Kommentare

Banken und Sparkassen sehen die Pläne kritisch

"Banken und Sparkassen sehen die Pläne kritisch"
Das scheint einleuchtend, wenn die Kunden sehen, dass bei zwei ähnlichen Finanzprodukten die Provisionen deutlich unterschiedlich sind und der Berater sich für das mit der größeren ausspricht, könnte das Rufschädigend für die Bank sein.

Was jedoch besser ist, als wenn erst im Nachhinein bekannt wird, dass da riesige Provisionen gezahlt wurden!

Der interessante Teil fehlt.

Der Vorschlag der EU ist einfach nachzuvollziehen und beinhaltet auch eine Logik mit der sich argumentieren lässt. Was diesem Artikel allerdings fehlt ist die Argumentation der Banken und Sparkassen. Die Frage welche jedem "neutral-interessierten" Leser doch sicherliche auf der Zunge liegt ist warum her Steudel der Meinung ist, daß die provisionsbasierte Beratung für den Kunden einen Vorteil hat. Ich befürchte die Schreibweise dieses Artikels führt nur zu unmengen an Kommentare über Profitgier, Täuschung, usw. welche nicht wirklich interessant sind.

Man meint immer es gibt Kluge Menschen...

... und doch stellt man mit erschrecken fest wie Dumm der Mensch doch ist.

Erst muss eine große Dummheit passieren, damit man von Lernt es Klug zu machen.

Dummheit erzeugt Leid, verschwendet unbezahlbar Wertvolle Lebenszeit, warum immer diese Verschwendung?

Einfach mal hinsetzen und langfristig Denken, einfach mal als Guter Mensch handeln, dann erspart man sich viel Ärger.

Ich hoffe die Bankberater sind Glücklich mit ihrer Lug und Trug ergaunerten Provision, das sie bestimmt für "Konsummüll" verprasst haben.

Wer will denn zukünftig überhaupt noch Finanzprodukte kaufen?

"die Provisionen, die sie für den Verkauf von Finanzprodukten bekommen"

Wer will denn zukünftig überhaupt noch Finanzprodukte kaufen, so wie diese doch in nur wenigen Jahren an Wert verlieren?

Oder will bzw. soll man Griechenlandanleihen kaufen? :-)

Alchemy, viele Dumme machen Derivate Alchemisten reich

Die moderne Alchemie funktioniert blendend.
Die Finanzindustrie basiert auf dem blinden Vertrauen der Anleger Bankberatern,oder schlimmer Versicherungsagenten,Glauben zu schenken um
ihnen ihr sauer verdientes Papiergeld anzuvertrauen,welches umgehend in Derivate verwandelt für diese Dummen beim Platzen kommender Blasen den Ruin bedeut.
Die Alchemisten sprich Bankster&Co haben diesen Papierwert dann bereits in Sachwerte für die Profiteure umgewandelt.
Völlig uneinsichtig wird es für den überforderten Ottonormalverbraucher,wenn dieser Schwindel ihm über seine gewählten Volksvertreter zur angeblichen Altersabsicherung empfohlen wird.
Siehe Riesterrente.Er erkennt in der Regel den Schwindel
erst wenn es zu spät ist.Das ist die böse Absicht.
Denn gewinnen werden immer Bankster&Co.

Der Verbraucher muss sich

Der Verbraucher muss sich bewußt sein, dass die provisionsfreie Beratung auch irgendwie bezahlt werden muss. Kein Bankberater setzt sich einen Monat lang für ein 'vergelts Gott' hin, um seine Schäfchen reich zu machen, da sind schon die Tarifverträge dagegen. Fair wäre wohl ein Stundentarif, ähnlich wie in der Autowerkstatt oder beim Steuerberater. Die gleichen Überlegungen gelten für die Versicherungswirtschaft, der Versicherungsvertreter wäre dann endlich kein Vertreter der Versicherung mehr, sondern des Kunden. Diese unabhängige Betreuung kann eine 4-köpfige Familie 500€ im Jahr kosten, aber gleichzeitig über 1000€ an falschen oder überflüssigen Versicherungen sparen. Es wäre auch das Ende einer weiteren Unsitte, nämlich drei Versicherungsverteter zu befragen, aber nur bei einem abzuschließen. Allein dass schon zwingt bisher die Vertreter, möglichst doll auf den Putz zu hauen, um den anderen zwei den Vetrag wegzuschnappen, statt sich auf eine faire Beratung zu konzentrieren.

24. September 2012 - 3:44 — XBY Argumente Banken?

Die Argumente der Banken liegen doch in ihrem Geschäftsmodell.
Geld verdienen. So viel wie möglich.
Das soll keine Vorwurf meinerseits sein.

