Ich kann es nicht mehr hören. Solidarität wird zugesichert. Juden hatten es dieses Jahr nicht leicht. Die "historisch nötige" Verehrung des Judentums und Israels geht mir gegen den Strich. Mir wäre es lieber, wenn Israel wie alle anderen "freundlichen" Staaten und das Judentum wie alle anderen Religionen behandelt wird. Es wird Zeit die extra Wurst abzuschneiden.
Das Frau Merkel ein völlig unkritisches Israelbild hat ist ja hinreichend bekannt. Für andere Minderheiten würde sich Angela Merkel nicht so einsetzen.
Normalität im Umgang mit deutschen Mitbürgern jüdischen Glaubens und Israel wird erst dann herrschen, wenn die Kausalitätskette Jüdisch=Israelisch durchbrochen wird. Und wie Israel heute politisch handelt, kann argumentatorisch nicht mehr mit Rücksichtnahmen auf die besondere Beziehung Israels und Deutschlands nach dem 2.WK in kritischen Stellungnahmen zur aktuellen Lage gemildert werden. Denn: Es geht heute nicht mehr primär um das Existenzrecht Israles, sondern, dass es für Israel und Palästina keine Alternative zu einer Koexistenz beider Staaten in dieser Region gibt. Wer Israel bedingungslos unterstützt, macht sich schuldig am palästinensischen Volk, wobei die Angriffe Palästinas auf Israel ebenso zu verurteilen sind, wie die Weigerung Isarels den Palästinensern ein Existenzrecht mit anerkanntem eingenen Staat einzuräumen.
Welche "schweren Zeiten" durchgeht Israel ohne jegliches Verschulden?
Da ist etwas an mir vorbeigegangen. Aber unsere Politierk müssen immer etwas sagen.
Ich weiß nicht ob es sich überhaupt lohnt... denn egal wie ich meine Meinung darbiete, man wird mir Antisemitismus unterstellen. Das ist auch schon der Knackpunkt. Als Deutscher hat man nur die Möglichkeit allem was mit Juden zu tun hat zuzustimmen, oder sich unauffällig zu enthalten. Kritisiere ich Beschneidung von kleinen Jungen, so stelle ich nicht religiöse Rituale in Frage, sondern gleich das ganze Judentum. Das selbe gilt für das außenpolitische Verhalten Israels - ein Staat!, keine Religion oder Ethnie. Ob mich da persönlich die jüdische Kultur und Geschichte interessiert oder ich jüdische Freunde oder Verwandte habe, das interessiert niemanden. Zum Glück vertritt die CDU nicht alle deutschen Christen, so auch der ZdJ nicht alle deutschen Juden.
ist diesbezüglich wohl verfehlt. Die Beschneidung ist eine unwiederbringliche Körperverletzung die auch im Alter nicht wieder korrigiert werden kann. Von den Schmerzen mal ganz abgesehen ist der Staat verpflichtet die körperliche Unversehrtheit seiner kleinen Bürger zu schützen. Es ist fatal wenn Religion einen höheren Stand als das Gesetz hat. Das Kölner Landgericht hatte schon richtig gehandelt wie es den Spruch getätigt hatte. In welchen Jahrhundert leben wir eigentlich denn diese Art der Verstümmelung ist genauso verfehlt wie die Scharia einzuführen. Hat die Bundesrepublik es eigentlich nötig vor solchen Forderungen einzuknicken?
Selbstverständlich sind Juden in Deutschland willkommen und selbstverständlich sollen sie ihre Religion im Rahmen der Gesetze ausüben dürfen. Allerdings muss die Religionsfreiheit spätestens an den Körpern anderer Menschen aufhören.
Ich wurde selbst als Kind beschnitten und kenne die negativen körperlichen und psychischen Folgen, die bei mir auch im Erwachsenenalter noch bestehen. So etwas sollte man Kindern nicht im Namen von Religionen antun dürfen!
frau merkel kann auch einfach allen deutschen solidarität versprechen. da wären dann neben christen, atheisten, ungläubigen, muslimen auch die juden mit drin.
Frau Merkel begeht einen Fehler, wenn sie ein Treffen mit Vertretern der Juden in Deutschland nutzt, um außenpolitische Aussagen zur israelischen Politik zu machen. Sie lässt dadurch den Eindruck entstehen, beide Themen wären identisch oder zumindest aufs Engste miteinander verwoben. Da allerdings zahlreiche deutsche und israelische Juden die Politik Israels kritisieren, ist diese Eindruck nicht zu forcieren.
Frau Merkel sollte sich zur Außenpolitik auf dafür vorgesehenen Pressekonferenzen sprechen. Auf dem Kirchentag wird ja auch nicht die Außenpolitik des Vatikans verteidigt.
.....Zentralratspräsident Dieter Graumann sprach von einem wichtigen Signal dafür, "dass jüdisches Leben in Deutschland willkommen ist"......
Den Grad der Willkommenheit unterschlagen beide jedoch verständlicherweise. Der liegt - so fürchte ich - nicht höher als 50% - angelehnt an neueste Umfragen zu Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus.
Im Vergleich zu anderen europ. Ländern sind die 50% also eine ziemliche Blamage für Deutschland. Gelinde gesagt.
Was soll das Gejammer über Antisemitismus in Deutschland, wenn zu wenig dagegen unternommen wird. Wenn Menschen jüdischen Glaubens im öffentlichen Dienst wegen dem Malen von Davidsternen mit dem Tod bedroht werden Mitte 2010 und dieses entgegen der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshof und deren Artikeln, die auch von Deutschland unterzeichnet wurden, keine Beachtung findet, weder vom Dienstherren noch von einem großen Unternehmen dDeutschlands noch von den Ermittlungsbehörden und der Justiz, das Opfer muss sich selber schützen und wird dafür noch von Anzeigen und Verfahren des Dienstherren, des Unternehmens und der Behörden überzogen und sieht nun nur mit Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg ein Ende des Kesseltreibens.
Und ich garantiere, dieser Bericht wird nicht veröffentlicht.
Am 25. November 2012 um 19:12 von TheodorTugendreich
der Zentralrat könnte eigentlich alles verlangen was er will/möchte und wir würden dem zustimmen/nachkommen, von daher sind Solidaritätsbekundungen unserer Angie ja nicht ungewöhnlich. Eine News wert wäre es das Gegenteilige, aber da wir für immer und ewig in der Schuld stehen ist das nicht zu erwarten.
Juden sind in Deutschland genau so willkommen wie alle anderen, aber sie haben auch Deutsche Gesetze zu respektieren wie alle anderen - u.a. das Grundgesetz und die Strafgesetze sowie auch die Menschenrechte, das Völkerrecht und die Kinderschutz-Konvention. Wer nicht dazu bereit ist, dem steht die große weite Welt offen. Kinder ohne jede Not zu quälen bringt die Menschen Gott nicht näher und hat darum mit Religion im Sinne des Wortes nichts zu tun.
Es kann doch nicht sein, daß eine Minderheit von 105.000 Leuten eine Mehrheit von über 80 Millionen majorisiert und diese dazu nötigt gegen alle diese Gesetze zu verstoßen bzw. diese zu ändern. Darum schlage ich vor, sich zu bescheiden, anstatt sich zu beschneiden.
Der Zentralrat sollte sich zudem von der völkerrechtswidrigen und menschenverachtenden Politik der israelischen Regierung distanzieren, um dem Eindruck vorzubeugen, daß diese Politik von "den" deutschen Juden gebilligt wird (was den Antisemitismus massiv verstärken könnte).
Sich solidarisch zeigen, die Unterstützung von Ideen, "Aktivitäten" und "Zielen".
Na, wenn da mal nicht demnächst ein Rückzieher kommt.
Aber Gott sei Dank, in der Diplomatensprache sind solche Aussagen oder Worte sowieso nur leere Floskeln (genau wie irgendetwas "aufs Schärfste zu verurteilen" - blabla - Und ? Irgendwelche Konsequenzen ? ), ansonsten hätten wir ein paar Probleme hier in D mit einigen Gesetzen, Verfassungen und mit 2-3 von 10 Geboten.
Für mich sind "Juden" in Deutschland nur Deutsche jüdischen Glaubens - das sage ich, die in einem jüdischen Haus in Berlin gelernt hat und ganz viele Geschichten erzählen könnte - u.a. auch über diese "Juden" die nur der Wiedergutmachung wegen nach Deutschland gekommen waren und zu denen eben von diesen deutschen Juden eine sehr große Affinität bestand.
Man sollte bitte schön zwischen den Deutsch jüdischen Glaubens und den Israelis gut unterscheiden und sie nicht in einen Topf werfen.
Die Beschneidung der Kinder - früher schon der Säuglinge, rührt doch letztendlich von hygienischen Gründen her und wurde dann als Richtlinie in die Religion übernommen.
In unserem Haus wurden die Säuglinge von Ärzten beschnitten - ohne Komplikationen - warum jetzt diese Gesetze? Ein Richtlinie zur hygienischen Durchführung, d.h. durch Ärzte am besten in einem Krankenhaus dürfte reichen - alles andere ist Einmischung in die Religion!!!!
.........Eine Beschneidungsdebatte oder Kritik an der Politik Israels hat nicht unbedingt etwas mit Antisemitismus zu tun........
Wenn man jedoch REFLEXARTIG den Juden vorwirft, die Antisemitismuskeule zu schwingen, sobald Beschneidung oder israelische Politik diskutiert wird, DAS IST DANN 1 VON VIELEN FORMEN DES ANTISEMTISMUS.
„Merkel äußerte die Hoffnung, dass dieses Gesetz noch vor Weihnachten verabschiedet werde. Schließlich müsse die freie Religionsausübung in Deutschland auch praktiziert werden können.“
Der Kotau der Politik gegenüber religiösen Minderheiten ist schon beachtlich- ich wäre froh, wenn Merkel ihr Augenmerk auf die Schwächsten richten würde, die dem Schutz des Staates bedürfen, und denen durch das Grundgesetz die Unverletzlichkeit des Körpers garantiert wird! Die betroffenen Kinder sind mindestens genauso, eher mehr, auf die Solidarität des Gesetzgebers angewiesen, wie dies der „freien Religionsausübung“ zugestanden wird.
