Die Rezession im Süden ist das Problem! Nicht ein paar Milliarden Euro mehr oder weniger im Staatshaushalt. Die Einnahmenseite aufgrund sinkender Steuereinnahmen. Weil der verdammte Euro für die schwachen Süd-EU-Volkswirtschaften zu hart ist.
Die meisten Abgeordneten des Deutschen Bundestages handeln unverantwortlich, wenn sie weiteren Hilfen für das hoffnungslos überschuldete Griechenland zustimmen.
Jetzt geht es nicht mehr nur um Kredite für Pleite-Griechenland, sondern es geht um UNSER ALLER GELD, das Geld des deutschen Steuerzahlers!
Frau Merkel, Herr Schäuble und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben jedoch NICHT das Recht, eine Politik gegen den Willen unseres Volkes zu machen!
SPD und Grüne zeigen wieder einmal, daß sie UNWÄHLBAR sind, weil sie erneut gemeinsame Sache mit der Regierung machen!
"Dank" CDU/CSU, SPD, Grünen und FDP werden wir und unsere Kinder und Enkel nun vermutlich ewig für das bankrotte Griechenland zahlen müssen.
Und dies wird erst der Anfang sein, denn andere EU-Pleite-Länder wollen auch an unser Geld.
Ich hoffe, daß die Menschen in Deutschland nun endlich aufwachen und diesen Pro-Euro-Einheitsbrei-Parteien zukünftig NICHT mehr wählen, denn sonst ist auch Deutschland bald PLEITE!
Zitat "flodian":
"die größte hilfe für die griechen wäre es, ihnen die schulden zu erlassen und das geld lieber in infrastruktur zu schießen."
FALSCH!!!
Die größte Hilfe für die Griechen wäre es, wenn Griechenland aus dem teuren und viel zu harten Euro aussteigt und man dem griechischen Volk (nicht den grichischen Banken, Lobbyisten und Millionären!) mit einem Marshallplan hilft.
Die unverantwortliche, dilettantische und ruinöse "Wir retten Pleite-Griechenland und den Euro mit dne Milliarden der deutschen Steuerzahler"-Politik von Merkel, Schäuble und CDU/CSU, SPD, Grünen und FDP führt in die Sackgasse und führt nur dazu, daß wir alle und unsere Kinder und Enkel nun vermutlich über sehr viele Jahre für das bankrotte Griechenland zahlen müssen, während das Geld hier bei uns in Deutschland an allen Ecken und Enden fehlt.
Nur mit einem Austritt des bankrotten Griechenland aus dem Euro ist Griechenland, dem griechischen Volk, dem deutschen Steuerzahler und der EU wirklich geholfen!
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Nur mit einem Austritt des bankrotten Griechenland aus dem Euro ist Griechenland, dem griechischen Volk, dem deutschen Steuerzahler und der EU wirklich geholfen!
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sie unterscheiden also, ob sie geld in euro oder in der drachme nicht zurück bekommen???
Wenn man keine Alternative hat - wird man jedes Paket absegnen.
Blöd nur - und so langsam muss man es auch der Opposition ankreiden - dass niemand die Wahrheit sagt.
Schäuble tut so als wäre alles toll - Merkel auch. Dabei ist doch eigentlich jedem klar, dass der Schuldenschnitt spätestens nach den Wahlen kommt.
Mal sehen ob diese Regierung dann noch immer "die beste" ist.
Ich kann diese Lügereien nicht mehr ertragen. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.
Was die CDU und FDP momentan abzieht ist nur noch lächerlich.
So blöd für wie uns diese Parteien halten, sind wir Bürger aber nicht. Wir wissen, dass Deutschland sich weiter verschulden werden wird.
Das bedeutet langfristig, dass es uns allen schlechter gehen wird. Vielleicht solltem an sich so langsam mal dran gewöhnen - denn der Sozialstaat wird dann weiter abgebaut.
Aber wie war das "Deutschland geht es so gut wie nie!
Was sollen diese dummen Zusätze zu der Zustimmung der SPD zum neuen Hilfspaket:
"Wir haben dafür geworben, daß trotz aller Bedenken die SPD die Zustimmung nicht verweigert" oder: "dies bedeute keine Unterstützung der Bundesregierung"
Soll das etwa heißen, man sagt "ja", aber man meint "nein"?
Es scheint so wie immer zu sein: Man sagt weder in der Regierung noch in der Opposition die Wahrheit!
Jetzt erkennt man, wie man mit dem letzten Urteil des BVG die Hilfsmilliarden aus Deutschland in unendliche Höhen treiben kann: man muß nur im Bundestag dafür eine Mehrheit zusammenschustern!
Liebe Mitbürger merkt ihr was? Entscheidungen im Bundestag laufen nach dem Muster:
"Wir schlagen der Katze den Schwanz ab, aber, damit es nicht zu weh, tut jeden Tag nur ein Stückchen!"
Die Zielstrebigkeit, mit der seit Jahren treffsicher die aus Sicht der Bevölkerung schlechtestmöglichen Entscheidungen getroffen werden, ist beängstigend. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit lässt sich ausschließen, dass es sich dabei um um einen sich frei dynamisch entwickelnden Prozess handelt. Ebenso sicher lässt sich ausschließen, dass die Interessen der Europäischen Bevölkerung in diesem Spiel irgendeine Rolle spielen. Wir sehen tatenlos zu, wie in Windeseile die Errungenschaften der Vergangenhait wie auch unsere Zukunft verheizt werden.
Seit der Einführung des Euro ist Europa zur internationalen Lachnummer verkommen. Wenn ich die dummdreisten Kommentare mancher Linken höre kann einem schon Übel werden. In dieser Ecke wird ernsthaft behauptet Deutschland und seine Stabilitätspolitik würde den ClubMed finaziell ruinieren. An die ursprüngliche Idee Europa gegenüber den wirklichen Konkurrenten (china, Asien) durch Stabilität und konkurrenzfähigere Löhne und Strukturen wettbewerbsfähiger zu machen kann sich wohl keiner mehr erinnern. Stattdessen wurden und werden die seit Jahren nach Südeuropa fliessenden Gelder dort sinnlos druch höhere Löhne, höhere Inflation und höhere Verschuldung sinnlos vernichtet. Wir haben hier einen Mechanismus der wirtschaftlichen Selbstzerstörung entfacht, der auch uns letzlich einholen wird. Deshalb liebe Abgeordnete weiter so ( vorwärts imer -rückwärts nimmer / ach ja das kennen ja noch einige vom letzten Bankrott)
Der Konkurs ist lediglich vertagt. Ich denke mal, dass wir spätestens im März 2013 die Pleite GR wieder auf der Tagesordnung haben.
Es ist lediglich ein wenig Zeit gewonnen. Pleite ist Pleite und das was die Bundesregierung samt Opposition ( ausgenmmen die Linken) veranstaltet nennt man Konkursverschleppung.
...im Kampf gegen die Pleite ist im Interesse Europas tatsächlich alternativlos.
Die Politiker Europas und nun auch unsere Abgeordneten im Bundestag haben bewiesen, daß sie in der Krise handlungsfähig sind.
Es zeigt sich, daß sich die Politik ihrer Verantwortung bewusst ist.
Dies ist ein positives Signal für dringend benötigtes Wachstum in Europa.
vor drei jahren haben wähler diesen bundestag gewählt und darauf vertraut, dass die kandidaten auch das machen, was sie sollen, nämlich ihre wähler und deren interessen vertreten. nun ja, zumindest die finanzeliten, die brav CDU oder FDP gewählt haben, werden bestens vertreten, die grosse mehrheit der wähler aber aufgrund dieses blinden parteigehorsams der meisten abgeordneten schlicht und einfach ignoriert.
man kann nur hoffen, dass sich diese ignoranz im hirn der wähler festbrennt und im nächsten jahr nicht vergessen wird.
@Kathgläubig:
danke, dass sie von gestern gelernt haben und heute die Linke ausnahmsweise mal nicht erwähnen, wenn sie von "pro-euro-einheitsbrei" reden. ich warte allerdings noch auf ihre antwort auf meine frage, wer in der von ihnen favorisierten partei ein ALLSEITS akzeptierter ökonom ist?
Lustigerweiße sind es die angeblichen "Kommunisten", die als einzige eine Opposition darstellen.
Schade jedoch, dass immernoch keine Debatte um das exp. Geldwachstum entbrannt ist. Klar ein Schnitt bzw. eine Währungsreform hilft zeitweiße, aber leider nicht auf Dauer.
Der Wahnsinn kennt kein Ende! Es wird ein Murks nach dem anderen im Parlament abgenickt und durchgewunken. Griechenland braucht seit August ein gefühltes halbes Jahr um sich auf seinen runderneuerten Sparplan festzulegen und hier beim Zahlmeister wird das in drei Werktagen ohne Bedenken durchgepeitscht. Bis wir in Europa länderübergreifend allesamt gleich arm sind.
Im Bundestag einer Regierungsvorlage zuzustimmen, ohne die Bundesregierung damit zu unterstützen: Das möchte der SPD-"Kandidat" (uns weis machen). Dank seiner kampflos annektierten "Beinfreiheit" und mit markigen Sprüchen wie "Linie halten".
Aber zuzustimmen, ohne zu unterstützen, das ist schwieriger als zu überholen, ohne einzuholen.
Denn wenn man als Opposition einer Regierungsvorlage zustimmt, tut man das nur (oder sollte das zumindest nur tun), wenn man die Vorlage SELBST für richtig hält.
Damit bestätigt man aber, dass die Regierung - zumindest bei dieser Vorlage - das Richtige beabsichtigt.
"Jetzt geht es nicht mehr nur um Kredite für Pleite-Griechenland, sondern es geht um UNSER ALLER GELD, das Geld des deutschen Steuerzahlers!"
Diese grob 700 Mrd, die seit gestern im Raum stehen, dieses "UNSER ALLER GELD", wie sie es nennen, setzt sich AUSSCHLIESSLICH aus Gewinnen an der Griechenland-Misere zusammen.
Wir verzichten also auf die Gewinne, die sich aus den Anleihenkäufen und Krediten ergeben, die Sie seit Monaten verteufeln. Hätte die Bundesregierung gehandelt, wie Sie die ganze Zeit gefordert haben, dann hätten wir die 700 Mrd. sowieso nicht. Also warum die Aufregung?
"Frau Merkel, Herr Schäuble und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben jedoch NICHT das Recht, eine Politik gegen den Willen unseres Volkes zu machen!"
Ist Ihnen schon in den Sinn gekommen, dass Ihre Meinung und die mancher Forumsteilnehmer nicht der Mehrheit des deutschen Volkes entspricht?
Das Thema "Euro" wird bei der nächsten Bundestagswahl ganz oben stehen. Dann werden wir spätestens sehen, wie die Mehrheitsverhältnisse aussehen. Solange würde ich aber davon ausgehen, dass die Parteien dem Willen des Volkes entsprechen, wenn ihre Umfragewerte hoch bleiben.
...und man dem griechischen Volk (...) mit einem Marshallplan hilft."
Was soll denn das sein, "ein Marshallplan"?
DER Marshallplan liefert jedenfalls keine Hinweise darauf, was Sie damit meinen könnten, denn der beinhaltete auch Kredite und kostete Unmengen an Geld.
Ihre Lösung für Griechenland ist also irgendein, nicht näher benannter Plan, der nichts kosten darf. Daumen hoch!
Sagen wir mal 39% CDU, 5% FDP (wenn sie es denn schafft) macht 44%. Bei 60% Wahlbeteiligung macht das 26,4%. Mit einem Kinderkorrekturfaktor (sozial schwächere haben statistisch mehr Kinder) von 0,75 macht das SATTE 19,8% der Bevölkerung. DAS ist nicht einmal ein FÜNFTEL.
Wie verhält es sich denn mit der Verantwortung der reichen und superreichen Griechen, die ihre Vermögen und Gewinne massenhaft am Staat vorbei ins sichere Ausland transferiert haben - und natürlich, wie man allgemein hört und liest, am Fiskus vorbei, also ohne ihrem geliebten Staat zu geben, was er eigentlich beanspruchen kann, muss und mehr als dringend benötigte? Darüber sprechen weder EU, IWF noch so einflußreiche Herren wie Junker, Schäuble, Draghi usw.
"Das Thema "Euro" wird bei der nächsten Bundestagswahl ganz oben stehen."
Mit Sicherheit nicht. Falls Ihnen entgangen ist, haben wir in Sachen Eurokrise bereits eine große Koaltion. Die Unterschiede zwischen spd und cdu sind diesbezüglich ja kaum auszumachen - selbst wenn das -in ihrem Sichtfeld etwas eingschränkten- Parteigängern nicht mehr auffällt. Die spd bietet als "Lösung" eine gemeinschaftliche Haftung und Eurobonds an. Die cdu betreibt genau diese Politik, versteckt dies jedoch hinter schönen Worten wie z.B. "Stabilitätsunion". Diese Art der Rettungspolitik ist längst Konsens ("alternativlos") und zu einem gewichtigen Teil schon auf den Weg gebracht.
Mehr als Spiegelvechtereien hat der (informierte) Bürger daher nicht zu erwarten - vielmehr ist zu erwarten, daß man sich ersatzweise auf dem Feld der Finanzmarktregulierung "duelliert". Wirkliche Alternativen zur jetzigen "Rettungspolitik" werden den Bürger von diesen Parteien jedenfalls nicht geboten werden.
"Die SPD wird Linie halten und sich ihrer europapolitischen Verantwortung stellen"[Steinbrück]
Mir ist es schlicht egal, welche Motive die sPD bemüht, ihre Zustimmung, die „keine Regierungsunterstützung sein soll“(!),dem Souverän schmackhaft zu machen- sie ist schlicht falsch und nur das zählt, zumindest für mich!
Und hier werden auch die Grenzen einer repräsentativen Demokratie deutlich- ohne eine deutliche Opposition gibt es keine Korrektur der Exekutive- der eurokritische/europakritische Bürger findet also in den Parteien [bis auf die LINKE], keine Unterstützung....!
Die Nichtwähler sehen keine Alternative! Somit stimmt es zumindest, dass die aktuelle Regierung höchstens 20% repräsentiert. Von diesen 20% haben die Wähler den großen Fraktions-Einheitszwang-Brei gewählt. Wie der Wählerwille in einzelnen Punkten überhaupt vertreten ist, lässt sich überhaupt nicht bestimmen.
Also man hat sich gehörig Angst machen lassen, vor den Konsequenzen, wenn der Euro zuammenbricht.
Eine geordnete UMGESTALTUNG dürfte allerdings ebenso Konsequenzen haben.
Dann doch lieber die Steuergelder, denn wenn das VOLK murrt, ist es nie so schlimm, als wenn dort gemurrt wird, wo die Arroganz zu Hause ist.
Die haben auch Angst, dass es uns weh tut, und glauben ernst haft, haben sich besser gesagt EINTRICHTERN LASSEN WOLLEN, dass es zu einem UNRECHTSSYSTEM keine Alternative gäbe.
Es ist doch nur so, dass man sich dran gewöhnt hat wie alles ist, und man die Gewohnheit nur schwer ablegen kann.
"Die Nichtwähler sehen keine Alternative! Somit stimmt es zumindest, dass die aktuelle Regierung höchstens 20% repräsentiert."
Warum so viele nicht zur Wahl gehen, darüber können wir letztendlich nur spekulieren. Wer wirklich zum Ausdruck bringen will, dass er sich durch keine der zur Wahl stehenden Parteien angemessen repräsentiert sieht, kann auch eine ungültige Stimme abgeben. Das wäre wenigstens eine Aussage.
Viele interessieren sich aber auch einfach nicht, haben keine Lust oder sind schlicht zu faul. Dass jeder Nichtwähler aus politischen Gründen handelt, bzw. nicht handelt, ist absurd.
Meine Meinung dazu ist, wer nicht wählen will, hat halt Pech gehabt.
...aber nur wenn man weiter die Lösungen der Partei die Linke, weiter ignoriert!
Da wären zum Beispiel, die Aufrüstung Griechenlands.
Keine Maßregelung von der EU und des IWF.
Deutschland und die europäischen Länder waren z.B. schnell dabei die Gelder Libyens einzufrieren, die durch Gaddafi im Ausland angelegt wurden.
Wo erleben wir in Bezug auf Griechenland, eine nur halbwegs ähnliche Maßnahme der Europäer, für die von griechischen Eliten unrechtmäßig ins Ausland verschaften Vermögens.
Griechenland bräuchte bestimmt kein Geld, wenn Europa hier eine konsequente Haltung einnehmen würde.
Stattdessen wie immer, Lohndumping und Rente mit 67, und Streichung eines 13. und 14. Monatsgehalt,welches bei uns durch Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld, ein berechenbares Einkommen fast jeder Familie war, als Lösung nach Griechenland tragen.
Lasst den reichen Griechen die unlauteren Vermögen, denn unsere Reichen brauchen ihre auch.
Die absolute Armut wird auch in Deutschland weiter zunehmen!
Und wieder schenkt der Bundestag Banken und Großinvestoren 44€ von denen kein Cent in Griechenland landet. Wiedersehen werden wir das Geld angesichts der sicheren Staatspleite ohnehin nicht. Vom Steuerzahler Geld an die Banken schenken, so geht Klientelpolitik im großen Stil.
Sie alle -oder die meisten Politiker zumindest- wissen, sie dürfen lt. Lissabon-Vertrag ein anderes EU-Land finanziell nicht unterstützen, aber sie tun es trotzdem.
Dass heißt, es wird/wurde Vertragsbruch begangen.
Eine Truppe von Heuchlern sitzen an der der Spitze der Bewegung - Opposition eingeschlossen!
Zu meinem Beitrag: "DER Marshallplan liefert jedenfalls keine Hinweise darauf, was Sie [Kathgläubig] damit meinen könnten, denn der beinhaltete auch Kredite und kostete Unmengen an Geld." schrieben Sie:
"aber nur wenn man weiter die Lösungen der Partei die Linke, weiter ignoriert!"
Es tut mir wirklich leid, dass die USA 1948 die Lösungen der Partei die Linke ignoriert haben.
....Sie alle -oder die meisten Politiker zumindest- wissen, sie dürfen lt. Lissabon-Vertrag ein anderes EU-Land finanziell nicht unterstützen....
Ohne mich in das Monster-Vertragswerk hineinbegeben zu wollen würde ich sagen, dies betrifft ausschliesslich private Gelder der Steuerzahler und nicht etwa Kredite europäischer Finanzinstitute (die teilw. dafür vorgesehen sind).
"Ich kann nicht erkennen, dass die Volksvertreter in diesem Fall das Volk vertreten."
Is klar. Egoistisch betrachtet wäre es tatsächlich besser, die Gewinne aus billig gekauften Griechenland-Anleihen zu behalten und auch auf die mit Griechenland vereinbarten Zinsen zu bestehen.
Tobias Armbrüster meinte, dass man bei dieser Aneinanderreihung von Rettungspaketen, leicht den Eindruck hat, dass sich Merkel und Schäuble auf mehreren Gipfeln dagegen sträuben, weiteres Geld auszugeben, dann aber zum Beispiel von der Europäischen Zentralbank überredet oder überstimmt werden.
AHA, nun sind wir also schon da, dass unsere Kanzlerin und ihr Finanzminister, mit ihrer Partei die Guten sind.
Die sie unterstützenden Parteien von Gelb, Rosa und Grün werden zukünftig, ebenso bedauernd auf den ESM verweisen, der Ihnen "leider" jede Einflussnahme verwehrt.
kommt eben teuer. Da unterscheiden sich die Sozies auch nicht von den Schwarz/Gelben. Die Karre sitzt schon im Dreck da helfen auch noch so viele Milliarden nicht mehr. Das kommt dabei raus wenn die Völker nicht selbst bestimmen sollten ob sie überhaupt dieses Staatengebilde und den Teuro wollten. Mit freien Grenzübertritt ist es allein nicht geschafft. Bei einigen Politikern greift auch der Satz: "Ist der Ruf erst ruiniert lebt sich damit ganz ungeniert"
Anscheinend ist es doch ziehmlich kompliziert, wie Schäuble meinte und wofür er hier im Forum verhöhnt worden ist. Zu Unrecht, wie man sieht.
Hier geht es zum einen darum, dass man billig aufgekaufte Anleihen (hier haben die Banken einen Verlust gemacht) quasi zum Selbstkostenpreis an Griechenland zurück gibt und dass man die mit Griechenland vereinbarten Zinsen für die Hilfskredite reduziert.
Dann will man Griechenland Kredite geben, mit denen es Anleihen vorzeitig billiger zurückkaufen kann. Auch hier machen die Banken die Verluste.
Mit Bankenrettung hat dieses Paket gar nichts zu tun.
Fünfmal in ihrer Geschichte haben die Griechen schon den Staatsbankrott erklärt. Weshalb sollen sie denn das ein sechstes Mal so absolut nicht dürfen?
Weshalb müssen die denn auf unser Gedeih und Verderb hin mit tausend Tricks und Mauscheleien diesmal partout "gerettet" sein? Und die - man nennt sie unsere "Volksvertreter" - werden dazu wieder ihr Ja und Amen blöken, wie sie´s immer tun. Und sie nennen das "Solidarität" und "unsere Verantwortung".
– Der griechische Ministerpräsident müßte sich doch im Kreise seiner Kollegen in Grund und Boden schämen, ja, sich ob des Gefeilsches eher die Kugel geben als bettelnd verachtet ehrlos zu sein.
nutzlos
die größte hilfe für die griechen wäre es, ihnen die schulden zu erlassen und das geld lieber in infrastruktur zu schießen.
aber das wäre zu sinnvoll.
so hat man ein schönes testfeld für die zeit, wenn wir die zinslast nicht mehr erwirtschaften können. die griechen sind schlicht versuchskarnickel.
ach du liebe exponentialfunktion - wann wirst du endlich verstanden....?
Ein weiteres ...
... Bankenhilfspaket.
Schämt Euch, ihr "Volksvertreter"!
Die Rezession im Süden ist das Problem! Nicht ein paar Milliarden Euro mehr oder weniger im Staatshaushalt. Die Einnahmenseite aufgrund sinkender Steuereinnahmen. Weil der verdammte Euro für die schwachen Süd-EU-Volkswirtschaften zu hart ist.
Bis jetzt war es lustig! Jetzt wird es ernst!
Bisher haben wir nur Bürgschaften übernommen und mit Zahlen gespielt.
Ab jetzt fließt echte Kohle (auch nur auf dem Papier)!
Bin gespannt wie die Geschichte endet.
Es wird für nachfolgende Generationen wirklich interessant!
Unverantwortlich!!!
Die meisten Abgeordneten des Deutschen Bundestages handeln unverantwortlich, wenn sie weiteren Hilfen für das hoffnungslos überschuldete Griechenland zustimmen.
Jetzt geht es nicht mehr nur um Kredite für Pleite-Griechenland, sondern es geht um UNSER ALLER GELD, das Geld des deutschen Steuerzahlers!
Frau Merkel, Herr Schäuble und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben jedoch NICHT das Recht, eine Politik gegen den Willen unseres Volkes zu machen!
SPD und Grüne zeigen wieder einmal, daß sie UNWÄHLBAR sind, weil sie erneut gemeinsame Sache mit der Regierung machen!
"Dank" CDU/CSU, SPD, Grünen und FDP werden wir und unsere Kinder und Enkel nun vermutlich ewig für das bankrotte Griechenland zahlen müssen.
Und dies wird erst der Anfang sein, denn andere EU-Pleite-Länder wollen auch an unser Geld.
Ich hoffe, daß die Menschen in Deutschland nun endlich aufwachen und diesen Pro-Euro-Einheitsbrei-Parteien zukünftig NICHT mehr wählen, denn sonst ist auch Deutschland bald PLEITE!
@flodian - Griechenland muß sofort raus aus dem Euro!!!
Zitat "flodian":
"die größte hilfe für die griechen wäre es, ihnen die schulden zu erlassen und das geld lieber in infrastruktur zu schießen."
FALSCH!!!
Die größte Hilfe für die Griechen wäre es, wenn Griechenland aus dem teuren und viel zu harten Euro aussteigt und man dem griechischen Volk (nicht den grichischen Banken, Lobbyisten und Millionären!) mit einem Marshallplan hilft.
Die unverantwortliche, dilettantische und ruinöse "Wir retten Pleite-Griechenland und den Euro mit dne Milliarden der deutschen Steuerzahler"-Politik von Merkel, Schäuble und CDU/CSU, SPD, Grünen und FDP führt in die Sackgasse und führt nur dazu, daß wir alle und unsere Kinder und Enkel nun vermutlich über sehr viele Jahre für das bankrotte Griechenland zahlen müssen, während das Geld hier bei uns in Deutschland an allen Ecken und Enden fehlt.
Nur mit einem Austritt des bankrotten Griechenland aus dem Euro ist Griechenland, dem griechischen Volk, dem deutschen Steuerzahler und der EU wirklich geholfen!
@kathgläubig
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Nur mit einem Austritt des bankrotten Griechenland aus dem Euro ist Griechenland, dem griechischen Volk, dem deutschen Steuerzahler und der EU wirklich geholfen!
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sie unterscheiden also, ob sie geld in euro oder in der drachme nicht zurück bekommen???
Alternativlos
Wenn man keine Alternative hat - wird man jedes Paket absegnen.
Blöd nur - und so langsam muss man es auch der Opposition ankreiden - dass niemand die Wahrheit sagt.
Schäuble tut so als wäre alles toll - Merkel auch. Dabei ist doch eigentlich jedem klar, dass der Schuldenschnitt spätestens nach den Wahlen kommt.
Mal sehen ob diese Regierung dann noch immer "die beste" ist.
Ich kann diese Lügereien nicht mehr ertragen. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.
Was die CDU und FDP momentan abzieht ist nur noch lächerlich.
So blöd für wie uns diese Parteien halten, sind wir Bürger aber nicht. Wir wissen, dass Deutschland sich weiter verschulden werden wird.
Das bedeutet langfristig, dass es uns allen schlechter gehen wird. Vielleicht solltem an sich so langsam mal dran gewöhnen - denn der Sozialstaat wird dann weiter abgebaut.
Aber wie war das "Deutschland geht es so gut wie nie!
Herumgeeiere der "Opposition"
Was sollen diese dummen Zusätze zu der Zustimmung der SPD zum neuen Hilfspaket:
"Wir haben dafür geworben, daß trotz aller Bedenken die SPD die Zustimmung nicht verweigert" oder: "dies bedeute keine Unterstützung der Bundesregierung"
Soll das etwa heißen, man sagt "ja", aber man meint "nein"?
Es scheint so wie immer zu sein: Man sagt weder in der Regierung noch in der Opposition die Wahrheit!
Jetzt erkennt man, wie man mit dem letzten Urteil des BVG die Hilfsmilliarden aus Deutschland in unendliche Höhen treiben kann: man muß nur im Bundestag dafür eine Mehrheit zusammenschustern!
Liebe Mitbürger merkt ihr was? Entscheidungen im Bundestag laufen nach dem Muster:
"Wir schlagen der Katze den Schwanz ab, aber, damit es nicht zu weh, tut jeden Tag nur ein Stückchen!"
Alternativlose schlechtestmögliche Vorgehensweise
Die Zielstrebigkeit, mit der seit Jahren treffsicher die aus Sicht der Bevölkerung schlechtestmöglichen Entscheidungen getroffen werden, ist beängstigend. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit lässt sich ausschließen, dass es sich dabei um um einen sich frei dynamisch entwickelnden Prozess handelt. Ebenso sicher lässt sich ausschließen, dass die Interessen der Europäischen Bevölkerung in diesem Spiel irgendeine Rolle spielen. Wir sehen tatenlos zu, wie in Windeseile die Errungenschaften der Vergangenhait wie auch unsere Zukunft verheizt werden.
Wann endlich kommt das Ende mit Schrecken !!
Seit der Einführung des Euro ist Europa zur internationalen Lachnummer verkommen. Wenn ich die dummdreisten Kommentare mancher Linken höre kann einem schon Übel werden. In dieser Ecke wird ernsthaft behauptet Deutschland und seine Stabilitätspolitik würde den ClubMed finaziell ruinieren. An die ursprüngliche Idee Europa gegenüber den wirklichen Konkurrenten (china, Asien) durch Stabilität und konkurrenzfähigere Löhne und Strukturen wettbewerbsfähiger zu machen kann sich wohl keiner mehr erinnern. Stattdessen wurden und werden die seit Jahren nach Südeuropa fliessenden Gelder dort sinnlos druch höhere Löhne, höhere Inflation und höhere Verschuldung sinnlos vernichtet. Wir haben hier einen Mechanismus der wirtschaftlichen Selbstzerstörung entfacht, der auch uns letzlich einholen wird. Deshalb liebe Abgeordnete weiter so ( vorwärts imer -rückwärts nimmer / ach ja das kennen ja noch einige vom letzten Bankrott)
Wie kommen die Politiker darauf, dass der Konkurs
Griechenlands abgewendet worden ist?
Der Konkurs ist lediglich vertagt. Ich denke mal, dass wir spätestens im März 2013 die Pleite GR wieder auf der Tagesordnung haben.
Es ist lediglich ein wenig Zeit gewonnen. Pleite ist Pleite und das was die Bundesregierung samt Opposition ( ausgenmmen die Linken) veranstaltet nennt man Konkursverschleppung.
Die weitere Unterstützung Griechenlands...
...im Kampf gegen die Pleite ist im Interesse Europas tatsächlich alternativlos.
Die Politiker Europas und nun auch unsere Abgeordneten im Bundestag haben bewiesen, daß sie in der Krise handlungsfähig sind.
Es zeigt sich, daß sich die Politik ihrer Verantwortung bewusst ist.
Dies ist ein positives Signal für dringend benötigtes Wachstum in Europa.
Taktik
Die SPD und die Grünen sind noch nicht so "dumm" und schwimmen gegen den Strom.
4 Möglichkeiten:
Das mit dem Euro geht schief - dann kann man immer sagen die anderen haben es ja auch gewollt.
Das mit dem Euro geht gut - dann war ganz sicher die eigenen Zustimmung der entscheidende Faktor.
Es geht gut mit dem Euro - man hatte aber nicht Zugestimmt. Dann ist man auf Jahre der Gelackmeierte als Partei.
Es geht schief mit dem Euro und man hatte keine Zustimmung gegeben dann ist es egal ob man dann in der Regierung sitzt oder nicht.
Es werden alle mehr oder weniger zustimmen. Ist einfach aus parteipolitischen Gründen das geringste Risiko.
wenn's
nicht so traurig wäre,müsste man lauthals lachen!
vor drei jahren haben wähler diesen bundestag gewählt und darauf vertraut, dass die kandidaten auch das machen, was sie sollen, nämlich ihre wähler und deren interessen vertreten. nun ja, zumindest die finanzeliten, die brav CDU oder FDP gewählt haben, werden bestens vertreten, die grosse mehrheit der wähler aber aufgrund dieses blinden parteigehorsams der meisten abgeordneten schlicht und einfach ignoriert.
man kann nur hoffen, dass sich diese ignoranz im hirn der wähler festbrennt und im nächsten jahr nicht vergessen wird.
@Kathgläubig:
danke, dass sie von gestern gelernt haben und heute die Linke ausnahmsweise mal nicht erwähnen, wenn sie von "pro-euro-einheitsbrei" reden. ich warte allerdings noch auf ihre antwort auf meine frage, wer in der von ihnen favorisierten partei ein ALLSEITS akzeptierter ökonom ist?
@ Kathgläubig
Da haben Sie ausnahmsweiße mal Recht.
Lustigerweiße sind es die angeblichen "Kommunisten", die als einzige eine Opposition darstellen.
Schade jedoch, dass immernoch keine Debatte um das exp. Geldwachstum entbrannt ist. Klar ein Schnitt bzw. eine Währungsreform hilft zeitweiße, aber leider nicht auf Dauer.
wir brauchen endlich die direkte demokratie!
dann hätte der spuk ruckzuck ein ende.
und ein herzliches dankeschön an die Linke...
Der Wahnsinn kennt kein Ende!
Der Wahnsinn kennt kein Ende! Es wird ein Murks nach dem anderen im Parlament abgenickt und durchgewunken. Griechenland braucht seit August ein gefühltes halbes Jahr um sich auf seinen runderneuerten Sparplan festzulegen und hier beim Zahlmeister wird das in drei Werktagen ohne Bedenken durchgepeitscht. Bis wir in Europa länderübergreifend allesamt gleich arm sind.
Überholen, ohne einzuholen
Im Bundestag einer Regierungsvorlage zuzustimmen, ohne die Bundesregierung damit zu unterstützen: Das möchte der SPD-"Kandidat" (uns weis machen). Dank seiner kampflos annektierten "Beinfreiheit" und mit markigen Sprüchen wie "Linie halten".
Aber zuzustimmen, ohne zu unterstützen, das ist schwieriger als zu überholen, ohne einzuholen.
Denn wenn man als Opposition einer Regierungsvorlage zustimmt, tut man das nur (oder sollte das zumindest nur tun), wenn man die Vorlage SELBST für richtig hält.
Damit bestätigt man aber, dass die Regierung - zumindest bei dieser Vorlage - das Richtige beabsichtigt.
Und unterstützt sie damit DOCH.
Trotz aller markigen Sprüche.
@11:47 — Kathgläubig
"Jetzt geht es nicht mehr nur um Kredite für Pleite-Griechenland, sondern es geht um UNSER ALLER GELD, das Geld des deutschen Steuerzahlers!"
Diese grob 700 Mrd, die seit gestern im Raum stehen, dieses "UNSER ALLER GELD", wie sie es nennen, setzt sich AUSSCHLIESSLICH aus Gewinnen an der Griechenland-Misere zusammen.
Wir verzichten also auf die Gewinne, die sich aus den Anleihenkäufen und Krediten ergeben, die Sie seit Monaten verteufeln. Hätte die Bundesregierung gehandelt, wie Sie die ganze Zeit gefordert haben, dann hätten wir die 700 Mrd. sowieso nicht. Also warum die Aufregung?
@Kathgläubig
"Frau Merkel, Herr Schäuble und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben jedoch NICHT das Recht, eine Politik gegen den Willen unseres Volkes zu machen!"
Ist Ihnen schon in den Sinn gekommen, dass Ihre Meinung und die mancher Forumsteilnehmer nicht der Mehrheit des deutschen Volkes entspricht?
Das Thema "Euro" wird bei der nächsten Bundestagswahl ganz oben stehen. Dann werden wir spätestens sehen, wie die Mehrheitsverhältnisse aussehen. Solange würde ich aber davon ausgehen, dass die Parteien dem Willen des Volkes entsprechen, wenn ihre Umfragewerte hoch bleiben.
@Kathgläubig
...und man dem griechischen Volk (...) mit einem Marshallplan hilft."
Was soll denn das sein, "ein Marshallplan"?
DER Marshallplan liefert jedenfalls keine Hinweise darauf, was Sie damit meinen könnten, denn der beinhaltete auch Kredite und kostete Unmengen an Geld.
Ihre Lösung für Griechenland ist also irgendein, nicht näher benannter Plan, der nichts kosten darf. Daumen hoch!
@13:12 — maschmi78 Mal was zum Thema Mehrheiten
Sagen wir mal 39% CDU, 5% FDP (wenn sie es denn schafft) macht 44%. Bei 60% Wahlbeteiligung macht das 26,4%. Mit einem Kinderkorrekturfaktor (sozial schwächere haben statistisch mehr Kinder) von 0,75 macht das SATTE 19,8% der Bevölkerung. DAS ist nicht einmal ein FÜNFTEL.
Hilfen für Griechenland
Wie verhält es sich denn mit der Verantwortung der reichen und superreichen Griechen, die ihre Vermögen und Gewinne massenhaft am Staat vorbei ins sichere Ausland transferiert haben - und natürlich, wie man allgemein hört und liest, am Fiskus vorbei, also ohne ihrem geliebten Staat zu geben, was er eigentlich beanspruchen kann, muss und mehr als dringend benötigte? Darüber sprechen weder EU, IWF noch so einflußreiche Herren wie Junker, Schäuble, Draghi usw.
@maschmi - mehr als Spiegelfechtereien wird es nicht geben
"Das Thema "Euro" wird bei der nächsten Bundestagswahl ganz oben stehen."
Mit Sicherheit nicht. Falls Ihnen entgangen ist, haben wir in Sachen Eurokrise bereits eine große Koaltion. Die Unterschiede zwischen spd und cdu sind diesbezüglich ja kaum auszumachen - selbst wenn das -in ihrem Sichtfeld etwas eingschränkten- Parteigängern nicht mehr auffällt. Die spd bietet als "Lösung" eine gemeinschaftliche Haftung und Eurobonds an. Die cdu betreibt genau diese Politik, versteckt dies jedoch hinter schönen Worten wie z.B. "Stabilitätsunion". Diese Art der Rettungspolitik ist längst Konsens ("alternativlos") und zu einem gewichtigen Teil schon auf den Weg gebracht.
Mehr als Spiegelvechtereien hat der (informierte) Bürger daher nicht zu erwarten - vielmehr ist zu erwarten, daß man sich ersatzweise auf dem Feld der Finanzmarktregulierung "duelliert". Wirkliche Alternativen zur jetzigen "Rettungspolitik" werden den Bürger von diesen Parteien jedenfalls nicht geboten werden.
@Alexander37
Natürlich spricht man nicht über diese Dinge. Denn da geht es ja um Menschen, die vom Staat massiv geschützt werden.
@13:39 — buemo_3
"...macht das SATTE 19,8% der Bevölkerung. DAS ist nicht einmal ein FÜNFTEL."
Das setzt voraus, dass 100% der Nichtwähler gegen CDU/FDP sind. Das halte ich für ziehmlich weit hergeholt.
Wer macht Politik für den Souverän?
"Die SPD wird Linie halten und sich ihrer europapolitischen Verantwortung stellen"[Steinbrück]
Mir ist es schlicht egal, welche Motive die sPD bemüht, ihre Zustimmung, die „keine Regierungsunterstützung sein soll“(!),dem Souverän schmackhaft zu machen- sie ist schlicht falsch und nur das zählt, zumindest für mich!
Und hier werden auch die Grenzen einer repräsentativen Demokratie deutlich- ohne eine deutliche Opposition gibt es keine Korrektur der Exekutive- der eurokritische/europakritische Bürger findet also in den Parteien [bis auf die LINKE], keine Unterstützung....!
@14:11 — cowboy8 Zumindest nicht dafür!
Die Nichtwähler sehen keine Alternative! Somit stimmt es zumindest, dass die aktuelle Regierung höchstens 20% repräsentiert. Von diesen 20% haben die Wähler den großen Fraktions-Einheitszwang-Brei gewählt. Wie der Wählerwille in einzelnen Punkten überhaupt vertreten ist, lässt sich überhaupt nicht bestimmen.
Verä#nderung tut weh, nichts zu verändern ist schlimmer
Also man hat sich gehörig Angst machen lassen, vor den Konsequenzen, wenn der Euro zuammenbricht.
Eine geordnete UMGESTALTUNG dürfte allerdings ebenso Konsequenzen haben.
Dann doch lieber die Steuergelder, denn wenn das VOLK murrt, ist es nie so schlimm, als wenn dort gemurrt wird, wo die Arroganz zu Hause ist.
Die haben auch Angst, dass es uns weh tut, und glauben ernst haft, haben sich besser gesagt EINTRICHTERN LASSEN WOLLEN, dass es zu einem UNRECHTSSYSTEM keine Alternative gäbe.
Es ist doch nur so, dass man sich dran gewöhnt hat wie alles ist, und man die Gewohnheit nur schwer ablegen kann.
@14:27 — buemo_3
"Die Nichtwähler sehen keine Alternative! Somit stimmt es zumindest, dass die aktuelle Regierung höchstens 20% repräsentiert."
Warum so viele nicht zur Wahl gehen, darüber können wir letztendlich nur spekulieren. Wer wirklich zum Ausdruck bringen will, dass er sich durch keine der zur Wahl stehenden Parteien angemessen repräsentiert sieht, kann auch eine ungültige Stimme abgeben. Das wäre wenigstens eine Aussage.
Viele interessieren sich aber auch einfach nicht, haben keine Lust oder sind schlicht zu faul. Dass jeder Nichtwähler aus politischen Gründen handelt, bzw. nicht handelt, ist absurd.
Meine Meinung dazu ist, wer nicht wählen will, hat halt Pech gehabt.
13:17- cowboy8-der beinhaltet auch Kredite und kostete Unmengen,
...aber nur wenn man weiter die Lösungen der Partei die Linke, weiter ignoriert!
Da wären zum Beispiel, die Aufrüstung Griechenlands.
Keine Maßregelung von der EU und des IWF.
Deutschland und die europäischen Länder waren z.B. schnell dabei die Gelder Libyens einzufrieren, die durch Gaddafi im Ausland angelegt wurden.
Wo erleben wir in Bezug auf Griechenland, eine nur halbwegs ähnliche Maßnahme der Europäer, für die von griechischen Eliten unrechtmäßig ins Ausland verschaften Vermögens.
Griechenland bräuchte bestimmt kein Geld, wenn Europa hier eine konsequente Haltung einnehmen würde.
Stattdessen wie immer, Lohndumping und Rente mit 67, und Streichung eines 13. und 14. Monatsgehalt,welches bei uns durch Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld, ein berechenbares Einkommen fast jeder Familie war, als Lösung nach Griechenland tragen.
Lasst den reichen Griechen die unlauteren Vermögen, denn unsere Reichen brauchen ihre auch.
Die absolute Armut wird auch in Deutschland weiter zunehmen!
Und wieder schenkt der
Und wieder schenkt der Bundestag Banken und Großinvestoren 44€ von denen kein Cent in Griechenland landet. Wiedersehen werden wir das Geld angesichts der sicheren Staatspleite ohnehin nicht. Vom Steuerzahler Geld an die Banken schenken, so geht Klientelpolitik im großen Stil.
Politische Bande
Sie alle -oder die meisten Politiker zumindest- wissen, sie dürfen lt. Lissabon-Vertrag ein anderes EU-Land finanziell nicht unterstützen, aber sie tun es trotzdem.
Dass heißt, es wird/wurde Vertragsbruch begangen.
Eine Truppe von Heuchlern sitzen an der der Spitze der Bewegung - Opposition eingeschlossen!
@15:30 — Selbstaufklärer
Zu meinem Beitrag: "DER Marshallplan liefert jedenfalls keine Hinweise darauf, was Sie [Kathgläubig] damit meinen könnten, denn der beinhaltete auch Kredite und kostete Unmengen an Geld." schrieben Sie:
"aber nur wenn man weiter die Lösungen der Partei die Linke, weiter ignoriert!"
Es tut mir wirklich leid, dass die USA 1948 die Lösungen der Partei die Linke ignoriert haben.
Volksvertreter ?
Ich kann nicht erkennen, dass die Volksvertreter in diesem Fall das Volk vertreten.
@ Peter Kunde
....Ich kann nicht erkennen, dass die Volksvertreter in diesem Fall das Volk vertreten....
Ein Zitronenfalter faltet ja auch keine Zitronen!
@ peterharther
....Sie alle -oder die meisten Politiker zumindest- wissen, sie dürfen lt. Lissabon-Vertrag ein anderes EU-Land finanziell nicht unterstützen....
Ohne mich in das Monster-Vertragswerk hineinbegeben zu wollen würde ich sagen, dies betrifft ausschliesslich private Gelder der Steuerzahler und nicht etwa Kredite europäischer Finanzinstitute (die teilw. dafür vorgesehen sind).
15:48 — cowboy8 - Es tut mir wirklich leid,...
... dass die USA 1948 die Lösungen der Partei die Linke ignoriert haben.
Das muss Ihnen nicht leid tun, da die USA dank, des Stehvermögens der Russen, zu den Kriegsgewinnern zählte.
Aber ein Wort ist nicht ein Fall.
Der passt dank der Voraussetzungen, wie Apfel und Birne.
Ich würde Ihnen daher schon nochmals, die betreffenden Vorschläge der heutigen Linkspartei und meine Hinweise, betreffs Griechenland nahelegen.
Im Übrigen können Sie die damalige CDU der sozialen Marktwirtschaft, auch nicht mit der heutigen CDU vergleichen.
Der Eiserne Vorhang schien eine Läuterung des Kapitals machbar werden zu lassen, aber wie wir heute wissen, waren es nur die Umstände!
Wann kommt endlich
bei uns eine "ANTI EU" Partei?
Dann wüsste ich endlich wieder wem ich wählen kann.
@15:56 — Peter Kunde
"Ich kann nicht erkennen, dass die Volksvertreter in diesem Fall das Volk vertreten."
Is klar. Egoistisch betrachtet wäre es tatsächlich besser, die Gewinne aus billig gekauften Griechenland-Anleihen zu behalten und auch auf die mit Griechenland vereinbarten Zinsen zu bestehen.
Griechenland-Hilfe: SPD und Grüne kündigen Zustimmung an
Heute morgen gab es ein Interwiev im Deutschlandfunk mit Hans Peter Sinn.
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/
1935164/
Tobias Armbrüster meinte, dass man bei dieser Aneinanderreihung von Rettungspaketen, leicht den Eindruck hat, dass sich Merkel und Schäuble auf mehreren Gipfeln dagegen sträuben, weiteres Geld auszugeben, dann aber zum Beispiel von der Europäischen Zentralbank überredet oder überstimmt werden.
AHA, nun sind wir also schon da, dass unsere Kanzlerin und ihr Finanzminister, mit ihrer Partei die Guten sind.
Die sie unterstützenden Parteien von Gelb, Rosa und Grün werden zukünftig, ebenso bedauernd auf den ESM verweisen, der Ihnen "leider" jede Einflussnahme verwehrt.
Prost!
Ja Banken retten...
kommt eben teuer. Da unterscheiden sich die Sozies auch nicht von den Schwarz/Gelben. Die Karre sitzt schon im Dreck da helfen auch noch so viele Milliarden nicht mehr. Das kommt dabei raus wenn die Völker nicht selbst bestimmen sollten ob sie überhaupt dieses Staatengebilde und den Teuro wollten. Mit freien Grenzübertritt ist es allein nicht geschafft. Bei einigen Politikern greift auch der Satz: "Ist der Ruf erst ruiniert lebt sich damit ganz ungeniert"
@16:50 — kookie40
"Ja Banken retten kommt eben teuer."
Anscheinend ist es doch ziehmlich kompliziert, wie Schäuble meinte und wofür er hier im Forum verhöhnt worden ist. Zu Unrecht, wie man sieht.
Hier geht es zum einen darum, dass man billig aufgekaufte Anleihen (hier haben die Banken einen Verlust gemacht) quasi zum Selbstkostenpreis an Griechenland zurück gibt und dass man die mit Griechenland vereinbarten Zinsen für die Hilfskredite reduziert.
Dann will man Griechenland Kredite geben, mit denen es Anleihen vorzeitig billiger zurückkaufen kann. Auch hier machen die Banken die Verluste.
Mit Bankenrettung hat dieses Paket gar nichts zu tun.
Fünfmal in ihrer Geschichte
Fünfmal in ihrer Geschichte haben die Griechen schon den Staatsbankrott erklärt. Weshalb sollen sie denn das ein sechstes Mal so absolut nicht dürfen?
Weshalb müssen die denn auf unser Gedeih und Verderb hin mit tausend Tricks und Mauscheleien diesmal partout "gerettet" sein? Und die - man nennt sie unsere "Volksvertreter" - werden dazu wieder ihr Ja und Amen blöken, wie sie´s immer tun. Und sie nennen das "Solidarität" und "unsere Verantwortung".
– Der griechische Ministerpräsident müßte sich doch im Kreise seiner Kollegen in Grund und Boden schämen, ja, sich ob des Gefeilsches eher die Kugel geben als bettelnd verachtet ehrlos zu sein.