Kommentare

Eins versteh ich allerdings nicht

Wie soll das denn eigentlich praktisch aussehen,wenn zb. ein langjähriger männlicher Mitarbeiter dran wäre aufzusteigen und eine weibliche Mitarbeiterin,die sagen wir mal erst die Hälfte der Zeit in gleichem Unternehmen wäre,dann aufgrund der Quote auf den zu besetzenden Posten käme?
Das würde sicherlich nicht gerade zum Klima in dem jeweiligen Unternehmen beitragen.

Irgendwie hört sich das alles ganz nett in der Theorie an doch praktisch sehe ich da eher Probleme auf die Unternehmen zukommen.Hier läßt die Politik die Firmen sicherlich wieder mit der praktischen Umsetzung im Stich.

Aufsichtsräte und Vorstände

Über welches Luxusproblem wird hier eigentlich seit Monaten debattiert?

Wollen tun wir schon ...

...aber können haben wir nicht dürfen!

Valentin läßt grüssen!

Was diese Quote im Sinn hat, hätte sich bei ausreichender Qualifikation schon lange selbst eingeführt.
Ich denke, dass das Management börsennotierter Unternehmen schon längst diese Quote gefunden hätte, wenn denn ein Markt dafür vorhanden wäre.

Es gibt schlicht nicht genügend qualifizierte Frauen in diesem Metier.
Und dann seien wir mal ehrlich! Welche herausragende Qualifikation hat denn heutzutage ein Aufsichtsratsmitglied. Mag ja sein, dass Qualifikation noch vorhanden ist, aber schlußendlich, in den meisten Problemfällen, war mangelnde zeitliche Präsenz und auch Konfliktinteresse der Grund.
Zum Schluß noch ein Gedanke:
Wenns denn ne Frau sein soll, dann nehmen wir halt eine fürs Personalressort. Und wenn von dort mal unternehmerische Kritik kommt, dann sag der Vorstand ganz einfach: " Point taken, but overruled"
Also was soll die EU-Verordnung? Wir sind keine EU-Patienten!

Logische Frage und Folgerung müsste aber dann auch...

Nach der Logik des Entwurfs, muss es aber auch eine Männerquote geben, damit mind. 41% der Führungspositionen mit Männern besetzt werden.

Mag zwar erstmal lustig erscheinen dies zu fordern, allerdings ist der Sprung von, gem. dem Entwurf vorgegebenen 41% der Frauen bis 59% nicht so groß, als dass er in Unternehmen mit verhältnissmäßig wenigen Führungspositionen nich schnell geschafft ist.

Was das bringt

Da hier schon wieder lamentiert wird, dass dann ja im Zweifel qualifizierte Männer durch unqualifizierte Frauen ersetzt werden: Bei der Quote geht es nicht einfach nur darum, die Aufsichtsräte mit Frauen zu besetzen. Die Quote zieht einen ganz langen Rattenschwanz mit sich: Wenn die Unternehmen Frauen in die Aufsichtsräte holen *müssen*, sind sie automatisch gezwungen, auch dafür zu sorgen, dass Frauen entsprechen qualifiziert und motiviert sind.
Die Quote sorgt daher nicht einfach nur für Frauen in Führungspositionen, sondern gleichzeitig für die fachliche Förderung von Frauen, für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, für bessere Arbeitsbedingungen usw.

Grüße
pnoq

Arme Gerichte

Da wirds wieder viel zu schlichten geben!

Wer entscheidet bespielsweise darüber, welche Qualifikationen Maßgeblich sind für eine Führungsposition?

Das einzige was mit der Quote erreicht wird ist, dass noch mehr Zeit vom Geschäft abgezogen werden muss um Umwege um Gesetzeshürden zu nehmen.

@CaesarAvgsvstvs

Ja, in der Tat, das sieht der Entwurf sogar vor. In dem Entwurf ist nämlich nicht von einer "Frauenquote" die Rede, sondern von einer "Quote für das unterrepräsentierte Geschlecht".
Die Quote wird nur deshalb als Frauenquote bezeichnet, weil in jedem einzelnen Großkonzern der Welt im Moment die Frau das unterrepräsentierte Geschlecht ist.
Und das hat nichts mit biologischen Veranlagungen zu tun, sondern mit gesellschaftlichen Strukturen.

