesem Fall mal eine Scheibe ab!
Das Internet ist ein offenes Medium, in welchem sich auch die Verlage gerne präsentieren. Warum diese nun verhindern wollen, in Suchmaschinen und Nachrichten-Aggregatoren auf Userfreundliche Art angezeigt zu werden und somit auch auffindbar zu sein erschließt sich mir nicht ganz.
Sind es doch eben jene Services, welche den Verlagen unmengen an Usern auf Ihre Online-Angebote weiterleiten.
Sollte dieses "Recht" tatsächlich in Kraft treten, so werden die Suchmaschinen wahrscheinlich einfach nur noch den Link auf ein Suchergebnis, aber keinen Teaser mehr anzeigen. Dies führt meines Erchtens nur dazu, dass auf diese Links nicht mehr geklickt wird. Denn wenn der User nicht mit einem interessant klingenden Teaser zu dem Artikel hingelockt wird, dann ruft er die Seite auch nicht auf.
Die alten Herren Manager der Verlage wissen immer noch nicht, wie dass mit dem Internet so funktioniert. Wenn Suchmaschinen allein schon für die "Schnippsel" von Auszügen abgezockt werden, dann werden sie eben keine solche Verweise mehr anbieten. Der Schuss ginge dann nach hinten los und die Pleitwelle der Print-Medien würde nur noch schneller rollen.
Ich würde mal sagen, dieses Gesetz wird für die Verlage der klassischer Schuss ins eigene Knie.
Wenn es durchkommt, werden sicher einige Suchmaschinen (ich hoffe alle) gar keine Links mehr zu den Verlagen anbieten. Folglich werden auch keine Leser mehr auf deren Seiten geleitet. Und so fällt eine weitere Zahlungsquelle weg, nämlich die, der potentziellen Abonnenten.
Zum Glück gibt es Tageschau.de und andere Nachrichtenquellen, die man nutzen kann um auf dem Laufenden zu sein.
Es geht hier nur um "snipplets". Stellen Sie sich vor, man müsse bereits dafür zahlen, um am Zeitungskiosk die Headlines und Teasertexte von Zeitungen lesen zu können. Wenn dieses Gesetz käme, sollten Zeitungshändler Papierzeitungen unterm Tresen verstecken und nur gegen Gebühr dem interessierten Käufer erlauben, die Headlines zu überfliegen? Reichlich absurd, nicht wahr?
OK, wenn die Verlage endlich bei den Suchmaschinen raus sind, wird es für uns User endlich besser. Denn dann ist endlich Schluss mit diesem Lobbying!
Denn für diejenigen, die nach Wissen, Filmen und sowas suchen, gibt es seit gestern noch eine bessere Alternativen als die Suchmaschinen. Guckt mal hier:
http://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/
rein. OK, die Videos laufen nach wie vor sehr hakelig und nicht flüssig (muss dringend behoben werden), enthält aber schon sehr schön viel Content.
Von daher: die Verleger schießen sich hier wirklich ins eigene Knie :-D
und überlegen wer in Deutschland für ein Netz von Reportern bezahlt?
Wieviele Reporter Journalisten hat denn ein Privatsender unter Vertrag? Und: was wenn der "Besitzer" des Privatsenders sag: macht Werbung für Partei X sonst fliegt ihr raus? (Amerikanische Verhältnisse btw)
Man sagt das im Internett viele Quellen der Information sprudeln. Ich sehe es aber eher so das im internett auch viel kopiert wird und wenn die sichtweise einer Quelle eben manigfaltig kopiert wird setzen sich so "Wahrheiten" durch.
Ich bin etwas skeptisch was die Qualität der Nachrichten in der Zukunft betrifft. Sie werden schneller zu uns kommen, vieleicht durch Hobbyjournalisten (wie Blogger) vor Ort. Aber ob diese zumindest versuchen Objektiv zu sein? Ich denke das ist schon für jemand der das Fach gelernt hat schwer.
Im SWR2 war gestern (oder heute) eine Sendung über das Zeitungssterben: Wenn die Zeitung stirbt – Ersetzt das Internet die Druckerpresse?
zu Ihrer Frage: ersetzt das Internet die Druckerpresse?
Ja, das Internet wird die Druckerpresse bald ersetzen bzw. es ist schon dabei. Denn: wenn Sie mal die Tageszeitung aufschlagen, dann werden Sie feststellen dass diese mit Inhalten des Vortages gefüllt ist und sich etliche Artikel davon schon wieder wegen viel aktuelleren Informationen erledigt haben. Diese Informationen stehen auf den online-Seiten der Tageszeitungen zur Verfügung und sind viel aktueller als das was auf dem Papier geschrieben steht.
Was dann diese Frage mit der Objektivität angeht, geben sich viele Blogger durchaus Mühe, wirklich objektiv zu sein genauso wie Journalisten der großen TV-Nachrichtenzentralen. Ein gelungenes Beispiel davon war und ist das Live-Blog der ARD-Korrespondenten des ARD-studios Tel-Aviv. Was war dass dann bitte, wenn es keine Objektivität gewesen sein soll?? Durch diesen guten Journalismus wurde den UN-Staaten nämlich mal der Spiegel vorgehalten.
Durch diesen wirklich guten Journalismus in diesem Live-Blog wurde allen UN-Mitgliedsstaaten nämlich mal der Spiegel vorgehalten und Ihnen wurde ihr völlig falsches Verhalten gegenüber den Palästinensern und gegenüber Israel (absolute Kritiklosigkeit an Israel) aufgezeigt.
Und nur dadurch kam nämlich diese Einsicht der Weltöffentlichkeit, dass solche Konflikte eben nur durch Diplomatie lösbar sind und eben nicht durch Waffen!! Gleiches gilt sogar für diesen Fall in Mali. Dort fordert Ban Ki Moon schon wieder einen Waffengang, obwohl ich auch hier eine Diplomatische Vermittlung für deutlich besser halten würde, anstelle von Waffen!
Zwar haben es beim Streit um das Urheberknecht die Spötter leicht, welche hier schlicht erklären, daß die größten Maler, Bildhauer, Musiker, Philosophen, Dichter, Schriftsteller und Staatsmänner schon gelebt haben und deren Werke mittlerweile Gemeingut geworden sind, aber dies ist für die Genießer neuer Werke ebenso wie für deren Schöpfer nur ein schwacher Trost; und gerade letztere sind durch das liebe Zwischennetz und die computergestützten Kopier- und Vervielfältigungsgeräte arg gebeutelt, denn damit kann jedes Musikstückchen, Büchlein oder Filmchen im Handumdrehen an alle Welt verteilt werden, ohne daß die Macher dafür auch je nur eine müde Mark erhalten werden. Die Spötter haben zwar mit diesen kein Mitleid, weil man für das, was sich heute Kunst nennt eigentlich eher Strafe bezahlen müßte als daß man dafür einen Lohn fordern dürfte. Wie der Zwist zufrieden stellend gelöst werden kann, steht allerdings in den Sternen, da beide Fraktionen recht mächtig zu sein scheinen.
Ich bin sehr positiv überrascht von dieser Initiative der jungen Parteigremien - eine solche parteiübergreifende Allianz in einer Sachfrage, gegen starke Lobbyisten, das finde ich sehr ermutigend. Wenn politische Zusammenarbeit so konstruktiv und fachlich fundiert auch an anderen Stellen funktionieren würde... Man wir ja wohl noch träumen dürfen.... :-))
Ein starkes Signal und Lichtblick im politischen Alltag!
Da den Verlagen die Leser wegbrechen, sucht man nun Ersatzeinnahmequellen treibt scharenweise wieder Lobbyisten nach Berlin.
Dieses Gesetz ist so überflüssig wie ein Kropf, da es den Verlagen ja freisteht ob sie in den Suchmaschinen auftauchen wollen oder nicht. Sollen die Suchmaschinen doch die sich beschwerenden Verlage mal aus Ihren Suchmaschinen rausschmeissen. Dann werden sie die Suchmaschinen wo möglich wegen Wettbewerbsverzerrung anklagen wollen! Irgendwie muss doch an diesen Honigtopf zu kommen sein!
lass uns hoffen, dass genau dass nicht passiert. Denn was wir brauchen, ist nicht ein solches unsinniges Leistungsschutz-Recht für die Verleger, sondern ein komplett neues Urheberrecht, dass der modernen Zeit gerecht wird und auch die Medien (darunter auch die Zeitungen und die TV-Sender) endlich zwingt, modern zu denken und nicht im technischen Mittelalter verhaftet zu bleiben.
Was wir brauchen, ist ein fairer Ausgleich aus einerseits den Interessen der Filmemacher und den Interessen der User andererseits. Denn wie die Studie zu MegaUpload gezeigt hat: die Zahl der Kinogänger ist trotzdem nicht gesunken, sodass die wenigen kostenlosen Downloads nicht ins Gewicht fallen und damit MegaUpload eigentlich den Filmherstellern und Filmverkäufern eigentlich gar nicht geschadet hat.
Daher: lasst uns lieber über ein neues modernes Urheberrecht diskutieren als über so ein überflüssiges und falsches Leistungsschutz-Recht für Verleger
genauso ist es. Dieses Gesetz ist in der Tat überflüssig wie ein Kropf und dieses Gesetz wird nicht gebraucht. Was viel mehr gebraucht wird ist ein neues aktuelles und modernes Urheberrecht, in dem es zu einem fairen Ausgleich zwischen den Interessen der Filmehersteller und den Interessen der User andererseits kommt und in dem kostenlose Downloads nicht mehr strafverfolgt werden.
Denn die aktuelle Studie zu Megaupload hat aufgezeigt, dass diese Aussagen von den Verwertern so einfach nicht stimmen. Die Zahlen der Kinogänger sollen eben nicht gesunken sein, auch wenn dort oft was runtergeladen wurde. Denn dort hatte man die Wahl zwischen Bezahl-Accounts und freiem Runterladen.
Von daher: mich würden mal die wirklichen Zahlen der Verwerter interessieren und was rauskommen würde, wenn man diese Studie mit den Zahlen der Verwertungsgesellschaften gegenüber stellen würde (also ein Abgleich der Zahlen).
Ich würde mal vorschlagen, dass wir lieber über Möglichkeiten diskutieren sollten, wie wir dieses leidige Urheberrechts-Problem endlich zur Zufriedenheit aller lösen können, anstatt über so ein Gesetz wie dieses Leistungsschutz-Recht.
