Kommentare

Jede "Wahrheit" hat ihre Quellen ...

Natürlich sind Spannungsspitzen für Stromnetze ungünstig.

Aber jede Wahrheit hat jemanden, der sie in die Welt setzt.

In der Kriminalistik gibt es da einen bewährten Ansatz.

Die Frage "Qui bono?".

Machen manchem Atom-Oligarchen die (vielleicht "müsliessenden, korksandalen-tragenden" ?) deutscher Windmüller Sorge um die Einnahmen aus seinen wunderbaren Atommeilern?

Weil sich bald herausstellen könnte, dass man die (nur für Oligarchen lukrativen) Dauerproblemanlagen wegen hocheffektiver nachhaltiger Stromerzeugung (bald) gar nicht mehr brauchen könnte?

Vielleicht hat "man" sich zur Abnahme irgendwelcher Brennstäbe von irgendwo her verpflichtet?

Dann würde man auf dem "strahlen Zeugs" sitzen bleiben?

Und das geht natürlich nicht?!

Blackout

Hehehe....
abgesehen von der Atompolitik hat das Handeln unseres Nacbarn Vor- und Nachteile:

1.könnte man sicherlich auch die Netze im Nachbarland, bzw. die Netzeteile die für den Transit nötig sind, von dem Geld modernisieren (ich kenne aber den Netzzustand dort nicht um die Qualität zu beurteilen)

2.sollte es einmal in der neuen Trafostation wegen Überlastung zu einer Stromblockade kommen, heist das ja dem Artikel nach, dass auch Süddeutschland betroffen wäre...das sollte ein weiterer Grund bei uns sein den Netzausbau Nord-Süd voran zu treiben!

Kurzschlussreaktion

Genau das war der Atomausstieg ja auch, in dem Punkt haben die Tschechen ohne Zweifel recht. Ob das jetzt ein Fehler war oder letztendlich doch die richtige Entscheidung, darüber kann man ja streiten. Und auch was den Netzausbau angeht, kann man schlecht widersprechen. Aber mit Ökostrom hat das ja jetzt grundsätzlich nichts zu tun und Tschechien täte gut daran, auch auf erneuerbare Energien zusetzten, egal ob mit oder ohne Atomstrom.

Zukunftsträchtig?

Kernkraft ist deswegen rentabel, weil die hohen, zeitlich verzögert anfallenden Kosten dem Steuerzahler aufgedrückt werden. Würde man realistisch kalkulieren, wäre das Thema Kernkraft wegen Unwirtschaftlichkeit schnell vom Tisch.

Manche werden nie schlau........

Wer trotz des furchtbaren Atomunfalls in Japan immer noch auf Atomkraftwerke - und nur auf Atomkraftwerke - setzt hat aus der Geschichte noch nichts gelernt.
Was hinterlassen wir unseren Kindern für ein furchtbares, strahlendes Erbe.Natürlich liegt bei den erneuerbaren Energien noch manches im Argen, vor allem müssten dringend Stromleitungen in den Süden gebaut werden, aber alles geht nicht auf einmal, vor allem bei der angespannten finanziellen Lage.
Es war die einzig richtige Entscheidung der Bundesregierung, die Kernkraftwerke nach und nach abzuschalten
Ich bin übrigens keine von den Grünen, aber da hatten sie von Anfang recht!

Jede Wahrheit hat ihre Quellen: nix is mit Stromautobahn

.. da kann man Theobaldur nur zustimmen.

Denn: Es fehle angeblich das notwendige Übertragungsnetz Das Fehlen einer Nord-Süd-Stromautobahn würde auch von deutscher Seite (von wem genau?) eingeräumt. Wenn an der Nordsee die Windkraftanlagen auf Hochtouren laufen, fließt der Strom für Bayern und Baden-Württemberg notgedrungen über Tschechien oder Polen.

Tja, das hat man davon, den Energieriesen die Offshore-Anlagen zu subventionieren bis die Schwarte kracht. Eine schlaue Energiewende hätte nämlich auf DEZENTRALE Lösungen gesetzt. Die merkelsche Klientelpolitik hat aber nicht nur den Atomausstieg beinahe zersemmelt, sondern auch fleißig dafür gesorgt, dass Energie weiterhin in der Hand der Monopole bleiben kann. Welcher Kleininvestor kann schon Offshore bauen? Otto Normal bleibt nur die dezentrale Solarzelle auf dem Dach.

Ohne Stromautobahn, liebe Tschechen.

Tschechien tickt nicht richtig

Verkehrte Welt, man kann es nicht fassen, befürchten die Tschechen die Ökostrom-Spitzen. Bauen dafür lieber Atomkraftwerke, es wäre auch für Tschechien eine Chance gewesen, ohne weiteren Atommüll in die Zukunft zu marschieren.

Der Ausstieg war vom Volk

Der Ausstieg war vom Volk gewollt, zumindest zu dem Zeitpunkt als er beschlossen wurde. Jetzt wo es darum geht die logischen Konsequenzen zu tragen, ist plötzlich wieder jeder dagegen?
Kein Wunder das kein Politiker die Meinung des Volkes mehr ernst nimmt, denn das Volk weißt gar nicht wirklich was es will.

Schön wie man verdummt wird ...

Überströme fließen nicht, wenn ein Überschuss an Energie erzeugt wird, sondern wenn eine zu starke Nachfrage an anderer Stelle herrscht und der nachgefragte Strom Engstellen passieren muss.