Schade für die Frauen

Tja, mir tun die Frauen echt leid, die sich durch Leistung hochgearbeitet haben und auf so einer Position sitzen.

Ab nun heißt es dann wohl über jede Managerin "Die ist ja nur wegen der Quote drin"..........

Ein echter Rückschlag für die Frauenbewegung!

Es sollten Frauen und Männer für den gleichen Job gleich viel verdienen und nur nach Leistung eingestellt werden und eben nicht nach Geschlecht!

Wenn eine Frauenquote, dann aus Gleichberechtigung auch eine Männerquote!

Außerdem kann man es wohl keinem Chef vorwerfen, dass er einen Mann einstellt, wenn eine junge und engagierte Frau zwar die gleichen Fähigkeiten, aber ein viel größeres Risiko schwanger zu werden hat.............dann zahlt man nämlich ein paar Millionen(auf das viel zu hohe Gehalt von diesen Positionen will ich jetzt echt nicht eingehen) umsonst und auch noch den Nachfolger!

@checker777 - 15:54

"Wie soll das denn eigentlich praktisch aussehen,wenn zb. ein langjähriger männlicher Mitarbeiter dran wäre aufzusteigen und eine weibliche Mitarbeiterin,die sagen wir mal erst die Hälfte der Zeit in gleichem Unternehmen wäre,dann aufgrund der Quote auf den zu besetzenden Posten käme?"

Na ganz einfach! Wie überall, wo ein Unfähiger befördert werden muss: Es wird eine Parallelstruktur aufgebaut, in der der eigentlich gewollte Kandidat letztlich doch den Posten innehat.
Die Quothilde sitzt dann mit ihrem Titel und ihrem Gehalt in ihrem Vorstandsbüro und hat nichts zu tun und noch weinger zu sagen.

Und noch ein Argument gegen die Quote: Die Quothilden schaden damit nur den fähigen Frauen, die es aufgrund ihrer Qualifikation auf ihre Posten geschafft haben. Die stehen dann nämlich plötzlich auch im Ruch des Quothilden-Seiens.

EU?

Und da wundert es noch irgendwelche Politiker, dass es in der Bevölkerung Vorbehalte gegen die EU-Bürokraten gibt? Die frei nach Heinz Erhardt "Noch'n Gedicht..." eine weitere Verordnung raushauen. Ist so ähnlich blöde wie die Krümmung der Banane oder PISA.

Kleine Gemeinwesen lassen sich viel besser und angemessener verwalten und regieren, aber nein, wir wollen's ja groß! Und wer nicht spurt, dem kommen wir mit der "guter Europäer-Keule", wie neulich der alte Didi. Na, denn gute Nacht!

Qualifikation, oder Zwangseinstellung aufgrund des Geschlechts?

Verstehe ich nicht, daß einige übereifrige Politiker auf irgendwelche Quoten drängen. Es sollte nur nach Qualifikation eingestellt werden, nicht zwangsweise, weil noch ein paar Frauen zur "Quotenerfüllung" fehlen.

Ob jemand gern eine Quotenfrau sein möchte, ist dabei auch noch eine Frage...

Die Reding

Die Reding ist das beste Beispiel wie es ist mit ner Frau als Chefin: Sie will hart durchgreifen wenn die Firmen nicht spuren.

Zur Erinnerung: In ihrer Zeit als Zuständige für Telekommunikation hat sie die ganze Branche aufgemischt und ist meiner Meinung nach mitverantwortlich für die Selbstmorde bei France-Telekom.

Fraunquote 2

Ich bin Frau, und kann sagen:
Meine besten Chefs waren: Männer!
wenn ich auswählen könnten, hätte ich niemals eine Chefin...mein Gott!

Problematisch

Problematisch wird es inbesondere dann, wenn es nur 3 Chefposten zu verteilen gibt. Hoffen wir nur, dass dann die Sanktionen nicht zu hart werden.

Änderung? Fehlanzeige

Es wird sich nichts ändern. Sexisten werden nach wie vor Mittel und Wege finden. Die hier schon beschriebene Quotenhilde macht das klar.

Aber aufgrund dieses Mists brauchen wir dann in 20 Jahren eine Männerquote. In der Schule ist doch bereits zu sehen, dass Jungen schlechter als Mädchen zurecht kommen.

