Kommentare

die einzig...

richtige antwort wäre es,den staat nicht mehr zu akzeptieren und eine parallelgesellschaft zu gründen....was in anfängen ja schon geschieht...

Ich kann die Protestbewegungen verstehen, aber...

... wie soll man einem nackten Mann in die Tasche greifen? Was erwarten die Demonstranten? Was soll die Regierung machen, wenn sie kein Geld hat, wenn sie nahezu pleite ist???

Da Italien ebenso töricht war

Da Italien ebenso töricht war wie Griechenland, Portugal und Spanien und sich durch billig geliehenes Geld ein üppiges Wohlleben genehmigt hat, so ist es nun ebenso in den Sog des internationalen Finanzunwesens geraten und wird nun fast zwangsläufig in den Abgrund gezogen werden: Höhere Zinsen werden immer größere neue Leihsummen nach sich ziehen und damit das letzte Vertrauen in die Rückzahlbarkeit zerstören. Es helfen hier nur der Staatsbankrott und die Rückkehr zu einer eigenen Währung.
Die Zeiten der bloßen Bürgschaften sind vorbei und nun will man echtes Geld sehen; und mögen die Deutschen auch den dreisten Bruch aller Verträge und Versprechen hingenommen haben, so heißt dies noch nicht, dass sie ebenso artig die Zeche zahlen werden – oder wie Lucan sagen würde: „Da zeigt sich, dass nur die Liebe zum Gold keine Furcht vor Mord und Totschlag kennt; Gesetze werden ohne Protest missachtet und entwertet, und gerade das Verächtlichste, was es gibt, der Besitz, führt zum Streit.“

Man merkt

Man merkt dass der Austeritätsdiskurs nun in der Doxa fuß gefasst hat, bedauernswert.
Staatsschulden lassen sich nicht mit Haushaltsschulden vergleichen! Ein Staat hat nicht dieselben Strukturen wie der Haushalt vom Herrn Mustermeier! Er kann zu jeder Zeit sein Einkommen (u.a Steuern) regulieren.
Und bevor man diese Schuldendoxa blank hinnimmt, sollte man sich doch vorher fragen, wie das Geld in den letzten Jahren verteilt wurde; was hat dem Staat mehr gekostet? Sozialleistungen, die den Leuten auf die Sprünge helfen oder Jahrzente Bunga bunga feiern, sowie undezente, unversteuerte Gehälter von Unternehmern, die der Staat unbehelligt lässt? Und nicht zuletzt Spekulationsgelder?
Das Geld steht zur verfügung; nur muss man den politischen Willen haben, dorthin zu greifen.
In diesem Sinne geht meine vollste Unterstützung in Richtung der Demonstrierenden.

Fakten oder Gerüchte

"Am Rande der Großdemonstration kam es offenbar dennoch zu einigen Ausschreitungen." - lesen sich so Faktenberichte? Nein, so klingen Gerüchte. Und die sollten bei tagesschau.de nichts zu suchen haben!

Aus dem Artikel: " Zum

Aus dem Artikel:
" Zum sogenannten "No-Monti-Day" hatten linke Parteien, Vereine und Gewerkschaften aufgerufen. Unter dem Motto "Vereint mit einem rebellierenden Europa - jagen wir die Regierung Monti davon" "

- Gut zu wissen woher der wind weht. Ob die Mehrheit dort wirklich protestiert, oder schlicht ihre zeit gekommen sieht?

wann kommt denn

dann die Demo für den No-Corruption-Day? Oder den No-Bunga-Bunga-Day? Italien hat sich in vielen Jahren eine Menge interne Probleme zusammengebaut, ohne deren Bekämpfung wird da nichts mehr draus.

Autonome aus Cerveteri?

"Die römische Polizei hatte sich jedoch darauf vorbereitet, dass gewaltbereite Autonome anreisen könnten."

Wozu denn anreisen? Das ist ROM!
Das ist ja als würde man sich Sorgen machen, dass nach Berlin Autonome "anreisen" könnten.

Aber Hauptsache mal wieder eine Gefahr "von außen" beschwören.

@ Walter Meingott

Sie glauben tatsächlich noch die Staatsverschuldung der Länder hätte etwas mit ihrer Krisenanfälligkeit zu tun?

Alle Länder auf der Welt leihen sich ständig "billiges" Geld. Anders könnten sie gar nicht in der Konkurrenz mit anderen Nationen bestehen, die sich über geliehenes Kapital Wettbewerbsvorteile schaffen.