Aber es passt ins überspannte Bild der Beziehungen zwischen den hier lebenden Juden und den Ansprüchen Israels gegenüber der deutschen Politik...!
.....Frau Merkel begeht einen Fehler, wenn sie ein Treffen mit Vertretern der Juden in Deutschland nutzt, um außenpolitische Aussagen zur israelischen Politik zu machen. Sie lässt dadurch den Eindruck entstehen, beide Themen wären identisch oder zumindest aufs Engste miteinander verwoben.....
> Ich kann Ihnen verraten, dass sie es tatsächlich sind.
Da allerdings zahlreiche deutsche und israelische Juden die Politik Israels kritisieren, ist diese Eindruck nicht zu forcieren.
> Was verstehen Sie unter "zahlreich"?
Bezüglich Israel liegt mir die n-tv Statistik vor, die
besagt, dass 94% der Israelis Nethanjahu unterstützen.
Bei den deutschen Juden dürfte es eher noch mehr sein.
Ich weiss wirklich nicht, von wo Sie Ihre Infos beziehen.
Und wieder werden im Hinblick auf die Beschneidungsthematik Äpfeln mit Birnen verglichen. Einige Kommentatoren haben sich diesbezüglich schon geäußert. In der Tat, mit der Kritik an der Beschneidung wird nur aus Sicht der Juden ein latenter Antisemitismus der Deutschen unterstellt. Dass die Diskussion etwas mit Humanität zu tun haben könnte, darauf kommt keiner. Im Übrigen: Herr Graum ist Rechtswissenschaftler und sollte wissen, dass mit der Verkündung des Gesetzes die Diskussion längst nicht beendet ist, sondern erst beginnt.
Es gab Kritik an der Beschneidung - aber das mit Antisemitismus gleichzusetzen ist absurd.
Bei den Befürwortern der Beschneidung ist häufig ausschließlich der religiöse Aspekt beachtet worden. Mit der Beschneidung einhergehende Probleme im Bezug auf das Kindeswohl sind einfach beseite gewischt worden.
Das ganze geschah ohne echte Begründung, sondern meistens nur mit Anschuldigungen.
Eine etwas sachlichere Diskussion wäre sicherlich sinnvoll gewesen.
Das Ganze war für mich ein echtes Trauerspiel.
....Antisemitismus mit Antizionismus. Die hier lebenden Juden haben jedes Recht, wie unseresgleichen behandelt zu werden. Übergriffe aus fremdenfeindlichen Motiven heraus, antisemitisch zudem gefärbt, sind inakzeptabel. Aber: Jemand, der die expansionistischen "Verteidigungs"-Bestrebungen der Israelis im Nahen Osten, die vor dem Hintergrund der zionistischen Bewegung zu verstehen sind, verurteilt, ist KEIN Antisemit. Das wird hierzulande gern übersehen, ist aber ein fundamentaler Unterschied!
dem Grundgesetzt, mit allen Benachteiligten und allen Unterdrückten der Welt. Wir sind (oder doch nicht) ein säkularer Staat. Eine Religion bevorzugen oder hervorheben durch den Staat finde ich nicht richtig. Was die Merkel da abzieht ist m.E. alles nur .... wegen der kommenden Wahlen.
Bin ich ein Antisemit, wenn ich der Meinung bin, das beide - der israelische Staat und die Hamas, als indirekte Vertreter des palästinensichen Volkes, das Recht auf Selbstverteidigung haben?
Bin ich ein Antisemit, weil ich glaube, dass die Geschichte (Bibel) kein Land Israel - Erez Israel hergibt ?
Für mich sind Juden Menschen wie alle anderen Bewohner dieser Erde und sind als solche zu achten.
Besondere Würdigung und Aufmerksamkeit bedürfen sie nicht.
Oder war Frau Bundeskanzelin schon mal bei der Versammlung von Sinti und Roma ?
Das Recht auf Selbstverteidigung. Gilt dies nicht für alle Menschen bzw. alle Völker der Erde ? Oder warum wird dies immer im Zusammenhang nur mit Israel genannt ?
Das liest sich, als kämen die Juden als Neubürger jetzt erst und gehörten nicht schon seit ewigen Zeiten zu Deutschland, was eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist, sich aber aus dem Kanzlerinnenmund nicht so anhört.
Und von Herrn Graumann würde ich gerne erfahren, wo Frau Merkel "Courage" bewiesen hat.
Man könnte es andersrum betrachtet auch als "Einknicken" bezeichnen.
Ja, damit kann man natürlich immer kommen, aber Beschneidung von Kindern sollte trotzdem verboten bleiben, das ist eben nicht Teil unserer Grundrechte, sondern widerspricht diesen.
Auch beim Antisemitismus liegt Merkel, wie so oft, falsch - ich glaube kaum, dass man von einem "großen Maß" sprechen kann. Ganz im Gegenteil, in Deutschland ist man schon wieder total übervorsichtig, was Juden und Israel angeht und verhält sich eher damit diskriminierend. Juden brauchen keinen Sonderstatus oder blinde Solidarität, man sollte sie wie jede andere Religionsgemeinschaft behandeln. Und für Israel gilt das Gleiche, auch wenn Juden (in Deutschland) und Israel eigentlich recht wenig miteinander zu tun haben.
Mir ist es unbegreiflich wie manche Kommentatoren hier ticken. Scheinbar ist für manche Zeitgenossen alles inakzeptabel, was die jüdischen Mitbürger integriert. Die Verantwortung des deutschen Staates gegenüber Juden ist nicht wegzudiskutieren. Dass sich diese dem Staate Israel verbunden fühlen, der als Zufluchtsort der Holocaust-Überlebenden diente, ist mehr als verständlich. Und selbstredend ist für einige alles, was Angela Merkel praktiziert immer falsch. Es gibt Dinge, bei denen man nicht polarisieren sollte (z.B. Konflikt Israel/Palästinenser) und solche, die man polarisieren muss (z.B. moralische Verpflichtung gegenüber jüdischen Mitbürgern.
"Bezüglich Israel liegt mir die n-tv Statistik vor, die
besagt, dass 94% der Israelis Nethanjahu unterstützen."
Diese Zahl dürfte sich auf die aktuelle Unterstützung für Netanyahus hartes Vorgehen gegen Gaza beziehen. Seine Partei dürfte bei den Wahlen beo ca. 25-30% liegen.
Soviel Differenzierung solte schon sein, wenn auch wahr ist: die Mehrheit der Juden in Israel wählt nationalistisch und religiös.
Geht es Frau Merkel um Solidarität mit Verfolgten/Vernichteten des Nationalsozialismus? Dann sollte sie auch den Zentralrat der Sinti und Roma besuchen, auch eine Organisation homosexueller Männer. Oder Angehörige von als "unwertes Leben" vernichteten Menschen.
Oder meint Frau Merkel nicht "Juden", sondern "jüdischen Glauben". Dann geht es ihr um Religiosität, und sie besucht bestimmt als nächstes die katholische Deutsche Bischofskonferenz.
Dieser Spruch "Recht auf Dingsda" klingt mittlerweile zu hohl, zu sinnleer, zu routiniert-obligatorisch-höflich.... ohne jeglichen Inhalt und Bedeutung.
Ohne ehrliche Haltung, einfach nur so eine Phrase.
Es ist derweil selbstverständlich, dass eine nation sich vertedigt.
Nur ini manchen Fragen gilt nun einmal auch für unsere Sonderlinge in der Welt ein Völkerrecht.
Natürlich müsste man derweil die Hamas vor den Menschen-Gerichtshof schleppen, aber auch andere.
.
>>Die Verantwortung des deutschen Staates gegenüber Juden ist nicht wegzudiskutieren.<<
Doch ist sie. Falls sie es noch nicht mitbekommen haben, das ist bald hundert Jahre her. Niemand hat heute noch eine "Bringschuld" dahingehend. Die damit was am Hut hätten sind alle tot und die die leben haben damit nix am Hut.
Und watt die Merkel dort vor der Versammlung will kapier ich nich. Die hat doch schon den Höchsten Orden bekommen der dort verliehen werden kann. Oder hat sie das schon wieder vergessen ?
Dies zeige sich nicht nur an den tätlichen Angriffen auf Rabbiner, sondern auch an manchen Stellungnahmen zur Beschneidungsdebatte im Internet. Merkel kritisiert dies absolut zu Recht. Was sie aber leider nicht erwähnt, ist, dass eine sachliche Debatte zur Beschneidung durch Juden verhindert wurde: "Die neue Sprache des Antisemitismus ist die Sprache der Menschenrechte" (Zitat Europäische Rabbinerkonferenz). Wer also z.B. mit unserer Verfassung (welche sich an den Menschenrechten orientiert) Art. 2(2) gegen die Beschneidung argumentiert, oder überhaupt ins Gespräch bringt, dass auch Kinder Rechte haben, gilt als Antisemit. Die Juden haben sich mit o.g. Aussage selbst leider sehr geschadet.
Der Kniefall der Politiker gegenüber solchen Praktiken hat dem Judentum in Deutschland wahrscheinlich mehr geschadet als es jede ernsthafte Diskussion über die Menschenwürdigkeit solcher Praktiken je getan hätte.
Wen dem so wäre, dass alle Zeitzeugen nicht mehr leben würden, dann bleibt trotzdem eine ethische Verantwortung der Nachfahren. Man kann sich nicht nur die Rosinen rauspicken wie die wirtschaftliche und freiheitliche Entwicklung Deutschlands.
"Dumm" nur, dass es immer noch lebende Täter und Opfer gibt. Ganz zu schweigen von deren Nachfolgegeneration, die durch die Erlebnisse ihrer Eltern traumatisiert war, was sich gut recherchieren lässt. Das geht übrigens den Ooferkindern wie auch den Täterkindern genauso.
Wenn sich hier einige nicht mehr verantwortlich fühlen, dann ist das gerade ein Zeichen, dass man eben Vergangenheit nicht vergessen darf.
1. Wenn Sie schon Statistiken anführen, sollten Sie diese auch verlinken.
2. Dürfte diese Statistik vermutlich auf der Frage aufbauen, ob die Israelis die jüngsten Bombardements angesichts des Raketenbeschuss unterstützen.
3. Ich spreche von der "israelischen Politik", nicht von der Unterstützung des Bombardements oder einer einzelnen Aktion der Regierung Netanjahu, und diese wird angesichts der Proteste letztes Jahr deutlich kritischer gesehen.
4. Ergo: Sie reden vom Wetter, ich vom Klima.
5. Wenn 94 % Netanjahu unterstützen, dürften die Wahlen 2013 ja sehr klar ausfallen.
6. Klären sie doch mal mein Informationsdefizit zur Haltung der deutschen Juden auf, auf die gehen sie nämlich geschickterweise gar nicht erst ein.
7. Mein jüdischer Bekanntenkreis hat da eine nicht-94%-Meinung.
10 Mio Euro bekommt der Zentralrat der Juden pro Jahr. Also knapp 95 Euro für jeden Juden. Da nach unserem GG niemand benachteiligt werden darf, kann der Zentralrat der Muslime für die rund 4 Mio Muslime mit 380 Mio Euro rechnen.
Am 25. November 2012 um 22:16 von Sigi v.d.Grafschaft
Ich denke, dass Religionsfreiheit nicht durch ein Verbot der Beschneidung beschnitten wird. Unsere weitreichende Toleranz muss auch Grenzen haben und diese auch klar formuliert werden. Wem dazu noch das Recht auf Selbstverteidigung offiziell eingeräumt wird, sollte sich auch der Verantwortung stellen, aktive Beiträge zum friedlichen Zusammenleben nicht nur in Deutschland sondern auch in Israel zu leisten. Nur fordern, auf Grund historischer schrecklicher Vergehen,ist auf die Dauer nicht zu akzeptieren.
wenn man einen Völkermord und die Ermordung unschuldiger Zivilisten kritisiert ?
Political correctness in allen Ehren... aber Israel hat sich hier gewiß nicht mit Ruhm bekleckert !!!
Dass in Deutschland sofort die "Keule" des Antisemitismus, der blinden Hörigkeit und des angeblich so schweren Lebens der armen Juden in diesem Land herausgeholt wird, ist nur noch langweilig und beschämend !!!
Eine kritische Haltung und vor allem Prüfung der Geschehnisse von beiden (!) Parteien sollte selbstverständlich sein... einen Freischein für Mord darf es auf keiner Seite geben !!! Das "Argument" der Selbstverteidigung ist lachhaft und eine Schande für jeden normal denkenden Menschen.
.
>>Wen dem so wäre, dass alle Zeitzeugen nicht mehr leben würden, dann bleibt trotzdem eine ethische Verantwortung der Nachfahren.<<
Aha ... und warum? Woher beziehen sie diese "Weisheit" ?
>>Man kann sich nicht nur die Rosinen rauspicken wie die wirtschaftliche und freiheitliche Entwicklung Deutschlands.<<
Sehen sie, jetzt werden sie schon konkreter. Das ist aber keine "Einbahnstraße".
>>Wenn sich hier einige nicht mehr verantwortlich fühlen, dann ist das gerade ein Zeichen, dass man eben Vergangenheit nicht vergessen darf.<<
Nein. Das ist ein Zeichen daß alles mal ein Ende hat. Selbst die Wurst hat eins.
Bei allem Respekt vor dem was vor fast hundert Jahren stattfand. Würden unsere Europäischen Nachbarn so hart mit uns aufrechnen wie es das Volk der Hebräer ständig versucht, hätte es nie ein geeintes Europa gegeben !
Mir ist schon klar daß ein "reumütiges Deutschland" eine Kuh ist die man hervorragend melken kann, aber irgendwann muss auch mal Schluss sein !
".....10 Mio Euro bekommt der Zentralrat der Juden pro Jahr. Also knapp 95 Euro für jeden Juden......
Die Kirchensteuer für Kath.+ Ev. beträgt etwa 8 Milliarden Euro. Das sind ebenfalls etwa 95 Euro pro Christ."
Sie wollen nicht allen Ernstes die Subventionierung aus allgemeinen Steuermitteln mit den Steuern gleichsetzen, die von den konfessionellen Arbeitnehmern eingezogen werden?
Wie gesagt, gibt es auch noch eine Nachfolgegeneration, die darunter leidet, dass ein Großteil ihrer Verwandten ausgelöscht wurde. Zur persönlichen Identifikation meiner Person als Deutscher gehört dieser Teil der Geschichte zu den Episoden, für die ich mich zwar nicht schuldig fühle, die ich aber auch nicht verstecken kann.
Mit Ihrer Argumentation müsste man nämlich auch das Leid der Palästinenser ignorieren, weil es doch schließlich schon 50 Jahre (Sechstagekrieg) oder sogar 70 Jahre her ist (Gründung Israels).
Ich finde, dass Moral und Humanität kein Verfallsdatum haben sollten.
Das hat nichts mit Kirchensteuer zu tun wie sie sicher wissen.
Die (unregelmäßigen) Zahlungen (typischerweise im sechsstelligen Bereich) erfolgen zusätzlich zu den jährlichen Millionen die per Staatsvertrag (diese Meisterleistung war das Abschiedsgeschenk von Gerhard Schröder) in alle Ewigkeit zu leisten sind…
Und auch das ist völlig losgelöst von irgendeiner Kirchensteuer zu sehen da diese Zahlungen aus dem allgemeinen Steuertopf zu leisten sind. (Siehe dazu den Haushaltsentwurf 2012 aus dem Jahre 2011)
In Deutschland kann jeder leben,der sich an die Gesetze hält.Nationalität,Glauben,alles für mich egal.Und das mit den Gesetzen ist für mich das wichtigste!
Der Zentralrat steht steht nicht für alle Juden und ist doch eher ein politisches Gremium. Oder sitzen dort Rabbiner?
Die Kirchensteuer zahlt jeder SELBST für SEINE freiwillige Kirchenangehörigkeit. Die 10 Mio dagegen werden von allen Steuerzahlern aufgebracht.
Zudem gab es in der Vergangenheit mit diesen Zahlungen schon krumme Geschäfte und heute besteht immer noch keine Kontrolle.
Es ist obendrein absurd, das von einem Jahr aufs andere 5 Mio mehr gefordert werden. Wofür bitte?
Die Beziehungen können ja in der Realität nicht so gut sein, wenn ein Gerichtsurteil und eine Debatte darüber, sowie ein einziges Gedicht diese sofort infrage stellen. Ich habe eine jüdische Atheistin als Lebensgefährtin, diese schüttelt regelmäßig nur den Kopf, wenn sie sich das Verhältnis Politik-ZDJ/Israel ansieht. Im Übrigen ist sie auch gegen die rituelle Genitalverstümmelung von Kindern - und wurde dafür als "Prototyp der selbsthassenden Jüdin" bezeichnet, was auf der einen Seite lächerlich ist, da sie eine sehr positive, glückliche und lebensfrohe junge Frau ist und auf der anderen Seite klingt das für mich erschreckend ähnlich wie "Volksverräter" und ähnliche Begrifflichkeiten, die nur dazu dienen, Menschen mit einer eigenen Meinung, welche es vielleicht auch noch wagen, sich ihrem Gewissen zu unterwerfen, verächtlich zu machen.
Antisemitismus ist leider ein real existentes Problem, aber auch ein Kampfbegriff zur Durchsetzung von Einzelinteressen bestimmter Gruppen.
["Eine Beschneidungsdebatte oder Kritik an der Politik Israels hat nicht unbedingt etwas mit Antisemitismus zu tun."
Nicht unbedingt aber sehr oft!!]
Volle Zustimmung meinerseits. Leider hat die Aufklärung zur Beschneidung gelitten unter einer sehr emotional geführten und immer wieder mit antisemitischen Untertönen durchsetzten Debatte.
"Wenn Menschen jüdischen Glaubens im öffentlichen Dienst wegen dem Malen von Davidsternen mit dem Tod bedroht werden Mitte 2010 und dieses entgegen der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshof und deren Artikeln, die auch von Deutschland unterzeichnet wurden, keine Beachtung findet, weder vom Dienstherren noch von einem großen Unternehmen dDeutschlands noch von den Ermittlungsbehörden und der Justiz, das Opfer muss sich selber schützen und wird dafür noch von Anzeigen und Verfahren des Dienstherren, des Unternehmens und der Behörden überzogen und sieht nun nur mit Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg ein Ende des Kesseltreibens.
Und ich garantiere, dieser Bericht wird nicht veröffentlicht."
Ich bin überzeugt, wenn Sie weitere Details liefern, werden diese auch veröffentlicht. Mich interessiert der konkrete Fall sehr!
[>>... bleibt trotzdem eine ethische Verantwortung der Nachfahren.<<]
-> Kürzlich sagte mir jemand: "Im Geschichtsstudium lernt man, dass wir als Deutsche nicht ewig gesenkten Hauptes mit der historischen Schuld herumlaufen müssen."
-> Immer wieder geht es um diese Last und Verantwortung, von der die Älteren genug haben und die Jungen direkt nichts wissen wollen.
Was mich dabei wundert: Die Nachfolgegenerationen der Opfer leiden unter dem Verlust der Verwandtschaft. Ja, die meisten wären mittlerweile sowieso alle bereits verstorben; Cousins und Kusinen... aber nicht.