Das wird noch bitter, aber zum Glück mal wieder erst für folgende Generationen.

Sexismus

Ich bin Student in einem technischen Studiengang mit über 50% Frauenanteil. Da sagt auch keiner "Was? Die können das doch nicht!"
Im Gegenteil. Ich höre nur "Cool, hätt ich nicht gedacht." Hier denkt keiner in solch veralteten Geschlechterrollen.

Umso schlimmer finde ich, dass jetzt überall Quoten verlangt werden. Ich fühle mich als junger Mann schon unter Generalverdacht gestellt, weil ich bin was ich bin.

Diese Quoten sind sexistisch!
Sie fördern nicht die GleichBERECHTIGUNG, sondern nur die GleichVERTEILUNG der Posten. Wenn's mal so weit ist, dass es eine Quote für das weniger vertretene Geschlecht gibt, dann will ich nicht der "Quotenmann" sein, sondern aufgrund meiner Qualifikation eingestellt werden.

Es gibt auch aus gutem Grund keine Quote für Schwarze, Juden oder Homosexuelle! Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Sexismus sind alles sogenannte "gruppenbezogene Menschenfeindlichkeiten" und NICHT mit dem Grundgesetz und den Menschenrechten vereinbar.

Dumdidum...

Ich bin zwar bloß Student und sitz in keinem Aufsichtsrat (leider *g*), aber eines kann ich definitiv sagen:
Ich würde niemanden, egal ob Mann oder Frau, in einem Job ernst nehmen, weil diese betreffende Person über eine Quote reingekommen ist. "Ach sei leis, du bist doch eh nur wegen der Quote hier". Das wird wohl das größte Problem sein, womit dann "Quotenfrauen" zu kämpfen haben.

@Pfosten: Unterschreibe ich direkt

Diese ganze Diskussion ist eigentlich totaler Quatsch, es gibt nämlich auch Dinge, die erfordern Zeit und keine Regeln.

Gruß, Doomhammer

PS: Wie siehts eigentlich mit Berufen aus, wo Männer benachteiligt sind? Achja - das interessiert ja nicht

Gähn.....

Eins sollte man sich evtl auch noch vor Augen halten, dass sie Generation (ca.1987-1995 meine ich war es), gar keine Posten in der Führungsebene haben möchte, sondern nur geregelt arbeiten möchte und einen normalen Arbeitstag.
Vielleicht liegt es auch daran, dass manche Positionen auch nur von Männern gemacht werden.
Oder anders gesagt, viele Frauen möchten doch lieber, dass traditionelle Leben (Mann arbeitet und Frau zuhause und Kinder) haben möchten, da es unkomplizierter ist und weniger Anforderung stellt.
Aber eine erzwungene Frauenquote ist irgendwie auch nicht der richtige Weg, wenn es etwas unterstützt wird okay, aber nicht erzwingen von der Politik (denke das ist nicht der GANZ richtige Weg).

Wem nützt die Quote?

Haben wir in D. wirklich keine anderen Sorgen als diese olle Kamelle? Der Sommer ist doch vorbei und damit das Sommerloch geschlossen!
Wer in unserer Republik ist eigentlich nicht dafür, dass Männer und Frauen bei gleicher Qualifikation die gleichen Chancen auf führende Politionen haben sollen? Gibt es mit einer Quote echt mehr Bewerberinnen um die lukrativen Posten?
Wem nützt diese Quote? Der alleinerziehenden Mutter, die als Verkäuferin nicht weiß, wie sie die Bedürfnisse ihrer Familie abdecken soll? Oder vielleicht der Managerin, der Politikerin, der Wissenschaftlerin oder wem denn? Welchen Nutzen zieht unsere Gesellschaft daraus?
Der Bundestag und der Bundesrat wären weit besser beraten, wenn sie die Gerechtigkeit in der gleichen Entlohnung für Männer und Frauen, in Mindestlöhnen, in der gerechten Anrechnung der Kindererziehung auf die Rente usw. suchen würde.
Und unseren Sozialkassen täte es schon auf mittelfristige Sicht gut, eine Geburtenquote einzuführen

Wusst ich's doch!

Frauen sind einfach dümmer und fauler als Männer, sonst hätten sie längst die Vorstände erobert! Dass etliche Männer so denken, war klar, aber dass sie es hier auch sagen, spricht für sich.
In 30 Jahren hat sich an der Benachteiligung von Frauen wenig geändert, außer dass die Männer erfinderischer mit ihren Gründen geworden sind keine zu nehmen. Frauen sind eben an allem Schuld, entweder sind sie Emanzen, die nur stören oder Heimchen am Herd, die man nicht brauchen kann.
Warum soll sich eine Frau schlecht fühlen, die über die Quote in eine gute Position reingekommen ist, wenn sie weiß, dass vor ihr schlechter qualifizierte Männer reingekommen sind, nur weil sie Männer sind?

Ach, und die Berufe, wo die Männer benachteiligt werden? Find ich leider noch nicht mal mit der Lupe.

sinnloser Aktionismus

Ich dachte zunächst dass diese Quote für jeden Arbeitsplatz gelten soll... Denn immerhin wäre das doch die totale Gleichberechtigung die von Aktivistinnen seit Jahren gefordert wird. ;o)
Eine Frauenquote welche jedoch nur in Bezug auf die Chefsessel der Republik ausgerichtet ist hat doch auch nicht im Entferntesten etwas mit Gleichberechtigung zu tun. Dann kann man ja auch gleich eine Frauenquote in der Männersauna fordern - das wäre die gleiche Logik.

Versteckter Versuch

Ich vermute, dass die Mehrheit der Vorstände und Aufsichtsräte grosser Firmen bis dahin nicht nur fachliche Eignung, sondern auch viel Ellenbogenmentalität und Hintanstellung des Privatlebens haben zeigen müssen.

Die oberste Etage rekrutiert sich aus den darunter Liegenden. Wenn und solange sich weniger Frauen als Männer mit den genannten Eigenschaften und Verhaltensweisen dorthin durchboxen, wird die Auswahl an Bewerbern fast immer einen starken Männerüberschuss zeigen.

Es mag Ausnahmen (und Ausnahmebranchen) geben, aber eine flächendeckende Gleichverteilung der Geschlechter in den Vorständen wird es ohne Quote nur geben, wenn ein viel grösserer Teil der Frauen - nicht nur in Bezug auf die Qualifikation - während ihrer gesamten Laufbahn einzig für den Beruf leben.

Männer - (glücklich) verheiratet - haben es da sicher leichter. Insofern ist der Ruf nach einer Quote automatisch auch ein Versuch, die traditionellen Geschlechterrollen in der Familie zu begraben.

Alternative: Bekämpfung von Diskriminierung überhaupt

 
Die Frage nach Alternativen wird zu oberflächlich abgehandelt. Das liegt aber bereits im gesamten Konzept einer Frauenquote, die am eigentlichen Problem vorbeigeht.

Denn letztendlich ist eine Frauenquote nichts anderes als eine Form der Gegendiskriminierung - ohne dass das zugrundeliegende Problem, die Diskriminierung, gelöst wird.

Und das Problem des Diskriminierung betrifft nicht nur Frauen, sondern alle Menschen, die nicht in die Schubladen passen, die wir uns anfertigen, um Menschen in sie einzuordnen.

Das betrifft auch Personen mit ausländisch klingendem Namen, speziellen Vornamen, bestimmten Alter, Aussehen, Herkunft, Religion, Kultur u.s.w.

Besser wären also nicht Gesetze, die Gegendiskriminierung erlauben, sondern Gesetze, die Diskriminierung verhindern.

Denkbar wären etwa sehr viel strengere Regeln, was die Transparenz, Begründungspflicht und gerichtliche Nachprüfbarkeit im Auswahlverfahren bei Stellenbesetzungen angeht.

Dann wären Quoten nicht mehr notwendig.

Toll

"Frauenquote in der Männersauna", welche Aktivistinnen fordern das?

Ein Punkt der noch nicht genannt wurde:

Bei einem früheren tagesschau Artikel wurde erwähnt, dass Frauen (wenn überhaupt) deswegen benachteiligt werden, weil ihnen andere Frauen den job nicht gönnen. Im HR/ Recruiting sitzen meistens Frauen, diese sind für die Einstellungen zuständig.

Ansonsten wurde alles schon gesagt zum thema Quotenfrau. Keine, die qualifiziert ist, will es.

