Kommentare

Na dann ....

.... als erstes den "Biospritpreis" um 10 Cent erhöhen, bzw den Normalsuperpreis 10 Cent senken ;-).
Komisch dass die "Gelehrten" erst jetzt merken, was viele hier im Forum und anderswo schon VOR der Einführung bemängelt haben. Und demnächst haben wir noch mehr von solchen "Gelehrten" Im Bundestag sitzen????
Mir wird schlecht.

EU-Kommission will Verbrauch von Biokraftsto..

Immer das Gleiche ,

wenn es den Bossen nicht passt,

dann kommt immer deren Keule mit dem Arbeitsplatzabbau,

egal ob EEG-Umlage u.ähnliche Kosten.

Die Subventionierung der Firmen geht ins Uferlose,

es sind zig-Mrd Euros ,,,

die die Fa. zusätzlich abzocken ..

Die firmen-subventionitis muß auf den Prüfstand !

Es kann ja nicht sein, daß der H-4-empfänger
Thayssen-Krupp subventioniert usw. usw. !

die energiewende ist von ALLEN zu tragen, auch der
Schwerindustrie, ob das Arbeitsplätze kostet ,oder nicht, ist
uninteressant, u. wg. d Stromrechnung wird wohl
Thyssen-Krupp die Bude nicht zumachen !

Das einzige Ergebnis wäre, die aktionäre bekämen
etwas weniger Dividende ! Das ist aber kein Weltunter-
gang

was ein schwachsinn....

mehr sinn machte es den konsum von rind und schweinefleisch zu verbieten...da wäre der effekt noch größer...

Sollte...

...da in Brüssel jemand wachgeworden sein ?

Falls ja : Schnell in Berlin anrufen und die auch aufwecken ;)

Endlich.

Das Umdenken hat aber auch gedauert. Die Politik hinkt der Forschung immer um Jahre und Jahrzehnte zurück.

Jetzt müssen Taten folgen und die Subventionen für den Anbau von Biosprit-Pflanzen endlich abgeschafft werden!

Mehr Autos oder mehr Menschen?

Tja ... man wird sich nun entscheiden müssen ob es mehr Autos oder mehr Menschen geben wird,
Weniger Hunger oder mehr Lebensstandard.
Weniger Verhungerte oder mehr Fettsäcke.
Weniger Verhungernde oder mehr dicke Mammabusse.

Das ist genau die falsche

Das ist genau die falsche Richtung. Statt Milliarden für unrentable und ökologisch unsinnige Elektroautos auszugeben sollte man lieber die jetzigen Autos und Infrastruktur beibehalten und auf 100% erneuerbaren Bio-Sprit E100 umschalten. Es gibt Länder, die uns da schon weit voraus sind, z.B. Brasilien.

Ist das gut für Pferde?

Nein, ist es nicht! Denn Pferde werden bei dauerndem Hü- und Hott-Rufen ganz nervös.

Wie wär´s denn einfach mal mit dem 1-Liter-Auto? ich weiß, Amerika, alle Spekulanten auf Öl und die Autoindustrie sind dagegen, und das ist die Mehrheit. Aber rein von der Vernunft her wär´s doch machbar!

@Werner40

Falsch.
Biosprit ist am Ende nichts anderes als umgewandelte Sonnenenergie. Die Photosynthese der Pflanzen und deren nachfolgende Umwandlung in Biosprit.
Letzten Endes ist der Wirkungsgrad dieses ganzen Prozesses absolut katastrophal. Da sind sogar die unterirdischen und in D schon sinnfreien Solarpanele sinnvoller.
Um es mal anschaulich darzustellen: Mit der Energie aus 1km² Solarpanele kommt ein Elektroauto VIEL weiter als mit Energie aus 1km² Anbaufläche Zuckerrüben, die zu Biosprit gemacht wurden.
Hinzu kommen dann noch die Wirkungsgradunterschiede (und die sind enorm) von Verbrennungs- und Elektro-Motor.

Palmöl?

"Noch viel schlechter sieht es jedoch bei Biodiesel aus, wenn man indirekte Klimafolgen mit einrechnet. Beispiel Palmöl: Dafür wird Urwald gerodet, der viel mehr CO2 speichern kann als Ackerfläche."

Entschuldigung, wenn ich ich hier mal korrigieren dürfte.
Seit 2010 darf Biodiesel in der EU nur noch Palmölzusätze besitzen, für die lückenlos nachgeweisen werden kann, dass sie eben nicht aus Raubbauplantagen stammen.
Übrigens werden weltweit nur ca. 5 % Palmöl für Kraftstoffe verwendet. Die restlichen 95% werden vorwigend für Kosmetika und Lebensmittel wie Nuss-Nougat-Cremes (u.a. Nutella) verwendet und zwar ohne diesen aufwendigen Herkunftsnachweis, wie er für die Dieselbeimischung erforderlich ist.

Und so lange in Deutschland wesentlich mehr Lebensmittel weggeschmissen werden als im Tank landen, halte ich persönlich diese "Tank-oder-Teller"-Debatte für völlig überzogen.

@18:41 - Werner40

ja, toll, Brasilien...
Sie kennen die Pläne, dass die brasilianische Regierung die Bioethanolproduktion versiebenfachen will, also auf über 60 Millionen Hektar ausweiten will?
Zum Ausgleich sollen laut Planungen die dafür wegfallenden Lebensmittel (weil die Anbauflächen fehlen) aus anderen Staaten reimportiert werden. Und das bei von der Regierung offiziell anerkannten 16 Millionen in Armut und Hunger lebenden Menschen. Kein Wunder, dass es ständig Aufstände gibt und die Bioethanolplantagen abgefackelt werden.

Diese Politik ist bestenfalls als idiotisch zu bezeichnen. Als Vorbild taugt Brasilien nur für realitätsferne Idealisten, die ein einseitiges Ideal vergöttern.

Was "Otto Normalverbraucher" schon lange .....

.....begriffen hat, scheinen nun auch die Brüsseler Eurokraten zu kapieren.
Herzlichen Glükwunsch !

@Werner40

Und wo genau soll so viel E100 herkommen, um unsere momentane verschwenderische Mobilität aufrecht zu erhalten?

Es muss viel mehr ein komplettes Umdenken im Mobilitätsverhalten stattfinden, denn auch das CO₂-neutralste Auto schadet der Umwelt, direkt (Materialverbrauch, Gefahrenquelle als Verursacher von Verkehr) oder indirekt (Herstellung, Flächenverbrauch).

Hat ja lange gedauert

das Nachdenken. Kann man ihnen in Brüssel ja auch nicht verdenken, denn dort lenken Menschen unser Schicksal, die in den Ländern in nicht für Ernst genommenen Europawahlen ausgeguckt wurden, bzw. die sich vom stürzenden Hocker im eigenen Land in die EU retten konnten.
Aber richtig denken können sie immer noch nicht, denn sonst wäre die Verordnung der Sparlampen in die Rundablage gelandet, ebenso die unsinnige und Jugend-feindlichen Führerscheinverordnungen uvm.

Aber wenn wir den Apparat in Brüssel jetzt aufbauen, müßten doch die Länder ihre Parlamente auch entsprechend verkleinern.
Das wäre der richtige Weg, vor allem wäre es sehr sparsam.

@Gilead_Benedar

"Seit 2010 darf Biodiesel in der EU nur noch Palmölzusätze besitzen, für die lückenlos nachgeweisen werden kann, dass sie eben nicht aus Raubbauplantagen stammen."

Es GIBT KEIN "nachhaltiges" Palmöl. Überall wo jetzt Palmöl-Plangagen wachsen, war vorher Urwald, der dafür gerodet wurde. Ölpalmen brauchen nämlich tropisches Klima, die wachsen nicht in der Steppe oder so.

"Und so lange in Deutschland wesentlich mehr Lebensmittel weggeschmissen werden als im Tank landen, halte ich persönlich diese "Tank-oder-Teller"-Debatte für völlig überzogen."

Das ist ja eine Logik. Solange ein großes Problem besteht (Essen weggeworfen wird), soll man nicht auch andere Probleme anpacken? Wenn man so agiert, bleibt alles wie es jetzt ist - und zwar für immer! Keine gute Grundlage für Veränderungen zum Guten.

Es ist immer wieder erstaunlich

Da bezahlen wir Politiker nicht gerade wenig Geld, defacto setzen sie die Höhe ihres Gehalts selbst fest. Für mehr als 10.000 Euro im Monat was die teilweise verdienen kommt so eine Stümperei raus? Erst wird Biosprit als Umweltfreundlich verkauft, jetzt der Schwenk um 180°? Hat das keiner der Politiker mal geprüft? Für was bezahlen wir diese Leute eigentlich? Dann laßt uns uns gleich von der Industrie regieren, sparen wir uns Unmengen an Diäten und sinnfreier heißer Luft. Der CO2-Ausstoß im Bundestag ist ja nicht mehr nachvollziehbar. Und wenn ich dann noch daran denke wieviel Steuergelder für die E10-Förderung wieder versenkt worden sind, dann frage ich mich echt wie unsere Politiker eigentlich mit Geld umgehen. Aber solange es nicht das eigene Geld ist, ist es sowieso egal. Wir könnten die Steuern vermutlich um 50% senken, wenn endlich mal sauber gearbeitet werden würde. Und eine persönliche Haftung der Politiker für das Ge- oder nicht Geleistete tut endlich mal Not!

Kleine Autos nicht gefragt

Das habe ich sogar schriftlich von einem großen Hersteller. Ich hatte nach dem Fiat 500 nachgefragt mit 500 qm³ Hub. Will keiner, die Antwort.
Der Neue ist ja so ein richtig kleiner Renner aber auch teurer und er verführt zum Übermut.
Wir müssen wirklich total umdenken. Merkwürdig ist es ja, daß die hochelektrifizierten Fahrzeuge bei jedem Bums sofort brennen und Menschen angegurtet verbrennen.
Einfach kleinerer Motor, weniger Kabel, langsamer, und handlicher.
Daß die neuen Motoren anstatt Staub jetzt Feinstaub produzieren, der sich in Lungen und im Körper festsetzt und ihn nie wieder verläßt, ist unter Insidern bekannt. Aber nur ganz geheim und nur unter ihnen.
Aber es wird weitergebaut: groß, schneller, teurer.

Nun jedoch kommt der Hammer: Die Verkaufszahlen für die hochgerüsteten Autos sinken und sinken.

Ökostrom statt Biosprit ist auch erlaubt - interessiert nur ...

... interessiert nur leider keinen.

Als Piratenpartei Hamburg haben wir bei der EU Kommission eine aktuelle Beschwerde laufen. Die Beschwerde bezieht sich auf die fehlende Anrechnung von Ökostrom im Verkehr auf die Biokraftstoffquote.

Eine Kilowattstunde Windstrom z.B. im Husumer Bus = 2,5 Kilowattstunden gespartes E10 oder Biodiesel - so einfach könnte das sein.

Es müsste lediglich die EU Richtlinie korrekt umgesetzt werden, da steht das exakt so als Vorgabe drin.

Wichtig ist hierbei vor

Wichtig ist hierbei vor allem, daß sich das Land möglichst selbst ernähren sollte, was schon allein deshalb wünschenswert ist, damit nicht unnötig Geld ins Ausland abfließt; aber solange Deutschland einen Handelsüberschuß erwirtschaftet, will ich einmal nicht so sein; sofern die heimische Landwirtschaft gedeiht und sich die Futterpflanzen ebenso wie der andere Unfug (wie beispielsweise der Treibstoffmais) zu Mehl verarbeiten läßt; wobei es natürlich ein wenig fragwürdig ist, wenn man in Deutschland Mais zur Treibstoffgewinnung und Stromerzeugung anbauen läßt, während man Futtermittel und Brotgetreide aus anderen Ländern einführt; immerhin verhungern jedes Jahr ca. 10 Millionen Menschen, aber dies müssen die Grünlinge mit ihrem Gewissen abmachen, sofern sie sich nicht dazu erdreisten dem Volk irgendwelche Vorwürfe bezüglich des Elendes in aller Welt zu machen. Wichtig ist übrigens auch die Anlage von größeren Vorratsspeichern, um sich bei Mißernten und Dürren aushelfen zu können.

E10 gehört verboten. Es ist

E10 gehört verboten.
Es ist der grösste Umweltwahnsinn überhaupt, genau wie PET Pfandflaschen und Photovoltaikanlagen. Habe ich was vergessen? Umweltzonen wo Nachts die Straßenreinigung Wasser sprüht, damit Grenzwerte eingehalten werden.

EU-Kommission

"Die EU-Kommission will weniger Anreize für den Verbrauch von Biokraftstoffen setzen. Die Brüsseler Behörde will so negative Auswirkungen für Klima und Nahrungsmittelsicherheit künftig stärker berücksichtigen."

Lese ich das richtig, dass die EU-Kommission durch reduzierte Förderung und damit (reduzierten Verbrauch) negative Auswirkungen auf das Klima berücksichtigen (und damit gleichfalls reduzieren) will?

Kurz: weniger BIO-Sprit - weniger Klimaschäden?

Das mit der Nahrung war ja schon vorher klar, aber das mit dem Klima war doch die ganze Zeit DAS Argument, warum es überhaupt gemacht wurde...

@Dr.Kawasaki

Auch Ihre Argumentation gegen Palmöl ist merkwürdig. Selbstverständlich gibt es natürliche Palmen aus Afrika. Die Bevölkerung nutzt diese Früchte auch seit Ewigkeiten.

"Überall" und insbesondere "Urwald, der dafür gerodet wurde" ist schlicht falsch.
Das schnelle Geld wird mit Holz gemacht. Greenpeace Studien waren da recht korrekt, wenn sie nur jemand mal lesen würde. Urwald wird in Indonesien weit mehr abgeholzt, als für Palmölplantagen genutzt wird.
Sonstige Ausbeutung für Bodenschätze im Tagebau ist ebenfalls nicht unerheblich.
Schlimm wird es, wenn der restliche Urwald (nach Holzeinschlag) inklusive Moorboden abgebrannt wird. Dann beschweren sich selbst die Malaysier, da sie in Kuala Lumpur keine Luft mehr bekommen.

Das wir anscheinend 2011 satte 39% des Biodiesels in der EU aus indonesischem Palmöl importiert haben, hat mich allerdings erstaunt. Den "Fortschrittsberichten Erneuerbare Energien" der Bundesregierung fehlen leider Zahlen zu Biosprit Importware.

Ich wundere und ärgere mich

Ich wundere und ärgere mich auch, dass die Medien erst jetzt in dieser Ausführlichkeit über die Problematik des E10 berichten. All das war doch schon bei der Einführung bekannt.

@Dr.Kawasaki

""Und so lange in Deutschland wesentlich mehr Lebensmittel weggeschmissen werden als im Tank landen, halte ich persönlich diese "Tank-oder-Teller"-Debatte für völlig überzogen."

Das ist ja eine Logik. Solange ein großes Problem besteht (Essen weggeworfen wird), soll man nicht auch andere Probleme anpacken? Wenn man so agiert, bleibt alles wie es jetzt ist - und zwar für immer! Keine gute Grundlage für Veränderungen zum Guten."

Ich habe nirgends behauptet, dass die anderen Probleme nicht angegangen werden sollen, aber:
Früher wurden Lupinien angepflanzt, als Futter- und Düngerplanze. Heute baut man Raps an, als Energiepflanze, deren Reste nebenbei noch als Tierfutter und Dünger verwendet werden. Wieso ist die Dreifachnutzung einer Pflanze schlecht und die Doppelnutzung gut? Nur weil Rapsfelder aufgrund der gelben Blüten mehr auffallen?

Und mehr Effizienz tut uns in allen Lebensbereichen gut (Stromverbrauch, Spritverbrauch, Lebensmittel).

Die EU begreift jetzt, wozu

Die EU begreift jetzt, wozu der Otto Normalbürger keine teuren Gutachten braucht? Nicht zu fassen. Frage: Wenn E10 Unfug ist, weil unökologisch, warum soll dann mit E 5 weitergemacht werden? Auch das sind schon viel zu viele Nahrungsmittel im Tank, die nur nie an die große Glocke gehängt wurden. Vielleicht dämmert das den Bürokraten ja auch noch ...

@Linuxpinguin
Vergessen Sie doch die Brennstoffzelle. Es gibt dort deswegen keine Fortschritte und wird es auch nicht geben, weil die Erzeugung des Wasserstoffes viel zu verlustreich und damit viel zu energieintensiv ist. Langstreckenelektromobilität wird so schnell nicht zu haben sein mangels potenter Speichermöglichkeiten, und es ist stark zu bezweifeln, ob sich das ändern lässt. Und selbst der Strom muss ökologisch erzeugt werden. Ein Denkanstoß: Eine Tankfüllung Benzin (50 l) macht ca. 400 kWh (reiner Heizwert). Ein weiter Weg.

Grün ist nicht gleich grün

Leider wird häufig angenommen, dass eine Solarzelle, die Sonnenenergie nutzt, und der Biosprit gut für unsere Umwelt sind. Oft wurde jedoch nachgewiesen, dass bis die Solarzelle bzw. der Biosprit fertig ist, soviel Energie verbraten wurde, was diese Produkte in ihrer Lebensdauer nicht/kaum mehr gut machen können. Wieder einmal stelle ich fest: die Forscher arbeiten nicht effektiv zusammen und die Regierenden werden unzureichend beraten. Das Ergebnis sehe ich auf meiner nächsten Tank-, Gas- und Stromrechnung - leider :(

Manche Mühlen mahlen langsam ...

.
Von Max Planck stammt die Aussage, das zwei Generationen Wissenschaftler sterben müssen, um einen wissenschaftlichen Irrtum aus den Lehrbüchern herauszubekommen. Zunächst muß nämlich der Professor sterben, der seinen Irrtum niemals eingestehen wird. Und dann muß die erste Generation seiner Studenten sterben, die nicht zugeben wird, daß "ihr" Lehrmeister geirrt hat.

So ist das mit dem Ökounfug auch.

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

@birdycatdog

"Oft wurde jedoch nachgewiesen, dass bis die Solarzelle bzw. der Biosprit fertig ist, soviel Energie verbraten wurde, was diese Produkte in ihrer Lebensdauer nicht/kaum mehr gut machen können."

Ich weiß nicht, woher Sie Ihre Informationen beziehen. Nach meinen Informationen erzeugt eine Solarzelle auf deutschen Breitengraden innerhalb von 3 Jahren die Energie für ihre Herstellung inklusive der ALU-Halterung, die auch nicht gerade wenig Energie verbraucht. Und vom Hersteller wird in der Regel eine Leistungsgarantie für 25 Jahre gegeben.
Googeln Sie mal nach "Fakten zur Photovoltaik" vom Fraunhofer Institut. (oder ist das Fraunhofer Institut für Sie eine grüne Lobbygruppe?)

Zugegeben, beim Biosprit sieht es manchmal nicht so gut aus. Aber wir wissen ja, dass normaler Treibstoff voll ökologisch und klimaneutral an jeder Tankstelle einfach so aus dem Boden sprudelt.

Es gibt keinerlei Hinweise

Es gibt keinerlei Hinweise dafür, daß Benzin oder Diesel umweltfreundlich, sauber oder sozialverträglich sind. Man denke allein an die Radioaktivität, die in den Fördergebieten konzentriert in die Umwelt gekippt wird:

"Ölschlamm - klebrig, schwarz und radioaktiv" auf PlanetWissen (http://www.planet-wissen.de/natur_technik/atomkraft/atommuell/erdoel.jsp)

Der Rohöl-Transport über riesige Strecken, die Verarbeitung in der Raffinerie und der weltweite Vertrieb der Fertigprodukte (z.B. im Sommer wird Benzin in die USA exportiert) kosten Unmengen Energie. Der klebrige Restmüll wird als "Schiffsdiesel" getarnt auf den Weltmeeren in den Hochseeschiffen verbrannt. So kommen die restlichen Schad- und Giftstoffe auch noch in die Umwelt.

Benzin und Diesel - heile Welt ? Da fehlt wohl gegenüber Ethanol der vollständige Vergleich. Natürlich kann Ethanol für die Umwelt verträglicher hergestellt werden als Benzin - Ethanol ist der ideale flüssige Wasserstoff-Speicher (C2H5OH) !

Bio? Nein Danke!

Ist wie das Thema "Glühbirne".

".. wobei es natürlich ein

".. wobei es natürlich ein wenig fragwürdig ist, wenn man in Deutschland Mais zur Treibstoffgewinnung und Stromerzeugung anbauen läßt, während man Futtermittel und Brotgetreide aus anderen Ländern einführt; immerhin verhungern jedes Jahr ca. 10 Millionen Menschen, aber dies müssen die Grünlinge mit ihrem Gewissen abmachen, .."

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Die "Grünlinge" importieren keine "Futtermittel und Brotgetreide aus anderen Ländern" um damit Schweine zu füttern. Das haben Sie falsch verstanden. Daran haben die "Grünlinge" als letzte irgendeine Mitschuld !

Und aus Mais sollte man weder Biogas noch Ethanol machen - ineffizient ! Und Diesel gehört verboten, egal ob aus fossiler Quelle oder als "Biodiesel". Es gibt keinen Kraftstoff, der bei der Verbrennung im Motor so viele hochgiftige Verbindungen in die Umwelt pustet, dazu eine hübsche Menge "lungenfreundlichen" Feinstaub !

"Weizen, Raps und Mais ..

"Weizen, Raps und Mais .. bräuchte die Bevölkerung der dritten Welt (welch Klassifizierung) als Lebensmittel, wir vergeuden s für Freizeitspass"

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Nur leider haben die USA und andere Exporteure die 3.-Welt-Landwirtschaften zerstört mit ihren Billig-Lebensmittel-Exporten. Jetzt, wo die Preise wieder steigen, ist die Selbstversorgung zusammen gebrochen. Und daran soll jetzt Biosprit Schuld sein ?

6% der "Lebensmittel" gehen in die Biosprit-Produktion, 34% gehen in die Rinder- und Schweinemast !

Wieviele Menschen müssen weltweit verhungern weil Sie Ihr Schnitzel brauchen ? Ihr Rindfleisch am Sonntag ?

"wenn wir es nötig haben,

"wenn wir es nötig haben, Lebensmittel im Autotank zu verbrennen, während in anderen Ländern Menschen Hunger leiden."

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Während Menschen verhungern, tragen wir Baumwolle, trinken Kaffee und Kakao, essen Fleisch, gefüttert mit Futtermitteln aus Südamerika, wo Urwald dafür gerodet wird.

Und wenn in Deutschland aus Zuckerrüben Ethanol hergestellt wird ... wer isst eigentlich Zuckerrüben ?

Naja, eine Begrenzung der Getreidenutzung ist vll. sinnvoll

Aber der allgemeine Tenor, dass die Biokrafstoffindustrie nur möglichst ineffizient Nahrungsmittel in die Tanks bringen will ist auch nicht richtig.
Die Ökobilanz bei modernen Anlagen ist gut und in der EU gesetzlich geregelt. Wenn verfügbar wird vergammeltes Getreide eingesetzt, dass nicht als Nahrungs- oder Futtermittel geeignet ist
Und die E10-Kritiker klammern meist auch aus, dass als Kuppelprodukt auch große Mengen an Proteinfutter produziert werden, welches Soja ersetzt.

Es werden große Anstrengungen unternommen die Biokraftstoffe der nächsten Generation endlich marktreif zu machen.

siehe z.B. Ethanol aus Stroh:
http://www.bmbf.de/de/17786.php

Vielversprechender erscheinen mir allerdings Algen.
Algaetec will angeblich ein wirtschaftliches System entwickelt haben. In Kooperation mit Holcim, Lufthansa und anderen sollen jetzt die ersten kommerziellen Anlagen errrichtet werden.
Die Anlage für Holcim in Sri Lanka soll immerhin schon 33.000t Öl/a und 33.0000t Biomasse/a liefern.

18:25 — Dr.Kawasaki Jetzt

18:25 — Dr.Kawasaki
Jetzt müssen Taten folgen und die Subventionen für den Anbau von Biosprit-Pflanzen endlich abgeschafft werden!

Richtig! Und die grüne Partei, die diesen Schwachsinn verzapft hat, auch gleich mit.

21:41 — birdycatdog ... bis

21:41 — birdycatdog
... bis die Solarzelle bzw. der Biosprit fertig ist, soviel Energie verbraten wurde, was diese Produkte in ihrer Lebensdauer nicht/kaum mehr gut machen können. Wieder einmal stelle ich fest: die Forscher arbeiten nicht effektiv zusammen und die Regierenden werden unzureichend beraten.

Dagegen muß ich mich wehren. Wir (Forscher sowie Ing.) sagen seit Anbeginn dieses Wahnsinns die Wahrheit. Nur hören will das kein Politiker, allen voran die Rot-Grüne Fraktion. Man wird sogar beruflich und auch pers. angegriffen und denunziert. Jetzt, wo langsam die Wahrheit die Oberhand gewinnt, will es mal wieder keiner gewesen sein.

22:12 — Gilead_Benedar Da

22:12 — Gilead_Benedar

Da auch Sie diesen Leuten auf dem Leim gegangen sind:
Googeln Sie einfach mal nach der Energie, die Zur Erzeugung einer Solarzelle benötigt wird. Evtl. dann auch noch den Energieaufwand für ihre Glasabdeckung.

Wirtschaftlichkeit stellt sich nicht ein, wenn das Geld wieder dabei herauskommt (Dank gewaltiger Zuschüsse, dem EEG sei Dank, ja gegeben), sondern wenn das Endprodukt ein mehr an Energie erzeugt als zur Herstellung benötigt wurden.

Wnn Sie das nicht glauben, dann legen sie doch mal einen börsenüblichen Preis von 3,5-4,0 Cent pro kw zu Grunde. Sie werden erkennen, das Ding amortisiert sich nicht.

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