Und warum vermissen die Nachfolgegenerationen der Täter nicht die Nachbarn, Kollegen, Freunde, Verwandte, die sie hätten haben können, wenn nicht... ?
Die Nachkommen der Opfer erwarten nur ein Mindestmass an politisch korrekter ethischer Verantwortung, und wir als Volk drücken diese durch finanzielle Hilfen aus.
Eigentlich sollten wir Sehnsucht verspüren nach den Menschen, die durch 'unser Volk' vernichtet wurden.
.
gegen Beschneidung gestimmt wird, dann von Antisemitismus zu reden.
Als nächstes kommt eine religiöse Gruppe und fordert Gleichberechtigung für das Beschneiden von Mädchen. Dann ist das Theater wieder gross. Manchmal kann man mit dem Kopf schütteln, wie weit Politiker denken.
Wenn jemand volljährig ist kann er sich abschneiden was er will. Vorher hat kein Mensch das Recht jemand anderen zu verstümmeln.
Frau Merkel;
wie stehen Sie zu der Beschneidung von Mädchen im Zuge der Gleichberechtigung?
"Wenn man jedoch REFLEXARTIG den Juden vorwirft, die Antisemitismuskeule zu schwingen, sobald Beschneidung oder israelische Politik diskutiert wird, DAS IST DANN 1 VON VIELEN FORMEN DES ANTISEMTISMUS."
Hier schwingt die Keule.
Wer in der Beschneidungsdebatte von Anfang an sowie ohne Not Bezüge zum Mittelalter herstellt und Nazivergleiche bemüht, eskaliert bewußt, um Kritik zu delegitimieren.
Es ist dringend nötig, nachvollziehbare Kriterien für Antisemitismus anzuwenden. Das erschwert insbesondere das Schwingen der entsprechenden Keule.
Wachsender Antisemitismus ist etwas das leider genau durch solche Aktionen wie diese Beschneidungsdebatte verursacht wird.
Sicher bekommen die Juden jetzt ein Gesetz und somit in gewisser Weise Recht und können sich damit glücklich schätzen.
Wenn man sich aber anschaut wie das ganze zustande gekommen ist wird der Preis dafür offensichtlich.
Ein deutsches Gericht fällt ein Urteil was dem Rechtsempfinden der Mehrheit der deutschen entspricht (laut den Umfragen). Die Juden protestieren. Sofort wird ein spezielles Sondergesetz beschlossen das nach dem Verständnis vieler Deutscher Grundgesetze aushebelt.
Dadurch werden die Juden im Blick der Öffentlichkeit zu einer extrem priviligierten Gruppe (wenn Sie schreien wird alles gemacht) und priviligierte Gruppen in Deutschland waren schon immer nicht ganz so beliebt. -- Millionäre, Firmenbosse, Politiker und Beamte mit Pensionen...
Wer beliebt sein will und Anerkennung genießen will sollte selbst nicht immer nach Bevorzugung schreien.
Mutige Frau Merkel. Sie macht sich damit nicht bei der Mehrheit in Deutschland Freunde aber steht zu ihrem Wort, an der Seite der Juden und Israels zu sein. Anonym Meinungen weiterzugeben, dazu gehört nicht viel Courage. Aber in der angeheizten Debatte ein klares Votum abzugeben, dazu schon. Ich zolle Frau Merkel großen Respekt.
Antisemitismus ist leider existent, der Begriff wird jedoch oft als Kampfbegriff mißbraucht. Ebenso wird auch der Judenmord der Nazis instrumentalisiert, z.B. in der Beschneidungsdebatte, mit Äußerungen wie jener, dass man es ja nach 1945 für völlig unmöglich gehalten hätte, dass jüdisches Leben in Deutschland wieder so unmöglich gemacht werden soll. Sowas stößt mir ziemlich auf! Bei dieser Debatte geht es allein um das Wohl von Neugeborenen und nicht um die Unterdrückung von Juden. Alle Religionen müssen ihre Bräuche und Riten kritisch hinterfragen, egal wie alt diese sind. Das gilt ebenso für das Judentum! Es wird ja ebensowenig jüdisches/muslimisches Leben in Deutschland dadurch unmöglich gemacht, dass Steinigungen von Ehebrechern verboten sind. Die Religion hat sich IN ALLEM den Menschenrechten unterzuordenen und da kommt körperliche Unversehrtheit nunmal vor Religionsfreiheit und zudem gibt es schon gar kein Recht, einem unmündigen Säugling die eigene Religion aufzuzwingen.
Mir scheint, In diesen öffentlichen Diskussionen wird der Begriff „Antisemitismus“ häufig nur noch zur Diskreditierung benutzt. Im Diskurs mit deutschen Kritikern sticht diese Trumpfkarte immer, aus jüdischen Sicht mag das legitim erscheinen.
"Echter" Antisemitismus, so wie ich ihn verstehe, erschöpft sich nicht in der eher zahmen Religionskritik und der Ablehnung ritueller Beschneidungen. Er äußert sich durch Abwertung, Hass und Gewalt, hervorgerufen durch immanente Vorurteile gegen Mitbürger jüdischer Herkunft. Dieses konnte und kann ich weiterhin in den Kommentaren zur Beschneidungsdebatte nicht finden. Alles Hineindeuten, auch Umdeuten und Interpretieren erscheint mir letztendlich nur Mittel zum Zweck. Antisemitismus als Vorwurf wird (auch aus Mangel an Argumenten) instrumentalisiert, die eigenen Interessen durchzusetzen. Dem kann man wohl nur durch Nichtbeachtung begegnen, jedes Rechtfertigen ist gewollte Ablenkung vom Thema.
Deutsche Gesetze zu respektieren wie alle anderen - u.a. das Grundgesetz und die Strafgesetze.
Deutsche gesetze müssen wohl BRD gesetze genannt werden.
zum grundgesetz gibt es seit nov. 2007 neues,
" zweites bundesbereinigungsgesetz "
die folgen hiervon sind unermesslich.
ansonnsten halte ich beschneidung nicht für zeigemäß
(notfälle mal außen vor), es gibt wasser und seife.
Frau Merkel
Mann sieht Sie nicht mehr
Es wird immer schwieriger Sie raus zu ziehen
Was ist den mit Gleichberechtigung der Religionen
SIE SIND AUCH UNSER KANZLERIN FRAU MERKEL
Vor den Synagogen stehen Polizisten um die Juden zu schützen und Muslimen wird es sehr sehr schwer gemacht Moscheen zu öffnen, sodass die meißten Moscheen Verbände sind
Als wären wir ein Club ... man man man
"Zentralrat: Merkel sichert Juden in Deutschland Solidarität zu"
... und schon läuft die Kommentar-Funktion heiß...
Und es ist offensichtlich egal ob es sich um eine Meldung handelt in dem das Wort "Israel" fällt oder eben "Juden" (in D sogar...).
Über 70 Kommentare in wenige Stunden. 99% davon irritiert über Merkels Solidarität.
Immerhin bestätigt das Lesen der Kommentare hier Frau Merkels Worte.
Gut, dass wenigstens die Bundeskanzlerin den Juden in Deutschland Solidarität zusichert.
Dennoch spielte Antisemitismus in beide Richtungen in die Debatte hinein: Nicht nur jüdische Verbände wehrten sich mit Hilfe dieses Vorwurfs. Leider nannten manche Beschneidungsgegner andere umstrittene rituelle Handlungen im selben Atemzug, was den Eindruck weckte, dass manchen Gegnern generell daran gelegen war, (jüdische) Religiosität zu verurteilen.
Immer das Gleiche
Ich kann es nicht mehr hören. Solidarität wird zugesichert. Juden hatten es dieses Jahr nicht leicht. Die "historisch nötige" Verehrung des Judentums und Israels geht mir gegen den Strich. Mir wäre es lieber, wenn Israel wie alle anderen "freundlichen" Staaten und das Judentum wie alle anderen Religionen behandelt wird. Es wird Zeit die extra Wurst abzuschneiden.
Frau Merkel liebt Israel.
Das Frau Merkel ein völlig unkritisches Israelbild hat ist ja hinreichend bekannt. Für andere Minderheiten würde sich Angela Merkel nicht so einsetzen.
Eine Beschneidungsdebatte
Eine Beschneidungsdebatte oder Kritik an der Politik Israels hat nicht unbedingt etwas mit Antisemitismus zu tun.
Normalität
Normalität im Umgang mit deutschen Mitbürgern jüdischen Glaubens und Israel wird erst dann herrschen, wenn die Kausalitätskette Jüdisch=Israelisch durchbrochen wird. Und wie Israel heute politisch handelt, kann argumentatorisch nicht mehr mit Rücksichtnahmen auf die besondere Beziehung Israels und Deutschlands nach dem 2.WK in kritischen Stellungnahmen zur aktuellen Lage gemildert werden. Denn: Es geht heute nicht mehr primär um das Existenzrecht Israles, sondern, dass es für Israel und Palästina keine Alternative zu einer Koexistenz beider Staaten in dieser Region gibt. Wer Israel bedingungslos unterstützt, macht sich schuldig am palästinensischen Volk, wobei die Angriffe Palästinas auf Israel ebenso zu verurteilen sind, wie die Weigerung Isarels den Palästinensern ein Existenzrecht mit anerkanntem eingenen Staat einzuräumen.
Welche "schweren Zeiten"
Welche "schweren Zeiten" durchgeht Israel ohne jegliches Verschulden?
Da ist etwas an mir vorbeigegangen. Aber unsere Politierk müssen immer etwas sagen.
Merkel geht zum ZdJ, aber Gauck besucht nicht die Türkische Geme
Ich weiß nicht ob es sich überhaupt lohnt... denn egal wie ich meine Meinung darbiete, man wird mir Antisemitismus unterstellen. Das ist auch schon der Knackpunkt. Als Deutscher hat man nur die Möglichkeit allem was mit Juden zu tun hat zuzustimmen, oder sich unauffällig zu enthalten. Kritisiere ich Beschneidung von kleinen Jungen, so stelle ich nicht religiöse Rituale in Frage, sondern gleich das ganze Judentum. Das selbe gilt für das außenpolitische Verhalten Israels - ein Staat!, keine Religion oder Ethnie. Ob mich da persönlich die jüdische Kultur und Geschichte interessiert oder ich jüdische Freunde oder Verwandte habe, das interessiert niemanden. Zum Glück vertritt die CDU nicht alle deutschen Christen, so auch der ZdJ nicht alle deutschen Juden.
Von Kindeswohl zu sprechen.........
ist diesbezüglich wohl verfehlt. Die Beschneidung ist eine unwiederbringliche Körperverletzung die auch im Alter nicht wieder korrigiert werden kann. Von den Schmerzen mal ganz abgesehen ist der Staat verpflichtet die körperliche Unversehrtheit seiner kleinen Bürger zu schützen. Es ist fatal wenn Religion einen höheren Stand als das Gesetz hat. Das Kölner Landgericht hatte schon richtig gehandelt wie es den Spruch getätigt hatte. In welchen Jahrhundert leben wir eigentlich denn diese Art der Verstümmelung ist genauso verfehlt wie die Scharia einzuführen. Hat die Bundesrepublik es eigentlich nötig vor solchen Forderungen einzuknicken?
ich teile die Freude der
ich teile die Freude der Kanzlerin
Selbstverständlich sind Juden
Selbstverständlich sind Juden in Deutschland willkommen und selbstverständlich sollen sie ihre Religion im Rahmen der Gesetze ausüben dürfen. Allerdings muss die Religionsfreiheit spätestens an den Körpern anderer Menschen aufhören.
Ich wurde selbst als Kind beschnitten und kenne die negativen körperlichen und psychischen Folgen, die bei mir auch im Erwachsenenalter noch bestehen. So etwas sollte man Kindern nicht im Namen von Religionen antun dürfen!
typisch
frau merkel kann auch einfach allen deutschen solidarität versprechen. da wären dann neben christen, atheisten, ungläubigen, muslimen auch die juden mit drin.
aber das wäre von der frau zu viel verlangt.
Fehler
Frau Merkel begeht einen Fehler, wenn sie ein Treffen mit Vertretern der Juden in Deutschland nutzt, um außenpolitische Aussagen zur israelischen Politik zu machen. Sie lässt dadurch den Eindruck entstehen, beide Themen wären identisch oder zumindest aufs Engste miteinander verwoben. Da allerdings zahlreiche deutsche und israelische Juden die Politik Israels kritisieren, ist diese Eindruck nicht zu forcieren.
Frau Merkel sollte sich zur Außenpolitik auf dafür vorgesehenen Pressekonferenzen sprechen. Auf dem Kirchentag wird ja auch nicht die Außenpolitik des Vatikans verteidigt.
Blamage für Deutschland
.....Zentralratspräsident Dieter Graumann sprach von einem wichtigen Signal dafür, "dass jüdisches Leben in Deutschland willkommen ist"......
Den Grad der Willkommenheit unterschlagen beide jedoch verständlicherweise. Der liegt - so fürchte ich - nicht höher als 50% - angelehnt an neueste Umfragen zu Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus.
Im Vergleich zu anderen europ. Ländern sind die 50% also eine ziemliche Blamage für Deutschland. Gelinde gesagt.
Antisemitismus in Deutschland
Was soll das Gejammer über Antisemitismus in Deutschland, wenn zu wenig dagegen unternommen wird. Wenn Menschen jüdischen Glaubens im öffentlichen Dienst wegen dem Malen von Davidsternen mit dem Tod bedroht werden Mitte 2010 und dieses entgegen der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshof und deren Artikeln, die auch von Deutschland unterzeichnet wurden, keine Beachtung findet, weder vom Dienstherren noch von einem großen Unternehmen dDeutschlands noch von den Ermittlungsbehörden und der Justiz, das Opfer muss sich selber schützen und wird dafür noch von Anzeigen und Verfahren des Dienstherren, des Unternehmens und der Behörden überzogen und sieht nun nur mit Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg ein Ende des Kesseltreibens.
Und ich garantiere, dieser Bericht wird nicht veröffentlicht.
Tiefe Verneigung der Kanzlerin!
...vor dem Judentum in Deutschland.
Naja...
der Zentralrat könnte eigentlich alles verlangen was er will/möchte und wir würden dem zustimmen/nachkommen, von daher sind Solidaritätsbekundungen unserer Angie ja nicht ungewöhnlich. Eine News wert wäre es das Gegenteilige, aber da wir für immer und ewig in der Schuld stehen ist das nicht zu erwarten.
GLEICHES RECHT FÜR ALLE
Juden sind in Deutschland genau so willkommen wie alle anderen, aber sie haben auch Deutsche Gesetze zu respektieren wie alle anderen - u.a. das Grundgesetz und die Strafgesetze sowie auch die Menschenrechte, das Völkerrecht und die Kinderschutz-Konvention. Wer nicht dazu bereit ist, dem steht die große weite Welt offen. Kinder ohne jede Not zu quälen bringt die Menschen Gott nicht näher und hat darum mit Religion im Sinne des Wortes nichts zu tun.
Es kann doch nicht sein, daß eine Minderheit von 105.000 Leuten eine Mehrheit von über 80 Millionen majorisiert und diese dazu nötigt gegen alle diese Gesetze zu verstoßen bzw. diese zu ändern. Darum schlage ich vor, sich zu bescheiden, anstatt sich zu beschneiden.
Der Zentralrat sollte sich zudem von der völkerrechtswidrigen und menschenverachtenden Politik der israelischen Regierung distanzieren, um dem Eindruck vorzubeugen, daß diese Politik von "den" deutschen Juden gebilligt wird (was den Antisemitismus massiv verstärken könnte).
Solidarität
Sich solidarisch zeigen, die Unterstützung von Ideen, "Aktivitäten" und "Zielen".
Na, wenn da mal nicht demnächst ein Rückzieher kommt.
Aber Gott sei Dank, in der Diplomatensprache sind solche Aussagen oder Worte sowieso nur leere Floskeln (genau wie irgendetwas "aufs Schärfste zu verurteilen" - blabla - Und ? Irgendwelche Konsequenzen ? ), ansonsten hätten wir ein paar Probleme hier in D mit einigen Gesetzen, Verfassungen und mit 2-3 von 10 Geboten.
Für mich sind "Juden" in
Für mich sind "Juden" in Deutschland nur Deutsche jüdischen Glaubens - das sage ich, die in einem jüdischen Haus in Berlin gelernt hat und ganz viele Geschichten erzählen könnte - u.a. auch über diese "Juden" die nur der Wiedergutmachung wegen nach Deutschland gekommen waren und zu denen eben von diesen deutschen Juden eine sehr große Affinität bestand.
Man sollte bitte schön zwischen den Deutsch jüdischen Glaubens und den Israelis gut unterscheiden und sie nicht in einen Topf werfen.
Die Beschneidung der Kinder - früher schon der Säuglinge, rührt doch letztendlich von hygienischen Gründen her und wurde dann als Richtlinie in die Religion übernommen.
In unserem Haus wurden die Säuglinge von Ärzten beschnitten - ohne Komplikationen - warum jetzt diese Gesetze? Ein Richtlinie zur hygienischen Durchführung, d.h. durch Ärzte am besten in einem Krankenhaus dürfte reichen - alles andere ist Einmischung in die Religion!!!!
@ Werner40 - Sie haben recht, aber.....
.........Eine Beschneidungsdebatte oder Kritik an der Politik Israels hat nicht unbedingt etwas mit Antisemitismus zu tun........
Wenn man jedoch REFLEXARTIG den Juden vorwirft, die Antisemitismuskeule zu schwingen, sobald Beschneidung oder israelische Politik diskutiert wird, DAS IST DANN 1 VON VIELEN FORMEN DES ANTISEMTISMUS.
Ein überspanntes Verhältnis.....
„Merkel äußerte die Hoffnung, dass dieses Gesetz noch vor Weihnachten verabschiedet werde. Schließlich müsse die freie Religionsausübung in Deutschland auch praktiziert werden können.“
Der Kotau der Politik gegenüber religiösen Minderheiten ist schon beachtlich- ich wäre froh, wenn Merkel ihr Augenmerk auf die Schwächsten richten würde, die dem Schutz des Staates bedürfen, und denen durch das Grundgesetz die Unverletzlichkeit des Körpers garantiert wird! Die betroffenen Kinder sind mindestens genauso, eher mehr, auf die Solidarität des Gesetzgebers angewiesen, wie dies der „freien Religionsausübung“ zugestanden wird.
Aber es passt ins überspannte Bild der Beziehungen zwischen den hier lebenden Juden und den Ansprüchen Israels gegenüber der deutschen Politik...!
@ Nakambale - starkes Informationsdefizit
.....Frau Merkel begeht einen Fehler, wenn sie ein Treffen mit Vertretern der Juden in Deutschland nutzt, um außenpolitische Aussagen zur israelischen Politik zu machen. Sie lässt dadurch den Eindruck entstehen, beide Themen wären identisch oder zumindest aufs Engste miteinander verwoben.....
> Ich kann Ihnen verraten, dass sie es tatsächlich sind.
Da allerdings zahlreiche deutsche und israelische Juden die Politik Israels kritisieren, ist diese Eindruck nicht zu forcieren.
> Was verstehen Sie unter "zahlreich"?
Bezüglich Israel liegt mir die n-tv Statistik vor, die
besagt, dass 94% der Israelis Nethanjahu unterstützen.
Bei den deutschen Juden dürfte es eher noch mehr sein.
Ich weiss wirklich nicht, von wo Sie Ihre Infos beziehen.
Äpfel mit Birnen
Und wieder werden im Hinblick auf die Beschneidungsthematik Äpfeln mit Birnen verglichen. Einige Kommentatoren haben sich diesbezüglich schon geäußert. In der Tat, mit der Kritik an der Beschneidung wird nur aus Sicht der Juden ein latenter Antisemitismus der Deutschen unterstellt. Dass die Diskussion etwas mit Humanität zu tun haben könnte, darauf kommt keiner. Im Übrigen: Herr Graum ist Rechtswissenschaftler und sollte wissen, dass mit der Verkündung des Gesetzes die Diskussion längst nicht beendet ist, sondern erst beginnt.
Beschneidungsdebatte
Es gab Kritik an der Beschneidung - aber das mit Antisemitismus gleichzusetzen ist absurd.
Bei den Befürwortern der Beschneidung ist häufig ausschließlich der religiöse Aspekt beachtet worden. Mit der Beschneidung einhergehende Probleme im Bezug auf das Kindeswohl sind einfach beseite gewischt worden.
Das ganze geschah ohne echte Begründung, sondern meistens nur mit Anschuldigungen.
Eine etwas sachlichere Diskussion wäre sicherlich sinnvoll gewesen.
Das Ganze war für mich ein echtes Trauerspiel.
Man verwechsle nicht...
....Antisemitismus mit Antizionismus. Die hier lebenden Juden haben jedes Recht, wie unseresgleichen behandelt zu werden. Übergriffe aus fremdenfeindlichen Motiven heraus, antisemitisch zudem gefärbt, sind inakzeptabel. Aber: Jemand, der die expansionistischen "Verteidigungs"-Bestrebungen der Israelis im Nahen Osten, die vor dem Hintergrund der zionistischen Bewegung zu verstehen sind, verurteilt, ist KEIN Antisemit. Das wird hierzulande gern übersehen, ist aber ein fundamentaler Unterschied!
Solidarität ja, mit ...
dem Grundgesetzt, mit allen Benachteiligten und allen Unterdrückten der Welt. Wir sind (oder doch nicht) ein säkularer Staat. Eine Religion bevorzugen oder hervorheben durch den Staat finde ich nicht richtig. Was die Merkel da abzieht ist m.E. alles nur .... wegen der kommenden Wahlen.
bin ich ein Antisemit?
Bin ich ein Antisemit, wenn ich der Meinung bin, das beide - der israelische Staat und die Hamas, als indirekte Vertreter des palästinensichen Volkes, das Recht auf Selbstverteidigung haben?
Bin ich ein Antisemit, weil ich glaube, dass die Geschichte (Bibel) kein Land Israel - Erez Israel hergibt ?
Für mich sind Juden Menschen wie alle anderen Bewohner dieser Erde und sind als solche zu achten.
Besondere Würdigung und Aufmerksamkeit bedürfen sie nicht.
Oder war Frau Bundeskanzelin schon mal bei der Versammlung von Sinti und Roma ?
Das Recht auf
Das Recht auf Selbstverteidigung. Gilt dies nicht für alle Menschen bzw. alle Völker der Erde ? Oder warum wird dies immer im Zusammenhang nur mit Israel genannt ?
@wulfmusic
Sie haben Recht! Genau so ist es.
Aha, jüdisches Leben ist ...
... in Deutschland "willkommen".
Das liest sich, als kämen die Juden als Neubürger jetzt erst und gehörten nicht schon seit ewigen Zeiten zu Deutschland, was eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist, sich aber aus dem Kanzlerinnenmund nicht so anhört.
Und von Herrn Graumann würde ich gerne erfahren, wo Frau Merkel "Courage" bewiesen hat.
Man könnte es andersrum betrachtet auch als "Einknicken" bezeichnen.
Freie Religionsausübung
Ja, damit kann man natürlich immer kommen, aber Beschneidung von Kindern sollte trotzdem verboten bleiben, das ist eben nicht Teil unserer Grundrechte, sondern widerspricht diesen.
Auch beim Antisemitismus liegt Merkel, wie so oft, falsch - ich glaube kaum, dass man von einem "großen Maß" sprechen kann. Ganz im Gegenteil, in Deutschland ist man schon wieder total übervorsichtig, was Juden und Israel angeht und verhält sich eher damit diskriminierend. Juden brauchen keinen Sonderstatus oder blinde Solidarität, man sollte sie wie jede andere Religionsgemeinschaft behandeln. Und für Israel gilt das Gleiche, auch wenn Juden (in Deutschland) und Israel eigentlich recht wenig miteinander zu tun haben.
Unfassbar
Mir ist es unbegreiflich wie manche Kommentatoren hier ticken. Scheinbar ist für manche Zeitgenossen alles inakzeptabel, was die jüdischen Mitbürger integriert. Die Verantwortung des deutschen Staates gegenüber Juden ist nicht wegzudiskutieren. Dass sich diese dem Staate Israel verbunden fühlen, der als Zufluchtsort der Holocaust-Überlebenden diente, ist mehr als verständlich. Und selbstredend ist für einige alles, was Angela Merkel praktiziert immer falsch. Es gibt Dinge, bei denen man nicht polarisieren sollte (z.B. Konflikt Israel/Palästinenser) und solche, die man polarisieren muss (z.B. moralische Verpflichtung gegenüber jüdischen Mitbürgern.
re dergolem
"Bezüglich Israel liegt mir die n-tv Statistik vor, die
besagt, dass 94% der Israelis Nethanjahu unterstützen."
Diese Zahl dürfte sich auf die aktuelle Unterstützung für Netanyahus hartes Vorgehen gegen Gaza beziehen. Seine Partei dürfte bei den Wahlen beo ca. 25-30% liegen.
Soviel Differenzierung solte schon sein, wenn auch wahr ist: die Mehrheit der Juden in Israel wählt nationalistisch und religiös.
Beschneidungsgesetz
"Zentralratspräsident Graumann dankte der Kanzlerin ausdrücklich für das Gesetz, mit dem die jüdische Gemeinschaft leben könne."
Ich gehe vorläufig davon aus, dass über das Gesetz endgültig nicht im Bundestag, sondern in Karlsruhe entschieden wird.
Bis dahin sollte sich jeder mit definitiv gemeinten Erklärungen zurückhalten.
Solidaität der Kanzlerin
Geht es Frau Merkel um Solidarität mit Verfolgten/Vernichteten des Nationalsozialismus? Dann sollte sie auch den Zentralrat der Sinti und Roma besuchen, auch eine Organisation homosexueller Männer. Oder Angehörige von als "unwertes Leben" vernichteten Menschen.
Oder meint Frau Merkel nicht "Juden", sondern "jüdischen Glauben". Dann geht es ihr um Religiosität, und sie besucht bestimmt als nächstes die katholische Deutsche Bischofskonferenz.
Dieser Spruch "Recht auf
Dieser Spruch "Recht auf Dingsda" klingt mittlerweile zu hohl, zu sinnleer, zu routiniert-obligatorisch-höflich.... ohne jeglichen Inhalt und Bedeutung.
Ohne ehrliche Haltung, einfach nur so eine Phrase.
Es ist derweil selbstverständlich, dass eine nation sich vertedigt.
Nur ini manchen Fragen gilt nun einmal auch für unsere Sonderlinge in der Welt ein Völkerrecht.
Natürlich müsste man derweil die Hamas vor den Menschen-Gerichtshof schleppen, aber auch andere.
19:35 — stal_m
.
>>Die Verantwortung des deutschen Staates gegenüber Juden ist nicht wegzudiskutieren.<<
Doch ist sie. Falls sie es noch nicht mitbekommen haben, das ist bald hundert Jahre her. Niemand hat heute noch eine "Bringschuld" dahingehend. Die damit was am Hut hätten sind alle tot und die die leben haben damit nix am Hut.
Und watt die Merkel dort vor der Versammlung will kapier ich nich. Die hat doch schon den Höchsten Orden bekommen der dort verliehen werden kann. Oder hat sie das schon wieder vergessen ?
Antisemitismus
Dies zeige sich nicht nur an den tätlichen Angriffen auf Rabbiner, sondern auch an manchen Stellungnahmen zur Beschneidungsdebatte im Internet. Merkel kritisiert dies absolut zu Recht. Was sie aber leider nicht erwähnt, ist, dass eine sachliche Debatte zur Beschneidung durch Juden verhindert wurde: "Die neue Sprache des Antisemitismus ist die Sprache der Menschenrechte" (Zitat Europäische Rabbinerkonferenz). Wer also z.B. mit unserer Verfassung (welche sich an den Menschenrechten orientiert) Art. 2(2) gegen die Beschneidung argumentiert, oder überhaupt ins Gespräch bringt, dass auch Kinder Rechte haben, gilt als Antisemit. Die Juden haben sich mit o.g. Aussage selbst leider sehr geschadet.
Die alte Leier...
Jede Kritik an der Politik Israels wird als "Antisemitismus" abgetan.
Genauso wie bei Kritik an der Beschneidung von wehrlosen Säuglingen sofort die Antisemitismus-Keule geschwungen wird.
Dabei sind alle Details hinreichend bekannt:
http://www.pflegewiki.de/wiki/Zirkumzision
http://www.pflegewiki.de
/wiki/Komplikationen_der_Beschneidung
Der Kniefall der Politiker gegenüber solchen Praktiken hat dem Judentum in Deutschland wahrscheinlich mehr geschadet als es jede ernsthafte Diskussion über die Menschenwürdigkeit solcher Praktiken je getan hätte.
Re @xabbu
Wen dem so wäre, dass alle Zeitzeugen nicht mehr leben würden, dann bleibt trotzdem eine ethische Verantwortung der Nachfahren. Man kann sich nicht nur die Rosinen rauspicken wie die wirtschaftliche und freiheitliche Entwicklung Deutschlands.
"Dumm" nur, dass es immer noch lebende Täter und Opfer gibt. Ganz zu schweigen von deren Nachfolgegeneration, die durch die Erlebnisse ihrer Eltern traumatisiert war, was sich gut recherchieren lässt. Das geht übrigens den Ooferkindern wie auch den Täterkindern genauso.
Wenn sich hier einige nicht mehr verantwortlich fühlen, dann ist das gerade ein Zeichen, dass man eben Vergangenheit nicht vergessen darf.
@Werner40
"Eine Beschneidungsdebatte oder Kritik an der Politik Israels hat nicht unbedingt etwas mit Antisemitismus zu tun."
Nicht unbedingt aber sehr oft!!
@DerGolem - starkes Lesedefizit
1. Wenn Sie schon Statistiken anführen, sollten Sie diese auch verlinken.
2. Dürfte diese Statistik vermutlich auf der Frage aufbauen, ob die Israelis die jüngsten Bombardements angesichts des Raketenbeschuss unterstützen.
3. Ich spreche von der "israelischen Politik", nicht von der Unterstützung des Bombardements oder einer einzelnen Aktion der Regierung Netanjahu, und diese wird angesichts der Proteste letztes Jahr deutlich kritischer gesehen.
4. Ergo: Sie reden vom Wetter, ich vom Klima.
5. Wenn 94 % Netanjahu unterstützen, dürften die Wahlen 2013 ja sehr klar ausfallen.
6. Klären sie doch mal mein Informationsdefizit zur Haltung der deutschen Juden auf, auf die gehen sie nämlich geschickterweise gar nicht erst ein.
7. Mein jüdischer Bekanntenkreis hat da eine nicht-94%-Meinung.
Wie hoch war der Scheck diesmal?
Ehm…Kann es sein das eine Information fehlt?
Wie hoch war der Scheck diesmal den Frau Merkel mitgebracht hatte?
Wäre toll wenn der gemeine Leser das noch erfahren dürfte…
10 Mio Euro bekommt der
10 Mio Euro bekommt der Zentralrat der Juden pro Jahr. Also knapp 95 Euro für jeden Juden. Da nach unserem GG niemand benachteiligt werden darf, kann der Zentralrat der Muslime für die rund 4 Mio Muslime mit 380 Mio Euro rechnen.
Recht auf Religionsfreiheit und Selbstverteidigung
Ich denke, dass Religionsfreiheit nicht durch ein Verbot der Beschneidung beschnitten wird. Unsere weitreichende Toleranz muss auch Grenzen haben und diese auch klar formuliert werden. Wem dazu noch das Recht auf Selbstverteidigung offiziell eingeräumt wird, sollte sich auch der Verantwortung stellen, aktive Beiträge zum friedlichen Zusammenleben nicht nur in Deutschland sondern auch in Israel zu leisten. Nur fordern, auf Grund historischer schrecklicher Vergehen,ist auf die Dauer nicht zu akzeptieren.
Was hat es mit Antisemitismus zu tun...
wenn man einen Völkermord und die Ermordung unschuldiger Zivilisten kritisiert ?
Political correctness in allen Ehren... aber Israel hat sich hier gewiß nicht mit Ruhm bekleckert !!!
Dass in Deutschland sofort die "Keule" des Antisemitismus, der blinden Hörigkeit und des angeblich so schweren Lebens der armen Juden in diesem Land herausgeholt wird, ist nur noch langweilig und beschämend !!!
Eine kritische Haltung und vor allem Prüfung der Geschehnisse von beiden (!) Parteien sollte selbstverständlich sein... einen Freischein für Mord darf es auf keiner Seite geben !!! Das "Argument" der Selbstverteidigung ist lachhaft und eine Schande für jeden normal denkenden Menschen.
@ MausW
.....10 Mio Euro bekommt der Zentralrat der Juden pro Jahr. Also knapp 95 Euro für jeden Juden......
Die Kirchensteuer für Kath.+ Ev. beträgt etwa 8 Milliarden Euro. Das sind ebenfalls etwa 95 Euro pro Christ.
Bei den Muslimen sieht es ähnlich aus.
Wo war jetzt das Problem???
@ Michaela Peters - starke Bildungslücke
........Wie hoch war der Scheck diesmal den Frau Merkel mitgebracht hatte?.........
Die Kirchensteuer wird weder per Scheck bezahlt noch von der Bundeskanzlerin übergeben. Haben Sie das nicht gewusst?
20:44 — stal_m
.
>>Wen dem so wäre, dass alle Zeitzeugen nicht mehr leben würden, dann bleibt trotzdem eine ethische Verantwortung der Nachfahren.<<
Aha ... und warum? Woher beziehen sie diese "Weisheit" ?
>>Man kann sich nicht nur die Rosinen rauspicken wie die wirtschaftliche und freiheitliche Entwicklung Deutschlands.<<
Sehen sie, jetzt werden sie schon konkreter. Das ist aber keine "Einbahnstraße".
>>Wenn sich hier einige nicht mehr verantwortlich fühlen, dann ist das gerade ein Zeichen, dass man eben Vergangenheit nicht vergessen darf.<<
Nein. Das ist ein Zeichen daß alles mal ein Ende hat. Selbst die Wurst hat eins.
Bei allem Respekt vor dem was vor fast hundert Jahren stattfand. Würden unsere Europäischen Nachbarn so hart mit uns aufrechnen wie es das Volk der Hebräer ständig versucht, hätte es nie ein geeintes Europa gegeben !
Mir ist schon klar daß ein "reumütiges Deutschland" eine Kuh ist die man hervorragend melken kann, aber irgendwann muss auch mal Schluss sein !
@MausW
Der war richtig gut MausW, selten so gelacht! Aber mal im ernst, eigentlich haben Sie sogar recht.
re dergolem
".....10 Mio Euro bekommt der Zentralrat der Juden pro Jahr. Also knapp 95 Euro für jeden Juden......
Die Kirchensteuer für Kath.+ Ev. beträgt etwa 8 Milliarden Euro. Das sind ebenfalls etwa 95 Euro pro Christ."
Sie wollen nicht allen Ernstes die Subventionierung aus allgemeinen Steuermitteln mit den Steuern gleichsetzen, die von den konfessionellen Arbeitnehmern eingezogen werden?
@Xabbu
Wie gesagt, gibt es auch noch eine Nachfolgegeneration, die darunter leidet, dass ein Großteil ihrer Verwandten ausgelöscht wurde. Zur persönlichen Identifikation meiner Person als Deutscher gehört dieser Teil der Geschichte zu den Episoden, für die ich mich zwar nicht schuldig fühle, die ich aber auch nicht verstecken kann.
Mit Ihrer Argumentation müsste man nämlich auch das Leid der Palästinenser ignorieren, weil es doch schließlich schon 50 Jahre (Sechstagekrieg) oder sogar 70 Jahre her ist (Gründung Israels).
Ich finde, dass Moral und Humanität kein Verfallsdatum haben sollten.
@DerGolem
Das hat nichts mit Kirchensteuer zu tun wie sie sicher wissen.
Die (unregelmäßigen) Zahlungen (typischerweise im sechsstelligen Bereich) erfolgen zusätzlich zu den jährlichen Millionen die per Staatsvertrag (diese Meisterleistung war das Abschiedsgeschenk von Gerhard Schröder) in alle Ewigkeit zu leisten sind…
Und auch das ist völlig losgelöst von irgendeiner Kirchensteuer zu sehen da diese Zahlungen aus dem allgemeinen Steuertopf zu leisten sind. (Siehe dazu den Haushaltsentwurf 2012 aus dem Jahre 2011)
Zeitgemäss denken..
In Deutschland kann jeder leben,der sich an die Gesetze hält.Nationalität,Glauben,alles für mich egal.Und das mit den Gesetzen ist für mich das wichtigste!
Der Zentralrat steht steht
Der Zentralrat steht steht nicht für alle Juden und ist doch eher ein politisches Gremium. Oder sitzen dort Rabbiner?
Die Kirchensteuer zahlt jeder SELBST für SEINE freiwillige Kirchenangehörigkeit. Die 10 Mio dagegen werden von allen Steuerzahlern aufgebracht.
Zudem gab es in der Vergangenheit mit diesen Zahlungen schon krumme Geschäfte und heute besteht immer noch keine Kontrolle.
Es ist obendrein absurd, das von einem Jahr aufs andere 5 Mio mehr gefordert werden. Wofür bitte?
Gute deutsch-jüdische/ deutsch-israelischen Beziehungen
Die Beziehungen können ja in der Realität nicht so gut sein, wenn ein Gerichtsurteil und eine Debatte darüber, sowie ein einziges Gedicht diese sofort infrage stellen. Ich habe eine jüdische Atheistin als Lebensgefährtin, diese schüttelt regelmäßig nur den Kopf, wenn sie sich das Verhältnis Politik-ZDJ/Israel ansieht. Im Übrigen ist sie auch gegen die rituelle Genitalverstümmelung von Kindern - und wurde dafür als "Prototyp der selbsthassenden Jüdin" bezeichnet, was auf der einen Seite lächerlich ist, da sie eine sehr positive, glückliche und lebensfrohe junge Frau ist und auf der anderen Seite klingt das für mich erschreckend ähnlich wie "Volksverräter" und ähnliche Begrifflichkeiten, die nur dazu dienen, Menschen mit einer eigenen Meinung, welche es vielleicht auch noch wagen, sich ihrem Gewissen zu unterwerfen, verächtlich zu machen.
Antisemitismus ist leider ein real existentes Problem, aber auch ein Kampfbegriff zur Durchsetzung von Einzelinteressen bestimmter Gruppen.
@ Tatsachen bitte - Antisemitismus oder nicht?
["Eine Beschneidungsdebatte oder Kritik an der Politik Israels hat nicht unbedingt etwas mit Antisemitismus zu tun."
Nicht unbedingt aber sehr oft!!]
Volle Zustimmung meinerseits. Leider hat die Aufklärung zur Beschneidung gelitten unter einer sehr emotional geführten und immer wieder mit antisemitischen Untertönen durchsetzten Debatte.
@heinzb aus nrw - Menschen im ÖD beim Malen von Davidssternen?
"Wenn Menschen jüdischen Glaubens im öffentlichen Dienst wegen dem Malen von Davidsternen mit dem Tod bedroht werden Mitte 2010 und dieses entgegen der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshof und deren Artikeln, die auch von Deutschland unterzeichnet wurden, keine Beachtung findet, weder vom Dienstherren noch von einem großen Unternehmen dDeutschlands noch von den Ermittlungsbehörden und der Justiz, das Opfer muss sich selber schützen und wird dafür noch von Anzeigen und Verfahren des Dienstherren, des Unternehmens und der Behörden überzogen und sieht nun nur mit Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg ein Ende des Kesseltreibens.
Und ich garantiere, dieser Bericht wird nicht veröffentlicht."
Ich bin überzeugt, wenn Sie weitere Details liefern, werden diese auch veröffentlicht. Mich interessiert der konkrete Fall sehr!
@ Xabbu @ stal_m - Über die ethische Verantwortung
[>>... bleibt trotzdem eine ethische Verantwortung der Nachfahren.<<]
-> Kürzlich sagte mir jemand: "Im Geschichtsstudium lernt man, dass wir als Deutsche nicht ewig gesenkten Hauptes mit der historischen Schuld herumlaufen müssen."
-> Immer wieder geht es um diese Last und Verantwortung, von der die Älteren genug haben und die Jungen direkt nichts wissen wollen.
Was mich dabei wundert: Die Nachfolgegenerationen der Opfer leiden unter dem Verlust der Verwandtschaft. Ja, die meisten wären mittlerweile sowieso alle bereits verstorben; Cousins und Kusinen... aber nicht.
Und warum vermissen die Nachfolgegenerationen der Täter nicht die Nachbarn, Kollegen, Freunde, Verwandte, die sie hätten haben können, wenn nicht... ?
Die Nachkommen der Opfer erwarten nur ein Mindestmass an politisch korrekter ethischer Verantwortung, und wir als Volk drücken diese durch finanzielle Hilfen aus.
Eigentlich sollten wir Sehnsucht verspüren nach den Menschen, die durch 'unser Volk' vernichtet wurden.
Es ist dummes Gerede, wenn
.
gegen Beschneidung gestimmt wird, dann von Antisemitismus zu reden.
Als nächstes kommt eine religiöse Gruppe und fordert Gleichberechtigung für das Beschneiden von Mädchen. Dann ist das Theater wieder gross. Manchmal kann man mit dem Kopf schütteln, wie weit Politiker denken.
Wenn jemand volljährig ist kann er sich abschneiden was er will. Vorher hat kein Mensch das Recht jemand anderen zu verstümmeln.
Frau Merkel;
wie stehen Sie zu der Beschneidung von Mädchen im Zuge der Gleichberechtigung?
@DerGolem
"Wenn man jedoch REFLEXARTIG den Juden vorwirft, die Antisemitismuskeule zu schwingen, sobald Beschneidung oder israelische Politik diskutiert wird, DAS IST DANN 1 VON VIELEN FORMEN DES ANTISEMTISMUS."
Hier schwingt die Keule.
Wer in der Beschneidungsdebatte von Anfang an sowie ohne Not Bezüge zum Mittelalter herstellt und Nazivergleiche bemüht, eskaliert bewußt, um Kritik zu delegitimieren.
Es ist dringend nötig, nachvollziehbare Kriterien für Antisemitismus anzuwenden. Das erschwert insbesondere das Schwingen der entsprechenden Keule.
http://xxx.honestlyconcerned.info/was_ist_antisemitismus.html
Man wenn ich das so lese
die ganzen versteckten Zahlungen. Hunderte von Millionen in Ubooten, versteckt in sogenannten Hilfslieferungen.Wo soll das hinfuehren ?
Wachsender Antisemitismus ist
Wachsender Antisemitismus ist etwas das leider genau durch solche Aktionen wie diese Beschneidungsdebatte verursacht wird.
Sicher bekommen die Juden jetzt ein Gesetz und somit in gewisser Weise Recht und können sich damit glücklich schätzen.
Wenn man sich aber anschaut wie das ganze zustande gekommen ist wird der Preis dafür offensichtlich.
Ein deutsches Gericht fällt ein Urteil was dem Rechtsempfinden der Mehrheit der deutschen entspricht (laut den Umfragen). Die Juden protestieren. Sofort wird ein spezielles Sondergesetz beschlossen das nach dem Verständnis vieler Deutscher Grundgesetze aushebelt.
Dadurch werden die Juden im Blick der Öffentlichkeit zu einer extrem priviligierten Gruppe (wenn Sie schreien wird alles gemacht) und priviligierte Gruppen in Deutschland waren schon immer nicht ganz so beliebt. -- Millionäre, Firmenbosse, Politiker und Beamte mit Pensionen...
Wer beliebt sein will und Anerkennung genießen will sollte selbst nicht immer nach Bevorzugung schreien.
Mut
Mutige Frau Merkel. Sie macht sich damit nicht bei der Mehrheit in Deutschland Freunde aber steht zu ihrem Wort, an der Seite der Juden und Israels zu sein. Anonym Meinungen weiterzugeben, dazu gehört nicht viel Courage. Aber in der angeheizten Debatte ein klares Votum abzugeben, dazu schon. Ich zolle Frau Merkel großen Respekt.
Antisemitismus/ Antisemitismuskeule
Antisemitismus ist leider existent, der Begriff wird jedoch oft als Kampfbegriff mißbraucht. Ebenso wird auch der Judenmord der Nazis instrumentalisiert, z.B. in der Beschneidungsdebatte, mit Äußerungen wie jener, dass man es ja nach 1945 für völlig unmöglich gehalten hätte, dass jüdisches Leben in Deutschland wieder so unmöglich gemacht werden soll. Sowas stößt mir ziemlich auf! Bei dieser Debatte geht es allein um das Wohl von Neugeborenen und nicht um die Unterdrückung von Juden. Alle Religionen müssen ihre Bräuche und Riten kritisch hinterfragen, egal wie alt diese sind. Das gilt ebenso für das Judentum! Es wird ja ebensowenig jüdisches/muslimisches Leben in Deutschland dadurch unmöglich gemacht, dass Steinigungen von Ehebrechern verboten sind. Die Religion hat sich IN ALLEM den Menschenrechten unterzuordenen und da kommt körperliche Unversehrtheit nunmal vor Religionsfreiheit und zudem gibt es schon gar kein Recht, einem unmündigen Säugling die eigene Religion aufzuzwingen.
Mittel zum Zweck
Mir scheint, In diesen öffentlichen Diskussionen wird der Begriff „Antisemitismus“ häufig nur noch zur Diskreditierung benutzt. Im Diskurs mit deutschen Kritikern sticht diese Trumpfkarte immer, aus jüdischen Sicht mag das legitim erscheinen.
"Echter" Antisemitismus, so wie ich ihn verstehe, erschöpft sich nicht in der eher zahmen Religionskritik und der Ablehnung ritueller Beschneidungen. Er äußert sich durch Abwertung, Hass und Gewalt, hervorgerufen durch immanente Vorurteile gegen Mitbürger jüdischer Herkunft. Dieses konnte und kann ich weiterhin in den Kommentaren zur Beschneidungsdebatte nicht finden. Alles Hineindeuten, auch Umdeuten und Interpretieren erscheint mir letztendlich nur Mittel zum Zweck. Antisemitismus als Vorwurf wird (auch aus Mangel an Argumenten) instrumentalisiert, die eigenen Interessen durchzusetzen. Dem kann man wohl nur durch Nichtbeachtung begegnen, jedes Rechtfertigen ist gewollte Ablenkung vom Thema.
Deutsche Gesetze zu respektieren wie alle anderen - u.a. das Gru
Deutsche Gesetze zu respektieren wie alle anderen - u.a. das Grundgesetz und die Strafgesetze.
Deutsche gesetze müssen wohl BRD gesetze genannt werden.
zum grundgesetz gibt es seit nov. 2007 neues,
" zweites bundesbereinigungsgesetz "
die folgen hiervon sind unermesslich.
ansonnsten halte ich beschneidung nicht für zeigemäß
(notfälle mal außen vor), es gibt wasser und seife.
SIE SIND AUCH UNSER KANZLERIN FRAU MERKEL
Frau Merkel
Mann sieht Sie nicht mehr
Es wird immer schwieriger Sie raus zu ziehen
Was ist den mit Gleichberechtigung der Religionen
SIE SIND AUCH UNSER KANZLERIN FRAU MERKEL
Vor den Synagogen stehen Polizisten um die Juden zu schützen und Muslimen wird es sehr sehr schwer gemacht Moscheen zu öffnen, sodass die meißten Moscheen Verbände sind
Als wären wir ein Club ... man man man
"Zentralrat: Merkel sichert
"Zentralrat: Merkel sichert Juden in Deutschland Solidarität zu"
... und schon läuft die Kommentar-Funktion heiß...
Und es ist offensichtlich egal ob es sich um eine Meldung handelt in dem das Wort "Israel" fällt oder eben "Juden" (in D sogar...).
Über 70 Kommentare in wenige Stunden. 99% davon irritiert über Merkels Solidarität.
Immerhin bestätigt das Lesen der Kommentare hier Frau Merkels Worte.
Gut, dass wenigstens die Bundeskanzlerin den Juden in Deutschland Solidarität zusichert.
@ Hr. Paschulke 23:50
Sie haben das sehr gut auf den Punkt gebracht.
Dennoch spielte Antisemitismus in beide Richtungen in die Debatte hinein: Nicht nur jüdische Verbände wehrten sich mit Hilfe dieses Vorwurfs. Leider nannten manche Beschneidungsgegner andere umstrittene rituelle Handlungen im selben Atemzug, was den Eindruck weckte, dass manchen Gegnern generell daran gelegen war, (jüdische) Religiosität zu verurteilen.