Hypothetisch:
Wenn mich mein Chef nicht befördert, weil ich eine Frau bin, dann such ich mir nen neuen Arbeitgeber. Hier geht es schließlich um höchstqualifizierte und die finden im Moment sehr leicht nen Job.

Fazit:
Weniger Politiker braucht das land, oder mehr gute!
Quote für Spitzenverdiener ist quatsch! Selbst in anderen bereichen macht sie wenig Sinn, dann über Vorstände zu sprechen ist ein Witz.
Soll wahrscheinlich nur von karikaturen ablenken ;-)

Der Anteil von Frauen im

Der Anteil von Frauen im Aufsichtsrat und Vorstand ist um 4 % gestiegen. Und dass nur in 2 Jahren. Was will man denn mehr? Das dauert halt seine Zeit, als Mann muss ich oft auch 30 Jahre lang arbeiten um einen solchen Posten eventuell zu bekommen. Die Debatte so wie wir sie heute haben ist noch nicht so alt. Und der verweiß auf die Vorstände, die sind meist noch älter auch jenseits 65 ist nicht selten.
Wir sollten den Frauen ersteinmal Zeit lassen.
Es dauert bis gnügen talentierte Frauen die Karriereleiter erklommen haben.
Jetzt ein Gestzt heißt, binnen kürzester Zeit müssen irgendwelche Frauen her, um die Positionen auszufüllen. Für Männer heißt dass, Karrerepause, oder Geschlechtsumwandlung.

Aber Hauptsache wir regulieren alles. Dann bitte auch eine Ausländerquote, immerhin fast 10 % in DE haben einen Migrationshintergrund.

Für alles Quoten Quoten, dann heißt es, tschuldigung einen Hochinteligenten haben wir schon, aber uns fehlt noch ein analphabet, wir lehnen sie leider ab

Wie man an den Job kommt ist egal

Frauen sind so gut wie sie sind, wenn sie als Vorgesetzte gut ist spielt es keine Rolle ob sie durch eine Quote oder auf andere Weise an den Job gekommen ist, wenn sie gut ist und dennoch von ihr behauptet wird sie wäre nur eine Quotenfrau und ihren Job nicht wert ist das Neid, das sind genau dieselben Neider die jetzt behaupten würden diese Frauen hätten sich nach oben geschlafen.

40% ist allerdings viel zu hoch. 25% wären schon eher angemessen, bei einem viertel kann man eher davon ausgehen dass es auch sicher durch ausreichend qualifizierte Frauen besetzt werden kann, wobei hier auch die Verteilung der Bewerber entscheidend sein sollte - wenn sich auf eine Stelle zur Hälfte Männer, zu Hälfte Frauen bewerben ist die Wahrscheinlichkeit erheblich höher als eine bei einer Verteilung von 80 zu 20.

Ich hatte schon einige Frauen als Vorgesetzte, im Schnitt waren weder besser noch schlechter als ihre männlichen Kollegen, alle haben ihre Macken, Frauen zwar oft andere, aber nicht mehr.

Oh Man(n)

Jedes im Wettbewerb stehende Unternehmen, kann sich gar nicht erlauben eine Spitzenfrau nicht zu befördern, weil sie eine Frau ist. In der Politik oder bei Behörden allerdings beschleicht mich das Gefühl, dass es bei Beförderungen eh nicht nach Leistung geht. Von mir aus soll sich die Politik diese Fesseln anlegen und wenn es ein Unternehmen tun will, ebenfalls. Aber bitte verlangt das nicht von allen Unternehmen.

Zu Arm, zu reich, zu männlich, zu viel Frau... wann begreifen endlich diese Gleichmacher, dass wir eben nicht alle gleich sind? Es reicht völlig, dass jeder die Chance hat, etwas zu werden, was er will. Das gilt für Frauen heute schon. Spätestens mit einer Frau als Kanzlerin ist die Frauenbewegung doch abgeschlossen und das Ziel erreicht. Während bei den Linken und Grünen die Quotenfrauen regieren, haben es andere eben auch ohne Quote geschafft.

btw: Ich mag Frauenbewegung;-)

"Frauenförderung"???

