Kommentare

>> Es wäre deshalb schön

>> Es wäre deshalb schön gewesen, wenn der Bundespräsident Interesse gezeigt hätte.

Es wäre schön gewesen, wenn der Bundespräsident dem (freundlich ausgedrückt) offensichtlichen Desinteresse der Behörden vor Bekanntwerden des Skandals und der nachfolgenden Vertuschung etwas entgegengesetzt hätte.

Und wenn es nur ein Zeichen wie das Treffen mit Hinterbliebenen gewesen wäre. IRGENDETWAS.

Keine kluge Entscheidung des Bundespräsidenten!

Aus meiner Sicht sollte er Wulffs Verhalten fortführen und für die Hinterbliebenen ein Zeichen der Anerkennung setzen. Ich schäme mich so sehr für Deutschland. Dass die NSU jahrelang morden konnte und nun die zunehmende Ignoranz der Politik. Vor allem aber - wo bleibt der Aufschrei der Bevölkerung gegen dieses rassistische, menschenverachtende Verbrechen, dass von NAZIS begangen wurde? Wir brauchen uns nicht wundern, wenn keine Fachkräfte mehr kommen und unser Ruf im Ausland dadurch ruiniert wird. Der hässliche Deutsche scheint wieder da zu sein. Das ist nur noch traurig und verachtenswert.

"Doch in einem Brief aus

"Doch in einem Brief aus Bellevue heißt es, man wolle von einem solchen Treffen "absehen"."

Diesen Brief mit seiner Begründung hätte ich gerne im einzelnen gelesen. Warum kommt ein solches Treffen nicht zustande??

Ich kann mir nämlich sehr gut vorstellen, dass die Hinterbliebenen den Wunsch haben, sich mit Bundespräsident Gauck zum Jahrestag zu treffen.

Schande für Deutschland

Diese Absage ist mMn ein Schande für Deutschland, selten sowas herzloses gelesen, anscheinend ist der Herr Gauck wohl mit "wichtigeren" Sachen beschäftigt.
Für mich ist er ab jetzt nicht mehr "mein" Bundespräsident.

DAS nenne ich einen Skandal

DAS nenne ich einen Skandal und einen Schlag in das Gesicht der Opferangehörigen. Ich bin fassungslos... (Enttäuscht von Gauck kann man ja nicht sein!)

Der größte Gauckler aller Zeiten

Mir ist das unverständlich, warum dieser Bundespräsident sich nicht mit den Hinterbliebenen auseinandersetzt. Das zeigt deutlich, wes Geistes Kind Gauck ist. Erst spielt er sich als Oppositioneller in der DDR auf und dann führt er ständig das Wort Freiheit im Mund. Nun zeigt er wohl sein wahres Gesicht, wenn er mit den nazistisch verkungelten Diensten liebäugelt. Ein "Bundespräsident der Herzen" ist das nicht. Gauck ist eher ein Präsident der Macht, der mich ganz sicher nicht vertritt.
Mit unseren Präsidenten haben wir sicher keine gute Hand mehr, denn mehr als Geld verbrennen (s. "Ehren"sold) können die nicht. Gauck wird uns sicher noch mit weiteren Überraschungen beglücken. Vielleicht kommt nach den Kommentaren zur Occuzpy-Bewegung bald so etwas wie: "Die Ausländer haben doch selbst schuld, wenn sie nicht schnell genug weglaufen."
Der Mann gehört sicher nicht auf den Posten, den er innehat.

Aha, jetzt wirds langsam klar,

wenn unser sogenannter Bürgerrechtler mal keine seiner salbungsvollen Sonntagsreden halten kann (... uns ging es noch nie so gut wie heute, ...bla bla bla) - wen meint er eigentlich mit "uns"? - wenn also mal harte Realität angesagt ist, dann zieht Herr Gauck den Schwanz ein. Das ist also "Volksnähe" a la Gauck.

Mitleid hat der höchstens mit den "Opfern" der SED-Diktatur, auch da kann er mit seinen Lobgesängen auf den Kapitalismus Beifall ernten.

Aber sich als Ex-Pfarrer um Alte, Kranke, Schwache, Kriminalitätsopfer u. s. w. kümmern, wo kämen wir da hin?
Herr Gauck sonnt sich lieber im Kreise der Reichen und Schönen, und genau deshalb wurde er auch auf diesen Posten befördert. Mit dem "Urnenpöbel" will er möglichst nichts zu tun haben, es sei denn, es werden mal ein paar Orden verliehen, wo er wieder seine Festreden halten kann. Aber genug der Worte, ich wiederhole mich...

Für was wird der GA

Für was wird der GA eigentlich bezahlt.
So langsam dämmerts wohl wes Geistes Kind der ist.

Er ist der Präsident...

Zwischen den ganzen Fähren taufen und Richtfesten besuchen bleibt vielleicht noch Zeit, in regelmäßigen Abständen unablässig an die Opfer der SED zu denken und hier jede Gelegenheit zu nutzen, aktuelle politisch-linke zu kritisieren und mit der SED in eine Ecke zu stellen.

Für den symbolischen Kampf gegen Rechts bleibt da halt keine Zeit mehr.

Schwer zu glauben, aber nach Wulff und Gauck ist mir Köhler plötzlich so unglaublich sympathisch...

Das ist doch OK

Wenn Glück zu jeder Gedenkstunde fahren würde, dann hätte er für seine originäre Tätigkeit keine Zeit mehr. Täglich sind hunderte solcher Anfragen in der Post des Bundespräsidialamtes.
Habe die Ehre
Gogolo

Treffendes Zitat

"Es wäre deshalb schön gewesen, wenn der Bundespräsident Interesse gezeigt hätte."

Überhaupt hat der Bundespräsident nur wenig Interesse am Thema NSU gehabt. Dabei wäre seine Stimme dringend notwendig gewesen. Überhaupt gibt es viele Tendenzen die derzeit mahnende Worte eines Bundespräsidenten benötigen. Aber bleiben wir lieber beim Thema "Planwirtschaft" bei der Energiewende oder bei unserer "glückssüchtigen" Gesellschaft die Krieg für unerträglich hält.

Gauck lehnt Treffen ab

Wenn Gauck ein Treffen mit Hinterbliebenen der NSU-Morde ablehnt, zeigt er sich als der, der er war und immer noch ist: als kleinkariert, erbsenzählerisch, hochnäsig und ohne Gespür für die Nöte der Menschen. Da er in seinen selbstbezogenen Reden von denen voller Respekt spricht, die er in Wahrheit doch verachtet, entlarvt er sich nun als Heuchler, günstigenfalls als Schwätzer. Es ist schade, daß sein Vorgänger Wulff durch unsere Medienmafia aus dem Amt gemobbt wurde, denn der war ganz klar der bessere Bundespräsident gewesen.

Gauck lehnt Treffen mit Hinterbliebenen ab

Das ist nicht nur ein Armutszeugnis für ein deutsches Staatsoberhaupt sondern in meinen Augen ein absoluter Skandal. Nach jahrelangen Schlampereien und Blindsein auf dem Rechten Auge sollte gerade Herr Gauck den hinterbliebenen seinen Respekt zeigen. Ich finde es beschämend.Hier wird wiedereinmal dargestellt das Ausländer in Deutschland letzten Endes Menschen zweiter klasse sind

Merkwürdige Geste

Unverständlich, gerade für so eine Geste ist das Amt des Bundespräsidenten doch geschaffen. Die Mordserie und die pannenbehaftete Aufklärung betrifft in besonderem Maße die deutsche Öffentlichkeit und wird von der Bevölkerung auch in großer Breite so empfunden.
Was will er mit dieser Geste bloss sagen? Ein Gespräch hätte ihn doch nichts gekostet.