Schonmal den Zähler angeschaut, wenn die eigenen Verbraucher (Haushaltsgeräte, Licht etc.) ausgeschaltet sind? Wo bleibt denn da die ach so verteufelte Spitze?

Ergo - der richtige Weg ist dezentrale Erzeugung und Verteilung. Richtig vernetzt könnte nicht ein Ampere Offshore-Strom im Süden ankommen, sondern (wie eine Welle) der Offshore-Strom den Norden, der auf dem Festland im Norden erzeugte Strom die Mitte und der in der Mitte erzeugte Strom den Süden versorgen.
Hinzu kommen eine Handvoll Kraftwerke im Süden.

Also - müssen es unbedingt teure Energie-Highways sein oder eher eine effizientere Verteilung?

Und was die Mär der ach so vielen verschiedenen Stromnetze, die miteinander vernetzt werden müssen, angeht - so viele Netzbetreiber haben wir gar nicht.
Im Telefon-Sektor funktioniert's auch.

Deutschland,

das so schöne Flughäfen bauen kann, so schöne Bahnhöfe in die Erde plant, so schöne ICE's pünktlich liefert etc
etc etc ist sicher mit all seinem Sachverstand und Ingenieurswissen prädestiniert, den lieben Nachbarn zu zeigen wo's lang geht. Schade - oder Gott sei Dank - keiner will's hören und rund um uns zu werden zukunftsorientiert AKWs gebaut. Gut für uns, wir können dann ja Strom dazukaufen und wenn denn eines von den Dingern Probleme macht, tja, dann werden wir verschont, weil wir ja ausgestiegen sind.
Das ganze schöne Geld, welches jetzt für die Energiewende ausgegeben wird, wäre besser in die Sicherheit und den Neubau von AKWs gesteckt worden.

Wille und Weg sind zwei Paar Schuhe

Das Aufbegehren war vom Volk, das ist korrekt.
Das Volk hat aber den Ausstieg weder geplant noch bei der Ausführung bestimmt - dafür gibt es Ausschüsse und Projektverantwortliche.

Die logischen Konsequenzen ergeben sich aus schweren Planungs- Auführungs- und Managementfehlern.

Die Politik ist nicht als Ausführungsgehilfe zu sehen sondern verantwortlich für diese Konstellation.

50 Hertz Problem I

Die Frequenz bestimmt zum Beispiel die Drehzahl von Uhren, Generatoren und Fabrikbändern. Wird etwa mehr Strom produziert als nachgefragt, steigt die Frequenz, und die Generatoren und Bänder drehen sich schneller. Schon kleine Frequenzabweichungen können sensible Maschinen aus dem Takt bringen; bei größeren Schwankungen werden Stromgeneratoren abgeschaltet, und die Versorgung bricht ein.

Und so rächt sich...

...die überhastete Panikpolitik, fleissig angekurbelt durch die ganzen deutschen Wendehälse da draussen nach Fukushima.
Allein im Sinne der Ressourcenverfügbarkeit ist ein Umstieg auf rein regenerative Energien sicherlich notwendig, aber bitte eines nach dem anderen. Wer als 150kg-Mensch wieder auf gesunde 80kg abspecken will, sollte sich dafür auch mehr Zeit nehmen als einen Monat, in der er nur hungert. Das macht mehr kaputt als es Erfolge bringt.
Eine "Stromdiät" wäre auch für uns genau das richtige Konzept gewesen. Als Ziel ein regenrativer Energieanteil von 100% etwa um 2100, bis dahin Erneuerung aller alten AKWs und fossilen Kraftwerke und sukzessive Wegnahme EINZELNER ausgedienter Kraftwerke. Der Netzausbau ließe sich damit parallel und weitestgehend risikofrei umsetzen. Die Kosten der Endverbraucher würden nicht auf einen Schlag, sondern nach und nach steigen (wenn wir von effizienteren reg. Energiequellen in den nächsten 50-100 Jahren ausgehen können, dann nichtmal das.)

@dizmas1

"Das ganze schöne Geld, welches jetzt für die Energiewende ausgegeben wird, wäre besser in die Sicherheit und den Neubau von AKWs gesteckt worden."

Darf ich Ihnen mit einem Henry Ford zugeschriebenen Zitat antworten:

"Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere Pferde."

@SydB: 50 Hz

"...bestimmt zum Beispiel die Drehzahl von Uhren"

Bei meiner mechanischen Zeitschaltuhr ist das so - ich wage aber zu bezweifeln, dass es heute noch Industrieanlagen gibt, die die Netzfrequenz als Präzisions-Zeitnormal verwenden. Selbst der billigste Quarz kostet heute einen Bruchteil eines Synchronmotörchens, und viele Anlagen sind schon seit Jahrzehnten im PC-Zeitalter angekommen.

@23. November 2012 - 14:46 — dizmas1

´Das ganze schöne Geld, welches jetzt für die Energiewende ausgegeben wird, wäre besser in die Sicherheit und den Neubau von AKWs gesteckt worden.´

viel schönes geld wird noch in den rückbau und die
verwaltung dieser unseligen akw-technologien benötigt werden. es ist deshalb besser, dort kein zusätzliches geld mehr zu versenken.

Manchmal muss einem von außen

Manchmal muss einem von außen gesagt werden was für Unfug man veranstaltet, damit man es überhaupt bemerkt. Danke Tschechien, ihr seid eine Stimme der Vernunft, die es in Deutschland nicht mehr gibt.

Die CDU will den Atomausstieg nachträglich verhindern...

Die CDU will den Atomausstieg nachträglich verhindern indem sie den Netzausbau wie früher auch schon verhindert.
F. Merkel hat ja auch dafür gesorgt das 2013 die EEG Umlage unnötig hoch wird, indem sie diese 2012 künstlich gesenkt hatte.
Auserdem hat sie für 2013 weiteren 1500 Unternehemn die EEG Umlage geschenkt / erspart.

F. Merkel ist zwar ein guter Politiker, aber der schlechteste Kanzler bzw. schlechteste Kanzlerin die die BRD je hatte.

Wenn 2031 kein für Atomreaktoren verwendbares Uran mehr da ist können die Tschechen ja schön im dunkeln sitzen.

Es gibt genug Atomkraftwerke die Probleme genugn Uran für maximale Stromproduktion zu bekommen.

1x richtig, 1x falsch!

Richtig ist, dass sich die Tschechen darüber aufregen, dass unser Strom durch ihr Land fließt.

Falsch ist die AKW-Begeisterung in Tschechien.

Netzproblem

Die Vorsorge der Tschechen ist meiner Ansicht nach begründet. So ist nicht abzustreiten, dass die Problematik der Netzstabilität seit der Energiewende stark zugenommen hat, wenn man sich den Verlauf der Netzfrequenz ansieht.
Jobs in den Zentralen bzw. Warten der Netzbetreiber zählen sicherlich zu den stressigsten überhaupt seit der Energiewende. Was sich in hoher Fluktuation der Mitarbeiter zeigt.
Auch wäre eine beginnender Stromausfall durch Frequenzabweichungen im Moment nicht nur auf Deutschland begrenzt, sondern würde über das europäische Verbundnetz den ganzen Kontinent lahmlegen. Die Tschechen handeln also sehr varausdenkend Sicherheitsmaßnahmen zu schaffen. Warum sollten sie unter einem von Deutschland verursachtem Problem leiden?

Wenn die physikalischen Gesetzmäßigkeiten...

... die Umsetzung der Energiewende verhindern, dann findet sich sicher eine Mehrheit im Bundestag dafür, diese Gesetzmäßigkeiten im Eilverfahren zu ändern. Und wenn die Gesetze der Physik dem Bundestagsbeschluss dann nicht Folge leisten, dann wurden sie bestimmt von der bösen Atomindustrie bestochen.

AKW-Befürworter sollten sich schämen !

All die AKW-Befürworter sollten sich schämen. Was würden die denn tun oder sagen, wenn z.B. aufgrund eines GAUs eine Stadt wie Hamburg, Paris oder München komplett aufgegeben werden müßte ? Dann würde man nichts mehr von denen hören. Aber ich würde dann genau die Befürworter alle zum Aufräumen hinschicken, das würden die doch bestimmt gerne machen, denn sie finden Atomkraft ja so toll !

Dummes Zeug kostet eben doppelt ...

.
... notfalls den Freiden mit dem Nachbarn.

Das sind die Folgen einer populistischen und übereilten Anhänglichkeit an die Climatologisten der Nation.

Der Wählerstimmen sind aber auch verloren, wenn hier die Lichter doch noch ausgehen :-)

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

Schwachsinn

Wenn ich das jetzt richtig verstehe, bezeichnet man von tschechischer Seite den deutschen Atomausstieg als großes Sicherheitsrisiko, weil es ja möglicherweise zu einem Stromausfall kommen könnte...zu einem Stromausfall!

Was ist denn bitte ein Stromausfall gegen ein hochgegangenes AKW?
Klar, Todesopfer kann es auch bei Blackouts geben, aber dadurch wird kein ganzes Gebiet auf Jahrzehnte oder länger unbewohnbar...

Denkbar kurzsichtig

Wie kann man nur Ökostrom produzieren ohne geeignete Stromnetze zu haben, um ihn auch bundesweit verteilen zu können. Und dieser Dilettantismus unserer Volksvertreter nennt sich dann grosspurig Energiewende. Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass unsere Politiker das grösste Sicherheitsrisiko sind.

@SydB

Die Netzfrequenz muss tatsächlich einigermaßen konstant bleiben. Steigt sie über 50.2 Hz werden daher (aufgrund einer veralteten Bestimmung) kleinere Stromerzeuger aus dem Netz genommen um die Leistung zu verringern. Dies betrifft insbesondere Photovoltaikanlagen. Nun haben wir aber bereits so viel Leistung an Photovoltaikanlagen installiert, dass im Extremfall auf diese Weise schlagartig und automatisch über 15GW vom Netz genommen werden. Das wiederum kann kurzzeitig von konventionellen Kraftwerken nicht ausgeglichen werden und es kann zum Stromausfall kommen.

Das problem ist also mal wieder nicht der Ökostrom, bzw dass wir zu wenig Strom produzieren sondern das Gegenteil: Es wird kurzzeitig zu viel Strom profuziert, dann greift eine veraltete Regelung und die alten trägen Kraftwerke versagen.

Fazit: Energiewende bedeutet mehr als nur Kraftwerke bauen. Wir brauchen neue Regelungen und vor allem ein neues System. Dezentral und flexibel statt schwerfällige Großkraftwerke.

Tja, das kommt davon, wenn

Tja, das kommt davon, wenn man nur ideologisch (Grüne) oder angstgeleitet (Bundesregierung nach Fukushima) an ein Problem herangeht.

Natürlich kann man auch vernunftgeleitet für die Energiewende sein, also die Umstellung auf regenerative Energien (bin ich auch, also zumindest für die Energiewende, hoffentlich auch vernünftig).

Dann würde man aber 1) versuchen die nötigen Mittel auf die wirtschaftlichsten Erzeuger zu konzentrieren (keine oder viel weniger Solarförderung, mehr Wind, Biogas, Erdwärme, Kraft-Wärme-Kopplung) und 2) erst mal die Voraussetzungen schaffen, also für Speicher und Leitungen sorgen.
Ein forcierter Ausbau dieser Infrastruktur verbunden mit einer Streckung des Atomausstiegs um ein paar Jahre und die meisten Probleme blieben uns erspart.

Was die Vorschläge zu mehr Dezentralität angeht, so hört sich das zwar gut an, aber nur solange man es nicht bezahlen muß (ineffektive Standorte sind eben pro kWh teurer)

Selbstverständlich muss Deutschland...

... seinen Strom selbst von Nord nach Süd transportieren und kann dies nicht einfach auf Nachbarländer abwälzen; es sei denn es würden entsprechende Verträge existieren. Windkraftanlagen sind im Gegensatz zu thermischen, inklusive Atomkraftwerken ohne Verzögerung ein- und auszuschalten; sie eignen sich deshalb dazu die Spitzenlast während der Tagesstunden abzudecken, ergänzt z.B. durch Pumpspeicherkraftwerke. Dies nützt natürlich wenig wenn keine Leitungen existieren um auch diese Spizenlasten abzudecken. Die müssen erstmal gebaut werden. Strommasten zerstören die Landschaft, Erdkabel sind teuer - aber ganz ohne geht es eben nicht.

Besserwisser Deutschland?

Haben wir schon wieder Recht? Wissen wir schon wieder alles besser? Müssen sich alle anderen Nationen nach uns richten? War der Atomausstieg nicht tatsächlich eine hysterische Überreaktion?

@SydB

Schon alleine die Formulierung ihrer Aussage macht klar, dass Sie wirklich überhaupt keine Ahnung von Elektrotechnik haben.

Wenn Sie solche haltlosen Thesen hier in den Raum stellen, dann sollten sie wenigstens die Begriffe Strom, Spannung, Widerstand und Leistung beherrschen.

Wenn zuviel Leistung übertragen wird, dann können sich viele Parameter verändern, aber ganz sicher nicht die Frequenz. Die mathematische Herleitung möchte ich sehen.

Der größte Black-out überhaupt

ist unsere Regierung, die in blindem Eifer und aus reinem Opportunismus eine durch und durch schwachsinnige und zukunftsgefährdende Energiepolitik betreibt.

Wie oft wurde denn diese "Energiewende" durch Merkel und Co. gewendet? Und zwar um 180 Grad! Allein daran erkennt man doch wie unsachlich und wie unseriös ihre Politik ist. Es geht einzig und allein um Stimmenfang und Machterhalt!

Wären Tsunami und Fukushima nicht geschehen, hätten wir auch heute noch Atomstrom, ganz sicher sogar, verlängert.

Stattdessen nutzt unsere Politiker-Kaste die Angstneurosen der deutschen Bevölkerung aus, sich in ein Amt hineinspülen zu lassen (BW/Kretschmer, Darmstadts OB, Partsch).

Der Ökostrom-Quatsch ist durch irrsinnige Subventionen an die Betreiber auch teurer als im ganzen Rest der Welt, die über uns nur noch lacht.
Ganze Industriezweige verlagern (trotz Erlass von Netzgebühren!) schon ihre Produktion ins Ausland, sogar nach USA, weil der Strom dort einfach drastisch billiger ist (SGL-Carbon).

Netzfrequenz

Die Netzfrequenz ist alleine durch die Bauart der Generatoren bzw. der Wechselreichter (bei Gleichstromquellen) abhängig. Störungen im Stromnetz kommen bestenfalls von induktiven oder kapazitiven Lasten, die zu und abgeschaltet werden.

Was stimmt ist, dass z.B. Generatoren von ihrem Energieerzeuger getrennt werden müssen, wenn zu viel, aber auch wenn zu wenig abgenommen wird, sofern der Energieerzeuger nicht gedrosselt werden kann. Eine Windkraftanlage z.B. dreht bei zu starkem Wind, aber auch bei zu geringer Abnahme (z.B. durch Ausfall ihrer Netzanbindung) "aus dem Wind". Dazu werden einfach die Flügel angestellt, so dass sich, einfach gesagt, weniger Wind darin verfängt. Reicht das nicht kann der Turm aus dem Wind gedreht werden.

Windkraftanlagen können damit präziser gesteuert werden als jedes Atomkraftwerk, dass bei Generatorausfall/abschaltung seine Wärme nur über gewaltige Kühltürme in die Atmosphäre verheizen kann, bis die Reaktion heruntergefahren ist.

Alles Ablenkung Tatsache ist,

Alles Ablenkung

Tatsache ist, die Stadtwerke unserer Stadt haben ausgerechnet (analysiert), dass etwa 50% des Kundenstrompreises staatlichen Ursprungs sind.

Allein, dass energieintensive Betriebe keine Netzentgelte zahlen. HA! Genau die sollten die Gebühren zahlen, und die Allgemeinheit befreit sein.

Wir leben in einer verkehrten Welt voll mit Verbrechern und Ausbeutern und Abzockern.

Und Tschechien soll nicht ablenken.

München

Aber wir hatten doch erst von wenigen Tagen einen Komplettausfall des Stromes in München!
Und das schon gleich zu Beginn das "Ausstiegs".
Da wissen wir was auf uns zukommt und sollten jedem Haushalt einen Notgenerator zur Verfügung stellen, um wenigsten die lebenswichtigen Funktionen aufrecht erhalten zu können.

@tipltopl

Kein Problem, aber wohnen Sie auch solange unter einem Windrad???

Niemand behauptet, dass Atomkraft ungefährlich wäre - richtig eingesetzt ist sie aber sicher.

Aber Gott sei dank kommt der Strom ja aus der Steckdose...

re dizmas1

" rund um uns zu werden zukunftsorientiert AKWs gebaut"

Zählen Sie doch mal auf, wieviele Nachbarn wir haben, und in wievielen davon neue AKWs gebaut werden.

Faustregel: Wer schamlos übertreibt hat wohl nur schwache Argumente.

Kaum kommt raus

Kaum kommt heraus, dass der Strom nicht wegen der EEG Umlage so teuer ist bzw. dass Strom an der Börse billig zu haben ist, schon wird die Energiewende mit einem neuen Scheinargument angegriffen.
Aber eins nach dem anderen. Strom ist billig. Sprich die Stromkonzerne bereichern sich in bester Monopolmanier an den Verbrauchern. Gleichzeitig wird die aufkommende Konkurrenz, alternative, dezentrale Stromerzeugung, aufs Übelste in den Dreck gezogen und für Dinge verantwortlich gemacht, an denen tatsächlich die Betreiber konventioneller Kraftwerke bzw. die Netzbetreiber Schuld sind, weil sie den zugegeben teuern Ausbau verschleppen. Zu letzterem muss ich sagen, dass der Aus- und Umbau der Stromnetze eben auch in die Verantwortung der Besitzer/ Betreiber fällt, die damit Geld verdienen wollen. Dass das nicht rentabel ist, ist der Grund, warum der Staat für die Infrastruktur verantwortlich sein sollte. Man kann und sollte nicht alles privatisieren.

peace

Liebe AKW-Befürworter,

die Kosten von Atomstrom sind zum jetztigen Zeitpunkt nicht berechenbar, gehen gegen unendlich. Wir können nicht vorraussagen ob ein Stollen in 100 Jahren noch sicher ist, das überschreitet die Möglichkeiten unserer Wissenschaft. Jeder der etwas anderes behauptet, lügt um seiner Geldbörse willen.
Wir können auch nichts bauen, was in 500 Jahren noch der Strahlung standhält, kein gesunder Architekt wird das garantieren. Also wird der Mist noch ihren urururururenkeln auf der Tasche liegen. Günstig sind AKW's nur für die Betreiber, deshalb wird jetzt auch alles dafür getan um dem Volk einen erneuten Ausstieg vom Ausstieg schmackhaft zu machen. Billige Propaganda im sinne der Wirtschaft, powered by CDU.

14:57 - SydB: 50 Hertz Problem I

Würden Sie dem Forum bitte die physikalischen bzw. technischen Grundlagen Ihrer Behauptung erläutern, dass die Frequenz im Netz steigt, wenn mehr Strom produziert als nachgefragt wird? Und inwiefern werden dadurch die - frequenzbestimmenden - Generatoren beeinflusst?

Warum?

Warum Hamburg, Paris oder München? Sind dort neuerdings Kernkraftwerke?

14:57 - SydB: 50 Hertz Problem I

Konnte meine Frage bereits selbst klären: Wikipedia -> Unterfrequenz.

@tipltopl

Schämen sollten sich eher die Leute, die an der Destabilisierung des Europäischen Verbundnetzes und der Ausplünderung der deutschen Stromkunden über immer höhere EEG-Umlagen und EEG-induzierte Netzkosten auch noch Geld verdienen, indem sie Photovoltaikanlagen und Windkraftanlagen betreiben, mit denen keine gesicherte Energieversorgung möglich ist.

Der sinnvollste Ansatz wäre vermutlich, das deutsche Stromnetz aufzuspalten, so dass in einem Netz ausschließlich Ökostrom fließt und in einem zweiten ausschließlich konventionell erzeugter Strom. Auch die entstehenden Kosten würden natürlich exklusiv von den Nutzern der entsprechenden Netze getragen.

Der größte Black-out überhaupt

ist unsere Regierung, die in blindem Eifer und aus reinem Opportunismus eine durch und durch schwachsinnige und zukunftsgefährdende Energiepolitik betreibt.

Wie oft wurde denn diese "Energiewende" durch Merkel und Co. gewendet? Und zwar um 180 Grad! Allein daran erkennt man doch wie unsachlich und wie unseriös ihre Politik ist. Es geht einzig und allein um Stimmenfang und Machterhalt!

Wären Tsunami und Fukushima nicht geschehen, hätten wir auch heute noch Atomstrom, ganz sicher sogar, verlängert.

Stattdessen nutzt unsere Politiker-Kaste die Angstneurosen der deutschen Bevölkerung aus, sich in ein Amt hineinspülen zu lassen (BW/Kretschmer, Darmstadts OB, Partsch).

Der Ökostrom-Quatsch ist durch irrsinnige Subventionen an die Betreiber auch teurer als im ganzen Rest der Welt, die über uns nur noch lacht.
Ganze Industriezweige verlagern (trotz Erlass von Netzgebühren!) schon ihre Produktion ins Ausland, sogar nach USA, weil der Strom dort einfach drastisch billiger ist (SGL-Carbon).

Netzstabilität

@Kaos. Ich fürchte leider ihr Name ist/wird bald Programm.

Die Netzstabilität in jedem Netzsegment wird IMMER und NUR durch Großkraftwerke sichergestellt. Die vielen subventionierten Propeller- und Solar-Fuzzies können das aus Prinzip NICHT, denn es fehlt 1. schlichtweg jedwede Versorgungssicherheit: Es gibt doch tatsächlich windstille und dunkle Nächte. Nur die alten Öko's sind um diese Zeit wohl alle schon bekifft und merken nix davon.

Auch selbst, wenn es gerade Mal wieder Solar und Windstrom gibt, eine dezentrale E-versorgung aus vielen Mini-Midi-Anlagen kann 2. prinzipiell NICHT eine ausreichende Frequenzstabilität bereitstellen, denn es wird immer auf Phasen-Vorlauf geregelt.
Jeder Einspeiser schiebt die Phase prinzipiell weiter vor, die Frequenz muss zwangsläufig steigen, bis die kritische Grenze erreicht ist: Bumm und Blackout!

An alle Netzspezialisten

@ Chrom, @Hide,

um es kurz zu halten, die Frequenz IST leider variabel, weil in einem Wechselstromnetz mit vielen Erzeugern immer nur per Phasenvorlauf Leistung eingespeist werden kann. Einfach die Spannung erhöhen geht dagegen nicht! Jeder Einspeiser schiebt die Phase vor, wenn auch nur gering. Wenn kein großer dicker "Master" mehr den Takt vorgibt flutscht die Phase aber sehr schnell nach oben, es kommt wegen Überschreitung von Grenzwerten zum großflächigem Zwangs-Abschalten, also Black-out.

Die Tschechen

kann ich nicht verstehen,

in der werbung ist

von einem windakku die rede und zwar reagiert h2 aus der elektrolyse von h2o mit co2 das bei der verbrennung von erdgas entsteht und aus dem rauchgas getrennt wird:
co2+2h2=>ch4+o2
ch4 kann in das erdgasnetz gespeist oder zur stromerzeugung genutzt werden werden, siehe chemietechnik.de

Tschechien

Tja, Tschechien hat wohl auf das falsche Pferd gesetzt.

Österreich macht schon lange Dampf auf diese Atom Nation.

Jetzt sind es schon 2 Nationen, mit den sich Tschechien jetzt auseinander Setzt. Das beste wäre: Temelien abschalten; nix neues Bauen.

Und an die Starkstrom Elektriker.

Die minimalen Frequenz Schwankungen Vergesst sie, das ist normal.

daß der deutsche ökostrom ...

.. teilweise aus atomwaschanlagen kommt, ist eine andere geschichte.(siehe spiegel)

Die Frequenz hängt sehrwohl

Die Frequenz hängt sehrwohl mit der Leistung zusammen:

P= M*ω= 2*π*f
//Leistung = Drehmoment * Frequenz (Drehzahl) * Konstante
http://de.wikipedia.org/wiki/Leistung_%28Physik%29

Das Drehmoment einer elektrischen Maschine hängt unteranderem von der abverlangten elektrischen Leistung ab.

Auswirkung auf ein Kohlekraftwerk:
Wenn ein Generator in einem Kraftwerk nun also weniger Drehmoment aufbringen muss, weil viel "Saft" im Netz ist steigt die Drehzahl, da die thermische Leistung im Kessel des Kraftwerks träge und daher nahezu konstant ist. Leider sind die Maschinen im Kraftwerk sehr groß, sodass diese auf höhere Drehzahlen und mit diesen eventuell auftretenden Schwingungen sehr empfindlich reagieren.

Kernkraftwerke sind übrigens technisch sehr gut regelbar. Zwar nicht von 0-100 % aber im Bereich von 60-100 %.

@ SydB: Zustimmung

Ihr Vorbehalt wegen der Netzfrequenz ist richtig.

Zitat wiki: "Kommt es durch nicht kompensierbare Fehler zu einem massiven Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage von elektrischer Leistung, sind entsprechend starke Netzfrequenzschwankungen die Folge, wie es nebenstehende Abbildung für den Stromausfall in Europa im November 2006 darstellt."

Wenn es also zu einem Überschuß kommt, dreh ich meinen kleinen Windpark aus dem Wind oder fahre mein modernes Bio-Gaskraftwerk runter, das geht schnell und problemlos, umgekehrt genauso.

Versuche ich ein AKW schnell herauf oder herunterzufahren, mache ich die gleiche Erfahrung, wie der ignorante Chef in Tschernobyl, der das hätte wissen müssen.

Danke, daß Sie wieder ein hervoragendes Argument gegen die Nutzung der Atomkraft geliefert haben.

Gruß, zopf.

P.S.: Erzeugt man den Strom dezentral, und vernetzt kleinräumig, entfällt das Problem und man spart das Geld für Wahsinns Stromtrassen von Nord nach Süd.

Strahlemann und Söhne

Bei vielen Kommentaren zu Artikel wie diesem hier oder auch bei Artikeln über regenerative Energie oder zur Energiewende muss ich sehr oft ans Astroturfing denken und an die Macht durch ihr Kapital das die Energiekonzerne haben, dieses zu betreiben...

@ tipltopl

All die AKW-Befürworter sollten sich schämen. Was würden die denn tun oder sagen, wenn z.B. aufgrund eines GAUs eine Stadt wie Hamburg, Paris oder München komplett aufgegeben werden müßte ?

Warscheinlich kommt die gleiche Reaktion wie bei den "Geiz ist Geil" Sprücheklopfern bei der Meldung über die chemieverseuchten (Qualitäts) Markenproduckte.
Die waren auch auf einmal GAAAAANZ Ruhig ;-)

Es war ein Fehler auszusteigen

während viele um uns rum einsteigen bzw. neue Kraftwerke bauen steigen wir aus.
Wenn ich jemanden Atomstrom anvertraue dann deutschen Technikern die schon Jahrzehnte Erfahrungen haben.

Die Endlagerung könnte sich in geschätzten 200 Jahren auch erledigt haben in dem wir mithilfe eines Weltraumlifts den Atommüll zur Sonne schießen.
Pläne zum Weltraumlift und Transport von Atommüll zu Sonne gibt es schon (Weltraumlift und System of disposal nuclear and high toxic wastes. Design ) suchen.

billige Polemik

Als nahe an der tschechischen Grenze wohnend kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass unsere tschechischen Nachbarn in erster Linie an sich selbst denken.

In Zeiten, als die tschechische Stromversorgung äußerst instabil war, sind unsere Netze und die damit verbundene Versorgung gerne angenommen worden. Aber mit weitgehender Stabilisierung dieser, auch durch das AKW Temelin, dass nicht nur nach veralteten Standarts gebaut wurde, sondern auch bekannte und eklatante Sicherheitsmängel aufweist, sind diese nicht mehr auf den Strombezug aus Deutschland angewiesen.

Und postwendend kommt die Meldung, dass die Tschechen sich über die deutsche Energiewende beschweren. Und das geleitet von einem Konzern, der mit Mafiamethoden und Schlägertrupps seine Kunden drangsaliert.

Fazit ist: Solange die EU den Tschechen Vorteile bringt, ist sie gut. Aber etwas Einzubringen in die Gemeinschaft scheint unmöglich zu sein.

Absolut Korrekt !!

Stimme voll zu - ein bisschen hätten wir aber über den Tellerrand drüber schauen können. Da hätte es viel tolle Technolgien gegeben, die wurden leider von Siemens und Co sowie der Politik nicht wirklich angegangen. Weiss bis heute nicht wirklich, warum die Hamm- Üntrop und auch die Schwerwasserreaktortechnik so leichtfertig aufgegeben worden sind. Und heute wird alles was nuklear ist von unseren schlauen Gutdeutschen in den gleichen Topf geworfen.
Naja, zumindest wurden die bestehenden Druck - und Siedewasserreaktoren noch von echten deutschen Ingenieuren gebaut - und sind nach wie vor die Besten der Welt. Heute programmieren unsere Super - Fachleute Apps in Konkurrenz mit Indien, die 'Schaffer' auf den Baustellen kommen von überall. nur nicht mehr von D.

Der größte Lacher zum Schluß ist, wie sich Alle über die EEG Befreiung ihrer Arbeitgeber aufregen, um irgendwie den Betrieb und Arbeitsplatz am laufen zu halten. Naja, vielleicht sollten wir alle Kindergärtner werden - oder so...

Begeisterung ?

Na, begeistern tun sich die meisten Menschen für etwas anderes als die Technik, die den täglichen Strom produziert. Aber wo steht den was von Begeisterung in dem Artikel?? - also ich akzeptiere Atomtechnik, so wie es die meisten Tschechen tun. Warum drehen Atomgegner immer alles verbale und geschriebene um, damit ihre Argumentation passt????

Nööö - powered by Willy Brand....

... der hat nämlich die meisten KKW gebaut. Und wenn ihr die Scheuklappen beim Wort Atom nicht total unten hättet, dann wüßtet ihr, wie man den Rohstoff (schon seit langen beannt ) wieder in seinen Ursprungszustand zurück versetzen kann - und dabei Energie gewinnt. Letztendlich passt aber der ganze Müllhaufen, den D je produziert hat, unter einem Volumen wie den Tschernobyl Sarkophag - ich glaube da haben wir schlimmere Probleme oder nicht? Ich mache mir jedenfalls sehr sehr viel Sorgen um meine Rente und um meine Lebensversicherung - und um meine Stromversorgung. Naja, habe bereits ein 9kW Dieselagregat bei Westfalia eingekauft und installiert, 1500 € die gut angelegt sind... .

Wurde Hiroshima oder Nagasaki aufgegeben???

Also ich wundere mich immer wieder, wie - sowieso nach Fukushima - noch solchen falschen Ängsten nachgerannt wird. Wir haben ein Durchschnittsalter von über 80 Jahre und machen uns um jeden Pipikram sorgen - irgendwie haben wir scheinbar nichts Bessers mehr zu tun oder zu sagen - oder wie Frau Roth zu twittern.