Eine Bank hat die Aufgabe Geld zu verdienen. Das ist ihr einziges Ziel.
Alle anderen Intressen, Moral usw. werden diesem Ziel untergeordnet.

Wenn man dies verinnerlicht weiß man/frau auch was von den "Beratern" zu halten ist.
Diese sind keine Freunde oder Berater die mir helfen, das ist nicht deren Job.
Sie wollen Geld für die Bank verdienen.

Gruß
OneTwo

Bankster verdienen heute

Bankster verdienen heute keinen Spielraum mehr, die Gesellschaft muss allen Ernstes vor ihnen geschützt werden

das sagt doch schon alles über die herrschenden Zustände. Dass man nicht gleich die Spekulationsgeschäfte verbietet, und diese unsinnigen Derivate gleich mit,

das ist mir ein Rätsel

als ob es diese Möglichkeit Geld machen zu müssen geben muss. Als ob wir nicht wichtigeres brauchen als Banken

Honorarberatung scheint mir

Honorarberatung scheint mir fair

Ich habe mein Geld bei einem Onlinebroker. Dort wurde ich auf die Wahlmöglichkeit der Honorarberatung hingewiesen und nun bezahle ich "nur" entsprechend meiner Anlagesumme pro Jahr eine Gebühr. Mein Berater kann sich jetzt auf mich, anstatt auf seine Provisionen konzentrieren. Ich denke mir lieber so, denn ganz werden die Banken ihre Gewinne eh nicht hergeben.

wieso ändern?

Es sollte noch viel mehr aufgeklärt werden, dass ein Bankmitarbeiter die Interessen seines Arbeitgebers vertritt und nicht die des Kunden! Es ist also ein reines Verkaufsgeschäft. Würde man die Beratungsverpflichtungen komplett abschaffen und klar machen, dass dem Kunden etwas verkauft wird und er sich selbst über alles informieren muss, dann wäre alles klarer.

Immer mehr Regulierung ist der falsche Weg. Die Bank als Abwicklungsstelle. Aber da ist nichts verdient..

Früher haben Banker (war selber einer) Sparbuch und Festgeld an Kunden verkauft, einige wenige Kunden hatten auch Aktien und andere Wertpapiere. Wichtig war und ist auch das Kreditgeschäft für Immobilien und Anderes.

Wirklich beraten wird ein Kunde nur durch einen unabhängigen Finanzexperten, also einen Finanzmakler. Diesen Berufsstand, analog dem unabhängigen Versicherungsmakler, gibt es so leider gar nicht.

Aber Banken- und Versicherungslobby schaffen es immer, so etwas zu verwässern und ihre Vorteile zu erhalten.

alles immer gleich

alles immer gleich verbieten?
ist das eine Lösung?

@rudibee - 7:52 Aufklärung tut Not!!

Offenbar kennen Sie nicht den Unterschied zwischen einem Versicherungsmakler und einem "Versicherungsvertreter". Der Makler ist unabhängig und nur dem Kunden verpflichtet. Wer als Generalagent eine (oder auch zwei oder drei) Versicherungen ausschliesslich vertritt, der passt in Ihr Schema oben.

Leider findet zu wenig Aufklärung statt, dass man zu einem (unabhängigen) Makler gehen sollte, anstatt zu einem (abhängigen) "Versicherungsvertreter".

Leider gibt es einige Strukturvertriebe, die auch scheinbar "unabhängig" sind. Diese sind z.B. Deutsche Vermögensberatung, AWD, Bonnfinanz,etc.

Auch hier sollte man sehr vorsichtig sein. Die Strukturen sind ähnlich oder schlimmer, als bei einem Versicherungsagenten.

Ich kann nur raten sehr sorgfältig abzuwägen, wenn jemand kommt und erzählt, das was man hat ist schlecht und muss durch was neues ersetzt werden. Nur ein unabhängiger Makler kann das wirklich im Kundeninteresse richtig bewerten.

Meistens will nur jemand Geld an Ihnen verdienen.

alles immer gleich

alles immer gleich verbieten?
ist das eine Lösung?

@XBY - 3:44 Vorteil von Provisionen?

Provisionen sind per se nicht schlecht. Die gibt es immer und überall in nahezu allen Branchen. Für jede Maschine, die ein Vertreter für seine Firma verkauft, erhält er Provison. Völlig in Ordnung.

Ich sehe das Problem eher darin, dass man immer mehr regulieren will. Statt dessen sollte man das komplett abschaffen und den Kunden zu seiner Selbtsverantwortung zurück führen. Ein mündiger Bürger informiert sich eben vorher.

Leider sind die meisten nicht in der Lage und sollten daher die Finger von vielem lassen. Wie wäre es mit "Regulierung" des Kunden? Er muss vorab nachweisen, dass er eine Produktgruppe verstanden hat, z.B. durch eine Schulung, die von unabhängiger Stelle gemacht wird. Und eine Prüfung ablegen, wodurch er eine bestimmte Stufe der Geschäftsfähigkeit erreicht.

Dann weiss er worauf er achten muss usw. Will natürlich keine Bank, da dann kaum Kunden da wären ;-))

Endlich!

Ich kann diese Machenschaften der Banken nur aus eigener Erfahrung bestätigen. Egal bei welcher Bank ich bisher mein Depot verwalten ließ, es wurden mir immer nur Produkte empfohlen, bei denen ich später feststellen mußte, daß ich damit tief in die Miesen geraten war. Seit ich mein Depot selber manage und das als Laie, bin fast überall im Plus, selbst in dieser Krise.
Es ist längst an der Zeit, uns alle vor diesen "Bankgangstern" zu schützen.

Provisionen "weiterreichen" - und dann?

Die Folge würde sein, dass die Produkte anders strukturiert werden und die Banken ihr Geld auf andere Art und Weise erhalten.

Besser wäre es die Produkte mit einem unübersehbaren Hinweis zu versehen, ähnlich dem bei Zigaretten. Da würde bspw. stehen: "Achtung, dies ist ein Provisionsbasiertes Produkt, bei dem 20 % Kosten enthalten sind".

Oder: "Der Mitarbeiter dieser Bank berät Sie im Auftrag seines Arbeitgebers und er vertritt nicht Ihre Interessen"

Folge wäre wohl, dass viele dann zu einem unabhängigen Berater gehen würden und den Banken das Geschäft wegbrechen würde. Allein deswegen schon würde das von deren Lobbyisten verhindert werden.

So etwas würde viel mehr bringen, als immer mehr Regulierung und "Aufklärungspflichten", die eh keiner versteht weil zu umfangreich etc.

Grundsätzlich steht es aber bereits heute jedem frei nicht(!!) zur Bank zu gehen, sondern zu einem unabhängigen Berater, der die Interessen des Kunden vertritt.

Mündiger Kunde

Es ist ja inzwischen bekannt, dass die Bank ihre eigenen Interessen verfolgt und nicht, wie etwa bei einem Treuhänder, diejenigen des Kunden. Daraus sollte jeder Kunde die entsprechenden Konsequenzen ziehen.

Ich z.B. lasse mich nicht länger beraten, wenn es um Produkte geht, bei denen das Bankinstitut Provision kassiert. Ich habe meine Geldanlagen inzwischen selbst in die Hand genommen und habe bisher ein deutlich besseres Ergebnis erzielt als mit "Berater"hilfe.
Boykottiert doch einfach Produkte mit Provision.

Stundenhonorar schön und gut...

... aber die Fondgesellschaften und Investitionsgesellschaften werden dennoch versuchen heimliche Boni für IHRE Produkte auszuzahlen. So dass es dann die offenen Provisionen gibt, und die heimlichen für die Vertreter oder Banken.

Ist doch ganz natürlich - man bewege sich gedanklich doch nur mal in die Rolle eines solchen Fondsverwalters, der erfolgreich sein will - was macht man um möglichst viele seiner Produkte an den Kunden zu bringen? Na?

Bei den Pharmafirmen ist das seit Jahrzehnten gängige Praxis.
Kaum ist da etwas untersagt oder der Transparenz verpflichtet, dann wird es halt neu etikettiert als Fortbildung oder nichtwerbende Informationsveranstaltung - auf den Balearen!

Wege der Bestechung, und Vermittler für die eigenen Produkte "gewogen zu machen", finden sich immer.

@ vriegel - Versicherungsmakler arbeiten provisionsabhängig

Ein Versicherungsmakler erwirtschaftet sein Einkommen durch Provisionen.

Selbstverständlich hat er ein breiters Spektrum zur Verfügung, um Angebote zu erstellen.

Aber er lebt, wie der Angestellte einer Versicherung, von Provisionen seiner Vermittlung. Also wird er ein Produkt, bei dem er mehr verdient, auch lieber anbieten, als nur eines, bei dem die Provision mehr ein Schreibgeld ist.

Das beste ist und bleibt, sich in ein Thema einzuarbeiten, und haarklein die Leistungen zu vergleichen. Da die meisten Verträge über längere Zeit abgeschlossen werden, ist der Aufwand nicht so groß, wie es auf Anhieb den Eindruck macht. Und es schadet nicht, sich etwas auszukennen.

Zum Thema Provisionen finde ich, dass die Einmischung wieder einmal nur politische Makulatur ist. Die Provision ist eine Leistungsvergütung. Nur die Höhe ist in manchen Branchen aus dem Ruder gelaufen.

@vriegel

Ihr Zitat:
"Die Folge würde sein, dass die Produkte anders strukturiert werden und die Banken ihr Geld auf andere Art und Weise erhalten."

Das Problem ist ja nicht, dass die Banken Geld verdienen - das sollen sie ja auch - die entscheidende Frage ist das wie!

Wäre es so, dass die Provision an den Kunden weitergereicht würde und der Kunde eine Beratungsgebühr an die Bank bezahlt, wäre der ganze Vorgang transparent. Alternativ zur Gebühr könnte die Bank auch eine Gewinnbeteiligung anbieten. Dann würde sie sogar mit dem Kunden in einem Boot sitzen.

Provisionen für gute Leistung sind nichts Ungewöhnliches

Provisionen für gute Leistung sind nichts Ungewöhnliches in der Wirtschaft, diese jetzt abzuschaffen dürfte kaum hilfreich sein, denn die Banker wollen ja irgendwas verdienen und werden sich andere Wege suchen.

Allerdings ist es absolut erforderlich, dass Bankberater - wie alle anderen Gewerke auch - eine Haftpflicht für ihre Beratung und eine entsprechende Haftpflichtversicherung haben, die mögliche Schäden des Kunden durch falsche Beratung und falsche Handlungen seitens des Dienstanbieters abdeckt.

Daran sollte die EU arbeiten, denn nur so können Kunden vor den Auswüchsen dieser Branche wirksam geschützt werden.

@Gandhismus: Spekulationen verbieten

Ich hatte ähnliche Gedanken wie sie, bis mir bewusst wurde, dass das meiste im Umlauf befindliche Geld für diese Spekulationsspiele genutzt wird. Nur ein einstelliger Prozentsatz soll im wirtschaftlichen Kreislauf sein.

Nehmen wir an, wir würden tatsächlich von heute auf morgen all diese Spekulationen verbieten, dann würde vermutlich 10-mal so viel Geld in die Wirtschaft strömen und über Nacht alle Preise durch die Decke schießen.

Daher müsste so eine Deregulierung vorsichtig und langsam erfolgen und mit ständiger Abschöpfung von Geld verbunden sein. Wir sitzen nämlich auf einem rollenden Pulverfass, dass man nur sehr langsam bremsen kann.

Dennoch halte ich ihren Weg langfristig für den Richtigen.

@hut - Versicherungsmakler arbeiten provisionsabhängig

Sie übersehen, dass der Makler nur seinem Kunden verpflichtet ist und eben auch nach "best-advice" beraten muss. Ein Makler, der also nicht das am besten geeignetste Produkt (was meistens nicht das günstigste ist!) für den Kunden ermittelt und anbietet, verstösst gegen seine Vorschriften.

So ist das beim Versicherungsmakler. Seine (ureigene) Aufgabe ist es "haarklein die Leistungen zu vergleichen". In der Regel kann er das weit umfangreicher und besser, als ein Laie. Sie gehen ja auch zum Rechtsanwalt mit rechtlichen Problemen, zum Zahnarzt mit Zahnschmerzen und zum Steuerberater wegen der Steuer.

Bildlich gesprochen gehen Sie bei der Bank also eher zum "Anwalt der Gegenseite".

Und was Provisionen betrifft: viele können sich die Honorarberatung gar nicht leisten, zumal die teurer wäre wegen der MWSt.

Die Höhe der Provision ist im Übrigen bei identischen Produkten auch sehr ähnlich und von daher kein Entscheidungskriterium für den unabhängigen Makler.

@Digitaler Fußabdruck Haftpflicht für Berater

..ist alles schon umgesetzt ins deutsche Recht.

aus eigener Erfahrung muss ma naber sagen, dass es zwar Falschberatung gibt, aber in 80 % der Fälle ist der Kunde beraten worden und wenn es dann doch nicht klappt, macht er einen auf "falsch beraten". Kann man ja mal probieren weil deutsche Richter oft einfach auch keine Ahnung haben.

Wenn man Produkte mit Risiko macht (und im Grunde beinhaltet jedes Produkt ein Risiko), dann trägt man dieses Risiko auch selber. Die Erträge, wenn es klappt, behält man ja auch für sich.

Meistens ist es die Gier des Anlegers. Anders ist es z.B. bei den Lehman-Zertifikaten gewesen. Hier wurde massenweise nicht aufgeklärt. Oder auch bei überteuert verkauften Immobilien, bspw. durch die Hypo-Vereinsbank damals, oder Badenia u.ä.

Eine Haftpflichtversicherung bringt also im Grunde auch nichts.

Übrigens: vor 15 - 20 Jahren haben Banken keine solchen Produkte vertrieben und sie haben auch überlebt. Sehr gut sogar.

Darstellung: