Kommentare

Die Prognosen gehen auch...

an der Realität vorbei, denn das Niveau ist Angesicht des steigenden Lebenshaltungskosten-Index in Relation zur tatsächlichen Rentenhöhung seit 2003 mit ca. 9% Minus behaftet. Der Unterschied zwischen West,- und Ostrenten kommt leider durch den unseligen Einigungsvertrag der mit der heißen Nadel gestrickt wurde. Wenn hier nach der tatsächlichen Leistung gegangen wäre, dann würde das Niveau im Osten ins Gegenteil gehen.
Die Frage kann sich nur stellen wer bringt das wieder auf die Reihe denn so wie es jetzt vorgestellt wird bringt es Unruhe bei den Westrentnern.

Tolles Interview

Danke für dieses sehr gute und realistische Interview!

Interview: "Die Rentenprognosen sind wenig .

Ich bin ein

Fan von Herrn Prof. Dr. Butterwegge ,

er zerpflückt regelmäßig die vollmundigen Weissagungen
u. "Wohltaten" der herrschenden Regierungskaste ,

und zeigt auf,, wie die Realität tatsächlich aussieht .

TOLL , meinen Respekt !

Das sieht d. Regierungskaste naturgemäß nicht so gern,

das da jemand ist, der d. nackte Wahrheit auf den
Schreibtisch knallt !

Weiter so,

Das Tolle an seinen Analysen, er hatte bisher
immer Recht .

Die Politik leider nie ....

Das wird ein teurer Wahlkampf !

Haushaltshilfenzuschuss, Rentenprognose, Rentenbeitragssenkung, alle Wahlkampf-Betrug. Als ich heute morgen die Rentensteigerungsraten las, war mir das sofort klar. Die Rentenversicherungssätze hätten nicht gesenkt werden müssen. Das Geld hätte mit entsprechender Rechtsverordnung in der Kasse bleiben können Es wird den Versicherten nach der Wahl wieder aus der Tasche gezogen. Und die Haushaltshilfe ist ein weiterer Blödsinn im Sozialdschungel.

Es sollte lieber mal etwas

Es sollte lieber mal etwas gegen die ständigen Preissteigerungen unternommen werden.

Die Gewerkschaften heizen doch die Inflation ständig an.
Nur weil Energie auf dem Weltmarkt teurer wird, ist das noch lange kein Grund ständig nach Lohnerhöhungen zu schreien. Die Arbeit wird dadurch ja nicht wertvoller. Wertvoller werden nur Dinge, die knapp werden. Bei Millionen Arbeitslosen sollte man lieber erst mal für Vollbeschäftigung sorgen, bevor man mit Flächentarifverträgen die Niedrigqualifizierten die Chance nimmt wenigsten einen Job zu finden von dem sie Leben können.

Ohne Inflation wären die Renten auch nicht das Problem.

Ist denn schon Wahlkampf?

Oder warum fängt die amtierende Regierung damit schon an? Nur weil die SPD angekündigt hat, für eine Mindestrente zu kämpfen, kommen jetzt solche "Prognosen"? Glaubt doch eh keiner dran, dass die sich nach der Wahl auch erfüllen! Dann wird es wie gehabt doch nur wieder heißen: "Wir haben uns getäuscht, ist nicht genug Geld dafür da ..."

Preissteigerungen weg

Hallo b_m,
das sehe ich auch so, gegen ständigen die Preis-steigerungen sollte endlich etwas unternommen werden.
Aber nicht nur die Gewerkschaften sind die Preis-
treiber, schauen Sie sich nur einmal an, was unsere
Volks(ver)treter an Unverschämtheiten entscheiden.
Die Netzgebühren für den Strom zahlen ausschließlich
die Bürger und der Mittelstand, der Großabnehmer aus
der Industrie usw. sind befreit, die Zeche zahlt der
kleine Mann.
Die Krankenkassen raffen Milliarden Vermögen zusammen,
die Patienten, die angeblich versichert sind, zahlen
immer mehr.
Es wird doch nur noch dem Bürger das Geld aus der
Tasche gestohlen und den Großen zugeschustert. aber
das ist doch klar, wenn man in die Aufsichtsrats-
listen der Krankenkassen, Versicherungen und Energie-
konzerne schaut, da sitzen unsere gewählten Abge-
ordneten drin.
Seit die FDP in der Regierung mitmischt wurde erst
die Krankenversicherung, jetzt das Wirtschaftsresor
ruiniert, aber Rösler nennt das reformiert.

Haben die Regierenden Parteien Angst?

Bisher für ihre Bürger und Wähler nichts getan.

Nur Sparmaßnahmen hatten sie übrig für uns alle.

Plötzlich haben die etablierten Parteien sogar etwas für die Bürger, ihre Wähler und auch noch für die Rentner über.

Toll, ich bin echt überwälltigt von soviel guten Taten.

Allerdings denke ich, Sie , die Politiker wollen nur ihre eigenen Pfründe sichern und nach der Wahl 2013, ist denen sowieso alles scheißegal.

Doch, sind realistisch :-)

Wir erleben seit einiger Zeit weltweit massive Anstrengungen, unser 'reifes', d.h. am Ende seines Lifecycles befindliches globales Geldsystem mittels Inflationierung zu verjüngen.

Mit der Ausweitung der Geldmengen schwindet der Wert der Schuldenberge. Mit diesen schwindet auch der Wert aller Anlagen in Währung sowie der Einkommen.

Löhne, Renten etc. nun hochzuziehen ist ein guter Schachzug, denn hierdurch wird der Massenenteignungs-Begleiteffekt der Inflation weiterhin außerhalb unserer Wahrnehmung gehalten. Ergebnis: Brave Bürger.

Unter uns: Es gibt wesentlich schlimmere Arten, alte Finanzsysteme zurückzusetzen, z.B. Krieg. Da ist mir Inflation lieber...

Aber Achtung: Die Erhöhung gibts aber nur guter Konjunktur, Inflation dagegen immer! Vermutlich kommen also in Kaufkraft doch recht magere Zeiten auf uns zu.

Altersvorsorge

Tja,

und das Schlimme ist : das im Interview geäußerte trifft voll und ganz auch für die "Privat"-Rente zu.

Woher sollen die Versicherungen denn das Geld haben, um ihre Kunden auszuzahlen ?

Wer glaubt, daß er später das Geld erhält, daß er einzahlt, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann.

Die privaten Rentenversicherungen basieren im Prinzip auch darauf, daß die jetzigen Beitragszahler die jetzigen Leistungsempfänger auszahlen ("Generationenvertrag", genau wie bei der gesetzlichen Rente ).
Denn wer soll denn in 30 Jahren die Gelder erwirtschaften wenn nicht die dann Arbeitenden ( und hoffentlich sich Beiträge noch leisten Könnende ).

Deshalb : Gebt Euer Geld JETZT aus und glaubt nicht den Politikern ( den Versicherungsvertretern erst recht nicht ! ). §89 VAG lässt grüßen !

Rente ist das ungewollte Stiefkind

Die Rente ist neuerdings nur noch das ungewollte Stiefkind der Politik.
Objektiv gesehen, muss die Politik nur eine staatlich garantierte Rente wollen: "Die Rente ist sicher!".
Die lieben Damen und Herren Entscheidungsträger haben aber ganz offensichtich schon längst ihren Willen an die internationalen "Versicherungs AGs" abgegeben. Oder wie soll man die ständigen Rentenkürzungen mit dem Querverweis auf Riesters Erben deuten?

Um zu dieser schlichten Erkenntnis zu gelangen, braucht man keiner politischen Richtung anhängig zu sein.

@Gerd Hansen

Das Problem für Privatrenten, die im übrigen eben kein ein Umlagesystem sind wie die gesetzliche Rente, sind die pervers niedrigen Zinsen als Folge der Eurokrise und der Versuche, sie zu bewältigen. Die Bundesbank ging glaube ich früher nie unter 2,5 mit dem Leitzins.
In der Hinsicht profitieren wir Deutschen ganz sicher nicht vom Euro.