Liebe Redaktion, ich finde den Begriff "Frauenförderung" äußerst unangebracht. Als hochqualifizierte Frau muss ich nicht erst mal gefördert werden. Sollte dies ein unglückliches Zitat sein, bitte als solches kenntlich machen.

Die Frauenquote ist der größte Unfug überhaupt. Wer als Frau qualifiziert ist, wehrt sich sowieso dagegen, weil frau nicht per se als Quotenfrau abgestempelt werden will. Und wer (als Frau oder Mann) nicht qualifiziert für Job X ist, gehört da eben auch nicht hin.

Viel besser wären anonymisierte Bewerbungen. Kein Name, Geschlecht, Foto, Familienstand und ggf. auch kein Alter. Bleibt die "Hürde" Vorstellungsgespräch. Aber wer mit der Bewerbung einen super Eindruck hinterlässt, hat trotzdem gute Chancen, Stichwort erster Eindruck. Alles schon gesehen.

Aber Quote - zum Glück bin ich ausgewandert!!!

War ja klar...

... kaum droht Gefahr, rotten sich die Männer zusammen. Zugegeben, das ist eine Verallgemeinerung. Wie so vieles hier.
Frauen gönnen es anderen Frauen nicht, aufgrund der Quote befördert zu werden. Klar gibt's das. Gibt's bei Männern auch.
Es gibt nicht genügend qualifizierte Frauen. Ist ja auch kein Wunder, bisher wurden und werden sie nicht so gefördert und gefordert, wie das bei Männern der Fall ist.
Und dann ist da noch die große Gefahr der Schwangerschaft.... weswegen viele Frauen eben nicht die Fortbildungen bekommen, die die männlichen Kollegen machen dürfen. "Die kriegt eh noch nen Kind und fällt dann aus".

Die Quote wird genau da helfen:
Sie wird die Unternehmen zwingen, Frauen UND Männer weiter fortzubilden.
Sie wird die Gesellschaft dazu zwingen, Arbeit UND Familie kompatibel zu machen.

Und: es geht um eine Quote für das 'unterrepräsentierte' Geschlecht'. Keine Gefahr also für die Männer, daß sie eines Tages in Vorständen aussterben.

Herrlich! "Danach waren Mitte

Herrlich!
"Danach waren Mitte 2012 12,8 Prozent der Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder weiblich. 2010 lag der Anteil noch bei 8,7 Prozent."
"Die bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm: "Man muss den Druck erhöhen, um der Wirtschaft deutlich zu machen: Ihr seid in der falschen Richtung unterwegs."

Außerdem: "Die Linkspartei fordert sogar eine Quote von 50 Prozent für alle Führungspositionen."
Wie ist das denn bei Vorständen bestehend aus zB fünf Personen?
Muss der Fünfte dann Hermaphrodit sein?

@Bayuware

Mit Sauna kann ich nicht dienen, aber in meinem Wohnort, einer großen Norddeutschen Stadt mit See in der City, hatte eine Dame vor Jahren die großartige Idee sich unbedingt in einen Ruderklub für Gentlemen einklagen zu müssen.
Eigentlich gab es genügend Ruderklubs für Frauen sowie auch gemischte Klubs, aber nein, es musste ebendieser "Männerklub" sein.
Eben weil seine Satzung seit jeher nur Männern die Mitgliedschaft gestattete.

PS Das Gericht sprach ihr auch wirklich das Recht zu dort aufgenommen werden zu müssen.
Warum auch immer...

..kann mir jemand ..

...eine Partei nennen, die diesen Schwachsinn nicht mitmacht? Ich wähle diese sofort!

Ich suche gerade einen Abteilungsleiter, bzw. eine Abteilungsleiterin. Ich habe nur Bewerbungen von Männern bekommen. Heute stelle ich einen Mann ein, was mache ich morgen? Eine "Strohfrau" einstellen und zusätzlich einen Berater?

@cgr

In wiefern sind Männer denn bitte stärker gefördert worden als Frauen? "Wir stellen bevorzugt männliche Bewerber ein" habe ich noch nie irgendwo gelesen.

Vor einigen Jahren sah ich ein Plakat von einem großen Automobilhersteller mit der Aufschrift "Innovation ist weiblich" und die Aufforderung sich zu bewerben.

Als Mann kann man sich die Bewerbung da wohl gleich sparen. In wiefern das gerecht sein soll weiß ich nicht. Wer bereits in trockenen Tüchern sitzt und einen Job hat, dem mag das ja egal sein - wer allerdings erst in das Berufsleben einsteigt und sieht, dass viele attraktive Angebote ausschließlich für Frauen sind - der fühlt sich sicherlich nicht fair behandelt. Dazu kommen auch Studiengänge die ausschließlich für Frauen sind usw.

Tut mir leid, das ist für mich nicht mehr nachvollziehbar und einfach pure Diskriminierung.

Wo sind die qualifizierten Frauen?

wenn 40 % der Posten Frauen seinen sollen, woher sollen diese denn kommen, wenn der Frauenanteil im Studium nur 20 % beträgt?

Also habe ich mal schnell bei Wikipepia geschaut und siehe da - in den wirtschaftlichen und juristischen Studiengängen sind bis zu 57% Frauen. Ergo macht die Quote schon Sinn. In den technischen /naturwissenschaftlichen Fächern (MINT) lag der Anteil der Abolventinnen nur bei 22% - in diesen Bereich würde eine Frauenquote die Männer benachteiligen. Andererseits ist der Männeranteil in den Bereichen Sprechstundenhilfen, Erziehern, Lehrer und Verkäufer ist mit 1% bis 25% definitiv viel zu gering!

Ich würde einen Gesetzesvorschlag fair finden, der einen Anteil entsprechend der Quote im Ausbildungs-/ Studiengang vorsieht.

@cgr

"Es gibt nicht genügend qualifizierte Frauen. Ist ja auch kein Wunder, bisher wurden und werden sie nicht so gefördert und gefordert, wie das bei Männern der Fall ist."

Also bisher habe ich noch nichts vom boys day gehört, mag es geben, interessiert aber keinen. Vom girls day und ähnlichen Aktionen wird jedes jahr sogar im Fernsehen Berichtet.
Außerdem gibt es in der Regel immer einen Frauen- und einen Schwulenbeauftragten, aber keinen Männerbeauftragten.

(Aus dem Bauch heraus) zu sagen, dass Frauen weniger gefördert werden, hilft nicht weiter. Können Sie das belegen oder hab ich etwa Recht?

"Sie wird die Gesellschaft dazu zwingen, Arbeit UND Familie kompatibel zu machen."
Vllt ist ein Vorstandsposten per Definition nicht vereinbar mit Familie.
Man muss viel Reisen, bereit sein im Ausland zu arbeiten, 60+ in der Woche arbeiten.
Zum Thema Schwangerschaft:
Das ist halt ein Wettbewerbsnachteil. Ich würd mich trotzdem immer für Kinder entscheiden, und gegen Karriere!
Ansonsten s.o.

@Neuerdings - Studienquote

Gute Idee, nur sollte man noch berücksichtigen wo man den Abschluss erworben hat. Es gibt bessere und schlechtere Unis etc.
Das prinzip ist aber richtig und geht in eine ähnliche Richtung wie Vorschläge von anderen; z.B. Schauen wie viele Männer und Frauen für bestimmte Jobs überhaupt in Frage kommen und danach eine "Quote" erstellen.

Der Haken an der StudiQuote:
Ein BWLer kann auch bei VW im Vorstand sitzen, auch wenn ich dort persönlich lieber den Maschinenbauer oder Techniker sehen würde, der seit 30 Jahren im Betrieb ist.

Man sollte die Vorstände generell in Ruhe lassen und sich um die mehrheit der Leute kümmern. D.h. mehr Werbung, Anreize für Bestimmte Berufe und bessere Beutreuungsmöglichkeit, die in Anspruch genommen werden können (nicht müssen/ sollen)
Außerdem sollte man den beruf des Hausmannes (m/w) stärkern und das Antidiskriminierugnsgesetz abschaffen oder so anwenden, dass es sinnvoll ist und wirklich nicht diskriminiert -> m/w aber Frauen werden bevorzugt eingestellt

diskriminierung

jede quote ist eine diskriminierung... und diskriminierung mit diskriminierung zu bekämpfen ist in doppelter weise falsch...

eignet sich ein mann besser als eine frau auf denselben posten, wird die frau genommen nur wegen der quote... genau so wie vorher anders herum war... ich halte es für falschen ansatz

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