Denn eines ist auch mir klar: solche gute Journalisten-Arbeit, wie sie hier im Live-Blog der ARD-Korrespondenten aus Tel-Aviv geleistet wurde, kann es nicht zum Nulltarif geben. Denn hier haben die Journalisten nicht nur ihr eigenes Leben für uns User riskiert, sondern teilweise auch ihre Gesundheit (akuter Schlafmangel, unzureichende Essensversorgung, stressiger Terminplan mit den ganzen Live-Schalten).
Da muss die Frage geklärt werden: wie können solche Journalisten ein faires Gehalt verdienen, ohne das es dann zu einem Konflikt mit unseren User-Interessen kommt. Ich denke, dass es hier eine kleine Zusatzvergütung zur GEZ geben muss. Und wir müssen über einen Ausgleich zwischen Vergütungen für Filmemachern und User-Interessen diskutieren.
Es geht nur noch darum braven Leuten irgendwie das Geld aus der Tasche zu ziehen.
All diese überholten Rekliquien wie das uralte Urheberrecht, jetzt dieses komische "Leistungsschutzrecht" (allein der Name ist ein Witz!) diesen nur dazu, dass gewisse Leute anderen Geld abnehmen können.
Diese Leute sollen bitte nur das ins Internet stellen, was sie frei anbieten wollen, so wie ich es auch tue.
Geschütze Inhalte wie private Dinge stelle ich nicht frei ins Internet.
Und wenn Musiker ihre Werke zur freien Verfügung ins Internet stellen, oder Filmemacher ihre Filme, oder Dichter ihre Gedichte, dann sollte man das bitte respektieren und lobend hervorheben.
Die Blutsauger von der GEMA und die schmutzigen Anwälte der Medienindustrie brauchen wir nicht!
Denen sollte man das Handwerk verbieten!
es geht hier um weit mehr als nur das Zitierrecht. Es geht auch darum, dass du zum Beispiel Strafe bezahlen musst, wenn du Bilder aus der Google-Suche auf deine Homepage einbindest oder Übersichten von Kartendiensten, etc.
Auch dafür kann dich die GVU - wenn sie dich erwischt - strafrechtliche belangen. Solche Fälle gab es schon.
Darüber hinaus geht es auch um Verwendung von Musikuntermalung auf eigenen Webseiten. Auch dabei wird das Urheberrecht tangiert.
Du siehst also: es geht um weit mehr als nur diese Snippets. Leistungsrecht ist nicht nur diese Textschnipsel im Internet, sondern weit mehr als nur das Zitierrecht.
was ist denn der sinn wenn man die weltvernetzung verhindert!
wir brauchen fortschritt per internet und über billigen strom für die verbraucher!
das könnte man auch finanzieren,wenn man denn als staat nicht von kapitalisten kontrolliert wird.
mit einer gehaltsgrenze könnte man den strom sogar billig anbieten und bessere internetverbindungen schaffen!
doch manchen menschen reichen ja keine 10millionen euro kapital!
DAS IST DER FALSCHE WEG!
und wenn das nur die jungen politiker erkennen dann zeigt dass ja wohl,dass unsere regierung für manche themen zu alt ist!
warum sollte das auch 50-jährige intressieren?
aber die nächsten generationen interessiert es!
und die haben momentan zu wenig macht!
Also einige User hier scheinen keine Ahnung davon zu haben, dass das Leistungsschutz-Recht nämlich auch das Urheberrecht tangiert.
Denn nehmen wir zum Beispiel mal diese Snippets. Wenn man diese aus dem Internet herunterlädt, kann man sich bereits strafbar machen. Aber richtig strafbar wird es, wenn man diese Snipptes dann wieder irgendwo anders verlinkt oder hochläd und damit gleich wieder zum Download anbietet. Das trifft zum Beispiel gerade für eigene Homepages zu.
Oder nehmen wir als nächstes Beispiel Ausschnitte aus Kartendiensten im Internet. Auch dieser Download ist ein strafbarer Vorgang. Wenn man nun diese Bilder wieder in seine eigene Homepage verlinkt oder als sichtbare Grafik einbindet (also Upload), dann macht man sich erst recht strafbar!!
Denn genau dieser Upload ist bereits der strafbare Vorgang. Denn aus Download (egal ob Snippts oder sonstiges) und Re-Upload oder durch Verlinken ist der Kreislauf geschlossen und das Urheberrecht tangiert!
ja, genau dass ist der Kern des Problems! Denn fast jede Seite nutzt solche illegalen Sachen. Das ist genau dass, worauf diese Abmahner ja schon lange gucken. Da sind die kleinen Filesharer nur noch "Beifang". Tja und damit verdienen die sich ja schon längst eine goldene Nase, wenn du dass noch nicht gemerkt hast!! Na dann willkommen in der Realität!! Denn solche Abmahnungen wegen solcher Sachen auf Homepages gehen jeden Tag Millionen von Abmahnungen von solchen Kanzleien raus. Am bekanntesten dafür sind die Kollegen Rasch.
Hier mal eine Liste mit Anwälten, die derzeit abmahnen:
Aber es gibt noch mehr solche "Warnradars" gegen Abmahner.
Gruß
Linuxpinguin
Und genau deswegen ist es nun wichtig, dass dieses neue Leistungsschutz-Recht zurückgestellt wird, bis wir ein neues modernes und zeitgemäßes Urheberrecht haben!!
"Jugendorganisationen fast aller maßgeblichen politischen Parteien in Deutschland gegen die Einführung eines für Presseverlage ausgesprochen"
vmtl. ist es so, dass die mitglieder dieser organisationen noch nicht einmal wissen, was das leistungsschutzrecht beinhaltet. aber das ei wollte ja schon immer klüger sein als die henne.
Hoffentlich setzt sich die Vernumft durch!
Es gibt viele Aspekte zu diesem Thema, doch nicht alle sind mir bewusst.
Es stellt sich die Frage, ob wie bei der Hemdprämie die Unvernunft siegt, oder ob man das Problem umfassend betrachtet und beurteilt. Wenn ich sehe wer gerade an der Macht ist, hab ich kein gutes Gefühl.
PS Sollen die Verlage eben
PS
Sollen die Verlage eben aus dem Netz verschwinden, wenn sie nicht mehr gelistet bzw. technisch boykottiert werden.
Man liest sowieso keine unabhängige Informationen mehr. Es sind ja eh nur noch ANZEIGEBLÄTTER.
Die Verlage sind in einer Art Selbstzerstörung geraten, nachdem sie begriffen haben, dass sie schon so oder so sterben werden.
Unfair ist, dass man ihnen so sehr zuhört und Zugeständnisse macht
Gut so!
Dieses Gesetz ist ein Aberwitz und nix anderes wie Lobbypolitik. Wer davon spricht, dass News Aggregatoren keine Leistung erbringen um Inhalte anzuzeigen sollte sich mal gedanken um seine IT Kentnisse machen.
Google Search bringt nahc der Ansicht auch keine eigene Leistung.
Jugend denkt mit
Sehr schön, dass die Jungen Parteiorganisationen im Gegensatz zu ihren älteren Pendants in der Lage sind gemeinsam Probleme anzupacken.
Es geht meiner Meinung nach den Verlagen keineswegs darum sich vor Piraterie (oder wie auch immer man es nennen will) zu schützen. Vielmehr ist die Idee hinter dem Leistungsschutzrecht, dass man zusätzlich zu den eigenen Einnahmen einen Teil der Werbeeinnahmen des Suchmaschinenanbieters mit abgräbt. Dies geschieht natürlich ohne das eine zusätzliche Leistung erbracht wird. Problematisch ist nur, dass sich die Verlage auf diese Weise den Ast absägen, auf dem sie sitzen denn die Reaktion sind auf den Link reduzierte und damit uninteressante Suchmaschineneinträge.
Über Heuchelei von Google
ist viel geschimpft worden, aber die Heuchelei der Verlage ist genauso aberwitzig. Sie verhindern die Zugriffe der "bösen" Suchmaschinen bewusst nicht, wollen aber Geld haben. Angeblich, weil man es mit ihren Produkten verdient. Stimmt aber gar nicht, wie Untersuchungen belegen - es handelt sich vielmehr um den dreisten Versuch der Verlage, sich an einem Kuchen zu beteiligen, zu dem sie nichts beigetragen haben. Ein Zwangssubventionierung für in Schieflage geratene Zeitungen durch erfolgreiche Internet-Konzerne eben.
Der Gesetzgeber sollte folgende Regel einführen: Wer nicht sperrt, bekommt Geld nur, wenn er einen Vertrag geschlossen hat. Die Notwendigkeit eines Vertragsschlusses für eine Bezahlung ist nämlich der Regelfall nach deutschen Zivilrecht und davor beschützen müssen wir nur den, der sich nicht durch Sperrung selbst schützen kann!
Der Preis der Pressefreiheit
Internet hat dazu geführt, das man heute keinen Bertelsmann mehr haben muss, um was nachzuschlagen, keine Zeitung, um auf dem Laufenden zu sein, etc.
Doch all diese Informationen wurden von Menschen zusammengetragen. Die haben dafür Zeit aufgewendet, waren unterwegs und haben sich dann noch einen Kopf gemacht, was sie nun schreiben sollen.
Das kostet leider nun eimal Geld.
Ich verstehen das Verlangen der Verlage. Eine Information kostet. Sonst hätten wir ja Google-Reporter in den Krisengebieten ...
Doch das Verhalten der Verlage ist nicht unschuldig: die Informationen nicht von Anfang an kostenpflichtig zu gestalten ist wohl der erste Fehler. Schade, dass uns Internet dahin gebracht hat.
Ohne ginge es heute auch nicht mehr.