Dass ausgerechnet Herr Gauck sich aus dieser Verantwortung zurückzieht, befremdet, entfremdet ihn vom Volk und spricht nicht für ihn.

Präsident

Was habt Ihr von einem Präsidenten hinter dem nicht einmal sein eigenes Volk steht, schließlich wurden die Bürger nicht gefragt.

Warum ?

" viele Hinterbliebenen sind enttäucht über die Aktenvernichtung....."
Auch ich bin enttäucht über die Arbeitsweise unserer staatlichen Organe,in diesem Fall.
Spricht mit mir der Bundespräsident ?

Ich glaube aus der Enttäuchung,der Hinterbliebenen spricht mehr.

DAS nenne ich einen Skandal

DAS nenne ich einen Skandal und einen Schlag in das Gesicht der Opferangehörigen. Ich bin fassungslos... (Enttäuscht von Gauck kann man ja nicht sein!)

Na das passt doch...

...zu einem Bundespräsidenten, dessen einziges Thema die Freiheit ist. Der Schutz von Minderheiten und eine wehrhafte Demokratie gegen Extremisten und Ausbeuter waren ja schon seine Sache nicht, als er noch Pfarrer der Nachbargemeinde von Rostock-Lichtenhagen war. Wer eben aus gut-deutschem Elternhaus stammt und sich nur revanchistisch an der DDR abarbeiten will, in der er auch schon mehr Privilegien als der Durchschnittsbürger genoss, dem sind die Befindlichkeiten der einfachen Bürger, zumal ausländischer, offenbar sch***egal.

Das passt doch gut zusammen

Ich finde, wenn man den bisherigen Umgang der Behörden mit der Aufklärung der NSU-Verbrechen, mit den Hinterbliebenen und die Blindheit auf dem rechten Auge berücksichtigt, dann passt das doch gut ins Bild. Sehr deutsch eben.

Herr Gauck, bitte treten Sie sofort von Ihrem Amt zurück!

Ich halte vom Bundespräsidenten Joachim Gauck überhaupt NICHTS!!!

Er tritt von einem Fettnapf in den nächsten und beweist immer häufiger, daß er dem hohen Amt des Bundespräsideten in KEINSTER Weise gewachsen ist.

Als katholischer Christ halte ich es für respektlos und unsensibel, wenn ein Theologe wie Joachim Gauck ein Treffen mit den Hinterbliebenen der Opfer der grausamen, barbarischen, unchristlichen und menschenverachtenden NSU-Morde ablehnt.

Gerade von einem Theologen und ehemaligen ev. Pfarrer wie Joachim Gauck erwarte ich, daß er sich Jesus Christus in seinem Denken und Handeln zum Vorbild nimmt und ein Spiegelbild von Gottes Liebe, Güte und Barmherzigkeit ist.

Auch seine Behauptung vor einigen Tagen, die "Polen sind fleißiger als die Deutschen", halte ich für völlig deplaziert und gegenüber dem deutschen Volk für inakzeptabel.

Meine Forderung daher an Herrn Gauck:
Bitte treten Sie sofort von Ihrem Amt als Bundespräsident unseres Landes zurück!!!

Gauck: enttäuschend

.
Warum lehnt er ab?
Das wäre doch eine gute Geste!

Herr Gauck enttäuscht auch mich.

Herr Gauck und die zu späte Trauer

"Ein Trauergottesdienst oder ein staatlicher Trauerakt schienen ihm nicht "die richtige Form zu sein, um Toter zu gedenken, deren Ermordung schon so lange zurückliegt"" Diese Aussage sollte man sich vergegenwärtigen, wenn Herr Gauck das nächste Mal an Trauergottesdiensten oder Staatsakten anlässlich der vor langer Zeit Ermordeten teilnimmt, dort dann seine von der neudeutschen Staatsraison eingflüsterten Platituden mit lutherischer Rechthaberei absondert, um sich nicht zuletzt mit den hier jetzt Lebenden nicht auseinandersetzen zu müssen, deren Glaube kein Teil unseres Landes sein soll und deren Angehörige von Leuten ermordet wurden,die die Chancen der Wiedervereinigung etwas anders genutzt haben, als Herr Gauck sich das so wünscht.

wen wundert's?

Er müsste sich ja im Nachhinein von seinen Eltern und seinem Lieblingsonkel lossagen, wenn er jetzt ein Zeichen gegen Rechts setzen würde.

LaNa

Ich finde die Absage absolut

Ich finde die Absage absolut verständlich. Man hatte sehr wenig Interesse an den Opfern, als man dachte Sie wären von (ausländischen) Auftragsmördern ermordet worden. Jetzt wo man erfahren hat, dass die Mörder Neonazis waren soll das nachgeholt werden? Ein Mord ist ein Mord und grausam egal ob von einem Türken, Juden, oder Deutschen begangen wurde. Für mich ist das Heuchelei, oder glaubt irgendjemand der Mord wäre weniger Schlimm wenn er von der organisierten Kriminalität in Auftrag gegeben worden wäre?

Schon verständlich, wie hätte

Schon verständlich, wie hätte der Gauckler da auch seine zwei einzigen Themen, "Freiheit" und Gleichsetzung von DDR und 3. Reich, anbringen sollen...

Wie verkommen ist dieses Land

Da fällt der Polizei unmittelbar nach den Morden nichts anderes ein, als den Opfern Verwicklung in Drogengeschäfte und Bandenkriminalität zu unterstellen und gegen die Angehörigen zu ermitteln. Über die Täter halten derweil die Geheimdienste schützend ihre Hand. Und als alles ans Licht kommt, werden Akten vernichtet, Untersuchungsausschüsse düpiert und beleidigt, höchstens zieht mal wer "die Konsequenzen" und verabschiedet sich in den gut bezahlten Ruhestand. Wirklich verantwortlich war natürlich niemand. Ich warte grade noch auf den Hinweis auf "Befehlsnotstand". Unser Staatsoberhaupt hat solche Angst, sich hierzu unangenehmen Fragen zu stellen, dass er ein Treffen mit den Hinterbliebenen mit der gradezu rotzigen Bemerkung abtun läßt, man wolle "davon absehen". Es ist erbärmlich und zum Schämen, ehrlich. Ich kann nur die Opfer von damals und heute um Entschuldigung bitten.

Eine schallende Ohrfeige

für die Hinterbliebenen, wenn das stimmt, was die TS da berichtet.
Ungeheuerlich!

Das Verhalten Gaucks ist vermutlich unpopulär

aber richtig. Mir scheint, dass unser Bundespräsident sehr wohl um die Wirkung der Symbole weiß. Es geht ihm sicherlich nicht darum, das schwere Unrecht, was diesen Menschen widerfahren ist, zu leugnen. Würde er ihnen aber gegenüber denjenigen, die ebenfalls Opfer schwerer Straftaten geworden sind, durch ein Treffen eine Sonderstellung einräumen, könnte dies nicht anders gedeutet werden, als dass Deutschland eine Mitverantwortung für die Taten der NSU übernimmt.

Dazu besteht kein Anlass: Diese Verbrechen sind nicht im Auftrag oder unter Mitwirkung des deutschen Staates begangen worden und sie genießen auch nicht die Billigung der deutschen Bevölkerung. Für sie ist allein eine kleine Clique von Verbrechern verantwortlich, die in der breiten Mehrheit keinen Rückhalt findet.

An dieser Feststellung ändern auch die Schlampereien bei der Aufklärung nichts. Zwischen mieser Polizeiarbeit und einem Staatsverbrechen liegen Welten - das stellt Gauck mit seiner Haltung klar.

Herr Gauck ...

... gibt in diesem Fall ein schwaches Bild ab.

Dass ihm solche Themen unangenehm sind, kann man verstehen. Manchem von uns würde es vielleicht auch so gehen, allein schon wegen der Sprachlosigkeit, die einen da übermannt.