Wer sich kein Geld leiht verliert.
Wer sich Geld leiht verliert allerdings des öfteren auch, das liegt schon in der Logik des Wettbewerbs.

siehe:
hxxp://www.storyal.de/weblog-2011/Bilder/august/staatsschulden-global.gif

Mit Einführung des Euro hat man Italien,Spanien,Griechenland..

die wettbewerbsfähigkeit genommen.
Diese länder konnten früher durch Abwertung der währung ihre produkte wettbewerbsfähiger machen und so auch ein gegengewicht der unterschiedlichen wirtschaftslichen kräfte einzelner industrieländer rechnung tragen und ausbalancieren.

Wenn aber ein Land wie deutschland das den höchsten industrieanteil hat mehr als seit 15 Jahren seine bevölkerung in Hartz4 drängt den dumpinglohnsektor massiv ausweitet und die arbeiter keine reallohnsteigerung haben,dann hat das auch seinen anteil an der situation wie wir sie heute haben.

Das andere länder nicht bereit sind diese " erfolgsformel"seinen bürgern aufzuzwingen ist verständlich.

In anderen eu ländern lassen die bürger so etwas nicht mit sich machen.
In vielen ländern arbeitet man um zu leben in einigen lebt man um zu arbeiten,dass ist der feine unterschied.
Jedes land sollte zurück zu seiner währung.
Vor dem euro war europa friedlicher,den menschen gings besser.

Tja Geld wollen alle auf den Kopf kloppen, sparen keiner...

Wie lange braucht man hier noch um zu begreifen das ein Euroausstieg für Deutschland auf Dauer wohl doch billiger sein wird?

Will man ernsthaft so lang warten bis wir auch für Griechenland, Spanien, Italien, Portugal, Frankreich usw. gebürgt haben und dann wirklich nicht mehr da raus kommen?

Natürlich ist so eine Verschuldung eigentlich kein Problem, zumindest wenn man die Inflation hoch jagt. Aber wer bitte will das? 20-30-40-50% wie viel Wertverlust ihrer Ersparnisse müssen die Deutschen Bürger denn nun genau erleiden bis sich was rührt?

Der Sozialstaat wird ja schon demontiert, das dies aber nichts gutes bringt sieht man z.B. in Griechenland und Spanien wo es keinen Sozialstaat gibt.

In Deutschland hätte man die Demo verboten

Man stelle sich in Deutschland mal eine geplante "No-Merkel" Aktion vor. Das würde unsere Politik mit allen Mitteln verhindern und wäre sich dafür keiner Propagandalüge zu schade.
Denn in Deutschland ist per Definition alles supi.

man kann

dem volk einen rigiden sparkurs zumuten, nur, und da liegt der knackpunkt, muss das volk auch erkennen, das diejenigen, die ihn anordnen, mit gutem beispiel vorangehen. wie im falle griechenland oder spanien kann man ebenfalls in italien nicht sehen, dass die politische elite bei sich selbst spart. im gegenteil: bunga-parties, abgeordnete, die sich mit nobelmarken eindecken, unsummen an "vergütungen" kassieren und obendrauf banken, die alles machen, ausser sparen und sich ihre inkompetenz auch noch durch staatliche hilfe ausgleichen lassen. wenn es so weitergeht, dann steht der grosse knall unmittelbar bevor.

Seltsam ist es schon.

In Italien war es keiner, doch alle haben jahrelang doch ihn gewählt.

In Griechenland war es auch keiner, trotzdem haben alle diese Regierung gewählt.

In .........!

Bei uns in der BRD war es auch keiner und alle wählen sie.

Seit zufrieden mit euren Renten und Pensionen, mit Hartz 4, mit dem Sparen für die Banken und lasst es den oberen 10% gutgehen.

Seit zufrieden ihr Europäer!

@knäckebröd Diesem

@knäckebröd

Diesem neumodischen Unfug lasse ich Friedrich den Großen höchst selbst widersprechen: „Nach Bezahlung aller Kosten und Bestreitung aller Ausgaben bleibt von den Domänen ein Überschuß von 1,300,000 Talern nebst einer Million von der Münze, also im ganzen 2,300,000 Taler, um die der Staatsschatz jährlich vermehrt wird. Dieser ist für den Fall eines Unglücks, eines Krieges oder einer öffentlichen Not bestimmt. Der Wert unserer Einrichtungen besteht darin, daß die Kassen niemals vermengt werden. Infolgedessen leben wir nicht auf Vorschuß, sondern legen jedes Jahr zurück. Unsere Zahlungen werden nicht auf Grund liederlicher Rechnungen oder mit Papier, sondern in guter Münze geleistet“
Während man jedwedem „Wettbewerbsvorteil“ mittels Zöllen und Einfuhrverboten im Handumdrehen ein Ende bereiten kann; andernfalls bringt es eben dahin, daß Mächte wie China das heimische Gewerbe zerstören und mit diesen Gewinnen den Staat aufkaufen.