Leistungsschutz-Recht ist nichts weiter als Protektionismus
Zu diesem Leistungsschutz-Recht muss ich sagen: dass ganze ist nichts weiter als reiner Protektionismus. Außerdem gibt es weltweit Millionen von anderen Suchmaschinen neben Google. Und wenn die Herren Verleger gegen Google kämpfen wollten, dann müssten die auch gegen die gesamten anderen Suchmaschinen kämpfen. Und dass wäre ein Kampf auf verlorenem Posten gegen Windmühlen. Ich kann hier gerne mal eine Liste von alternativen Suchmaschinen reinstellen:
http://growyn.com/
http://duckduckgo.com
https://ixquick.com/
http://privatelee.com/
http://tinyurl.com/8mn7jpt
(Yahoo-Search)
Von daher: die Verleger wollen sich doch hier nur selbst schützen vor ihrem eigenen Untergang. Das zeigt auch dieser versuchte Kampf gegen die Tagesschau-App. Das alles ist so hirnverbrannt...*kopfschüttel*
Dann berührt dieses Leistungsschutz-Recht aber nicht nur die Verlage, sondern auch das Filesharing. Und hier kann man unsere Regierung gleich auf zwei Wegen austricksen:VPN und Tribler nutzen und gut is.
kurzsichtig
"Es gebe bereits Wege, Internet-Inhalte dem Suchmaschinenzugriff zu entziehen."
- von denen niemand was hat, nicht mal der Verlag. Bravo!
Mir macht da die Nähe von Verlagen und Parteien Sorgen. Anders kann ein so kurzsichtiges Gesetz gar nicht so weit gekommen sein.
Die Expertise liegt hier...
ganz klar bei der jungen Generation.
Es gibt so viele wichtige, relevante Themen, die schlichtweg ignoriert werden. Sobald aber eine große Lobby anfängt rumzuheulen, ist ein Großteil der Politik da und spielt sich als Retter in der Not auf.
Das Internet ist ja ohnehin Teufelszeug, legen wir ihm also am besten eine Kette nach der Anderen an, nur um eine Interessensgruppe glücklich zu machen. (Allerdings würde sie nur so lange glücklich bleiben, bis sie die Folgen der eigenen Gier spüren)
Das die Verlage hier "nichts beitragen würden" ist allerdings auch nicht korrekt. Sie liefern die Inhalte - ohne diese könnte google in dem Bereich einpacken.
Google bündelt allerdings alles und macht Dinge überschaubarer - google ordnet das Chaos. Man gewinnt also immens an Komfort.
Ohne einen kurzen Textausschnitt wäre die Funktion googles recht sinnlos, da man den Text nicht sofort bewerten und einordnen könnte
Eigentlich ist es eine Symbiose, die Verlage stellen google jedoch als Schmarotzer dar
@Thomas L. aus M.
...aber die Heuchelei der Verlage ist genauso aberwitzig. Sie verhindern die Zugriffe der "bösen" Suchmaschinen bewusst nicht, wollen aber Geld haben.
Genau so ist es, und eine Sperrung wäre technisch gesehen mit einer zweizeiligen Textdatei erledigt, also ca 1 Minute Arbeit.
Gute Zusammenarbeit
Hoffentlich schneiden sich die großen Parteien von dem Zusammenhalt ihrer Jugendorganisationen in diesem Fall mal eine Scheibe ab!
Das Internet ist ein offenes Medium, in welchem sich auch die Verlage gerne präsentieren. Warum diese nun verhindern wollen, in Suchmaschinen und Nachrichten-Aggregatoren auf Userfreundliche Art angezeigt zu werden und somit auch auffindbar zu sein erschließt sich mir nicht ganz.
Sind es doch eben jene Services, welche den Verlagen unmengen an Usern auf Ihre Online-Angebote weiterleiten.
Sollte dieses "Recht" tatsächlich in Kraft treten, so werden die Suchmaschinen wahrscheinlich einfach nur noch den Link auf ein Suchergebnis, aber keinen Teaser mehr anzeigen. Dies führt meines Erchtens nur dazu, dass auf diese Links nicht mehr geklickt wird. Denn wenn der User nicht mit einem interessant klingenden Teaser zu dem Artikel hingelockt wird, dann ruft er die Seite auch nicht auf.
... denn sie wissen nicht ...
Die alten Herren Manager der Verlage wissen immer noch nicht, wie dass mit dem Internet so funktioniert. Wenn Suchmaschinen allein schon für die "Schnippsel" von Auszügen abgezockt werden, dann werden sie eben keine solche Verweise mehr anbieten. Der Schuss ginge dann nach hinten los und die Pleitwelle der Print-Medien würde nur noch schneller rollen.
Einfach nur dumm
Ich würde mal sagen, dieses Gesetz wird für die Verlage der klassischer Schuss ins eigene Knie.
Wenn es durchkommt, werden sicher einige Suchmaschinen (ich hoffe alle) gar keine Links mehr zu den Verlagen anbieten. Folglich werden auch keine Leser mehr auf deren Seiten geleitet. Und so fällt eine weitere Zahlungsquelle weg, nämlich die, der potentziellen Abonnenten.
Zum Glück gibt es Tageschau.de und andere Nachrichtenquellen, die man nutzen kann um auf dem Laufenden zu sein.
Wie gesagt, Einfach nur dumm
Es geht hier nur um
Es geht hier nur um "snipplets". Stellen Sie sich vor, man müsse bereits dafür zahlen, um am Zeitungskiosk die Headlines und Teasertexte von Zeitungen lesen zu können. Wenn dieses Gesetz käme, sollten Zeitungshändler Papierzeitungen unterm Tresen verstecken und nur gegen Gebühr dem interessierten Käufer erlauben, die Headlines zu überfliegen? Reichlich absurd, nicht wahr?
@ paul321 - 14:20: hier noch eine weitere Alternative
@ paul321,
OK, wenn die Verlage endlich bei den Suchmaschinen raus sind, wird es für uns User endlich besser. Denn dann ist endlich Schluss mit diesem Lobbying!
Denn für diejenigen, die nach Wissen, Filmen und sowas suchen, gibt es seit gestern noch eine bessere Alternativen als die Suchmaschinen. Guckt mal hier:
http://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/
rein. OK, die Videos laufen nach wie vor sehr hakelig und nicht flüssig (muss dringend behoben werden), enthält aber schon sehr schön viel Content.
Von daher: die Verleger schießen sich hier wirklich ins eigene Knie :-D
Stellen wir uns mal die Zukunft vor,...
und überlegen wer in Deutschland für ein Netz von Reportern bezahlt?
Wieviele Reporter Journalisten hat denn ein Privatsender unter Vertrag? Und: was wenn der "Besitzer" des Privatsenders sag: macht Werbung für Partei X sonst fliegt ihr raus? (Amerikanische Verhältnisse btw)
Man sagt das im Internett viele Quellen der Information sprudeln. Ich sehe es aber eher so das im internett auch viel kopiert wird und wenn die sichtweise einer Quelle eben manigfaltig kopiert wird setzen sich so "Wahrheiten" durch.
Ich bin etwas skeptisch was die Qualität der Nachrichten in der Zukunft betrifft. Sie werden schneller zu uns kommen, vieleicht durch Hobbyjournalisten (wie Blogger) vor Ort. Aber ob diese zumindest versuchen Objektiv zu sein? Ich denke das ist schon für jemand der das Fach gelernt hat schwer.
Im SWR2 war gestern (oder heute) eine Sendung über das Zeitungssterben: Wenn die Zeitung stirbt – Ersetzt das Internet die Druckerpresse?
Das Leistungsschutzrecht - naja toll is es nicht.
@ Unicum - 16:23: ersetzt das Internet die Druckerpresse?
hallo Unicum,
zu Ihrer Frage: ersetzt das Internet die Druckerpresse?
Ja, das Internet wird die Druckerpresse bald ersetzen bzw. es ist schon dabei. Denn: wenn Sie mal die Tageszeitung aufschlagen, dann werden Sie feststellen dass diese mit Inhalten des Vortages gefüllt ist und sich etliche Artikel davon schon wieder wegen viel aktuelleren Informationen erledigt haben. Diese Informationen stehen auf den online-Seiten der Tageszeitungen zur Verfügung und sind viel aktueller als das was auf dem Papier geschrieben steht.
Was dann diese Frage mit der Objektivität angeht, geben sich viele Blogger durchaus Mühe, wirklich objektiv zu sein genauso wie Journalisten der großen TV-Nachrichtenzentralen. Ein gelungenes Beispiel davon war und ist das Live-Blog der ARD-Korrespondenten des ARD-studios Tel-Aviv. Was war dass dann bitte, wenn es keine Objektivität gewesen sein soll?? Durch diesen guten Journalismus wurde den UN-Staaten nämlich mal der Spiegel vorgehalten.
@ Unicum - 16:23: guter Journalismsus lässt Welt aufwachen
@ Unicum,
Durch diesen wirklich guten Journalismus in diesem Live-Blog wurde allen UN-Mitgliedsstaaten nämlich mal der Spiegel vorgehalten und Ihnen wurde ihr völlig falsches Verhalten gegenüber den Palästinensern und gegenüber Israel (absolute Kritiklosigkeit an Israel) aufgezeigt.
Und nur dadurch kam nämlich diese Einsicht der Weltöffentlichkeit, dass solche Konflikte eben nur durch Diplomatie lösbar sind und eben nicht durch Waffen!! Gleiches gilt sogar für diesen Fall in Mali. Dort fordert Ban Ki Moon schon wieder einen Waffengang, obwohl ich auch hier eine Diplomatische Vermittlung für deutlich besser halten würde, anstelle von Waffen!
Zwar haben es beim Streit um
Zwar haben es beim Streit um das Urheberknecht die Spötter leicht, welche hier schlicht erklären, daß die größten Maler, Bildhauer, Musiker, Philosophen, Dichter, Schriftsteller und Staatsmänner schon gelebt haben und deren Werke mittlerweile Gemeingut geworden sind, aber dies ist für die Genießer neuer Werke ebenso wie für deren Schöpfer nur ein schwacher Trost; und gerade letztere sind durch das liebe Zwischennetz und die computergestützten Kopier- und Vervielfältigungsgeräte arg gebeutelt, denn damit kann jedes Musikstückchen, Büchlein oder Filmchen im Handumdrehen an alle Welt verteilt werden, ohne daß die Macher dafür auch je nur eine müde Mark erhalten werden. Die Spötter haben zwar mit diesen kein Mitleid, weil man für das, was sich heute Kunst nennt eigentlich eher Strafe bezahlen müßte als daß man dafür einen Lohn fordern dürfte. Wie der Zwist zufrieden stellend gelöst werden kann, steht allerdings in den Sternen, da beide Fraktionen recht mächtig zu sein scheinen.
Wahrscheinlich wird das
Wahrscheinlich wird das Leistungsschutzrecht durchgewinkt, da die Verleger mehr Geld haben und deren Argumentation dadurch richtig ist.
Tolle Aktion!
Ich bin sehr positiv überrascht von dieser Initiative der jungen Parteigremien - eine solche parteiübergreifende Allianz in einer Sachfrage, gegen starke Lobbyisten, das finde ich sehr ermutigend. Wenn politische Zusammenarbeit so konstruktiv und fachlich fundiert auch an anderen Stellen funktionieren würde... Man wir ja wohl noch träumen dürfen.... :-))
Ein starkes Signal und Lichtblick im politischen Alltag!
Früher
nannte man Menschen, die kostenlos von der Arbeit und der Leistung anderer profitieren, ganz einfach Schnorrer.
Hier geht es wieder mal nur um Gewinnmaximierung!
Da den Verlagen die Leser wegbrechen, sucht man nun Ersatzeinnahmequellen treibt scharenweise wieder Lobbyisten nach Berlin.
Dieses Gesetz ist so überflüssig wie ein Kropf, da es den Verlagen ja freisteht ob sie in den Suchmaschinen auftauchen wollen oder nicht. Sollen die Suchmaschinen doch die sich beschwerenden Verlage mal aus Ihren Suchmaschinen rausschmeissen. Dann werden sie die Suchmaschinen wo möglich wegen Wettbewerbsverzerrung anklagen wollen! Irgendwie muss doch an diesen Honigtopf zu kommen sein!
@ KörperKlaus - 17:00: lass uns hoffen dass das nicht passiert
@ KörperKlaus,
lass uns hoffen, dass genau dass nicht passiert. Denn was wir brauchen, ist nicht ein solches unsinniges Leistungsschutz-Recht für die Verleger, sondern ein komplett neues Urheberrecht, dass der modernen Zeit gerecht wird und auch die Medien (darunter auch die Zeitungen und die TV-Sender) endlich zwingt, modern zu denken und nicht im technischen Mittelalter verhaftet zu bleiben.
Was wir brauchen, ist ein fairer Ausgleich aus einerseits den Interessen der Filmemacher und den Interessen der User andererseits. Denn wie die Studie zu MegaUpload gezeigt hat: die Zahl der Kinogänger ist trotzdem nicht gesunken, sodass die wenigen kostenlosen Downloads nicht ins Gewicht fallen und damit MegaUpload eigentlich den Filmherstellern und Filmverkäufern eigentlich gar nicht geschadet hat.
Daher: lasst uns lieber über ein neues modernes Urheberrecht diskutieren als über so ein überflüssiges und falsches Leistungsschutz-Recht für Verleger
@ tamarixz - 17:39: Leistungsschutz-Recht überflüssig
@ tamarixz,
genauso ist es. Dieses Gesetz ist in der Tat überflüssig wie ein Kropf und dieses Gesetz wird nicht gebraucht. Was viel mehr gebraucht wird ist ein neues aktuelles und modernes Urheberrecht, in dem es zu einem fairen Ausgleich zwischen den Interessen der Filmehersteller und den Interessen der User andererseits kommt und in dem kostenlose Downloads nicht mehr strafverfolgt werden.
Denn die aktuelle Studie zu Megaupload hat aufgezeigt, dass diese Aussagen von den Verwertern so einfach nicht stimmen. Die Zahlen der Kinogänger sollen eben nicht gesunken sein, auch wenn dort oft was runtergeladen wurde. Denn dort hatte man die Wahl zwischen Bezahl-Accounts und freiem Runterladen.
Von daher: mich würden mal die wirklichen Zahlen der Verwerter interessieren und was rauskommen würde, wenn man diese Studie mit den Zahlen der Verwertungsgesellschaften gegenüber stellen würde (also ein Abgleich der Zahlen).
Vorschlag: Diskussion über Lösung des Urheberrechts-Problems
Ich würde mal vorschlagen, dass wir lieber über Möglichkeiten diskutieren sollten, wie wir dieses leidige Urheberrechts-Problem endlich zur Zufriedenheit aller lösen können, anstatt über so ein Gesetz wie dieses Leistungsschutz-Recht.
Denn eines ist auch mir klar: solche gute Journalisten-Arbeit, wie sie hier im Live-Blog der ARD-Korrespondenten aus Tel-Aviv geleistet wurde, kann es nicht zum Nulltarif geben. Denn hier haben die Journalisten nicht nur ihr eigenes Leben für uns User riskiert, sondern teilweise auch ihre Gesundheit (akuter Schlafmangel, unzureichende Essensversorgung, stressiger Terminplan mit den ganzen Live-Schalten).
Da muss die Frage geklärt werden: wie können solche Journalisten ein faires Gehalt verdienen, ohne das es dann zu einem Konflikt mit unseren User-Interessen kommt. Ich denke, dass es hier eine kleine Zusatzvergütung zur GEZ geben muss. Und wir müssen über einen Ausgleich zwischen Vergütungen für Filmemachern und User-Interessen diskutieren.
Wieso das denn?
Es geht doch nicht um Journalisten, schon gar nicht um öffentlich-rechtliche. Es geht um das Zitierrecht.
wilde Abzockerei
Es geht nur noch darum braven Leuten irgendwie das Geld aus der Tasche zu ziehen.
All diese überholten Rekliquien wie das uralte Urheberrecht, jetzt dieses komische "Leistungsschutzrecht" (allein der Name ist ein Witz!) diesen nur dazu, dass gewisse Leute anderen Geld abnehmen können.
Diese Leute sollen bitte nur das ins Internet stellen, was sie frei anbieten wollen, so wie ich es auch tue.
Geschütze Inhalte wie private Dinge stelle ich nicht frei ins Internet.
Und wenn Musiker ihre Werke zur freien Verfügung ins Internet stellen, oder Filmemacher ihre Filme, oder Dichter ihre Gedichte, dann sollte man das bitte respektieren und lobend hervorheben.
Die Blutsauger von der GEMA und die schmutzigen Anwälte der Medienindustrie brauchen wir nicht!
Denen sollte man das Handwerk verbieten!
@ Tralafit - 19:25: es geht um weit mehr als nur die Snippets
@ Tralafit,
es geht hier um weit mehr als nur das Zitierrecht. Es geht auch darum, dass du zum Beispiel Strafe bezahlen musst, wenn du Bilder aus der Google-Suche auf deine Homepage einbindest oder Übersichten von Kartendiensten, etc.
Auch dafür kann dich die GVU - wenn sie dich erwischt - strafrechtliche belangen. Solche Fälle gab es schon.
Darüber hinaus geht es auch um Verwendung von Musikuntermalung auf eigenen Webseiten. Auch dabei wird das Urheberrecht tangiert.
Du siehst also: es geht um weit mehr als nur diese Snippets. Leistungsrecht ist nicht nur diese Textschnipsel im Internet, sondern weit mehr als nur das Zitierrecht.
wiedereinmal Blödsinn!
was ist denn der sinn wenn man die weltvernetzung verhindert!
wir brauchen fortschritt per internet und über billigen strom für die verbraucher!
das könnte man auch finanzieren,wenn man denn als staat nicht von kapitalisten kontrolliert wird.
mit einer gehaltsgrenze könnte man den strom sogar billig anbieten und bessere internetverbindungen schaffen!
doch manchen menschen reichen ja keine 10millionen euro kapital!
DAS IST DER FALSCHE WEG!
und wenn das nur die jungen politiker erkennen dann zeigt dass ja wohl,dass unsere regierung für manche themen zu alt ist!
warum sollte das auch 50-jährige intressieren?
aber die nächsten generationen interessiert es!
und die haben momentan zu wenig macht!
Warum das Leistungsschutz-Recht das Urheberrecht tangiert
Also einige User hier scheinen keine Ahnung davon zu haben, dass das Leistungsschutz-Recht nämlich auch das Urheberrecht tangiert.
Denn nehmen wir zum Beispiel mal diese Snippets. Wenn man diese aus dem Internet herunterlädt, kann man sich bereits strafbar machen. Aber richtig strafbar wird es, wenn man diese Snipptes dann wieder irgendwo anders verlinkt oder hochläd und damit gleich wieder zum Download anbietet. Das trifft zum Beispiel gerade für eigene Homepages zu.
Oder nehmen wir als nächstes Beispiel Ausschnitte aus Kartendiensten im Internet. Auch dieser Download ist ein strafbarer Vorgang. Wenn man nun diese Bilder wieder in seine eigene Homepage verlinkt oder als sichtbare Grafik einbindet (also Upload), dann macht man sich erst recht strafbar!!
Denn genau dieser Upload ist bereits der strafbare Vorgang. Denn aus Download (egal ob Snippts oder sonstiges) und Re-Upload oder durch Verlinken ist der Kreislauf geschlossen und das Urheberrecht tangiert!
@ gray - 20:34 - sowas wird längst gemacht
@ gray,
ja, genau dass ist der Kern des Problems! Denn fast jede Seite nutzt solche illegalen Sachen. Das ist genau dass, worauf diese Abmahner ja schon lange gucken. Da sind die kleinen Filesharer nur noch "Beifang". Tja und damit verdienen die sich ja schon längst eine goldene Nase, wenn du dass noch nicht gemerkt hast!! Na dann willkommen in der Realität!! Denn solche Abmahnungen wegen solcher Sachen auf Homepages gehen jeden Tag Millionen von Abmahnungen von solchen Kanzleien raus. Am bekanntesten dafür sind die Kollegen Rasch.
Hier mal eine Liste mit Anwälten, die derzeit abmahnen:
http://www.wbs-law.de/abmahnung-filesharing/abmahnkanzleien/
Aber es gibt noch mehr solche "Warnradars" gegen Abmahner.
Gruß
Linuxpinguin
Und genau deswegen ist es nun wichtig, dass dieses neue Leistungsschutz-Recht zurückgestellt wird, bis wir ein neues modernes und zeitgemäßes Urheberrecht haben!!
"...wie die alten sungen..."
"Jugendorganisationen fast aller maßgeblichen politischen Parteien in Deutschland gegen die Einführung eines für Presseverlage ausgesprochen"
vmtl. ist es so, dass die mitglieder dieser organisationen noch nicht einmal wissen, was das leistungsschutzrecht beinhaltet. aber das ei wollte ja schon immer klüger sein als die henne.