Aber Gauck sollte sich der Sache stellen, zumal er ja schon bei seiner Wahl unverständlicherweise auf Distanz zu Wulffs Priorität der Integration ging.
Jetzt hätte er eine reelle Chance zur Kurskorrektur gehabt.

Da fallen mir Kohls Worte vom "Beileidstourismus" nach den Brandanschlägen auf Migrantenwohnungen vor zwanzig Jahren ein.
Nimmt Gauck sich Kohl als Beispiel? Das wäre inakzeptabel und müsste diskutiert werden.

Peinlich

Nicht nur das hier staatliche Behörden bei Ermittlung und Aufklärung auf unglaubliche Weise versagt haben, Angehörige und Hinterbliebene zu Verdächtigen gemacht wurden, jahrelang im Ungewissem leben mussten -
beeindruckt das Staatsoberhaupt mit Feingefühl, Anteilnahme und Verantwortungsgefühl.
Bravo Herr Gauck. Zumindest hier hatte C. Wulff Ihnen einiges voraus.
Das genau heute vor 20 Jahren die Häuser in Möllen brannten, haben und wollen andere nicht vergessen.

Eine Schande

für dieses Deutschland.
Mehr ist dazu schlichtweg nicht mehr zu sagen...

"Deren Ermordung schon so

"Deren Ermordung schon so lange zurückliegt"... Unser Bundespräsident scheint nicht zu verstehen, dass sie durch das Versagen (ein Euphemismus in diesem Fall)unserer Behörden, das langsam und Schritt für Schritt in einer ungeheuerlichen Dimension aufgedeckt wird, ein zweites Mal ermordet wurden. Der BP ist nicht nur kein ehemaliger Bürgerrechtler, was er heute gerne gewesen wäre, er ist auch damit kein BP für alle Bürger dieses Staates. Als Grüner kann man sich nur schämen, auf wen man da reingefallen ist.

Gauck leht Treffen mit Hinterbliebenen ab

Auch mich macht dieses Verhalten von Herrn Gauck traurig. Gerade im Hinblick auf diese NSU-Verbrechen meine ich schon, dass sich unser Bundespräsident mit den Hinterbliebenen treffen sollte. Denn auch türkisch-stämmige Bürger in unserem Land sind unsere Mitbürger und ganz besonders dann, wenn sie eingebürgert wurden.

Daher meine ich schon, dass unser Bundespräsident hier mal einen Termin freiräumen sollte für diese - in meinen Augen durchaus wichtige - Aufgabe.

Aber nicht nur unserem Bundespräsidenten sollten die Toten wichtig sein, sondern auch unsere Bundesregierung. Daher meine ich schon: sobald der Untersuchungs-Ausschuss seine Aufgabe abgeschlossen hat und die Sache ans Gericht übergeben wurde, sollte auch unsere Regierung mal innehalten und hier zumindest über eine Gedenkzeremonie nachdenken. Diese muss ja nicht im Bundestag stattfinden. Dazu eignen sich auch andere Räumlichkeiten. Nur: hier geht es um eine Geste unserer Regierung gegenüber den türkischen Mitbürgern.

Richtige Entscheidung

Gauck hat richtig entschieden. Es gab bereits 2011 ein Treffen des Staatsoberhauptes (Wulff) mit den Angehörigen. Und damit muss es mal reichen.
Oder gibt es jetzt schon die Präsidentenflatrate von der man nichts weiß?!

Dass er nichts zu den Vorgängen sagt, ist auch richtig. Und er ist als Bundespräsident in keiner verantwortlichen Stellung, wenn es um "Gesprächsbedarf" zu parlamentarischen Ausschüssen geht.

Zeit sich zu äußern wird es erst wieder, wenn die Untersuchungen abgeschlossen sind.

Und die "Blindheit auf dem rechten Auge" kann man nicht gelten lassen. (26.08.2012 Lichtenhagen)!

Zeit kann ja wohl kein Argument sein.

Komisch, dem Gauck kann es gar nicht genug Gedenken für Maueropfer geben, obwohl das noch länger her ist.

Vielleicht sind für Ihn ja türkischstämmige Mitbürger, Mitbürger zweiter Wahl.

Ich könnte ja zustimmen, wenn man sagt man bezieht gleich ALLE Opfer von Nazis seit nach 1945 mit ein. Damit wäre aber ein klarer Schwerpunkt gesetzt. Und für Gauck sind Linke nun einmal per se das größere Übel, trotz Holocaust (vor 1945) und hunderter Opfer. Aber das ist nicht sein Argument. Die Worte im Brief klingen so, als würden die Opferfamilien einen Makel mit sich tragen, aber dann soll er mal sagen, was Sache ist.

Für den Protestanten Gauck ...

.
... sind Türken eben die schlechteren Christen :-)

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

"Liegt zu lange zurück" ???

Wenn er das nicht will, sollte er es schon begründen können.

Wenn er das nicht begründet, sagt das nichts weiter aus, als dass ihm rechte Gewalt egal ist.

Seltsam, DDR-Opfern will der immer und überall gedenken, aber hier liegen die Morde schon "zu lange zurück"??? Ein komisches Zeitgefühl hat unser Bundespräsident.

Also, ich bin erstaunt, warum

Also, ich bin erstaunt, warum man so einen Aufstand gegen Gauck macht.
Ich hätte auch nicht gedacht, dass ein Bundespräsident das ablehnt, schließlich wird das Thema mit Samthandschuhen angefasst (warum auch immer).
Aber, bitte. Ich sehe auch keinen Sinn in solch einem Treffen. Ich find das Ganze wird total hochgeschaukelt.
Natürlich sind da viele krumme Sachen gelaufen, aber da jetzt sprichwörtlich einen Staatsakt raus zu machen, fände ich lächerlich. Das hat nichts mit zu wenig Feingefühl zu tun.. es gibt einfach Dinge, die sind wichtiger. Ist ja nicht, als ob nicht schon Zeichen gesetzen worden waren (s. Treffen mit Wulff).

Und ich wüsste nicht, wie man darauf kommt Gauck als kleinkariert und hochnäsig zu beschreiben? Und in was für Fettnäpfe er am laufenden Band tritt, würde mich auch interessieren?

Also, es sei ja den

Also, es sei ja den Hinterbliebenen jegliches Mitgefühl gewährt, aber auf einem Besuch beim Präsidenten zu bestehen finde ich wirklich vollkommen unangebracht. Soll dann jeder Hinterbliebene irgendeines Mordopfers eine Privataudienz kriegen? So schlimm die Schicksale der Leute auch sein mögen, aber kein Mord ist besser oder schlechter als ein anderer Mord, deshalb verstehe ich nicht, warum diese Hinterbliebenen auf eine Sonderbehandlung bestehen? Ich meine, man kann sich ja drüber freuen, wenn man zum Bundespräsidenten geladen wird, aber einen solchen Aufriss zu machen und das gleich an die Medien zu tragen, wenn man nicht eingeladen wird, ist wirklich lächerlich.

Was für ein Geschnatter hier!!!

Also ich bin schon verwundert. Nicht über den BP sondern über die Entrüstung. Wie dem Bericht zu entnehmen ist, aht sich der BP schon mit den Angehörigen getroffen. Sollen die Angehörigen jetzt zu jedem Jahretag eingeladen werden? An Untersuchungsausschüssen mangelt es uns nicht, da muss nicht auch noch der BP ins Feld geführt werden. Wenn die islamische Gemeinde etwas los werden will, dann sollte sie das nicht auf dem Rücken der Opfer tun und sich an die richtigen STellen wenden. Der BP ist der falsche Ansprechpartner. Er kann am bestehenden nichts ändern. Es geht hier also mehr um Trost und diesen spenden ggf. andere besser.

eben

sehe ich auch so.
Jetzt hinzugehen und groß Mitleid zu zeigen, fände ich schwach und heuchlerisch

Ein beschämender Affront....

Die behördlichen Geheimniskrämer dieser Republik haben sich in Bezug auf die NSU-Mordserien mit einem mehr als zweifelhaften „Ruhm“ bekleckert, so dass sehr wohl konzediert werden durfte, dass diese wohl auf dem „rechten Auge“ blind seien.

Waren die Ermittlungspannen schon beschämend, so wurde dies jetzt im Nachgang zum betreffenden Untersuchungsausschuss nochmals überboten, obwohl gerade die Spitze der Exekutive sich dafür verbürgt hatte, dass alles vorbehaltlos aufgeklärt werde.

Aktenvernichtung, verbunden mit Arroganz und destruktiver „Mitarbeit“ kennzeichnen die beschämende Aufarbeitung dieser unglaublichen Vorgänge- da ist das Staatsoberhaupt im besonderen Maße gefordert, um das zerschlagene Porzellan, dass Misstrauen in die staatlichen Institutionen zu heilen und sich den Opfern zuzuwenden.

Hier versagt Gauck auf ganzer Linie- ein unglaublicher Affront, so wie dies vor allem auch von ihm kommuniziert wird.... .

Ich schäme mich...

Man möchte von einem solchen Treffen "absehen", heißt es in dem Schreiben, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt.

Wäre es möglich das Schreiben zu veröffentlichen (entweder durch die ARD oder durch die Türkische Gemeinde in Deutschland)? Gauck ist nicht der Präsident des Bundestages oder sonst irgendeiner Institution sondern der Präsident aller in Deutschland lebenden Menschen. Somit hat er quasi in unserem Namen diesen Wunsch abgelehnt.

Ich fand es schon schlimm bemerkenswert, dass sich zum Jahrestag des Bekanntwerdens der NSU-Mordserie weder die ÖR-Medien noch unsere Politiker diesem Thema gewidmet haben. Nun kommt noch die Gaucks Absage hinzu.

Als Bürger dieses Landes kommt man sich im Kampf gegen den Rechtsextremismus von allen Seiten allein gelassen vor...

Gauck handelt richtig

Es gab ja bereits ein Treffen mit Wulff in dieser Angelegenheit, welches die Anteilnahme nach meinem Dafürhalten hinreichend dokumentiert. Verbrecher haben die Taten begangen, nicht der Staat! Die Taten mögen kriminologisch miserabel und mithin skandalös bearbeitet worden sein, was ja auch sein Nachspiel unter rechtsstaatlichen Aspekten hatte und hat. Man muss jedoch darauf achten, dass aus den Verbrechen von ein paar verrückten Ideologen sowie deren andauernder medialer Verwertung einerseits kein falsches Bild von Deutschland gezeichnet wird und andererseits nicht die Opfer von ihren Hinterbliebenen zum Instrument der Daueraufmerksamkeit gemacht werden. Insoweit begrüße ich die Haltung Gaucks außerordentlich. Wir haben nämlich auch andere Probleme. Und Wohlstand und Bildung sind immer noch die besten Mittel gegen Ideologien gleich welcher Coleur. Das sollte man im Hinblick auf Generalprävention auch im Sinne der Opfer nicht vergessen.

Gauck war von Anfang an peinlich

Der Wunschkandidat des neoliberalen Parteienkartells im Deutschen Bundestag hat sich als das gezeigt, was er in den Augen seiner Kritiker schon immer war: Kein aufrechter Buergerrechtler, sondern ein Trittbrettfahrer mit der Aura eines sozialen Tiefkuehlschranks. Die Linke hat diesen Mann zu Recht -und leider als einzige Partei - nicht gewaehlt. Wulff war zwar auch keine gute, aber immer noch die bessere Wahl.

beschämend unsensibel

augen zu und schotten dicht gegenüber den Opfern und dem größten Skandal des jungen, wiedervereinigten Deutschlands.

Gründe doch anzunehmen, haben sich in den letzten Monaten mannigfaltig aufgedrängt.

Die Opfer des NSU stehen auch für mich. Auch mein Leben wurde negativ beeinflußt, obwohl ich unendlich viel mehr Glück hatte.

Freiheit Herr Gauck? Wie steht es um die Freiheit einer Jugend ohne handfeste Politisierung?

Auch ich fühle mich verraten.

Unser Bundespräsident

ist nur ein Mann für schöne Sonntagsreden über Freiheit und Gerechtigkeit. Entschlossenes Handeln sehe ich eher selten.

Enttäuschung

Schon als Gauck gegen Wulff aufgestellt wurde und unterlag, war ich für Gauck. Joachim Gauck war ein Präsident, mit dem ich mich identifizieren konnte, von dem ich behaupten konnte, "ja, dieser Mann ist würdig genug, das Gesicht Deutschlands zu sein". Und das erst recht nach Wulff.
Nun bin ich enttäuscht. Wie kann der einstige Konsens-Präsident, mit der größten Mehrheit in der Bundesversammlung aller Zeiten, diesen Akt verweigern?
Keiner verlangt, dass wir an jedem Jahrestag vor Scham in Grund und Boden versinken wie das Rumpelstilzchen. Aber angesichts der katastrophalen Bearbeitung dieser Terrorserie und der historischen Verantwortung des deutschen Volkes gegen Rechtsextremismus kann es doch nicht sein, dass ausgerechnet Hitlers geistige Kinder verhätschelt werden!

Im Übrigen hätte ich, wie viele andere User hier auch, ebenso wirklich gerne gewusst, mit welcher Begründung Gauck das ablehnt.

NSU-Terror: Gauck lehnt Trefffen mit Hinterblie..

@--TimLU :

hat d. Richtung erkannt .

Es geht doch darum: Wulff war ein "Schleimer"

Gauck dagegen ist ein gradliniger Typ, läßt sich nicht verbiegen.
Es kommt hinzu , u.das ist das Wichtigste ,
Es ist in dieser Sache noch keiner verurteilt worden,
alles hängt i.d. Schwebe, noch gelten die Beschuldigten
als Unschuldig ! Das vergessen Viele !

Außerdem , der Komplex-NSU fand vor seiner Regentschaft
statt . Ein Visite Gaucks b.d. Angehörigen könnte auch
als Schwäche , als Versagen d. Staates ausgelegt werden ,
evtl. sogar Forderungen finanzieller Art nach sich ziehen.
Ich bin kein Fan von Gauck ,,
aber seine Postion kann ich verstehen, ich hätte als
Präsident auch so gehandelt !

Das suggeriert keine "Diskreminierung , Abwertung o.ä
gegenüber d. Angehörigen ! Es ist eine rein Neutrale
pserönliche Entscheidung u. Bewertung aus der Sicht
seines Amtes !
Jede Handlung impliziert den Staat Deutschland , seine
Souveränität usw. ...
Man muß schon tiefer i.d. Thematik einsteigen

Gaucks Stern sinkt. Und das freut mich über alle Maßen.

Und dabei stand sein Stern nie sehr hoch. Trotz aller Schönrednerei von rotgrünen Medien. Interessantes Indiz: Stefan Raab, seines Zeichens Pro7-Moderator mit neuerdings politischen Ambitionen, sagt kürzlich in seiner Sendung tv-total bei einem Rückblick auf Fernsehsendungen der vergangenen Tage: "ich will Wulff als Präsidenten wiederhaben!" Hätte das vor vielleicht einem Vierteljahr noch in jedwedem Publikum Proteststürme ausgelöst, so war jetzt nichts dergleichen zu vernehmen. Eher im Gegenteil.

Natürlich

hat der deutsche Staat die Morde nicht begangen. Aber der deutsche Staat trägt durch seine Unfähigkeit/ Untätigkeit und politischen Entscheidungen, gegen Rechts nur das Nötigste zu unternehmen, eine nicht geringe Mitschuld, dass es zu weiteren Morden und Anschläge durch die NSU gekommen ist.
Herr Gauck hat als BP hier ein weiteres Mal bewiesen, dass die Deutschen kein glückliches Händchen in der Besetzung ihres höchsten Amtes haben und dass er nicht in der Lage ist, dieses angemessen zu erfüllen.

Danke. Der nächste...

...bitte.

ich schäme mich

als Deutscher für diesen Bundespräsidenten. Wie kann man nur so mir den Angehörigen der NSU-Opfer umgehen, nach all den Behördenskandalen in der letzten Zeit? Wie kann man ihnen nur sagen, dass die Ermordung schon so lange zurückliegen würde, wo doch kaum ein Tag vergeht, an dem nicht neue Vertuschungen und "tragische Versehen" der Behörden aufgedeckt werden? Als Präsident dieses Landes müsste er sich für jeden dieser Skandale des Verfassungsschutzes persönlich entschuldigen bei den Hinterbliebenen.

@Didi Ja, Ein unglaublicher Affront-,ich schäme mich für dafür..

und für Alle die das relativieren..Ja eine beschämende und peinliche Angelegenheit..Auch hier bestätigt sich die 25% die einer rassistiche Denkweise fröhnen.Wir haben andere Probleme? Sicher auch !
Aber dem rassistische Problem in unserem Volk sind seit der Wende 182 Menschen zum Opfer gefallen.. (Antonio Stiftung) - Finanzprobleme sind Probleme.. Aber das Morden von Menschen hat eine andere Dimension. Ein Bundespräsident müßte das erkennen können und diesem Problem seine ganze Aufmerksamkeit schenken !

An dieses heiße Eisen,

will sich keiner die Finger verbrennen, so sieht es aus!

Was ist denn bis her von Seiten der Politik insgesamt passiert, außer das eine Straße eingeweiht wurde?

Wie, fällt Ihnen nichts ein?

Es braucht Ihnen auch nichts einfallen, weil auch noch nicht mehr passiert ist.

Wenn der Herr Gauck gerade im Fall der NSU die Hinterbliebenen nicht treffen will, dann ist die „Tat“ durch Unterlass ein Punktesieg für die NSU!

Es kann aber auch sein, dass Herr Gauck viel mehr weiß, als wie die Medien und die Justiz und Er mit dem Wissen die Hinterbliebenen nicht empfangen und schon gar nicht in die Augen schauen kann!!!

Die Absage kann sich zum Skandal entwickeln, weil die Welt sehr interessiert auf den Fall NSU und auf das Verhalten der Politiker schaut und ich bin mal gespannt, wie die Absage in der Türkei aufgefasst wird.

LG Coolchen

Richtig, Herr Bundespräsident

Die Opfer der rechtsradikalen Mörder wurden bereits von staatlicher Seite geehrt.

Die weitere Trauer ist nun eine Angelegenheit der Familien.

Sollte nun eigentlich jeder, der ein Mordopfer in der Familie zu beklagen hat, ein Anrecht auf die Gegenwart des Staatsoberhaupts haben?

Und dürfen nun Betroffenheitsmenschen, die sich gerne im Leid anderer suhlen, ein Recht auf Beleidigung des Bundespräsidenten daraus ableiten, dass er nicht an jeder Trauerfeier Teil nimmt?

@ Gogolo

Nehme ich Ihren Beitrag ernst, müssen Sie der Brieföffner des Herrn Gauck sein, oder?
Und "hunderte" von gleichartigen Briefen?
Da lohnt sich ja direkt ein eigenes Postamt.
Machen Sie mal hin, Sie könnten sogar der Leiter dieses Postamtes werden, zumal Sie ja auch die originären Aufgaben des BP so gut kennen.

da vermisst man sogar

Da vermisst man sogar Christian Wulff
Klar hatte er Fehler gemacht
Aber eins hatte Herr Wullf : Ein Herz !!!

Angemessene Entscheidung

Was viele vielleicht vergessen, der Bundespräsident ist der höchste Mann im Staat. Er ist nicht der nette Grüß-Gott Onkel, der zur jeder Gedenkfeier kommen muss, damit das alles einen offiziellen Flair kriegt.
Er vertritt den deutschen Staat und als solches hat Gauck gehandelt. Die Opfer wurden letztes Jahr schon vom damaligen Bundespräsidenten empfangen, warum sollte das sich nun zu einem jährlichen Ritual entwickeln?
Der deutsche Staat ist für diese Taten anders als in der DDR und zu Zeiten des Nationalsozialismus nicht verantwortlich.
Natürlich gab es Nachlässigkeiten in der Aufarbeitung der Taten, keine Frage, aber diese Taten wurden von Einzeltätern durchgeführt ohne eine Beteiligung der BRD. Wulf hat damals das richtige gemacht und die Anteilnahme bekundet, aber genauso macht Gauck nun das richtige indem er klarstellt, dass die BRD sich auch nicht indirekt für diese Taten verantwortlich fühlt und den Tätern und Opfern keine öffentliche Bühne schafft.

@Thomas L. aus M. / Kirchhoff

Ich stimme den beiden Kommentatoren zu und denke auch, man sollte diese zweifellos schrecklichen Ereignisse nicht weiter emotional aufheizen, indem man
regelmäßige Betroffenheits- und Empörungsjahrtage zur Pflicht macht, an denen gefälligst auch der BP teilzunehmen hat und sich daran dann entscheidet, ob er ein guter oder schlechter BP ist.
Wenn in großstädtischen U-Bahnhöfen Leute totgeprügelt werden - just for fun - dann sind das auch unfaßbar sinnlos ausgelöschte Menschenleben und dann müßte der BP da auch überall präsent sein. Ein solches Amt gebietet - auch wenn es manchmal unverständlich, bzw. schmerzlich ist - gleiche Nähe und gleiche Distanz, es sei denn man will es für gewisse Ziele instrumentalisieren.

Überrascht mich überhaupt nicht mehr

Mich überrascht in Deutschland nichts mehr. Ich fühle nur noch Ohnmacht und Hass. Wenn ich in diesem Land eines gelernt habe, dann ist es Ausgrenzung und Rassismus. Nach den rassistischen Pogromen in Hoyerswerda, rassistischen Morden in Mölln und Solingen, nach den geistigen braunen Brandstiftern Kohl, Kanther, Koch, Sarrazzin und wie sie alle heißen, weiteren unzähligen als nicht-rassistisch verklärten Morden und einer kurzen Schonfrist mit aufgesetzter Gedenkfeier nach den rassistischen Morden an rechtschaffenden Bürgern durch die sogenannte NSU (wer und welche Behörde alles darin verwickelt ist, werden wir wahrscheinlich niemals wirklich erfahren dürfen), kommt jetzt dieser Gauck, der leider nun auch noch tatsächlich Bundespräsident werden durfte und macht einem mit seiner abweisenden Politik zwischen den Zeilen klar, dass man als Nichtbiodeutscher nicht willkommen ist. Geboren und aufgewachsen in Deutschland ist das die Politik, die ich seit nun 35 Jahren hier Tag für Tag erlebe.

@ frosthorn

Wie verkommen ist dieses Land?
Ich fände es besser zu schreiben, wie verkommen sind viele Menschen in diesem Land.
Alles Übrige in Ihrem Kommentar unterstreiche ich.
Sie selbst gehören nicht zu den Verkommenen, für mich selbst nehme ich das auch in Anspruch.
Und auch die vielen User in diesem Blog, die ihrem Abscheu deutlich Ausdruck verleihen, gehören nicht dazu.

Beschämend?