Monti und Draghi

Was Monti macht, was Draghi vorschlägt - alles klingt durchweg vernünftig und plausibel. Fast schon zu vernünftig, einfach so logisch. Gerade das macht mich sehr misstrauisch. Unter anderem wegen einer ARTE Doku zum Thema Goldman&Sachs. Ich trau den beiden nicht weiter als ich werfen kann. Überall tauchen nun die sog. Technokraten an wichtigen politischen Positionen auf. Wird das hier grad ein Test? Zu traurig, dass Italien gerade einen Berlusconi hinter sich hat, nicht gerade ein Musterknabe in Sachen Demokratie.

Naklar, wenn man über seine Verhältnisse gelebt hat, muss man am Ende die Zeche zahlen. Aber wenn man schon die Zeche zahlen soll, dann hat man doch eigentlich auch Recht auf eine sauber aufgelistete Rechnung, oder nicht?

Und überhaupt, was passiert eigentlich, wenn diese Länder die vielgelobte und geforderten Strukturreformen durchgeführt haben? Ja dann muss es hier ja auch wieder eine Strukturreform geben, oder doch nicht? Kennt sich da jemand aus?

Man fragt sich doch...

wenn ach so viele gegen Monti auf die Straße gehen, warum hat das demokratische Italien ihn dann überhaupt zum Ministerpräsidenten ernannt?

Den Italiener sei das Rechts zur Demonstration gegönnt. Ändern wird es vermutlich ncihts.

Die Technokraten machen es, weil es die Politiker nicht können

@lamusica
Der Betreff sagt eigentlich schon alles. Es scheint den Politikern in einigen Ländern an Expertise und/oder Willen zu fehlen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Berlusconi war ein Experte darin sich selbst Jahre lang an der Macht und außerhalb des Gefängnisses zu halten. Viel mehr hat er allerdings nicht geleistet. Die Probleme der südlichen Länder sind nicht politischer Natur sondern finanziell. Wieso also nicht jemanden einsetzen, der sich damit auskennt und keinen Wert darauf legt, erneut gewählt zu werden?

Eine portugiesische Freundin von mir erzählt mir regelmäßig neue Schauergeschichten ihres heißgeliebten Präsidenten. Aussagen wie "Wenn ihr Arbeit wollt, dann geht doch ins Ausland!" sind vom "Kopf des Landes" keine Seltenheit.
Dabei muss man sich vorstellen, dass Portugal der Musterknabe der Krisenländer ist! Das ist nach deutschen Standards also "das beste, was der Süden zu bieten hat" (bewusst überspitzt formuliert) also hoffen Sie nicht zu viel.

Die Früchte des Euro

Man erntet was man sät.Und die EU bekommt den Friedensnobelpreis.Das wäre zum Lachen, wen es nicht so traurig wär.

Schulden bedeuten Abhängigkeit und Risiko

@knäckebröd
Sie haben auf der einen Seite Recht, auf der anderen allerdings hat auch Walter Meingott Recht.

Verschuldung bedeutete immer Risiko und Abhängigkeit. Verschuldung kann jedoch auch Gewinne erhöhen.

Im Fall von Deutschland ist das Risiko minimal. Deutschlands Zinssatz liegt derzeit nah bei 0%. Dieses fast schon geschenkte Geld kann man nutzen, denn viele Investitionsfelder würden Deutschland eine satte Rendite bringen - z.B. frühkindliche Bildung. Die hat glaube ich eine Rendite von ca. 8%. (um es mal ganz technokratisch zu sehen)

Zum investieren sind Kredite sinnvoll, zum konsumieren nicht. Denn sinnvolle Investitionen werfen genug ab, um die Kredite zurückzahlen zu können und noch etwas über zu behalten - bei Konsum ist das anders.

Der einzige Fall in dem es für den Staat sinnvoll ist Geld für den Konsum rauszuhauen ist in Krisenzeiten. Das nennt man dann Wirtschaft ankurbeln. Leider wird dies nicht nur in Zeiten der Krise getan - und so überschuldet sich dann ein Land

die Überschuldung ist einzig

die Überschuldung ist einzig und allein der Korruption und Machtgeilheit von Menschen á la Putin,Berlusconi, Sarkozy, Merkel, Schröder, Ackermann etc. pp geschuldet. Geld für die Reichen, dem Volk auf´s Maul.

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