Also dazu muss ich sagen: die Herren Verleger sollen endlich mal aufwachen und einsehen, dass es ganz ohne Suchmaschinen nicht geht. Und dazu kommt ja auch noch dieser nun erneut versuchte Kampf gegen die Tagesschau-App. Das ist auch sowas von ewiggestrig.
Die Herren Verleger sollen lieber endlich anfangen, eigene Apps für ihre Zeitungen herauszubringen. Denn die Zeitungen müssen einsehen, dass die Zukunft im Internet läuft und eben deutlich weniger auf dem Papier. Warum dass so ist? Ganz einfach: die online-Version der Zeitungen sind wesentlich aktueller, als dass was auf dem Papier gedruckt steht.
Und was Google angeht: einerseits ist Google zwar eine riesige Datenkrake, aber andererseits ist Google auch wiederum einer der größten opensource-Supporter, die es gibt! Aber wer Google umgehen will, der wird bald bei anderen Suchmaschinen landen und die gibt es wie Sand am Meer. Und genau aus diesem Grund haben die Verleger schon jetzt verloren.
Am 27. November 2012 um 20:29 von Ein deutscher Bürger
wohl nicht mehr erwünscht, wenn einen Konzern auf die Idee kommt seine Kunden zu mobilisieren? Aber ist das wirklich was neues?
Den Befürwortern gibt das doch keine Steilvorlage! Die brauchen keine die würden und werden jeden digitale Veränderung als Steilvorlage bezeichnen! Ist jedenfalls meine Meinung!
liebes Tagesschau Team. Wenn ihr jetzt noch erklärt, was das Leistungsschutzgesetz eigentlich ist, dann wird auch ein Artikel daraus. So präsentieren sie nur Meinungen. Das aber bringt wenig Licht in die eigentlich spannende Geschichte.
Falls das Leistungsschutzrecht kommt, werden sie die Webseiten deutscher Medien aus ihrem Index nehmen - denn das muss jedem klar sein: bezahlen werden sie nicht dafür, dass sie Werbung für die Zeitungen machen.
Der Leidtragende wird aber der Konsument sein, der nun viele vielleicht wichtige Informationen nicht mehr findet.
Und wer ist der Gewinner? Niemand. Die Verlage nicht (die eher weniger Aufmerksamkeit bekommen werden), Google nicht (die einen schlechteren Service leisten) und sonst auch niemand.
Wir sollten uns darüber freuen, dass ein Konzern mal ein finanzielles Interesse am freien Informationsaustausch hat. Das ist nämlich auch in unserem Interesse.
Den wenn die Herren Verleger hier wirklich gegen solche Suchmaschinen sind, dann dürften die ja nicht nur gegen Google vorgehen, sondern sie müssten gegen Millionen von Suchmaschinen kämpfen. Welche anderen Suchmaschinen es gibt? Soclhe wie diese hier:
http://duckduckgo.com
https://startpage.com/
https://privatelee.qrobe.it/
http://de.search.yahoo.com/
Dann gibt es noch die Suchmaschine von Hotspot-Shield und Wikipedia und so viele andere...
Von daher: wenn die Herren Verleger hier Krieg gegen die Suchmaschinen im Internet führen wollten, dann müssten die wirklich gegen tausende von Suchmaschinen vorgehen und dass wäre ein Kampf gegen Windmühlen, den sie jetzt schon verloren haben.
Denn sollte Google gekillt werden, dann treten andere an die Stelle von Google. Von daher: einen solchen Kampf haben die Verleger schon jetzt verloren und es stellt einen Verstoß gegen Artikel 5 GG dar (Informations-, Meinungs- und Pressefreheit).
aber Google wird sich auch entsprechend wehren und hat die Möglichkeiten dazu.
Wen es wirklich treffen wird sind all die Leute, die etwas kleines Privates im Netz betreiben. Schon jetzt ständig mit dem Damoklesschwert der Abmahnung von irgendwelchen Windigen Anwälten bedroht kommt so eine neue Gruppe hinzu die Kasse machen will.
Der Gesetzgeber soll mal lieber erst die aktuellen Mißstände abarbeiten als ständig neue zu schaffen!
Vielfalt in der Presse?
Die suchte ich jeden Tag!
Einfalt fand ich statt dessen,
so daß ich nicht mehr mag.
Es gibt m.E. zu viele gleichberichtende/-gerichtete Medien. Im Internet kann man am Ehesten (noch) Vielfalt erleben.
Kein Wunder, wenn Zeitungen nicht mehr vom Konsumenten angenommen werden.
Suchmaschinen wie Metager, Yahoo oder auch Google machen doch in gewisser Weise Reklame für Internetseiten. Also müßten doch eigentlich die Anbieter die Suchmaschinen honorieren.
So ist es doch auch in der Presse: Wer eine Anzeige schaltet muß zahlen.
Im Leistungsschutzgesetz ist es aber umgekehrt. Das Unternehmen das wirbt, muß zahlen.
So betrachtet ist das Leistungsschutzgesetz absurd und grober Unfug.
Soll doch die Presse ganz einfach auf eine Veröffentlichung im Internet verzichten. Dann kann auch kein Angebot gefunden werden. Aber das will die Presse auch nicht.
Übrigens: Was zahlt die Presse für Informationen, die sie selber aus dem Internet absaugen und dann schwarz auf weiß drucken? Ohne Internet ist doch heute auch keine Presse mehr denkbar.
Nun ja: Da wollen halt welche kassieren egal wie und mißbraucht dafür wieder einmal den Staat. Und die Abgeordneten lassen das mal wieder zu.
Möchten die Verlage wirklich, dass Google sie und ihre Presseerzeugnisse herausfiltert? Nein, sicher nicht. Sonst könnten sie ganz zumachen. Ohne Suchmaschine findet niemand z.B. die "Sueddeutsche". Wollen diese Verlage etwa an Google zahlen, um gelistet zu werden?
Die Verlage wollen nur Kohle machen und für die Dienstleitung der Suchmaschine nicht mal zahlen!
Google täte gut daran alle Links zu den Medienseiten sofort zu entfernen. Und diese nur noch auf ausdrücklichen Wunsch dieser Seiten wieder einstellt.
Denn es würde keine 7 Tage dauern dann würden die Heinis bei Goggle an gekrochen kommen um weiter von Google kostenlos verlinkt zu werden.
Die Wollen Geld für etwas, das andere bei Google bezahlen müssen.
Die Printmedien sterben weil sie sträflich das Internet verschlafen haben. Sie haben zugesehen wie kostenlose Angebote etabliert wurden, kein Wunder das keiner mehr bereit ist plötzlich im Netz für etwas zu zahlen was da schon immer kostenlos war. Da kann Google gar nichts für, die schaffen diesen Seiten sogar Unmengen Kunden jeden Tag ran.
Die wissen genau, dass der Schuss wahnsinnig nach hinten losgehen wird, aber das ist ihre letzte Chance.
Google wird sie völlig zu Recht aus seinem Index nehmen und das werden die Verlage in ihren Kassen zu spüren bekommen.
Ohne eine Suchmaschine von der Qualität wie Google wäre das Internet heute nicht das was es ist, das ultimative Informationsbeschaffungswerkzeug.
Und das Verhältnis zwischen Suchmaschine und Contentprovidern ist ein symbiotisches. Keiner kann ohne den anderen existieren, bzw. beide profitieren voneinander. Was die Verlage da anzetteln ist ein weiterer Nagel in ihrem Sarg.
Dem bösen Google geht es nur um seine Gewinninteressen und die armen Verlagen müssen wir vor der Ausbeutung schützen. Schon klar...
Aus meiner Sicht wäre die Sache ganz einfach: gebt den Verlagen eine technische Möglichkeit, um Seiten für Suchmaschinen zu sperren. Dann können sie wählen: Entweder sie sperren, dann beutet Google ihre Werke nicht mehr aus, sie werden aber auch von potentiellen Kunden schlechter gefunden. Oder sie lassen sich finden (und nehmen damit kostenlos eine Dienstleistung von Google in Anspruch), müssen dafür aber auch eine Leistung von sich hergeben.
Das wäre doch fair, wofür brauchen wir komplizierte Leistungsschutzrechte?
Diese resumieren trocken - für Juristen wohl eine schallende Ohrfeige und ein Tritt in die Magengrube:
"Gesamthaft betrachtet scheint der Regierungsentwurf nicht durchdacht. Er lässt sich auch durch kein sachliches Argument rechtfertigen. Dass er überhaupt vorgelegt wurde, erstaunt schon aufgrund der Tatsache, dass bereits in einer Anhörung des Bundesministeriums der Justiz vom 28. Juni 2010 ein solches Schutzrecht praktisch einhellig abgelehnt wurde."
Es geht bei dem Gesetz nicht um Google (das Unternehmen hatte bereits auf so etwas in Belgien angemessen reagiert) - es geht um die Internetausdrucker in der deutschen Medienlandschaft, welche die letzten 20 Jahre der Veränderung verpennt haben.
Würde es eine Zeitung wirklich nicht wollen von Google indexiert zu werden, täte eine "robots.txt" schon helfen. Man will also einfach bei Google den Umsatz abschnorcheln. Wohl bekomms!
Soll google die Verlage doch einfach aus dem Index (suche und news) löschen. In Belgien wurde das auch gemacht. Letztlich haben die Verleger auf Knien gebettelt wieder aufgenommen zu werden.
Google berücksichtigt robots.txt und metadaten. Was ist eigentlich das Problem hier?
Wer soll das denn bezahlen, wenn die Zeitungsfritzen mit einem Gesetz, genannt "Leistungsschutzgesetz", durchkommen.
Wir? Natürlich sollen wir am Ende der Bezahlkette wieder abdrücken!
Im Übrigen, was denn für eine Leistung? Etwa das Schreiben der immergleichen Inhalte mit den immergleichen Botschaften der immergleichen Medien nach Vorgabe der immergleichen Nachrichtenhändler (dpa, Reuters etc.)
Laßt die doch die gierig gewordenen, größtenteils überflüssigen Mainstream-Medien aus den Suchmaschinen ausblenden, dann kommen vielleicht auch mal alternativen Meinungen und Medien zu Wort und Gehör.
Der Schuß geht nach hinten los, kostet Geld, birgt aber paradoxerweise am Ende auch Chancen FÜR die Meinungsvielfalt.
und wieder eine Lobbyarbeit unserer Regierung.
Langsam frage ich mich wirklich, wen vertritt unsere Regierung? Das Volk oder die Wirtschaft?
Unsere Regierung und unsere Herren Verleger zeigen mit dem Finger auf andere Länder, wo Webseiten zensiert werden, dies ist nichts anderes.
Es öffnet wieder nur Tore für Abmahnanwälte, denn die kleinen Suchmaschinen sind auch betroffen. Auch jedes Forum, welches einen automatischen RSS-Feed von anderen Seiten anbietet. Es ist ein Skandal.
Langsam sollten wir aufwachen, das Geschäft der Abmahnanwälte ist jetzt schon zu groß.
Jeder Anwalt, welcher im normalen keine Klienten findet, mahnt ab!
Woher kommt diese Paranoia? Google zeigt nur das was im Internet frei verfügbar ist.
Von mir persönlich findet man relativ wenig auf Google, weil ich wenig preis gebe. Das hat man größtenteils selbst in der Hand, solange keine Dritten irgendwelchen Mist online stellen.
Und die Freiheit wird nicht nur ein bischen eingeschränkt. Genau genommen kann doch jeder Hansel einen Müll ins Internetstellen und von Google Anteile am Werbeerlös verlangen wenn sein Müll indiziert wird. Da bleibt Google doch quasi nur noch ein opt-in für sämtliche deutschen Seiten übrig. D.h. wenn jemand in den Index will muss er das beantragen. Wenn Google den Aufwand überhaupt auf sich nehmen will. Mal ganz abgesehen davon dass die meisten außer Google sich einen solchen Aufwand gar nicht leisten könnten.
...haben einige Zeitungs-webseiten sogar die Google Adsense Werbung rausgenommen.. die meisten jedoch nutzen weiterhin die billige Verteilmethode via Facebook und Google+
Also wer A sagt muss auch B sagen. Man kann keine Kostenlose Werbung bekommen und dann auch noch Geld dafür verlangen, dass man sie annimmt...
ein derartiges Verfahren ist durch das Anlegen einer sog. "robots.txt" Datei bereits implementiert. Sowohl im Bereich der Websuche als auch beim News-Aggregator kann ein Seitenbetreiber mit einfachsten Mitteln eine Indizierung seiner Seite effektiv und einfach verhindern.
Aber diese Möglichkeit ist von den Verlegern ebenso wenig gewollt: Dann würden ihnen sicherlich 95% der Seitenbesucher entgehen. Eine Pauschale abzukassieren klingt da natürlich deutlich lukrativer.
... ich klicke generell kein Suchergebniss ohne Textauszug an, heute schon. Wenn die Verleger für diesen "Teaser" von Google Geld haben wollen, einfach nicht einblenden und nach hinten klassifizieren. Dann bekommen Sie keine Google generierten Klicks mehr und kriechen plötzlich wieder nach Aufmerksamkeit. Google Monopol hin oder her, der surreale Kampf der Printmedien gegen die Internettechnologie schadet Ihnen mehr als es Ihnen nützt. Sie schneiden sich seit Jahren damit einfach nur ins eigene Fleisch.
Ich erinnere mich noch wie die Privaten die Mediathek kastriert haben nur noch max. 7 Tage alte Sendungen (welche bereits vollumfänglich mit unserer GEZ bezahlt wurden) anzubieten. Seitdem schaue ich gar keine privaten Sender mehr. Aus meiner Sicht wirklich überraschend, welche realitätsfernen Menschen über solche Großkonzerne regieren und versuchen Sie durch altmodische Regeln und Gesetze zu retten, aber im Endeffekt einfach nur durch Verkrustung in den Ruin treiben.
Ich stimme in dem Belang eindeutig mit dem Kommentar 19:36 — agtrier überein.
Die Bürger werden nicht von so einem Gesetz profitieren und ich sehe keinen Grund, dass Widerstand dagegen schlechter wird, nur weil er von einem Unternehmen mit viel Geld und Marktmacht kommt.
Es gibt nur wenig besseres, als wenn gewinnorientierte Unternehmen das selbe Interesse wie die Bevölkerungsmehrheit haben. Das ist dann sozusagen eine der seltenen Stilblüten des Kapitalismus.
Die Meckerei sollte man sich eher für die nächsten AGB-Novellen oder ähnliche Dinge sparen, wo es dann ganz sicher nicht mehr gemeinsam mit dem Bürger gegen unsinnige Gesetze geht.
Geld kommen kennt den Dienst nicht. Es steht der Titel, ein Teaser und ein Link auf die originale Webseite der Zeitung drinnen. Vielleicht noch ein Symbolfoto.
Zu viel kann das echt nicht sein! Sonst dürften Zeitungsstadeln auch keine Zeitungen auflegen, denn Kunden können ja vor dem Geschäft ja die Schlagzeile oder gar die Titelseite lesen ohne die Zeitung zu kaufen. (Um den Vergleich einzuschränken: es wäre so als ob der Zeitungshändler einen interessierten Kunden direkt in die Druckerei geschleppt, dass sie die Zeitung dort kaufen.)
Und ich habe schon oft genug gelesen, dass mit einer einfachen Zeile im Konfigurationsfile vom Servern die Leistung bei Google verhindern kann.
Leistungs-, Copyright- und Patentrecht schön und gut aber die müssen sich der Technologie des 21sten Jahrhundert anpassen und nicht umgekehrt.
@habu: Google hat nicht ohne Grund diese Marktstellung und hier geht es ums Prinzip, entweder dürfen das alle (auch Google) oder keiner.
Ein wenig um die Ecke denken würde den meisten hier nicht schaden. Google ist einer der größten Schmarotzer im Internet. Viele vergessen, dass Google nahezu ohne eigenes Zutun Geld mit der Arbeit anderer verdient, insofern kann das Unternehmen ohne Suchtreffer nicht überleben. Ein Stück weit sind also beide Seiten aufeinander angewiesen.
'Neben besagtem Video findet sich dort eine Suchfunktion nach den Kontakdaten von Bundestagsabgeordneten - verbunden mit dem mehr oder weniger subtilen Aufruf "Misch Dich ein" und "Verteidige Dein Netz".'
'So sieht es aus, wenn ein Netzmonopol Politik macht.'
Ja, welch eine Unverfrorenheit, neuerdings die Bürger aufzufordern, sich in die Debatte einzuschalten!
Lobbyismus am Wähler? Wo leben wir denn?
Statt dessen sollte man den bewährten und gesunden Weg wählen und, wie bisher von den Tabak-, Rüstungs- oder Energiekonzernen beispielhaft praktiziert, die politisch Verantwortlichen vor, während oder nach ihrer Parteikarriere einfach schmieren.
Bei dieser neuen Form des Lobbyismus werden die Politiker nicht einmal mehr zum Essen eingeladen, sondern müssen womöglich sogar Bürgerpost beantworten.
Dagegen muss man sich doch wehren!
(Gegen Google als Datenkrake gibt es übrigens gute Mittel: z.B. JavaScript und Cookies abschalten!)
Die Frage lautet doch, welche Interessen sind näher an dem Gemeinwohl interessiert?
Und da gewinnt wohl eindeutig Google, auch wenn hier sicher Eigennutz den Ansporn gibt.
Jeder, der sich die bei Suchergebnissen entstehenden Google-Textschnipsel anschaut, merkt sofort, dass Google hier NICHT für sich selbst wirbt. Meistens sind die Kurztexte durch die starke Reduktion völlig unverständlich. Sie dienen lediglich der ersten Vorab-Einschätzung, ob die gesuchte Information sich hinter dem jeweiligen Link verbirgt.
Dann klickt man bspw. auf den Verlags-Link und landet auf der Web-Seite eines Verlages. Auf seiner Seite kann der Verlag dann Werbung für sich selbst präsentieren und mit der Werbung für andere Unternehmen zusätzlich Geld verdienen. Google hat davon gar nichts.
Das Gesetz würde nach in Kraft treten für alle Bürger, die Suchmaschinen nutzen, erheblich Nachteile verursachen. Die Suche nach relevanten Informationen wird erschwert.
Das Gesetz riecht nach Lobbyarbeit. Ähnlich wie die unsinnige Änderung des Rundfunkstaatsvertrages, nach dem die Tagesschau.de viele archivierte Meldungen unsinnigerweise wieder löschen muss.
Google sollte mal für 24 Stunden vom Netz gehen. Die Monopolisten Bertelsmann, Sony und die GEMA sind für mich unerträglich. Die Plattengesellschaften haben viele Künstler Jahrzehnte lang ausgebeutet. Selbstvermarktung gehört die Zukunft. Ich kann meine CDs auch direkt beim Künstler kaufen.
@habu - 20:07
"eine der größten Bedrohungen für ein freies Netz..."
Wie im richtigen Leben gehört auch im virtuellen Internet fast alles einer kleinen Schicht von Mächtigen.
So etwas wie ein "freies Netz" gibt es nicht, gab es nie, und wird es auch nie geben.
So gut wie alle Daten, die von Privatpersonen ins Netz gestellt werden, gehören Anderen (s. F*book) oder es wird von Anderen frei über sie verfügt, nämlich den Seitenbetreibern.
Freiheit im Internet, insbesondere Meinungsfreiheit, ist deshalb stets eine leere Parole.
Eine Meinung haben kann jeder, sie veröffentlichen nur der, der es sich leisten kann.
Es ist immer eine Frage, wie viel Spielraum von den Verwaltern gerade gestattet wird, in China nicht all zu viel, bei uns zur Zeit noch um einiges mehr.
Auch hier gibt es einen "Filter" für akzeptable und nicht akzeptable Meinungen, der viel restriktiver ist, als nur die gültige Gesetzeslage.
Dies kann durchaus Vorteile haben, die Meinungsfreiheit zu stärken gehört aber nicht dazu.
"Christoph Keese, Sprecher des Axel Springer Verlages und einer der prominentesten Befürworter der Gesetzesinitiative"
Haha, dem Springer-Verlag geht es natürlich auch ausschließlich um UNSER Wohl. Wenn man Autofahren verbieten würde, würden die Automobilkonzerne auch werben mit "Rette deine Mobilität" und niemand würde mit dem Finger auf sie zeigen, dass sie ihr Geschäftsmodell retten wollen. Aber wehe Google hat finanzielle Interessen... wie jedes Unternehmen.
Wieso will man in Deutschland partout nicht die Vorteile von Google erkennen? Stattdessen werden die Medien nie müde Google zu zerreisen. Ich denke mit Graus an die monatelange Panikmache bzgl. Street View.
Ob nun der Springer-Verlag an den Suchergebnissen von Google mitverdienen darf oder nicht, kann mir herzlich egal sein. Tendentiell würde ich mir ja wünschen, dass er leer dabei ausgeht.
Was sioh in der deutsch-europäischen Regulierungssucht ablesen lässt: Es geht IMMER GEGEN DIE VERBRAUCHER! Sowohl bei dem "unlauteren Wettbewerb", das man dem Textilverkäufer "Lands End" vorwarf, will auch hier der Exportweltmeister Deutschland einseitig nur seine Interessen wahren und hofft, dass viele Menschen darauf hereinfallen.
Übrigens ist selbst der Titel Ihrer Nachricht irreführend. Ich habe heute mein Google genauso vorgefunden wie immer. Und wenn meine/unsere Rechte eingeschränkt werden sollen, dann ist das Teil dieses Angriffs, dass Falschinformationen verbreitet werden, damit es so aussieht, als ob der böse Google-Onkel mit seiner Meinungsmacht nun das deutsche Verlagswesen in die Knie zwingen wollte. Ich sehe es umgekehrt.
Freundlicher Gruß
Elimar ORlopp
Ganz richtig, natürlich sind hier die eigenen Interessen sichtbar, wenn man nun etwas von den erarbeiteten Milliarden von Google abhaben will.
Ich habe es noch einmal versucht und einige Suchen über Google eingegeben, in keiner Weise bin ich gedrängt worden, irgendeine Meinung anzugeben, alles läuft wie immer, aber durch die Tagesschau-Meldung wird das Gegenteil suggeriert.
Von dem Video von Google habe ich erst durch die Tagesschau online erfahren, habe aber gar keine Lust mehr, mich darauf einzulassen, ich bin müde von diesem Hickhack,
lieber Gruß
Elimar ORlopp
Tageszeitungen und TV habe ich schon lange nicht mehr, das www gibt mir diesbezüglich alles, was ich brauche. Printmedien kaufe ich daher nur noch in die Tiefe gehende Wochenmagazine/ausgaben. Etwaige Auszüge aus diesen Magazinen im www. sind kein Ersatz, sondern eher ein Appetitanreger (für den Kauf der Printausgabe).
Ich beziehe aber auch so schon jetzt einen großen Teil meiner Informationen aus dem Ausland und zunehmend auch Produkte (per Bestellung via www).
Sollte das Gesetz Wirklichkeit werden und Google daraufhin entsprechend reagieren, wird dieser Trend zumindest bei mir noch verstärkt werden... und das tut mir weniger weh als den betroffenen Verlagen und Unternehmen.
Ach ja, weil es zum Thema mit dazu gehört: Was die vom GEMA Monopol und einigen großen Musikverlagen eingeforderten Unverschämtheiten angeht, habe ich Anfangs mit Kaufboykott reagiert... mittlerweile hat sich mein Musikgeschmack so geändert, dass all das mich net mal mehr juckt... auch ohne Proxy.
Gruß
die verlage sollten froh sein, das google kostenlos werbung für die macht. jeder, den der inhalt nicht bloß oberflächlich interessiert, der geht über den link auf die entsprechende seite. die verlage die wollen nur abzocken.
ein grund mehr die piraten zu wählen...
Google weiß halt, was man will, wenn man etwas sucht. Diese "Datenkrake" hat eben ihre Vor- und Nachteile, jeder muss für sich abwägen, ob man sich für die Vorteile ausspricht oder lieber nur die Nachteile sieht.
Google hat aber die allgemeine Aufmerksamkeit, wenn sie etwas lostreten. Als größte Suchmaschine landen sie eben direkt in den Nachrichten, wenn sie sich für oder gegen etwas aussprechen. Und nicht nur Google profitiert!
Zum Leistungsschutzrecht: Wenn dieses auch auf reguläre Bücher ausgeweitet würde, könnte ich mein Studium hinschmeißen, denn es beruht auf wissenschaftlichen Arbeiten, die nunmal durch Zitate und Meinungen anderer Autoren gestützt werden. Fällt dies weg - woher soll ich denn einen Beleg für meine These nehmen? Soll ich bezahlen? So wird es auch vielen Bloggern ergehen, die Nachrichten auswerten und Analysen erstellen. Es ist ein Einschnitt in die Meinungsfreiheit und was mich betrifft, steh ich auf Googles Seite - denn ich profitiere auch.
leider wie so häufig wahrscheinlich keine Ahnung von der Materie haben.