Beschämend ist lediglich, dass die Hinterbliebenen erbarmungslos und ohne Mitgefühl instrumentalisiert werden für die Belange der (türkischen) Politik in Deutschland.
Die Gründe für das Fernbleiben unseres Präsidenten müssen gewürdigt werden, falls er überhaupt etwas begründen muss.

@NekoNeko Sie und ihres

@NekoNeko
Sie und ihres gleichen verharmlosen eine durch den Staat gedeckte Mordserie! " krumme Sachen" nennen sie das so harmlos... gibsdochgarnich!

Einige schießen hier weit übers .......

Ziel hinaus. Wenn BP Wulff sich schon bei den Angehörigen entschuldigt hat und auf die behördlichen Versäumnisse hingewiesen hat, so ist es nicht Aufgabe von dessen Nachfolger es zu wiederholen.

Die Saat, die man sät!

Die Kungelei um seine Nominierung und seiner Wahl zum Bundespräsidenten haben mich schon seinerzeit pessimistisch gegenüber seiner Person gestimmt. Nicht,dass ihm dieses Machtspielchen persönlich anzulasten sei, aber seine mehr als fragwürdigen Aussagen/Einstellungen insbesondere zu den Themen Freiheit und Gleichberechtigung haben ihn für meine Begriffe für dieses Amt disqualifiziert. Gauck hat in dieser Hinsicht nicht nur für meine Begriffe ein gestörtes Verhältnis, was nicht zuletzt seiner Biographie geschuldet ist.
Was mich allerdings doch immer wieder wundert, ist die Tatsache, dass er sich meinem Empfinden nach gegenüber Migranten, verschließt...Es ist nicht die erste Reaktion in diese Richtung, die Verwunderung in mir ausgelöst hat...

Ich hoffe...

...dass unser Bundespräsident seine Entscheidung gut überlegt hat und dass er seiner Verpflichtung nachkommen wird, Mitgefühl für Menschen in unserem Land zu zeigen, denen übel mitgespielt wurde, denen Verbrechen unterstellt wurden, obwohl sie die Opfer waren.
Was mich wundert und bestürzt, ist die Verurteilung von Joachim Gauck ohne dass man im Detail weiß, wer wann was gesagt oder geschrieben hat.
Michael Streibel

Das Neue Deutschland

Leider verschließen sich viele dem neuen Deutschland mit seinen vielen Facetten und verschiedenen Völkern. Integrationsverweigerer gibt es tatsächlich auf beiden Seiten. Wir Deutsche mit Migrationshintergrund erleben dies alltäglich. Das Morde keine Gedenktage verdienen, die schon in der Vergangenheit liegen, ist ja wohl die schlechteste aller möglichen Erklärungen. Etwas verwundert mich schon, dass wir nun 2 ehemalige DDR Bürger als oberste Würdenträger in der Gesellschaft haben. Immerhin haben sie in Ihrer Kindheit eine totalitäre Erziehung bekommen. Die Nachkriegszeit in Deutschland hat aufgezeigt, das diese Generation nicht gerade von Humanismus beklekkert war. Das ein evangelischer Pastor sich derart gegenüber anderen Kulturen verschließt, wundert mich aber nicht. Luthers Thesen sind ja auch kein Geheimnis.

Auch hier wird gnadenlos verharmlost - ich fass es nicht !

Mich beschämen vor allem hier die Relativierer - "25% mit rechtsradikaler Denkweise - bestätigt sich." Ein BP der nicht fähig ist auf Hinterbliebene von Mordserien zuzugehen.Einer beispiellosen Mordserie - der schlimmsten Mordserie seit bestehen der Bundesrepublik..182 Tote seit der Wende.( Antonio Stiftung)Andere Probleme ?

Gauck beweist Augenmaß....

so wie bereits das mediale Gehype um diese Gruppe und das NACHTRÄGLICHE hochstilisieren zu "Terrorismus" (von dem 10 Jahren lang keiner etwas gemerkt hat) ins Lächerliche gingen, wäre es genauso unangemessen, für diese Mordserie nun einen Staatsakt mit dem Bundespräsidenten zu veranstalten.

Der ganze Hype diente dazu, den Überwachungsstaat weiter auszubauen. Nun haben wir Extremismus-Abwehrzentren und noch mehr schwarze Listen eines Schnüffelstaates. Bei gleichzeitiger Vertuschung und Verwicklung des Verfassungs"schutzes". Es ist gut, daß Gauck diesen Hype nicht auch noch fördert.

Und ganz nebenbei: An der Gesinnung solcher Mörder wird all das herzlich wenig ändern.

Tja

Was bitte erwartet man von einem Pfaffen, dessen einzige Vokabel "Freiheit" ist und der in Lichternhagen in keinster weise auf sich aufmerksam machte.

Ein Schaumschläger ist das und sehr blind wenn es nur um Ausländer und andersgläubige geht.

Manchmal wünsche ich mir wirklich Köhler zurück..

Natürlich!

Kohl ist nicht zur Beerdigung der verbrannten Türken in Solingen hingegangen, da geht Gauck doch nicht zu den Türken, deren Angehörige ermordet wurden. Merke: ein Deutscher erwartet von Türken "Integration", aber selbst möchte er sich nicht mit "denen" gemein machen!

An den Wurzeln muß sich was ändern....

Und Gauck ist so eine Wurzel..Politiker die offen relativieren wenn es um Rechtsradikalismus geht. Ein CDU Prof. der sich offen für Gewalt gegen "Missliebige" ausspricht -( NAZIS in der CDU - ist überall abrufbar Monitor Nov.2010) Ein Sarrazin den die SPD nicht ausschliest etc.
Ein Ausbau des Überwachungsstaates nützt da gar nichts..

@ 20:36 — Jon Do

Ihre Argumentation beweist alles andere als Augenmaß - bspw. dort wo Sie von "hochstilisieren zu "Terrorismus"" reden

2001-2011 10 Jahre

10 lange Jahre wurden die Hinterbliebenen verdächtigt und erniedrigt. 10 lange Jahre konnten und durften Sie nicht ihren Schmerz verarbeiten! Und jetzt nachdem letztes Jahr der alte BP ja alle bekannten Opfer der NSU empfangen hat, soll es wieder gut sein? Ich empfinde daß als eine schallende Ohrfeige für jeden Hinterbliebenen! Kurzum: Stellt euch nicht so an, seid lieber froh das eure getöteten Familienmitglieder keine Verbrecher waren und ausserdem ist es sowieso schon lange her.
Soso, dazu kann ich als Deutscher mit türkischen Wurzeln nur sagen: Armes Deutschland und engstirniger Herr Gauck!

@ Gogolo

>> Wenn Glück zu jeder Gedenkstunde fahren würde, dann hätte er für seine originäre Tätigkeit keine Zeit mehr.

Und was genau ist Ihrer Ansicht nach seine originäre Tätigkeit? Sich als ehemaliger Bürgerrechtler feiern lassen? Wobei das wohl mehr zutrifft, als Gauck denkt: selbst wenn der jemals ein Bürgerrechtler war, dann ist er auf alle Fälle ein ehemaliger...

Tja...

...ob er demnächst wohl auch den Gedenkveranstaltungen zur Befreiung von Auschwitz fernbleibt? Oder zur Reichspogromnacht? Käme von der Logik her ja hin; die Ereignisse, an die bei diesen Gelegenheiten erinnert wird, sind ja schließlich noch länger her.

Und am besten verzichtet er auch auf die Teilnahme an Veranstaltungen zum 3. Oktober bzw. zur Maueröffnung am 9. November. Is' ja auch bald nicht mehr wahr...

Welch ein Schaumschläger.

@Phonomatic

Es ist müßig, diese Debatte aufzurollen.

Scheinbar unzusammenhängende Morde in einem Zeitraum über 10 Jahre irgendwo in verschiedenen Städten in Deutschland ohne jede Bekennerschreiben oder Ahnung über die Täter NACHTRÄGLICH (!) als Terror zu bezeichnen, der hat die Definition von Terrorismus nicht verstanden.