Rentenehöhung mit Facete oder wie?

hallo heige genau so is es "

ich gehe noch weiter, da die Lage sehr angespannt ist ( Allgemeine Euro-Krise-Schwindel )ist die Prognose eine Makulatur, da bereits die Spatzen singen für die nächste 3-4 Jahre Wirtschaft Abkühlung die keine weiß wie sie ausgeht mit € oder ohne €.?
Und jetzt einfach so etwas ins Aussicht zu setzen, empfinde ich das als Täuschung Manöver unser Politik,
und warum bisher keine Erhöhung statt gefunden wo alle sich Goldner Nase verdient haben, die Steuereinnahmen Sprudelten letzte Jahre gut, Überschüsse in Gesundheit Kassen aber nur weil wir nichts mehr verschrieben bekommen auf Rezept, sonder mit Zuzahlungen belastet werden und Rentenkasse Überschuss verbunden Jahr 2013 Beitrag Senkung nur um in Jahre 2014 Beitrag Erhöhung zu verkünden einseitig auch nur für Arbeitnehmer," wieder Mal Geschenk für die Wirtschaft, wie schon bei Energie Wende!
Okay CDU und FDP Programm, aber auch SPD&Grüne segnet alles durch den Bundesrat, und sonst aber Soziales verkündet.

@Gerd Hansen: Versicherungen

Sie haben da vermutlich den richtigen Riecher. Es gab schon einige Artikel über das Problem der kapitalgebundenen Versicherungen. Sie können zur Zeit nicht einmal die gesetzliche Mindestrendite zahlen, weil sie gezwungen sind, den größten Teil des Geldes in Staatsanleihen zu parken. Diese geben aber aufgrund der Niedrigzinspolitik der EZB kaum noch Zinsen. Kunden ziehen ihr Geld ab und Neukunden müssen schon recht unerfahren und einfach gestrickt sein, um noch so einen Vertrag abzuschließen. Hier könnten einige Unternehmen vom Markt verschwinden. Stellt sich die Frage, ob der Staat dann wieder mit Steuergeldern hilft, was die Zinslast im gesamten System noch weiter erhöht.

Als Fazit lernt man daraus, dass die aktuelle EZB-Politik und damit der Euro nicht gut für Deutschland ist. Das betrifft Target2-Salden, Spareinrichtungen, unnatürlich hohe Außenhandelsüberschüsse und die zu starke Geldschwämme, die zum Spielgeldkasino einlädt.

Rentenzuwächse wenig realistisch . . .

ja, mag alles sein, ab eine soo
schöne Meldung so kurz vor der
Wahl nächstes Jahr.

@KLEARCHOS

„26. November 2012 - 21:08 — KLEARCHOS
Das Problem für Privatrenten, die im übrigen eben kein ein Umlagesystem sind wie die gesetzliche Rente, sind die pervers niedrigen Zinsen als Folge der Eurokrise und der Versuche, sie zu bewältigen. Die Bundesbank ging glaube ich früher nie unter 2,5 mit dem Leitzins.
In der Hinsicht profitieren wir Deutschen ganz sicher nicht vom Euro.“

Ein Problem der deutschen Renten wie auch des Euros ist das hier.
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/arbeitskosten134.html

Nur darüber dürfen wir hier leider nicht diskutieren.

Bravo liebe Tagesschau

da habt Ihr mal wieder den Alt Linken (und fast BP Kandidaten der gleichnamigen Partei) zum "Experten"interview aus dem Hut gezaubert. Und der Herr plaudert dann mal wieder von "Altersarmut", "Dunkelziffer" und "kultureller Errungenschaft des Renteneintrittsalter" etc.
Zu den Fakten des Tages:
1) Die Prognose geht optimistisch von Rentenzuwächsen von bis 10% über 4 Jahre aus.
2) Die Prognose ist für De-Ost besser als für De-West

Prozentuale Erhöhung ist nach den Gesetzen der Mathematik
- Rente heute 400Euro /Monat +10% =440 Euro/Monat
- Rente heute 2000 Euro / Monat + 10% = 2200 Euro/Monat (= +160 Euro mehr Differenz / Monat zum heute in altersarmutlebenden Menschen)

3 Fragen eines zukünftigen Rentners:

1) Wo bleibt die Solidarität der Spitzenrentner mit den Minimalrentnern?
2) Wo bleibt die Solidarität der Rentner mit den Beitragszahlern?
3) Warum müssen Rentenerhöhungen über der Inflationsrate liegen?

Wenig realistisch

Wenig realistisch ist wohl eher die Erwartung, bei einem Interview mit Herrn Butterwegge etwas Anderes zu hören zu bekommen als von den hauptamtlichen Funktionären der Linkspartei.

@Karsten Laurich

Das ganz sicher nicht :)
Die gesetzliche Rente ist kein Ansparfonds, sondern ein Umlagesystem und muß jeweils von der nachfolgenden Generation erst erwirtschaftet werden. Wenn aber mehr den Arbeitsmarkt verlassen als neu hinzutreten bei längerer Lebenserwartung, dann haben wir ein Problem, nicht zu vergessen der Kostendruck aus den Schwellenländern in Asien und Südamerika.
Und D mag zwar ein Exportüberschuß haben, aber die Eurozone hat gesamtgesehen ein Defizit. Insofern ist es grob unsinnig, D im weltweiten Wettbewerb zu schwächen, aber Leute wie ein Herr Horn werden das nie verstehen.

Das Problem der Niedrigzinsen ist übrigens auch unter einem anderen Gesichtspunkt ein „Problem“: Der Anleger wird erneut in spekulativere Anlagen getrieben, nicht um einer Maximalrendite willen, sondern der Vermögenssicherung wegen. Bundesschatzbriefe gibt es ja auch nicht mehr.

Propagandazahlen und die Wirklichkeit

Mit schwindelerregenden Zahlen wie "11,55% und 5,5%" soll verschleiert werden, dass die Renten 2012 nur um rund 1% im Westen steigen werden, was real ein Minus ist.
Alle anderen genannten Zahlen sind mitten in der Krise, die gerade auch Deutschland erreicht, so viel Wert wie eine Prognose mit der Glaskugel.

@de_imausland

Zwei weitere Fragen gleich noch hinterher:
4) In welcher Weise wird bei der Rente berücksichtigt, dass die durchschnittliche Bezugsdauer sich in den letzten 40 Jahren etwa verdoppelt hat, die durchschnittliche Einzahlungsdauer aber eher rückläufig gewesen ist? Eigentlich dürfte die Rente doch nur noch halb so hoch sein, wenn sie doppelt so lange gezahlt wird...
5) In welcher Weise wird bei der Rente berücksichtigt, dass seit Mitte der 60er Jahre jede Generation etwa 30% kleiner ist als die vorhergehende? Eigentlich müsste die Rente doch in jeder Generation um 30% gekürzt werden, wenn die Anzahl der Einzahler in jeder Generation um 30% sinkt...

@Trecker

"Diese geben aber aufgrund der Niedrigzinspolitik der EZB kaum noch Zinsen."

Die EZB hat damit nichts zu tun. Der Staat hat das Sparen angesagt und es gibt Milliarden die angelegt werden wollen (und müssen). Auch gelten deutsche Staatsanleihen als krisensicher, und daran ändert noch so viel Polemik gegen den angeblich misswirtschaftenden Staat nicht. Angebot und Nachfrage -> Preis (Zins) sinkt.

Natürlich könnte die EZB auch rauf mit den Zinsen, um Geld einzusammeln. Dann haben wir endlich die zweite große Depression, aus irrationaler Angst vor einer Hyperinflation.

@KLEARCHOS

„26. November 2012 - 22:47 — KLEARCHOS
Das ganz sicher nicht :)
Die gesetzliche Rente ist kein Ansparfonds, sondern ein Umlagesystem und muß jeweils von der nachfolgenden Generation erst erwirtschaftet werden. Wenn aber mehr den Arbeitsmarkt verlassen als neu hinzutreten bei längerer Lebenserwartung, dann haben wir ein Problem, nicht zu vergessen der Kostendruck aus den Schwellenländern in Asien und Südamerika.“

Auf der einen Seite stimmt das zwar schon aber die gesellschaftliche Produktivität muss auch berücksichtigt werden.

http://library.fes.de/pdf-files/wiso/06221.pdf

So gesehen brauchen wir weder Riester und der „Kostendruck“ ist eine Erfindung.

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