Die Textausschnitte sind notwendig um den Inhalt abschätzen zu können. Nur so lässt sich herausfinden, ob die gefundenen Seiten irreführend sind - oder dem entsprechen, was man sucht.
Niemand liest sich auf google einen kompletten Artikel durch. Es geht nur darum einen Eindruck zu kommen - danach geht man auf die entsprechende Seite. Danach sind die Verlage mit ihren eigenen Werbeeinblendungen dran.
Da jetzt eine Zeitung nach der anderen krachen geht wird hier versucht sich an die letzten Strohhalme zu klammern die noch zur Verfügung stehen. Erinnert mich ein wenig an die Musikbranche.
Jonas Meier So gut wie alle Daten, die von Privatpersonen ins Netz gestellt werden, gehören Anderen (s. F*book) ...
Die Bilder, die Sie auf Ihrer Homepage oder bei Facebook einstellen, gehören nach wie vor Ihnen. Bilder auf der Homepage Ihres Arbeitgebers gehören Ihnen idR nicht.
Eine Meinung haben kann jeder, sie veröffentlichen nur der, der es sich leisten kann.
Sie können es sich gerade leisten und ich auch. Ist doch ok.
Auch hier gibt es einen "Filter" für akzeptable und nicht akzeptable Meinungen, der viel restriktiver ist, als nur die gültige Gesetzeslage.
Wenn Sie niemanden beleidigen, dürfen Sie hier jede Meinung vertreten. Sie darf völlig konträr zur Meinung der Regierung oder der Tagesschau-Redaktion sein. Freie Meinungsäußerung ist aber kein unbeschränktes Recht, mit dem man Rechte anderer Menschen verletzen darf. Deshalb gibt es sinnvolle Grenzen.
Das ist ja alles schön und gut. Die meisten Menschen hätten sicher auch nichts dagegen dass alles umsonst ist. Nahrung, wohnen, Luxus, Information.
Die Crux liegt nur eben darin, dass der Bäcker, den man zwingt seine Brötchen zu verschenken, nicht in alle Ewigkeit weiter Backen wird Sondern seine Bäckerei schlicht schließt.
Die Derzeitige Diskussion hinkt insofern, dass hier nur die Wertschöpfung einer Gruppe vergesellschaftlicht wird.
Ich denke dass viele Urheber die Sache weniger kritisch sehen dürften, wuerden zb. die Piraten auch fordern, neben dem urheberrecht gleichzeitig auch Dinge wie Zb. Mieten abzuschaffen :-)
Aber das nur die Künstler,Schriftsteller, Journalisten, Musiker denen es überwiegend eh schon schlecht geht, enteignet werden sollen ist doch schon seltsam.
"Viele vergessen, dass Google nahezu ohne eigenes Zutun Geld mit der Arbeit anderer verdient..."
Also um das zu leisten was ein Dienst wie Google leistet reicht kein PC unterm Schreibtisch und ein Abo von "Programmieren Leitchgemacht"
Dahinter stecken selbst entwickelte System und massive Rechentechnik, die im übrigen auch keiner der Verlage bezahlt...
Selbstredend muss Google Geld verdienen und das ist das Interesse jedes Unternehmens.
Aber der Suchdienst ist nunmal ein Suchdienst. Ein oft bemühter Vergleich sind die gelben Seiten, seit wann bekommt man Geld wenn man da drin steht...
Es gibt genug Gründe Google auch mal auf die Füsse zu treten aber das Gesetz ist einfach nur total platt und zeugt von veralteten Denkweisen, analog Musikindustrie vor 10 Jahren...
Am Ende wird doch eh nichts draus. Im Extremfall sperrt Google die Inhalte deutscher Medien halt (ähnlich wie GEMA-Inhalte auf Youtube....) und damit hat sich die Sache dann auch erledigt. Ich frage mich nur, wann die Verlage merken, dass sie sich mit einem derartigen Gesetz letzten Endes selbst ins Bein schießen...
entgangen ist - die Suchmaschine - egal ob Google, Yahoo oder sonste wer wird vom BETREIBER programmiert - der Betreiber bestimmt also via code welche Ergebnisse auf Seite 1 der Suchanfrage erscheinen, welche überhaupt nicht etc. Damit wird dem Betreiber eine gewaltige Macht über das erteilt was Mensch denn so per einfachem Mausklick so finden darf und was nicht.
Das geplante Gesetz wird an diesem Zustand nichts ändern, Zeitungen, Verlage etc werden es wahrscheinlich am Schluss als "Rohrkrepierer" erleben (sie werden einfach nicht mehr gefunden) was am Schluss Hrn. Google, Yahoo etc. noch mehr Macht gibt mit welcher Information sich Mensch denn so versorgt.
Wie mans löst weiss ich nicht - ich glaube aber, dass die Pressevielfalt viel zur pluralistischen Gesellschaft in Europa, USA etc. beigetragen hat - weit mehr jedenfalls als der von Internetfreaks verehrte Hr. Google.
Google ist die größte Macht im Internet und braucht natürlich keine Verteidigung, aber "Freiheit" und "Google" stehen auch in einem dialektischen Verhältnis. Einerseits schafft Google natürlich Freiheit, wie das Filmchen es nahe legt, aber andererseits schränkt Google Freiheit auch ein, indem es politische Verträge mit Staaten jeglicher Provenienz abschließt. So werden auch bei uns bestimmte ungeliebte Daten in Google einfach nicht angezeigt, es sei denn, man sucht direkt nach ihnen - und selbst dann nicht immer.
Aber auch Verlage und Zeitungen sind zu kritisieren. Sie wollen jetzt Geld sehen für etwas, was bisher umsonst und zu ihrem Nutzen war. Der Drang zu leistungslosem Einkommen wächst - parallel zur schwindenden Qualität der Zeitungen. Die FR z.B. ist doch zu Recht gestorben. Da wusste man doch in letzter Zeit schon vorm Aufblättern, was drin steht, nämlich "Merkel ist doof". Das reicht eben nicht. SZ ist die nächste.
sehr gut gesagt Brian:
"Wen es wirklich treffen wird sind all die Leute, die etwas kleines Privates im Netz betreiben. Schon jetzt ständig mit dem Damoklesschwert der Abmahnung von irgendwelchen Windigen Anwälten bedroht kommt so eine neue Gruppe hinzu die Kasse machen will.
Der Gesetzgeber soll mal lieber erst die aktuellen Mißstände abarbeiten als ständig neue zu schaffen!"
Hoffe Sie wollen kein Geld dafür das ich das in meinen Kommentar einsetze.
Ich kenne das auch, das sind noch nicht mal Anwälte, das sind irgendwelche Leute die angeben sie seien Anwälte und würden für ihren Mandanten die Abmahnung schicken um dann wie z.B. sogar von den "Bandidos" für einen angeblich ins Internet gestellten Film über Hanfanbau in den USA 1800,-€ einzufordern.
Es ist also richtig das erst mal Gesetze zum Schutz für unsere Recherchen für z.B. das Studium erstellt werden, sonst kann man gleich aufhören zu studieren.
Ich begrüße auch die vielen Google Verteidiger in diesem Fall. Danke
wenn das gesetz durch ist kann ich für alle artikel die jemals erschienen sind und in denen ich erwähnt werde oder per bild abgebildet bin sowohl von google als auch von den verlagen geld einfordern....das klingt doch zukunftsträchtig...
Also was so das Musikripping angeht und dass von Filmen (GVU-Jungs, dass ist jetzt für euch bestimmt), nutze ich nur noch VPN-Netz. Sorry, aber die liebe gute GEMA und die liebe gute GVU gehen meine IP-Adresse nun mal gar nichts an. Genausowenig geht sie die Herren Verleger etwas an.
Außerdem nutze ich gerne mal alternative Suchmaschinen wie etwa duckduckgo und andere (sind nämlich besser als Google) und zum zusätzlichen Spaß nutze ich nun auf beiden meiner Maschinen auch noch Tribler!!
Tja liebe GEMA und GVU: dass war´s dann für euch genauso wie für die Herren Verleger. Die werden nämlich diejenigen sein, die dann unter diesen Dingen leiden werden. Pech gehabt! Wer nicht umlernen und nicht einsehen will, dass er sich der Zukunft zuwenden muss, den bestraft halt das Leben!!
Erst wurden die Seiten der öffentlichrechtlichen Anstalten beschnitten und jetzt soll Google beschnitten werden. Und alles, weil die Verlage Profit machen wollen.
NEIN! Ich dachte der Konkurenzkampf treibt Innovation voran. Niemand sagte aber, dass man nur mit innovativen Argumentationen klagt. Das sind also unsere innovativen privaten Medien - Konkurenz wegklagen damit der Rubel rollt.
Nein!!!
Ein solches Gesetz im Sinne der Verlagsbosse wäre das nächste Stück Klientelpolitik. (Die Banken bekommen ja schon Geld oder die Hotels dürfen weniger Steuern zahlen.) So muss vielleicht der Kunde in der Zukunft einen teueren Zugang zu den Medien im Internet bezahlen oder muss sich mühsam durch Angebote klicken um zu einer Info zu kommen.
Nein!!!
Das Gesetz ist völlig unnötig und kann sich leicht ins Gegenteil umschlagen. Auch wenn Blogger geschützt werden sollen schalten diese auch häufig Werbung...
Wenn das Gesetzt also schlecht geschrieben wird, wie häufig, dann werden die sich bald freuen.
Wenn Verleger ihre Onlinezeitungen schützen wollen, dann können die das auch einfach über kostenlose Anmeldungen auf deren Seite erreichen und darüber dann Suchmaschinen ausschließen. Das ist auch nicht mal kompliziert.
Jetzt müsste Google sich das Auflisten der Presse Seiten in den Top100 nur noch vergüten lassen. Die Zeitungen bekommen ja durch Suchmaschinen auch Kunden...und Klicks für ihre eigene Werbung.
Hoffentlich gibt Google darauf die richtige Antwort.
Der Artikel ist wiedermal sehr einseitig geschrieben und vertritt die Seite der "Verleger". Und obwohl ich durch diesen Artikel zum ersten mal von dem Thema höre bin ich "auf der Seite" von Google, denn ich verstehe das Argument von Google und das der Verlegen nicht. Zudem halte ich Google für so mächtig das sie es irgendwie schaffen dieses Gesetz zu verhindern
In erster Linie geht es doch um den Neid auf Google u.d.A.:"Die machen soviel Geld damit und wir bekommen nichts ab". Eine Runde Kopf streicheln nötig?
Es wird dabei aber mit Absicht die Tatsache vollkommen übergangen, dass wir User bisher nie etwas für Google oder seine vielfältigen Dienste bezahlen mussten!
Stellt doch Wikipedia direkt mit an den Pranger!
Dieser Beitrag erinnert mich doch stark an Akta Teil 2! Die Wirtschaft geht mal wieder leise durch Hintertürchen der Politik und versucht, ebenso mal wieder, am gemeinen Bürger vorbei Gesetze ändern zu lassen!
Wie gut dass das wenigsten bei Google aufgefallen ist und die versuchen etwas dagegen zu Unternehmen.
Ich habe im diesem Jahr für einen guten Tausender Fachbücher gekauft, die ich ohne Google niemals gefunden und auch sicher nicht ohne einen Einblick über gewisse Kanäle gekauft hätte. Schon richtig, ein nicht kleiner Anteil daran ging über einen bekannten Grossversender, aber es waren auch einige Fachbuchhandlungen darunter. Was soll das also, wer will denn hier was von wem? Die Hand aufhalten dafür dass man umsonst (!!) gezielte (!!) Werbung bekommt??
Wenn du nicht willst, dass sich dein geistiges Eigentum verbreitet, dann behalte es selbst.
wenn Google ihre Inhalte nicht verwerten soll.
Hier wollen die Zeitungen doch nur abkassieren. Google sollte alle Antragsteller aus dem Suchindex entfernen. Was nicht gefunden wird existiert nicht… die Menschen werden sich Alternativen suchen.
Finde es richtig was Google da macht.
Kann da auch nur zustimmen.
Wer nicht von Google gefunden werden möchte, der kann es in dem HTML Code einfach angeben, aber darum geht es den Medien ja nicht. Wir brauchen dringend ein neues Urhebergesetz, was erlaubt Texte nicht kommerziell zu kopieren. In der Schweiz geht es doch auch.
Das ganze "Problem" des Urheberrechts (=Copyrights) ist doch nur ein Anzocken der Urheber an dem was sie gesagt, geschrieben, komponiert, oder sonstwas haben.
Und da sind in Deutschlanad die GEMA und viele fragwürdige Anwälte Tag und Nacht damit beschäftigt Geld einzutreiben.
Wenn Google jetzt ähnlich wie in der Vergangenheit die Piraten die Freiheit im Internet schützen will, dann muss dieses Copyright (=Urheberrecht) kräftig beschnitten werden.
Anderenfalls blockieren wir das gesamte deutsche Netz und bekommen chinesische Verhältnisse.
An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich all die vielen Urheber loben, die ihre Texte und Musikstücke und Filme gratis ins Internet stellen.
Das ist die Weltoffenheit und Zukunftsträchtigkeit die denen von den Urhebern noch fehlt, die an überalterten Vorgehensweisen festhängen.
Ich bitte um die Streichung des Urheberrechts und des Leistungsschutzrechtes, weil beides technisch und gesellschaftlich überholt ist.
Das wäre in etwa so als wenn die "Gelben Seiten" Geld an die gelisteten Anzeigen/Adressen etc. löhnen müssten.
Oder das Telefonbuch (ob nun papier oder digital) an jeden aufgeführten Nummerninhaber einen Obolus zu entrichten hätte.
Google macht indierekt Werbung für die Verlage und nur so kommen die ihre Onlineangebote überhaupt auf Klicks=Einnahmen.
Kurzum - Schuß ins Knie.
Aber der Regierungsentwurf wundert nicht - Stichwort die Gebrüder "Klaeden":
Eckart von Klaeden - Staatsminister bei der Bundeskanzlerin
Sein Bruder Dietrich von Klaeden - Leiter für Regierungsbeziehungen der Axel Springer AG und Mitglied der FDP-Kommission für Internet und Medien.
----- klassische Vetternwirtschaft ------
Hmm was macht man wenn man News lessen will wie zb
syrien + Konflikt + assad?
man klickt warscheinlich nicht auf spiegel, und klickt sich durch die seite durch. Wenn man nichts gefunden hat dann zu [wemauchimmer] und wiederholt das.
Man geht auf google, gibts ein und dann hat man es gefunden.
Wenn das gesetz kommt, tja dann wars das mit den verlagen. Es wird wesentlich weniger benutzer geben und die verlage werden ein dickes Minus machen.
Das ist ja geradezu lachhaft. Viele Verlagshäuser partizipieren sogar an Google, allen voran der Springer Verlag. Da werden schon immer Google-Adsense Anzeigen im jeweiligen Angebot platziert, die ein ordentliches Budget im Monat einbringen.
Ich weiß worüber ich schreibe. Bin seit knapp 8 Jahren mit meiner Internetfirma stets gewachsen und das lag nicht zuletzt an den mittlerweile sehr ordentlichen Adsense-Einnahmen.
Google macht also nicht nur kostenlose Werbung, sondern spült auch noch Geld in die Kassen der Verlagshäuser...und das nicht zu knapp.
Man will hier die Lobbymuskeln spielen lassen....von wegen die Märkte regulieren sich selber.
Man weiss garnicht was abstossender ist - dass sich Google (ausgerechnet ein Konzern der sich mit 'recorded future' bereits die CIA ins Boot geholt hat) als Verfechter der Freiheit darstellt und einen Anruf startet als wären sie der Underdog der sich gegen die übermächtige Presse zu Wehr setzen will, oder der Versuch der Medien auf diese Art und Weise den Medien am Google Thron wackeln zu wollen - und Politiker leisten fleissig Lobbyarbeit (wenns denn nicht klappt weil der Wähler es nicht will - die nächste WM kommt bald, dann versucht man es nochmal in kleiner Runde wie bereits beim Meldegesetz praktiziert)
Wenn Google wie in Belgien ein derartiges Monopol hat (es mag auch andere Suchmaschinen geben, aber Google ist nunmal die wichtigste und für Gewerbetreibende unverzichtbar) dann ist das bedenklich, in erster Linie aber für den Konsumenten - und dieser wird durch den Gesetzesentwurf nur Nachteile haben.
Diese Gesetz ist so typisch deutsch, dass es bestimmt abgesegnet wird. Genau wie eine völlig überflüssige GEMA gibt es dann einen Verein, der die Verleger schützen will und jedem mit immensen Strafen droht, der sich nicht an das Gesetz hält.
Ich hoffe Google wird die Konsequenz ziehen und sofort alle Zeitungshinweise komplett streichen. Die Verleger dürfen dann Google Ads schalten, wo sie selbst für jeden Klick zahlen. Ich wette, dass die meisten Verlagshäuser binnen 12 Monaten vor dem Aus stehen oder bei Google auf den Knien flehend um Freischaltung ihrer Anzeigen betteln.
dasss Google sich zum Verteidiger hochschwingt, ist wieder eine typische Verlogenheit der Provider.
Google verfälscht selbst Suchergebnisse und Seiten, was sogar jedem Laien auffällt, wenn er eine überregionale Suche macht. Es werden nur noch Suchergebnisse angezeigt, die Mehrfachklicks erzeugen, Weiterleitungen auf Weiterleitungen auf Weiterleitungen, aber keine Ergebnisse der eigentlichen Suche.
Mittlerweile ist Google auf die Art dabei, sich als Suchmaschione selbst zu disqualifizieren und wird von ernsthaft recherchierenden Suchern schon nur noch widerwillig genutzt.
Aber die bringen ja kein Geld, sondern Geld bringen die dumm Rumklickenden, und davon gibt es va viel mehr, als von den eigentlichen Nutzern.
Auch hier zeigt sich wieder, dass von der ursprünglichen Internet-Idee wenig übergeblieben ist, seit der Kommerz Einzug gehalten hat.
In unserer Welt bestimmt Geld und Profit halt *alles*.
Dank der Deutschen Anti-Google-Hysterie haben wir in Deutschland ein völlig verpixeltes Street-View. Leider sind viele Politiker in Deutschland Technik- und Zukunfts- feindlich und treffen aus reinem Unwissen schlechte Entscheidungen, unter denen alle zu leiden haben werden. Dass Google davor warnt, ist kein Lobbyismus, sondern eine ernste Warnung vor einer weiteren Dummheit ala Street-View. Es ist sehr schade, dass die Tagesschau-Redaktion das nicht durchschaut, sondern nur gängige Anti-Google-Klischees verbreitet. Was wäre, wenn Google es ganz einfach nicht mit ansehen kann, wenn der Deutschen Bevölkerung ein wichtiges Mittel zur gezielten Informationsbeschaffung verloren geht?!
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Praktisch alle namhaften deutschen Rechtswissenschaftler, die sich mit dem Gesetzentwurf befassten, glauben allerdings, dass die Nachteile des "Leistungsschutzrechts" seinen Nutzen sehr deutlich überwiegen werden. Das Münchner Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht veröffentlichte deshalb gestern eine von der wichtigsten deutschen Fachzeitschrift sowie zahlreichen Professoren unterstützte Stellungnahme zu dem Vorhaben, die ganz entschieden negativ ausfiel: "Nicht durchdacht" und "durch kein sachliches Argument zu rechtfertigen" heißt es darin unter anderem.
Mehr dazu hier:
http://www.heise.de/tp/blogs/8/153270
Im Artikel kann die Stellungnahme (PDF) vom Max-Planck-Institut
herunter geladen werden.
Die Urheber zahlen doch am Ende den Preis für die Gratiskultur.
Das ist auch die einzige Art von Kultur, die "reicher" geworden ist.
Eine Weltoffenheit , die einseitig von denen ausgenutzt wird, die offensichtlich den Aufwand kreativer Arbeit null zu schätzen wissen. Copyright ist nicht veraltet, und die Verantwortung bei Copyright-verletzungen wird massiv auf den User abgewälzt. Es wird keinen demokratisch gesteuerten Konsens darüber geben, weil jeder einzelne nur seinen eigenen kleinen Vorteil sieht. In der Minderheit ist der Kreative, dessen Arbeit benutzt, verbreitet und kommerziell ausgeschlachtet wird, von denen, die sich hinter zwielichtigen Servern und Portalen verstecken. Auf eine "Freiheit" zu pochen, die von Medienriesen total diktiert wird.... das ist der Fehler, wie man grade auch bei Facebook beobachten kann, die ihre User für das erreichen der eigenen Fans bezahlen lassen. Auch Google ist eine MACHT. Das gegen ein Urheberrecht auszuspielen = fatal.
Ich kann nur empfehlen, sich in dem Zusammenhang das "Paperboy-Urteil" des Bundesgerichtshofs zu googeln: Dort ging es exakt um die Punkte, die jetzt durch die Verleger erneut infrage gestellt werden sollen. Die Argumente sind immer noch die gleichen, es war ein Grundsatzurteil - aber die geltende Rechtslage juckt die Verlage mal wieder ebensowenig wie im Falle der Tagesschau-App die einschlägigen Verfassungsgerichtsurteile. Wofür hat man denn seine Spezis bei der Union...
Dass man das Urteil unbedingt googeln solle, schreibe ich aber noch aus einem zweiten Grund. Ausgerechnet unter dem Link des BGHs zu diesem Urteil steht nämlich zu lesen:
"Aufgrund der robots.txt dieser Website ist keine Beschreibung für dieses Ergebnis verfügbar."
Es gibt mehr Suchmaschinen als nur Google
Also dazu muss ich sagen: die Herren Verleger sollen endlich mal aufwachen und einsehen, dass es ganz ohne Suchmaschinen nicht geht. Und dazu kommt ja auch noch dieser nun erneut versuchte Kampf gegen die Tagesschau-App. Das ist auch sowas von ewiggestrig.
Die Herren Verleger sollen lieber endlich anfangen, eigene Apps für ihre Zeitungen herauszubringen. Denn die Zeitungen müssen einsehen, dass die Zukunft im Internet läuft und eben deutlich weniger auf dem Papier. Warum dass so ist? Ganz einfach: die online-Version der Zeitungen sind wesentlich aktueller, als dass was auf dem Papier gedruckt steht.
Und was Google angeht: einerseits ist Google zwar eine riesige Datenkrake, aber andererseits ist Google auch wiederum einer der größten opensource-Supporter, die es gibt! Aber wer Google umgehen will, der wird bald bei anderen Suchmaschinen landen und die gibt es wie Sand am Meer. Und genau aus diesem Grund haben die Verleger schon jetzt verloren.
Bürger Beteiligung ist...
wohl nicht mehr erwünscht, wenn einen Konzern auf die Idee kommt seine Kunden zu mobilisieren? Aber ist das wirklich was neues?
Den Befürwortern gibt das doch keine Steilvorlage! Die brauchen keine die würden und werden jeden digitale Veränderung als Steilvorlage bezeichnen! Ist jedenfalls meine Meinung!
Vielen Dank
liebes Tagesschau Team. Wenn ihr jetzt noch erklärt, was das Leistungsschutzgesetz eigentlich ist, dann wird auch ein Artikel daraus. So präsentieren sie nur Meinungen. Das aber bringt wenig Licht in die eigentlich spannende Geschichte.
Natürlich ist Google betroffen...
Falls das Leistungsschutzrecht kommt, werden sie die Webseiten deutscher Medien aus ihrem Index nehmen - denn das muss jedem klar sein: bezahlen werden sie nicht dafür, dass sie Werbung für die Zeitungen machen.
Der Leidtragende wird aber der Konsument sein, der nun viele vielleicht wichtige Informationen nicht mehr findet.
Und wer ist der Gewinner? Niemand. Die Verlage nicht (die eher weniger Aufmerksamkeit bekommen werden), Google nicht (die einen schlechteren Service leisten) und sonst auch niemand.
Wir sollten uns darüber freuen, dass ein Konzern mal ein finanzielles Interesse am freien Informationsaustausch hat. Das ist nämlich auch in unserem Interesse.
Kampf gegen Suchmaschinen zwecklos
Den wenn die Herren Verleger hier wirklich gegen solche Suchmaschinen sind, dann dürften die ja nicht nur gegen Google vorgehen, sondern sie müssten gegen Millionen von Suchmaschinen kämpfen. Welche anderen Suchmaschinen es gibt? Soclhe wie diese hier:
http://duckduckgo.com
https://startpage.com/
https://privatelee.qrobe.it/
http://de.search.yahoo.com/
Dann gibt es noch die Suchmaschine von Hotspot-Shield und Wikipedia und so viele andere...
Von daher: wenn die Herren Verleger hier Krieg gegen die Suchmaschinen im Internet führen wollten, dann müssten die wirklich gegen tausende von Suchmaschinen vorgehen und dass wäre ein Kampf gegen Windmühlen, den sie jetzt schon verloren haben.
Denn sollte Google gekillt werden, dann treten andere an die Stelle von Google. Von daher: einen solchen Kampf haben die Verleger schon jetzt verloren und es stellt einen Verstoß gegen Artikel 5 GG dar (Informations-, Meinungs- und Pressefreheit).
Google hat da interessen das stimmt
aber Google wird sich auch entsprechend wehren und hat die Möglichkeiten dazu.
Wen es wirklich treffen wird sind all die Leute, die etwas kleines Privates im Netz betreiben. Schon jetzt ständig mit dem Damoklesschwert der Abmahnung von irgendwelchen Windigen Anwälten bedroht kommt so eine neue Gruppe hinzu die Kasse machen will.
Der Gesetzgeber soll mal lieber erst die aktuellen Mißstände abarbeiten als ständig neue zu schaffen!
Vielfalt in der Presse? Die
Vielfalt in der Presse?
Die suchte ich jeden Tag!
Einfalt fand ich statt dessen,
so daß ich nicht mehr mag.
Es gibt m.E. zu viele gleichberichtende/-gerichtete Medien. Im Internet kann man am Ehesten (noch) Vielfalt erleben.
Kein Wunder, wenn Zeitungen nicht mehr vom Konsumenten angenommen werden.
Das Leistungsschutzgesetz ist absurd
Suchmaschinen wie Metager, Yahoo oder auch Google machen doch in gewisser Weise Reklame für Internetseiten. Also müßten doch eigentlich die Anbieter die Suchmaschinen honorieren.
So ist es doch auch in der Presse: Wer eine Anzeige schaltet muß zahlen.
Im Leistungsschutzgesetz ist es aber umgekehrt. Das Unternehmen das wirbt, muß zahlen.
So betrachtet ist das Leistungsschutzgesetz absurd und grober Unfug.
Soll doch die Presse ganz einfach auf eine Veröffentlichung im Internet verzichten. Dann kann auch kein Angebot gefunden werden. Aber das will die Presse auch nicht.
Übrigens: Was zahlt die Presse für Informationen, die sie selber aus dem Internet absaugen und dann schwarz auf weiß drucken? Ohne Internet ist doch heute auch keine Presse mehr denkbar.
Nun ja: Da wollen halt welche kassieren egal wie und mißbraucht dafür wieder einmal den Staat. Und die Abgeordneten lassen das mal wieder zu.
Verlagsseiten sperren!
Möchten die Verlage wirklich, dass Google sie und ihre Presseerzeugnisse herausfiltert? Nein, sicher nicht. Sonst könnten sie ganz zumachen. Ohne Suchmaschine findet niemand z.B. die "Sueddeutsche". Wollen diese Verlage etwa an Google zahlen, um gelistet zu werden?
Die Verlage wollen nur Kohle machen und für die Dienstleitung der Suchmaschine nicht mal zahlen!
Google täte gut daran...
Google täte gut daran alle Links zu den Medienseiten sofort zu entfernen. Und diese nur noch auf ausdrücklichen Wunsch dieser Seiten wieder einstellt.
Denn es würde keine 7 Tage dauern dann würden die Heinis bei Goggle an gekrochen kommen um weiter von Google kostenlos verlinkt zu werden.
Die Wollen Geld für etwas, das andere bei Google bezahlen müssen.
Die Printmedien sterben weil sie sträflich das Internet verschlafen haben. Sie haben zugesehen wie kostenlose Angebote etabliert wurden, kein Wunder das keiner mehr bereit ist plötzlich im Netz für etwas zu zahlen was da schon immer kostenlos war. Da kann Google gar nichts für, die schaffen diesen Seiten sogar Unmengen Kunden jeden Tag ran.
Verlage haben nichts mehr zu verlieren
Die wissen genau, dass der Schuss wahnsinnig nach hinten losgehen wird, aber das ist ihre letzte Chance.
Google wird sie völlig zu Recht aus seinem Index nehmen und das werden die Verlage in ihren Kassen zu spüren bekommen.
Ohne eine Suchmaschine von der Qualität wie Google wäre das Internet heute nicht das was es ist, das ultimative Informationsbeschaffungswerkzeug.
Und das Verhältnis zwischen Suchmaschine und Contentprovidern ist ein symbiotisches. Keiner kann ohne den anderen existieren, bzw. beide profitieren voneinander. Was die Verlage da anzetteln ist ein weiterer Nagel in ihrem Sarg.
ganz nebenbei
Suchmaschinenoptimierung ist eine eigene Branche, wo seeeehr viel Geld bezahlt wird nur um möglichst weit vorne im Index zu landen.
Da werden sich die Spamer freuen, wenn sich die Verlage selbst ins Knie schießen.
Ich hoffe nur, dass dieses Gesetz ... eigentlich dieser Scherz ... nicht Wirklichkeit wird.
Genau...
Dem bösen Google geht es nur um seine Gewinninteressen und die armen Verlagen müssen wir vor der Ausbeutung schützen. Schon klar...
Aus meiner Sicht wäre die Sache ganz einfach: gebt den Verlagen eine technische Möglichkeit, um Seiten für Suchmaschinen zu sperren. Dann können sie wählen: Entweder sie sperren, dann beutet Google ihre Werke nicht mehr aus, sie werden aber auch von potentiellen Kunden schlechter gefunden. Oder sie lassen sich finden (und nehmen damit kostenlos eine Dienstleistung von Google in Anspruch), müssen dafür aber auch eine Leistung von sich hergeben.
Das wäre doch fair, wofür brauchen wir komplizierte Leistungsschutzrechte?
Google und Freiheit im Netz - ein Widerspruch in sich
Selbst wenn die Freiheit im Netz etwas eingeschränkt werden sollte - wichtiger ist, der Krake Google Grenzen zu setzen.
Dieses Klick-Monopol ist selbst eine der größten Bedrohungen für ein freies Netz, das nicht von kommerziellen Interessen dominiert sein darf.
Google Verteidiger der Freiheit??
Google gehts um Eigennutz,das die sich als Freiheits-Verteidiger Aufspielen ist schon ein Witz
Die GRUR, ein Max-Planck-Institut und zahlreiche Uni-Professoren
Diese resumieren trocken - für Juristen wohl eine schallende Ohrfeige und ein Tritt in die Magengrube:
"Gesamthaft betrachtet scheint der Regierungsentwurf nicht durchdacht. Er lässt sich auch durch kein sachliches Argument rechtfertigen. Dass er überhaupt vorgelegt wurde, erstaunt schon aufgrund der Tatsache, dass bereits in einer Anhörung des Bundesministeriums der Justiz vom 28. Juni 2010 ein solches Schutzrecht praktisch einhellig abgelehnt wurde."
Siehe http://www.ip.mpg.de files/pdf2/Stellungnahme_zum_Leistungsschutzrecht_fuer_Verleger.pdf
Es geht bei dem Gesetz nicht um Google (das Unternehmen hatte bereits auf so etwas in Belgien angemessen reagiert) - es geht um die Internetausdrucker in der deutschen Medienlandschaft, welche die letzten 20 Jahre der Veränderung verpennt haben.
Würde es eine Zeitung wirklich nicht wollen von Google indexiert zu werden, täte eine "robots.txt" schon helfen. Man will also einfach bei Google den Umsatz abschnorcheln. Wohl bekomms!
einfach aussperren
Soll google die Verlage doch einfach aus dem Index (suche und news) löschen. In Belgien wurde das auch gemacht. Letztlich haben die Verleger auf Knien gebettelt wieder aufgenommen zu werden.
Google berücksichtigt robots.txt und metadaten. Was ist eigentlich das Problem hier?
Lasst sie doch klagen - Dummheit muss bestraft werden
Wer soll das denn bezahlen, wenn die Zeitungsfritzen mit einem Gesetz, genannt "Leistungsschutzgesetz", durchkommen.
Wir? Natürlich sollen wir am Ende der Bezahlkette wieder abdrücken!
Im Übrigen, was denn für eine Leistung? Etwa das Schreiben der immergleichen Inhalte mit den immergleichen Botschaften der immergleichen Medien nach Vorgabe der immergleichen Nachrichtenhändler (dpa, Reuters etc.)
Laßt die doch die gierig gewordenen, größtenteils überflüssigen Mainstream-Medien aus den Suchmaschinen ausblenden, dann kommen vielleicht auch mal alternativen Meinungen und Medien zu Wort und Gehör.
Der Schuß geht nach hinten los, kostet Geld, birgt aber paradoxerweise am Ende auch Chancen FÜR die Meinungsvielfalt.
gebt den Verlagen eine technische Möglichkeit, um Seiten für
... für Suchmaschinen zu sperren
Das gibt´s schon und ist lächerlich einfach
Eine Datei namens robots.txt mit einer Zeile drin und schon sind sie aus dem Google Index verschwunden.
Natürlich verwendet das niemand, der daran interessiert ist im Internet gefunden zu werden.
und wieder eine Lobbyarbeit
und wieder eine Lobbyarbeit unserer Regierung.
Langsam frage ich mich wirklich, wen vertritt unsere Regierung? Das Volk oder die Wirtschaft?
Unsere Regierung und unsere Herren Verleger zeigen mit dem Finger auf andere Länder, wo Webseiten zensiert werden, dies ist nichts anderes.
Es öffnet wieder nur Tore für Abmahnanwälte, denn die kleinen Suchmaschinen sind auch betroffen. Auch jedes Forum, welches einen automatischen RSS-Feed von anderen Seiten anbietet. Es ist ein Skandal.
Langsam sollten wir aufwachen, das Geschäft der Abmahnanwälte ist jetzt schon zu groß.
Jeder Anwalt, welcher im normalen keine Klienten findet, mahnt ab!
Die Krake Google
Woher kommt diese Paranoia? Google zeigt nur das was im Internet frei verfügbar ist.
Von mir persönlich findet man relativ wenig auf Google, weil ich wenig preis gebe. Das hat man größtenteils selbst in der Hand, solange keine Dritten irgendwelchen Mist online stellen.
Und die Freiheit wird nicht nur ein bischen eingeschränkt. Genau genommen kann doch jeder Hansel einen Müll ins Internetstellen und von Google Anteile am Werbeerlös verlangen wenn sein Müll indiziert wird. Da bleibt Google doch quasi nur noch ein opt-in für sämtliche deutschen Seiten übrig. D.h. wenn jemand in den Index will muss er das beantragen. Wenn Google den Aufwand überhaupt auf sich nehmen will. Mal ganz abgesehen davon dass die meisten außer Google sich einen solchen Aufwand gar nicht leisten könnten.
Na immerhin...
...haben einige Zeitungs-webseiten sogar die Google Adsense Werbung rausgenommen.. die meisten jedoch nutzen weiterhin die billige Verteilmethode via Facebook und Google+
Also wer A sagt muss auch B sagen. Man kann keine Kostenlose Werbung bekommen und dann auch noch Geld dafür verlangen, dass man sie annimmt...
@Thomas L. aus M.
ein derartiges Verfahren ist durch das Anlegen einer sog. "robots.txt" Datei bereits implementiert. Sowohl im Bereich der Websuche als auch beim News-Aggregator kann ein Seitenbetreiber mit einfachsten Mitteln eine Indizierung seiner Seite effektiv und einfach verhindern.
Aber diese Möglichkeit ist von den Verlegern ebenso wenig gewollt: Dann würden ihnen sicherlich 95% der Seitenbesucher entgehen. Eine Pauschale abzukassieren klingt da natürlich deutlich lukrativer.
Wenn die Verleger das so wollen, ganz einfach ...
... ich klicke generell kein Suchergebniss ohne Textauszug an, heute schon. Wenn die Verleger für diesen "Teaser" von Google Geld haben wollen, einfach nicht einblenden und nach hinten klassifizieren. Dann bekommen Sie keine Google generierten Klicks mehr und kriechen plötzlich wieder nach Aufmerksamkeit. Google Monopol hin oder her, der surreale Kampf der Printmedien gegen die Internettechnologie schadet Ihnen mehr als es Ihnen nützt. Sie schneiden sich seit Jahren damit einfach nur ins eigene Fleisch.