Das nachträgliche Gehype "bitte fürchten Sie sich JETZT!" (wo die Gruppe gefaßt ist: vorher hatte niemand Angst, da es "normale" Morde zu sein schienen) hat jedenfalls Bürger-Überwachungs-Befürwortern wie Friedrich, Uhl, usw. extrem genutzt.

Neue Überwachungszentren waren die Folge.

@ Thomas L. aus M.

>> Würde er ihnen aber gegenüber denjenigen, die ebenfalls Opfer schwerer Straftaten geworden sind, durch ein Treffen eine Sonderstellung einräumen, könnte dies nicht anders gedeutet werden, als dass Deutschland eine Mitverantwortung für die Taten der NSU übernimmt.

Es ist wirklich erstaunlich, wie Sie schwurbeln. Haben sich die Ermittlungs-/ Strafverfolgungsbehörden vielleicht bei irgendeiner anderen Mordserie eine derartige Anzahl von unbegreiflichen "Pannen" geleistet, wurden jemals in solch einem Umfang vorsätzlich Akten und Beweise vernichtet oder vor Untersuchungsausschüssen gelogen? Natürlich ist dieses Thema ein hochpolitisches, und genau deshalb wäre es Gaucks Verpflichtung gewesen, an dem Treffen teilzunehmen.

Das bedeutet doch keine Abwertung oder Geringschätzung anderer Gewaltopfer. Deutschland ist sehr wohl mitverantwortlich für die NSU-Mordserie - weil offensichtlich jahrelang niemand ernshaft die Absicht hatte, die Mörder zu fassen und zu bestrafen.

@Jo Do hochstylisiert ? den schlimmsten Terrorismus in der BRD

Sorry wie kann man so einen Schmarren schreiben angesichts 182 Toter durch Rechtsterrorismus (Antonio Stiftung) und 10 Morden seit der Wende..??? Ist mir unverständlich..

Sehr sehr bedauerlich

Dass der sonst bisher recht gut agierende Herr Gauck hier kein sehr deutliches Zeichen GEGEN diese braune Terrortruppe und deren übles Gefolge setzt, das wäre sehr nötig gewesen. Immer noch wird rechtes Denken eher toleriert und daraus erwachsen dann die vermeintlichen legalen Taten rechten Handelns.
Das trübt mein Bild doch sehr sehr sehr....

Die Begründung hört sich

Die Begründung hört sich schon eigenartig an - aber was hätt er denn sagen sollen?
Daß alle Morde welcher Art auch immer, schon furchtbar sind, und türkische Opfer nicht irgendwie "schlimmer"? Wenn man dies nun zum Anlaß genommen hätte zu fordern, daß man sich um ALLE Verbrechensopfer und Hinterbliebenen mehr kümmern sollte, gegen ALLE Täter härter vorgehen sollte, ja darum könnte sich der BuPrä gut kümmern!
Daß die Polizei erstmal empirisch ermittelt hat, weil sie von einer Mordbrennerbande nicht ausgehen konnte, die sind nämlich entgegen aller Unkenrufe durchaus nicht typisch für Deutschland? Und daß die ständigen Vorwürfe gegen die Ermittler ungerecht sind?
Daß es nach Instrumentalisierung der Opfer und der Hinterbliebenen durch türkische Interessenverbände riecht? Das tut es nämlich.
Ich hab ja Gauck nie gemocht, aber man kann ihm wenigstens zugute halten, daß er kein Wulff ist, in keiner Hinsicht.

Zeigt er nun sein wahres Ich?

Mit dieser Absage hat Herr Gauck einen schweren taktischen Fehler gemacht, der ihm bestimmt irgendwann teuer zu stehen kommt.

Persönlich habe ich nie viel von ihm gehalten und nicht verstanden, warum er durch so eine breite Mehrheit ins Amt gehievt wurde und von der Presse so hoch gelobt wurde. Wohl weil er derzeit sehr gut zum momentanen Parteienklüngel passt, der mehr an die Machterhaltung denkt als darum, sich um die Bevölkerung zu kümmern.

@ 21:29 — Jon Do

Ihre Definitionsstreitigkeiten zu diesem Thema wirken auf mich extrem befremdlich, hier übrigens was wikipedia dazu sagt: "Es gibt keine allgemein akzeptierte wissenschaftliche Definition von Terrorismus."

Von einem gruselhype zu sprechen (wenn ich das mal so zusammenfassen darf) ist absolut lächerlich angesichts des umfassendsten Versagens von Sicherheitsbehörden das eigentlich denkbar ist.

Ihre Kommentare werden dem Ernst der Sache in meinen Augen schlußendlich nicht gerecht.

@Kathgläubig

Ausschnitt aus Ihrem Kommentar:
"Als katholischer Christ halte ich es für respektlos und unsensibel, wenn ein Theologe wie Joachim Gauck ein Treffen mit den Hinterbliebenen der Opfer der grausamen, barbarischen, unchristlichen und menschenverachtenden NSU-Morde ablehnt."

Wie darf man das verstehen?
Muss man "katholischer Christ" sein, um Gaucks Verhalten für "respektlos und unsensibel" zu halten?

Können Morde auch "christlich" sein, v. a., wenn es sich um weniger "grausame, barbarische und menschenverachtende" handelt"?

Die argumentative Reduktion auf Ihre Konfession ist schon etwas irritierend, zumal ethische Prinzipien mit dem Glauben absolut nichts zu tun haben (müssen), wie Milliarden Nichtchristen weltweit unter Beweis stellen.

Gruß, Klako

Richtige Entscheidung des Bundespräsidenten

Wieder einmal hat Herr Gauck gezeigt, daß er das Format hat, dieses Amt zu bekleiden.
Es kann nicht angehen, daß der Bundespräsident sich persönlich mit jedem Gewaltopfer trifft. Was wollen denn diese Leute von ihm hören? Ich habe den Eindruck, daß der Bundespräsident sehr wohl weiß, daß diese Debatte vor allem von solchen Organisationen wie Herr Kolat sie vertritt maximal ausgeschlachtet wird und dazu genutzt wird, Einfluß zu gewinnen und der Mehrheit ihre Sicht der Dinge aufzwingen will.
Was den Opferfamilen passiert ist, ist schlimm, keine Frage. Aber was ist z.B. mit der Familie des in Berlin auf dem Alexanderplatz getöten Jungen? Warum fordert hier niemend ein Treffen mit dem Präsidenten? Auch dies ist ein schlimmes Verbrechen und die Behörden haben immer noch nichts daraus gelernt, obwohl diese Taten auch immer mehr zunehmen. Daher gleiches Recht für alle. Entweder alle oder keiner. Von daher eine sehr weise Entscheidung von Herrn Gauck.

Welche Rechtfertigung?

Zum einen kann man diese Mordserie nicht mit den gängigen Morden vergleichen. Natürlich ist jeder Mord an sich schrecklich. Aber dass diese Mordserie hervorsticht, allen voran weil deutsche Behörden sehr wohl darin verwickelt sind (nicht an den Morden per se, aber an möglicherweise absichtlichen Pfuschen in den Ermittlungen), kann niemand ernsthaft leugnen.

Zum anderen ist die Botschaft, die Herr Gauck damit vermittelt, eindeutig.
Herrn Sarazin hat Gauck Mut attestiert für seine Äußerungen. Dazu hat er gerne Stellung genommen. Aber wenn es um solch eine Gräueltaten inmitten eines freiheitlichen Staates geht, kann der Herr BP keine Stellung beziehen. Eine Schande! Aber das sagt mehr als tausend Worte.

Er hat das Wort Freiheit wohl so oft verwendet, dass ihm dessen Bedeutung und richtige Umsetzung abhanden gekommen ist.