Auf Nagasaki ist übrigens 1945 eine Restmenge von 6kg höchst angreichterm Plutonium runter - ohne Folgen für die folgenden Generationen; alle Schädigungen sind aus der direkten Detonation hervorgegangen. Und hört auf damit, immer und immer wieder Tschernobyl mit einem normalen westlicher Druck / Siedewasserreaktortechnik zu vergleichen. Viel interessanter zum lesen wären die vielen Forschungsberichte, wie sich die Natur um Tschernobyl in allem Frieden ohne Menschen OHNE Mutationen entwickelt hat...

Genau

Und gegen die Kohlekraftwerke und gegen die Gaskraftwerke und gegen die Ölkraftwerke. Und ihr Dach decken Sie dann bei 100% Sonnenscheinan über D mit einer Jalousie ab? Brokdorf - als einzig verbliebene Anlage im Norden, hat gezeigt was es kann, volle Leistungsabregelung und Lastanpassung bei gutem Wind in 15 - 30 Minuten - was will man mehr? Kenne keinen Windfarmer, der seine Anlage ( und seine Investition ) ohne € - Kompensation aus dem Wind dreht....

Die Netzfrequenz schwankt dank dem Stromhandel

an der Börse.
http://www.sonnenenergie.de/sonnenenergie-redaktion/SE-2012-06/Layout-fe...
EE spielen dort keine Rolle.

Tschechien muß natürlich rechnen daß Dtl, sobald hier alle AKW stillgelegt sind, es genauso wie Österreich macht: Nämlich den Atomstromimport verbieten.

Der Stromnetzausbau von Nord nach Süd ist von den Netzbetreibern seit Jahrzehnten verpennt u. verhindert worden. Von 20 Mrd Euro jährlichen Einnahmen wurden nur 2 Mrd Euro investiert.

In Tschechien liefert RWE Gas, Elektrizität und Wärme ..

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an über zwei Millionen Privat-, Geschäfts- und Industriekunden.

Die Privatisierung von Energie, Wasser, Öffentlichem Verkehr.... das war und bleibt Diebstahl, wenn nicht gar Landesverrat. Die Zahlenjongleure der Energiekonzerne haben ihre Bilanzen im Griff und sind ausschliesslich den Anlegern Rechenschaft schuldig. Ab 2013 zahlen also alle für eine Energiewende, wenn sie dann in 15+ Jahren vollzogen ist, zahlt die Gemeinschaft für die Entsorgung der Drecksatomwerke. Der Verbraucher zahlt nicht die Kosten, sondern die Gewinne, die im Zuge dieser Politik erst möglich gemacht wurden.
Es gibt gegen eine Energiewende überhaup nichts zu sagen, selbst wenn sie teuer wird. Konzerne werden aber niemals nachhaltig wirtschaften, wenn es nur um Börsenergebnisse geht, die von der Allgemeinheit per Preiserhöhung jederzeit korrigiert werden können. Ein völliges Rätsel bleibt es, dass Dinge von öffentlichem Interesse an wenige Firmen verscherbelt werden, die dazu noch international agieren.

@ big-k

Nuja, was Hiroshima und Nagasaki bis unsere heutige Zeit für Folgen haben wissen Sie hoffentlich, den Unterschied zwischen einer II.WK-Atombombe und den Folgen wenn ein moderner Reaktor Schluckauf hat, kennen Sie offensichtlich nicht.

Warum der THTR-300 aufgegebenwurde, entnehmen Sie einfach diesem Artikel: hxxp://tinyurl.com/6hbn6zb

Da steht auch drin warum das Prinzip weltweit aufgegeben wurde und daß es nur noch sporadisch sponsored by Werhahn-Gruppe (einem starrköpfigen alten Mann) oder der La Rouche-Bewegung (eine psycho-polit- Sekte) bis in die Medien schafft.

Der Schwerwasserreaktor hat die gleichen Problem-Abfälle wie der Leichtwasserreaktor, ist nur deutlich teurer, wenn man nicht über eigene Uranquellen verfügt.

Das mit der Endlagerung unter einem Sarkophag wie in Tschernobyl ist wirtschaftlicher Schwachsinn, sehn Sie sich mal an, was da für ein Geld vepulvert wird.

Zuletzt zu den wissenschaftlichen Studien, zur Natur um Tschernobyl. Verstanden haben Sie die nicht oder?

re se

"Pläne zum Weltraumlift und Transport von Atommüll zu Sonne gibt es schon"

Aber noch keine realisierbaren Pläne - mal wieder typische Technologiegläubigkeit: erst mal den Müll produzieren; die Entsorgungstechnik wird uns später irgendwie einfallen. Das ist wie ein Flugzeug starten und darauf bauen, dass am Ende des Flugs der Flughafen wahrscheinlich fertig sein wird.

Und wo keine Technik fertig ist, gibt es natürlich erst recht keine Kostenprognosen.

Als am Space Shuttle entwickelt wurde, gab es auch wunderhübsche Zahlen, wie billig künftig es sein würde je Kilogramm in den Orbit transportiert. Tatsächlich wurden die Prognosen dann um den Faktor 50 bis 100 multipliziert.

@ big-k: Nagasaki und Hiroshima

Zitat: "Auf Nagasaki ist übrigens 1945 eine Restmenge von 6kg höchst angreichterm Plutonium runter - ohne Folgen für die folgenden Generationen; alle Schädigungen sind aus der direkten Detonation hervorgegangen."

Nachweis bitte!

Ihre Behauptungen sind nicht nur halt- sondern den Hibakusha gegenüber auch würdelos.

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