Ich erinnere mich noch wie die Privaten die Mediathek kastriert haben nur noch max. 7 Tage alte Sendungen (welche bereits vollumfänglich mit unserer GEZ bezahlt wurden) anzubieten. Seitdem schaue ich gar keine privaten Sender mehr. Aus meiner Sicht wirklich überraschend, welche realitätsfernen Menschen über solche Großkonzerne regieren und versuchen Sie durch altmodische Regeln und Gesetze zu retten, aber im Endeffekt einfach nur durch Verkrustung in den Ruin treiben.
Unsinnige Vorwürfe gegen Google
Ich stimme in dem Belang eindeutig mit dem Kommentar 19:36 — agtrier überein.
Die Bürger werden nicht von so einem Gesetz profitieren und ich sehe keinen Grund, dass Widerstand dagegen schlechter wird, nur weil er von einem Unternehmen mit viel Geld und Marktmacht kommt.
Es gibt nur wenig besseres, als wenn gewinnorientierte Unternehmen das selbe Interesse wie die Bevölkerungsmehrheit haben. Das ist dann sozusagen eine der seltenen Stilblüten des Kapitalismus.
Die Meckerei sollte man sich eher für die nächsten AGB-Novellen oder ähnliche Dinge sparen, wo es dann ganz sicher nicht mehr gemeinsam mit dem Bürger gegen unsinnige Gesetze geht.
Jeder der behauptet, dass durch Google-News Zeitungen um ihr
Geld kommen kennt den Dienst nicht. Es steht der Titel, ein Teaser und ein Link auf die originale Webseite der Zeitung drinnen. Vielleicht noch ein Symbolfoto.
Zu viel kann das echt nicht sein! Sonst dürften Zeitungsstadeln auch keine Zeitungen auflegen, denn Kunden können ja vor dem Geschäft ja die Schlagzeile oder gar die Titelseite lesen ohne die Zeitung zu kaufen. (Um den Vergleich einzuschränken: es wäre so als ob der Zeitungshändler einen interessierten Kunden direkt in die Druckerei geschleppt, dass sie die Zeitung dort kaufen.)
Und ich habe schon oft genug gelesen, dass mit einer einfachen Zeile im Konfigurationsfile vom Servern die Leistung bei Google verhindern kann.
Leistungs-, Copyright- und Patentrecht schön und gut aber die müssen sich der Technologie des 21sten Jahrhundert anpassen und nicht umgekehrt.
@habu: Google hat nicht ohne Grund diese Marktstellung und hier geht es ums Prinzip, entweder dürfen das alle (auch Google) oder keiner.
Um die Ecke denken
Ein wenig um die Ecke denken würde den meisten hier nicht schaden. Google ist einer der größten Schmarotzer im Internet. Viele vergessen, dass Google nahezu ohne eigenes Zutun Geld mit der Arbeit anderer verdient, insofern kann das Unternehmen ohne Suchtreffer nicht überleben. Ein Stück weit sind also beide Seiten aufeinander angewiesen.
Unprofitabler Lobbyismus unerwünscht
'Neben besagtem Video findet sich dort eine Suchfunktion nach den Kontakdaten von Bundestagsabgeordneten - verbunden mit dem mehr oder weniger subtilen Aufruf "Misch Dich ein" und "Verteidige Dein Netz".'
'So sieht es aus, wenn ein Netzmonopol Politik macht.'
Ja, welch eine Unverfrorenheit, neuerdings die Bürger aufzufordern, sich in die Debatte einzuschalten!
Lobbyismus am Wähler? Wo leben wir denn?
Statt dessen sollte man den bewährten und gesunden Weg wählen und, wie bisher von den Tabak-, Rüstungs- oder Energiekonzernen beispielhaft praktiziert, die politisch Verantwortlichen vor, während oder nach ihrer Parteikarriere einfach schmieren.
Bei dieser neuen Form des Lobbyismus werden die Politiker nicht einmal mehr zum Essen eingeladen, sondern müssen womöglich sogar Bürgerpost beantworten.
Dagegen muss man sich doch wehren!
(Gegen Google als Datenkrake gibt es übrigens gute Mittel: z.B. JavaScript und Cookies abschalten!)
Yahoo besser
Also ich nutze seit Jahren Yahoo. Ist ein prima Dienst von denen, schmiert selten ab. Yahoo can do!
Lobby vs. Lobby
Die Frage lautet doch, welche Interessen sind näher an dem Gemeinwohl interessiert?
Und da gewinnt wohl eindeutig Google, auch wenn hier sicher Eigennutz den Ansporn gibt.
Zu viel Gier, liebe Verlage wird euer Grab sein.
Das geplante Gesetz ist ein Lobbying-Ergebnis
Jeder, der sich die bei Suchergebnissen entstehenden Google-Textschnipsel anschaut, merkt sofort, dass Google hier NICHT für sich selbst wirbt. Meistens sind die Kurztexte durch die starke Reduktion völlig unverständlich. Sie dienen lediglich der ersten Vorab-Einschätzung, ob die gesuchte Information sich hinter dem jeweiligen Link verbirgt.
Dann klickt man bspw. auf den Verlags-Link und landet auf der Web-Seite eines Verlages. Auf seiner Seite kann der Verlag dann Werbung für sich selbst präsentieren und mit der Werbung für andere Unternehmen zusätzlich Geld verdienen. Google hat davon gar nichts.
Das Gesetz würde nach in Kraft treten für alle Bürger, die Suchmaschinen nutzen, erheblich Nachteile verursachen. Die Suche nach relevanten Informationen wird erschwert.
Das Gesetz riecht nach Lobbyarbeit. Ähnlich wie die unsinnige Änderung des Rundfunkstaatsvertrages, nach dem die Tagesschau.de viele archivierte Meldungen unsinnigerweise wieder löschen muss.
Lobbyarbeit und Gier.
Streik!
Google sollte mal für 24 Stunden vom Netz gehen. Die Monopolisten Bertelsmann, Sony und die GEMA sind für mich unerträglich. Die Plattengesellschaften haben viele Künstler Jahrzehnte lang ausgebeutet. Selbstvermarktung gehört die Zukunft. Ich kann meine CDs auch direkt beim Künstler kaufen.
Internet ist privates Medium, kein freies
@habu - 20:07
"eine der größten Bedrohungen für ein freies Netz..."
Wie im richtigen Leben gehört auch im virtuellen Internet fast alles einer kleinen Schicht von Mächtigen.
So etwas wie ein "freies Netz" gibt es nicht, gab es nie, und wird es auch nie geben.
So gut wie alle Daten, die von Privatpersonen ins Netz gestellt werden, gehören Anderen (s. F*book) oder es wird von Anderen frei über sie verfügt, nämlich den Seitenbetreibern.
Freiheit im Internet, insbesondere Meinungsfreiheit, ist deshalb stets eine leere Parole.
Eine Meinung haben kann jeder, sie veröffentlichen nur der, der es sich leisten kann.
Es ist immer eine Frage, wie viel Spielraum von den Verwaltern gerade gestattet wird, in China nicht all zu viel, bei uns zur Zeit noch um einiges mehr.
Auch hier gibt es einen "Filter" für akzeptable und nicht akzeptable Meinungen, der viel restriktiver ist, als nur die gültige Gesetzeslage.
Dies kann durchaus Vorteile haben, die Meinungsfreiheit zu stärken gehört aber nicht dazu.
Emotionaler Anti-Google-Artikel?
"Christoph Keese, Sprecher des Axel Springer Verlages und einer der prominentesten Befürworter der Gesetzesinitiative"
Haha, dem Springer-Verlag geht es natürlich auch ausschließlich um UNSER Wohl. Wenn man Autofahren verbieten würde, würden die Automobilkonzerne auch werben mit "Rette deine Mobilität" und niemand würde mit dem Finger auf sie zeigen, dass sie ihr Geschäftsmodell retten wollen. Aber wehe Google hat finanzielle Interessen... wie jedes Unternehmen.
Wieso will man in Deutschland partout nicht die Vorteile von Google erkennen? Stattdessen werden die Medien nie müde Google zu zerreisen. Ich denke mit Graus an die monatelange Panikmache bzgl. Street View.
Ob nun der Springer-Verlag an den Suchergebnissen von Google mitverdienen darf oder nicht, kann mir herzlich egal sein. Tendentiell würde ich mir ja wünschen, dass er leer dabei ausgeht.
Google
Was sioh in der deutsch-europäischen Regulierungssucht ablesen lässt: Es geht IMMER GEGEN DIE VERBRAUCHER! Sowohl bei dem "unlauteren Wettbewerb", das man dem Textilverkäufer "Lands End" vorwarf, will auch hier der Exportweltmeister Deutschland einseitig nur seine Interessen wahren und hofft, dass viele Menschen darauf hereinfallen.
Übrigens ist selbst der Titel Ihrer Nachricht irreführend. Ich habe heute mein Google genauso vorgefunden wie immer. Und wenn meine/unsere Rechte eingeschränkt werden sollen, dann ist das Teil dieses Angriffs, dass Falschinformationen verbreitet werden, damit es so aussieht, als ob der böse Google-Onkel mit seiner Meinungsmacht nun das deutsche Verlagswesen in die Knie zwingen wollte. Ich sehe es umgekehrt.
Freundlicher Gruß
Elimar ORlopp
Ganz richtig, natürlich sind
Ganz richtig, natürlich sind hier die eigenen Interessen sichtbar, wenn man nun etwas von den erarbeiteten Milliarden von Google abhaben will.
Ich habe es noch einmal versucht und einige Suchen über Google eingegeben, in keiner Weise bin ich gedrängt worden, irgendeine Meinung anzugeben, alles läuft wie immer, aber durch die Tagesschau-Meldung wird das Gegenteil suggeriert.
Von dem Video von Google habe ich erst durch die Tagesschau online erfahren, habe aber gar keine Lust mehr, mich darauf einzulassen, ich bin müde von diesem Hickhack,
lieber Gruß
Elimar ORlopp
www = weltweit
Tageszeitungen und TV habe ich schon lange nicht mehr, das www gibt mir diesbezüglich alles, was ich brauche. Printmedien kaufe ich daher nur noch in die Tiefe gehende Wochenmagazine/ausgaben. Etwaige Auszüge aus diesen Magazinen im www. sind kein Ersatz, sondern eher ein Appetitanreger (für den Kauf der Printausgabe).
Ich beziehe aber auch so schon jetzt einen großen Teil meiner Informationen aus dem Ausland und zunehmend auch Produkte (per Bestellung via www).
Sollte das Gesetz Wirklichkeit werden und Google daraufhin entsprechend reagieren, wird dieser Trend zumindest bei mir noch verstärkt werden... und das tut mir weniger weh als den betroffenen Verlagen und Unternehmen.
Ach ja, weil es zum Thema mit dazu gehört: Was die vom GEMA Monopol und einigen großen Musikverlagen eingeforderten Unverschämtheiten angeht, habe ich Anfangs mit Kaufboykott reagiert... mittlerweile hat sich mein Musikgeschmack so geändert, dass all das mich net mal mehr juckt... auch ohne Proxy.
Gruß
weltfremdes gesetz
die verlage sollten froh sein, das google kostenlos werbung für die macht. jeder, den der inhalt nicht bloß oberflächlich interessiert, der geht über den link auf die entsprechende seite. die verlage die wollen nur abzocken.
ein grund mehr die piraten zu wählen...
Warum Google?
Google weiß halt, was man will, wenn man etwas sucht. Diese "Datenkrake" hat eben ihre Vor- und Nachteile, jeder muss für sich abwägen, ob man sich für die Vorteile ausspricht oder lieber nur die Nachteile sieht.
Google hat aber die allgemeine Aufmerksamkeit, wenn sie etwas lostreten. Als größte Suchmaschine landen sie eben direkt in den Nachrichten, wenn sie sich für oder gegen etwas aussprechen. Und nicht nur Google profitiert!
Zum Leistungsschutzrecht: Wenn dieses auch auf reguläre Bücher ausgeweitet würde, könnte ich mein Studium hinschmeißen, denn es beruht auf wissenschaftlichen Arbeiten, die nunmal durch Zitate und Meinungen anderer Autoren gestützt werden. Fällt dies weg - woher soll ich denn einen Beleg für meine These nehmen? Soll ich bezahlen? So wird es auch vielen Bloggern ergehen, die Nachrichten auswerten und Analysen erstellen. Es ist ein Einschnitt in die Meinungsfreiheit und was mich betrifft, steh ich auf Googles Seite - denn ich profitiere auch.
Gruß, Doomhammer
Die Entscheidung wird von Menschen getroffen die...
leider wie so häufig wahrscheinlich keine Ahnung von der Materie haben.
Die Textausschnitte sind notwendig um den Inhalt abschätzen zu können. Nur so lässt sich herausfinden, ob die gefundenen Seiten irreführend sind - oder dem entsprechen, was man sucht.
Niemand liest sich auf google einen kompletten Artikel durch. Es geht nur darum einen Eindruck zu kommen - danach geht man auf die entsprechende Seite. Danach sind die Verlage mit ihren eigenen Werbeeinblendungen dran.
Da jetzt eine Zeitung nach der anderen krachen geht wird hier versucht sich an die letzten Strohhalme zu klammern die noch zur Verfügung stehen. Erinnert mich ein wenig an die Musikbranche.
kommt von der FDP, typisch...
lobbyisten, die sollen mal endlich politik für die bürger machen!
Meinungsfreiheit
Jonas Meier
So gut wie alle Daten, die von Privatpersonen ins Netz gestellt werden, gehören Anderen (s. F*book) ...
Die Bilder, die Sie auf Ihrer Homepage oder bei Facebook einstellen, gehören nach wie vor Ihnen. Bilder auf der Homepage Ihres Arbeitgebers gehören Ihnen idR nicht.
Eine Meinung haben kann jeder, sie veröffentlichen nur der, der es sich leisten kann.
Sie können es sich gerade leisten und ich auch. Ist doch ok.
Auch hier gibt es einen "Filter" für akzeptable und nicht akzeptable Meinungen, der viel restriktiver ist, als nur die gültige Gesetzeslage.
Wenn Sie niemanden beleidigen, dürfen Sie hier jede Meinung vertreten. Sie darf völlig konträr zur Meinung der Regierung oder der Tagesschau-Redaktion sein. Freie Meinungsäußerung ist aber kein unbeschränktes Recht, mit dem man Rechte anderer Menschen verletzen darf. Deshalb gibt es sinnvolle Grenzen.
umsonst mentalität
Das ist ja alles schön und gut. Die meisten Menschen hätten sicher auch nichts dagegen dass alles umsonst ist. Nahrung, wohnen, Luxus, Information.
Die Crux liegt nur eben darin, dass der Bäcker, den man zwingt seine Brötchen zu verschenken, nicht in alle Ewigkeit weiter Backen wird Sondern seine Bäckerei schlicht schließt.
Die Derzeitige Diskussion hinkt insofern, dass hier nur die Wertschöpfung einer Gruppe vergesellschaftlicht wird.
Ich denke dass viele Urheber die Sache weniger kritisch sehen dürften, wuerden zb. die Piraten auch fordern, neben dem urheberrecht gleichzeitig auch Dinge wie Zb. Mieten abzuschaffen :-)
Aber das nur die Künstler,Schriftsteller, Journalisten, Musiker denen es überwiegend eh schon schlecht geht, enteignet werden sollen ist doch schon seltsam.
Zu viel gedacht...
"Viele vergessen, dass Google nahezu ohne eigenes Zutun Geld mit der Arbeit anderer verdient..."
Also um das zu leisten was ein Dienst wie Google leistet reicht kein PC unterm Schreibtisch und ein Abo von "Programmieren Leitchgemacht"
Dahinter stecken selbst entwickelte System und massive Rechentechnik, die im übrigen auch keiner der Verlage bezahlt...
Selbstredend muss Google Geld verdienen und das ist das Interesse jedes Unternehmens.
Aber der Suchdienst ist nunmal ein Suchdienst. Ein oft bemühter Vergleich sind die gelben Seiten, seit wann bekommt man Geld wenn man da drin steht...
Es gibt genug Gründe Google auch mal auf die Füsse zu treten aber das Gesetz ist einfach nur total platt und zeugt von veralteten Denkweisen, analog Musikindustrie vor 10 Jahren...
Nur nicht aufregen
Am Ende wird doch eh nichts draus. Im Extremfall sperrt Google die Inhalte deutscher Medien halt (ähnlich wie GEMA-Inhalte auf Youtube....) und damit hat sich die Sache dann auch erledigt. Ich frage mich nur, wann die Verlage merken, dass sie sich mit einem derartigen Gesetz letzten Endes selbst ins Bein schießen...
Die Welt steht Kopf ...
... jetzt soll die Suchmaschine zahlen, dass sie zu den Inhalten der Zeitungen leitet?
Selbst wenn das über einen Teaser geschieht - letztendlich geht man zu der Zeitung, wenn einen der Artikel interessiert.
Und irgendwas ist immer dabei - also ist das noch kostenlose Werbung für die Verlage, wenn man die Snippits nutzt, um sich kurz zu informieren.
Google und andere Suchmaschinenbetreiber sollten die Verlage einfach aus den Ergebnissen filtern, dann lenken die Verlage bestimmt schnellstens ein!
was vielen offensichtlich
entgangen ist - die Suchmaschine - egal ob Google, Yahoo oder sonste wer wird vom BETREIBER programmiert - der Betreiber bestimmt also via code welche Ergebnisse auf Seite 1 der Suchanfrage erscheinen, welche überhaupt nicht etc. Damit wird dem Betreiber eine gewaltige Macht über das erteilt was Mensch denn so per einfachem Mausklick so finden darf und was nicht.
Das geplante Gesetz wird an diesem Zustand nichts ändern, Zeitungen, Verlage etc werden es wahrscheinlich am Schluss als "Rohrkrepierer" erleben (sie werden einfach nicht mehr gefunden) was am Schluss Hrn. Google, Yahoo etc. noch mehr Macht gibt mit welcher Information sich Mensch denn so versorgt.
Wie mans löst weiss ich nicht - ich glaube aber, dass die Pressevielfalt viel zur pluralistischen Gesellschaft in Europa, USA etc. beigetragen hat - weit mehr jedenfalls als der von Internetfreaks verehrte Hr. Google.
Internet? Papperlapapp - Zeitungen brauchen höhere Qualität.
Google ist die größte Macht im Internet und braucht natürlich keine Verteidigung, aber "Freiheit" und "Google" stehen auch in einem dialektischen Verhältnis. Einerseits schafft Google natürlich Freiheit, wie das Filmchen es nahe legt, aber andererseits schränkt Google Freiheit auch ein, indem es politische Verträge mit Staaten jeglicher Provenienz abschließt. So werden auch bei uns bestimmte ungeliebte Daten in Google einfach nicht angezeigt, es sei denn, man sucht direkt nach ihnen - und selbst dann nicht immer.
Aber auch Verlage und Zeitungen sind zu kritisieren. Sie wollen jetzt Geld sehen für etwas, was bisher umsonst und zu ihrem Nutzen war. Der Drang zu leistungslosem Einkommen wächst - parallel zur schwindenden Qualität der Zeitungen. Die FR z.B. ist doch zu Recht gestorben. Da wusste man doch in letzter Zeit schon vorm Aufblättern, was drin steht, nämlich "Merkel ist doof". Das reicht eben nicht. SZ ist die nächste.
Noch mal darüber nachgedacht ...
... und kann es kaum fassen!
Die ganze Heuchelei der Befürworter eines solchen Gesetzes ist widerlich - die spielen sich genauso auf, wie sie es Google vorwerfen.
Ist doch hier ganz klar, dass beide Seiten proftieren - Suchmaschinenbetreiber und Contentprovider.
Der eine braucht Inhalte für die Suchergebnisse, der andere Suchmaschinen, um Inhalte zu positionieren.
Google bietet schließlich keine Newsseite an!
Natürlich können die Verlage behaupten, dass man direkt auf ihre Zeitung kommt.
Aber ich und viele andere suchen auch mal nach bestimmten Ereignissen und lesen dann, was kommt.
Neben den "Stammlesern" beschert das den Zeitungsseiten jede Menge Besucher.
Eigentlich sollte Google für die Weiterleitung ebefalls Geld von den Verlagen verlangen, wenn dieses Gesetz durchkommt!
Wenn die Verlage nichts abdrücken wollen - abklemmen!
es gibt wichtigeres für die Politik als Verlage zu vertreten..
sehr gut gesagt Brian:
"Wen es wirklich treffen wird sind all die Leute, die etwas kleines Privates im Netz betreiben. Schon jetzt ständig mit dem Damoklesschwert der Abmahnung von irgendwelchen Windigen Anwälten bedroht kommt so eine neue Gruppe hinzu die Kasse machen will.
Der Gesetzgeber soll mal lieber erst die aktuellen Mißstände abarbeiten als ständig neue zu schaffen!"
Hoffe Sie wollen kein Geld dafür das ich das in meinen Kommentar einsetze.
Ich kenne das auch, das sind noch nicht mal Anwälte, das sind irgendwelche Leute die angeben sie seien Anwälte und würden für ihren Mandanten die Abmahnung schicken um dann wie z.B. sogar von den "Bandidos" für einen angeblich ins Internet gestellten Film über Hanfanbau in den USA 1800,-€ einzufordern.
Es ist also richtig das erst mal Gesetze zum Schutz für unsere Recherchen für z.B. das Studium erstellt werden, sonst kann man gleich aufhören zu studieren.
Ich begrüße auch die vielen Google Verteidiger in diesem Fall. Danke
das heißt ....
wenn das gesetz durch ist kann ich für alle artikel die jemals erschienen sind und in denen ich erwähnt werde oder per bild abgebildet bin sowohl von google als auch von den verlagen geld einfordern....das klingt doch zukunftsträchtig...
Wer sich Ärger mit der GEMA ersparen will: VPN nutzen
Also was so das Musikripping angeht und dass von Filmen (GVU-Jungs, dass ist jetzt für euch bestimmt), nutze ich nur noch VPN-Netz. Sorry, aber die liebe gute GEMA und die liebe gute GVU gehen meine IP-Adresse nun mal gar nichts an. Genausowenig geht sie die Herren Verleger etwas an.
Außerdem nutze ich gerne mal alternative Suchmaschinen wie etwa duckduckgo und andere (sind nämlich besser als Google) und zum zusätzlichen Spaß nutze ich nun auf beiden meiner Maschinen auch noch Tribler!!
Tja liebe GEMA und GVU: dass war´s dann für euch genauso wie für die Herren Verleger. Die werden nämlich diejenigen sein, die dann unter diesen Dingen leiden werden. Pech gehabt! Wer nicht umlernen und nicht einsehen will, dass er sich der Zukunft zuwenden muss, den bestraft halt das Leben!!
Wir sind das Volk! (die Verbraucher)
Erst wurden die Seiten der öffentlichrechtlichen Anstalten beschnitten und jetzt soll Google beschnitten werden. Und alles, weil die Verlage Profit machen wollen.
NEIN! Ich dachte der Konkurenzkampf treibt Innovation voran. Niemand sagte aber, dass man nur mit innovativen Argumentationen klagt. Das sind also unsere innovativen privaten Medien - Konkurenz wegklagen damit der Rubel rollt.
Nein!!!
Ein solches Gesetz im Sinne der Verlagsbosse wäre das nächste Stück Klientelpolitik. (Die Banken bekommen ja schon Geld oder die Hotels dürfen weniger Steuern zahlen.) So muss vielleicht der Kunde in der Zukunft einen teueren Zugang zu den Medien im Internet bezahlen oder muss sich mühsam durch Angebote klicken um zu einer Info zu kommen.
Nein!!!
Das Gesetz ist völlig unnötig
Das Gesetz ist völlig unnötig und kann sich leicht ins Gegenteil umschlagen. Auch wenn Blogger geschützt werden sollen schalten diese auch häufig Werbung...
Wenn das Gesetzt also schlecht geschrieben wird, wie häufig, dann werden die sich bald freuen.
Wenn Verleger ihre Onlinezeitungen schützen wollen, dann können die das auch einfach über kostenlose Anmeldungen auf deren Seite erreichen und darüber dann Suchmaschinen ausschließen. Das ist auch nicht mal kompliziert.
Jetzt müsste Google sich das Auflisten der Presse Seiten in den Top100 nur noch vergüten lassen. Die Zeitungen bekommen ja durch Suchmaschinen auch Kunden...und Klicks für ihre eigene Werbung.
Hoffentlich gibt Google darauf die richtige Antwort.
Der Artikel ist wiedermal
Der Artikel ist wiedermal sehr einseitig geschrieben und vertritt die Seite der "Verleger". Und obwohl ich durch diesen Artikel zum ersten mal von dem Thema höre bin ich "auf der Seite" von Google, denn ich verstehe das Argument von Google und das der Verlegen nicht. Zudem halte ich Google für so mächtig das sie es irgendwie schaffen dieses Gesetz zu verhindern
das ist doch nur Zensur und Geldgier von den Medien
Es geht alleine um Geld schäffeln, dabei wollen sie nun Geld haben, obwohl Google kostenlos für sie Werbung macht
Genau das gleiche gab's schon in Belgien...
Genau das gleiche gab's schon in Belgien:
http://medienwoche.ch/2011/07/25/die-belgische-lektion/
Google der Datenkrake
In erster Linie geht es doch um den Neid auf Google u.d.A.:"Die machen soviel Geld damit und wir bekommen nichts ab". Eine Runde Kopf streicheln nötig?
Es wird dabei aber mit Absicht die Tatsache vollkommen übergangen, dass wir User bisher nie etwas für Google oder seine vielfältigen Dienste bezahlen mussten!
Stellt doch Wikipedia direkt mit an den Pranger!
Dieser Beitrag erinnert mich doch stark an Akta Teil 2! Die Wirtschaft geht mal wieder leise durch Hintertürchen der Politik und versucht, ebenso mal wieder, am gemeinen Bürger vorbei Gesetze ändern zu lassen!
Wie gut dass das wenigsten bei Google aufgefallen ist und die versuchen etwas dagegen zu Unternehmen.
Kundenbeschimpfung?
Ich habe im diesem Jahr für einen guten Tausender Fachbücher gekauft, die ich ohne Google niemals gefunden und auch sicher nicht ohne einen Einblick über gewisse Kanäle gekauft hätte. Schon richtig, ein nicht kleiner Anteil daran ging über einen bekannten Grossversender, aber es waren auch einige Fachbuchhandlungen darunter. Was soll das also, wer will denn hier was von wem? Die Hand aufhalten dafür dass man umsonst (!!) gezielte (!!) Werbung bekommt??
Wenn du nicht willst, dass sich dein geistiges Eigentum verbreitet, dann behalte es selbst.
kopfschüttel
Warum melden sich die Zeitungen bei Google News an
wenn Google ihre Inhalte nicht verwerten soll.
Hier wollen die Zeitungen doch nur abkassieren. Google sollte alle Antragsteller aus dem Suchindex entfernen. Was nicht gefunden wird existiert nicht… die Menschen werden sich Alternativen suchen.
Finde es richtig was Google macht
Finde es richtig was Google da macht.
Kann da auch nur zustimmen.
Wer nicht von Google gefunden werden möchte, der kann es in dem HTML Code einfach angeben, aber darum geht es den Medien ja nicht. Wir brauchen dringend ein neues Urhebergesetz, was erlaubt Texte nicht kommerziell zu kopieren. In der Schweiz geht es doch auch.
muss erst mal googeln, was
das Leistungsschutzgesetz ist. In den Nachrichten kriegt man so was ja nicht erklärt...........
Copyright
Das ganze "Problem" des Urheberrechts (=Copyrights) ist doch nur ein Anzocken der Urheber an dem was sie gesagt, geschrieben, komponiert, oder sonstwas haben.
Und da sind in Deutschlanad die GEMA und viele fragwürdige Anwälte Tag und Nacht damit beschäftigt Geld einzutreiben.
Wenn Google jetzt ähnlich wie in der Vergangenheit die Piraten die Freiheit im Internet schützen will, dann muss dieses Copyright (=Urheberrecht) kräftig beschnitten werden.
Anderenfalls blockieren wir das gesamte deutsche Netz und bekommen chinesische Verhältnisse.
An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich all die vielen Urheber loben, die ihre Texte und Musikstücke und Filme gratis ins Internet stellen.
Das ist die Weltoffenheit und Zukunftsträchtigkeit die denen von den Urhebern noch fehlt, die an überalterten Vorgehensweisen festhängen.
Ich bitte um die Streichung des Urheberrechts und des Leistungsschutzrechtes, weil beides technisch und gesellschaftlich überholt ist.
Hihi
Das wäre in etwa so als wenn die "Gelben Seiten" Geld an die gelisteten Anzeigen/Adressen etc. löhnen müssten.
Oder das Telefonbuch (ob nun papier oder digital) an jeden aufgeführten Nummerninhaber einen Obolus zu entrichten hätte.
Google macht indierekt Werbung für die Verlage und nur so kommen die ihre Onlineangebote überhaupt auf Klicks=Einnahmen.
Kurzum - Schuß ins Knie.
Aber der Regierungsentwurf wundert nicht - Stichwort die Gebrüder "Klaeden":
Eckart von Klaeden - Staatsminister bei der Bundeskanzlerin
Sein Bruder Dietrich von Klaeden - Leiter für Regierungsbeziehungen der Axel Springer AG und Mitglied der FDP-Kommission für Internet und Medien.
----- klassische Vetternwirtschaft ------
Suicidgefaehrdete Verleger
Hmm was macht man wenn man News lessen will wie zb
syrien + Konflikt + assad?
man klickt warscheinlich nicht auf spiegel, und klickt sich durch die seite durch. Wenn man nichts gefunden hat dann zu [wemauchimmer] und wiederholt das.
Man geht auf google, gibts ein und dann hat man es gefunden.
Wenn das gesetz kommt, tja dann wars das mit den verlagen. Es wird wesentlich weniger benutzer geben und die verlage werden ein dickes Minus machen.
Mit Googles Adsense wird noch Geld verdient
Das ist ja geradezu lachhaft. Viele Verlagshäuser partizipieren sogar an Google, allen voran der Springer Verlag. Da werden schon immer Google-Adsense Anzeigen im jeweiligen Angebot platziert, die ein ordentliches Budget im Monat einbringen.
Ich weiß worüber ich schreibe. Bin seit knapp 8 Jahren mit meiner Internetfirma stets gewachsen und das lag nicht zuletzt an den mittlerweile sehr ordentlichen Adsense-Einnahmen.
Google macht also nicht nur kostenlose Werbung, sondern spült auch noch Geld in die Kassen der Verlagshäuser...und das nicht zu knapp.
Man will hier die Lobbymuskeln spielen lassen....von wegen die Märkte regulieren sich selber.
Angewidert von beiden Seiten
Man weiss garnicht was abstossender ist - dass sich Google (ausgerechnet ein Konzern der sich mit 'recorded future' bereits die CIA ins Boot geholt hat) als Verfechter der Freiheit darstellt und einen Anruf startet als wären sie der Underdog der sich gegen die übermächtige Presse zu Wehr setzen will, oder der Versuch der Medien auf diese Art und Weise den Medien am Google Thron wackeln zu wollen - und Politiker leisten fleissig Lobbyarbeit (wenns denn nicht klappt weil der Wähler es nicht will - die nächste WM kommt bald, dann versucht man es nochmal in kleiner Runde wie bereits beim Meldegesetz praktiziert)
Wenn Google wie in Belgien ein derartiges Monopol hat (es mag auch andere Suchmaschinen geben, aber Google ist nunmal die wichtigste und für Gewerbetreibende unverzichtbar) dann ist das bedenklich, in erster Linie aber für den Konsumenten - und dieser wird durch den Gesetzesentwurf nur Nachteile haben.
So wird es kommen
Diese Gesetz ist so typisch deutsch, dass es bestimmt abgesegnet wird. Genau wie eine völlig überflüssige GEMA gibt es dann einen Verein, der die Verleger schützen will und jedem mit immensen Strafen droht, der sich nicht an das Gesetz hält.
Ich hoffe Google wird die Konsequenz ziehen und sofort alle Zeitungshinweise komplett streichen. Die Verleger dürfen dann Google Ads schalten, wo sie selbst für jeden Klick zahlen. Ich wette, dass die meisten Verlagshäuser binnen 12 Monaten vor dem Aus stehen oder bei Google auf den Knien flehend um Freischaltung ihrer Anzeigen betteln.
Google verfälscht selbst Daten und Suchergebnisse
dasss Google sich zum Verteidiger hochschwingt, ist wieder eine typische Verlogenheit der Provider.
Google verfälscht selbst Suchergebnisse und Seiten, was sogar jedem Laien auffällt, wenn er eine überregionale Suche macht. Es werden nur noch Suchergebnisse angezeigt, die Mehrfachklicks erzeugen, Weiterleitungen auf Weiterleitungen auf Weiterleitungen, aber keine Ergebnisse der eigentlichen Suche.
Mittlerweile ist Google auf die Art dabei, sich als Suchmaschione selbst zu disqualifizieren und wird von ernsthaft recherchierenden Suchern schon nur noch widerwillig genutzt.
Aber die bringen ja kein Geld, sondern Geld bringen die dumm Rumklickenden, und davon gibt es va viel mehr, als von den eigentlichen Nutzern.
Auch hier zeigt sich wieder, dass von der ursprünglichen Internet-Idee wenig übergeblieben ist, seit der Kommerz Einzug gehalten hat.
In unserer Welt bestimmt Geld und Profit halt *alles*.
Dank der Deutschen
Dank der Deutschen Anti-Google-Hysterie haben wir in Deutschland ein völlig verpixeltes Street-View. Leider sind viele Politiker in Deutschland Technik- und Zukunfts- feindlich und treffen aus reinem Unwissen schlechte Entscheidungen, unter denen alle zu leiden haben werden. Dass Google davor warnt, ist kein Lobbyismus, sondern eine ernste Warnung vor einer weiteren Dummheit ala Street-View. Es ist sehr schade, dass die Tagesschau-Redaktion das nicht durchschaut, sondern nur gängige Anti-Google-Klischees verbreitet. Was wäre, wenn Google es ganz einfach nicht mit ansehen kann, wenn der Deutschen Bevölkerung ein wichtiges Mittel zur gezielten Informationsbeschaffung verloren geht?!
Die Lobbyschlacht hat an Intensität zugenommen. ...
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Praktisch alle namhaften deutschen Rechtswissenschaftler, die sich mit dem Gesetzentwurf befassten, glauben allerdings, dass die Nachteile des "Leistungsschutzrechts" seinen Nutzen sehr deutlich überwiegen werden. Das Münchner Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht veröffentlichte deshalb gestern eine von der wichtigsten deutschen Fachzeitschrift sowie zahlreichen Professoren unterstützte Stellungnahme zu dem Vorhaben, die ganz entschieden negativ ausfiel: "Nicht durchdacht" und "durch kein sachliches Argument zu rechtfertigen" heißt es darin unter anderem.
Mehr dazu hier:
http://www.heise.de/tp/blogs/8/153270
Im Artikel kann die Stellungnahme (PDF) vom Max-Planck-Institut
herunter geladen werden.
dieses Gerede von Freiheit
Die Urheber zahlen doch am Ende den Preis für die Gratiskultur.
Das ist auch die einzige Art von Kultur, die "reicher" geworden ist.
Eine Weltoffenheit , die einseitig von denen ausgenutzt wird, die offensichtlich den Aufwand kreativer Arbeit null zu schätzen wissen. Copyright ist nicht veraltet, und die Verantwortung bei Copyright-verletzungen wird massiv auf den User abgewälzt. Es wird keinen demokratisch gesteuerten Konsens darüber geben, weil jeder einzelne nur seinen eigenen kleinen Vorteil sieht. In der Minderheit ist der Kreative, dessen Arbeit benutzt, verbreitet und kommerziell ausgeschlachtet wird, von denen, die sich hinter zwielichtigen Servern und Portalen verstecken. Auf eine "Freiheit" zu pochen, die von Medienriesen total diktiert wird.... das ist der Fehler, wie man grade auch bei Facebook beobachten kann, die ihre User für das erreichen der eigenen Fans bezahlen lassen. Auch Google ist eine MACHT. Das gegen ein Urheberrecht auszuspielen = fatal.
Dada
Ich kann nur empfehlen, sich in dem Zusammenhang das "Paperboy-Urteil" des Bundesgerichtshofs zu googeln: Dort ging es exakt um die Punkte, die jetzt durch die Verleger erneut infrage gestellt werden sollen. Die Argumente sind immer noch die gleichen, es war ein Grundsatzurteil - aber die geltende Rechtslage juckt die Verlage mal wieder ebensowenig wie im Falle der Tagesschau-App die einschlägigen Verfassungsgerichtsurteile. Wofür hat man denn seine Spezis bei der Union...
Dass man das Urteil unbedingt googeln solle, schreibe ich aber noch aus einem zweiten Grund. Ausgerechnet unter dem Link des BGHs zu diesem Urteil steht nämlich zu lesen:
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