Farbe bekennen, Haltung zeigen, das ist

seine Sache nicht.
Der Bundespräsident mag eine Bitte um ein Treffen abschlagen, warum wohl? Dann ist es aber immer noch eine Frage, WIE er das tut. Im jetzigen Fall mehr als unglücklich.

War es nicht Frau Merkel, die Bedenken gegen die Person von Herrn Gauck hatte? Warum konnte/wollte sie sich in diesem Fall nicht durchsetzen?

Ja, Herr Köhler. Kurz vor seinem Rücktritt sagte er was zu Bundeswehr und Schutz von Handelsflotte. Das ging nun gar nicht, nicht wahr?

Herr Gauck ist der Bundespräsident Aller

mit Außnahme der Ausländer.

Können wir davon ausgehen dass sich Herr Gauck auch nicht mehr mit den NS-Opfern befassen wird da diese Taten noch länger zurück liegen?

gefangen in rechter Blindheit

Hier zeigt der Präsident wahrlich fehlende Größe oder eine merkwürdige Zurückhaltung. Damit erinnert er mich an die unsägliche Tradition im Umgang mit dieser Mordserie: die Opfer selbst sind zu verdächtigen, totschweigen und Akten vernichten...

Bleibt Gauck hier in einer rechten Blindheit gefangen? Wo bleibt dann, Herr Präsident, Ihre Freiheit, über sich selbst zu wachsen?

nee nee

da sollte man dem bundespraesidenten die moeglichkeit geben, zu gegebener zeit fuer klarheit zu sorgen. ich halte diese haltung auch fuer ein zeichen dafuer, das die rolle des staates bei dieser folge von verbrechen erst noch geklaert werden muss.

gauck ist ganz sicher nicht rechtsradikal oder gar blind auf einem auge. das zu unterstellen waere unmoeglich und nicht angemessen. lassen wir uns einfach einmal ueberraschen und sehen, was wir anschliessend von unserem bundespraesidenten halten wollen.

ich jedenfalls bin weiterhin froh, dass wir ihn haben und keinen anderen. warten wir's ab.

Auch ich finde es, wie die

Auch ich finde es, wie die Mehrheit der sich hier Geäußerten, beschämend für einen Bundespräsidenten, der sich einer solchen Bitte verweigert. Das kennzeichnet die Situation in unserm Lande und schadet dem Ansehen Deutschlands international.
Es ist zu nur wünschen, dass das Bundespräsidialamt diese Reaktion und Diskussion der Bundesbürger auswertet, um die Meinung des Volkes über ihren Präsidenten wirklich zu erfahren. - Es ist nicht der vom Volke gewählte Präsident und somit auch nicht meiner!

Für mich an Erbärmlichkeit nicht zu überbieten..

Ich schäme mich als Deutscher für solch einen Bundespräsidenten - und glaube nicht, daß er die Meinung der Mehrheit der Deutschen vertritt..

@Kommentarleser: Ich kann

@Kommentarleser:
Ich kann mich Ihrem Kommentar nur anschließen. Dem ist nichts hinzu zu fügen. Sehr gut.

Der Bundespräsident..

..ist Bundespräsident und nicht die Herren und Damen Kommentatoren hier.
Ich schäme mich für die Vorredner hier, die glauben, alles besser zu wissen und welche Verpflichtungen Herr Gauck wahrzunehmen hat und welche nicht. Mangelnder Respekt.
Der Bundespräsident war auch nicht auf der Trauerfeier von Johnny K.
darüber regt sich hier keiner auf. Komisch.

@Dieter, @Phonomatic

Dieter: "angesichts 182 Toter durch Rechtsterrorismus"

Bitte werfen Sie nicht dutzende von verschiedenen Verbrechen in einen Topf und klassifizieren alle als "Terrorismus". Es ist zur Mode geworden, jedes abscheuliche Verbrechen als "Terrorismus" zu bezeichnen, und dann zur Abwehr weitere Überwachungsstaats-Maßnahmen zu fordern. Das ist so einfältig wie gefährlich. Ganz abgesehen davon, daß alle zusätzlichen Überwachungs-Maßnahmen nichts bringen, da man den Menschen (noch) nicht in die Köpfe schauen und deren Gesinnung prüfen kann. (Zum Glück).

Phonomatic: "Von einem gruselhype zu sprechen ist absolut lächerlich angesichts des umfassendsten Versagens von Sicherheitsbehörden"

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Natürlich kann von den Medien ein Gruselhype aufgeführt werden, egal ob Sicherheitsbehörden versagen oder gründlich arbeiten. Im Fall NSU wurde ein Gruselhype aufgeführt, NACHDEM die Gefahr längst vorbei war. "Bitte fühlen Sie sich JETZT terrorisiert!". Lächerlich.

BP Gauck verweilt lieber im Gestern

Das wahre Anliegen des BP ist immer noch, zu beweisen, dass er früher Recht hatte. Mit dem Heute oder dem Morgen befasst er sich gar nicht mehr. Das mag typisch für einen Mann in seinem Alter sein, aber mir wird schwarz vor Augen bei dem Gedanken, dass dieser Mensch mein Morgen mitgestaltet.

@ Kommentarleser

>> Was den Opferfamilen passiert ist, ist schlimm, keine Frage. Aber was ist z.B. mit der Familie des in Berlin auf dem Alexanderplatz getöten Jungen?

Warum spielen Sie die Familien der Opfer gegeneinander aus?

Pfui, Herr Bundespräsident!

Fassungslos, entsetzt, wütend, traurig, mit den Opfern fühlend, beschämt...
Aber froh, dass Herr Gauck nun doch sein wahres Gesicht gezeigt hat, welches viele hinter der Maske vermutet haben.
Obwohl mir sein ewiges 'der Kapitalismus ist sooo toll' und 'die Linken sooo mies'-Gerede echt auf die Nerven ging, wollte ich ihm ne Chance geben.
Die hat er jetzt vergeigt.

@hichelheim

Naja, Johnny K. war ja auch nicht von einer Terrorzelle umgebracht worden. Auch wurde sein Mord nicht durch staatliche Stellen gedeckt.. Daher sind die Fälle nicht vergleichbar.

Gauck wird nicht müde alle zwei Tage den Opfern von Stasi, SED und so weiter zu gedenken - also ist die Ausrede alles sei zu lange her KEIN Grund. Ansonsten darf er in Zukunft auch auf keine Gedenkfeier mehr zum Nationalsozialismus oder Mauerfall gehen.. Das ist schliesslich alles noch viel länger her..

Nein, Gauck hat einmal mehr gezeigt, wie wenig geeignet er für sein Amt ist. Gerade als Pastor sollte er doch den Anstand haben in solchen Situationen aufzutreten. Aber hier gehts ja um Muslime UND er kann wohl kaum "Freiheit" in einer Rede zu den Taten unterbringen. Das sind wohl eher die Gründe für die Absage.

Man wird Tag und Nacht mit

Man wird Tag und Nacht mit diesem Thema bombardiert und das seit über einen Jahr.

Stra0en wurden nach Opfern benannt, Denkmäler gesetzt.

Reicht es nicht irgendwann? In anderen Ländern sterben täglich tausende Kinder und keinen interessiert es.

Und hier wird alles aufgebauscht als wären es innerhalb kürzester Zeit tausende Opfer gewesen.

Ich finde es gut das Gauck abgesagt hat. Endlich mal ein Politiker mit Rückgrat, der solche Themen -im Gegensatz zu vielen anderen- nicht dazu nutzt um irgendwo ganz vorne im Rampenlicht zu stehen und sich feiern zu lassen.

Mal ehrlich, was erwartet die türkische Gemeinde von uns? Lebenslange Demut des ganzen deutschen Volkes?

Darstellung: